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Er soll also die Verfügung über diefe Summen dem preußischen Finanzminister, ja überhaupt der budgetmäßigen Berathung des Abgeordnetenhauses entzogen und für communale Zwecke ein- für allemal festgelegt werden, was nach mehr als einer Beziehung feine schweren Bedenken hat. Dieselben wurden auch von den Gegnern der Antrages, und namentlich vom Abg. Richter, geltend gemacht; im fiebrigen waren fast alle Redner der Meinung, daß der Antrag, wie er eingebracht, aur finanziellen und praktischen Gründen zur Annahme nicht geeignet sei. Die Regierung beteiligte sich an der Dir- cussion nicht. Der Antrag wurde schließlich einer besonderen Commission von 21 Mitgliedern zur Vorberathung überwiesen. Am Freitag begann dar Haus die Specialberathung des Cultus-Etats und ist hiermit für dar preußische Abge- ordnetenhaur jedenfalls wieder eine bewegtere Zeit gekommen. Der württembergifche Landtag ist auf den 4. März einberufen. Der am Donnerstag erfolgte Wiederzufommentritt der englischen Parlaments bedeutet für das Ministerium Gladstone den Wiederbeginn einer stürmischen Zeit. Einen Vorgeschmack hiervon giebt bereits der von der Opposition im Unterhanse eingebrachte Antrag, der Regierung wegen ihrer egyptischen Politck ein Tadelrvotum zu ertheilen uno in Hinblick aus die xaia- strophe von Khartum wird Mr. Gladstone keinen leichten Stand haben, wenn- gleich es seinem glänzenden Rednertalent gelingen dürste, die Ablehnung^de» oppositionellen Antrages herbeizuführen. Sehr zu Statten würde ihm hierbei die Nachricht von der Einnahme Metammehs durch die gruppen Wofi-ley r kommen, welche indeffen noch immer aus sich warten läßt uno ichje nt erhaupt ein Stillstand in den englischen Operationen im Ludan eingetreten tu lern. Wa« die der englischen Regierung angebotene Hülse 6anaoa5 unbberaufttdt- schen Kolonie Victoria im Kampfe gegen die Sudan'Rebellen aabelangl, so hat die Regierung dieses Anerbieten mit dem Bemerken abgelehnt, datz die bett. Truppen zu spät in Suakin ankommen würden, dagegen wird da« von Reu. Südwale« in der Stärke von ca. 1OOO Mann und entsprechendem Geschütz offerirte Truppen- Continzent bei den kommenden Operationen Mitwirken. In Griechenland ist d-r Ministerium Tricupir in golge eines Mißtrauensvotums der Deputirtenkammer zuruckgetteten und Telyannis mit der 16S5 Rr. 4» Zweites Blatt Sonntag den 22 Februar ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. W viertel jährlich 2 Mark 20 Pf. mü vttngerlo^ bk Poft de-ogev v kettel iübrüch 2 Mar! 50 P'. Bckanntmachun,. Betreffend: Gesetz, die Gesindeordnung vom 28. April 1877. a.. Sprcnrf nnn nnA quohmehmuna gemacht worben, daß sowohl von den Dienstherrschaften, alt von de« Dienstboten Ba6ää ä «^SseSSa s±äs?äx siSÄsr eto im Lause de» gesetzlichen Viertel ahr» abgeschioffen-r Dienst g g Vierteljahres gemietheten Dienstboten nicht vier Wochen, oder bei monal«»e,se £Äwffi A iV* ..iU««.*,. «.«.... >u betrachten. krtrrt„c hinaeroiefen bafe die Dauer der gesetzlichen Dienstzeit ganz unabhängig vom Kalendervierteljahr ebn« b^be^bc^en^efetfcbe^S^f-timmungen entroeber**veranlaffen, ober unterhalten und können nicht umhin, die dringende Berdmgermnen bte irrige Auffassung der bestehetwen g f tz cy ^sHmmnimen der Dienstbotenorbnuna sich birect an bie unterzeichnete Bchörbe zu wenden. Aufforderung ergehen zu lassen wegen e W sämmlliche der zur Zest oder früher hier Wu2"”.Z" wäS --.LT-chb«. «Ä«. * «•» - d-> w. dureau in den üb ,:n Bureaustunden von Dienstherrschaften eingesehen werden können. regifter ausgenommenen wahrheitsgemäßen Zeugmffe, bezw. Srläuterungen ertheilter ZeuMiffe befinden. Gießen, den 13. Februar 1885. Grohherzogliches Polizeiamt Gießen. D ' u 5 r e | e n 1 n r Wochen - Uederfkcht. GieHeu, 21. Februar. In parlamentarischer Hinsicht gehörte die Woche bezüglich de» Reichstage» fast vollständig der Specialberathung der Getreidezölle an. Dieselbe hat dargeihan, daß die schutzzöllnerische Mehrheit des Hauses von Ansang an gewillt war, für sümmtliche Zollerhöhungen einzutreten und dies ist denn auch zur Genüge geschehen, wenngleich die Regierungsvorschläge in der Specialberathung eine teilweise Abschwächung erfuhren. Die Regierung kann aber trotzdem zufrieden sein, da der Reichstag die wichtigsten der vorgeschlagenen Zollerhöhungen, die für Roggen und Weizen, unverkürzt genehmigt hat, ja, bezüglich de» Roggen» über die Regierungsvorlage noch hmau-ging. Auch das von der Reichspartei emgebrachte Sperrgesetz, durch welche» der Reichskanzler ermächtigt wird, die Zölle auf Getreide, Mühlenfabrikate und Schaumweine schon jetzt provisorisch emzuführen, ist vom Reichstage angenommen worden, da man allseitig die Roth- wendigkeit einfah, durch ein solche» Gefetz der massenhaften Einführung der von den höheren Zöllen betroffenen Waaren zu SpeculationSzwecken Schranken zu fetzen. Rur beschloß das Haus, entsprechend einem Anträge des Abg. Windt- horst, daß vor dem 15. Januar (statt wie ursprünglich beantragt, vor dem t. Februar) abgeschloffene Lieferungsverträge von den Bestimmungen de» Sperr- gesetzes befreit bleiben sollten. Die Annahme de» Sperrgesetze» in zweiter Lesung erfolgte am Dien»tag und am Donnerstag in dritter Lesung. Aus den Debatten de» erstgenannten Tages selbst ist wenig hervorzuheben. Am Mittwoch lehnte das Hau» zunächst den Antrag de» deurfchfreifinnigen Abg. Brömel, den höheren Zoll auf Roggen erst nach Ablauf de» spanischen Handelsvertrages in Kraft treten zu lasten, ab und wandte sich dann wieder der Specialberathung der Getreidezölle zu. Die von der Regierung für Hafer, Buchweizen, Hillsen- sruchte und Gerste vorgeschlagenen Zollerhöhungen wurden sämmttich abgelehnt und dafür die von der „freien wirthschaftlichen Vereinigung" unter Führung be» Abg. v. Schorlemer-Alst zu den einzelnen Positionen gestMen Anträge durchweg angenommen. Es wird demnach der Zoll für Hafer auch künftig l jl, füT Buchweizen 1 »*, für Hülsenfrüchte 1 JL und für Gerste gleichfalls 1 »Hk betragen. Die von der Regierung vorgeschlagenen Zollerhöhungen für diese Positionen sind demnach sämmllich adgelehnt worden, aber sie kann, wie ichvn erwähnt, trotzdem mit dem Gang der Dinge zufrieden sein, nachdem der Reichstag die erhöhten Korn- und Weizenzölle, also den wesentlichsten Theil der Zolltarif-Novelle, angenommen hat. Von den 16 Reichstag»-Commissionen, die zur Zeit arbeiten, ist diejenige zur Vorberathung der Postsparkasten-Vorlage mit ihren Arbeiten zuerst fertig geworden. Da» Resultat ist ein negatives, da die Vorlage von Der Commission in zweiter Lesung abgelehnt wurde und erscheint es mehr als zweifelhaft, ob dieser Gegenstand nochmals im Plenum zur Verhandlung gelangt, Denn dasselbe hat noch wichtigere Vorlagen, als den Postsparkassen-Gesetzentwurf LU erledigen und wenn, wie e» heißt, der Reichstag zu Ostern nicht vertagt, 3h 2 148 44 Buche Eiche B-rke Der Bildung des neuen Cabinets beauftragt worden. Was die Kammer zur Erthei- lung ihres Mißtrauensvotums bewogen hat, ist noch nicht bekannt. — Das rumänische Ministerium Bratiano ist durch das Ausscheiden zweier Minister und den Eintritt von drei neuen Mitgliedern reconstruirt worden. Aus Korti, dem Hauptquartier Wolseley's, wird vom Mittwoch gemeldet: Die britischen Truppen räumten Gubat am 14. Februar und Zogen sich nach Abuklea zurück, von wo sie möglicher Weise nach Gakoul zurückgehen, wo mehr Wasser ist. Diese Concentration nach rückwärts wirft kein allzu günstiges Licht aus den Stand der Wolseley'schen Operationen. — Es verlautet, der Mahdi sei mit 50,000 Mann und vielem Geschütz aus dem Marsche nach Metammeh begriffen; Da wird es mit der Einnahme dieses Platzes durch die Engländer freilich gute Wege haben. l'N -kN All fadnimai I. Dienstag i. 2 von Vormittags sollen in bem DW CHEengraßeu Ars J&i Eicheu-Mum " Airien-Ltammi 1626 Nchten-Deü- ■ 11,62 Mm. Kemmerichs Meisch-Eätract und Bouillon. Z Zu haben in Colonial-, Material- und Delicateffen-Hand- lungen. Haupt-Depot bei Türk & Papst, Frankfurt a. M. 3t 9 6 5' SS- MiutT die Ne, diesseits der Mittwoch r Distrikten ® N Eichenheege 1 Aen-Stm Ditr. Länge«. . !*, 38,32 ui? 19 i -«Ls Baron Lieblos Molto - Leguiuiuose - Mehl -Chocolatle und -Chocolade-Pulver - „ ,, , °°n Starker & Pobuda, Kgl. 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Im Norden ist eS begrenzt vom Amatonga und Swasiland, tm Westen von Transvaal, im Süden von der englischen Kronkolonie Natal und im Osten vom indischen Ocean. Die lleberlteferungen deS Lande« sind ganz neu, da« älteste Datum reicht nur bi« zur Mitte deS 18. Jahrhunderts zurück, zur Rcgterung eine« Königs Uhenzangakona. Sein Sohn war Tschaka, 1787 geboren, der berühmteste Herrscher der ZuluS bcr das kriegerische Wesen des Volkes auszubilden und die militärische Organtsauon deS Landes zu schaffen wußte, wie sie auS dem großen Zulukctege bekannt ist und in ihrem Wesen noch -heute besteht. Mit Strenge, ja, m t Grausamkeit führte er die Zügel der Re, gierung; es heißt, er sei vergiftet worden. Sein Sohn Dingane folgte ihm, aus diesen Umpande, und 1858 kam als fünfter Herrscher Ketschwayo zur Regitrung. Dieser schien seine« Urgroßvaters Energie und kriegerische Fähigkeiten geerbt ^u haben. Die ganze männliche Bevölkerung deS ZululandeS organifiite er militärisch, so daß er eine stets kampfbereite Macht von 40,000 Mann zur Verfügung hatte, von denen freilich die meisten nur mit dem Affagai (dem Wurfspieß) bewaffnet waren, ober in der Hand dieser muthigen, kräftigen und geübten Krieger ist auch diese Waffe nicht zu verachten. So lange die Engländer noch dtrecte Nachbarn der ZuluS waren, suchten sie mit ihnen ein freundschaftliches VcrhäUntß herzustellen; erst als st- Natal okkupirten, wurde der Kampf mit Keischwayo unvermeidlich. Der Ausgang ist bekannt. Keischwayo wurde gefangen und nach London gebracht, wo er e nen so guten Eindruck machte, daß man glaubte, mit ihm erfolgreich pakttren zu können. Er wurde also wieder eingesetzt, nachdem er sich durch Unterschitft von oret Kreuze verpflichtet hatte, keine neuen Regimenter mehr zu bilden. Um seine Macht noch mehr zu schwächen hatte England eine Anzshl von seinen Verwandten mit einzelnen Thttlen deö Rulu; land-S belehnt; tm Norden setzte eS den Vetter, im Westen dm Halbbruder Kttsche- wayo S ein und im Süden bildete es eine sogenannte Reserve in der Nähe der Küste. Der schltmmste Felnd der ZuluS war aber der Basuto - Häuptling Uh-bel o, welcher hoffte, selbst König werden, zu konncn. S-Hr bald entbrannte der Streit, in dem Ketschwayo geschlagen und nach glaubwürdiger Nachricht vergiftet wurde, als er sich tn die englische Reserve zurückstehrn wollte. Die Familie des König« mußte nach dem Westen in'« Innere flüchten und dort lebte der älteste Sohn Ketschwoyo'S, Dintzulu vecborgeu dis zum April 1884. Er setzte sich mit einigen Boeren in Transvaal in Verbindung, welche ihm unter Führung etnc« g-wissen Ma cuS M«y>r versprochen, thn mit Hülfe bzt Transvaal Leute wieder tn sein Reich einzusrtzen. Etwa 100 Boeren Aattn sich zusammen und erhielten von Dintzulu das Versprechen eine« großen Stücke« Land tm Falle sie ihm zur Erlangung der KöntgSwürde bchülflich wären. Auf den 27. Mai wurde von Marcu« Meyer die Krönung Dtnizulu's zum Könige von Sulm land festgesetzt und durch Gesandte der verschiedenen Häuptlinge zur Thttlnohme an dem Feste aufgefordert. Der Basuto - Häuptling Uhibebo gab sich jldoch mit dieser Meldung nicht zufrieden, sondern ließ dem Commandeur der englischen Rfferve durch einen Boten Meldung machen, um den Staatsstreich zu vereiteln. Die Krönung fand I^dsch statt, Marcu« Mcycr fetzte dem Dintzulu al« Krone einen Bauernhut auf, gab ihm einen Rock und kurze Hosen, schnallte ihm mächtige Sporen an die nackten Füße “nl> ihm einen Schimmel als Reitpferd. Darauf zogen die 100 Boeren mit etwa 12,000 ZuluS unter Führung des neuen König« gegen Uhtbcbo aus, schlugen ihn tn einer großen Schlacht, vernichteten sein Heer und trieben Ihn in die englische Re, serve. Die übrigen Verwandten Dintzulu'« huldigten ihm und erkannten ihn als Könige^ Dinizrllü 2* 3unt 1884 da« ganze Land wieder dem v Za diesen Verhältnissen fand der Reisende Einwald da« Land, als er seine br"U Reise in demselben machte. Durch zwei frühere Reisen tn den Jahren 1876 unfe 1878 war er mit Sprache und Sitte der Zulu« vollkommen vertraut und mit der Familie de« Königs Ketschwayo befreundet. Er durfte also hoffen, die von ihm gefavte Landerwerbung an der Santa - Lucia - Bucht machen zu können und richtete deßhalb von Greytown, der am ersten zu erreichenden Poststat on im Natal- ^biet, einen Brief an das Auswärtige Amt in Berlin mit der Bitte, spätestens zu .^^Aoliember ein Kriegsschiff tn die Bay zu senden, welches die von ihm alsdann mit Sicherheit vollendete Erwerbung sofort unter deutschen Schutz stellen könnte. Herauf reifte er über Pietermaritzburg nach Umgena, die Wagen mit Fahnen geschmückt n®elr H-rmannsburger MissionSstatton Ehlanzani. deren Leiter der Missionar Reibeltng ist, wurde er durch eine ordentliche Capelle, auS Ein- ueI*e £uf Markn-uklrchm-r ©IrelctUnflrumetiten „Sie SBacJt am Rhein nicht übel (pleiten. Bon dort bkstten er den UplSwrne. dess-n Name aus deutsch „Blick in S Himmelreich" bedeutet. Seine Spitze tagt etwa 3000 Stuft Loch undm Wahr bett ist die Aussicht oon biet r.uiS die herrlichste In dem gane-? m überreichen Zululande. Von doit sah er den Punkt, wo be"Vr ?‘Sfl.n02Clrn?g,^a?..1- 3unl 1878 der Prinz Louis Napoleon erschlagen Umgote-Fllch ° überfd,rltt cr bcn Umoolost-Fluß, eine Tagereise weitet den Durch die vielen Kriege der letzten zehn Jahre sind dte Dörier in hm Näb? des Ännnie snn deßhalb fast die einzigen Landmorken. Inder Nähe de« Umgote lag daS Boerenlager der 100 Abenteurer unter Marcu« Meyer. Als der Reffende zu diesen kam, erfuhr er, daß er schon erwartet worden sei, da man von seiner Reffe Kunde erhalten hatte. Die Unterhandlungen mit Meyer über ttwaigen Landankauf waren jedoch fruchtlos, und Einwald beschloß deßhalb, sich dicect an M rulu )Ui wenben, ber ja doch der eigentliche Herr und Besitzer deS Lande« war n *i bei der zerstörten deutschen Missionsstation vorbei, wo am 2.. Mai 1884 der Missionar Schröder ermordet worden^ X Den Eingeborenen war der Mörder wohl bekannt, er heißt Mapele und ist berechn M H^ptltngS Mapele, welcher mit Ketschwayo tn London war’ Etnwa d snchtkden alten Mapele auf und (tagte ihn, wo sein Sohn fei; der Vater Perleugnete ihn und . «iibegfici9'ien allf ?CI’ letzt SW, Snüp Rm. ! /in?« uugcraiheucn Schlingel, ber seinem Schicksale nicht entgeht» würde. J den Gouverneur von Natal fragte, weßhaib er den bekannten Mörorr Schroücr S nicht habe verhaften lassen und zur Bestrafung gezogen, z-tgte ihm Li-hPr«C Un8 toltc 6c0L spöttischen Bemerken er möge doch sernc Regrermlg auf, Deutscheselbst einzugre.fen, sie habe doch daS Protectorat über alle tm Auslaade lchenüe .. ^0-Öetober erreichte Einwalb den Köuig Dintzulu tn Emuyati und wurde ; fotzen Ehren empfangen. Ein Fest wurde veranstaltet und dte Verhandlungen Könige beamten. Dintzulu Ist 18 Jahre alt, nicht ganz 5 Fuß hoch, jedoch kräftig und mohlproportionirt. Er gleicht sehr seinem Vater Ketfchwoyo. Natürlich wurden zunächst dtt Gffchrnke obgeüeferk, bestehend be«dr Januar in AlShetm, tm Kreise WormS, und Burg- GrSfenrode, tm Kreise Friedberg, unter dem Rindvieh, sowie tn Mainz auf dem Vttb- bofe unter den Schweinen eine« aus Bersin angefommmen Transport«. läschenauSschlag tn Pfaffenschwabenheim, tm Krttfe AUev und in lm Äa’S 5'dctbb,r8- ,n w-lS-n Orten die Feststellung im Saufe be« ™|0,|,1: tu aber über । tn'tn schob r.t- 1W,b<^4Ä’ an btt frflft -'■ÄÄ,;g ssftx-as ftSfc MrrZ ,(H«i SbCuttmu re^en Hlnterlandt »<4 Bort%b^rCutla=So' “• RWitet £ M. l'rwllch oerschlomw Wze zululand reich n Ev tonnt ziemlich old Qud) Silber > Steinkohlen. D-» Land 1 «M btt bttDonayntfttn löte kriegerische lüWtt der auch für ba8 Khrlstei.. > dem Deutschen Vaterlande ckerbau treibende Eolonisteo 1 andere?. Skckungöfahrt in da» 101 je sie für die tzeographlsche it sein! jhemgthuul Jth 35,. en finit eine flnjofrl ot ich In Dornbürkhelm, ti er Stallsyme und oolizeiUchenBeodas/M. Zesitzns. in Weiscui m Kreise Offenbach, 1 W na. Wegen treffe Offmbach, 2 Pinii zwei verschiedenen V:sitzm Lcsiiwmungm des S 4U Hon rotzig befunden. wegen Verdachts der äf» Im Kreise Offenbach. Md« emeS von den 3 Vierden Pferd wurde alSdals unter je BenShetrn, in Lollaruvd und in Gießen bet etnev l£r Seuche stehen noch uuter > Rinder In Rh-tvbüttbe isterbach, itn Kreise 2 Seuchengehöste sind no j eines anderen Besttzers ‘"ÄTS-* ?tllS,><•« ■ffgtfA** Mwd :»lfe aSb,ii i“ W «SfetfK Michelbach unö emehaft r Weltruf Sattis' iw; tu Bitten« W ; m kuMhe-LS 7E !■£»***■ Bekanntmachung. Di« Lieferung ber nachstehendm Bedbrftiiffe für Das Sroßherzogliche academisch- Hospital zu Gießen sur das RvchnungSjahr 1885/86 soll auf bem Weg- der Submission vergeben werben- 1. Flnschwaaren, 2. Backwaaren, 3. Specereiwaaren, 4. Milch, 5. Butter, 6. Eier, 7. «irr, 8 Eis, 9. Schreibmaterialien; ferner werden Aufgeboten 1. Das Reinigen der Wasche str's Dienstpersonal, 2 das Reinigen der Oesen und Heerde, 3. bat Reinigen der Senkgruben und Fortschaffen der Abfälle, Asche, Kehricht rc., 4. die Abgabe von Knochen und Ge- spül, 5. die Unterhaltung und Bepflanzung des Gartens. Die näheren Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau des aca- demischen Hospitals an den Wochentagen nur Nachmittag» von 3 bi» 5 Ubr eingesehen werden. Unternehmer wollen ihre Offerten versiegelt mit entsprechender Aufschrift bis zmn 28. Februar 1885, Nachmittags 12 Uhr, auf das erwähnte Bureau portofrei einsenden. Gießen, den 13. Februar 1885. Grobherzogliche Direction des aead. Hospitals.1036 Holz-Versteigerung in drn Slsufrnbrrgkr Grmcindrwsldungrn. 1. Dienstag d. 2«. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Distrikt Birken- unb Schwalbengraben versteigert werden - 221 Eichcn-Stämlne mit 64,18 Fstm-, t c 7 Birken-Stämme mit 2,14 Fstm-, 4626 Fichten-Derb- und Reisslängen, 11,62 Festm- Scbeith. Knüppel b- ReiSh. Stöcke Rm Rm- Dellen Rm. Buche 148 94 4200 36 Eiche 44 66 1950 52 B-rke — 57 750 — Der Einfang ist an ber Staatsstraße, diesseits der Tiefenbach. 11. Mittwoch d. 25. Februar in den Distrikten Schabenberg, Mark und Eichenheege 45 Eichen - Stämme, bis zu 15 Mtr. Länge u- 72 Ctm. Durch- meffer, 38,32 Festm-, 5 Buchen-Stämme, 6,26 Festm., 256 Fichten^ unb Nadel - Stämme, bis zu 19 Mtr. Vänge unb 46 Etm. Durchm., 88,61 Fstm., 11615 Fichten-Derb- u. Reisslängen, 111,70 Festm. III« Donnerstag d. 26 Febr. Scheitb. Knüppelh Reiser Stöcke Rm. Wellen Rm. Buche 14 24 2900 25 Eiche 44 24 950 19 Nabel — 88 3150 2 Bemerkt wird, daß sich unter dem Eichen-Scheitholz 6 Rm. für itüfer bennden und die Fichten-Stangen sich zu Leiterbäumen, Hopfen-, Baum- und Bohnenstangen eignen- An den beiden letzten Tagen ist der Anfang auf dem Sahnberg, am Fußpfad von Treis nach Sichertshausen, Vormittags 9 Uhr. Staufenberg, den 17. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. 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Z. angehörte, hatte unter Führung drS Regiment«- commandkU'«, Obersten von Älübcr, eine Deputation von b Oifiz'eren nebst der ganzen Reg'mentScapelle entfenbet. bie SiandeSherren be« GroßherzogihumS waren durch den Fürsten zu SolmS-L ch und den Grafen wie ben Erbgrafen von Schlitz, gen. von Görtz, repräfentttt, die althessische Riiterschaft, sowie b e Ritterschaft de« Kauffunger Suh« hatten Deputationen entsendet, und eine größere Anzahl thc'l« noch octiver. the>l« io ben Ruhestand getretener höh rer Offiziere, die mit dem Verblichenen f Z. gedient hatten, waren herbelgretlt, um brmfdbcn bie letzte Ehre zu erweisen. Auch sämmtliche Freiherren Riebffel, mit Ausnahme beß in Sofia weilenden Freiherrn Volprecht Riedtsel, folgten dem Sarge. Nachdem die Leiche, die io dem sogen. Hofhaufe, dem Slerdehaufe, schon Tag« zuvor unter einer reichen Fülle von Blumen und prachtoollro lk'änzen, darunter auch em sihr reicher lkranz befl Regiment«, aufgebahrt und aufl« gestellt war, durch Dccan Stock untcr Afsistmz der zahlreichen durch die Freiherren Riedesel präfentirten Geistlichen im Sterbehause eingesegnet worden war, fand in der in allen ihren Räumen überfüllten großen Stadtkirche, in welche der Zug mit dem Sarge sich zunächst bewegt hatte, die Le chenrede durch Oberpfarrer Ruumann dahier statt. Von der Kirche bewegte sich der Zug unter den Klängen defl von der RegtmentS- musik Intontrten Beethoom'fchen TrauermarscheS und unter dem Geläute tämmtlicher Glocken durch die obere Stadt noch dem Friedhöfe und zwar in folgender Reihenfolge: Vor dem durch 20 Riedesel'fche Forstwarte abwechselnd getragenen Sarge folgten hinter der den Zug eröffnenden Regim-ntflcapelle der Kriegeroerein und der hiesige Männer- gesangverein mit ihren Fahnen, sodann sämmtliche Lehrer und bie grsammte Geistlich- fdt- Dem Sarge zunächst voran schritt ber RegimentSadjutant befl Garbe-Dragoner- RegimentS mit ben Orden de« Beiblichenen auf schwarzem Sammtk'ffen. Hinter dem Sorge folgten die HauSdienerschaft und die hiesigen Diaconissenfchwesterv, dann bie rächstcn Verwandten b*6 Verblichenen und die zahlreich erschi.nenen Ehrengäste, zum großen Thetle in glänzenden Uniformen Di fen folgten die fämmtfchen Riedrfel'schen Beamten, darunter die Forstbeamtm in Uniform, bann sämmtliche hier »obnenbe Großherzogl che Beamten, der Gerne nderath, ber Kirchenoo stand und etn große, Zug sonstiger Leidtragenden Am Grabe wurden von Decan Stock noch zwei Gebete gesprochen, zwischen welch n durch den Männergesangverein da« Lied „Ueber allen G'pfeln ist Ruh!^ und vor und nach welchen von ber RegimentScav lle ein Cboral oorgetraaen wurde. — Sanft ruhe die Asche de« Dohingesch'edenen. desi n Andenken nicht e löichea wtrb. — In dem SiN'orate und der Erbmarfchallflwürbe folgt nunmebr olfl «rliefter de« Geschlecht« ber 1845 geborene Neffe deS Verblichenen, Georg R ebtfel, Freiherr zu Essenbach, auf Schloß fllttnburfl bei «Iflfelb. Heber Retter'S Haarwaffer. ES kann Nicht genug wiederholt werben, und ist auch darüber schon Viele« von Autoritäten geschrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hautporen nur oerfiopfen, in Folge Zutritts des Staubes sich eine Schichte bildet, welche dre HautausdÜnstung verhindert, die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden und kahle stellen erzeugt. Und dennoch gibt es noch eine Unzahl Leute, die im blinden Vertrauen auf schwindelhafte Reclame — unbedacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei — Hundert- tausende für schädliche Haarmittel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf kahlen Stellen zu erzeugen, während sie damit doch nur den Charlatanismus unterstützen und ihrer Gesundheit schaden. Wäre es denn nicht viel oernünfttger, bei Z-tten von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulassen und dafür ein WirkUch gutes conseroirendes Haarmittel statt der insaesammt schädlichen Oele und Pomaden zu gebrauchen? Als ein solch' verläßliches und unschädliches Mittel kann das Haarwasser von Carl Retter in München nicht genug empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender Autoritäten, wie Professor Dr. v. Wittstein rc- rc-, Alles enthält, um das Haar feucht, weich, glän« zend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb acht Tagen gänzlich zu entfernen. — Zu beziehen per Flacon i 40 unb X 1.10 bei Herrn C- Merkel, Marktsttaße, Gießen. Allgemeiner Anzeiger. Ausserordentliche Mitglieder-Versammlung der Ccnttal-Kranktn- und Sterbe-Kaffe der Tischler rc. Sonntag den 99. d. M., Nachmittags präci« 3 Uhr, auf Isonu'8 Bierkeller. Tages-Ordnung: 1) Abrechnungen. 2) Bericht der Ottsvermaltung. Das Erscheinen iämmtlicker Mitglieder wird sehr gewünscht. 1067 Die LrrSVerwaltung. 1146 Ein braves lÄ&bdien kann dal- I 962 Unkaus von Lumpen, Knochen bigsi Eintritt erlangen. Eisen, Messing, Werg, Akren, Geschäfrs- Do? sagt die Erved- d- Bl- I bücher:c. ;um Einssamvfen. Neuenweg 22 durch erreicht, daß 5. 1. 2. 3. 4. Das sogenannte Schwitze« der Petroleumlampe« ist durch unsere Erfindung vollständig beseitigt. ES ist da Tltc unangenehme Fettigkeit nicht mehr vorhanden ist, welche die Lampen »rn^nÄÄfö zachen Glas und Metall nicht mehr -tz^Tro^en'derEHänaelampen beseitigt ist, wodurch Möbel, Tischdecken, welches b^sher^auSschwitzte, nunmehr voll und ganz für die Be- ^leuchtung ausgenutzt wird; dieses bildet im Laufe der Zett loo^l, daß die kleinen Soften der Umänderung alter Lampen sich schon in einem Winter reichlich bezahlt machen- Das ewige Abputzen der Lampen unseren Hausfrauen erspart bleibt. Für den Erfolg dieser Erfindung leisten wir unbedingte Garantie. 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