Uli ä LL N" Arbeit r-S'A Miiite !ervorlagen besorgt 1341 ingmann. M fmilidliche Kft Wie bet ihren EA'- itMnfamiTre. W- b. U. bma. tit unzmeiselhastem ten Heilmittel gegen bisher von Herrn >on Tchlieffen auf /M. abgegeben mur- ur allein aus der Hof-Apotheke in i beziehen. 1711 »dt, Hosapotheker. \x*t\ bei jeder »w LüMWm, M Mgm bis W- -n Preisen und bester G. Mook, Photograph, Wode's Nachfolger, NeumBäuen.____ Ostern suche i* Uugwitgutt" [en und erbitt« Offerten. SinKrttroM istn bl-br- ich mch -80 PiS' 17$ tlC**’* fi, fl#«1' ih ** iS Mteria^M Rv. 67. Freitag den 20. März 1885 Cnießeucr Anzeigcr Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 'Ä*ttreatt t Schulstraße 7. Erscheint 136*114) mit Ausnahme be8 Mo«t«aS. ?^^^.?^Eljührlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. * Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberficht. Gießen, 19. März. Der diesjährige Geburtstag Kaiser Wilhelm- wird wiederum einen glänzenden Kreis deutscher und auswärtiger fürstlicher Persönlichkeiten am Berliner Hose versammeln. Unter ihnen wird sich auch der englische Thronfolger, der Prinz von Wales, befinden, welchen sein ältester Sohn, Prinz Albert Bictor, und sein Bruder, der Herzog von Edinburgh, begleiten. Es siegt nahe, nach den Eretgniffen der letzten Zeit in diesem Besuche des Berliner Hofes durch so hervorragende Mitglreder Der englischen Königsfamilie ein politisches Stimmungs-Symptom zu erblicken und die Londoner Blätter, voran die „Times", bezeichnen denn auch den Besuch des Prinzen von Wales in der deutschen Reichshauptstadt als eine markante Bestätigung der That, daß zwischen Deutschland und England keinerlei Differenzen mehr bestehen, die zu nationalen Feindseligkeiten oder auch nur zu diplomatischen Schwierigkeiten führen könnten. In diesem Sinne wird man auch in Deutschland die Reise des englischen Thronfolgers auffassen und die erfreuliche Thatsache, daß es gelungen ist, obschwebende Irrungen zwischen den beiden verwandten Nationen zu beseitigen, mit allgemeiner Genugthuung begrüßen. Nach viertägigen, unsere Colonialpolitik nach allen Seiten hin erschöpfenden Verhandlungen ist endlich die Postdampser-Vorlage am Montag im Reichstage zur Abstimmung gelangt. Dieselbe ist in ihren Hauptpunkten so ausgefallen, wie man es nach dem Gange der Debatten erwarten mußte: Die australische Linie ist mit 170 gegen 159 Stimmen angenommen, die afrikanische dagegen mit 166 gegen 157 Stimmen abgelehnt worden. Für die australische Linie stimmten geschlossen die Nationalliberalen, die Conservativen und die Freiconservativen, Gras Hacke von den Freisinnigen, mehrere Elsässer und „Wiloe" und 17 Centrums-Abgeordnete, für die afrikanische Linie stimmten wiederum die brei erstgenannten Fraktionen, die Elsässer Zorn v. Bulach und Grad, der Pole v. Wolszlegter, ferner der „wilde" Abg. Bertram und der Welfe Langwerth v. Simmern, sowie 8 Centrums-Abgeordnete. Als jährliche Subvention wird nach einem Anträge des Abg. Voiel der Betrag von 4,000,000 J-t. bewilligt. Angenommen wurde ferner die Zweiglinie von Trieft über Brindisi nach Alexandrien nebst der hierzu ausgesetzten jährlichen Subvention von 100,000 «X Die Anträge des Centrums, nur die ostasiatische Linie zu bewilligen, der Socialdemokraten, die australische Linie blos nach dem australischen Festlande zu bewilligen, und der Freiconservativen, die Linie Aden- Port Elizabeth (Ostafrika) einzuschalten, wurden abgelehnt. Da neben der australischen Linie auch die ostasiatische Linie fast einstimmig Annahme gesunden hat, so erscheint das Resultat der Abstimmung des Reichstages über die Postdampfer-Vorlage als ein relativ günstiges, Denn von den von der Regierung beantragten Linien ist nur die afrikanische abgelehnt worden und selbst diese nur mit 9 Stimmen Mehrheit. Man knüpft in Regierungskreisen an letzteren Umstand die Hoffnung, daß auch Die afrikanische Linie in dritter Lesung bewilligt werden wird, indessen dürften in dritter Lesung die Beschlüsse vom Montag schwerlich nach irgend einer Seite hin eine Abänderung erfahren. Bedauerlich bleibt es ja, daß in Anbetracht der mannigfachen colonial-politischen Unternehmungen Deutschlands im „schwarzen Continent" und namentlich in Westafrika Die afrikanische Linie die Zustimmung des Parlaments nicht erhalten hat. Dem preußischen Landtage wird noch ein Gesetzentwurf, betr. den Ausgleich zwischen der Krone Preußen und dem Herzoglichen Hause von Schleswig-Holstein, zugehen. Das österreichische kronprinzliche Paar ist auf seiner Orient- reife am Sonntag in der griechischen Hauptstadt eingetroffen, wo den hohen Reisenden von Seiten des Königshofes wie der Bevölkerung ein warmer herz- ucher Empfang bereitet wurde. Der Besuch des künftigen Beherrschers des Donau«Kaiserstaates am Hofe von Athen wird jedenfalls eine engere Annäherung ärotjqjett Oesterreich und Griechenland herbeiführen, wenngleich die Wiener Offi- ^?n oen politischen Charakter der Kronprinzen-Neise leugnen. Der Umstand, daß sich das hohe Paar von Athen nach Cettinje, der Residenz des Fürsten von Montenegro, begiebt, verleiht der Reise entschieden einen politischen Beigeschmack. Ueber die blutigen Kämpfe, welche in Tongking dem Entsatz von Tuyenquan durch Die Franzosen vorangegangen sind, geben jetzt die von der franzojrfchen Regierung veröffentlichten Verlustlisten einen bemerkenswerthen Aufschluß ES erhellt aus denselben, daß den Franzosen dieser Sieg teer genug ju stehen gekommen ist, denn sie haben in den zweitägigen Kämpfen vor Tuyen- quan zusammen 463 Mann an Tobten und Verwundeten verloren; hierzu fonv E «och die Verluste der Garnison von Tuyenquan während der Belagerung, die sich auf 185 Mann beziffern, so daß den Franzosen diese Maire insge- srmmt 648 Mann gekostet hat, eine im Vergleich zu der Zahl der hierbei fran- zöstschersetts beseitigt gewesenen Kombattanten sehr hohe Verlustziffer. Erwägt man ferner, daß die Operationen auf Formosa saft den dritten Theil des dort engagirten französischen Expeditions-Corps hinweggerafft oder außer Gefecht gesetzt haben, so wird immer klarer, daß die französischen Corps aus dem ostasiatischen Kriegsschauplätze trotz aller ihrer Erfolge viel zu schwach find, um Die Campagne zu Ende führen zu können. Es heißt Denn auch, daß der französi- sihen Deputirtenkammer eine neue Creditforderung behufs Absendung eines | Expeditions-Corps von 25,00.0 Mann nach Dftaften zugehen soll. Mittlerwelle I "rohen in den chinesischen Gewässern Schwierigkeiten zwischen Frankreich und I England. Nachdem erst kürzlich sranzösische Kreuzer bei Hongkong einen englischen Dampfer, weil er Blei als Kriegscontrebanve führte, aufgebracht hatten, der aber später wieder freigegeben wurde, hat neuerdings ein französischer Kreuzer wieder einen englischen Dampfer, den „Surat", nach KriegScontrebande durchsucht. In Folge dessen ist das englische Geschwader an der chinesischen Küste nach Hongkong beordert worden. In dem Meinungsaustausch zwischen den Cabineten von London und St. Petersburg wegen des afghanischen Grenz-Conflictes scheint jetzt eine Kunstpause eingetreten zu fein. Dieselbe wird von beiden Seiten offenbar dazu benutzt, die gegenseitigen Stärkeverhältnisse an Der afghanischen Grenze nochmals eingehend zu prüfen und es ist Grund zu der Annahme vorhanden, daß man in Petersburg wie in London froh fein wird, wenn der neueste englifch-russische Streitfall seine friedliche Beilegung erfährt. Freilich wird jedes UebereinEommen zwischen England und Rußland in Centralasien nur den Charakter eines Provisoriums tragen, eine definitive Lösung Der afghanischen Frage dürfte wohl nur durch das Schwert erfolgen. Die Nachrichten aus Albanien lauten fortgesetzt höchst beunruhigend. Der blutige Zusammenstoß im Paschalik Prizrend zwischen den ausstän- difchen Arnauten und den türkischen Truppen, wobei bie Stadt Prizrend thell- weise zerstört wurde, bestätigt sich und nicht mit Unrecht befürchtet man eine Fortpflanzung des Aufstandes durch ganz Albanien. Die türkische Regierung hat zwar bei Prizrend 5000 Mann regulärer Truppen concentrirt, ob aber diese Truppenmacht genügt, um die mit Martiny-Gewehren und Munition hinreichend versehenen Rebellen aus dm starken Stellungen, die sie nach dem Kampfe in Prizrend in der Umgebung dieses Platzes eingenommen haben, zu vertreiben, ist noch, sehr fraglich. Höchst wahrscheinlich wird man in Konstantinopel zur Entfaltung einer noch größeren Truppenmacht genöthigt werden, wenn man den Amauten-Ausstand localisiren will. Darmstadt, 48. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 11. März den zweiten Assistenzarzt bei Der Landes-Irrenanstalt, Dr. Eugen Wittich, zum zweiten Arzte bei dieser Anstalt zu ernennen. —1 Darmstadt, 18- März, fZweite Kammer der Laudstänoe.j Der Aba. WolfSkehl hat Namens deS 1. Ausschusses Bericht erstattet über die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, den Entwurf deS Finanzgesetzes für die EtatSjahre 1885/86, 1886/87 und 1887/88 betreffend, zugleich über Hauptabtheilung in, Kap. 4 der ordentlichen Einnahmen des Hauptvoranschlags für 1885/88 „btrecte Steuern". Der Ausschuß beantragt in seiner Gesammthett unveränderte Annahme deS FinanzgesetzeS und setzt im Etnoerständnttz mit Großh. Regierung noch den Zusatz fest: Gegenwärtiges Gesetz tritt mit dem 1- April 1885 in Kraft- Außerdem stellt er m die Hauptabtheilung in, Kap. 4 der ordentlichen Einnahmen des Hauptvoranschlags „directe Steuern" die Summe von 8 200186 JL ein. Der I. Ausschuß der I. Kammer hat sich nach stattgehabter gemeinschaftlicher Berathung mit säwmtlichen Anträgen de- dieSseitigen Ausschusses einverstanden erklärt. Von dem 1 April an wird die erstmalige Anwendung der neuen Steuergesetze stattfinden und sei kurz hingewiesen auf das mit dem Beginne der bevorstehenden Finauz- periode in Kraft tretende Kapitalrentevsteuergesetz, die neue auf Progression und engerer Klassenbegrenzung beruhende Scala bet der Einkommensteuer unter Heranziehung des Einkommens der Actiengesellschaften zu derselben, sowie unter gleichzeitiger Freigabe der Einkommen unter 500 JL von dieser Steuer, endlich auf die in verschiedener Hinsicht wichtigen Abänderungen deS Gewerbesteuergesetzes. Der Ertrag an Renten- steuerkapttalien wird nunmehr von Großh. Regierung auf 2 064192 «AL veranschlagt, gegenüber der auf dem vorigen Landtag gegebenen Schätzung auf 1561000 Man hatte somit ein? halbe Million Mark weniger erwartet- Im Bericht ist des Weiteren auSgeführt, wie eine sehr erhebliche, alle früheren Schätzungen übetreffende Steigerung in den Einkommensteuerkapitalten eingetreten sei, welche gegen das Vorjahr trotz des Wegfalls der Einkommen unter 500 JL um 4 446551 Jü höher veranschlagt werden- Bet der Gewerbesteververanlagung ergab sich ein Ausfall von 74975 Jt, was in den zur Erleichterung insbesondere der kleineren und kleinsten Gewerbetreibenden getroffenen Aenderungen des früheren Gesetzes seinen Grund hat und tm Interesse der Bezeichneten nur freudig zu begrüßen ist. Bet Berathung deS Kapttalrentensteuergesetzrs wurde vielfach die Absicht geäußert und insbesondere in einem Anträge der Abgeordneten Schade und Genossen ausgesprochen, daß daS ganze Erträgntß jener Steuer nur zur Herabminderung der Grund- und Gewerbstmer verwendet werden solle. Der Bericht weist nun durch die folgende Berechnung nach, inwieweit diesem Antrag entsprochen wurde- Die Kapitalrentensteuerkapktalten betragen 2064 192 JL, waS eine JahreSsteuer von 350 912 d*L ergibt bet Berechnung von 17 H auf die Mark Steuerkapttal. Dte Grundsteuer wird erleichtert um 2% gibt aus 20 615 768 «X Kapital 515394 «X Steuer. Die Gewerbsteuer, erleichtert um 2 H, gibt aus 4 948 601 JL Kapital 98 972 «AL Steuer. Zusammen 614366 JL Steuer. D'e Kapktalrerttensteuer beträgt 350912\AL; es sind somit 263454 JL mehr, als der Ertrag der Kapttalrentensteuer und zwar nahezu 40p6t. des gelammten Ertrags der Progression bet der Einkommensteuer zur Erleichterung von Grundbesitz und Gewerbe verwandt werden. St. Johann, 18. März. Auf der Grube Camphausen fand Nachts 12 Uhr eine Explosion schlagender Wetter statt, die große Zerstörung anrichtete. Es arbeiteten 219 Bergleute in der Grube, davon sind gerettet 16. Die übrigen find wahrscheinlich sämmtlich tobt. Berginspector Dr. Sättig und Fahrsteiger Kirscht find bei den Rettungsarbeiten beinahe erstickt. Die Aufräumungsarbeiten dauern voraussichtlich Monate lang. Die Grube liegt tief und ist die schwierigste im ganzen Bezirk. Die Ursache des Unglücks ist unbekannt. Mittags um 12 Uhr waren 14 Tobte zu Tage geförbert. Flötz Nr. 3, Grundstrecke und Bremsschachte sinb zerstört. (Fr. Ztg.) Berlin, 18. März. (Reichstag.) Im Reichstage wurde heute die zweite Be- lathung Ser Zollkartfnovelle bet der Pofttton Holz- und andere Schnittstone, sowie Maaren daraus fortgisetzt- Die Commission yat unter die zollfreien Hölzer außer dem Brennholz auch noch das Schleifhvlz zur Cellulosefabrikatton angenommen. Von verschiedenen Setten sind Anträge eingebracht, welche daS Cederu-, Bux- bäum-, Bruvöre-, Ebenholz, Mahagoni u. s. w. mit niedrigerem Zollsätze belegt wissen wollen, alS das Bau- und Nutzholz, in dessen Kategorie sie ihrer vorläufigen Bearbeitung nach gehören würden. Nach der Vorlage würden diese Hölzer meist mtt 0,60 oder 1,50 vH pro 100 Kilogramm belegt, während die Antragsteller einen Zoll von 0,10 oder 0,25 vH Vorschlägen. Von verschiedenen Seiten wurde darauf aufmerksam gewacht, daß es sich nicht hierbei um einen Schutz des nationalen WaldeS handeln könne, weil die betreffenden Hölzer m Deutschland überhaupt nicht wüchsen. Wohl aber bildeten sie das Rohmaterial für große cxporttrende Fabrikattonszwetge, namentlich auch für die Bleistifr- rabrtkation, die durch den Zolltarif von 1879 schon sehr geschädigt sei. Als FinanzzoU sei dreier Zoll aber, wie aus den einschlägiges Zohlen nochgewiesen wurde, absolut ohne jede Bedeutung. Die hier in Frage stehenden Hölzer sind für die Jadustr-e geradezu unentbehrlich; eine Vertheuerung deS Rohmaterials würde zu Fälschungen führen und eine Schwindeltudustrte großztehen. Den Nagel auf den Kops traf der Abg. Wind hör st mit der Bemerkung, daß eS wohl die Absicht der Gesetzgebung sei, der nationalen Industrie Schutz zu verschaffen. Gegen Holz aber, daS in Deutschland Überhaupt nicht existirt, kann doch kein Schutzzoll festgesetzt und Schutz der deutschen Industrie ist eS wahrlich nicht, wenn man die ihr unentbehrlichen auswärtigen Hölzer oertheuert. Nach langwierigen Debatten entschied sich dann das Haus mit 138 Stimmen gegen 132 Stimmen für die neuerdings etngebrachten Anttäge, so daß bte seiner Zeit mit einer Stimme Majorität beschlossene Verweisung tn die Commission den Erfolg gehabt hat, daß die schutzzöllnertschen Anttäge der freien wirthschaffltchen Vereinigung keine Annahme gefunden haben. ES beträgt nunmehr nach den heutigen Bestimmungen der Zollsatz für Rohholz von BuchSbaum, Erdern, KokoS, Ebenholz, Mahagoni für 100 Kilogramm 0,10 vH oder pro Festmeter 0,60 vH geschnittenes Holz von Cedern für 100 Kilogramm 0,25 vH, Bruyöre (Erika-) Holz in geschnittenen Stücken bleibt zollfrei. Morgen w»rd bie Berothung der Holzzollpofltion wettergeführt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Brrrearr. Kaiserslautern, 18. März. In der Grube „Camphausen" bei Saarbrücken sind, wie die „Pfälzische Preffe" meldet, 217 Bergleute durch schlagende Wetter verunglückt. Bis jetzt sind nur 17 gerettet. Saarbrücken, 18. März. Die Bergwerks - Explosion hat sich in Flötz 3 der Grube „Camphausen" bei Dudweiler zugetragen. Von 219 Mann, welche zur Nachtschicht eingefahren waren, sollen nach der „Saarbr. Zeitung" 30 gerettet sein, darunter 16, die vor der Katastrophe zu Tage gefahren waren. Der vielen Brüche wegen erscheinen die Rettungsarbeiten ziemlich aussichtslos. Frankfurt a. M., 18. März. Das „Frkftr. Journ." meldet aus St. Johann: Die im Schachte „Camphausen" stattgehabte Explosion schlagen der Wetter erfolgte in vergangener Nacht kurz vor 1 Uhr; 17 Bergleuten gelang es, sich zu retten, gegen 200 aber sind verschüttet. Der Schacht ist zusammengestürzt, dabei wurden auch die Windthüren zerstört. Die Rettungs arbeiten sind in vollem Gange. St. Johann, 18. März. Aus der Grube „Camphausen" wurden bis heute Abend 92 Todte zu Tage gefördert. Nom, 18. März. Der Kapitän der Artillerie, Gioppi, ist zum AttachS bei dem Hauptquartier des Generals Graham ernannt und wird demnächst nach Suakim abretsen. Hamburg, 18. März. Wie die „Hamb. Börsenhalle" aus London erfährt, wären von einem in Lagos etablirten Hamburger Hause große Landstriche östlich und nördlich von Lagos erworben worden. Washington, 18. März. Der Senat nahm gestern eine Resolution an, in welcher ausgesprochen wird, man müsse es verhindern, daß der Präsident von Guatemala, Barrios, seinen Plan, die central-amerikanischen Staaten zu einer Republik zu vereinigen, ausführe. — Der Staatssecretär des Auswärtigen, Bayard, erklärte in einem Briefe an den Präsidenten der Commission sür auswärtige Angelegenheiten, die Vereinigten Staaten würden keine Maßnahme treffen, welche der freien Autonomie der Staaten Central-Amerikas hinderlich fein könnte. London, 18. März. Unterhaus. Der Kanzler der Schatzkammer, ChtlderS, erwiderte auf eine Anfrage Northcote's, er hoffe, tm Laufe des Nachmittags tn allgemeinen Umrissen Mtttbeilungen über die egyptische Finanzbeclaratton und Finanz- convent'on machen zu können, bie Vorlegung beS bar auf bezüglichen Schriftenwechsels werbe voraussichtlich nächsten Freitag erfolgen. London, 18. März. Im Unterhause theilte Chilbers mit, daS egyptische Finanzabkommen enthalte bte Declaration der Großmächte und der Türket, ferner bie Convention der Mächte und ber Türkei, enblich den Entwurf eineS DecretS deS Khedive. Alle Mächte, ausgenommen die Türke», unterzeichneten gestern bte Declaration. Die Vollmachten deS türkischen Vertreters find unterwegs. Die Convention würbe heute unterzeichnet. Der Khedive oervflichtet sich, daS Decret zu vollziehen. Diese drei Instrumente werben morgen veröffentlicht, die beglettenbe Correspondenz nächsten Montag vertheilt werben. — Weiterhin gibt ChilberS einen geschichtlichen Rückblick auf die Unterhandlungen seit dem Bombardement von Alexandrien und sagt hinsichtlich der Resultate der letzten Monate: Die Mächte waren einig über die Verwaltungskosten Egyptens, die auf 5,237,000 Pfund jährlich angenommen wurden, einschließlich der Kosten der OccupationSarmee mit höchstens 200,000 Pfund. Die Anleihen wurdm auf 9 Millionen festgestellt, daS gegenwärtige Steuersystem auf die Fremden in Egypten ausgedehnt. (Beifall.) Zwei Jahre wurden für eine sorgfältige Enquete hinsichtlich der Feststellung der eigentlichen Ziffer der Grundsteuer und anderer Einnahmequellen bewilligt. DaS Verlangen Englands nach ZtnSreduction solle durch einen bprocemtgen Abzug von allen Coupons und Abzug von einem halben Procent von den Zinsen ber englischen Sueczanal-Aciken ersetzt werden. Die Wiedererstattung dieser Abzüge soll erfolgen, wenn nach Ablauf drr beiden Jahre das Resultat der Enquete zeigt, baß die Einnahmen dieselben vertragen können. Wenn nach Ablauf von zwei Jahren eine weitere Reduclion des Coupons erforderlich sei, soll der Khedive eine internatisnale Commission einbcrufen, welche eine allgemeine Erquete über die egyvttschen Finanzen veranstaltet. Die Mächte schlugen vor, baß die Aalrihe eine interuattonale Garantie erhält. Wir baden keine Garantie verlangt, da wir bereit sind, sie zu übernehmen: jedoch wibersprachen wir dem Vorschläge nicht, vorauSsetzend, derselbe involoire nicht eine internationale Einmischung in bte Leitung der Angelegenheiten EgyptenS. Wir würden also der internationalen Garantie zust'mmen, wenn dieselbe nach Alt der englisch französischen Garantie für bte türk-sche Anleihe von 1855 ist, welche em retneS Finanzabkommen war. Alle sechs Großmächte willigten mit bem Vorbehalt Rußlands ein, welcher jedoch ohne vraktische Bedeutung ist. Darnach erstreckt sich btt Garantie nur auf die Z nsenanleihe im Betrage von 315,000 Pfund. Die Verzinsung soll 3Vr P'ocenl nicht überschreiten; außerdem wird ein besonderer Amort'sationSfond eingerichtet. Chilbers theilte ferner Mit, noch vor Ende März würben sich bie Vertreter ber Mächte in PariS versammeln, um auf der BastS von Granville'- Circular vom 3. Januar 1883, bett, den freien Verkehr beS SuezcanalS, zu berathen unb eine internationale Acte hierüber zu vereinbaren. Diese Acte werbe jedoch, da es sich nicht um Finanzsraaen handle, ber Sanction befi Parlaments nicht unterbreitet werben. Bukarest, 18. März. Der Chef ber politischen Äbtheilung deS Mimsterinms bes Aeußern, Beibimanu, ist zum diplomatischen Agenten und Grneralconsul in Sofia ernannt worben. — Die Deputirtenkammer hat die Vorlage, bett, die Wieberherstellung beS Freihafens von Galatz und Brailt, mit 61 gegen 29 Stimmen verworfen. Lokale-. Gieße«, 19. März. Schwurgerichtsverhandlung am 18. März gegen Christian Klein von Heisters wegen Meineids und'Betrugs. Derselbe war beschuldigt: 1. daß er am 24. October 1884 in ber Fo-ststraffache gegen Valentin Döring von Heisters unb Consorten wegen HolzfrevelS vor einer zur Abnahme von Eiben zuständigen Behörde, nämlich dem Großh. Amtsgericht Herbstein, den vor feiner Vernehmung als Zeuge geleisteten Eid wiffeutlich durch ein falsches Zeugniß verletzt habe; 2. daß er an demselben Tage in der Absicht, sich einen rechtswidrigen Ber- mögenSoortheil zu verschaffen, daS Vermögen eines Anderen, nämlich de« Großh. FiScuS, dadurch beschädigt habe, daß er durcb Vorspiegelung gtaer falschen Thatsache Jrrthum erregte, indem er tn der eub 1 erwähnten Forststraffache deS Großh. Amtsgerichts Herbstein durch das unwahre Vorbringen, er wolle nach Hohenlimburg, woher er gekommen, zurückkehren, zur Anweisung einer viel höheren Zeugengebühr, als ihm ohne bieS Vorbringen angewiesen worden wäre, bestimmte. Die Geschworenen erkannten den Angeklagten bezüglich deS Meineids, unter Annahme mildernder Umstände, für schuldig, bezüglich deS Betrugs verneinten tnbeffen dieselben die ihnen vorgelegte Schuldfrage. Klein wurde daher wegen Meineids tn eine Gefängnißfttafe von 1 Jahr verurthetlt, dagegen wegen deS Betrugs freigesprochen. Gießen, 19. März. Freitag und SamStag findet im Gymnasium die öffentliche Schlußprüfung und Schlußfeter statt. — Nach dem soeben ausgegebcnm Programm besuchten im verflossenen Schuljahre tm Ganzen 427 Schüler diese Anstalt. Der Confession nach vertheilen sich solche mit 326 auf Evangelische, 26 Katholiken und 54 Israeliten. Die Maturitätsprüfung bestanden 24 Schüler. — Da ber tn diesem Jahre hier stattfindenden 38. Versammlung deutscher Philologen unb Schulmänner eine Festschrift überreicht werden soll, so ist bte gewohnte Abhandlung zum Programm in Wegfall gekommen. Gießen, 19. März. In der außerordentlichen Generalversammlung de« Eis- Vereins am 18. b. M- wurde kein Widerspruch gegen die vom Vorstände beantragten Statutenänderungen erhoben, einfach deßhalb, weil die Versammlung nur ouS Mitgliedern des Vorstandes zusammengesetzt war. Der jährliche Beitrag der Mitglieder wird demnach vom nächsten Winter an nur 1 vH. für eine Person, für jede weitere, derselben Familie angehörige Person 50 steigend biS zum Maximalbetttag von 3 vH, betragen. Neu eintretenbe Mitglieder zahlen jedoch IvH Eintrittsgeld. Der letzte Termin für AuStttttSerklärungen ist etwa« früher als seither gelegt, nämlich auf den 15. October. Bet rechtzeitiger imb gehörig motioirter Abmeldung wird tm Falle späteren Wiedereintritt« von der Zahlung deS Eintrittsgeldes abgesehen. Vermischtes. Darmstadt, 17. März. Zur BiSmarck - Stiftung sind biS jetzt beim Central» Comtte hier eingeltefert: Von Darmstadt 5314, Offenbach 2751, Beffungen 540, Bensheim 510, Groß-Gerau 378, Pfungstadt 291, Michelstadt 252, Zwingenberg 199, Badenhausen 151, Reinheim 142, Auerbach 140, Eberstadt 113, Seligenstadt HO u. s- w, in der ganzen Provinz Starkenburg 12,760 vH, vom Provinzial - Comite Gießen 5455, Büdesheim 519, AlSfeld 270 u. f. w-, in der ganzen Provinz Oberheffen 6435 Jt. Sodann von Oppenheim 376, Alzey 322, Bingen 277, Nierstein 170 u. f. au« der Provinz Rheinhessen tm Ganzen 1780 Jk. Man glaubt, daß ca- 30,000 vH au- unserem Großherzogthum tm Ganzen etngehen. Beerfelden, 14 März. Dieser Tage haben der Wirkt. Gehetmerath Dr. Goldmann von Darmstadt, Regierungspräsident Strauß von Wiesbaden und Herr Pfarrer Stromberger von Zwingenberg den Gräfl Erbach-Fürftenauischen Hof zu Etzean besichtigt und dem Vernehmen nach die Localttäten zur Errichtung einer Arbestercolonte für geeignet befunden. — Wir machen hierdurch auf die tn unserem heutigen Blatte befindliche Annonce des Herrn I. A- Baer tn Frankfurt a. M- aufmerksam. Die von diesem Hause empfohlenen Türkischen Loose sind so chancenreich und billig, daß deren Ankauf zu empfehlen ist. Handel und Deekede. Limburg, 18. März. Roiher Weizen vH 15.90, weißer, Weizen vH 15.80-, Korn vH. 11.50, Gerste vH. 10.70, Hafer Jt 7.75, Kartoffeln * 10U Pfund vH. 0.00, Erbsen ä 100 Pfund vH 00.00. Frankfurt, 18. März. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu vH 2./d—3.20, Stroh vH 1.80—2.10, Eier das Hundert vH 5.00—7.00, Butter 1. Qualität vH 0.90, 2. Qualität ,H 1.10, Kartoffeln per Centner vH 2.00—2.25, Kohlrabi 3-0 H pr. St-, Erbsen 100 Ka. 22.00—30.00 Rothkraut pr. St. 20—30 X Huhn vH 1.50—2.00, 1 Ente vH 2.00—3.50, 1 Taube 40—60 X Hahn jH 1.90—2.50, Gans vH 6—10.00, Welsche vH 5.00—10.00. Küche» und Haushalt artikel, Bürsten und Korbwaaren re. in reichhaltiger Auswahl enipfiehlt Louis Lony, 20W Marktstraße 23. Dr. Kochs Fleisch-Pepton neues Nährmittel und Genußmittel für Kranke und Gesunde, empfiehlt J 917 JEmil Fischbach. Allgemeiner Anzeiger. Verein der deutschen freisinnigen Partei. Montag den 23. Mär?, Abends 8V2 Uhr, tm Frankfurter Hof Generalversammlung. Tagesordnung: Geschäftsbericht. Rechnungsablage. Vorstandswahl. 2008 Der Vorstand. la. Säehafer zu verkaufen- Ph. Kitz, 2002 Marburgerstraße Machstuch-Teppiche und Täufer, Wachstuche & Mertuche emvfiehlt 1774 Gruft Dlodner, Bahnhofstraße 12. Hchmstkti 3n -er Mrst rötftttti ßofenf nwifyttlti GM ar vttMgerl werben: «Ü! 3“dl Ärten Wi MZ 3hlii*r' Annck«- ff. Mi MkM U V ßttfiett«. **L*®»j H r«?" :M Tarifen jn flU Zttlnütass Atzen, den!<• (hrotzhkrzogE Brcml eer»* w* jefle« im Wr ö »b äjalatt. AeM 80 »ii. )$ „ II # *I5O Zuchen-Wellen, stichen- « 83 Meichholz-Wellei Ut M. Buchen-Si 72 „ wichen- 15 „ W^1 Mcke >;ü‘teigcrt werden. Tie Zusantmenkw i Uhr am Hatten: in der Merbessiiy Lich, den 17. M Großh. Bürgern Wal ' ^stehlt Na I Montag den in den Distritten und »Hollervse.rg" •7 Buchen 129 .. » .ii 1)1 " Weilen „ o geringe Eichend Fejlin, J Achten-Mß . 'Lie Zchmnnntuni Versteigern .* in dem Dili ^rg"MMchst Hohe 111 Mittwoch h ® Distriktm Tanne 8< jetbeÄ g-eigm KM •■‘Unfern,» i?Ut Östlich, » U ScNer stier ssgs >-»!Ss 'rbehg? SJtintg äf&ttS :«r te ? «•,!{*» -Sitz; teMtam beB §ttb "* 18' ®ät| stmn m u Ttd ich rechtSwidrigev Ber- lderen, nämltd) bt8 Vorspiegelung gtaer 1 erwähnten Forst- Mahre BorbrtvM, »m. zur Anweisung bringen angewiesen 't6 MeffM, unter 8 verneinten indessen egen Meineids in eine 108 sreigesprochen. nafmm die öffentliche gegebenen Programw diese Anstalt. Der , 26 Katholiken und - Da der in diesem mb Schulmänner eine j zum Programm ic 'rsammlung deS W» korstande beantragten -lung M ans M- nschffen Wer an Sätze Prfivn öQ \WM. MMer MMM P etwa« MtzN rmb gehdtig oou der Zahlung dtS Valentin Lörtng ar Abnahme von ^Herbstein, den durch ein falsches it§ jetzt beim Central Vkffungen SiO, BenS- ingenberg 199, Baben- rstadt HO il !' wüt ®it8'«* j Oberhessen 643o 170 u- s. W'. aus der 0,0004 aus unserem ieheimerath Dr. Gold- den und Herr Mr« „(täftltlWMlottlt M ÜTsiattt dM* Die von diesem bai bet« btt W’ÄÄ »‘ite fgt® i*4* | P' ■ ! I Gberhesstsche Eisenbahnen. Die Lieferung des Bedarfs an Dienstmützen soll vergeben werden. Muster sind bei unserer Magazins-Verwaltung, welche auch sonst nähere Auskunft crtbeilr, cinzusehcn, Offerten bis zum 24. d. Mts., mit bezüglicher Aufschrift versehen, hier ciuzureichen. 2001 Gießen, den 17. März 1885. Grotzherzogliche Dlrcction. Oberhksßsche Eisenbahnen. Di>' Herstellung bezw. Lieferung von 400 Exemplaren eines neuen Local-Per- s-nentarifs soll vergeben werden. Das Manuseript, sowie die Lieferuugs- bedingungcu liegen auf unserem Tarifbureau dahier zur Einsicht auf. Offerten mit der Aufschrift .Lieferung von Tarifen" sind bis zum 25. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr, an uns' einzureichen. Gießen, Den 17. März 1885. 2000 Grotzherzogliche Direktion. Brennholz Versteigerung. Donnerstag den 26. d. Mts. sollen im Licher Stadtwalde, Distrikte Eisenkaute, Dickestell und Mönchköpfe 80 Rm. Buchen-Scheite, 259 „ „ Knüppel, 5350 Buchen-Wellen, j 450 Eichen- „ 83 Weichholz-Wellen, 141 Rm. Buchen-Stöcke, 72 „ Eichen- „ 15 „ Fichten- und Weichholz- Stöcke versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Hattenröder Vicinalweg, an der Niederbessinger Schneise. Ltch, den 17. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Lich. __________Walz._______2018 Holzverstelgemngen. In der Fürstlichen Oberförsterei HohensolmS soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden: I» Montag den 23. d. M. in den Distrikten „Lappenberg" und „Hollerberg" 77 Raumm. Buchen-Scheitholz, 129 „ Prügelholz, 51 „ „ Stockholz, 3630 Wellen „ Reisholz, 5 geringe Eichen-Stämme mit 1,14 Festm., 2 Fichten-Stämme mit 0,88 Fstm. Die Zusamnnntünft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens 9 Uhr in dem Distrikt. „Lappenberg" zunächst Hohensolms. II. Mittwoch den 25. d. M. in den Distrikten „Buchenberg", „Fuchslöcher" und „Junkernwald" 19 Raumm. Tannen-Prügelholz, 67 „ „ Stockholz, 2850 Wellen „ Reisholz, 2500 Buchen-Forstreiser, 134 Fichten - Baustämme mit 53,46 Festm., 6 Lärchen-Stämme mit 5,44 Fstm., 57 Kiefern- „ „ 23,26 „ 88 Stück Fichten-Stangen, zu Sparren tauglich, 81 Stück Kiefern-Stangen, zu Grubenholz geeignet. Der Anfang der Versteigerung ist Morgens 9 Uhr in dem Distrikt „B u ch e n b e r g", zunächst Altenstädten, und wird Mittags gegen 1 Uhr in den Distrikten „Fuchs loch er" und „Junkernwald", zunächst Oberlemp, fortgesetzt. 1926 Hohensolms, am 14. März 1885. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Därmer, Revierförster. Xopha-Teppiche in den modernsten und geschlnackvollsten Mustern, empfiehlt 1775 Crnst Blödner. Brennhotz-Verkauf. Mittwoch den 25. d. Mts., von 12 Uhr ab, wird nachbezeichnetes Holz aus dem Gemeindewalde O d e n h a u f e n, Distr. Vorderwald, Sackbendel, Hoher Wald, im Orte Odenhausen versteigert: Buchen rm: Scheit 75, Knüppel 83, Stöcke 37, Reiser 1180; Eichen rm; Knüppel 6, Reiser 5; Kiefern rm: Knüppel 13, Reiser 42; Aspen rm: Knüppel 1; Sprockholz rm: 3,25 gemischt. Crofdorf, den 18. März 1885. 2013_____Das Bürgermeisteramt. Holzversteigerung in der fürstl. Dbrrsörsterei Lich. Montag den 23. März, von Morgens 9 Uhr an, im District „Riedwald"; Zusammenkunft auf der alten Laubacher Straße; 34 Rm. Buchen-Scheit- u. Prügelholz/ 7 „ Eichen- u. Aspen-Prügel- holz, 38 „ Buchen- u. Eichen-Stockholz 4630 Wellen Buchen-, Eichen- und Kiefern-Reisholz. DienStag den 24. März, von Morgens 9 Uhr an, im District „Münchwald"; Zusammenkunft auf dem „Schlagweg" 78 Rm. Buchen-Scheit- u. Prügel- holK 70 „ Eichem u. Kiefern-Prügel- holz, 121 „ Buchen-, Eichen- u. Kre- fern-Stockholz, 6750 Wellen Buchen-Durchforstungs- Grossh. Gymnasium zu Giessen. Zu Ehren des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Maj. des Deutschen Kaisers findet Samstag den 21. März. Vormittags 10 Uhr, im Festsaale des Gymnasiums ein Redeact stätt, zu dem wir die Eltern unserer Schüler und Freunde der Jugendblldung ergebens! einladen. 1994 Direcior und Lehrercollegium. Große Gewinne ohne Risico zu erzielen. Lr. 600,000, 300,000, 60,000 s abwärts T. 400 sind zu I gewinnen durch den Ankauf eines türkischen Staats-Cisenbahnlooses. Diese Loose werden 6 mal im Jahre gezogen. Nächste Ziehung am 1. April Ich verkaufe diese Loose zu M k. 4 8 das Stück gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme des Betrages und habe, um Jedermann den Ankauf zu erleichtern, die Einrichtung getroffen, diese Loose auch auf monatliche Abzahlung abzugeben. Schon durch die erste Anzahlung von Mk. 6.- erwirbt man das Anrecht auf sämmtliche Gewinne. Jedes Loos muß laut Plan mit mindestens Frcs. 400 gezogen werden, wodurch gegen den Ankaufspreis schon ein großer Vortheil erreicht wird. Diese Loose sind mit dem deutschen Stempel versehen, daher deren Verkauf überall erlaubt. Die Gewinne werden in Frankfurt a. M. ausbezablt. Ziehungspläne versende kostenfrei. Listen irnd) I jeder Ziehung. Gefl. Aufträgen sehe entgegen. J, A. Baer, Bankgeschäft, I 1999 Frankfurt a. M. Ausverkauf. Da ich das seither von mir betriebene Speeereigeschäft für späterhin miethweise übergeben habe, verkaufe ich von heute ab die noch vorhandenen Waaren zu herabgesetzten Preisen. I. Retter, Neustadt 27. Weiße Frühkartoffeln, Perlee, aus der Ackerbauschule in Friedberg, bei 1949 Carl Wallenfels II. Lebendfrischen Schellfisch, 25 H pro Pfund, Dorsch, 25 pro Pfund, Cablian, Bratbücklinge, 5 $ pr. Stück, Bratfische, 25 H pr. Pfund, Schollen 30 -5?, Zander, Hechte, feinste Kieler Sprotten, Kiste t, Wallthorstraße. 2017 Noch einige kleine Wohnungen (ober das Ganze) im Hause Kirchenvlatz 12 an einzelne ruhige Leute pr. 1. April zu vermiethen. 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Schüfer^Kirchenpchh 4. 1684 Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethern Ostanlage 9.^ 1486 Ein möbl. Zimnicr sofort zu ver- miethen^ Westanlage 15, part. 1902 Ein Famstienlogis zu vermiethen. Schützeustraße 19. ~~1847—(Sirf kleines Logis zu vermiethen. Sonnenstraße 24. §39 Ein Familienlogis mit 5 Zimmern und Zubehör bis 1. Mai zu vermiethen. Philipp Bauer II-, Bahnhofstr. 57. 1643 Ein Lagerraum pr. 1. April zu vermiethen- Carl Berg. "1912 Wallthorstraße 6: Laden' mit Logis zu vermiethen. Vermischte Anzeigen. 2016 Ein geb. Mädchen, 20 Jahr alt, in Häusl. Arbeiten erfahren, sucht Stelle z. Stütze der Hausfrau, oder bei einer alleinst. Dame. Offerten sub J. B. an die Exped. d. Bl. B *1 r v Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika in 9 Tagen machen. Näheres bei dem General-Agenten Ohr. Emil Derschow, Offenbach a. M.j und dessen Agenten b.34 B M. Schulhof, GieHrn. 2009 Einen Lehrling mit den nöthi- geu Vorkeuntuissen sucht C. Chler, Inhaber der Firma Ohler & Doffleiu. Schutt 1 kann gegen Vergütung angefahren werden bei -lug. Noll, Pulvermühle. Todes-Anzeige Marie Brüel im 21. Lebensjahre. Todes-Anzeige 954 Putzgefchäst geslicht. Feldwebel Thiele HemiMii Erinnerung. I. ttauß. Ludwigsplatz 4, parterre. erhalten 17861 Emil Fistor Mittags 3 Uhr , platz 14) ab statt. nach einem kurzen , aber schweren Krankenlager heute Mittag um 1 Uhr in ein besseres Jenseits abzurufen. Marie Brüel, geb. Ufer. Wilh. Brüel. Gustav BrüeL Theilnehmenden Verwandten und Bekannten statt besonderer Anzeige hierdurch die traurige Mittheilung, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren geliebten Gatten, Vater, Schwiegersohn und Schwager, den Die Beerdigung findet Samstag den 21. März, vom Sterbehause (Neuenbäue 41) aus statt. Die Beerdigung findet Freitag den 20. März Nachmittags 4 Uhr, " 2019 ’KST Portland-Cement von Dyckerh off Söhne, Giferne Träger und Säulen, Tuffsteine, Kaminrohre, Thonrohre Tbouplatten und Sandsteinplatten empfiehlt Heute Nacht entschlief sanft nach langem schwerem Leiden unsere liebe Tochter und Schwester vom Sterbehause (Ludwigs- 2003 Giessen, den 18. März 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Ipeute, Freüag Abend: |i Metzelsnppe a in der 2007 Pulvermühle. 1953 Ein kräftiger Junge als Haus« bursche gesucht. Näheres in der Ezped.^d^Bl. 1547 Ein Schüler kann Kost n. Logis 2004] Arbeiter können Schlafstelle er halten. Näheres Wehsteiiiflasse 36. 2011 In ein f-.nnes Geschäft wird ein Mädchen in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. H LÄ I l auch die, welche Flechtenkranke «w » sanden, werden unter Garantie gründlich geheilt.^ Man versäume daher nicht, meine • von mir zu beziehende Schrift, Preis 1, zu lesen- g C Rolle, Lehrmädchen werden in ein hiesiges Zu erfragen in der Exped^d^BU Der Dazar. Slluprirte >anun-lettuna. Lonan gebend auf allen gebieten bet Mode und Handarbeit. Breie Vierteljährlich 2 Mark 60 Pf. g Jährlich erscheine«: Ll Nummern «it Modr« u n v H g a r b r l l e n, ent- Kältend ÄV0 Hkdbildungen. Ls Supplemente ml» circa 400 Schnitt, mustern u. Äeichre«- düng, £etb}ftne u:';?ub- ieite Hand kann danach et» flutfilenbel Klndung4stäik zujchneidrn u. ansertigen. 12 cclot. Modenbilder. ' 34 Unt erb al tun <4. ft um» mern mil Novelle», fft- „ zablungen u.Ivuinaf.onen. Ferner Dom 1. Januar 19B6 ab: 24 Unter ha ltunge-Betbl-tterH» den ÜHo brn-stv mmerrn ' Alle Buchhandlungen und Postanstalten nehmen jederzeit Abonnement» entgegen: ernete l>k«e n Probe.Nnmmern qrnt«4. ebenso k>e Aerlaatbonv- hing Berlin W, Wilhelninr. 48/47. 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Onnau. * » Die Reise n,:. ji.ije M't 3n ~ fatü N" ft lMU-r i«n IF}1 leitenden WM mdieErMntzd legt, fatttt drr W in der That nur i Wiederherstellung i betraget werden falls sich noch nolhwenditz machet vollziehen meiden, jolgers auch um verschiedentlich vei Fürsten Bismarck deutschen Dynastie allen Umstanden out der Seite der Eotz deö Reichskai unb es liegt baru: versuchen füllte,’ 1 FeMder stÄ bdatib in Vie St Mk bem 2 Vorlage im Reichen ihm Höhepunkt üb< in dieser Session n tischender Jnteress Vorlage der Fall ^stillen, dah das Borlage durch die' ein halbwegs passa Haupllinien nach r und den Slidsee-K r'ene coloniale Poli tie Ablehnung der ®ie notwendige Ve dm Mutterlande I Wen Abstimu Erlichen Ueberi'ü &ie stimmten bis twge Elsässer und l ^Wn stimmten bv die! w fite?? i 's K« eines be„> «X-y* fei«.