**' IlflllÖFQ sliaare rt von 2. NLSS ^chtvaad. 57 ungen. L,n iroeiftn §tou vennietben. armstüdtrr Haus. s»ss* d»^oe««e* Tknr. ^ne J iätigke11 e‘e- an, 5' Strasse 47. er« ;*Ä“ Innigen. on 5 Zimmern |u ied. h. Nl. ______ )ienstmäda'cnund gesucht von N». 13 Freitag den 10. Januar 1883 Bnrtflil : Schulstraße 7. Prell vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring« rU*n. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 60 1'. tr&eint täflliü mit «uonlhine be8 Montag». Amtlich«! Hheil. Gießen, am 9. Januar 1885. Betreffend: Die Ausführung der Uebereinkunst zwischen Deutschland und Belgien über den Schutz an Werten der Literatur und Kunst. Das Großhcrzoglichc Kreisamt Gießen a» «ro-herzogliche» Polir-iamt Gi-ß-a und an di- Großherroglichen »ürg-rm-isterei-n d-S «reifes mit Ausnahme von Gießen. 3nbem wir Sie auf nachiolaende, im Regierungsblatt Nr. 1 publicirte Bekanntmachung Grobherzoglichen Ministeriuinr der Innern und der Justiz und auf die weiter folgende Bekanntmachung des Reichskanzlers verwegen, beauftragen wir Sie, bezüglich der in Folge der oblgen Ueberernkunft uochweMg wttdeÄen Eintragung und Stempelung der^Exemplare von" Schriftwerken rc., sowie der zur. Herstellung jener dämmten Bornchtungen nach den von dem B»nd«sratb des Deutschen Reich» dessall« festgesetzten AurführungSbestimmungen genau zu verfahren. n . ®ie in S 6 der Bekanntmachung de« Reichskanzlers erwähnten Verzeichnisse, für welche Ihnen auf Antrag Muster zugefandt werden, wollen Sie b>» zum 15. März L I. an uns einsenden. „ • vr. Boermann. Bekanntmachung Rautenbüsch. Fing *3. zulegen. S *. *) Die DorgeitbriebeneH Muster werden den detheiligten OrtSpoliieibehörden Lurch dir Großh. Kreisämter mitgetheilt werden. Die Exemplare selbst, welche mit Hülse gestempelter Vorrichtungen und innerhalb des vereinbarten Zeitraums hergestellt worden sind, bedürfen eines Stempel« nicht. Auf Verlangen sollen sie indeflen ebenfalls amtlich abgestempell werden: Wer Exemplare der bezeichneten Art abgestempelt zu haben wünscht, hat dieselben bis zum 11. Februar 1889 einschließlich der gedachten Behörde vor- erlassen: S 1. Gemäß den Bestimmungen des zu der deutsch-belgischen Uebereinkunst vom 12. December 1883 gehörigen Protokolls dürfen diejenigen beim Inkrafttreten dieser Uebereinkunst, dem 11. November 1884, erlaubterweise bereits hergestellten Exemplare von Werken der Literatur und Kunst (Schriftwerke, Abbildungen, musikalische Kompositionen, Werke der bildenden Künste), deren Herstellung nach den Vorschriften der Uebereinkunst nicht mehr gestattet sein würde, auch ferner verbreitet und verkauft werden, vorausgesetzt, daß sie innerhalb dreier Monate, vom Inkrafttreten der Uebereinkunst ab gerechnet, amtlich abgestempelt werden. Unter der gleichen Voraussetzung darf der Druck solcher Exemplare, wenn deren Herstellung beim Inkrafttreten der Uebereinkunst erlaubterweise im Gange ist, vollendet werden. Wer sich daher im Besitze von Exemplaren der im Absatz 1, 2 erwähnten Art befindet, hat dieselben bis zum 11. Februar 1885 einschließlich der Polizei- behörde seines Wohnortes zur Abstempelung vorzulegen. Sortimentsbuchhändler, Kommissionäre :c., welche solche Exemplare besitzen, können dieselben Namens der Verleger oder ihrer Auftraggeber zur Abstempelung vorlegen, ohne daß es einer besonderen Vollmacht bedarf. 8 2. Die Polizeibehörde stellt ein genaue- Verzeichniß der ihr vorgelegten Exemplare nach dem nachstehenden Muster A*) aus und bedruckt demnächst jedes einzelne Exemplar mit ihrem Dienststempel. S 3. Gemäß der im Eingänge des § 1 erwähnten Bestimmungen dürfen ferner diejenigen beim Inkrafttreten der Uebereinkunst vorhandenen, bisher erlaubter- weise angefertigten Vorrichtungen — wie Stereotypen, Holzstöcke, gestochene Platten aller Art, sowie lithographische Steine —, deren Benutzung nach der Uebereinkunst untersagt sein würde, während eines Zeitraums von vier Jahren von dem Inkrafttreten der Uebereinkunst ab zur Anfertigung von Exemplaren benutzt we-den, vorausgesetzt, daß diese Vorrichtungen innerhalb der im § 1 erwähnten dreimonatlichen Frist amtlich mit einem Stempel versehen werden. Wer sich daher im Besitze von Vorrichtungen der bezeichneten Art befindet und dieselben noch ferner zur Herstellung von Exemplaren benutzen will, hat die Vorrichtungen bis zum 11. Februar 1885 einschließlich der Polizeibehörde seines Wohnortes vorzulegen. Bekanntmachung, die Autsührung der Uebereinkunst zwischen Deutschland und Belgien über den Schutz an Werken der Literatur uxb Kunst betreffend. I« AursÜhrung der Uebereinkunst zwischen Deutschland und Belgien, betreffend den Schutz an Werken der Literatur und Kunst, vom 12. December 18,3 »Ä-S« KÄÄVÄ-«. i- >«— Betreffend: Die Ausführung der Uebereinkunst zwischen Deutschland und Belgien über den Schutz an Werken der Literatur und Kunst. Zur Ausführung der Uebereinkunst zwischen Deutschland und Belgien, betreffend den Schutz an Werken der Literatur undfunstvoml^ Dec^ 1883 vublicirt in Nr. 24 des Reichsgesetzblatts für 1884, hat der Herr Reichskanzler m Nr. 52 des Centralblattes für das Deutsche Reich vom laufenden Jahre die in Abdruck nachstehende Bekanntmachung ertasten, welche unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß bie Orküpolizeibthörden des Großherzogthums mit entsprechender Anweisung versehen worden sind. Darmstadt, am 30. December 1884. _ Großherzogliche» Ministerium de» Innern und der Justiz. Die Polizeibehörde stellt ein genaues Verzeichniß der ihr vorgelegten Vorrichtungen nach dem nachstehenden Muster B auf und bedruckt die Vorrichtungen demnächst unter thunlichster Schonung derselben mit ihrem Dienststempel, und zwar in einer Weise, welche die Erhaltung des Stempelzeichens möglichst sicherstellt. „ Sie stellt ebenso ein genaues Verzeichniß der mit jenen Bornchtungen hergestellten ihr vorgelegten Exemplare nach dem im § 2 erwähnten Muster A auf und bedruckt demnächst jedes einzelne Exemplar mit ihrem Dienststempel. s 5. Ob die Herstellung der Exemplare oder Vorrichtungen nach dem bisherigen Vertragsrechte erlaubt war, hat die Polizeibehörde nicht zu prüfen, dagegen hat dieselbe die Stempelung zu verweigern, wenn sie ermittelt, daß die im § 1 bezeichneten Exemplare oder die im § 3 bezeichneten Vorrichtungen erst nach dem 11. November 1884 oder die im § 3 bezeichneten Exemplare mit Hülfe ungestempelter Vorrichtungen oder erst nach dem 11. November 1888 hergestellt worden find. S 6- Die Verzeichnisse*) (§§ 2, 4) werden binnen 6 Wochen nach ihrem Abschluß von der Polizeibehörde an die zuständige Centralbehürde im GeschastS- weqe einqereicht und von der letzteren aufbewahrt. Einer Anzerge, daß bei der Polizeibehörde Exemplare oder Vorrichtungen zur Abstempelung überhaupt nicht vorgelegt worden sind, bedarf es nicht. § 7. Für die Eintragung und Abstempelung der Exemplare und Vorrichtungen werden Kosten nicht erhoben. Berlin, den 18. December 1884- Der Reichskanzler- In Vertretung: v. Boetticher. ») Die vorgeschriebenen Muster werden den beteiligte* Ortspoli-eibehördev durch die Großh. Kreisämter mitgetheilt »erden- Politische Ueberficht. Gießen, 15. Januar. Die Auslassungen des Fürsten Bismarck über seine colonial- Politischen Absichten, anläßlich der Kamerun-Debatte in der Samstag-Sitzung des Reichstages, haben auch int Auslande die verdiente Beachtung gefunden. Hauptsächlich in England beschäftigt man sich eingehend mit denselben, was ja bei den mannigfachen Berührungspunkten zwischen der colonialen Politik Deutschlands und Englands auch erklärlich erscheint. Erfreulich ist es nun, oaß sich oie tonangebenden Londoner Blätter ausnahmslos zustimmend zu den betr. Er- klärungen des Reichskanzlers aussprechen. Die „Times" sagt, sie beeile sich, das richtige Gefühl und den guten Sinn dieser Erklärungen hervorzuheben. Daß einzelne delicate Fragen zwischen England und Deutschland entstehen könnten, sei wohl möglich, doch liege kein Anlaß zu ernstlichen Mißverständniffen vor. England sei verpflichtet, die legitimen Rechte der übrigen Mächte zur colonialen Ausdehnung zu achten. In Europa habe England Deutschland stets als eine große Sicherheit für den Weltfrieden angesehen. Ebenso liege auch in der Entfaltung von Colonisations-Unternehmungen Seitens Deutschlands kein Anlaß zu Beunruhigungen. Der „Standard" sagt, mit Deutschland deshalb zu streiten, weil es genommen habe, was England hätte vor ihm nehmen können, fei lächerlich. Nichts sei einer großen Natron unwürdiger, als vage unpraktische Eifersüchteleien. Die „Daily News" schreiben, so weit sie sähen, habe die deutsche Colonialpolitik überall der unverständigen Panik, welche sie zuerst in England erregt habe, den Boden entzogen. — Man kann diesen Umschwung in der öffentlichen Meinung Englands gegenüber der deutschen Colonialpolitik nur mit Genugthuung constatiren. Der Reichstag beschäftigte sich in seiner Sitzung vom Montag mit denjenigen Theilen des Militär-Etats, welche der Budget-Commission zur Vor- berathung überwiesen worden waren. Die Dircussion bewegte sich im Allgemeinen in den Grenzen der Sachlichkeit und bot keine sonderltch an Interesse hervorragenden Momente dar. Eine längere Debatte verursachte nur Cap. 19 (höhere Truppen-Besehlshaber), in welchem die Errichtung eines Kavallerie- Divisionsstabes beim 1. Armee-Corps, zweier Landwehr-Jnspectionen beim 1. und 2. Armee-Corps und eines Landwehr-BrtgadestabeS in Berlin gefordert wird. Die Commission beantragt, die beiden erstgenannten Positionen zu bewilligen, dagegen die letztgenannte zu streichen. Hiermit wird zugleich die Debatte über den in Cap. 24 geforderten neuen activen Regiments-Commandeur beim Landwehr-Bezirks-Commando in Berlin verbunden, den zu bewilligen die Commission vorschlägt. Namentlich über letztere Forderung war bte Verhandlung eine sehr ausgedehnte; dieselbe endete mit Annahme der Commissions- Anträge. Eine langwierige Discussion verursachte auch Cap. 20 (Gouverneure, Commandantett und Platzmajore), bei welcher die Erörterung über die in verschiedenen Garnisons-Städten Seitens der Commandantur erlassenen Verbote für das Militär, gewisse Wirthschaften zu besuchen, eine Hauptrolle spielte; die Debatte schloß mit Annahme des Capitels, während der Antrag Richter auf Fortfall der Commandanten in einer Reihe größerer Städte abgelehnt wurde. In der am Dienstag gefolgten dritten Lesung des Nachtrags-Etats ist die Forderung bezüglich der Küsten-Fahrzeuge für den Gouverneur von Kamerun genehmigt worden. Die letzten officiellen Meldungen aus Kamerun lcissln erkennen, daß daselbst die Ruhe wieder hergestellt ist und daß weiteres Blutvergießen ausgeschlossen erscheint. Das Haupt der Empörung scheint der Häuptling Lock Pre'sa gewesen zu sein, hinter den sich die deutschfeindlichen Elemente gesteckt haben, um ihn gegen die Deutschen aufzustacheln. Wenigstens deutet hieraus der Umstand hin, daß eine Bekanntmachung des Admirals Knorr weiße Mitschuldige der Aufständischen mit Ausweifung bedroht. Man darf nur wünschen und hoffen, daß die blutige Lection, welche unsere tapsern Blaujacken jenen milden Stämmen ertheilt haben, die nunmehr unter der Oberhoheit Deutschlands stehen, ihre Fruchte tragen wird und daß der erste Blutzoll, den das deutsche Volk an den „dunkeln Continent" gezahlt, kein vergeblicher gewesen ist. Die Gerüchte über eine bevorstehende Ministerkrisis in Oesterreich werden von Wien aus dementirt. Insbesondere werden die über den angeblichen Rücktritt des Handelsministers Baron Pino von der Presse gebrachten Mittheilungen als tendenziös erfunden bezerchnet. Zu letzteren hatte die bekannte Affaire der Brunner Handelskammer-Wahlen Anlaß gegeben, durch deren Ausgang der österreichische Handelsmtnister schwer compromittirt sein sollte; dem scheint nun doch nicht so zu sein. Während das Cabinet Gladstone seiner Annexionslust an der Küste Südost-Afrikas die Zügel schießen läßt, nimmt es bezüglich der von der neuseeländischen Colonial-Regierung geforderten Annexion der Samoa-Inseln geradezu eine ablehnende Haltung ein. Lord Derby, der englische Coünial- Minister, hat auf diese Forderung in einer Weise geantwortet, welche eine Ausführung des Verlangens als durchaus unwahrscheinlich darstellt. Die englische Regierung würde sich durch die Annexion der Samoa-Inseln oder auch nur durch Uebernahme des Protectorats über dieselben einer flagranten Verletzung des Vertrages vom Jahre 1879 schuldig machen, demzufolge die Samoa-Jnseln unter dem gemeinsamen Schutze Englands, Deutschlands und Nord-Amerikas stehen. In der Schweiz haben am Sonntag die Ersatzwahlen zum Nationalrath stattgefunden, wobei in Bern 4 Candidaten der Linken und 1 Ultramontaner gewählt wurden. Dagegen unterlag in Zürich der Candidat der Centrumspartei — die, beiläufig gesagt, mit der deutschen CeutrumSpartei nur den Namen gemeinsam hat — dem Candidaten der Arbeiter, woraus man den Schluß ziehen kann, daß sich die Socialdemokratie nunmehr den Eintritt auch in die gesetzgebenden Körperschaften der Schweiz erzwungen hat. Die werkthätige Theilnahme, welche man beutfcherseitS den von den jüngsten Erdbeben betroffenen Provinzen Spaniens entgegenbringt, hat jenseits der Pyrenäen ihre Beachtung gefunden. Die spanischen Zeitungen sprechen ihren Dank für die in Deutschland anläßlich der Erdbeben in Spanien kund- gegeben Sympathieen und für die vom deutschen Comit6 in Aussicht genommene Hülse aus. Gleichzeitig wird aus Madrid berichtet, daß König Alfonso auf seiner Reise, die er nach den so schwer heimgesuchten Provinzen unternommen, in Granada und Malaga enthusiastisch empfangen worden ist. Der türkische Sultan hat einen seiner Minister, Hassan Fehmi Pascha, in einer diplomatischen Mission nach London entsendet- Auf der Rückreise von London nach Konstantinopel wird Hassan Fehmi Pascha auch Paris, sowie Berlin und Wien berühren Man glaubt allgemein, daß der außerordentliche Gesandte des Sultans die Aufgabe habe, die Mächte mit den Anschauungen her Pfotts hinsichtlich der egyptischen Frage bekannt und derselben geneigt zu machen. t , In der zwischen China und Japan schwebenden Streüfache wegen Korea ist von beiden Staaten übereinstimmend beschlossen worden, bie Vermittelung der Vertreter Deutschlands, Englands und Nord-Amerikas anzurusen. —1. Darmstadt, 14. Januar. Voraussichtlich wird die dritte ordentliche evangelische Landessynode Anfangs Februar zu einer etwa achttägigen Session zusammentreten. . L f r . Darmstadt, 13. Januar. Wie verlauttt, roirb bei Gelegenheit der Berathung der wichtigen, in ihrer Tragweite im Publikum noch keineswegs vollständig gewürdigten Gesetzesvorlage wegen Normirung des Ausschlags der Gemeinde-Umlagen Der eventuelle Antrag gestellt werden, hinsichtlich der Einkommensteuer zweiter Abtheilung nur die halben, für die höheren Einkommmen aber die ganzen Einkommensteuer'Capitalien zuzuziehen, ein Modus, durch welchen man die allzu harte Belastung Derjenigen, welche nur von ihrer Hände Arbeit leben, vermeiden will. Es ist dies ein Gesichtspunkt, der volle Würdigung und sicher die ernsteste Erwägung verdient und hinsichtlich dessen eine allgemeine Beurtheilung und Kritik sehr am Platze sein dürfte, zumal alleroings in manchen Gemeinden — die Verhältnisse sind bekanntlich sehr verschieden — recht gut Verhältnisse obwalten können, die eine derartige Rücksichtnahme recht- fertigen. (Neue Hess. Volksbl.). Berlin, 14. Januar. Die bereits angekündtgte Zolltarifnovelle ist heute an den BundeSrath gelangt, auf dessen morgiger Tagesordnung sie bereits steht. Sie bat, wie jetzt bekannt wird, bereits den Einzelregterungen Vorgelegen. Ich erfahre über dieselbe, daß sie aus drei Paragraphen besteht und durchaus nicht nur die Ge- tretdezölle, sondern etwa 20 Positionen enthält. Die in der vorigen Session unerledigt gebliebene Zolltarifnovtlle, sowie die abgelehnte Holzzollerhöhung erleben in der jetzigen Novelle im Wesentliche ihre Auferstehung. DaS Wichtigste und neu sind die versuchten Getretdezölle. Es sollen versucht werden Weizen pro Doppelcevtner auf 3 Jü (jetzt 1 JÄ), Rogaev, Hase?, Hülsenfrüchte, Gerste und Buchweizen auf 2JL (jetzt theilS 1 JL, thetls 50 ^), Raps und Rübsaat auf 1 JL (j tzt 30 H), Malz auf 3 (jetzt JL 1.20), Anis, Koriander, Fenchel, Kümmel auf 4 (j tzl 3 JL). Mühlensabrikate auf 5 JC. (i fct 3 Jt), Weinbeeren auf 15 JL Die Holzzölle sind für roheü und für unbearbeitetes Holz tn gleicher Höhe wie m der vorigen abgelehnten Vorlage, für bearbeitetes noch höher angesitzt. Branntwein aller Art, auch Arrac, Rum, Franzbranntwein rind versetzte Branntweine in Fässern und Flaschen auf 80 JL. (jetzt 48 JLY Schaumweine tn Flaschen auf 80 JL (jetzt 48 Jt), Damast auf 120 (jetzt 60 JL), feuerfeste Steine auf 50 JL Schmelztkegel auf 2 JL Accommodtrte Nähfaden und Nähzwirne sind wesentlich erhöht. Die erste und zweite Stufe bei Garne, also Nr. 1 bis 8, englisch, sind zusawmengezogen und auf 5 JL erhöht. Ferner sind noch die Zölle auf Otte erhöh'. (F- Z ) Berlin, 14. Januar. (Reichstag.) In der heutigen Sitzung beS Reichstags stand bte wettere Ausbildung der Arbeitsschutzgesetzgebung zur Berathung, eine Materie, die eine sehr etngchende und ausgedehnte Diskussion erforderte, weil von fsft ollen Parteien zu dem ursprünglichen Anträge der Cmtrumspartet Abänderungen vorge- sSlagen waren, deren Erörterung freilich heute nicht beendet werdcn konnte, sondern schließlich auf morgen verschoben werden mußte. Abg. Frhr. v. Hertling (Zentrum) beantragt für seine Partei die Vorlage etneS Gesktz-S, nach dem Arbeit an Sonn- und Feiertagen, vorbehaltlich einzelner Ausnahmen, verboten, ferner die Kindlr- und Frauenarbeit tu Fabriken eingeschränkt und dir MaximalarbettSzeit erwachsener männlicher Arbeiter geregelt wird. Dazu schlägt Abg. Lohren (Reichspartei) vor, daß weiblich- Personen in Fabriken weder an Sonn- und Festtagen, roch zur Nachtzeit beschäftigt werden dürfen und präc firt die letztere Bestimmung für bte Zeit von 8V2 AbendS bis 51/* Morgens. Die nattonalltbcrale Partei tritt mit pofiitven Vorschlägen nicht hervor, sondern will die verbündeten Regierungen ersuchen, darüber Erhebungen anzustellen, wie wett in den verschiedenen Betrieben die Sonn- und FeiertagSarbett etnzuschrünken ist, da bei der Kinder- und Frauenarbeit Unzuträgllchketten zu Tage treten, inwiewett deren Arbeitszeit mit Rücksicht auf die allgemeinen ErwerbSverhültnissr eingeschränkt werden kann und ob bte Beschäftigung der Frauen tn den Betrieben während der Nacht zu verbieten ist, des Weiteren, über die Arbeitszeit erwachsener männlicher Arbeiter, insbesondere darüber, ob die gesetzliche Regelung einer Mrx'malarbeitszett überhaupt nothwendtg erscheine und ob und inwieweit sie den Jntercssen der BetrtebSunternehmer und der Arbeiter entspricht. Bei diesen Erhebungen, so wird ganz besonders gewünscht, sollen vornehmlich BetrtebSunternehmer, Arbeiter und die Fabriklnspectoren vernommen werden. Weitere Anträge zu dieser Materie liegen außerdem noch von den Abgeordneten Kropatschrck und v. Göler im Vereine mit Kleist-Retzow, sowie vom Abgeordneten Stöcker (Siegen) vor, die indessen nur unwesentlich von den anderen Anträgen abweichen. An der Diskussion bethriligten sich zur V-7tr.ttung ihrer Vorschläge dir Abgeordneten v. Hertl'ng, l'obren, v. Göler und Bubl, von denen der erstere besonders betonte, daß bei all diesen socialen Versuchen und Verbesserungen bte Hülfe der Kirche nicht entbehrt werden könne. Seitens der sonaldemokratischen Partei e« klärt sich der Abgeordnrte Schuhmacher in wortreicher, aber sonst mcht weiter bedeutungsvoller Rede für den Antrag v. Hertltng. Die Debatte wird morgen fortgesetzt. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondenz-Bnrea«. Berlin, 14. Januar. Wie die „Poft" hörte, handle es sich um eine Verdreifachung der Zölle für Weizen, Hafer, Gerste 2c. und um eine Verdoppelung des Zolles für Roggen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, daß China eine Anzahl ehemaliger deutscher Militärs, welche jetzt als Privatleute in voller Unabhängigkeit lebten, als Armee-Jnftructoren engagirt habe. Die Rcichsregierung könne dieselben dabei weder fördern, noch hindern; solchen Militärs aber, welche zum deutschen Heere noch in einem dienstlichen over im Reserve-Verhältniß stünden, würde sie bei der von Anfang an dem französisch-chinesischen Conflicte gegenüber bewahrten ftricten Neutralität die Betheiligung an derartigen Geschäften nicht gestatten. — Morgen Nachmittag wird eine Commissions-Sitzung der Congo-Conserenz stattfinden. — In der heutigen ersten Sitzung des geschaftsführenden Ausschusses des Hülrs'Comttös für die Opfer des jüngsten Erdbebens in Spanien wurde zunächst beschlossen, die Veröffentlichung des Aufrufes fefort zu bewirken, dem Kronprinzen hiervon Anzeige zu machen und denselben zu bitten, bem Unternehmen seine Unterstützung zu gewähren. Ferner wurden Maßnahmen beschlossen, um Sammlungen in den weitesten Kressen der Bevölkerung anzuregen. Die Veranstaltung besonderer Unternehmungen Zwecks der Sammlungen wurde einem kleineren Comitö übertragen- Kopenhagen, 14. Januar. Die Quarantäne - Maßregeln gegenüber den Provenienzen aus sämmtlichen französischen Häfen sind von heute an aufgehoben. Straßburg i. E., 14. Januar. Gelegentlich der Festtafel zu Ehren der Mitglieder des Landesausschuffes hielt der Statthalter Frhr. v. Manteuffel eine längere Rede, in welcher er auf seine früheren Reden zurückkam und hervorhob, daß, wie er schon bet früheren Anlässen auseinandergesetzt, baß Reich dem Lande die vollen Vcrr Aribtk nsttl, (, » I««««•*1 ®,r‘01 flttitn. ÄS* shs? Am >,!i b'' 4 1. Bür. bi Äirät b Stwtzr 2. W b tote Stafta 179 vuoohmtn btt Mtow Dir zto Ei utb 337 MerM noch 37 nachlttM Die WM Uutkls-Mell erlM mH der MM Snn uab bflS Mreffe bl AWM wahre Der Ukbergarig Mila® gegenüber fi fäll), wir bte eivfch!^ Noch weniger b über die MM-Weser Nicht seriiger als 24 einen zur flubem Seit Mdig rangirt, außer M-rzstge. ^erzu fi zu vchrin ha R avgrsrhen. Es f H ttnjlMt Dottomn ist M rin Wunder zu Man km im holten, ohne auch n zu 'M r„ 3« s'ühem 3 ber Nähe bt8 tzW grstcherten Vnkrdr einem so höchst 6e| mlitelnden Miau,-l , .„Die Wnbah ^Slichea, wohl em. dlndullg des füböfti btnn blt sonder, NWöe kommen Am Ko fa Äjh e es sich um eine in eine teW AnB eN* ÄfS G-nüb-r M# j'w®** °! bitte",.be, n Slnenng ir. 6!terUtf®“I,e Zammlung-u .w» S‘5 nb von V* hrt SW’ a zu nteuff^ fl>'e tr -vorhob'$in ?&s Wa SS*“ dtt voll. rN bei ©e> butt Wft ite reiht, a.te jX’“' •^‘non unerUb'at en in brr U|fl(n [eu stad blt ie“ Zentner auf 3 x 2^c (töt Ihn!» r auf Z x (jetzt Mühlenfabrikakt r rohes und für Triage, fflr be. ■i Rum, Franz» (jetzt 48 Jt), •< w 60 4 e NLhsadrn uh arve. alfo Nr. 1 er strd nod) blt «• »L 8 bcß Ret-Stag» mg, eint Materie, 'II von fift ollen nberungen uorgt, u tonnte, fonbtrn die Vorlage dncl jefrtr AuSnahmev, iffchrünkt uno blt rfonen in gabtiftn trben dürfen unb V< Morgens, it hervor, fonbnn ^stellen, wie weit ifchrünken ift, bn Inwiewett deren geschränkt roetben tnb der NM |u -er Arbeiter, Ivö- lettßiett überhaupt drltbfiur.tetntfaer Inders gnoüvs-t, eclortn mommen \ den Abgeordneten vom Abgeordneten anderen Nnlrögen Vorschläge die Ab« )er erstere besonder jfe Hülfe der RW Sbaeordnctk SLvk- Rrd- für den An, Gtngehandr. Gießen, 14. 3annar. Am Vormittag bei 5. d M sind dem Herrn Bürgermnstec Stramm tu Gießen iwet Eingaben an bte Stadtverordneten-Versammlung übergeben worden: 1. Bttr. den Uedergang über bte Oberhessischen Eisenbahnen an der katholischen Kirche dahier, sowie die Verbindung Del oberen ThetlS dec Frankfurter Straße und der Wilhelm!,Straße mit den Bahnhöfen. 2. Betr. btt Straßenzustände in der Nähe bei Bahnhofs. Erstere Eingabe war unterfdbruben von 137 Bewohnern der Stadt und von 179 Bewohnern dec benachbarten Ortschaften, wozu noch 10 nachträglich erfolgte Unter, schrlften von Gießener Vürgrrn kommen. Die i-nefte Eingabe amv fo^ar mit 342 Unterschr'ften von hirsigen Einwohnern ur.b 337 Unterschritten von Einwohnern der benachbarten Ortschaften bedeckt, wozu noch 87 nachträglich erfolgte Unterschriften au« Gießen zu zählen sind. Die BLgeoerhältnlsse sind in der That der Art, daß die große Anzahl von Unterschritten erklärlich ist und eS stebt zu hoffen, daß bte Vertretung unserer Stadt m»t der nöthigen Energie geeigneten Ort! vorgehen werde, um bnl Änsehen der Stadt unb dal Interesse der dutL dal Verfahren der betreffenden Eisenbahn-Dtrecttonen '^schädigten zu wahren. _ t Der Uebergana an der katholischen Kirche ist In einer der Stadt und bem Publikum gegenüber so rücksichtslosen Wetse angelegt, daß man wahrlich nicht begre fen kann, wie die einschlägige Behörde dirtz überhanyt dulden konnte. Roch weniger begreiflich Ist b?r so ungebührlich lange geduldete sogen. Uebergang über bte Main-Weser- unb Cöln-Gtctzener Bahn bet der Rüsing'schen Wirthschast. Nicht weniger all 24 Stser.bohnfchientn liegen auf diesem Uebergang, welcher von ber einen zur andern Sttte ca. 54 Meter Brette hat. Tag unb Nacht wird herauf b:- stävdig ranglrt, außerdem pafftun denselben täglich 43 Personenzüge und zahlreiche Güt rzstge. Hierzu kommt noch, daß b und Ausland weit unb breit an den Bahnhöfen Umschau halten, ohne auch nur entfernt einen solchen Uebergang, wie den hkr gerügten, zu sehen. In f> Oberen Jahren, all nur zwei Geleise vorhanden waren, hat man bet einem verhältnißmäßig geringen Verkehr eS für nötb’n befunden, eine fol'de Fahrbrücke in der Nähe de! Stationsgebäudes über bte Bahn zu bauen und jetzt bet dem hundertfach gesteigerten Verkehr muthet bte Bahnverwaltung etner Stadt wie Gießen zu, sich mit einem so höchst gefahrvollen, die Passage nur unter erschwerenden Umständen vermittelnden Niveau Uebergang zu begnügrn. Die Etsenbahn'verwattung selbst bat dal größte Jntereffe an der Caisirung dcS fraglichen, wohl einzig in seiner Art dastehenden Uebergang!, sowie an der Herstellung eine! für alle Fälle geeigneten gefahrlosen WrgtS, welcher eine freie, ungebinderte Verbindung bei südöstlichen LhellS der Stadt mit dem nordwestlichen Thttl derselben ermöglicht; denn bte Störung tm eigenen Bahnverkehr ist äußerst lästig, wozu bte Erhaltung be# besonderen Personals und bte Entschädigungen wegen bereits vorgekommener Unglücksfälle kommen, und was noch schlimmer als alle! Andere ist, dal fortwährend saUunoSrechte nicht eher geben könne, bis eB bte Sicherheit habe, daß ihm selbst keine Schwttnaktttm dadurch entftäntkn Der erste Schult, Ihm diese Sicherheit zu ge- ^vte, frt, daß Elsaß Lothnng.n feine bcftnltw? Lufammengrhörigket mU Deutsch- Snb often und ohne Rückhalt anerkenne und sich do.i dem Einfluss- fcrtmache den die inir iafl die Vresie noch auflübe. Der Statthalter hob ferner beroor, wie auch ihn nur bilffi b« 5dbftcrbaltun* gegen dal chauvinistische G-tteide von jenfeitS der Loaefen tm Anschluß an etn|dnt Prot.stagltat tonen Im lianbe, »u Maßnahmen gezwungen habe bte Ihm schwer geworden s-sten, die aber nicht tm Widerspruch mtt seiner von «nfana an befolgten Politik standen. Sollten bte wttkl'ch v^alteten Protestphrafen uabbiefe Letzerereten gegen ba« Deutschthum nicht nadb unb nach aushören, sollte die «nie bte Lande! dadurch gefährdet werden, sollte seine Pflichterfüllung gegen da! Nttch badet In Frage kommen, so schreckt er auch vor keinem Extrem zurück. Abgesehen aber von diesem Zwange, dm bte Protestagttat'onen Einzelner ihm auf er legen halte n nnvnbrüchlich fest an feiner Pol.ttk, dem tanbe die UtbergangSperiode möglichst zu erleicht Januar. Nach einem Telegramm bei ,temp9e aal Kairo hätte ber Mahot bte Bedingungen Wolseley'S anger.oaimev. Die Eazländer marschtren ungehindert auf Khartum Lokale«. eufren, 14- Januar. Ja der gestrigen Generalversammlung der hiesigen RvderaeseUfchaft stattete der Vorstand den gewohnten Jahresbericht ab; dieselbe zählt gegenwärtig ca. 40 aettoe und 95 vassioe Mitglteder. do! Vermögen, Inventar unb Grundbesitz beläuft sich auf einen Werth von ca. 10,000 JL an, dal laufende Geschäftsjahr wurden nachstehende Herren in den Vorstand aewählt, refv. wtedergewähli Hr. Adami zum ersten, 3-an Kirch zum zweiten Vorsitzenden Loui! Petri BL, Verwalter. Fr. Scharmann, Jastructeur, Ehr. Neider erster Adolf Vieler zweiter Schriftführer. M. Gingen Helm, Eafsirer. ar Beraer und E- Baiser zu Ruderältesten; die Herren H Mettenheimer und a Wallatb zu Vertretern der passiven Mtgliedtr. Dal alljährlich ftottftnbenbi Seistung-fest wird am 14. Februar Im Saale bei .Hotel Emhorn* abgebalten werden. ~ ' zu besürchtevde Maflenunalück, woir.ft, von dem dadurch berbeigeführten Elend abgesehen, große dem BahnsiLkuS zur Last fallende Geldentschädigungen verbunden fein würden. Man sollte doch berhn, daß, wo dir billigen und gerechtcn Forderung'n der Stadt und be! Publikums mit den eigenen Interessen der Bahnverwaltung zusammen- trcffen, eine VMiändigung sehr leicht zu erzielen sein müßte. Dem ist aber leider nicht so, im Gegentheil, die Bahn d'h ndelt b'e auch für ft? hochwichtig? Angelegenheit sehr dilatorisch und zeigt überhaupt anscheinend k w verständn'tz für die Sache und auch keine Neigung, den wahrhaft unerträglichen Zuständen adzubelsen. Bei dieser bekannten Hartnäckigkeit ber Bahnoerwaltungen ist el hier doppelt geboten, daß bte Stadtoertretung mit rücksichtsloser Energie vorgehe. 8. P. Wieseck, 14. Januar. Am Gestrigen ereignete sich in dem hieftgen Neinen Schulhaufe ein Vorfall, der sehr schlimme Folgen hätte hoben können. Der Lehrer war damit beschäftigt, mit zwei Schülern Steinkohlen aut ber Küche In die Schul' stube zu holen, al! ber Loden unter ihnen eiudrach und sämmilich 3 Personen in den Killer blnabstürzten, während Steine, womit bte Aüche geplättet war, nachsielen und den Genannten nicht unbeträchtliche Contusionen verursachten Auf Grund diese! Vorfall! darf man gewiß die berechtigte Frage auswerfen, ob nicht endlich bald einmal für bte zwei untersten Schulklassen, deren Loeale so dürftig unb ungenügend wie möglich sind, biftere Räume beschafft werden, zumal die huftge G-meinde ja ein Hau! besitzt, da! tm vorigen Jahre zum Schulhause angetauft wurde. Theater. «testen, 14. Januar. Wie wir bereit! mitgetheilt haben, findet am Freitag den 16. d M eine Beuesiz- vorstellung statt und zwar die bu geben. Hochachtungsvoll Garrett Smith 4? Comp>, __Buckau bei Magdeburg. ________. Wir machen uns das Vergnügen Ihnen mitzutheilen, daß Ihr Annihilator bei einem in unserer Fabrik ausgebrochenen Trockenstubenbrande vorzügliche Dienste leistete und ersuchen wir hiermit uns prompt 2 Stück Annt- hilatoren, dieselbe Größe (Nr. 2) wie bereits empfangen, zu senden und zweifache Löschmasse. Hochachtungsvoll J. Stein «fc CompM ________________________________________Strakonitz in Böhmen. ________ Hierdurch bescheinige Ihnen gern, daß die'von Ihnen bezogenen 16 Stück Feuer-Annihilatoren bei einem Wolssbrande in meiner Fabrik außerordentlich gute Dienste geleistet haben. Achtungsvoll C. G. SchSn. Silce u. Werdau, Wollspinnerei. Wir bescheinigen hiermit sehr gern, daß wir mit dem von Herrn Siegfried Bauer in Bonn bezogenen Feuer-Annihilator Nr. 2 nebst dessen vorzüglicher Lösch mässe einen am 31. vorigen Monats m unserem Etablissement entstehenden Saalbrand, welcher unter Umständen große Dimensionen annehmen konnte, außer- V et reffend: Die Anstellung von Kreisstraßenwarten. Die Stelle eines StraHenwarteS für die Strecken Garbenteich—Steinbach—Annerod (Grenze) und Steinbach—Albach—Staatsstraße ist erledigt und soll auf 1. Februar mit einem, in Steinbach wohnhaften, tüchtigen Mann neu besetzt werden. Bewerber haben ihre Meldungen bis längstens 22. d MtS. bei Bezirksbauaufseher Rohrer in Gießen schriftlich zu erstatten, darin Alter und feitherige Beschäftigung anzugeben und außerdem etwaige Zeugnisse über ftühere Arbeitsleistungen ähnlicher Art anzuschließen. 363 Gießen, am 13. Januar 1885. Der Kreisausschuß des Kreißes Gießen. Dr. Boekmann. Holz -Versteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 19. Januar 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Ob er Hag nachverzeichnetes Hoh versteigert werden: A. B rennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 23,5 2 8 300 Eichen 355,2 178,2 236,3 6470 Nadel — — 6 220 8. Bau-, Werk- und Nutzholz. 20 Fichtenstämme mit 5,61 Festmtr. 51 Fichtenstangen „ 3,05 „ Unter dem Eichenscheitholz befindet sich Küserholz. Die Zusammenkunft ist beim Forstgarten. Gießen, den 12. Januar 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 319_____A. Bramm.________ Holzverfteigerung in der Königlichen Mersörsterei Brandoberndors Schutzbezirk Cleeberg. Montag den 26. Januar, Vormittags 10 Uhr, werden in den fiscalischen Walddistrikten Kleiner- u. Großer-Bomberger- stein 29, 31, 32 u. 33 an Ort und Stelle versteigert: 12 Stück Nadelholzstämme (Fichten und Lärchen) mit 2,8 fm, 155 Stück Fichten- u. Lärchenstangen I.-1II. El., 30 desgl. IV. El., 14 rm Eichen-, Buchen- und Weich- Holz-Knüppel, 5 rm Nadelholz-Knüppel, 86,00 Hdt. Eichene und Buchen- Reiserwellen 11. u. III. El., 5 rm Nadel-Stockholz. Anfang im Kleinen Bombergerstein mit dem Nutzholz. Brandoberndors, 13. Januar 1885. Der Königliche Oberförster __________Bender._______362 Samstag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Pfandlocal Seltersweg 11, Hospital, ein feuerfesterKassenschrank versteigert werden. Großherzoglicher Pfandmeister Grünewald. 328 Ieilgeöotenes. Braunkohlen, sowie Braunkohlen-Briketts, 85 Pfg. pr. Centner. 369 Emil Lotz. Hamburger ckischhanstlimg. Täglich trifft ein: Frischer Nheinsalm, Wesersalm, Zander, Hechte, Karpfen, Seezungen, Eabliau. Lebendfrischer Schellfisch I ä Pfund Grüne Häringe zum Braten I 20 Kieler Sprotten pr. Pfd. 60 H, Kiste ca. 4 Pfund Netto JL 1.70, Fett-Bücklinge rum Rohessen, 3 Stück 25 Holland. Bratbücklinge, Dutzend 1 X, Lachsforellen 2 Stück 25 Austern. Ruff. Sardinen pr. Pfd. 50 feinste Rollmöpse 3 St. 20 H, Aal in Gelöe. Lager Holl. Vollhäringe, Postfaß mit 30 Stück Inhalt X 1,70, einzeln Stück 7 Sardellen, Caviar rc. empfiehlt 321 A. Koch. Zu verkaufen ein inmitten der Stadt gelegenes Haus nebst großer Werkstatt, Hofrauni, Nebengebäuden, etwas Garten, zum festen Preise von Mk. 0600 (Rentabilität Mk. 96 00). 367 Näheres bei der Exped. d. Bl.________ Bettfedern u. Daunen und Rosshaare in vorzügl. Qualitäten. Anfertigung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung. 225 8. Weimersheim Nachfolger. Feinste Cigarren, Cigarretten u. Cigarrettentabak empfiehlt billigst 65 C. Roth. 291 Emen Lehrling sucht Carl aöhler, Schreinermcifter. 348 Ein schön möbliertes Zimmer zu vermiethen und sofort beziehbar. ___________Bahnhofstraße 12 II. Stock. 357 Ein kl. Familienlogis im Sorbet Haus zu vermiethen. O. Luft, im Löwen. 359 Vier gut möblirte Zimmer ineinandergehend oder getrennt, pr. 1. Februar zu vermiethen. __ C. Stückrath, Wallthorstraße 21. 354 Ein Familienlogis vermiethet __H. Thomas, Neuenweg 18. 366 Eine Stube mit Küche zu vermiethen Astcrweg 19. Näheres ■__Kirchenplatz 15. 365 Im II. 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