irbemhi! o Feine ^tag den 16, Arbeiten meiner e ich hierzu die iner Schule ganz ©teile ich Freunden g dir Aussage gegen unwahr zum^ PH. [er ,rm V- e Februar ,k MIN l- »7 «I Knaben Q Q Mm* q lütdn tc. 0 mb Knaben- 0 0 «.«»KL von. , rt bei in @|,6I 8861 iklehrnm. WM 0 ’’ 0 * gegenüber, s errentieibem Q DO. ö Mx. LGO Zweites Blatt Samstag dcrz 12 December L8KA Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. r Schulftraße 7. ®RtSmR?BHZ™B!CTDMraMroB«Ä6B«U Erscheint 1-glich mit Ausnahme des MoniagS. Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit B»iugerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. hLiiwwiH^iiaitfiiirijifiuiiiTrrrrni-inriini'-rTüMrn -nrr/mwii.iJim u minwnftr?rf;.?iiM Politische Uebersicht. Gießen, 11. Secember. In den politischen Kreisen der Reichrhauptstadt wird di- Preß-Carnvagne sehr bemerkt, welche schon seit geraumer Zeit zwischen der Kreuz-Zeitung", bekanntlich dem Mundstück der extrem - conservatwen Partei, und der „Nordd. Allg. Ztg." spielt. Namentlich sind die Auosührungen de« letzteren Blattes von einer säst verblüffenden Schärse und es erscheint Dies bei der Stillung der „Nordd. Allg. Ztg." gewiß höchst beachtenswerlh. Der gavz- Streit dreht sich um die Haltung der „Kreuz-Zeitung" und der hinter ihr stehenden Partei und offen spricht es da« „Regierungsblatt" in seinem jüngsten gegen die „Kreuz-Zeitungs-Partet" gerichteten Artikel aus, daß es diesen Kreisen an politischem Jnstmcl so sehr skhle, daß sie in den wichtigsten und entscheidendsten Momenten unserer politischen Entwickelung sich stets aus der verkehrten Seite besunden hätten. Und bezeichnend ist auch der Schluß de« Artikels, wo es heißt ■ „Bei der Bildung der deutsch-conservativen Partei wurde auch die Frage erörtert, wie es denn mit der „Kreuz-Zeitungs-Richtung" gehalten werden solle, und als man diese ungeachtet Dec kurz vorhergegangenen Deklaranten-Episode nicht völlig ausschließen wollte, geschah es wahrlich nicht in der Meinung, in der „Kreuz-Zeitung" eine bevorzugte Vertreterin des conseroativen Gedankens anzuerkennen, sondern in der Ueberzeugung, daß keine Nuance des Conservalis- mus von der Gemeinschast ausgeschlossen werden dllrse. Um so weniger aber dirs man jetzt die Meinung auskommen laffen, als ob die „Kreuz-ZeitungS' Richtung" jetzt eine ihrer Anmaßung zukommende Berechtigung erlangt habe." Das heißt deutlich gesprochen, zumal Da man ja weiß, wer hinter Dem officiosen Preßorgane steht und die Ursache diese« Zornausbruches liegt ebenfalls klar vor Augen. E« ist die einem Theil der entschieden conservativen Partei unleugbar innewohnenden Hinneigung zur Centrumspartei und wie sich dieselbe gegen- wärtig mit der Regierung steht, das haben die jüngsten scharfen AuSernanDer- setzungen zwischen dem Reichskanzler und Herrn Dr. Windlhorst im Reichstage hinlänglich bewiesen. r .. r, .... Nicht am 19. December — wie ursprünglich gemeldet wurde — sondern schon am 17. December^gedenkt der Reichstag in Die Weihnacht«- fetten zu gehen. Daß das Haus bis dahin auch nur Die wichtigsten Thelle des Etats in der Specialberathung erledigen sollte, daran ist bei der gegenwärtigen Geschäftslage im Reichstage gar nicht zu denken; die Budgetberathung ist eben bis jetzt viel zu sehr durch die Discusston der verschiedenen Jmtiativ-Anträge beeinträchtigt worden, und es scheint aber säst, als ob diese Gepflogenheit auch fernerhin vorherrschen sollte, denn nach seiner dreitägigen Pause hat der Reichs- lag am Mittwoch seine Sitzungen schon wieder mit einem „Schwerinstage" fortgesetzt Da sich unter den auf der Tagesordnnng stehenden Anträgen auch derjenige der Conservativen aus Einführung fünfjähriger Legialatur-Perioden befand' so hat sich der Schwerinstag auch auf die Donnerstag-Sitzung erstreckt. Dem 'confervativen Anträge auf Erlaß eines Reichsbeamten - Pensionsgesetzes hat der Reichstag am Mittwoch mit großer Mehrheit zugestimmt. Der Antrag war bekanntlich ebenfalls schon in voriger Session eingebracht worden, scheiterte aber an dem Conflict zwischen Regierung und Reichstag wegen der Communal- Besteuernnq Des Privatvermögens der Osficiere, unter welcher Bedingung der Reichstag auch den Oificieren die Wohlthaten des Reichsbeamten-Pensionsgesetzes ,u ©nie' kommen lassen wollte. Jetzt liegt nun noch ein Sonderantrag des Grafen Moltke vor, welcher die Pensionirung der Ossiciere in einem Sinne regelt der es der Regierung wie dem Reichstage erletchtern dürste, dem obigen Anträge zuzustimmen. Ob Herr v. JagdzewSki seinen heißen Wunsch, die Aus- weisunsssrage nochmals, und zwar vor Weihnachten, aus'S Tapet gebracht zu fchen erfüllt bekommen wird, erscheint sehr zweifelhaft, überhaupt ist es fraglich, ,b die polnische Angelegenheit im Reichstage noch einmal zur Eröiterung ge- largt Und wahrlich, ’ber Reichstag hat Wichtigeres zu thun, als feine Zeit mit einer Wiederholung der Polendebatte, welche ja eigentlich in das preußische Abgeordnetenhaus gehört, zu vergeuden, denn noch immer mehrt sich jein »rbeits- m.terial So wird ihm noch vor Weihnachten aus dem BundeSrathe die Nordostsee-Kanal-Vorlage zugehen; von neuen Jnitiativ-Anträgen - die Well- zoll-Erhöhung der Schutzzöllner und der Dtäten-Antrag der Socialdemokraten - janj zu schweigen, auch heißt es, daß die Regierung in diesen Tagen das Forst- unsall- und Seeunfall-Gesetz einbringen werbe. . m . Die Mission des österreichischen Gesandten in Belgrad, Grasen Khevenhueller, an den Fürsten Alexander von Bulgarien ist bekanntlich von der panslavistischen russischen Presse sehr mißgünsttg ausgenommen worden und hat letztere nicht versehlt, hieran allerlei Verdächtigungen der österreichischen Orientpolitik zu knüpfen. Dies ist in den leitenden Wiener Kreisen offenbar sehr üb'l vermerkt worden, denn das ossiciöse Wiener „Fremdenblatt weist Die Angriffe der panslavistischen Moskauer und Petersburger Preßorgane ziemlich scharf zurück und bemeift hierbei ausdrücklich, daß die Misston Khevenhueller S iebialidb den Wünschen der übrigen Mächte entsprochen habe. Uebrigens bezwe.- feit man in Wien keinen Augenblick, daß das auswärtige Petersburger Amt diese Hetzereien der „Neuen Zeit", „Moskauer Zeitung" u. s. w. durchaus mißbillcht. vergessene Sudan-Rebellion bringt sich den Englän- dern wieder in Erinnerung. Die Heerschaaren des neuen Mahdi ziehen gegen Oder-E«uvten heran, ihre Vorhut ist von den äußersten englischen Vorposten nur noch ein paar Tagemärsche entfernt. Der englische General Stephenion ha) sich in Folge dessen von Kairo nach Wadyhalsa begeben, um die sich noch« wendig machenden Operationen zu leiten. Das agitatorische Treiben der russischen Panslavisten gegen Oesterreich hat jetzt auch die Aufmerksamkeit der russischen Regierung erregt. Der Herausgeber des „Nuß", Aksakoff, hat wegen seiner Besprechung der bulgarischen Ereigniffe die erste Verwarnung erhalten. Ferner wurde dem Präsidenten des slavischen Wohlthätigkeit». Vereins in Petersburg, General Dur- nowo, wegen seiner Rede über die auswärtige Politik in der Vereins'Versamm- lung vom 3. d. Mts. ein Allerhöchster Verweis ertheilt. — Bei der am 8. d. Mts. am Petersburger Hose stattgesundenen Feier des Georgs-Ordens brachte der Czor den ersten Toast auf den ältesten Ritter, den Kaiser Wilhelm, aus. Der Congreß der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika ist am Montag mit einer Botschaft des Präsidenten Cleveland eröffnet worden. ÜniverfitätS - Chronik. — Die Hofprediger- und General-Superintendentenstelle zu Gotha wird anstatt durch den Professor Bassermann aus Heidelberg durch den weimarischen Kirchenrath Förtsch in Buttstädt wieder besetzt werden. , _.rr — Der Professor der alten Geschichte, vr. Heinrich Nissen zu Bonn hat einen von der Universität Leipzig an ihn ergangenen Ruf abgelehnt. — Professor Litzinann, der bekannte Kieler Gynäkologe, hat seinen Wohnsitz in Berlin genommen. , — An Stelle des verstorbenen außerordentlichen Professors Dr. A. Budge, welcher die mikroskopische Anatomie vertrat, ist der außerordentliche Professor Dr Sola er, bisher Prosektor in Halle, nach Greifswald, berufen worden. — Der ordentliche Professor der Philosophie, Dr. C. Stumpf zu Halle, hat einen Ruf nach Straßburg erhalten. . — Consistorialrath Professor Dr. Haupt m Greifswald ist zum General- Superintendent von Pommern in Aussicht genommen. ..... — Der Geistliche Rath Dr. Adalbert Maler, Professor an der Universität Freiburg (neutestamentliche Litteratur) liest in diesem Winter sein 100. Semester. Der alte Herr erfreut sich noch der größten körperlichen und geistigen Frische. — Man schreibt der „Tägl. R." von Königsberg: Unsere Hochschule zeigt in diesem Halbjahr folgende Veränderung ihres Personalstandes: In der medicinischen Fakultät starben Geheimrath Professor Hirsch und der außerordentUche Professor Burow und ward der nach Göttingen berufene Professor Merkel ersetzt durch Professor Stieda aus Dorpat. In der philosophischen Fakultät ward Professor Freiherr v. d. Goltz nach Jena berufen, ward an Stelle des verstorbenen Profesfors Zöppritz Professor Hahn aus Leipzig für Geographie berufen und hat sich Dr. Brandt als Privatdocent habilitirt. Die Gesammtzahl der Studirenden beträgt 853 (gegen 871 im vorigen Halbjahr). — Der Privatdocent Dr. Ludwig Knorr zu Erlangen ist m die philosophische Fakultät zu Würzburg übergetreten. SSanM und Verkehr. Darmstadt, 8. December. Das Reichs-Postamt richtet auch in diesem Ja-re an das Publikum das Ersuchen, mit den Weihnachtsversendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zu sehr zusammen- drängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet Die Packete sind dauerhaft zu verpacken. Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Eiaarrenkasten rc. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar dargestellt sein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise aus das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weitzeu Papiers, welches der ganzen Fläche nach aufgeklcbt werden muß. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post- packetadressen für Packetaufschriften nicht verwendet werden. Der Name des Bestimmungsortes muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben fern. Die Packeiaufschrift muß sämmtliche Angaben der Begleitadresse enthalten, zutreffendenfalls also den Francovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung rc., damit im Falle des Verlustes der Beglettadreffe das Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Packcten nach größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, auf Packelen nach Berlin auch der Buchstabe des Postbezirks (0., W„ 80. rc.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt cs wesentlich bei, wenn die Packete franklrt aufgeliefert werden. Das Porto für Packete ohne angegebenen Werth nach Orten des deutschen Reichs-Postgebiets beträgt bis zum Gewicht von 5 Kilogramm 25 H auf Entfernungen bis 10 Meilen, 50 H auf weitere Entfernungen. — Der Unfug, geschäftliche Zahlungsverpflichtungen durch Hergabe von Zins- coupons an Zahlungsstatt zu begleichen, ist schon oft, aber leider stets vergeblich, gerügt worden. Zu besonderen Unzuträglichkeiten kann dieser Mißbrauch führen, wenn in den Zinsverhältnissen der Schuldurkunden Veränderungen eintreten, wie dies z. B. bei den auf 3 . 1.50 ' " n 1.— ' - , 1.20 " ,, 1.56 - „ 2- " n 1.50 " „ 2- ’ /i » 350 " „ 2.50 Mac per Flasche Eum per Flasche -Arrac per Flasche Essenz per Flasche fffevz per Flasche __________8603 * 24 -mH!', pcas, mate, 'sche asten, lsten iftem, t Art sröbel'schem System, )enu.Iimmer I . Ausstattung, Rollpferde, ckwagen, Ebhardt’s ialeoder U. dauerhaft Uiibn. fiei den Größte Auswahl. 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