---!—X MXXXXX X X *■ X et 0 len zu ! ö NlogiS;u vermiethen. Emil Menget. ben auf 1 April eint on 6 Ziuimkm nebst - Aliccstraße 2\ mmer, fou'ie Pferdc- Gartechr. 29. löblirtes Zimmer mit u oernnetbeu. Ftugetsgasic 5. ige4 Zimmer ;u üti- Riegclpfad 3. von Herrn HainbaL mit oder ohne Lader. ißi§ ist bis jum I.Jm lnietben. ,ÄaHllKosstraße tfferW u _ M Wenzel. von Herrn Wo? m mit8o^6 ist n meitiß >u rermietbr. Darmstadter Hau-i e Meige». KLSL ^SudanlM^---- igung vo» MMN- UNS kriväscht. rnnrit3i»d>ki"; , 3.- an. , Sitz g°ra»t>rl Auz. , Min btaoti rin"" giSSL US' Rr. 87 Freitag den 13. Februar 1885 Gießener Anzeiger Amts- und Anzkigeblatt für den Kreis Gießen. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf mit Brinyerkohn. Durch die Pott bezogen viertel jährlich 2 Mark 50 Pl. Erscheint täglich mit Huönabmt des Montag». Bert*« t Schulstraße 7. Politische Ueberficht. Gießen, 12. Februar. Rach einigen ver hältnißmäßig ruhigen Sitzungen, in denen der Reichstag über Gegenstände von keinem allgemeineren Interesse verhandelte, dürfte mit der am Dienstag begonnenen ersten Lesung der Zolltarif-Novelle für den Reichstag wieder eine bewegte Woche gekommen sein. Wie sich die „Nat- Zeitung" schreiben läßt, ist bie geschäftliche Behandlung der Zolltarif-Novelle bereits zur brennenden parlamentarischen Frage geworden. Heute heißt es, auch ein Theil de» Lentrums sei für Verweisung der Vorlage an eine Commission. Trifft dies zu, so wird es unwirksam sein, wenn die sog. freie wirthschastliche Vereinigung sich gegen die Verweisung an eine Commission erklären sollte, wie die» allgemein behauptet wird. Seit einigen Tagen sind au» allen Theilen des Reiches Deputationen einzelner Handels- und Industriezweige, welche von der Zolltarif-Novelle mehr oder weniger betroffen werden, in Berlin angekommen, um mit Abgeordneten wegen der Wahrnehmung ihrer Interessen bei den bevorstehenden Debatten zu verhandeln. Anderseits wächst täglich das Material an Petitionen für und gegen die einzelnen Theile des genannten Gesetzentwurfes, so daß schon die» die Vorberathung durch eine Commission wahrscheinlich macht. Nach der vorläufigen Erledigung der Zolltaris-Novelle wird wohl endlich die dritte Lesung de» Etat» an die Reihe kommen und hierbei bei einzelnen Positionen die hochwichtigen definitiven Entscheidungen bringen, denen man in Deutschland mit äußerster Spannung entgegensieht. Die dem Bundesrathe zugegangene Vorlage wegen Abänderung des GerichtSverfaffungS'Gesetzes und des Strafprocesses, wodurch eine Vermindenung der Zahl der Geschworenen beabsichtigt wird, hat nur geringe Chancen bezüglich ihres Zustandekommens. Im Bundesrathe selber begegnet die Vorlage bereit« Schwierigkeiten, da dem Vernehmen nach hauptsächlich die süddeutschen Regierungen mit der Tendenz derselben keineswegs einverstanden sind, und was die Stimmung im Reichstage gegenüber dem fraglichen Gesetzentwürfe anbelangt, so ist dieselbe eine entschieden ungünstige, so daß man das Scheitern der Vorlage schon jetzt als fast gewiß betrachten kann. Der König von Bayern hat dem Central-Comitö, welches sich unter dem Vorsitze de» Herzogs von Ratibor zur Veranstaltung einer Sammlung zu einer Ehrengabe für den Fürsten Bismarck gebildet hat, die Er- laubniß ertheilt, diese Sammlung auch auf Bayern auszudehnen und durch öffentlichen Aufruf zu derselben aufzufordern. Wie verlautet, soll davon abgesehen werden, die Beiträge zu der Ehrengabe für den Fürsten Bismarck in der Oeffentlichkeit zu quittiren und soll deren Aufführung in dem dem Reichskanzler zu überreichenden Folianten geschehen. Die dieser Tage in Berlin versammelt gewesene Delegirten- Conserenz deutscher Seestädte hat einstimmig eine Resolution angenommen, durch welche an den Reichstag die dringende Bitte gerichtet wird, die beantragten neuen Holzzölle abzulehnen. lieber den Stand der neuesten Streit-As faire zwischen Deutschland und England, das Protectorat über den nordöstlichen Theil von Reu-Guinea betreffend, verlautet jetzt, daß der Conflict auf dem Wege der Ausgleichung begriffen fei. Man darf wohl annehmen, daß auch diese Affaire mit dem Rückzüge Englands enden wird, zumal sich das Recht Deutschlands auf die Nordostküste von Neu-Guinea aus den abgeschlossenen Verträgen klar und deutlich erkennen laßt. Aus Tongking sind wiederum Siegesnachrichten in Paris eingelaufen, welche daselbst die Zuversicht aufs Neue befestigt haben, daß die Beendigung des Tongking-Feldzuges doch noch in einer die französische Waffenehre nicht dlosstellenden Weise gelingen werde. Nach heißem Kampfe ist es dem französischen Corvs unter General Briere De l'Zsle gelungen, das den Weg nach der Festung Langson sperrende befestigte chinesische Lager von Dongsong zu nehmen und die Chinesen zum Rückzug auf Langion zu zwingen, von welchem sich die Franzosen noch zwei Tagemärsche entfernt befinden. Der Gefechtsbericht des franz. Oberbefehlshabers selbst muß aber zugeben, daß die Verluste der Franzosen verhältnißmäßig bedeutende waren und daß sich die Chinesen mit zäher Energie vertheidigten. Die französischen Verluste werden auf 20 Tobte und 162 VerwunDete angegeben, eine im Verhältniß zu der Truppenzahl Brivre'S immerhin beträchtliche Ziffer. Die Pariser Blätter sind natürlich des Lobes voll über die vortreffliche Führung der Generale und die glänzende Tapferkeit der Truppen und dieses Gefühl wird noch gchoben durch den Vergleich mit den Mißerfolgen der Engländer im Sudan, zu denen die französischen Siege in Tongking eine eigenthümliche Folie bilden. — Die Lammesgeduld der sranzöfi- schen Regierung gegenüber dem Treiben der Pariser Anarchisten scheint denn doch ihre Grenze zu haben. Für Montag hatten dieselben ein großes Meeting geplant, doch ist dasselbe nicht in geplanter Weise zur Ausführung gekommen, da die Regierung einige 20 Mitglieder des zu diesem Zwecke niedergesetzten Comitss wegen aufrührerischer Reden verhaften ließ und außerdem für Montag umfassende militärische und polizeiliche Maßregeln getroffen hatte. Nachdem sich die englische Regierung von ihrem ersten Schreck über Die Katastrophe von Khartum einigermaßen erholt hat, entfaltet sie jetzt eine fieberhafte Thätigkeit, um den häßlichen Flecken, den der ohnehin nicht zu blanke Schlld her britischen Waffenehre im Sudan durch ben Fall von Khartum erhalten hat, möglichst rasch wieder zu verwischen. 8000 Mann englischer Truppen sollen zur Verstärkung General Wolseley's unter General Newbegate nach Egypten abgehen. Ein fpecieHer Befehl bestimmt, baß 3 Garbe-Infanterie- Badaillone und 4 Linien-Jnfanterie-Bataillonc, von Denen 2 in Malta und 2 in Gibraltar stationirt sind, nach Egypten abgehen werden, ebenso sind dorthin 2 englische Infanterie-Bataillone und 1 englisches Kavallerie-Regiment au« Indien bestimmt. Die Admiralität trifft mit größter Eile die Vorbereitungen für den Transport, zu welchem Schiffe von mehreren großen Londoner Rheder- Firmen verwandt werden sollen. Bis aber diese Truppen im Sudan angelangt sein werden — und bei dem schwerfälligen englischen MobilisirungS-Äpparat dürften hierüber noch lange Wochen vergehen — ist General Wolseley auf sich selber angewiesen und da er seine Streitkräfte auf 4 oder 5 Punkte verzettelt hat und deren Verbindungen durch Die dreist vordringenden Arader-Schwärme immer mehr erschwert roerDen, wie ein allerdings erfolgloser Angriff derselben auf eine englische Proviant-Kolonne beweist, so erscheint die Lage de» englischen Oberbefehlshaber» immer kritischer. Darmstadt, 11. Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 10. Februar ben Oberrechnungs-Revifor bei der zweiten Abtheilung der Justifikatur der OberrechnungS-Kammer, Theodor Schulmayer, auf sein Nachfuchen in den Ruhestand zu versetzen. —1. Darmstadt, 11. Februar. (Evangelische LandeSsynode.) Bet Besinn der heutigen Sitzung verlas der Präsident eine Interpellation des Avg. HallwachS, welcher an Großh. Oberconfistoriuui dahin die Anfrage richtet, wie weit die Vorarbeiten zum Erlaß deS neuen ChoralbuchS gediehen feien und wann voraussichtlich die Edition desselben erfolgen werde. Oberconsistorialrath Sell beantwortete kurz bitfe Interpellation dahin, daß vielleicht noch ttn Laufe diese« Jahre« die Herausgabe erfolgen könne und auch schon em Melodienbuch zu diesem Choralbuch in Arbeit sich befinde. Bei Berathung de« EinnahmebudgetS gab auf Vorschlag deS Äbg. Brand die Synode bezüglich deü CapitelS »Beitrag des Staat« zu den Bedürfnissen der evanß. Kirche" ihre Anficht dahin kund, daß dieser Beittag von 174,257 J4 42 auf einer RechiSoerbindlichkrit des Staat« gegenüber der Kirche beruhe, und wurde diese Erklärung P'.stocollarisch niedergelegt, um bei evcnt. Vorkommn ssen In der Lage zu fein, daraus recnrriren zu können. Unter Cap. 7, .Umlagen auf die Angehörigen der evangelischen Kirche" erscheint in dem diesmaligen Budget die Summe von 350,000 JL gegenüber dem seither ein» gegangenen Steuerertrag von 328,000 ES erklärt fich diese Differenz mit der Ein- führung der neuen Steuergesetzgebung und wird keine Mehrbelastung der evangelischen Bevölkerung dadurch stattfinden. Nach kurze, Debatte genehmigte die Synode auch diesen Ansatz. AlS Cap. 8 erscheint nunmehr ein neuer E'nnahmeposten Im Budget, welcher die Ueberschüsse verschiedener StlftungSfondS im Betrage von 14,000 X umfaßt. Bezüglich dieses Posten« richtete die Synode auf Antrag deS Abg. Buchner daS Ersuchen an Großh. Oberconststorium, zu erwägen, ob und inwieweit die Stiftungen, deren Erträge dem Centralkirchenfond zufließen, mit diesem Fond selbst vereinigt werden können; im Uebrigen erklärte sie fich mit der Einstellung in daS Budget einverstanden. Auch die weiteren Einnahme - Capttel sind zum ersten Male hier vertreten und ergibt sich auS denselben, daß an Capitalzinsen jährlich 4240 JL, ebenso von zurück» empfangendem Capital und Vorlagen 1800 «X eingehen und der Ertrag deS neuen Gesangbuchs und der biblischen Geschichte sich auf 3500 X beläuft. Die Genehmigung dieser Posten geschah ohne wesentliche Debatte. Die Pftngstcollectt, die seither im Betrage von 2400 *X eingestellt war, fällt hier durch den beschlossenen Uebergang derselben zur Lutherftiftung hinweg. DaS Budget wurde sodann im Ganzen gutgeheiße«. Auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung steht unter andern Gegenständen auch die Beralhung und Beschlußfaßung über den Gesetzentwurf, die Veränderung der Wahlperioden für die Mitglieder der Kirchengemeindevertretnng, der KlrchenvorstSnde, der DikanatSsynoden, der DekanatSauSschüsse und der Dekane betr. Berlin. Bericht auS dem zur Ausgabe gelangten Weißbuch: .Deutsche Interessen in der Südsee U." (Fortsetzung.) 4 In der Antwort der deutschen Regierung heißt eS, daß die beabfichtigie Ausdehnung deS britischen ProiekioratS im Norden und Nordosten von Neu-Guinea nach ben bisherigen Äußerungen Lord Granville'« unerwartet komme und Demschland fich einstweilen Vorbehalte, zu denselben Stellung zu nehmen. Die deutschen Vorstellungen hotten zunächst den Erfolg, daß seitens England« erklärt wird, e« sei beschlossen, daS britische Protectorat auf die südliche Küste mit Einschluß der vorliegenden Inseln zu beschränken, statt ihm die anfangs beabsichtigte Ausdehnung zu geben. Die In Aussicht genommenen comnVffartfdjen Berathungen, welche anfangs an Ort und Stelle stattfinden sollten, werden in weiteren Verhandlungen auf Wunsch der englischen Negierung nach Europa verlegt, und Dr. Krauel zu diesem Zwecke hterhergerutto. Unterm 18. November 1884 ging vom kaiserlichenGeneralconsulat in S'dney die Meldung ein, daß auf einen Theil der Insel Neu»Guinea am 6. November daS britische Protectorat proclamtrt worden sei und zwar betraf dies den ganzen Theil der Südküste von Neu Guinea, welcher an der Grenze deS von der niederländischen Regierung beanspruchten Tb-Ile« di» L-md-» beginnt und fl«> Dom 141. Grab östlicher Länge bi» ,m° Oftra» erstreckt, mit allen vorliegenden Inseln in der Goschenstraße. Am Schluß b.zugl wer Proklamation deS CapitävS ErSkine heißt eS: .Und ich proklamier und erNäre hierdurch, daß keine Lavderwerbung innnhalb der Grenzen des hiermit errichteten ProiecioratS, wann und wie sie auch geschehen fern mögen, von Ihrer Majestät anerkannt werden wird. Für Ihre Moitst« befehle und schärfe ich allen Denen, die es angeht, hierdurch ein, diese Proklamation zu bC0 . 7 wuptmafe 'm wOr^ Ä> e" 7‘Miubu«,. .1W «mitten ift, ÜC ^br an bertn Ar?l°b begtn. die frplj. . bÄ*«fi« ' "^elsuchung ist entdeckte die Mim von London, unö )en jüngsten Explo, w meidet, Nnbar tveter in Kenntnis 8 bei der Staats' rbehalt zurückziehe. ‘9 zu vollziehen, |o> !N würden. tden. dah die Polizei öluchungen vornahm, ppen für bii jroeite ib /Icenzo glorio" Arbeitslostgtck llrbeiten vornehme ^aftigung. V'Fregatten und aff, nicht weit von irb bekannt gemalt, lgier und in Italien türkischen Häfen des Frin von $>W< Dcalotium ,3ubil Station üUletWl in m Ack ru atz tft heute längst at^ Auhenfelte habemoA 8 hat eS Herr Mustk- Geiste Handel 1 i» n und konnte sich den eit wenig nd au-ditMod°M° na erzielt wurde. ®r allerdings etaaSachr । pflegen alö 3ttJ0lln£ inMschorvonSop«' Kimmen gifE" A ?*Ä'- Stimme klang 1° ibeten die 'isw K?;S> ...xS< chon beim z dttn6. 12 Febru^' I O öle SiEÄ leie 1*2. welches rein IwerMreunb- weiterloffibren und Mitgliedskarten auSzugeben ob alle d'ejenlgeo, iel4e bcnftlben du ch tt-twilltge Betiräge ober toast unterftO|?n. Zu diesem Behüte eenftttntTte sich ein Vorstand, bestehend ouS den Herren: LoutS Bramm, Rechner DSrina. GkrtchtSoolliieher-SSpirant St Geltzler. Reallehrer Iann. Re^llehrer Sabl Verwalter Keller, Kleinbauer K albtletsch. Carl Loth, vr. Molly, ^etchnenlebrer M Ster, OuSstor S- O r b i g. Restaurateur H. Schnell. Rentner kvoat Ludwig Bogt, Gkrlchtgschreider-ASp'raal Ehr. Weller, welche befugt finb. die in den öirtbfdaften stehenden Stgarrenspthenkasten au-zuleeren. alS auch MtlsliedSkorten auSjllgeden. „ Ä __ ' . _ W'r wünschen, baß der Verein .Jugendfreund* die Unterstützung finden möge, welche früher d.m .Berem zum Sammeln von Clgarrenspltzeu* entgegengebracht wurde nnd daß ihm immer mehr Mitglieder und Anhänger zugeführt werden, damit die Bestrebungen weitere Verbreitung finden uvd daß e« möglich wird, allen gestellten gerechten Wünschen entsprechen -u können. Bei dieser Gelegenheit können wir nicht umbin, allen Denen, welche den Verein seither tn so schöner Weise unterstützten, insbesondere den Herren Wirthen und Restaurateuren, welche die Erlaubnitz ertheilten jutn »Mellen von K ftchen zum Sammeln von Cigarrenspitzen, befien Dank zu sagen und dieselben zu bitten, unS auch ferner ihr Wohlwollen zu bewahren- JSandel und Scrfebr. Limburg, 11. Februar. Rotber Wefien .* 1495, weißer Weizen 14 80, Äorn JL 1190, Gerste X 10.45, Hafer X 7.00, Kartoffeln ä 100 Pfund X 0.00, Erbsen • 100 Pfund X 14.45. Frankfurt, 11. Februar. Ans dem heutigen Markt kostete der Centner Heu X 2.75—3.30, Stroh x 2.35 —2.40, Eier das Hiindert X 5 60—9.40. butter 1. Qualität X 0.90. 2. Qualität X LIO, Kartoffeln per Centner X 2.00—2.30, Kohlrabi 3-0 H pr- St-, Erbsen 100 Kg. 22.U0—30-00 X. Rothkraut pr. St. 12—20 4, Hahn 1.30—2.00, 1 Ente X 2.00—3.50, 1 Taube 40-60 H, Habn X 1.90—2.50, Gans X 6—10.00, Welsche X 5.00-10.00- Zur geft. Beachtung. Schrststicke Anfragen wegen Auskunftserth«4nng über Inserate k. können e* mir dann beantworten, wenn bcnfeften eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offenen einzureichen find, ist die CU^didion z» keinerlei Auökunftscrtheilungen befugt. OffeNendrieße sind — soweit keine bejHmnrtew geaentbeiliaen Abmachungen aetroiien wurden — in der Ervedition abiubnten Allgemeiner Anzeiger. usverkauf. Mgen bedeutender Bergrvfierung meines FutZ ■ HXld ■ O”QSC£XäftS verkaufe ich Leinen und Weisswaaren, Damen- und Herrenwäsche MV=.6™ia'° "S Seltersweg 71. Ph. Ellingen. Seltersweg 71. JeiCgcbotencs. 1016 5 Paar franz. Mühlsteine, recdts und links drehend, von 130 und 1.20 m Durchmesser, unter Garantie preiS- würdig zu verkaufen. Aranz -roh, Mühlenbauer in Dietz a/Lahu- Regenschirme für Damen, Herren und Kinder, in großer Auswahl zu billigsten Preisen empfiehlt 1017 tu Fangmann. .Heute u. morgen trifft ein: Frischer Rheinsalm, Wesersalm, Zanoer, Hechte, Schollen, SoleS, frische Helgoland. Austern, frische Schellfische, Sprotten, ger. Aale, Fett-Bücklinge, Sardinen. Rollmöpse, Sardellen :c in der 1015 Hamburger Aschhandlung von A. Koch. 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Ui irfifidjer Hibsnertuiuf. ffiftien Umzua in bad von mir gekaufte Haus („Stadt Cassel) habe ick einen Ausverkauf arrangirl und verkaufe sämmrlichc Waaren zu und unter Einkaufspreisen. gu W. Katz, „Darmstädter Haus“. VorläufigeAnzeige! Es dient zur gefl. Nachricht, daß ich von Mittwoch den 18. Februar einen großen Ausverkauf in Manufactur- und Kurzwaaren in Gießen abhalte. Der Laven befindet sich Schulstraste 10. Achtungsvoll 945 M. Marx aus Wetzlar. 881 Ein braves Dienstmädchen für sofort gesucht. Gute Zeugniffe erforderlich. Näheres Bleichstraße 9, eine Stiege hock 893 Ein braver Junge wird in die Lehre gesucht. _________H. Hollman«, Tapezier. Guten Mittagstisch zu 45 Pfg. können noch 2—3 Herren in einer Familie erhalten- 940 Zu erfragen in der Exped- d- Bl- 946 Ein braves Mädchen von 15 bis 17 Jahren wird für den 25. März zu mietben gesucht. Zu erfragen in der Exped- d- Bl- Maschinenbau-&.IHildburg Jx SB^nacwerkschule. |nhausen.■ 8 ___ ^AeleitiLbjIlii. lsti. 75 .K. Rath he, Dir.F_ 22. 1013 Gesucht: ein junges Mädchen von hier, zu Hausarbeit- Sudanlage 3- 1014 Ein tüchtiges, braves Dienstmädchen, das auch Liebe zu Kindern har, wird pr. sofort zu mietben gesucht. Von wem? sagt die Erped- d- Bl- 1018 Ein Lehrling mit gut n Sckul- fenntniffen von einem hiesigen en-gros- Geschäft gesucht. Wo sagt die Eroed- d. Bl.___________ 955 Einen Lehrling sucht veorg BSger, Mechaniker. Gesuch eines Reifenden und eines Lehrlings. Für ein Spirituosen - und Agentur- Geschäft wird zu baldigem Eintritt ein junger Mann gesucht, der sich für Reisen für ersteres Geschän qualificirt, der aber auch in der Buchführung bewandert ist. Ebenso wird ein Lehrling, mit guten Schulzeugnissen versehen, auf Ostern gesucht- Selbstgeschriebene Offerten für beide Stellen beliebe man unter Nr. 500 in der Exv- d. Bl. niederzulegen. 913 Ein zuverlasstges Hausmädchen pr. 23. März gesucht. Frau Wilhelm Gali. 970_______Neustadt._________ 964 MaSkcnröcke zu verleihen und zu verkaufen- _______Schühenstraße 19- ''5i Lehrmädchen werden in ein hiesiges Putzgeschä'l gesucht- Zn erfrageii_in^ der Erped- d. Bl- Ein Lehrling mit guten Lchulzeugniffen zum sofortigen Eintritt in ein hiesiges Fabrik Geschäft gesucht. — Selbstgeschriebene Offerten suh Z, IO an die Exped. d. Bl. Weizenstroh (Maschinendrusch) wird täglich verkauft bei 664 Rudolf Burg, Arnsburg. Zu verkaufen: 1 Bureautifch, Bureaufchreibtifch, 2 Sopha, mehrere Vogelheiken, neue Bettstellen, neue Lchränke, einthürig, bei LouiS Rothenvcrger, 952 Neuenweg 22. 3C Uebernahme von Mobiliar-Einrichtungen für Versteigerung ober Ankauf- Taxation von Mobilien. 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Die Lieferung von 50 cbm Mauersteinen auf den Lagerplatz am Feldweg- überaang zwischen Wärterhaus 4 und 5 der Linie Gelnhausen soll öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen sind auf der Registratur Großherzoglicher Direktion, Zimmer Nr. 4, einzusehen. Angebote sind —an den Unterzeichneten, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 16. Februar, Abens 6 Uhr, eiuzusenden. Gießen, den 11- Februar 1885. Der Eisenbahnbaumeister. 1007 Stegmayer. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 16. Februar 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Districten Hochwarte und Faulerboden nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Buchen Eichen Aspen Erlen Nadel Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Nmtr. Rmtr. Nmtr. Wellen 42 282 41 7200 57 320 120 1900 7 21 — - — 4 — - — 1,5 — 1190 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 60 Eichenstämme mit 13,30 Festm., 45 Fichtenstämme „ 12,73 „ 687 Fichtenstangen „ 61,10 „ Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Steinbach, an der 9. Schneise. Gießen, den 10. Februar 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 967 A. Bramm. Bekanntmachung. Im Gemeindewald von Ni-der- klcen sollen in den Distrikten „Pfingstweide", „Himmrich", „Sanges" und „Geige" Donnerstag den 19. Februar, präeis Vormittags von 9 Uhr ab, öffentlich versteigert werden: 66 Kiefern-Stämme — 16,05 Fstm., 270 „ Stangen I.—III. Classe, = 16,20 Festm., 5 Fichten - Stangen III. Classe, — 0,15 Festm., 2 Rm. Eichen-Nutzholz, 27 „ Kiefern-Nutzholz, 184 „ Buchen-Scheit-, resp. Scheit- und Knüppelholz, 72 „ Kiefern-Scheit-, resp. Scheit- und Knüppelholz, 878 „ Buchen- und Kiesern-Reiser. Anfang im Distrikt „Pfingstweide". Gr. Rechtenbach, 10. Februar 1885. 1002______Das Bürgermeisteramt. Stamm- u. Brennholzversteigerung im Iiirstl. Thiergarten bei Hungen. Mittwoch den 18. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk: 130 Fstm. Eichen - Stammholz, darunter starke Baustämme, Schreiner- und Wagnerbolz, 9,5 Festm. Buchen u. 9,5 Festm. Linden, sodann Donnerstag den 19. d. M., Morgens 10 Uhr, ebendaselbst 71 Rm. Eichen- u. Buchen-Scheitholz, 252 „ „ Prügelholz, 11h8 „ „ „ „ Stockholz, 534 ,, „ „ Reiser, öffentlich verkauft werden. Hungen, den 11. Februar 1885. Fürst!. Rentamt. 998 Demme. BetsmntMaanurg. Die im Laufe des Jahres 1884 ans das Polizei - Bureau abgelieferten gefundenen, von den Verlierern jedoch nicht reklamirten Gegenstände, darunter goldene Fingerringe, Ohrringe, Medaillons, Brochen, sollen zu Gunsten der Armenkasse Mittwoch den 18. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, im Saale des alten Rath Hauses öffentlich versteigert werden. Gießen, den 10. Februar 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Versteigerrmgs - Anzeige. Ireitag den 20. ds. M., Vormittags 10 Nhr beginnend, lasse ich dahier wegzugshalber resp. wegen Aufgabe der von mir seither betriebenen Landwirtschaft, Müllerei und Bäckerei folgende Objecte öffentlich versteigern: 2 sehr gute Oeconomiepferde im Alter von 7 und 10 Jahren, zugfest und fehlerfrei; ferner: 1 Chaise zum ein- und zweispännig fahren, 1 Mühlwagen, 1 Brod- wagen, 1 leichtes Oeconomiewägelchen, 3 schwere Üeconomiewagen, sämmt- lich fast noch neu, 1 Psuhlfaß mit Lager und Bäumen, 5 Hinterpflüge, 3 Vorderpflüge, 1 Sack'scher Pflug, verschiedene Eggen, Eggenschlitten, 1 dreischaariger Kartoffelpflug (Hackpflug), 1 Kartosfelstreichpflug, 1 Walze, 1 Häckselmaschine, 1 Wasserpumpe, 1 complette Kelter, Steintrog mit 2 eisernen Schrauben, ganz neu, 2 Pfuhlpumpen und eine große Anzahl sonstiges landwirthschaftliches Inventar; ferner: eine große Anzahl Haus-, Mühlen- und Bäckereigeräthschasten, insbesondere : Verschiedene Schränke, Betten, Stühle, Tische, Bänke, Waschbütten, Oefen, Backtröge, Backwannen, Backbretter, Fässer, Schnellwaage mit Kettengehäng, 1 Decimalwaage, Sackkarren. 8 Bienenvölker in Keck'schen Stöcken und diverse Bienengeräthe; endlich den vorhandenen Mist und Dungerde (Compost) rc. Auf Verlangen werden Steigerlöse über 26 JL gegen genügende Bürgschaft bis Martinitag 1885 gestundet. ArnSburg bei Lich, am 10. Februar 1885. Rudolf Burg. 1004 1001 Für Alle Hinterbliebenen. Louise Haller, geb. N i e ß. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige hiermit die schmerzliche Nachricht, daß unser Sohn Schlosser Eduard Ebert heute Morgen 63/< Uhr nach schweren Leiden in seinem 26. Lebensjahr sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Eltern. Gießen, den 11. Februar 1885. Die Beerdigung findet Samstag Vormittags 10 Uhr von der Klinik aus statt. 1010 Danksagung. Für die vielen und herzlichen Beweise aufrichtiger Theilnahme an dem schweren Verluste, der mich und alle Angehörigen durch den Tod meines Mannes betroffen hat, sage ich meinen ergebensten Dank. Wermiethungen. 939 Im Darmstädter Haus, Eingang Lindengasse, ist pr. 1. März ein geräu- miges Logis zu oermiethen. 226 Der dritte Stock, 5 resp. 7 Zimmer bis 1. April zu vermietben- H* Depler, Ludwigsstraße 12. 148 Ein möblirtes Zimmer mit oder ohne Kabinet pr. 1. Febr- zu oermiethen Ludw. Orth, Neuen Bauen 11. 1011 Ein möbl. und ein unmöblirtes Zimmer zu oermiethen.__Flügelsg. 4 III. 1003 Ein möbl. Zimmer zu oermiethen. Neuenweg 62 (Südanlage), __vis-h-vis dem Gymnasium. 1012 Ein Familienlogis und ein kl. Stübchen mit Bett zu vermietben. ___Schreiner Hetz, Caplansgasse. 819 Ein schönes Familienlogis pr. Anfang März zu oermiethen. Chr. Roll IN. Wwe., Canzleiberg 5. 144 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Bahnhofstraße 24. 883 Ein möblirtes Stübchen auf sofort zu oermiethen. Postschaffner Travp, Steinstraße 37. 32 Der seither von Herrn Wolf Katz bewohnte Laden mit LogiS ist pr. 1. April 1885 anderweitig zu oermiethen. jL. Textor, im Darmstädter Haus. Holz-Versteigerung. Dienstag den 1*7. Februar, Vormittags von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald „Wehrholz", Distrckt Rosengarten, nachver- zeichnetes Holz versteigert werden: 17 Eichenstämme von 40—63 Ctm. Durchmesser und 5—12 Meter Länge —19 Festm. enthaltend, 600 Fichtenstangen, 101 Rm. Buchen- u. Eichen-Scheit. Die Zusammenkunft ist an der Kreisstraße nach Niederkleen, am Wald. Bemerkt wird, dpß das Stamm- und Stangenholz von Nachmittags 1 Uhr an zur Versteigerung kommt. Lang-Göns, den 11. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. __Brückel. 100$ Holzverfteigerung in der fürstl. Bbersiirsterei Lich. Montag den 16. Februar sollen im Distrikt „Höler" versteigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. Neish. Raummeter Wellen. Buchen 60 369 158 3750 Eichen — 33 35 810 Kiefern — 26 40 1290 Zusammenkunft Morgens 9 Uhr aus der alten Gießener Straße am Schindkopf. Lich, den 9. Februar 1885. 933 Wimmeuauer Forstrath. Hostoerstetgerung in der Oberförsters! Krofdorf. Montag, 23. %cbtamr, 9 Uhr, zu Krofdors bei Wirth Kahlert aus Schutzbezirk Waldhäuschen, Distr. 33 a Aßmannsheiligenwald, Eichen: 9 ausgesuchte Stämme vorzüglicher Güte a 21,34 fm k. Inh., 61 rm Klafter-Nutzholz (Schreiner-, G'aser- und Wagnerholz), 73 rm Scheit, 112 rm Reiser; Buchen r 13 rm Scheit, 5 rm Stammknüppel; Distr. 44 e Klettenberger Hardt, Buchen: 32 rm Scheit, 61 rm Stammknüppcl, 716 rm Stammreiser. Krofdorf, den 10. Februar 1885. 999 Sklltter, Oberförster- Holz - Versteigerung aus dem Gemeindcwald Atzbach, Distr. Taubeuhütte, Dechenthal,Eselspfad, Pferds- Hecke, Schanze Samstag den 21. d. M., von 10 Uhr ab, im Lokale des Herrn Wirth Weber zu Atzbach, I. Stammholz: a. Eichen: 111 Stück H/IV. Kl. 45,49 Festm b. Fichten: 45 Stck. lll/iv. Kl. mit 7,77 Festm. II. Stangen r Fichten: 150 Stck. 1/111. Kl. mit 9,V0 Festm. 111. Brennholz in Rmtr.: a. Buchen: Derbholz 96, Reiser 304, Stöcke 31, 6 Eichen: Derbholz 33, Reiser 282, Stöcke 10, c. Fichten: Derbholz 6,5, Reiser 128, Stangen-Reiscr i Spalierholz t 180, d. gemischte Reiser 1076, e. Bir- kenreiser 95, für Abraum- und Sprockholz. Erofdorf, den 10. Februar 1885. 1000______Das Bürgermeisteramt. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 19. Februar, Vormittags 10 Uhr an fangend, sollen im Gemeindewald zu Waldgirmes, Distrikt Klöppelstrauch und Hainauerwäldchen: 48 Eichen - Baustämme von 4 bis 14 Mir. Länge und 31 bis 82 Ctm. Durchmesser, mit zus. 85 Festm., worunter ganz astfreie Stämme, besonders für Schreiner sich eignend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei dem Stollen an der Markwiese. Waldgirmes, den 10. Februar 1885. Bernhardt, 1008 Bürgermeister. Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. ton 23. b.» und »n entgegen, welche Ätheil Die Colonial dn ReichttaMrhand wichtigen Frage der ini Tage hierdurch beschäsl Erhöhung der fiol, Deutschland schon feit I tigt und aMig zwei, Maßregel Mieden abc für dieselbe erklärt und i lionen zugegangen, von Mt)ine der Zolltaris'Rov' 3m preußische ta der Antrag aus MGsms und Sacrar Woche roiib im Adgeordr unb ßejen allem Anschein Nitz. Da im Reichs! W, [o WOitStjlmmj als ei« dm M« 1® «Mr U i“ ('in, um wto ud-r ti« MchLa Mtfafete w Mer wMgßini ttit WN lich auf $ ieta in der Sache SSL sA'S'S kfeii •ui« tot \*(t A Slunbtn behördlichen ■’S* NnJ'J'ta bei 4^rie4v