Mn ist, e Nach. Urvater n. ' 6 Uhr 5297 Mts Midchln wirb 1 Kinde gesucht.' Neueniveg 10, iü@nT~ derer Pigarremiiüdier, lid Luft Hal, sich a!4 Filiale ausjubilden, i der Expedition dieses M Eden, mit ichriil: t seitherigen Thätigkeil, ilinv und Siilitäroer; 53u7 .»2 ***£ 1 f» .^3- „ , §ML>- s^d.- q ■2 1 *x*a — o'q '?5? = eA "®'Z a 5 62^- s-A MZ W tiS»s sgg£ U5W*L , KW. w^.-Ä jdl&A^bft 3»: ?ZMs sM. ge- werthet werden. Tas Musterriegcnturnen beginnt heute Mittag 5 Uhr. Der Festzug, welcher sich heute Morgen kurz nach 11 Uhr in Bewegung setzte, war in jeder Beziehung imposant und dürfte an Größe rc. alle vorausgehenden bedeutend übertreffen; derselbe währte ca. 3 Stunden in der größten Hitze; die Haltung aller Betheiligten war trotzdem bis rum Schlüsse eine musterhafte, wie auch das liebenswürdige Entgegenkommen der Dresdener Einwohnerschaft ein ganz bewunderungswürdiges ist. Unter allen Turnern, deutschen als Ausländern, ist nur eine Stimme, daß die Feststadt Dresden in ihren Arrangements in jeder Beziehung alle ihre Vorgänger überboten hat und das in sie gesetzte Vertrauen vollständig rechffertigt. Soeben, 4 Uhr, werden die Freiübungen ausgeführt, welche exact ausfallen. Das Weltturnen beginnt morgen früh 6 Uhr mit 500 Wettturnern. König Albert trifft unter Jubel auf dem Fest- platze ein.__________________________________________________________________ Universität-- Chronik. — Der Archäologe vr. L. Mayer, bekannt durch seine Arbeiten mit Schliemann in Griechenland, weilt gegenwärtig in Freiburg, um den literarischen Nachlaß des verstorbenen Reichstags-Abgeordneten Dr. Ed. Lasker zu sichten. Die Arbeit des Dr. L. Mayer wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen, da der verstorbene Parlamentarier eine ungemein reichhaltige Bibliothek und auch eine größere Anzahl werthooller Manuscripte hinterlaffen hat. Verwifedte- Darmstadt, 18. Jilli. Im Laufe des zweiten Quartals 1885 sind von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog u. A. nachstehende Stiftungen und Vermächtnisse bestätigt und hierdurch die betreffenden Behörden zu deren Annahme ermächtigt worden: Das Vermächtniß der Wittwe des Steuerraths i. P. Konrad Rötzel zu Darmstadt an die Gemeinde Eichelsachsen zu Gunsten der Schule und des ersten Lehrers daselbst, im Betrage von 3428.57 X Die Schenkung des Rentners Dr. Rieger an die evangelische Kirche zu Alsbach, zur Herstellung einer Kirchenheizungseinrichtung im Betrage von 200 X Die Schenkung zweier Ungenannten an das Institut der Englischen Fräulein zu Mainz, im Betrage von 4000 X Die Schenkung des Jakob D. Mayer in Frankfurt a. M. an die israelitische Religionsgemeinde zu Worms, im Betrage von 6000 X, zum Zwecke der Armenunterstützung. Die Vermächtnisse des zu Alzey verstorbenen früheren Apothekers Wilhelm Stamm zu Gunsten der Realschule zu Darmstadt, int Betrage von 2000 X, und der Realschule zu Alzey, im Bettage von 1000 X Die Schenkung des katholischen Pfarrers Ludwig zu Lorsch an die katholische Kirche daselbst, als Beitrag zu den Kosten des Ankaufs einer Hofraithe zu Zwecken der Kleinkinder- schnlc und der Krankenpflege, im Betrage von 1000 X Das Vermächtniß des Apothekers Wilhelm Stamm zu Alzey an die Landes-Universität Gießen, int Betrage von 10,000 X, zum Zweck der Stiftung eines Stipendiums für einen Studirendcn der Chemie aus dem Großherzogthum. Mainz, 19.Juli. Heute Mittag kurz vor 1 Uhr brach in der an der Finther- straße in der Nähe des christlichen Friedhofs gelegenen Bauschreinerei und Kistenfabrik der Firma Gaible u. Co. auf eine bis jetzt noch nicht aufgeklärte Weife Feuer aus. Heute Vormittag wurde noch in der Fabrik gearbeitet, um 12 Uhr begaben sich die Arbeiter nach Hause, so daß aller Wahrscheinlichkeit nach in Folge der Unachtsamkeit eines der Arbeiter der Brand, der zuerst an der an das Maschinenbaus anstoßenden Schreinerwerkstätte ausbrach, entstanden ist. Mit riesenhafter Schnelligkeit verbreitete sich das Feuer bald über das ganze ausgedehnte Fabrikgebäude, genährt durch die ungeheuren Holzvorräthe; außerdem waren in der Fabrik ein großer Vorrath von Par- quettajeln und die fertigen Schreinerarbeiten von drei Neubauten vorhanden; nur mit äußerster Anstrengung der Feuerwehr gelang es, das einige Dieter von dem Fabrikgebäude entfernt liegende Bureau der Fabrik, welches noch rasch ausgeräumt worden war, zu retten, obwohl das einstöckige Bureaugcbäude stark in Mitleidenschaft gezogen wurde; von der Fabrik selbst konnte gar nichts gerettet werden, alles, selbst die Dampf- und Schneidemaschine sind total vernichtet und bildet das ganze Terrain ein Bild der vollständigen Vernichtung. Hinter dem Fabrikgebäude, über 50 Meter entfernt und getrennt durch den sog. Wildgraben, war die Hitze so stark, daß zwei daselbst befindliche kleine Gebäulichkeiten ebenfalls Feuer fingen und nur durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr, welche mit einer großen Anzahl Spritzen arbeitete, konnten diese Gebäulichkeiten, aus welchen die Einwohner bereits ihr Hab und Gut gerettet hatten, von der Zerstörung bewahrt bleiben. Ein Glück war es, daß das Fabrikgebäude vollständig isolirt stand, der Brand hätte sonst sicher größere Dimensionen angenommen, trotzdem sind eine große Anzahl Bäume verbrannt; an einem über 100 Meter entfernt gelegenen Weinberge wurden durch die Hitze die Blätter gedörrt und mehrere Feuerwehrleute, die mit Löschen beschäftigt waren, haben empfindliche Brandwunden durch die Hitze davongetragen. Der verursachte Schaden beträgt ca. 50,000 X und war die Fabrik bei der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft versichert. — Die Freiübungen sind soeben, 5 Uhr, beendet und ausgezeichnet ausgcfübrt worden. Es betheiligten sich daran ca. 5000 Turner. König Albert nebst Geinablin und der Prinz von Altenburg nebst Gemahlin und Gefolge wurden auf dem Festplatze unter dem Jubel aller Anwesenden empfangen. Der Königin wurden von Turnern Sträuße überreicht. Am Festzuge waren zwischen 20000 bis 25 000 Turner betheiligt. — Daß selbst ein König vor heirathslustigen Damen nicht sicher ist, mußte jüngst die braune Afrikanische Majestät Massala, welche in Antwerpen zum Besuch der Ausstellung weilt, erfahren. Massala, der sich besonderer Gunst der Damenwelt erfreut, hat kürzlich die Eroberung einer Engländerin gemacht, welche ihm schrieb, daß ihre Vermögensverhältnisse glänzende seien, sie selbst nicht mehr jung, aber wo hl- erhalten sei und sie dem Könige, falls er sie zu sich erheben wolle, eine Mitgift von fünfzigtausend Pfund zubringen könne. Der König, der sichtlich geschmeichelt war, ließ der Dame durch den Dollmetscher einen Brief schreiben, in welchem er ihr mitlheilt, daß er vor der Hand feinen neuen Ehebund schließen könne, da er für seinen Aufenthalt in Europa mehr als genug Frauen mitgebracht habe. Falls ihr aber die Dtänner dieses Stammes überhaupt gefielen, so möge sie nur eine Auswahl treffen, dieser Heirath stehe bann nichts im Wege. Da in der Eongo-Abtheilung der Antwerpener Ausstellung bis jetzt keine Verlobung gefeiert worden, scheint die englische Julia auf diesen Ausgleichsvorschlag ihres Romeo nicht eingegangen zu sein. — Der Herzog von Malborough hat kürzlich eine Galanterie gegen eine Tarne thcucr bezahlen müssen. Derselbe besuchte in Begleitung einer Lady die Gewächshäuser des Kunstgärtners Cowles in London. Plötzlich blieb die junge Tarne mit einem Schrei der Verwunderung vor einer ins Lila spielenden großen Rose stehen, die inmitten eines Blumenparterres stand. Der Herzog pflückte sie und überreichte sie galant seiner Begleiterin; am nächsten Tage übersandte ihm der Gärtner eine Rechnung zur Zahlung von 150 Pfund Sterling für die Rose. Der Herzog weigerte sich, diese Summe zu erlegen, der Gärtner ward klagbar und sagte vor C)ericht: „Die Rose wac Arbeiten mit Schlte- Merarischen Nachlaß cdten Die Arbeit o- der verstorbene eme größere Anzahl iirt ist f PL -n »ö iu ftC Si,t; i'Ä* !?sZs »•ÜSte L?"#» ®^r ui eder 5U Wfflb übtrtreffeir JA”w» "5jM.it Unfa M bu Jeflftabt Ä< M U6r, rocrbf„ "® ,b Art liefert 5337 Die trauernden Hinterbliebenen 7 4651 Schützenstrasse 73, Berlin. Redaction: A« Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei tFr. Ehr. Pi etsch) in Gießen. Das W 5201 iS. VJsoffer. Nr.»\ Bet Die Mt uriD r t Gil Vertreter gesucht. ... Ein leistungsfähiges Hopfengeschäft sucht für ganz Oberhessen einen tüchtigen, mit der Brauerkundschaft vertrauten Mann zu engagiren- Offerten unter M. K. 2012 3455 Zwei schön möblirte Zimmer zu vermiethen- SelterSweg 31. Heute, Dienstag den 21. Juli auf vielseitiges Verlangen nochmaliges, zugleich Geschäfts-Verlegung. Einem verehrlichen Publikum zur Nachricht, daß sich meine Küferei und Wirthschaft von heute ab im Bernhardt schen Haufe, Neustadt 6, befindet. Alle in das Küferfach einschlagende Arbeiten werden auf das Pünktlichste besorgt. Achtungsvoll Zwiebelkuchen Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens von 9 Uhr an. Fr. Hennings Vermischte Anzeigen. 5331 Am 19. Juli ist von der Heuchelheimer Viehhecrde ein ^»jähriges Rind, dunkclroth von Farbe, entlaufen. Um Auskunft darüber bittet __PH. Rinn XIII., Heuchelheim- 5327 1 Manschette mit goldenem Knopf verloren. Der Finder wird gebeten dieselbe gegen gute Belohnung Schillerstraße 5 abzugeben. 5330 Ein Kneiplokal ist abzugeben. Rheinischer Hof- Hartwig & Vogel Dresden ; Prima neue holl. Bollhäringe & smwed. do. Casfeschrank. 1 2 Stück, mittlere Größe, neuere Con- struction, mit Stahlpanzer, ä 15U u. 160 «M, abzugeben. W. Handwerk in Wetzlar. (Baugewerk-, Maschinenbau-, Kunsttischler- u. Malerschule) Buxtehude b. Hamburg. BedeotcndMe uordd. Facbecbule. Peuilon pro Tag 1 Mark. Programme grelle u. franco d. Director Hittenkefer. gaaaDOQOGDCQGCQ 8 Anfertigung R sämmtlicher Herren-, Damen- g und Kinderwäsche in soli- q dester Ausführung und billigsten R Preisen. Herrenhemden in O allen Qualitäten von JL 2,50 en-gros und en-detail billigst die Gummi-Fab. (Kataloge gratis) W. Krahl Mit Seilage zu d> 1857 - feil! Geschäfts - Verlegung. Einem verehrten Publikum, sowie verehrter Nachbarschaft zur Nachricht, daß ich unterm Heutigen meine seither betriebene Metzgerei verbunden mit Wirthschaft in das von mir erkaufte Haus, Neustadt 218, verlegt habe. Um geneigten Zuspruch bittet 5322 Emil Harms, Metzger und Wirth. Das Meisterschafts - System zur praktischen und naturgemäßen Erlernung der englischen, französischen, italienischen, spanischen u. russischen Geschäfts- und Umgangssprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Englisch — Französisch — Spanisch complet in je 15 Lectionen ä 1 — Italienisch und Russisch complet m je 20 Lectionen ä 1 Schlüffe! dazu ä 1 50 3W' Probebriese aller 5 Sprachen » 50 H portofrei. Das n I M AW T N w \* Äbe Mü bilden, bmi I theilzunehmer \ ebenso glänzi Turnerschaai Honen, welc dahnhösen r Glanzpunkte