en Mn. Nr. 267* Zweites Blatt Sonntag den 15. November 188K ießmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Herren biülg. ?aden. hnächtigen [ zu rufen. ieuen en dem H^tel post ein 50-M-rtj ' n flirte Belohnung M -ater in ß|6SS!l i'Nt*ttU3 ikfurt a. > e ht von ütuu 9£anß^ -AsS- ». **A Ritt« tiinö? &jfe| Betreffend: Die Viehpreisverthellung in Hungen vom 26. August l. I. Erscheint tü-lich mit B«Sn«chme deS Montag-. Bekanntmachung. Diejenigen, welche bei der letzten Viehpreisverthellung in Hungen Prämien erhalten haben, können die hierüber ausgefertigten Diplome ohne irgendwelche Kosten auf der Registratur des Großh. Kreisamts Gießen in Empfang nehmen, oder durch hierzu Beauftragte abholen lassen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, die Interessenten hierauf gefälligst aufmerksam zu machen. Gießen, 12. November 1885. Der Vicepräsident des landwirthschafllichen Vereins der Provinz Oberhessen. Nover. Wochen - Uebersicht. Gießen, 14. November. Die Woche gehörte in Bezug auf die inneren Angelegenheiten in erster Linie den Vorbereitungen für die bevorstehende neue Reichstagssession an, die mit nächstem Donnerstag eröffnet wird. Selbstverständlich ruht der Schwerpunkt dieser vorbereitenden Arbeiten im Bundesrathe und hat derselbe die Etatsberathungen bereits so weit gefördert, daß der Reichstag unmittelbar nach seinem Zusammentritte den ReichshaushaltS-Etat in Händen haben wird. Die hauptsächlichsten Ziffern desselben sind zur Zeit bekannt und läßt sich hiernach wenigstens in allgemeinen Zügen ein Bild des Reichsbudgets pro 1886/87 construiren. Zusammen ergieot sich eine Ausgabensteigerung von etwa 36 Mill. Jl. gegenüber dem Vorjahr, von welcher Summe der Löwenantheil auf den Militär-Etat mit 22 Mill. «X entfällt, wovon wiederum 7 Mill. «X. auf dauernde, 10V2 Mill. .HWMs politische Leben in Italien, welches während der letzten Mc^at^-rmlich stagnirte, wird mit der am 25. November erfolgenden Er- öffnuna^es Parlamenrs einen frischen Impuls erhalten. Jedenfalls wird man alsoann auch Aufschlüsse über die Haltung Italiens gegenüber den Ereignissen auf der Balkanhalbinsel und über die italienischen Unternehmungen am Rothen Meere erhalten, denn nach beiden Richtungen hin hat das römische Cabinet schon seit längerer Zeit ein merkwürdiges Stillschweigen beobachtet. Jenseits des Canals wird die Banketrede des Premiers Lord Salisbury, welche er auf dem Londoner Lord - Mayors - Essen gehalten hat, namentlich wegen seiner Erklärungen über die Lage aus der Balkanhalbinsel, von den Preßorganen vorwiegend günstig commentirt, zur Klärung der Situation hat die Rede Salisbury's aber auch nicht weiter beigetragen. Einen ergiebigen Stoff zu Betrachtungen gewährt den englischen Blättern die Wahlreise Gladstone's in Schottland, wo derselbe in Edinburg eine zur Einigkeit unter den Liberalen mahnende Rede gehalten hat. Mr. Gladstone erklärte sich hierbei auch gegen alle Versuche, Irland von England loszureißen, er betonte aber die Nothwendigkeit, in Irland liberal und verständig zu handeln. Von dem Führer der irischen Nationalpartei, Parnell, ist hieraus der Wunsch geäußert worden — und zwar in einer zu Liverpool gehaltenen Rede — daß Gladstone selber in Bezug auf die Regierung in Irland den Wählern einen Plan unterbreiten möge, welcher die Einheit des Reiches nicht beeinträchtige. — Das englische Kriegsministerium hat die Bildung von zehn neuen Linien - Infanterie - Bataillonen beschlossen und wird dem neuen Parlamente aus diesem Anlässe nach seinem Zusammentritte eine Bill zugehen. Der Bruch zwischen der englischen Regierung und Birma ist nunmehr ein vollständiger. Dem Obercommissar in Britisch-Birma, Bernard, ist die Abschrift einer Proclamation des Königs Thibo von Birma zugegangen, in welcher derselbe befiehlt, alle Engländer umzubringen. Man befürchtet, daß alle Europäer in Mandalay getöbtet worden seien. Von der Konstantinopeler Conferenz wird aus dieser Woche gemeldet, daß sie die Rechte des Sultans auf Bulgarien und Rumelien von Neuem anerkannt hat. Damit ist freilich die bulgarische Frage noch lange nicht gelöst, zumal die Mächte darüber nicht einig zu sein scheinen, ob dem Sultan auch gestattet werden solle, seine Oberherrlichkeit über die beiden Länder auch de facto wieder herzustellen. Die Nachricht, daß Fürst Bismarck sich bemühe, vermittelnd zwischen Rußland und England auszutreten, bestätigt sich. Die zwischen den Serben und den Bulgaren vorgekommenen Grenzbalgereien werden im Allgemeinen nicht tragisch genommen, zumal von serbischer Seite das Gerücht, Serbien beabsichtige demnächst, Bulgarien die Kriegserklärung zuzustellen, entschieden dementirt wird. Dagegen verschärft sich der auf Kreta zwischen dem dortigen türkischen Gouverneur und dem griechischen Agenten in Canea entstandene Conflict. Die Pforte hat den Gouverneur ermächtigt, alle 23eziehungen zu dem griechischen Agenten abzubrechen und zugleich an das Athener Cabinet die Forderung gestellt, den Agenten abzuberufen. Ein Iahrmarktsfest. (Von unserem Frankfurter Correspondenten.) Frankfurt a. M., 13. November. Es ist eine bekannte Thatsacke, daß ein Appell an die Mildthätigkeit und Opferwilligkeit der Einwohnerschaft Frankfurts immer offene Herzen und Hände findet, mag es sich nun darum handeln, einen Einzelnen unverschuldetem Elend und dringender Noth zu entreißen oder zur Abwehr und Linderung allgemeinen socialen Elends bei- zutra-en. Das beweist wieder einmal auf's Glänzendste der „Große Jahrmarkt zum Besten der Feriencolonien" für arme kränkliche Schulkinder, der am vergangenen Mittwoch Nachmittag im großen Saale des Saalbaues eröffnet wurde. Schon mehrere Tage vor der Eröffnung wußte die Lokalpresse von den Vorbereitungen zu diesem originellen Feste gar interessante Einzelheiten zu berichten, wodurch die ohnehin schon recht beträchtliche Neugier des guten Frankfurters noch in erheblichem Grade gesteigert wurde. Und wahrlich, selbst die hochgeschraubtesten Erwartungen sollten übertroffen werden und der alte Rabbi Ben Akiba, der vor längerer Zeit einmal die denkwürdige Behauptung aufgestellt haben soll, daß „Alles schon einmal dagewesen" sei, würde mit derselben in Bezug auf den Jahrmarkt im Saalbau schmählich abfahren müssen. Schon der Eröffnungsact an sich war in seiner Weise originell. Kann mir Einer ein zweites Beispiel nennen, wo ein derartiges Fest, besonders wenn es zu mildthätigen Zwecken gefeiert wird, nicht mit ellenlangen Reden eingeleitet wird? Ich glaube kaum! Die erschienenen Ehrengäste, Herr Oberbürgermeister Dr. Miquel, Herr Generallieutenant v. Böhn, Herr Polizeipräsident v. Hergenhahn und andere, begnügten sich damit, mit dem Comitä an der Spitze und unter den Klängen fröhlicher Musik einen Rundgang durch den Saal zu machen, der bald von der dichtgedrängten Menge des Publikums dicht gefüllt war. War das wirklich noch der alte Saalbausaal, einem jeden Frankfurter aus Anlaß des Besuches lustiger, pikanter Maskenbälle oder langathmiger Reden socialistischer Reichstagsabgeordneten so wohl bekannt? Emsige Künstlerhänoe hatten daraus über 5?ad)t ein farbenprächtiges Wunder geschaffen. Das nüchterne Weiß der Wände war verschwunden, geschmackvolle Verkaufsbuden von oft sehr origineller Form und reichgeschmückt mit bunten Teppichen und kostbaren Stoffen aller Art füllten die Längswände und waren sehr geschickt in die Architektonik des Saales hineingebaut. An die Stelle des Podiums waren eine russische Theestube und eine italienische Osteria getreten und im Hintergründe darüber erblickte man das von einem mächtigen Valerium überspannte Cafö, das einen türkischen Karawansereihof darstellt. Gleich am Eingänge hatte der duftigste aller Verkaufsstände, die Blumenbude, ihren Platz gefunden und die schönsten lebenden Blumen, schöne Frauen und Mädchen, an denen unsere Stadt so reich ist, boten ihre vielgesürbten duftigen Schwestern den Kommenden in liebenswürdigster Weise zum Kaufe an. Was es aber noch Alles zu sehen und anzuschauen gab, das erzählt auf sehr originelle Weise ein Gedicht, welches ich in dem „Führer durch den Jahrmarkt" finde und im Auszug hierher setze: Herrrschaften! Immer herrreinspaziert!!! Näher getreten, ganz ungenirt! Das muß ja jeden interessiren, Was man ihm hier wird vor Augen führen! Kasperltheater und Akrobaten, Russische Schaukeln und Morithaten, Lachkabinette und Panoramen, Dreiköpfige Kälber und Riesendamen, Schieß- und Zucker- und Waffelbuden, * Kamerunneger und Botokuden, 1 Viele sonstige Kannibalen, "t Armlose Mädchen, die sticken und malen. * Ist das nicht genug?! Aber noch lange nicht alle Herrlichkeiten sind-^DS«sem « „Führer durch den Jahrmarkt" aufgezählt und das staunende Auge weiMoirLich manchmal nicht, wohin es zuerst blicken, wo es haften bleiben soll. Gar^'d entwickelte sich denn auch in dem großen Saale, der sich fast zu klein erwies Mr die Menge der Besucher, ein buntgestaltiges, lustiges, ächtes Jahrmarkttreiben. Die schlanken und zierlichen Gestalten der Blumen- und Loose-Verkäuferinnen, die sich behende durch die Menge drängten, gaben natürlich die angenehmsten und lieblichsten Ruhepunkte für das staunende Auge ab, aber bald wurde man weitergedrängt und, ehe man sich's versah, bekam man von einer braunlockigen Türkin eine Tasse Kaffee in die Hand gedrückt und eine üppigschöne Tirolerin präsentirte dazu den üblichen Eognac. In den verschiedenen Wirthschasten wimmelte es geradezu von den wunderschönsten Frauen- und Mädchengestalten, denen man absolut nichts abschlagen konnte, selbst wenn der Magen sich energisch gegen die Imputation eines Durcheinander von Kaffee und Cognac, Kuchen und Eaviar, darauf etwa Chocolade und fünf Minuten später kaltes Bier noch so energisch sträubte und wenn man für die sonstigen, auf die liebenswürdigste Weise von reizenden Verkäuferinnen feilgebotenen Sächelchen absolut keine Verwendung wußte. Für die Weiterbeförderung der angekauften Maaren, wenn etwa der Besitzer noch länger verweilen wollte, sorgte ein Postbureau mit reizend costümirten weiblichen Bediensteten, denen man ohne Sorge seine für schweres Geld erworbenen Schätze übergeben mochte und die sie dann, gegen Entrichtung einer Francaturgebühr von 50 Pfennigen, mittelst des „Expreßdienstes des Jahrmarkts zum Besten der Feriencolonien" in die Wohnung des Käufers bringen ließen. Und wer sich auch noch so fest vorgenommen hatte, allen Reizen und Lockungen standhaft zu widerstehen, seine Vorsätze schwanden dahin wie ein Nebel vor dem frischen Morgenwind, wenn etwa plötzlich eine der reizenden Blumen-Händlerinnen vor ihm auftauchte und mit schelmischer Freiheit ein duftiges Veilchenbouquet in sein Knopfloch heftete, wofür dann natürlich recht anständige Preise gezahlt wurden. Er mochte sich nachher auf der in einer stillen Ecke aufgestellten Körperwaage wiegen lassen und con- statiren, daß sein Geldbeutel erheblich im Gewichte gesunken sei. Es fehlte eben zur Illustration eines echten Jahrmarktes nichts. Sogar ganz echte Taschendiebe hatten sich eingefunden und sollen ziemlich reiche Beute gemacht haben, welche wohl schwerlich zum Besten der Feriencolonien verwendet werden dürfte. „Unter solchen Umstanden konnte es nicht ausbleiben, daß das finanzielle Re- sultat des Unternehmens ein ungemein günstiges war. Es wurden durchschnitt- llch täglich 35,000 eingenommen. erüfcrtgt nur n»ch, die Namen einiger Künstler hier lobend zu erwähnen, welche sich um das Arrangement des Ganzen besonders hervorgethan haben, und die durch feinfühligen Geschmack und vollendeten Kunstsinn zusammcngewirkt haben, so prächtige Effecte zu erzielen. Es könnte zwar ungerecht scheinen, aus der Fülle des Gebotenen Einzelheiten als besonders gelungen herauszugreifen, aber wir möchten es uns nicht versagen, speciell auf die italienische Osteria zurückzukommcn, die Maler Norbert Schrödl so stimmungs- und reizvoll arrangirt hat, daß man sich nur schwer loszureißen vermochte von diesem sarbenbunten Bilde italienischen Lebens und Treibens. Ganz vorzüglich hat auch Maler Wilhelm Beer seinen russischen Tractir bis in's kleinste Detail charakteristisch auszustatten vermocht, und das internationale Cafö, welches Herrn Professor Luthmer und Herrn von Hoven seine reizvolle Ausstattung verdankt, krönt das Werk in edler Schönheit. Allzubald wird im Gewoge der Großstadt und im Kampfe mit den großen und kleinen Sorgen, die das Leben von heutzutage dem großen Menschen bringt, die Erinnerung an eines der schönsten Feste, die der Verfasser dieses Berichtes mitzuerleben bis letzt in der Lage war, untergegangen sein. Aber eine um so bleibendere Erinnerung wird es bei den kleinen hinterlassen und zumal bei denjenigen, um derentwillen es gefeiert wurde, den armen und kranken. Und so ziehet denn hinaus, wenn des Winters Wüthen gebrochen ist und die Sonne wieder warm und mächtig vom blauen Himmel herniederscheint, lauschet dem vieltönigen Gesang der Vögel auf den Fluren und in den Wäldern, athmet in vollen Zügen die wonnige Luft des Tannenwaldes und erquickt und stärkt Euch von Neuem in den Armen der guten Mutter Natur und Euer Singen und Jauchzen ist ein feuriges Dankgebet für Diejenigen, deren Mild- thätigkeit und Güte zu so schönem Ziele geführt. Otto Fr. Koch. Haben die Verbrechen im Deutschen Reiche von 1882 bis 1884 zugenommen oder adgenommen? Die Untersuchung der Frage, ob die Verbrechen zunehmen oder abnehmen, gehört jedenfalls zu den ernstesten Aufgaben der Statistik. Zwei hohe preußische Juristen, der Geh. Ober-Justizrath Starke und Geh. Oberregierungsrath Illing, sind der Frage für Preußen näher getreten und der erstere hat Abnahme, der letztere eine Zunahme des Verbrecherthums in der Zeit von 1854 bis 1884 behauptet. Nach der soeben im Septemberheft der Statistik des Deutschen Reiches, Jahrgang 1885, erschienenen statistischen Zusammenstellung des reichsstatistischen Amtes über die in den Jahren 1882 bis 1884 von den deutschen Gerichten verurtheilten Personen betrug die Zahl der Verurtheilten wegen Verbrechen und Vergehen gegen Reichsgesetze überhaupt 1882: 329,968, 1883: 330,128 und 1884: 345,977. Die Zahl der wegen Verbrechen und Vergehen gegen das Strafgesetzbuch Verurtheilten betrug 1882: 323.839. 1883: 324,410 und 1884: 340,185 Personen. Es muß jedoch, um der Wahrheit auf den Grund zu kommen, nicht nur die Zahl, sondern auch die Art der Verbrechen untersucht werden. Von allen Verur- theilungen kamen auf Verbrechen und Vergehen: 1882 1883 1884 gegen Staat, Religion und öffentliche Ordnung 51,623 51,684 56,082 gegen die Person 107,398 112,237 125,299 gegen das Vermögen 169,354 164,590 162,898 im Amte 1,613 1,617 1,698 Innerhalb der großen Gruppen müssen nun wieder die schweren und leichten unterschieden werden. Einige besonders zahlreiche und besonders schwere Verbrecken zeigen folgende Zahlen der Verurtheilten: 1882 1883 1884 Einfacher Diebstahl 79,116 76,929 74,293 Schwerer Diebstahl 8.972 7,841 7,893 Beleidigung 38,971 39,911 42,616 Hausfriedensbruch 13,826 13,306 15,353 Gefährl. Körperverletzung 38,291 40,933 48,118 Mord 151 153 139 Todtschlag 169 164 131 Kindesmord 171 175 161 Fahrlässige Tödtung 476 521 567 Unterschlagung 14,577 14,568 14,630 Betrug 11,094 11,451 11,646 Betrug i. wiederh. Rückfall 875 936 1,044 Meineid 1,011 871 923 Ehebruch 70 92 94 Blutschande 314 330 323 Unzucht mit Gewalt rc. 2,851 2,737 2,755 Brandstiftung 644 627 609 Sachbeschädigung 11,639 11,153 12,379 Bei einer weiteren genauen Prüfung der interessanten neuesten officiellen deutschen Statistik findet man bald bei leichten, bald bei schweren Verbrechen eine Au- nähme oder Abnahme in den letzten drei Jahren und kommt zu dem Schlüsse, daß drei Jahre doch noch nicht ausreichen, um sichere Schlüsse zu ziehen, und daß man überhaupt bei Schlußfolgerungen aus statistischen Zahlen die größte Vorsicht üben und öle ganze Gesetzgebung und Verwaltung der Staaten, sowie die Methode der Er- Hebung, Bearbeitung und Gruppirung der Zahlen gewissenhaft in Betracht rieben mutz. Man darf nie vergessen, daß die Statistik nicht blos bei einer Veraleichuua verschiedener Länder, sondern auch bei einer Vergleichung verschiedener Zeiten mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat und daß man allgemeine Durchschnitts- und Verhältnißzahlen nicht ohne genaue Prüfung als gleichwerthige Größen nebeneinander stellen darf. ■ Allgemeiner Anzeiger. Die ScImhwcttare&tlMmditmfi von S. Elsoffer hat einen großen Posten Filzpantoffel rc. mit und ohne Lederbesatz, von den gewöhnlichsten bis zu den hochfeinsten Genre's, in allen Größen, zu außerordentlich billigen Preisen käuflich über- nommen und hat beschlossen, diesen Vortheil die verehrten Abnehmer genießen zu lassen; es wird deßhalb auf diese sehr günstige Gelegenheit hing-wiesm. 7369 nunmehr 17 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen unüber- , troffen* Haarwasser von C. Netter, München (staatlich geprüft u. begutachtet), welch, statt Oel ob. 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Der Unterzeichnete hält an jedem Sonntag Abend um 8 Uhr in der hiesigen Herberge zur Heimath populäre Vorträge aus dem Gebiete der Geschichte, in Form von einzelnen Lebensbildern u. dgl. Diese Vorträge, zunächst für die in der Herberge logirenden Arbeiter bestimmt, find auch für weitere Kreise zugänglich und unentgeltlich. Junge Leute (Gesellen u. dgl.), die gerne an Sonntagabenden eine nutzbringende Unterhaltung wünfchen, werden hierdurch freundlich zu diesen Vorträgen eingeladen. Nächster Vortrag: Sonntag, 13. November, Abends 8 Uhr. 8170 SDingeldey, Pfarrer. Plakat-Fahrplan aller auf Station Gießen ankommende« und abgehenden Züge für den 3^* Winterdienst 1885 ist in der Expedition dieses Blattes, sowie durch die Zeitungsträger zum Preise von 20 Pf. zu haben. J. Gr. D. Bapst empfiehlt 102 Antliracit-, Nussund melirte Kohlen in Wagenladungen als auch en detail, Haus- u. Küchengeräthe aller Art, Oefen, Herde der verschiedensten Construction. Neuenweg Geschw. 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