U Rchauratm. leehterei fstratze 32, »erlegt;. ast Werner. ite Preise! ic Anzeige, daß li \ Kr. LS«. Dienstag den 16. Juni 1S8» Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. H*re*M t Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des «ontagV ®trri» vierteljährlich 2 Mar! 20 Pf. mit Brtngerkchn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pi. Amtlicher HHeit. Der Vorsitzende des Provinzialtags der Provinz Oberheffen. Dr. Boekmann. Dr. Muhl. Gießen, am 11. Juni 1885. Bekanntmachung. SamStag den 20. !• MtS., Vormittag- 10 Uhr, findet in dem Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzialtage- der Provinz LZberheffen statt. v Tagesordnung: 1) Feststellung des Voranschlags für 1885/86. 2) Prüfung der Rechnung der Provinzialkaffe für 1883/84. 3) Erstattung des Rechenschaftsberichts für 1883/84. 4) Wahl eines Mitgliedes des Provinzialausfchusies an Stelle des nach Darmstadt verzogenen Rechtsanwattes Herrn Nr. 21 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 11. d. M., enthält: ■ r (Nr. 1611.) Gesetz, betreffend Abänderung des Gesetzes wegen Erhebung von Reichsstempelabgaben vom 1. Juli 1881. .Dom 29. Mar 1885 (Nr. 1612.) Bekanntmachung, betreffend die Redaction des Gesetzes wegen Erhebung von Reichsstempelabgaben. Vom 3. Ium 1885. Gießen, am 15. Juni 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Vr. Boekmann. _________________________ Bekanntmachung. Gießen, den 14. Juni 1885. Besonderer Verhältnisse wegen muß der Amtstag Dienstag den 1«. Juni l. J. aussallen- - - • Grobherzogliches Stener-Commiffanat Gießen. S ü s f e r t. Strafanstalten li tre in größter 9li: n. Ich W h Ltlinqsvoll Süss. tterbrechilng, R ®.€. ^-^***\ LM l.v, in Ä-l'E. tändien von 14 bw*”*' esiges GesW ßelÄ lfte, die er o - .fll -tn-Llch!mö nehmen Müp. Darmstadt. 13. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Lllergnädigst geruht: Am 6. Ium den Amtsrichter bei Großh. Amtsgericht Höchst, Victor Kösterus, zum Amtsrichter bei Großh. Amtsgericht Gernsheim zu ernennen. Berlin, 13. Juni. Der Kaiser besuchte gestern wiederum die Oper iinbi unternahm heute Nachmittag eine Spazierfahrt. Der Kaiser beabsichtigt, soweit bisher bestimmt ist, Donnerstag Abend 8 Uhr nach Ems abzureisen. — Morgen soll der neue Botschafter Rußlands, Schuwaloff, und am Montag sollen Kaffon und Pendleton, der abgehende und der neuernannte Vertreter der Vereinigten Staaten, vom Kaiser empfangen werden. Berlin, 13. Juni. Mit großer Befriedigung vernimmt man, daß der Bundesrath den Antrag seines Ausschusses angenommen hat, über die Anttäge aus Einsührung der Doppelwährung zur Tagesordnung überzugehen. Damit hat auch der zweite Factor der Reichsgesetzgebung seine Ansicht ausge- sprachen und wir werden nun wohl endlich, was wahrlich an der Zeit ist, vor den bimetalllstischen Umtrieben Ruhe bekommen. Am 6. März d. Js. berieth der Reichstag den bimetallistischen Antrag von Schorlemer-Alst und Genossen. Wie erinnerlich, verhielten sich die Vertreter des Bundesraths schweigend, ein Theil der Centrums-Mitglieder unter Windthorst aber stimmte gegen den Antrag, mit der vernünftigen Begründung, daß in so wichtiger und weittragender Sache den verbündeten Regierungen der Vorgang zu überlassen fei. Der Reichstag lehnte darauf die bimetallistischen Anträge ab. Die Hoffnung der Gegner unserer Mnzverhältnisse beruhte nun noch auf den Entschließungen des Bundesraths, den sie mit Eingaben überschwemmen ließen, welche alle über einen Leisten gelitten, von den verschiedenen Bauern-Vereinen unterschrieben wurden. .Mit ein er etwas dreisten Zuversichtlichkeit wurde verbreitet, Fürst Bismarck sei ein Gegner der Goldwährung und werde die Abschaffung derselben in die Hand nehmen. Daß dies nicht der Fall sei, konnte man aus der letzten Rede des Anzlers über die Währungssrage vom 19. Juni 1879 entnehmen. In Be- Mivortung der Anfrage, welche am genannten Tage die Abgg. Delbrück und Genossen wegen der Einstellung der Silberverkäufe stellten, erklärte der Kanzler mit ttbhafler Entrüstung die von den Interpellanten ausgesprochene Vermuthung, daß eine Aenderung des Münzsystems geplant sei, für eine ganz gründ- und achattlose Verdächtigung seiner Absichten. Zum Beleg dessen führte er an, daß er nach dieser Richtung hin noch nicht einmal eine Anfrage an den preußischen Knanzminister, die doch jeder Umfrage bei den verbündeten Regierungen voraus- gch«n müßte, gerichtet habe, was doch der erste Schritt in dem vorausgesetzten zrlle sein würde. Dabei erklärte der Reichskanzler, daß Zweifel über den Be- simv unserer Münzgesetzgebung schädlich auf unfern Credit einwirken müßten, unto bedauerte aus diesem Grunde das Einbringen der Interpellation Delbrück, die im Auslande den Glauben erregen könne, als hielten einflußreiche und gut M.errichtete Männer in Deutschland unsere Währung durch die verbündeten Regierungen für gefährdet. Inzwischen ist wahrlich nichts geschehen, was von der ^ntresflichkeit der Doppelwährung hätte überzeugen oder unsere Währung für schlechter erscheinen lassen können. Und so hat denn Fürst Bismarck mit Recht die Angelegenheit alle Stufen der gesetzgeberischen Behandlung durchmachen lassen, inbetm er auch den Bundesrath zu einem Beschluß aufforderte. Derselbe ist ton die Doppelwährung ausgefallen, und so wäre nach der einen Seite die WLihrungsfrage zur Ruhe gebracht: Unsere bestehende Münzgesetzgebung wird nichyl geändert. Die wirklich noch vorhandene Frage aber, die nach der Vollendung unserer Münzresorm, bleibt bestehen. Wenn auch die gewerbsmäßigen Verfechter des ©ilberö ihr Treiben begreiflicher Weise selbst nach dem Bundes- rtthsbeschluß nicht aufgeben werden, so ist doch zu hoffen, daß die wissenschaftlichen Anhänger der Doppelwährung, die überhaupt nur mit einiger Zurück^ Haltung in die Bewegung eingegriffen hatten, ihre Sachkenntniß nunmehr wieder in den praktischen Dienst der Reichspolitik stellen und an der Lösung der Frage der Durchführung unserer Goldwährung werden Mitarbeiten wollen. Das Ausland endlich wird nunmehr Klarheit darüber erhalten haben, daß Deutschland keine Lust hat, zu seinem Schaden die Währungs-Verhältnisse anderer Länder aujbessern zu helfen, und so werden diese Länder endlich aus eigener Kraft die Aufgabe zu lösen unternehmen, die auch Deutschland auf eigene Kosten hat unternehmen müssen, wobei das Ausland ihm keine Schwierigkeit erspart hat, die es ihm überhaupt bereiten konnte. (Köln. Ztg.) Arankreich. Paris, 13. Juni. Die Suezkanal-Commission hielt heute eine Sitzung ab behufs Verlesung eines Protokolls der gestrigen Sitzung, womit die Arbeiten geschloffen sind. Da die englischen Commiffare noch ohne hinreichende Instructionen waren, konnte ein vollständiges Einvernehmen über den Art. 10 nicht erzielt werden. Da aber zwischen den Regierungen über die Frage jetzt ein Einvernehmen erreicht ist, so dürfte es leicht fein, sofort nach der Blldung des neuen englischen Cabinets zu einem vollen Einverständniß zu gelangen. — Der General Courcy verlangt die Zusendung von Verwaltungs- und Sanitäts-Personal, da die Zahl der Kranken eine ziemlich hohe sei. Die Operationen sind wegen der großen Hitze eingestellt. — Eine Depesche aus Shanghai besagt, Li-Hung-Chang erklärte Patenotre, China werde sich demnächst wegen Eisenbahnbauten und anderer Arbeiten an Frankreich wenden. ßngland. London, 13. Juni. Der „Standard" meldet: Der Privatsecretär der Königin, Ponsonby, hat gestern Abend Northcote eine Mittheilung der Königin übermittelt. — Der „Times" wird aus Kairo vom 12. d. Mts. gemeldet : Nach den neuesten Nachrichten aus Suakim bestätigt sich die von dem „Reuter'schen Bureau" gebrachte Meldung, daß Kaffala Ende Mai gefallen fei, nicht. Kaffala hat noch nicht capitulirt. London, 13. Juni. „Standard" erklärt in feiner heutigen Abend- Ausgabe, er fei zu Der Mittheilung ermächtigt, daß Salisbury bereit fei, die Bildung des Cabinets zu übernehmen. Italien. Rom, 13. Juni. In der Sanitäts-Conserenz wurde ein Schreibm Mancim's verlesen, worin ersucht wird, den Zeitpunkt der Wiedereinberufung zu bestimmen. Der österreichische Botschafter beantragte, den Mächten den 16. November für die Einberufung vorzuschlagen, was einmüthig angenommen wurde. Das Secretariat wird die Protokolle unter der Leitung Molefchott's und Erhardt's rebigiren. Spanien. Madrid, 13. Juni. In Portugal ist für Reisende aus Spanien eine siebentägige Quarantäne angeordnet. Die wissenschaftliche Cholera-Commifsion ist mit Ferran in Alberique eingetroffen, wo seit Beginn der Epidemie 159 Er- krankungen. darunter 59 mit Lödtlichem Ausgang, stattgefunden haben. Unter 342 Geimpften sind 3 Erkrankungen und 1 Todesfall vorgekommen. Madrid, 13. Juni. Gestern sind hier zwei Personen an der Cholera gestorben. — Der König genehmigte gestern den deutsch-spanischen Handelsvertrag. Rußland. Baku, 13. Juni. Gestern wurde der Gehülse des Polizeimeisters aus der Straße durch einen Dolchstich tödtlich verwundet, sodaß er nach einer Stunde verstarb. Der Mörder entkam. Rasuren. Metkowich, 13. Juni. Die Eisenbahn Mostar-Metkowich wurde heute in Anwesenheit des Reichs-Finanzministers Kallay und der bosnischen Civil- und Militär-Behörden unter enthusiastischer Betheiligung der Bevölkerung feier* lich eröffnet.__ Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr» Eorrespondenz - Bureau. Klein-Glienicke, 14. Juni. Heute früh 5 Uhr wurde Se. Köuigl. Hoheit der Prinz Friedrich Carl auf Jagdschloß Glienicke von einem Schlaganfalle getroffen, an der rechten Seite des Körpers zeigen sich Lähmungserscheinungen. Die Doctoren Ebmeyer und Ernesti aus Potsdam, sowie Dr. Kleffel aus Berlin waren sehr rasch zur Stelle. Das Befinden des Prinzen hat sich im Laufe des Tages entschieden gebessert. Paris, 14. Juni. Die Suezcanal - Commission hat gestern ihre Arbeiten geschlossen; die englischen Commissare erkannten an, daß der gegenwärtige Zustand in Egypten ein exceptioneller und vorübergehender sei. London, 14. Juni. Dem gestern in Greenwich vom Cobden-Club abgehaltenen Banket präsidirte der bisherige Präsident des Local-Gouvernements Board, Sir Charles Dilke. Bei dem Toaste aus Cobden berührte derselbe die egyptische Frage und sagte hierbei, daß es die Hauptsache für England sei, Egypten gegen eine fremde Annexion sicherzustellen und die Ruhe nach der Zurückziehung der englischen Truppen zu erhalten. Dilke sprach sich für eine Garantirung der Neutralität Egyptens seitens der Mächte, wie dies mit Belgien geschehen, aus und meinte, daß man die Ruhe Egyptens durch Verhandlungen mit dem Sultan, dessen Rechte man nicht außer Acht lassen dürfe, vollkommen werde sicherstellen können. Petersburg, 14. Juni. Der Finanzminister hat die Reichsbank ermächtigt, die dreizehnte Serie der vierprocentigen Reichsschatzscheine im Gesammtbetrage von fiinfundzwanzig Millionen Rubel zu emittiren, die Dauer ist eine sechsmonatliche vom 27. Mai ab und die Rückzahlung des Kapitals/ sowie der Procente fintier vom 27. November ab statt. Berlin, 15. Juni. (Privat-Depesche.) Prinz Friedrich Carl ist Vormittags IO1/» Uhr zu Klein-Glienicke gestorben. Universitäts-Chronik. — An der Universität Würzburg habilitirte sich Dr. med. E. B u m m als Privatdocent der medicinischen Fakultät. — Die Universität Erlangen zählt in diesem Semester 810 ^-tudirende; davon studiren ungefähr 400 Theologie, 200 Medicin, 100 Jurisprudenz und 100 Philosophie. — Am 25. Mai d. I. waren 50 Jahre verflossen, seitdem die ehemalige staats- und landwirthschaftliche Akademie Eldena eröffnet wurde. Zum Andenken an die dereinst verlebten schönen Jahre bereiten Commilitonen, Lehrer wie Schüler, eine würdige akademische Feier am 3., 4. und 5. Juli cr. vor. Das Programm zu derselben ist ein besonders reichhaltiges und enthält u. a. auch eine Fahrt nach der Insel Rügen. Das Fest - Comitö ist bereits zusammengetreten, und diejenigen Commilitonen, deren Wohnsitz dem Fest-Comite unbekannt geblieben, so daß sie keine Einladung oder Programm erhalten haben, würden sich mit dem Lehrer der Landwirthschaft Dr. P. Ptekrusty in Verbindung zu setzen haben. L o k a l e Gießen, 15. Juni. Das am Samstag von uns erwähnte Gerücht von einem Pistolen-Duell im Schiffenberger Walde scheint eben nur ein Gerücht gewesen zu sein. Trotz sorgfältigster Recherchirung bat die Behörde keine Fakta ermittelt, welche auf ein stattgefundenes Duell positiv schließen lassen. Vermischte-. Darmstadt, 13. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben gestattet, daß die Offiziere der Großherzoglichen (25.) Division während der Sommerhitze statt der Ueberröcke von Tuch solche von weißem Drillich tragen. Königsberg. Die junge Frau eines hiesigen Handwerksmeisters hatte ihrem Manne eine reiche Aussteuer eingebracht, weigerte sich aber später, ihr in Dokumenten wohl angelegtes Vermögen, welches sich auf ca. 4000 Thaler belaufen soll, der Verwaltung des Mannes zu überlassen. Da dieses Recht jedem Ehegatten nach dem Allgemeinen Landrechte zusteht, sobald nicht vor der Ehe ein anders lautender Contract geschlossen, so verklagte der Mann seine Frau wegen Herausgabe der Documcnte. Die Frau verweigerte die Auslieferung, auch den ihr zugeschobenen Eid, daß sie jene Papiere besitze. Nun ließ der Gatte seine Gattin auf Grund jener Eidesverweigerung in das Gefängniß setzen, in welchem sie sich seit etwa 4 Wochen befindet. Fünf Monate werden für die Aermste bis zur Wiedergabe der Freiheit noch iu's Land gehen müssen, wenn sie nicht vorher jenen Eid leistet. Die Kosten bestreitet der Ehegatte aus Zinsen von Hypotheken, welche auch der Frau gehören. Worms, 8.. Juni. Schwere Sorge bereiten dem hiesigen Dombaucomitä der höchst bedenkliche Zustand unseres wundervollen altberühmten Domes, an dem sich vor nunmehr 14 Tagen im westlichen Chor, gerade unterhalb der großen Rosette, der von einem aus dem Jahre 1740 stammenden Grabstein der Anna Gertrudis Litzler ausgehende und im Sominer 1884 schon von einer Baucommission bemerkte Sprung zu einem klaffenden Riß erweitert hat, welcher, bis hoch oben in die Kuppel oerlauscuti, das Schlimmste befürchten läßt, wenn nicht schleunigst mit allen zu Gebote stehenden Mitteln dem Verfall entgegengearbeitet wird. Es ist denn auch sofort der ganze westliche Domchor von außen und innen mit Gerüsten versehen wortien, mittelst deren Herbeigerufene Sachverständige die Schäden genauer untersuchen sollen, um aus Grund der Einsichtnahme in allen Details weitere Anordnungen zu treffen. Mit dem überaus kostspieligen Gerüstbau ist man heute fertig geworden, während die bautechnische \n- spection erst am Montag ihre Thätigkeit beginnen kann. Jetzt schon läßt sich aber sagen, daß ohne namhafte Beiträge zu den Renooationskosten aus öffentlichen Fonds des Landes und des Reiches das Dombaucomite dem drohenden Verhängnis; ziemlich machtlos gegenübersteht. Bei diesen Vorarbeiten hat man durch Zufall die Entdeckung gemacht, daß unter der Kalkverschalung, mit welcher im ganzen westlichen Chor bas einheitliche Aussehen der inneren Sandsternwantiuugen nach der französischen Devastatton des DomeS herbeigeführt wurde, die prächtigsten Säulen nnti steinernen Verzierungen in romanischem Style verborgen liegen. Das Interesse an diesem Funde schwindet aber nahezu angesichts der wichtigeren Frage, wie der Gefahr deS Verfalls schnell begegnet werden kann. Ist doch der Riß an der Chorwand stellenweise ein derartiger, daß man vom Innern des Domes in's Freie schauen kann. Gegenwärtig soll übrigens nach den vorgenommenen Messungen ein ferneres Weichen der Steine nichr zu bemerken sein. Bielefeld. Eine seltsame Ausstellung findet zur Zeit im hiesigen Rathhause statt. Bei dem Krawall im April, der bekanntlich zur Verhängung des Belagerungszustandes führte, griff das Militär mit blanker Waffe ein und es entstand ein wirres Durcheinander, wie es größer nicht gedacht werden kann. Die bei der Gelegenheit verlorenen Gegenstände sind jetzt seit einiger Zeit im Rathhause ausgestellt, um vccog. noscirt zu werden. Spazierstöcke, Uhrberloques, Haarpfeile und dergleichen Dinge fanden bald ihre Eigenthümer, dagegen hat es bisher nicht gelinge» wollen, eine Collection anderer Gegenstände ihrer Herrschaft zuzustellen, nämlich Haarlocken verschiedener Farbe und Länge und Tournüren, zum Theile von ganz respectablen Dimensionen. Düsseldorf, 10. Juni. Die hiesige Staatsanwaltschaft hat aus Anlaß eines am 25. v. M. vorgekommenen Unglücksfalles, hervorgerufen durch die Unsitte des wagerechten Tragens eines Spazierstockes (wodurch ein Mädchen am Auge schwer verletzt wurde), folgende Verfügung erlassen: „Durch die Unsitte, daß einzelne Personen auf den Straßen Spazierstöcke oder Regenschirme horizontal unter dem Arm mit der Spitze nach hinten oder nach vorn tragen, sind schon zahlreiche Körperverletzungen anderer Passanten, besonders beim Umbiegen von Straßenecken oder beim plötzlichen Stillfteben herbeigeführt morden. Die Polizeiverwaltung ersuche ich ganz ergebenst, die Executiv- beamten anzuw'eisen, über alle derartigen Fälle eine genaue Anzeige zu erstatten, und bitte, die Verhandlungen demnächst mir mitzutheilen, um zu prüfen, ob nicht gegen jene Personen wegen fahrlässiger Körperverletzung strafrechtlich einzuschreitcn sein wird." Den Polizeiverwaltungen anderer Städte mit einem: „Gehet hin und thuet desgleichen!" bestens empfohlen. Paris, 11. Juni. Die Stadt Thiers, Hauptort eines Arrondissements des Puy-de-Dome, war, wie bereits kurz telegraphisch gemeldet, der Schauplatz eines entsetzlichen Unglücksfalls. Man verhandelte vor dem dortigen Zuchtpolizeigericht eine Anklage wegen fahrlässigen Todtschlags und zahlreiche Zeugen und Zuschauer waren im Gerichtsgebäude zusammengedrängt, als plötzlich um 2 Uhr Nachmittags die große Steintreppe des Palastes zusammenbrach und alle aus tien Stufen und Treppenabsätzen befindlichen Personen in ihren Sturz mitriß. Man begann sofort das Rettungswerk; bis 8 Uhr Abends hatte man 18 Leichen hervorgezogen, etwas später 9 weitere Leichen. Die Zahl der Verwundeten betrug bis heute Mittag 60, die der Todten 33. 'Dian kann sich den Jammer der Familien, die ihre Angehörigen suchen, vorstellen. — lVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-CorpS.j Cassel, Staotrath, Steueraufseher, 900 jährliche Besoldung und bei guter Dienft- sührung während der halbjährigen Probezeit vierteljährlich 37,5 JL, später 75 Vergütung, freie Dienstkleidung. Gräfenroda, Rent-. und Steueramt Ohrdruf, Sleuer- aufseher, 1200 JL Großenbehriugen, Postagentur, Landbriefträger, 510 Gehalt miö 60 Wohnungsgeldzuschuß. Hildburghausen, Garnisonlazareth, Civilkrankenwätter, 600 JL nebst freier Wohnung und" den Feuerungs- und Erleuchtungsdeputaten von 27 Centner Steinkohlen, 22'/, Kloben Weichholz, 30 Pfund Petroleum. Kirtorf, Poft- agentur, Landbriefträger, 450 Jü Gehalt und 60 Wohnungsgeldzuschuß. Salzungen, Postamt, Lantibriesträger, 540 Gehalt und 72 Wohnungsgeldzuschuß. tod)alfai/, Postamt, Landbriefträger, 510 Gehalt und 60 Wohnungsgeldzuschuß. Triptis, Postamt, Landbriesträaer, 510 Gehalt und 60 JL Wobnungsgeldzuschuß. und Grünberg, 13. Juni. lFruchtpreise.) Weizen JL 18.00, Korn JL 16.80, Gerste JL 15.50, Hafer JL. 15.00, Erbsen JL 00.00, Linsen JC. 00.00, Lein JL 00.00, Samen Jt 22.00, Kartoffeln Jü 4.30, Wicken 00.00. Frankfurt, 13. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu JL 2.50—3.10, Stroh jü 2.00—2.30, Eier das Hundert 420—5.30, Butter 1. Qualität 0.90, 2. Qualität JL 1.05, Kartoffeln per Centner '•** a. Eduard Röhrle und Gotthilf R ö h r l e Bierbrauerei unter der Firma „Gebr- Röhrle", 8. E d m u n d Nagel unter der Firma „Wilh. Nagel" Schlosserei und Handel mit Eisenwaaren. Seine Ehefrau Martha geb. Hardt hat Prokura, B. das unter der Firma „Joh. Fischer" bestehende Steinkohlen- Geschäft ist am 1. Mai d. I. auf die Söhne des seitherigen Inhabers Johannes Fischer — Otto und A d o l f Fischer dahier — unter Beibehaltung derselben Firma übergegangen. Jeder der beiden Söhne zeichnet die Firma. 10. Albert Koch dahier Fischhandel unter der Firma Hamburger Fischhandlung A. Koch. 'Gießen, den 12. Juni 1885. Großherzogliches Amtsgericht Gießens Baulicher Veränderung wegen soll die im Logen-Garten gelegene Kegelbahn auf Abbruch veräußert werden. Lusttragende wollen sich an Herrn Heugras- Versteigerung. Mittwoch den 17. d. M., von Morgens 9 Uhr an, soll das Heugras von den Garben- t e i ch e r Gemeindewiesen auf Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist auf der Weidwiese zu Erbach. Garbenteich, den 13. Juni 1885. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Mittwoch den 17. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden auf meiner Amtsstube Sovhas, Kleiderschränke, Kommoden, Spiegel 1 Stoßkarren u. eine Schleudermaschine gegen Baarzahlung versteigert. Geißler, 4463 Gerichtsvollzieher. Moses Levy eine Metall- Waaren-Fabrik und Handlung unter der Firma „Patent-Metall- waaren-Fabrik von M. Levy" zu Gießen, Louis Walther das bisher unter der Firma „Geschwister Sauer" bestandene Geschäft auf alleinige Rechnung unter der Firma „Geschwister Sauer Nachfolger"; seiner Eheftau Louise geb. Krämer hat er Prokura ertheilt, Heugras-Versteigerungen. Das diesjährige Heugras von den Domanialwieseu wird versteigert: 1. Donnerstag den 18 Juni. Vormittags 10 Uhr, bei Wirth Rabenau zu Alten-Buseck, aus der Gemarkung Alten- Buseck; 2. Freitag den 19. Juni, Vormittags 10 Uhr, in der Wirtschaft von Georg Dorfeld Wwe. zu Wieseck, aus der Gemarkung Wieseck; 3. Freitag den 19 Juni, Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Leib im Philosophenwald, aus der Gemarkung Gießen. Gießen, den 13. Juni 1885. Großherzogliche Oberförsterei Gießen. Block. Mittwoch den 17. Juni, Mittags 2 Uhr, werden in der Flett' schen Hofraithe dahier versteigert: 1 Regulator, 2 Sopha, 2 oo. Tische, 1 Schreibtisch mit Aufsatz, 1 Wnthstisch, 3 Wirthsbänke, 1 Faß Leinoel, 1 Kastenkarren, 2 Handwagen, Kleiderschränke, Spiegel und sonstige Mobiliar-Gegenstände. Gießen, den 15. Juni 1885. Bühner, Einträge )um Fnmen-Rrgister des unterzeichneten Gerichts. 1. Die Firma „Meyerfeld s Hte Ä6f lf'm betatÄb. •ÄS’ 9««! rchG M hat qu§ MV r M die UM . '7 Auge schm^ mit KorpervevlehuiiM betm plötzlichen StiU ergebenst, bie W ; Anzeige zu erstatt^ - M prüsen, ob ich $ ^ttich einzuschrM? im: »Gehet hin eines ArronbissmM j der Schauplatz m-.- -gen ZuchtpolizcigeriÄl igen und Zuschauer l- Uhr Nachmittags die c Stufen und Treppemt^! i sofort das RethuiMj oas später 9 weitere tv. die der Tobten 33. L suchen, vorstellen. iche des 11. Amee-kM rng und bei guter L 31,5 IL, später IMv teueramt Ohrbrus, Sie isträger, 510 JL GchlU azareth, kivilkrankeiiri ErleuchtungsdeputM: ) Perroleum. Kirtorf,: ugsgeldzuschuß.. SaP ungsgelbjuidiiiB. niuig^clbjiifN- T l/i Fl. Vr Fl- Krankfurter Lagerbier 20 12 4 Frankfurter feinstes Heugras- versteigerungen der Fürstlich Solmfifchcn Rentei Lich. Das Heugras von den Fürstlichen Wiesen rc. wird versteigert: Donnerstag den 18. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, von den Wiesen in der Gemarkung Lich, oberhalb der Stadt, zusammen 115 Morgen. Zusammenkunst an der Saubrücke, nächst der Peinmühle. An demselben Tage, Nachmittags präcis 1 Uhr, von den Wiesen unterhalb der Stadt Lich, sowie Thurm und Bleichgarten und von der großen Teichwiese, Gemarkung Hof Albach zunächst der Staatsstraße Lich- Gießen, zusammen ca. 20 Morgen. Zusammenkunft im Schloßgarten an oer Eisenbahnbrücke. Montag den 22. Jnni, Vormittags präcis 9 Uhr, von der Fürstlichen Mönch- und Strauchwaldwiese, Gema rkungBurthardsfelden, zusammen 70 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Mittwoch den 24. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, von den Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Mühlsachsen, Ober- und Niederbessingen, im Ganzen 130 Morgen. Zusammenkunft in Mühlsachsen. Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von 1 bis 2 Morgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Lich am 13. Juni 1885. Fürstlich Solmsische Rentei. 4413 Heugras- Versteigerung. Donnerstag den 18. Juni soll das Heugras von den v. Grol- manisch en Wiesen in der Gemarkung Burkhardsfelden und Reiskirchen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im Kiß an einem Stück Weißklee. Hetteiti-Ieagen die beste und zweckmäßigste Unterlagdecke für Kinder und für Erwachsene, welche an Bettnässen leiden, Roßhaarmatratzen für Rheumatismus- u. Gicht-Leidende, welche das Schlafen in Federbetten nicht vertragen können, zugleich kühle u. angenehme Lagerstätte für Personen, welche Nachts stark schwitzen. F. Maussncr, mechanische NoHhaarweberei Nürnberg. Die Betteinlagen und Matratzen aus Roßhaar sind von medicinischen Autoritäten geprüft und aufs Veste empfohlen und liegen Zeugnisse zu gest. Anficht auf. 3514 Alleinige Niederlage für Gießen und Marburg nebst Umgebung J. Rothschild, Gießen, Milhelmstr. 18. Sommerkleider für Herren und Knaben, in Wolle, Lüster und Leinen, empfiehlt in grösster Auswahl u. billigsten Preisen Heugrasversteigerung Samstag d. 20. Juni, Morgens 9 Uhr von den Wiesen der Herren Georg Christian Spruck Erben, I. H. Busch Erben, L. Labroisse Erben, Daniel Ebel Erben, Mcdicinalrath Dr. Kehrer, Dr. Melchior, Dr. Bogt, Christian Jughard, Friedrich Schwan, August Weidig Wwe., von den Meinigen und noch verschiedenen anderen. Der Anfang wird am Neuenweger Thor und Nachmittags 2 Uhr auf der Stefans- mark gemacht. Gießen, den 15. Juni 1885. 4460___________________ Müller. Heugras- Versteigerung. Freitag den 19. Juni d. I., LVormittags 9 Uhr, soll das diesjährige Heugras der Gemeinde Königsberg von circa 95 Morgen auf dem Nathhause daselbst meistbietend versteigert werden. Königsberg, den 13. Juni 1885. Der Bürgermeister 4448 Scherer. Heugras- Versteigernng. Das diesjährige Heugras in den Freiherrlich von Nord eck zur Rabenau'schen Wiesen und Gärten soll Donnerstag den 18. Juni in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden, nämlich: a) Vormittags 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alten-Buseck und b) Nachmittags 1 Uhr von 2^ Morgen in der Gemarkung Trohe. Rabenau, am 15. Juni 1885. ,, /.•)? » 4: Coppt^ l- l Motti. Lohei'S' Heugras- oerjletflerung bei der Stadt Gießen. Kontag den 22. und Dienstag den 23. Juni d. I., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Heugras von den städtischen Mesen versteigert werden, und zwar: Montag den 22. Juni von den Wiesen vor der Neustadt am Neuenwegerchor, am Fürstenbrunnen m Wieseckthal und im Hegstrauch. DienStag den 23. Juni von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteren Stolzenmorgen iniib am Altentisch. Die Zusammenkunft ist Montag den 22. Juni am Neustädterchor' und Dienstag den 23. Juni in den Ochsen- ivirsen. Die Großh. Bürgermeistereien ;ber umliegenden Orte werden ersucht, te in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 10. Juni 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ~ _____A. Bramm._____4452 Donnerstag den 18. Juni, Mittags 2 Uhr, roinb in dem Ed. Noll'scheu Hause, Neustadt 49, eine Parthie Mehl, ca. 25 Sack, sowie 1 Pferd, mehrere Schweine, wobei ein Zucht- sHwein mit Ferkeln, 17 Schafe, Nirodwagen, sonstige Wagen und Oeeconomiegeräthe, Backerholz rc. versteigert. He Schmal! □ 000000000000000oodoo □ ö Bergmannes Sahnwasser unübertroffen gegen Zahnschmerz, reinigt und conservirt die Zähne und gibt dem Munde angenehmsten Wohlgeruch. — Vorräthig in Fl 60 H und 1.20 in Carl Schwaab’* Delicatessenhandlung. 100000001000000001 3214 8 o Herren- und Knaben-Hemden Anfertigung nach Maß auch in jeder Weite vorräthig, sowie Kragen, Manschetten, Henrden- Ginsätze, Borhemden, Taschentücher, stets das Neueste in ShlLpsen, Hosenträgern, Glaev- und Sommer-Handschuhen, empfiehlt zu billigen Preisen 2840 ffff. Iffübstitunen. Zichener ConcertdJerem. Sechstes Concert Mittwoch den 24. Juni 1885, Nachmittags präcis 5 Öhr, sind zu haben in dem 4339 Die wirksamsten Desinfektionsmittel Kaufmännische Kranken - und Begrabnißkaffe Gießen, E. H. Constitöirende Generalversammlung Drogengeschäft von tto Schaaf, Seltersweg 39. Dienstag den 16. Juni, Abends 8'/2 Uhr, im Frankfurter Hof. Tagesordnung: 1) Bericht des Ausschusses und Vorlage deS vom KreiSauSschutz genehmigten Status. 2) Wahl des Vorstandes und der Revisoren. 3) Erlängung weiterer Anträge. Wir laden dringend zu zahlreicher Betheiligung ein mit dem Bemerken, daß Diejenigen bie in § 4 des Statuts festgesetzten Vergünstigungen und das Recht der Berathung und Abstimmung in der Generalversammlung genießen, die bis dahin ihren Beitritt zu unserer Kaffe erklärt haben. Bureaudeamte können auch beitreten. (Ende 3/47 Uhr) zur 200jähr. Geburtsfeier «loh« Seb« Bach’s, in der Stadtkirche unter Leitung des Grossh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Adolf Felchntr und gefälliger Mitwirkung der Frau Professor Amalie Joachim aus Berlin, des Herrn Musikdirector und Organisten Emil Kayser aus Hagen und des akademischen Gesangvereins. FROO-R AMM. 1. Präludium und Fuge in A-moll für die Orgel. 2. Motette: „Lob und Ehre und Weisheit“ etc. für achtstimmigen Chor. 3. Arie : „Schlafe mein Liebster“ aus dem „ Weihnächte- Oratorium“. 4. Fantasie und Fuge in G-moll für die Orgel. 5. Arie mit Chor : „Ach, wo ist mein Jesus hin“ aus der „Matthäus-Passion“. 6. „Actus tragicus“, Cantate für Chor und Solostimmen mit Orgelbegleitung. 4467 ■= c2 i §6 - N ■X -ö r «1 ,E ® C = .2 o-S O 5. CD - =»» Listen behufs Beitrittserklärungen liegen in der Exped. des Gießener- Anzeigers, am Abend der Generalversammlung im Lokale und bei dem Unterzeichneten auf, wo auch jede' Auskunft bereitwilligst ertheilt wird. Gießen, den 10. Juni 1885. Im Auftrage: 4360 With. Höser. Vermietungen. 4456 Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer nebst Zubehör, pr. 1- October zu vermiethen- August Wehn. 4405] Schön möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Bleichstraße 11, 2. Stock. 2773 Das von Herrn Staatsanwalt Zimmermann bewohnte Logis ist, per 1. Juli beziehbar, zu vermiethen. Bismarckstraße 6. ' 3804 Fein möbl- Zimmer mit Cabinet per 1. Juni zu vermiethen. 9 Schulstraße 9. 3962 Ein Logis mit 4 Zimmern und sämmllichem Zubehör, parterre, ist ander- weit zu vermiethen, 1. September beziehbar. Zu erfragen bei Ludw. Schmidt, Grünbergerstr- 27. 4346 Ein Logis an ruhige Leute zu vermiethen.__Bachgasse 19. 4366 Ein möblirtes Zimmer und ein Pferdestall zu vermiethen. Eichaärten 12, an der Grünbergerstraße. ' 3331]" Familienlogis: 3 Zimmer und Küche 2C., zu vermiethen im _______________Darmstädter Haus. 4325 Hammstraße 27 zwei Familien- wohnungen zu vermiethen. 4266 Gut möblirtes Zimmer m. Cabinet zu vermiethen. Marktstr. 9. 4146 Ein Logis von 3 Zimmern Küche rc- zu vermiethen und bis zum 1. September zu beziehen. Balth. Strauch. 35b8 Ein Familienlogis von 5 Zim- mern zu vermiethen. Bahnhofstr. 57. 3824 Die von Metzgermeister Herrn E..Harms innegehabte Wobnung an der Grünbergerstratze, best. a- 7 Zimmern, Laden, Küche, Keller. Schlachthaus, Stall, Remise und Garten, ist vom 1. Aug. l. I. ab, getrennt oder zusammen, zu vermiethen durch I. Blitz. Vermischte Anzeigen. 4457 Gestern, Sonntag, wurde auf dem Fahrwege vom Schiffenberg nach hier ein seidener Sonnenschirm verloren. Gegen Belohnung adzugeben auf der Exv.'d. d- Bl.__ Heuer Z sowie 2 tüchtige Arbeiter finden Beschäftigung bei Andr. Euler. Gesucht *“ wird ein braves Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit- Frau August Wehn. 4458] Pserdeknecht und Arbeiter gesucht. Aug. Schlessinger.— 4451 Ein solides Buffetmädchen, sowie Mädchen für Küche und Haus finden Stelle Frau Hüttenberger, Westanl. 15. 4450 Zwei unmöblirte Zimmer in guter Lage für sofort zu miethen gesucht- Kranz, Baumeister- Gefl- Off, i. d- Exp- d- Bl- erb. Mr eine Dame, welche einige Zeit in Zurückgezogenheit zubringen will, wird in nächster Zeit Unterkommen auf dem Lande gesucht. Offerten bef- u. N. 5329 Rudolf Mosse, Frankfurt a. SR.4363 4316 Verwittweter Beamter in mittlerer Stadt, mit vier Söhnen (18,16, 14, 13 Jahre) sucht gebildete Haushälterin, die auch erziehlich einzugreisen versteht. Bedingungen erbittet man unter D. T. L. auf die Exped. d- Bl-' Kamillen kurzgepflückte Blüthen, frisch und gut getrocknet, kauft das Drogengeschäft von Otto Schaaf, 4340 Seltersweg 39. 43'7 Ein braves tüchtiges Dienstmädchen, welches gute Zeugnisse besitzt, wird für Hausarbeit gesucht. Näheres in der Exped- d- Bl._________ Der Verzinner ist noch da, aber nur noch kurze Zeit- 4426 Z. Dirpny, Seltersthor- 4341 Für mein Drogen-, Chemikalien- und Farben-Geschäft fache ich einen Lehrling zu baldigenr Eintritt. Otto Schaaf, Drogist. 4436 Ein williges braves Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. _____________________Seltersweg 79. Ein Mädchen vo-' 14 bis 16 Jahren in ein hiesiges Geschäft gesucht Näheres bei der Exped. d. Bl. Preise der Karten für Nichtmitglieder, welche in der Ricke r’schen Buchhandlung und W. Rudolph’schen Musikalienhandlung zu haben sind: Sperrsitz . 3