dass heute Grossvater I Lollar I nLcht ganz Blum, I s 2 Uhr, in I 5820 I teller. ift 5831 Uli) litt: ^oncert. 30 Pfg. r". Vorspiel M.sts- er Hüb-Mi sfdb. Acpift Morgens aü U ■ Achtung von von ßauterW»' m A im Deuten N- SecüoM gestellte Änch essen im FrreSB kerhaltung. )•) O^i gegen AushandP. aettoneM Gastem im WH den- _ flidtis« Rr. 18S Samstag -en 15 August ISS» Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. amniu r Schuistrahe 7. mtt «M« M rXX« » fÄT Amtlicher Höeik. Betreffend: Die Herstellung eines Sachregisters zum Großherzoglichen Regierungsblatt. Gießen, am 15. August 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien «nd Kirchenvorstande de- Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 11- Juli 1885 — Gießener Anzeiger Nr. 161. ____________________________________________vr. BoekmanN. _______________________________ Beka» ntmachung. Mit Rücksicht auf den Stand der Ernte hat Großherzoglicher Ministerium der Innern und der Justiz bestimmt, daß die Heezzeit für Feldhühner in -dem ganzen Großherzogthum, mit Ausnahme der Kreise Alsfeld, Lauterbach und Schotten, im laufenden Jahre mit dem 16. d. Mts. endigt. Es ist daher mit dem 17. l Mts. die Jagd auf Feldhühner im Großherzogthum, mit den bezeichneten Ausnahmen, eröffnet. Gießen, den 14. August 1885. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. vr. B o e k m a n n. Politische Ueberficht. Gießen, 14. August. Laut einer, dem Chef der Admiralität zugegangenen Meldung ist das deutsche, nach -Zanzibar bestimmte Geschwader, bestehend aus den gedeckten Corvetten „Stosch", „Gneisenau", „Elisabeth" und „Prinz Adalbert", sowie dem Tender „EhrenselS", unter dem Befehle des Commodore Paaschen stehend, in voriger Woche vor Zanzibar angelangt. Damit ist die ostafrikanische Frage eine brennende geworden, nachdem dieselbe die öffentliche Meinung in Deutschland ohnehin schon seit einiger Zeit lebhaft beschäftigt hat. Bekanntlich hat sich Vargasch Ben Said, der gegenwärtige Beherrscher der Stadt Zanzibar und des gleichnamigen dazugehörigen ostafrikanischen Küstenstrichs, wiederholte Uebergriffe gegenüber den auf dem Festlande von Zanzibar angesiedelten Mitgliedern und Schützlingen der deutsch-afrikanischen Gesellschaft zu Schulden kommen laffen, wobei allerdings englische Hetzereien unzweifelhaft eine Rolle mitgespielt haben. Es hat sich deshalb als nothwendig herausgrstellt, dem Sultan von Zanzibar zu zeigen, daß die deutsche Regierung nicht länger gesonnen ist, eine derartige Belästigung und Bedrückung ihrer Untertanen in Afrika zu dulden und ist die obenerwähnte Flotten-Abthellung unter dem ebenso umsichtigen, wie energischen Commodore Paaschen nach Zanzibar abgesendet worden, um dem Beherrscher Desselben den nöthigen Respect vor dem deutschen Namen beizubringen. — Indessen erscheint es doch in hohem Grade wünschenSwerth, nicht sofort schroff vorzugehen, sondern womöglich den Sultan in freundschaftlicher, wenngleich dabei fester Weise davon zu überzeugen, daß er bei seinem vexatorischen Vorgehen gegen die deutsch - ostasrikanische Gesellschaft durchaus nicht in seinem Rechte ist. CS wäre dies schon deshalb anzustreben, um die Colonisations-Arbeit Deutschlands im „schwarzen Erdtheil" nicht abermals durch einen blutigen Conflict auf wenn auch nur kurze Zeit zu unterbrechen, wie dies leider schon in Westafrika geschehen ist und allerdings auch geschehen mußte. Dann aber muß noch bedacht werden, daß der Sultan von Zanzibar früher zu den deutschen Kaufleuten in fe^r freundschaftlichen Beziehungen stand, die natürlich für die Entwickelung des deutschen Handels in Ostafrika nur von Vorthell waren, diese Entwickelung müßte aber längere Zeit hinaus bedroht, wenn nicht gar gehemmt werden, wenn sich das deutsche Reich in einen offen feindseligen Gegensatz zu dem Sultan von Zanzibar stellen würde. Es scheint überhaupt; daß' in der Behandlung' der ganzen Angelegenheit deutscherseits von vornherein verschiedene Fehler gemacht worden sind, die man jetzt eingesehen hat und bemüht ist, durch den Wechsel im deutschen General-Consulat in Zanzibar wieder gut zu machen. Bekanntlich ist Gerhard Rohlfs, Der seitherige Vertreter Deutschlands beim Sultan Bargasch Ben Said, durch Herrn Travers, der hintereinander die deutschen Consulatsposten in London, Alexandrien und Kanton bekleidet hat, ersetzt worden und nach Allem, was man über Hern Travers hört, muß man diesen Personal- mechsel in der That als einen glücklichen bezeichnen. — Herr Rohlss, der bekannte Asrikareisende, hat es nicht verstanden, dem Einfluffe, den Sir John Kirke, der englische General' Consul in Zanzibar, beim Sultan ausübte, das Gleichgewicht zu halten. Ebensowenig ist er im Stande gewesen, den Einmarsch zanzibarischer Truppen in das deutsche Schutzgebiet zu verhindern und somit (/eilte sich seine Abberufung von einem Posten, den Herr Rohlfs trotz aller feiner sonstigen vortrefflichen Eigenschaften mcht gebührend auszufüllen vermochte, als eine unabweisbare Notwendigkeit heraus. Sein Nachfolger, Herr Travers, gilt nun als ein Mann, Der Gelegenheit gehabt hat, Wesen und Eigenart des engtiften Einflusses in fremden Gebieten zu studiren, der aber auch mit orientalischen Verhältnissen genau vertraut ist und somit knüpfen sich an seine Wahl 3um neuen General-Consul Deutschlands in Zanzibar die besten Hoffnungen. Vor Allem liegt nun die Vertretung Deutschlands in Zanzibar in diplomatisch geschulten Händen und man darf daher vertrauen, daß Herr Travers nicht durch ein schroffes Auftreten gegen den Sultan von Zanzibar wie gegen den Vertreter Englands die weitreichenden und blühenden Handels-Verbindungen der deutschen Kaufleute in Ostafrika unnötiger Weise aus's Spiel setzen und überhaupt die dortigen Unbequemlichkeiten Deutschlands noch vermehren wird. Der Wunsch, die Ausgleichung des bestehenden Jnteressen-Gesetzes auf Zanzibar durch Miche Verständigung und kluge Vermittelung zu erreichen, ist daher ein ganz berechtigter und Herr Travers wird jedenfalls der Mann hierzu sein. Freilich, sollte die- schließlich nur auf Kosten unserer nationalen Ehre geschehen können, so würde eben doch eventuell eine Landung des soeben vor Zanzibar eingetroffe- nen deutschen Geschwaders in s Werk gesetzt werden müssen. Hoffentlich wird es aber nicht erst einer so nachdrücklichen Demonstration bedürfen, zumal da anzunehmeu ist, daß das neue englische Cabinet Herrn Kirke Anweisung erteilt hat, dem neuen Vertreter Deutschlands in Zanzibar entgegenzukommen. Die Wahlbewegung in der französischen Republik steht nunmehr in voller Blüthe. Besonders rühren sich die Monarchisten, indessen Jaboriren sie an dem Mangel eines Führers, der überlegenes tactisches Talent reigt und die Massen mit sich fortzureißen weiß. Auch die Opportunisten, die früheren Gambettisten, thun ihr Möglichstes, wie die kürzlich in Lyon gehaltene Rede Ferry's beweist und thun sehr hoffnungsfroh, die „Röpublique Franvaise" meint sogar, daß „die Lage der Regierungs-Mehrheit von einem Ende des Landes bis zum andern die beste sei." Offenbar hoffen die Gambettisten das Fett von der Suppe abzuschöpfen; in Paris selbst werden sie freilich feine großen Lor- beern pflücken, dort setzen sich die Ultraradikalen immer fester im Sattel zurecht, wie neuerdings wieder aus dem Umstande hervorgeht, daß bei der Ersatzwahl für Victor Hugo, durch Dessen Tod ein Sitz im Senat erledigt wurde, der Radikale Songeon dem opportunistischen Candidaten Daix gegenüber Den Sieg davontrug. Aus Ost-Cochinchina sind wahre Hiobsposten eingetroffen. Der „Monde" und der „Univers", Die hervorragendsten klerikalen Organe unter der Pariser Presse, veröffentlichen eine Depesche des apostolischen Vicars von Ost'Cochinchina, wonach daselbst fünf französische Missionäre mit mehr als 10,000 Christen niedergemetzelt worden sind. Meuchelmorde und Ruhestörungen dauern fort. Das Vicariat ist vernichtet. Das englische Parlament wird nach einer langen Session in diesen Tagen — wahrscheinlich am Samstag — endlich auch geschloffen werden. Es ist dies die letzte Session des gegenwärtigen Parlaments, da im kommenden Herbste die Neuwahlen unter theilweise veränderten Bedingungen stattfinden werden, indem z. B. über eine Million neuer Wähler an die Urne treten und treffen deshalb die Cabinets-Mitglieder bereits jetzt ihre Vorkehrungen. Der Premier Lord Salisbury wird auf zwei großen Provinzial-Meetings fein Programm entwickeln , während Lord Jddesleigh (Sir Stafford Northcote) sich von feinen Nord-Devenfhirer Wählern verabschieden wird. Lord Churchill, das Schmerzenskind des Cadinets, gedenkt feine Propaganda nach Lancafhire zu verlegen und wird demnächst in Liverpool sprechen. Unter Den Exministern ist Der radikale Mr. Chamberlain seinen Collegen bereits um einige Redelängen voraus. Jüngst hat er in Hüll eine Rede gehalten, worin er die gemäßigten Liberalen vor einer Trennung von den Radikalen warnte und ihnen für einen solchen Fall vorhersagte, daß sie sich dann wahrscheinlich in der noch vorgeschritteneren Gesellschaft Churchill's und der Tory-Demokraten befinden würden. Das Gebahren Der Tories sei ohne Scrupel und Moral. Schließlich forderte Redner Liberale wie Radikale zum äußersten Kampfe gegen die conservative Gefahr auf. Die Königin hat den General Lord Wolseley zum Viscount ernannt. Die Engländer treffen in Central-Asien fortgesetzt Vorkehrungen, um allen kriegerischen Eventualitäten zu begegnen. Nachdem die Errichtung eines befestigten Lagers im Pischinthale beschlossen worden ist, verlautet jetzt von einer, wahrscheinlich Ende December erfolgenden Bildung eines großen Truppenlagers bei Lahore zur Ausbildung der Truppen und Verstärkung der britischen Armee in Indien um 6000 Mann. Ueberhaupt ist die anglo-indische Regierung eifrigst beschäftigt. Die spanischen Behörden haben in Folge eines in Gibraltar vorgekommenen choleraverdächtigen Todesfalles die Absperrung der Stadt auf der Landseite verfügt. Dagegen protestirt jetzt die Handelskammer von Marseille und hat sich dieselbe mit einer Adresse an die französischen Minister des Handels und des Auswärtigen gewendet, in welcher die Minister ersucht werden, Schritte zur Aufhebung der spanischerseits gegen Gibraltar angeordneten Quarantäne* Maßregeln zu thun. — Aus Sevilla kommt die Meldung, daß der dortige Erzbischof der Cholera erlegen ist. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrefpondenz > Bureau. Berlin, 13. August. In der heutigen fast sechsstündigen Sitzung der Tele- tzraphen-Conferenz fand eine Generaldiskussion in Tariffragen statt. Besonders über die Vorschläge von Deutschland und Oesterreich - Ungarn waren die Meinungen sehr getheilt, weßhalb die Diskussion sehr lebhaft wurde. Daß der gegenwärtige Zustand im internationalen Taxwesen gänzlich unhaltbar sei, wurde allgemein anerkannt. Eine ansehnliche Mehrheit sprach sich günstig über den deutschen Vorschlag aus, wenngleich cs auch an gewichtigen Stimmen dagegen nicht fehlte. Beide Vorschläge wurden an die Tarifcommission verwiesen. Morgen findet eine Besichtigung der hiesigen Telegraphen- und Posteinrichtungen und der Reichsdruckerei statt. — Der deutsche Kreuzer „Möwe" ist heute und der „Adler" vorgestern vor Zanzibar angekommen. Potsdam, 13. August. Seine Majestät der Kaiser ttaf 10 Uhr Vormittags bei bestem Wohlsein auf dem festlich geschmückten Bahnhofe Drewitz ein und wurde hier von Sr. K. Hoheit dem Prinzen Wilhelm, sowie von dem Erbgroßherzoge und dein Prinzen Ludwig von Baden empfangen. Außerdem waren zum Empfange anwesend General ä la suite Fürst Radziwill und Flügeladjutant Prinz Reuß, der General - Quartiermeister Graf v. Waldersee, Oberst v. Lindequist und Landrath Stubenrauch. Die Krtegervereine und die Schule von Drewitz hatten am Bahnhofe Aufstellung genommen. Als der Zug hielt, stieg Se. K. Hoheit der Prinz Wilhelm in den kaiserlichen Salonwagen und begrüßte Se. Majestät, worauf Allerhöchstderselbe auf den Perron heraustrat, sich mit den hier anwesenden Herren längere Zeit unterhielt und von Fräulein v. Petersdorfs ein Blumenbouqet entgegennahm. Sodann fuhr Se. Majestät der Kaiser auf dem mit Blumengewinden und Fahnen geschmückten Wege über Neuendorf und Nowaweß nach Babelsberg, woselbst Allerhöchstoerselbe um IO1/» Ubr eintraf. Hamburg, 13. August. Nach hier aus Zanzibar eingegangenen Privatnachrichten ift die Differenz mit dem Sultan beigelegt, welcher danach die deutsche Oberhoheit über die erworbenen Gebiete anerkannt und versprochen habe, seine Truppen zurückzuziehen. Wien, 13. August. Sir Drummond Wolff empfing heute den Besuch des türkischen Botschafters und des Grafen Kallay. Paris, 13. August. Die Ordre des Kriegsministers, welche die Neseroisten der Eavallerie und Artillerie von 1878 vom 25. d. M. ab zu einer vierwöchentlichen Hebung einberief, wurde auf Vorstellung mehrerer Corps-Commandanten wieder aufgehoben. Die Einberufung erfolgt voraussichtlich erst nach den Wahlen. Wie ziemlich bestimmt verlautet, sollen nach den Manöver« aus der Armee ca. 30,000 Mann aus den Jahresklassen von 1881—82 beurlaubt werden. — Ein Telegramm des „Temps" aus Hanoi sagt, die Eholera - Epidemie in Haiphong nehme ab, die französischen Truppen seien aus Haiphong nach Littorale Alongbai dislocirt. — Der „Temps" erklärt die Nachrichten über die Niedermetzelung von Ehristen in Anam für stark übertrieben. Es scheine sicher, daß die Zahl der Opfer einige Hunderte nicht übersteige. London, 13. August. Im Unterhause erwidert der Staatssecrelär des KriM auf eine Anfrage, die Genie - Truppen würden in Cypern nicht einen Tag länger bleiben als nothwendig. Hicks - Beach erklärt, es sei Hoffnung zum Entsätze der Garnison von Kassalah vorhanden. Das Parlament wird morgen Nachmittag 2 Uhr geschlossen. — Der Herzog von Richmond wurde zum Staatssecrelär für Schottland mit einem Sitze im Cabinet ernannt. London, 13. August. Reuter's Bureau meldet aus Zanzibar vom Heutigen: Commodore Paschen, Befehlshaber des deutschen ostafrikanischen Geschwaders, übergab nm 11. ds. dem Sultan von Zanzibar die vorläufigen Forderungen Deutschlands und drohte im Falle des Nichtnachgebens mit dem Abbruch der freundlichen Unterhandlungen. Als nach Ablauf von 24 Stunden noch keine Antwort eingelaufen war, nahmen die deutschen Schiffe Stellung vor dem Palast des Sultans; dennoch wird eine schließliche gütige Erledigung dieser Frage erwartet. Petersburg, 13. August. Ein Telegramm der Nordischen Telegraphen-Agentur sagt, daß die "Meldung des „Temps" von dem Auftreten der Eholera in Odessa nach den an maßgebender Stelle dort eingezogenen Erkundigungen gänzlich unbegründet sei. Der Gesundheitszustand von Odessa und der Umgegend sei gegenwÄtig sogar günstiger als im Vorjahre, da Fälle von Dyssenterie und Cholerine, wie sie im Vor- jahrc dort vorkamen, bisher nicht vorgekommen sein. i-j.. Loka le- Gießen, 14. August. Das Dienstmädchen einer Herrschaft in der Wallthor- stratze sprang heute Nacht in einem Anfall von Geistesstörung aus dem 3. Stock des sehr hohen Hauses in einen Wiickel hinab, ohne eine Verletzung zu erleiden. Als man heute Morgen ihr Zimmer öffnete und nach ihr suchte, kam sie die Treppe herauf- gcgangen. — Die Temperatur war heute Nacht so niedrig, daß in Gärten in den Eichen die jungen grünen Blätter erfroren sind. Mainz, 11. August. Gestern verschied unerwartet im besten Mannesalter der technische Director der Mainzer Actienbrauerei, Herr Gust. Jung, unter dessen Leitung das Etablissement einen bedeutenden Aufschwung genommen hatte. — Seit Eröffnung der Telephonlinie Mainz-Frankfurt hat sich besonders in Mainz ein wesentlicher Rückgang in der Einnahme der Telegraphengebühren bemerkbar gemacht und beträgt dieser Rückgang in Mainz allein bereits mehrere tausend Mark. Diese Erscheinung mußte eigentlich vorausgesehen werden, denn gerade diejenigen Firmen, welche mit Frankfurt in engster Verbindung stehen, z. B. Bankiers, welche jährlich Tausende für Telegraphengebühren ausgaben, schlossen sich zuerst der Telephonverbindung an. Aber auch zwischen Frankfurt und Mannheim hat sich eine bedeutende Mindereinnahme an Depeschengebühren durch die Einführung des Telephons bemerkbar gemacht und sollen die Mindereinnahmen in Mannheim allein in einem Monat 1000 Mark betragen haben. Frankfurt a. M., 10. August. Ein hier kürzlich verstorbener reicher Herr hat sein Vermögen testamentarisch verschiedenen Stiftungen und Gesellschaften hinterlassen; u. A. auch 100,000 Jt der Socialdemokratie, zu Händen eines bekannten Führers dieser Partei. Derselbe ift auch zur Empfangnahme des Geldes nach Frankfurt gereist, hat es aber noch nicht erhalten, weil die Geschwister des Erblassers das Testament angegriffen und Einspruch gegen dasselbe erhoben haben. Der Verstorbene war nämlich naturalisirter Schweizer Bürger und nach Schweizer Recht sind die Geschwister zu einem gewissen Theile erbberechtigt. Es fragt sich nun, ob das in Preußen ausgefcrtigte Testament des in Preußen Verstorbenen oder das Schweizer Recht »es dortigen Bürgers zur Geltung kommen wird. In den betteffcnden Kreisen ist man natürlich gespannt auf die Entscheidung. — In den letzten Tagen kam in Haßfurt eine arge Rohheit vor, indem 12 Hunde mit einer so starken Säure bespritzt wurden, daß ihnen das Fleisch weg- geätzt und manchen das Eingeweide blosgelegt wurde. Sie mutzten sämmtlich erschossen werden. Es ist Untersuchung hierwegen eingeleitet und zwar vom Untersuchungsgerichte in Schweinfurt, da ein Vergehen angenommen wird. Glücklicherweise ist Hoffnung vorhanden, daß diese Rohheit ihre verdiente Strafe erhalten wird, da man gesehen hat, wie auf einen Hund, der auch verendete, aus einem Hause mit der Hand- spritze eine Flüssigkeit gespritzt wurde. Wird der Thäter festgestellt, so mag er sich nicht nur auf eine tüchtige wohlverdiente Strafe, sondern auf eine bedeutende Geldent- schädiguug gefaßt machen, da manche Eigenthümer nicht geringe Summen für ihre Hunde verlangen. Köln, 10. August. Bei Oberkassel wurden gestern im Rhein zwei Leichen, die eines jungen Mannes und einer jungen Frauensperson geländet. Dieselben waren mit zwei Riemen aneinander gefesselt. Nach der Kleidung und den Werthgegenständen, welche bei den Entseelten vorgefunden wurden, gehörten sie den befferen Ständen an. Man vermuthet, daß beide aus Frankfurt a. M. sind, von wo aus dieser Tage auf dem Niedcrwalde seitens der Polizei nach einem Paare gefahndet wurde. Wie nickt anders anzunehmen ist, handelt es sich um eine mit gegenseitiger Zustimmung ausgeführte That. — _ Ein Uebelstand, der sich mehr und mehr in Schule, Expedition, Comptoir u. s. w. fühlbar macht und schließlich doch einmal Abhülfe sinden muß, ift folgender: In allen deutschen Schulen, höheren und niederen, ist bekanntlich seit Ostern 1881 eine neue ^Rechtschreibung eingeführt, die alle Schüler erlernen müssen. Tritt nun aber ein Schüler nach seiner Confirmalion oder sonstigem Abgang von der Sckule irgendwo ein, sei es bei der Post oder Eisenbahn, im Kriegs- oder Finanzministerium, beim Rechtsanwalt oder Kaufmann re., überall muß er wieder nach der alten Orthographie schreiben und somit hat er in der Schule etwas Unnützes, ja sogar etwas Falfches gelernt. Auch kommt es manchmal noch anders. Jeder Schüler einer einfachen Volksschule ist nach Entlassung aus derselben verpflichtet, noch drei Jahre lang die Fortbildungsschule zu besuchen. Wie oft kommt es nun vor, daß z. D. ein Schreiber bei einem Rechtsanwalt in dessen Expedition den Tag über nach der alten, am Abend aber in der Fortbildungsschule nach der neuen Orthographie schreiben muß.. Auf diese Weise bürgert sich die neue Orthographie niemals ein. Wer sie auch in der Schule gelernt hat, muß sie wieder verlernen; ja, es gibt sogar Lehrer, die im Privatverkehr die alte Orthographie anwenden, weil sie- mit der neuen in Verdacht gekommen find, nicht orthographisch richtig schreiben zu können. Eingesandt. Gießen, 14. August. .-Den meisten Lesern dieses Blattes wird cs bekannt sein, daß in unserer Stadt seit fünf Jahren eine Herberge zur Heimath existirt, welche der Oberhessische Verein für innere Mission ins Leben gerufen hat. Diese Herberge ist ein Segen für unsere Stadt geworden; ihr verdankt man es, daß die unsauberen Winkelherbergen sämmtlich allmälig verschwunden sind und daß die vielen tausend Handwerksgesellen^ welche alljährlich durch unsere Stadt ziehen, eine Unterkunft finden, aus welcher alles Gemeine und Verführerische verbannt ist. Die Frequenz der Herberge ist fast von Jahr zu Jahr eine steigende gewesen. Im Jahre 1881 übernachteten Durchreisende in 5283 Nächten und wurden 72 Schlafburschen in 2088 Nächten beherbergt; im Jahre 1882 waren es 6508 Nächte und 233 Schlafburschen mit 3668 Nächten; im Jahre 1883- wurden Durchreisende in 7212 Nächten beherbergt und 285 Schlafburschen mit 4284 Nächten; im Jahre 1884 betrug die Zahl der beherbergten Passanten 7083; in dem laufenden Jahre wird die Zahl unzweifelhaft bedeutend höher werden. Die Herberge zur Heimath hat bisher noch keine Schulden zu machen gebraucht, aber die Herstellung des Gleichgewichts zwischen Einnahme und Ausgabe wäre ihr nicht möglich gewesen, wenn nicht der Verein für innere Mission, sowie Gönner und Freunde Zuschüsse geleistet hätten. Muß doch aus den laufenden Einnahmen, d. h. den Pfennigen der Handwerksgesellen, nicht nur der Betrieb gedeckt, sondern auck vor Allem die Miethe des Hauses, die Steuern,Reparaturen und derGehaltdesHausvatersbestrittenwerden. Die Herberge zur Heimath besitzt weder ein Haus, noch ein Stammcapital, noch ein Betriebscapital. Unter solchen Umständen kann sie aber auf die Dauer nicht bestehen, denn die jährlichen Zuschüsse sind feine sicheren. Der Verein für innere Mission, dem eine Reihe von höchst wichtigen Aufgaben gestellt sind, kann nicht fort und fort einen beträchtlichen Theil feiner Einnahmen der Herberge^ überweisen, ohne sich selbst zu lähmen. Die Herberge muß, soll anders sie in unserer Stadt eine dauernde Einrichtung werden, sich auf eigene Füße stellen. Diese Nothwendigkeit ist von Anfang an erkannt worden, aber sie ist in diesem Jahre eine gebieterische geworden. Denn, wie wir hören, beabsichtigt der Besitzer des Hauses, in welchem die Herberge unter- gebracht ist, dasselbe zu verkaufen. Der Verein für innere Mission besitzt das Vorkaufsrecht. Jetzt ist also der Zeitpunkt gekommen, wo er sich an die Einwohner unserer Stadt mit dem Ersuchen wenden muß: Helft uns eine Einrichtung erhalten, deren Nutzen und Segen für unsere Stadt über allen Zweifel erhaben ist. Es lassen sich manche Mittel und Wege denken, wie zu helfen ist. Das Nadical- mittel wären Schwenkungen resp. unverzinsliche Anlehen, die es dem Vereine ermöglichten, ein HauS zu erwerben. Die meisten anderen der mehr als 200 Herbergen zur Heimath in Deutschland sind durch beträchtliche Schenkungen ins Leben gerufen worden. Aber auf Schenkungen darf Niemand rechnen. Es giebt noch einen anderen Weg. Jlad) dem Ausweis der Rechnungsbücher kann sich die Herberge trotz ihrer billigen Sätze selbst erhalten und hat sich in den fünf Jahren selbst erhalten bis auf einen jährlichen Ausfall von ca. 400—500 Sie hat dabei die Miethe im Betrage von 1600 JL stets pünktlich bezahlt, entsprechend einer 4procentigen Rente vom Wertbe des Hauses (= 40 000 h Uhr: Pfarrer Dingeldey. Kinderkirche: fällt aus. Die letzte Katechismuslehre für die Mädchen wird statt nächsten Sonntag erst Sonntag den 23. August, Morgens 8 Uhr, gehalten werden- Pfarrer Schlosser Am Sonntag, den 23. August, wird das heilige Abendmahl gefeiert werden» die Beichte findet am Samstag vorher, Nachmittags 2 Uhr, statt- Die PfarrgeschLfte in der Woche vom 16. bis 22. August besorgt Pfarrer Dr. Nauman n. Katholische Gemeinde. Samstag den 15. August. Fest Mariä Himmelfahrt- Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- nion. Um ValO Uhr: Hochamt und Predigt. Um 2 Uhr: Festandacht. Nach dem Gottesdienste Collecte für das St- Marien-Waisenhaus zu Neustadt i. 0- 12- Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. 6om< munion. Um V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. Um 2 Uhr: Sakramentalische Andacht- Gottesdienst in der Hynaaoge. Freitag Abend 630 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr. Samstag Abend 810 Ubr. Temperatur de« Lahn und der Luft nach Rcaumur gemessen am 14. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Master 15°, Luft im Schatten 15W L. Chr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer. b'«Ä>Woit %?SÄ ,'d» «fit ’0«« =to«i -.LSÄ ■Ä ,wher werden. ^5*- Gebrauchs, SflSf' ihr nicht J^wimbjwunbe mn* ^MPsenniam °^?5MwdirMethe ersbestrlttmwerdrn.Dik un Stammcapiiai aber aus die Dauer nicht D" $erdn für im„ w vno, kann nicht jort ?erge überweisen, ofmt lerer Stadt eine bauend vendigkeit ist von Alm§ erische geworden. 5m. chem die Herberge unttu Ilion beftyt das VorlaH: bie (iinaobner unfern ifitnng erhalten, deren n ist. lelfenift. DatzNadical- m Vereine ermöglichten, »Herbergen zur Heimath gerufen worden. Aber !ii anderen Weg. Mch :o$ ihrer billigen Äße bis auf einen jWm n Betrage m 1600 Ä >om Wertbe pital von 20-MM X entweder das Haus, in rock zwMtMechendaü 3t der Verein für innnt )chht, einzustehen habvi. and geliehene Selber rtip. jd)t dnrchkoinmen fann; ü sie aus eigenen Wv ite. Sollte es in imsercr Herberge erfahren haben, Won versuchen müssen, z die Herberge zur Hermtb den, daßeinimeminenM en werden wirb, der tsi |)t August- rvrann. eldey. . und ist-nM in erster Linie eine ernl“ litten Wr Ä* t. i O %.**> Allgemeiner Anzeiger. Zahlreiche Autoritäten. Fabrik-Marke 5851 usverkauf 5311 i 5852 Müller. Neue Hellerttnsen offerirt 9 Frankfurterstraße 67. 5784 Müller. 5853 Warme Bäder 5706 A. Buch, Hungen. 5708 Müller. 5199 i Mache besonders auf eine große Parthie Pferdeteppiche aufmerksam. Daselbst ist die gesammte Ladeneinrichtung, sowie die Erkerfenster zu verkaufen. Großh. Ortsgcricht- Müller. Im Auftrag: F. Hoffmann. 5856 Guter Kuhmist billig abzugeben. Hammstraße 7. 5613 S. Elsoffer. Donnerstag den 27. iAugust, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dabiesigem Ortsgericht die Hof- raithc des Edmund Schramm Flur 1,166 6' Meter Hofraithe in der Wolkengasse nochmals versteigert werden- Gießen, den 14. August 1885. Graßherzogliches Ortsgericht. Dienstag den 18. August, Nachmittags 2 Uhr, wird in dem Bernhardt'schen Laden eine Parthie^^"^ Wegen vollständiger Aufgabe meines Ladenfeiner Regen- & Minter- geschäftes (Colonial - und Kurzwaaren) verkaufe Damen- & Kindermäntet meine sämmtlichen Artikel zu bedeutend herabgesetzten versteigert. | Preisen. C. W. Dieta, am Markt. Donnerstag den 20. August, Mittags 2 Uhr, werden in dem W- Seibert'schen Hause Marktstrafie 21 ein Comptoirpult, 2 große Hängelampen, 2 Tische, Oelkanuen, Petroleumkanne, Lagerfäßchen und sonstige Ladeneinrichtung, eine eiserne Feuerzeugkiste, 1 Rest Ofenrohr, sowie eine Parthie feiner deutscher Kaffee und Feuerzeug versteigert. o8o0 Hostmann, Konkursverwalter. Eisengiesserei und W aagenfabrik Karl Schenck, Darmstadt. Aeikgeöotenes. 5848 Frisch geschlachtetes Ochsenfleisch, ver Pfund 45 Psg. bei Oeconom Balth. Malkomefins, Neustadt 35. Gießen, den 15. August 1885. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. Hungener tandwirthschasttiche Doose per Stück Mk. L find in der Expedition des „Gießener Anzeiger" zu (>aben. — (Ziehung: am 27. August 1885.) 21 Auszeichnungen, worunter 8 Ehrendiploma und 8 Gold. Medaillen. Emil Fischbach, Fritz Flimm, E. Hainbach, Fr. Leo, L. Kalkhof, H. F. Nassauer Wm. Seuling, R. Jos. Mobs in Giessen. 2801 Adressbuoh der Stadt Giessen für 1885 Eremplare desselben sind ä 3 Mark in der Erpc- dition des „Gießener Anzeiger" zu haben. absolut unschädlich für Gewebe und Farben, von allen Hausfrauen, Wäschereien, Bleichereien, Hotels, Fabriken und Staatsanstalten als das beste anerkannt. Weil neuerdings geringe Waare in täuschend nachgeahmter Packung im Handel, müssen die Packete, wenn ächt, die nebige Schatzmarke und den Namen ,,Dr. Linck“ tragen. Zu haben bei Herrn Ford- Orebes, Waggonwaagen, . „ , Fuhrwerkswaa- täglich geöffnet von Morgens 6 bis Abends 8 Uhr, mm Bett u. Lauf- Sonntags bis 1 Uhr Mittags. ti'w,ChtSc0he8nck’8 Sämmtliche Badextracte, -Salze und Mutterlaugen sind in der R^gistrir-Äpparat Bade-Anstalt zu civilen Preisen zu haben, und werden auch außer derselben zum Aufdrucken I abgegeben. Aüernverdauf des ZWerler W^utterlaugen« Bade- des Gewichts auf salzeS. Abonnements werden jederzeit angenommen. 4742 % Billete. Sicher- I ° A j__. h’itsvorrichtung I JÄ.HÄI63S JliIXXGX. gegen Uebcrläh- ren im unentlasteten Zustande. Rollbahnwaagen, Hüttenwaagen, Krahnenwaagen, Seilbahn- und Luftbahnwaagen, eiserne Decimal- und Centesimalwaagen und Laufgewichtswaagen. Alleinverkauf für Westdeutschland von Wackernic’s Scbüttclrost und Bösser’s Zwillingsrost. Prospecte gratis und franco. Vertreter für Oberhcssen: Anthracitkohlen, Gewaschene Nusskohlen Melirte Hohlen, empfiehlt in Prima Qualität Donnerstag den 20. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Lorenz Stender Flur XXXV/3»/to 129 Mtr. Grabgarten auf der Grünberger Chaussee, auf die Professorstücke, „ XXXV/4/l0 463 Mtr. Hofraithe daselbst, , XXXV/2644/io 690 Mtr. Grabgarten daselbst, „ XXXIII 185 1000 Mtr. Garten am Nahrungsberg meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. August 1885. Großherzogliches Ortsgericht. Die Mäntel können Vormittags von 9—12 Uhr eingesehen werden. 5847 Vollständiges Nahrungsmittel für kleine Kinder. Ersatz bei Mangel an Muttermilch, erleichtert das Entwöhnen, leicht und vollständig verdaulich, d esshalb auch Erwach »eilen bei lflagenlel, 1210, 4“. Nidda 85, 12w, 440, 8“. Herrenhemden nach Maass werden unter Garantie des guten Passens in kürzester Zeit geliefert. Neue «Häringe per Stück 8 Pf., Neues G ünkorn Giessener Zither-Club (W ohlthätigkeitsverein). Sonntag den IG« August a. c» Ausstug nach dem Westphälischen Hof. Emma im Alter von 9 Monaten. SO1L An 25% Abschr. a. Jnvent. „ Zinsen an die Mitglieder „ Reservefond, Zuschreib. „ Gratificationen . . . „ Dividende an die Mitgl. „ Saldo aus neue Rechnung (EüimadjlälTer empfiehlt billigst Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Prima neue holl. Nollhäringe ä 6 Pfg. offerirt 5612 S. Elsoffer. 5296 In meinem neuerbauten Hause (Nordanlage) sind die drei Etagen, jede bestehend aus 7 Zimmern, Bodenkammer und allen Bequemlichkeiten zu oermiethen und per 1. October beziehbar. , Wilhelm Seuling. 5498 Mehrere möblirte Zimmer zu oermiethen. Gartenstraße 29. Todes Anzeige. Gestern Abend 6 Uhr verschied auch unser liebes Töchterchen Der Umschlaq im abgelaufenen Rechnungsjahr betrug JL 48591.32. Der Verein hatte am Schlüsse des Rechnungsjahres 99 Mitglieder- Main-Weser-Hütte bei Lollar, im August 1885. Consumverein der Main-Weser-Hiitte, eingetragene Genossenschaft. __________________Grnst Stuhl. Heinr. Bigge. Einladung. Nächsten Sonntag den 16. d. Mt-., Nachmittags 2 Uhr, findet dahier unter gütiger Mitwirkung des Licher Kirchengesang- vereine ein liturgischer Gottesdienst statt. Die Gesänge werden dieselben fein, wie die in Lich am 10. Juni d. I. gelegentlich des 7. hessischen Kirchengesangsestes zum Vortrag gelangten. Zur Theilnahme am Gottesdienste lädt freundlichst em 5846 Manzenberg. Der Kirchenvorstand. JL 323.07 2564.77 2253 99 401794 9159.77 JL 2141.57 2475.— 312.74 4230.46 9159.77 JL 80.77 99.— 358.43 300.— 3366.- 26.26 4230.46 Städtische Haugewerkschulc zu IDSTEIN im TAUNUS. 5” Heranbildung zu Baugewerksmeistern. Abgangspruf. n. d. Prufungsordn. v. 6. Sept. 1882 v. e. Königl. Prüfungscom. Vorkursus beg. 5. Okt., Winter- semester 2. Nov, Programm u. Auskunft kostenlos d. d. Direction. Grosser amerikanischer Circus, das größte Etablissement Europs's in seinem Genre, in Giessen nur2Tage, nur 3 Verstellungen Montag den 17. August um 8 Uhr Abends und Dienstag den 18. August um 1 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. In der NachmittazS-Vorstellung um 4 Uhr zahlen die Kinder nur 20 Pfg. am 3. Platz und auf allen anderen Plätzen halbe Preise. Grosser Gala-Umzug um 2 Uhr. 5758 1. Platz 2 Mk. 2. Platz 1, Mk. 3. Platz 50 Pfg. 5028 Ein Mansardenlogis per 1. October beziehbar, event. auch früher. Th. Brück, Schloßgasse 16. 5508] Laden mit Stube pr. 1. Octbr. oder auch früher zu veruücthen. Ludw. .Herbert, Mäusburg 1. C. Roth., Wallthorstr 5. M Schipkorvskis Chininwasser r» Fl. 1 ist in Gießen zu haben bei Herrn Carl Gerlipp, Friseur. 5412 Wermietyungen. 5841 Cin Familien-Logis zu ver- miethen. Seltersweg 21. 5832 Ein kleines Familien-Logis zu oermiethen. Kaplansgasse 18.^ 5510 Möblirtes Zimmer mit Eabinet vermiethet Wwe. Slppel, Riegelpfad^41^ 5484 Ein möblirtes Stübchen zu oer- miethen. Flügelsgasse 9. 4565 Der seither von Herrn Professor Fromme bewohnte dritte Stock meines Hauses, Alicestraße 17, ist anderweit zu oermiethen und pr. 1. October zu beziehen. ~ 2lug. Wehn. 4736 Die seither von Herrn Dr. Schmitthenner benutzte 2. Etage (6 Ammer nebst Zubehör) Eansteiberg Nr. 3, ist per 1. September oder früher zu ver- nuethen. Näheres bei L. W. Plank, Neustadt^ — 5802 Ein Logis vermiethet I» Benner, Rittergasse. 5771 Zwei Arbeiter können Schlafstelle erhalten. Neuenweg 42. 5769 Der von Frau Landrichter Reih bewohnte dritte Stock meines Hauses, mit allem Zubehör und Gartenantheil, ist zu oermiethen und 1. November bestehbar. I. Bamberger, Südanlage 20. 5762 Kleines Logis zu oermiethen. ____Sellersweg-15.— 5750 Ein Zimmer mit Eabinet, möb- lirt oder unmöblirt, pr. 1. September zu oermiethen. Ludwigsplatz 4. 5647 Die Beletage in dem von mir bewohnten Hause, Asterweg 34, ist anderweitig zu oermiethen und am 1. October beziehbar. Hermann Mettenheimer. 4266 Gut möblirtes Zimmer m. Cabine^ zu oermiethen.Marktstr. 9. Vermischte Anzeigen. 5843 Wohnung zu 4 Zimm, von 3 stillen Leuten ges. z. Ende October. Off. bef. die Exped. d. Bl. Ein tücht. Herrschssts-Knlschkr der auch Gartenarbeit versteht, sucht zum 1. October Stelle. Beste Zeugnisse stehen zur Seite. Näh, i. d- Exp. d. Bl. 5842 5855 Ein Dienstmädchen und Lauffrau wird gesucht. Löberstraße 6- 5854 Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit auf sofort gesucht. Alicesttaße 17_ H 5858 Ein kräftiger Burfche findet dauernde Beschäftigung. F. Habenicht, Lam penfa brik. 5844 Gründlicher Nachhülfeunter- richt in der Mathematik und den neueren Sprachen wird ertheilt. Näheres in der Exped. d- Bl. 5845] Abnehmer gesucht für^ge- tragene gute Herrenkleider. Interessenten wollen ihre Namen schriftlich an die 0p pedition d- Bl- gelangen lassen.___________ 5826 Ein braver Burfche kann sofort eintreten bei Ed. Klinket, Kohlenhandlung. 5815 Gewandter Junge als Kellner in eine Wirthschast gesucht. Näheres bei Will) Krämer, Bleichstraßc 3. Ein Jogis MS« tober zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter 0. 30 bef. die Exped. d- Bl Neue holl. Nollhäringe, Sardellen, neues Grünkorn empfiehlt 5540 _____Carl Hoffmann. Zur Pstege von Mund und Zähne, zur Beseitigung des so schädlichen Zahnweinstein, Mund- und Tabakgeruch, und um den Zähnen blendende Weiße, dem Mund liebliche Frische zu verleihen und die Zähne bis ins späte Alter gesund zu erhalten ist unübertroffen die Aromatische Zahnpasta aus der Königl. Bayer. Hofparfümeriefabrik C. D. Wunderlich, prämiirt Nürnberg 1882. ä 50 bei H ch. Wallach, Markt- Platz 8. 4187