hwch einen Jt 105» ,Ä 1329 ebenen. ittKOftl. Salinr Bad-Nu1»'* Soole dargestrllt, * । feine Schack und ochsal), Biehsalr, Jh* ?n alles beiter Xt, ist.M *•» biUisften f®“/jgJÜ lufmaim 1- irtt in Stti«1' . Salinen- und Berjamt jad-Nauheiffl. ihrplan- ,1 >» •* “*U. . 850, 427, 5-b*. tr, ö . »•.»*•u* 145, 495 12», tC 11» 730- , «I Jas l1”' V ’ l> 12“, Bekannten fallen hat, ider ein Manufactur-retail einen angehenden Commi» che. _b. üawall, Osihosen, l Erling sucht »er, Hrnrnkleiderinacher, Bahnhchttchr 8._________* . ordentliche Laußrau oder * !ncht- Schillechahe ordentlicher Vursche 'ür | sucht auf der Liebigshvde- junger Raun" feinster Referenzen, (eit einer hiesigen größeren :ik als Buchhalter M nbent thatig, sucht ander mdes Engagement, eveukl eise. »rten unter Rr. 1050 g: >»i* »’ä *,Ä« 016 y 1 ..j 1181 ;4,s ttyki AK«. । feC.*-* I iZD-lll» " undcN- Ür. MS. Zweites Blatt Donnerstag den 26. Februar. L88S Gießener Anzeiger Amts- und Anjeigeblatt für den Kreis Gießen. --————————---~ 77 TT l T7T7 " 7 Brei» vietteljLhrttch 2 Mark 20 Pf. mit VriagerlLtza. : «chutstiai- 7. Srliemt tofifitf» mit «usn^mc bes Montag». $urd, b.c M t>itrtrij»M<» - M-rt LU Pt. Amtlicher H h e i t. Loealpolizeireglemeut. Setreffend: Den Gewerbebetrieb der «efindeverdinger. Pr o oinzial-Hauptstadt Gießen Nachstehendes bestimmt: Auf Grund des S 38 der Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 und Att. 56 der Städteordnung «irdnach Anhörung ^St^tt^rbneten. fQrfammlunq und mit Genehmigung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom le. Januar: 1882 zu Nr. M. I. 1037 »n Betreff der Führung der Bücher der Gesindevermiether, sowie bezüglich der polizeilichen Controle über den Umfang und bie Art des GeschaftSbetnebeS derselben für dre jeher Gesinbeverbinger ist verpflichtet, bie "Namen berjenigen Personen, lvelche üch bei ihm in der Absicht melden, um einen Dienst zu suchen, in em i*teschastvbuch nach Formular A und die Namen derjenigen Herrschaften, welche durch seine Permittelung Dienstboten suchen, in ein Geschäftsbuch nach Formular B nach der Reihenfolge der Meldungen einzutragen. Bee größerem Umfange des Geschäftsbetriebs steht dem Gesindeverdinger frei, beide Bücher getrennt für männliche und weibliche Dienstboten, zu führen. Die vorstehend bezeichneten Geschäftsbücher muffen dauerhaft gebunden und mit fortlaufender Seitenzahl versehen fein; sie dürfen nicht eher in Gebrauch genommen werden, als bis sie Seitens der Ortspolizeibehörde paginirt und abgestempelt sind und die Seitenzahl beglaubigt ist. Das Herausnehmen oder Zusammenkleben von Blättern, sowie das Ein- hesten neuer Blätter ist untersagt. Alle Meldungen der Dienstherrschaften und Dienstsuchenden sind im Laufe des Tages, an welchem sie erfolgen, gut leserlich in deutscher Sprache und mit Tinte einzutragen. Itach dem Abschluffe der Geschäftsbücher sind dieselben mindestens ein Jahr lang von dem Gesindeverdinger auszubewahren. S 5. Die Gesindeverdinger sind verpstichtet, über die ihre Vermittelung in Anspruch nehmenden Dienstboten alsbald bei der OrtSpolizeibehörde Auszüge aus den dasübst geführten Dienstbotenregistern und die darin eingetragenen Zeugnisse zu erheben und aus Verlangen den Dienstboten suchenden Herrschaften vorzulegen. Die Gesindeverdinger haben diese Auszüge und Zeugniffe in das Register (Formular A) in der Columne für Bemerkungen einzutragen. Gießen, den 28. Januar 1882. SrotzherjoglicheS S 6. Jeder Gesindeverdinger hat einen Gebührentaris auszustellen, welcher in deutlicher und erschöpfender Weise angeben muß, für welche Leistungen, von wem und in welcher Höhe Gebühren erhoben werden. Der Gebührentarif ist bei der Ortspolizeibehörde in zwei gleichlautenden Exemplaren einzureichen, von welchen das eine im Besitze der Behörde bleibt, während das andere von letzterer abgestempelt dem Gesindeverdinger zurückgegeben und von diesem in seinem Gefchästslocale an einer leicht in die Augen fallenden Stelle anzuschlagen bezw. auszuhängen ist. In gleicher Weise ist im Falle einer Aenderung der Gebühren zu verfahren. Die in dem ausgehängten Gebührentarif bestimmten Sätze dürfen von dem Gesindeverdinger nicht überschritten werden. S 7. Der Gesindeverdinger ist verpstichtet, bie Ortspolizeibehörde und deren Vollzugsorgane jeder Zeit in feine Geschäftsräume einzulaffen und die geführten Register auf Erfordern vorzuzeigen. S 8. Gesindeverdinger, welche ihr Gewerbe dazu mißbrauchen, Tienstboten zum Wechsel des Dienstes zu verleiten, werden mit einer, im Nichtzahlung-- falle in Hast zu verwandelnde Geldstrafe von 5 bis 50 Mark bestraft (Artikel 45 des Gesetzes vom 28. April 1877). Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser Verordnung werden mit Geldstrafe von Einer bis Dreißig Mark, oder im Unvermögensfalle mit entsprechender Hast bestraft. Dieselbe Strafe tritt ein, wenn ein Gesinde- verdinger feine Geschäftsbücher nicht ordnungsmäßig führt, oder in dieselben, fei es absichtlich, sei es fahrlässiger Weise, unrichtige Angaben eintragt. Dieses Polizeireglement tritt mit 1. März 1882 in Kraft. Polizeiverwaltuug Gießen. Fresenius. Politische Ueberficht. GieHen, 25. Februar. Der Rei ch-tag hat sich nach den ermüdenden Zolldebatten der beiden letzten Wochen eine kleine Erholung gegönnt, indem er sich am Samstag bis zum 2. Mürz vertagte, an welchem Tage die dritte Lesung des Nachtrags-Etats '.Kamerun ic) stattsindet. In der Zwischenzeit tritt das preußische Abgeordnetenhaus durch die Berathung des Cultusetats hervor, welche auch diesmal — wie dies fast immer zu geschehen pflegt — zu interessanten Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteien über die politische Lage gesührt hat. In der Generaldebatte waren besonders Die letzten Reichstagswahlen und hierbei wiederum die Haltung des CentrumS gegenüber den Confervativen Gegenstand einer lebhaften Polemik. Herr Windthorst sagte allerdings nichts Neues, wenn er betonte, daß das Centrum bei den jüngsten Wahlen Alles ausgeboten habe, um das Zustandekommen einer conservativ - nationalliberalen Regierungs- Partei zu verhindern, und bei der ausschlaggebenden Stellung des CentrumS erscheint oicfes Bestreben auch sehr erklärlich. Ob indessen das Tafeltuch zwischen dem Cntrum und den Confervativen thatsächlich durchschnitten ist, wie man au« den jeweiligen Ausführungen der parlamentarischen Führer des CentrumS entnehmen könnte, erscheint minbeffens sehr zweifelhaft, besonders in Hinblick auf den Verlauf der Zolldebatten im Reichstage, und die im kommenden Herbst stattfindenden Neuwahlen zum Abgeordnetenhause dürsten leicht eine Wiederannäherung zwischen beiden Parteien bocumenliren. Der Schlußact der westasrikanischen Conserenz ist für diesen Donnerstag in Aussicht genommen, lieber bie Frage, wie der neue Congo- staat zu den Ergebnissen der Conferenz Stellung nehmen wird, schreibt die „Nat.-Ztg." : Es ist nicht wahrscheinlich, daß die Internationale afrikanische Gesellschaft die Generalacte her Conferenz mttunterzeichnen wird. Man nimmt vielmehr an, daß sie ihren Beitritt zu den Beschlüssen des europäischen Concerts Anter einer besonderen Form erklären wird. Die Formel dieses Beitritts ist Lurch Die an erster Stelle interessirte Persönlichkeit, wie versichert wird, noch nicht festgestellt. Die Bedeutung der neuen Erwerbungen Deutschlands m -er Südfee besteht sowohl in der Vorzüglichkeit der Länder selbst und ihrer Anlagen zu Plantagen, als auch in ihrer günstigen Lage vom merkantilischen Gesichtspunkte aus, Diese Inselgruppe, welche sich um bie Nordküste von Neu- Guinea grupvirt, liegt nämlich aus dem Wege von Asien nach Australien, und dürfte sich dort mit der Zett ein ähnliches Handels- und Schifffahrts-Emporium wie in Singapore entwickeln. Die bedeutendste Insel ist Neu-Guinea, von der Deutschland den besten Theil im Norden occupirt hat. Die Nordküste ist besonders reich an Baien und Häfen. Es liegen der Reihe nach von Osten nach Westen die Holnicate-Bai, die Hercules-Bai, Huon-Bai, Astrolabe-Bai uno die Bonzland- Bai, die sämmtlich den Schiffen eine Zufluchtsstätte gewähren. Folgende Inseln ziehen sich in einem Halbkreis um die Nordküste von Neu-Guinea herum 1) D'Urville-, 2) Deblois-, 3) Garnot-, 4) Vulcan-, 5) Dampierre-, 6) Lorny, 7) Roik-, 8) New-Britain- (mit vielen Häsen), 9) WillaumeS-, 10) New-Jrland-, 11) Fischer-, 12) Kaon-, 13) New-Hannals-, 14) Matthieu- und 15) Adrniralitats- Infel. Außer diesen 16 dicht zufammenliegenden Inseln, von denen das Gebiet Neu-Guinea allein 4000 Ouadratmeilen und Die Insel New-Britain 700 Ouadrat- meilen umfaßt, so daß diese 16 Inseln zusammen schon 5500 Quadratmeilen groß sind, sind noch unter deutschen Schutz gestellt die nordöstlich liegenden Marschall-Inseln und die Duke of Dork-Jnseln, den Samoa-Jnseln gegenüber. Eine deutsche Flotille, welche bei Neu-Guinea staüonirt wäre, würde Damit den gejammten Insel-Archipel, von den Samoa-Jnseln bis über Neu-Gumea hinaus vollständig beherrschen. Sämmlliche Inselgruppen, welche in Diesem ^ezirre liegen, stehen daher in der deutschen Machtsphäre, so daß für bie deutsche Colo- nifation in der Südfee ein weites Feld gewonnen ist. Die schweizerischen Blätter fahren {ort, nch mit dem Thun und Treiben der aus eidgenössischem Boden weilenden Änarchmen, sonder« der in Basel aushältlichen, zu beschästigm. Der Baielec,,Bo ksireund meint constatiren zu sollen, daß es auch der nfrigsten d^zn unm^^ Iei. dre Zahl der in Basel aufhältlichen Anarchisten uberhamll sestzustellen. Dre dieser Partei angehörigen Personen seien nämlich nicht alle |o nau> und aumchNg, ihre T-fimiungen offen und laut auszusprechen und begrerflecher 2Lene trugen dieselben auch keinerlei Abzeichen mit nch, an tu ohne Weiteres zu erkennen wären. Auch diejenigen Anarchisten, welche nch als wlche aussprechen und geriren, seien nicht so leicht zu ermitteln, da die Mehrzahl von ihnen sich vor der Polizei in Acht nehme. Er werde daher N'-mand tn der Lage fein, die Zahl der in Basel aushältlichen Anarchisten anzugeben, und er beruhten alle bezüglichen Mitchellungen, wie sie bis jetzt veron-Mlicht worden teien, auf bloßen Bermuthungen. Znsbesondere sei die Angabe, daß sich m Basel eine eigentliche Grube von Anarchisten befinde, durch nichts bestätigt. Andererseits sei aber auch' unrichtig, bezm. unwahrscheinlich, daß sich in Basel nur Anarchisten schweizerischer Nationalität, und zwar in der Zahl von höchstens einem halben Dutzend befänden. Gerade durch die Untersuchung in Sachen des in Frankfurt verhafteten Anarchisten Lieske sei ermittelt worden, daß sich in Basel auch ausländische Anarchisten aushalten, und man werde kaum fehlgehen, wenn man annimmt, daß die Mehrzahl der Baseler Anarchisten aus Ausländern bestehe, und zwar aus solchen Ausländern, die daselbst ordnungsmäßige Ausweisschristen hinterlegt haben und deren Antecedentien nicht derart seien, daß aus denselben ein sicherer Schluß auf ihre Angehörigkeit zur anarchistischen Parteirichtung gezogen werden könne. JnParis sand am Sonntag ein großes internationales Anarchisten- und Arbeiter-Meeting statt, dem auch eine Deputation englischer Arbeiter beiwohnte, die von dem Parlaments-Mitglied Burt geführt wurde. Es wurden Resolutionen angenommen, in denen gegen jede Eroberungs'Politik protestirt und die Sympathie mit den Arbeitern aller Nationen ausgesprochen wird. Darmstadt, 21. Februar. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 2) enthält: \ 1. Nerzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Grobherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität zu Gießen im Sommer-Halbjahre <885 gehalten werden und am 27. April ihren Anfang nehmen. 2. Namensveränderungen. 3. Charakterverlechungen. 4. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Wixhausen mit Wirkung vom 1. März an. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Büdesheim mit einem Gehalt von 900 Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Mendorf a. d, Lahn mit einem Gehalt von 900 mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bubenheim mit einem Gehalt von 900 «X; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Burgbracht mit einem Gehalt von 900 A.; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; dem Herrn Fürsten zu Isenburg-Birstein steht das Prasentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Heppenheim a. W. mit einem Gehalt von 900 Jl. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hitzkirchen mit einem Gehalt von 900 A.\ mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; dem Herrn Fürsten zu Isenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wolf mit einem Gehalt von 900 mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; dem Herrn Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Büdingen steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende dritte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Grünberg mit einem Gehalt von 1000 A.; dem Stadtvorstande zu Grün- berg sieht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Monzernheim mit einem Gehalt von 900 A.; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Albach mit einem Gehalt von 900 A.; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Sine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Stelle an der Gemeindeschule zu Bieber mit einem Gehalt von 900 A. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Astheim mit einem Gehalt von 900 A.. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an dar Gemeindeschule zu Gensungen mit einem Gehalt von 900 A.; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lämmerspiel mit einem Gehalt von 900 A.; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Drei Lehrerstellen an der kath. Schule zu Bensheim mit einem Anfangsgehalt von 1000 bis 1400 A., von 5 zu 5 Jahren um je 160 A. aufsteigend bis zum Maximalgehalt von je 1800 A. jährlich. Zu der einen dieser Stellen (1. kath. Knabenschule) steht dem Großh. Kreisrathe des Kreises Bensheim, dem kath. Pfarramte und dem Stadtvorstande zu Bensheim das Präsentationsrecht zu. & 9 f $ l e & Gießen, 23. Februar. Dem Verwaltungsbericht der Großh. Bürgermeisterei Gießen für das EtotSjahr 1883/84 entnehmen wir weiter Folgendes: Die Anzahl der Gaslaternen wurde im Jahre 1883 um 9 Stück vermehrt, so daß fie zu Ende des Jahres 1883 — 362 Stück betrug. Außerhalb des Rohrnetzes der Gasleitung waren zu Ende des Jahres 1883 — 48 Petroleumlaternen aufgestellt, i mehr als zu Ende des Jahres 1882. Die Gesammtkosten für die Straßenbeleuchtung betrugen im Etatjahr 1883/84 = 19270.78 A Die Quellw ass erlettungsarb eiten haben mit der Aufstellung von 16 öffentlichen Brunnen ihren vorläufigen Abschluß gefunden, indeß werden die Versuche zur Erschließung neuer Quellen ununterbrochen fortgesetzt, da sowohl die Vermehrung der öffentlichen Brunnen als auch eine wenigstens thetlweise Leitung in die Häuser zu Nuhzwccken in Aussicht genommen ist. Der Zuschuß der Stadt zu den Kosten der ständigen Einquartierung für die in Bücgerquartteren vntergebrachten Mannschaften des dahier garnisonirendeA Regiments betrug vom 1. Avril 1883 bis dahin 1884 — 881307 A Auf den im Jahre 1883 abgehaltenen Viehmärkten, welche mit Genehmigung Großberzoqlichen Ministeriums des Innern und der Justiz um 3 vermehrt wurden, so daß ihre Zahl vom Jahre 1883 an 34 beträgt, find aufgetrieben worden: 1) 24236 Stück Rindvieh gegen 22440 Stück im Jahr 1882, 2) 17765 Stück Schweine gegen 14105 Stück im Jabr 1882, 3) 6 Pferde gegen 9 Pferde und 1 Fohlen im Jahr 1882. Geschlachtet wurden: 1) 1407 Ochsen — genau so viel w?e im Jahre 1882, 2) Fasselochsen und Kühe 188 Stück, 67 weniger wie im Jahr 1882, 3) 1048 Rinder und Stiere, 94 mehr als im Jahr 1882, 4) 5884 Sioppelkälber, Saugkälber, Hämmel und Schafe, 496 mehr als iur Jabr 1882, 5) 6828 Schweine, 651 mehr als im Jahr 1882, 6) 86 Spanferkel, 5 weniger als im Jahr 1882. Die am 10. Januar 1883 im ganzen deutschen Reiche stattgehabte Viehzählung hat für Gießen folgendes Resultat ergeben: 388 Pferde, 5 Bullen, 28 Stiere uvd Ochsen, 303 Kühe, 109 Kälber und Jungvieh, 401 Schweine, 455 Schafe, 263 Ziegen, 129 Bienenstöcke. Von 42 im Jahr 1883 anhängig gemachten Ge werbstreitigkeiten wurden 11 durch förmliches Urthetl und 31 durch Vergleich resp. Zurücknahme und Beruhen- lassen erledigt. In Gemäßheit des S 420 der Strafprozeßordnung wurden in 85 Beleidigungs- sachev Termine zum Sühneversuch anberaumt. Nur in 26 Fällen gelang eS, die Parteien zu vereinigen, während in den übrigen 59 Fällen die desfallfigen Bemühungen erfolglos blieben. Bei zwei kurz nach einander ausgebrochencn bedeutenden Bränden — am 27. April 1883 in dem Etablissement des Herrn GastwirthS Wilhelm Wenzel und am 2./3. Juni 1883 in dem Magazin des Herrn Alexander Meyer zum Lagern von Lumpen — hatte der Stadtvcrstand und die gesammte Einwohnerschaft Gelegenheit, der neugebildeten Gießener freiwilligen Feuerwehr und der freiwilligen Gail'schen Feuerwehr ihre Anerkennung für die tüchtige Schulung und die Energie und Geschicklichkeit' bet Bewältigung der Brande zu zollen und sei den beiden Corps auch an dieser Stelle der Dank des Stadtvorstandes für ihre thatki ästige Hülfe ausgedrückt. Die „Summarische Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Gießen für 1883/84 ergibt folgendes: nach dem Voranschlag nach der Rechnung Ordentliche Einnahme 408 975.21 A 460 663 46 A Außerordentl che Einnahme 195 473 — , 206 732 64 „ Umlagen 239 169.90 „ 249133 61 „ Summa 843 61811 A 916 529:71 A Ordentliche Ausgaben 638845 — A 595896.21 A Außerordentliche Ausgaben 204 77311 „ 156 893.62 , Summa 843 61811 vÄ 752 789.83 A Verbleibt Überschuß . . . 163739 88 A Von den in der Uebersicht enthaltenen Mehreinnahmen führen wir nur diejenigen an, welche den Betrag von 1000 A übersteigen; es sind dies die Kapitel: Kassenvorrath mit 22 686.79 A, auS Gras- und anderen Nutzungen mit 5740.16 A, von Waldungen 3824 06 A, verkaufte Baumaterialien und Mobilien mit 1443.10 A, Kapitalztnsev 6658 74 A, Mtethe von Markt- und anderen öffentlichen Plätzen 1097.30 A, Octroi 1406780 A, zurückzuempfangende Kapitalien 68 000 A, von verkauften Häusern und Gütern 48 93164 A, an Umlagen 9152 58 A Unter Rubrik Ausgabe wurde der Voranschlag (über 1000 A) überschritten bei den Kapiteln Kapitalzinsen um 5549.89 «A, Straßenbeleuchtung um 2270.78 JL Octrotverwaltung und Rückvergütung um 4054.33 A, Feierlichkeiten um 2226.18 JL, Besoldungen um 2483.69 A, uneinbringliche Posten und Nachlässe um 4491.28 A, zurückzuzahlende Kapitalien um 11980.90 A, auszuleihende Kapitalien um 68.000 A An Octroi wurde insgesammt vereinnahmt 97267 80 A, die Ausgabe (incl. Octroirückvergütungen) betrug 24626.83 A, sodaß Der Stadt an Octroi verblieb 72640.97 A Von den octroipflichttgen Gegenständen betrug der Erlös über 1000 A bei Mehl, geschältem Hafer, Grütze, Hirse (22532.58 A\ Ochsen (9542.26 A), Rmdern (2934 A), Saugkälbern und Hämmel (3561.20 A), Schweinen (11941.96 A~), geräuchertem Fleisch (1442 A), Hafer (242676 A\ Steinkohlen (13382.17 A\ Wein in Fässern (5745.69 A), Wein in Flaschen (106032 A\ Bier, in Gießen gebraut (5893.44 A), Branntwein (2338.70 A\ Spiritus (1057 A), Aversum von den Eisenbahnen und der Margarethenhütte für bezogene Sreinkohleti (3472 A) Der Ertrag der Hundesteuer für 450 Hunde belief sich auf 2250 A An Einquartterungsgeldern wurden verausgabt 2375825 A, das von dieser Ausgabe tn Abrechnung zu bringende Servis, welches das Regiment an die Stadt zu vergüten hat, betragt 14945.18 A, so daß die baare Einbuße der Stadt 881307 A beträgt. Wie wird man Maschinentechniker? Diese kleine Schrift, welche für 1 A in jeder Buchhandlung zu erhalten ist, sowie das von der Dtrection des Technikums Mittweida in Sachsen unentgeltlich zu erhaltende Programm über die dortige Fachschule für Maschinen - Ingenieure und Werkmeister, geben die erschöpfendste Auskunft über alles, was ein junger Mann, der sich dem Maschinenfache widmet, zu beachten hat, wenn er sein Ziel sicher erreichen will. n* «.xxJ TT in Frankfurt a.M./früherAwigt. VT. mefl. n. (xCHSCh. Rloord’s;Paris, heilt rasch, grilndl. u. v ohne grO99P Kosten alle Mervan-, Frauen-, Haut* u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—5. StiftstMSSe ‘22 !. Aus wärt* brieflich. Allgemeiner Anzeiger. Versteigerung. Donnerstag den 26. nnd ^rcitag den 27. d. M., jedesmal von Nachmittags 2 Uhr ab, werden in der Wohnung der verstorbenen Frau Kirstein, Bahnhofstraße 18 im 3. Stock, nachbezeichnete Gegenstände: Möbel aller Art, Betten, Weißzeug, eine Nähmaschine, Küchengeräthe, Bilder, ein Lexicon und sonstige Gegenstände versteigert- Gießen, den 20. Februar 1885. Großherzogliches Ortsgericht. 1*221 Lndeking. Donnerstag den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden in meinem Bureau öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: a. zwangsweise: Tische, Kleiderschränke, 1 Kuchenschrank, Kommode, Uhren, Spiegel. b. freiwillig: 1 Sopha, 1 Kleiderschrank, 1 Nähtisch, 1 Bettlade, mehrere Koffer, 1 Füllofen, eine größere Parthie Herren- und Damen-Kleider, Wäsche, noch gut erhaltene Uniforms-Röcke und Mäntel. Die Versteigerung stndet bestimmt statt. Gießen, den 23. Februar 1885. Bühner, 1271 Gerichtsvollzieher zu Gießen Kaffee, Zucker, Thee, Chocolade u. Caeao sowie sämmtliche Colonialwaaren empfiehlt billigst 175 C . Roth, am Lindenpla.tz. Adolph Baer-Goldschmidt in Frankfurt a. m Kleesaat-Hemdlung en gros unterhält größtes Lager von bestem deutschen 692 Hothklee und Luzerner, aus den Productionsgegenden selbst bezogen, zu billigsten en o-ro8-Preisen. a Biookers holländ:Cacao i k das beste leichtlösfichste Fabrikat, ist preisgekrönt mit r vielen göldenen Medaillen. 1/zK? genügt für 100 Tassen . . . yopräthtg in allen feinen Geschäften der Branche. . W ^KMMMcktM j.& C.BIooke r, Amste rdä m > Blocker^ Caoao bei Emil Itschbaü). Z Blooker's Caeao bei Earl Schwaab. - Kg- 6‘iild En gros 1 „ W 25 ", N-N”‘ 12 „ „ Stopf 25 „ l»5 Hmi M „ « 12 „ „ Borst jchloc 1 „ W* 24 „ PorM 12 „ Mangill 12 schwarze 12 „ ßerrenh 15/5 12 „ Kleideck iÄöOO2)flrbi 1 ,, 80 „ 1 „ 500 „ Dgii 12 Stück M-u.ivi 3 J/2 in Hermhutei 7 „ Kleider-Be 2V3 „ rein seiden 'Wetttwjer, Kar 1 <’"« in N D unter Garant schmeckend ust Zusatz gl per 1.20,140,: mpsithlt ■--N«l M • "W X «sasffi - di . • 5 Mn * k11IuI ne, 4^ , ^trt uc| ' toö stafe, 263 .. 'sSÄ’iflß d'-d-Ssalkgm»-^^^ 'utmden SBtanbtn _ lDl ®enlfI UtÜ l^er Meyrr zum £agtn E!nwohmsLastGelkgtuh.7 ber fretütlltgkn Sajl'schei ng unb die Energie uni U"d sei den beiden Gorti 9 ihre thatk,ästige M ad Mgubm der Gemeind, nach der Rechnung 460 66346 jl 206 732 64 . 24913361 , 916 529:71 JL 595896.21 jl 156893.62 , 752789.83 JL . 163 739 88 JL »nahmen führen erir u: n; es sind die- dte Äoptitl' i Nuhnngen mit 5740.16 jl ,nb Mobilien mit 1443.10 3 j anderen öffentlichen $Ii^ apltalten 68 000 JL, von os 915258 JL (über 1000 JL} überschnl!' btlaiätung um 2270.78 j lerHcbMten um 2226 18 j ß > Nachlässe um WV.U | r KMMu um iM> | 7267 Ä) JL, die iultibt H jn Stabt an Dctrohr.-.Vu m Erlös über 1000 J. be Men (9542.26 X). W" feinen (11941-96 jl). r Men (13382.17 J3.B v ,) Bier, in Wetzen g*b.i- Aveisum von den Eifer bleu (3472 JL) ÄAÄ“”; "btt ' 81307™ ihr 188-2 1882. ' 2. 1882 3161 'N. 496 MH. h gitis'ä; usverkauf. Dege» bedeutender Vergrößerung meines PutZ" llUCl -VlOdiCWaarGH ■ CrCSCiläftS verkauf ick Leinen und Weisswaaren, Damen- und Herrenwäsche LLV"""A 300 Stück einzelne Corsetts in allen Weiten staunend billig. Seltersweg 71. Pha EllillCjeFi Seltersweg 71. Siegen A. HollClIlolT Sölllie Olpe i. W. En