ISS* Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen Vureau r Schulstraße 7. Gießen, den 20. October 1885. Der obigen Berufsgenossenschast gehören folgende Industriezweige an: Verfertigung von Gold-, Silber- und Bijouterie-Maaren, Gold- und Silberschlägerei, Gold- und Silberdrahtzieherei und Verfertigung leonischer Maaren, Münzstätten, Unedle Metalle, ausgenommen die Messinglinienfabrikation, Metallwaarenfabrikation, Lampen und andere Beleuchtungsapparate, Brokat- und Broncefarben-Fabrikation, Graveure und Metallformer. Die diesjährigen Herbst-Control-Versammlungen werden im Kreise Gießen wie folgt abgehalten werden: I« Im Bezirks der I. Compagnie (Gießen). 1) Zu Gießen am 9. November 1885, Vormittags, im Oswald'schen Garten und zwar um 8 Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, um 9 Uhr für sämmtliche zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Massen, fowie sämmtliche Reservisten der übrigen Waffen und die am Schluffe näher bezeichneten Wehrleute. Hierher gehören die Orte: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klein-Linden und Oppenrod. 2) Zu Lollar am 10. November 1885, Vormittags 9 Uhr, neben dem neuen Bahnhofsgebäude Hierher gehören die Orte: Mendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen (mit Heibertshausen), Großen-Buseck, Lollar Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. 3) Zu Grünberg am 10. November 1885, Nachmittags 12V, Uhr, an dem Vahnhofe Hierher gehören die Orte: Allertshausen, Beltershain, Gellshausen, Göbelnrod, Grünberg (mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle), Hattenrod, Harbach (mit der Kolbenmühle und Sommermühle), Kesselbach (mit der Rabenau fchen Papiermühle), Lauter (mit der Arztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle) / £°nb°rf (mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte), Lumda (Groß- und Klem-), Odenhausen (mit Appenbörnerhof), Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen (mit Bolln- bach, Veitsberg und Wirberg), Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain (mit dem Hainer-Hof), Winnerod. II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). .. , L 1) Zu Hungen am 14. November 1885, Vormittags UV, Uhr, am Friedhöfe Hierher gehören die Orte: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenroth, Obbornhofen. Rabertshausen (nut Rmgelshausen), Rodheim (mit Hof Graß), Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen. .. 2) Zu Lich am 14. November 1885, Nachmittags 3V. Uhr, am Bahnhose. Hierher gehören die Orte: Albach, Mendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt (mit Arnsburg), Ettingshausen, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Hof-Gill, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich (mit Albacher-Hof, Kolnhausen und Dttrhlsachsen) Münster, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. , , „ ^en aus den genannten Otten zur bestimniten Stunde säininttiche im betreffenden Bezirke wohnenden Offiziere und Mannschaften des Beurlaubten- Md^ aller Waffen des deutschen Reiches )u erscheinen, welche zur Reserve gehören, zur Disposition der Truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassen sind, sowie diejenigen der Landwehr angehörigen Mannschaften, welchen eine besondere Ordre.. zur Gestellung bei der Herbst-Control-Versammlung vom Bezirksfeldwebel zugegangen ist. Die Ersatz-Reservisten haben nicht zu erscheinen. Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und müssen darauf bezügliche Gesuche spätesten- 8 Tage vor den betreffenden Controt- Mammlungen auf dem Dienstwege eingereicht werden. Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. Es wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen haben, und vor denr der Control-Versammlung Schirme. Stöcke, Pfeifen :c. fottzulegen sind. ' Frhr. v. Röder, Oberst z. D. und Bezirks-Commandeur. Betreffend: Das Unfallverficherungsgesetz, hier: die Süddeutsche Edel- und Unedelmetall-Jndustrie-Berufs^enoffenschast" October 1885- Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mr. 249 Viertes Blatt. Sonntag den 25. October Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pt. Die außerhalb des Kreises Gießen domicilitte eingeschriebene Hilfskasse: „ , . „ Central-Kranken- und Sterbekasse der Bäcker und verwandten Berufsaenossen" hLt im Kreise Greßen eine örtliche Verwaltungsstelle zu Gießen errichtet. Gießen, am 21. October 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _________________________ Dr. Boekmann. Betreffend: Herbst. Control - Versammlungen. ~ Gießen, am 20. Ottober 1885 Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen laffen. Dr. Boekmann. Mit Bezug auf unsere Ausschreiben vom 17. und 19. l. M. (Anzeiger Nr. 246 und 248) beauftragen wir Sie, ebenmäßig innerhalb einer Wocbe p berichten, ob und welche Betriebe der vorstehend angeführten Art in Ihren Bezirken bestehen, wobei also ebenfalls Namen, Gegenstand des Betriebes Art ses Betriebes und Zahl der Arbeiter anzugeben ist. ' . ®ir.f'nJ?)en "ichts dabei zu erinnern, wenn Sie die Ihnen durch gegenwättigen Erlaß, sowie durch die vorderen beiden allgemeinen Verfügungen vom Auflagen durch Erstattung eines Berichtes erledigen, sprechen jedoch die Erwartung aus, daß Sie hierbei die in Frage kom- menden Betnebe gehörig von einander getrennt und übersichllich aufführen. ö g _______________________________ Dr. Boekmann. Betreffend: Die Zulassung eingeschriebener Hülfskaffen, hier: öttliche Verwaltungsstellen. Lokale-. GittztN, 24. Octobcr. fStadtoerordnetensitzung vom 22. October, Nachmittags 4 Uhr.j (5s waren erschienen: Herr Bürgermeister Bramm, die Herren Beigeordneten Keller und Heß, sowie die Herren Stadtverordneten Bai st, Georgi, Grünebcrg, Dr. Gutfleisch, Hoch, Homberger, Kauf, Aug. Noll, Petri, Scheel, Schopbach, Simon und Vogt. Von den zur Berathung vorliegenden 7 Punkten der Tagesordnung wurde Punkt 1, Ausbau der W.estanlage, nach Vorschlag der Bau-Deputation genehmigt, die definitive Beschlußfassung über Punkt 2, Erbauung eines Steighauses, hier speciell die Vorlage eines den Verhältnissen entsprechenden Planes, bis zur Entscheidung über die Platzfrage von Seilen der Baucommission ausgesetzt. Punkt 3, Gesuch desArchitecten Huhn um Erlaubniß zur Ueberbrückung des Schoorgrabens an der Nordanlage, wird unter den üblichen Bedingungen genehmigt; desgl. Punkt 4, Planirarbeiten auf dem Kirchhofe, im Gesammt- detrage von etwa 320 JL Wegen Punkt 5 der Tagesordnung wurde Beschlutzfafiung ausgefetzt. Punkt 6, Festsetzung des Preises für Sand aus der Sandgrube im Stadtwalde, wird beschlossen, den Preis für einen Wagen Sand, mit 2 Ochsen bespannt: a) aus der Grube am Weißenberg auf 1 JL und b) aus der Grube am Sandberg auf 60 H zu bestimmen. , , c _ Punkt 7, Vergebung von Waldwegbauarbertcn aus der Hand, wird nach den vorgelegten Preisen gutgeheißen. Schluß der öffentlichen Sitzung %5 Uhr. Universität- - Chronik. — Bei der Uebernahme des Rectorats an der Breslauer Universität kam der neue Rector Professor Dr. Seuffert am Schluß seiner Antrittsrede zu folgender allgemeinen Ermahnung an die gesammte akademische Jugend: Nicht oft genug könne ihr Selbstverleugnung in der Arbeit an's Herz gelegt -werden. Die Eommilitonen sollten freudig und zuversichtlich den dargebotenen Wissensstoff annehmen, wenn auch der praktische Nutzen nicht sofort erscheine. Es sei erklärlich, daß die Zeit der großen Ereignisse, die zunächst hinter uns liegt, auch den Sinn der Jugend auf den Erfolg richte. Aber die praktische That und der Erfolg, fie gehörten dem fertigen Mannesalter. „Die Jugend ist die Zeit des Lernens und der Ideale." Der Anfang des Jahrhunderts, unsere Väter und Großväter, fie waren in der Verfolgung ihrer Ideale vielleicht zu weit gegangen. Es ist eine natürliche Entwickelung, daß der Rückschlag gekommen ist und eine nüchterne, den Erfolg berechnende Leit die Führung übernommen hat. Aber der Rückschlag ist wohl zu heftig aewesen, er hat sich zu weit in die Jugend erstreckt. Heute ist es wieder d:e Aufgabe der akademischen Lehrer, die jungen Freunde an eine ideale Auffassung des Lebens zu gemahnen. Unter Wiederholung eines Gedankens, den Sir Robert Peel vor etwa 50 Jahren beim Antritt des Ehrenamtes eines Lord-Rectors der Universität Glasgow ausgesprochen, ermahnte Redner die Eommilitonen dazu, sich zu bestreben, den Segen her Arbeit zu erfassen. Vor Allem aber sollten sie stets eingedenk sein, daß sie auch während der schönen Freiheit der Universitätszeit Pflichten hätten, daß sie die Pflicht des Lernens, des Sammelns, der Vorbereitung für ein ganzes Leben zu erfüllen hätten. Für 2 Pfennige entfernt man durch W. Engeljohann's Tinkattn jeden Zahnschmerz sofort. Allein echt zu beziehen gegen Einsendung von 1 JL u. 10 H Porto durch dens Erfinder W. Engeljohann, Berlin, Lindenstratze 20. 4310 Vermischte-. — Bei der Lebensversicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttgart sind im Laufe dieses Jahres 3482 Versicherungsanträge mit JL 20,127,160 eingegangen, davon fanden 2985 Anträge mit JL 16,481,000 Annahme. Der Gesammt-Verficherungsstand erreicht pro Ende September 235 Millionen JL. Die Jahres-Einnahme an Prämien und Zinsen beträgt dermalen über 10 Millionen Durch den Zugang an neuen Versicherungen steigt solche alljährlich um ca. JL 600,000. In Folge Sterblichkeit waren bis Ende September 512 Fälle mit 2,283,700 zu regeln. Dieses Ergebnrß wird als verhältnißmäßig günstig bezeichnet. Die Ueberschüsse werden ungeschmälert an die Versicherten zurückvergütet. Berlin. Der königliche Förster vom Forsthaus Tegel hatte einem hiesigen Zahnärzte einen mit Trichinen durchsetzten Schinken zum Geschenk gemacht, durch dessen Genuß die gesammte Familie des Zahnarztes mehr oder minder schwer an der Trichinosis erkrankt war, welcher die Ehefrau sogar erlegen ist. _ Da das Schwein, von dem der verhängnißvolle Schinken herstammte, einem Fleischbeschauer nicht zur Untersuchung übergeben worden war, so wurde eine Anklage gegen den Förster erhoben, welche auch eine Verurtheilung desselben zur Folge hatte. In der betreffenden Gerichtsverhandlung erklärte der Angeklagte, daß aus der Abdeckerei in der Müllerstraße Ratten in großer Anzahl nach Tegel kämen und daß seine Schweine auf diese Natten Jagd gemacht und sie mit Vorliebe gefressen hätten und daß aller Wahrscheinlichkeit nach auf diesen Umstand die Trichinosis der betreffenden Schweine zurückzuführen sei. Auf Grund dieser Erklärung hat nun das königliche Polizei - Präsidium auf der Abdeckerei Ratten einfangen und auf Trichinen untersuchen lassen und diese Untersuchung hat in der That ergeben, daß diese sämmtlichen Ratten mit Trichinen durchsetzt gewesen sind. Coblenz, 23. October. Eine recht auffällige Notiz, die aber dennoch wohl nicht nach ihrem ganzen Ernste gewürdigt wird, läuft eben durch die rheinische Presse. Dieselbe bietet zwar nur einige Zahlen, aber diese reden eine schlimme Sprache, denn sie beweisen, daß die schöne und allgemein als so reich geltende Rheinprovinz in den unteren Stufen ihrer Bevölkerung in einer fortschreitenden Verarmung begriffen ist. In des Wortes allerschlimmster Bedeutung braucht zwar dies Wort nicht verstanden zu werden, aber es haben doch in allen Städten die Aufwendungen an die Armen sehr erhöht werden müssen, denn dieselben stiegen seit 1879—1884 nach runden Tausenden in Aachen von 564 auf 611, in Barmen von 312 auf 373, in Crefeld von 208 auf 297,, in Bonn von 114 auf 155, in Düsseldorf von 285 auf 336, in Elberfeld von 402 aus 484. in Essen von 194 auf 250, in Coblenz von 87 auf 124, in M.-Gladbach von 124 auf 150, in Trier von 174 auf 193. Man sieht deutlich, daß die Gegenden mit starker Fabrikbevölkerung am meisten im Rückgänge sind. Nun kommen aber auch aus den Weinbaugegenden andauernd ähnliche Klagen, denn die Reblaus rühmt ganze Districte und mehr noch der leider wieder sehr bedeutende Ernteausfall, der fast überall am Mittelrhein zu beklagen ist. e c . v ,r. c Wie die Sache im nächsten Jahre werden wird, mag der Himmel misten, denn bereits ist auch die Entwicklung der geflügelten Reblaus unter dem Erdboden in den letzten Tagen außer Zweifel gestellt worden, wahrscheinlich als Folge des wärmeren Klimas des Rheinthals. — Bis jetzt ist auch die Nachfrage nach dem 1885er noch auffallend schwach, wohl weil der Handel die hohen Preise scheuen wird und weiß, daß durchgehends nur eine Drittel- und Viertel-Ernte gemacht wird. Um die rheinische Landwirthschaft nachdrücklicher zu fördern, hat der Provinzial- Verwaltungsrath für die nächsten vier Jahre für gut eingerichtete Bauernwirthschaften jährlich zusammen 3000 JL Prämien ausgesetzt, bestehend aus 10 einzelnen Thellen, doch muß der Wirthschaft auch eine geordnete Buchführung zu Grunde liegen. Für manchen biederen Landmann mag darin doch der Antrieb zil größerem Tintenverbrauch im Interesse der Ordnung liegen.____________ Auswahl? 8,2 car (auch dem. , keil. Billigt*' W der Ferm, Sitzen u.Passen’ , roao bedenkt, dass leinenen KraSeD Waschen u. Platten verunstaltet, zu gestärkt oder echle gebügelt werden, 0' dass sie in der Was« eingehen, sollte man । fitimilÄtystiki schon der geringen b gäbe wegen machen. Ernst Bals sand-Geschäft $ auf Verlangen il Hiev’ s hi Jeder Kaier 237 1 in der in der 18 vHz. der A.2 Kreis- Mk. b. für die erweiterte Mädchenschule 7651 7703 Verkaufsstellen: Gebr. Adami, Mäusburg 14. Ferd. 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Wir ersuchen nunmehr die Meister, Lehrherrn und Arbeitgeber, die gesetzlich verpflichtet sind, ihren Lehrlingen und Arbeitern die zum Besuch der Schule nothwendige Zeit einzuräumen, diese aus die Wichtigkeit des Unterrichts in der Fortbildungsschule aufmerksam zu machen und sie zu einem pünktlichen und regelmäßigen Besuch derselben anzuhalten. Für die Schüler, die am Abend nicht abkommen können, soll, wenn fie sich in genügender Zahl melden, Tagesunterricht eingerichtet werden. Gießen, den 22. Oktober 1885. goldenen und Reguiateurei Besonders schc Talmi- und verg Repar Friedrich Leo, Seltersweg 71. 5288 Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben. Montag, den 26. Oktober, Abends 8 Uhr, beginnt die Fortbildungsschule ihren Unterricht in diesem Winterhalbjahr. Zum Besuch derselben sind alle diejenigen jungen Leute verpflichtet, die in den letzten drei Jahren aus der Volksschule entlassen worden sind. Die Prüfung und Eintheilung in Klassen erfolgt für die Vierzehnjährigen im Saal der III. Klasse im Schulhaus am Asterweg, für die Fünfzehnjährigen im Saal der V. Klasse im Schulhaus Bei dem Besuche dieser beiden Schulen durch inehrere Kinder derselben Eltern ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf zwei Drittel, für das dritte und jedes folgende auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrages. c. für die Stadlknaben- und StadtmädcheN'Schule 1 Mk. Bei dem Besuche dieser Schulen durch mehrere Kinder derselben Eltern ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf drei Viertel, für das dritte und jedes folgende auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden 2.— 2 — 2.50 (6=9 2.50 2.50 ^Fleiscn-iüxtract zur Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen; condens. Fleisch-Bouillon Bekanntmachung. Die Schulgelder für die höhere und erweiterte Mädchenschule, sowie für die Stadtknaben- und Stadtmädchenschule pro II. Quartal 1885/86 können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Das Schulgeld beträgt von einem Kind: a. für die höhere Mädchenschule: Für den Schulvorstand Gießen: A. Bramm, Bürgermeister. Vigelius, Director. Chr. Dauelt9 Wolfstrasse 13, empfiehlt unter Garantie der Reinheit sein Lager von direct importirten Spanischen Sanitäts- und Dessert - Weinen. 1. in 2. „ 3. „ 4. „ ■ - V 1 I UNd II ----- III „ IV = V bis VII = VIII „ X = Als wirklich beliebte- und ebenso gesunde-, wie erfrischende-, nur natürliche-, kohlensaure- Tafelwasser empfiehlt ;sich der uralte, schon seit 1327 allbekannte und ärztlich vielfach empfohlene EhreBibreStsteiner Mineralbrunnen, volksthümlich wie wenige, und von milder, durch keinerlei oft sehr mit Unrecht angewiesenes Uebermaß der Bestandtheile störender, gesundheitlicher Wirrung auf Verdauung, Blutbildung und Nerven re. 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