Dienstag den 21. Juli 1865 Nr. 166 ?el’a u»ewr,d lettm t breit, äftä* Sdn«. (siebener Anzeiger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 3Warf 20 Pf. mit Bringertes» Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf Erscheint itOlich mit Mchnehm« fcrt MO«iOO». SBtTM«: SchulOrabe 7. •Vjbe fühlt sich in Varzin, das er bih vorigen Jahre nicht besuchen ■an, es zu verlassen. Jnsbeson- Friedrichsruhe übersiedeln wird, Mm Jahre den Versuch gemacht, «heben; sie mußte indessen von Wstand sämmtlicher Großmächte, Mastanstalten besitzen, die Durch- Reichskanzlers ist sehr rege. Alles, wäs Bismarck gemeldet wird, ist verfrüht. Sb wegen umfassender baulicher Aenderungen konnte, sehr wohl und denkt vorläufig nlchi dere ist die Frage, ob und wann^P^ noch offtn. — Bekanntlich hatte bi^| die fremden Postäm^^M diesem auch tdfl Aeulschland. ][ Darmstadt, 19. Juli. Der Großherzog ist heute Vormittag um 10 Uhr 45 Mm. nach Osborne in England abgerelst, um der Verrnählungs- feter seiner Schwägerin, der Prinzessin Beatrice von England, mit dem Prinzen Heinrich von Battenberg, drittem Sohne des Prinzen Alexander von Hessen, beizmvohnen, welche in Osborne am 23. d. Mts. stattfindet. Mit dem Großherzog sind auch der Erbgroßherzog, die Prinzessinnen Irene und Alix, welche mit acht anderen Cousinen als Brautjungsern ihrer Tante fungiren werden, der Prinz Alexander, dessen morganatische Gemahlin die Prinzessin von Battenberg, dessen drei Söhne der Fürst Alexander von Bulgarien, welcher feit einigen Tagen als Besuch seiner Eltern auf Schloß Heiligenberg bei Jugenheim a. d. B. verweilte, die. Prinzen Heinrich und Franz Joseph von Battenberg, der Graf und die Gräfin zu Erbach-Schönberg, die einzige Tochter des Prmzen Alexander, nach England abgereist. Auch der Herzog von Edinburgh, der de- kanntlM deutschfeindlich gesinnte präsumtive Thronfolger des Herzogtbums SachseN'Coburg'Gotha, welcher gestern Nachmittag von Kissingen, wo er mehrere Wochen die Kur gebraucht, mit seinem unmündigen Sohne zu Besuch der Großb. Familie hier eingetroffen mar, ist in Gesellschaft der erwähnten Herrschaften «ach England zmückgereist. So war es denn nicht nur eine hohe, sondern auch eine zahlreiche Gesellschaft, welche der von der hessischen Ludwigsbahn bereitgc- stellte Extrazug via Mamz nach Vlissingen sührte, wo der Zug heute Abend 10 Uhr ankommen soll. Die Königin Victoria, welche sich zur Zeit bereits mit ihrer Tochter Beatrice in Osborne aushält, hat ihre zwei Yachten „Victoria und Albert" und „Encbantreß" nach Vlissingen gesendet, um die Herrschaften sofort nach Osborne überzusahren, woselbst die Ankunft morgen zu später Nach- nuttagSstunde siattsinden dürfte. Aus der Yacht „Victoria und Albert" fungirt der Schwiegersohn des Großherzogs Prinz Ludwig von Battenberg als zweiter Osficier. Der Großherzog, dessen Abwesenheit von hier etwa 3 Wochen dauern wird, hat als Gefolge für sich und seine Familie den Flügeladjutant Oberst- Lieutenant Werrcher, den Erzieher dlS Erbgroßherzog-Heft. Mucher und die Gou- venmnte der jüngsten Prinzessin Miß Jackson mitgenommen. Nach der Rückkehr von England nimmt die Großh. Familie ihren Aufenthalt im Jagdschloß Wolfsgarten. Darmstadt, 18. Juli. Das Grobherzogliche Regierungsblatt (Beilage Rr. 17) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 2. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, die Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse für die israelitische Religions-Gemeinde Dietzenbach, im Kreise Off-nbach, für 1885/86 betreffend. 3. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Rechnungsjahr 1885/86 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse der israelitischen Religwns-Gemeinden des Kreises Offenbach genehmigten Umlagen. 4. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1885/86 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Bingen. 5. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Gemeinden des Kreises Erbach pro 1885. 5. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz pro 1. April 1885/86 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Groß-Gerau genehmigten Umlagen. 6. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog haben Allergnädigst geruht: Am 16. Juni dem Besitzer des Schloß-Hütels zu Heidelberg, Großh. Hess. Hoflieferanten und Großh. Sächsischen Hoftraiteur Heinrich Albert zu Heidelberg, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. K. K. Apost. Maj. dem Kaiser von Oesterreich verliehenen goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, am 28. Juni dem kath. Pfarrer Joseph Körner zu Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem König von Spanien verliehenen Commandeur - Kreuzes des Ordens Isabel der Katholischen zu ertheilen. 8. Namensveränderung. 9. AbwesenheitSerklärung. (Schluß folgt.) Berlin, 18. Juli. Zwischen VarM ulL-Berlin ist gegenwärtig ein regelmäßiger Kurierdienst eingerichtet. Täglich räst ein Bote mit Schriftstücken -es hiesigen auswärtigen Amtes nach Vakzin. Auch der telegraphische Verkehr zwischen der Reichshauptstadt und dem augenblicklichen Aufenthaltsorte des über weitere Reisepläne des Fürsten Flrrßland. Petersburg. 18. IM Das „Journal de St Petersb-urg» äußert sich über die Sensations-Nachrichten in der ausländischen Presse und sagt, .iach den Londoner Depeschen soll eine gewisse militäriscye Thatigkelt unter den Afghanen in den westlichen Districten, namentlich w der Richtung auf Herat herrschen; ein Londoner Telegramm spricht auch von Verstärkungen der russischen Truppen in der Richtung auf Zulficar. Wir sind in der Lage zu erklären, daß, wenn einige Bewegungen der russischen Truppen stattgesunden haben, diese ganz unbedeutend gewesen sind. Jedenfalls ist die russische Regierung feu e..r» England. London. 18. Juli. Der Gesandte Morier ist von Madrid hier angekommen und geht unverzüglich nach Petersburg zur Uebernahme der dortige» britischen Botschaft, während Thornton sich sofort als Botschafter bei der Psorte nach Konstantinopel begiebt. — Wie die „Timer" erfährt, habe nunmehr auch Rußland zur Emission der egyptischen Anleihe seine Zustimmung ertheilt. London, 18. Juli. Heute sand ein CabiuetSrath statt, demnächst confenrtpi Lord Salisbury, Lord Jddesleigh und ber Kahler Gtoai im auswärtige» Amte mit einander,' daran, hatte der ruist che Botscharter von Staat eine längere Besprechung mit Lord Salisbury. Die Verhandlungen mit Rn«land dauern fort, dieselben werden, wie verlautet, in durchaus freundschaftlichem Weifte weitergeführt. führung dieser Maßregel vereitelte. Neuerdings versuchte die Pforte aus einem Umwege zu diesem Ziel zu gelangen, indem sie an die Mächte das Ansinnen stellte, sammtliche bei den fremden Postämtern eingehenden Drucksachen der Censur der türkischen Behörden zu unterbreiten. Nach einem kürzer« Meinung^- Austausche unter den beseitigten Mächten ist dieses Verlangen nunmehr, wie vorauszusehen war, rundweg abgeschlagen worden. Es ist nicht recht abzusehen, was die Psorte mit derartigen aussichtslosen Forderungen zu erreichen gedenkt. Daß sich die Mächte unter keinen Umständen dazu verstehen werden, ihre Postanstalten in der Türkei auszugeben, so lange sich die türkischen Post- einrichtungen in dem gegenwärtigen erbärmlichen Zustande befinden, liegt auf der Hand und ist wiederholt in aller Deutl chkeit ausgesprochen worden. Konstanz, 18. Juli. Gestern sand um 2 Uhr Nachmittags aus der Mainau ein Diner statt, zu welchem die Königin von Württemberg und der Großfürst Michael von Rußland nebst Gemahlin erschienen waren. Später traf Prinz Ludwig von Baden ein, und machten sodann die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften eine Fahrt zu Wagen nach Litzelstetten, worauf um 6 Uhr Abends die Königin von Württemberg, sowie der Großfürst und die Großfürstin Michael nach Friedrichshafen zurückkehrten. Heute um 10 Uhr Vormittags' unternahm Se. Maj. der Kaiser dieselbe Spazierfahrt. Zu dem Diner wird die Prinzessin Wilhelm von Baden nebst Tochter aus Kirchberg erwartet, Die Officiere der deutschen ur.b österreichischen Garnisonen am Bodensee veranstalten heute das alljährlich stattfindende Freundschafts-Diner in Konstanz; dieselben werden auf dLr Rückkehr die Mainau berühren. Konstanz, 18. Juli. Die Offiziere der deutschen und österreichnchen Garnisonen in Konstanz, Bregenz, Lindau und Weingarten, welche heute hier das alljährlich wiederkehrende sogenannte Bodenseefest gefeiert hatten, begaben sich heute Abend mit 8 Musikcorps zu Schiff nach Mainau und nahmen dort Aufstellung, um Seiner Maiestat dem Kaiser Wilhelm ihre Huldigung darzubringen. Her Kaiser fuhr im Wagen die Front der Ofsiziercorps entlang. Auf eine Ansprache de§ Obersten des hier garmsonirenden Regiments, der dabei einen Becher mit Wein credenzte und auf die Bedeutung des Bodenseefestes,'„die Kameradschaft und Waffenbrüderschaft zu pflegen", hinwies, erwiderte Se. Majestät der Kaiser: „Darauf trinke auch Ich." Der Großherzog von ^Lden, welcher Se. Majestät den-Kaiser begleitete, brachte ein Hoch auf den Alliirten des deutschen Kaisers, den Kaiser von Oesterreich, aus. Dresden, 18. Juli. Zu dem morgen hier beginnenden sechsten deutschen Turnfeste trafen im Kaufe des Rachmittags und Abends von allen Seiten Extrazuge mit Turnern und Festgästen hier ein, drei Extradampfer brachten heute Abend die Tllrncr aus Wien und Deutsch-Oesterreich. Die Ankommenden wurden an den Bahnhöfen resp. an dem Landungsplätze seitens des Eomitäs festlich empfangen und von der in den Straßen versammelten Bevölkerung mit jubelnden Zurufen begrüßt. Die ^tabt ist mit Flaggen, Gnirlanden und Ehrenpforten auf das Reichste geschmückt, in den Straßen und auf dem Festplatze herrscht ein seitlich bewegtes Leben. Straßburg, 18. Juli. Die „Landes-Ztg? für Elsaß-Lothr. veröffentlicht eine Kaiser!. Verordnung, welche die Beschlüsse verschiedener Gemeinderäthe, betr. die Erhöhung des OctroiS auf Alkohol, und zwar für Mühlhausen auf 50 Jl., für Markirch auf 100 für Straßburg auf 60 X, für Thann auf 30 JL. für Rappoltsweiler auf 10 «X, für Weißenburg auf 40 uno für Neubreisach auf 10 X per Hektoliter reinen Alkohol genehmigt. * Arankreich. Paris, 18. Juli. In dem heute Vormittag abgehaltenen Ministerrathe theilte der Marineminister Galider die von dem Senegal eingelroffenen Nach- richten mit, nach welchen es der Kolonne Combes geglückt ist, um oer Kolonne Louvel zu Hülfe zu kommen und dieselbe mit Proviant zu versehen. Galiber glaubt, daß die Ausgaben für die Ergänzung des Marinematenals 30 Millionen übersteigen werden. Es bestätigt sich, daß der Gesandte Chinas zu Anfang August in Paris eintreffen werde, um sein Beglaubigungs-Schreiben dem Prän- deuten Grövy noch vor dessen Abreise nach dem Jura zu überreichen. Wahrscheinlich wird der chinesische Gesandte in Berlin gleichzeitig mit der Führung der Gesandtschaft in Paris betraut werden. e ^zeigen. Qu§ Mir n Schreib«, S 'S« d. U. on jferbode SSEN chst dem Kreuz). n Photographien (und Grösse. Wz )kdcr Witterung, Wabert 10N Patenten wichtiger 'ber mit etwas Capital ert Rudolf Mosse, ■2- 5100 Tage» bei dem al-A-enten LaiMi W1 Whenplatz, Gieße». 8 LchneÄampfern des Wn W ian die Reist t nach Amerika WK. ipfe! W. lo»N un _ Fristur-Astzi \t, MW» w* ^ewentbet" ' ,o9g W"? Wetzlar, Stell’'.^ _ schloffen, Nichts zu thun, was das Resultat der schwebenden Verhandlungen compromittiren könnte. Die öffentliche Meinung möge sich nicht durch haltlose Gerüchte beunruhigen laffen. Wir selbst messen den Diatriben gewisser Blätter in der saison morte keine Bedeutung zu. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Lorresponde«z>D«rea». Mainau, 19. Juli. Se. Majestät der Kaiser machte heute Vsrmittag 10 Uhr mit den Großherzoglich badischen Herrschaften eine Spazierfahrt. Für heute Abend 6 Uhr ist ein einstündiger Ausflug mittelst Dampfers auf dem See projectirt. Heute Abend 9 Uhr wird ein Gesangverein aus Constanz zu Schiff dem Kaiser eine Serenade darbringen. Die Abreise Sr. Majestät ist auf morgen Mittag 121/» Uhr festgesetzt; der Grotzherzog und die Frau Großherzogin von Baden werden AllerhöchstdcnselbeH bis Lindau begleiten. Berlin, 19. Juli. Das Kriegsministerium macht im „Armee-Verordnungsblatt" bekannt, daß von den für neue Modelle mehrerer Beilleidungs- und Ausrüstungsstücke der Infanterie unterm 18. April 1884 ausgewogenen Preise zuerkannt worden sind: 100 X für einen Helm, 9000 X (?) für einen Tornister, 100 X für einen anderen Tornister, 300 X für eine Feldflasche, 300 X für einen Brodbeutel, 1000 X für einen Marschstiefel, 100 X für einen anderen Marschstiefel und 100 X für eine zweite (leichtere) Fußbekleidung. Von der Zutheilung der übrigen drei Preise mußte abgesehen werden, weil die Einsender der in Bettacht kommenden Modelle, bezw. die letzteren selbst nicht den im Preisausschreiben gestellten Bedingungen entsprachen. Dresden, 19. Juli. Die Feier des 6. deutschen Turnfestes wurde gestern Abend in der Festhalle durch die Begrüßung der Turner und die Uebcrgabe des Bundesbanners seitens der Turner aus Frankfurt an die Feststadt eingeleitet. Der Vorfftand des Central-Ausschusses, Geh. Hofrath Ackermann, eröffnete die Festlichkeit mit einer von stürmischem Beifall begleiteten deutsch-patriotischen Ansprache. Nach Uebergabe der Festleitung an den Vorsitzenden der deutschen Turnerschaft, Dr. Georgi aus Eßlingen, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Stübel die Turner Namens der Stadt. Heute uni 11 Uhr begann die Ausstellung zum Festzuge. — Der Festzug der Turner nahm bei prachtvollem Wetter den glänzendsten Verlauf. Dem Könige und der Königin, welche während des Vorbeimarsches auf dem Balkon des Schlosses verweilten, wurden von den Turnern stürmische OMionen dargebracht. Der Vorbeimarsch des gegen 20,000 Teilnehmer zählenden Zuges dauerte zwei Stunden; der König und die Königin blieben bis zum Schlüsse auf dem Balkon. Die Begrüßung der Turner durch die Dresdener Einwohnerschaft war eine außerordentlich enthusiastische; die Theilnehmer am Festzuge wurden mit Blumen förmlich überschüttet. Für Nachmittags 4 Uhr ist der Besuch des Königs und der Königin auf dem Festplatze augesagt. — Der König und die Königin hatten sich in Begleitung des Prinzen Friedrich August von Sachsen und des Prinzen Albert von Sachsen-Altenburg nach dem Turner-Festplatze begeben und waren dort von den Ministern Graf Fabrice, v. Nostih- Wallwitz und v. Gerber empfangen worden. Der König und die Königin ließen sich die Vorstände des Turnerausschusses vorstcllcn, wohnten den von 5000 Turnern ausgeführten Freiübungen bei und verweilten über anderthalb Stunden auf dem Festplatze. Von einer Deputation der Erfurter Turner wurde der Königin ein prachtvolles Bouquet überreicht. Sondershausen, 19. Juli. Die hiesige Landes-Gewerbe-Ausstellung ist heute nach einer vom Vorsitzenden des Ausstellungscomite's, Landrath Wilson, gehaltenen Ansprache durch den Fürsten Carl Günther feierlich eröffnet worden. In der Ausstellung find hauptsächlich Erzeugnisse der Thüringer Forstwirthschaft, sowie der Thüringer Porzellan- und Glasmanusactur vorzüglich vertreten. Paris, 19. Juli. Heute fand eine vorläufige Besprechung der französischen und italienischen Delcgirten zu der Münzconferenz statt, wobei es sich um die Erörterung einiger besonderer, speciell Italien angehender Punkte gehandelt haben^ssll. Die Conferenz tritt morgen zur ersten Sitzung zusammen, man glaubt, daß eur wenig Sitzungen erforderlich sein werden, um zu einer Verständigung zu gelangen. — Es bestätigt sich, daß der sofortigen Emission der neuen egyptischen Anleihe nunmehr alle Mächte zugestimmt haben. — Ein Telegramm der „Agence Havas" aus Zanzibar dementirt, daß mit den Hovas auf Madagaskar Verhandlungen eingeleitet seien und daß Admiral Miot 4000 Mann Verstärkungen erwarte, derselbe habe nur 1200 Mann verlangt. Universität- - Chronik. — Der ordentliche Professor Dr. Reifferscheid in Breslau ist zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg ernannt worden. — Als Nachfolger Wislicenus' ist von der Würzburger Universität der durch seine vorzüglichen Arbeiten in weiten Kreisen bekannte Professor der Chemie Herr Emil Fischer in Erlangen vorgeschlagen worden. Als weiterer Vorschlag wird der Name des Heinii Professors Wallach in Bonn genannt. Sicher erfolgt die Neubesetzung der erledigten Professur bis zum Herbst. — An Stelle des nach Berlin berufenen Professors Dr. v. Bezold ist der Privatdocent an der technischen Hochschule und Professor der Physik an der Industrieschule München Dr. Ernst Voit zum Professor der Physik an der Hochschule München ernannt morden. — Das Universitäts - Institut für Staatsarzneikunde zu Berlin wird nach der Fertigstellung der neuen Morgue eine gesonderte Verwaltung erhalten. Die Leitung der Anstalt führt seit 1864 Geheimrath Professor Liman und als dessen Assistent fungirt Dr. Straßmann. 82 Studenten in Berlin sind, weil sie in diesem Semester keine Vorlesungen belegt haben, im Album der Universität gestrichen worden; es sind darunter 5 Theologen, 16 Juristen, 14 Medieiner und 47 Philosophen. Die Theologen sind sämmtlich Ausländer, und zwar ist je 1 aus Canada, Ungarn, Schottland und 2 aus der Schweiz. Unter den 16 Juristen sind 6, unter den l4Mediccnern ebenfalls 6 und von den 47 Philosophen 10 Ausländer. Dkl, J stillt" , Sch Mk. 1' vmendetinl Sabril^0 Vliese M’Ä 20. 1 Quality 3 Uhr, in Eisenach an, wo den Turnern von Seiten des Eisenacher Turnvereins eine große Ovation cntgcgengebracht wurde. Auf dem Bahnhofe war eine Musikcapelle aufgestellt und erfolgte die Einfahrt mit einem nicht endcnwollenden „Gut Heil". Nachdem gemeinschaftlich der Kaffee eingenommen, wurde eine Turnfahrt auf die Wartburg unternommen, wo man bis gegen */»6 Uhr Morgens verblieb und die Eisenacher Turner ihren Genossen vom Mittel- und Oberrhein die größte Aufmerksamkeit schenkten und die Musik fleißig concertirtc. Um 63/< Uhr fand die Weiterreise nach Dresden statt und betheiligten sich noch unterwegs am Extrazuge, welcher nunmehr mit zwei Maschinen bespannt war, die Turner von Gotha, Erfurt, Weimar, Apolda, welch letztere es sich ebenfalls nicht nehmen ließen, ihren Turnbrüdern eine Ovation darzubringen. In Weißenfels stiegen wiederum eine Anzahl Thüringer ein und dampfte der Extrazug mit ca. 90 Achsen von da ab. Punkt 11*/« Uhr Mittags, unter der größten Hitze und die Turner abgeschmachtet, traf der Exttazug in Leipzig ein. Punkt 3 Uhr fuhr der festlich geschmückte Bahnzug mit ca. 1500 Turnern in die ganz herrlich geschmückte Feststadt Dresden ein. Der Empfang war ein ganz imposanter und von der Bevölkerung Dresdens ein sehr warmer. Um 6 Uhr wurde durch Director Maul-Earlsruhe die Kampfgerichtssitzung, auf dem Festplatze mit einer Begrüßung eröffnet. Hierauf wurden die Pflichtübungen für das am Montag stattfindende Wettturnen festgeletzt. Außerdem wurden noch verschiedene Mittheilungen des Directors Herrn Maul, das Wettturnen betreffenb,. entgegengenommen; auch wurde noch beschlossen, reine Pflichtübungen nicht als Kürübung zu wertheu. Bei jeder einzelnen Uebung soll stets gewechselt werden. Für jedes Geräth 4 Kampfrichter. Als Riegenführer sind bestimmt: Für die 1. Riege Director Lion, 2. Machleid^ 3. Huhn, 4. Demuth, 5. Brehm, 6. Stäuber, 7. Wiedemann^ 8. Döhnel, 9. Hausmann, 10. Bär, 11. Keller, 12. Böhm. Lokales. Gießen, 20. Juli. Die Herren Staatsminister Finger, Exeellenz, sowie Geh. Staatsrath Knorr trafen heute Morgen 8/410 Uhr in Gießen ein. Am Bahnhofe wurden dieselben von den Herren Provinzialdirector Dr. Boekmann, Landgerichts-Präsidenten Knorr und Kanzler Dr. Gareis empfangen. Se. Exeellenz besuchten die verschiedenen Staats- und Univerfitätsgebäude und beabsichtigen heute Nachmittag der Burg Gleiberg einen Besuch abzustatten. — Der alten treuen Dienerin der Professor Wetter'schen Familie, Anna Christine Weber aus Ebsdorf, welche 40 lange Jahre treu in Diensten obengenannter Familie steht, wurde von Ihrer Majestät der Kaiserin ein goldenes Kreuz sowie ein mit der Allerhöchsten Namensschrift versehenes Diplom verliehen. — Richt weniger denn 5 Knaben- und 3 Mädchenklassen der Stadtschulen mußten wegen der eben arg herrschenden Masernkrankheit geschlossen werden. Gießen, 20. Juli. Schon seit geraumer Zeit werden Gärten vor den verschiedensten Thoren der Stadt geplündert. Es wird dort gestohlen, was nur zu greifen ist. Obst, Gemüse ?c., alles wird mitgenommen und was nicht zum eigenen Haushalt dient, auf dem Wochenmarkt verkauft. Heute Morgen gelang es nun der Schutz- mannschaft, ein Diebsneft auszuheben. 3 Frauenzimmer, Mutter und Tochter, sowie eine ledige Person frequentirten zur Nachtzeit diese Diebstähle, während sie bei Tage sich einem faulen Leben Hingaben. Gegen dieselben ist Untersuchung eingeleitet. Gießen, 20. Juli. sZuin Dresdener Turnfest.j Der Exttazug des Mtttelrheinkreftes, welchem sich noch die Turner vom 10. Kreis, Oberrhein und Reichs- lande angeschlossen hatten, ging am 17. Juli, Abends 9 Uhr, mit der Bundesfahne von Frankfurt a. M. ab, unterwegs auf Station Hanau, Gelnhausen und Fulda schlossen sich noch die Turner des Gaues Hessen an, kam am 18. Juli er., Morgens vermischte-. Jugenheim (Rheinhessen), 16. Juli. In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurden auf dem hiesigen Israel. Friedhffe 16 Grabsteine umgerisien. Untersuchung ist im Gange. Frankfurt, 16. Juli. Der Commis einer hiesigen Handlung war mit der Führung der Porto-Kasse betraut. Vor mehreren Tagen wurde die Kaffe reoibirt; babei stellte sich ein Fehlen von 120 X heraus. Obgleich ber junge Mann seine Unschulb versicherte, so würbe er bennoch sofort entlassen, ba man nichts anberes glaubte annehmen zu können, als baß berselbe sich baS Gelb angeeignet hätte. Vor einigen Tagen langte im Geschäfte ein Brief an, in welchem ein befreundetes Pariser Haus 120 X in größeren Wechselstempelmarken sandte und anfrug, was die Pariser Firma mit den Marken, welche im Briese feinet Erwähnung gefunden hätten, thun solle; es müsse wohl ein Jrrthum obwalten. Es stellte sich nun heraus, daß man aus Versehen die Marken mit in einen Pariser Brief eingeschloffen hatte. Der unschuldig Entlassene wurde von seinem Prinzipal mit Ehren zurückgerufen und wegen der ihm zugefügten Kränkungen mit einem namhaften Geldgeschenke entschädigt. — Endlich erfährt man, was der Stadt Leipzig das im vorigen Jahre bort abgehaltene beutsche Bunbesschießen gekostet hat. Die bisherigen Schätzungen beruhten nur auf Vermiithungen. Nach der Stadtkassenrechnung für 1884 beläuft sich das von der Stadtgemeinde bereits gedeckte Deficit auf 115,000 x. — Das in Görlitz in Garnison stehende 1. Schlesische Jäger-Bataillon hat feit dem französischen Kriege einen besonderen Schützling in seine Obhpt genommen: einen Knaben, welcher während der Schlacht bei Sedan dort auf dem Schlachtfelde von einer Marketenderin des Bataillons geboren worden ist. Der kleine, unter so seltsamen Umständen und mitten im ärgsten Schlachtgetümmel geborene Weltbürger erhielt als Vornamen den Namen „Sedan": er heißt Sedan Böbme. Der Kronprinz hat als Pathe gedient und sich seitdem wiederholt für ihn intereffirt, während gleichzeitig das Jägerbataillon und sein Officiercorps die Erziehung und bas Gebeihen bes jungen „Sedan" sorgsam überwachten. Durch den Kronprinzen ist jetzt nach einem Vorschläge des Bataillons - Eommandanten angeordnet worden, daß der Knabe am 29. September d. I. in die Militärschule zu Weilburg aufgenommen werden soll. — Im Flora-Theater in Zürich, einem Rauchtheater 3. bis 4. Ranges, das in Ermangelung anderer geistiger Anregungen den dortigen Studirenden zum abendlichen Aufenthalt dient, kam es kürzlich zu einem Studentenkrawall großartigen Stiles, bei welchem gefüllte Bierseidel, Stühle, Kartoffeln, Apfelsinen und andere Wurfgeschosse von und nach der Bühne geschleudert wurden. Einer Person wurde ein Ohr abgerissen, sechs andere wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Die Anstifter des Lärms waren Angehörige südlicher Völkerschaften; deutsche Studenten waren nicht betheiligt. — sDie hessische Fliege.) Wir entnehmen der „Chicago Daily Tribüne" vom 5. v. M. nachfolgende Angaben über die sogenannte Hessifche Fliege, ein Jnsect, welches besonders in den Staaten Maryland, West - Virginien und Pennsyloanien, die schon in Folge des strengen Winters geringere diesjährige Weizenernte noch weiter zu schmälern droht. Dieses Jnsect wurde 1776 zuerst beobachtet und zwar in Staten- Jsland, nahe der Stelle, wo die hessischen Truppen einst Amerika betraten; hiernach erhielt das kaum 2,5 Mm. große Jnsect seinen Namen. Es gibt im Allgemeinen jährlich zwei Bruten, von denen die erste in den Südstaaten der Union gegen Ende Mai, in den mehr nördlich gelegenen Staaten dagegen etwas später zum Vorschein kommt. Die Eier, ungefähr 0,5 Mm. groß, werden von dem Jnsect in die Blätter sowohl des Winter- als des Sommerweizens gelegt, kurz nachdem die Pflänzchen aus dem Boden sprießen, so daß man manchmal mehr als zwanzig solcher Eier an einem einzigen Blatte findet. Jrn Zeiträume von wenig Tagen schlüpfen Larven aus, welche sich zwischen das Blatt und oen Hauptstiel sehen und sich hier durch Aufsaugen des Pflanzensaftes nähren. In etwa 6 Wochen erreichen sie ihre volle Entwicklung und in dieser Zeit genügen zwei oder drei von ihnen, um eine Aehre zu tobten. Dabei begnügt sich diese Fliege nicht damit, wie die meisten anderen Jnsecten, nur einmal Schaden zu thun, sondern sie puppt sich ein, wobei sie oft das Aussehen eines Flachssamenkorns annimmt, und bleibt im Stoppelfeld bis zum Frühjahr liegen, wo sie dann ihr schädliches Werk wieder aufnimmt, oder sie bleibt im Stroh, wird mit demselben da und dort hingeschafft und kann so anderwärts ihre Zerstörungsthätigkeit von Neuem beginnen. — Es wäre interessant, von deutschen Landwirthen zu erfahren, ob ihnen dieses Jnsect und unter welchem Namen bekannt ist, bezw. in welcher Weise man sich bei uns desselben erwehrt. — Beim Genuß von Kirschen herrscht vielfach bei Erwachsenen wie bei Kindern die Unsitte, die Steine mitzuverschlucken. Hiervor muß ernstlich gewarnt werden, indem durch das Mitessen von Steinen leicht die gefährlichsten Darmkrankheiten entstehen können und durch die gerügte Unsitte schon der Tod manches Menschen herbeigeführt worden ist. 88.30 weiterzustreben und wird er '*< der nächste Weihnachten beichei "reine ein Ansporn sein, in bisheriger Weise bn für seine Mühe an den freudigen Gesichtern mM^inder finden. _______ chten. k&n TelegraphJ Ter Postdampfer Ätebi^remen, welcher am 5. Juli 16. Juli, Kassenbestand 121.50 x und sagt man hiermit den passiven Mitgliedern, sowie allen Besuchern des letzten Bremen, 18. Juli. | Main, Capt. H. Christoffers, vo. von Bremen und am 7. Juli ! 9 Uhr Abends wohlbehalten VÄ Concertes im „Wiener Hof" für ihre Theilnahrne den besten Dank. Es hat der starke Besuch des ^zten Concertes im „Wiener Hof" in höchst erfreulicher Weise den WoblthätiakeiZ^ W der hochverehrt. Einwohner Gießens beiviesen. Es wird diese rege Theilnahrne ’rh Eingesandt. Gießen, 20. Juli. Der vor 3 Monaten gegründete Gießener Zitherclub (Wohlthätigkeitsverein) ist Henle in der angenehmen Vage, nach vierteljährigem Abschluß seinen passiven Mitgliedern folgendes erfreuliche Resultat melden zu können. EinnayPe bis iiid. 20. Juli 209.80 X / Di! Li« tiiüiyn Stei geböte wolle Uin-eimckl tagungen ju Sitten 5282 K LeUertzv 5301] < wengesteü Ltälle geeign Ci C» «Mehlt 1 «,F c, Oft >Wport von W auf her r »lm vo. SS D.Nt m q1 blt Qrtf).etl und di, r fall ^ge, wr Kerreise hr^eiNr inmfe> pudern ej/.' ^olda, lnfler ein unhVQhon r Mittags ni» bitfle ;>ft »Wä ANSK fhffÄ 6zr W Maim frmc Q mün uichts anderes angeergnet hatte. Vor ^besreundeles Pariser l'Nlg, wn§ die Pariser gksunden hätten, thun Nän heraus, daß man : Aeschiossen hatte. 1 zurückgerusen unhaftm Geldgeschenke 'm vorigen Jahre dort t Schätzungen beruhten 4 beläuft sich das von he Jager'-Bataillon hat 'ine Lbhpt genommen: aut dem Schlachtfelde 'er kleine, unter so selt- zeborene Weltbürger er- öbme. Der Kronprinz iressirt, während gleich- und das Gedeihen des izeu ist jetzt nach einem n, daß der Knabe am >mmen werden soll. 3. btt 4. ftanqn, U4 tudirenden zum abend: soll großartigm Stiles, id andere Wursgeschosse wurde rin Dhr abge- zt. Die Anstifter des Studenten waren nicht io Daily Tribüne" vom lege, ein Jnsect, welches bennsyloanien, bte schon enerntc noch werter zu et und zwar in Staten- nerifa betraten; hiernach s gibt im Allgememn der Union gegen Ende S'Ä® »SLL l* einmal S"»“*.*« >» irnstftch K, .Miien ent- ssK^' ;lu6 f«“" ’ * h $ef«*tnl bt6 ' 1 «MO Bremen, 18. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Poftdampfer (5ider, Capt. H. Hellmers, vom Norddeutschen Vlopb in Bremen, welcher am 8. Juli von Bremen und'am 9. Juli von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. handel rnrd Verkehr. Grünberg, 18. Juli. (Frachtpreise.) Weizen X 17.80, Korn X 16.00, Aerste X 15.60, Hafer X 14,70, Erbsen X 16.60, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Hamen X 20.60, Kartoffeln X 4.80, Wicken 00.00. Frankfurt, 18. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete der Ecntner Heu jl 2.25—3.10, Stroh X 2.00—2.50, Eier das Hundert X 410—5.50, Butter 1 Qualität X 0.90, 2. Qualität X 110. Kartoffeln per Centner X 2.50—2.75, Kohlrabi 3—5 H pr. St., Erbsen 50 Kg. 6.Ö0—8.00 X, Rothkraut pr. St. 20-30 4, Hubn^l. 2.00—2.50, 1 Ente X 2.50—3.00, 1 Taube 60-0 »H, Halm X 1.60—2.00, Gans X 5-10.00, Welsche X 4.00-7.00. Schwarz Satin mervellleux (ganz Seide) Mk. 1. 90 Pf. per Meter bis X 14. 65 H (in 16 verschied. Qual ) versendet in einzelnen Roben und ganzen Stücken zollfrei in'« Haus das Seidcn- Fabrik-D^pöt von 6. Henneberg (Konial. Hoflieferant) in Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 H Porto nach der Schweiz. 288 Nach Ausspruch eines berühmten H. 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Die Lieferung der zur Heizung unserer Stadckirche im nächste^ Winter nöthigen Steinkohlen soll auf dem Weg der Submission vergeben we^M Angebote wolle man bis zum 25. d. Mts. auf dem Comptoir des mitunterzeichneten Kirchenvorstehers Fabrikanten I. Hanstein abgeben, woselbst auch die Bedingungen zur Einsichtnahme offen liegen. Giehen, den 18. Juli 1885. Für den evangelischen Kirchenvorstand. 5282 Dr. Naumann, 1. Pfarrer. I. Hanstei» Dienstag den 21. Juli, Nachmittags 2 Uhr, Fortsetzung der Aersteigerunß des Nachlasies des Herrn Justizrath Elwert, im Bottichen Hause, SelterSweg 81.5292 Aeikgeöotenes. 5301] Eiserne Fensterrahmengestelle, für Werkstätten und Ställe geeignet, zu verkaufen. ___________________Schillerstraße 13. Neue holl. Vollhäringe superior empfiehlt 5302 L. Kalkhof. Aechten Rheinwein-Essig, feinste wohlschmeckend« Speiseöle offerirt 5215 Otto Schaaf, Seltersweg 39. Capweine. 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Asterweg 10. 3331] Familienlogis: 3 Zimmer und Küche rc., zu vermiethen im Darmstädter Haus. 5242 Zw i unmöblirte Mansardenzimmer sind an e. ruhige Dame oder Herrn zu vermiethen. Blockstraße 2. ' 5229] Freundl. Wohmuig vermiethet (S. Krender, Metzger, Neustadt- 5146 Eine geräumige Wohnung zu ver- miethem Bahnhofstraße 62. 5145 Ein Logis zu vermiethen bei : A. Hofmann, Wallthorstraße 13. 4817 Ein Logis im Vorderhaus zu vermiethen._____________Neuenweg 40. 4266 Gut möblirtes Zimmer m- Eabinet zu vermiethen. Marktstr. 9. 4632 Im untere« Stock meines Hauses sind 5 Zimmer mit Zubehör per t. August zu vermiethen- 'Arnold Mueller. 3824 Die von Metzgermeister Herrn E. Harms innegehabte Wohnung an der Grünbergerstratze, best. a. 7Zimmern, Laden, Küche, Keller, Schlachthaus, Stall, Remise und Garten, ist vom 1. Ang. l. I. ab, getrennt oder zusammen, zu vermiethen durch I. Blitz. Vermischte Anzeigen. Am Kirschenmarkt wurde von einem Unbefugten eine Anzahl Eisenguß- waaren (1 Kesselgestell, 1 Rost u. A.) aus der Löwenhosraithe dahier auf einem Wagen mitgenommen. Der Betreffende wird ersucht, diese Gegenstände binnen 3 Tagen an mich abzuliefern. 5293 Carl Hensel, Wallthorstraße. Todes-Anzeige Herr Lehrer Philipp Jung Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 20. Juli 1885. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass unser innigst geliebter Vater, Grossvater und Schwiegervater gestern Morgen 2 Uhr nach langem schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stilles Beileid bitten Die Beerdigung findet statt heute, Montag, Nachmittags 6 Uhr vom Sterbehause, Ludwigsplatz 13. 5297 Wiener Hof. Auf vielseitiges Verlangen Heute, Montag den 20. Juli (zum letztenmal): GROSSES (WERT ausgeführt von der aus früheren Jahren her noch bestens bekannten verstärkten JUgend-Kapelle aus Frankfurt a. M. unter Leitung ihres Dirigenten Herrn C. Kruse. Anfang 8 Uhr. Entree 25 Pfg. Ende gegen' II Uhr Hochachtungsvoll 5313 JLouis jHorniann. Bürgerclub. Dienstag -en 21. Inti (bei günstiger Witterung): Parthie in den Philosophenwald. Anfang 7 Uhr. Der Vorstand. Für die große Theilnahme bei ihrem schweren Verluste Familie Thomas. dankt herzlich 5806 Auflage 331000; das verbreitetste aller deutschen Blätter überhaupt; autzerdnn Erscheinen Uebersetzungen in zwölf fremden Sprachen. Die Modenwelt. Jllustrirte Zeitung für Toilette uud Handarbeiten. Alle 14 Tage eine Nummer. Preis vierteljährlich «A 1,25 — 75 Kr. 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