jungen. ßLiTj---------- 0 '• SnSS,*“ Äf!S Ur ner )u VN, ötzA-L-!, -MW "***48 er riebst 4^?*^ __5«lt«6tot8 21 svermiethet^-- * zu vtrnuetü^ -!__«Äersweg 15. pr’1L-'ötptember m ____WiMatz^. %e in üon mir -rZterMg 34, ift anbei: ■tpen und dm 1. CttoDer naMlMettenhetmtt. nrm ncuerbauten fymfc ld die drei Etagen, nbt Zimmern, Jöobenfcoimtr Weiten zu vtmichn ’-r behebbar. Wilhelm Seuling. ttes Zimmer m- (Tabme __Marktstr. 9. ? Zimmer mit Eabinct Appel, Rie-chfad 41. ;er ßcräummer Krlln Schiüersttaße 13. möblirte Zimniei jir Garlensttaße mit Stube pr. L Oclbr. zu vermickhen- ervert, ÄM1- ft Anzeigen. i-Aen m/s g. 6. 'rod; en kann und alle M -steht, wünscht Stelle in ms, sofort oder spatei. der^ErB^A__. LXßizüge biUra eingesetzt bei Sang, SchmttnMcher, atbaniWtir—— sowie einLthrlM chineMrtmelcNt«^ W. s. an die irxp- er gef »*%- _ «ckr°LL---- 'SS- -7^>ienstmad^- ic^ tfjntt» ^ndenplatz> inbU6ffiSeli-^', ^Ai-ßk" jäS1' SÄ®** S$»'*•??. iinÄbi- h?e G ibrii ^Ul anbl Bj ter ’J‘T' Mr. LSI. Mittwoch den 19. August 168» Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. BittMNt Gchulftraße 7. Erscheint tLgttch mit Snsrnchme des MontMgs. tret! vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringer!»chn >urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P?. Politische Ueberficht. Gießen. 18. August. Seit einer Woche weilt nunmehr Kaiser Wilhelm nach Be- endigung seiner diesjährigen Badereisen wieder in seinem idyllischen Sommerheim, Schloß Babelsberg, um sich hier nach den Strapazen der letzten Reise zunächst die nöthige Erholung zu gönnen. Erfreulicher Weise haben dieselben den hohen Herrn nicht allzusehr alterirt, da er schon bald nach seiner Heimkehr im Stande war, Vorträge entgegenzunehmen und mehrere Regierungs-Angelegenheiten zu erledigen. Die kaiserliche Familie, welche durch die heurigen Sommerreisen nach beit verschiedensten Richtungen hin zerstreut worden war, ist nun zum Theil wieder vereinigt, da am SamLtag auch die Kaiserin, von Homburg kommend, sowie der Kronprinz, aus der Schweiz kommend, wieder in Potsdam einge- trcffen sind. Dagegen hat die Frau Kronprinzessin des deutschen Reiches mit ben Prinzessinnen-Töchtern noch eine kurze Reise nach Italien angetreten. — Giößere Reisen harren des Kallers erst im September wieder, anläßlich der alsdann stattfindenden Manöver; u. A. wird der oberste Kriegsherr am 19. Septbr. der Parade des 13. (königl. württemb.) Armee-Corps bei Stuttgart beiwohnen. Gras Kalnoky, der österreichische Minister des Auswärtigen, rst An» sargs dieser Woche von Varzin und Berlin wieder nach Wien zurückgekehrt. Der österreichische Staatsmann soll sich im pommer'jchen Tusculum des Reichskanzlers einer äußerst zuvorkommenden Ausnahme erfreut haben, was allerdings bei der ausgedehnten Gastfreundschaft, die Fürst Bismarck in seinem Berliner Palais, wie auf seinen Landsitzen zu üben pflegt, nicht Wunder nehmen darf. Mehr hat man über den Ausenthalt Kalnoky's in Varzin nicht erfahren können, unb so wird man denn wohl erst aus kommenden Ereigniffen aus das schließen dürfen, was die beiden Staatsmänner mit einander besprochen und beschloffen Hainen. Fast gleichzeitig mit dem österreichischen Minister weilte auch Herr p. Schlözer, der Gesandte Preußens beim Vatikan, in Varzin, wo er jedenfalls bent Fürsten Bismarck über die Absichten und Gesinnungen der Curie über die zur Zeit schwebenden kirchenpolitischen Fragen eingehenden Bericht erstattet hat. Lußerdem wird sich auch der deutsche Botschafter in Rom, Baron Keudell, welcher anläßlich seines Urlaubes in Berlin eingetroffen ist, dieser Tage wahrscheinlich nach Varzin begeben. Der Bundesrath gedenkt seine Arbeiten in etwa 14 Tagen wieder achunehmen, da die Vorarbeiten bezüglich der Einbringung des Börsensteuer- Gejetzes im Reichstage dies nöthig machen. E» bestätigt sich, daß der Vorschlag Deutschlands, die Herabsetzung des internationalen Telegraphen.Tarifs im europäischen Netz betreffend, bei der gegenwärtig in Berlin tagenden internationalen Telegraphen-Conferenz vielfach auf Widerspruch stößt; die am Donnerstag stattgefundene General- Discusfion der Conferenz über die Tarifsragen hat dies zur Genüge bewiesen. 6b es gelingen wird, diesen Vorschlag oder einen den finanziellen Anforderungen ber Staaten und Kabel-Gesellschaften mehr entsprechenden durchzusetzen, muß ab- Hero-artet werden. Man darf jedenfalls erwarten, daß wenigstens eine theilweise Siesorm eines in der Begründung des deutschen Vorschlages so scharf kritifiten Zustandes eintreten wird. Die Differenzen zwischen Deutschland und Zanzibar sind burch die Nachgiebigkeit des Sultans von Zanzibar in befriedigenoster Weise beigelegt worden. Commodore Paschen, Commandant des deutschen ostafrikani- sihen Geschwaders, übergab am 11. d. Mts. dem Sultan die vorläufigen For- iorungen Deutschlands und drohte im Falle des Nichtnachgebens mit dem Abbruche der Unterhandlungen. Als nach Ablauf von 24 Stunden noch keine Intmort eingelaufen war, nahmen die deutschen Schiffe Stellung vor dem Palaste -es Sultans; dennoch wurde eine schließliche gütliche Regelung der Frage envartet. Diese Erwartung hat denn auch nicht getäuscht, Commodore Paschen itlbft meldet hierüber: Der Sultan von Zanzibar hat die Schutzherrschaft Sr. Dlaj. des Kaisers über alle von Deutschen in Besitz genommenen Gebiete ein- Uießlich detz Festlandgebietes Witu ohne Bedingung anerkannt. Die Truppen ino Beamten von Zanzibar haben sich aus den genannten Gebieten zurückge- jvgen. Da ein Zusammenstoß in Witu als nahe bevorstehend gemeldet war, so nt bereits der Befehl des Sultans an alle feine Behörden ergangen, Frieden in halten. — Während somit die Zanzibar-Frage in günstigster Weise ihre Er- btiigung gesunden hat, drohen plötzlich wegen einer neuen deutschen Colonial- kcwerbung Differenzen zwischen Deutschland und Spanien. Wie nämlich die ^Lqence Haoas" meldet, sei eine Insel der Karolinen'Gruppe, dem großen ürchipel im Stillen Ocean, von Deutschland besetzt worden und habe Spanien kihalb Vorsiellungen bei der deutschen Regierung erhoben- Von Manilla feien A 12 d- Mts. spanische Kriegsschiffe nach den Karolinen abgesendet worden, m dort die spanischen Interessen zu schützen. — Da Deutschland bei seinen colonialen Erwerbungen bisher in wirklich peinlicher Weise bemüht gewesen ist, herbei den Rechten anderer Staaten nicht zu nahe zu treten, so muß man an- Nhrnen, daß es sich bei der Affaire von den Karolinen lediglich um ein hostent- fid) bald aufgeklärtes Mißoerstandniß handelt. Uebrigens beträgt der gejammte Nachen-Inhalt des Insel-Archipels, obwohl hierzu nicht weniger als 44 Inseln oder besser Inselchen gehören, nur 6 Quadratmeilen, und diese können doch vchchastig nicht zum Gegenstand eines ernsten Streites zwischen zwei noch überdies so befreundeten Regierungen, wie es die deutsche und die spanische Regierung sind, werden. 1 Die Begegnung zwischen dem österreichischen und dem russischen Kaiserpaare in Kremsier soll nun bestimmt am 24. August stattfinden, womit sich die bezüglichen, zuerst von der „Wiener Presse" gebrachten Meldungen bestätigen würden. Bereits am nächsten Tage erfolgt die Wiederabreise der beiden Herrscherpaare, und zwar begiebt sich Kaiser Franz Joses zu den Manövern in Böhmen, während Kaiserin Elisabeth nach Schönbrunn zurück- reist. Das russische Kaiserpaar gedenkt dagegen der Familie des Herzogs von Cuncherland in Gmunden zunächst einen Besuch abzustatten, ehe es nach Rußland heimkehrt; bekanntlich ist die Gemahlin des Herzogs von Cumberland eine Schwester der russischen Kaiserin. Die Wahlbewegung in Frankreich ist durch einen patriotischen Akt einen Augenblick unterbrochen worden. Am Sonntag hat in Le Mans die Enthüllung des dem General Chancy, des ehemaligen Führers der französischen Loire-Armee, gesetzten Denkmals stattgesunden, und es ist nicht im Mindesten zu bezweifeln, daß sich die ganze Feier zu einer großen patriotischen Kundgebung gestaltet hat. Daß der Kriegsminister Campenon der Enthüllung beiwohnte, lag in der Natur der Sache; ursprünglich hatte aber auch der Cabinetspräsident Brisson die Absicht, mit in Le Mans anwesend zu sein. Indessen ist diese Absicht von ihm wieder aufgegeben worden, in der richtigen Empfindung, daß die Anwesenheit des Cabinets-Chess bei der Denkmalsfeier in Le Mans leicht zu Mißdeutungen führen könnte. Die Thronrede, mit welcher am Freitag die Session des englischen Parlaments und hiermit zugleich die gegenwärtige Legislatur-Periode in England geschlossen wurde, ist ziemlich knapp und allgemein gehalten. Es wird in ihr das Mißlingen der Expedition nach Khartum bedauert, daneben aber der Versicherung Ausdruck verliehen, daß England in feinen Bemühungen nicht nachlassen werde, die Ordnung in Egypten auf fester Grundlage wieder herzustellen. Die Beziehungen zu anderen Mächten werden als freundschaftliche geschildert. Bezüglich der afghanischen Grenzfrage heißt es in der Thronrede lediglich, daß die betr. Verhandlungen mit Rußland noch fortbauerten und daß. die englische Regierung von ihnen das Beste hoffe. Die nordwestliche Grenze Indiens werde in einen angemessenen Vertheidiflungszustand gefetzt, da dies die Wohlfahrt und Sicherheit der indischen Untertanen erheische. Sonst berührt die Thronrede nur innere Fragen ohne allgemeineres Interesse; auffällig erscheint, daß die Mission Drummond Wolff's nach Konstantinopel und Egypten in der Thronrede nicht die mindeste Erwähnung findet. Mit Befriedigung hört man, daß die Meldungen über die Christen- maffacres in Anam und Cochinchina bedeutend übertrieben sind, obgleich es noch immer schmerzlich genug ist, daß überhaupt derartige Ausbrüche des Fanatismus gegen das Christenthum noch möglich erscheinen. Der Angriff auf die christlichen Niederlassungen in Anam und Cochinchina, welchem einige Hundert Christen zum Opfer gefallen sind, muß anamitischen Mandarinen zur Last gelegt werden, die überhaupt schon früher der Ausbreitung des Christenthums in Anam den möglichsten Widerstand entgegenstellten. Die christliche Bevölkerung AnamS hatte von der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Tientsin eine Besserung ihrer Lage gehofft, aber vergeblich, wie man sieht ; hoffentlich wird sich nunmehr die französische Regierung der eingeborenen Christen jener Gebiete tatkräftiger annehmen als bisher. . Darmstadt, 17. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: _ Am 28. Juli den provisorischen Lehrer am Realgymnanum und an der Realschule zu Mainz Hermann Joseph Roskops zum Lehrer an diese« Anstalten, ~ ,, an dems. Tage de« provisorischen Reallehrer Johann Eck aus Herdelberg zum Lehrer an der Realschule zu Wimpfen a. B., an dems. Tage den provisorischen Reallehrer Friedrich Obenan er zu Oppenheim zum Lehrer an der Realschule daselbst zu ernennen. Telegraphische Depeschen. Wolsf'S telegr. Eorrespondenz-B«rea«. Berlin, 17. August. Heute Vormittag 10 Uhr fuhr der Wiener Männer- aesangverein nach Wannsee. Dort wurde er von dem Musikcorps des 1. Garde-Regiments in Uniform empfangen, besuchte Die Potsdamer Umgebung und begab sich um 41/2 Uhr nach Babelsberg. Dort versammelte er sich um 5 Uhr im rothen Saale des Schloßes Babelsberg. Der Kaiser, die Kaiserin und der Kronprinz waren anwesend. Es wurden vier Piecen gesungen. Die Gesangs - Aufführungen dauerten erne halbe Stunde. Außerdem wurde ein Solo geblasen (Post im Walde), worüber die Majestäten besonders erfreut waren. Die Herrschaften unterhielten sich aus s ^eutsellgste mit den Gängern. Der Kaiser dankte dem Chormeister Kremser für die vortresflichen Leistungen des Vereins mit dem Wunsche „auf Wiedersehen". Dann wurden Erfrischungen gereicht; später fuhr der gesammte Verein nach Glienicke. — Heute Abend fand ein von der vereinigten deutschen ^.elegraphen-Gesellschafr (Dr. Lazard) zu Ehren der internationalen Telegraphen-Conferenz gegebenes Festmahl im Festsaale des Zoologischen Gartens statt, welcher mit Fahnen, Emblemen und Wappen aller vertretenen Nationen auf das Geschmackvollste decorirt war. Cs waren 142 Festtheilnehmer anwesend, darunter Staatssecretar Stephan, Minister Lucius, General Strubberg, Stadtcommandant General Spangenberg, Barnprasident Dechend, Polizeipräsident Madai, mehrere Viinisterialdirectoren, sowie säst lammtliche ^elegirte. Den ersten Toast brachte der norwegische Generaldirector Nrelson aus den Kaiser aus, alsdann folgte Tirector Lazard unter Hinblick aus die colosiale Entwickelung der Telegraphie mit einem Toast auf die Telegirten. Ter italienische Bevollmächtigte Tamiko antwortete nut einem Toast auf die vereinigte deutsche Telegraphen - Gesellschaft und deren Vertreter Lazard. Director Pender wies aus die Verdienste Berlins, Preußens und Deutschlands um die Telegraphie hin und sckloß mit einem Toast auf Stephan welcher in Erwiderung dieses Trinkspruches auf die Verdienste des Reichskanzlers um dre Telegraphie hinweist und alsdann auf diejenigen toastete, welche sich um die Entwicklung des Telegraphenwesens verdient gemacht, sowohl der Dahingeschiedenen überhau senden. Werner Siemens toastete auf die Entwicklung der Telegraphie — Die Kommissionen der Telegraphen-Eonferenz hielten in den letzten Tagen mehrere Sitzungen. In der technischen Commission wurden verschiedene Vorlagen erledigt; in der Tarif-Commission fanden sehr lebhafte Debatten und eingehende Beratungen der Vorschläge zur Vereinfachung des jetzigen Tarifwesens und Abrechnungswesens statt. Zweckmäßige Abänderungen werden allgemein angestrebt; verschiedene Amendements stehen in Aussicht, um die großen Schwierigkeiten der .Trage zu ebnen. u Hamburg, 17. August. Die hiesige Handelskammer reichte bei dem hier tagenden Congretz für Reform und Codification des Völkerrechts einen Antraa ein. enthaltend die Regeln betreffs der Ladescheine. Paris, 17. August. Der Dampfer „Bayard", welcher die Leiche Courbet's nach Frankreich überführt, erlitt eine leichte Havarie, wodurch das Eintreffen in Toulon verzögert wird. .. , Marseille, 17. August. Die Zahl der heute an der Cholera Gestorbenen betragt 24. 9Ho >e Janeira, 17. August. Das gesammte Cabinet demissionirte wegen der Opposition, welche die Majorität der Kammer der Negierung machte. Konstantinopel, 17. August. Ein aus Varna mit Passagieren kommender Dampfer wurde einer vierundzwanzigstündigen Observation und ärztlicher Visitation unterworfen. , P eingegangenen Nachrichten zufolge soll der Nachfolger des Mahdi, Abdullah, gelegentlich eines Aufruhrs, der am 26. Juli in Khartum statt- qefunden hat, getodtet worden sein. 7. 8. 9. 10. 11. Die 26 Vereine: Biebrich, Camberg, Castel, Coblenz, Diez, Dillenburg, Eltville Eins, Frankfurt a. M., Frücht, Gießen, Griesheim a. M., Holzappel, Idstein, Kirberg Mombach, Nassau, Nievern, Rödelheim, Runkel, Sachsenhausen, Sonnenberg, Wetzlar Wiesbaden, Weilburg und Limbura hatten 63 Preisturner entsendet, darunter mehrere' die schon auf dem diesjährigen deutschen Turnfest in Dresden um die Palme des Sieges gerungen. Lokale». Gießen, 18. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 20. August 1885, Nachmittags 4 Uhr. 1. Die Rechnung der Löber'schen Stiftung für die Zeit vom 12. Juli 1884 bis dahin 1885. 2. Die Verschlämmung des Fluthgrabens an den Hardthöfen. 3. Gesuch des Robert Sattler und Karl Loth um Erlaubniß zum Bauen in der Wetzsteingasse. 4. Gesuch der Bewohner des Seltersbergs um Aufschließung des Brunnens vor dem Wenzel'schen Hause. 5. Telephonanlage zwischen der Polizetstation Seltersthor und der Centralpolizeiwache. 6. Gesuch der Heinrich Fillmann Wittwe um Erlaubniß zum Anbringen eines Kellerlichtes in dem Trottoir vor ihrem Hause in der Marktstraße Gesuch des Kaufmanns I. Rothschild hier um Erlaubniß zud Benutzung von städtischem Eigenthum. Gesuch des Weißbindermeisters Christian Petri III. um Trottoirpflasterung vor seinem Hause in der Ludwigstraße. Die Abgabe von Erbbegräbnissen. Die Feier des diesjährigen 2. September. Decreturen von Kostenrechnungen. Gießen, 18. August. Unser hiesiger Turnverein beteiligte sich mit 4 Preisturnern, von welchen 3 seither noch nicht Gelegenheit gehabt hatten, auf einem größeren Feste mttzuturnen, an dem am 17. d. Mts. zu Limburg a. d. Lahn abgehaltenen allgemeinen Prerswettturnen, wozu außer den Vereinen des Lahn-Dillgaues auch die übrigen Vereine des Mittelrheinkreises eingeladcn waren. Das Ausfallen des Kreis- festes in diesem Jahre war wohl Veranlassung, daß sich eine sehr große Anzahl Preisturner eingefunden. Universität» - Chronik. — - Marburg, 15 August. Die hiesige philosophische Fakultät hat den früheren hiesigen Krelsbaumspector Meydenbauer zum Doctor der Philosophie honoris causa tn Anbetracht seiner Verdienste um dre Universität promovirt. Geturnt wurde am Reck, Barren, Seiten- und Längenpferd und volksthümlich in Klimmen, Stabhoch- und Freiweitsprung; die Uebungen waren sehr schwierig, die Beurthelttlng der Leistungen durch das Preisgericht, dem auch der erste Turnwart des hiesigen Turnvereins, Herr Georg Stoffer, angehörte, eine sehr strenge Die Resultate befriedigten; 25 Preise wurden vertheilt, davon entfallen 2 auf den Gau Heffen beide kamen nach Gießen und zwar erhielt Georg Balser den 5. Preis mit 56 Punkten und Rudolf Loos den 19. Preis mit 43V2 Punkten. Da genau an der durch die Satzungen des Mittelrheinkreffes vorgeschriebenen Grenze (% der höchsten erreichten Punktenzahl) festgehalten wurde, so blieb unser dritter Preisturner um nur emen halben Punkt hinter dein letzten Preise zurück. i «Begünstigt vom herrlichsten Wetter verlief das Fest, zu dessen Verschöneruna der Bürgersinn der Bewohner Limburgs Alles beigetragen, in befriedigendster Weisel die schönen Festtage von Limburg, insbesondere die liebenswürdige Gastlichkeit seiner Bewohner, roerben allen Theilnehmern im besten Andenken bleiben. erste Vorstellung des Circus Pinder gestern Abend war sehr gut • Ohne auf bie einten Piecen einzugehen, können wir nur bestätigen, daß hie Leistungen über alles Erwarten gut sind. Die Gesellschaft verfügt über tüchtige Künstle^ und vorzügliches Material, so daß ein Besuch der Vorstellung reichlich lohnt. Wetzlar, 17. August. In einem Grubenhäuschen der zwischen Garbenheim und Dorlai gelegenen Grube Wurzberg" wurde heute Morgen der Metzgermeister Rold von hier erschossen aufgefunden. ST) a- August Heute Nachmittag, als der größte Theil der hiesigen ^u^uerschaft sich ganz den Freuden des Nochusfestes hingegeben hatte, ertönte plötzlich die Brandglocke. In dem Oeconomiegebäudc eines hiesigen Großgrundbesitzers war Brand ausgebrochen, >r das stattliche Gebäude mit seinem reichen Jnha te in Ä Vr.tn c,ncm engen Gäßchen befindliche Wohnhäuschm wurden stark beschädigt. Den Anstrengungen der rasch herbeigeeilten Feuerwehr gelang es das Feucr auf seinen Heerd zu beschränken. “ 8 ' Schaafheim, 10. August. Heute war da4 Grotzh. Amtsacri-bt nebki bem Herrn Kreisarzt und einem Kassebeamtcn in einer sonderbaren Amieleaenbeit bier a wesend ES handelt sich nämlich um Bestellung eine« «eistandcs°sü? ei e crbUnde c Israelitin und Feststelli.ng deren Vermögens Diese Person, welck„ so n Uch ga Europa durch-„schn°rrt-", wurde vor etwa drei Wochen per Wagen, verwahr ost und s-s ganz erblindet hier angebracht. Sie verlangte, datz der Wagen äuS der Kem inde kassc bezahlt werde, da s,e kein Geld habe. Es sand sich aber Ijeute in hrerWobnuna em ganzer Kasten und eine .Mahne" voll Geld, bestehend nicht nur in kleines G?ld- sorten, sonder,, auch aus einer ganzen Mass- Thalern und Fünfmarkstiicken °n nltem Geld fehlte es nicht. DaS Zählen, Sortirei, und Abwiegen nahm einen halben “ änfpruti und ergab das nette Sümmchen von nahe achttausend Mark Auher- dem will sie noch Geld zu Frankfurt in Verwahr gegeben haben. Das Schnorren" ?mt-r no? 5 "e toI6neilbe Beschäftigung. Freilich lebte die Per^n"lassisch m emem wenig- Fuß balt-nd-n Raum, in welchem war ÄÄÄ bemächtigen können. Aber bei der — Bon der ersten Begegnung des Fürsten Bismarck mit Tr. Schweuninger- weiß der Karlsbader Correspondent des „Pest. Ll." Folgendes zu erzählen: Wie der Fürst überhaupt auf den Gedanken kam, hier in Karlsbad den Dr. Schweuninger zu conlulliren, weiß ich nickt, genug, er ließ denselben rufen. Dr. Schweuninger ließ sich vom Reichskanzler dessen Leidensgeschichte erzählen. Als der Fürst fertig war, begann Schweuninger zu fragen, Bismarck antwortete anfangs bereitwillig, aber als das Fragen gar kein Ende nahm, stieg der Unmuth des Gefragten von Secunde zu Secunde und machte sich endlich in der barschen „Anschnauzung" Luft: „Fragen Sie nicht so viel!" Dr. Schwenniuger antwortete in festem, nichts weniger als untergebenem Tone: „Wie es Ihnen beliebt, Durchlaucht, aber wenn Sie kurirt sein wollen, ohne gefragt zu werden, dann sollten Sie einen Vieharzt kommen lassen, der kurirt, ohne zu fragen." Der Fürst war sprachlos vor Entsetzen über diese Frechheit, er schleuderte dem Münchener Doctor einen vernichtenden Blick zu, vor welchem dieser jedoch durchaus nicht zu erschrecken schien. Es trat eine ziemlich lange Pause ein, dann sagte der Fürst in ruhigem Tone: „Wenn es denn sein muß, so fragen Sie in Gottes Namen weiter, aber ich erwarte dann auch von Ihnen, daß Sie als Arzt ebenso Großartiges leisten werden wie als Grobian." Corbach, 13. August. Eine große Feuersbrunst ist heute hier ausgebrochen. Ueber 20 Gebäude sind in der Stechbahn und an anderen Stellen dem Feuer zum Opfer gefallen, das mit rasender Schnelligkeit um sich griff und dessen Verbreitung trotz aller Anstrengungen nicht zu hindern war. Die Feuerwehren waren von Nab und Fern herbeigeeilt., lieber die Entstehung des Feuers ist noch nichts Sicheres bekannt. .Der Schaden ist groß; viele der geernteten Früchte sind verbrannt, ein Menschenleben i|t zum Glück nicht zu beklagen. Berlin, 13.August. Der Scharfrichter Krauts hat gestern wieder einmal eine seiner unheimlichen Reise angetreten. Das Ziel seiner Fahrt ist Nordhausen, wo er heute früh die Todesstrafe an einem Wilddiebe, der einen Förster ermordete, zu voll strecken hat. Von Nordhausen begibt sich Herr Krauts nach einem kleinen anhaitischen Städtchen, um dort gleichfalls seines traurigen Amtes zu walten. — sEin Kamerun-Enthusiast.j Aus Groß-Lichterfelde, 13. August, schreibt man der „N. A. Z.": Als am Donnerstag der Ruf des Schaffners: Station Lichterfelde, ertönte, stieg eine bis an die Zähne bewaffnete jugendliche Gestalt ix grüner Jagerioppe aus. Sowohl er selbst, wie sein Jufanteriegewehr nebst umhängender Patronenta)che erregten bald die allgemeine Aufmerksamkeit. Von einem Beamten der öffentlichen Sicherheit wurde er nach dem Zweck seiner Reise befragt. Er gab an, daß er nach Kamerun gehen wolle, um dort durch Vertreibung der Wilden sich dem Vater- lande nützlich zu machen. Man forschte roeiter und erfuhr, daß er, ein Knabe von lo fahren, der Sohn eines höheren Beamten aus Halle war. Er hatte sich mit ca. 60 Reisegeld und einem großen Vorrath von Patronen versehen. Der Knabe wurde vorläufig in Gewahrsam genommen. Der Vater wurde telegraphisch benachrichtigt und holte am Freitag sein abenteuerlustiges Söhnchen ab. — Mit großen Erwartungen folgt man den Ausgrabungen, welche augenblicklich tn Athen an der Stelle des alten Marktplatzes vorgenommen werden. Daß dies überhaupt möglich geworden ist, verdankt man, wie die „Voss. Ztg." schreibt, einer Feuersbrunst, welche im vergangenen Jahre im Bazar ausbrach und einen großen Thetl der geradezu gesundheitsgefährlichen Hütten und Baracken verzehrte; daß dabei der sogenannte Uhrthurm des Lord Elgin, den er erbaute, um Athen für die Wegführung der Parthenonskulpturen zu entschädigen, mit in Feuer aufgegangen ist, wirb ja nicht allzusehr bedauert werden; schlimm ist es, daß auch eine alte byzantische Kirche, die werthvolle Mosaiken enthielt, dabei mit zu Grunde gegangen ist, wenn auch andererseits hervorgehoben werden muß, daß sonst nicht erkannt worden wäre, daß die Kirche auf den Resten eines alten in dorischem Stile erbauten Tempels errichtet worden war. Die Ausgrabungen haben bis jetzt schon werthvolle Skulpturen und Jnschriftrestc ergeben; dre Hauptausbeute ist aber erst zu erwarten, wenn die Ausgräber in größere Treten vorgedrungen sind, da an dieser Stelle der alte Boden 25 Fuß unter dem heutigen liegt. , , — tDer Bierconsum in Europa.! Das Bier bringt den contincntalen Staaten, incl. Nordamerika, ca. 300 000 000 fl. an indirecten Steuern ein. Specicll in Oesterreich-Ungarn hat die Biersteuer allein im Jahre 1884 an indirecter Bezahlung mehr als 24 000 000 fl. eingetragen. Die soeben wieder in vier Farben erschienene und mehr als einen Quadratmeter große Bierproductions-Tabelle, welche seit zwölf Jahren die Redacteure der in Wien erscheinenden Brauer- und Hopfenzeitung „Gambnnus", die Herren Lichtblau und Spitz, als Prämie für ihre Abonnenten herausgeben, zeigt in einem übersichtlich arrangirten Tableau die Bierbewegring Oesterreich-Ungarns, des deutschen Reiches und des Continents. Man ersieht, daß Oesterreich- Ungarn nebst Bosnien und der Herzegowina 13 037 501 Hectoliter Bier erzeugt, gegenüber 12 424 636 im Jahre 1883. Die Gesammtsumme der in ganz Oesterreich-Ungarn, Bosnien und der Herzegowina erstatteten Gebühren für Bier beträgt 24103 585 fl. gegen 22 921 778 fl. im Jahre 1883. Dabei ist die Liniensteuer und die Aversal- Emnahrne von Triest und dein Küstenlande nicht mit eingerechnet. Jrn ganzen deutschen i Q^A->olirben 111 bcr ätzten Campagne 41211691 gegenüber 39 323 668 ober um 1888 023 Hectoliter Bier mehr als im Vorjahre erzeugt unb hierfür eijie Steuer von % aao nÄ? r* eingenommen. Die höchste Bierproduction verzeichnet Bayern mit 12 603 991 Hectoliter. Die Blercinfuhr nach Deutschland betrug 108 002 und die A^uhr aus Deutschland 1079 695 gegenüber 994 914 im Vorjahre, somit abermals um 18a 051 Hectoliter mehr als in Der vorhergegangenen Campagne. Sämmtliche Staaten von Europa zahlen 64 112 Brauereien mit einer Erzeugung von 148 856192 Hectoliter Sier, wofür eine Steuer von 248 855 259 fl. entrichtet wurde. , ... 77 ^'ll.'kPester Lloyds finden wir folgende humotistische Betrachtung: „Die U- '^sfeemuhle. Das ist aanz entschieden eine Erfindung, die Furore macken rder Landesausstellung befindet sich eine Kaffeemühle, welche nicht blos die Kaffeebohnen zermalmt, sondern auch den Rakoczimarsck spielt, sobald man die kurbel m Bewegung setzt. Sämmtlichem Leid der Hausftauen ist hiermit abgeholfen. Welche Köchln wird von nun an nicht mehr freudig an die Arbeit gehen, ?iv^a diese Erfindung noch weiter ausgedehnt wird und auch die Kochtöpfe, ^?ZMaschinen und Bügeleisen mit einer Vorrichtung versehen werden, welche diese Modellücke m den Stand setzt, einen Walrer, eine Quadrille oder eine Mazurka ju fatelen, sobald man zu kochen, nähen oder plätten beginnt? Auch die Frauen- Emancipatlon wird hierdurch einen Schritt nach vorwärts machen, denn die Männer werden sich nicht mehr so entschieden weigern, häusliche Arbeiten zu verrichten und die Frauen werden hierdurch in die angenehme Lage versetzt, Clubsitzungen, Wahl- vetprechungen und anderen angenehmen Verjammlungen beiwohnen zu tonnen. Welcher Dann wird ffch wergern, eine Suppe zu kochen, wenn ihm aus dem Topfe das „Rur für Natur entgegentont, ober ein Hemd zu plätten, wenn sich das Bügeleisen dabei Sn* h?aru-rt «nU-!b ba§ "Robert, Robert, mein liebster Robert" zum Besten ßibt' Wettern noch nicht Alles Der Erfinder der luftigen Kaffeemühle, bej schwärmerischen Suppentopfes und des dramatischen Bügeleisens beschäftigt sich in dreiem Augenblicke mit der Lösung eines Problems, welche ihm, sobald fie gelungen den heißen Dank der ganzdn Welt einbringen muß. Man soll vom Clavier- öirL wLE?! s°6en, es fat eine Seuche, Niemand soll mehr berechtigt sein, seinem ' Zorne Ausdruck zu geben, wenn er seine Nachbarin vom frühen Morgen bis zum UbenrÄL Erfinder der luftigen Kaffeemühle will nämlich ein Claotei Herstellen, welches gleichzeitig als Mehlspeisemaschine verwendet werden kann, und wahrend nun eine junge Dame Scalen spielt, stellt sie gleichzeitig die feinsten r" fn ba.nn eine Polka oder eine Mazurka?werden die haS ’S!? natiirlich um so schneller fertig. So wird das Angenehme mit dem Nütz- J" °^buT?ln roc.Fib,cn und es wurde also ein ganz herzloser Barbar sein, der auck sich gerath wenn er aus dem neuersundenen Mehlspeise erzeugenden Claoier Scalen und andere derlei angenehme Tinge spielen hört." tollkühn muß jene Wette genannt werden, welche vor einigen iagen ein (SdjiererbecfergefeUe: m Seehausen einging und zur Ausführung brachte. mÄa ld) b-n ,^cparatfur des Schieferdaches auf einer der Kirchthurmspitzen war man bis unmittelbar unter den Thurmknops gekommen. Hier machte sich der junge ( UV ftnCn £llcr Nordhäuser, wie man sagt), an der den Blitzableiter Ae,r f^nC "seinen Stange emporzuklettern unb sich auf bie Ulcht nur wirklich seinen luftigen Sitz eingenommen, tn?T cr an. Fahne festhielt, mit einem Schwünge biefe in ^rwetmal bie Stange umkreiste. Ohne Unfall gelangte dec tollkühne Mensch wieder auf fernem Fahrstuhle an. «S Ä dem nur zur ' -orlhin zu R land unter®0 Die Mitchede paern, der Truppe \ leben, wre und alle mofl wenige,ho^n ihrer Sttafu indOen Sol Kopf eines Diele Geselle, dürfen f,en,d Leibern, ot«- drüUist an an paflnie soll denen W a pagnie rechnen das Ciiiciercon - [ffla f[( her in seiner jie schon tbeilwe auf den edlen namentlich an i Dammhirsch far im. ganzen Groß die Eröffnung I September. Di dem Hunde gesc hat die Richtun Anstande zu si, gerne am Rand andere wilde S reiher, darf ges Nnhkss Mit dem j Stelle des bez jember 1869 ZariftMen i neuer Üocal4 für bie Oberf) Einführung, roi Wgen enthält. Derselbe ist! Haltung zum 1 zu erhalten, ai dureau jebe g. dessen Inhalt. . Mit Einfühu folgt die Abru wrchtg von 10 uberschießenden mark bei Erheb Gießen, den Großhe $0t Me in diej Wen fisfaiii ®emnrfung Wnb ans . ‘Inb Wiesen, c 12,52 ha, EiWsehenden s int S*t nteri ?Heuten er 1 A 15. ** '"MS Sa » Mi , »863 .. H ich 181 HL, i — „Zu weit gegangen" ist eine schone Berlinerin, die im bayerischen Hochgebirge wohnte und an dem Sohne ihrer Hauswirthin Gefallen fand. Oben doch auf der Spitze eines einsamen Berges fällt sie dem Jüngling um den Hals, gibt ihm einen herzhaften Kuß, besinnt sich dann aber und ruft plötzlich, sich losreißend: „Ach, Wastel, ich glaube, wir sind doch wohl zu weit gegangen?" Und der Wastel antwortet: „Dös moan i halt a, dadrum hätt'n mer not bis da auffa gehn braucha, dös hätten S' aa unten in unserer Hütt'n haben könna!" — Heber die Verhältnisse im holländischen Söldnerheere, zu dessen Vergrößerung bekanntlich eine Menge geheimer Werbebureaus längs unserer Nheingrenze bestehen, ist der „Magdeb. Ztg." der Brief eines auf Atjeh stationirten Soldaten mitgetheilt worden, dem wir zur Warnung für Solche, die Neigung haben sollten, der lockenden Stimme dorthin zu folgen, nachstehende Stelle entnehmen: ......Was man in Deutschland unter Soldat versteht, ist auf unsere Soldatentruppe in keiner Weise anzuwenden. Die Mitglieder derselben sind sowohl von den Eingeborenen wie den einzelnen Europäern, welche sich hier eingenistet haben, verachtet, verabscheut, ja verhaßt, weil unter der Truppe die gemeinsten und niederträchtigsten Vagabunden der cioilisirten Welt leben, wie z. B. einige Tausend Pariser Eommunarden von 1871, deutsche Deserteure und alle möglichen und unmöglichen Schufte aus aller Herren Ländern, ferner nicht wenige holländische Zuchthaussträflinge, welche in den Jahren 1875 und 1876 aus ihrer Strafuniform mit einem Handgelde von 300 sl. in die eines niederländisch- indischen Soldaten übergingen. Damals brauchte man viel Kanonenfutter und der Kopf eines Sträflings war somit ebensoviel werth wie der eines ehrlichen Menschen. Diese Gesellen dienen hier, so lange sie noch kriechen können, denn nach Europa zurück dürfen sie nicht. Dazu kommt noch eine schamlose Wirtschaft mit den eingeborenen Weibern, deren sich jeder Soldat eine mit in's Lager nehmen kann, bis er ihrer überdrüssig ist und sie fortjagt. Was daraus für ein Leben für einen noch einigermaßen an Gesittung hängenden Menschen steht, kann man sich leicht vorstellen. Eine Compagnie soll 150 Mann stark sein, zählt aber in Wirklichkeit 300 bis 350 Köpfe, von denen Alles, was über 150 hinausgeht, Weiber und Kinder sind, die sich zur Compagnie rechnen und Tag und Nacht in den gemeinsamen Lagerräumen verbringen. Auch das Officiercorps macht eine Ausnahme hiervon nicht." — fWaidmanns Heil.] Unsere Jäger stehen nun nahe den Freuden, die für sie der in seiner Art überhaupt schöne Spätsommer und Herbst bietet, und genießen sie schon theilweise. Schon beginnt die Feistzeit des Rothwildes und mit ihr die Jagd auf den edlen Hirsch. Der Nehbock springt in der ersten Hälfte dieses Monats, namentlich an warmen, windstillen Tagen, besonders gut auf's Blatt. Auch der Dammhirsch fängt an feist zu werden. Vor Allem fand Montag den 17. d. M., im. ganzen Großherzogthum, mit Ausnahme der Kreise Alsfeld, Lauterbach und Schotten, die Eröffnung der Hühnerjagd statt; die eigentliche Hühnerjagd beginnt freilich erst im September. Die Trappen liegen mit ihren Jungen in den Feldern und können vor dem Hunde geschossen werden. Die Enten beginnen ihren Zug und der Waidmann hat die Richtung desselben genau zu beobachten, um den Erfolg der Jagd auf dem Anstande zu sichern. Die Kiebitze schaaren sich mit ihrer flüggen Brut und liegen gerne am Rande nasser Wiesen und in Kartoffeläckern. Wilde Schwäne und alles andere wilde Sumpf- und Wassergeflügel, mit Ausnahme der wilden Gänse und Fischreiher, darf geschossen werden. Die Vertilgung des Raubwildes, insbesondere der Für die Abgebrannten in Appenrod gingen bei uns ein: Frl.D. 1 JL, L. 1 oft, H. K. 1. v4L, Frl. v. Haxthausen 3 U4, E. L. 2 JL Summa 8 «4t Weitere Gaben werden von der Exped. d. Bl. gerne entgegengenommen. Temperatur der Lahn und der Luft nach Rcaumur gemessen am 18. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Master 14°, Luft im Schatten 12°. 2. Chr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer. Handel und Verkehr. M n August. Auf dem heutigen Markt kostete • Butter per Piuud X 0.90—000, Hühnereier pr. Stck. 5—6 Enteneier St. 0—0 H, Käse pr. St 4—9 & pr‘ Ä Linsen 28 H, Tauben per Paar 0,50 bik 0'OO^t. Hübner per Stücks 0-90-1.50, Hahnen pr. Stück JL 0.50-0.75, Enten S*fceAfIoif^per Mund 68—00 H, Kuh- und Rindfleisch 56—bO X Schweineflelsch 50—60 Hammelfleisch 64—70 X Kalbfleisch 48—50 X 100 Kilo JL 4.50-6.00 Milch per Liter 12-16 Zwiebeln per Gentner JL 3.00—6.00, Kirschen per Pfund 20—24 H. 17|rflÄUV' V* AMA'^GAeide-Dreise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer frnmb„er l7,00-17,50. «Romen eff. hief. M 14,75-15,00, fremder Gerste effectiv hiesige und Wetterauer JL 16,00—16,50, fremde ** 10.00-17,00 Hafer eff. hie,. JL 14,00-00,00 fremder JL 13,75—15,00. — Rüböl, eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. JL 26,50. Branntwein eff. ohne Faß 38 , Frankfurt. 17. August. Der heuttge Viehmarkt war stark befahren. Ange- ttieben waren 459 Ochsen ca 21 Bullen ca. 434 Kühe und Rinder, ca. 272 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 66—68, 2. Qual. JL 60-64, Kühe und Rmder 1- Qual. 54-56, 2. Qual. JL 42—48, Kälber 1. Qual. 63-65, 2 Qual. JL 50—55 per 100 Pfund Schlachtgewicht. iijnflen Aüchsk, berrn 5r|it6nnfj durch Madame Reinecke eine nahezu vollcudelc ist ae-r hort nach wie vor zu den lutcrestantcsten Aufgaben des Jägers. K ™ J$“ca^?LteKcn f?r Militäranwärtcr im Bezirke des 11. Armee-Corps.! teaffd, Mlninf, Postschaffner im inneren Ticnst, 800 x Gehalt und 180 ut Wohnungsgeldzuschuß. Bewerbungen sind an die Obcrpostdircction in Cassel zu richten. — Eisenach, Bahnpostamt Nr. 6, Postschaffner, 800^Gehalt und 144 WohnunaS- »Ku chuß. - Gotha, Postamt, Postschaffner, 800^. Gedal, und 144 Wohnungs- geld mchuß - Katzenelnbogen, Amtsgericht, Bureaugehülse, 50 M. monatlich, vom ho ^ rJ.8^r,aB l5,-*- ?lcina“ (Kr--s ochlüchteru), Postamt, Lauddriesträgcr, ‘ ,rllnb,60 Wohuungsgeldzuschuß. Bewerbungen sind an die Ober- k r.eafJ,eJ rld>tc”- — Worms, Postamt, Stadtpostbote, 750 je Ge- । Wohnungsgcldzuschuß. — . Bezirk der Großb .ficff. (25.) Division. o S?SU,dS »ncbbcr0), Landes,uchthaus - Directiou , Gefangene,iwärtcr am Landcszuchthaus, 800 M fahrlich, bei späterem Porrückcn 1000 JC jährlich Gesuche linb on dm Herrn Ober-Staatsanwalt am Großherzogl. ObcrlandcSgcricht in Darm- jtaot zu richten. MtheMk Eisenbahnen. Mit dem 1. October b. I. gelangt an Stelle des bezüglichen Tarifs vom 1. Dezember 1869 und der dazu erschienenen Tariftabellen vom 1. Januar 1875 ein neuer Local-Personen- und Gepäcktarif für die Oberhessischen Eisenbahnen' zur Einsührung, welcher theilweise Ermäßigungen enthält. Derselbe ist bei unserer Magazinsver- waltung zum Preise von 85 käuflich zu erhalten, auch ertheilt unser Tarif- dureau jede gewünschte Auskunft über dessen Inhalt. Mit Einführung des neuen Tarifs erfolgt die Abrundung des Gepäcküberge- wichtS von 10 zu 10 kg, desgleichen der überschießenden Pfennige auf volle Zehntelmark bei Erhebung der Gepäckfracht. Gießen, den 16. August 1885. 5926 Großherzogliche Direktion. Verpachtung fiskalischer Grundstücke. Die in diesem Jahre leihfällig werdenden fiskalischen Grundstücke in der Gemarkung Bettenhausen, bestehend aus 45 Parzellen Ackerland und Wiesen, mit einem Flächeninhalt von 12,52 ha, sollen unter den hier einzusehenden Bedingungen parzellen- weise oder im Ganzen aus der Hand verpachtet werden, und werden die Interessenten ersucht, ihre Pachtangebote alsbald persönlich hier einzureichen. Lich, am 15. August 1885. Großh. Oberförsterei Lich. Bornemann. 5910 Donnerstag den 20. August, Mittags 2 Uhr, werden tn dem W. Seibert'schen Hause Marktstraße 21 ern Comptoirpult, 2 große Hängelampen, 2 Tische, Oelkannen, Petroleumkanne, Lagerfäßchen und sonstige Ladeneinrichtung, eine eiserne Feuer- zeugkiste, 1 Rest Ofenrohr, sowie eine Parthie feiner deuffcher Kaffee und Feuerzeug versteigert. 5850 Hoffmann, Konkursverwalter. Ieilgeöotenes. 5863 Eine schöne englische lDsgge I (männlich) ist zu verkaufen. Näheres im Hötel Prinz Carl. Allgemeiner Anzeiger. Aufruf. Am 13. d. Mts. brach während der Mittagsstunde bei starkem Sturm in dem eine Stunde von hier entfernten Filialdorf Appenrod eine Feuersbrunst aus, die in wenigen Stunden fast die Hälfte des Ortes zerstörte; — 46 Gebäude, darunter Kirche und Schule, sind Trümmer und Asche — 30 Familien sind obdachlos, — ein großer Theil der Erndte ist zerstört, — V3 der Abgebrannten ist gar nicht, viele sind nur gering versichert, und bei der rasenden Geschwindigkeit, womit das Feuer um sich griff, haben viele nur das nackte Leben gerettet. Dazu kommt, daß bei der vorgeschrittenen Jahreszeit und bei den ländlichen Verhältnissen die Noth im Winter sich doppelt fühlbar machen und durch die unausbleiblich lang andauernde tiefe Störung in der Wirthschaft eine länger anhaltende Schädigung der überdies sehr mittelmäßigen Verhältnisse herbeigeführt werden wird. Schnellste Hülfe thut noth. Wer schnell gibt, gibt doppelt. Gütige Gaben zur Linderung der Noth nimmt entgegen die Exped. d. Bl. sowie der Rechner des Comit6's, der mitunterzeichnete Stadtrechner Repp in Homberg an der Ohm; auch hat sich der mitunterzeichnete Freiherr Schenck zu SchweinSberg» Wäldershausen bereit erklärt, Gaben in Empfang zu nehmen. Homberg an der Ohm, im Kreise Alsfeld, Großherzogthum Hessen, den 15. August 1885. Da» Unterstützung-- Comits : Rübsamen, Oberamtsrichter. Buchinger, Amtmann. Dieffenbach, Pfarrer. Wolf, Bürgermeister. Freiherr Schenck zu Schweins- berg-Wäldershausen, Großherzoglicher Kammerherr Pfannstiel, Landtags-Abgeordneter. Dr. Vogel, pract. Arzt. K. Münch, Rentner. W. Engel, Postverwalter a. D. und Kreisausschußmitglied. Höfling, Gerichtsschreiber. Schildwächter, Bürgermeister. I. Engel, Ortsgerichts-Vorsteher. G. Repp III., Bierbrauer. G. Repp IV., Stadtrechner. Schnabel, Postverwalter. Regenmäntel in allen Größen, neuester Fa?ons, von Mk. 6.— an, ,n*w F. Holberg, S ciat-<* elr eitle. Auf Veranlassung mehrerer Landwirthe beziehe ich Echten Probsteier Saatroggen (direct aus der Probstei, plombirt), sowie Reinen Shirrifia Square Head Weizen und Nassauer Roth.weizen. Bitte Landwirthe um baldigste Aufgabe ihres Bedarfs. 5909 B. Marxsohn, Frankfurt a. M. Braunes Pferd 10 jährig, fehlerfrei uisd sehr gut int Zug, well überzählig, billig ab$u* geben bei 5940 Wilh. Wallenfels. Besonders für Arbeiter empfehle ich mein Lager in neuen unt> getragenen Kleidern: Joppen, Hosen, Westen in sächsisch. Halbwolle 11. Buckskin-Stoffen, s. g. eisenfeste und Hebet» zieh-Hoscn für Schlosser und Eisenarbeiter, Semderr, Blousen, blaue Jacken, Drellhosen, getragene Stiesel u. s. w. Louis Rothenberger, 5473____________Neuenweg 22. Ein neues Haus in schönster Lage, für eine Metzgerei oder eine Colonialwaarenhand- lung sehr geeignet, zu verkaufen. Näh. i. d. Erp. d. Bl. 5636 Ausverkauf von Wachstuch, Mertuch u. Betteintagen. Da wir fernerhin nur unser Fabrikat in Regen- und Sonnenschirmen weiterführen, verkaufen oben genannte Artikel von heute an unter Fabrikpreisen. 5353 Filiale der Mainzer Schirmfabrik Leo Friedberg’s Nachfolger Seltersweg. NerbefferteTheerseife(Lt35Kf.) aus der königl. bayerischen Kof- parsümeriesabrik C« D. Wunderlich, Nürnberg. Pramiirt Große Medaille 1882» Bewährt und von den meisten Aerzten empfohlen gegen Unreinheit des Teints, Sommersprossen, Kopfschuppen, Grind, Flechten, Schwitzen der Füße, selbst Krätze, auch kräftiges Präservativ gegen Ansteckung und Insekten. Theer-Ichwefelseist (St. 50 Kf.) vereinigt die vorzüglichen Wirkungen des Schwefels und des Theers. Zu haben bei. 4288] Hch. Wallach, Marktplatz 8. Beschäftigung bei 5945 gesucht bei PH. Carl Euler, Redaction Schneidmühle am Hamm. 5938 Gesucht per 1. September ein möblirtes Zimmer, wenn möglich mit Pension. Offerten unter A. B. 200 an Die Exped- d. Bl. Neue holl. Kollhäringe, Sardellen, neues Grllnkorn empfiehlt 5540 Carl Hoffmann. WiKSÄ—jy kJ ekler/ durch« teppUir PUzeohl« 63 M. *•/«. m. ImlL Ledesuflege M. bol^e»"*, T1, ll25- Caffel 2:6, 521*, 81»*, 11«, 4’1, 7”, 11“. Wetzlar 1U (von Dietz), 7" (von Betzdorf), 9W, 1131, 125»*, 33t, 432, 055, 8 0*, uw, 1130. Cms-Coblenz 9W, 125»*, 331,6”, 8^», 11 Deutz 113i, 4o2f Hau Fulda 8, 13», 4» 10. Rlsfcld 8, 130, 429, 10. Gelnhausen sM, 3* ß«. Nidda 625, 930, 335 0^6. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden. Turnverein Giessen. Ordentliche Hauptversammlung Mittwoch den 19. August er., Abends 8V2 Uhr in der Restauration Schnell. Tagesordnung: 1) Bericht über Verein, Gau, Kreis ?e. 2) Diesjähriges Stiftungsfest. Es' y 3 Fahrplan. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 250, 430, 53«*, 63-, 8i°*, 11« , 156, 4« 78*, 37. Marburg 12w*, l39, 313, 818, 9"*, 11",. 122», 444, ßU*, 105 Caffel 1210*, l29, 3‘3, 816, 9"*, 11", !”•, 4", 8"* Wetzlar 530, 6”, 83»*, 9<9, 125, 12«, 4«, 450, T*. 8'0, (bis Dietz', V03 (bis Betzdorf). Ems-Covlcn) S'o, 8»*, 9«, 12-, 4", 7". Deutz 637, 1228, 450, 95 (bis Betzdorf). Fulda 610, um 730. Alsfeld 610, 1150, 5, 730. Gelnhausen 8\ 123«, 4«. Nidda 86, 12'o, 4", 8 » Anthracitkohlen, Gewaschene Nusskohlen Melirte Kohlen, empfiehlt in Prima Dualität 5893 Nachhülfe in den Elcmentar- fächern wird während der Ferien ertheilt. Lowengasse 2. ~5939 Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit auf sofort gesucht. Alicestraße 17 II. Altöculfche rein Innen TischMge mit und ohne Spruch, sowie Neuheiten in Mdcntschen Schürzen von Hermann Bücking Söhne in Al-feld empfiehlt in frischer Sendung zu Fabrikpreisen 5840 H. Kaess Nachfolger. Sortirerinnen gesucht. 5943 August Schlestinger. Ralholischer Zkirchengesaag-Verein. Donnerstag den 20. August, Abends SV? Uhr findet im Vereinslokal (Caf6 Leib) die ordentliche Generalversammlung mit nachstehender Tagesordnung statt. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht dringend Der Varstand. Tagesordnung: 1. Berichterstattung, 2. Nechnungsablage, 5936 3. Vereinsangelegenheiten. Gertrudis-Brunnen. Mrstl. Solms-Braunsels'sche Brunnen-Perwaltung fu Kiskirchen Stat. Stockhausen d. Nassauischen Bahn. Vorzügliches Mineral- u. Tafelwasser Tafelgetränk I. K. K. Hoheit der Kronprinzesfin deS deutschen Reichs und von Preußen, empfohlen durch die Herren Generalarzt Dr. von Lauer, Leibarzt Sr. Maj. des Kaisers von Deutschland, Geheimerath Prof. Dr. Fresenius und anderen Autoritäten. Alleinige Niederlage in Gießen bei 5901 leinen kräftigen Lehrling sucht Emil Euler, Schmiedmeister. 5944^ Ein kräftiger Junge kann in die Lehre treten bei H. Lack, Sckreinermeister r@iS;-'M68r beginnt eftteu neuen Jahrgang unö lobet neue anb alle Freund« zur BeteMgung am Abonnement ein. Jede« reiche Heft »Wart. Jede Bnchhandl. n. jede« Postamt mmml Bestellungen an. — Luch allen Inserenten w. L grotzen VerbretMllg etnpf«kioü ■ ■ Die Modenwelt. 1 Jllustrirte Zeitung kür M ■ Toilette und Hand- ■ Jj arbeiten. Alle 14 Tage — eine Nummer. Preis VWIf vierteljährlich Jk 1,25 HIX -- 75 Kr. Jährlich ÄlÄffÄ erscheinen: ■ »MU B 24 Nummern mit Tor- M M M letten u. Handarbeiten. J | V enthaltend gegen 2000 GF W Abbildungen mit Beschreibung, welche das,ganze ^Gebiet der Garderobe und Leibwäsche für Damen, Mädchen und Knaben, wie für das zartere Kindesalter umfassen, ebenso die Leibwäsche für Herren und die Bett- und Tischwäsche rc-, wie die Handarbeiten in ihrem ganzen Umfange. , 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern für alle Gegenstände der Garderobe und etwa 400 Muster-Vorzeichnunaen für Weiß- und Buntstickerei, NamenS- Chiffren rc. Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. — Probe-btummern gratis und franko durch die Expedition, Berlin W. Potsdamer-Straße 38; Wien I, Opern- gässe 3.________________________ Schirme werden sofort billigst reparirt und- überzogen bei J. Weltzenkorn, 5948 Din starkes Kiu-ermädche« wird gesucht. Neustadt 49. Auflage 831000; da» verbreitet-e aller deutschen Blatter überhaupt ; autzerde« er- scheiueu Uebersetzungen in zwölf fremden Sprachen.