? T t 8, i 1 T atis «■ frei, 1 5719 !k ' Elsoffer A. ir*?,TTtr. mW 10*^ leborene, öüdehen jeher ®ä lider, .6- Mäntel stets id tanjenmil« Auiivehl trab Wtungägtföift Mark, ijje 5. leincssig' ipptleW, GewSye 52ol jchbach^ rM#*” >e’s Metzg"' btülrj>-- -ss" r Arbeiter t in neuen uub oppen, öoftn, wolle u. '-duefo' sie und lieber* ‘I und totv ouUn, VUtu ratzmeTÜchl thenberger, weg 22,__ dschünke äedeeism ».Stahl- r, Kassen in jeder belsorm, Geld- Men, Meilen, berheilsverschlüsse Art, sowie An- gung aller w « *fiS w*S INg " Arogwavn »orstraßeN^. Rr 196 Dienstag den 25. August 188» Kichener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Brivgerl^» Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pi Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags =*! Aeutschtand. . Darmstadt, 22. August. Aus London, Buckingham Palace, 21. August, wird der „Darmst. Ztg." telegraphisch gemeldet: Se. König!. Hoheit der Großherzog und die Großh. Familie sind heute Nachmittag 5 Uhr hier angekommen. Allerhöchstdieselben werden morgen Abend 8 Uhr die Rückreise nach Darmstadt über Calais und Köln unfreien. Die Ankunft in Darmstadt ist Sonntag Nachmittag 5 Uhr zu erwarten. Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Victoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, nebst Prinzessin-Tochter Alice treffen zugleich mit der Großh. Familie in Darmstadt ein. J[ Darmstadt, 23. August. Der Großherzog hat nun doch an den ursprünglichen Relsedispositionen festgehalten und ist daher heute Mittag um 51/» Uhr aus England zurückgekehrt. Mit dem Großherzog sind deffen Kinder, der Erbgroßherzog und die Prinzessinnen Irene und Alix wieder hier ein» getroffen.. Mit den Herrschaften reiste auch die älteste Tochter des Großherzogs, Prinzessin Victoria, die Gemahlin des Prinzen Ludwig von Battenberg, welche mit ihrer kleinen Tochter Alice in ihrem elterlichen Heim auf längere Zeit zu Besuch bleiben wird. Die Reffe der Herrschaften erfolgte diesesmal über Calais und Köln. Bei der Ankunft Hierselbst wurden die Herrschaften von den Prinzen Heinrich und Wilhelm auf dem Perron der hessischen LudwigSbahn begrüßt und empfangen. Auch der englische Geschäftsträger Nassou - Jocelyn war zum Empfang anwesend. Die Herrschaften fuhren in geschlossenen Wagen nach dem Schlöffe, auf deffen Dache die Großh. Flagge aasgehißt war und woselbst die Großh. Familie die heutige Nacht zubringt. Morgen wird das Hoflager in Jagdschloß Wolssgarten bezogen. Der Aufent- hrlt der Großh. Familie in Wolssgarten wird mehrere Wochen dauern. Darmstadt, 22. August. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: Am 17. August der am 5. l. Mts. durch die Stadtverordneten zu Mainz erfolgten Wahl des Beigeordneten Dr. Georg Oechsner daselbst zum Bürgermeister der Provinzial-Hauptstadt Mainz die Bestätigung zu ertheilen. Berlin, 22. August. In der heutigen fünfstündigen Plenarsitzung der Telegraphen-Conferenz wurde zunächst eine Reihe technischer Fragen und Reglements-Fragen erledigt. Dann erfolgte der Bericht der Tarif-Commission. Nachdem Berichterstatter Fribourg (Frankreich) den verwickelten Gang der Commissions-Verhandlungen mit großer Klarheit und Präcision auseinandergesetzt, begannen die Discussionen, als deren Resultat sich die Annahme des einheitlichen Tarissystems ergab. Es stimmten 25 Staaten, darunter 21 mit Ja, 4 enthielten sich der Abstimmung w.'gen noch nicht eingetroffener Instruction. Eine verneinende Stimme wurde überhaupt nicht abgegeben. Oesterreich-Ungarn, Rußland, England und Frankreich stimmten mit Deutschland, ebenso alle übrigen europäischen Staaten, abgesehen von jenen 4 Stimmenthaltungen. Die zweite Lesung findet etwa in 8 Tagen statt. München, 22. August. Prinz Arnulph von Bayern ist heute Abend nach Beilm abgereist, um den beim dritten preußischen Armee-CorpS stattfindenden Manöoern beizuwohnen. Eisenach, 22. August. Die hier tagende Generalversammlung der deutschen Eisen-Industriellen beschloß eine Dankadresse an den Reichskanzler, Fürsten Bismarck, für die Förderung der Colonial-Bestrebungen, durch welche der internationale Verkehr und Export gehoben werde. Hamburg, 22. August. Völkerrechts - Congreß. Ueber die gestrige Nachmittags-Sitzung ist noch zu melden, daß die Sieveking'fche Resolution, wonach allgemein interessirende Resultate von Seeunsällen nach den Untersuchungen unter den Regierungen gegenseitig auszutauschen sind und den zur Patent- Entziehung befugten Behörden gestattet ist, das Patent auf einige Zeit zu ent* ziehen, mit großer Mehrheit angenommen. Das Abends vom Senat gegebene Diner war äußerst glänzend. Der Bürgermeister Weber brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Twiß toastete auf die Stadt Hamburg. Bürgermeister Petersen auf den Congreß. Hcsterreich. Wien, 22. August. Das osficielle Programm der Kaiserbegegnung in Krem fier ist folgendes: Am 25. August treffen die russischen Herrschaften in Szczakowa ein, wo sie durch den commandirenden General, den Corps-Comman- bunten und den Statthalter Galiziens empfangen werden. An der Landesgrenze Schlesiens und Mährens erwarten der Landespräsident und der Statthalter die hohen Gäste. Der Kaiser und der Kronprinz fahren denselben bis Mein entgegen. Am Bahnhofe in Kremsier, wo die Civil» und Militärbehörden sich befinden und eine Ehren-Compagnie ausgestellt ist, begrüßt die toerin die russischen Herrschaften. An der erzbischöflichen Residenz werden dieselben von dem Obersthofmeister und dem Oberceremonienmeister erwartet und in den Saal geleitet. Nach dem Diner findet in der Residenz im engen Kreise eine Theatervorstellung statt. Hierauf Thee und Souper. Für den 26. August ist eine Jagd in Aussicht genommen, worauf dann das Dejeuner folgt. Vor der Abreise der Gäste findet ein Diner statt. In Begleitung des russischen Kaiserpaares befinden sich der Thronfolger, die Großfürsten Georg unD Wladimir, Großfürstin Maria Paulowna. Im Gefolge des Kaisers der Minister des Aeußern, Giers, der Hausminister Woronzow, die Generale Richter, Danilowitsch und Tscheremin, sowie der Obersthofmarschall Troubetzkoy, ferner sind anwesend der russische Botschafter Sobanow und die Botschasts-Secretäre Giers, Budberg und der Militär-Bevollmächtigte Kaulbars. Wien, 22. August. Laut osficieller Nachricht nehmen an der Kaiser- Entrevue in Kremsier Theil das österreichische Kafferpaar, der Kronprinz, Erzherzog Karl Ludwig, Minister Kalnoky, Sectionschef Szögyenyi, zwei Hofsecre- täre, Mlnisterpräsivent Taaffe mit zwei Functionären, Minister Orczy und Botschafter Wolkenstein. Frankreich. Paris, 22. August. In der Grube bei Courcelles-les-Lens (Departement Pas-de-Calais) fand heute eine Entzündung schlagender Wetter statt, wobei 14 Personen, darunter 10 schwer verletzt wurden. — Ueber Olivier Pain wurden im Ministerium des Auswärtigen heute von dem englischen Botschafts-Secretär Walsham ein Telegramm Egerton's aus Kairo von gestern und ein Telegramm des englischen Majors Kilschener mit» theilt. Das Telegramm Egerton's sagt, Pain sei im Frühjahre 1884 nilaufwärts gereist, um sich zum Mahdi zu begeben, er war indeß genöthigt, nach Alfa Esneh zurückzukehren. Dank dem Einflüsse des französischen Jnspectors bei den Zuckerfabriken in Esmont habe Pain jedoch im Juli des vorigen Jahres seine Reise fortsetzen können und sei in Elobeiel angekommen; von da habe er sich zum Mahdi nach Rahad begeben, habe den Mahdi aber nicht nach Khartum begleitet, sei vielmehr schon im letzten Herbst am weißen Nil auf dem Wege nach Ondurman gestorben. Egerton fügt hinzu, seine Mittheilung werde durch mehrere unparteiische Zeugen bestätigt, welche namhaft gemacht werden. Seli- kewitsch habe in englischen Diensten gestanden, fei aber wegen Unregelmäßigkeiten und bösartigen Charakters aus demselben entlassen worden. Das Telegramm Kitschener's bestätigt, daß die Mittheilungen Selikowitsch' über den Tod Pain's falsch und unrichtig seien. Kilschener fügt hinzu, er habe von der englischen Regierung niemals Instructionen-bezüglich Pain's erhalten, seinerseits sei niemals versucht worden, sich der Person Pain's zu bemächtigen. Marseille, 22. August. Gestern (Freitag) gab es hier 69 Cholera- Todte, in Toulon an demselben Tage 2 Cholera-Todte. England. Aberdeen, 22. August. Der Prinz von Wales Hal heute auf der königlichen Jacht „Osborne" die Reise nach Drontheim angetreten. Türkei. Konstantinopel, 22 August. Drummond-Wolff wurde heute Vormittag aus der Quarantäne entlassen, hatte alsbald eine Besprechung mit Mr. White und machte Nachmittags dem Großvezier Assym Pascha einen officiellen Besuch. Afrika. Algier, 22. August. Unweit Bone sind Waldbrände entstanden, welche augenblicklich 10 Kilometer umfassen. Man befürchtet, dieselben werden über das ganze Gebiet sich ausbreiten. Telegraphische Depeschen. WvlN's telegr. Eorrespondenz-Burea«. Breslau, 23. August. Das Feuer im Börsengebäude, welches gestern in Folge einer Gas - Explosion ausgebrochen roar, blieb auf ein einziges Zimmer beschrankt. Paris, 23. Auguü- Der „Jntransigeant" veröffentlicht einen neuen Brief von Selikowitsch, in welchem dieser seine Anschuldigungen trotz der gegentheiligen Behauptungen des Auswärtigen Amtes in London und des Majors Kitchener aufrecht erhält, indem er auch jetzt behauptet, daß Olivier Pain am 18. April auf Befehl der englischen Behörden erschossen worden sei. Ter Brief von Selikowitsch enthält außerdem eine von dem früheren Oberst des Generalstabs in Egypten, Lanyon, ausgestellte Bescheinigung, in welcher Selikowitsch als ein ebenso eifriger wie sicherer Beamter bezeichnet wird. London, 23. August. Gestern Nachmittag fand im Hydepark zur Unterstützuug der von der „Pall Mall Gazette" angeregten und sodann von mehreren Bischöfen, Peers, Deputirten und zahlreichen politischen Persönlichkeiten begünstigten Bewegung zum Schutze junger Mädchen eine öffentliche Versammlung statt. Etwa 30,000 Personen waren anwesend. Von 11 Tribünen aus wurden zahlreiche Reden gehalten und sodann Resolutionen angenommen, nach welchen die Bürger aufgefordert werden sollten, die Behörden bei der Ausführung des von dem Parlamente zum Schutze der jungen Mädchen angenommenen Gesetzes zu unterstützen. Petersburg, 23. August. Der „Regierungsbote" meldet die in der letzten Nacht erfolgte Abreise des Kaisers und der Kaiserin, welche sich, begleitet von dem Thronfolger, dem Großfürsten Georg Alexandrowitfch, sowie dem Großfürsten und der Großfürstin Wladimir Alexandrowitfch zum Besuch des Kaisers und der Kaiserin von Oesterreich nach Kremsier begeben haben. Außerdem befanden sich im Gefolge der Minister des kaiserlichen Hauses, Graf Woronzow - Daschkow und mehrere Hofchargen. An der Grenze werden sich dem kaiserlichen Zuge anschließen der Minffler des Auswärtigen, v. Giers, der österreichische Militärattache Oberstlieutenant Klepsch, der Kammerherr Graf Lambsdorff, der Kammerjunker v. Giers, der Commandeur des Kexholm'schen Garderegiments Panjutin und der Commandeur der ersten Compagnie dieses Regiments. Kairo, 23. August. sTelegramm des Reuter'schen Bureaus.j Der egyptischen Negierung ist die telegraphische Nachricht zugegangen, daß es in Berber zu blutigen Zusammenstößen gekommen ist und daß die Bevölkerung, welche an Lebensrnitteln Mangel leidet, sich der öffentlichen Kassen bemächtigt habe. Universität- Chronik. — Der außerordentliche Professor an der Universität Göttingen, Dr. Schmar- sow, ist in gleicher Eigenschaft in die philosophische Fakultät der Universität Breslau verseht worden. — Der Prioatdocent Dr. Konrad Cosack in Berlin ist zum außerordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Königlichen Friedrich - Wilhelms - Universität daselbst ernannt worden. — Dem Professor Dr. F. Beck in München, welcher am Sonntag sein bOjähriges Doctor-Jubiläum feierte, erneuerte die philosophische Fakultät zu Erlangen das Doctor-Diplom. Lokale». Gießen, 24. August. Als Geschworene für die Sitzungen des Schwurgerichts im 3. Quartal 1885 wurden heute nachstehende Herren ausgeloost: 1. Kaufmann, Louis, Fabrikant in Gießen. 2. Zöller, Friedrich, Lederhändler in Gießen. 3. Carle, Adam II., Müller in Nieder-Ohmen. 4. Wetz, Balthasar I., Landwirth in Holzheim. 5. Krämer, Kaspar, Landwirth in Alten-Buseck. 6. Kolb, Jacob II., Bäckermeister in Büdingen. 7. Hörr, Ludwig III., Landwirth in Heuchelheim. 8. Musch, Johann Conrad, in Ermenrod. 9. Neibeling. Heinrich III., in Eifa. 10. Becker, Ludwig, Gastwirth in Lollar. 11. v. Münchow, Curt, Buchdruckereibesitzer in Gießen. 12. Wallenfels, Johannes II., Wirth in Allendorf a. d. Lda. 13. Stritter, Georg II., Müller in Ober-Ohmen. 14. Noll, Christian Franz, Fabrikant in Gießen. 15. Weith, Heinrich IV., Landwirth in Nieder-Wöllstadt. 16. Lenz, Philipp, Beigeordneter in Albach. 17. Freiher von der Ropp, Goswin Dr., Professor in Gießen. 18. Plank, Ludwia, Kaufmann in Gießen. 19. Müller, Friedrich IV., Kaufmann in Gießen. 20. Walt er, Theodor Dr., Gymnasiallehrer in Büdingen. 21. Hofmann, Oberförster in Storndorf. 22. P sann stiel, Karl, in Angenrod. 23. HUber, Eberhard, Müller in Großen-Buseck. 24. Hölscher, Heinrich VI., Oeconom in Alsfeld. 25. Hei neck, Adolf, Geometer in Alsfeld. 26. Gatzert, Peter, Rentner in Friedberg. 27. Seipp, Johannes XL, Ackermann in Leihgestern. 28. Koch, Heinrich XIV., Oelmüller in Alsfeld. 29. Krämer, Ludwia, Gemeindeeinnehmer in Ruttershausen. 30. Reu schling, Ludwig, Gemeindeeinnehmer in Steinbach. Verwischte-. Hungen, 22. August. Alles ist hier in rühriger Thätigkeit wegen des am kommenden Mittwoch bevorstehenden landwirthschaftlichen Festes der Provinz Ober Hessen. Auf dem Festplatze erheben sich die Fcsthalle, die anstoßenden Wirth- schaftshallen, der Musiktempel rc., während sich die Stadt zu dem würdigen Empfange der Gäste rüstet. Ueber den Festzug wird vielfach ein geheimnißvollcs Dunkel bewahrt. Wir konnten nur so viel erfahren, daß die Gemeinde Bettenhausen die Weberei, die Grube Friedrich bei Trais-Horloff den Bergbau in Begleitung aller Bergleute mit eigener Musik, Langd die Wagnerei, Langsdorf die Schmiede- und Wagncrkunst, sowie die Imkerei, Rod he im die Schuhmacherei auf Wagen vorführen werden, während aus Bellersheim, Inheiden, Nidda, Villingen, Wohnbach und anderen Orten Erntewagen und die Darstellung von Spinnstuben, sowie sonstige ländliche Scenen erwartet werden. Die Stadt Hungen wird die Metzgerei, die Schicferdeckerei, die Gewerbeschule, sowie die Göttin Ceres vorstellen. Das große Blumen-Bouquet, welches in Begleitung der Festjungfrauen die Spitze des Zuges zieren wird, ist eine Nachbildung aus dem Festzuge des ersten Deutschen Schützenfestes zu Frankfurt a. M. am 13. Juli 1862. Den Besuchern dieses letzteren Festes dürfte die sinnige Gruppe, ein riesenhaftes von frischem Laub durchwobenes Blumen-Bouquet, aus dem nach allen Seiten himmelblaue Seidenschleifen niederfielen, deren Enden von kleinen lieblichen Mädchen getragen wurden, das Ganze umgeben von rosigen Jungfrauen, in so gutem Andenken stehen, daß eine Nachahmung erlaubt erscheint. Möchte dem Feste vor allen Dingen ein freundlicher Sonnenschein zulächeln! Hungen, 24. August. Als Mitglieder der Prämiirungs-Commission für die Bienenzucht werden bei der Ausstellung am 26. I. M. fungiren: Lehrer Chantre, Ober-Widdersheim, Orgelbauer Georg Für st er, Lich, cand. med. H. Stade, Gießen und als Ersatzmitglied Lithograph H. Rau, Wiescck. Es ist noch besonders zu erwähnen, daß auch die Ausstellung von Bienenvölkern gestattet ist. Darmstadt, 19. August. Das Kreisaint hat von der hiesigen evangelischen Kirchengemeinde, verlangt, daß die Thüren unserer Stadtkirche so einzurichten seien, daß sie nach außen geöffnet werden, andernfalls ein polizeiliches Verbot der Abend- gottesdienste und Kirchenconcerte in Aussicht gestellt, eine Verfügung, die Seitens der Kirchengemeindevertretung lebhaft kritisirt und angefochten wird. Die politische Ge- ineinde, welcher zur Zeit noch die Baulast obliegt, hat die angesonnene Bewilligung dieser Ausgabe abgelehnt, so daß man auf den Austrag der Angelegenheit immerhin gespannt sein darf. Darmstadt, 21. August. Zu Tode geblutet hat sich gestern Abend ein schon bejahrter-, in einer hiesigen Herberge wohnender Taglöhner. Kaum von der Arbeit in feiner Stube angelangt, sprang demselben eine Ader am Beine, das Blut floß stark heraus, und ehe Hilfe erschien, war das Leben des Mannes erloschen. Mainz, 20. August. Unser Museum hat ein sehr schmeichelhaftes Zeugniß erhalten. Die Anfangs dieses Sonimers vollendete Neuordnung der antiquarischen Sammlungen in Zürich veranlaßten eines der betheiliaten Mitglieder der dortigen Antiquarischen Gesellschaft, eine Rundreise studien- und vergieichshalber durch Süddeutschland zu machen. Der soeben zurückgekehrte Gelehrte ist nun in der Lage, das germanische Mainzer Museum als das einzige zu erklären, welches im Punkte des Reichthums und der Aufstellung der prähistorischen Funde neben Zürich zu rangcren i|t. — Ueber einen Unglücksfall, der sich gestern beim hiesigen Traject ereignete, wird uns berichtet. Der Matrose des einen Bootchens hatte die Flagge am Bug eingezogen und anstatt sich nun auf dem vorgeschriebenen und bequemsten, gänzlich gefahrlosen Weg durch die erste Cajüte zurückzuziehen, stieg er auf die Plattform derselben, alitt aus und fiel über Bord. Die Maschine stoppte sofort, es wurden alle möglichen Rcttungsoerfuche gemacht, aber leider vergeblich; der Schreck mußte den armen, sonst sehr kräftigen und schwimmkundigen Jungen der Geistesgegenwart und Kraft beraubt haben, und als eben das Rettungsboot ihn erreichte, verschwand er in der Tiefe. Mainz, 19. August. Ein Herr, welcher sich Dr. v. B. aus Utrecht nannte, erschien gestern Vormittag in ziemlich abgerissenem Zustande bei einem Augenärzte auf der Großen Bleiche und klagte demselben sein Mißgeschick; es seien ihm auf der Reise nicht nur sein Geld, sondern auch sein Rundreisebillet abhanden gekommen; die Fahrt von Ludwigsburg nach Mainz habe er, weil ohne Billet, doppelt zahlen müssen, jetzt nenne er nur 2 JL sein Eigentkum. Er erzählte weiter, daß er anderthalb Jahre Assistent bei dem berühmten Professor Snellen in Utrecht gewesen; auch andere be- rühmte Männer führte er im Munde. Auf diese Aussagen hin wurde ihm ein Goldstück bewilligt; allein unter den obwaltenden Umständen schien es gerathen, dem Herrn etwas auf den Zahn zu fühlen, und siehe da, von den Operationen, die nach seinem Chef benannt sind, hatte der Herr keine blasse Ahnung. Es war ergötzlich, wie er sich aus der Klemme tu ziehen suchte. Einem weiteren Eramen entzog sich der Herr „College" unter Zurückgabe des Geldes, angeblich, um aus seiner Reisetasche Legitimationspapiere zu holen. Bis zur Stunde hat er sich aber nicht wieder sehen lassen. Aus Rheinhessen. Mit dem Bau der für Rheinhessen beschlossenen Secundär- bahnen wird jetzt endlich begonnen. Zunächst werden die Strecken Nierstein-Undenheim und Alsheim-Odernheim zur Ausführung kommen, zu welchen Linien die Vorarbeiten schon theilweisc in Angriff genommen sind. Die Leitung der Bahnbauten ist Herrn Obcrbaurath Pfarrer, Referent in Eisenbahnsachen im Ministerium, übertragen worden. Jena, 20. August. Am 17. August d. I. waren es 200 Jahre, daß in Thüringen, und zwar in Buttstädt, zum letzten Male die schreckliche Todesstrafe lebendig Verbranntwerdens vollzogen wurde. Eine alte Chronik schreibt: „Am 17. August 1685 ist eine Dienstmagd zu Budtstadt, Rahmens Elisabeth Meyers, von Dachara gebürtig, welche nicht nur den in vorigem Jahre zu besagten Budtstadt entstandenen grossen Brand häßlicher Weise verwahrloset, sondern auch am 9. May jüngsthin zum andern mahle in ihres Herrn Stalle, dero eigenen Bekäntniß nach, aus bossem Vorsatz und Zorn, daß ihr Herr sie nicht geheyrathet, Feuer angelegt, lebendig verbrandt worden." Ueber das Unheil, das dieser Brand anrichtete, heißt es ferner: „Am 18. Juli 1684, Abends 5 Uhr, ist in der nach Weimar gehörigen Stadt Budtstadt eine grausame Feuersbrunst entstanden, welche in geschwinder Eil, nnb da eben der meiste Theil von der Bürgerschafft im Felde, wegen Besichtigung der Schaden von einem Schlossen-Wetter, so des Mittags niedergegangen, gewesen, dergestalt überhand genommen, daß binnen einer halben Stunde die ganze Stadt in voller Gluth gestanden, und dadurch die Kirche, der Kirch -»Thurm, das alte und neue Rathbaus, Pfarr, Schule und alle geistliche Häußer samt anderen gemeinen Gebäuden, 180 der besten Wohnhäußer nebst dazu gehörigen Scheunen und Ställen von Grunde ans jämmerlich abgebrannt und in Asche gelegt worden. (Jenaer Zeitung.) — In Coblenz kam neulich das seltene Ereigniß vor, daß Drillings- schwestern ihren siebzigsten Geburtstag, und zwar alle drei in voller Rüstigkeit, feierten. . Essen , 18. August. Soeben gelangt die Nachricht hierher, daß das Wohnhaus des Maschinenwärters Frensemeyer heute Vormittag 11 Uhr abgebrannt ist. Das Haus, in der Nähe der Zeche Wolfsbank in der Ortschaft Bochold, Bürgermeisterei Borbeck, gelegen, ist der Schauplatz zweier Mordthaten gewesen, deren der Besitzer sich schuldig gemacht hat; am 1. Juli 1883 tödtete und zerhackte er seine Ehefrau und nm 26. Juni d. I. erstach er den im selben Hause wohnenden Arbeiter Klienksiek. Wegen der letzterwähnten That befindet sich Frensemeyer zur Zeit in Untersuchungshaft in Essen; von der Anklage, seine Frau vorsätzlich getödtet zu haben, wurde er am 14. Januar ds. Js. vom Schwurgerichte freigesprochen, weil nach dem Gutachten der Sachverständigen angenommen werden mußte, datz er die That im Zustande vollständiger Unzurechnungsfähigkeit begangen hat. Wie uns mitgetheilt wird, haben die Nachbarn wenig Lust gezeigt, den Brand des „Mordhauses" zu löschen; bei Ankunft der Feuerwehr war das in leichtem Fachwerk aufgeführte Gebäude sammt dem Inhalt beinahe vollständig eingeäschert. Heilbronn, 20. August. Die Ehefrau Rosine Keller von Böckingen ist das Opfer eines scheußlichen Lustmordes geworden. Stach einer Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft wurde Frau Keller, die, beiläufig bemerkt, 40 Jahre alt ist, auf der Straße tödtlich getroffen, wie von Blutspurcn zu entnehmen ist, die auf der Straße weithin sichtbar waren, dann quer über die Straße und auf eine Wiese neben der Straße geschleift und dort geschändet. Gestern früh wurde das Verbrechen entdeckt und es ist die ganze Fahndungsmannschaft der Stadt und der ganzen Umgegend aufgeboten worden, um nach dem Thäter zu streifen. Derselbe muß, da der Leichnam gegen dreißig, zum Theil gräßliche Wunden zeigt, nach der That über und über mit Blut bedeckt gewesen sein; man darf also hoffen, demselben auf die Spur zu kommen. (F. Z.) .— Die Schützen der Stadt Leipzig haben den 1. Preis vom österreichischen Bundesschießen in Innsbruck, welcher vom Kaiser Franz Joseph gestiftet worden ist davongetragen. Derselbe fiel dem Bäckermeister G. Lange von dort zu. Auch die Stadt Leobschütz in Schlesien kann sich rühmen, einen guten Schützen geschickt zu haben. Dortmund, 21. August. Heute früh wurde der Mörder Wilhelm Sauerbrei, der die Anna Hötte aus Oberbergstraße bei Werl in schändlicher Weise ermordet batte, durch den Scharfrichter Krauts mit dem Beile hingertchtet. — Die große, bis jetzt noch namenlose römische Niederlassung bei Gernsheim am Rhein, welche in diesem Frühjahr aufgefunden ward, scheint mit jedem Tage mehr an Bedeutung zu gewinnen. Es wurden im Laufe dieses Sommers Legionsziegel und Mauerreste an Orten gefunden, welche seither nicht in den Bering des Ortes mit eingerechnet waren, es ward aber außerdem eine neue, die fünfte Straße ausgedeckt, welche den Verkehr der Stadt mit dem Jnlaude vermittelte. Den merkwürdigsten Fund bilden stdoch Mauerreste, welche sich mitten im Rheine befinden und an welchen in früherer Zeit Rheinmühlen verankert waren. Da sich diese Mauerreste in der Richtung der Straße befinden, welche Herr Koffer bereits im Frühjahre als alten Rheinübergang bezeichnete, so liegt der Gedanke nahe, daß die Rheinufer hier durch eine Brücke verbunden waren. Der Rhein hat wohl im Laufe der Jahrhunderte in der "Nähe von Gernsheim sein Bett weiter nach Osten verlegt, doch ist dies in der Richtung nach Biebesheim und nicht südlich der Staat geschehen. _ Basel, 19. August. Wie die hiesige Polizei den Blättern mittheilt, ist ein Betrüger von Beruf am 5. August in Basel verhaftet worden, der laut eigenem Ge- standnlß m den letzten zwei Jahren unter verschiedenen angenommenen Namen in der Schweiz und im Auslande unzählige Betrügereien dadurch verübt hat, daß er Bestellungen auf religiöse Werke aufnahm und sich dabei Beträge bis auf fünfzehn Franken AMylen ließ, ohne jemals die Bestellung zu effectuiren oder an die Effeetuirnng der B-stelliiu» nur zu denken. Der Mann wird deshalb von Behörden der Eaniene Aaigau, Baselland, Bern, Luzern, Zürich, sowie von mehreren badischen Behörden feil langer Zeit verfolgt. Außerdem ist derselbe verdächtig, aber nicht geständig, ähnliche und anbere Betrügereien im Elsaß, Württemberg, Bayern, Sachsen unb Hessen bc- siangen zu haben; endlich wird er auch des Verbrechens der Schändung eines minder- lahrigen Mädchens, begangen im (5 an ton Aargau, beklagt. Nachdem dieser Verbrecher am seinen Streifzügen und bei feiner Verhaftung verschiedene falsche Namen geführt und auch talzche Schriften gebraucht hat, nannte er im Verhöre schließlich seinen walnen Namen und lerne richtige Heimath, Franz Waller von Zug. Von der Behörde von Zug ist er auch als solcher erkannt worden. Ter Genannte ist nun am 17. August seines Heimathcantons zugeführt worden, welcher die Aufgabe zufallt, die schwierige Untersuchung gegen diesen Verbrecher, der schon in seiner Heimakb eure sunfzehnmonatliche Zuchthausstrafe wegen Diebstahls erstanden hat, zu führen. . — In Rom ist, wie der „Daily Siews" gemeldet wird, eine verbrecherische Vereinigung entdeckt worden, die Zweige in Neapel und Spaleto hat. Während einer Haussuchung bei einem früheren Regierungsbeamten, der angeblich Mitglied dieser Bande ist, wurde ein Briefwechsel mit einigen Amerikanern in Newyork vorgefunden. ftalienische Mädchen, die von Agenten dieser Bande in den südlichen Provinzen Italiens billig gekauft wurden, sollen an diese Amerikaner für je 1000 ober 2000 aus. verhaftet oroe" ^eilL $n Nom würben am 17. b. Mts. 10 Mitglieber biefer Bande - sConservirung bes Riemen unb Leberzeuges.) Um Riemen- unb Lederzeug gegen Die zerstörenden Wirkungen der Ammoniakdünste in den Ställen zu bewahren, wird von competenter Seite ein Zusatz von geringer Menge Glycerin zu der in Anwendung kommenden Schmiere empfohlen. Hierdurch behält nämlich das Leder geraume Zett eine bettächtliche -schmieg- und Biegsamkeit, woraus die längere Dauer resultirt, welcher Ilmftand bet den hoben Materialvreisen und Arbeitslöhnen für die Kaffe des VferdebefitzerS durchaus nicht unbeachtet bleiben darf. — j Aus der Jnstruetionsstunde.l Unterofficier: „Was werden Sic tluin, wenn sie mit den Honneurs noch nicht bekannt sind und sehen einen Stabsoffieier kommen, vielleicht den Herrn Major.'" Rekrut Müller: „Wenn ich noch Zeit hab', reiß ich aus." Mhtlm SauM, Weise ermordet bom, §Wr LZZ Sfefiff i« toteib?. Stritt «SM*» MÄf» net: MZ Ä?? ^Aau? Gebäuden, W der V°" ©tunbt, Beihing.) d°b SMainft " * Wit, jj6 d°sW«hnb°Ä ft."» lft. olb- Burgeniiei'fterei Besitzer sich neWau und nur Ve^en Unter^chuutztzhclst in 'bm, wurde er am i) dem Gutachten der u im Zustande voll- hnlt wird, haben die loschen: bei Ankunn )e lammt dm Inhalt ion Bückingen ist do; Bekanntmachung btt 10 Jahre alt ist, auf M ist, die aus da aus eine Wiese nebee e das Verbrechen ent der ganzen UnigegenS rselbe muß, da der ch der That über uim Mm auf die Spur ® s) Dom offerrtiWtn gelüftet worden ist, »ort zu. Auch die l Schützen ng bei Gernsheicl mit jedem Tage mehr iers Leaionsziegelunl g des Lrtcs mit (in- raße aufgedeckt, milde oürdigsten Fund bildir m welchen in sriiM e in der Richtung h; 5 alten Rheiuübergart durch eine Brücke m derte in der Rahe vo. in der Richtung M :tern mitlheilt, öt rn der laut eigenem (* nmenenWinin bt hat, da« ei jödi *. auf fünfzehn, Fra^ »di- Eße-««« ü Behörden der Canto i»i d e r VerbM' fische Ramen geM r\fe5«nb» «gli-d 6”6 Äcrfwin Wuiideriich, Nürnberg- Prämiirt Große Medaille 1882. Bewährt und von den meisten Aerztew empfohlen gegen Unreinheit des Teints, Sommersprossen, Kopfschuppen, Grinds Flechten, Schwitzen der Füße, selbst Krätze, auch kräftiges Präservativ gegen Ansteckuna und Insekten. Theer-Zchweselseife (St. 50 Pfa vereinigt die vorzüglichen Wirkungen des Schwefels unb des Theers- Zu haben bei. 4288] Hch. Wallach, Marktplatz 8. Vermietungen. 6050 Ein möbl. Zimmer, mit ob. ohne Kost, zu vermiethen. Lindenplatz 7. 3804 Fein möbl. Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Schulstraße 9. 5913 Ein unmöblirtes Zimmer zu vermietben. Ernst Haubach, Bahnhofstraße 31. 5836 Ein geräumiges Mansardenlogis zu vermiethen. ; Kreuz 10. 5684 Der 2. Stock meines Hauses anderweitig zu vermiethen H. L. Allendörfer, Frankfurterstr. 88. 5514 Lrrdwigsplah 6 ist der dritte Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör und Eartenbenutzung, aus sogleich zu ve rin ieth en._________________________ 5998 Der von Frau Landrichter Neitz bewohnte dritte Stock meines Hauses, mit allem Zubehör und Gartenantheil, ist zu vermiethen und 1. November beziehbar. I. Bamberger, Südanlage 20. 6010 Zwei Mansarden-Zimmer zu ver- miethen.__________Grünbergerstraße 38. 5296 In meinem neuerbauten Hause lNordanlagel sind die drei Etagen, jede bestehend aus 7 Zimmern, Bodenkammer und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 1. Cctober beziehbar. Wilhelm Seuling. 4266 Gut möblirtes Zimmer m. Eabinet zu vermiethen. Marktstr. 9. Zu vermiethen Bismarck st raße 6: Bel-Etage mit allen Einrichtungen der Neuzeit, auf sofort oder später. 5997 Peter Nuckstuhl, Neuenweg. 6016 Ein Logis sofort zu vermiethen. Frankfurterstraße 82. 5498 Mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen.____________Gartenstraße 29. 5508] Laden mit Stube pr. 1. Octbr. oder auch früher zu vermiethen. Ludw. Herbert, Mäusburg 1. Vermischte Anzeigen. 6046 Mehrere Herren können Kost und Logis erhalten.Neustadt 48. Artttf für eine der besten Lebens- cAyllll versick-Gesellsch. ges. Offerten unter C. V. bald an dieEr- pebmon_b, Bl. 6045 6044 Ein Hamburger Cigarren- Hans sucht tüchtige Agenten. Off. sub n. 05613 an Haasenstcin <& Vogler, Hamburg. Tüchtige 6056 Maschinensttickerinnen gesucht._______Ph. Schlatter.__ Ein junger Manufäclurist § sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, per 1. Octooer, event. auch später Engagement. Off, unter E. 1300 postlagernb Nibda. 5530 Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Jiäheres in ber Expeb- b. Bl- 5952 Ein j. Mäbchen aus achtbarer Familie sucht Stelle in einem Geschäfte als Ladnerin, einerlei welcher Branche. Näheres Lubwigsplah 4 (Hinterhaus). Uo F • L u>6- •t e - e-ge o> «.eä p Die Nr- 47 enthalt: Der Schatz des Fräuleins von Jtzleben. Geschichtliche Erzählung von Hans Hillna. < Fortsetzung.! — Aus beiit Leben ber Bergführer. I. Wie einer ein Bergführer wird- Bon G- Wymann. — Dr. Ferran mib bie Eholeraimpiung. Bon Dr. Dyrenfurth. Mit Illustration. — Das tiefe Geheimniß Novellette von Zoö von Reuß — Zwei Bilder von der ehemaligen und jetzigen württcmbergischen Armee Bon R- Knötel. — Am Familientisch: Im Neichswald- Bon W. Schmitz. — Künstleruneigennützigkeit. — Ein vierfüßiges Modell. Zu dein Bilde von F. Kallmorgen. — Zn unserer Spielecke. Mit einer illustrirten Beilage: Die Landung des Luftballons. Gummizüge werden gut und billig eingesetzt bei Aug. Lang, Schaftenmacher, 5761 Katharinengasse 19 Redaction: beginnt einen n lad. Jede Luchhandl. u. jede» Postamt et neue und alte Freunde zur Seieiitgirng au< >mmt Bestellungen an. - Auch aNen Inserenten Zur gefl. Beachtung. Vielfach an mich gerichteten Wünschen zu entsprechen, beabsichtige ich, vom 15. September einen Cursus im Zuschneiden und Anfertigen von Damen Garderobe einzurichten. Der Cursus soll sich auf die Dauer von 5 Monaten mit wöchentlich 20 Stunden Unterricht erstrecken. Durch meine langjährigen Erfahrungen in diesem Fache glaube ich meine mich besuchenden Schülerinnen gründlich ausbilden zu können und sehe ich gefl. Anmeldungen gerne entgegen, wie ich auch zu jeder gewünschten Auskunft bereit bin- Mein seitheriges Geschäft im Anfertigen von Damen - Garderobe erleidet durch Vorstehendes durchaus keine Veränderungen und bitte ich meine werthen Kunden, mich mit dem seither so reichlich bedachten Vertrauen auch für *bie Folge beehren zu wollen. Hochachtend 5890 E. Käss, Sonnenstraße 12 der Alleinige Niederlage bei Herrn L. Seltersberg, Gießen. Nücksichtlich der Wirkung aus die Schleimhäute dürfte dasselbe anderen ähnlichen Wässern gleichstehen. Bei reichlicherem und fortgesetzten Genüsse möchte wohl auch der Lithion-Gehalt in der diesem Stoffe eigenthümlichen Richtung sich geltend machen können. Ich wünsche, daß das Wasser eine recht weite Verbreitung finden möge." Gertrudis-Brunnen. Fürstlich Solms Braunfrlg'sche Brunnen-Verwaltung zu BiSkirchen, Naff. Bahn. Vorzügliches Mineral- und Tafelwasser. In einem Briefe d d. Ems, den 5. Juli 1883 äußert sich Seine Ercellenz General-Stabs-Arzt der Armee, Professor Dr. von Lauer, Leibarzt Seiner Majestät des Kaisers, über den Gertrudis-Brunnen wie folgt: 5977 „ „Es ist dasselbe ein leicht verdauliches erfrischendes Getränk von vorzüglichem Wohlgeschmäcke, welches ich für meine Person in dieser letzteren Beziehung wegen des geringeren Vorgeschmackes des Kochsalzes dem Selters-Wasser vorziehen würde. am Abonnement ein. Jede- reldg Lest w. f. grohen Verbreitung empjwenl Caroline Haberkorn, geb. Langermaun. 6060 Gießen, den 24. August 1885. 6049 6057 Job. Schmalz und Frau. Gießen, den 24. August 1885. 6053 Todesanzeige. Freunden und Bekannten zeigen hierdurch tiefbetrübt das Ableben unseres lieben Zwillingssöhnchens Friedrich an und bitten um stille Theilnahme. Die trauernden Eltern: Friedr. Gregore und Iran, geb. Kilbinger. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei unserem herben Verluste sagt im Namen aller Hinterbliebenen innigsten Dank Todesanzeige. Gestern Abend V29 Uhr verschied unser liebes Söhnchen Karl im Alter von 19 Monaten. Gießen, den 23. August 1885. Todesanzeige. Heute Morgen V29 Uhr verschied nach schweren Leiden unser jüngstes Söhnchen Ludwig. Um stilles Beileid bitten Emil Schwall und Frau, geb. Herbert. 6052 9000 Mark werden auf gute erste Hypothek baldigst zu leihen gesucht. Offerten bis zum 1. September unter A. 90 an bie Exped. b. Bl. Akademisches Hospital. Wärter auf sofort gesucht. 606t 5995] Tüchtige Tischler gesucht. Earl Ltückrath's Möbelfabrik. 6001 Ein in allen HauS- und Garten- Arbeiten erfahrenes, solides Dienst- Mädchen wird auf Michaeli gegen guten Lohn gesucht. Nur Mädchen mit sehr guten Zeugnissen wollen sich in der Exped. d- Bl. melden. Gesucht E eine Wohnung von 3 Zimmern mit Zubehör in freier Lage. Offerten zu richten an Frau Pfarrer Klecbcrger, Burggraben 15. 6012] Dienstmädchen mit guten Zeugnissen per fofoit oder Michaeli gesucht. SelterSwcg 38 11. Sorlirerinnen gesucht. 5943- August SckrlepLrrger Lehrer. Es wird für eine berechtigte Lehranstalt mit Pensionat ein tüchtiger, unverheirateter Lehrer gesucht, welcher am 1. October Deutsch und Französisch, oder die Realien zu unterrichten hätte. Anfragen, doch ohne Zusendung von Zeugnissen beliebe man unter C. 61011a an Haasenstein & Vogler in Karlsruhe zu richten. 5979 Verkäuferin-Gesuch. Ein feineres Colonialwaaren - Geschäft sucht zum sofortigen Eintritt eine mit genannter Branche vertraute tüchtige Verkäuferin. Offerten mit Gehaltsansprüchen unter Nr. 5914 an die Exp. b- Bl 5914 Ein Wort an Alle, welche Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch ober Russisch wirklich 3CF sprechen lernen wollen. Gratis und sranko zu beziehen burch bie Roscrrthal'sche Verlagshanblung s s s B 1 r s Mit den neuen Schnellbampfern des Norddeutschen Lloyd kann man bie Reife von Bremen nach Amerika machen. Näheres bei bem General-Agenten Chr. Emil Derschow, Offenbach a. iH., and besten Agenten 33' I. M. Schulhof, Gießen. Durch die glückliche Geburt einer gesunden und kräftigen Tochter wurden hoch erfreut Er« Krogmann 6063 und Frau. Anfertigung von Herren-, Damen- und Kinderwäsche, Herrenhemden mit 3fach leinenen Ansätzen von JL 3.— an. 603 Tadelloser Sitz garantirt. Herrn. Aug. Müller. A- Scheyba. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei lFr. Ehr. P.ietsch) in Gießen.