gen. "onjek^ JM )U [,. rxpkd. b.^L ;e8,Mtr iüfejoi 2j®«Wfc TchMüStt. huüerm^ §tstrafee I', ?nWn ®Q;? iowie eiiTijT W. c?e untnobk cfonberem । ober für (.;t, imb alsbch mit Jöurfdr er Strafe» 21 ieHnTK Hinterbautz,' ' SchmüSti> tes ßimmer iorbonlngej-, ÜrtTSmiL tr. 40,111, j- ’te§, unb einu ■mietben. nnenftrafee L nzeigkn, rihuhMi, *iten fann, r ibe BcM, ayer M -g a/Ohs InrMlM ffefjr, Ä mit übrmM- ‘ftafftn W \\V ltz wt D iß gegi hiermit-- 5. M* Mereil^ liefelich noÄ' erstellt,sm^ KK urt^a,M.__■ ilan. ießen zu, GW i\ 111 Q49 12* S Dietz'. *e 90, A Ä 5,F. 4"- yfl W 1 <|8 I* >10. fl p srr. SS Zweites Blatt. Samstag den 25. April 1888 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Gießener Anzeiger - Schulstrahe 7. «««»• -* W-e h« »°°.ag». öb^T^en SjÄT Amtlicher Iheil. Steuer - Commissariat Gießen. Amtstage: Dienstag und Samstag. Dormittags 8—12, Nachmittags 2—4 Nhr. Politische Ueberficht. Gießen, 24. April. Seit dem Wiederzusammentritt des Reichstags hat die Zoll- taris.Novette fast den ausschließlichen Gegenstand seiner Verhandlungen gebildet und man muß anerkennen, daß er dieselben in möglichst rascher Weise gefördert hat. Auch zur Erledigung der Viehzölle — wenigstens ihrer hauptsächlichsten Positionen — hat der Reichstag noch nicht einmal zwei volle Sitzungen gebraucht, denn er verwendete hierauf nur die Montagssitzung und einen Theil der Dienstagssitzung, während man geglaubt hatte, daß die Berathung über diesen wichtigen Abschnitt der Vorlage mehrere Tage ersordern würde. Augenscheinlich macht ftch aber im Reichstage mehr und mehr eine gewisse Ermüdung und außerdem bei den Gegnern der Vorlage das Gefühl geltend, daß alle ihre Anstrengungen zur Abwendung der Zollerhöhungen nutzlos seien. Letzteres tritt allerdings in Anbetracht der Erfolge, welche die „freie wirthfchaftliche Vereinigung", wie bei den Getreidezöllen, so jetzt auch bei den Viehzöllen verzeichnen kann, klar zu Tage. So wurden am Montag die von der schutzzöllnerischen Coalition beantragten Zollerhöhungen für Pferde, Stiere und Kühe, Ochsen, Jungvieh und Kälber trotz der Gegengründe und Einwendungen, die vorzugs- «Äe Seitens der Deutschsreistnnigen gemacht wurden, sämmtlich angenommen und heridbe Vorgang wiederholte sich am Dienstag. Auch an diesem Tage drangen die Anträge der wirthschastlichen Vereinigung durch und beträgt demnach nunmehr der Zoll für Schweine 6 «M. (bisher 2 Jt. 50 H) und für Spanferkel 1 (bisher 30 H); auch die von der Vereinigung beantragte Erhöhung des Fleischzolles von 12 auf 20 JL wurde, trotzdem daß die linksliberalen und die sozialistischen Redner diesen Antrag lebhaft bekämpften, genehmigt. Schließlich überwies das Haus noch einen die Position „Garne" betr. Antrag der Abgg. 3öwe, Bamberger und Genoffen der Zoll-Commission zur Berichterstattung; am Mittwoch setzte das Haus die Berathung des Zolltarifs fort. Zwischen den Erben des Herzogs von Braunschweig, dem König von Sachsen und dem Herzog von Cumberland, und den Jntestat-Erben sPrirz Alexander von Hessen, Herzogin von Hamilton, Fürstin von Hohenzollern und Herzogin Max in Bayern) haben bekanntlich seit längerer Zeit Verhandlungen wegen Herausgabe eines Theiles des Herzoglichen Nachlasses stattgesunden. Die Verhandlungen haben, wie das „Braunschw. Tagebl." erfährt, zu einer Verständigung dahin geführt, daß jeder der beiden Haupterben eine halbe Mion wieder herauszahlt, so daß die vier Jntestat-Erben zusammen eine Mion «X erhalten. Mit dem Herzog von Cumberland ist der Vertrag bereits perfect geworden und auch die Zustimmungs-Erklärung des Königs von Sachsen Diro mit Sicherheit erwartet. Der englisch-russische Conflict beherrscht noch immer vollständig die allgemeine politische Lage und nach wie vor ist der Ausgang desselben zwei- Ichast. Fast von einem Tag zum andern wechseln die Nachrichten über den bland der afghanischen Grenzsrage und wenn sie heute friedlich klingen, so nehmen sie dafür morgen eine schärfere Tonart an, um dann übermorgen wieder beruhigender zu klingen. Indessen, so schlimm ist jedoch die Lage nicht, daß man an der Erhaltung des Friedens schier verzweifeln müßte; englischerseits beschuldigt man freilich die Russen, daß sie maßlose Forderungen ausstellten, Cderseits verlautet aber mit Bestimmtheit, daß Rußland nur an seinen ursprünglichen Forderungen festhalte, während die russische Regierung allerdings auf das cilglische Verlangen, Rußland solle sich verpflichten, nach Fixirung der neuen chhanischen Grenze unter keinen Umständen über dieselbe hinauszugehen, ledig- Ich in allgemeinen Versicherungen geantwortet hat. Dazwischen spielt immer wieder die Frage hinein, wer denn eigentlich den Zusammenstoß am Kuschkfluffe verschuldet habe und geben die jetzt in London eingelaufenen Berichte des engli- Ihrn Grenzcommissars Lumsden den Russen hierbei entschieden die Schuld, man -wird aber gut thun, die englischen Darstellungen nicht so ohne Weiteres aus freu und Glauben hinzunehmen, wenigstens scheint die Haltung des russischen Amrals Komaroff bis jetzt eine durchaus correcte gewesen zu sein. Daß bei hin schwankenden Stande der Dinge Rußland wie England ihre Vorbereitungen brtsetzen, um bei einer kriegerischen Wendung des Streites nicht vom Gegner überrascht zu werden, darf nicht Wunder nehmen. So hat Lord Granville im engl. Oberhause eine Creditforderung von 11 Mill, eingebracht, von denen 4V2 Mlll. m den Sudan, der Rest für „allgemeine, nicht aus den Sudan bezügliche Vorbereitungen" verwendet werden soll. Er erklärte hierbei, die Regierung wünsche lebhaft, freundschaftliche Beziehungen zu allen auswärtigen Mächten zu unter* Aalten. Die Vermehrung der engl. Militär- und Seekräfte werde den Wunsch nicht änbsrn, jede Differenz in freundschaftlicher Weise zu lösen. Aehnliche Erklä* rungen gab Gladstone im Unterhause ab. Der Wunsch des Londoner Cabinets, Zollen auswärtigen Mächten friedliche Beziehungen zu unterhalten, erscheint M so begreiflicher, als in den e g y p t i s ch e n Angelegenheiten eine ernste Dlffe- ienz zwischen England und Frankreich droht, welche ersterem Staate bei seinen gegenwärtigen Verlegenheiten in Central-Asien, dem Sudan und Canada nicht- weniger als angenehm fein kann. Bekanntlich ist das in Kairo erscheinende französische Journal „Le BoSphore Egyptien" von der egyptischen Regierung unterdrückt worden — wegen unaufhörlicher Hetzereien gegen letztere — und ist es hierbei zur Mißhandlung französischer Consularbeamten gekommen. Frankreich hat nun für diese Beleidigung Genugthuung von der egyptischen Regierung gefordert, diese macht aber allerhand Ausflüchte und steckt sich offenbar hinter das Londoner Cabinct, zwischen welchem und der französischen Regierung nun die Angelegenheit weiter spielt. Die Sache wird noch dadurch complicirter, daß die Pforte das Verfahren der egyptischen Regierung gebilligt hat und läßt sich der Ausgang dieser verschlungenen Affaire noch nicht im Mindesten vorhersagen. Für die Befestigung der englischen Position im Pharaonenlande wird aber kei- nenfalls der Beschluß der Londoner Regierung, die Colonne des Generals Graham aus dem Ostsudan zurückzuziehen, förderlich sein. Lediglich die Ersenbahn von Suakim soll bis Tambuk, Sinkat oder einer anderen Gesundheits- Station, die für die in Suakim verbleibende englische Garnison erforderlich ist, weitergesührt werden. Am Nil sollen die Bewegungen des Wolseley'schen Corps- durch die Rücksichten aus den Schutz Ober-Egyptens gegen die Verbreitung des Aufstandes des Mahdi bestimmt werden. Die Absicht Englands, den Sudan auszugeben, kann demnach kaum noch bezweiselt werden und ist demnach all' das englische Blut im Sudan ganz umsonst geflossen. Ob die Gerüchte von dem Umsichgreifen der gegen den Mahdi ausgebrochenen Contre-Revolution den thal- sächlichen Verhältnissen entsprechen, läßt sich bei der gegenwärtigen Unsicherheit aller Meldungen über den Sudan nur schwer controtiren. Unterdessen wachsen für England auch die Schwierigkeiten in Canada. Die aufständischen Mestizen haben sich des Forts Pitt nördlich von Battleford bemächtigt und soll von ihnen die gesammte Besatzung niedergemetzelt worden fein. Was die Gerüchte über eine in Indien ausgebrochene Militär-Revolte anbelangt, so haben sich dieselben bis jetzt noch nicht bestätigt. UniverfitätS- Chronik. — Professor Wendt in Kiel ist auf den seit dem Abgänge des Geheimeir Kirchenraths Schenkel erledigten Lehrstuhl der Theologie an die Universität Heidelberg berufen. . — Der Privatdocent und Oberlehrer am Realgymnasium der Franke'schen Stiftungen in Halle, Dr. R. Lehmann, ist zum außerordentlichen Professor in der phllosophifchen Fakultät zu Münster ernannt worden. — Der Privatdocent Dr. Adam Krawutzky in Breslau ist zum außer ordentlichen Professor in der katholisch - theologischen Fakultät der dortigen Universität ernannt worden. — Der in Brünn verstorbene Arzt Dr. Joseph Linhart vermachte testamentarisch eine Stiftung von Stipendien für in Brünn gebürtige Hörer der medicini- schen ünd juridischen Fakultäten mit einem Kapitale von 180,000 fl. (Der Rest des Nachlasses von mehr als 40,000 fl. wurde von dem Verstorbenen zu Gunsten des städtischen Waisenhauses testirt.) Vermischtes. Spangenberg, 18. April. Die 4 Bachen mit ihren Jungen (von denen neulich berichtet wurde) sind an den Herzog von Sachsen-Koburg-Gotha verkauft und gestern abgeschickt. Im Thiergarten zu Reinhardsbrunn wird man sie diesen Sommer sehen können. Aßmannshausen, 15. April. Heute ereignete sich in einem Steinbruche ein schrecklicher Unglücksfall, indem auf eine bis jetzt noch nicht aufgeklärte Weise sich ein Felsblock von annähernd 4 Cubikmeter löste und einem Arbeiter die beiden Beine in jammerhafter Weise zerquetschte. Der AerzNste, dessen rechter Fuß total vom Beine abgetrennt einige Schritte beiseite lag, hatte mit vollkommener Besinnung die nöthigen Rettungsarbeiten angeordnet, um den auf seinen Beinen liegenden Felsblock zu entfernen und ihn selbst zu befreien; er mochte wohl selbst nicht die ganze Schwere des Unglücks erkannt haben. Nach beinahe ^stündiger ansttengender Arbeit gelang es^ den Stein Hinwegzuräumen, doch hatte auch mittlerweile die Kraft des armen Verschütteten nachgelassen, so daß er fast anhaltend in Ohnmacht lag. Jetzt galt es, deir schrecklich verstümmelten Rumpf ca. 200 Fuß hinunter zu dein dort harrenden Arzte zu transportiren, wahrlich eine beschwerliche Arbeit, welche denn auch ein hrnzugeeuter Arbeiter in rühmlichster Weise vollzog; allein unten angekommen zeigtefiep, daß der Aermste bereits seinen Leiden erlegen war. Der Verunglückte ist erst 10 Wochen verheirathet. r x . Frankfurt a. M., 21. April. sArbeitercolonie.j Der Gesammt-Vorstand des Vereins zur Gründung einer sogenannten Arbeitercolonie für das Großherzogthum Hessen, Frankfurt a. M. und Nassau hat in unserer Stadt gestern eine Schung abgk- halten, in welcher diese gemeinnützige Angelegenheit in entscheidender Wesie gefordert worden ist. Nachdem nämlich die fortgesetzten Bemühungen, em für die einzurichtende Arbeitsstätte geeignetes Gut anzukaufen, wegen der besonderen, im Vereinsgebiete obwaltenden Verhältnisse ohne Erfolg geblieben waren, ist es dem genannten Vorstande — Dank dem Entgegenkommen der Großh. hessischen Domanen-Verwaltung — jetzt gelungen, für die Errichtung der Anstalt, in welcher arbelsfahige und arbeitswillige, aber zur Zeit arbeitslose Männer landwirthschaftlich vorübergehend beschäftigt werden sollen, das hessische Domänengut 9teu-Ulrichstein pachtweise zu erwerben. Dasselbe ist in der Provinz Oberhessen bei Homberg an der Ohm, unweit Kirchhain, belegen, isi 320 Morgen groß, gewährt die Möglichkeit späterer Vergrotzernng des landwirthschafi lichen Bettiebes, sowie die Gelegenheit zur Ausführung von Eultur-Arbeiten auf der jn dem KlM !-?möaen W a W* ft nobnjöft tn 0 Mg eine« *i scnuglttjtS re 2oootlstag Knmttch »r dem Großhk ÜtrW anbcram Hießen, den 31 Sei Hmchtsjchreibn . « Zur Bngebm reiten zu den Ki ttbautnöeit § leranijlagt zu I '.»L«r Submiffio Dieu-tag d< Woit im Bailbureau, irania, zu Sief lualincirte llnte n.erffn eingelad ' jungen und 1 todif her unt •M* uir (nnfijtn ^chu. den 21 HM. Sara Pachtung und außerhalb derselben und erscheint daher für die Errichtung einer Arbeits- slätle nach dem Borbilde der Eolonie Wilhelmsdorf in Westphalen gut geeignet. Ter Vereins-Vorstand hat nun gestern die pachtweise Erwerbung von Neu Ulrichstein beschlossen und rechnet, zumal eine Pachtung aus mannigfachen Gründen bei der der- maligen Sachlage den Vorzug vor dem Ankauf eines Gutes verdienen dürfte, bestimmt auf die Zustimmung der Generalversammlung des Vereins, welche in Kürze zusammenberufen werden soll. 3m Falle dieser Genehmigung soll die Anstalt am 1. Zuli d. 3 ins Leben treten. Als ihr Leiter ist ein technisch gebildeter Landwind in Aussicht genommen und wird, wie wir hören, die 3nspectorstelle, mit welcher außer fteicr Station (auch für die etwaige Familie) ein Anfangsgehalt von 800 bis 1000 Mark verbunden sein soll, ungesäumt öffentlich ausgeschrieben werden. Meldungen sind an den Vereinsvorsitzcnden, Wirklichen Geh. Rath Dr. Goldmann zu Darmstadt, zu rid)t(~naQrbrücfen, i8 April. Der EentralauSschuß zur Unterstützung der Hinterbliebenen der bet dem Unglück auf der Grube Eamphausen umgekommenen Bergleute hat der „Köln. Zta." zufolge gestern eine Versammlung abgehalten, in welcher vom Schatzmeister die Mittheilung gemacht wurde, daß die aus den Sammlungen geflossenen Gaben, soweit sie dem Ausschüsse schon zur Verfügung gestellt worden, bis jetzt die Summe von X 131,676.04 betragen. Es wurde demnach beschlossen, sofort an alle Hinterbliebenen der Verunglückten eine vorläufige Zahlung zu leisten und zwar jeder Wittwe v* 150 und für jedes Kind X 10; den unterstützungsbedürftigen Augehortgen der ledig Verstorbenen je X 100 und den unterstützungsbedürftigen Eltern der Verunglückten, wenn der Verunglückte diese unterhalten hat, ebenfalls je100. Auch den aus der Grube Geretteten wurde eine Unterstützung zugesprochen und zwar den seit der Katastrophe noch kranken oder arbeitsunfähigen Bergleuten je X 150 und den vorübergehend krank gewesenen Geretteten je X 50. Außerdem erhalten sämmtftche Wöchnerinnen noch eine besondere Gabe von X 30 und ermächtigte die Versammlung den Vorsitzenden, in einzelnen Fällen auf Antrag eines Localausschusses noch außerordentliche Beihulfen bis zum Betrage von je X 50 zu bewilligen. Zu erwähnen ift ferner noch, daß die Knappschaft bereits in der monatlich erfolgenden Vorausbezahlung von Pensionen und Erziehungsgeldern an Wittwen und Waisen begriffen und daß die staatlichen Behörden mit der Berechnung der von ihnen auf Grund des Reichs-Unsall- versicherungsgesetzes zu leistenden Zuschüsse beschäftigt sind. Es geschieht demnach von privater, kuappschaftlicher und staatlicher Seite alles Denkbare, um die materielle Lage der schwer heimgesuchten Hinterbliebenen so günstig wie möglich zu gestalten und private Mildthätigkeit uni) staatliche Fürsorge betätigen bei diesem traurigen Anlaste in großartiger Weise den wahren und edlen Soeialismus. München, 17. April. Gestern Vormittag hat in einem Anfalle von Geistes- ftörung der 78 Jahre alte pensionirte Senats-Präsident des oberften Landgerichts, Friedrich von Gresbeck, in seiner Wohnung Hand an sich gelegt und sich erschossen. Mit ihm ist ein hochgeschätzter Jurist und verdienter Beamter aus dem Leben geschieden. — Ein ergreifendes Vorkommniß wird uns aus der bayrischen Universitätsstadt Erlangen berichtet. Eine Mutter will ihr an der Diphtfreritis erkranktes Kind in die Klinik bringen und trägt es, in einen Mantel gehüllt, dorthin. Unterwegs, im Schloßgarten, begegnet ihr eine Bekannte; man bleibt stehen, man spricht und bedauert das Kleine. Plötzlich rief die fremde Frau: „Das Kind! Um Gotteswillen . . . Erschreckt betrachtet die Mutter das Kranke — sie drückt eine Leiche an ihr Herz, denn das Kind war tobt! . - In Braunschweig wurden am 17. d. Mts. der 28 Jahre alte Arbeiter Anton Giebsz und dessen Geliebte Antonie Koszmider, welche den Mann der letzteren am 27. October v. I. meuchlings ermordet hatten, auf dem Schaffst hin- gerichtet. Pest, 20. April. In den Diosgyörer Eisenwerken fand ein großer Brand statt. Derselbe entstand gestern um 5'/, Uhr Nachmittags. Bei dem herrschenden Sturm wurden das Walzwerk, das Heizhaus, die Magazine und mehrere Waggons eiugeittchert. Gerettet sind das Directionsgebäude, die Kolonie, die Bessemerhütte und die Marttn- hütte. Der Schaden dürfte über 400,000 Gulden betragen. In dem Falle, daß auch die Maschinen sehr beschädigt sein sollten, worüber nähere Nachrichten fehlen, müßte der ganze Betrieb eingestellt werden. Andernfalls kann derselbe unter provisorischen Bedachungen bald fortgesetzt werden. Während die sonstigen staatlichen Werke unversichert sind, wurde das Diosgyörer Werk auf Andrängen der Direction bet den Vcr- sicherungs-Actien-Gesellschaften assekurirt, weil angesichts der Unrentabilität des Betriebes die Direction fürchtete, der Staat werde im Falle eines Schadens keinen Wiederaufbau genehmigen. Die Werke haben große Bestellungen zu guten Pretten tn Ausführung. „ . , . _ A — (Der älteste Alpen-Tunnel.j Die Gallerie, welche durch den uKonte Btto auf Befehl von Louis II., Markgrafen von Saluzzo, getrieben und von 1472—1480 conftruirt worden ist, darf wohl unter den jetzt bestehenden Alpen-Tunneln als der älteste angesehen werden. Die schwierige Passage über Mont Genevre und Mont Eenis, welche zu jener Zeit den einzigen Verkehrsweg zwischen dem nördlichen galten und der Dauphinö bildete, dessen Unterhaltung aber den Bewohnern von Saluzzo sehr viel kostete und außerdem häufig der Grenzstreitigkeiten und Fehden wegen unpasfirbar war, ließ den Markgrafen auf die Idee kommen, eine birectc Straße durch den Monte Viso zwischen den Iljälcrn des Po und des OueyraS herzustellen. Die Verhandlungen, in welche man mit der Dauphins und Frankreich 1477 deshalb treten mußte, hatten zu einem zufriedenstellendeii Arrangement geführt und wurde der Tunnel einige Jahre nachher von Martino d'Albano und Baltasar d'Alpiasco mit einem Gesammtkosten- aiifwande von 12 000 Gulden hergestellt, worin auch die Erwerbung des zu ihm führenden Pfades einbegriffen war. Der Tunnel hat eine Höhe von 6*/i ?fyBunb eine durchschnittliche Weite von 8 Fuß und ist gegenwärtig 250 Fuß lang. In Folge der häufigen Land-Schlüpfe aber sollen dessen Ein- und Ausgang allmalig zurück gegangen und der Tunnel Anfangs doppelt so lang gewesen sein. Die geologische kotructur des Berges ist ähnlich derjenigen des Mont Eenis, so daß häufig Jrrupttonen wiederholte Ausräumungen nöthig machen. In Kriegszeiten ist dieser murmel häufig blockirt und selbst ein Wall an seinen Oefinungen aufgeführt worden. Auf Befehl 'Napoleons wurde er seiner Zeit wieder völlig passirbar gemacht. — Am 16. d. M. wurde in Kloster-vradisch (Mähren) gemäß kriegsgerichtlichem ttrtheil der Feldwebel LoyatynSki erschossen, welcher im "November v. I. gegen den Oberst Sedlmauer des 100. Infanterieregiment gelegentlich einer Jnspieirung des in Teschen liegenden Bataillons mehrere Reoolverschüsse abgab und sodann einen Selbst Mordversuch beging. Newyork, 10. April. Die Adoocatenfirma Knevals u. Ransom kündigt an. daß Ex-Präsident Anhur, ihr ftüherer Geschästsrheilhabrr, am 15. er. wieder ^ls Mit glicd in die Firma eintreten werde. — Erwin Hecker, der 40 Jahre alte Sohn be* verstorbenen bekannten deutschen Patrioten Friedrich Hecker, bat sich am 8. er. in Summerfield, I1L erschossen. Zerrüttete Verrnögensverhültnisse sollen den Unglücklichen zum Selbstmorde getrieben haben. Newyork, 19. April. In dem in Richmond gastirenden Eircus Kloleberg brach am Freitag während einer Boritellung Feuer aus. _ Alles stürzte zu den Aus gangen, an denen ein furchtbares Gedränge stattfand. Ungefähr 100 (?) Personen wurden erdrückt. Der ganze Eircus, welcher aus Hol; erbaut war, wurde zerstört. ES verbrannte« über 50 Pferde und viele seltenere Ifriere, Darunter 5 Löwen. Der Eircus war febr hoch versichert und beläuft sich der angerichtete Schaden nach angestellter Schätzung au» ungefähr 600,000 Doll. — Einer in New - Orleans eingegangenen Privatmelduv, zufolge wurde General Barrios von einem seiner eigenen Soldaten gelobtet, der bestocke? worden war, ihn zu erschießen. Eingesandt. Gieße«, 23. April. Wir glauben dem in unserem „Gießener Anzeiger" von zehn sehr notablen Herren hiesiger Stadt angekündigten Auftreten des Herrn Pastor Droß, Reiseagentn-. des Central-Ausschusses für innere Mission in Berlin, einige Worte dankbarer lr erfennung widmen zu sollen. Die Fragen und Aufgaben der „inneren Mission" sind auch in unserer Statt schon zu sehr wiederholten Malen in Vorträgen und an Festen behandelt wordec Den Kenner unserer öffentlichen Zustände wird es nicht befremden, wie diese ftraat* und Aufgaben bis jetzt noch nicht so recht jenes tiefere Jntereffe bei uns zu erwecken vermocht haben, auf welches sie in unserem Volksleben einen so gerechten, ja dringende Anspruch haben. Nach so manchen gehörten Vorträgen über diesen Gegenstand war daher die Ausgabe des Herrn Reiscpredigers in unserer Stadt keine ganz leichte. Und die dc hälmißmäßig nicht große Zahl der Zuhörer (wir zählten etwa 90) bocumentirte der gerügten Mangel. Um so wohlthuender unb ergreifenber war bie Wirkung der flr spräche des Henn Pastor Droß. Mit beredten, von heiliger Wärme durchglühten Worten zeigte er, daß äuftere und innere Mission jenes „holde Schwesterpaar" seien, welche eine sehr gleichartige Ausgabe zu lösen hätten — jene, den Altar draußen in der öden Heidenwelt auht richten zur Anbetung des allein wahren Gottes in Friede und Freude; unb die" die von den modernen Götzen des Genusses und Mammons irre geleitete Ehristcr heil um ihre verlassenen Altäre wieder zu versammeln. In erschütternden Worten enthüllte er uns die Noth und das Verderben eines diesen modernen Götzen huldigender Volkes, sowie den reichen Segen einer dem Lebensfürsten in Liebe und Freude dienenden Gemeinde. Unb zu solchem Dienst an den Brüdern sei jeder lebendige Ehrist oer pflichtet und befähigt durch die Kraft seiner von dem Geiste Gottes burdjglübttr Persönlichkeit. Und zu solchem Dienst bittend und beschwörend aufzurufen, eben Du- sei die Aufgabe seines Wortes, welches der Herr segnen wolle an den Herzen seine. Hörer aus hiesiger Gemeinde. Und der Herr hat es gesegnet an vielen Hörern. Und ein Wort des Tanke sei dem aus so warmem Herzen zeugenden, tiefblickenden Redner als Nachruf gemiDnic Nicht welliger aber wurden wir erfreut durch den in diesem Gottesdienst oer nommenen Gemeindegesang. In diesem edlen belebten Rhythmus unb diesem sanften Ausdruck haben wir bisher noch nie einen Gemeindegesang vernommen in hiesiger Kirche. Es herrscht je in Gießen so viel Liebe zum Gesang. Möge daher unser Kirchengesangoerein trnmet kräftiger und entschiedener dieser seiner statutarischen Bestimmung, „Hebung b<‘ Gemeindegesangs", und wir hoffen, mit nicht länger ausstehender Hilfe eines so not! wendigen Schülerchors, feine schöne Thätigkeit zuwenden. Am Montag Abend war im EafSEbcl eine speciellere Berathung übet „Arbeiter Kolonien und Natural-Verpflegungsstationen." Auch frier gewann Herr Droß bunt seinen ebenso beredten als instructiven Vortrag und Rathschläge sich Aller Herzen, mit die sehr lebendige Discussion bezeugte. Doch fehlt uns der Raunr zu eingedendere-. Mittheilungen. Möge der verehrte Redner auf seiner ferneren Wanderung durch untere hessischen Gemeinden immer nachhaltiger anzurcgen und Segen zu verbreiten cu würdigt fein. n Literarische». * A«S Gießens Vergangenheit. E ulturhistor ische Bilder aii‘j tv schiedenen Jahrhunderten, betitelt sich ein färben von der rührigen Verlas Handlung Emil Roth in Gießen edirtes, von Prof. Dr. Buchner, unterem bewährter Lokal-Historiker, verfaßtes Werkchen, welches in zwanglofen Heften erlebe inen unc Bilder aus alten unb jüngeren Tagen von Gießen bringen foll. Der Verfasser gib: feinem Werkchen nachstehendes Vorwort, beffen Schlußzeilen wir uns gerne anruger. „Ermuthigt durch Die freundliche Aufnahme, welche meine früher erschienen' kleine Schrift über „Gießen vor Hundert Jahren" gesunden, bat mich der Herr Ver leget aufgefordert, dieses lokal- rind culturhistorische Unternehmen toitui’-'i folge ich dieser Aufforderung, denn es hat sich unterdeß -mancherlei neues Matena gesunden, das theilwcise feit der Rückverlegung der Hochschule von Marburg nid Gießen 1650 aus dem Speicher moderte. Auch die alten Akten und Druckschriften De- Cberheffifcfren Vereins für Lokalgeschichte boten mancherlei lokalhistorisches unb cultin geschichtliches Material, das bis dahin noch nicht gehoben war. Es ist die Absicht Der Verlagsfrandlung. diesem ersten Heftchen in fuiu» Zwischenräumen andere folgen zu lassen. Wir hoffen und wünschen, daß Die re mühung, den Vorhang von Gießens Vergangenheit wegzuziehen, von Erfolg begleite sei, und daß sich Freunde unserer Stadt und Hochschule füiben werden, die der alten wenn auch nicht immer guten Zeit ihr Interesse entgegenbringen." _ 3085 Ein an dem Bahnhof Wetzlar, in unmittelbarer Nähe von 3 bedeutenden industriellen Werken, bclegenes Wohnhaus, bestehend aus 3 Zimmern, 2 Kammern, großem Lagerraum und Hofraum mit Pumpe, steht unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Das HanS eignet sich vornehmlich zur Anlage eines Victualien- geschastes. Näheres durch Vnlon -obrer rn Wetzlar. Grabplatten in schönster Ausführung liefert billigst die Porzellan»N!alerei von Carl Punge, 2619 Bahnhofstraße 2 6. Kornstroh und Kartoffeln verkauft [3023] frmil Lotz. Allgemeiner Anzeiger. Srll,r,wrg 71. [*||, HÜllM Seltcrswkg 71. Billigste Bezugsquelle für 2923 Putz- «fc Modewaaren. Große Auswahl in garnirlen Damen-Hüten von 5 Jt an. Knaben- und Mädchen-Hüte staunend billig._______________ Eine alte, bestens renommirte LebenSverflcherungA'Gesellschaft sucht für ihre Haupt-Agentur in Gießen mit bestehendem, gutem Geschäft einen zuverlässigen und pro* ductiven Vertreter. Nur Bewerber mit Prima-Referenzen finden Berücksichtigung. Offerten sub Y. 1 befördert die Erped. d. Bl. 3092 2994 (fritt gut erhaltenes Rege» faß zu vertaufen. ^rankfurterstraße 43 > J. H. Fuhr 25 Sonnendrasse 25 empfiehlt in großer Auswahl Hommer-Handschuht in fils de cos und Seide in alle Farben, Glac« Handschuhe 2knöpfig, schwarz u. farbig. Gartkiunobiliar empfiehlt A''' Earl Hevsel, Wallthorstraße. öüf. Ein türk. 3t Apf NHvnehü «I et- der L,u den g Äonen njyi S °erbrL Sm kdtz ««'S* 6 «m 8 ' 23. April. n. sehr notat- ’t Reises c dankbarer!» "unserer K ehandelt woi‘- Die diese uns zu ew!: 'n, ja dringe b war daher! ■ Und die!' dacumentirte!, Wirkung der er, daß äch .sehr glcieh^- Seidmwell Ur -ende: und t' Itldtete Chch tternden fe Sätzen huldiger! Freude diener..^ adige irhrisl • ttes duchlto, urufeu, (tot’; den Herzen sto Bort des^ Nachruf jtrh GottM.'n sdruck ito i\ Es heM v Mgverm M' „Hebung V ? eines jo nt z Än,Mku >txx Droh/;" Mr W r- i zu ttpto >erung br.." zu netto $ Silber rührigen M unserem to- at erschein - Der Wr'- in8 M früher t* M b.!' wfc; lcr neues von WM; ) Druckst irisches uiM *n, M (#A eben, b«k‘' Fiihf frass» 2’ zliismß j Seide n Jrt# ".'-1 IO* 4> Bekanntmachung. Die Lieferung von Bettzeug und Bekleidungsstücken pro 1885/86 für das Großh- akad. Hospital soll auf dem Submissionswege vergeben werden- Offerten sind bis zum 29. April d. I., Nachmittags 4 Uhr, an das PerwaltungSbureau genannter Anstalt emzureichen, woselbst Muster und Lieferungsbedingungen eingesehen werden können. 3032 Gießen, den 20. April 1885. Großh. Direction des akad. Hospitals. Conkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Bäckers Johannes Rühl von Homberg a/O., jetzt wohnhaft in Gießen, ist zur Prüfung eines nachträglich angemeldeten Vorzugsrecht« Termin auf Donnerstag den 30. April, Vormittags IOV4 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgerichte tnerfelbft anberaumt. Gießen, den 31. März 1885. Neid hart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen _________. Amtsgerichts._______2430 Bekanntmachung. Zur Vergebung der Chaussirungs- atbeiten zu den Zufuhrwegen nach dem zu erbauenden Kasernement in Gießen, veranschlagt zu 6859 «X., ist ein öffentlicher Submissionstermin auf [3044 Dienstag ben 28. April er., Vormittags 10 Uhr, im Baubureau, Restauration Germania, zu Gießen anberaumt, wozu qiralificirte Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen werden, daß Be- ’ Dingungen und Kostenanschlag in dem Bureau der untengenannten Verwaltung zur Einsichtnahme ausgelegt sind. Gießen, den 21. April 1885. Großh. Garnison-Verwaltung. Aeilgeöotenes. Fste. Eiergemüsenudeln, türk. Zwetschen und Apfelspalten empfiehlt 1931 Robert Stuhl, Neustadt 23. Die Dampf-Kaffee-Brennerei von A. Zuntz sel.Wwe., bringt ihre Spezialitäten Berlin Bonn flegr. 18S7. Gegr. Ml. Hof- Gebr. Java-Kaffee’s in empfehlende Erinnerung. Alleinige Niederlage in Giessen bei Herrn J« 1YI. Schulhof, in Lieh bei Herrn H. Zimmer VII., in Fronhausen bei Herrn M. Loe- wenstein L, £n Gladenbach bei Herrn J. Schles- singer, 34 in Londorf bei Herrn G. Braun, in allen Qualitäten mit Firmendruck rimpfiehlt zu billigen Preisen Brühi’sche Druckerei. Holzverfteigeruna. Montag den 27. und Dienstag den 28. April d. I. sollen in dem Stadtwald zu Hungen, in den Districten Heckenwald, Buchwald, Galgenmald, Kleiner und großer Nocksberg nachstehende Holzsortimente versteigert werden: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raummeter Buche 159 670 456 (Durchforstung) 290 400 (Astreisig) Eiche - 36 80 - Nadel — — 60 - Die Durchforstungsreistg sind erster Sorte und befinden sich in dem District Heckenwald. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tage an der Grenze des Fürstlichen Thiergarten im District Heckenwald, am zweiten Tage im District Buchwald an der Straße von Hungen nach Villingen. Hungen, am 20. April 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. 3047 Neuheiten in Kesatzarliketn, als: Knöpfe, Perlen und Cbeuillebesatz, Franzen, Wollspitzen in allen Farben, Tressen, Schärpenbünder, Ornamente und Agraffen, empfiehlt zu äußerst billigen Preisen Robert Haas, Seltersweg 18. NB. Eine Parthie schwarze spanische Spitzen (prima Qualitäten), sehr billig.__________________________________________________________________2218 Damenconfection in größter und schönster Auswahl zu billigsten Preisen, Jaquettes von Mk. 8,50 an, Regenmäntel „ „ 7,— „ Große Auswahl in Kinder Regenmänteln empfiehlt F. Holberg 1743 Kirchenplatz. Herren und Knaben Hemden Anfertigung nach Mas; auch in jeder Weite vorräthia, sowie Kragen, Manschetten, Hemden- Ginsätze, Borhemden, Taschentücher, stets das Neueste in Shlipfen, Hosenträgern, Glaev- und Sommer-Handschuhen, empfiehlt zu billigen Preisen __ 2840 _______ Hübsamen. Wo kaust billigsten u. Slllllll- Bei Anfertigung nach Maß binnen zwei Stunden. Kirehenplatz 9. man die 41 solidesten rann? Kleiderstoffe empfiehlt in den modernsten Genres zu billigsten Preisen F. Hol berg 1758 Kirchenplatz. Horn-Spähne Vorzüglichen Aepfelwein abzugeben in jeder Quantität. , im 294' 2989 Chr. Daudt, Wolfstr. 13. Kuhlen Grruna. Msi-Bowle. Mai-Wein per. Flasche 50 la. Export-Aepfelwein pr. Fl. 25 83er Deidesheimer „ „ 60 81er Ober-Ingelheimer „ „ 90 Für absolut reingehaltene Waare leiste jede Garantie. Bei Abnahme von mindestens sechs Flaschen liefere frei ins Haus; in Gebinden billiger. Für Wiederverkäufer und Wirthe Ausnahmepreise. Emil Schmall, 2722________(Frankfurter Hof). Zwei Spiegelscheiben 2.10 Mtr. hoch, 1,19 Mtr. breit, tadellos, sind in Wetzlar unterni Preis abzugeben Näheres in der Exped. d. Bl. 2808 Emser Pastillen ans den fes&n Bestandtheilen des Emser Wassers unter Leitung der Administration der König Wilhelms Felsenqnellen bereitet, von bewährter Heilkraft gegen die Leiden der Respirations- und Vei^ dauungs-Organe, in plombirten Schachteln mit Controle-Streiien vorräthig: In Giessen bei 1019 Apotheker M. Krause, Engros-Versandt: Magazin der Emser Felsenquellen in Cöln. Tapeten neueste Muster, unglaublich, wunderbar billig, von 12 H an in allen Preislagen, bis 3 JL (pr. Rolle); ausgezeichnet durch stilvolle Dessins und reichste Ausführung. Bestellungen von 6 Mark au werden franco effectuirt, also ohne Berechnung von Porto 11. Emballage. Musterkarten versenden wir franco und gratis. Bonner Fahnensabrik (Hof- Fahnensabrik) in Bonn a Rh. 3034 Gebr. Kaffee pr. Pfund 100, 120, 140 160 und ISO Pfg. empfiehlt in bekannten guten Qualitäten Robert Stuhl, 1900 Neustadt 23. Mr Bienenfreunde. 8 bis 10 Bienenvölker in Strohstöcken sind billig abzugeben. Lehrer Horn, 2812 Wieseck. Keine Hausfrau dürfte übersehen, daß beim Blauk- machen der Oesen die binnen Kurzem so in Aufnahme gekommene staubfreie Ofenschwärze von Reinhold Diezmann in Plauen i. V. angewandt wird, wodurch alle Gegenstände in den Zimmern vom Staube verschont bleiben. Diese Ofenschwärze hinterläßt beim Gebrauch nicht den geringsten Staub, erzeugt einen prachtvollen tiefschwarzen Glanz und verhindert das Rosten der Lesen, Herdplatten, Ofenrohre rc. Zu haben das Packet ä 15 $ bei Herrn A. Kröll. 1647 Billig u. gut! Grbr. Kaffee qarantirt rein und kräftig schmeckend, per Pfund 97 Pfg., roh per Pfund 80 Pfg. bei Carl Schultze IJT., 2366 Neuen Bäue 17. Schwarze Cachmire empfehlen in preiswerthen Qualitäten Gebrüder Scheel, 2785 Neustadt. En detail Giessen, Mausburg 10 En gros von W-t 40 Psg. n n , 6