Vieler. ®tc. n in 2901 aus. 2432 islar. 'sches Hau- 1820 klkphm etc i Ldampsern bd II floijb t Reise 6 Amerika -g" \ WUM-S«» em jenten hftMh 401 yiuiv o L^rw^hung 1 Civil-M* -tt «Ä w*1 i I’® 1#$-' «üfes tiur^lenef^ *<*;,$* rto’M«" ÄÄ Ax. 91 Dienstag den 21. April 188$ Meßmer Anzeiger Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. ......— ”7 4 or - I ZTTZ I I Ureis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mtt Bringrrlotz«. IBtteeut Schulstraße 7. Erschemt täglich rmt «uvnahme des Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Amtlicher Höeit. Gießen, am 18. April 1885. Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahr 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des KretseS. Mit nächster Post erhalten Sie die erforderlichen Formulare, um mit der statistischen Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und der Ernteertrags in 1885 nunmehr zu beginnen, nachdem Sie vorher zu diesem Zweck eine Commission haben wählen lasten. Hierbei empfiehlt es sich, rote wir Ihnen früher wiederholt bemerkt haben, dieselben Personen wieder in die Commission zu wählen, welche bei Anstellung der fraglichen Ermittelungen bereite vor ctgg. 3»erweisen ^ie noch aus unsere Verfügungen vom 18. Mai 1878 — Anzeiger Nr. 118 — vom 12- Juli 1879 Anzeiger Nr. 162 — und vom 14. October 1879 - Anzeiger Nr. 242 - und bemerken, daß uns die Reinschriften der Uebersichten spätestens am 1. Nokember I. I. vorzulegen sind. Am 30. August l. I. wollen Sie uns anzeigen, wie weit Sie mit der Aufnahme gekommen sind. Dr. Boekmann. ___________ Nr. 13 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 18. d. M, enthält: (Nr. 1600.) Gesetz, betreffend die Befugniß von Seefahrzeugen, welche der Gattung der Kauffahrteischiffe nicht angehören, zur Führung der Reichs- flagge. Vom 15. April 1885. . . Gießen, am 20. April 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ... Deutschland. Berlin, 18. April. Heute Nachmittag um 2 Uhr sand die feierliche Grundsteinlegung der Kirche zum heiligen Kreuz auf dem Platze „Johannistisch" vor dem Halle'schen Thore statt. Der Kronprinz, die Minister Goßler und Bötticher, der Consistorial-Präsident Hegel und Vertreter der Stadtbehörden wohnten Der Feier bei. — Das „Berl. Tagebl." meldet: Hier eingelausenen Privatdepeschen zufolge, die ossiciell bisher noch nicht bestätigt sind, soll in Spanien eine aufständische Bewegung ausgebrochen fein. Das gleiche Gerücht war in Paris und in London heute um die Mittagsstunde verbreitet. AranLreich. Paris, 18. April. „Soir" will aus guter Quelle wiffen, in Spanien sei an vier Punkten zugleich eine von Zorilla angestistete ernsthafte Jnsurrection ausgebrochen. — Die medicinische Fakultät zu Montpellier ist durch den Unterrichtsminister bis auf Weiteres geschloffen, weil die Studenten gegen einen von der Regierung Ferry's kürzlich decorirten Professor tumultuirten. Die Regierung wird vermuthlich zwei Präfekten, im Departement Morbihan und in der Vendä, ohne Compensation absetzen. — Ein Telegramm der „Agence Havas" meldet: Freycinet thellte dem Ministerrathe mit, in der afghanischen Frage seien Depeschen eingelausen, woraus hervorgeht, daß die friedlichen Dispositionen das Uebergewicht zu haben scheinen. Freycinet wies Patenotre an, sich nach Tientsin zu begeben und an den Verhandlungen mit China thellzunehmen. Der jüngste Angriff der Chinesen auf Kep sei lediglich den Schwierigkeiten zuzuschreiben, womit die Übermittelung der Befehle an Den chinesischen Befehlshaber verbunden sei. Die Ausführung der FriedenS'Prälimmarien werde dadurch in keiner Weise beeinflußt. — Die Ernennung Cavaignac's zum Unterstaatssecretär im Kriegsministerium ist nunmehr erfolgt. — Eine gestrige Depesche Briere'S sagt: Im Lause des vorhergehenden Tages trafen chinesische Unterhändler bei den Vorposten von Kep ein, um zu versichern, daß die Briese Briöre's dem Ches-General nach Langson zugesandt worden seien. Abends constatirten die französischen Emissäre das Zurückgehen der Chinesen nach Norden. Vor Chu nichts Neues. Briere fährt fort, die Piratenbanden von Sontay und Bachat zu unterdrücken. England. London, 18. April. Die „Times" meint, auch wenn England bereit sei, das ganze von den Russen besetzte Territorium aufzugeben, wären noch nicht alle Schwierigkeiten beseitigt. — Der „Standard" meldet aus Tripul vom 10. d. Mts.: Die Russen stellten, nachdem die Afghanen sich zerstreut, den Vormarsch ein und ziehen sich in ihre früheren Stellungen zurück. Komaroff hat Pendjeh verlassen. — „Daily News" sagt, die gestrigen Erklärungen Gladstone's im Unterhause sind dahin zu deuten, daß die Friedensaussichten fortdauern. — „Standard" glaubt, England habe Rußland gegenüber in fast allen streitigen Punkten riachgegeben. London, 18. April. Die „Times" veröffentlicht ein Telegramm aus Paris von heute, welches besagt, aus Befehl des russischen Kaisers sei den in Paris weilenden russischen Prinzen eine Depesche zugegangen, worin die bestimmte Hoffnung des Kaisers ausgedrückt wird, daß der Friede zwischen England und Rußland durch gegenseitige Concessionen erhalten bleibe. PortSmouth, 18. April. Die Schiffsbehörden haben Befehl erlassen zur unmittelbaren Ausrüstung einer starken Flotte. Dieselbe soll bestehen aus 13 eisengepanzerten Kanonen- und Torpedo-Booten. Die Flottille soll so schnell als möglich in Dienst gestellt werden und bestimmt sein, Schiffssoldaten von Berus als Küstenwache aufzunehmen. Das Parlament wird um einen Supple- mentar-Credit angegangen werden. (Fr. Ztg.) Belgien. Brüssel, 18. April. Das „Mouvement Geographique" meldet den Tb des Lientenants Schu.ltze, Chefs der deutschen Congo-Expedition. — Die „Etoile beige" meldet: Das Cabinet beschloß, am Dlenstag den Kammern einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher den König zur Annahme der Souveränität Über den Congo-Staat ermächtigt. Die Majorität der beiden Kammern sei gewillt, dem Gesetz-Entwurf zuzustimmen. Außlavd. Petersburg. 18. April. Das „Journal de St. Petersbourg" weist das Geschrei der englischen Presie nach Krieg und Genugthuung zurück, und sagt, hoffentlich sei die Zeit nicht mehr fern, wo ein höflicher, wenn nicht freund- schastlicher Ton in der Preffe vorherrschen werde bei der Besprechung der wichtigen von beiden Reichen mit einander zu regelnden Fragen, deren Lösung schließlich gelingen werde, wenn man die Partei-Leidenschasten, Aufreizungen und Gewaltthätigkeiten fernhalte. Die „Neue Zeit" schreibt, Oesterreich und Deutschland erklärten der Psorte, sie würden den Berliner Vertrag für null und nichtig ansehen, wenn die Pforte eine englische oder russische Flotte die Dardanellen würden paifiren lassen. , „ „ r — Dar „Journal de St. Pötersbourg" wendet sich gegen die Aeußerun- gen des Pariser' „Temps" über den „Angriff Komaroff'S" und gegen Die Be- schuldigung, daß Rußland noch im vollen 19. Jahrhundert eine erobernde Nation bleibe, und äußert sein Erstaunen über die Leichtfertigkeit, Rußland an- zuschuldigen, daß es Feindseligkeiten herbeisühren wolle. Wenn der „Tempi" von einer erobernden Nation spreche, als ob dies eine schwere Beleidigung fei, müsse man doch fragen, welche Rechtstitel zu einer solchen Sprache eine Nation habe, oie im vollen 19. Jahrhundert Tunis, Madagaskar, Annam und Tong- fing wegnehme. , — Dem Vernehmen nach ist ein Reichsraths-Gutachten, nach welchem tn den Elementarschulen des Czarthums Polen die russische Sprache als Unterrichtssprache eingesührt werden soll, fanctionirt. Von dieser Bestimmung ausgenommen ist der Religionsunterricht der Angehörigen ausländischer Confessionen, mithin bleibt auch für die Katholiken im Religionsunterricht die Muttersprache Lehrgegenstand. L _. , rr. — Die Methodius-Feier hat heute begonnen. An der KtrchenproMton von der Kasan'chen Kathedrale nach der Jsaks-Kirche nahmen Theil,: Geistlichkeit, darunter der Bischof von Montenegro, der bulgarische Bischof KUment, die Mumcipalität, die Gewerke, der slavische Wohlthatsverem, Vertreter der Ruthenen, ruthenische Bauerndeputirte und eine Deputation der h^sigewCzechen. Die Straßen, durch welche die Procession zog, roaren feRM) » *>er Volksandrang ein gewaltiger. Dem Festgottesdienst tn der 3f(nö*ämf)e wohnten bei: Der Kaiser und die Kaiserin, alle hier wettenden Mitglieder des Kaiserhauses, die Hofstaaten, Militär- und Civil-Autorltaten, Die diplomatischen Vertreter Serbiens und Griechenlands. Festgottesdienste fanden auch m allen anderen orthodoxen Kirchen und Schulakte in den Schulen statt. Das Militär ist vom Dienst befreit. Serbien. Risch, 18 April. Die Cyrill-Methudfeier wurde heute im ganzen Königreich begangen. Der König wohnte dem Gottesdienste in der Rischer Kathedrale bei. — Don den gewählten Präsidentschafts-Candidaten ernannte der König 'den früheren Finanzminister Pavlovic» zum Präsidenten, Uros und KnezewicS zu Bice-Präsidenten. ____________________________________________________ E. R. Berlin, 18. April. (Reichstag.) Im Reichstage wurde die Bcrathung der Zolltarifnovelle fortgesetzt. Ter Antrag des Abg. Racke (Centrum) auf Herab- setzung des Zolles auf Kaffee, roh, und Kaffeesurrogate von 40 auf 35 x und gebrannt von 50 auf* 42 X wurde ohne Debatte abgelehnt. Die jetzige Vorlage verlangt die Erhöhung des Zolles für gebrannten Cacao von 35 auf 45 X, sodann für Cacaomassc, gemahlenen Cacao, Chocolade und Chocoladensurrogate von 60 auf 80 X. Nachdem indessen von verschiedenen Seiten auf die Schwierigkeit der Bcrathung der Materie, besonders bezüglich des Schutzes der Crportfähigkeit von Confituren und Cacaofabrrkaten aufmerksam gemacht worden war, wurde die Position zur Vorberathung an d,e Zolltarif- Commission verwiesen. , Tie von der „Freien Vereinigung" beantragte Erhöhung des Kavlarzollcs von 100 auf 150 X für 100 Kilogramm wurde genehmigt; für Austern, Hummern und Schildkröten, deren Zoll von 24 X auf 100 X erhöht werden sollte, fand sich jedoch nur für einen Zollsatz von 50 X pro 100 Kg. eine Majorität, nachdem sowohl von ft eihändlerischer Seite, wie von derjenigen der Reichsregierung darauf ausinerksam gemacht worden war, daß diese bedeutende Erhöhung den Consurn erheblich verringern und die Staatskasse zu Schaden bringen würde. , Die Berathrmg der Position Steine und Steinwaaren nahm bet der Vtclsalttg- keit der Tarifpositionen und der aus dem Hause in zahlreichen Amendements geäußerten Specialwünsche einen großen Umfang an. Mit einigen Abänderungen gelangte dte Vorlage der Regierung dahin zur Annahme, daß rohe oder blos behauene, auch gemahlene Steine zollfrei eingehen; Mühlsteine, Flintensteine, Schleif- und Wetzsteine zahlen 0,25 X, gesägte Blöcke, grobe Steinmetzarbeiten, mit Ausnahme der groben Arbeiten aus Alabaster oder' Marmor, zu denen der sogenannte belgische Granit nicht gehört, 1 X pro 100 Kg. zahlen. Dachschiefer und rohe Schieferplatten, die bisher 0,50 X Holl zahlten und auf 1 X erhöht werden sollten, erfuhren dem Anträge des Grafen Stolberg-Wernigerode gemäß eine Steigerung auf 1 X 50 $ in namentlicher Abstimmung mit 128 gegen 95 Stimmen. Die Majorität hierbei bestand aus den Deutsch-Conservativen, der Reichspartei, dem Centrum, sowie einigen nationalliberalen Mitgliedern. Für Dachschiefer und rohe Schieferplatten, seewärts eingehend, wurde ein Zoll von 0,50 pro 100 Kg. beschlossen, die Ausdehnung dieser Vergünstigung auf die Zollausschlußgebiete wurde jedoch abgelehnt; für rohen Tafelschiefer, für den die Vorlage eine Verdoppel»ng des bisherigen Zollsatzes forderte, gelang es indessen -ben Gegnern der Erhöhung, die Firirung des bestehenden Satzes von 0,50 X durchzusetzen. Für geschnittene oder gespaltene Platten aus Steinen .aller Art in ungeschliffenem Zustande, sowie für ungeschliffene Steinmetzarbeiten wurde ein Zollsatz von 3 X pro 100 Kgr. festgesetzt. Danach wurde die Berathung, die bereits beinahe sechs Stunden gedauert halte, auf Montag vertagt. Im Reichstage war das Gerücht verbreitet, daß das Plenum noch über Pfingsten hinaus Berathungsmaterial haben würde. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrespondenz> Bureau. Pari», 19. April. Die spanische Botschaft erklärt das von einer hiesigen Zeitung gebrachte Gerücht von Ruhestörungen in Spanien für gänzlich unbegründet. — Die Regierung ist amtlich informirt worden, daß die Pekinger Zeitung am 13. d. M. das Deeret publicirte, welches den Vertrag von Tientsin genehmigt und den chinesischen Truppen die Räumung von Tongking anbefiehlt. Die Blokade von Formosa wurde am 16. ds. aufgehoben. Loudon, 19. April, Morgens. Gestern Abend fand hier ein Bankett der zu Ehren Lord Beaconsfield's organisirten Vereinigung oon Wählern statt, an welchem zahlreiche conservattve Mitglieder des Parlaments theilnahmen. Der Deputirte Churchill hielt eine Ansprache, in welcher er nachzuweisen suchte, daß die unteren Eingeborenen in Indien entstandene Bewegung durch das böswillige Vorgehen Rußlands hervorgerufen sei. Der Redner meinte weiter, wenn die gegenwärttgen Verhandlungen mit Rußland nicht zu dem Resultate führen sollten, den feindseligen Plänen desselben ein für alle Mal ein Ziel zu setzen, so würde die englische Herrschaft einen tödlichen Schlag erhalten, und die Vernichtung der britischen Macht wäre nur noch eine Frage der Zeit. t . — In einem Schreiben von heute an den Verein für ein internationales Friedens- und Schiedsgericht nimmt Gladstone Act von einer Resolution, welche der Verein betreffs einer schiedsgerichtlichen Entscheidung beschlossen hatte, erklärt aber gleichzeitig, er wisse keinen Grund, meßhalb eine ehrenhafte Entscheidung nicht auf gewöhnlichem diploniatischem Wege solle erreicht werden können. Petersburg, 19. April. Wie die „Nordische Telegraphen - Agentur" meldet, schreitet die Ausrüstung der Kriegsschiffe in Kronstadt fort und ist Befehl gegeben, daß alle dortigen Kriegsschiffe sich bereif halten sollen, in See zu gehen. Kairo, 19. April. Ein Telegramm des Reuter'schen Bureaus meldet: Tie französische Regierung verlangt, daß ihr innerhalb zweier Tage eine Antwort auf ihre Forderung in Betreff der Wiedereröffnung der Druckerei des „BoSphore Egyptien" gegeben, und daß der Polizeiofficier, welcher den diplomatischen Agenten gewaltsam aus der Druckerei entfernen ließ, abgesetzt werde. Diese Forderung werde dahin motivirt, daß der französischen Regierung die Jurisdiction über die beteiligten französischen Journale zustehe. Die egyptische Regierung habe noch nicht geantwortet. Ncwyork, 19. April. Rach hier eingegangenen Meldungen beträgt der Verlust des Heeres von Guatemala in der Schlacht von Chalchuapa 1000 Mann; die Truppen von San Salvador hatten ca. 50 lobten und 150 Verwundete. Lokale». Gießen, 20. April. sPost- und Versendungs-Verkehr von Gießen.) Mach der Statistik der deutschen Reichspost-Verwaltung für das Kalenderjahr 1883 ist der Post- und Versendungs-Verkehr von Gießen im Verhältniß zur Einwohnerzahl sehr erheblich. Unter den Städten im deutschen Reichspostgebiet nimmt Gießen in Bezug auf die Einwohnerzahl nach der Zählung vom Jahr 1880 die 128. Stelle ein, während es hinsichtlich des Post- und Dersendungs-VerkehrS durchschnittlich die 86. Stelle einnimmt, sogar bezüglich der hier eingehenden Briefe, Postkarten, Drucksachen und Waarenproben an Empfänger im Orts- und Landbestellbezirk die 66. Stelle und bezüglich des Betrags der ausgezahlten Postanweisungen die 67. Stelle. In welchem Umfange der Post und Versendungs-Verkehr in Gießen in den letzten 10 Jahren zu- genommen bat, erhellt aus nachstehender Zusammenstellung: Mithin Zunahme 1884 1874 in 10 Jahren Stück Stück Stück Eingegangcne Briefe, Postkarten, Drucksachen und TLaarcnproben 1 185 390 •;2';274 559 116 Aufgegebene do. i 127814 ■'.I 816 865 998 Eingegangene gewöhnliche Packete 100350 45 378 54 972 Aufgegebene do. 99 720 46 944 *2 • •1 ■ Eingegangene Postaufträge 6 232 2 034 4 198 Aufgegebene do. 8192 1 317 6 875 Eingegangene Postanweisungen 81 182 25 991 55 191 Aufgegebene do. 62 620 X 28154 X X Betrag der ausgezahlten Postanweisungen 5 713 197 931 632 4 781 565 Bettag der eingezahlten do. 4 036 360 853 212 3 183 148 Porto unb Telegrammgebühren 1811 104 409 77 194 Gieße«, 20. April. sTvroler-Concert.) Daß auch den echten Kindern der Natur die oalojiatmofpbäre nicht fremd geblieben ist, davon haben wir am Samstag im Concert des Herrn Ludwig Rainer sen. Beweise empfangen. Bei dem sicheren Auftreten der Sängerinnen und Säuger fühlte man sich ganz zu der Annahme be rechtigt, daß sich die wirklichen Tyroler in „Salontvroler" umgewandelt hätten, ober der fesche und adrette Vortrag, gepaart mit wohlklingenden, umfangreichen Stimmen, welche die Weisen aus der bergigen Heimath in ihrer ganzen Schönbei: enonen ließen, sagten deutlich, daß wir es mit natürlichen Töchtern und Söhnen der Alpen zu thun hatten. So muß man die hübschen Compositionen von Thomas Koschat hören, um sie richtig würdigen zu können; war doch der das Concert er öffnende Gailthaler Iägermarsch, der uns schon oft bei Gefangsfoiröen:c. begegnet ist, in solcher vollendeten Wiedergabe kaum wieder zu erkennen. Es ist entschieden sehr interessant, den Eoncenen^er Familie Rainer be. zuwohnen; denn Alles, was dort geboten wird, das beimelt an und verletzt den Zuhörer unwillkürlich in jene anmulhigen Gegenden, wo die "Natur ihre ganzen üderwälttaenden Reize entfaltet und ihre Lieblinge mit tHaufrischen, spinpathischen Stimmen beschenkt. Wer sollte im ungekünstelten Volksgesangc mit jenen concurriren' Selbst der stimm begabteste Sänger, der nicht dem Lande Tyrol entstammt, wird nie im Stande sein, einen Jodler zu fingen, wie ihn Fräulein Pircher Rainer gesungen bat, ebenso muß das Farbenreiche jener Melodien bedenklich leiden, wenn Unberufene über dieselben herfallen. „Auf der Alm da giebts koa Sund", darum sollte man ben Alpen finbern ihre eigenartigen Lieber lassen und dieselben nickt durck Imitation u. s. w. entweihen. Weben dem Gesang ist das Zitherspiel in Jprol eine zärtlich gepflegte Kunst und wir bekennen freudig, daß das durch mangelhafte, meist sogar schlechte Handhabung verkannte Instrument durch Fräulein Therese Prantl's virtuosen Leistungen wieder einmal zu hohen Ehren kam. Leider gibt es viele Zitherspieler, aber wenige, die Zither spielen können; man kann diejenigen, die es verstehen, dem schwierigen Instrument gute Seiten abzugewinnen, gewissermaßen mit der Laterne suchen; um so mehr wußte uns Fräulein Prantl zu fesseln und hätten wir gern noch einen Solo oortrag von ihr gehört. Zitherfteunde und besonders Zitherspieler aus Gießen waren im Saale reckt dünn gesät und hätten doch sicher manches profikiren können. Von Seiten des Publikums war der Beifall ein überaus reicher und warme., so daß er vielfach zu Da Capo Zugaben Veranlassung gab. Wir schließen mit dem Wunsch, daß uns Herr Rainer mit feiner Gesellschaft bald wieder solche unverfälschten, schönen Genüsse bereiten möge. — Gießen, 20. April. Die uns aufs Beste aus dem Winterhalbjahr 1883/84 bekannten ehemaligen Mitglieder der Theater-Gesellschaft des Herrn Tirector Braut lecht, welche für nächsten Freitag und Sonntag im Saale des Cafö Leib zwei Soiröen ankündigen (f. Inserat), haben überall in bedeutenden Städten die besten Erfolge erzielt, zuletzt noch in Dortmund. Das Programm für nächsten Freitag wird voraussichtlich folgendes sein Chaisson-Polonaise von WilniawSki, Frublingslied von Mendelssohn, drei Lieder aus dem Rodenstein-Cyclus von Scheffel (a. das wilde Heer; b. der Ueberfall, c. die Fahndung), Klänge auS der Pußta oon Popp, der Strife der Schmiede (dramatische Scene), Gedichte von Gei del und Freiligrath, der Raritätensammler, Freie Recitation aus klassischen Dramen, Schwedisches Concert, Kommt ein Vogel geflogen (wie die verschiedenen Herren Poeten, alte und neue, das Thema dieses aller liebsten Volksliedes behandelt hatten). Verwtsrdte». Frankfurt a. M., 14. April. Ein im äußersten Nordende wohnendes älteres Ehepaar wurde durch ein Zeitungsinserat in sehr unangenehmer Weise in seiner Ruhe gestört. Ein Spaßvogel annoncirte neulich, daß die alten Leute unentgeltlich Kinder in Pflege nähmen und sie während des Tages beaufsichtigten. Die Leute wurden ir Folge dessen fortgesetzt herausgeschellt und mußten den mit ihren Sprößlingen er schienenen Müttern und Vätern erklären, daß die ganze Annonce nur ein Schwindel sei, darauf berechnet, sie zu utzen. Die Reflectanlen wurden über diese Aufklärung häufig so ungehalten, daß sie die Kinder da zu lassen drohten und nur der energische» Erklärung des alten Ehemanns, daß er ihnen die Hälse umdrehen würde, verhinderte eine Wahrmachung der Drohung. Haag, 13. April. In Mastricht ist dieser Tage ein Doppelmord verübt worden. Ein gewisser Mathi Cesar Timmermans aus Heerlen, ehemals ein wohlhabender Mann, ist durch einen langwierigen Proceß ruinirt worden und mußte feine letzte Habe ver kaufen. Am Donnerstag Diorgen um 11 Uhr befand er fick in Mastricht in einem Wirthshaus und erzählte dort fein Mißgeschick, indem er yinzufügte, daß er jetzt nickt mehr nach seinem Dorfe (Heerlen) zurückkehren dürfe. Vom Wirthshause begab er fick nach dem Bureau seines Anwalts, eines Herrn van Oppen, ben er feit Jahren alben vornehmsten Urheber feines Unglücks betrachtete. Er würbe im Bureau von dem Sohne van Oppens, der gleichfalls Advokat ist, empfangen. Auf dessen Antwort, Mi sein Vater nicht zu sprechen sei, zog TimmermannS einen Dolch und brachte dem jungen van Oppen eine schwere Wunde im Unterleib bei; trotz dieser Wunde stürzte sich Da Getroffene auf ben Angreifer, entriß ihm feinen Dolch unb traf ihn mit bcmfelbcn. Auf bas Geschrei Beider kamen der alte van Oppen und feine Tochter herbei; bei Mörder holte nun einen Revolver hervor unb schoß auf Vater unb Tochter, welch? beibe tödtlich verwundet wurden; auch auf den Sohn schoß er noch. Vater und Tochter sind bereits gestorben, der Sohn ist noch nicht außer Lebensgefahr. Herr van Oppen ivar 53 Jahre alt und einer der angesehensten Anwälte am Mastrichter Gerichte seine Tochter war 19 und. der Mörder ist 57 Jahre alt. Handel und JBcrftbt. Grünberg, 18. April. (Fruchtpreise.) Weizen X 18.50, Korn X 16-80 Gerste X 16.50, Hafer X 15.00, Erbsen X 18.00, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 00.00, Kartoffeln X 4.40, Wicken 16.00. Frankfurt, 18. April. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu X 2.70—3.30, Stroh X 2.20—2.70, Eier das Hundert X 4.50—5.50, Butter 1. Qualität X 1.00, 2. Qualität X 1.20, Kartoffeln per Centn er X 225—2.50, Kohlrabi 3-0 H pr. St., Erbsen 100 Ka. 22.00—30.00 Rothkraut pr. Si. 20-30 X Huhn^L 1.50—2.00, 1 Ente X 2.00—3.50, 1 Taube 40—60 4. Hahn X 1.90—L50. Gans X 6—10.00, Welsche X 5.00—10.00. Rein seidene Stoffe Mk. 1. 33 Pf. per Meter, sowie d x 1- 80 und 2. 20 Kitz 9. 80 (farbig, gestreifte und carrirte DessinS) ver sendet in einzelnen ..oben und ganzen Stücken zollfrei in's HauS das Seiden-Fabrik Döpöt von 6 Henneberg (König!. Hoflieferant) ui Zürich. Muster umgehend- Briefe kosten 20 nach der Schweiz. Keprrtoir Der vereinigten Staöttijeatrr ?u Frankfurt a. M. Cpernbau#. Dienstag den 21. April : Einmaliges Gastspiel des K. K. Kammersängers Herrn Scaria aus Wien. Der fliegende Holländer. (Holländer: Herr Scaria.) Mittwoch den 22. April geschlossen. Donnerstag den 23. April: Hochzeit des Figaro. Freitag den 24. April geschlossen. Samstag ben 25. April: Afrikanerin. Sonntag den 26. April: Martha. Echa«spielhau». Dienstag ben 21. April: Die Widerspänstige. Hierauf zum ersten Male wiederholt. Tie wilde Toni. Mittwoch den 22. April: Harold. Donnerstag den 23. April geschlossen. Freitag ben 24. April: Viel Lärm um Nichts. Samstag den 25. April: Zum ersten Male: In der Mark. Schauspiel ir 5 Akten von Hans Hopfen. Sonntag ben 26. April: Freunb Fritz. Hierauf: Tie wilde Toni. Montag den 27. April: Zum ersten Male: Tie oerhängnißvoll< Correspondenz. Lustspiel in 1 Akt von Döring. Hierauf: Neu einftubirt Frihchen unb Lieschen. Zum Schluß: Tie wilde Ioni. Tienstag den 28. April: Zum eilten Male wiederholt In der Viark. Kirchiichr An)kigen örr roangrl. Gemrindk. Heute, Montag, Abend 6 Uhr, in her Kirche: Missions-GotteSdienst- Prediger Droh aus Berlin- -ti; W fe*i Ars ■? Sllüfn nit(ltion u. j\ y*«te Sunfi ÄMaiur fronst» miet, »ffiijt, bi. 'e Men; um fo °ch einen 6ol0; 1 Saale reih: ^cr und womit, 'einer Gesellschaii ^lbjahr 1883/81 öpctor ®rauh -elb zwei Soirk 16 besten Erfolg, solgendes sein ^delssohn, brn ■;b- Der UeberfoD Je der Schmick naritätenfammlei Kommt ein hema dieses aQt, wohnendes ältiw ise in seiner U »entgeltlich te ■ Leute mürber n Sprößlingvr mr ein SchM r diese Muffe; inr der en* öürbe, vechWi ■b verübt worben. ^abenber ÜJtanu, : letzte hade ’ö«- iWl \xv einer bais ex WB shaufe begM :r seit Jah^i i Bureau u«ta essen Autwonü > brachte dem jTi. :nde stürzte M ihn mit deiiM rochier herbei;!« mb «ter * Bater unbW Herr van 5> lastrichter W- 50, Km * .00, Lein -ä«. IOTmter|i** e*»’ ari- "KI Ifin^'n «f* Mi»*1* A = B 2976 B Gerichtsvollzieher. 2986 Lindenplatz. 2405 E S 1900 O to CO B s Neuen Bauen 21. Walz. 2948 2480 Geißler, Gerichtsvollzieher. 2987] Große astige Erbsenreiser, pr- 100 St. 80 6. Hammel. Mühlgasse 8. Robert Stuhl, Neustadt 23. Aeifgeßotenes. 2977 Ein paar fast neue Ernteleitern bei L. Mühlhausen. Bekanntmachung. Tie am 13. und 14. I. Mts. ün Distr. Eichwald abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt. Die Abfuhrscheine können Dom 1. Mai l. I. ab bei der Freih. Rentei zu Londorf in Empfang ge- noinmen werden. Papiermühle, am 17. April 1885. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Ebel. 2945 Bekanntmachung. Kommenden Donnerstag den 23. d. Mts, Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen in der Behausung der Heinrich Reger II. Ehefrau dahier ein gut gehaltener leichter Wagen mit Zubehör, ein fast noch neuer Pflug u. Egge, eine Dickwurzmühle, ferner sämmtlicher Vorrath an Schreinerwerkholz, gut ausgetrocknet, bestehend in: Eichen-Bohlen, 1, 2 n. 3 zöllig, Buchen- „ l1/4, 21/2 u. 3 zöllig, Kirschbaum-Bohlen, 1% u. 3 zöllig, Kiefern-Bohlen, l1/», 2 u. 3 Zöllig, Linden- u. Pappel-Bohlen, 1% zöllig, sowie 41 gute Fournierböcke freiwillig meistbietend versteigert werden- Steigpreise über 20 Mark können gegen genügende Bürgschaft bis zu Martini l. I. creditirt werden. Lich, am 18. April 1885. Großherzogliches Ortsgericht Lich. Gebr. Kaffee pr. Pfund 1OO, 120, 140 160 und 180 Pfg empfiehlt in bekannten guten Qualitäten Ein Omnibus gut erhalten, zwölfsitzig, billig zu verkaufen. 2947 Wo? sagt die Exped. d. Bl. Hamburg. Fischhandlung. Frischer Cabliau, Maifische, Hechte, Lebrndfrische Schellfische pr. Pfund 20 Pf., Sardinen, Rollmöpse, Tonne 2 JL, Anchovis, feinste Delicateß-Bratheringe, Stück 10 Prima Kieler Sprotten, Pfund 60 feinste Bücklinge, ger. Aale, Caviar, Sardellen. Sützc Messina-Apfelsinen, Dutzend 83 Pfg. Große Cocosnüsse mit Milch per Stück 50 H empfiehlt 2990 A. Koch. Körbe Stück 25 u. 10 H. Mittwoch den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraihe dahier 1 Pianino, 3 vollständige Betten, Tische, Kommoden, Kleiderschränke, 1 Regulator, 1 Secretär, 1 Spiegel, 1 Con- solchen, 1 Stoßkarren, sowie 1 Pferd und eine Kuh meistbietend versteigert werden. Gießen, den 20. April 1885. MitiMr. Verehrtem Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Aktien-Brauerei Gießen: per Flasche Exportbier 23 Pf. Lagerbier 18 „ Gütige Bestellungen werden frei in die Wohnung geliefert. Daniel Heil, Lohvcrfteigerung. Samstag den 23. dS. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll in meiner Amtsstube Hierselbst nochmals die diesjährige Lohernte aus den Gemeindewaldungen von Dornholzhausen, Groß-Rechtenbach, Hochelheim, Hörnsheim, Lützellinden (Markwald), Oberkleen und Reiskirchen öffentlich versteigert werden. Gr.-Rechtenbach, 18. April 1885. 2952 Das Bürgermeister-Amt. Dienstag den 21. April l. A, Nachmittags 2 Uhr, werden gegen Baarzahlung in der Flett'schen Hofraithe dahier versteigert: 141 Flaschen Bier, 75 Liter Bier im Faß, 1 Pferd. Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. Gießen, den 20. April 1885. Bühner, Sonnen- und Regenschirme werden zum billigsten Preise verkauft. Sämmtliche Neuheiten der Saison in großer Auswahl. Sonnenschirme und En-tout-eaS von den einfachsten bis zu den hochelegantesten, letztere von 50 Pfg. an- Prachtvolle Auswahl in Stoffen zum Ueberziehen. Reparaturen werden sogleich angefertigt. Johannes Zufall Besonders billig empfehle eine große Parthie Blonden und Guipure-Sprtzen für Kleider- und Mantelets-Garnitur geeignet. 2991 _____________A, Fangmann.. Nach Ausspruch eines berühmten H. Universitäts-Professors wären bei künftigen Generationen wenig oder keine Kahlköpfe mehr zu erwarten, wenn man sich von Jugend auf statt der schädlichen Oele und Pomaden ausschließlich des Haarwassers v. C. Netter, München bedienen würde, welches allein Alles enthält, was einer rationellen Haar- und Kopfhautpflege dienlich ist. Zu haben um 40 Pfg. u. Mk. 1,10 bei C. Merkel.______584 Gesellschaft ju gegenseitiger Hagelschaden-Vergütung in Leipzig. Errichtet im Jahre 1824. Bezahlte Schäden seitBestehen der Gesellschaft ca. 17 % Millionen Mark Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen auf Feldfrüchte aller Art mit oder ohne Stroh nach einem einheitlichen Prämiensatz für alle Gegenden und mit proportioneller Erhöhung nur im Schadenfalle und leistet bei Hagelschaden Ersatz bis zu V15, resp. Vs Verlust. Im letzteren Falle gegen 20% Prämien-Ermäßigung. Innerhalb 6 Jahren vom Hagel nicht betroffene Mitglieder erhalten einen Prämien-Rabatt von 24 resp. 36 und 48%. Bezahlung der Schäden 4 Wochen nach Taxe. Schaden-Regulirung unter Zuziehung von Vertrauensmännern. Weitere Auskunft ercheileu und Anträge vermitteln 2949 Agent I. I. Burck in Garbenteich, Friedrich Dreuth in Krofdorf. Hauptagent Fr. Eckert in Darmstadt. Betreffend: Konkurs über das Ver- I mögen des Gastwirths Wilhelm Wenzel von Gießen. Bekanntmachung. Zur Beschlußfassung über die Ver- werthung bezw. Verpachtung des Wenzel'schen Gartens und die Behandlung des Gemeinschuldners wird hierdurch Gläubigerversammlung ausschrieben auf Freitag den 24l. April 1883, Vormittags 8% Uhr. Gießen, den 18. April 1885. Großh. Amtsgericht. __________Müller._______2944 In der Krivalklagesache des PH. Jung XII. von Klein- Linden, Privatklägers, gegen btn Mineralwasser-Fabrikanten Joh. Kasper Spieß in Gießen, Angeklagten, wegen Beleidigung, hat das Gr. Schöffengericht zu Gießen am 31. März 1885 für Recht er* karnnt: Angeklagter wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von sechs Mark, welche im Falle der Uneinbringlichkeit mit zwei Tagen Hast zu verbüßen ist, sowie in die Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen nothwendrgen Auslagen verurtheilt. Dem Beleidigten wird die Be- fugniß zugesprochen, diese Ver- urtheilung innerhalb 8 Tagen, von Zustellung an gerechnet, einmal auf Kosten des Verurthellten im „Gießener Anzeiger" bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Nrtheilssormel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 11. April 1885. Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.2971 Grosser Ausverkauf Marktstraße 32 Narktstrake 32 des Sächsischen Strumpf- u. Handschuhlagers 2982 Sonnenftrafee 25. vermiethen ff 2941 Wallthorstraße 11 miethen. 2950 ,3m Hitlrao Vorläufige Anzeige! fesselndes 2951 * III 16 16 20 16 9 4 am Freitag den 24. April und Sonntag den 26. April 1885 der Herren Willi Schölermann, Hans Schreiner, Carl Sauermann und Gustav Rickelt. Das Programm ist ein auserwähltes, höchst Ein Posten Gardinen Reste ä Meter von 25 Pfennig an. Marktstrasse 3 2, im Laden. 4 16-4 13—4 41-4 7.3-4 56—4 Meinen werthen Kunden zeige hierdurch an, daß die längst gewünschten schwarzen Cravatteu, sowie die schwarze» Mechanik Sbltpse und Binden, leinene Herren- und Knaben-Ttulpen, ebenso Steh- und Umlegekragen in aflce Nummern, gewaschene und ungewaschene Herren-, Damen- und Kinder-Hemden in allen Nummern wieder cingctroffen sind. Billets im Vorverkauf ä Mk. 1.50 sind von heute ab bei Herrn Friseur Gust. Gerhardt, Lindenplatz, zu haben. 2956 Em kräftiges, in Hausarbeiten schon einigermaßen erfahrenes Dienstmädchen wird zu einer kleinen Familie für 1. Juni gesucht. Neuenweg 62, II. St. Jul. Karl, Grünberg. I. Kämmerer, Lieh. L. Schilling, Schlitz. G. C. Volkmar, Lauterbach. P. Lantelm II., Londorf. Anmeldungen von tüchtigen Landwirthen, welche durch Agenturen ihre Einnahme verbessern wollen, sind mr stets erwünscht, unter Adresse: Director Gaulö in Darmstadt. •<* Redaction: 8L Echcyda. — Druck und Verlag der Brühl'tchen Druckerei (Fr. Ehr. Dietsch) in Gießen. Die heutige Rmumer enthält 1 Blatt and 1 Beilage. Amtliche kethfchafte Horn Spähne abzugebcn in jeder Quantität- 2989 Chr. Daudt, Wolfstr. 13. Carl Pietsch II. Anfertigung aller Arten Ltrümps Locken, Beinlängtn, Jacken, Kai' preußische Haqel versicherunns-slclleu-Zesessschasl. Dieselbe versichert Bodenerzeuqnisse gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest und billig, Nachschub werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren coulant und unter Zuziehung voi Landesdeputirten regulirt und binnen Monatsfrist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherung!! auf mehrere Jahre genießen einen angemeffenen Prämien Rabatt, welcher sofort von der Jahresprämie in Abzu: gebracht wird. Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Ausnahme von Versicherungen stets berer. und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergeben ft. Der Generalagent: Carl Gaule, Darmstadt. haben, in angesehener Lebensstellung id befinden, wollen sich behufs eventuelle: Uebcrnahme an Hr. Ackert, TarmOaM Generalagentur, Hoffmannstraße 8, w Aufgabe von Referenzen wenden- 29»' Schutt kann gegen Vergütung angefahren werden 1995 Aug. Noll, Pulvermühle. 20-FrancS-Stücke . . . do. in Vi . (Englifdje SouoereignS Rutsche Imperiales . . Ducaten ...... Dollars in Gold . . . Die Agentur »ar «mc« der Allgemeinen Renten wärmer, Damenwesten, wollener s- baumwollener Herren - Unterhosen Damen» und Mädchen-Unterröcke. Anstricken von Strümpfen «w Socken. Geld» GourS. 2979 Ein schon möblirtes Zimmer zu vermiethen. Bismarckstraße 14, Hl. Stock- 2981 Schön möblirtes Zimmer. Wallthorstraße 23«_ 2984 Ein schön möblirtes Zimmer zu WS UaA-d-ü, tlt t ,fl unten* aitiumtlbi . j,. nrtunix in« 6kbtn -en 22. jtMmal : ffiot /»rtffbang । VA pir S. SL rtft pfrigtn 1 nk tiaigt gant c Die Vaterländische Hagel-Verstcherungs-GkskUschast in Elberfeld, gegründet mit einem Kapitale von drei Millionen Mark, versichert zu billigen und festen Prämien, bei welchen nie eine Nachzahlung erfolgen kann, BodenerzeugM" aller Art, sowie Glasscheiben gegen Hagelschaden- Die Versicherungen können auf das lausende Jahr, oder aus unbestimmte Dauer, oder aus eine bestimme Reihe von Jahren abgeschloffen werden; für letztere wird ein entsprechender Prämien-Rabatt gewährt- Die Schäden werden in liberaler Weise regulirt und die sestgestellten Entschädigungsbeträge prompt innerhalb Monatsfrist voll ausgezahlt. Nähere Auskunft über die Versicherungs-Bedingungen und Antragsformulare bei den unterzeichneten Agenten in " ...... 2985 Der dritte Stock meines Wohnhauses, bestehend aus 7 Zimmern mit sämmtlichem Zubehör, ist auf 1. August, auch cvent. früher, zu vermiethen. Eduard Ottens. 2975] Laden mit Logi^ zu vermiethen- M. Kann, Lindenplatz. 2972 Ein unmöbl- Zimmer zu ver- NachmittW Herr M vutttnl zu' ,to Mmühlt 1 1®° Häch'elma W, fünf r,-( ichwne Ac - -nxnter ein UL 5* Raixl Nh ^,bil y trode L.Wen, Ut\unb ”hi * Werbet I *• X Warnung. Ich warne hiermit, meiner Tochüi Marie MöbuS etwas aus mein« Namen zu borgen, indem ich fit nichts haste. Burkhardsfelden, 20- April 188a 2967 Friedrich Modus 2594 Ein junge-5 Mädchen aus ai ständiger Familie kann in einem hiesig» Putzgeschäste in die Lehre treten- Schrift!. Offerten unter R. P. 20 t sorgt die Erpcd- d. Bl Maschinenstrickerei von 2961 Ein freund!- möblirtes Zimmer zil vermiethen- Sonnenstraße 6. 2953 Ein Zimmer an eine einzelne Person zu vermiethen. Lindenplatz 3- 2957 Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Eingang von dem Eorridor- Westanlage 26, 1 Treppe hoch. 2988 Ein möblirtes Zimmer, monatl. 9 JL, in der Nähe der Kaserne, zu vermiethen. Näh, i. d- Exped- d- Bl- 2962 Möblirtes Zimmer nächst der Aula zu vermiethen- Bismarckstr. 7, 3. Stock- 2964 Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen- E^Plank, Marktplatz- 2969 Zwei schön möblirte Zimmer zu vermiethen bei I. Hirz, Glaser, Seltersweg. 2955 Ein schön möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Postsecretär Mittler Grünbergerstraße Nr. 47. 2954 Möblirtes Zimmer und Cabinet, mit oder ohne Pension, zu vermiethen. Oöwaldsberg 41, 2 Treppen. Vermischte Anzeigen. 2980 Eine Lauffrau gesucht. Von wem? sagt die Exped- d- Bl- 2983 Einen tüchtigen Gehülfen sucht Karl Köhler, Schreinermeister. 2974 Ein Kellnerlchrling gesucht- ___________________Caf6 Schwinn- 2973 Ein Mädchen, im Kleidermachcn erfahren, sofort gesucht- Jetta^Stein, Bleichstraße 5, III. Stock. 2978 Einen braven Jungen für leichte Hausarbeit sucht Philipp Uhl. 2968 Einen zuverlässigen Burschen sofort gesucht. Gg. Unverzagt Kaplansgasse 5. 2966 Einen tüchtigen zuverlässigen Knecht suchen auf sofort Jean Dcrn &, Eo. 2965 Eine Frau oder Mädchen in gesetztem Alter wird für einige Stunden des Tages zum Ausfahren und Wartung eines Kindes gesucht. Näh. Exped. d- Bl. 2963 Zwei Arbeiter können Jtoft und Logis erhalten Neuenweg 8 —2860 Ein in Küche und Hausarbeit erfahr. Mädchen sucht Stelle Sonnens 2992 3 ii unserer mechanischen Weberei finden Knabe»» und Mädchen dauernde Beschäftigung. Gebr. Homverger äe^oehne. 2959 Gesuckt zum 15. Mai ein gut empfohlenes Mädchen für eine kl- Beamtenfamilie in Wetzlar. Näheres in der Exped. d- Bl-_________________________ 2746] Schüler höherer Lehranstalten erhalten gründlichen Privatunterricht. Zu erfragen in der Exped- d- Bl- Anllalt iu Stuttgart i,™ wird pr. 1. Mai d. I. vakant- kvmth'e Bewerber, die etwas verwendbare An' M-Buseck: W- Körber II-, in Langgöns: Hrch Mohr. Ettingshausen: S Loewenberg, „ Langsdorf: Hrch. Roth XI, Gießen: F. Hoffmann, „ Steinbach: G Loewenberg, Groß'Buseck: B Stephan, „ Steinheim Carl Wolff. Grünberg: W. Kurtz, „ Treis a d.Lda: J. Becker VI, Grüningen: G H Bender, „ Wieseck: Ph. Hildebrand 32. Beilage zu Nr. 91 -es „Gießener Anzeiger". *gers ? schwarz in { itr°ffen |inl. 298 itlö, », 11 Bodemijkiig,- auf «ne beß» rt ' plompt innere, rtheten Slgenfj XI, ierg, 1, and III. 2M W? billig, Nachsßsi nter Zuziehung m hlt. Versch«-- :e§prämie in L mngen fite Aufgebot. Auguste Jäger von Londorf hat das Aufgebot des Sparkaffen-Ein- lsgefcheinS der Sparkaffe Gießen, Nr- 32734 über 80 en 21. und Mittwoch den 22. April l. I., jedesmal 2 Uhr Mittags, Wolkengaffe 17 Fortsetzung brr Vrrkeigrrung les gur E. Schramm'schen Concurs- maffe gehörigen Mobiliars, als Betten, Mbtti einige ganz gute, Weißzeug, Küchen- slbramk, Schränke, Spiegel, Tische, Stühle rc. Hoffmann, .^791 Concursvcrwalter. M ---------— wollen, Wetzlar. ns ' tur für * en M i Stuttßli den, eine Kabelwinde, eine Wagen- minde, Flaschenzüge, eine Parthie Gerüst-Dielen und -Stangen, eiserne Schrauben, diverse Rammthelle, eine "Partie trockene eichene Schreiner- öVhlen, gSr von II s»S Salattartoffeln, log. Mäuschen, empfiehlt 2788 H Klotz, Gemüsehandlung. I. vakant. , was verwend: ner LebensM - idi behufs cv-M- Ackert, MB HoffmannstM^ Mmndeii^ Am Mittwoch den 22. Aprils Nachmitt^ von 2 Uhr an, -ÜBt Herr Maurermeister A. MertenS zu Wetzlar in seinem Lohnhause fämmtliche Oeeonowie - Ge- räthschaften, als: diverse Wagen, einte Fegmühle, eine Schrotmühle, zwei Häckselmaschinen, eine Doppel- puunpe, fünf Jauchepumpen, eine neue schwere Ackerwalze, zwei Pflüge, darunter ein Schaufelpflug, zwei ‘lltlllfl. lLggen rc., ferner ein gute- star- 1 Sr 1* Arbeit-Pferd, eine Lkuh, ^l-verse Futtervorräche; ii etwas aut" ftmmiltche Maurergerath- ’tt, indem schäften, darunter schwere Win- ftmmtlicheS Schreiner- und Schlofferwerkzeug, u. a. eine Feldschmiede, fmitr fäwmtliche Bureauuten- f lien und diverse Möbel, als; Schreibtisch, Schränke, vier Bettstellen, mit und ohne Matratzen, eine Kinderbettstelle, Tische, Stühle :c:. rc. meistbietend öffentlich gegen gleich baare Zchilung — die größeren Objecte auch zrgeen Stellung zahlungsfähiger Bürgen Mir Zahlungs - Ausstand — versteigern. Ernst Boecker, OT Eommiffionär. "Id Allgemeiner Anzeiger. Holzverkauf. Donnerstag den 23. d. MtS., von 9 Uhr ab, wird bei Herrn Lauz in Wißmar nachoerz. Holz aus, d. Gemeinde-Walde Wißmar «ersteigert, und zwar: Raummeter Aus District Holzart Scheit Knüppel Reiser a. Stöcke d.Svrockh. Berghausen 3. 4 Buchen Eichen 11 20 13 830 — K Gemischt — 1 — — K Kennelsheck 12 b. 15 Buchen 271 303 1175 a. 31 b. 4 Z Beckert 30 Buchen 20 14 — — Eichen — 4 — — E* Kreuzeck 37 Buchen — 4 — — a Fichten — 2 —- — d Gemischt — — 1490 — o Wolfsgräben 39 Buchen — 2 — — Gemischt — — 1005 — CB Totalität 18. 19 b. 20. 23. Buchen 2 6 2 — B 24. 25. Eichen 3 — — — Gemischt — — 595 — zusammen also Bucken Eichen 304 3 349 17 2007 a. 31 b. 4 sr Gemischt — 1 3090 — S 2816 Fichten — 2 — — Crofdorf, den 15. April 1885. Das Bürgermeisteramt. Kleiderstoffe empfiehlt in den modernsten Genres zu billigsten Preisen F. Holberg 1758 Kircheuplatz. W. Zurbuch’sche Lacke, Firnisse und Farben die anerkannt vorzüglichsten für Gewerbe- und HauShaltungSzwecke offerirt zu gewohnten Preisen Otto Schaaf, 2793 Pächter des Znrbuch'schen Materialwaaren-Geschästs. Englische, französische u deutsche Spachteln, Pinsel in reichhaltigster Auswahl, für Maler, Lackirer, Vergolder etc. Blattgold, alle Sorten Bronce, Copal-, Bernstein- u. Schellackfirnisse zu allen Zwecken. Niederlage ficht englischer Eache für Wagen, Gestelle, Möbel, Fussböden etc. bei 2599 Emil Fischbach. Damenconfection in größter und schönster Auswahl zu billigsten Preisen, Jaquettes von Mk. 8,50 an, Regenmäntel „ „ 7,— „ Große Auswahl in Kinder-Regenmänteln empfiehlt F. Holberg 1743 Kircheuplatz. Normal-Hemden, Raden und Hofen nach Svstem Profeffor Dr. Jäger, für Damen und Herren, sowie alle Arten Hemden, Jacken und Hosen, in Seide, Wolle und Baumwolle, Socken, Leibbinden, Iagdwesten, gestrickte, gewebte und geknotete Filetjacken in allen Größen und Weiten empfiehlt 2837 H. Rübsamen. Aeilgeßotenes. 2778 Heu und frühe Rosenkar- toffeln zu verkaufen. Wilhelmstraße 2. WWW in allen Qualitäten mit Mrmendruck empfiehlt zu billigen Preisen Brührsche Druckerei. Iiir Bienenfreunde. 8 bis 10 Bienenvölker in Strohstöcken sind billig abzugeben. Lehrer Horn, 2812 Wieseck. Kleesamen als: rothen, weißen, ewigen und schwedischen, Thymothe- u. Grasfamen empfiehlt 2876 I. G. D. »apst. Billig u. gut! Gebr. Ksffee garantirt rein und kräftig schmeckend, per Pfund 97 Pfg., roh per Pfund 80 Pfg. bei Carl Schutte H , 2366 Neuen Bäue 17. 2777 400 Hl Klafter Ackerland im Neustädter Feld zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres bei Herrn Fr. C. Semmler. Fußboden-Anftrich Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, Leinölficeativ, zum Entölen, Weingeistlack, sofort trocknend, Lackfarbe, in wenigen Stunden trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt 2094 Emil Fischbach. Eichenholzbeize, Mahagonibeize, IV ussbaumbeize, Schwarze Beize, BrunoleYn empfiehlt 2598 Emil Fischbach. Fste. Eiergemüsenudeln, türk. Zwetschen und Apftlspalten empfiehlt 1931 Robert Stuhl, ________________Neustadt 23. Mai-Dowle. Mai-Wein per. Flasche 50 la. Export-Aepselwein pr. Fl. 25 83er Deidesheimer „ „ 60 81er Ober-Zngelheimer „ „ 90 H. Für absolut reingehaltene Waare leiste jede Garantie. Bei Abnahme von mindestens sechs Flaschen liefere frei ins Haus; in Gebinden billiger. Für Wiederverkäufer und Wirth« Ausnahmepreise. Emil Schmoll* 2722 (Frankfurter Hof). J. H. Fuhr Sounenstraße 2S empfiehlt in ganz neuer Sendung Damen- und Kinderkragen, Rüschen, weiß und farbig, sowie noch eine Parthie Rüschen -Reste von 5 H an, farbige Blonden, farbige Wollspitzen mit Gold re. öu_ den billigsten Preisen.2396 Zwei Spiegelscheiben 2,10 Mtr hoch, 1,19 Mir. breit, tadellos, sind inWetzlar unterm Preis abzugeben. Näheres in der Exped. d. Bl-_______2808 Strümpfe Socken und Bein^ängen, S«rickbaumwolle in weiß und farbig, empfiehlt in prima Qualitäten zu besonders billigen Preisen Robert Haas, 2715 Seltersweg 18. tomüenQoleii in Casfinet rc. rc- i JL 150 bei Louiö Rothenberger, 2448 Neuenweg 22. Linoleum (patrntirt rugl Korkteppich) empfiehlt billigst 1101 G. Blödner, Bahnhofstraße. 2875 Ein bonfirmanden-Rock (fast neu) wird billig abgegeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl- Große- Grabkreuz (nen) billig zu verkaufen. I. Rothenberger, 2877_______Lindenplatz.______ Ein gutes Zugpferd Stute, 9 Jahr alt, zweispännig gefahren, billig zu verkaufen. 2781 Näheres Bahnhofstraße 60 I. Sonnenschirme für Herren, sowie Regenschirme für Damen und Herren, von den billigsten bis zu den feinsten, empfiehlt 2838 FF. Hübsamen. Xommerhandstbuhr. in Eil de cos, Til pers und Seide, in allen Farben und Längen, Glsre- u. dänische Handschuhe von 2—6 Knops lang, in verschiedenen Preislagen empfiehlt Köberl Haas, 2716 Seltersweg 18. Wermielhungen. 2854 Ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Eabinet, billig zu oermiethen. Steinstraße 46. 2858] Möbl- Zimmer zu oermiethen. __Seltersweg 1. 2864 Ein Zimmer mit Pension zu ver- miethcn. Näheres in^der Erded- d- Bl. — 2861 Zwei schön möblirte Zimmer, zusammen oder einzeln, sind zu oermiethen. Ludwigsstraße 5«, parterre. 2543] Gut möblirte Zimmer mit Eabinets, mit und ohne Pension, zu oer- miethcn- Frankfurterstraße 11, 3. Stock, neben dem Hessischen Hof. 2569 Ein schön möblirtes Zimmer inü Eabinet zu oermiethen- Neuenweg 22. 2726 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen- Badnbofstraße 62. 2730] Möbl. Zimmer zu vermietden- Neustadt 1, Ecke der Bahnhofsir. 2856 Ein möblirtes Zimmer zu vcr- miethen. Asterweg 1. Redaction: Vortrag und Besprechung über Arbeiter-Colonien und Natural-Verpflegungs-Stationen. Dienstag, den 21. April, Abends 8V4 Ahr im Cafe Cdel. Den einleitenden Vortrag wird Herr Pastor Drob, Reiseagent des Centralausschuffes für innere Mission in Berlin, halten. Die Unterzeichneten beehren sich, Alle, welche sich für diese Fragen interessiren, dazu einzuladen. 2794 Dr. Boekmann, Provinzial-Director. Bramm, Bürgenneister. Dingeldey, Pfarrer. Fresenius, Polizeirath. Dr. Harnack, Pcoseffor. E Kauffmann, Fabrikant. Dr. Naumann, .Pfarrer. Schlaffer, Pfarrer. Stamm, Gymnasiallehrer. Stammler, Langerichts-Director. Verein hessischerLehrerinnen zur Gründung einesHeims. Einladung zur Generalversammlung Mittwoch den 29. April 1883. Nachmittag- 3 Uhr, im oberen Saale des Rathhauses zu Darmstadt- Gegenstände der Tagesordnung: 1) Vorlegung der Rechnung für 1884. 2) Rechenschaftsbericht. 3) Zusätze zu Z 12 der Statuten, betreffend die Vertretung der Lokalvereine im Vorstand durch Delegirte derselben, Zusatz zu S 17, beantragt von den Lokalkomitö's in Offenbach nnd Gießen. Alle Mitglieder und Freunde des Vereins haben Zutritt. 2711 Der Borstand. Schwarze üicliemire per Mtr. doppelbreit von Mk. 1,20 an. Rache besonders auf einen Double Cache- mirc per Mtr. M. 2,60 prima (Qualität aufmerksam. F. Holberg 1755 Kirchenplatz. Lungen- und Halskranke, (Schwindsüchtige, Astlimaleidende), werden auf die Medlcinal-Pflanze ..Herba Homeriana“ aufmerksam gemacht. Dieses von bedeutenden Aerzten gegen jene Leiden erprobte Z? Mittel allein echt zu beziehen durch das Special-Depöt von A. Wolffaky, Berlin H., Welaaenburgerstr. 7S. ^*422/ Daselbst ist auch die Brochüre über die „Heilwirkung und Anw en düng der Medlcinal-Pflanze ..Herba Homeriana“ kostenlos zu bezieh en ~Ein Packet ä 60 Gramm für 2 Tage kostet JC 1.2". Ich warne namentlich vor Ankauf der von J. Kirchhöfer und E. Weidemann gefälschten Homeriana. 1455 Paolo Homero, Entdecker und Zabereiter der „Herba Homeriana *■ Sämmtliche dem freien Verkehr überlassene Apothekerwaaren sind in bekannter tadelloser Waare stets zu den billigsten Preisen zu haben in der 31 edicinaIdrogerie von Otto Schaaf, 2792 Selter-weg Nr. 39. Kleiderstoffe. Loden, Alpacca, Beige etc. empfehle in großer Auswahl. Gleichzeitig mache auf meine bekannten soliden Qualitäten in schwarzen Cachemirs aufmerksam. 2901 ____August Montanus. Adressbuch deiliadlGiessen für 1885 Eremplare deffclbcn sind ä 3 Mark in der Erpc- dition des „Gießener Anzeiger" zu baden. 2886 Möblirtes Zimmer zu DtrmittS-J Destanlage 11 (3- Stock. 2902 Zwei ineimindergehende mibl nl' Zimmer, auf Wunsch mit 2 Betten voller Pension, zu oermiethen bei Wittwe^ Lovy, Bahnhofstraße. 2903 Schön möblirtes Zimme- c- Cabinet in der Nähe der Aula zu » mietben. Wo? sagt die Erp_ 2776] Parterre-Äohnung, 5 Zimn r u^s- w-, zu vermietben. Wilhelmstraß; 2294 Der von Herrn Dr. Haupt < wohnte mittlere Stock meines Hausen :■ per 15. Juli zu vermietben ___________A. Wallenfel» W»e. ^aben Selterbweg 25 wegen Geschästsverleg i zu oermiethen Ctto Echaas. 2*27 Ein Logis zu oermiethen- Laden mit Wohnung, gr- o. JL, t oermiethen. Wettergasie 5^1 1912 Wallthorftraße 6: Laden ri Logis zu oermiethen- Fermifchle ün}ciflen. 2853] Mädchen können sofort Stelle halt. Näh. Dermietbsr. »tagen. Marktstr.' "2190 1 oder 2 Schüler, welche b fige Lehranstalten besuchen wollen, sind« freundliche Aufnahme mit guter Pensi' preiswürdig^ Neustadt 4b “2614 Einen VLckerlehrlln- such' __(carl rteindee-er-, 2256 Einen Lehrling sucht Kr. Weinhardl, Schreinermerstf. 2755 Ein im Polster- und fach erfahrener Gehilfe kann sofort »rd i erhalten- Wilh. Friedel- Sattler und IWL 2910 Ein braver Junge in die Le!' 5 gesucht. W. Müller, Schreinermetste' Steinstraße 4^ 2931 Ein »ellnerlehrling, fern ein aegeljunge gesucht- Eaf4 E^eu, Aür Schneider! leinen Rock- und einen Weste-- arbeiter sucht ? - I. Becker, Babnbosittaße 2613 Ein solider Bäcker, der am Ost' arbeiten kann, gesucht, -arl Lteinderg^- "”2737 Ein durchaus anständiger und verlässiger Mann als fttantenwett« gesucht. Näheres zu erfragen ui tetn i jchastszimmer der Lctien-Brauerei Greyc . A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen- 3 Die bas 65- vorder .^sichniden B Sildung der kblehnunW \v& zußumhMnf : ren Mer Arid nir die gesai 'einer üRatifi s«da 6ape, ’ianlwl m 'n rniMt ."chcklge ui 'V, dn rov cn^tnon Kräfte «ich oenn den lau oeren, praftij Iftne ganz al um Lellmeei basen, und 1 wth mit Eng! freilich muß ^«re gönnen, .^langen am «d-r ägj w Grenz« ’t'^n ju tn « einigen H g he 4u ec,8* Met fi**1 Äenti^ ut Mm, wa •” °°« VH tarn IT°ttl4rüt ®*5wen ri **« wrtrie SÄ? «■»Sä