ISS» Donnerstag den 13. August Rr. 186 Preis vierteljährlich 2 Mark 2V Pf. mit BringerKchk. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 M- Erscheint ISgtt» mit des «snts-s. Wveseeorr Schul^rahe 7. 55» Gießen, am 5. August 1885. Betreffend: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte- W m. 's-« Busch. Fink. Betreffend: Die Ernennung der Preisrichter für die zu Hungen am 26. d. M- stattftndende Viehpreisvertheilung. Für die zu Hungen am 26. l. M. stattfindende DiehpreiSvertheilung sind zu Preisrichtern ernannt worden: >rt ihaa* !l3. taten n>’t ligen ensoerficherungsanstast !0cn Bedingungen ein freier mit Aufgabe von fc I. an die Expebiim a) Für Pferde und Fohlen die Herren: 1) Bürgermeister Steinhäuser zu Friedberg. 2) Mühlenbesitzer Ernst Zimmer zu Bingmühle bei Lauter, 3) Pachter Grebe zu Erbenherhos bei Büdingen, und als Ersatzmann: Pachter Rull mann sen. zu Stammheim. b) Für Rindvieh Vogelsberger Race die Herren: 1) Freiherr Adolf Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen 2) Pachter Joseph Güngerich zu Großen-Buseck, 3) Bürgermeister Bieber zu Allendorf a. d. Lumda, und als Ersatzmänner: Bürgermeister Faulstich zu Weitershain, und Pachter Hahn zu Schellnhof bei Schotten. c) Für Rindvieh der Berner und anderer fremden Racen die Herren: 1) Pachter Karl Hahn zu Wenings, 2) Administrator Hermann zu Winnerod, 3) Pachter Meinert zu Konradsdorf bei Ortenberg, und als Ersatzmänner: Gutsbesitzer Heinrich Stoll zu Rieder- Wöllstadt und Pachter Reif zu Steinfurch. d) Für Rindvieh-Kreuzungen die Herren: 1) Landwirth Pfannstiel zu Angenrod, 2) Mühlenbesitzer Braun zu Nidda, 3) Pachter Grimm zu Vilbel, und als Ersatzmänner: Bürgermeister Köhler von Langsdorf und Pachter Sturmfels zu Ulfa. e) Für Schweine, Schafe und Ziegen die Herren: 1) Landwirth Georg Dörr I. zu Rixfeld 2) „ Friedrich Vogt zu Reichelsheim, 3) Pachter Karl Hoffmann zu Hof-Gull, und als Ersatzmann: Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof bei Gießen. Gießen, am 10. August 1885. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhesien. I. d. V.: Der Vicepräsident:, Nover. iehener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Ar .„.all u,,c’üiiy, g ■‘«M. btt (6, 8t«reitr. ,R* Mosse 1 eW|tnbtn. lschrmik b I« kaufe« qc »gabt b(r W unter K.S.m md mit Pferde» ’Ä 6ul™ 8* W dir Gut- 5732. > 45 enthält: Inder für 1856 iil ba1. t etzuA Eine MA Don V. St. Lerchr. - imuan§. Ein Bild von ste. - Aldus Manuls Mit zwei Porträts und ine Sommerstische bei Biloer von der chc- :igcn bayerischen Armee- — Kirmchlnst- B^d __ M yamilientiitp: c populäre Astronom, epiel. - Gesundheit - In unserer [txierten Beilage: Oer Uen. _--- rchtige , eoslriciM 3C8c« ö« __— irt an Alle, blieben durch dir ^d)5h >chr guten L^'-irilt. Mit Rücksicht aus den Verlauf der Reichstagsverhandlungen über die Abänderung des § 105 der Gewerbe-Ordnung soll durch eme sachgemäße Erhebung festgestellt werden, in welchem Umfang tatsächlich die Beschäftigung gewerblicher Arbeiter an Sonn- und Feiertagen vorkommt, sowie ob un wie weit eine Beschränkung derselben ohne Schädigung berechtigter Fntereffen möglich ist. r . SS3 Uw« --ch «•>« emgeladem Ministerium des Innern und der Justiz hat uns mit der Vornahme und einheitlichen Leitung der fraglichen Erhebungen für das auch die Vorstände von Innungen, die Vorstände von Arbeiter-Krankenkassen, soweit diese nicht Betriebskrankenkaffen s , h- 9 Erklärunaen zu den neten Untersuchung, und bemerken noch, daß bis zum 1- September l. I. auch auf unserem Bureau - Neckarsttaße Nr. 3 - mündliche Erklärungen zu Fragen abgegeben und protokollirt werden können. Darmstadt, den 4. August 1885. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverem. Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die Grostherr.oqlichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir bcaustraaen Sie mit der Aufstellung der Urlisten der zum Amt« eines Schöffen oder Geschwornen bestellbare« Personen z! begannen und diese Listen nach vorgängiger achttägiger Offenlegung sammt den etwa erhoben werdenden Reclamationen mit Begleübencht sväteikens bis rum 18. Oktober L I. an die zuständigen Amtsgerichte emzufenden. bet dm in S 35 daselbst Genannten der Grund, warum sie ablehnen können, in der Spalte „Bemerkungen" der Liste anzugeben ist. Sn allen welchen Zweiftl darüier bestehen ob eine in di- Urliste aufzunehmende Person das 30. oder 65. L-Henchahr vollen e h°be, wollen Sie MM«« Aniraae bei derselben oder in sonst.geeignet scheinender Weise genau über deren Alter vergewisiern- Sie dürfen aber auch nicht Personen, wetcye öte jur ungeeignet zum Amte' eines Schöffen ^oder Geschworenen halten, bei denen aber die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, ^sderListeweglafsenz. sie 7rm oder zu att sind Sie wollen vielmehr diese Personen ebenfalls in die Liste aufnehmen, Ihre Ansicht aber unter „Bemerkungen oder un Begleit- berichte angeben. Das zur Aufstellung der Listen erforderliche Formular wird Ihnen k. H. zugesandt werden, Dr. Boekmann. über die Prämienvertbeilung bei der landwirthschaftlichen Ausstellung in Hungen am 26. Auqusr 1885. 1) Es werden ausgesetzt: I. Für Pferde, und zwar: . ,r 1. Zuchtsttttcn mit zugehörigen diesjährigen Fohlen 2. Zuchtftuten bezüglich deren diesjähriger Teckschein vorliegt 3. Fohlen, die nicht mehr saugen...... 1 Staatspreis zu 60 JL 1 Vereins-Preis zu 50, im Ganzen an Ver.-Preisen 50 JL 1 „ „ 40, „ „ „ „ „ 40 ,, 2 ", Preise „ je 30, „ „ „ „ „ 60 „ 1 „ Preis ,, 50, „ ,, „ „ ,, 50 ,, 1, 1, „ —0, „ „ 1, „ „ —t) 1, Vereins-Preis 70 JL Staatspreis ZU Zu ie Vereins-Preis 60 Z" Staatspreis JL zu 60 i b Rinder, die sichtbar trächtig sind, im Alter von 2—3 Jahren Vereins-Preis Zu Staatspreis 1 2 Vereins-Preise zu je 20, im Ganzen Staatspreis zu 2 1400 JL 1 1 60 60 60 1 1 1 1 1 1 1 60 60 60 Preise Preis 1 1 1 60 60 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 20, 20, 10, 15, 6, b. Rinder, die sichtbar trächtig sind, im Alter von 2—3 Jahren c. Znchtkühe,........... d. Ganze Zuchten von Rindvieh sowie Rinder unter 2 Jahren 30 40 40 40 20 30 20 10 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 Preise Preis b Rinder, die sichtbar trächtig sind, im Alter von 2 3 Zähren (Das schönste Rind erhält außerdem Glocke mit Halsband.) c. Zuchtkühe.......... d. Ganze Zuchten von Rindvieh, sowie Rinder unter 2 Jahren c. Zuchtkühe,........... d. Ganze Zuchten von Rindvieh sowie Rinder unter 2 Jahren 3 Kreurunasvrodukte vorgenannter Rassen: a Bullen, von Privaten, Gemeinden und Gemeindebullenhaltern un Alter von 1—3 Jahren.......... II. Für Rindvieh, und zwar: 1 ? Butten? oon^Prüvatem Gemeinden und Genreindebullenhaltern, im Alter von 1—3 Jahren......... 30 40 40 40 20 30 20 10 2 Limmenthaler und andere fremde Rassen: a. Bullen von Privaten, Gemeinden und Gemeindebullenhaltern im Alter von 1—3 Jahren......... 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 40, 30, 40, 20, 40, 20, 30, 20, 10, 30 JL 30 „ 30 „ 30 „ 30 „ 3 2 5 40, 30, JO, je 20, 40, 20, 30, 20, 10, Preise Preis 50, im Ganzen 40, „ 30, „ 40, „ „ je 20, „ 40, „ „ 20, „ 30, „ „ 20, „ „ W, „ zu 60 JL Politische Ueberficht. Gießen, 12. August. Die eminent friedliche Signatur der internationalen Beziehungen wird heute aller Orten von maßg-b-nv-r Seite auf das Unumwundenste aner< trnnt Sie drängt sich mit gleichsam elementarer Gewalt dem schlichten Menschenverstände nicht ininder auf als dem gerechten Urtheile aller hochpolitischen Kreise Mittelpunkte aller Betrachtungen steht natürlich die Begegnung Kaiser Wilhelms mit seinem erhabenen Freunds und Bundesgenossen, dem Kaiser ülran, Josef welche, als sprechender Beweis für die unverändert fortbestehende Znniakeu der Einvernehmens der mitteleuropäischen Mächte, die öffentlich- Mei- nunq mit der festen Ueberzeugung erfüllt, daß Europa aus den Bahnen der gewohnten normalen Entwickelung ohne irgendwelche Sorge vor gewaltsamen Erschütterungen der bestehenden völkerrechtlichen Ordnung fortschreiten wird. Es ist vielleicht kein bloßer Zufall, wenn genau zu derselben Zeit, wo alle Friedensfreunde mit Gcnugthuung auf die Gasteiner Monarchen-Zusammenkunsl Dicken, die russisch-englischen Meinungs-Verschiedenheiten wegen der afghanischen Grenz- srage sich zusehends verflüchtigen und ein hochconservatives, also mit den lllegie- runqskr-ii-n intime Fühlung unterhaltendes Londoner Blatt sogar auf dre Möglichkeit eines unmittelbar zu gewärtigenden vollständigen Ausgleiches vorbereitet. Dazu kommt als weiteres charakteristisches Anzeichen der Eifer, womit das Hauptorgan der englischen Liberalen. „Daily News", in der Klärung de« russisch-englischen Horizonts mitarbeitet, indem letzteres Blatt mittheut, daß die an und für sich ebenso mäßige, wie unerquickliche Doctorfrage, wer eigentlich an der Ausrollung der Pendjeh-Frage Schuld trage, ob die Russen oder die auf englische Einflüsterung hörenden Afghanen, stillschweigend fallen gelassen worden ist Offenbar begegneten sich die Cabinete von London und St. Petersburg, als sie diesen Entschluß faßten, in dem Wunsche, die beiderseits angestrebts Verständigung nicht dadurch zu gefährden, daß man einen Streit fortfpinns, der aelibebene Dinge doch nicht ungeschehen machen konnte, sondern nur zur Verbitterung der Gesinnungen und zur Verschärfung der Gegensätze hatte fuhren müssen. Russischerseits kommt da» „Journal de St. Päterrbourg der IM- nungrsreudiaen Auffassung seiner Londoner Collegen aus halbem Wege entgegen. So wird also der politisch- Pessimismus jetzt endlich aus dem letzten Bollwerk binausgetrieben, in welchem er sich noch behauptet hatte, und Europa >n den Stand gefetzt, fortan mit vollster, ungetheiltester Energie an die Entwickelung feiner materiellen Hülfsquellen und an die großen, alle Culturvölker gleichmäßig beanspruchenden Probleme heranzutreten. Man zweifelt in Berlin daran, daß es sich bet der Besprechung, welche der Kaiser Wilhelm mit dem preußischen KrtegSmmister m Gaste« gehabt hat um die Frage des neuen Misitär-Seplennats, resp. der Vermehrung der Kavallerie gehandelt habe. Di- bezügliche Materie sei noch nicht entfernt soweit gediehen, daß sie der abschließenden Entscheidung d-S Ka.jerr unterbr-U-t werden könnte. Wenn es auch festftehe, daß der jetzige Reichstag im Verlaut- seiner Leqislatur-Periode sich mit den angeregten Fragen zu befassen habm wird, so sei -S doch keineswegs sicher oder, richtiger gesagt, ziemlich unwahr- scheinlich daß bereits in der Wintersession die Armee-OrgamiationS-^ragen ihre wichtige Rolle spielen werden. Man habe zu erwägen, daß die Heeres-Verwal- tung nicht geneigt sein wird, sich das Militär-Septennat bewilligen zu lasses, ohne gleichzeitig für eine entsprechende Vermehrung des EffectrvbestandeS der Truppen Sorge zu tragen. Das Letztere könne aber erst geschehen, wenn dre Ergebnisse der Volkszählung vorliegen, die am 1. December ftaürnibct. Vor der Mitte des nächsten Jahres sei an eine Beendigung der Sichtung dies-« überreichen statistischen Materials nicht zu denken, und erne Zugrunde l-gwg etwa der ersten oberflächlichen und ersahrungsgemaß unzulänglichen R-srllta! für die Feststellung der Präsenz,iff-r des Heeres würde der Reichstag nut R-4 ablehnen Erst in der H-rbstsession des nächsten Jahres also wurden die mili- tärifchen Fragen in den Vordergrund treten. Das aus vier Kriegsschiffen bestehende deutsche G-schmn der ist unter der Führung des Commodore Paaschen vor Zanzibar angekomm-n Es ist anzunehmen, daß nunmehr eine Klarstillung der Beziehungen zwüch- D-utschland und dem Sultan von Zanzibar er,°lgen wird. Hoffentlich w' es Commodore Paaschen verstehen, die Rechte der deutsche» R-,chSangeho->g.' in Zanzibar kräftigst zu wahren. , Von Wien aus wird bestimmt versichert, daß bei der ZuM menkunst des Kaisers Franz Josef mit dem Kaiser Alexander HL in -ÄremM auch der österreichische Ministerpräsident Gras Taaffe zugegen sem werde Motive für diefe Zuziehung d-S leitenden Staatsmannes Oesterreichs sind nch allzuschwer zu finden; denn die Möglichkeit, das angebahnte srcundnachbarliH VerhÄtniß zu Rußland weiter zu festigen, hängt in nicht geringem Grade a«4 von der inneren Politik ab, di- Oesterreich - namentlich m Galizien - » ' folgt. Di- Geschichte der letzten Jahre hat dies oit genug b-wi-i-n. W M zeitweilig das Verhältniß der österreichisch - ungarischen Monarchie zu Ruhl einen bedrohlichen Grad von Spannung erreicht-, so hichen hierzu gewisse gange in Galizien — man erinnere sich nur an den Ruthenenprottß n ä weniger beigetragen, al« der Widerspruch der Interessen beider Staaten - Orient. Grund genug, den Grasen Taaffe, unter dessen Regierung da« polnW an Ver.-Preisen 50 jl i) „ „ 40 „ ff ff ff ff „ „ „ 40 „ :: ", ", w an Ver.-Preisen 40 JL 40 " ", ", 40;; „ „ " 30 „ „ „ „ 30 „ ...... 30 „ 60, im Ganzen an Ver.-Preisen 60 JL 40 „ V. Für Ziegen.......Summe 19 Stacie nbt jubwi.ne.. 'n«" öd V-r-inSpr-.i- mit zusamn.-n , wd.2 »s? ä tei WWrrM '2-'-»A “"""«ÄS »« SIM-Mi,- Mi d-m d« S-chh-v«ch»»-. ---»'M ««» d« 8.8«« »«< d-- IW*** B-»«-----'» ®i. im °.n SO X ausgesetzt, deren Zuerkennung dem Festcomitö zusteht. Gießen, den 1. August 188o. $räfibent des landwirthschastlichen Verein« von Oberhessen. I. V.: Nover, Viceprüsident. ......„ lila Für Schweine, und zwar: 1. Mutterschweine trachtlg, oder mit ferkeln, 2. Eber • - • . . • • Ä ; 3. Zuchttchweine von wenigstens Vz ^ahr . IV. Für Schafe und zwar: 1. Zuchischase in Looien von wenigstens 3 ^tuck 2. Böcke 50, im Ganzen an Ver.-Preisen 50 JL 40 „ WS Ä * 55ie i* litt»«olt“ zsbrM-° Ä iiiiroriiailii1 in voliljkk $ $5 iNgOe1 nehmen argen jonul den Na als Pol drin Sultan, ( j)ir.Wlone MWcher Salisbn läufig M ( nrächen m' In in Mr Mn kni), bet 3 die Mistel die MM! Alle GW Sir. W- des Sntjtf üo;i ; sehle des Neg Daru NnMiK ÄA 9. im ftreiie T ‘“«if «11 S6? «« .. , M die 6)emäd)i denen er in a'issprecheiii begrüßt, bei von Wei'ina worauf er i S»u|if spielt -Vodirufe au* worauf um Kaiser 500 (< ..... Talzb Pkasidcnleu ( 'mpiangen v, Un Scheil gelobe W Dl s-i,ilL« Aiciiiisch^ J Negers, abn#r»:ri 0 39 Choleratodesan der Cholera eingetroffen und Vermisstes. — Eine originelle Idee hatte ein Bierbrauer in Königshofen. Derselbe befestigte an erhöhtem Punkte seines Hauses ein Glöckchen und wird nun bei jedem frischen Anstich damit geläutet. Wer aus dieses Zeichen geht, läuft nicht Gefahr, einen alten Schoppen zu bekommen und übt die Anstichglocke bis auf weite Entfernung hin ihre Anziehungskrasl auf durstige Seelen aus. — [Preisausschreiben.] Das Ministerium von Elsaß-Lothringcn hat ein Preisausschreiben erlassen, mit drei Preisen von je 300,“ 200 unb IW JL für eine Schrift, welche in Form einer volksthümlichen Erzählung die üblen Folgen von Trunk- s\idH darftellt. London, 11. August. Unterhaus. Smith hofft, daß die Reserve des Heeres bald entlassen werden könne, da andere Maßregeln getroffen würden, um die Kräfte zur Vertheidigung des Landes in dein Zustande der Vorbereitung und Tüchtigkeit zu erhalten. Hicks Beach hofft, der Schluß des Parlaments finde am Freitag oder Samstag statt. Chriftiania, 11. August. Gladstone ist in Staranger angenommen und setzt morgen die Reise nach Hardanger fort. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrespondenz- Bureau. Gastein, 11. August. Der Kaiser verließ um 1 Uhr 20 Min. Nachmittags die Gemächer im Badeschlosse. Im Vestibüle erwarteten ihn zahlreiche Kurgäste, von denen er in leutseliger Weise Abschied nahm, die Hoffnung auf glückliche Wiederkehr atlssprechend. Bott der auf dein Straubinger Platze angesammelten Menge enthnsiaffisch begrüßt, begab sich der Kaiser sodann in das Hotel Straubinger, um der Großherzogin von Weimar einen Abschiedsbesuch abzustatten. Hier verweilte er etwa 20 Minuten, worauf er im Wagen Platz nahm; neben ihm der Flügeladjutant v. Plessen. Die Musik spielte die preußische Volkshymne; das Publikum brachte eudlose^begeisterte Hochrufe aus. Der Kaiser dankte, aufrecht im Wagen stehend, nach allen Seiten hin, worauf um 1 Uhr 50 Minuten die Abreise erfolgte. Den Ortsarmen überwies der Kaiser 500 Gulden. Salzburg, 11. August. Kaiser Wilhelm traf um 5 Uhr Nachmittags, von dem Präsidenten Czedck unb Hofrath Klaudy begleitet, hier ein, wurde auf dem Bahnhof empfangen vom Statthalter Thun, dem Landeshauptmailn Chorinski, dem Bürgermeister Scheibl und begab sich in das Hotel d'Europe, wo er vom Erzherzog Ludwig Victor begrüßt wurde. Um 6 Uhr begann das Dürer, wozu Thun, Chorinsky und Scheibl geladen waren. Berlin, 11. August. Die Telegraphen-Eonferenz hat heute die Commissionen conftituirt. Die Conrrniffion für Tarifwesen besteht aus den Delegirten Deutschlands, Oesterreich-Ungarns, Belgiens, Dänemarks, Spaniens, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Japans, Luxemburgs, Norwegens, der "Niederlande, Portugals, Rußlands, Schwedens, der Schwei; und Türkei. Zum Präsidenten wurde Brunner von Watten- roul (Oesterreich), zum Vicepräsidenten Di Amico (Italien), zum Berichterstatter Fribourg (Frankreich) gewählt. Die Commission für technische und Betriebsangelegenheiten besteht aus den Delegirten Deutschlands, Belgiens, Brasiliens, Frankreichs, Großbritanniens, Rumäniens, Schwedens, Portugals, Rußlands und Britisch-Indiens. Zum Präsidenten wurde Hake (Deutschland), zum Vicepräsidenten Capanema (Brasilien), zum Berichterstatter Delarge (Belgien) gewählt. Elberfeld, 11. August. Die „Elberfelder Reitling" meldet, die Ostafrikanische Gesellschaft habe den Verkauf von Spirituosen innerhalb des Gesellschaftsgebiets auf medicinische, hygienische unb industrielle Zwecke, sowie auf nicht gesundheitsschädliche Getränke beschränkt. Die Gesellschaft habe ferner eine Preisaufgabe über die Erziehung des Regers zur Plantagenarbeit auszuschreiben beabsichtigt. Wien, 11. August. Der Minister des Auswärtigen, Graf Kalnoky, ist zum Besuch des deutschen Reichskanzlers Fürsten v. Bismarck heute Vormittag nach Varzin abgereift. — Wie die „Presse" erfährt, wird der Reichsrath frühestens für die letzte Woche des Monats September einberufen werden. Paris, 11. August. Die Handelskammer von Marseille richtete eine Adresse an den Handelsminifter, worin sie gegen die harten Ouarantänemaßregeln Spaniens gegenüber Gibraltar protestirt. Die Minister des Handels und des Auswärtigen werden ersucht, schritte zu thun, um die Aushebung dieser Härten zu erwirken. — Der „Monde" und der „Univcrs" veröffentlichen ein Schreiben des Directors der auswänigen Missionen, worin derselbe eine Depesche des apostolischen Vikars von Ost-Cochinchina bom 8. d. Mts. rnittheilt, welche lautet: Poirier, Guegan, Garin, Mace unb Martin sind mit mehr als 10 000 Christen niedergemetzelt. Die Meuchelmorde und Brandstiftungen dauern fort, das Vikariat ist vernichtet. Darmstadt, 11. Mrgust. Se. Königl. Hoheit oer Großherzog haben Allergnäbigst geruht: . Am 9. August dem Schullehrer Heinrich Leich trveitz zu Nieder-Beervach, im Greife Darmstadt, das Allgemeine Ehrenzeichen mit Der Inschrift: „Für fünfzigjährige treue Dienste" zu verleihen. Marseille, 11. August. Im Laufe des Dienstags kamen fälle vor. Madrid, 11. August. Der Erzbischof von Sevilla ist gestorben. Brindisi, 11. August. Der König von Griechenland ist hier begibt sich über Wien nach Gmunden. tieami* «in der Dlmch»! bei SM* 2 r*L iU,[(111lid) Win*1 U die -■'bs* Lokalem. G. Gießen, 12. August. [Sterblichkeit in Gießen.] Die Sterblichkeit stieg während der Wod)e vom 2. bis 8. August wiederum unb zwar wesentlich in Folge ber hier herrschenden Masernepidemie. Dieser Krankhell fielen im Laufe der Woche 7 Kinder zum Opfer. Ein Kind starb außerdem an Ruhr. Bei Erwachsenen war Todesursache: Altersschwäche zweimal, Lungenschwindsucht, Magenkrebs, Erweiterung einer großen Schlagader, organische Herzkrankheit je einmal. Die Zahl sämmllicher Todesfälle während der oben angegebenen Zeit betrug demnach 14. Gießen, 12. August. Aus einer uns vorliegenden amerikanischen Leitung „Der Deulsch-Amerikanische Grocer", erscheinend in San Francisco, ersehen wir, daß unser früherer Mitbürger Herr Wilhelm Wenzel bortfclbft Mitte Juli ein großes Restaurantunter der Firma „Graf Litho's Aurora" eröffnet hat. — Außer der eine ganze Seite einnehmenden, splendid ausgestatteten Annonce finden wir auch eine Beschreibung des Restaurants in genannter Zeitung. Da es vielleicht den einen ober anberen unserer Leser intereffiren wirb, wie das Restaurant eingerichtet ist, lassen wir die Beschreibung folgen: )< Aurora^* All überschwenglich wollen wir nicht werden, wie andere Zcitungsmenschen bei der Besprechung der neuen „Aurora" geworden sind, unb von „Feenreich" unb Feen unb Himmelreich u. s. w. gefaselt haben. Wer hat überhaupt schon das Feenreich gesehenV Wo liegt es? möchten wir wohl wissen? — Aber das können mir, ohne Widerspruch zu erwarten, behaupten, daß Herr Wenzel — besser bekannt als Graf Litho — am letzten Dienstag die schönste, größte unb feinste Unterhaltung^ unb Ersrischungshalle an biefer Küste eröffnet hat. Die Halle liegt an ber Geary Str., etwas oberhalb Kearny, wo früher das „Ichi Ban" war unb erstreckt sich durch den Block nach ber Morton Straße. Die äußere Seite fällt schon ber schönen Malerei halber sogleich in die Augen, ist nämlich in Braunroth unb Golb gehalten unb mit den üblichen Schildern verziert.^ Das Innere ist nach ber Idee ber aufsteigenden Morgenröthe auf beiden langen Seiten der Halle ganz herrlich gemalt: gleich links am Fenster erblicken wir ein großes Bild der Atorgenröthe, weiterhin Landschaften, Berge, Bäume, Seen, tropische Gewächse von den ersten Strahlen der Morgenröthe angehaucht, ^ehr hübsch. — Ebenso ist die rechte lange Wand unb die Decke verziert. Letztere stellt einen leicht bewölkten, von der Morgenröthe angehauchten Himmel bar. Den Hintergrunb nimmt eine Bühne ein, die aber von lebenden tropischen Gewächsen unb treueren Blumen beinahe ganz verdeckt ist unb auf der jeden Abend ein starkes Musikcorps, unter Leitung des Herrn Fiedler, die schönsten Oper- und andere Stücke spielt. Auf der rechten Seite finden mir den 40 Fuß langen prachtvollen Counter, ein Meisterwerk ber bekannten „Boller Furniture Manufacturing Co." der, was geschmackvolle Arbeit unb elegantes Holz anbetrifft, vielleicht nicht besser gemacht m erb en kann. Die Gebrüber Kreeling (Tivoli) finb bekanntlich die Theilhaber ber Boller Furniture Co. Auch haben diese Herren den Austern- und den Cigarren- und Tabak-Counter i verfertigt. Von ber Thür aus ist ber Fußboden mit höchst geschmackvollem Oil cloth bedeckt, unb ziehen sich große lange Fußdecken zwischen den Tischen bis zum Hintergründe ber Halle. Wie es scheint, hat Herr Wenzel beim Einkauf nanrentlich die Pionier-Häuser zu patronifiren gesucht, ^o kommen das Oil cloth unb die herrlichen Matten ober Fuß- becken ans dem ivohlbekannten Carpet-Laden des Herrn Wm. Ehrenpfort, die älteste und erste deutsche Carpet-Firma in der Stadt. Durch die Halle hindurch ziehen sich vier bis fünf Reihen von feingedeckten Tischen und Stühlen, unb mehrere Figuren in Lebensgröße, auf Piedestalen von schwarzem Wallnuß, halten über sich elektrische Lichter, währenb eine Menge geschmackvoller Chaudeli.ers, mit bunten Gläsern, zur Erleuchtung der Halle des Abends beitragen. Große orientalische, herrliche Blumenvasen mit prächtigen künstlichen Blumen, extra aus Deutschland importirt, zieren den Counter unb eine Menge buntfarbiger Gläser finb pyramibenartig vor bem prachtvollen, 30 Fuß langen Spiegel aufgestellt. In ber Anordnung dieser Gläser und ber ganzen Counter-Einrichtung hat der geniale Herr Feldmann, der Majordomus, diesmal sich selbst übertroffen. Die Küche befindet sich im Erdgeschoß unb wirb von einer — Gräfin — in deutscher Weise geführt unb beaufsichtigt. (Hier wollen wir einschalten, baß wir wieder einmal ein deutsches Beefsteak genossen unb zwar in der „Aurora". Wie es bereitet mar, wissen wir nicht, aber es war prachtvoll, delikat, zerschmolz auf der Zunge, und ber Unterschieb mit Beefsteaks, bie wir schon in ähnlichen Lokalen gegessen, war so groß, baß wir uns jetzt wundern, warum man — well never mind! —) Die prächtige Malerei hat Papa Strauß — Swan & Co. — ausgeführt. Die tropischen Gewächse unb Bäume hat Herr Lüdemann — Baker & Lombarb — der bekanntlich die größten Gartenanlagen an dieser Küste hat, geliefert. . Die Plumber- Arbeit, unb es war ziemlich viel, ist von Freunb John Bohn (auch Pionier), Wr. 112 Siebente Straße, ausgeführt unb wird, mir finb es überzeugt, so lange halten, als das Haus steht. Die Stühle lieferte Herr Husjchmidt — Market Straße, gegenüber der Kearny Straße, — auch eine deutsche Pionier-Firma. Die prachtvolle Auswahl von Gläsern aller Arten, Farben unb Größen besorgte die Firma Nathan L Co. — Sutter unterhalb Kearny Straße, — die ältere Crockery-Firma an dieser Küste unb deutsch in jeder Beziehung. Den herrlichen, 30 Fuß langen Spiegel stellte die Firma Gump & Co., — 581 unb 583 Market Straße — ebenfalls das älteste derartige Geschäft an dieser Küste. Alle Teller, Tassen, Messer und Gabeln u. s. w. u. s. m. finb von ganz anderer Fa-on und anderem „Make“ als wir bis jetzt gewöhnt. Wir glauben nicht zu weit vom schwarzen Punkte zu schießen, wenn wir der „Aurora" eine lange profitable Existenz Voraussagen, unb bem langjährigen Freunde, Graf Litho, wünschen mir es von ganzem Herzen. Er ist ein guter Wirth, liberal, offen in Herz unb Tasche unb wie ber Amerikaner sagen würde: „There is nothing mean about bim". 1 mt Bcr.'Preisell 50 Jt " " u 40 „ " " /, 30 „ " '/ n 40 „ " ii ii 40 „ " ii „ 40 „ ...... 20 „ » ii i, 30 „ - .1 „ 20 „ >' " ii 10 i, m cm LerHreisenM^ ii ii ,1 40 „ ii it H 30, n ii ii 40« ii ii n , u i, ii <0„ ii u n Al „ II ii ii $ n „ „ „ 20 „ ii ii „ io. 7 net SiWS de "Ä'Ä« 6(ement ju eirtir so hervorragenden politischen Bedeutung gelangt ist, in die i Intentionen der auswärtigen Politik genau einzuweihen zur — Danachachtung. Eeidsioerständlich würde; schon der Parität halber, wenn Gras Taaffe der Zu> iaiamenkanjl in Kleinster zugezogtn würde, auch der ungarische Ministerpräsident doil kaum sehlen können. Ungarische Blatter melden auch, daß in diesem Falle entweder Herr v, Ti-za selbst oder ein anderes Mitglied seines Cabinets in Äremsier erscheinen würde. „ r . . t , Die schon seit längerer Zeit signalurrte Zusammenkunft des Grafen Kalnokn mit dem Fürsten Bismarck soll nun demnächst stattfinden, aber nicht ans österreichischem Boden. Wie He „Wiener Abendpost" vernimmt, ge> venlt sich der österreichische Minister de« Auswärtigen nächster Tage nach Varfin zu begeben, da es wieder unwahrscheinlich geworden sei, daß Fürst Bismarck nach Gastein kommen werde. , In Frankreich macht sich unmtttelLar nach dem Lchlusse der parla- mentartschen Session dis Wahlbeweguug in verstärktest Maße geltend. Eine a-ögere Anzahl von Departements haben beteilä ihre Wahlliften ausgestellt. Ferri) wird in Lgon eine große Wahlrede hasten und sich dann nach Bordeaux deaebet- um daun eine zweite zum Besten zu geben. Die Opportunisten werden ihren Wahlaufruf erst nach der Lyoner Siebe Ferry's veröffentlichen. Die Ne- aiermtz wird ed»ntalls einen Wahlaufruf vom Stapel lassen, gedenkt jedoch mit ott Veröffentlichung desselben zu warten, bis die Wahlbewegung im vollen Gange ft — Als Ferry am Samstag Abend in Lyon eintraf, fanden auf dem Bahnhöfe und vor dem Hotel feindselige Dsmonstrattonen gegen ihn statt; die Polizei zerstreute jchließlich die Menge. Sir Druinmond Wolff hat seine Mifnon, welche chn als außerordentlichen Gesandten und Bevollmächtigten Englands nach Egypten führt, in voriger Woche angetreten und ■ sich zunächst noch Konstantinopel begeben. Das tnglische Erbittet wünscht demnach zuvörderst mit der Pforte in'S Enwer- nehmen wegen seiner egyptsschen Pläne zu gelangen und Lord Salisbury hat sonnt den Rath befolgt, den Fürst Bismarck seinem Vorgänger Gladstone ertheilte, als dieser Den Kanzler um seine Ansicht über die in Egypten einzn- schlagende Politik ersuchte- Dieser Nath lautete eben dahin, sich zunächst mit bem Sultan, als dem Oberherrn Egyptens, zu verständigen, welchen Rath aber Mr. Gladstone in den Wind schlug, um daun nach seinem Kopfe am Nil weitet« zmvirthschasten; was hierbei schließlich herattsgekomtnen ist, weiß ja Jedermann. Lord Salisbury sucht nun den Fehler Gladstane's wieder gut zu machen; vorläufig maß indessen abgew.rrtet werden, was Wolff in Konstantinopel erreichen wird. , n , .. ,r m , In New-York hat am Samstag das Lircheubegangnrß General Grant's in großartiger Weise staitgesunde». Der Leichenzug war fast 6 englisch- Meilen lang und unter den Theilnehmern desanden sich der Präsident Cleve- land, der Bicepräsident Hendricks, die srüheren Präsidenten Hayes und Archnr, die Minister und Mitglieder des obersten Getichtshofes, das diplomattsch^Corp», die Niitglieder de« CongreffeS und die Gouverneure der verschiedenen Staaten. Alle Geschäfte waren geschlossen. ©in abyssinifches EorpS von 25,000 Mann unter dem Befehle des Generals Nas-Alula ist in Ashmara concentrirt, um eventuell zum Entsatz von Kaffala vorzurücken. Nas-Alula wartet nur noch die letzten Befehle des Negus von Abyssinicn ab. " ii 40 " " ii 60 " " " " 50" " " 20 " 5*^ SS i e prakt a. Specialarzt f6r Baut-, Frauen- u. Ge- IIP |-rPnqen schlechtskrankhelten (Syphiliajeta Frankfurt a. M. L ■ MVlAOvAlj stiftatr. 22, fr. Asilat. Prof. Bicord*e. Aubw. briefl. 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Rohrle s Bierhalle. Donnerstag den 13. und Freitag den 14G August 2 grosse Abend-Concerte ausgeführt von der Marburger Concert-Kapelle unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn L. Strack. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie für die so überaus zahlreichen Blumenspenden bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Kindes sagen herzlichen Dank 5801 Familie Bruchhäuser. flaifer um fiter W uiir-fleM ® in ter elfte#« ßu<|Ieu Hal lii ter Wüii bw° hallii ß Ein Knecht. welcher Säcke tragen und mit Pferden umgehen kann, wird gegen guten Lohn für sofort gesucht. Wo? sagt die Erpe- I Mion b. Bl. ->732 627 ' 214 Honigglocke. 694 92b Glas Honig. 1017 232 Mikielwänbe. 1293 141 Glas Honig. 1294 92a Glas Honig. 694, eigentliche Niete, würbe, weil aus Versehen in die Druckltste ans- genommen, nachträglich mit Gewinn 92b bedacht. Gleichzeitig ersuchen mir nochmals um möglichst rasche Abholung der Gewinne und zwar bis Donnerstag Abend bei Herrn Louis Lenz, Zellen- keller, von Freitag ab bet Herrn Rechner Länder, 'MtchstiMe H 5808 Ein gebild jung Mädchen mt I Sprachkenntnissen, Israelitin, sucht balbigt 1 Placement in relig. jüd. Fam. als j scllschasterin und Stütze der Hausfrau Ansprüche mäßig. Briefe unter L. F. d bie Exped- d. Bl-____ Restauration Bramm. Heute Mittwoch und morgen n __gebackene Nische. 58t9 5812 Ein Kindermädchen gesucht- _______________________Kaplansgasse 2- I Bei 1000 Mark Gehalt sucht solide Leute zum Caffee-Verkauf Postpacketen an Private Wilh. Volckmann, Hamburg.^ Caffenschrank ein größerer, wird zu kaufe« sucht. Offerten mit Angabe der Größe und des Preises unter K. S. 100 befördert die Exped. d. Bl. 57 5797 Westanlage 26 ein hübsch möblirtes Zimmer, zu ebener Erde, mit besonderem Eingänge, zu vermiethen- 5802 Ein Logis vermiethet __I. 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