7385 z- ren ch neu; , uinge- «_ x 9 $ ä Si| = ü 5 , c 2^ E 2o c'c.^ 6^ NkA«Nr* des On fl»0 « -eise i N 11 Derechow, tich Ä» Mm 334 a litifle perfecte lt*^Tfd)GiWenv i zum kochen btiM I Hütttnbergrr, Wil' ht werden.____- t, Kinnen, in, Gewölbe, iiidie n. lw- ■emeHtbetcn, ihrt durch / t stein, WMzIar, »w-aMZ^L—- V6«WW" ft ein BW“ $Se if. - ,.^n. V Mr. 271. ' Freitag den 20. November 1886 Gießener Anzeiger Amts und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »«««« - Schul»r°b° 7.scheint t»,It. mit ».Sn^ne des »««tags. Nd^P°st'b-^g-n Politische Uebersicht. Gießen, 19. November. Das Befinden des Kaisers hat sich erfreulicher Weise schon wesentlich gebessert und sich die Heiserkeit gelöst; doch wird der hohe Herr noch immer einige Tage das Zimmer hüten müssen. In der Erledigung der laufenden Regierungsgeschäfte ist der Kaiser durch sein Unwohlsein nicht weiter behindert worden. Der parlamentarische Winterfeldzug hat nun mit der am heutigen Donnerstag erfolgten Eröffnung des Reichstages seinen Anfang genommen. Ueber die Vorlagen, welche das oberste Parlament zunächst beschäftigen werden, ist schon wiederholt berichtet worden, doch wollen wir das Hauptsächlichste hier noch einmal zusammenfaffen. Der Etats-Entwurf, welcher im Allgemeinen fertig gestellt ist, enlhält zwar keine neuen Vorschläge von politischer oder principieller Bedeutung, da in ihm vielmehr nur die etatsmäßigen Consequenzen früherer Beschlüsse gezogen werden; dennoch läßt das bislang veröffentlichte Zahlenmaterial schon erkennen, daß in ihm ein reicher Berathungsstoff vorhanden ist. Das Gleiche gilt von der Reform der Zuckersteuer, bei welcher die Schwierigkeit darin liegt, die steuerlichen Interessen mit den wirthschaftlichen Bedürfnissen eines der wichtigsten nationalen Erwerbszweige in Einklang zu bringen und bezüglich deren die Vorberathungm noch nicht abgeschlossen sein sollen. Der allgemeinen Tendenz der ReichSpolirik entsprechend, nimmt unter den gesetzgeberischen Vorlagen nicht finanzieller Natur die Socialreform wiederum Lie erste Stelle ein. Ihrer Fortführung soll die Vorlage, betr. die Unsallver- -sicherung der land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter und die wegen Entschädigung verunglückter Beamten, dienen. Das Viehseuchengesetz nimmt eine in der letzten Session unerledigte Vorlage wieder auf, während die auf die Handhabung Ler Gerichtsbarkeit in den deutschen Schutzgebieten und oie Verlängerung der Verjährungsfrist für gewisse Preßvergehen bezüglichen Gesetzentwürfe bestimmt ffind, der Neuregelung bedürftige Einzelfragen aus dem Gebiete der Rechtspflege zu lösen. So reich und mannigfach hiernach das Arbeitspensum erscheint, mit welchem der Reichstag sich in der nächsten Zeit zu befassen haben wird, so wird sich tm weiteren Verlause der Session der Rahmen seiner Thätigkeit jedenfalls eiod) erheblich erweitern und werden namentlich die Vorlagen über die Vertäu- gerung des Socialistengefetzes und die Erneuerung des Müttär-Septenats heiße Debatten Hervorrufen. Der Mörder des Polizeiraths Rumpfs, Lieske, ist am Dienstag im Hose des Gefängnisses zu Wehleiden (Regierungsbezik Kassel) hinge- richtet worden. Die „Köln. Ztg." enthält den Wortlaut des Rundschreibens, welches die bulgarische Regierung anläßlich der serbischen Kriegserklärung an die Mächte gerichtet hat. Die Note bestätigt nur in ihrem ganzen Inhalte, daß das Vorgehen Serbiens ein durch und durch frivoles ist, und daß man sich von bulgarischer Seite nicht im Mindesten eines so plötzlichen Einsallens der Serben versehen hat. Die allgemeine politische Situation steht seit Ende voriger Woche fast vollständig unter dem Banne der Nachrichten vom serbisch-bulgarischen Kriegsschauplätze. Es ist noch nicht bekannt, wie sich die Großmächte zu dem provocatorischen Vorgehen Serbiens — denn dieses ist offenbar die serbische Kriegserklärung gegen Bulgarien — stellen werden, wenn man aber nach der scharfen Sprache urtheilen soll, welche die osficiöfen Blätter von Wien, Berlin, London, bemerkenswerther Weise jedoch vor Allem von Petersburg, gegen Serbien führen, so ist die Stimmung in dem europäischen Cabinet dem serbischen Gewaltstreich nichts weniger als günstig. Hoffentlich werden sich die Mächte beeilen, weiterem Blutvergießen auf der Balkan-Halbinsel Einhalt zu ttbun; auf welche Weise dies geschehen soll, ist freilich noch nicht zu ersehen, daß ober die Konstantinopeler Conferenz hierzu nicht im Stande ist, dürste wohl allgemach klar werden und man wird vielleicht bald von einer „Verschiebung" der weiteren Conserenz-Sitzungen hören. Was die Pforte anbelangt, so scheint dieselbe auch noch nicht schlüssig zu sein, wie sie den serbischen Emmarsch in Bulgarien, also in ein Land, welches unter der Oberherrlichkeit des Sultans lieht, ausnehmen soll; einstweilen berathen der Sultan und seine Minister über die Depesche des Fürsten Alexander, in welcher derselbe flehentlich um die Un- üerstützung der Pforte gegen den übermächtigen serbischen Angriff bittet. Zur,Lage aus dem Kriegsschauplätze selbst ist zunächst zu bemerken, daß die serbische Armee In drei Kolonnen vorgeht. Die Hauptkolonne bildet das Centrum, wo König Milan selbst besehligt und welches dixect gegen Sofia, die feindliche Hauptstadt, operirt. Die rechte Kolonne, also südlich vom Centrum, dringt gegen Küstendll, unweit der albanesischen Grenze, vor. Die linke Kolonne, nördlich vom Centrum, marschirt gegen Widdin, die starke Donau- Festung, deren Einnahme den Serben den Besitz des nordwestlichen Bulgariens sichern würde. Das Hauptinteresse wendet sich natürlich der gegen Sofia ope- rirenden Heeresabtheilung der Serben zu, da hier die Entscheidung ruht. Auf dien ersten nachhaltigen Widerstand der Bulgaren ist diese Abtheilung bei Dra- goman gestoßen, nachdem bei Tzaribrod ein größeres Vorpostengefecht stattge- fmnden hatte. Nach tapferer Vertheivigung räumten die Bulgaren in Folge der bedeutenden numerischen Überlegenheit des Feindes und auch in Folge eines Umgehungs'Manövers desselben am Sonntag Abend ihre Stellungen bei Dra- ggoman und concentrirten sich bei Slivnitza, gegen welches die Serben mit großen Streitkräften vorrückten. Ueber die beiderseitigen Verluste in den bisherigen Kämpfen liegen nur schwankende Angaben vor, doch scheint es, daß sowohl die Serben, als auch auch die Bulgaren schon stark gelitten haben. Die in Wien versammelten Delegationen erledigen den Rest des von ihnen zu bewältigenden Arbeit-Materials fast wie im Fluge. Am Montag genehmigte die österreichische Delegation das Budget des Ministeriums des Auswärtigen ohne Debatte. Der Berichterstatter Fürst Windifchgrätz hatte hierbei dem unerschütterlichen Vertrauen des Budget-Ausschusses zu der auswärtigen Politik der Regierung und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß der Friede unter den Großmächten erhalten bleibe. Das außerordentliche Heeres- Ersordrrniß und die Voranschläge für das gemeinsame Finanzministerium, den obersten Rechnungshof und die Zollgefälle wurden gleichfalls ohne Debatte angenommen. — In der ungarischen Delegation wurde die Regierungs-Mittheilung, vom Ausbruche des serbisch-bulgarischen Krieges mit lautem Eljen entgegengenommen. In Rom ist am Montag der internationale Congreß für die Reform des Gefängnißmesens vom Ministerpräsidenten Depretis im Namen de» Königs eröffnet worden. Die Ansprache des Ministerpräsidenten wurde vom Generaldirector des italienischen Gefängnißwesens und vom Professor v. Holtzen- dorff erwidert. Deutschland. Braunschweig, 18. November. Die Nachrichten eines Münchener Blattes, daß mehrere braunschweigische Officiere anläßlich der Einsetzung deS Prinzen Albrecht zum Regenten den Dienst quittirt hätten, um in österreichische Dienste überzutreten, ist, wie das „Braunschw. Tagebl." auf Grund bester Informationen versichert, völlig aus der Lust gegriffen. Arankreich. Paris, 18. November. Freycinet empfing heute privatim den Vorsitzenden der Gemeinde-Vertretung von Athen, Phüemon, welcher an das traditionele Wohlwollen Frankreichs für Griechenland appellirte. Der Minister erwiderte demselben, daß er über diesen Gegenstand nicht in Erörterungen mit ihm eintreten könne. — Durch die Explosion einer Maschine in der Destillation Joanne am Quai Tournelle wurden heute Vormittag 30 Personen verwundet. England. London, 18. November. Gladstone hielt gestern eine Rede in West- calder, worin er die vorsichtige und zweckmäßige Politik Lord Salisbury's bezüglich der bulgarischen Union und die vorsichtige und maßvolle Haltung der Türkei lobte. Es sei ein beklagenSwertheS Schauspiel, daß Serbien, welches seine Unabhängigkeit lediglich der Intervention der Mächte verdanke, nachdem es durch die Türkei eme Niederlage erlitten, gegen Bulgarien Krieg führe. London, 18. November. Eine amtliche Depesche über die Einnahme von Minhla (in Birma) sagt, Prendergast griff am 17. d. Mts. Minhla, nämlich am rechten User das Fort Guegyung und Kamyo am linken User de» Jrawaddy gleichzeitig mit Erfolg an. Die Verluste betrugen: 1 Lieutenant der Infanterie und 3 Mann tobt, 1 Commandant, 3 Lieutenants und 24 Mann verwundet. Rußland. Petersburg, 18. November. Das „Journal de St. Pvterrbourg" räth dem Fürsten von Bulgarien, sich dem Bescheide, welchen er von der Türkei auf sein erste» Ersuchen bezüglich der Vertheidigung gegen die serbische Nation erhalten hat, zu fügen, namentlich Rumelien zu räumen und den rechtmäßigen Zustand wieder herzustellen. So werde er Serbien den Vorwand des Angriffes nehmen und die Pforte in die Lage setzen, Milan gegenüber eine prononcirtere Haltung etnzunehmen. Wenn die kriegerische Action dann trotzdem fortdauere,, so sei die» zwar hart, aber man habe kein Recht, ein schlecht begonnenes und noch schlechter vorbereitetes Werk in die Länge zu ziehen, da das gesammte Europa eine derartige Nachgiebigkeit verlange. Es könne für das junge und unerfahrene Volk nicht erniedrigend sein, seine Geschicke den Mächten anzuvertrauen und auf Pläne zu verzichten, welche es zu gutem Ende zu führen nicht vermag. Telegraphische Depesche«. WslVs Ultet* Lsttesporrderrz - Brrteair. Berlin, 18. Nov. Sr. Majestät der Kaiser hütet zwar noch das Zimmer, ist aber von der Erkältung und Heiserkeit nahezu genesen. Allerhöchstderselbe nahm auch heute Vorträge entgegen und erledigte andere Regierungsgeschäfte. Metz, 18. November. Die Rede des Statthalters bei dem gestrigen Galadinev lautet: „Mein Amtsvorgänger, der verstorbene Feldmarschall Manteuffel, hat einmal gesagt, er begreife, daß man in Elsaß-Lothringen die Zusammengehörigkeit mit Frankreich noch nicht vergessen habe. Man könne die Gefühle nicht wechseln wie einen Rock. Das war ein gerechtes, humanes Wort. Ich gehe aber noch weiter, ich sage: Ich begreife, daß die Bewohner dieses Landes, da sie vor zwei Jahrhunderten von Deutschland getrennt und mit Frankreich vereinigt wurden, jene Aenderung nicht allzu schwer empfanden; Deutschland war damals ein zerrissenes Land, das weder seine Angehörigen schützen, noch ihre Wohlfahrt fördern konnte, während Frankreich nahezu auf oer Höhe seiner geistigen und materiellen Entwicklung stand. Da konnte die Trennung von Deutschland leicht verschmerzt werden. Wenn ich aber so der historischen That gerecht werde, darf ich nun auch auf die Gegenwart verweisen. Aus dem machtlosen, zerrissenen Deutschland ist ein mächtiges Reich geworden; wie die Einigung zur Wiedergewinnung der verlorenen Landestheile geführt hat, so hat sie uns auch die Macht gegeben, das Wiedergewonnene festzuhalten, die Angehörigen des Reiches zu schützen und ihnen die Bedingungen geistigen und materiellen Gedeihens zu bieten. Damit schwindet mehr und mehr das Motiv, das die Bewohner des Landes auf Frankreich blicken läßt. So gebe ich mich der Erwartung hin, daß Elsaß-Lothringen mehr und mehr erkennen werde, daß die Trennung von Frankreich kein Unglück, die Wiedervereinigung mit Deutschland aber die Gewähr einer glücklichen Zukunft ist. In dieser Hoffnung trinke ich auf das Wohl des Landes und der Stadt Metz." London, 18. November. Eine Specialausgabe der „London Gazette" veröffentlicht eine Königliche Proklamation, wodurch das Parlament aufgelöst und das neue Parlament auf den 12. December einberufen wird. Sofia, 18. November. Die Arbeiten zur Vertheidigung gegen den Feind werden eifrig fortgesetzt. Es geht das Gerücht, daß die Serben in der Richtung auf Genet, auf der Straße nach Lom Palanka, marschiren. * Belgrad, 18. Nov. Nach einer offiziellen aus Zaribrod vom 17. ds., Abends, datirten Darstellung haben sich die Kriegsereignisse vom Beginn der Feindseligkeiten bis zum 16. ds. folgendermaßen entwickelt: Die Serben besetzten Zaribrod am 14. ds., Nachmittags. Am 15. ds. fand ein vierstündiges heftiges Gefecht statt, welches mit der gänzlichen Niederlage der Bulgaren endete. Der Kommandant, Major Nilo- lajew, fiel und 300 Bulgaren wurden gefangen. Der König leitete persönlich die Operationen. Am 16. ds. hatte Leschjanin vor dem Einzuge in Adlie ein heftiges Gefecht. Bei dem Weitermarsch nach Widdin wurden die serbischen Truppen am Flusse Witbol von den Bulgaren auf vier Seiten angegriffen. Die letzteren wurden jedoch gänzlich geschlagen und lösten sich in wilder Flucht auf, wobei 1000 Gefangene und eine Menge Kriegsmaterial in die Hände der Serben fiel. Der Verlust der Serben ist ebenfalls bedeutend. Der Geist der serbischen Truppen ist vorzüglich, die Bevölkerung begrüßt sie überall begeistert als Befreier. Belgrad, 18. Nov., Mittags. Offiziell. Die Serben rückten gestern in Bresnik ein. Dle Bulgaren ließen 8 Geschütze zurück. Die bulgarischen Truppen bei Widdin sind als vollständig desorganisirt und zersprengt anzusehen. Belgrad, 18. November. Leschjanin erreichte mit der Timokarmee Widdin, nachdem er vorgestern die Bulgaren zwischen Kuta und Widdin total geschlagen und ihnen 2000 Gefangene, viel Proviant und Munition abgenommen hatte. Sein rechter Flügel rückt auf der Straße nach Berkovacs vor. Vor Slivnitza, um welches heute gekämpft wird, steht das Gros der Operationsarmee unter dem Obercommando des Königs. Die Moravadivision trat nach der Einnahme von Bresniks den Weitermarsch auf Sofia an, ein Theil derselben nahm die aus achtzehn Schanzen bestehende Position Isvar. Die Bulgaren verließen das Schlachtfeld in wilder Flucht, ihr Commandant Philippow verlor das Archiv und die Kriegskasse. — Bezüglich der zwischen der Türkei und Serbien anläßlich des serbischen Einmarsches in Bulgarien schwebenden Verhandlungen verlautet unterrichteterseits, daß die Pforte wegen der Verletzung türkischen Staatsgebiets, wozu Bulgarien unzweifelhaft gehöre, Verwahrung eingelegt habe. Garaschanin habe erwidert, das Vorgehen Serbiens sei durch den Zwang der Verhältnisse und die Politik Bulgariens nothwendig geworden. Serbien wolle keinesfalls die Türkei schädigen. Athen, 18. Nov. In der Kammer wies Delyannis bei der Beantwortung einer Interpellation auf die freundschaftlichen Beziehungen zur Türkei hin. Die Kammer nahm den Gesetzentwurf an, wodurch Abzüge von den Gehältern der Beamten angeordnet werden. Konstantinopel, 18. November. sTelegramm des Neuter'schen Bureaus.j Die gestern abgegangene Antwort der Pforte an den Fürsten von Bulgarien con- statirt, die Verantwortung für die jetzigen Vorgänge falle auf die Urheber des rurne- lischen Aufstandes. Die Türkei werde indeß, wenn der Fürst den Status quo ante wieder her stelle, sein Hülfegesuch erwägen. In ihrer Antwort an Serbien spricht die Pforte ihre Befriedigung über die Erklärung Serbiens, keine feindlichen Absichten gegen die Pforte zu hegen, aus. — Ein türkisches Rundschreiben an die Mächte theilt die Telegramme Serbiens und Bulgariens an die Pforte und die Antworten der Pforte mit und ersucht um Beschleunigung der Berathungen der Conferenz. Konstantinopel, 18. November. Der neue Botschafter am Berliner Hofe, Tewfik Bey, ist mit dem Secretär des Sultans, Kiamil Bey, nach Berlin abgereift. Taschkent, 18. November. Nachrichten aus Buchara zufolge 'sand am 16. dss. Mts. die feierliche Thronbesteigung des neuen Emirs ohne Störung in Buchara statt. Rangun, 18. November. Das Fort Minbla ist gestern Mittag nach dreistündigem Kampfe im Sturme genommen worden. Die Engländer hatten nur geringe Verluste; ein Officier ist gctödtet und drei sind verwundet. Der Weg nach Mandalay ist nunmehr frei. Rangun, 18. Nov. Vor der Einnahme von Minhla besetzte General Norman «ach Abfeuerung zweier Kanonenschüsse Simbougwab auf dem linken Ufer des Jra- waddy. General Prendergast ging auf dem rechten Ufer oes Jrawaddy vor, bombar- iirtc das Fort Kulligan, welches dann auf der Rückseite angegriffen und genommen würbe. Die Geschütze wurden vernagelt vorgefunden. szlMi! Die Hinrichtung Lieske's. Dr. (1883/84 3155) Mtr. 36,359 Ausgaben: für Kohlen Betrieb und Unterhaltung rc. „ Eonsumenten .... „ Straßenlaternen Die Länge der Hauptgasleitungen betrug das eine Pferd auf ihn trat und der Wagen über ihn ging, so daß er in die Klinik verbracht werden mußte, wo er heute Morgen an den Verletzungen gestorben ist. Ter Verunglückte ist aus Lumda, 52 Jahre alt und hinterläßt eine Frau mit mehreren Kindern, wovon das jüngste 8 Jahre alt fein soll. ,, r „ Privat- und Laternenleitungen Die Rechnungsresultate stellen sich wie folgt: Einnahme: für Gasuhrenmiethe und Prioatgasverbrauch . „ verkaufte Kokes, Theer, Ammoniak Werth des im Selbstverbrauch der Gasanstalt wendeten Gases . . 3254 . 3051 . 1371 zusammen 937,364 . 184,616 JL . 275,654 „ Düsseldorf, 18. November. Der Gemeinde-Verwaltungsbericht der Stadt Düsseldorf für das Rechnungsjahr 1884—85 bringt folgende Daten über die Gasanstalt und Straßenbeleuchtung, welche auch für unsere Leser in Gießen von Interesse sein dürften. Die Gesammtabgabe im Jahre 1884—85 betrug 5,748,580 Cbm., wovon rund 1 pEt. auf Verluste kommen, welche auf die häufigen Beschädigungen her Gasrohren in Folge der Canalbauten zurückzuführen sind. Zur Gaserzeugung wurden 12,029,900 Kg. westfälische Gaskohlen verwendet, es wurden also aus 100 Kg. Kohlen durchschnittlich 30,21 Cbm. Gas gewonnen. Am Jahresschluß betrug die Zahl der aufgestellten Gasmesser Vermischte-. Darmstadt, 18. Noo. Aus Sofia find wegen schleunigster Beschaffung von Hilfe für die Verwundeten in Geld, warmen Kleidungsstücken, Verbandzeug ?c. wiederholt die allerdringendsten Nothrufe hierher gelangt. Ein rasch zusammengetretenes provisorisches Comitee hat deshalb, um feine Zeit zu verlieren, bereits zu desfallfigen Beiträgen aufgefordert, für welche im Palais Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Alerander eine Hauptsammelstelle errichtet ist. Man hofft auf recht rasche und reichliche Gaben! Selbstverständlich soll durch diese Sammlung der Thätigkeit des Hilfsvereins und der Alice-Frauenvereins keine Schwierigkeit bereitet, sondern zur Abwendung von Zeitverlusten nur vorgearbeitet werden. (D. Ztg.) Ei» M Mm untttskichiu 1. Die Brüde Emil Sch halten baje eine mechai Laden. 2. I. L. ha dahin unt dch Schla' schäft auf der Firm Nachfolger" vormals Sßittwt, fat - Die Urn ist erloschen. •3. Gustav h ist am 15. seinem Vat berget ui Somberger Geschäft alt treten; beib Zohannis betreibt eir Handlung u 1 der Firm eieben, 18.5 . 749,190 JL . 181,956 „ ver- - 6,158 „ Lokale-. Gietzeit, 19. November. Se. König!. Hoheit der Großherzog traf gestern Abend 10 Uhr hier ein, nahm Absteige-Quartier im Hötel Kühne und reiste heute Morgen mit dem Frühzug weiter nach Darmstadt. Se. König!. Hoheit kommt jedoch heute Nachmittag 4 Uhr 32 Min. von dorten wieder nach Gießen und reist mit einem Extrazug 4 Uhr 40 Min. nach Romrod zur Ausübung der Jagd. Gießen, 19. Nov. Wir erlauben uns unsere Leser wiederholt auf die am Samstag Abend im großen Saale des CasöLeib stattfindende Recitation (frei aus "bem Gedächtniß) von Herrn Friedrich Eulau aufmerksam zu machen. — Am vergangenen Sonntag Abend wurde aus dem Laden eines Metzgers am Seltersweg während eines unbewachten Augenblickes ein Theil des Geldes aus der Kaffe gestohlen. Der Dieb ist heute Morgen in der Person eines 13 jährigen hiesigen Jungen (Confirmanden) ermittelt und der größte Theil des Geldes, 52 83 H, in einer Dachkandel an seiner Wohnung in der Löwengasfe versteckt vorgefunden worden. Außerdem hatte sich der Junge schon ein Opernglas, einen Zwicker u. dgl. angeschafft, so daß anzunehmen ist, daß sich die Summe des gestohlenen Geldes auf etwa 70 JL beläuft. — Gestern Nachmittag verunglückte ein hiesiger Tagelöhner bei einem Fuhrwerk im Felde am Rodberg dadurch, daß er beim Besteigen des Pferdes herunter fiel, wobei Nachdem er sich angekleidet und die Henkersmahlzeit zu sich genommen, auch der Flasche Wein redlich zugesprochen und sich eine Cigarre angezündet hatte, trat der Ge- fängnißgeistliche, Herr Pfarrer Koch in seine Zelle, um mit ihm zu beten. Hier zeigte der verstockte Sünder zum ersten Male Rührung und einzelne Thränen rollten über sein bleiches Gesicht. Um 3/<8 Uhr hatten sich die wenigen officieüen Persönlichkeiten, sowie zwölf als Zeugen geladene Bürger von Wehlheiden im Gefängnißhofe versammelt, in dessen Mitte sich ein kleiner Rasenplatz befindet. Hier stand ein schwarzbehängter Tisch, an welchem später Staatsanwalt Uhles Platz genommen, ferner eine rothe Bank mit dem Richtblock, sowie ein kleiner Tisch, auf welchem das verdeckte Richtbeil lag. Schlag 8 Uhr ertönte die Armsünderglocke", die auf den Hof führende Thür dcS Krankenhauses öffnete sich und der dem Tode geweihte Mörder wurde zur Richtstätte geführt. Er trug denselben dunkelblauen Anzug, mit welchem er bei der Gerichtsverhandlung im Leinwandhause zu Frankfurt a. M. bekleidet gewesen. Sein Gesicht war freilich aschfahl, aber kaum eine Muskel verrleth die innere Erregung, in welcher sich der Delinquent ohne Zweifel befunden haben muß; ruhigen und festen Schrittes trat er dem Tode entgegen! Herr Staatsanwalt Uhles verlas nochmals das llrthei! des Frankfurter Schwurgerichtshofes, die Bestätigung desselben durch das Reichsgericht, sowie die Entschließung des Königs, daß dem Gesetze freier Lauf zu lassen fei, da er von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht. Auch hierbei bewahrte Lieske seine Gleichgültigkeit, er blickte seine Richter an, ohne mit den Wimpern zu zucken. Nachdem der Staatsanwalt mit den Worten: „Herr Scharfrichter Krauts, walten Sie Ihres Amtes!" geendet, trat Lieske nahe an den Tisch heran und rief mit fester Stimme: „Herr Oberstaatsanwalt, ich erkläre nochmals: Ich bin unschuldig!" Es ist begreiflich, daß sich nach diesen förmlich herausgestoßenen Worten der Versammelten eine große Erregung bemächtigte. Als die Gehilfen des Scharfrichters den Delinquenten ergreifen wollten, wehrte ihnen Lieske gelassen ab, entledigte sich selbst des Rockes und der Weste und entblößte den Hals. Man wähnte ihn bereits auf dem Blocke liegend, als er noch einmal herauspreßte: „Ich will frei und offen sterben, ich sterbe unschuldig!" Freiwillig bot er sodann sein Haupt dem Streiche hin, mit wuchtigem Hieb fauste das Beil durch die Luft: Der Kopf kollerte auf den Rasen, ein dicker Blutstrahl spritzte aus dem Halse, der irdischen Gerechtigkeit war Genüge gescheh'n! Schweigend und tief erschüttert verließ die Versammlung den Ort des Dramas, das kaum 3 Minuten gedauert hatte. y. r. Aus Cassel, 18. November, wird uns geschrieben: Von einem Augenzeugen, welcher der gestrigen Hinrichtung Julius Lieske's, des Mörders des Herrn Polizeirath Dr. Rumpfs, in der Strafanstalt Wehlheiden beigewohnt, erhalte ich soeben die folgenden Details der grausigen Scene. Die Stunde der Strafvollstreckung war so geheim gehalten worden, daß man eigentlich erst davon erfuhr, als dieselbe bereits vollzogen war. So kam es, daß kein Vertreter der Presse der Hinrichtung beiwohnte und erzählt man sich in hiesigen journalistischen Kreisen, daß einem Reporter, welcher von der Sache Wind bekommen hatte, seine Bitte um eine Eintrittskarte von der hiesigen Oberstaatsanwaltschaft rundweg abgeschlagen worden sei, mit der Motivirung, daß mau die Presse nicht vertreten zu sehen wünsche. Wenn auch die Gefahr nahe gelegen haben mag, daß bei einer vorherigen Bekanntgabe des Hinrichtungstages von anarchistischer Seite irgend ein teuflisches Attentat hätte geplant werden können, so hätte man dennoch einigen berufenen Vertretern der Presse eine größere Berücksichtigung zu Theil werden lassen können. Nachdem ich diese Bemerkungen vorausschicken zu müssen geglaubt, gebe ich meinem Gewährsmann das Wort. Der Mörder Julius Lieske, so erzählt mein Gewährsmann, hatte sich feit seiner Ueberführung in die Strafanstalt Wehlheiden im Großen und Ganzen eines zu keiner Beschwerde Anlaß gebenden Betragens befleißigt und stets einen stoischen Gleichmuth zur Schau getragen. Ob die unlängst durch die Presse colportirten Gerüchte, daß er ein theilweises Geständniß abgelegt habe, auf Wahrheit beruhen, vermag ich nicht zu sagen; Thatsache ist jedoch, daß er, wie er es ja auch auf dem Schaffot noch gethan, seine Unschuld betheuert und sich allen Ermahnungen des Gefangnißgeistlichen, sein Gewissen zu erleichtern, unzugänglich erwies. Thatsache ist ferner, daß er dis zum letzten Augenblick an seine schließliche Begnadigung glaubte und die Bestürzung kaum zu verbergen vermochte, als ihm am Diontag früh von dem Frankfurter Staatsanwalt Herrn Uhles die Bestätigung des Urtheils verkündet wurde. Nachdem für ihn iebe Aussicht auf Rettung verschwunden war, verharrte er Anfangs in dumpfer Lethargie, später schien er sich jedoch in sein Schicksal gefunden zu haben und sein stoischer Gleichmuth kehrte wieder zurück. Sofort nach Verkündigung der Urtheilsbestätigung war Lieske in die für die Todescandidaten bestimmte, im Krankenhaufe befindliche Zelle verbracht worden, wo er ständig von zwei Gefängnißaufsehern bewacht wurde. Am Abend verlangte er, einen Brief zu schreiben, der, wie ich höre, an einen Familienangehörigen gerichtet ist. Die ganze Nacht über erfreute sich der Todescandioat eines so gesunden, natürlichen Schlafes, daß er eine Stunde vor seinem letzten Gange geweckt werden mußte! Wttfoerfffätt s Chronik. — Unter die kürzlich einer Neugestaltung unterzogenen Statuten ter Universität Marburg hat der Kaiser mit sicherer Hand seine Unterschrift gesetzt. Ohne iii stocken und in einem Zuge hat der Kaiser auf Pergament seinen Namenszug geschrieben, was bekanntlich nur einer festen Hand möglich ist. Das Album selbst besteht aus 44 Pergamentblättern nebst 2 künstlerisch ausgeführten Titelblättern in Sammetband mit echtem Beschlag, durchzogen von Silberschnüren, an welchen die Mlberkapsel mit dem Kaiserlichen Insiegel befestigt ist. — Der erste Assistent deSProfessors Dr. Fischer in Würzburg, Dr. Knarr, wird in nächster Zeit als Privat - Docent in die philosophische Fakultät daselbst eintreten.< Berlin, 14. November. Professor von Bergmann, der Director der chirurgischen Klinik in Berlin, beging am 13. d. M. sein 25jähriges Doctorjubiläum. Ein Livländer von Geburt, hat er s. Z. an der Universität seiner Heimath, in Dorpat, prornovirt. Von Würzburg siedelte er 1882 nach Berlin über, um die Leitung der Universitätsklinik zu übernehmen. Seine Erfahrungen zur Kriegschirurgie hat er in einer Reihe von Abhandlungen und Schriften niedergelegt. Halle, 17. November. Der Professor an hiesiger Universität, Dr. Stumpf, ift an Stelle des verstorbenen Profeffors Dr. Laas an die Kaiser-Wilhelm-Universität Straßburg berufen worden. scke-ldc P». SftS* J 3 öJiebt es r Stoß gleichnamige Mmittelung^ w * 4 Wenn der i> wf*15 U'd äSKÄ Mr), M),M M minder nnd zu .für ben Zweck geeign zusammen 460,270 Mithin Gewinn am Betriebe..... 477,034 , dazu Gewinn auf Magazin- und Werkstatt-Conto 2,237 „ Gesarnrntgewinn 479,271 JL wovon zur Zinsenzahlung, Schuldentilgung und Werthabschreibung 161,906 JL verwendet wurden, der Rest wurde theils zur gänzlichen Abschreibung der Ermeiterunas- fcauten, theils zu außerordentlichen Abschreibungen verwendet, 224,911 JL flössen in oie (1883/84 2937) (1883/84 1324). 90,578 Mtr., ’"5”> Gießen, len 2; int ?"°rinit Kiener •Ä&rnie, WM. Mr SM« Mi **• f° dah im Handel «red Ber?ehr. 1. 2. das verdeckte Richtbeil k- n Hof führende Thür f L. Billigste Preise Größte Auswahl. 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Ich diese Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzusehen sind, ergiebt sich aus dem „Ver- > wahrsmann baq m« reichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pfg. hatte sich durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann. Mnzen eines 4. Wenn der im Reichs-P-stgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer kmen stoisch^ Ü Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nichr als allgemein bekannt anzunehmen ist, Jurten Gerüchte ff ' f° empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des 9iäheren 5en' vermag u 'JJf£r, zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und ? Schaffot noch 2' bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in .^fängnißgeistii^n ?welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen !t ferner, daß Au । [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen [(Harz), (Riesengebirge) rc.j und bie Seftünun«VUm ^icht nünder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie (Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc. .?T*teräon2 den Zweck geeignet. «ifc .... “— Aeilgeöotenes. Die ächten 3lormab§fmöen, Hosen unö Jacken von Professor Dr. Jäger, empfiehlt zu Fabrikpreisen Robert Haas, 8305 SelterSweg 18. 3« verkrrufen mehrere große und kleine Bücher-Realen, Bücherschrank, neue und gebrauchte Tische, Ithür- Kleiderschränke, ein 2tbür. 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Die Et nnd seine Beth puntt bet innei Sessm entgegi $atlament au Wvchm M MvsM burc Bütibesralh jd Plenarßtzung i t>.s wärtiflt ber Ws/M M für 1886, für die Zwecke i ZustinilWg. ; Rei4statztz.SG rach Weihrachti terden Vorlage längerung des Wen wud. büber Vorlager fclbüi iß aber im Me der A sein würde. . ,.3n Wi Ulch'.sch ungarv Wi Verhach oPcielle Sitznr ungarischen Di oes Auswärtig ^it der Delega Dank in Würd Nation veranlas M der qu5d Went @rai **n Co, *•$«! fe e r ÄteTi einend *ä: W 1,01 Aufruf. Der kaum für möglich gehaltene Krieg zwischen Serbien und Bulgarien ist zum Ausbruch gekommen. — Se. Hoh. der Fürst von Bulgarien, ein Sprosse unseres hessischen Fürstenhauses und mit ihm seine junge Armee sind durch die plötzliche serbische Kriegserklärung und den vorbereiteten Einfall der serbischen Armee in Bulgarien gezwungen worden, in einen Winterfeldzug einzutreten. Wie viel Jammer und Noth ein solcher Feldzug, selbst für bie bestorganisirte Armee, zur Folge hat, steht lebhaft genug in unserem Gedächtniß. Wir richten deshalb an Alle, die für solche Noth ein warmes Herz haben, die dringende Bitte, dies durch recht reichliche Spende von warmen Kleidungsstücken (wollene Hemden, Jacken und Strümpfe), sowie Geld, theils zur Anschaffung von antiseptischem Verbandszeug rc., theils zur Überweisung desselben an den Hülfsverein in Sofia, so rasch als möglich zu bethätigen. Zur Empfangnahme von freundlichen Gaben ist das unterzeichnete Comitö in der Hauptannahmestelle im Palais Sr. Gr. H. des Prinzen Alexander- bereit. Darmstadt, den 17. November 1885. _________________________Das provisorische Comitv. A. Holtertioff Söhne, Mäusburg 10. Große Auswahl in Win ter band setniheiß _________für Herren, Damen und Kinder.______ssi? Regenmäntel in allen Größen, neuester vrm Mk. an, * F. üolberg, 5785 Botel Kaltwasser, Welzlar, Bahnhofstrasse. — Durch den Umbau meines Hotels aus das comfortabelste eingerichtet, bin ich in der Lage, jedweden Ansprüchen der geehrten Gäste und Familien, selbst größeren Vereinen sowohl bezüglich der Räumlichkeiten, als Bedienung, prompt entgegenzukommen. Erlaube mir daher, mein Hotel auch Familien und Vereinen zu geselligen Vergnügungen uud Ausflügen bestens zu empfehlen. Für Speise und Getränke jeder Art ist zu jeder Tageszeit bestens gesorgt. Hochachtungsvoll 8308 W. Balneasser. 8316 Eine gangbare Wirtschaft mit Verein-lokal zu pachten gesucht) Offerten beliebe man in der Exped. d. Bl. niederzulegen._______________________ Zur gefl. Beachtung. Unterzeichnete empfiehlt sich den geehrten Damen im Frisiere« in und außer dem Hause. Achtungsvoll Minna Hilgärtner, Friseuse, 8302 Marktftraße 3. 8303 Zum 1. Januar suche ich ein evang. gebild- älteres Mädchen, welches ganz perfekt in der feinen und bürgerlichen Küche ist. Nur solche wollen sich melden, die mehrjährige gute Zeugnisse haben. Offerten mit Gehaltsansprüchen zu richten an Frau von Woyna, Mainz, _______________Gouvernement.________ Meine Wohnung befindet fick Kreuzplatz 11. 8312? Porzellanofensetzer. 8315 Ein junger tüchtiger Kaufmann sucht pr. sofort ober später Beschäftigung auf Contor ober Reise. Offerten erbeten sub G. in der Exped- b- Bl. Amme. | Für eine Schenk-Amme wird Stelle gesucht. Wo? sagt die Exp. b. Bl- Zur grfl. Beachtung. Unterzeichneter empfiehlt sich im Putzen und Setzen von Oefen aller Art, bei gründlicher Arbeit. 8318 ________I. LaPP, Katharinengasse 9. 8285] Wohnung von 5-6 Zimmern, in freier Lage, mit Gartenantheil, bis 1. April zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre A. X. 134 an die Exped. b. 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M. zu verlegen- Ta keine Kosten gescheut sinb, für diese Vorstellung bie hervor^ ragenbsten Gäste zu gewinnen, und auch für bie Ausstattung Alles nur, mögliche geschehen ist, so erlaube ich mir unter Garantie eines wirklichen Kunstgenußes ganz besonbers auf biefe Vorstellung aufmerksam zu machen unb zu recht zahlreicher Betheiligung ergebenft ernzulaoen- Hochachtungsvoll A. Rheinberger., Die bereits gelösten Billets behalten für Montag ihre Gültigkeit. > 5 "c g a &: ö Süd-Anlage Nr. 23 sich befinden. Wir machen hierdurch ergebens! bekannt, dass von heute an unsere Geschäftsräume 8261 Ein möblirtes Zimmer nebst Schlafcabinet (Parterre) in ber Nähe bes Unio.-Laboratoriums sogleich zu mietheU gesucht. Näheres in ber Exped- b- Bl- Hermaiiai Katz, im früher Heichelheim'schen Jaden. 8209 300 Stück Damen-Regen-Mäntel, neueste Sachen, empfehle als austergewöhnlich billig.