ein seit ei1!t £te Vertrauet BVOH rbueh. Wilhelm ?rde. dstofie, smisch' werbe chtung rojt Rimmer w oer itarflWjL , Nm Warben tc., M Garten, prAW 3 Zimmer ct antbjieuitab'J les Zimmer imer, BaW^ irrn^TW’' i meines Hachi L-LS ^LK Zimmer fN jj* Sestanlage M. rte Zimmer an - tragejJJ:— immer, RW“Ä GartenstrK^ STmtW w--rwE 7« ki ßotriies- Mx. 88 Freitag den 17. April 1883 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bwreewi Schukftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS Preil vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerüchn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeit. Betreffend: Die Berechnung der Vacanzüberschüsse erledigter Schulstellen. Gießen, am 14. April 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglicherr Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 10. März 1885 binnen acht Tagen. Dr. Boekmann. Betreffend: Den im Monat Marz vorzunehmenden Wiesengang. Gießen, am 15. April 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch mit Frist von 8 Tagen. im Rückstände sind, an Erledigung unseres Ausschreibens vom 20. Februar L I. — Anzeiger Nr. 46 — Dr. Boekmann. Betr.: Generalversammlung des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Bekanntmachung. Dienstag de» 21. April, Vormittag» präci» 10 Uhr, soll eine Generalversammlung de» landwirthschastlichen BenrkSvereins Gießen dahier auf dem LoN y'schen Bierkeller (Eingang: West-Anlage neben der Dampsmolkerei, oder Mühlgaffe Rr. 23) abgehalte« werden. Alle Mitglieder des Verein» und Freunde der Landwirthschäft find hierzu freundlichst eingeladen. Tages-Ordnung: 1) Vortrag de- Herrn Profeffor- Dr. Eichbaum von Gießen über den Einfluß des Bodens auf die Gesundheit der landwirthschastlichen Hausthiere. _,A A . 2) Bestimmung desjenigen Ortes, an welchem die in diesem Jahre dem Kreise Gießen zufallende, vom und landwirthschastlichen Provinzialvereine unterstützte Thierschau mit Prämiirung stattfinden soll. 3) Vorlage der BcreiuSrechnuug sür 1884. 4) Feststellung deS Voranschlags sür 1883. . 3) Vorzeigung von ein Paar würtembergischen Halbjochen mit Anschirrungen (im Werthe von 31 Mr ), sowie unentgeltliche Derloosung derselben an die anwesenden Vereinsmitglieder. 6) Geschäftliche Mittheilungen und Verhandlung über weiter angeregt werdende Anfragen. Gießen, den 14. April 1885. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen. Rover. __________ Gießen, den 14. April 1885. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen an die Herren Bürgermeister deS Kreises. Ich ersuche Sie, vorstehende Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntniß Ihrer Gemeinde - Angehörigen zu bringen und dieselben hierbei besonders daraus aufmerksam zu machen, daß die Versammlung nicht, wie früher bekannt gemacht, Nachmittags 2 Uhr, sondern Vormittag- tun 10 Uhr beginne. N Politische Uebersicht. Gießen, 16. April. Der Reichstag wie das preußische Abgeordnetenhaus Üben am Dienstag ihre durch die Osterferien unterbrochenen Arbeiten wieder ausgenommen, so daß nunmehr auch die Ruhepause, welche seit der Vertagung der Parlamente eingetreten war, ihr Ende erreicht hat. Die im Reichstage fortgesetzten Debatten über die Zolltarif-Novelle und die Verhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses über den bekannten Huene'schen Verwendungs- Antrag liefern der politischen Tagespresse wieder einen sehr erwünschten Stoff zu ihren Betrachtungen, denn in den letzten Wochen war das politische Nachrichts- Material bezüglich der inneren Angelegenheiten ein sehr dürftiges geworden. Vas die Kölner Bischofsfcage anbelangt, so ist nach den Informationen der „ Köln. Volks-Ztg." die Angelegenheit der Wiederbesetzung des Kölner ErzbiS- Ihums noch nicht zum Abschluß gelangt. Das klerikale Blatt läßt sich aus Korn u. A. schreiben: „Es gehen mehrere Angelegenheiten mit der Kölner Zisthumsfrage parallel, und ehe eine Vereinbarung in andern Punkten erzielt ist, wird auch die Ernennung des Bischofs Crementz nicht vollzogen werden. Znsbefondere wird auch zunächst eine Einigung über die Posener Bisthumssrage" abzuwarten sein. Es können noch Wochen Hinzehen, bis ein endgültiger Abschluß stattsindet." Wie erinnerlich, hatte die „Germania" die Nachricht gebracht, daß eine Einigung zwischen Preußen und der römischen Kurie über die Wiederbesetzung der erzbischöflichen Stühle von Köln und Posen bis spätestens Anfangs Mai zu erwarten sei, welche Mittheilung nach der vorliegenden Correspondenz der „Köln. Mks-Ztg." allerdings zu bezweifeln wäre. Indessen meldet der „Moniteur de Rome", das officiöse vaticanische Organ, daß Herr Dr. Melchers in diesen Tilgen in Rom erwartet werde und diese Meldung ist wohl im Sinne der Erledigung der Kölner Angelegenheit auszufaffen; bekanntlich soll Herr Melchers Cardinal werden. Dem Bundesrathe ist im Auftrage des Kaisers der am 20. März in Petersburg von den beiderseitigen Bevollmächtigten unterzeichnete Entwurf eines Auslieferungs-Vertrages zwischen dem deutschen Reiche und Rußland zur Genehmigung vorgelegt worden. Der braunschweigische Bevollmächtigte zum Bundesrathe, Wirkt. Geheimerath v. Liebe, ist plötzlich an einem Schlaganfall zu Berlin verschieden; v. Liebe gehörte durch seine großen juristischen Kenntnisse und seinen Charakter zu den angesehensten und einflußreichsten Mitgliedern des Bundes- rathes. Der Verstorbene wird, seinem Wunsche gemäß, in Gotha durch Feuer bestattet werden. Der zwischen England und Rußland drohende Conflict nimmt das politische Tages-Jntereffe fortgesetzt in hervorragendster Weise in Anspruch. Dasselbe concentrirt sich augenblicklich auf den Bericht General Komaroffs über den Zusammenstoß mit den Afghanen. Wenn dieser Bericht den Thatsachm entspricht — und vorläufig ist kein Grund vorhanden, hieran zu zweifeln — so hat man in England keine Ursache, sich über das Gefecht am Kuschkflusse auszuregen, denn aus den Mittheilungen des genannten Generals erhellt zur Genüge, daß das russische Vorgehen erst durch die provocirende Haltung der Afghanen veranlaßt worden ist. Die russische Regierung hat es demnach nicht nöthig, den General Komaroff zu desavouiren, wie England verlangt hat; die englische Presse stellt sich aber, als ob der Komaroff'sche Bericht eitel Lug und Betrug wäre und schlägt wieder einen äußerst kriegerischen Ton an und der „Standard" bemüht sich besonders, Oel in's Feuer zu gießen, indem er die Nachricht in die Welt setzt, daß die Russen am Murghab-Flusse vorrücken ; bis zur Stunde hat sich aber diese allarmirende Meldung noch nicht bestätigt. Im Unterhause erklärte Mr. Gladstone am Montag, Komaroff'S Bericht differire wesentlich von den bisherigen Berichten der englischen Osficiere. Von LumSden werde ein ausführlicher Bericht erwartet. Die Regierung erhielt keine Nachricht von dem Vormarsche der Russen längs des Murghab-Flusses, sie erfuhr nur gerüchtweise davon. Letzteres erklärte auch Granville im Ober- Hause und bezeichnete die Nachricht als unglaubwürdig. Hartington (Kriegsminister) äußerte, wahrscheinlich werde sich die Einberufung eines sehr großen TheileS der Reserve nothwendig machen, deswegen sollten die Reserven nicht nach Jahresklassen, sondern nach den Regimentern einberufen werden. Der Antrag Labouchöre, die Heerverstärkungen durch Zurückziehung der englischen Truppen aus dem Sudan herzustellen, wurde abgelehnt. Die Einberufung d^r englischen Reserven würde indessen den Russen vermuthlich nicht sonderlich impo- «iren, man weiß ja, wie schwer es England wird, se'cksi nur 15—20,000 Mann \ schnell auf die Beine zu bringen und wenn die Engländer, wie man im Londoner Kriegsministerium genau ausgerechnet hat, 52,672 Mann aller Waffengattungen zur Zeit für den Dienst im Auslande zur Versügung haben, so will cieS einer Militärmacht, wie Rußland gegenüber herzlich wenig bedeuten. Unterdessen sehen sich die Engländer in Central-Affen doch gegen einen plötzlich russischen Vorstoß vor. LumSden. der englische Grenz-Commiffar in Afghanistan, soll die strategisch bedeutende Position Tirpul am Heri Rud-Fluffe besetzt haben, um einen etwaigen Handstrich der Russen aus Herat zu verhindern. — Der Emir von Afghanistan hat Nawul-Pindi wieder verlassen und die Rückreise nach seinem Lande angetreten; ob die Auszeichnungen, mit denen der afghanische Herrscher von der indischen Regierung Überschüttet worden ist, denselben in einen ergebenen Freund und Alliirten Englands umgewandelt haben, müssen erst die Ereignisse lehren. Einen bemerkenSwerthen Zwischenfall in der afghanischen Frage bildet die von der persischen Regierung verfügte Verhaftung des in Teheran interniiten afghanischen Thronprätendenten Ejub Khan. Aus auf» gefundenen Briefschaften erhellt der Entschluß des Prätendenten, au» Teheran zu fliehen; seine Flucht würde aber nur eine weitere Verwickelung der afghanischen Zustände herbeigesührt haben und daß die persische Regierung einer solchen durch die Verhaftung Ejub Khan's vorbeugte, ist darum anzuerkennen. Dem Abschlüsse der Friedens-Präliminar ien zwischen Frankreich und China ist jetzt endlich auch die Einstellung der beiderseitigen Fcind- seligkeiten gefolgt. Ein Telegramm aus Hanoi vom Montag berichtet hierüber: „Der osficiell vorgeschrtebene Zeitpunkt für das Aufhören der Feindseligkeiten hat zwar durch die Schwierigkeit der Verbindungen, namentlich nach der Seite von Dunnan hin, eine Verzögerung von 5 Tagm erfahren, thatsächlich sind aber Die Feindseligkeiten zwischen beiden Armeen eingestellt." Trotzdem sollen die für Tongking bestimmten französischen Verstärkungen in der Höhe von 10,000 Mann noch eingefchifft werden, offenbar traut die französische Regierung der plötzlich erwachten Friedensliebe der Chinesen noch nicht ganz und hat hierin vielleicht auch nicht so Unrecht. Die Nachrichten über die Vorgänge in Central-Amerika geben der bestimmten Hoffnung auf baldige Wiederherstellung normaler Zustände daselbst Raum. Honduras hat sich jetzt der Allianz der central-amerikanischen Republiken gegen Guatemala angeschlossen, die alliirten Truppen rücken von mehreren Seiten gegen die Stadt Guatemala vor, deren Bevölkerung, wie es heißt, die fremden Truppen freundlich empfangen würde. Zum provisorischen Präsidenten von Guatemala ist General Sinibaldi ernannt worden und ist diese Ernennung hoffentlich in friedlichem Sinne auszusassen. In der Republik Panama ist Die Ruhe fast vollständig wieder hergestellt und halten die Jnsürgenten nut noch wenige Punkte, darunter die Stadt Panama, besetzt. Ernster klingen die Nachrichten über den Mestizen-Auf stand in Sanaba, der immer weiter um sich greift uno welchem sich jetzt auch verschiedene Jndianerstämme angeschlossen haben. Gerüchtweise verlautet, die canadische Regierung wolle mit den Aufständischen verhandeln, um einem offenen Kampfe möglichst aus Dem Wege -u gehen. Darmstadt, 14. April. Die zweite Kammer ist auf den 21. d. Mts. zu weiteren Berathungen einberufen worden. Berlin, 15. April. Der dem Bundesrath zugegangene Gesetzentwurf, betr. Die Fürsorge für Beamte und Deren Hinterbliebene in Folge von Unfällen, ist eine Ergänzung des Unfallversicherungs-Gesetzes mit einer Ausdehnung auf das Transportgewerbe, denn diese beiden Gesetze beziehen sich nicht auf die pensionsberechtigten Beamten, und dieser Mangel ist bei der Berathung der Unfallversicherung für das Transportgewerbe in Der Commission, besonders bezüglich der Eisenbahn- und Postämter zu Tage getreten. Der jetzt eingebrachte Gesetzentwurf umfaßt 8 Paragraphen. § 1 bestimmt, daß die Beamten Der Civll- oerroaltung des Reiches, wenn sie in Folge eines bei Ausübung ober in Veranlassung des Dienstes erlittenen Unfalls diensttmfähicz werden, eine Pension erhalten von 66% pCt. ihres Diensteinkommens, foroeit ihnen nickt nach ander- weiter reichsgesetzlichen Vorschrift ein höherer Betrag zusteht. § 2 bestimmt, daß die Hinterbliebenen eines in Folge Unfalls verstorbenen Beamten eine Rente erhalten. Dieselbe beträgt für die Wittwen bis zu ihrem Tode oder ihrer Wiederverheirathung 20 pCt. des Diensteinkommens, jedoch nicht unter 160 und nicht über 1600 at; für jedes Kind, dessen Mutter noch lebt, 15 und, wenn die Mutter nicht mehr lebt, 20 pCt. des Diensteinkommens. Tie Renten der Wittwe und Kinder dürfen zusammen 60 pCt. des Diensteinkommens des Verstorbenen nicht übertreten. Die Wittwe hat keinen Anspruch, wenn b;e Ehe erst nach dem Unfall geschlossen ist. Nach § 3 fallen alle Ansprüche weg, wenn der Beamte den Unfall vorsätzlich ober durch ein Verschulden herbeigesührt hat, wegen dessen auf Dienstentlassung erkannt worden ist. § 4 bestimmt, daß im Uebrigen die gesetzlichen Bestimmungen über Pensions-, Wittwen- und Waisen- qelb auch auf dieses Gesetz Anwendung finden. § 5 lautet: Diejenigen Personen, denen die in den §§ 1 und 2 vorgesehenen Bezüge zustehen, können einen Anspruch auf Ersatz des durch Den Unfall (§ 1) erlittenen Schadens gegen das Reich überhaupt nicht und im Uebrigen nur gegen Diejenigen Betriebsleiter, Bevollmächtigten ober Repräsentanten, Betriebs- obir Arbeiter-Aufseher geltenb machen, gegen welche durch strafgerichtliches Urtheil sestgestellt worden ist, daß dieselben den Unfall vorsätzlich herbeigesührt haben. Der hiernach zulässige Anspruch ermäßigt sich um denjenigen Betrag, welcher den Berechtigten nach dem gegenwärtigen Gesetz zusieht. § 6. Die in Dem § 5 bezeichneten Ansprüche können, auch ohne daß die daselbst vorgesehene Feststellung durch strafgerichtticheS Urtheil stattgefunden hat, geltend gemacht werden, falls diese Feststellung wegen des Todes ober der Abwesenheit des B-treffenden ober aus einem andern in Der Person desselben liegenden Grunde nicht erfolgen kann. § 7. Die Haftung dritter, in dem $ 5 nickt bezeichneter Personen, welche den Unfall vorsätzlich herbeigesührt oder durch Verschulden verursacht haben, bestimmt sich nach den bestehenden gesetzlichen Vorschriften, jedoch geht die Forderung der Entschädigungüberechliglen an den Dritten auf das Reich insoweit über, als das letztere zur Zahlung von Pensionen, Wittwen- und Waisenrenten verpflichtet ist. § 8. Solchen Staats- und Communalbeamten und deren Hinterbliebenen, für welche durch die Landesgesetzgebung ober durch statutarische Festsetzung für den Fall eines im Dienste ober in Veranlassung desselben erlittenen Unfalles eine Den Vorschriften des gegenroärtigan Gesetzes mindestens gleichkommende Fürsorge getroffen ist, steht ein weiterer Anspruch aus dem Reichsgesetze, betreffend die Verbindlichkeit zum Schadenersatz für die bei dem Betriebe von Eisenbahnen, Bergwerken rc. herbeigeführten Tödlungen, Körperverletzungen, vom 7. Juni 1871, nur nach Maßgabe der Paragraphen 5 und 6 des gegenwärtigen Gesetzes zu. Das Gesetz tritt mit dem Tage der Verkündigung in Kraft. (Fr. Ztg.) E. R. Berlin, 15. April. [Weidling.] Tie heurigen Verhandlungen des Reiü - tagS fanden wiederum vor außerordentlich spärlich besetzten Bänken statt. Abgeordneter Vfaffcroth empfahl seitens der Commission über die Anrrägc der Abgeordneten Munckel und Reichensperger auf Einführung einer Beruinngslnstanz in Straf fachen, zur Tagesordnung überzugehen, da eine Novelle zur Strafproceßordnung in nahe. Sicht sei. Diesem Anträge wurde stattgegebew, nachdem Herr Staatssecretär im Reichs, juftizamt, von Schelling, erklärt hatte, daß eine solche Novelle bereit-, in bat theilnngen des Bundtsraths so weit vorbereitet sei, um schon in der allernächsten Zeit an den Reichstag gelangen zu können. Rach dem Wunsche des Herrn Reichskanzler-, der mit der Wiedereinführung der Berufung einverstanden ist, solle diese Novelle Den (Geschworenen Erleichterung bringen und bessere (Garantien für die richtige Entscheidung der Dhatf ragen schaffen; doch sei der Lundesrath über Die coenL Wicdercuuubrung dir Berufungsinstanz noch nicht schlüssig geworden. Diese Ankündigung des StaatSseeretärs veranlaßte den Abg. Porfch, feinen in zweiter Reihe auf der Tagesordnung stehenden Antrag auf Aenderung einer einzelnen strafprocessualischen Vorschrift zurückzuziehen. Ein weiterer Gegenstand der Berathung war der Gesetzentwurf, betreffend die Entschädigung für verurthcilte und im Wiederaufnahme-Verfahren freigesprochene Per sonen. Jtad) unwesentlichen Bemerkungen wurde dieser Antrag an eine besondere Eom mffffon von 21 Mitgliedern verwiesen. Der Bericht über die Petition wegen Vermehrung der Zahl der Reichstage Abgeordneten wird auf Wunsch deS Abg. Viereck (Socialdemokrat) von der Tagesordnung abgesetzt, ebenso wegen Unpäßlichkeit deS.Abg. Liebknecht der Bericht der Geschäftsordnungs-Commission, die im April 186? gegen zwei socialdemokratische Ab geordnete vorgenommenen Untersuchungshandlungen betreffend. Ten Rest der Tagesordnung bildeten Petitionen von unwesentlicher Bedeutung. Morgen wird die Diskussion der Zollnovelle fortgesetzt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correfpondenz-Bureau. Berlin, 15. April. , Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute die Übrigen Be- stimmungcn des Lehrer-PenffonSgesetzcS in der von der Commission gegebenen Fassung und zwar den $ 9b mit dem Anträge des Abgeordneten v. Elairon d'Haussonville, nach welchem der höchste vom Staate zu leistende Beitrag 750 Jt betragen soll, sowie die Resolution, daß die erforderlichen Mittel in den Etat einzustellen seien. Wien, 15. April. Dem „Fremdenblatt" zufolge wird der österreichische Reick iath am 22. d. M. durch eine Thronrede feierlich geschlossen. Eine formelle Sitzung deS Unterhauses findet nicht statt. Paris, 15. April. Ferry empfahl in seiner in Epinal gehaltenen Rede, da4 neue Ministerium zu unterstützen. — Der „Tcmps" meldet: Freycinel confcrirtc heute Vormittag lange mit Campbell, dem Unterhändler derFriedenspräliminarien. Campbell theilte dem Minister die Depeschen Hart'S tnh betreffend die Ausführnna der Präliminarien. Hart trflfi" darin, das hi der „Peking - Zeitung" enthaltene kaiserliche Decret bezüglich der Vrüi minarien gelesen zn haben. — Nachrichten auS China bestätigen, der „Agence HavaS" zufolge, die Ad reife zweier chinesischen Telegirten nach-Tongking, um die Einzelnheiten der RÄimung zu regeln. London, 15. April. Tie „Pall Mall (Gazette" schreibt: ES freut uns, cor ftatiren zu können, daß die Friedensaussichlen in den letzten oierundzwanzig Stunden sich wesentlich gebessert haben. ES ist beträchtliche Hoffnung vorhanden, daß die englisck russischen Differenzen in wenigen Tagen befriedigend geregelt werde» Lahore, 15. April. [Telegr. deS „Rcnter'schen Bureaus".! Ter Vicekönig ist Im r angenommen. Derselbe erwiderte auf eine ihm von der Stadtbehörde überreichte Adresse, er sehe mit großer Wenugtbuung, daß die Fürsten und Völker Indiens sich em mütbig um die Fahne (Großbritanniens zu schaaren bereit seien. Es sei noch nid)t möglich, zu sagen, in welcher Weise die gegenwärtige ernste Mrifiö endigen werde, aber man dürfe überzeugt sein, daß, wenn bei- Krieg ausbrechen sollte, dies geschehen roürrv trotz der aufrichtigen und ernsten Bemühungen der englischen ?)legierung, ein so b: bäuerliches Resultat zu vermeiden, und trotz des gemäßigtsten und versöhnlichsten Per haltens von ihrer Seite. Portsmouth, 15. April. Seitens der Admiralität ist an alle Pensionäre ?' Marine und Marine-Fnfanterie, welche noch nicht fünfzig Fahre alt sind und wiedc- in actioen Dienst treten wollen, die Aufforderung ergangen, die diesbezüglichen (^eiudr unverzüglich einzureichen. Tiflis, 15. April. (General Gouverneur Dondukoff ist abgereist, nm an Cr und Stelle Schuymaßregeln für die Kreise Dshewal unb L'cnforaii gegen die räuberische. Einfälle zn treffen, die in Dagestan stehenden Truppen zu infpichen und den fcflfc von Petrowsk mit Rücksicht auf den beabsichtigten Eisenbahnban Wladikawka Petrow ' zu besichtigen. Universität-- Ehronik. — Der bisherige ordeiffliche Professor an der Universität Rostock, Dr. Aot 'Merkel, ist zum ordentlichen Proseffor in der juristischen Fakultät der Ilniversiia Göttingen und der Prlvatdocent an der Universität Berlin, Dr. 3oh. Rehmke, V zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der-Universität Grei» -. wald ernannt worden. — In Preß bürg wurde der Akademieprofessor und Linguist Michael Rin ans offener Straße plötzlich irrsinnig. V-rmiscdres. Frankfurt n. M., 15. April. Vorgestern fand man unweit Bonames au den Eisenbahnschienen die Reiche eines 18 Jahre alten Metzgers aus Rathen, welche zuletzt in Bockenheim in Arbeit gestanden. Der Kops war vom Rumpfe getrennt. Mainz, 10. April. Die stehende Brücke gebt mit Riesenschritten ihrer Voll endung entgegen, an der Rampe zu Kastel werden täglich 500 Cbm. Rbeinkies angr schüttet, außerdem etwa 200 auf der diesseitigen wie auf der Fahrbahn. Die Brück selbst wird unter allen Umständen nm 1. Mai fix und fertig sein, die Rampen or 1. Juni. Bingen, s Das Fest der Rewr;')orker Schützen.! Fra ick Leslies „Illustr. Zig. vom 28. Mörz d. I. enthält in Bezug aus das in diesem Sommer in unserer Stak projectirte Schützenfest der „Independent "Rew-Bork Schützen", Hauptmann I. I. Diet» bekanntlich die renommineste deutsch amerikanische Schützcngesellschaft folgendes: T> Abfahrt erfolgt nm 0. Juni d. I. mit dem Dampfer „Suevia" und kostet das Rund reiiebillet erster Clane 100 Dollar. Dasselbe bat ein Jahr Gültigkeit und die Rück reife kann mit irgend einem Dampfer Der Hamburger Gesellschaft erfolgen. T' Excursioniften werden sich mit ihren Freunden Anfangs Juli in Bingen am Hbci zusammenfinden und wird dort der glorreiche Vierte durch eine Reihe glänzender Fen licbfeiie« gefeiert. Eine preußische Militär Musikkapelle wird während der drei Festtag conccrtircn und auch Seitens der Binger Schützen Gesellschaft, ivelcke ihren amerikan scheu Eollegen in zuvorkommender Weife entgegenzukommen Willens ist, nichts m geschehen bleiben, um den Festgästen den Atlsenthatt an den herrlichen Gestaden de Rheiils so angenehm wie möglich zn machen. So weit das officieUe Programm bi jetzt bekannt ist, werden Die Festtheilnehmer ain 3. Juli vordem Arrangements Eomit- in Bingen empfangen werden. Das Hauptauanier der Schutzen ist das von alle Tourilten hochgeschätzte Victoria-Hotel 109 Kanonenschüffe werden am ^amsta '.Ulorgen bei Sonnenaufgang den friedlichen Bewohnern Bingens verkünden, daß dc 109. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserilärung angebrochen ist. ReveiU und Zapfenstreich werden folgen und dann VaS Schießen beginnen Abends 6 Ul' sindet auf dem RockuSderge das auf 300 Festgäste berechnete "Bankett statt, alsdan folgt Feuerwerk, Königskrönung, Festball u. f. w. Den Sonntag wird ein Ausnu, »E luZ*9en des «u der S9c°r4t ÄM M8k »Ä& Dorsch, seines U"9 «»er ein^ M. betreffekd^ ^gesprochene Per- lnc beiondere L S nbtr Reichstage 1) von der Taare der Berich, k Wemokratische U 'Echer Bedeutugz. 'ute die übrigen gegebenen Fassm ueon d'Haussoiivi^ betragen soll, teien. österreichische ine formelle Sih^ gehaltenen Rede, k. ormitlag lange - theilte dem fc larien. Hart bezüglich der s" zufolge, Irfr heiten der Es freut M, M- endzwanzrg 0* yz, bnK bie fngli't 7. er MoniaxW n MrmÄ sr»5- 6 sn iwh?; , endigen werk: dies geschehen: Regierung, ein’. ) versöhnlichsteil . ii alle Pensionen:r alt sind und ckc iesbezüglichen rbgereist, um an'' gegen die rauben': riren und den Wladikaivka-PeM- ätät Rostock, l)n; fultät d« MA )r. Joh. Rehmit^ r Universität @rfl mgiiifi®*1®' urnveit^«1*,; «sft ^5'1 *t®s,s S»;! sgö$ Vf ihren ißtn\ * FW nach dem Niederwalde, Besichtigung des Naiionaldenkmals rc. ausfüllen und am Abend eine „italienische Nacht" die Gäste in den Anlagen des Victoria-Hotels vereinigen. Der Montag ist einer Rheinfahrt nach Koblenz und zurück gewidmet; Abends ' wieder b'onccrt rc. rc. Die „Independent New-Hork Schützen" haben seit nahezu einem Jahr- ;ehnr für ihre Mitglieder und Damen größere Ercursionen veranstaltet und der Ruf, welche»! sie sich damit erworben, bietet eine sichere Gewähr, daß auch bei ihrer Excursion und) Deutschland weder Mühen noch Kosten gescheut werden, um dem Unternehmen einen großartigen Erfolg zu sichern. . — Der letzte Verunglückte auf Grube „Eamphauseu", schreibt der „Bergmanns- neund", ist nach bangen, langen Tagen, nach gefährlicher, schwerster Arbeit unter den Gesteinstrümmern gefunden und zu Tage gebracht und es steht nun unbedingt fest, daß feine Leiche mehr sich in der Grube befrndeu kann. Die langwierigen, weitumfassenden Verhandlungen mit 20 Bürgermeistereien, 51 Gemeinden, mit Geistlichen, Standesbeamten, Familienangehörigen, mit den Knappschaftsvereinen u. s. w., über 8 land- l äkhliche Kreise zerstreut, sind zu Ende geführt, und nun erst sind wir in der Lage, iMotut richtige Zahlenangaben zu bringen. Daß es nicht früher geschehen konnte, ist in der Natur und dem Umfange des Unglücks begründet und trotz allen Dränaens Dielt man es für gerathen, nur unleugbar Feststehendes zu bringen, weil ein falscher Käme, eine Verwechselung unsäglichen Kammer in eine vielleicht weit entfernt wohnende Familie tragen, in die so schon hochgeschürte Aufregung noch mehr Gluth bringen tonnte. Die Zahl der lobten hat die ungeheure Höchc von 180 erreicht! Von diesen Opfern des Unglücks fanden 176 den schnellen — meist plötzlichen — Tod in der Grude selbst, 4 von den Ueberlebenben starben im Lazareth Sulzbach. Unter den 180 Todten waren 141 verheiratet, 4 sind Wittwer, 35 ledig. Ihre Ernährer beweinen 141 Wittwen, 499 Kinder, darunter 448 unter 16 Jahren, 59 Väter und Mütter, 22 Brüder und Schwestern. Handel und Verkehr. Gießen, 15. April. Auf dem heute und gestern dahier abgehaltenen Pieh- markre waren aufgetrieben: 1289 Stück Rindvieh und 1855 L-tück Schweine. Der Handel bei Schweinen, Zucht- und Arbeitsvieh war lebhaft und die Preise höher als am letzten Markte, frischmelkende Kühe waren sehr gesucht und begehrt, bei Schlachtvich war in den Preisen eine merkliche Aenderung nicht eingetreten. Nächster Viehmarkt Dienstag den 28. d. Mts. Limburg, 15. April. Rother Weizen 15.05, weißer Weizen JL 1550, Korn JL 1180, Gerste JL 10.80, Hafer JL 7.80, Kartoffeln ä 100 Pfund JL 0.00, Erbsen k 100 Pfund JL 00.00. Frankfurt, 15. April. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu •* 2.z0—3.30, Stroh JL 2.20—2.70, Eier das Hundert JL 4.50—5.20, Butter 1. Qualität at 1.00, 2. Qualität JC, 1.20, Kartoffeln per Centner JL 2.25—2.50, Kohlrabi 3-0 H pr. St., Erbsen 100Kg. 22.00—30.00 JL, Rothkraut pr. St. 20-30 Huhn JL 1.50—2.00, 1 Ente JL 2.00—3.50, 1 Taube 40—60H, Hahn 1.90—2.50, Gans 6—10.00, Welsche JL 5.00-10.00- Für die in der Grude „Camphausen" Verunglückten gingen ferner bei uns ein: E. S. 2 «X Insgesammt 1174,69 JL Hiermit schließen wir diese Sammlung und sagen den edlen Gebern im Namen der Hinterbliebenen besten Dank. Am 26. März sandten wir an Herrn Commerzienrath Haldy in St. Johann 700 Jt, heute gingen ab 473,29 Jt, Portovorlagen 1,40 «X, Summa 1174,69 Expedition des „Gießener Anzeiger". Anzeiger. Holzverkauf. Donnerstag den 23. d. Mts., von 9 Uhr ab, wird bei Herrn Lanz in Wißmar nachverz. Holz aus. d. Gemeinde-Walde Wißmar versteigert, und zwar: Aus District Holzart Berghausen 3. 4 Buchen Eichen Gemischt Kennelsheck 12 b. 15 Buchen vkckert 30 Buchen Eichen Kreuzeck 37 Buchen Fichten Gemischt Wolssgräben 39 Buchen Gemischt Totalttat 18. 19b. 20. 23 Buchen 24. 25. Eichen Gemischt zusammen also Buchen Eichen Gemischt 1816 Fichten Crofdorf, den 15- April 1885- Conkursversahren. In dem Conkurse über das Vermögen des Karl Volkmann von Heuchelheim wird bekannt gemacht, daß nach Abhaltung des Schlußtermins und nach Vollzug der Schluß- rertheilung das Verfahren aufgehoben ist. Gießen, den 14. April 1885. Großh. Amtsgericht Gießen- ____Gebhardt. 2821 Die Arbeiten und Lieferungen zur Errichtung einer Wartehalle auf Bahnhof Niederweimar, veranschlagt zu 1064,83 J-L, sollen öffentlich vergaben werden. Termin am 24. April er , Vorm. 11 Uhr. Submissionsbedingungen, Zeichnung und Kostenanschlag liegen bei der unter» z-eichneten Behörde, von welcher auch d-ie Offertensormulare zu beziehen sind, zur Einsicht aus. 2815 Marburg, den 13. April 1885- Königliche Eisenbahn-Bauinspection. SawStag den 18. dss. MtS., Nachmittags von 4 Uhr an, sollen 22 Triebviertel, 1 Stück Land auf der Stephansmark und ein Acker nm Wismarer Weg an Ort und Stelle verpachtet werden. Zusammenkunft am Neuenwegerthor. Gießen, den 16. April 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ________A. Bramm-_____2835 Hofivcrfieigerung. Samstag den 18 April, Nachmittags 2 Uhr, Erden im Hofe des Hospitals, Sel- lersweg 11, e ine Parthie altes Brenn- und Nutzholz versteigert 2823 Raum Meter Scheit Knüppel Reiser a. Stöcke b.Svrockh. 11 20 830 — — 13 — — CD —— 1 — — c 271 303 1175 a. 31 b. 4 kichtt 20 14 — — — 4 — — — — 4 — — — 2 — — d — — 1490 — c — 2 — — — — 1005 — CD 2 6 2 — B 3 — — — — — 595 — 504 349 2007 a. 31 3 17 — b. 4 — 1 3090 — — 2 — — Das Bürgermei ’teramt Freitag den 17. d. M., Nachmittags 2 Ubr, Fortsetzung der Mobiliar-Versteigerung Riegelpfad - Liebigstraße Nr. 47.„ 2834 Bühner, Gerichtsvollzieher. Montag den 20. April 1885, Nachmittags 2 Uhr, Südanlage 18 III. Stock Fortsetzung der Versteigerung der zum Nachlaß der verstorbenen Frau Justizrath Klingelhöffer gehörigen Mobilien, und kommen hierbei zunächst die Möbel, als Kleiderschränke, 1 Divan, gute Betten, Sckreibpulte, wobei ein antikes, Kommode, Tische, Stühle, 2 neue Wormser Oefen, Küchenschrank mit Glasaufsatz und sonstige Küchenmöbel, 1 Mange, Bütten, eine Parthie Kartoffeln rc-, zum Ausgebot. Hoffmann, 2790 Ortsgerichtsmann. Keikgeöotenes. Pensee in Farben schwarz, gelb, blau, weiß. Carl Deines, 2826___________Asterweg 50._______ Buckskin-Rester empfehlen unter Preis Gebrüder Scheel, 2810___________Neustadt.___________ Sonnenschirme für Herren, sowie Regenschirme für Damen und Herren, von den billigsten bis zu den feinsten, empfiehlt 2838 FF. Riibsamen» Mr Bienenfreunde. 8 bis 10 Bienenvölker in Strohstöcken sind billig abzugeben. Lehrer Horn, 2812 Wieseck. Den Einsender des verleumderischen Artikels in Nr. 86 deS Giestener Anzeigers unter Eingesandt, unterzeichnet E. 8. werde ich gerichtlich belangen und f. Z das Urtheil bekannt geben. 2824 Carl Stohr I., Mdwigsplatz 5. Herren und Knaben Hemden Anfertigung nach Matz auch in jeder Weite vorräthig, sowie Kragen, Manschetten, Hemden- Einsätze, Vorhemden, Taschentücher, stets das Neuestem Shlipse», Hosenträgern, Glacs- und Sommer-Handschuhen, empfiehlt zu billigen Preisen 2$4O ____________ff. JRübsamen. Neuheiten in MatzarMM, als: Knöpfe, Perlen und Cbenillebesatz, Franzen, Wokspitzen in allen Farben, Treffen, Schärpenbänder, Ornamente und Agraffen, empfiehlt zu äußerst billigen Preisen Robert Haas, Srltrrsweg 18. NB. 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Wir bitten um zahlreiche Beiheiligung unserer Vereinscollegen. 2833 Der Vorstand. Gewerbverem. Donnrrstag den 16. April findet eine Generalversammlung des Gewerbvereins im (Safe Scbwin«, Abend« 7‘/2 Uhr, statt. Tagesordnung: Abhor der Rechnung. Neuwahl des Vorstandes. Um zahlreiche Betheiliauna wird gebeten. 2762 Der Vorstand. Krieger Verein Gehen. ßJq Ausserordentliche General - Versammlung Montag den 20. "April d. I. im Nereinslokale. Tages-Ordnung: Antrag auf Statutenänderung.2817 Wohnungs Veränderung. Meinen werthen Kunden die ergebene Anzeige, daß ich von heute ab Gchloßgaffe 12, im Hause de» Herrn Schuhmacher Schwall, wohne. Achtungsvoll 2818 C. Bonarius, Schuhmacher. Mack » Doppel-Stärke, (Alleinige 'Niederlage für Gießen), In. Nilsen Reisstärke, Hofmann'- Patentstärke, ---- Creme» Stärke, ---- Patent-Stärke-Glan;, Cngl. Waschcrystall, Borax, Gelatine, Dr. Linck S ^ettlaugenwehl, Fst. Waschblau, ---- la. 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