SMtutin - Würfe- .. iÄnb - H itrftört, _ ll7ett, unb bei Stn »«le nut ei, Uch boppeh „überdies febt eHfte Use tljut 7 die Ex»ed. "L Stadtrechner Unterzeichnete Hausen bereit ^ogthuin Hessen, Dttsfenbach, u Schweins- - Psannstiet, ^nnch, Rentner. M Hösling, j- En-ei, Orts- epp IV, Stadl- _DuiL_ Ijtint. 1, d. M. W 5989 kranz" tck. üree 2S Pfg. 4. AW: 18 uigst «parirt ”1 !»>&»*■ 59 86 j Volkmann ■^Sürüeif ljen'cetft*6*,e®,|y 1 77 September «I unter v- ilie M'',z 9. ©L Samstag den 23. August Rr. 1S1 1885 nehencr Anzeiger Amts- und Anzergkblatt für den Kreis Gießen. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz durch Entschließung vom 15. l. M. zu Nr. M. I. 19532 dem Vorstand des Gewerbehallevereins zu Darmstadt die Erlaubniß zu einer in § 46 der Statuten des Vereins vorgesehenen Ver- loosung von Jndustriegegenständen im Monat December d. I. auf Grund des vorgelegten Verloost^ngsplans unter der Bedingung ertheilt hat, daß höchstens 12000 Loose ä 1 Jt. ausgegeben und mindestens 65% des Bruttoerlöses hieraus zum Ankauf vost Gewinngegenständen verwendet werden. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 20. August 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boek mann. Politische Ueberficht. Gießen, 21. August. Nach neueren Nachrichten soll die Annahme der Vorschläge Deutschlands in der in Berlin tagenden internationalen Telegraphen-Conferenz nicht so aussichtslos sein, wie man befürchtete. Die deutschen Vorschläge gipfeln bekanntlich in einer einheitlichen Regelung der Telegraphen-Tarise für den europäischen Verkehr und hatte zumal Der Vertreter Englands bisher den Vorschlägen Deutschlands große Schwierigkeiten verursacht, welche, Dank der Autorität des Staatssecretärs v. Stephan, vielleicht doch noch gehoben werden und so auf dem Gebiete der Telegraphie, die ja vorzugsweise auf den internationalen Verkehr angewiesen ist, ein namhafter Fortschritt erzielt wird. Bei der am Dienstag im ersten Nassauischen Wahlkreise -(Homburg) stattgehabten anderweiten Wahl eines Reichstags-Abgeordneten ist nach den bisherigen Ermittelungen der Candidat der Deutsch-Freisinnigen, Körner, mit ca. 7000 Stimmen gewählt worden; ca. 3500 Stimmen fielen auf den socialistischen Candidaten Fleischmann. lieber den Umfang des unter Verwaltung der Neu-Guinea- Compagnie gestellten deutschen Schutzgebietes im westlichen Theile der Südsee erfährt man nach den Mittheilungen der Geographischen Gesellschaft in Hamburg intereffante Angaben. Hiernach beträgt das gesammte. unter das Protectorat des deutschen Reiches gestellte Gebiet im Kaiser-Wilhelms-Land und im Bismarck- Archipel 4203,13 deutsche Quadratmeilen. Hiervon entfallen auf das Kaiser- Wilhelms-Land 179,250 Quadratkilometer und auf die Inseln des Bismarck- Archipels 52177,48 Quadratkilometer. Die Ausweisungen aus der Provinz Posen beginnen größere Dimensionen anzunehmen. Aus dem Kreise Sanier allein sollen 80 Personen auswandern. Als Ausgewiesene werden u. A. die seit einer Reihe von Jahren ansässigen Großgrundbesitzer Gras Gotthard Turno, von Czorba auf Krajewice und Heinrich von Potworowski aus Sielei genannt, letzterer preußischer Artillerie- Reserve-Osficier. Die Bestätigung dieser Einzelheiten bleibt allerdings noch abzuwarten. Aus Wien wird von der glänzenden Geburtstagsfeier des Kaisers Franz Josef berichtet, welche am 18. August stattfand und aufis Neue die Ergebenheit der Wiener Bevölkerung und des österreichischen Volkes überhaupt an den angestammten Monarchen documentirte. In Frankreich ist seit Beginn der Woche die Sommersession der Generalräthe eröffnet. Ganz abgesehen von dem gewöhnlichen Arbeits- Programm, welches diese Körperschaften zu erledigen haben, gewinnt die dies- jährige Session derselben durch die Nähe der allgemeinen Wahlen an Bedeutung. Von den 514 Deputaten gehören 225 den Generalräthen an, und sie werden gewiß die Gelegenheit benützen, um sich mit ihren Wählern in Verbindung zu fetzen. Auch das Cabinet ist durch vier seiner Mitglieder, nämlich durch bte Minister Pierre Legrand, Sadi-Carnot, Sarrieu und Goblet in den General- räthen vertreten. — Die Nachricht, daß das französische Kriegsministerium mit Ende September 30,000 Mann auf Urlaub entlassen werde, wird bestätigt. Der afghanische Streitfall scheint sich seiner Lösung langsam zu nähern, und zwar dadurch, daß der Streit um den Zulfikarpaß geschlichtet wird. — Wie der „Standard" meldet, ist eine wichtige Mitthellung des russischen Cabinets in der Zulfikarfrage in einigen Tagen zu erwarten. Der Detailbericht über den streitigen District sei dem russischen Cabinet nunmehr zugegangen, welcher neues Licht verbreite und das russische Cabinet befähige, seine Vorschläge jo zu modificiren, daß hoffentlich die schleunige Lösung erfolgt. — Eine Brüffeler Depesche des „Journal des Döbats" dementirt auch entschieden die angebliche Besetzung der Insel Quelpart durch die Ruffen. Dieselbe sei gänzlich von Felsen umgeben und besitze keinen genügend geräumigen und geschützten Hasen. Rußland habe eher ein Auge aus den koreanischen Hasen Port Lazarew, welcher südlich vom Grenzflüsse Tumen gelegen ist. Von russischer Seite wird die Monarchen-Zusammen- kunft in Kremsier so glanzvoll wie möglich gestaltet. Neben den leitenden Staatsmännern und ersten Generälen wird im Gefolge des Kaisers Alexander auch dessen Bruder, der Großfürst Wladimir, in Kremsier erscheinen, — In Rußland wird zum Herbst eine Reform vorbereitet, die in Beamtenkreisen viel Aufsehen machen wird: die Abschaffung der bisherigen Rangordnung nämlich, in der man mit Leichtigkeit zum Titel „Excellenz" und zum erblichen Adel kam, was Beides den Rang eines Wirklichen Staatsrathes ohne Weiteres verleiht, ohne daß es hierzu noch einer besonderen kaiserlichen Bestätigung bedürfte. Für die herrschende russische Beamtenwelt wird die Abschaffung der Rangordnung ein schwerer Schlag fein, dagegen hoffentlich für die Hebung des russischen Beamtenthums und für die Heranbildung eines thätigen Beamtenstandes von großem Nutzen werden. In Lissabon ist telegraphischen Nachrichten englischer Blätter zufolge die Nachricht von einer Maffenermordung von Weißen an der Westküste von Afrika eingegangen. Berichte aus St. Paul de Loanda besagen, daß der König von Coanhama Huilla plötzlich starb, und die Eingeborenen, das Hinscheiben des Königs wie üblich der Zauberkraft der Weißen zuschreibend, organisirten eine Metzelei. Sie überfielen die Europäer und töbteten 20 derselben, darunter drei Patres der Mission von Huilla. Mr. Victor Gerard, ein Engländer, entkam mit seiner Tochter, aber zwei seiner Kinder wurden ermordet. Die französischen Priester hatten sich nach Coanhama begeben, ohne die portugiesischen Behörden davon in Kenntniß zu setzen. Der holländische Ingenieur Dr. Weth starb am 19. Mai in Kala Kanga, zwischen Humpata und Benguela. IUI q ■ ■ ■■ --- ---- - ' II- ■'.— ■■'.■II i Darmstadt, 20. August. Aus Osborne, 18. August, wird der „Darmst. Zeitung" geschrieben: Se. Königl. Hoheit der Großherzog, Se. Königl. Hoheit der Erbgroßherzog, Ihre Großh. Hoheiten die Prinzessinnen Irene und Alix, sowie Se. Königl. Hoheit der Herzog von Connaught unternahmen im Laufe des gestrigen Nachmittags auf der Königl. Jacht „Victoria und Albert" eine Fahrt um die Insel Wight. Darmstadt, 20. August. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 22) enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben der Dienstmagd Rosa Lipp in Mainz in Anerkennung der von ihr am 25. April l. Js. mit Muth und Entschlossenheit und unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des 4jährigen Karl Staab von Mainz vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie zu verleihen geruht. 2. Verzeichniß der Vorlesungen, Uebungen und Praktika, welche im Winter-Semester 1885/86 in den 6 Fachabtheilungen der Großherzoglichen technischen Hochschule zu Darmstadt gehalten werden. 3. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1885/86 zur Bestreitung der Bedürfnisse dec israelitischen Reli- gionS-Gemeinden des Kreises Darmstadt genehmigten Umlagen. 4. Ordensverleihungen. 5. Namensveränderung. 6. Dienstnachrichten: Am 17. April wurde dem Schullehrer Jacob Schlitt zu Wirtheim, Kreis Gelnhausen, im Königreich Preußen, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dietesheim, Kreis Offenbach, an demf. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Johann Strauß aus Asbach die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dintesheim, am 9. Juli wurde Dem Schulamtsaspiranten Peter Schäfer aus Hechtsheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gau-Bickelheim, am 16. Juli wurde dem Schullehrer Johann Hilß zu Ober-Ingelheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wembach-Hahn übertragen; am 20. Juli wurden die Heizer bei der Main-Neckar-Eisenbahn Friedrich Becker und Georg Dell zu Locomotivführern, die provisorischen Heizer Adam Heck aus Langen, Emil Hoppe aus Ranstadt, Christian Huber aus Auerbach und Wilhelm Sehring aus Langen zu Heizern bei dieser Bahn ernannt; am 24. Juli wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Biegler aus Mettenheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Monzernheim, an dems. Tage wuroe dem Schulamtsaspiranten Heinrich Rodrian aus Fürfeld eine erledigte Lchrer- stelle an der Gemeindeschule zu Heppenheim a. d. W., an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Gebhardt aus Sprendlingen, im Kreise Offenbach, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Egelsbach, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Johann Greb aus Meiches die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vaitshain übertragen; an dems. Tage wurde der von dem Orts- und Schulvorstand zu Nieder-Mörlen unter Zustimmung des Kreisraths zu Friedberg auf die erste Schulstelle zu Nieder-Mörlen präsentirte Schul- lehrer Peter Joseph Kohl zu Nieder-Mörlen auf diese Stelle, an dems. Tage wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Furstenau auf die zweite Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Rothenberg, im Kreise Erbach, präsentirte Schul- amtsaspirant Johann Georg Würtenberger von Ober-Ramstadt bestätigt; anr 27. Juli wurde dem Schullehrer Daniel Lantelme zu Wallbach die Lehrerstelle cn der Gemeindeschule zu Ueberau übertragen; am 28. Juli wurde der provi- 1 arische Lehrer am Gymnasium zu Mainz Aaam Götz zum Lehrer an dieser Anstalt unter Belastung in der Kategorie der Volksschullehrer ernannt; am 10. August wurde dem Schulamtsaspiranten Philipp Rodenbach aus Gensingen, im Kreise Bingen, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wöllstein, im Kreise Alzey, übertragen. (Schluß folgt.) ___JLB-- ----—-- ■ ------ Telegraphische Depesche«. Wolff'- telegr. Correspondenz-B«rea«. Verlirr, 20. August. Die heute vom Magistrate Berlins zu Ehren der Dele- girten des Telegraphen-Congresses nach der Umgegend von Potsdam veranstaltete Fest- sahrt verlief in überaus befriedigender Weise. Etwa 200 Theilnehmer waren erschienen; außer den Vertretern des Stadtverordneten - Collegiums und des Magistrats unter Führung des Stadtrathtz Zelle in Vertretung des Oberbürgermeisters, war der größte Theil der Delegirten anwesend, an deren Spitze Staatssecrctär Stephan. In Babelsberg wurde der Kaffee eingenommen, alsdann folgte die Fahrt in Dampfbooten über den Griebnihsee, darauf zu Wagen nach dem Pfingstberg, wo man die Rundsicht über Potsdam und Umgebung genoß. Hierauf erfolgte in zwei reich beflaggten Dampfern die Fahrt auf der Havel über die Pfaueninsel nach Wannsee. Tie benachbarten Villen hatten reichen Flaagenschmuck angelegt und begrüßten die Dampfer mit Salutschüssen. Um 7 Uhr trafen oie Festtheilnehmer in Wannsee ein, wo soupirt wurde. Stadtrath Zelle begrüßte die Gäste in französischer Sprache. Der russische Delegirte Qussoff dankte und toastete auf das Gedeihen der Stadt Berlin. Der ungarische Generaldirector Keller toastete auf die Damen, Stephan dankte dem Festcomite und trank auf dessen Wohl. Nach dem Souper wurde ein Feuerwerk in dem geschmackvoll illu- minirten Garten abgebrannt. Das Musikkorps des Garde-Husarenregiments, welches die Festtheilnehmer von Potsdam aus begleitet hatte, führte die Tafelmusik aus. Um <0/2 Uhr führte ein Extrazug die Theilnehmer nach Berlin zurück. Die ganze Fahrt war von gutem Wetter begünstigt. Berlin, 20. August. Gegenüber mehrfachen irrtümlichen Zeitungsmittheilungen über die Berathungen der Telegraphen-Conferenz wird von bestunterrichteter Seite mitgetheilt: Beschlüsse der Telegraphen-Conferenz über Behandlung nichteuropäischer Telegramme hinsichtlich der Gleichstellung der Buchstabenzahl per Wort liegen noch nicht vor. Es handelte sich lediglich um Vorbesprechungen in der Commission, welche überhaupt nicht in der Lage ist, Beschlüsse zu fassen. Erörterungen wegen Herabsetzung der Gebühren für indische und australische Telegramme fanden ebenfalls nach keiner Richtung hin statt; die hierauf gerichtete Andeutung des Tinies-Correspondenten ist daher als ganz unrichtig zu bezeichnen. Hamburg, 20. August. Der Congreß für Reform und Codification des Völkerrechts nahm im Fortgang der Sitzung sämnttliche für das Frachtrecht und die Connossemente von der Hamburger Handelskammer entworfenen Regeln an und lehnte den Antrag ab, auch einige Bestimmungen über die Distanzfracht in den Regeln aufzunehmen. Die Bemühungen Meyer's, Wendt's, Wörmann's, die Nachlässigkettsklaustl nochmals zu berathen, besonders den Rheder von der Verantwortlichkeit für die Mannschaft zu befreien, blieben erfolglos, da der Vorsitzende eine nochmalige Abstimmung für unzulässig erklärte. Die Redactions-Commission soll ihre Arbeiten sofort beginnen, damit der fertige Entwurf noch dem diesjährigen Congresse vorgelegt werde. Paris, 20. August. Aus Toulon werden zwei neue Cholerafälle gemeldet. Marseille, 20. August. Die Zahl der heute an der Cholera Gestorbenen beträgt 65. Konstantinopel, 20. August. Drummond Wolff ist heute hier angekommen, muß aber in Kavak bis Samstag Quarantäne halten. Kairo, 20. August. sReutcrmeldung.j Eine Batterie Artillerie, eine Compagnie Genietruppen, drei Bataillone Linien-Jnfanterie und drei Bataillone Garde-Infanterie kehren direct nach England zurück; ein Bataillon schottischer Infanterie geht nach Malta. — Die Besetzung Debbeh's und Abbu Gusis von Seiten der Insurgenten wird bestätigt. Dieselben rücken gegenwärtig auf Neu-Dongala vor. Rio de Janeiro, 20. August. Der Kaiser beauftragte Cotegipe mit der Bildung des neuen Cabincts. Cotegipe, welcher der conseroatioen Partei angehört, nahm den Auftrag an. Vermischtes. Butzbach, 18. August. Am Samstag Nachmittag gegen 6 Uhr wurde die hiesige Einwohnerschaft in Aufregung versetzt. Der Nettungsruf unserer stets hülfs- bereiten Feuerwehr erscholl. Alles eilte der Korngasse entlang nach dem Viehmarktplatze, woselbst ein an die Stadtmauer gelehntes, als baufällig erklärtes städtisches Haus abgerissen werden sollte, aber während des Abbruchs eingestürzt, einen halben Bogen der Stadtmauer mit sich reißend. Eine dichte Staubwolke verdunkelte den Platz und ließ nicht sofort erkennen, ob die an demselben beschäftigten Arbeiter verunglückt seien. Glücklicherweise war dies nicht der Fall, außer einer leichten Kopf- contusion, die Herr Zimmermeister Euler erlitt, sind Unfälle nicht zu verzeichnen. Die Arbeiter hatten sich durch einen raschen Seitensprung gerettet. War nun dieser Einsturz glücklich vorübergegangen, so blieb^doch noch eine drohende Gefahr zu beseitigen. Die noch stehen gebliebene Hälfte des Stadtmauerbogens war im Laufe der Jahre in ihrem unteren Theile durch die Bewohner des s. Z. an die Mauer angelehnten Hauses so geschwächt worden, daß an dieser Stelle die Dicke der Mauer kaum noch einen Fuß betrug, während der obere TheU der Mauer seine ursprüngliche Stärke (ca. 4 Fuß) hatte und so einen colossalen Druck auf den jetzt jeder Verbindung mangelnden unteren Theil des Mauerwerks ausübte. Unter der umsichtigen Leitung des Herrn Bezirksbauaufsehers Metzger' wurde von einer Anzahl tüchtiger Maurer und Zimmerleute diese Gefahr nach zweistündiger Arbeit beseitigt, indem man durch Anwendung von starken Winden und Sprießen das Mauerwerk so erschütterte, daß, nachdem die Winden wieder etwas nachgelassen waren, gegen 8 Uhr unter donnerähnlichem Geräusch die noch stehen gebliebene Hälfte des Mauerbogens zusammenbrach. Aufgabe der Arbeiter ist cs nun, die die Passage versprrenden mächtigen Steinblöcke zu beseitigen. Hoffen und wünschen wir, daß dieser Einsturz unfern verehrlichen Stadtvorstand veranlassen möge, mehr und mehr darauf bedacht zu sein, die an die Stadtmauer angelehnten Häuschen zu erwerben und zu beseitigen, denn eine Gefahr bieten dieselben immerhin insofern, als von den meisten der betreffenden Bewohner darauf hingearbeitet wird, ihre sehr beschränkten Räume zu enoeitern, indem sie die an ihre Wohnung anstoßende Stadtmauer durch Ausbrechen so schwächen, daß dieser Theil bei der geringsten Erschütterung nicht mehr im Stande ist, die darüber befindlichen Massen zu tragen und so den Einsturz veranlassen. (W. B.) Darmstadt, 21.August. General derCavallerie, v. Schlotheim, Commandeur des 11. Armeecorps, feiert heute, den 21. d. M., sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum. Deputationen der verschiedenen OfficiercorpS werden sich zur Gratulation nach Kassel begeben. Vom Rhein, 20. August. Rach längerer Pause, die eigentlich imr durch allerlei Vercinsfeste ausgefüllt würbe, regt sich das öffentliche Leben bei uns wieder. So ist in Köln gestern und vorgestern der allgemeine deutsche Handwcrkcrbund zur Generalversammlung beisammen gewesen und waren Delegirte aus Breslau, Dortmund, München, Heidelberg, Neuwied und Hannover zugegen, alle aber so spärlich, daß der Vorsitzende Moll aus Köln dies ausdrücklich bedauerte. Im Ganzen waren 20 Personen erschienen. Der Generalsecretär Faßhauer sprach in längerer Rede heftig gegen die Großindustrie, die den Handmer'ker zum Hausknecht der Maschine gemacht habe. Er fordere nicht das Bismarck'schc, sondern das sittliche Recht auf Arbeit, das nur Dem zukomme, der ordnungsmäßig Lehrling und Geselle gewesen sei. Tic Großindustrie müsse die Altersversorgung für den Arbeiter tragen und wenn nicht, dann nwge sie eher zu Grunde geben, als daß sie das Volk aussauge. Der Handwerkerstand fd durch und durch faul und technisch zurück, weil er die Lehrlinge nicht mehr regelmäßig bilde. Nicht Innungen, nein, „obligatorische" Innungen könnten retten; oer Staat habe für die Arbeit noch gar nichts gethan. Die einstimmig angenommene Resolution verlangt die obligatorische Innung und das Gewerbegericht. — Bezüglich der diesjährigen Weinernte constatiren alle Winzerversammlungen einen schlimmen Stand; das engere Rheinthal von Rüdesheim bis Linz hat unter dem scharfen Reif der letzten Rächie wiederum gelitten, dabei hat auch die Kauflust des Publikums nachgelassen. An der Mosel ist es ganz ähnlich und auch dort denkt man sich mehr dem in diesem Jahr» besonders ergiebigen Obstbau zuzuwenden. Pflaumen und Birnen sind geradezu in Unmassen da und lohnen kaum noch den Transport zur Stadt und vielfach werden sie gleich den Kirschen zum Viehsutter benutzt, so daß bie Bevölkerung, auch darüber nicht lehr erbaut ist, weil der frühere Abfluß nach England aufgehört hat. Die Reblausheerde bei Linz habe sich zwar nicht weiter ausgedehnt, vielleicht Dank der kühlen Witterung, und man hofft, daß das in Frankreich entdeckte Gegenmittel, Ammoniak, helfen werde. — Zum Glück fit wenigstens der Touristenstrom riesig stark und bringt Geld in das Volk. Ems freilich klagt sehr über die mindere Qualität seiner wenn auch zahlreichen Gäste, von denen kein einziger mehr, wie früher, ein ganzes Stockwerk miethet. Sehr viele Touristen besuchen wohl die Mineralbrunnen Ehrcnbreitstein und Ems, aber dann ziehen sie weiter nach AßlnannShausen, Rüdesheim, zum Rieberwalb - Denkinal rc., wie man denn z. B. vorgestern bei dem weltberühmten Rochusfeste in Bingen eine Fremdenmasse sah, wie nie zuvor. An der Mosel treiben sich in Folge der neuen Funde eine Menge Gymnasiallehrer als Alterthumsforschcr umher und suchen Römerbauten und Gräber, davon gegenwärtig in Coblenz beim Legen der Wasserleitung eine ganze Menge gefunden wurden. Viele dieser Altcrthumsfinder bleiben auch schon deshalb dort hängen, weil sie wegen des niederen Wasserstandes per Schiff nur bis St. Goar können und nicht mit der Bahn fahren wollen. Eine tüchtige Regenzeit ipär$ in vieler Hinsicht sehr wünschenswcrth, auch für die ausgedörrten Felder und Berge. Köln, 20. August. Heute Vormittag 11 Uhr stürzten am kleinen Griechenmarkt zwei Häuser ein. Die Einwohner, durch verdächtiges Knistern gewarnt, halten sich rechtzeitig gefluchtet, so daß außer Zertrümmerung des Hansraths kein Schaden zu beklagen tft. Die „Köln. Ztg." berichtet hierüber Folgendes: Heute Vormittag gegen 10 Uhr stürzten mit weit hörbarem Krachen die Kellergewölbe und ein Theil der gemeinschaftlichen Brandmauer der alten Hauser Nr. 47 unb 49 be§ Kleinen Griechenmarktes ein. Glücklicherweise ist bei dem Unfall kein Menschenleben zu Grunde gegangen, auch hat keine Verletzung stattgefunden. Neben dem letztgenannten Hause wird ein Neubau aufgeführt, und wie es heißt, sollen tn Folge des geringen Widerstandes die Fundamente des Hauses Nr. 49 nachgegeben haben. In letzterem Hanse hat in vergangener Nacht noch eine alte kranke Person geschlafen, während in Nr. 47 fünf Personen zur selben Zeit verweilten. Schon gestern hatten die meisten in den Häusern wohnenden Personen ihre Habseligkeiten, soweit angängig, beiseite geschafft. Sie wurden meist durch menschenfreundliche Nachbarn ausgenommen, biefe haben auch nach dem Zusammensturz an Möbeln gerettet, was gerettet werden konnte. Augenblicklich ist die sofort herbeigeeilte Feuerwehr damit beschäftigt, durch Abtragen des Kamins und eines Theils der Dächer den Unterbau zu entlasten. Die Straße wurde abgesperrt; weitere Gefahr ist nicht vorhanden. Der königliche Polizeipräsident, welcher gleich auf dem Platze erschien, ordnete mit dem Brandbirector Brüllow die Maßnahmen betreffs Verhütung weiterer Unfälle an. Marburg, 19. August. Vorgestern wurde von der Bahn zur Irrenanstalt ein Dampfkessel im Gewichte von 330 Centner transportirt. Derselbe ist in der Maschinenfabrik von Hendschel u. Sohn in Kassel angefertigt und wurde der Transport vom hiesigen Bahnhofe nach dem Bestimmungsorte auf einem eigens zu diesem Zwecke von der Fabrik mitgesandten Wagen bewerkstelligt, derselbe war mit 14 Pferden bespannt, ein weiterer mit 4 Pferden bespannter Wagen enthielt die zum Transport und zur Montirung nöthigen Werkzeuge und Vorrichtungen. Ein zweiter, gleich großer Kessel wirb in den nächsten Tagen noch hier cintreffen. Wie wir hören, sollen beide Dampfkessel 28,000 JL kosten. Corbach, 16. August. Bei dem Brande sind 13 Gebäude mit allen Nebengebäuden, Stallungen unb allem Zubehör mit der großen Menge von Vorräthen aller Art und von jüngst eingeernteten Früchten vernichtet. Im Ganzen finb 14 Haushaltungen mit zusammen 48 Köpfen (ohne das Dienstpersonal) obdachlos geworden. Einige hatten auch nicht versichert. Wie die „Wildunger Zeitung" mitthcilt, wird die Schuld an dem schrecklichen Brandunglücke verbrecherischer Absicht zugeschrieben; die Untersuchung ist im Gange. Crefeld, 14. August. Der „Eres. Ztg." schreibt man: Daß die allgemein- verbreitete Ansicht, das Vorhandensein einer giftigen Muschel zeige sich beim Kochen derselben dadurch, daß die hinzugegebenen Zwiebeln sich schwarz färben, eine irrige ist, hat wieder ein am Sonntag hier vorgekommener Fall gezeigt. Einsender dieses überzeugte sich selbst, daß die in seiner Wohnung zubereiteten Muscheln die gewöhnliche Zuthat von zwei geschälten Zwiebeln hatten und diese nach dem Kochen ganz weiß waren. Eine halbe Stunde nach dem Genuß einer kleinen Zahl Muscheln (25 bis 30 Stück) fühlte derselbe einen ungewöhnlichen Blutandrang nach dem Kopfe, heftiges Unwohlsein, Jucken in der Hand u. s. w. Ein hinzugezogener Arzt erklärte sofort, daß nach diesen Anzeichen eine acute Vergiftung, herbeigeführt durch eine giftige Muschel, vorliege, erklärte aber, daß die Gefahr durch ein schon erfolgtes Erbrechen vorüber sei. Noch heute indeß ist der Kranke noch nicht vollständig wieder hergestellt und will die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, das Vorkommnis; zur Warnung mitzutheilen. Hüttenthal, 17. August. sWaldbrand.j Am 13. b. M., Nachmittags 2 Uhr, brach in dem Privatwalde des Gutsbesitzers Joh. Leonh. Schwöbel Hierselbst Feuer aus. Infolge der großen Hitze und Trockenheit und des zur Zeit herrschenden starken Windes verbreitete sich das Feuer so rasch, daß 10 Morgen Wald ein Raub der Flammen wurden, bevor es erstickt werden konnte. Die Entstehungsursache deS Brandes konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden. Homberg a. O., 16. August. In der Arbeiter-Colonie Neu-Ulrichstein sind zur Zeit 15 Arbeitslose, welche bei der Ernte beschäftigt werden. Die Wohnung des Jnspectors, Lieutenants a. D. Schmidt, ist fertig gestellt unb gewährt ein Bilb, wie es wohlthuender nicht erwartet werben kann. Das eigentliche Heim ber Eolonisten ist noch nicht ganz fertig, geht aber auch seiner baldigen Vollendung entgegen. Besonders interessant ist em Haus auf der Ostseite des Hofes. Es ist dies bie Rcinigungs- unb Desinfcctions-Anstalt. Jeder Ankömmling muß sich hier seiner Kleider entledigen, welche alsbald in den Desinfectionsraum gebracht und dort so lange belassen werden, bis keine Gefahr mehr vorhanden. Der Colonist bekommt gleich eine Arbeiterkleidung, welche er nach vollendeter Abverdienung als sein Eigenthum betrachten darf. Tie ersten 14 Tage arbeitet Jeder umsonst. Nach dieser Zeit wird nach Leistung, Fleiß und Geschicklichkeit eine vom Jnspector zu bemessende Vergütung von 20 bis höchstens 40 Pfennig gewährt, welche nach dem Abgang, der spätestens 3 SDtonate nach Ankunft erfolgt, gegen Quittung ausbezahlt wird. Mit Krankheiten Behaftete oder Betrunkene werden nicht aufgenommen. Auch für die kleinsten Bedürfnisse und Angewöhnungen der Eolonisten ist in liebenswürdigster Weise gesorgt. Sogar Pfeifen und Tabak finb vorhanden, welche in dem gemeinschaftlichen Gesellschafts- oder Rauchzimmer geraucht werden. Zwei schone und große Speisesäle machen den Aufenthalt in der (Kolonie angenehm und mancher Stromer dürfte aus derselben als ein neuer Mensch hervor- geben. Die Schlafsüle sind gut unb luftig angelegt, eiserne Bettstellen mit Strohsack, Leinentuch uxb wollener Decke bilben die Ausrüstung derselben. Zwei Aufwärter können die Säle jederzeit genau überwachen. Der Genuß geistiger Getränke in der Anstalt ist gänzlich untersagt und wer sich etwa beigehen lassen wollte, solche einzu- schmuggcln, wird alsbald entlassen. — sEin Stieraefecht.j Aus Madrid wird der „W. A. Z." geschrieben: „Trotz der furchtbaren Krankheit, welche die Bevölkerung bccimirt, hat biefe die Luft an aufregenden Vergnügungen nicht verloren. In Vittoria fand in den ersten Tagen dieses Monats ein Stiergefecht statt und dabei ereignete sich eine Scene von ganz schauerlicher Art. Der erste Stier war erlegt, die gefallenen Thiere, Stier und einige Pferde, würben fortgeschafft unb das reichlich verspritzte Blut warb mit frischem Sande bedeckt, als das Zeichen für den zweiten Stier erscholl. Tas Thier erschien am Eingänge, argwöhnisch die glühenden Augen rollend unb brach bann beim Erblicken des Torero, ähnlicher einem Tiger denn einem Stiere, mit einem furchtbaren Satze hervor und mit einem zweiten gewaltigen Sprunge über die Schranke, mitten ins Volksgedränge. Tie ihm zunächst standen, zertrat unb zerstampfte er, während andere in die Höhe geschleudert wurden. Ein furchtbares Jammern unter der Zuschauermenge brach los, wahrend das wüchende Thier viele Männer, Weiber unb Kinber schwer verwundete. Eine Abtheilung der Stabtwache, welche, um die Ordnung beim Schauspiele aufrecht pcr M Roh. Raß Kaff Rcie Schl N« M Van« ÄtiniN .urtfSÄ inflf iatn ^Wsllgten war vo"Uerün B""?'„ Wen Ur dav 5 ‘ o§ aus. Sf’««“**' ■ H " Volle dere^D SÄ"*; _ Kölnisches i ^reinigten Staateng wie MerikanllcheZeltt iibfjtt* iu verkaufen. J3OOO» Mächten Staaten 0 - Ein allgeir Achtet; die Mm llnlUärischcr Schutz oc - Eine ung Zamstag in hüll zr bürg stiegen bie Arbe heilige Berührung mi ?it Zollwachter sand mr. Tie übrigen - mit Tabak. - 6in Md Mnn, in dein sich gemacht haben, ohne 100 Kg- . von Äetzc WivM M CWi^attbfer in Gießen, als chim, PchMg> Gt. RchtLüMlt. gegi die GemiGnbler lich - Ehefrau kla< t . wegen Be hat das Gr. SM am 17. JuH 181 tat: M za ein drei Mark, Hast, sowie Erfahrens, t MvalUger icenbigen Au- .. Zugleich mi Teilung "M Mit Oj 1 fof,e” d- iMdjtn. ’ Ä* wird — Jtotiifoti soll ^.Mittag •ÄE* " ’M kaufen 8J8betl - < ' 20. ’’ Nerm Der 5925 W®1Saute # liteS '.'--Kr s«:is *93* KL V- '« uJ05 ,n Folae tC,r U?^r unb fc>n de ÄaMinber [^Htrlanbeapcr L Tmetüchti dorrten Felder deinen Griechen: l gewarnt, bQiten kein Schaden ‘{a0 gegen 10 Uhr ?er gemeinschasi: iecheilinarktes ein. langen, auch hat ein Neubau auf- O'e Fundamente ergangener Nacht >°ncn zur selben hnendmPnsvmr Ui durch mrnscheu-. Zusammensturz an sosort herbeigeeilte eines Theils der ■V weitere Gefahr ich auf dem Platze betreffs Verhütung l zur Irrenanstalt erselbe ist in der wurde der Trans- i eigens zu diesem m mit U Pferden Sie zum Transport >eitrr, gleich großer hören, sollen beide mit allen Neben- )» Borräthen aller en finb 14 Haus- bach/os geworden. littyeift, wirb bie zugeschrieben; die aß die allgemein beim Wochen b& n, eine irrige ist, ender dieses über- n die gewöhnliche Kochen ganz weih Muscheln (25 bis »em Kopfe, M lrzt erklärte sofort, durch eine giftige erfolgtes Erbrechen ständig wieder her: rmniß zur Warnung belaßen werden, , , Mi 11 MS !.äSS IjoW'Ä«? 'Jin «LS Nachmittags 2 Uhr, i bei Hierselbst Mr herrschenden starken r Raub der Flmmn des Brandes konnte Nm-UlM-m!Ä sbaMl d'-LÄL ga« z etrachten darf. »«»ÄS und Lj fm) ff «SUS kW: Technikum Mittweida r! m- Ölkcstc und deshalb besuchteste derartige Fachschule beginnt Mitte ^^kobcr den Wenterkurs. Sie zerfäüt &) in eine Maschinen-Ingenieur-Schule, zur Ausbildung von Ingenieuren und Constructeuren für Maschinen- und Mühlcnbau, von künftigen Fabrikanten aller Branchen, zu deren Betrieb maschinentechnische Kennt- msse nothrg sind; b) in eine Werkmeister-Schule, zur Ausbildung von Werkmeistern, Zeichnern, Monteuren sür Maschinen- und Mühlcnbau, sowie von künftigen Besitzern kleiner mechanischer Werkstätten, kleiner Mühlen, Bauschlosscreicn u. s. w. Die jährliche Frequenz beträgt über 400 Schüler aus allen Wclttbcilen. Programme erhält man jederzeit gratis durch Director K. Weitzel in Mittweida in Sachsen. Kirchliche Anzeigen der Stadt Metzen, svaugelische G e m e i n d t. G o t t e s d i e n st. Sauistag den 22. August. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Dingeldey. 12. Sonntag nach Trinitatis, 23. August. Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Schlosser. Feier des heiligen Abendmahls. „. . , Nachmittags 2Vr Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Kinderkirche: fallt aus. _ Katechismuslehre für die Mädchen, Vormittags 8 Uhr, in der Kirche, Pfarrer Schlosser. « Zonntag den 30. Auaust wird nach beiden Gottesdiensten die diesjährige 0 er diesem Handelsnaroen empfeb- b>n wir einen inWohlgoschmaek, hoher Nährkraft, leichter Verdaulichkeit und der Möglichkeit schnellster Zubereitung (ein Aufguss kochenden Wassers ergiebttogleicn das fertigeGetränk)un- abertrefa. Cacao. Preis; per */i Vi V, ’/* = Pfd.-Do8e 85Ö 8ÖÖ 15Ö *75 Pfennige, i Hartwig & Vogel L Dresden WernnetHungen. 5998 Der von Frau Landrichter Reitz bewohnte dritte Stock meines Hauses, mit allem Zubehör und Gartenantheil, ist zu vermiethen und 1. November beziehbar. I. Bamberger, Südanlage 20. 6010 Zwei Mansarden-Zimmer zu vermiethen. Grünbergerstrabe 38. 5996] Geräumige Familien-Wohnung mit Zubeh. im Nebenh. per September zu beziehen, Remise, Lagerraum per sofort bei Frau A. Loeber, Grünbergerstr. 15. Zu vermiethen Bismarck st raße 6: Bel-Etage mit allen Einrichtungen der Neuzeit, auf sofort oder später. 5997 Peter Nuckstuhl, Neuenweg.^ 5474 Eine Wohnung im 2. Stock von 4 Zimmern u. Zubehör, auf Wunsch auch Gartenantheil, pr. 1. October oder auch früher zu vermiethen. Ludwigsplatz 13. t736 Die seither von Herrn Dr. Schmit thenner benutzte 2. Etage (6 Zimmer nebst Zubehör) Canzleiberg Nr. 3, ift per 1. September oder früher zu vermiethen. Näheres bei ___________L. W. Plank, Neustadt. 4565 Der seither von Herrn Professor Fromme bewohnte dritte Stock meines Hauses, Alicestraße 17, ist anderweit zu vermiethen und pr. 1. October zu beziehen. ___Bug. Wehn. 5966 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.__________________Kirchenplatz 4. 5498 Mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen.___________Gartenstraße 29. 5296 In meinem neuerbauten Hause (Nordanlage) sind die drei Etagen, jede bestehend aus 7 Zimmern, Bodenkammer und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 1. October beziehbar. Wilhelm Seuling. 4266 Gut möblirtes Zimmer m. Cabinet zu vermiethen.______________Marktstr. 9. 5508] Laden mit Stube pr. 1. Octbr. Oder auch früher zu vermiethen. Ludw. Herbert, Mäusburg 1. vermischte Anzeigen. 6001 Ein in allen Haus- und Garten- Arbeiten erfahrenes, solides Dienst- Mädchen wird auf Michaeli gegen guten Lohn gesucht. Nur Mädchen mit sehr guten Zeugnissen wollen sich in der Exped d. Bl. melden.______ 6ü02 Ein Schuhrnachergeselle findet dauernde Beschäftigung bei D. Henkelmann, Lollar. Zur kosmetischen, hygieinischen Pflege des Teints, zur Reinigung von Hautscharfen, Beseitigung von Ausschlägen, Jucken, Hautflechten. Kopf- und Bartschuppen , zur Zertheilung von Geschwülsten, überhaupt air Erlangung eines schonen sammetartigen, weißen Teints ist unübertroffen die seit 22 Jahren mit größtem Erfolg eingeführte Glycerin-Schwefelmilch-Seife aus der königl. bahr. Hof-Parfümerie -Fabrik von Wunderlich, prämiirt Nürnberg 1882. Zu haben ä 35 bei H-elnr. Wallach, Marktplatz. usverkauf. 5311 Wegen vollständiger Aufgabe meines Ladengeschäftes (Colonial und Kurzwaaren) verkaufe meine sämmtlichen 9(rtifd zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Q. W. Dietz, am Markt. Mache besonders auf eine große Parthie Pferdeteppiche aufmerksam. Daselbst ist die gesammte Ladeneinrichtung, sowie die Erkerfenster zu verkaufen. Sonntag den 23. und Montag den 24. August: .Mchmeihfefl zu Heuchelheim wozu ergebens! einladet JLudui. Steinmüller m.1 Wirth. Für gute <3petfen und Getränke (Gießener Actienbier und Textor-Exportbier) ist bestens gesorgt. 6004 Tanzmusik und Wirthschaft im Garten. Hungener landwirthschaftliche Loose per Stück Mk. U— sind in der Expedition des „Gießener Anzeiger^ zu haben. — (Ziehung: am 27. August 1885.) Sonntag den 23 und Montag den 24. August: Kirchweihfest zu Heuchelheim wozu ergebenst einladen Die Wirthe pH. Kreiling IV. pH. KroecK. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 6003 t 1885. 6015 stille Theilnahme bitten Giessen, den irem Leiden iter, Gross- Heute früh 5 Uhr entschlief i sanft unser lieber Gatte, Vater, 8 vater und Schwager 5995] Tüchtige Tischler gesucht. 6009 Eine Frau sucht Laufdienst. l5arl Stückrath's Möbelfabrik. Zu erfragen in der Erped. d. Bl. 6000 Ein braves Mädchen kann Beschäftigung finden in der Mech. Schuhfabrik von K. Grünebaum. Blasenkrankheiten § sowie Geschlechtstr., Schwächungen, Impotenz rc. selbst in den verzw. Fällen, heilt sicher. Prosp. gratis. F. C. Bauer, Specialarzt, Basel-Binningen lSchweiz). 5952 Ein j. Mädchen aus achtbarer Familie sucht Stelle in einem Geschäfte als Ladnerin, einerlei welcher Branche. Näheres Ludwigsplatz 4 (Hinterhaus). 5922 Ein tüchtiges Dienstmädchen sucht Frau Kann, Lindenplatz. 5908 Ein Mädchen aus g. F., welches Kleider machen kann und alle Hand- u. Hausarbeit versteht, wünscht Stelle in einem feineren Haus, sofort oder später. __Zu erfragen in der Exped. d. Bl. _ 5Z67 Ein braves gewandtes Dienstmädchen, das zu kochen versteht, gesucht. Schillerstraße 14. O ♦ ♦ Unserm Freund ❖ ♦ Blasius 6014 $ zu seiner Verlobung J O ein donnerndes Hoch! 6012 Ein tüchtiges Zimmermädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl._________ 60U8 Feine Wäsche wird billig und sauber gewaschen und gebügelt. Hemd ä 6 Teufelslustgärtchen 20, 1 Tr. Eine gebrauchte liegende Dampfmaschine von 6 bis 8 Pferdekraft wird gegen Baar zu kaufen gesucht. 5971 A. Doering in Sinn. Fahrplan. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2», 430, 52s«, gai, 8td* h« 1&6 442, 78 8?, Marburg 12w*, P9, 3»3, 8'«, 9s1», 11«, j22* 444 ßU» lOSu Castel 12w*,'u«, 3», 8«, 9"* ip« 123 <, 444, ZU* Wetzlar 530, 6^, 8"*, 9», 12$, 12$, 4«, 4« 7^, 8'0, (bis Dietz), 9°’ (bis Betzdorf). Ems-Coblenz 5*>, 8»*, 9«, 12-, 4«, 7'*. Deutz 63v, 1228, U°, 93 (bis Betzdorf). Fulda 6W, 1150, 7.* Alsfeld 6'0, 11« 5, 730. Gelnhausen 8-, 1210, 4*°. Nidda 85, 12«, 4", 8" Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1«, 8, 93»*, 11", llr*,2", 432, 7M, 83«*, 10« 125*. Marburg 2*6, 5'-^, 6", 8"»*, 11», 491, 636*, 75-, 11 5 Caflel 226, 521*, 8«*, 11», 42', G66*, 757, 11" Wetzlar 71- (von Dietz), 761 (von Betzdorf), 9*0, 1131. 1259*, ZU 4-n 355, 8 °*. 11'0, 1130. Gms'boblenz9", 125»*, 3", 6“, Deutz Ipi, 432, um Fulda 8, 130, 429 10 Alsfeld 8, 130, 429 10. Gelnhausen 9=», 335, Nidda 6“, 930, 335 6'«. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden. Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei lFr. Cbr. Pietsch) in Gießen. Aelttj ist zu Mm leicht ent schon öfters auf d Einem ® des Polizeistrajgesi schspersonal stren *) Dersell ftär eim ___________Fei Beliesset Das na mit, dasselbe bei 3e/n j Seitdem \ Kinder zugegangen, gegen den außerehi Migen anerkannter Nachdem Mich einverßand bie slallgehable Ar chelichen Balers d . Gefuui mehrere Schlüssel. Iugelo ließen Ruhestand L?« »itrbe b, an b,t 1 . ™üa «I«! air ieiii ä »urbe t, Nu, vom 1, g m der gfMob, om 1, ti] ?^ubg) m“ri '"-«A