188$ meuter Amts- und Auzeigeblatt für den Kreis Gießen vchulstraße 7. ,,, . . Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit BringrrlvP^ täglich mit Mn^nu des «e atggs. Hurch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar? 50 Pf. drr. 165 Zweites Blatt Sonntag den 19. Juli Weßmer dem 14. Juli, als dem Jahrestag der Erstürmung der Bastille, gefeierte fran- zösische Nationalsest eine kurze Pause. Zu Ehren des Festes hielt die Kammer Ferien; speciell in Paris wurde dasselbe wieder mit dem üblichen Pomp und den herkömmlichen Volksbelustigungen, doch ohne die sonstige große Truppen« Parade, gefeiert. Von störenden Zwischenfällen ist nichts bekannt geworden. Aus An am sind noch keine weiteren Nachrichten von Belang einge« troffen. Lediglich eine Depesche Courcy's liegt vor, in welcher er auf Entschließungen der Regierung über die Lage in Anam drängt, um schnell und energisch handeln zu können. Auch aus Madagaskar, wo die HowaS wieder eine drohende Haltung annehmen, dürfte sich eine energischere Action der französischen Regierung nothwendig machen und sollen demnächst Verstärkungen aus Frankreich nach Madagaskar abgehen. Wie alljährlich zur Sommerszeit, so häufen sich auch jetzt wieder die Feuersbrünste in den russischen Städten in sehr auffallender Weise. Nachdem erst kürzlich in Kursk und in Charkow große Feuersbrünste gewüthet haben, ist jetzt auch Neupraga, eine Vorstadt von Warschau, von einem größeren Brande heimgesucht worden, der beträchtlichen Schaden verursacht hat und bei welchem ruch mehrere Personen ihren Tod gefunden haben. Wahrscheinlich hat man es in allen diesen Fällen mit Brandstiftungen irgend einer verbrecherischen Secte zu thun. Aus Spanien ist als das Ereigniß der Woche der im Ministerium Canovas del Castillo stattgefundene theilweise Wechsel zu melden, indem die bisherigen Minister für die Marine und für das Innere de misst onirten. Die erledigten Ministerpotteseuilles haben indessen durch die Ernennung des Contre- admirals Pezuela zum Marineminister und des bisherigen Civilgouverneurs von Madrid, Villavarde, zum Minister des Innern rasch neue Inhaber gefunden. Der Rücktritt des früheren Ministers des Innern, Romero de Robledo, wird namentlich bei der Madrider Bevölkerung große Befriedigung erregt haben, da er stch bei ihr durch seine strenge'Absperrungsmaßregeln anläßlich der Choleraepidemie sehr verhaßt gemacht hatte. In der egyptischen Finanzfrage ist endlich ein Fortschritt zu constatiren. Nach einer Meldung des „Daily Telegraph" hat die englische Regierung von allen Mächten genügende Zusicherungen erhalten, um die Ausgabe einer egyptischen Anleihe von neun. Millionen zu rechtfertigen. Die Arrangements für die schleunigste Durchführung der Emission sollen bereits getroffen sein. Wochen - Ueberficht. Gießen, 18. Juli. Kaiser Wilhelm weilt zur Stunde, nachdem er am Donnerstag Abend Koblenz wieder verlassen, aus der so lieblichen Bodensee-Jnsel Mainau, dem Sommer«Ausentbaltsorte der Großherzoglich Badischen Familie, in deren Kreise der Kaiser bis zum 20. Juli bleiben wird. An dem genannten Tage erfolgt die Weiterreise nach Wildbad Gastein, wo, wie schon früher gemeldet, Kaiser Wilhtlm im Laufe des 21. Juli eintrifft. Wie es heißt, ist aber dies« mal ein Besuch des greisen Monarchen in Ischl, dem Sommerlager der österreichischen Majestäten, nicht beabsichtigt, sondern er dürste vielmehr die Zusammenkunft zwischen ihm und dem Kaiser Franz Josef in Gastein selbst stattfinden. c . Die auf dem Gebiete der inneren Politik herrschende Erergmß- lostgkeit charakteristrte im Allgemeinen auch die zu Ende gegangene Woche. Hervorzuheben ist nur ein an leitender Stelle enthaltener Artikel der „Nordd. Allg. Zeitung", welcher sich gegen die jüngsten Ausführungen der „Germania" richtet. In demselben wird als ein dem genannten osficiösen Blatte nicht unbekannter Plan der Welsenpartei der bezeichnet, von Braunschweig, als ihrem archimeoi- scheu Punkte aus, der preußischen Regierung und dem Bundesrathe demnächst „das Leben so sauer zu machen", daß die preußische Regierung schließlich zu irgend einer Zeit, wo sie durch innere oder äußere Krisen gesährdet und von schwacher Hand geleitet wäre, zu einer Theilung Hannovers sich verstehen würde. In Folge kessen würde die preußische Negierung den Osttheil der Provinz mit der Hauptstadt, vielleicht mit Ausnahme des Bremer und Stader Landes, an Braunschweig überlassen. Namhafte Mitglieder der Welfenpartei hätten dies als Dasjenige angedeutet, was sie stch unter dem Heimsall Hannovers an das WelfenhauS auf friedlichem Wege dächten. Die „Nordd. Allg. Zeitung" schließt ihren Artikel, indem sie sagt: Die Herzöge von Braunschweig, wenn sie Welfen wären, würden immer Prätendenten aus Hannover sein und im Sinne dieses Prätendentenhauses Bundesgenossen jedes Feindes Preußens im In- und Auslande sein. Für das deutsche Reich und Preußen blieben solche Herzöge Braunschweigs unannehmbar. — Der ganze, von der „Nordd. Allg. Zeitung" skizzirle und der Welfenpartei zugeschriebene Plan, der in einer Theilung Hannovers und Verewigung des abgelösten Thelles mit Braunschweig gipfelt, klingt allerdings sehr phantastisch, er beweist aber doch, zu welchen absonderlichen Mitteln die Welsenpartei greift, um sich für ihre Zwecke die Wege zu ebnen. Im Uebrigen ist aber diese Frage ganz indiscutabel, denn die preußische Regierung würde sicher nie und nimmermehr in eine Theilung Hannovers willigen. * Der vormalige Erzbischof von Köln, Melchers, ist am Müt- woch in Rom eingetroffen. In der hohen Politik ist die herrschende sommerliche Stille plötzlich durch die aus Central-Asien eingetroffenen bedrohlichen Nachrichten wieder in etwas gestört worden. Auf dem Wege über Teheran meldet nämlich „Reuter's Bureau": Beträchtliche russische Verstärkungen sind in Merw und Pulikisti während der letzten 14 Tage angekommen. Vier Regimenter Infanterie sind von Kabul in Herat eingetroffen, vier andere sind unterwegs dorthin vom Hanzaragebiet. Diese kriegerischen Meldungen contrastiren auffallend mit den jüngsten aus London gekommenen Nachrichten über den friedlichen Fortgang der russisch-englischen Grenzverhandlungen und namentlich giebt die unerwartete Besetzung von Herat durch englische Truppen der afghanischen Grenzfrage mit einem Male wieder ein bedenkliches Aussehen. Die Nichtbesetzung Herats Seitens der Engländer war bekanntlich die Bedingung, unter welcher die Russen ihren weiteren Vormarsch gegen Afghanistan einftellen wollten; wenn nun trotzdem die Engländer sich zur Besetzung dieses wichtigen Platzes entschlossen haben, so sind sie offenbar dazu durch die verdächtigen Bewegungen der russischen Truppen an der turkmenisch-afghanischen Grenze bestimmt worden. Wie sich die Dinge an der afghanischen Grenze weiter entwickeln werden, bleibt abzuwarten, jedenfalls hat sich die dortige Situation abermals sehr ernst gestaltet. — Die russi- scheu Truppen-Bewegungen in Central-Asien sind auch bereits Gegenstand einer Interpellation im englischen Unterhause gewesen, indem der Deputirte Lubbock ansrug, ob es wahr sei, daß die Russen gegen Afghanistan vorrückten. Der Staatssekretär Churchill konnte hierauf jedoch nur eine ungenügende Auskunft geben, da er lediglich von Gerüchten wußte, die dem Obersten Ridgeway über tine Vermehrung der russischen Streitkräfte in der Nähe von Zulficar zugegangen seien. Die inzwischen eingegangene und oben mitgetheilte Depesche des „Reuter'schen Bureaus" ist die beste Antwort auf die Anfrage Lubbock's. Aus Oesterreich werden aus dieser Woche abermals Arbeiter- Unruhen gemeldet, deren Schauplatz die mährische Bezirks-Hauptstadt Trebüsch und deren Veranlassung die Verhaftung zweier socialistischer Agitatoren war, welche die Arbeiter befreien wollten. Die Ruhe wurde durch Gensdarmerie und Militär bald wiederhergestellt; ein Dutzend der hervorragendsten Rädelsführer sind verhaftet worden. Der Vorfall beweist wieder einmal, wie die socialiflijchen Wühler auch in der österreichischen Arbeiterwelt immer erfolgreicher Propaganda für ihre utopistischen Ideen machen und die österreichische Regierung wird sich vielleicht bald zur Verschärfung der bestehenden Ausnahme-Maßregeln gegen die socialistisch-anarchistischen Bestrebungen veranlaßt sehen. In Frankreich wird die politische Lage fortgesetzt durch die Wahlbewegung beherrscht. In letzterer verursachte indessen das am Dienstag, Ueber die schädlichen Folgen des zu starken Schnürens. Von Dr. H. Guttmann. (Aus der „Hygienischen Rundschau".) Eine bereits seit den ältesten Zeiten gemachte und leider auch in unserem sog. hocherleuchteten Zeitalter sich stetig bewährende Erfahrung ist es, daß Vorurtheile, welche wir ererbt haben, trotz aller Belehrungen den Versuchen, dieselben auszumerzen, den hartnäckigsten Widerstand leisten und auf wissenschaftlichen Grundsätzen bosirende Gesetze, von denen einzig und allein ein gesundes Dasein abhängt, in leichtsinniger Weise mißachtet werden. Wie oft haben nicht Männer der Wissenschaft vor den verderblichen Nachtheilen des zu starken Schnürens gewarnt? Doch alle wohlgemeinten Rathschläge, die Schnürbrüste, diese Zwangsjacken und eisenbeschlagenen Kürasse, die das Mittelalter für die schlanke und zarte Gestalt der Frauen schmiedete, aus der Welt zu schaffen, haben das Schicksal der Erfolglosigkeit getheilt und mußten der allverehrten Göttin der Mode den Sieg überlassen. Angesichts der Bedeutung, die diese Frage auch außerhalb der speeiellen Fachkreise hat, erscheint es geeignet, auch in unserem Blatte hiervon in Kürze Notiz zu nehmen. , , Marie Jones sagt mit Recht: „Der wirkliche Zweck der Kleidung — Schutz, Bequemlichkeit, Stutzen und Schönheit — wird völlig außer Acht gelassen; man igno- rirt ihn vollständig. Statt zu fragen: Ist diese Kleidung der Gesundheit zuträglich? Sichert sie jeden Theil so unbelästigt, daß der reute Lebensstrom voll und frei durch jede Ader rinnen kann? Schützt sie gegen übermäßigen Druck in einer Richtung und gegen mangelnde Wärme in einer andern? Statt alledem hört man nur die Frage: Ist sie modern? Ist das nicht der Fall, dann sind ihre Vortheile völlig gleichgiltig; ob sie gesunder und zweckmäßiger sind, ist vollständig egal; man kann sie nicht tragen, denn „tvas würde Madame So und So dazu sagen? Die Kleidung des Mannes darf sich seinem Körper anschmiegen, der Körper des Weibes wird gezwungen, sich der Kleidung anzupassen. Seine Brust und Taille darf nicht zusammengedrückt werden. Schon die vornehmen Frauen der Griechen hatten ihr Stethodesmon und die der Römer ihre Castula, eine Art eines kleinen Unterleibchens, das den Leib eng umschloß; und itad) einer Stelle im Ovid in seinen Faftis (IV, 147) ist es nicht unwahrscheinlich, daß die jungen Mädchen in Rom den Schnürleib kannten. Kaiser Joseph II. verbot in seinen Ländern das Tragen des Schnürleibes und gestattete es nur den zu Zwangsarbeit verurtheilten Verbrecherinnen. Im Jahre 1793 schrieb Professor Sömmering eine vortreffliche Abhandlung „über die Wirkungen der Schnürbrüste", welche in unserer schnelllebigen Zeit fast ganz vergessen und trotz ihres Alters in hohem Grade lehrreich ist und wohl verdient, von unseren Damen gelesen zu werden^i Gebrauch der Schnürbrust wird beabsichtigt, den Leib unter den Brüsten so schlank, über denselben so breit als möglich zu machen. Aus diesem Grunde geschieht das Zusammenschnüren nicht von oben nach unten, sondern von unten hinaus. Betrachten wir ein normales Seelett, so finden wir, daß die Rippen, welche die Brust umschließen, einen Kegel bilden, dessen Spitze oben, dessen Grundfläche sich unten befindet. Die Schnürbrust hingegen gibt dem Brustkörbe eine umgekehrte kegelförmige Gestalt, indem derselbe in seinem unteren Theile zusammengepreßt wird. Der berühmte Anatom Hyrtl nennt den Gebrauch des Schnurleibes nich blos „Zeugen eines verdorbenen Geschmacks, welcher die Wespengestalt für schöner als die-Menschen form hält, sondern ein Vergehen gegen die Statur, welches schädliche Folgen für Wachsthum und Gesundheit nach sich zieht". .. o r r .> ., Es würde zu weit führen und den Zweck dieser Zellen zu sehr überschreiten, wollten wir auf die einzelnen Punkte der schädlichen Folgen des zu starken Schnürend nicht zusammenziehen kann. zuziehen, heißt,, sie als Strafe verdienen. UuLverfitiits- Chronik. Marburg, 16. Juli. Wie wir aus sicherer Quelle vernehmen, ist der bisherige ordentliche Professor der Rechte in Halle, Dr. Rudolf Leonhard, in gleicher Eigenschaft an die hiesige Universität verseht worden. (O. Z.) — Wie verlautet, soll an Stelle des nach Berlin berufenen Professors Dr. v. Gerhardt der Professor Dr. Leube in Erlangen nach Würzburg berufen werden. — Der bisherige außerordentliche Professor an der Universität Breslau, Dr. Robert Vischer, ist zum ordentlichen Professor an der Kgl. technischen Hochschule zu Aachen ernannt worden. Der bisherige Professor am Kgl. bayerischen Lyceum zu Dillingen, Dr. Aloysius Schäfer, ist zum ordentlichen Professor in der theologischen Fakultät der Kgl. Akademie zu Münster ernannt morden. genauer eingehen. Rur diejenigen sollen beleuchtet werden, welche dircct in die Augen springen und dem Laien verständlich sind. _,r . . Der Brustkorb besteht aus der Brustwirbelsäule, die von zwölf ringförmig gestalteten Wirbeln, welche durch knorpelige, elastische Zwischensubstanz fest miteinander vereinigt sind, gebildet wird. Zu beiden Seiten dieser Wirbel legen sich die zwölf reifähnlich gestalteten Rippen beweglich an, welche sich nach unten und vorn biegen, um daselbst mit elastischen Knorpeln zu endigen. Das Brustbein schließt vorn den Brustkorb ab. Man nennt die oberen sieben Rippen wahre, da dieselben mrect an das Brustbein herantreten, während die fünf anderen falsche heißen, da sie das Brustbein nicht mehr erreichen, sondern sich aneinander und an die siebente Rippe anlegen. — Den Boden des Brustkorbs bildet das Zwergfell, ein großer Muskel, welcher nicht eben gespannt, sondern kuvpelartig in die Brusthöhle hinaufgewolbt, mit Lochern versehen ist und die Scheidewand zwischen Brust- und Bauchhöhle bildet. An der Athmung nimmt der untere Abschnitt des Brustkorbes am lebhaftesten Antheil. In der -Brusthöhle selbst befinden sich die Centralorgane des Athmungs- und Kreislaufssystems, das Herz und die beiden Lungen. Unmittelbar unterhalb des Zwergfelles liegen rechts die Leber, links die Milz und zwischen beiden Organen der Magen, die Bauchspeicheldrüse und Darmschlingen. „ r , r._ . Beim starken Schnüren drängen sich zunächst die stark bewegliche» unteren Rippen schief nach abwärts und gegen die Mittellinie hin; sie nähern sich miter dem Bruft- bein und können eine Verkrümmung und Verkrüppelung der Knorpelstücke herbeifuhren. In Folge der starken Zusammenschnürung werden alle Durchmefier an der Basis des Brustkorbes verkleinert und die Beweglichkeit der unteren Rippen beschränkt. Hierdurch wird die freie Entwicklung und die Athmungsfähigkeit der unteren Lungenlappen vermindert, indem sich dieselben nicht mehr so ausdehnen können, wie es nothwendtg ist. Wird aber die Ausdehnungsfähigkeit, die Beweglichkeit unb somit die Athmungsfahig- ckeit der Brustwand behindert, so wird auch, da der Körper <Ü1 Complex rneinaader- greifeuder und von einander abhängender Organe ist, die Leiftrurgsfähigkeit des ganzen «Organismus herabgesetzt. v Die Baucheingeweide, besonders der obere Theil Äer Leber, werden so» W gegen das Zwergfell gedrängt, daß dieses sich für den Zweck des Einathmens wenig ober gar nicht zusammenziehen kann. „Solche, welche stark geschnürt sind", sagt Professor Meyer in Zürich, „sind deswegen auch genöthigt, die mangelnde Thätigkeit des Zwergfelles dadurch zu ersetzen, daß sie durch Heben der oberen, freier gelegenen Rippen athmen, daß sie also eine Form des Athmens annehmen, welche sonst nur bei Personen gefunden wird, die „außer Athem" sind, oder bei denen Athmungsnoth vorhanden ist". Am meisten leidet die Leber; diese wird nicht allein in ihrer Form verändert, sondern gewöhnlich auch in ihrer Lage unb Stellung. Durch das Schnuren wirb ein Theil des rechten, meistens auch des linken Lappens abgeschnürt; die so gebildete Furche greift oft tief in die Substanz der Leber ein, so bah nicht viel von derselben übrig bleibt. Hierdurch entstehen Circulattonsstörungen, die sich uothwendtger- weise auch dort geltend machen werden, wo die Wurzeln der Lebergefäße liegen, besonders im Magen unb Darm. Die Folgen werben sich äußern in: Druck und Spannung im Bauchraume, gestörte Verbauung, Uebelkeit, unregelmäßigem Stuhlgänge, Appetitmangel, mangelhafter Blutbereitung und Ernährung, blassem Aussehen, Bleichsucht u. s. w. Aber auch die Muskeln des Rumpfes und der Brust erfahren eine Schwächung; denn für die Haltung des Köepers in gerader Stellung ist ein gewisser Grad von Anspannung aller Rumpfmuskeln erforderlich; wird der Brustkorb ober von einem Corset umschlungen, so vermindert sich diese Muskelthätigkeit, weil das Eorset daun den Körper stützen hilft und einen Theil der Rumpfmuskel übernimmt. Ein zur Unthatigkeit verurtheilter Muskel aber verkommt mit der Zeit. Rach dem Gesagten darf der Schluß gezogen werden, daß das zu starke Schnüren die Gesundheit in hohem Grade zu schädigen geeignet ist. Hosten wir, daß auch bei der Bekleidungsfrage in Zukunft den Regeln der Gesundheitslehre Rechnung getragen werde. — Von Leiden frei zu bleiben, ist ja Alles, was sich die Menschen auf^ihrer schnellen unb kurzen Lebensreise wünschen, aber die Leiden sich durch eigene Schuld — Der Privatdocent Dr. Adolf Koch an der Universität zu Heidelberg, tritt im Auftrage der badischen historischen Commission eine größere Reise im archivarischen Interesse an. — Or. Polacky, ein Sohn des böhmischen Historiographen, ist zum auyer- ordentlichcn Professor für Geographie an Der böhmischen philosophischen Fakultät in Prag ernannt worden. . — Der außeroroentliche Professor in der philosophischen Fakultät der Akademie zu Münster, Dr. I. B. Rordhoff, ist zum ordentlichen Professor ernannt worden, Vermisste*. Mainz, 11. Juli. In welcher Weise Nahrungsmittel verfälscht werden, dafür lieferte die heutige Sitzung der hiesigen (Strafkammer wieder eine nette Illustration- Dem Bezirks-Gensdarmen von Pfeddersheim war von verschiedenen Seiten zu Gehör gebracht worben, daß ber Müller Werntz in Oststein (bei Worms) in seiner Mühle unter Nahrungsmittel Producte mische, durch welche die Nahrungsmittel gefälscht würden. Auf erhobene Anzeige hin fand bei Werntz eine Haussuchung statt und wurden eine Anzahl Säcke mit gemahlenen Substanzen confiscirt, welche sich bei der chemischen Untersuchung als mit Lehm vermischten Kleien zeigten. Werntz und dessen in der Mühle beschäftigter Sohn, in's Verhör genommen, gaben unverhohlen zu, unter die Kleien Lehm gemahlen zu haben, doch führten sie zu ihrer Entschuldigung an, daß sie dies nur für einen bestimmten Kunden, den Handelsmann Klein in Heppenheim an der Wiese, mit dessen Wissen gethan und seien sie um deßwillen zu ber Fälschung genöthigt gewesen, weil Klein für das Mahlen nur einen Preis bezahlt, bei welchem nicht zu bestehen sei. In Folge dieser Angabe wurde die Untersuchung auch gegen Klein ausgedehnt unb gegen benfelbeu, wie auch gegen Werntz Vater' und Sohn ttie- Anklage aus Betrug erhoben. Das Gesetz wegen Verfälschung von Lebensmitteln konnte hier nicht in Anwendung gebracht werden, da nur Nahrungsmittel iär das Vieh gefälscht waren. Das Schöffengericht in Pfeddersheim »erurthellte darr -Pater Werntz zu 2 Monaten Gefängniß uno 600 den Jungen Derutz zu 300 JL iihe Klein zu 6 Wochen Gefängniß und 300 JL. Die Strafe ist um deßwillen so hoch gegriffen worden, weil ermittelt worden, daß mehr wie 50 Proeent Lehm unter die Kleien gemischt war. Gegen dieses Urtheil haben sowohl ber Amtsanwalt wie auch die Verurtheilten Berufung ergriffen, in deren Folge die Sache vor die Strafkammer kam. Das Landgericht änderte bas Urtheil dahin ab, daß es gegen Werntz Vater eine Geldstrafe von 800 JL, gegen Werntz Sohn von 20unb gegen Klein von 300 v*. erkannte. . Frankfurt a. M., 12. Juli. Gestern turnte ber 12 ^:.tne alte Sohn eines in ber Albusgasse wohnhaften Schuhmachers an den Stangen eines in der 9iäbe der neuen Zeil stehenden Wagens; er gerieth bei seinen Schwingungen mit dem Unterleib in einen ber an den Fahrbäumen angebrachten spitzen Haken unb riß sich den ganzen Unterleib auf. Derselbe wurde in das Bürgerspital verbracht. — Die schnellste Reise von New - Dort nach England, die man kennt, legte jüngst ber Cunarddampfer „Eturira" zurück, nämlich in 6 Tagen, 7 Stunden unb 40 Minuten. — Von den Sinnsprüchen, welche die Riesenhalle auf dem Festturnplatz m Dresden schmücken, heben wir folgende hervor: Dem Hessen eignet strenger Fleiß Unb zäher Treue hoher Preis! Aus würz'gen Weines lichter Gluth Quillt froher Franken freier Muth. Thüringen, beutscher Dichtung Hort, An Liedern reich und weisem Wort! Wie Felsen steil, von Glanz umglüht, Ist starker Bayern froh Gemüth. Wie knorr'ge Eichen, trotz'ge Riesen, Steht ungebeugt der Stamm ber Friesen. Des Rheinlands Mannen sind fleißig und frei, Sie scherzen und singen unb zechen babei. Auf märkischem Sande fröhlich lebt Ein schneidig Volk, das vorwärts strebt. Ein fröhlich Land, das Schlesierland, Durch Biedersinn und Geist bekannt. Ernst, fest und schlicht steh'n Alemannen Wie ihres Schwarzwalds kräst'ge Tannen. Den deutschen Oststrand, von Stürmen umbrauft, Schützt po mm erlebe Treue und pommersche Faust. usverkauf Bahnhof Lollar 1 Ist. Attien-Erport-Bier, Münchener Hacker-Brün, warme unv kalte Speisen empfiehlt 4076 C. Dräbixig, Restaurateur. sowie Obstmühlen u. Kelterschrauben empfehlen als Spezialität in anerkannt vorzüglichen Constructionen zu billigsten Preisen und unter weitgehendster Garantie J. Weäpert Söhne, Maschinenfabrik und Eisengiesserei lleilbioiiii am Neckar. e Cataloge gratis und. franco. Kg Zurückgesetzt und zu außergewöhnlich billigen Preisen empfehle einen großen Posten Damen- und Kinder-Wäsche Damenhemden in ganz schwerem Stoff mit lein. Spitze und solider Arbeit von «AU 2.— an per St., Beinkleider von «Al. 1-50 an per St., Pique-Nachtjacken von «AL 1.40 an per St., Knaben- und Mädchenhewden in allen Größen von 50 Pf. an, Herrenhemden in bekannter guter Qualität von «Al. 2.50 an, Eorsetten von «AU 1.— bis zu den hochelegantesten. 4778 Jos. Mark, Schulstraße 5 zurückgesetzter Tapeten und Reste zu und unter Einkaufspreisen. Ernst Blödner, 5014 Bahnhofstraße 12. litottr tevertoöf. Mein Herren u. Knabenkleider Lager will ick biö zum 28. d. M. wegen Errichtung, einer Privatklinik gänzlich ausverkaufen. Unter Kostenpreis. Einrichtung billigst zu verkaufen. 5002 Neustadt 6. F!*■ Le vy Neustadt 6. C. Heyer, Mechaniker, Reue Bäue Burckhardt'fcheS Haus empfiehlt sich zu Anlagen von 1820 (giert. Haus- und Hotel-Telegraphen, Schellen, Telephons stc. «fcfe Mir ZM -KZ ZW US Buchung duti) 0^ Md SoL L Wli ^S-Mütkl ik b8r Wt » 300 4 M n «BöiHen so ho* Lkhn, unter bit utSonmalt wie such D^ie Tttasksmmer n Zern- Steter eint n Klein von M 4. hlk ölte bohn tint^ les in her Nahe her 1 mit dem Unterleib riß sich den ganzen ie man teimt, legte |tn, 7 Stunden und dem Festtnrnplstz m t. odnen i6el2_—— Submission. Nachstehende Arbeiten sollen mittelst Submission vergeben werden- 1. Zur Fundamentirung der Schlachthaus-Anlage: veranschl. zu Maurerarbeit «X 18635,64 Steinhauerarbeit „ 2135,62 Erdauffüllung (3 Loose) „ 17510,69 Chaussirarbeit „ 1082,88 Brunnenmacherarbeit „ 630,— 2. Zur Erbauung einer Turnhalle: veranschl. zu Maurerarbeit «A 6922,15 Steinhauerarbeit M 2371,17 Zimmerarbeit n 3683,88 Dachdeckerarbeit » 1247,33 Schreinerarbeit „ 2448,63 Schlofferarbeit „ 1060,20 Glaserarbeit „ 915,86 Spenglerarbeit ,f 296,88 Weißbinderarbeit 755,73 Die Angebote für die bezüglichen Arbeiten sind bis spätestens Donnerstag den 23.1. MtS., Vormittags 10 Uhr, aus dem städtischen Baubureau, 6at* tenstraße 2, einzureichen, woselbst vor» her in den üblichen Amtsstunden die einschlägigen Pläne, Voranschläge und Uebernahmsbedingungen offen liegen. Gießen, den 17. Juli 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 5241 Lieferung von Brennmaterial für das Provinsialarrtllhaus ju Gießen. Die Lieferung von 800 Ctr. melirte Steinkohlen, 200 ,r Anthracitkohlen und 20 Raummeter Tannenscheitholz für das hiesige Prooinzialarresthaus soll im Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 1. August If. I. verschlossen und mit bezüglicher Ausschrist versehen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Die Lie- ferungs - Bedingungen können täglich während der Bureaustunden auf der Canzlei der Staatsanwaltschaft (Justizgebäude Zimmer Nr. 44) eingesehen werden. Gießen, am 16. Juli 1885. Der Erste Staatsanwalt bei Großherzoglichem Landgericht der Provinz Oberhessen. Zimmermann. 5219 Aeilgeöolencs. Zwiebelkuchen jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 9 Uhr ab. Aug. Holl, 5082 im Stern. Äecht Kolb. Cervelatwurst empfiehlt auch im Anschnitt Ferd. Drebes, 4763 vorm. Gg. Wilh. Weidig. Kelterschrauben, schmiedeiserne Kostfläbe, Hämmer und sonstige Werkzeuge zu Stein- und Erdarbeiten fertigen und liefern billigst 5040 Jean Dern & Cie. Eis! Eis! 5140 3194 man die Wo kauft in Giessen bei 3589 Herrn Friede». Seibel. Billige feste Preise, beste Waaren. 602 pfiehlt billigst 4767 Wallthoratrasse 21 Ederstraase S Eigene Eischler-MerKstätte. Eigene Tapezier-Werkflätte. Löwengaffe. 5111 Ferd Drebes, (vorm. Gg. Wilh. Weidig). Achtungsvoll H, Schmall, Hess. Hof. solidesten MM billigsten u Srlnili , K «el JA AuSgedol. Gießen, den. 13. Juli 1885. GroßherzoglicheS Ortsgericht^ Lüdeking. Aufträge, vorstehende Versteigerung betreffend, erbitte mir, nach vorheriger mündlicher Absprache, schriftlich ertheilen zu wollen. 5141 I. Rothenberger, Mndenplah 8- Seesalz, KreusnacherMullerlsuge, Schwrfellkber und sonstige Badeingredien- zien sind zu haben in der M e d i c i n a l - D r o g e r i e von Otto Schaaf, 5214] SelterSweg 39. Montag den 20. Juli und die folgenden Tage, von Nachmittags 2 Uhr an, werden im Bott'schen Hause, SelterSweg 81, die zum Nachlaß des verstorbenen Herrn Justizrath Glwert gehörigen Gegenstände, bestehend in: Möbeln, Bettwerk, Weißzeug u. dgl., namentlich 1 Causeuse, und 6 gepolsterte Stühle mit brillanten Stickereien, 1 Überpolstertes Sopha mit 4 dgl. Sessel, 1 Schlasdivan, 1 Chaiselongue, 2 antike Stühle mit hohen Lehnen und Stickereien, 1 Ausziehtisch für 21 Personen , ovale Sopha- und andere Tische, 1 Damenschreibtisch, Nipptische mit und ohne Marmorplatten, Kleider- und Weißzeugschränke, polirter Kleiderschrank, Glasschrank, 1 Silberschrank, Confole und Kommode, 1 Pseilerspiegel mit Trumeaux und weißer Marmorplatte, neuere Spiegel mit gejchn. braunen und Goldrahmen, ein 4armiger Lüster, feinste Tischlampen, Bettstellen u. s. g. Federbetten, 3theittge Roßhaarmatratze, feinste Portieren und Fenstervorhänge in Jutestoff, Wolle, Tüll, gestickte und andere, Fenstermäntel, Teppiche, Sophakissen und Eckbretter, theilweise gestickt in schönster Ausführung, Tisch- und Taselgedecke, Weißzeug, sehr schöne Herrenkleider und -Wäsche, seine Blumenvasen und Blumenständer, Porcellan und BiScuit, schönste Nippsachen aller Art, Asenide-Gegenstände, Porcellan und Glas, Weingläser, Eß- und Kaffeejeroice, Küchengeräth und viele andere Gegenstände NB. Sämmtltche Gegenstände, mit wenig Ausnahme, sind sehr gut erhalten, theilweise noch neu. Am ersten Tage kommen Küchengeräthe und sonstige Kleinigkeiten zum Mein Eiswagen geht vom 1. Mai ab täglich. Das Eis, von der Qnellwasse.'l.eitung bezogen, ist ganz rein. Die Preise im Abonnement sind äußerst billig und übernehr». die Garantie der Lieferung sür'ü ganze Jahr zu unverändertem Preise. Für Kranke wird Ei- auch NachtS abgegeben. > Bestellungen werden pünktlich besorgt. Mein Lager von Elaschrätiken zu Fabrikpreisen br' ige in empfehlende Erinnerung. 3mieöe(6udjen jeden Montag, Mittwoch und Freitag, von 9 Uhr ab- Emil Noll, Neue patentirte Produkte der Firma Ed. Loefluud in Stuttgart. (D. R -Patent Nr. 27,978.) Loeflund s Kindermilch aus frischer Alpenmilch und Weizen-Extrakt im bair. Allgäu hergestellt, ohne Zucker und mehlige Bestandtheile, bildet die nahrhafteste und verdaulichste Kinderspeise, von der Geburt an zu gebrauchen. Bereitung höchst einfach, nur in Wasser aufzulösen, pr. Büchse JL 1. 985 Ioeflund's Kahm-Conserve bester Ersatz für Leberthrau, gleich wirksam, viel verdaulicher und von vortrefflichem Geschmack, daS ganze Jahr zu gebrauchen. Wird wie Butter auf Brot genossen. Per Büchse Jt 2.50. Durch jede Apotheke zu beziehen, sowie durch Herrn Emil Fischbach in Gießen. Andel’s neu entdeckte* überseeisches Pulver tödtet Wanzen, Flöhe, Schwaben, Schaaben, Russen, Fliegen, Ameisen, Asseln, Vogelmilben, überhaupt alle Insecten mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, dass von der vorhandenen Insektenbrut gar keine Spur übrig bleibt. Echt und billig zu haben in Prag in J. ANDEL’S Droguerie, 13 „zum schwarzen Hund“, Hussg. 13. einvfiehlt sein reichhaltiges Lager von Kasten-Möbeln und Polsterwaaren aller Art. sowie Gardinen, Teppich«, Drell«, Plüsch« und Fantaft'«stoff«, Bettfedern und Daune». Stilgerechte Ausführung von ganzen Ausstattungen, sowie «,n- zelner Stücke. . 4~7~ Solide Waaren. - Billige Preise. Meine gebrannten reinschmeckenden Kaffee’s von 98 Pfennig per Pfund an, bringe ich hiermit in empfehlen ie Erinnerung. Eberh Metzger, 3410 Neustadt Nr. 8. Macks üoppelslärke (Alleinige Niederlage für Gießen), la. Nielfen Reisstärke, Hofmanns Patent-Stärke, Creme-Stärke, Patent-Stärke-Glanz, Engl. Waschcrystall, Borax, Gelatine, Dr. Linck's Fettlaugenmehl, Fst. Waschblau, la. Kernseife, Schmierseife, weiß u. gelb, . Soda u. Doppelsoda, sowie alle übrigen Waschartikel em* 41 Anfertigung nach Maß binnen zwei Stunden. Kirchenplatz 9. Herrn. Äug. Müller, Giessen, Seltersweg. Leinen und Baumwollenwaareu, Bettwaaren und Anfertigung von Betten, Steppdecken, wollene Decken, Reisedecken, Grobes Gardineulager. Alleinverkauf des Herforder Kettgarnleinen zu Fabrikpreisen. L Vollständiger Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe fertiger Herren- und Knnben-Kleider. Wegen Aufgabe meines Ladengeschäftes verkaufe ich, um möglichst rasch zu raumen, sammtliche Herren- und Knaben-Kleider unter Selbstkostenpreis. Mein Haus in bester Geschäftslage mit schönem, großem Laden 3486 steht unter günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen oder Laden zu vermietben. M. Weiner, Giessen, Ecke der Marktstraste und Wettergusse. -NB. Auf meine werthen Kunden im Anfertigen nach Maß hat vorstehender Ausverkauf keinen Bezug. D. O. Wermietyungen. 5206 Ein kleines Familien-Logis zu oerm iethe n Ka plans gaffe 18. 5235 Der dritte Stock meines Hauses nebft Gartenantheil ist per Oktober zu vermiethen. Carl Krailing, Südanlage 22. 3331] Familienlogis: 3 Zimmer und Küche rc., zu oermietben im Darmstädter Haus. 5159 Der 3. Stock meines Vorderhauses ist zu vermiethen. C. Seipp Wwe., Südanlage 21. —4950" Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Bahnhofstraße 30. 4929 Ein Familienlogis pr. 15. August zu vermiethen (mittlerer Stock). LorriS Dcharmann, Schloßgasse. 4928 Frankfurterstraße 69 ist die Mansardenwohnung, pr. 1. Oktober beziehbar, an ruh. Leute zu vermiethen.____________ 4601 Ein Logis vermiethet Ludwig Schmitt, Glaser. 4607 Die Beletage in meinem Hause, Ecke der Alieen- und Ludwigstraße, ist zu vermiethen. Kocli, Bauunternehmer. —5178 Ein möblirtes Zimmer, sowie ein unmöblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Ludw. Orth, Neuen Baue 11. Das seither von Herrn Bahnmeister Sircoulomb bewohnte Logis ist, per sofort beziehbar, zu vermiethen. 4424 Franksurterstraße 75 3643 Der mittlere Stock, bestehend aus 7 Zimmern, 2 Kabinetten, Küche nebst Zubehör, sofort zu vermiethen. C. Brandes Wwe., Frankfurterstr. 43 5153 Die seither von Frau l)r. Di e b m Wwe. bewohnte Mansarde, Sonnenstraße Nr. 3, am Canzleiberg, ist pr. 1. October zu vermiethen. Näheres bei L. W. Plank. 5180 Ein kleines Logis zu vermiethen, kann gleich bezogen werden. Georg Noll. 5161 Der dritte Stock des Windecker'- schen Hauses am Kreuz, bestehend aus sieben Zimmern mit Korridor rc., ist für den 1. October l. I., auf Wunsch auch für sofort, zu vermiethen. Näheres bei Rechtsanwalt Labroisse. 51 >9 Ein kl. möbl. Zimmer mit Kost zu vermiethen. Lindenplatz 7^ 5034 Ein freundl. möbl. Zimmer zu vermiethen. Ederstraße 4, II. St. 5027 Zwei Zimmer, mir oder ohne Möbel, zu vermiethen. Nordanlage 20. 4940 Der zweite Stock meines neu erbauten Hauses auf der Nodheimerstraße, best. aus 5 Zimmern, Küche u. Zubehör, ferner die Mansardenwohnung, 3 Zimmer, nebst Zubehör, pr. 1. August zu vermiethen. Chr. Hauvach II. 4848 In meinem Hause in der Neustadt ist der dritte Stock zu vermiethen. I. Bernhardt. 3038 Ein freundliches Logis von 4 Z. (2. St.) mit Zubehör und Gartenantheil, sowie ein Mansardenlogis, zusammen oder getrennt, pr. 1. Juli, eoent auch früher, zu vermiethen. Näh, in der Exp. d- Bl. 3252] Logis, 6 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Näh, in der Exp. d. Bl- 5210 Ein Logis zu vermiethen- Frankfurterstraße 23. Liidwlgsbrönneii Warben. Medaillen u. Ehrendiplome: Paris, London, Sidney, Frankfurt a.M., Offenbach a. M. etc. Wir bringen hiermit zur Anzeige, dass wir den Vertrieb des, von ersten ärztlichen Autoritäten warm empfohlenen, Ludwigs- brunnen vom 1. Juli a. c. übernommen und die Hauptniederlage desselben den Herren Emil Eischlmch in Giessen, 11. Wnllfteh, ,, für dort und Umgegend übertragen haben. Die Füllung des Lud- wigsbrunnen erfolgt von nun an, nur noch in */i und 1/2 Ori- ginalkrügen, welche den Stempel unseres Ludwigsbrunnen führen und können daher in Folge auch nur solche Krüge zurückgenommen werden. Jeder Kork trägt das Brandzeichen „Ludwigswasser Ludwigsbruuuen Grosskarben« 5108_______________________Laurenze & Co.______________ Bezugnehmend auf die Annonce der Herren Luureuze & Ludwigfibrunnen. Grosskarben. halten wir uns zum Bezüge von Ludwigswasser bestens empfohlen und können unsere werthen Abnehmer, da die Verwaltung in bewährte Hände übergegangen ist, möglichst untadelhafle Füllung versprechen. Durch die veränderte' Füllung des Ludwigsbrunnen ist cs uns nicht mehr möglich Krüge von Selterser-, Emser-, Fachinger- etc Wasser zum Preise von 10 Pfg. zurückzunehmen, sondern nur zu 5 Pfg. pro Stück. 5109 Hochachtungsvoll Emil Fischbach, H. Wallach, Ferd. Drebes. Bon jetzt an wohne ich in meinem Hause Asterweg 29, Ecke der Schillrrstraßr. Sprechstunde: von 8—9 Uhr Vormittags und von VI2—3 Nachmittags. “__Dr. Haupt II Westanlage Karl May Westanlage II liefert als Specialität Obst- u. Weinpressent Keltersclirauben sowie alle Arten von Schrauben und Spindeln für Pressen rc., schmiedeiserne Roststäbe für Dampfkesselfeuerungen, Ziegeleien, Brennereien, Bäckereien rc., und übernimmt die Ausführung von (£ifcn: constructionen, sowie alle ins Schmiedesach einschlägigen Arbeiten. 5115 Hungener lanötuitlljfdjafllidjc Loose per Stück Mk. find in der Expedition des „Gießener Anzeiger" zu haben. --sZieh unq : am 27. August 1885.) Ein tüchtiger Werkmeister von einer Cigarrenfabrik zur Leitung einer Filiale gesucht- Offerten unter Nr. 5195 befördert die Exped- d. Bl- 5195 5182 Einen Schreinerge^ellen auf dauernde Beschäftigung sucht W. Müller, Steinstraße 48. 5198 Ein Lehrling und ein Haus- bursche zu sofortigem Eintritt gesucht von Martin Lenz, Bäckermeister. 4895 Zwei ineinandergehende gut möd- lirte Zimmer zu vermiethen. Bleichstraße 4- 3691 Ein möbl- Zimmer mit Cabinet, cd. 2—3 möbl. Zimmer zu vermiethen. Ludwigsstraße 14. 4385 Der seither von Frau Staatsanwalt Schober bewohnte dritte Stock meines Hauses, Südaulage 15, ist anderweit zu vermiethen und pr. 1. Oktober zu beziehen. Katz. 4502 Ein freundliches Familienlogis — Bel-Etage — von 6 geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör, pr. 1. October l. I. oder früher zri vermiethen. Bismarckstraße 14. 4592] Logis, 6 Zimmer, Badezimmer, schöner Garten pr. sofort zu vermiethen. Carl Stohr I., Ludwigsplatz 5. 2719 Ein fr. möblirtes. Zimmer, für 1—2 Schüler sehr geeignet, zu vermiethen. Wettergassc 5, 1 r^St. 5212 Der 2. Stock, bestehend ans 7 Zimmern mit Zubehör, in meinem Hause in der Ludwigstraße zu vermiethen. Wilh. Seipp, Weißbindermeister, ______________Ludwigsplatz 6.____________ 5.194 Der 3. Stock meines Wohnhauses, Bismarckstraße, bestehend aus 7 Zimmern mit allem Zubehör und Gartenbenutznng, ist anderweit zu vermiethen. teils. 5193 Ein Logis, 4 Zimmer nebst"Zubehör, neu hergerichtet, zu vermiethen? Näheres bei der Erved. d. Bl. 5093] Freundliche Wohnung, nach der Straße, zu vermiethen. Neustadt 17. 4882 Die Parterre-Wohnung, best. aus 8 Zimmern, Pferdestall, Boden, Bleich- plaß u. m. Benutzung des Gartens, auf 1. October zu vermiethen. Zu erfragen Frankfurterstr. 31, ll. St. 3130] Freundlich möblirte Zimmer zu vermietben. Frankfurterstr. 40, Hl. St. 4870] Familienlogis, 6 Zimmer mit Zubehör u. Gartenantheil, auf 1. October zu vermiethen. Frankfurterstraße 53. 5006 Ein möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Kost, vermiethet Heinr. Kiesc r. Neuenweg. 5125 Zwei möbL Zimmer nriHabs- netten zu vermiethen. Restauration Weber, LiebigSstraße. 5165 Drei möblirte Zimmer^ztF'ocr"; miethen. H. Kießelbach, Stadt Cassel. 5200 Möblirtes Zimmer zu vermiethen Asterweg 40. 2827] Laden mit 1 Wohnung, gr. 0. kl. zu vermiethen. Wettergasse 5 II. 4712 Ein neueingerichteter Laden nebst Wohnung ist Neustadt 18 zu vermiethen. Näheres bei Wilh. Plank, Bahnhofstraße j_8. 4749 Ein kleines Wohnhaus mit Laden und Werkstätte ist ganz oder getrennt zu vermiethen. Zn erfragen bei Wildhändler Ebel. 4597] Laden mit Wohnung zu ver- miethen. Ferner eine Wohnung von 4 Zimmern und Zubehör im ersten Stock. W. Werber, Buchhändler, Kirchenplatz. 4957 Laden mit Logis zu vermiethen bei Georg Schomber, Seltersweg 30. Vermischte Anzeigen. 5231 Ein kräftiges Dienstmädchen sofort gesucht. Kirckenplay 11, 3. St. Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. UWWMMW iw* J. Gr. D. Bapat I empfiehlt Gartemnöbel und Gartengeräthe, Haus- u. Küchengeräthe aller Art, T Eisen, Baugegenstände und Cenient, 102 Kohlenhandlung CQ gros und en detail, ji iiVDwHimnhüi] If Beilage ;u Nr. 165 des „Gießener Anzeiger". 10) 13) •Johannes Zufall, NeuenDäue 21. 5211 11) 12) sen, tcrgaffc. ti W*"' Normal-Hemden, Jacken und Hof-n nach Svstem Professor Dr. Jäger, für Damen und Herren, sowie alle Arten Hemden, Jacken und Hosen, in Seide, Wolle und Baumwolle, Socken, Leibbinden, Jagdwesten, gestrickte, gewebte und geknotete Filetjacken in allen Größen und Weiten empfiehlt 2837 H. Bubsamen. nicht überschreiten. In dieser Zeit hat sich der Eolonist möglichst nach Erlangung einer Arbeits- Stelle zu bemühen. Auch wacht die Anstalt es sich zur Ausgabe, Arbeitsstellen für die Eolonisten zu erlangen. Beiw Abgang erhält der Kolonist ein Zeugniß. 14) Meldungen zur Aufnahme werden zur Tageszeit auf dem Bureau angenommen. Trunkenen Personen wird die Aufnahme in die Eolonie verweigert. 15) Nach Eröffnung der Anstalt, am 1. Juli 1885, werden vorerst, bis zur Vollen- _____dung der Banarbeiten, nur 25 Eolonistcn, später entsprechend mehr ausgenommen. Ausverkauf- ÄVegen Lokal-Veränderung verkaufe Sonnen- und Regenschirme sowie meine sämmtlichen Artikel zu und unter Einkaufspreisen. Bekanntmachung. Am 1. Juli ist nach dem Vorgänge anderer Theile Deutschlands auch sür das Großherzogthum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden eine Arbeiter-Colonie in Reu-Ulrichstein bei Homberg a. d. O. (Oberheffen) eröffnet worden. Indem wir untenstehend einen Auszug aus den allgemeinen Vorschriften zur öffentlichen Kenntniß bringen, bitten wir die Bewohner des Großherzog- thums Hessen und des Regierungsbezirks Wiesbaden dringend, uns in unserem Kampfe gegen das Stromerthum und Vagabundenthum und in unserem Bemühen , arbeits- und mittellos umherziehende Personen zu einem geordneten Leben zurückzuführen, kräftigst zu unterstützen. Es handelt sich nicht nur darum, uns dazu die erforderlichen Geldmittel fortdauernd zu gewähren, sondern auch darum, daß den wandernden Personen die Gabe an den Thüren unter allen Umständen versagt wird und dieselben durch Vermittelung der Verpflegungsstationen an unsere Arbeiter - Colonie Reu-Ulrichstein gewiesen werden. An alle Bewohner des Großherzogthums Hessen und des Regierungsbezirks Wiesbaden ergeht hiermit die dringende und herzliche Bitte, uns bei unseren Bestrebungen kräftigst zu helfen. Frankfurt a. M., den 1. Juli 1885. Der Vorstand des Vereins für das Großherzogthum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden zur Beschäftigung Arbeitsloser. Der Vorsitzende: Dr. Goldmann, Oberconsistorial - Präsident. ider. Rrabe"-filtt6ft Andachten gestattet. 8) Der Eolonist hat seine Legitimationspapiere bei Eintritt in die Anstalt abzuliefern. 9) Jeder Eolonist verpflichtet sich, die zur Handhabung der inneren Ordnung aufgestellte Hausordnung genau zu befolgen, und jede ihm vom Jnspector oder dessen Gehilfen aufgegebene Arbeit zu verrichten. Faule, träge und widersetzliche Arbeiter werden sofort entlassen. Die Colonisten haben bei ihrem Eintritt sich einer Revision ihres Körpers und ihrer Effecten zu unterziehen. Die Kleider werden sofort zur Desinfection abgegeben, der Körper durch ein Bad gründlich gereinigt. Von den eigenen Kleidern werden die brauchbaren Theile nach deren Wäsche ausgebesserl und von der Anstalt gegen Quittung aufbewahrt. Seitens der Anstalt werden dem Eolonisten Arbeitskleider gegen Quittung geliefert; diese hat er durch Arbeitsleistung abzuverdienen und sie werden erst dann, wenn dies geschehen, sein Eigenthum. Mit ansteckenden Krankheiten Behaftete werden nicht ausgenommen. In den ersten 14 Tagen ihres Aufenthalts erhalten die Colonisten eine Arbeitsvergütung nicht. Nach dieser Zeit wird je nach Fleiß, Geschicklichkeit und Leistung eine vom Jnspector festzusetzende Vergütung von 20 bis höchstens 40 Pfennig gut geschrieben. Beim Abgang wird dieses Guthaben nach Abzug seiner etivaigen Verbindlichkeiten entweder sofort gegen Quittung dem Eolonisten ausbezahlt oder nach dem Ermessen des Jnspectors an die Ortsbehörde deS künftigen Aufcnthallc'- ortes zur Auszahlung gesandt. Der Aufenthalt in der Colonie soll in der Regel die Dauer von 3 Monaten Auszug aus den allgemeinen Vorschriften für die Arbeiter-Colonie Neu-Ulrichstein. 1) Ausgenommen werden nur arbeitswillige, stellen- oder arbeitslose Ntänner jeder Confession. Der Aufenthalt in der Arbeiter-Colonie ist ein freiwilliger. Der Eolonist kann die Anstalt jederzeit ohne vorherige Aufkündigung verlassen, sofern er für empfangene Kleider rc. in keinem Schuldverhältniß zu derselben steht. 2) Die Verpflegung der Eolonisten ist nach den Erfahrungen anderer Kolonien eingerichtet und, den localen Verhältnissen angepaßt, eine ausreichende. Geistige Getränke sind ausgeschlossen. 3) Wer geistige Getränke in die Anstalt einschmuggelt, wird ohne Weiteres sofort mit Verlust seines Guthabens entlassen. 4) Anständiges freundliches Betragen gegen die Vorgesetzten sowohl, als gegen die Mitarbeiter muß von den Eolonisten verlangt werden, da ihre Behandlung Seitens ihrer Vorgesetzten zwar eine ernste, aber eine wohlwollende ist. 5) Strengsittliche Zucht und religiöser Geist werden auf der Eolonie gepflegt. Verstöße hiergegen, rohes, gemeines Betragen wird nicht geduldet und zieht die Strafe der Entlassung nach sich. 6) Wer wegen schlechten Betragens entlassen wird, findet nur ausnahmsweise und nur mit Zustimmung der diesseitigen Verwaltung in einer anderen Eolonie Aufnahme. 7) Für die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse der Eolonisten durch Geistliche rc. der betreffenden Eonfession rvird Sorge getragen. Jedem Colonisten ist der Besuch des Gottesdienstes seiner Eonfession und die Theilnahme an gemeinsamen 5172 Einen Lehrling sucht I 5236 Erneu Schlosser sucht E. Schmidt, Metzger, Mäusburg. 1 Carl Krailing, Sudanlage. 3 Mrweg ^gerichteter ^Neustadt 18 $u vzr I I äSV»’ i -jWro&U. zu vermiet^. -ludNMche 14. r, bewohnte dritte ifd, Lüdaulage 15, ermtethen und pr. eben. 4. lUt, Wes ^-onulienlogis d geräumigen Zim- wehor, pr. 1. October vermieden. Bismarckstraße 14. immer, Badezimmer, ofort w vermiethen. I . Ludwigtzpiah 5. öbllrlls. Zimmer, für geeignet, zu vermiethen. üettergssje 5, ll. El. itotf, bestehend ans 7 ehör, in meinem Hause e zu vermiethen." > Weißbindermeister, r'gsM 6._________ lock meine# Wohm tstraße, bestehend mit allem Judetzör tzung, ist anderweit iduard Ollen«. >, 4 Zimmer nebst Züchtet, zu vermiethen. (stped. d. Äl. je Wohnung, nach der hen. Neustadt 17. ^Wohnung, best. aus sstall, Boden, Bleich- jng des Gartens, auf üethen. nksurterstr. 3t, ll- Lt- ü moblirte Zimmerzu ksurterstr- 40JIL5L ssL^Kmmer mit Franffurterstraße,o3. 56®rSimmer, auf «ermiethet ^-iefek^Mlenweg.^ Baron Liebig's Malto - Leguminose - Mehl, -Chocolade und -Chocolade-Pulver von Starker & Pobuda, Kgl. Hoflieferant, Stuttgart. 107 Beste blutbildende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Erwachsene, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen. Niederlage in Gießen bei Carl Schwaab und H. Kinkel, Conditorei. r Anzeiger. Zimebelkuchm Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens von 9 Uhr an. Fr. Hennings, 5113 Seltersweg. Feuerfeste Geldschränke Schmiedeeisen u.Stahl- panzcr, Kassen in jeder Möbelform, Geldschränkchen, Kassetten, Sicher heitsverschlüss e aller Art, sowie Anfertigung aller in das Schlosserfach einschla- penden Arbeiten liefert in streng reeller Ausführung 2160 Friede. Krogmann Wallthorstraße 17. Aechten Rheinwein-Essig, feinste wohlschmeckende Speiseöle offerirt 5215 Otto Schaaf, Seltersweg 39. Ein Haus in frequenter Lage, fast mitten in der Stadt, mit Hintergebäude, Hofraum und Hausgärtchen ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei 4750 K. Klees, Ludwigsstraße 5. Sonnenschirme für Herren, sowie Regenschirme für Damen und Herren, von den billigsten bis zu den feinsten, empfiehlt 2838 H. Rubsamen» Raps Stroh sowie Schalen werden von Montag ab billig abgegeben bei 5240 Oeconom Helfrich, Marburgerstraße. Prima neue holl. Vollhäringe offeriren 5217 Tribus 8» Sundheim. la. neue holl. Vollhärmge sind eingetroffen. 5179 F e r d. Dreßes, vorm. Gg. Wilh. Weidig. Scnsenschärrer, 'm 1/4 naLGrcGeo beseitigt wird. r v _ . Zum schnellen Scharfen der Sensen unb Futterschncidmaschinenmesfer ist der Sensenschärfer fast unentbehrüch. Preis per Stück mit Gebrauchsanweisung M 1.60 Psg. unsrankirt. oder M. 2.20 Pfg. franco; ein Postcolli von 10 Stück Versende portofrei für M. 15—. Versandt unter Nachnahme oder Voraus- einzahluna- Wiederverkäufern Rabatt. I. Wurmser in Mannheim. Mit meinem neu derb. Sensenschärfcr kann man mit größter Leichtigkeit in //] wenigen Minuten an neuen Ad j oder gebrauchten Sensen Ms 1 eine vollkommene ScfjnUt- bahn von beliebiger Brette rml fl und Schärfe Herstellen und I jlÄf/ während des Mähens er- v/W. halten, wodurch diese Arbeit sehr erleichtert und das Sensenklopfen vollständig mehrfach bewährt gegen Feuer u- Diebesgefahr an, Wallthorstraße 21. 4595 priimiirt: Caseel, Wien, Büdingen Verkaufe wegen GeschästSveräuderung unterm Fabrikpreis, von 100 «X einen größeren Vorrath von Kafsenschränken und Caffetten. Rudolf Wolff, Gießen. PS. Das Lager befindet sich in der Möbelhandlung von Earl Stückrath, H JNDUSTXIE- ■ UABSSniLÖN». HEUER & SCHOEN, FRANKFURT a.M 6.70 56 „ „ b * 7.— | „ 43. 60 " * * Preise: Rein Netto comptant. Versandt gegen Nachnahme. Muster auf Verlangen. Lieferung franco. 1677| r Lager von zu nachstehenden, besonders vorteilhaften und biHigen Preisen. der Meter M. 3.15 Gusskreuzen und Porzellanplatten 3.80 4.30 4.95 5.40 6.30 5.10 5.90 4.95 6.30 4.75 5.40 6.35 sehr solide der Meter M. = Weisse Seidenstoffe 56 cm. brt. Satin mervellleux der Mtr. M. 5.90 I = vormals Ferdinand Heuer. Rossmarkt 1. = Specialität Trauerwaaren. Abtheilung Seidenwaaren, einer renommirten Seidenstoff-Fabrik, in SS Schwarzen soliden Seidenstoffen für Brauttoiletten. = No. 42. 57 cm. breit Faille blano der Meter M. 5.10 No. 40. , 41. Das Steinmetz- & Marmor Geschäft von Emil Kalbfleisch in Giessen via-ä-vis dem Friedhof empfiehlt sich zum Anfertigen von CrMeckmlcrn,MMMcickn ftt. Hraöeinfassungen, sowie zu allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten in allen Steinarten. Reparaturen werden schnell und billig besorgt. No. 1. 54 cm. breit Surab nolr der Meter M. 2.70 No. 15. 54 cm. breit Satin merve) 2. 54 — ■ 3.65 M 16. 54 , , . 3. 64 ■ ff 4.25 ff 17. 54 „ „ 4. 58 ff M M 4.95 ff 18. 55 „ 5. 57 noble ff ■ 5.60 ff 19. 56 , , . 6. 54 Faille noir H M 2.80 20. 57 „ h h M 7. 57 ■ M 3.30 e* 21. 54 „ , Satin Luxor. 8. 58 - W M 4.25 ff 22. 56 ft h tt B 9. 60 M ■ M 4.80 ff 23. 52 „ „ Satin imperl 10. 60 6.30 24. 56 „ ff tt tt 11. 60 W 5.70 Grösste Neuheit und 12. 60 M» W ee 6.25 No. 26. 54 cm. breit Trioot noir 13. 60 w M ff w ■ 7.15 ff 27. 54 B tf o If 14. 60 ■ * n ■ ft n 8.45 n 28. 53 „ ft ft ff Prima neues Grünkorn empfiehlt billigst 5202 S^Elsoffer. Seit 1876: 22 Centralge»cb. u. Aber 000 FiL In B—tiehl.I Oswald Nier’’ (Hmptgeschlft: BERLIN, Wallstr. 25) wohlbekannt O gesunde, chemisch untersuchte, reine, nngegypitefranzös. Naturweine von 50 Pf. per 1lt Liter au excL Flasche. Aust. Preis-Courant gratis u. frco. Filiale In - 4923 [N°54.] Glessen bei Herrn 8 Elsoffer. Ührfeder-Corsetts anerkannt tadelloser Sitz, sowie alle andern Arten Damen- u Kinder- eorfettS von den billigsten bis zu den hochfeinsten empfiehlt in großer Auswahl Robert Haas, 1205________Seltersweg 18.______ Prima neue holl. Bollhäringe X schwed do. offerirt 5201 Ä Elsoffer. Ich habe mich in Darmstadt als Rechtsanwalt niedergelaffen. Lindt, Rechtsanwalt. Wohnung: Grafenflraße 41, nahe der Msabethenflraße. 5130 & l«|e sttfi! Das Marmor- und Steinmetz-Geschäft von Franz Hewel Giessen Nidda Grünbergerstrasse 15 Nähe des Friedhofs empfiehlt sich dem hiesigen und auswärtigen Publikum im Anfertigen von Grabdenkmälern, Monumenten, Grabkreuzen, Schrifttafeln etc. sowie G-rabeinfassungen von allen Sorten Marmor und Sandstein zu den billigsten Preisen. Waschtischaufsätze, Tisch- und Nachttischplatten, sowie Reparaturen werden schnellstens und billigst besorgt. 1604 Kussenfleine, verkauft $ 4869 L. Ehr. Rübfamen. 962 Ankauf von Lumpen, Knochen, Eisen, Messing, Werg, Akten, Geschäftsbüchern rc. zum Einftampfen. Neuenweg 22. SiegeFa Hühneraugen Tod frisch eingetroffen. 6. Fr. Conrad, Friseur, 5158____________Mäusburg 15._______ Linoleum 2 Meter breit, Deutsches und Englisches Fabrikat, pr. Meter Mk. 6 30 bis Mk. 7.30, beste Qualität. Ernst Blödner, 5013 Bahnhofstraße 12. Vermischte Anzeigen. 5233 Ein anst. Mädchen aus guter Familie, im Rechnen u. Schreiben erfahren, wünscht St. in einem Colonial- oder Kurzwaareng. Näh. in der Exp. d. Bl- s s es w fa Photographische Anstalt von Franz Gerbode GHESSEH Kaplansgasse (nächst dem Kreuz). Anfertigung von Photographien in jeder Art und Grösse. 1883 Aufnaijmen bei jeder Witterung. Patent-Theilhaber. Zur Erlangung von Patenten wichtiger Erfindungen Theilhaber mit etwas Capital gesucht. Anfragen befördert Rudolf Mosfe, Cöln, unter C. 8I42. 5100 n 9 Tagen Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika machen. Näheres bei dem General-Agenten ML Abraham, Mainz, und dessen Agenten r 401 Carl Loos, Kirchenplatz, Gießen. Hermann Vogt, Reichelsheim. Möbeltransport Helnr. Weidenhaus Giessen Wallthorstrasse 13. Verpackung von Glas, Porzellan zc. wird ebenfalls unter Garantie übernommen und halte ich mich bei eintretendem Bedarf bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 695__H WeidenhauS. Zöpfe! werden für eine Mk. angefertigt. Perrücken, Toupes und Scheitel nach Maß bei Georg Petri Wwe., Friseur-Geschäft Seltersweg 43.______, 282 Kanäle, Kinnen, Iußböden, Gewölbe, Bauwerkflücke u. s. w., aus Cementbeton, werden ausgeführt durch 5098 Albrecht Stein, Wetzlar, Cementwaaren-Fabrik. 5061 Für Hausarbeit und Küche ein älteres erfahrenes Mädchen mit guten Zeugnissen auf sogleich gesucht. Alicenstraße 11, 2. Stock. Redactiov: A. Scbeyda. — Druck und Verlag der Br üblichen Druckerei (Fr. Cbr. Bietsch) in Gießen. e**»18 I*' Jlfltyfl V1 rtW । M mit w ten, dir Pl Altenberg, einigen Tag o. d. B. vei Gras uno ' Alexander, r kanntÄ SachM'Codi Mojen die f Familie hier BEoglanv eint zahlrei- M EM 10 llhr anii ihrer Tachle unb Wert' fojoxt nach mittagSftunl der Schkviec Vsficier. T roitö, {jat a liiuliuatflk vniMte der von England Maarten. Dam 17) entöl 1. Beka VGtznng vi 2. toi streitnng der 5 im Kreilt 0j 3. Mi sür das i^aelrtijien , 4. Uet « das m israelitifi 5. Heb Mchmgten 1 bes Kreij 3. Hebe w ,<• April «reichen 5 6- Emu ,r A ßöi ,c' Sani dem