1885 Donnerstag ren 26. Februar th-cil »reriel jährlich 2 Kart 20 Pf mit Brt Durch bv Post bezogen meriel jährlich 2 Marl ' Ibl. Erscheint IKZttch mit Abnahme bei »-nt«ßS Berte* t Schulstraße 7. o. Nachmittags 1280 Großherzogliche« Kreisamt Gießen. Dr. Boekmaun._______ Telegraphische Depeschen. Wolff » tclegr. fforrcsponden,-»ureau. Berlin, 24. Februar. In der gestrigen Sitzung der Congo-Conseren; üeilte vor den, Eintritt in die Tagesordnung der Vorsitzende. UnterstaatSsecretär Ausch, ein an Bismarck al» Präsidenten der Conferen; gerichtetes Notisications- •;i>. Februar 1885. Gießen, am 24. Februar 1885. ^ass un8er Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Ar. G des Reichs-G-ietzblatt«, ausgegeben den 2(1. I. M . enthält: l»ir 1585.) Gesetz, betreffend die vorläufige Einführung von Aenderungen des Zolltarifs. M. Februar 188-r lNr. 1586.) Bekanntmachung, betreffend die vorläufige Einfühmng von Emgangt-Zöllen aus Warzen, Roggen, Such»ar,m und Genie. Bonr 48 Erstes Blatt Aeutschtand. —1. Darmstadt, 24 Februar- [ßuKlte Kammer der Landständej Die zweite Kammer der WinbftÄnbe bat heute »hre Sitzungen wieder aulgeriommeu und at zunächst an die B-rathung dr- Budget- für die Finanzperiode 1885-88 heran. Vorher sand jedoch eine Reihe von Einläufen ihre Erledigung, auch wurden die Berichte der verschiedenen Ausschüsse gehSrt. Auf d.e Beraibung deS Budget« selbst eingehend, sanden die Positionm der Ausgaben: 1. Losten und Abgänge, Kap. 1 he 7, einstimmige Genehmigung ®tae längere Diskussion rief der vom Finanzausschuß eingestellte Antrag aus Beseitigung der Steuerfreiheit der Pforr- und Schulbesoldung-güter hervor, an der sich die Abgeordneten Ellenberaer. Schröder, Muhl, v. Rabenau und MlMsterial- p käsident Weber the'lfgten, der im Sinne de« Ausschüsse« genehmigt wird. Pos. 2, Verzinsung und Tilgung der Staatsschuld, Pos. 3, Pensionen, finden ohne Debatte Genehmigung. Bei Pos 4, Bedürfnitz de« Großh- Hause« und Hose«, sand bezüglich der Ber. Billigung von 16 200 X al« Apanage für den Erbgrotzherzog eine Diskussion insofern lart als Großh Regierung, vertret«n durch Herrn Staat-Minister Finger, Exc. die Gründe darlegte, von welchem Standpunkte dieselbe ou«gegangen, diese Apanage zu »erbrrn Diese Posiiion findet mit allen gegen 1 Stimme Annahme. Pos 5. Landftände. wird bi« zur nächsten Sitzung ausgesetzt. Pos 6, SiaatSminifttrium, Kap. 13-16 wird genehmigt Bei Kap. 17, Ver- Daltunae-Sericht-bof. findet eingehende Diskussion über die Verwendung eine« penp Beamten ol« Präsident de- Gericht-bos« statt. Die Regierung fordert für die Stelle )000 X- Der Au-schuh beantragt, nur Präsenzgelber, wie sie seither bestanden, im Betrage von 5840 X zu bev'lligen. Dieser «nttag wird gmehmigt. Kap. 18, 19, 20 unb 21 finden obne Debatte Erledigung. Pos. 7, Ministerium de« Innern und der Justiz, wird Kap. 22, Ministerium, au-gesetzi, Kap. 23 uab 24 genehmigt. Kap. 25, Provinzialdirector und KreiSämter, edrnsallS au-grsetzt, Kap. 26 genehmigt. Bei Kap. 27, GmSdarmerie, findet lebhafte Debatte wegen der Forderung der Regierung, den Gehalt de« EorpS-Commandrur« guf 6400 X zu erhöhen, statt. Die Kammer genehmigte den Antrag auf Streichung von 1000 X und verweist einen Antrag de- Abgeordneten Haa« ani den Ausschuß. Kap. 28, 29, 30, 31 werden ohne Debatte genehmigt, Kap. 32, Arbeiter - Colonien, findet der Antrag der Regierung, 2000 X hierfür zu bewilligen, einstimmige Genehmigung. Nächste Sitzung morgen Vormittag 9 Uhr. Ausland. London, 23. Februar. Im Oderbause erwiderte Lord Granville auf eine An. sr-aae Delawar'S, Italien habe am 3. November angefragt, ob England gegen die Ausdehnung der Jurisdiction Italien« im Norden von Assad etwa« einzuwenden habe, damit Beilul ebenso unter dieselbe gestellt werde, wie e« im Süden bereit« mit Raneita orschehen sei. Die englische Regierung erklärte, sie sei nicht eifersüchtig auf die Ausdehnung de« italtentschen Einflüsse« in diesem Theile der Küste de« Rothen Meere«; dieselbe würde England sogar angenehm sein, indesien könne man nicht fortgeben, was einem nicht gehöre. Die Regierung habe Italien dahin verständigt, daß e« wünfchenS- «ertb fei wenn e« m-t der Pforte zu einem Einvernehmen gelange. Nigra fragte am 22 December an, wie England die provisorische Besetzung Zula« aufnehmen werde. Granville erwidert, da Egypten nicht da« ganze afrikanische Küstengebiet am Rothen Meere halten könne, müßten die Häfen an den Sultan zurückfallen. England habe dem Sultan angerathen. einige derselben wieder in Besitz zu nehmen- Wenn Italien einige Häfen zu besetzen wünsche, müsse e« sich mit der Türkei verständigen. Eagland bade gegen die Besetzung fyila«, Betlul« und Massauah« durch die Italiener nicht« einiuoenbtn. Am 10. Januar habe er MusuruS Pascha mttgetheilt, e« sei bebauen Itdb, daß ble Türkei die Häfen Nicht besetzt habe. Al« die Pforte gegen die italienische Besetzung protestirte, habe er die Hoffnung ausgesprochen, daß die Türkei und Italien die Angelegenheit sreunbschaftlfch regeln würden. Gleichzetttg bade er MusuruS Pascha verständigt, daß England jede Verantwortung ablehne, da die Pforte dem Rathe Eng- Sand«, die Höf-n zu besetzen, nicht gefolgt sei. . London, 23 Februar. Unterhaus, von Norihcote wurde da« bereit« bekannte irgen bte Realerung gerichtete Votum einaebracht. Morley stellte einen Antrag, der e« adlehnt, ein Unheil über bte Politik ber Regierung auszusprechen, aber bem Bebauern Ausdruck gibt über den Beschluß der Regierung, englische Truppen zur Niederwerfung der Macht de« Mahdi zu verwenden. Gladstone bekämpfte beide Anträge. Die Regierung habe ihr versprechen, General Gordon Entsatz zu bringen, gehalten, bte voll» ftfinbige Erfüllung desselben sei durch Verrat- verhindert worden, aber die Verröther tüten dem Mahdi schon lange vorher die Zusage gemacht, die Thore KhaNum« zu öffnen, sobald die englischen Truppen sich nähern würden. Der Zweck England«, die Sicherheit Egypten« hn Sudan zu befestigen, habe große FoNschritte gemacht. Die finanzielle Verwirrung in Egypten, der Bankerott de-Lande« sei durch da« Arrangement mit den Mächten abgewandt. da« bem vollständigen Abschlüsse nahe sei, er hoffe, dasselbe werde tn wenigen Tagen vollzogen sein. Den Antrag Nothcote'S könne die Regierung nicht annehmen, weil die Errichtung einer englischen Regierung tn Egypten fortwährende Kämpfe zur Folge haben würde, Morley'« Antrag könne die Regierung nickt accepttren, weil die Regierung unter den gegenwärtigen Verhältnissen keine andere Verpflichtung eingehen könne al« die, Alle« zu thun, waS zweckmäßig und weise sei unb wa« die Verhältnisse erfordertem We Anzeigen. ie Dame, die ihre Ghib;:: mieenju Hanau, Belli, ruhe yemachl Hai, würit- Kindern Unterricht im Zutz unb Hoizschnihkn tu grba Hgte Zeichnungen, Maleren ,fn in der Buchhandlung m b zur &nfid)t offen- fc: nähere SfuSfuuft u. nlmr tum Unterricht sssjätr, Mnes dn der Srped d- k. »erdeten.____________ sind auszuleide:' W' erste oder gute mr-t 'gnf'jungtt Log's i«tben in bester Lage r ermiethen. 8 ber_^LL®L Köller'sche Laden mit v ^uch daö ganze -av», Se 23, ist per 1. tyrü lot. Näheres bei stne,^-nne«stratze 25. UitbtT von Herrn Wo.' ite Laden mit LegiS ift;:. 5 andrnvrttig iu atrmicikr. >r# Im DamWn Haus. " Beute I" Ms: | Mtztl- I suppe- Söwenflof «fertifl1108 kEi con gara Schreiben der Congo-Gesellschast mit, wonach diese von nahezu allen Conserenz. machten vertragsmäßig anerkannt ist. Der Vorsitzende begrüßte Namen« der kaiserlichen Regierung diese erfreuliche Thatsache mit dem Ausdruck der wärmsten Sympathie für die hochherzigen, erfolgreich gekrönten Bestrebungen de« König« Leopold. Diese Kundgebung fand lebhaften Wiederhall bei den übrigen Bevollmächtigten, welche ihrerseits ähnliche Huldigungen für den König von Belgien zu Protokoll gaben. . — Der Schlußbericht der Commission der Congo-Conserenz zerfällt tn einen sachlichen und in einen die Formsragen behandelnden 2beil. Er enthält außer der bereits gestern gemeldeten Bestimmung, daß, wenn alle Ratificationen in den kaiserlichen Archiven niedergelegt sind, die Vertreter der Vertragsmachte zusammentreten, um ein authentisches Protokoll aufzunehmen, welches bte Nteder- legunq der Ratificationen constatirt. Ein beglaubigtes Eremplar dieses Docu- mente wird allen Machten mitgelheilt. Alle aus den Beraihungen heroorqe. aangenen Acte find in ein Instrument zusammengefaßt. Die einzelnen Acte der Conferen- zerfallen in ebensoviel Kapitel mit fortlaufenben Paragrafen. Der Schlußbericht ist von Courcel (Vorfitzenber) unb Lamdermont (Benchterfiatter) unterzeichnet und von sechs Annexen begleitet, welche die beschloffenen Aenderun- aen, Zusätze und das Protokoll der Conferenz vom 31. Januar enthalten Hamburg, 24. Februar. Nachrichten der „Hamb. Börsenhalle" von der Westküste Afrika« zufolge sind in Quittah ernstliche Unruhen ausgebrochen. Die Eingeborenen haben sich gegen die Engländer empört. Der Gouverneur von Quittah wurde durch 4 Schüsse, von denen einer durch die ^unge gmg, verwundet nachdem die Reger seine 40 farbigen Soldaten überwältigt hatten. 00 stiere ^Soldaten unter Führung eines jungen Osficrers^ hosten die Stadt und das Fort gegen einen weiteren beabsichtigten Angnst vertherdtgen zu fonnen^^ Februar. Der Bundesraths-Bevollmächtigte und sächsische Gesandte am preußischen Hofe, v. Nostitz.Wallwitz, ist heutt früh Uhr in Erlangen an den Folgen einer Operation gestorben. Der Bruder des «er- storbenen, sächsischer Staatsminister v. Nostitz - Wallwitz, tst Nachmittag« nach Erlangm^gereist. uqi Äbmita[ Courbet hat Instructionen erhalten, zu verhindern, daß auf dem Seewege Proviant nach China ^n^.8elanflC* — Die „Agence Havatz" berichtet von einer gestern in der Nähe von Part« abgehaltenen Versamnllung von Irländern, in welcher erneute Anschläge auf London und andere englische Städte beschloffen worden wären- Washington, 24. Februar In der gestrigen Sitzungl de» Reprafen- tantenhauseö wurde eine Resolution eingebracht, wonach der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten beauftragt werden soll, zu ermitteln, ob die Jntereffen der Vereinigten Staaten nicht die Annahme von Zollerhöhungen für solche aus Deutschland importirte Hauptartikel erheischen, die in den Vereinigten Staaten ebenfalls gebaut und fabricirt werden- mrln.fKin London, 24- Februar. Offtcieü wirb mitgethetlt. der Prtuz und die Prinzefsin von Wale« werden sich Anfang« Aprtl> nach 3rUnb begehen versch,ebene Theile de« Lande« bereifen unb Empfänge in ber Dubliner dmA °bhaltem M rtfc — ^n der Eitzuna des Unterhauses bezeichnete Gladstone den Antrag Rontz- cote'S hauptsächlich beßhalb für unannehmbar, weil derselbe die Errichtung einer englischen Regierung über Fremde und bte Herstellung einer christlichen Regierung Aber Muhamebaner involvtre. - Lokales. G. Gießen, 25. Februar. sSterblichkett tn Gießen.^ Die Sterblichkeit tu unserer Stabt war während ber Woche vom bi-21. Fchruar eine hohe, egereign^R 5SS“ *ÄÄ: SS« V2. “ WÄSSrÄS»«!» bet einem zehnjährigen Knaben Kreb« die Todesursache.____ ÜviverfitLtS- Ehromk. Würzbur«, 18. «tbruar. Zum Abgm« $lr°I‘f,obrn,Drira^if>^'fd)uU bur» fdbretbt bte .SB. $r.*: ®tr bebanern den ««Illst. den fttn d'ese Berufung erleidet. Mobssor Dr. ffil«Hcenu«, Alma jauÄ etnen Ander chemischen Wtsi'enschast, bildete durch sein W rk^n fernsten SuSlande« ziehungSpunkt für viele junge Chemiker wie Medien ,^i m(t Stolz ihren und eine Reihe lunger honnung-voller Gelebrttn « W Sltcenu« eine ganz L-brer. Mit einer großen Fülle vorGel ^rßerort^Mliche Kratt der Kede w ch würdevolle Vertretung der v«i- Srfolge sichert. Geradezu epock.^machend war AIm& Jali& bm fflbß au6, oerbiLi Würzburg während b^^n6b6flrg8”^eIflC- tn Brüssel, eine Reihe von Artikeln fn'pÄ« -bn f*=n l8nSfl ^amnt. brt V'tiW* Vermischte-. Jabr Oberhessen Rbetnhessm Großherzogthum 936,340 Jahr Roggenbrod- und III (i3 III. (D. T. A.) 1.2 218,345 330,853 334,202 394,574 161,701 235 402 235,138 277,152 629,535 855,196 821,067 5 19 Offenbach 6,210 7,466 9,883 16,110 22,094 28,597 Gießen 6,107 7,223 8,669 9 234 11,744 17,003 Worms 6,259 7,936 8 358 11,175 14,208 19,024 Mainz 25,251 28,439 32,142 39,887 53,089 61,328 Mark: Butter 1,97 1.80 2,14 210 2,00 2,19 2,02 1,90 2,00 2,00 1.86 1,60 2,00 2M, 2,02 2,08 1,98 ■wegen seiner Uebervölkerung gerade auf Colonisation angewiesen sei und daß gerade der Deutsche vorzügliche Eigenschaften zum Colonisten besitze. Seine Verdienste um den deutschen Colontaloeretn sind bekannt, hat er doch denselben durch die Gründung einer Sectton in Würzburg heimisch gemacht. Kurz gesagt, WislicenuS ist ein hervorragender Gelehrter, ein Mann im echtesten Sinne des Wortes und ein treuer Freund unserer nationalen Sache. Alles dies verlieren wir mit seinem Scheiden. Möge er tn seinem neuen Wirkungskreise an der sächsischen LandeSunioersität begeisterte Zuhörer finden, Freunde seiner Thätigkett und nattonaldenkende Männer. — Am 17. Mai d. I werden eS hundert Jahre, daß der berühmte Geschichtsforscher und Staatsmann Friedrich Christoph Dahlmann in W Ismar geboren wurde. Die Universität Kiel, der er von 1812—1829 als Professor angehörte, hat beschlossen, diesen Gedenktag in würdiger Feier zu begehen, und es steht zu erwarten, daß nickt bloS die beiden andern Universitäten, denen er angehört Hot, Göttingen von 1829—1837 und Bonn von 1842 bis zu seinem Tode, 5. Deeember 1860, sondern daß alle gelehrte deutsche Körperschaften sich dieser Feier anschließen werden. — Die Berliner Universität feiert in diesem Jahre ihr 75jährigeS Bestehen. Wenige Wochen nach der Jubelfeier der Universität, am 24. November d. I., wird die gelehrte Wett den 100jährigen Geburtstag von August Böckh feiern. — Nach einer Anregung deS CultuSministerS v. Goßler ging man damit um, die Hölfäle der Berliner Universität mit elcctrischem Licht zu beleuchten, da die bisherige Gasbeleuchtung zu vielen Un-utrSgltchketten geführt hatte. Der Kaiser, dem diese Absicht zu Ohren gekommen, hat sich dafür sehr interesstrt und die Ausführung gutgeheißen. Seitdem ist man der Angelegenheit nähergetreten und eß soll die Ausführung nunmehr mit Beschleunigung in's Werk gesetzt werden. 29 _ „ IV. 16 töt ft tiflämme II 36 ,, IV 7,50 rm WtlNll III. Zm Gewi Gr. Rechtenbc präcis von 1 Uhr I Eichenstamm I. 4 Elchenstämme II. Darmstadt 15,391 21,392 26,198 28,255 33,197 41,199 1816 1828 1840 1860 1870 1880 tFleisch-, \. M versteigt Mnnstag toi msMl w । Im Gew« Lützellinden, B« Uhr all, Ni®®.11 mi) ÄlW* 5 69 ”, u 1 Buchenstmm 111 1 Kastaniechmml 33 KiesernstaM 1 7,50 rm Kichrn-' II. Im Gem Hörnsheim, von II W ab, 3 Eichmstmme 1 1817 1865 1866 1880 ilt sS-.' ’"S luffcn, ctf.@i bfe in unserer Zone äußerst selten ist, entspricht. Man kann sich daraus erklären, daß bei starken Stürmen doch nur sehr selten Menschen zu Boden geschleudert werden. Und wenn eS geschieht, so wird dre betreffende Person meist in einer für ihr Gleichr, gewicht ungünstigen Position von einem Windstoß überrascht. In diesem Fall kann man natürlich auch bei weniger als 30 Meter Windgeschw'ndtgkett fallen. In freier Ebene oder auf dem Gebirge ist es übrigens manchmal wirklich unmöglich, Widerstand zu leisten. Die größte Windgeschwindigkeit auf Erden wurde bisher auf dem Mount Washington in 1914 Meter Höhe am 11 Januar 1884 beobachtet. Sie soll sich aus die unglaubliche Stärke von 83 Meter in der Secunde erhoben haben. — sDie englischen Kameelretter-4 Entgegen der bet den früheren Versuchen der Egypter und Franzosen angewandten und bei den Beduinen noch heute gebräuchlichen Methode, daß das Kamee! nur einen Reiter trägt und auch sonst thunlichst leicht belastet ist, um die möglichst schnelle Bewegung zu gestatten, haben die Engländer die Einrichtung getroffen, daß zwei Mann auf einem Threre beritten sind und zu jedem Thtere noch ein eingeborener Diener zu Fuß gehört- Durch diese Einrichtung wird eigentlich der größte Vortheil in der Verwendung der Dromedarreiteret, die Schnelligkeit, fast ganz aufgehoben, umsomehr als die Thiere außer den beiden Rettern und deren Gepäck, Munition und Mundvorrath für einige Tage auch noch etwa 60 Liter Wasser tragen sollen, die Belastung also derjenigen gewöhnlicher Lastkameele ziemlich glcichkommt und die Schnelligkeit deS Marsches sich aus etwa den einer gewöhnlichen Karawane. □Ifo ungefähr 20 englische Meilen pro Tag höchstens erstrecken dürfte, während mi* Reitkameelen die durchschnittliche Schnelligkeit pro Tag etwa 40 englische Meilen betragt. Die englische Kameelreiterei dürfte sich also nicht o el schneller vorwärts bewegen als die Infanterie selbst und ist in ihrer jetzigen Form keineswegs zu weit ausgedehnten Zügen und zum Ausklärungsdienst an Stelle der Cavallerie geeignet und noch weniger der ihr von den Aufständischen eventuell entgegengestellten Dromedar- retteret überlegen. Die englische Oberleitung mag zu dieser Modifikation wohl durch die Erwägung gekommen sein, daß es unmöglich ist, au6 europäischen Soldaten in. kurzer Zett gute Kameelreiter heranzubtlden, die tm Stande sind, ihre eigenen Thtere 1° 3« tegteren, wie es z. B. die eingeborenen Dromedarretter thun, und es deutet auch die Mitgabe eingeborener Wärter für die Thtere aus dieses Mißtrauen in die Fähigkeit der neugebackenen englischen Kameelreiter hin. In der That ist Kameelretten eine wirkliche Kunst und mit der Kunst, ein Pferd gut zu reiten und zu lenken, nicht zu vergleichen. Europäische Kameelreiter sind trotz jahrelanger Hebung höchst selten im Stande, ein Dromedar unter allen Umständen zu regieren. Bei den meisten hört die Kunst auf, sobald die Thiere ans Durchgehen kommen, und das Abwerfen des Retters ist das gewöhnliche Resultat- Bei den Eingeborenen sogar geht es oft ebenso; alle können ein Kamee! reiten, aber nur verhältnißmäßig wenige sind durch und durch gute Reiter und bei ihren Stammesgenossen deshalb hoch angesehen. Die Störrigkett und Furchtsamkeit vereitelt oft alle Künste deS Reiters und endigt häufig in einer völligen Niederlage deS letzteren. Aus diesem Grunde sind auch die Kameele zum eigentlichen Gefecht, namentlich mit Feuerwaffen, fast unbrauchbar. Es gibt nur wenige, die einen von ihrem Rücken abgefeuerten Schuß mit Gleichmuth ertragen; die meisten weiden in einem solchen Falle völlig verrückt und in 9 Fällen von 10 fliegt der unvorsichtige Schütze sozusagen „tm Feuer" auf die Erde und kann Gott danken, wenn er bei dem Hohen Falle sich nicht die Knochen oder wenigstens das Gewehr zerbricht. Eine auf Dromedaren berittene Reiterei, die vom Rücken ihrer Thiere daS Feuer beginnen würde ist fast sicher, eine Niederlage zu erleiden und zwar durch die eigenen Thtere, welche d e Retter adsetzen und ausretßen. Eine so berittene Truppe müßte also absitzen und die Kameele in sicherer Entfernung zurücklaffen, um das Gefecht zu Fuß ungehindert führen zu können- Gegen das Entlaufen der Thtere kann man sich durch eine eiserne Fessel, eine Art Handschellen schützen, die um die Vorderfüße gelegt werden und tm Sudan allgemein gebräuchlich sind. Diese Fessel erlaubt Nur, sehr kleine Schritte zu machen und die Thtere können sich nie wett entfernen. Da aber der Fall oft genug vorkommen kann, daß die Truppe urplötzlich zum Kampfe gezwungen wird und kaum Zeit hat, abzusitzen, geschweige denn, die Reitthtere zurückzuschicken, namentlich so schnellen und vortrefflich berittenen Feinden gegenüber wie den Sudan-Arabern, so ist die Verwendung von Kameelen, die zwei Mann tragen, also sehr schwerfällig sein muß, ohne eine, wenn auch schwache Cavalleriebedeckung, die vor plötzlichen Ueberfällen schützt, nicht unbedenklich. Auch geräuschlose Bewegung und Märsche mit Kameelen find ganz unmöglich, denn daS Kamee! ist ein „Schreier" und die meisten lassen sich nicht niederlegen oder besteigen, ohne durch Brüllen oder Stöhnen dagegen zu protestiren. Heimliche Märsche ober nächtliche Ueberfälle sind mit solchen Thieren natürlich unmöglich, da man das Satteln ober Absatteln einiger hundert Kameele an dem Schreien der letzteren meilenweit erkennen kann. Dieser Fehler läßt sich nur durch sorgfältige Auswahl vermeiden; aber den Thieren, die ihn besitzen, ist er nicht abzugewöhnen- Der Hauptoortheil der englischen Verwendung der Kameelreiterei besteht wohl darin daß sie gestattet, eine ansehnliche Truppe ohne große Ermüdung der Leute und ohne durch Gepäck gehindert zu fein, da letzteres die Kameele tragen, schneller vorwärts zu bringen, als die gewöhnlichen Märsche der Infanterie in den oben, wasserlosen Wüsten und Steppen des Sudan ohne Nachthei! für die Gefechtetüchtigkeit der Truppen vermochten. Wenn es jedoch möglich gewesen wäre, nach dem Vorbilde der Beduinen nut je einen Mann auf einem wirklichen Reitkameel (einem Hydjien), keinem Lastthier, be- ma cin' n wür?c ^?emAnbeschriebenen Vortheil noch der einer ungemeinen Fähigkeit zu schnellen und wetten Märschen hinzugekommen sein. Köln, 23. Februar. Kaufmann Kar! Rogge stand heute vor dem Schwurgericht, angenagt, den Hauptmann Hirsch gefordert und tm Duell tödttich verwundet zu haben. Es wurde nachgewtefen, daß der Getödtete sich in compromitttrender Weise um die Gunst der Ehefrau des Rogge beworben hatte und daß alle Versuche ihn daran zu hindern, vergeblich gewesen waren. Der Schwurgertchtshof sprach hiernach den Angeklagten frei. — f Gummi zu erweichens Gummiringe, wie sie an Fruchteinmachgläfern rc. gebraucht werden, werden häufig hart und brüchig. Man kann fh aber wieder weich wachen, wenn man sie in Ammoniokwaffer (1 Th. Ammoniak und 2 Th. Wasser) legt m ??t6maInbmU^en?te J?tn9e 1" d'-sem Bade nicht länger als 5 Minuten liege« zu tät zu"geben^"^ obcr etnc halbe Stunde nöthig, um ihnen wieder die alte Elasttci- J WchaM 1. 66 1.- 4)50 rm AchM, DirkchchM i Eo M anhm o ö« Bre • aranffurt, 20. Februar. Unter aller Reserve gibt das „F. I." baß in der Stadt verbreitete Gerücht wieder, der Mörder des zu Anfang der 70er Jahre auf dem Domplatze ermordeten Fräulein Fey sei in einer hiesigen verrufenen Wtrthschast auf- gegrtfftn worden. Vor einem Jahre hieß eS, wie man sich erinnern wird, ein in Darrn- fiadr Verstorbener habe vor seinem Tode sich zu der Blutthat bekannt. 91 ™ $?" 21* %ru?r,t 3m hiesigen Gymnasium haben sämmtliche 21 Abiturienten die Prüfung, welche in dieser Woche stattgefunden, bestanden. Sechs war die mündliche Prüfung erlassen worden. — In einer der engen, bei der reformhten Kirche liegenden Gassen waren dieser Tage unter Leitung eines Gerichtsvollziehers Dienstleute beschäftigt, daS Hab und Gut einer Familie einzuladen, damit es heute Mittag wegen einer Forderung versteigert werde. Weinend stand die Frau mit ihren fünf Kindern da. DaS letzte Stück des Hausraths wurde eben herausgefchafft, als plötzlich ein Mann durch die Gaffe kam und nach der Ursache deS Menschenauflaufs fragte. AIS er erfahren, um was eS sich handle, betrat er das Haus, ging zu dem Gerichtsvollzieher, erkundigte sich nach der Hohe der Forderung, öffnete sein Portemonnaie, bezahlte zuerst die DienstmSnner für ihre Arbeit, ließ die Sachen in die Wohnung zurückbringen, zahlte dann die Schuld- ble kosten und entfernte sich, ohne auf den Dank der plötzlich wieder glücklich gewordenen Familie zu warten. ** 164 Millionen Mark sind im Jahre 1884 in New-York für Neubauten von Häusern und GeschäftSlokalitäten verausgabt worden. . l « ®,n„ außergewöhnlich starker Frost muß diesmal in Nordamerika herrschen; überHetbet 0TO&Cn ^aÖe8 der Niagara mit einer prächtigen Eisbrücke £etl der Frühlingsstürme ist im Anzuge und da mag wohl die Frage berechtigt erscheinen, wie stark muß ein Sturm fein, um Baume zu entwurzeln Telegraphenstangen abzubrechen oder einen Menschen umzuwerfen? Wenn ein Mensch umgeworfen werden soll, so muß die Resultlrende au8 seinem Gewicht und demMind- druck auf feinen Körper vor feine Füße fallen. Wird der Wind heftig, so steht der Fußgänger instinktiv still und stützt sich kräftig auf seinen Unterschenkel, den er so viel als möglich von Der Verticalen wegspreizt. Wenn man eine Spreizung von fünhia Zentimeter, entsprechend einem Schritt von einem Meter annimmt und einen Wind gegen sich, so findet man, daß in diesem Falle der Winddruck auf die Oberfläche des ihm ausgesetzten Körpers ungefähr 110 Kilogramm betra t, was einer Windgeschwindia- keit von ziemlich 30 Meter in der Secunde entspricht. Die Winde von 30 Meter sind ' rÄ>?lten auf der Erdoberfläche, zumal in den Straßen, wo man mehr ober wen aer «esrhützt ist. Ein Wind von 2 Meter Geschwindigkeit ist mäßig, von 5-6 Meter 10 Meter frisch, von 15 Meter sehr frisch, von 20 Meter sehr stark, von 25 Meter Sturm, von 40 Meter Orkan. ES ist nicht gesagt, daß ein Mensch nicht einem Winde von mehr alS 30 Meter, widerstehen könne. Kommt eine befilae mon JiA ^wöhnlich seitwärts Dagegen und vermindert so die Oberfläche man bückt sich sogar und rückt feinen Schwerpunkt bedeutend i ist die getroffene Fläche kaum halb so groß zu rechnen, nur etwa 30 Quabratbecimeter. Der Winddruck muß dann 220 Kilogramm übersteigen um einen Menschen umzuwerfen, was einer Windgeschwindigkeit von mehr als 41 Meter, Hanau, 19. Februar. Am 2. März, Morgens 9 Uhr, kommt vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts die vielbesprochene Anklage gegen den Telegraphisten @utberiet zur Verhandlung, welcher in Betreff beB Eisenbahnunglücks beschuldigt ist, am 14. November v.J. durch Vernachlässigung seiner Dienstpflicht einen Eisenbahntransport in Gefahr gesetzt und durch Fahrlässigkeit den Tod von 22 Menschen verursacht zu haben. ES sind nahezu 30 Personen alB Zeugen, bezw. alS Sachverständige geladen. Wie eS heißt, bestreitet der fett dem 15. November in Untersuchungshaft befindliche Angeklagte fetn Verschulden. Die Vertheidigung Hot Herr Justizrath Osius übernommen. ^50 " Neite " Vielem, ||j^,80 %pe| ' Handel und Ber-ehr. . ,^bßen, 24. Februar. Die Oberhesstschen Bahnen warfen tm Jahr 1883/84 Ä!^bberfchuß von 165,649 ^L, den höchsten, der biS jetzt erzielt werden konnte, ab. Die Einnahmen betrugen 905.822 «AL. darunter 491,892 AL aus dem Güterverkehr ^rend sich die GefammtauSgaben auf 852,801 al bezifferten. DaS erzielte Resultat ist um so erfreulicher, als der Ausfall tm Transitverkehr auf der Linie @elnbaufen;@iefjfn durch beträchtliches Wachsen des LocalgüterverkehrS mehr als ausgeglichen werben konnte. V.) ~ lAus dem Verkehrsleben.j Gegen die Zahluugsweise in Coupons wendet ^"Ikel der Köln- Ztg.", in dem eS u- A. heißt: „Abgesehen davon, daß wir ^ä?^Sn^?u?on8Jn -^udlung erhalten, bevor dieselben fällig geworden sind, eine Art und Weise der Ausgabe, welche schon vom moralischen Standpunkt aus verurtheilt f0iebeti ^^^SftSmann einen gelinden Schreck, wenn er einen @elb&rlef aufmadbt und dort einige Hundert Mark in allen möglichen bekannten und unbekannten Coupons von minimal kleinen bis zu hohen Werthen findet- Das Ver- Ä b^nnP2ang^naU ^hbn, wird bei solchem Anblick gewaltig herabgestimmt. wnfrffAiS^n»Li« .??n ben Plunder dem liebenswürdigen Kunden wieder 4 ® 8 ^cht cmS Furcht, ben Kunben vor ben Kopf zu stoßen und möglicherweise zu vertteren. Aber was benn? So schnell wie möglich das Beug such*" .Flugs werben alle unbezahlten Rechnungen hervorg'eholt uud mit leichtem Herzen auttt gemacht, ja vielleicht solche Rechnungen schon bezahlt, welche in Ermangelung der Coupons noch etwas hätten warten müssen. ES ist nicht ben EouponS etwas zugute gehalten werden könnte. Jedoch gesetzt den Fall, daß keine Rechnungen, noch sonst dringliche Sachen vorliegen. Alsdann — za, alSdann wird der Geschäftsmann als ©bemann ttebenS- roürbr» «D»^^ftJ»tnL^ oft ebenso: olle '■ eVlnb unö durch pust • a nhRti?tei6f5rrifl,tlt un: Mausig tn einer döHIgc M eigentlich» yM nur wenige, ble einer. Wn;b,e mdfttn werden m “ W fliegt der unvorsichti.- u danken, wenn er bei bei Gewehr zerbricht. @{ne Qu. daö Feuer beginnen würde b die eigenen Thiere, weil- ippe müßte also absitzen ut: Gefecht zu Fuß ungehin:?: man sich durch eine eifern: Nüße gelegt werden und in hur, sehr kleine Schritte p Da aber der Fall oft gen.: i gezwungen wirb und tau: rückzuschicken, namentlich e ben Suban-Araderu, so ■ sso sehr schwerfällig sein nun uor vlöBlIfyn l/eberfälln unb M sche mit Äamtdc unb die meisten lassen sn ihnen dagegen b^'vrvMrr chen natßrZ'i/; ttftomteU an bem Mm it sich nur durch soM'N isi er nicht abzugewöh^- lelreütrel besteht wohl :mübung der Leute und ofoi tragen, schneller oprwjß.-- den oben, wasserlosen MA MchtiM der Truppen w rm Vorbtlde der Beduinen iw- Zydjien), keinem Lastthter, .t- thell noch der einer ungewervc'. 25,80 424,00 „ , Reiserholz. Groß-Rechtenbach, 24. 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Neber Inserate bezüglich deren Offerte« ein;mreifen sired, fft bk HwWim h. feinerla «u.3funft4erfbetrunßen befugt. Offertendrwk sind — fwvcW bMuiwk« Abmachunaen aetrassen würben — in ber Ervedkion abiubMen Das Bureau für Stellenvermittelttug des Kaufm. Verein» in Ztzrankfurt a. Main mnter Patronat der Handelskammer) ic2SMe,J)crm^fle seiner ausgedehnten Verbindungen, in den letzten 6 Jahren weit über 6000 Stellen. 4^7 1328 Einige Garnituren Plüschmöbel gebe ich sehr billig ab. P. Hollmann, Neuen Baue 6. Hamburger KschhaMung Irische Seemuscheln 100 Stück 40 H. Frischer Zander, Seezimgen, Cabliau, Prima Kreier Sprotten, Lachsforellen, ger. Aale, Sardinen, Sardellen, Caviar, Capern re. bei A. Koch^ Wegzugshalber sind mehrere Gegenstände, als: Betten, Möbel, Küchenschränke und Geräty- schaften zu verkaufen. 1314 Riegelpsad 2 I. Jermiethungen. 1326 Ein möbl. Zimmer zu vermieden. Kirchenplatz 4. ""13Ö8 Eine möblirte Stube zu ver- miethen. Grünbergerstraße 33. 32 Der seither von Herrn Wolf Katz bewohnte Laden mit Logis istpr- 1. April 1885 anderweitig zu verrmethen. L. Textor, im Darmstädter Haus. Vermischte Anzeigen. 683 Mark sind aus hiesiger Kirchenkasse gegen hypothekarische Sicherheit auszuleihen. Gießen, 25. Februar 1885. Der evangelische Kirchenvorftand. Dr. Naumann, Psarrer. I. Haustein. _______1333 1321 Vont Gerichtsgebäude nach dem Wallthor verlor zwei Bescheinigungen. Bitte den Finder solche bet Herrn S. Elsoffer gegen Belohnung abzugeben. _____________Frau Mayer. Für Stotternde. Ende Mürz werden wir in Cassel einen Kursus f. Sprachleidende eröffnen. Unsere Methode ift neu u. allseitig u. beruht auf d. neuest. Wissenschaft!. Forschungen u. prakt. Erfahrungen. D. Ursache b. Stotterns wird beseit, u. damit eine gewandte u. sich- Sprache schnell gewonnen. D- leitend. Grundsätze haben wir in d- verschiedenst. Zeitschriften u. kurz in uns. Prosp. dargelegt. (S-d- Neichs-Medicinal- Anz, Nr. 3, Jahrg. 8, — die Blätter f. Belehr, u. Unterh. Nr. 8 in Halle a. S. vom v. I. — u. d> neuest. Meckl. Schulblatt.) Wer nicht geheilt wird, zahlt nichts. Dies ist eine Garantie, die mehr werth ist, als d. alänzendst. Zeugnisse, doch liegen auch diese zur Einsicht bereit. Wir bitten, event. sich gefl. bald an uns wenden zu wollen. 4319 S. & F. Kreutzer, Rostock i. M. Warnung. Diejenigen, welche das unwahre Gerücht verbreiteten, daß Jacob Sch man dt v. in meiner Wirthschaft 20 Mark zum Besten gegeben haben soll, warne ich hierdurch, dies zu unterlassen, da ich andernfalls gerichtliche Schritte einleiten werde. Steinberg, den 24. Februar 1885. Balth. Schneidmütter, 1291 _______ z- Wilhelmshöhe. 1322 Au -Vüern suche ich «inen Lehrling mit guten Schulzeugnissen und erbitte schriftliche Offerten. _____Arnold Mueller. 1317 Ein braves Mädchen, in Küche und Hausarbeit erfahren, zum 25. März in eine kleine Familie gesucht. __Näheres in der Expeo. d. Bl. 1331 Zu Ostern wird ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht von Frau Krause, Hirschapotheke. nach langem schwerem Leiden durch einen 1329 trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 2 Uhr statt. Jenseits abzurufen. 25. Februar 1885. in seinem 22. Lebensjahre sanften Tod in ein besseres Gross-Buseck, den Die Todes-Anzeige Statt besonderer Anzeige hierdurch allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, gestern Abend 9 Uhr unseren innigst geliebten Sohn und Bruder Lehrer Georg Hücker! Grossh. technische Hochschule zu Darmstadt. Fachabtheilungen : Bauschule, Ingenieurschule (für Bau-Ingenieure und für Cultur- Ingenieure), Maschinenbauschule, Chemisch-technische Schule (für Chemiker und für Pharmaceuten), Methematisch-naturwissenschaftliche Schule und Elektrotechnische Schule. Anmeldungen für das Sommersemester 1885 bis zum 11. April. Beginn der Vorlesungen 14. April. Programme sind unentgeltlich von unserem Secretariat zu beziehen. 1320 __________ Die »Irectloai Männer-Bade» Verein. 1315 Für mein Manusactur-Detail' Geschäft suche einen angehenden Commis aus ders. Branche. _______________C. Lawatt, Osthofen. 1332 Einen Lehrling sucht I. Becker, Herrenkleidermacher, _______________Bahnhofstraße 8. __ 1312 Eine ordentliche Laussrau oder Mädchen gesucht. Schillerstratze_ 14. _ 1309 Ein ordentlicher Bursche für Oeconomie gesucht auf der Liebigshöhe. K. K. V Generalversammlung Freitag den 27. Iebruar er, Abends 8'/r Uhr, im Lokale des Herrn Heil. Tagesordnung: Rechnungsablage pro 1884. 1313 Ergänzungswahl des Vorstandes. Ein junger Mann im Besitze feinster Referenzen, seit Jahren in einer hiesigen größeren Cigarrenfabrik als Buchhalter und Correspondent thätig,sucht anderweitig dauerndes Engagement, eventl. auch für Reise. Gefl. Offerten unter Nr. 1050 an die Exped. d. Bl. 1050 Donnerstag den 26. 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