17 Mittwoch den 21. Januar 188S Gießener Anzeiger Amts- uni). Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. . ... ... . Preis vierteljührllch 2 Mars 20 Vf mit WriRgrrLItt. e*rr*tl: Schulkra-e 7. CHdetnt tiflll* mct «usnaLme br5 Wontug». kurch ble Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 5<» Vt ___————rw—u—currocTJraww HnrwviawwK« mmjmmmimi ■■ ■ Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Grobherzogliches Mnisterium de» Innern und der Justiz hat die Genehmigung zur Vornahme einer mit bem diesjährigen Frühjahrssaffelmarkt ii Vutzbach ru verbindenden Verloosung von Faffeln, Rindern, Schweinen und Landwirthschaftlichen Geräthen unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10,000 Loose ä 1 al ausgegeben werden dürfen und (abzüglich eines Betrags von 300 JL für Prämiirung) mmdestens 70% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenstanden zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, am 17. Januar 1885. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Grobherzogliche- Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Verein für Vogel- und Geflügelzucht (älterer Verein) in Darmstadt die Erlaubniß zur Abhaltung einer im Monat April d. I. in Verbindung mit einem Vogel- und Geflügelmarkt vorzunehmenden Verloosung von Zuchtgeflügek und anderen, die Vogel- und Geflügelzucht fördernden Gegenständen unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 6000 Loose ü 25 zur Ausgabe gelangen und mindesten- 65% de» Bruttoerlöses der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden. — Es tfl der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. ä , Gießen, am 17. Januar 1884. Großherzogliches Krel-amt Gießen. Dr. Boekmann. ___ Betreffend: Die Einführung des Turnunterrichts an den Volksschulen. Gießen, am 17. Januar 1885. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen en die Schulvorstände des Kreises. Sie wollen iiach dein unten vorgedruckten Schema über das Turnwesen der Volksschule in Ihren Gemeinden unter möglichst genauen Angabe« innerhalb 8 Tagen an uns berichten. * Dr. Boekmann. Einladung M Mahl des Vorstandes der israel. ReNgionsgememde fu meßen. Es wird hiermit zur Kenntniß der Interessenten gebracht, daß, da die Dienstzeit des Vorstandsmitglieds Herrn Isaak Hanau abgelaufen ist, gemäß den Vorschriften der Wahlordnung vom 4. August 1871 die Wahl eines Vorstandsmitglieds der israelitischen Religionsgemeinde zu Gießen Mittwoch den 28. Januar I. I. in dem Saale des alten Rathhausss dahier stattfinden soll. . r . , . .. Qr,Q. m Sämmtliche nach § 2 der genannten Wahlordnung Stimmberechtigte werden zur Wahl mit dem Bemerken emgeladen, daß die Abstimmung Vormittags von 9-12 und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr stattfinden wird und das austretende Vorstandsmitglied wieder wahlbar ist. Gießen, den 16. Januar 1884. Der Wahlcommissär: Nömheld, Regierungsaccessist. _____ _ _ Gemeinde. Turnraum. Geräthe. Zahl der Klaffen. Zahl der Turnstunden. Bemerkungen. 1) Arheiligen 2900 Einw. Schulhof, genügend. Im Winter Saal eines Wirthshauses. 2 Springpseiler mit 2 Sprmgschnü- ren und 2 Sprungbrettern. Stäbe, Schwingseil und Bälle. 8 Klaffen, 4 Knabenklaffen 6 wöchentlich. Den Unterricht erthettt Lehrer Weitzel genügend. 2) Bessungen 6900 Einw. Großer Schulhof nebst Turnhalle. Vollständige Ausstattung. 11 Klaffen. 18 wöchenttich. Dtädchenturnen obligatorisch. Politische Ueberficht. Gießen, 20. Januar. Der Kaiser hat angeordnet, daß anläßlich des Ablebens des Prinzen August von Württemberg die Officiere des Garde-Corps 5 Tage, die des 1. Garde-Regimenls z. F. und des Garde-Kürassier-Regimentes 10 Tage und die des Posen'jchen Ulanen-Regimentes Nr. 10, deffen Ches der Prinz war, 14 Tage Trauer anzulegen haben. Am Freitag Mittag fand in der Berliner Schloßkirche unter außerordentlichem militärischen Gepränge die Trauerseier für den verewigten Heerführer statt, welcher der Kaiser, die königlichen Prinzen, säst sämmtliche Mimster, Feldmarschall Gras Moltke und zahlreiche Officiere in Parade-Uniform beiwohnten. Am Abend erfolgte die Uebersührung der Leiche nach Ludwigsburg in Württemberg, wo sie laut testamentarischer Bestimmung des Verstorbenen beigesetzt worden ist. Nach dreitägiger Debatte hat der Reichstag am Freitag die Verhandlungen über die von verschiedenen Seiten — vom Centrum, von den Conservativen, von der Reickrpartei und von den Nattonalliberalen — einge- brachün socialpolitischen Anträge zu Ende geführt und wurden sämmtliche Anträge an eine Commiiston von 28 Mitgliedern verwiesen. Eine eingehende Analyse derselben würde an dieser Stelle zu weit führen und müssen wir uns begnügen, darauf hinzmvelsm, daß die Tendenz aller Anträge eine durchaus arbeitertreundliche war und sie sich in dem Bestreben begegneten, empfindliche Lücken in unserer Fabrik-Gesetzaebung auSzusüllen. Die hauptsächlichsten Fragen, die hierbei zur Erörterung gelangten — diejenigen des Normal-Arbeitstages, der Frauen- und Kinderarbeit und der Sonntagsarbeit — find keine neuen Themata mehr, sondern in der Oeffentlichkeit schon des Oeiteren erörtert worden. Auch die soeben beendeten Verhandlungen des Reichstages haben keine wesentlich neuen Gesichtspunkte über diese Gegenstände gebracht und im Uebrigen dargethan, wie nothwendig, aber auch wie schwierig die Lösung dieser Frage ist. Das Ergebniß der dreitägigen Berathung ist insofern ein negatives gewesen, als bei dem näheren Eingehen auf die beregten Fragen immer klarer geworden ist, daß der neue Zustand mit erheblichen Nachtheilen für die Industrie und mittelbar auch für die Arbeiter selbst verbunden sein würde. Da, wo die Frauen- und Kinderarbeit besteht, würde der Wegfall derselben die vorhandene Noth nicht mildern, sondern vergrößern, die Ernährung der Arbeiterfamilien würde alsdann viel schwieriger werden. Der Normal-Arbeitstag wird da, wo er besteht, wie in der Union, in England und der Schweiz nicht innegehalten, die Arbeiter selbst dringen in Zetten günstiger Conjuncturen auf die Ueber- schreitung desielben- Endlich ist die Sonntagsruhe nicht in allen ä^ergeu oer Jndustrie-Thäligkeit durchzuführen, wett dann für die Reinigung der llUajchrnen keine Zeit übrig bliebe und wett Verkehrsstockungen eintreten würden. Db die Anträge in der Commissionsberathung eine andere Gestalt gewinnen werden, durch welche sie sich für das praktische Leben verwerthen lauen, bleibt warten. Am Samstag und Montag beschäftigte sich der Reichstag mit dm noch nicht erledigten Capiteln des Mttitär-Etats. Seit Donnerstag tagen die beiden großen Parlamente des Reiches und Preußens wieder nebeneinander und^wird diese Concurren; für beide parlamentarische Körperschaften jedenfalls die atten Unzuträglichkettm im Gefolge haben: indessen, die Sache ist nun einmal nicht zu ändern und so werden sich Reichstag und Landtag mit ihren Geschäften einrichten muffen, so gut es eben geht. Das Abgeordnetenhaus constituirte sich am Frettag, wobei das Präsidium (ö. Köller, Frhr. v. Heeremann, v. Benda) und die Schriftführer der vorigen Session per Acclamation wiedergewählt wurden und hat am Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 19. Januar. Die Commission des Reichstags für Vorberathung der Anträge der Abgeordneten Munckel und Reicher.sperger wegen Wiedereinführung der Berufung in Strossachrn Hst eine von den Conservativm und Nationalliberalen beantragte Resolution angenommen, durch welche e8 für inopportun erklärt wirb, wenn daS HauS sich mit diesem Anträge beschästigen wollte, nachdem die ReichSregieruag einen hierauf bezüglichen Entwurf autzarbeiten lasse und den Wunsch ausspricht, daß die Vor- leauno dieses Entwurfs an den Reichstag bald erfolgen möge. — In der Budget - Commission deS Reichstags erklärte der Staatssecretär Stephan, daß er es nicht für unmöglich halte, die Gebühren für den Telephon- und Telegraphenverkehr herabzusetzen; er lehne dies ober entschieden für die nächste Zeit mit Rücksicht auf die allgemeine Finanzlage ab. Er fügte hinzu, Deutschland habe den billigste« Tarif von allen Ländern. „ n p c o — In dem Abgeordnetenhause fand die erste Lesung des Etats statt. Der Finanzmtnister führte hierbei aus, daß der Etat pro 1883—84 die gehegten E-wartungen um 3 Millionen übirtrosfin habe. Der Gesammtüberschuß, der namentlich aus dm Lokales. Gießen, 20. Januar. Gestern Abend wurde ein se. 24, Jungk, Kayser, Vicefeldweb-l vom 1. Bst. (Mainz) 4- Großh. Landw.- Regts. Nr. 118, zu Sec.-LicutS. der Reserve des 3. Großh. Jnf.-RegtS. (Leib-Regts.) Nr. 117 — befördert. Frankfurt a. M, 17. Januar. Heute Morgen veranstaltete die Polizei eine genaue Durchsuchung der Gärten an den Häusern im Sachsenlog, ' (sidhi «L ' ! »Ak *b 6oklt 6t(imn ^N. bcil t ^n^e| NT >Pf«« SatbiX ”' n|ü Mn itt J? ^Mgtlng olj »’M« wü 5* am* feMu 'a6|n, tommniTt ,bur» eint tat. d-S »tttg«: t r-her Sdintt. en. Grafen Münftkr Oesterreich- z« 'Mgen aus die welcher ihm QU! längere Zeil Jnsanlerie nach Wm ^\m heute den et. Die ruistich in's SchlvedUe er Seyben. dem i der Landtags- Verzeichniß der en, woraus der Irrenanstalt in inen. nung des Reich», esetzentwürse er. •f, Industrie w täuschen Uebun« :r Gehälter snr Msetzung von Lteuer-Erhohung w lchteo SamStog den. Dnsktbe war üustande aui Ittn m Mitt erfroren, j hiSjcht bestimmten den 21. 8»615. s-ägs “WjJSwW* tun 6e" nnb * «&S rjsfi* “'•tfÄ htm juDfi KK unter bemMben BrrbadU stand. N-Sdem e« dem Fremden gelungen wir, ftta Alibi nnAiuareifen n>u »e er edeniall« rottbrr tntloffen. O0*,U»er « mdb-t: .«>« vielleiLt der Mllwistenl»-it an dem in Frankfurt .»r«ttommenen M-rd oz-bäd)ib wurde au» 61er (Ootftnbrm) g-stern fellber herum,elrl'drn. ohne feinen Koffer zu dolen. (Seilern forderte ?rrt”n|elb n jurflef unb da er über seinen seitherigen «erbleid widersnrechenbe Angaben gab. wurde er fefiget alten.* tu 5) ».-ntfurt o M, 19. Januar. ES wird behauptet, daß wegen deS an Dall.tt" Id Dr. Rumpff oerübten Morde» tm ®an|tn bereit» über 100 Personen Ber. haftet feen sollen W.e Niel Pe,bastele auch sehou wieder freegelassen worden, wird niedt onaeaeben. Dur» die ©entbarmea non Bergen und Preungesheim wurden am *«m»U. »rel gut gekleidete Herren Berhastet und In da» G.sLngnist nach Bergen ^-elüdn Utbnarr.e lausen die sonderbarsten SerÜedie so durch, und gegeneln-nder, !ag Neemnnd tm Stande Ist, nicht da» Wahre oom Falt»'N, sondern nur da« Wahr, 'chrinttche oom Unwahtsch-enilch.n zu unterscheidem Do» BemeekenSwertheste est wohl, dast man Heer in den Btrschleder.sten K'-elen der Meinung sich »uneegt. baß der Mord Niehl durchaus noi eenem Anarchisten °u»gesührt fehl müfle. sondern von einem Menschen nneaefübrt sein kb-rne. ber mit den Anarchisten nicht da» Geringste ,u tbun hat. ES wird dureiuf blngewiesen. bah en ntuerer Z.it die Frankfurter Polizei und im Besonderen der er. nordete Politeeratb Rumnff gegen die Prostuulrteu und deren ZudSiter mit Susterfter £»«■(Borgegangenset. Ist rt nun so desonberSunwabrschelnllch. bah em .LouiS* seinen «rtmm gegen d°en -l,rlgften Feind seine, Gewerbe» mit dem M'ffet Lust zu machen tu*,.» bod) aufeerbrm eint bannte Thatsache, dah c6 unter den .LouiS^ gar nl*t wervae aibi, welche ein Mess', sehr gefch'ckt zu handhaben verstrhev und auch btc p einem Morde nothwmdtge Gewissensofigkett besitzen. Mannheim 19 Januar. Im bmachbarten Hockenheim wu.de heule ein ^ondweikSburiche verhasst, ber ohne LegUimattonSpaplere war. «ef feiner Derhasiung ?Afl6 .. aut Den Gen Sd arm en und sand man bei dem Verhafteten Waffen, Patronen unb Diel Geld. Der Verhaftete hatte eine frische Wunde am Arm und wurde nach hier rrao-oorttrt. Dmch falsche Angaben machte er sich höchst verdächtig und wurde in ihm ein Ccmplice der Mörder deS Poltzeirath« Rumpf vermuthet- (F. 3 ) Gr oh'Salza. 14 Januar. Der Lehrer Klose an der hiesigen ZwangS-ArbeltS» anstalt tft, wie die .Magded- Zig - meldet, von einem jugendlichen Corrtgcnden mit einem Küchenmftser erstochen worben. — [Dte Kunst, Goncertbetutier zu fein ] Eine junge brasilianische Schrlft- stellerin die 'n Frankreich lebt, veiöffentl'chi unter dcm Pseudonym «rsene Grüß eine lustist' Persiflage auf die auch in der französischen Hauptstadt grassirende üb^tuebfne ttttisiksimpelel Sie macht den Vorschlag, man solle an der Ibür der Conceitsöle An- weisungen verthkilen, wie man sich Im Goncert bet den Compositlonen der »rrfchledenen Musiker zu dcnehrnen habe. S'e meint , B so: Beethoven- Man nrige sich und schwelge, so sagt man mindestens keine Xuon beiten. Höchens darf man mit gedämpfter Stimme rufen: Golos,al! giganusch! titanenhaft ’ Man versucht eine gewisse Sammlung zur Schau zu tragen und auto- Wilsche Kopsd.wegungen nach A't eine« KukukS auS dem Schwarzwald- zu machen: vor J'1 m^*01 et jette, verstand ihn Niemand; seit er lobt Ist, mrsteht ihn alle Welt- ich glaube, man hat sich daran gesöhnt, w t an den Tongkmgkrteg. G5 bebarf bei Aufführung seiner Werk-- drastischer Beiworte, wie z. B. kühn! fremdartig! diarr' Man stütze den Kopf auf die Hände und schlafe, wmn man kann! Chopin. Bewundert wird er von Allen, selbst von Solchen, die eigentlich eni- aeaenacsetzter Ansicht sind, denn die Bewunderung Gbop n« grdt so etwas Drst'nguirteS. Man murmele srnst: Welcher Hon'g! welche Poesie! Man vn-gcss- ja nicht, zu lüchtln aber zu weinen, selbst nicht sich ouSzuschnaufen, so laut wie möglich! Flotow. Seine Musik erinnert an die Kunst, gerade wie ein R'genschirm an die Lesthet k; man kann das erste Beste sagen was G n m elvsLllt. Zuweilen, da« rft gewiß, sind sehr hübsche Stück, da, aber eS sind furchtbar bekannte M-lodiccn. Man braucht sich nicht zu gen'rev und kann ruhig seine Zeitung lesen. Gouuod- Hier >ft die Kegeiflerung odligaionsL, wie die Mil'tärpflicht Er ist der Autor des ,^aufie, ferner dcs ^Fauft- und endlich deS »Faust'. AlleS Uebrige st ebenso vergesten wie reijooll. Man rede k in Won; c8 wird angenommen, daß ein Jeder entzückt sei, und wer Sorge trägt, seine Aug.n zum Himmel oufzuschlagen, dem ichreibt man eine große Empfänglichkeit zu. Liszt. Ein Musiker, der vor andern den vortheil voraus hat, dah man ihn nicht gar oft zu hören bekommt, denn eS sind P arnsten m:t vierzehn Fingern erforderlich, um seine Eompositionen vorzutrapen Man kann dieselbe Kritik anlegen, wie bet dem analogen Genre etneft Hcsimann und den Versuch machen, nicht mit den Zähnen zu knirschen. Mendelssohn. Er umfaßt alle möglichentArten der Musik und man kann daher alle möglichen Ausrufunp'N ritzkiren, vorausgesetzt, daß sie zur rechten Zen kommen. Man nehme eine ernste Miene an, denke beispielsweise über sein Testament nach. Nur freilich wieder bufl nicht bet dem .HochzeltSmarsL!' Schumann Er erinnert an den Aorstmonat; ebenso v'-el Sonnenschein wie Regen, ebenfo viel Harmoniien wie Dissonanzen. Man hÜ'.e sich vor Zerstr,uung, man folge gut, wenn man einmal den Fad.n verloren hat, so findet man ihn nicht wieder Man brumme mit gedämpfter Stimme; diese Art Beifall eignet sich für daS Allegro so gut, wie für daS Adagio. Mozart. Entweder Entzücken ober Gleichgültigkeit, aber aus alle Fälle vollständiges Schweigen — sonst ist man verloren. Man schlafe nicht, man gähne nicht, man rccke sich nicht und stochere nicht in den Zähnen herum — man könnte sonst für ben Schah von Peisi n ober irgend ein anderes uncio Usirtes Wesen g«halten werden. Wagner. DaS hingt ganz vom Temverament ab. ES verhält sich mit ihm, wie mst einer kalten Douchr — (ntweber man genannt sich daran, ober man wird verrückt. Ä chiffsnachrtchten. Bremen, 19 Januar. fPer transatlantischen Telegraph] Der Postdampfer Neckar, Gapt. R Bussiu«, vom No'ddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4 Januar von Bremen und am 7. Januar von Southampton adgegangen war, ist gestern 9 Uhr Ab nds wohlbehalten m Newyo'k angekommen. handel und Verkehr Gießen, ben 20. Januar. Auf dem heutigen Markt fb'.ete Butter per Pfund A 0.80-0.85, Hühnereier pr- Stück 7-8 Käse St- 4-7 »tftlcmattc 2-3 4. Erbsen pr. Liter 20 0>, Linsen 2 > Tauben per Paar 0,60—0,1'0 Hübner per Stück1.00—1.40, Hahnen pr. Stück JL 1.30-2.00, Guten per Stück •(. 200-2.30 Gänse per Pfund 50—6o Welsche .ä 0.00—OO.M, Qchsenflersch per Pfund 66—t-8 5), Kuh- unb Rindfleisch 54—60 2)», Schweinefleisch 50—60 Hammelflei,ch 60 - 68 X Kalbfleisch 50—54 Kartosieln per 100 Kilo JL 3.00—4.00, MUck per Liter 12-16 Zwiebeln vcr Gtr. X 4.00-0.00, Weihkraut pr. Stück 4-7 Frankfurt. 19. Januar. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 397 Ochsen, ca. 12 Bullen, ca. 3«2 ^ühe und Rinder, ca. 232 Kalber. Die Preise stellten sich' Ochsen 1. Oual. vlt 68—(0, 2. Oual. v*t 62—6t, .^iühe und Minder 1. Onni. •< 55 -58, 2. Qual. JL 45—50, Kalber 1. Qual. 60—00, 2. Oual. 50-00 per 100 Pfund Schlachtgeivicht. Gedenkt der armen hungernden Vögel! MWMGMMWW IM ß ff JL/IL1 XMS1F.12IW Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 26. Januar 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den DistrictenFaulerboden und Hochwart nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. ReiSH. ^imtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 303,9 188,2 217,2 5020 Eichen 117,5 111,6 104,4 1720 Aspen 6 — — — B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 75 Eichenstämme mit 31,50 Festm- 2 Nadelstämme „ 1,06 „ Unter den Eichenstämmen befinden sich solche von 72, 67, 63, 62, 48, 45, 43 u- 41 Ctm- Durchmesser. Die Zusammenkunft ist am Lumpen- mann^br unnen. Gießen, den 19. Januar 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 460 ' A. Bramm. «ßolzverkauf. Dienstag -cn 27. d. M., v- 9 Uhr ab wird a. d. Gemeinde^Wald Wißmar, Distr. Asselbach, Kartenbach, Brickrott u. Reuschling, im Locale deS Herrn Wirth Lang zu Wißmar versteigert: Ltammholz: 196 Fichten Hl iv — 62,07 Fstm.. 79 Kiefern III,IV = 15,61 Fftm-, 82 Eichen III/1V — 23,10 Fstm.; Stangen: 455 Fichten l HI — 25,80 Fstm-; Nutzholz Kpl: 28 Nm- Eicken: Stockholz: 13,5 Nm. Eicken: Derbholz: 436 Nm- Bucken, 106 Rm. Eicken; 52 Nm. Fichten, 1 Rm. Erlen; Reiser: 1390 Nm. Buchen, Eicken, Fichten Alles Holz liegt in guter Abfabrt. Gegen Bürgschaft wird ZablungsauSstaud bewilligt. Zuerst wird daS Stamm- und Nutzboll ausgeboten. Erofdors, den 17. Januar 1885. 481 Das Bürgermeisteramt. 455 Einen Pelzmantel verkauft billig A. Rothenberger. Allgemeiner Anzeiger. Holzverstei^erung in ber Freiherrlichen Oberförsterei Rabenau. Es werden versteigert: Dienstag, den 27. Januar 1883, Norm. 9 Uhr beginnend, aus den Districten Mühlberg und Häringsteich: 7 Eichen-Stämme v. 18—32om Dchm. u.5— 8 m Länge m. 1,85 cbm Inhalt, 37 Nadelholz-Stämme „ 12—27 „ „ „ 7—13 „ „ „ 7,49 „ „ 41 Nadelholz-Stangen „ 7—11 „ „ „ 5— 9 „ „ „ 1,74 „ „ - Ferner Brennholz: Stöcke rm Scheite rm Knüppel rm Reiser rm Buche 112 152 470 36 10 Eiche 2 19 43 Nadelholz 16 54 108 4 Aspe rc- 4 — 8 — Die Zusammenkunft findet Norm. 9 Uhr am Hof Appen born statt. 468 Papiermühle, Post Londorf, am 18. Januar 1885. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Ebel. Holzverfteigerung im Mrstlichen Ijerrngarten u. Dietrichsberg bei villingen. Montag ben 26 b. Mts., Morgens 10 Uhr, kommen 15,32 Festm. Eichen- und Buchenstangen (Wagnerholz), 14 Raumm. Buchen-Scheitholz, 245 „ „ Prügelhol;, 43 „ „ Stockholz, 518 „ „ Reiser ;um öffentl. Verkauf. Sodann sollen nach Schluß dieser Versteigerung ca. 64 Rm. trockenes Buchen-Scheitholz I. Classe im Fürstl. Schloßgarten zu Hungen zum Ausgebot gelangen. Hungen, den 20. Januar 1885. Fürstl. Rentamt: 479 Demme. Hohversteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. Mittwoch d. 28. Januar, um 9 Uhr bei Wirth Äablert zu Krofdorf aus Sckutzbezirk Krofdorf, Tistr. Hombera 3«, sichten: 366 Baustämme HL u. IV. Elasse mit 66,84 fm k. Inh., 410 Terbholzstanqen, zu Zelcgrapbenftangen, Gerüststangen, Leiterbäumen, Umzäunungen, Baumvfädleu 2C., 5 rm Sckeit, 18 rm Knüppel, 410 rm Reiser. Krofdorf, ben 19. Januar 1885. 465 Müller, Königl. Oberförster. Freilaq drn 23. Januar, nächsthin Nachmittags 2 Ubr, in der Fiet t'schcn Hotraitbc dahier,^ sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert ro erben: 1 Wagen, 1 Parthie Frucht,2 Schweine, sodann 3 Secreiäre. 2 Garnituren Polstermöbel, einige einzelne Sopha'^, 3 Eommoden, 2 Nähmaschinen, Kleider- und Kückenschränke, 1 Pendule, 1 Regulator, 1 Bett, Vorhänge :c. ?c. Gießen, den 19. Januar 1885. Engel, 480 Gr. Gerichtsvollzieher- Holzversteigerung. Freitag den 23. Januar 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Klauße und Hecgwald nach verzeichnetes Holz versteigert werden: A Brennholz. Scheith Prügelh Stockh. ReiLh. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen — 04 Eichen 16 102,6 26,2 662 Nadel — 6,2 3 1152 B. Bau-, Werk« und Nutzholz. 255 Eichenstämme mit 30,92 Fstm. 23 Nadelstämme „ 4,77 „ 2009 Nadel - Derbstangen mit 71,78 Festm, 273 Eichen - Derbstangen mit 14,47 Festm-, 68 Eichen - Reisslängen mit 0,93 Festm., 962 Nadel - Reisslängen mit 13,8 Festm. Die Zusammenkunft ist aus der Klauße. Wicseck, am 17. Januar 1885. Gioßherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Sommert a d.394 lllittrood) den 21. Januar werden gegen Barzahlung versteigert: I. Nachmittags 2 Uhr in dem Hause Brandplatz 12 1 Bicrdruckapparal, 6 Wirlhsttlche, 19 Stühle, 6 Bänke, 6 Bilder u. a. Gegenstände. II. Nachmittags 3 Uhr in meinem Bureau versch ebene Möbel, Sopha'S, Kommoden, Kleiderschränke u. s. w- Die Versteigerung sub I findet bestimmt. statt. 433 Geißler, GenchtSvollzieher. Gin Garten unweit der Actienbrauerei gelegen, ist ;u verpachten ev- zu verkaufen. 464 Sandgasse 34, Seidensammete und Baumwollensammete in vorzüglichen Qualitäten empfiehlt zu billigsten Preisen 48 * A. Fangmann. Täglich frische Kreppet bei Fritz Schreiner, 466 Lindenplatz 4__ 470 Carneval! Fastnacht! Prachtvolle, fürstlich-elegante Costüme aller Art, äußerst billig; aber nicht zu verleihen. Cotillon • Gegenstände. Masken, Besatzborden, Schmucksachen,Stoffe ^.»Knallerbsen. Carnevalistische gemalte Bilder zur SaastDecoration (Lebensgröße) ä 3 JL, höchst komisch und originell. — Carnevals- Gesellschafts-Mützen-CarnevalS-Arttkel jeder Art! Theater-Decorationen, auf Stoff gemalt. Reichhaltige Preis - Verzeichnisse gratis und franco. Bonner Fahnenfabrik «Hof-Fahncn- __________fabrik) in Bonn.__________ 2 schwere Wagen und mehrere kräftige Zugpferde stehen wegen eingetretenem Todesfälle zum Verkauf bei A* Nicolai Wwe^» 478 Marburg.__ Eisengießerei und Waagenfabrik von Carl Schenck, Darmstadt. Waggon- und FuhrwerkSwaagen mit eisernem Bett oder Steinfundament. Sicherheitsvorrichtung gegen das Ueberfahren im «nentlasteten Zustande. Schencks Registrirapparat zum selbstständigen Aufdrucken des ermittelten Gewichtes auf Billete. — Rollbahnwaagen, Hüttenwaagen, Krahnen- Waagen, eiserne Dreimal- und Lauf- gewichtswaagen, Milchwaagen mit Laufgewichtsconstruction und Registrirapparat. Selbstthätige Controloorrichtung zum Zählen der Wagen, welche die Waage passiven von einem bestimmten Gewicht ab. Ist auch ohne Verbindung mit einer Waage zu gebrauchen. Vertreter für Oberhessen: 482 A. Buch, Hungen. Betlfedern u. Daunen und Rosshaare in vorzügl. Qualitäten. Anfertigung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung. 225 8. Weimersheim Nachfolger. Hamburger ckischhaMung. Große Sendung frischer grüner Häringe zum pr. Psd. Braten, 20 Backfische, Rheinsalm, Seezungen, Fett-Bücklinge zum Rohessen, 3 St 25 Kieler Sprotten, Rufs. Sardinen, pr. Pfund 50 Rollmöpse, 3 St. 20 H, Caviar, Sardcllen, Aftern rc re. empfiehlt 445 A. zroch. Täglich frische bei Heinrich Kinkel, 382 Conditor. Schlittschuhe bei 446 Je €!• lö. E3apst< Soeben traf ein: Die Ueima((urigs^]e(eljgeöuiig im flrofsfirrjogtriimi Hssen. Herausgegeben von F. Küchler. 2. Auflage. 1885. Band I. — Der II. Band erscheint demnächst. Preis des vollständigen Werks 10 Mark. Gießen, den 19. Januar 1885. 475 $r. «. Msenfeld Universitäts-Buchhandlung und Antiquariat. Kaffee, Zucker, Thee, Choeolade u. Cacao sowie sämmtliche Colonialwaaren empfiehlt billigst 175 c. Kolli, am Lindenplay. Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gassabrik: Stückcokes Mk. —.95 pr. Ctr-, Nußcokes für Stubenheizung, zerkleinert „ 1.05 „ „ Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. 8 Zur Beförderung von Auswanderern nach allen Häfen Amerika’s und Australiens zu gleichen Preisen wie an Hafenplätzen hält sich unter Zusicherung reeller Bedienung bestens empfohlen 323 Carl Loos, am Kirchcnplatz. Allgemeiner Verein für Armen und Krankenpflege. Ordenti. Generalversammlung Mittwoch den 21 Januar 1885, Nachmittags 3 Nhr, im Saale des alten RathhauseS. Tagesordnung: 1) Jahresbericht des Vorstandes. 2) Prüfung der Rechnung und Ertheilung der Decharge. 3) Erneuerungswahl der Hälfte des Vorstandes. Die Mitglieder des Vereins werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 und 7 der Statuten dazu ergebenst eingeladen. Der Vorstand. 309 ____________________________________ Schlosser.____ Verein der Gastwirthe von Giessen und Umgegend. Vereinsversammlung Ireitag den 23. Januar 1885, Nachmittags 3 Uhr, bei H. Grün, Neustadt. 484 Tagesordnung: Vereinsangelegenheiten. Gießen, den 21. Januar 1885. Der Vorstand. 185 Ein rentables Haus mit Garten wegzugshalber billig zu verkaufen. Zu erfragen in der Erped. d. Bl. Mrcppei täglich frisch. Christian Faß, 403 Neuen Bäue. Ein circa 1100 Meter haltender Garten — im Gartfeld gelegen — ist preiswürdig zu verkaufen. 361 Näheres bei der Exped. d. Bl. Kellerlinsen pr. Pfund 19 H Victoria-Erbsen*) „ 18 „ kleine Bohnen*) „ „ 16 „ Sauerkraut*) „ „ 10 „ *) gut kochend empfiehlt 91 __________C. Roth. Mene Sulzheringe, 84er Fang, in schönster Waare, versende das Postfaß Don°a. 10 Pfd. mit Inhalt von 40—50 Stück garantirt zu 3 jt frei Postnachnahme P. Protzen, Croeslin a. d. Ostsee, 236 Reg.-Bez. Stralsund- 439 Ein tüchtiger Schlossergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Carl Wigandt. Lehrlings-Gesuch. Für ein größeres Fabrikgeschäft an hiesigem Platze wird ein mit entsprechenden Vorkenntniffen versehener junger Mann zu alsbaldigem Eintritt in die Lehre gesucht. Selbstgeschriebene Offerten wolle man in der Expedition dss. Blattes unter Ser. 430 niederlegen. 430 411 Ein Junge kann in die Lehre treten bei I. Benner, Schuhmacher. AnMleihm ß auf erste Hypotheken 20,000 Mk. Näheres bei der Exped. d. Bl. Ein Lehrling 181 gesucht von Herm. Koch, Schreiner. Züpfe! werden für eine Mk. angefertigt. Perrücken, Tonpes und Scheitel nach Maß; auch werden Perrücken und Bärte verliehen bei Georg Petri Wwe«, Friseur-Geschäst 282 Seltersmeg 43. Mermieißungen. 476 Möbl. Stübchen an einen Arbeiter zu verm. Fr. Schmidt Wwe., Mühlg. 467 Ein kleines möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Pension, zu vermiethen. Heinrich Meister, Metzger. 474 Ein möbl Zimmer, mit oder ohne Pension, zu vermiethen. __Ludwigstr. 5 III, Südseite. 469 Frankfurterstraße 10 ist die von Frau Aooocat Frank seither bewohnte geräumige Mansarden - Wohnung zum 1. April 1885 an eine ruhige Familie zu vermiethen._____________________________ 130 Ein Logis von 2 Zimmern, Cabi- net u. I- w. ist auf sofort zu vermiethen. Gg. Mähl,Bahnhofstraße 26. 386 Zivei Zimmer, auf Wunsch mit Küche rc., an eine Dame zu vermiethen von Dr. Ploch. 383 Zwei nach der Straße gehende geräumige Zimmer im 1. Stock (unmoblirt) pr. 1. April zu vermiethen bei Bürstenmacher Winter. 374 Kleines Familienlogis zu vcr- miethen. Frankfurterstr. 103. 320 Die von Herrn Rechtsanwalt Katz in der Stadt Cassel bewohnten Zimmer sind per 15. März zu vermiethen. Näheres bei W. Katz im Darmstädter Haus» 242 Ein freundl. Familienlogis, sofort beziehbar, zu vermiethen. Näheres im frankfurter Hof. 70 Die Parterre-Wohnung in meinem Hause, bestehend aus 7 Zimmern mit Zubehör, ist, per 1. April 1885 beziehbar, zu vermiethen. _ S. Katzenstein, Wilhelmstr. Nr. 1. 64 Ein Logis von 3—4 Zimmern mit Gartenantheil zu vermiethen bei Just. Unverzagt, Steinstraße. 359 Vier gut möblirte Zimmer, ineiu- andergehend oder getrennt, pr. 1. Februar zu vermiethen. <5. Stückrath, Wallthorstraße 21. 325 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Schillerstraße 5 II. 49 Parterre-Zimmer zu vermiethen bei Georg Unverzagt, Kaplansgasse. 54 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ederstraß^ Nr. 3. 32 Der seither von Herrn 2BoL Katz bewohnte Laden mit LogiS ist pr. 1. April 1885 anderweitig zu vermiethen. L. Textor, im Darmstadter Haus. 244 Der MStler'sche Laden mit Logis, event. auch das ganze HarrS, Sonnenstratze 23, ist per 1. AprU zu vermiethen. Näheres bei la. Fuhr, Sonnenstratze 25. 381 Ein schöner Laden mit sämmt- lichem Zubehör, in bester Lage der Stadt, ist mit einem größeren oder kleineren Familienlogis sofort zu vermietben. Näheres in der Exped- d. Bl- 129 Der seither von Herrn Hainbach bewohnte L^den mit oder ohne Ladens einrichtung nebst Logis ist bis zum 1. Juni anderweitig zu vermiethen. Gg. Möhl, Bahnhofstraße 26. Vermischte Anzeigen. 473 Gesucht guten billigen Privat- Mittagstisch. Off. in der Exped- d- Bl. unter Nr. 473 abzugeben.________________ 477 Ein Knecht oder Taglöhner gesucht von Karl Rinn, Mühlgasse- 472 Ein Portemonnaie mit Inhalt in der Marktstraße verloren. Der redliche Finder wolle dasselbe gegen Belohnung in der Exped. d. Bl. abgeben.____________________ Erklärung. Die Beleidigung, die ich am 7. d.. M. gegen die Ehefrau des Fr. W. Neufchlittg begangen habe, nehme ich hiermit zurück. 471 -Kleinlinden. Karoline Reuschling 390 Eine leichte Neiss-Chaise zu kaufen gesucht. Wo? sagt die Er- pedition ds. Blattes. StÄdt-Theater. Mittwoch den 21. Janur 1365. LDES7 Im Abonnement. *7^^ Novität! Zum letzten Male: Novität! Iamitie Buchhost. Volksstück in 4 Akten von Leon Treptow. Anfang Vr8 Uhr. — Preise wie bekannt. KedaLffou:, N. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.