">ner ,, 9e SamiHt^HKn: rjSy? Ms ^thcn * "'^>ir,,j ^>ic25 MBS* taen ^L'21' >« 7-^-Kw-« 15. ft-“- “IM ihirniif! "'°i!ir«k Simnin * !>■ 751i ! Anzeigen. m M Wartung des die Erved d. U, ^magd M Antritt wcht. Don mm? jagt (ßartcn? iglicher Wisch . 190, nnent 1 Ä orteure j flUtlfl- ^Mandlung^k er in Giessen, und l-tzt-s i*K»d !*»**! > 8*“& gl',, * et^’ätr * ^-«h t h«rj 2 btrW" E * fr"’.« ;furt a. M. von Annoncen eitungend.Welt. je u. Kosten- I Nr. 2L8 Samstag den 24. October 188$ ichener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P*. Amtlicher Hheit. Betreffend: Das Unfallversicherungsgesetz, hier: Bekleidnngs-Jndustrie-Berufsgenossenschaften. Gießen, am 19. October 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen »n die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Der Vorstand der Bekleidungs-Jndustrie-Berufsgenofsenschaft, welche folgende Industriezweige umfaßt: Wäsche, Kleidung, Kopfbedeckung, Putz, iedoch ohne Lederhandschuhfabrikation und ohne Handschuhwirkerei, sowie ohne Korsettzeugweberei, welche zur Textllindustrie gehört (die Korsettfabrikation im Uebrigen gehört zur Bekleidungsindustrie), Schuhmacherei, Haar- und Bartpstege, Waschanstalten rc. Strohhut-Fabrikanten, -Näher, -Plätter, «Putzer, -Wäscherinnen. hat im Hinblick darauf, daß eine große Anzahl versicherungspflichtiger Betriebe sich nicht in den Anmeldungslisten befänden, unsere Vermittelung zu dem Zwecke in Anspruch genommen, damit Erörterungen angestellt würden, um die zu dieser Berufsgenoffenschaft gehörigen, derselben noch nicht angemeldeten Betriebe zu ermitteln^^^ Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 17. l. M-, betr. das Unfallversicherungsgesetz, hier die Töpfereigenoffenschast - Anzeiger 246 — beauftragen wir Sie, bezüglich der hier in Betracht kommenden, in Ihren Gemeinden befindlichen Betriebe (s. oben) ebenmäßig zu verfahren und zu berichten wie durch jenes Ausschreiben Ihnen bezüglich der dort bezeichneten Betriebe aufgegeben worden ist (cf. dritter und vierter Absatz.) Zur Herbeiführung eines richtigeren Verständnisses des Gegenstandes theilen wir Ihnen bei diesem Anlaffe folgende Erläuterungen $u § 1 des Unsallversicherungogefttzestz mtU $ @e)-^eg dII( Fabriken (d. h. alle nicht handwerksmäßigen Betriebe) versicherungspflichtig, ingleichen nach Absatz 3 und 4 desselben Paragraphen überhaupt sämmtliche Betriebe (also auch die handwerksmäßigen) in welchen Dampskeffel oder durch elementare Kraft bewegte Triebwerke zur Verwendung kommen, oder mindestens zehn Arbeiter regelmäßig beschäftigt werden. r , Unter „regelmäßig" ist zu verstehen, daß der Betrieb auf mindestens zehn Arbeiter als Regel baprt ist, ohne Rückstcht auf eine vorübergehend etwa vorhandene Minderzahl. Das Reichs-Versicherungsamt hat die Bestimmungen des § 1 des Gesetzes wie folgt erläutert: „Alle Fabriken, auch wenn dieselben weder Motoren noch mindestens zehn Arbeiter beschäftigen, sind versicherungspflichtig. Der Absatz 4 des § 1 definirt den Begriff der Fabrik nicht, sondern bestimmt nur, weiche Arten von Betrieben unter allen Umständen als „Fabriken" im Sinne des Unfallversicherungsgesetzes anzusehen sind, auch wenn dies nach dem Sprachgebrauch im einzelnen Falle zweifelhaft sein sollte." Dr. Boekmann. Betreffend: Die Ableistung des Versaffungseides- Gießen, am 20. October 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglicherr Bürgermeistereien des Kreise-. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 8. October 1885 — Anzeiger Nr. 237 — binnen -acht Tagen« Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Indem ich zur öffentlichen Kenntniß bringe, daß sich Heinrich Kreuder als Wiesenbautechniker hier in Gießen (Marktplatz Nr. 1) nieder- -gelaffen hat. empfehle ich denselben namentlich den Herren Bürgermeistern zur Zuziehung bei den Wiesenrundgängen und in allen Fällen, wo bezüglich der Unterhaltung und Verbesserung von Wiesen sachverständiger Rath wünschenöwerth ist. Gießen, den 22. October 1885. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Greßen. Nover. ________________ Politische Ueberfkcht. (Sieben, 23. October. In der braunschweigischen Regentschafts-Frage ist endlich die Entscheidung gefallen, soweit sie sich auf die Person des künftigen Regenten von Braunschweig bezieht. Nachdem der Staatsminister Graf Görtz-Wrisberg Namens des Regentschastsrathes in der Dienstags-Sitzung des braunschweigischen Landtages den Prinzen Albrecht von Preußen officiell zum Regenten -vorgeschlagen hatte, ist am Mittwoch die einstimmige Annahme dieses Vorschlags Seitens des Landtages erfolgt. Bevor Graf Görtz-Wrisberg am Dienstag seinen Vorschlag machte, wurde der Versammlung ein Schreiben des Staats- ministeriums vorgelegt, datirt vom 25. August d. Js., in welchem dem Herzog von Cumberland von dem bekannten Bundesraths-Beschluffe und dem Beschlüsse der braunschweigischen Landesversammlung vom 30. Juni d. Js. Mittheilung gemacht wird. Ein weiteres Schreiben des Regentschastsrathes dankt der Landesversammlung und der Bevölkerung für die während der provisorischen Regierung bewahrte Haltung. Trotz dieser Einigkeit sei es nicht gelungen, die Thronfolge-Frage wegen andauernder Behinderung des nach der Landschaftsordnung von 1832 berufenen Thronfolgers endgiltig zu regeln. Das Schreiben weist auf den Bundesraths-Beschluß hin, seitdem Thatsachen, welche die Behinderung Cumberlands zur Regierung beseitigen könnten, nicht vorgekommen seien, wie aus den beiden letzten Schreiben Cumberlands hervorgehe. Da ferner die Uebernahme der Regierungs-Verwesung durch einen berechtigten Regenten nicht habe stattfinden können, müffe nunmehr die Landesversammlung einen Regenten wählen. Es wird dann, wie schon erwähnt, Prinz Albrecht von Preußen als solcher vorgeschlagen, mit dem Bemerken, daß der Regentschastsrath von einer Begründung seines Vorschlags wegen der Eigenartigkeit des Falles an dieser Stelle absehe. — Am Schluß der Sitzung sprach der Landtag dem Minister Görtz-Wrisberg einstimmig ein Vertrauensvotum gegenüber den wölfischen Angriffen aus. Endlich ist aus der Dienstags-Sitzung noch zu erwähnen, daß der Landtag den Antrag der staatsrechtlichen Commission in.Betreff des Herzogs von Cumberland mit allen gegen zwei Stimmen — die der Abgg. Thiele und Sallentien — annahm. Der Antrag besagt, kurz gefaßt, daß die Landesversammlung den Bundeöraths-Beschluß vom 2. Juli, betr. die Ausschließung des Herzogs von Cumberland von der Thronfolge in Braunschweig, als rechtskräftig betrachte und daß sie reichs- oder landesverfassungsmäßige Mittel nicht zu ihrer Verfügung sehe, um die vom Herzog von Cumberland selbst geschaffene Lage zu beseitigen. — Mit der Wahl des Neffen Kaiser Wilhelms, des Prinzen Albrecht von Preußen, zum Nachfolger des Herzogs Wilhelm, hat die seit Jahr und Tag so lebhaft ventilirte braunschweigische Thronfolge-Frage ihre definitive Lösung gesunden; es erübrigt nur noch die Zustimmung des Kaisers zu dieser Wahl und erscheint die kaiserliche Einwilligung als selbstverständlich. Ein Hohenzollernprinz wird demnach den alten Welfenthron von Braunschweig besteigen, den der Herzog von Cumberland durch seine feindselige Haltung gegenüber Preußen und dem Reiche selbst verscherzt hat und alle Rechtsverwahrungen des wölfischen Prätendenten sind nunmehr hinfällig geworden. Daß Herzog Ernst August, der „Exilirte von Gmunden", bei dem braunschweigischen Volke aus keinerlei Sympathieen rechnen durste, darüber haben die Verhandlungen des braunschweigischen Landtages wiederholt klar und deutlich Auskunft gegeben und die Sitzung vom Dienstag hat dies nur bestätigt. Desto freudiger werden die Braun* schweizer ihren nunmehrigen Regenten, den Prinzen Albrecht von Preußen, begrüßen, dessen Stirn nach echter Hohenzollernart des Siegers Lorbeer umkcänzt, welchen sich der Prinz als bewährter Truppensührer in den Feldzügen von 1866 und 1870 geholt hat. Jetzt ist Prinz Albrecht, zu einer schöneren, sried« kicheren Ausgabe berufen und man darf die feste Hoffnung hegen, daß er auch dieser Aufgabe, welche ihn an Die Spitze des braunschweigischen Landes beruft, zum Helle Des letzteren voll und ganz gewachsen sein wird. Unter den übrigen Angelegenheiten der inneren Politik nimmt die preußische Wahlbewegung am meisten in Anspruch, welche elftere natürlicher Weise an Jnlensität gewinnt, je näher der Tag der Urwahlen, der 29. October, heranrückt. Am lebhaftesten wird sich der Wahlkamps in Berlin, als dem Brennpunkt des politischen und parlamentarischen Lebens, gestalten; der heurige Wahlkamps in der Reichs-Hauptstadt anläßlich der Landtagswahlen gewinnt noch dadurch ein besonderes Interesse, daß sich an ihm zum ersten Male auch die nationalliberale Partei, theilweise von den Gemäßigt-Conservativen unterstützt, betheiligt. Aus der Tagesordnung der preußischen General-Synode stand am Dienstag die Frage der Sonntagsruhe. Der Referent, Pros. Dr. Förster-Halle, empfahl die Annahme einer Resolution, wonach die Synode beim evangelischen Oberkirchenrath beantragen soll, daß derselbe dahin wirke, daß 1) die Organe des Staates stch der Sonntagsordnung mehr als bisher unterordnen, daß 2) die Beamten der öffentlichen wie der privaten Verkehrs- Anstalten ebenfalls ihre Sonntagsruhe haben, daß 3) landwirtschaftliche arbeiten, sowie gewerbliche Arbeiten in Werkstätten, Fabriken und bei Bauten Sonntags nur dann stattfinden dürfen, wenn die Natur derselben keine Unterbrechung gestattet, daß 4) auch sonstige gewerbliche Arbeiten und der Geschäftsverkehr an Sonntagen möglichst eingeschränkt werden und daß 5) Vergnügungslocale u. s. to. an Sonntagen strenger überwacht werden. Nachdem die Synodalen Stöcker, Stumm und v. Kleist-Retzow im Sinne dieser Anträge des Referenten gesprochen, wurden dieselben einstimmig angenommen. An einer Beilegung des Karolinenstreites zweifelt man in Berliner wohlunterrichteten Kreisen nicht mehr. Doch soll in Berlin trotzdem eine gewiffe Verstimmung gegen die Art und Weise herrschen, wie das spanische auswärtige Amt die Verhandlungen führt und dieselben in die Länge zu ziehen bemüht ist. , p Die stürmischen Vorgänge, welche fich am Montag tm Schooße des österreichischen Abgeordnetenhauses abgespielt haben, erschienen fast als ein Widerhall ähnlicher Scenen in der Agramer Landstube, nur daß in letzterer bei solchen Anläffen nicht selten an das Faustrecht appellirt wird, bis zu welchem bedenklichen Ausweg es das österreichische Abgeordnetenhaus glücklicher Weise noch nicht gebracht hat. Immerhin hat letzteres wohl noch selten eine so leidenschaftliche Verhandlung gesehen, wie sie am Montag aus den schweren Anklagen des deutschböhmischen Abg. Knotz gegen das den Deutschen in Böhmen gegenüber befolgte Regierungssystem und aus der hocherregten Erwiderung des Ministerpräsidenten Gras Taaffe hervorging. Wie eine Bombe schlug dessen Beschuldigung, die Linke wolle den Nationalitäten-Hader auch in die Armee tragen, in die Opposition ein. Stürmische Proteste folgten, leidenschaftliche Zwischenrufe ertönten, persönliche Beleidigungen flogen von links nach rechts und umgekehrt und schließlich wurde die parlamentarische Versammlung in eine solche hochgradige Erregung versetzt, daß eine geraume Zeit jede Debatte unmöglich war. Für Dienstag wurde deshalb nicht mit Unrecht eine Fortsetzung dieser stürmischen Scenen befürchtet, doch scheint es zu denselben nicht gekommen zu sein, da der Telegraph nur meldet, daß an diesem Tage Eduard Sueß, Schaup und Swoboda gegen, Klum, Dzieduszychi und Heinrich für den Adreßentwurs der Majorität, ohne etwas von tumultuösen Vorgängen hinzuzusügen; daß aber das österreichische Parlament noch mehrere solche „bewegte" Tage in der neuen Session sehen wird, als es der 19. October war, kann man als gewiß betrachten. Schließlich verlas der Ministerpräsident ein Schreiben des Kriegsministers, in welchem er erklärt, daß der altbewährte Geist der Armee unerschüttert sei. Die Engländer haben es mit ihrer Expedition gegen das Königreich Birma sehr eilig. Wie aus London gemeldet wird, soll die Entsendung unverzüglich herbeigeführt werden. Das Expeditions-Corps soll aus 8000 Mann bestehen. Der britische Commiffar in Rangun ist angewiesen worden, eine kategorische Antwort auf das englische Ultimatum binnen vier Tagen vom Empfang deffelben an Seitens des Königs von Birma zu verlangen. ______________________________________________________ Darmstadt, 21. October. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 14. October den Amtsrichter Dr. Wilhelm Kepp Ung er zu Pfeddersheim zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Oppenheim, den Gerichtsaffeffor Ludwig Bötticher in Grünberg zum Amtsrichter am Amtsgericht Grünberg und den Gerichtsaffeffor Karl Pfannmüller zu Oppenheim zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Pfeddersheim zu ernennen. Darmstadt, 22. October. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mergnädigst geruht: Am 14. October den Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Schotten, Jacob May, zum Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Nidda; an dems. Tage den praktischen Veterinärarzt Dr. Karl Weinsheimer zu Gernsheim zum Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Schotten zu ernennen. Berlin, 21. October. Der „Reichs-Anz." veröffentlichte nunmehr die deutsche Note an Spanien. Dieselbe ist aus Friedrichsruhe vom 1. October datirt und erörtert eingehend die von Spanien für seine Hoheitsansprüche aus die Karolinen angeführten Umstände. Auf Grund dieser Erörterung wird es für Deutschland unmöglich erklärt, anzuerkennen, daß die Karolinen von Alters her und früher als in Folge der in diesem Jahre erfolgten Occupation einen Theil des spanischen Gebietes gebildet oder unter Spaniens Hoheit gestanden haben. Die Frage der Priorität der spanischen Besitzergreifung auf Aap werde Deutschland unbefangen prüfen, sobald die amtlichen Berichte der deutschen Seeosficiere eingezogen sein würden. Deutschland hoffe von den fortgesetzten birecten freundschaftlichen Verhandlungen die Erzielung eines Einverständnisses und sei in dieser Hoffnung durch die Annahme der von Deutschland vorgeschlagenen Vermittelung des Papstes bestärkt. Es werde die dem Kardinal-Staats- fecretär mitzuthellenden Informationen und Vergleichsvorschläge folgen lassen, -sobald die erwarteten Berichte der deutschen Seeosficiere eingegangen seien. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Eorrespondenz - Bnrearr. Berlin, 22. October. Der Kaiser hat das Abschiedsgesuch Madai's genehmigt und Madai zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Prädikate „Excellenz" ernannt. Die Abendblätter veröffentlichen ein an die Bürgerschaft Berlins gerichtetes Abschieds- Ichrciben Madai's. — Der Empfang der braunschweigischen Deputation bei dem Prinzen Albrecht -in Camenz findet Samstag statt. — Der „Rordd. Allg. Ztg." wird über die ermländische Bischofswahl aus der Provinz geschrieben, das Domkapitel habe seine Vorschläge für die Candidatenliste der Staatsregierung vorgelegt und werde erst nach einer Verständigung darüber, ob die Candidaten von der Staatsregierung acccptirt werden, die Wahl vornehmen, die aber schwerlich Herrn Dr. Kayser treffen könne, der gar nicht auf der Vorschlagsliste stehe. — Der italienische Botschafter Lannay ist heute Nachmittag nach Friedrichsruhe gereist. Berlin, 22. October. Generalsyuode. Die Vorlage, betreffend die Einschaltung einer Fürbitte für die Marine in das allgemeine Kirchengebet, wurde in zweiter Lesung angenommen, ebenso das Kirchengesetz über das Diensteinkommen der Geistlichen mit der Resolution Levetzow, wonach vor dem Inkrafttreten des Gesetzes Zuschüsse aus dem Staatsfonds zur Durchführung der Bestimmungen des Gesetzes sichergestellt werden müssen. Die Gesetze über den Beitritt zum Pensionsfonds und das Pfarrwahlrecht wurden ebenfalls in zweiter Lesung genehmigt. Bei der Berichterstattung über die Denkschrift des Oberkirchenraths in Betreff der Stolgebühren werden mehrere auf die Regelung der Stolgebührenangelegenheit bezügliche Anträge angenommen, darunter der Antrag, der Oberkirchenrath möge den Kaiser ersuchen, Mittel zu finden, um den Erlaß des im Gesetze vom 9. März 1874 vorgesehenen Entschädigungsgesetzes herbeizuführen und einen ^-taatszuschuß von mindestens 750,000 JL für die Geistlichen und Kirchendiener den Gemeinden zu gewähren. Schließlich wurde ein Antrag Wcdell's auf Abhilfe wegen Mangels kirchlicher Einrichtungen in mehreren größeren Städten angenommen. Berlin, 22. October. Nach den dem Bundesrathe zugegangenen Specialetats für 1886/87 werden von den Erträgen aus Zöllen, Tabaksteuern und Diversen, die insgesammt auf Jü 258,600,000 veranschlagt sind, e. Majestät der Kaiser wurde bei der Durchreise auf dem hiesigen Bahnhofe vom Prinzen Karl von Baden, den Ministern, Generalen und Behörden begrüßt. Se. Majestät verließ den Waggon und verabschiedete sich auf das Herzlichste von den Anwesenden. Paris, 22. October. Die Münzconferenz nahm heute ihre Arbeiten auf. Das „Journal des D^bats" glaubt, Frankreich, Italien, die Schweiz und Griechenland würden sich über die Verlängerung der Münzconvention unter Beibehaltung der Liquidationsklausel einigen und Belgien das Protokoll zum Beitritt bis zum Jahresende offenhalten. — Der „Liberte" zufolge würden zwischen dem 30. d. M. und dem 5. November die Transportschiffe „Thibet", „Havre", „Mythe" mit 3000 Mann nach Tongking abgehen. Paris, 22. October. In der Capelle des Schlosses Eu erfolgte heute die Trauung des Prinzen Waldemar von Dänemark mit der Prinzessin Marie von Orleans. Beim Dejeuner toastete der Prinz von Wales auf die Neuvermählten, der Graf von Paris auf die Gäste. Die Neuvermählten reisten Abends nach Chantilly ab. Paris, 22. October. Nach der Feststellung der Zählungs-Commission des Seine-Departements ist Allain-Targs mit 289,000 Stimmen als erster, Clemenceau mit 284,000 Stimmen als zweiundzwanzigster und Rochefort mit 249,000 Stimmen als letzter der republikanischen Liste gewählt. Das Wahlresultat des Seine-Departements, wonach die Candidaten der Republikaner gewählt sind, wurde heute von der Zählungs- Commission amtlich proclamirt. Rom, 22. October. In der Provinz Palermo kamen gestern 35 Choleratodesfälle, davon 18 in der Stadt Palermo vor. Rom, 22. October. Das „Amtsblatt" veröffentlicht die Ernennung Capelli's zum Generalsecretär des auswärtigen Amts. Petersburg, 22. October. Das „Journal de St. Petersbourg" sagt: Das Schreiben des Fürsten von Bulgarien an König Milan, worin er von der Vereinigung beider Bulgaren spricht, als wenn eine Declaration der Botschafter und seine eigene Unterwerfung nicht existirten, sind nicht geeignet, die Hoffnung zu stärken, daß der Fürst in die Gesetzmäßigkeit des Status quo zurücktreten werde. Das Journal bedauert, daß Serbien und Griechenland ihre Rüstungen fortsetzen und weist auf die Notwendigkeit hin, welche für Rußland mehr als für jede andere Macht bestehe, den brudermörderischen Kämpfen vorzubeugen. In Erwiderung auf die Beschuldigungen gewisser Zeitungen, daß die Politik Rußlands diesem die Sympathieen des bulgarischen Volkes entziehen könnte, fragt das Journal, was Rußland thun solle. Die Forderungen Bulgariens anerkennen auf die Gefahr eines europäischen Krieges, auf die Gefahr von Kämpfen zwischen Bulgaren und Serben und Bulgaren und Griechen? Das Journal fragt weiter: Müsse man die bulgarische Union, weil sie im Vertrage von Stefano vorgesehen war, durch Waffengewalt den Serben und Griechen aufzwingen? Müsse man von Europa verlangen, daß es uns helfe oder mindestens freie Hand lasse, diese Union durchzuführen? Sollen wir, wenn Europa sich weigert, es auf einen Kampf ankommen lassen, weil es dem Fürsten gefiel, die Zeit schlecht zu wählen? Die Bestimmungen der Völker werden sich ftüher oder später erfüllen, aber die Zukunft gehört dem Klügsten, und es war sicherlich nicht klug gethan, die bulgarische Frage anzuregen, ohne sich irgendwelcher Unterstützung oder Zustimmung, ja sogar irgendwelcher Duldung versichert zu haben. Die ganze Bewegung bleibt ein unüberlegter, höchst tadelnswerther Act wegen der Folgen, welche derselbe hat. Nicht den Urhebern wird es anzurechnen sein, wenn Europa, namentlich im Orient, jenen Folgen entgeht. Die Mächte sind einig, die Rückkehr zum Status quo als das einzige Mittel $iir Wiederherstellung der Ruhe auf der Halbinsel anzuerkennen. Die Aufgabe wird nicht leicht sein, denn es können sich mancherlei Hindernisse entgegenstellen. Das Einvernehmen der Mächte gestattet jedoch, eine befriedigende Lösung zu erhoffen. Rom, 22. October. Die „Agencia Stefani" dementirt die Behauptung der „Morning-Post", Italien habe bezüglich der Lösung der rumelischen Angelegenheit eine Ansicht ausgesprochen, die von derjenigen der drei Kaisermächte abweiche. Belgrad, 22. October'. Heute fand bei dem italienischen Gesandten als dem Doyen des diplomatischen Corps eine Versammlung der hiesigen Vertreter der Großmächte, mit Ausnahme desjenigen der Pforte, statt. Es heißt, daß eine gemeinsame Erklärung fcstgestellt werden sollte, worin Serbien von weiteren Kriegsrüstungen abgemahnt wird. Konstantinopel, 22. October. Die Pforte richtete ein Rundschreiben an die Mächte, worin sie den Zusammentritt der Conferenz in Konstantinopel beantragt, welche sich ausschließlich mit der ostrumelischen Frage befassen soll. Der hiesige bulgarische Vertreter theilte gestern den Botschaftern mit, daß der König von Serbien nicht nur den Empfang einer besonderen Mission des Fürsten von Bulgarien abgelehnt habe, sondern auch Truppen gegen die bulgarische Grenze vorrücken ließe. Der Vertreter- Bulgariens wies dem gegenüber auf die Mittheilung des Fürsten an die Mächte hin, wonach er sich den Beschlüssen der Mächte unterwerfen wolle. Diese Erklärung gab der Vertreter auch der Pforte ab. 9 "°4 Srich^, testend di, KM ‘trf'S e**s ’n mehreren Ä^wletoB (5 ®>»erfen, bte * d-n dm ™ mehr nl§ «Hete heute Mi»-, ?rnb: .Um4 Ute L "Mat die Ab- »rau Großherzogin ffl iU\Vm 8*= Stifte«. 6i|(n; freches Mifuin itt’9 ä'h Uhr nach 1 Pnnzen Albr-Ä unb sestlichkeile». i merbe bie 9?egent= ^llus unbegründet Eon bto Landtages ^es, SiaatMimster ammz in Schlesien ingen. e bei der Durchreise cinistern, Generalen nabschiedete sich auf Arbeiten auf. DsS i und Griecdeniünd 1 Beibehaltung der tt bis zum Jahres- mb dem 5. November ann nach Tongking 1 erfolgte heute die npffm Marie von bie Weiiüermfylten, ften Wenbs nach s-LommWon bes tx, Clememeau Mt Z,W Stimmen als 5etne:De?artements, le vonbnZahlungs- mr 35 Choleratobes- Erneimung Capelli's sbourg" W: Tas von der Lereimgung rtei und seine eigene zu Mn. daß der Las Journal be- ; und weist aus die re Nacht bestehe, den i die Beschuldigung Riten des bulganschm .Die Forderungen aus die EM Das Journal freie vand lasse, M ■4äp* VQtS» MS- abweiche. «®Ä®* n fXeinfi«/ ÄÄ ;s-W Lokale-, Gießen, 22. October. Am 18. October fand in Marburg zur Feier des 70jäbrigen Bestehens der deutschen Burschenschaft ein solenner Commers statt. Alte und junge Burschen waren in großer Zahl in der reich geschmückten Feststadt ein- getroffcn. Prof. Dr. Fischer (Marburg) führte das Präsidium und hielt in dieser Eigenschaft die Festrede. Nach einem kurzen Rückblick aus das Wirken der Burschenschaft während ihres Bestehens wies er darauf hin, daß, wenn auch ihr Ideal in der Einigung des Deutschen Reichs erfüllt,' ihr dennoch eine Hauptaufgabe geblieben sei: Erhaltung und Kräftigung des nationalen Bewußtseins." Er schloß mit einem Hoch auf Kaiser und Reich, in das die Versammlung begeistert einstimmte. In der folgenden Rede gab Geh. Regierungsrath Dr. M ü n scher (104 Semester) den Wünschen und Snmpathieen der alten Burschen für die junge Burschenschaft Ausdruck, wofür canu. med. Olivet (Marburg) den Dank der Activen aussprach. — Der Verlauf des Eommcrses war ein der hehren Feier würdiger. Gießen, 23. October. sZmn Unglücksfall bei Gera.) Referendar S., welcher mit dem verstorbenen Student H. bei Gera in einen Steinbruch stürzte, aber nicht sofort todt war, ist nun auch den erhaltenen Verletzungen erlegen. Gießen, 22. October. sTurnlehrer Bohlig.j Die gestern Abend in Stein's Garten stattgefundene Production des Herrn Bohlig war recht zahlreich besucht. Die Leistungen dieses Kraftturners so zu schildern wie man es gern möchte, ist einfach unmöglich. Man muß gesehen haben wie dieser Mann mit seinen Hanteln umgeht, wie mit einem Spielzeug. 75 Pfund, 100 Pfund und 155 Pfund, welch' lateres Gewicht blos zu heben schon eine Kraftleistung für einen gewöhnlichen Menschen ist, hob und stemmte Herr Bohlig mit einer Ruhe, Eleganz und Kraftsicherheit, die ganz erstaunlich war. Reicher Beifall lohnte den mit ausgiebiger Erklärung und Erläuterung gewürzten hochinteressanten Vortrag, auf welchen zurückzu- fommeii wir uns gestatten werden. — Wie wir aus dem Jnseratentheilc unserer heutigen Wummer entnehmen, wird Donnerstag den 29. October im Saale des Gesellschaflsvcreins hier ein Wohl- thätigkeitsconcert stattfinden, dessen Ertrag den Hinterbliebenen der auf der Korvette „Augusta" Verunglückten ^ugewendet werden soll. Die anerkannten Leistungen der Mit- wirtcnden bürgen dafür, daß den Besuchern des Concerts ein großer Genuß verschafft wird. Die Liebe zur Kunst, als auch der große Wohlthätigkeitssinn, den das Gießener Publikum bei jeder Gelegenheit an den Tag gelegt hat, erweckt in uns die Zuversicht, den Eoncertgebern ein volles Haus in sichere Aussicht stellen zu können, so daß den armen Hinterbliebenen der Verunglückten von Gießen aus eine schöne Unterstützung zugewcndet werden kann. __ Handel und Verkehr» Limburg, 21. October. Rother Weizen JL 1415, weißer Weizen JL 13 90, Korn JL 10 80, Gerste JL 9.45, Hafer JL 6.20, Kartoffeln ä 100 Pfund JL 0.00, Erbsen ä 100 Pfund JL 00.00. Kirchliche Anzeigen der Stadt Giefteu. Evangelische Gemeinde. G 0 t t e s d i e n st. 21. Sonntag nach Trinitatis, 25. Oktober. Ernte-Dankfest. Vormittags 9*/r Uhr: Professor Dr. G 0 ttschick. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für den Kirch enba u fo nds. Kmderkirche: fällt aus. , Montag, den 26. Oktober, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Joh. Kap. 16, von Vers 23 an, Pfarrer Dr. Naumann. Am Sonntag, den 1. November, wird das Reformationsfest gefeiert werden; an demselben findet im Vormittagsgottesdienst die Feier des heiligen Abendmahls statt, die Beichte am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr. Am Reformationsfest wird nach beiden Gottesdiensten eine Kollekte für die Zwecke der Gustav-Adolfs-Stiftung erhoben werden. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 25. bis 31. Oktober besorgt für Pfarrer Schlosser: Pfarrer Dingeldey (Göthestraße 18). Katholische Gemeinde. 22. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Com- munion. Um V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. Um 2 Uhr: Andacht. NB. Vom nächsten Sonntag an wird die sonn- und festtägliche Frühmesse den ganzen Winter hindurch um 8 Uhr gehalten. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 5 Uhr, Samstag Morgen 8ao Uhr, "Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 550 Uhr. Für die Hinterbliebenen der mit S. M. Schiff Augusta Verunglückten ging« ferner bei uns ein: Vorn Hackertische 25 JL Zusammen 30 JL Weitere Gaben nimmt die Exped. d. Bl. gerne entgegen. Allgemeiner Anzeiger. Möbrl-Verfleigerung. Montag den 26. und Dienstag den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden im Wortmann'schen Hause, Afterweg 16, nachbenannte Gegenstände versteigert: 2 Sopha's, mehrere kleine ilnd große Tische, Stühle, Bettwerk, Bettladen, Schränke, mehrere Stehpulte, Bureautisch, verschiedenes Hausaeräthe, steinerne Einmachtöpfe, Flaschen, 1 eiserne Kiste, Flinten rc., 1 Badbütte, Waschbütten, 1 Lerchengarn mit Stangen, Bilder und Spiegel, ein saft neuer Kahrstuhl u. ein kleiner Cassen- schrarrt. Im Auftrag: 7547 Mütter. 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Mernnschte Anzeigen. 7594] Wachsamer Hofhund zu verkaufen. C. Malkomesius, Neuenw- 27. Zum Kraulschneiden empfiehlt sich 7630 I. Balser, Brandgasse 4. 7555 Eine Viehmagd zum Eintritt auf Weihnachten gesucht. Von wem? sagt die Expedition d. Bl. 5. 6. 7. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Cür. Pietschs in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage Heute Vormittag 11 Uhr wurde unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Elisabethe Kern, g». ciaus von ihrem langen Leiden durch den Tod erlöst. Namens der Familie: Gunfchmarrn, Mdwebet. Gießen, den 22. October 1885. Die Beerdigung findet Samstag Mittag 2 Uhr vom Sterbehaus aus statt. 7616 Zon kühlen Grund. Voirsiig liehen JTlilltigs tisch zu 50 und 85 Pfg. Restauration ?u jeder Tageszeit. Donnerstag den 29. October 1885 Abends 7Vs Uhr jm Saale des Gesellschafftswereiiis CONCERT zum Besten der Hinterbliebenen der auf der Corvette „Augusta“ Verunglückten unter gütiger Mitwirkung der Herren Karl Walther, Alfred Philips, Gustav Boek, Heinrich Schirmer, Jacob Halm und Julius Hofmann. Geschäfts-Empfehlung. Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich die Wirtschaft zum kühlen Grund käuflich erworben und mit dem heutigen Tage eröffnet habe. Meine werthen Gäste werde mit vorzüglichen Speisen und Getränke auf- 7637 Ein Commis und Reisender in ein Colonialmaaren-Geschäft gesucht. Ein solcher, der schon gereist, insbesondere Oberhessen besucht hat, bevorzugt. Gefällige Offerten m. Gehaltsansprüchen nimmt die Exped. d. Bl. unter Nr. 17 entgegen.____________________________________ 7638] Studirende finden guten Mittagstisch in e. Prioathause. Näh. i- d. Exp. d. Bl. 7626 Ein Mädchen, welches die Hausarbeit gründlich versteht, gegen guten Lohn in einen kleinen Haushalt gesucht. _________________________Loberstraße 6. 7625 Eine altrenommirte Kornbranntweinbrennerei sucht für Gießen und Umgegend einen passenden Vertreter. Offerten erbeten sub F. B. 85 an Rud. Moffe, Nordhausen. ______ 7620 Ein im Rechnungswesen beschäftigter junger Mann wünscht seine Freistunden durch Abschreiben, Rechnungsstellung und sonstige schriftliche Arbeiten auszufüllen. Näh. in der Exped. d. Bl. 7617] GuteSchneidergesellen werden bei dauernder Beschäftigung auf Stückarbeit per sofort gesucht bei C. 9r. Gerhard & Co., Dillenburg. Etwaige nolhwendige Aenderungen des Programms werden vorbehalten. Preise der Plätze: Sperrsitz Mark 2.— Saal „ 1.50 Gallerie „ 1.—. Eintrittskarten sind in der Musikalienhandlung des Herrn W. Rudolph, sowie am Abend des Concerts an der Kasse zu haben. 7640 Weißdorn- oder Wetß- buchen-Setztinge kaust__Georg Hoß. 7614 Einige Herren erhalten guten Mittagstisch in einer Familie. Näheres bei der Exped. d. Bl. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX\X\X\XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX X i. s Empfehle als außerordentlich billig einen großen Posten _ XZ± säur Damen-Kleiner Stoffe “W X § » nur die neueste», modernsten und feinsten Stoffe in nur den besten Qualitäten in reiner Wolle, X Loden uni, Loden mit Bordüre, Cheviots, Schleifengarn, Foul6 etc. etc: X 2,5 Ebenso einen großen Posten Neuheiten in DwltStoff Cil. X^« Säwwtliche Stoffe 30 pCt. unter Preis. X Ferner empfehle den geehrten Damen zur Ansicht mein Lager in Neuheiten von X*t® W* Dirnen- Winter-Hantel, "Ä® Damen-Reg en-Mäntel, als Havelogs, Dolmans, Paletots, Jaquettes» 2 « « Mache ganz besonders auf eine außergewöhnlich große Auswahl aufmerksam und gebe sämmtliche Piecen zu außer- Unordentlich billigen Preisen ab. 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Billets zu derselben sino schon von Mittwoch Vormittag ab an der Theaterkasse (Cafö Leib» zu haben. Die Direction. Hx ä n s=x a«ß'r-AX U lc v‘ v ** »«Ä' beootjugt ®-®*tMPr|4;n ö- Bl. unter Nr n ^ßnden * ittagstisih aJ>- l- d. Erp. d^U. », welches die Hau?-. gegen guten Lohn halt gejucht. ___Loberftraße^ Mitte Kornbrannt- Stuart. Men mit Fn-n'-d S« LU Lfu derselben h Vormittag ab an »LS- Claus annlie: xMbel» z Ieisgeöolenes. 7001 Das Neueste in Wollwaaren als Kopf- und UmhLrrgetücher, Ca- putzen, Westen und Handschuhe empfiehlt A. Fangmann. Ein Tafelclavier noch wenig gespielt, zu verkaufen. Wo? zu erfragen in der Exp. d. Bl. 7434 /immerparfum ■k angenehmstes und einfachtes Mittel .ztir Erhaltung eines feinen Wohlgeruches aller bewohnten Räume, Salons etc. Vorräthig ä Fl. 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