32 8 38 12 16 50 „ 38 n 55 8 4 !m kaum nenne« Ein miirttx ieW fass 'im. MK 8 M » im Gl», Aprib 1885. nten 2» nicht so mit t bis ich 3N!- ige sagen U>E noch etwas W ens nicht « k agraphen probim nen nng. Ne 90. Erstes Blatt. Sonntag den 19. April K88S Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Schulst»-»- 7. Erscheint mit «-»nahm- Ui Tteuigg». 2 $!art 20 ?f' nnl «ring-rt^n. Durch die Post bezogen mertelzährlrch 2 Mart 50 Pf. _________ JLJ1 l!LH1_r"ii>'M____i____i i —i ■ i ——r। Amtlicher Theil. Gefunden: 1 blaues Hemd, 1 Taschentuch, 1 Cigarrenspitze, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 2 Brochen, mehrere Ofentheile, mehrere Schlüssel. Zugelaufen: 1 Stallhase. Gießen, den 18. April 1885. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. 93.: Kra einer.' Gießen, 16. April. Die Petition zahlreicher Beamten und Bediensteten der oberhesstschen Bahnen, auch ihnen die gleichen Gehaltsbezüge wie bei der Main-Neckar-Bahn zu Theil werden zu lassen, hat auch bei dem Finanzausschuß zweiter Kammer keine Gnade gesunden, weil dadurch eine zu erhebliche Meht- delastung des Etats eintreten würde. Wie verlautet, soll nur in Aussicht gesellt worden sein, tüchtigen oberhesstschen Bahnbeamten dadurch eine 93er* Aefferung ihres Einkommens zu Theil werden zu lassen, daß man ihnen i*te Versetzung an die Main-Neckar-Bahn thunlichst zu erleichtern gedenkt, ein Nuskunstsmittel, welches Die Interessenten nur wenig befriedigen dürste. (N. H. 93.) Darmstudt, 16. April. Der Finanzausschuß zweiter Kammer bean- ttagt Bewilligung der für Errichtung eines chemischen Laboratoriums für die Landes-Universität Gießen angesorderten 200,000 Jü, dagegen Ablehnung der Nnforderung von 34,200 Jl. für Den Bau einer Dienstwohnung Des Directors Ws chemischen Laboratoriums, während der zu 90,000 veranschlagte Neubau eines Kreisamtsgebäudes in Friedberg keine Beanstandung erfahren. Berlin, 16. April. Vor einigen Tagen hat ein Kaufmann einen Stein in ein Fenster des kaiserlichen Palais geschleudert. Man nahm bis jetzt an, daß <4 sich um die That eines Geistesgestörten handle. Nun erfährt der „ReichS- b-ote" von angeblich informirter Seite, daß es sich, soweit das Ergebniß der Untersuchung ein Urtheil zuläßt, nicht um die That eines Geisteskranken, son- biern um eine zielbewußte hochverräterische Handlung des Verhafteten handeln Surfte, welcher sich bei seiner Vernehmung übrigens in einer bodenlos frechen Weise betragen Hat- Berlin, 17. April. Der BundeSratb hielt am gestrigen Tage unter dem Vorsitz des Staatsmimsters, Staatssecretärs des Innern v. Bvttichet, eine Plenarsitzung ab. Der Vorsitzende gab zunächst Namens der Versammlung dem Bedauern über den am 9. d. Mts. erfolgten Tod des herzoglich braunschweigischen Bevollmächtigten zum Bundesrath, Wirkt. Geh. Raths Dr. v. Liebe, Ausdruck. Sodann legte derselbe Mitthellungen des Präsidenten des Reichstags über die Beschlüsse des Reichstags zu den allgemeinen Rechnungen über den Reichshaushalt für 1879/80 und für 1880/81 vor. Dieselben wurden dem Ausschuß für Rechnungswesen überwiesen. Vorlagen, betr. die Vollstreckung v®n Gesammtstrafen bei Festsetzung der Emzelstrafen von Gerichten verschiedener Bundesstaaten, den zu St- Petersburg am 8. (20. März) d. Js. unterzeichneten Auslieferungsvertrag zwischen dem Reich und Rußland, und den Entwurf eines Gesetzes über die Fürsorge sür Beamte und deren Hinterbliebene in Folge von Unfällen wurden ebenfalls den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Mit der bereits erfolgten Überweisung des Entwurfs eines Gesetzes für Elsaß-Lothringen über Die Kosten in Grundbuchfachen an die Ausschüsse für Justizwesen und für Slsaß-Lothringen erklärte sich die Versammlung einverstanden und nahm von den vorgelegten Aktenstücken über die Congosrage Kenntniß. Den Anträgen, betr. die Gehaltszahlung an Reichsbeamte in vierteljährigen Raten und die Fest- fteiüung des Ruhegehalts für Reichsbeamte, sowie dem Entwurf eines Gesetzes wegen Abänderung des Zollvereinigungs-Vertrages vom 8. Juli 1867 wurde bi e Zustimmung ertheilt. Nachdem noch über die Bestimmungen Des Eisenbahn- 0$trieb6reglement§, betreffend die Beförderung von Zündbändchen, Petroleum, Atenzin :c. Beschluß gefaßt worden war, wurde die Sitzung mit Der Vorlegung von Eingaben verschiedenen Inhalts geschloffen. E. R. Berlin, 17. April. sReichstag.j Im Reichstage nahm vor Eintritt in bir Tagesordnung Abg. Hasenclever das Wort, um im Namen seines Fractions- Ienossen Bebel die Erklärung abzugeben, daß dieser zwar Herrn Eommercienrath ^pmer in Landshut gelegentlich der Etatsdebatte des Betrugs beschuldigt, inzwischen aDcr sich überzeugt habe, daß der Staatsanwalt keinen Anlaß zum Einschreiten ge- hinben. Allerdings bliebe die Thatsache bestehen, daß der genannte Herr durch eine , beftimmtc Maynahme lerne Arbeiter um 1080 JL geschädigt und erst auf energische Reklamationen sich zu einer Schadloshaltung bequemt habe. Daraus wurde die Zollberathung bei der gestern abgebrochenen Diskussion über Hvlmntmein fortgesetzt. Die Regierung verlangte eine Erhöhung des Zolles von 48 JL W 80 vN» pro 100 Kg. Bon einer Seite war ein Satz von 60 JL vorgeschlagen, doch Nrblieb, nachdem der Vorschlag, die ganze Angelegenheit bis zur Neuregelung der dmnntweinsteuer zu vertagen, mrbeachtet geblieben, dem höchsten Zollsatz' der Sieg, 'itne sehr lange Debatte entspann sich um den Zollsatz für künstliche Butter, wofür der gegenwärtige Tarif einen Zoll von 20 JL har -, die freie Vereinigung beantragt eine 'wlböhung desselben auf 30 \ ferner fordert die Vorlage der Regierung für Oleo- inargarin 10 Jt, dessen Abänderung auf 20 JL Seitens der nationalliberalen Partei am tragt wird. Die Eoncurrenz des Auslandes spielte bei der Motivirung dieser Erhöhungen eine große Rolle, dagegen wurde von den Gegnern derselben behauptet, daß die Kunstbutter gar nicht importirt. sondern im Jnlande producirt werde. Seitens di't Reichsregierung wurde erklärt, daß die beantragte Erhöhung des Zolles auf Kunst- " biit-tei" nicht im Interesse der Zollverwaltung liege; die Fabrikation derselben im Innern mnde dadurch nicht eingeschränkt. Gegen die Eoncurrenz der Kunstbutter müsse auf iintoerem Gebiete, durch polizeiliche Maßnahmen gewirkt werden; eben dasselbe gelte auch) für Oleomargarin. Danach wurde der Antrag zurückgezogen. Die Zollsätze für Whe wurden debattelos nach den Vorschlägen der Reichsregierung angenommen, nach- hn auch hier die schutzzöllnerische Vereinigung ihren Antrag auf einen Zoll von 3 vM für frische Fische zurückgezogen hatte. Für Geflügel und Wild aller Art, nicht lebend, war aus dem Hause die Erhöhung de6 bisherigen Satzes von 12 at auf 30 JL gc' fordert worden. Die Erörterung dieser Position warf auf die Entstehungsgeschichte mancher Zollsätze ein eigenthümlicheS Licht, da sich die Verfechter des Antrags gänzlich unvorbereitet erwiesen. Trotz der Abmahnung des Regierungsvertreters wurde die Erhöhung des Zollsatzes mit 102 gegen 99 Stimmen beschlossen; ebenso die Position für Honig von 3 auf 20 JL, welche allerdings vom Regierungstische warm vertreten wurde. Morgen wird die Zollberathung fortgesetzt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correfpondenr > Burea«. . Berlin, 17. April. Vom Abgeordnetenhause wurde heute nach unerheblicher Debatte das Lehrerpensionsgesetz definitiv nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen. Ferner erklärte daS Haus, daß es die Denkschrift über den Belagerungszustand in Bielefeld für genügend halte. — , Die nächste Sitzung wird Dtontag ftattfinden. Karlsruhe, 17 April. Der Großherzog war am Montag von einem leichten Unwohlsein befallen, ist heute jedoch vollkommen wieder hergestellt. Wien, 17. April. Eine Meldung der „Presse" besagt: Der zollpolitische Referent des Handelsministeriums, Baron Kalchberg, reist morgen nach Athen ab zum Zwecke von Verhandlungen wegen Abschluß eines Handelsvertrags mit Griechenland. — Der König von Schweden trifft am Samstag in Wien ein und wird vom Kaiser und Kronprinzen am Bahnhofe officiell empfangen; bis zur Landesgrenze wird dem Könige ein Separathofzug entgegengesendet. Am Sonntag findet dem Könige jn Ehren eine Soiree bei dem schwedischen Gesandten statt. Der König reist am Montaa 8V2 Uhr früh wieder ab. Paris, 17. April. Die „Agence Havas" meldet: Es heißt, die jüngsten 9iach- richteu aus Ehina ließen neue Zwischenfälle befürchten. Jn Folge einer dem General Courver vom vorige ajiiniftcviutn juapoonnimpn M ^'-moia nicht geräumt worden. Mehrere Abendzeitungen meinen, Frankreich sollte als Cornpenianon' für die Räumung Formosas einstiveilen die Fischerinseln behalten. Petersburg, 17. April. Der „Regierungs - Anzeiger" meldet: Gestern in Petersburg eingetroffene Depeschen Komaroff's berichten, daß die Afghanen sämmtliche Posten an der Grenze geräumt haben. Die russischen Wachposten haben die früheren Stellungen inne. Das russische Detachement steht in Taschkepri. Komaroff geht dieser Tage zur Jnspicirung der Truppen auf den Wachposten. — Die russische „St. Petersburger Zeitung" meint, es werde eine temporäre Verwaltung für Pendjeh wahrscheinlich aus eingeborenen Häuptlingen gebildet. • Die deutsche „St. P. Ztg." erinnert daran, daß Rußland am 17. März Pendjeh ausdrücklich als in seiner Einflußsphäre liegend bezeichnete und seine Besetzung im Nothfalle wegen Unruhen rc. in Aussicht stellte. Eine friedliche Lösung fei durch den Schritt Kamaroff's keineswegs ausgeschlossen. » Moskau, 17. April. Anknüpfend an die Rede des Vicekönigs von Indien in Lahore, welche darin gipfelte, daß England den Frieden wünsche, Rußland aber den Krieg, bemerk: die „Moskauer Zeitung", gerade das Gegentheil sei wahr; während England sich energisch kriegsbereit mache, habe Rußland nicht eine Compagnie auf Kriegsfuß gesetzt, sogar mehrere Kriegsschiffe auSrangirt, die mindestens für die Küsten- vertheidigung tauglich wären. Was das Gerücht von der Ausrüstung der Kronftädter Flotte anlangt, so würden die Kronftädter Kriegsschiffe alljährlich vor Beginn der Schifffahrt in Fahrbereitschaft gesetzt, und es überschritten die diesjährig auszurüstenden Fahrzeuge keineswegs die Zahl der vorjährig ausgerüsteten, selbst die Action Kamaroff's an der afghanischen Grenze beweise die Friedensliebe Rußlands. Jemand, der einen Anderen ohne Herausforderung angreife und schlage, beeile sich, seinen Sieg auszubeuten und bleibe nicht stehen. Kairo, 17. April. Seitens der französischen Regierung ist in Folge der Verletzung des Hausrechts bei der Redaction des „Bosphore Egyptien" eine energische Recla- matio» eingetroffen. Duakim, 17. April. fReuter-Meldung.j Drei Colonnen, die eine vom Suakim, die andere von Handub, die dritte von Otao, sollen morgen bei Tagesanbruch nach Deberet vorrücken. London, 17. April. Unterhaus. Auf mehrere an ihn gerichtete Fragen antwortet Gladstone: Aus weiteren Vttttheilungen Lumsdens geht hervor, daß der Chef des russischen Stabes am 28. März zugab, er sei im Besitze der Thatsache von einem zwischen England und Rußland getroffenem Arrangement. Ein langes chiffrirtes Telegramm von LumSden. datirt vom 13. d. Mts., ist heute eingegangen. Die Regierung hat die Errichtung Der Administration in Pendjeh noch nicht zum Gegenstand von Communikationen mit Petersburg gemacht und will zuvörderst weitere Informationen abwarten. — Fitzmaurice theilte mit, nach den neuesten Berichten Lumsdens traten die von Pendjeh retirirenden Afghanen am 10. d. Mts. theils bei Katschnaw, theils bei Kuscht ein — Im Unterhaus zog nach fünfstündiger Debatte Croß seinen Antrag, j)ie Specialberathung über die egyptische Anleihebill vorläufig zu vertagen,^ zurück. Im Laufe der Debatte erklärte Chamberlain, die Siegierung sei bereit, dem Haust die Versicherung zu ertheilen, daß das Project und das Protokoll bezüglich der Suezkanalconvention mitgetheilt werden würden, damit dieses seine Ansicht hierüber aussprechen könne. Northcote empfahl, diese Versicherung entgegenzunehmen. — Wie der „Standard" erfährt, deuten die neuesten Petersburger Depesche:: an, daß die russische Regierung von dem lebhaften Wunsche beseelt sei, eine friedliche Lösung zu bewirken. Die Herstellung einer provisorischen Regierung in Pendjeh durch General Komaroff dürfte den Verlauf der Verhandlungen nicht ernstlich gefährden oder beein- ttächtigeu. Die „Times" führt aus, das Vorgehen der Russen in Pendjeh könne bei der Regelung der Grenzfrage nicht ignorirt werden. Wenn Rußland sich weigere, Genugthuung für den Angriff auf Pendjeh zu gewahren, dürfe es nicht erwarten, die gerechten Förderungen Englands mit Worten abfertigen zu können. Obwohlenglischer-- ■ seits keine Anstrengung gescheut werden würde, einen ehrenvollen Frieden herbeizuführen müßten die Rüstungen doch energisch fortgesetzt werden. Vermischte-. Darmstadt, 14. April. Auch in diesem Jahre und zwar am 4. August wird die Conferen; der evangelischen Geistlichen Oberhessens unter Leitung des Proomnal- superintcndcntcn in Gießen stattfinden. Bei bertclben roirb in Friedberg das Lebensbild PH. I. Spener's als in besten 2oO Geburtsjahr, vor Augen führen und Herr Oberpsarrcr Tr. Diestenbach m schlitz die Krankenseelsorge behandeln und über- diesen Gegenstand Thesen zur Discustion stellen. Letztere werden seinerzeit gedruckt allen (Geistlichen zugehen, wie auch eine besondere Einladung noch später in der „Darmstädter Zeitung" erscheinen soll P OK Frankfurt a. M., 17. Apeil. fVerhandlung gegen den Mörder Rumpff's.l Unser Frankfurter Eorrespondent berichtet: Wie wir vernehmen, wird die Verhandlung gegen Julius Lieske, der bekanntlich dringend verdächtig ist an der Ermordung des Polizeiraths Rumpfs beteiligt gewesen zu stm, in der nächsten schwur- gerichtSperiode (im Juli) startfinden. Die Annahme, datz eme besondere Nachsesston des Schwurgerichts stattfinden würde, ist sonach irrig. Ebenso ist es wl)ch, wenn behauptet wurde, Lieske werde zunächst nach Mannheim gebracht wcrdm, um sich da)elbst wegen „Widerstandes gegen die Staatsgewalt" zu verantworten. Diese Angelegenheit wird vielmehr selbstverständlich zugleich mit der Hauptanklage vor den hiesigen Geschworenen verhandelt werden. Ebenfalls wird der verhaftete Anarchist Nau wegen Beihülfc zur Ermordung Rumpff's vor den Assiscn sich zu verantworten haben. Bemerkt sei übrigens an dieser Stelle, daß die Polizei nach wie vor über die Ergebnisse der Untersuchung schweigt - die schon so lange in Aussicht gestellten „Enthüllungen in dieser Affaire lassen immer noch auf sich warten. Wesentlich die)em Umstande ist - es zuzuschrcibcn, daß so mancherlei vage Gerüchte bezüglich der ganzen Sache fick verbreiten und gläubige Zuhörer finden konnten. Das Jntereste an der ganzen Angelegenheit Kat fick jetzt - es ist gerade ein Viertchahr seit Rumpfs s Ermordung verstrichen — derart abgestumpft, daß man mit Ruhe der Dinge wartet, die da kommen sollen. Lokale-. ttieften, 18 April. (Sitzung der Stadtverordneten vom IG. Avril.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Hey, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baesfl George, Gruneberg, Hoch, nombcrger, Ad. 'Roll, Scheel, >Lchopbach, e>imon, Vogt und Wortmann. Xn der vorgestrigen Sitzung wurden mehrere, die Btzisserlettung betrmendc Punkte erledigt, nachdem vorher u. A. die Genehmigung zur Herstellung der Verbmdung^ leitunaen von mehreren Quellen zur Hauptlcnuug aus Grund des lm Voran)chlag für 1885/86 vorgesehenen Eredits erfolgt war. - Herrn H. Z.^mall welchem gestattet wurde, im Winter 1884/85 das aus dem Retervoer uberfließende Wa,)er m einem Reiche Lu sammeln zum Zwecke der Eisgewinnung, wird diese Benigniß auf Widerrus weiter ertheilt, von der Gestattung weiterer Anlagen jedoch abgesehen. — ^nsolge Ge- nehmigung des vorstehenden Gesuches wurde dasjenige der Garnison-Verwaltung, das überflüssige Wasser nach dem neuen (5asernement leiten zu dürfen, abgelehnt — Von dem Brunnen an der Westanlage aus (am vr zrubel schen 5-ause) neubau soll schon jetzt eine Röhrenleitung hergestellt werden Zwecks Deckung des Wasserbedarfs bei den Bauarbeiten. — Das aus Eonsolidirung des Neustadter Feldes an die Stadt fallende Gelände soll, da bei der startgehabten Vers eigeruiig ^ “ccepmbl^ (^ebot nicht erreicht wurde, verpachtet werden. — Dem Gesuch von Bewohnern der Wesen'traße um Ausbau dieser Straße wird nicht entsprochen, da die in S 2Ober Allgemeinen Bauordnung gewahrten Voraussetzungen nicht vorhanden ) mb. — Bezüglich des (^O'ucks des Herrn Johannes Dern um Erlaubnis zur Erbauung einer scheuer an bei Frankfurter Straße, welches Gesuch von Großh. Ärersbauamte und Herrn Kreis-Ingenieur Gnauth befürwortet wurde, beharrt die Versammlung auf ihrem früheren (ablehnenden) Beschlüsse. - Zur Beschaffung von U "euere Sub ell.en für die Stadtschulen wird Genehmigung ertheilt. - Hierauf wurde Beschluy gefatzt über die zu wählende Ausführung des Gießener Stadtwappens welches im Verein mtt denen anbercr hessischer Stabte in ben Eartuschen ber Obelisken ber neuen Mainzer Brücke angebracht werben wll. handel und Bcrketzr. Käse pr. Stück 4-8 Käsematte 3-0 Erbsen pr. Liter 20 Lensen 30 Tauben per Paar 0,60-0,90 Hühner per Stück "0-1.80, Hahnen vr Stück jL 2.00- 0.00, Enten per Stück X 2.00-2.d0, Ocksenfleisch per Pfund 68—00 Kub- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 50—60 5>, Hammelfleisch 64-70 Kalbfleisch 48-50 Kartoffeln per 100 Kilo JL 4.00—5.00, Milch per Liter 12—16 Zwiebeln ver Centncr X 6.00—0.00, Auszug aus dm StanbrSamtsregistrrn deS StaudeSamtS Gieße». Aufgebote. April: 7. Gärtner Heinrich Eschmann zu Gießen mit Katbarine schreiner, Tochter des verstorbenen Winzers Peter Andreas Schreiner von Edesheiin. 7. Der Veterinär Vtcdickner Heinrich Lambert Wilhelm Seeger mit Margarethe Bätsche, geb. 0. Ochs, Wittwe des Thierarztes Wilhelm Bätsche zu Aschendorf, 7. Kaufmann Salomon Eahn zu Remagen mit Rosalie Katzcnstein, Tochter des Holzhändlers Susmann Katzenstein zu Gießen. 7. Schuhmacher Ernst Julius Richter zu Gießen mit Wilhelmine Wolf, Tochter des verstorbenen Arbeiters Friedrich Johann Wilhelm Wolf zu Steinfurth. 18. Schlosser Benjamin Ludwig Martin Köhlinger zu Gießen mit Christiane Kaiser, Tochter des oerftorbeiien Eigarrenmacherü Wilhelm Kaiser zu Wieseck. 10. Schmied Ludwig Schneider mit Katharine Schneider, Tochter des Schuhmachers Johannes Schneider II. zu Gießen. 17. Schuhmacher Gustav Frankcnbach mit Marie Preiser, Tochter des Müllers Leopold Preiser zu Gießen. Ghefchließurrgerr. April: 8. Schuhmacher Jacob Heidt mit Friederike Elisabethe Engel, Tockter des verstorbenen Bahnarbeiters Heinrich Wilhelm Engel zu Gießen. 11. Kaufuiann Johann Konrad Otto Fischer mit Friederike Thekla Marie Matblldc Bersch, Tochter des Renttiers Ludwig Bersch zu (Hetzen. 14. Bäcker Karl Ludwig Christian Lenz mit Henriette Ockcl, Tochter des verstorbenen Oeconomcn Christian Heiurich ^acob Ockel II. zu Gießen. 16. Maurer Ernst August Haubach mit Elisabethe Klingeldöffer, Tochter >es verstorbenen Bäckers Johannes Klingelhöffer zu Gießen. Geborene. März : 31. Dem Diätar Heinrich Haas ein Sohn. April: 2. Dem Bautechniker Kaspar Kockerbeck ein Sohn, Franz Paul Karl. 3. Deut Babnarbeiter Jacob Arnold ein Sohn. 4. Dem Obertclegraphenaisiftenten Johannes Pabst ein Sobn. 5. Den, Sattlermeister Friedrich Kubne II ein Sohn. 6. Den: Kaufmann Frin Seibel ein Sohn. 8. Dem Küfer Louis Kohlcnnann ein Sohn. 10. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Köfer eine Tochter. 10. Dem Fuhrmann Karl Jugdard II. eine Tochter, Therese. 11 Dem Bureaugchülfen Johann Wahl eine Tochter, Lina Elisabethe. 12 Dem Arbeiter Heinrich Meister II. eine Tochter, Anna Elisabethe 12. Dem Hautboisten im II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment (Großherzog) Rr. 116 Friedrich Mund ein Sohn, Friedrich Wilhelm. 13. Dem Spengler Cno Ruhl eine Tochter. 14. Dem Kleidcrhändler Gustav Kautz ein Sohn. 17. Dem Kaufmann Mar Hochstätter ein Sohn. Gestorbene. April: 1. Arbeiter Konrad Scholl, 39 Jadre alt. 2. Stations Assistent Ludwig Schiermann, 52 Jahre alt. 2. Taglöhner Wilhelm Protertor, 48 Jadre alt, von Gleiberg. 3. Dem Schweizer Adam Leismann ein todtgeborener Sobn. 3. Bergmann Eduard Mudersbach, 19 Jahre alt, von Brachbach. 4. Karoline Meister, geb. Plank, 35 Jahre alt, Ehefrau des Metzgermeisters Heinrich Georg Meister. 7. Dem Recknungs rath Heinrich Kalbfleisch eine tobtgeborene Tochter. 7. Justine Zwermann, geb. Blum, 32 Jahre alt, Ehefrau bcS Johann Zwermann V. von E ranzdera. 8. Elisabethe Lübbekens, 81 Jahre alt, Wittwe bes Schuhmachers Wilhelm Lübdckens. 9. Tag löhner Karl Bach, 53 Jahre alt, von Weilburg. 9. Martha Bertha Luise, 5 Monate alt, Tochter bes Hausverwalters Friebrich Moritz Kahle. 9. Auguste Kreiling, geb. Petti, 60 Jahre alt, Wittwe bes Schreinermeisters Philipp Kreiling 111 9. Taglöhner Heinrich Schmidt V., 37 Jahre alt. 18. Heinrich Rudolf, 7 /zahre alt, Sodn des Kaufmanns Johannes Schmücker. 11. Taglöhnenn Marie '.VioU, <4 Jahre alt. 11. Schmied Anton Abmann, 56 Jahre alt, von Mainzlar. 11. Elsa Sophie Wilhelmine, 1 Jahr alt, Tochter des Büchsenmachers Albert Schultz. 11. Katharine Elisabethe (Spanier, geb. Leuning, 59 Jahre alt, Wittwe des Tuchmachers Jacob Spamer IV. 12. Marie Textor, geb. Waltz, 46 Jahre alt, Ehefrau des Gymnasiallehrers Dr. Ludwig Textor. 13. Flechter Jacob Schmidt, 46 Jahre alt, von Wetzlar. 14. Georg EKristian, 7 Monate alt, Sohn des Schreiners Georg Lang. 16. Katharine, 3 Monate alt, Tochter des Lademeisters Heinrich Ehrist. Auszug aus ben Kirchenbüchern ber Stabt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraut«. Den 12. April. Jakob Heidt, Schuhmacher zu Gießen und Friederike Elisabethe Engel, Tochter des zu Wismar verstorbenen Bahnarbeiters Heinrich Wilhelm Engel. 'Den 14. April. Earl Ludwig Ehristian Lenz, Bäcker zu Gießen und Henriette Ockel, Tochter des verstorbenen Oeconomen Christian Heinrich Jakob Ockel zu Gießen. Den 16. April. Ernst August Haubach, Maurer zu Gießen und elisabethe Klingelhöffer, Tochter des in Alsfeld verstorbenen Bäckers Johannes Klingelhöffer. Getaufte. Den 12. April. Dem Lackirer Emil Schnecko eine Tockter, Frieda Maiie Christine, geboren ben 22. Februar. „ Denselben. Dem Postschaffner Wilhelm Wenbel ein ^ohn, Adolf, geboren dm 14. März. Denselben. Dem Schneiber Carl Henbrich eine Tochter, Auguste, geboren btn 15. November 1884. Beerdigte. Den 12. April. Auguste Kreiling, geb. Petri, Wittwe bes Schreinermeisters Philipp Kreiling III., alt 60 Jahre, starb ben 9. April. Den 13. April. Katharine Marie Moll, ledige Tochter bes verstorbenen Ratbs dieuers Johannes Vloll, all 74 Jahre, starb ben 11. April. Den 14. April. Marie Xcitor, geb. Waltz, Ehefrau Gymnasiallehrers Dr. Lubwig Tcrtor, alt 46 Jahre, starb ben 12. April. Denselben. Katharine Elisabethe Spamer, geb. Leuning, Wittwe bes Tuckmochf^- Jakob Spamer aus Schotten, alt 59 Jahre, starb ben I I. April. Halbverdeckte Wagen, Abbildung^grattS.''^ 1 j. G. Kumpf, Eifl Hand 18, Frankfurt a. Main. Brodpreise vom 19. April bis 3. Mai 1885. der Bäcker H 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot) .... 28 2 „ (4 Pfb.) Weißbrot) .... 56 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrot» 1. Sorte 25 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrot» 1. Sorte 50 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte 22 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte 44 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L- Keil, K- Haas u. Johs. Lein 66 Gießen, den 18. April 1885. Grobherzogliches I. V-: J der Brodvertäujer 4 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot) . ... 28 2 „ (4 „ ) „ ..... 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 2 , (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 50 3 „ (6 Pfd) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 3 , (6 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Polizeiaml Gießen. t r a e m e r. Allgemeiner Anzeiger. Aachen-Keip)iger-Versicherungs- Actten-Gesellschafl in Aachen. Grundkapital........... 10 000 000 Mk. Grste Emission........... 3 000 000 „ Die Gesellschaft versichert zu festen und mäßigen Prämien: A. gegen den Schaden, welcher durch Brand, Blitzschlag oder Explosion entsteht; B. Spiegel und Spiegelscheiben gegen den durch Zerbrechen oder Springen derselben entstehenden Schaden. Bei Versicherung ihres tobten und lebenden Inventars genießen die Herren Landwirthe große Vortheile. 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