let w». durch reelle Sitten Men st. ilchtmgM ' Keiner, wtnife, daß folgende I m Dcrbche meines -owwer, Fräulein ' mengagirt'. Herr- mb Herr Miliu-, tungsvoll nberger. n Beilin. 39. mit Futteral w» mng von Mk. l'O» ivgaffe^_____ >(htn» das nahrn unj nit Kindern umMy^ empfohlen ist, trc6t 3, parterre-__ gr in Giessern. „WMdtsK t lne^en tj.r'u bt? L:'-" *&> •X86,rI,1 m i«"E 1 ' *«««»"> Nr. 264 Donnerstag den 12. November iss® Gießener Anzeiger Amts- und für dm Kreis Gießen. Bureaor Schulstraße 7. Erscheint ILglich mit Ausnahme des Montags. PrriS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberfkcht. Gießen, 11. November. Nun die preußischen Landtagswahlen vollständig vorüber sind — wenn man die wenigen Nachwahlen, welche sich in Folge von Doppelwahlen, Ungültigkeits-Erklärungen von Wahlen u. s. w. nöthig machen, unberücksichtigt läßt — fehlt es natürlich nicht an den üblichen Epilogen. Fast allgemein wird in den der LandtagSwahl-Campagne gewidmeten abschließenden Preßbetrachtungen die große Lässigkeit und Theilnahmlosigkeit hervorgehoben, unter welcher sich die Wahlen an vielen Orten vollzogen; die Erscheinung, daß kaum 10 pCt. der Wähler stimmten, wurde häufig beobachtet. Gewiß liegt in diesem Umstande ein Zeugniß für das schwindende Jntereffe an den politischen Vorgängen, es kommt aber noch hinzu, daß bei dem in Preußen herrschenden Klaffenwahl- System, welches das Schwergewicht der Entscheidung in die oberen besitzenden Klaffen der Bevölkerung legt, in den unteren Volksschichten sich Theilnahmlosigkeit und Gleichgültigkeit bemerkbar machen muß. Charakteristisch für die preußischen Landtagswahlen ist es daher, daß sich die Socialdemokratie denselben fern* hält, während sie doch bet den Reichstagswahlen in ausgesprochenem Maße zur Geltung kommt. Ferner trägt auch die Schwerfälligkeit, mit welcher sich das Wahlgeschäst vollzieht, mit zu der Maffenenthaltung von demselben bei, denn der Apparat fungirt bei den Landtagswahlen viel schwerfälliger, als bei den Reichstagswahlen und es gehört in der That ein nicht gewöhnlicher Grad von Eifer und Pflichtgefühl dazu, sich den mancherlei Mühseligkeiten zu unterziehen, welche mit den Wahlen zum Landtage verbunden sind. Ob die preußische Regierung gewillt ist, in dieser Beziehung die von allen Seiten als nothwendig anerkannte Remedur zu schaffen, ist noch nicht bekannt, man darf aber wohl annehmen, daß MK sich auch in den leitenden Berliner Kreisen der Einsicht nicht entziehen wird, iW eine Reform in dem Landtagswahl-System nur zeitgemäß ist. Die Wahlmännerwahlen in der Stadt Görlitz, welche im Sinne der Nationalliberalen und Conservativen ausgefallen sind, sind wegen falscher Eintheilung der Urwähler in den Abtheilungs^Listen cassirt worden. Die Ernennung des Grafen Herbert Bismarck zum Staatssekretär im auswättigen Amte ist beschlossene Sache — woran ja auch nicht zu zweifeln war — und soll sie sofort nach der Entscheidung über den künftigen Unterstaatssecretär — des Nachfolgers des Grasen Bismarck — veröffentlicht werden. Von mehreren Seiten wird aus Rom berichtet, daß die deutsche Regierung dem Papste zur Lösung der Karolinenfrage einen Gegenvorschlag gemacht habe. Falls diese Meldung begründet ist, wäre danach fest* gestellt, daß ein erster Vermittelungs-Vorschlag des Papstes der deutschen und der spanischen Regierung mitgetheilt worden ist; die deutsche Regierung hätte ihn aber nicht annehmbar gesunden. Die Ausweisungen von Polen österreichischer Nationalität aus Preußen wurden in der Samstagü-Sitzung des Budget-Ausschuss es der österreichischen Delegation von polnischer Seite zur Sprache gebracht Die Delegirten Szerkawski und Hausner, welche eine hierauf bezügliche Interpellation stellten, richteten hierbei die Frage an die gemeinsame Regierung, ob dieselbe irgendwelche Schritte thun werde, um eine Zurücknahme, bezw. Einstellung der Ausweisungs-Maßregeln zu erwirken. Der Minister des Auswär- tigen, Graf Kalnoky, behielt sich vor, diese Interpellation bei einer späteren Gelegenheit zu beantworten. Da bekanntlich der österreichischen Regierung aus eine von ihr schon vor einiger Zeit gestellte Ansrage bezüglich Der Ausweisungs- Naßregeln Seitens der preußischen Regierung der Bescheid geworden ist, daß es sich hierbei lediglich um eine interne Angelegenheit handle, so dürfte die zu erwartende Antwort des Grafen Kalnoky nichts besonders Wesentliches enthalten. Das Schreiben des Bischofs von Soissons, in welchem derselbe den Bestrebungen des Grasen Mun. in der französischen Deputirtenkammer lvie im Lande eine festgegliederte, entschieden katholische Partei zu bilden, entgegentritt, findet auch außerhalb Frankreichs Die gebührende Beachtung. Besonders charakteristisch in dem bischöflichen Schreiben ist folgende Stelle: »Das ist eine den Intentionen des Papstes und der Bischöfe zuwiderlaufende lln'ernehmung und Sprache. Es ist nicht erlaubt, den Katholicismus mit diesem oder jenem System solidarisch zu erklären; es heißt ihn erniedrigen und halten, wenn man aus ihm eine Parteisache macht. Der Katholicismus als solcher steht keiner Partei entgegen, welche die Gerechtigkeit und folglich die Kirche achtet. In allen Parteien erkennt er seine rechtschaffenen und religiösen ÄTiber. In einem katholischen Lande namentlich verbieten es Billigkeit und Barmherzigkeit, Die Kirche und einen Theil ihrer Kinder durch den Graben des Parteiwesenü zu trennen. Die Kirche allein kann von Einzelnen sagen: „Sie Chören nicht zu mir." Es ist auch nicht erlaubt, die Sache der Kirche, des Evangeliums und Seelenheils mit der irdischen Monarchie zu verquicken, so ehrwürdig und wünschenswerth sie auch erschiene. In Frankreich mehr als Werwo ist die Bezeichnung „katholische Partei" eine nicht glückliche." Das Kd in der That beachtenswerthe Worte! Ein eigenthümlicher Proceß ist dieser Tage vor dem Londoner C-Hwurgericht zur vorläufigen Entscheidung gelangt. Der Chef-Redacteur der Hall Mall Gazette", Stead, in welcher die bekannten Enthüllungen über den Langsrauen-Tribut des modernen Babylons" veröffentlicht wurden, wollte den faktischen Beweis liefern, daß die Entführung eines jungen Mädchens aus Dem Ärrlichen Hause in London gar nicht so schwer sei. Aus seine Veranlaffung I wurde die 13jährige Eliza Armstrong aus ihrer Familie entführt und in einem öffentlichen Hause untergebracht, allerdings unter fortwährender Aufsicht eines Bevollmächtigten Stead's. Die Krone strengte nun gegen Stead und die anderen in diese sonderbare Affaire verwickelten Personen — Booth, den „General" der sog. Heilsarmee, einen gewissen Jasques und eine Frau Jarret, einen Proceß an, in welchem am Samstag nach 12tägigen Verhandlungen das Verdict der Geschworenen ergangen ist. Daffelbe lautet bezüglich Stead's und der Frau Zerret aus Schuldig, bezüglich der beiden anderen Angeklagten auf Nichtschuldip, Das Urtheil wird indeffen erst gefällt werden, wenn die Geschworenen ihr Verdict über den anderen Gegenstand der Anklage — die anstößige Untersuchung der Eliza Armstrong — abgegeben haben werden. Für die eigenthümlichen sittlichen Anschauungen, welche jenseits des Kanals zu herrschen scheinen, ist der Proceß Stead merkwürdig genug. Von russischer Seite ist man jetzt bemüht, den Fürsten Alexander von Bulgarien nach Kräften zu verketzern. Eine Correspon- denz des russischen „Regier.-Anz." führt aus, daß Fürst Alexander schon längst das Vertrauen seines Volkes wie Rußlands verloren habe und um seine kritische Lage zu verbeffern, sei auf seine Veranlaffung die ostrumelische Revolution in- scenirt worden. Die Correspondenz wirft dem Fürsten vor, daß er seine Freude über den Austritt der russischen Ofsiciere aus der bulgarischen Armee gar nicht verhehlt und öffentlich verächtlich vom russischen Militär gesprochen habe. Nun, man weiß ja, was man von der Preß-Campagne der Petersburger Officiösen gegen den Bulgaren-Fürsten nach Deffen Streichung aus den russischen Armee- Listen zu halten hat! Heber die Lage auf der Balkan-Halbinsel liegen heute keinerlei Nachrichten von erheblicher Bedeutung vor. Nur meldet der ^Standard" aus Sofia, daß Stransky, der fürstliche Commiffar bei der ostrumelifchen Regierung in Philippopel, seine Entlassung nehmen mußte, da er der Bestechung beschuldigt ist. In Griechenland dauert die kriegerische Stimmung fort, wie u. A. aus der Mittheilung zu ersehen ist, daß die Regierung beabsichtigt, eine große National-Anleihe zu machen und hat die Deputirtenkammer diesem Plane bereits ihre Zustimmung ertheilt. Oesterreich. Königgrätz, 10. November. Im Proceffe gegen die Königinhofer Excedenten wurde das Urtheil publicirt. Wegen öffentlicher Gewalttbätigkeit wurden Mandl, Lorenz uuo Halbich zu sechsmonatlichem, Bürgermeister Sip und Gemeinde-Ausschußmitglied Stuchlick zu dreimonatlichem, der Polizeimann Recina und Fleischer Mattig zu siebenmonatlichem schweren Kerker verurtheilt. Moller erhielt 5, Erndi 7, Watzak 2 Monate. Wegen Erpressung erhielten Jarolimek 18 Monate, Neumann und Tureck je 14 Monate, Kiltner 13 Monate schwere verschärfte Kerkerstrafe. 17 Angeklagte erhielten wegen Auflaufs strengen Arrest von 3 Tagen bis zu 3 Wochen, Die drei Brüder Ruzicka, sowie Änderte und Wik wegen Steinwerfens schweren Kerker von 8 bis 13 Monaten. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. England. London, 10. November. In dem Proceffe wegen Entführung der Eliza Armstrong sind folgende Urtheile gefällt worden: Der Redacteur Der „Pall Mall Gazette", Stead, zu 3 Monaten, die Jarret zu 6 und Jacques zu einem Monat Gefängniß ohne harte Arbeit, Mourez zu 6 Monaten Gefängniß mit harter Arbeit. — Nach Privat-Telegrammen aus Rangun ist der Krieg gegen Birma erklärt worden. (Frkftr. Ztg.) Italien. Rom, 10. November. Die „Gazzetta Ufficiale" veröffentlicht ein Dekret, betr. die Versetzung des Myengen Botschafters in London, Baron Nigra, nach Wien. Serbien. Belgrad, 10. November. Die Schanzen gegen eine Operation der bulgarischen Donau-Flotille von der Timok-Mündung aufwärts ist vollendet und mit schweren Positions'Geschützen armirt. Die Schumadja-Division besetzte mit 3 Regimentern die Berghöhen unmittelbar an der Grenze bei Zaribrod. In maßgebenden Kreisen wird fortgesetzt daran festgehalten, daß das Conferenz- Ergebniß abzuwarten sei. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Corresponderiz - Brrrearr. Berlin, 10. November. Der Gesammtbetrag des Ordinariums des Militäretats einschließlich des jetzt ebenfalls vorliegenden sächsischen und württembergischen Militäretats stellt sich auf 324,263,408 , also auf 15,600,523 JL mehr als im Vorjahre. — Im Etat des auswärtigen Amtes betragen die fortdauernden Ausgaben JL 7,377,535; mehr gegen das Vorjahr 234,460, hauptsächlich veranlaßt durch neue Stellen bei der Centralverwaltung, Erhöhung der Repräsentationsgelder zweier Gesandten und Errichtung dreier neuen Consulatc. Die einmaligen Ausgaben betragen vM 615,000 (mehr gegen das Vorjahr JL 79,050) darunter JL 150,000 sirr Erschließung Centralafrikas und anderer Ländergebiete, welche Position bisher im Budget des Reichsamts des Innern figurirte. Berlin, 10. November. Der französische Botschafter Courcel ist heute Mittag in Urlaub nach Paris abgereist. Stuttgart, 10. November. Das Königspaar reist heute nach Nizza ab. Betreffs der Besorgung der Staatsgeschäfte während der Abwesenheit des Königs ist dem „Staatsonzeiger" zufolge verfügt, daß Gegenstände von größerer Wichtigkeit au dem Aufenthaltsorte des Königs nachgesandt, die übrigen Angelegenheiten auf Grund einer Vollmacht des Königs auf Vortrag der Minister von dem Prinzen Wilhelm erledigt werden. Braunschweig, 10. November. Der Prinzregent verlieh das Großkreuz des braunschweigischen Ordens Heinrichs des Löwen dem Oberlandesgerichtspräsidenten Schmid, das Commandeurkreuz 1. Cl. desselben Ordens dem Minister Geheimrath Otto, dem Kreisdirector und stellvertretenden Landtagspräsidenten Lerche und dem Oberbürgermeister Pockels, das Ritterkreuz 1. Cl. desselben Ordens dem Abgeordneten Justizrath Häusler, das Ritterkreuz 2. Cl. desselben Ordens dem Abgeordneten Rosenthal und dem Lanosyndikus Rhamm. Paris, 10. November. Die Deputirtenkammer trat heute Nachmittag 2 Uhr zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Der Alterspräsident Blanc hielt eine Ansprache, in welcher er heroorhob, daß Einigkeit nothwendig sei, um die Republik zu befestigen und die schwebenden Fragen und Angelegenheiten zu erledigen. Der Redner gab unter dem Beifall der Linken und des Centrums eine Uebersicht über die nothwendigsten Reformen, durch welche ein ftiedlicher, unaufhörlicher Fortschritt herbeigeführt werden würde. Die Zugänge zur Kammer waren von einem zahlreichen Publikum besetzt, d/)ch fand keinerlei Zwischenfall statt. Im Senat gedachte Leroyer der seit dem Schluß der Session verstorbenen vier Senatoren, worauf der Senat sich bis Montag vertagte. Paris, 10. November. Gomot wurde zum Ackerbauminister uud Dantresme zmn Handelsminister ernannt. Rom, 10. November. Die heute Abend später als sonst erschienenen katholischen Journale veröffentlichten eine päpstliche Encyklika.vom 1. November de civitatum constitutione christiana. London, 10. November. Gladstone betonte gestern in einer Rede zu Edinburgh die dringende Nothwendigkeit einer Einigung der liberalen Partei, namentlich angesichts der voreiligen, auf Trennung Irlands von Großbritannien gerichteten Forderung der irischen Nationalisten. Der Redner führte aus, daß jeder Vorschlag, welcher dahin gehe, die Integrität des Reiches zu schwächen, zurückzuweisen sei, daß man aber zu gleicher Zeit in Irland liberal und verständig bandeln müsse. — Auf dem Lord-Mayors-Bankett in der Guidhall erklärte Lord Salisbury, die afghanischen Grenzschwierigkeiten seien beigelegt; gegenwärtig bestehe ein durchaus freundschaftliches Zusammenwirken zwischen Rußland und England und er könne nur die Worte Lord Beaconsfield's wiederholen, daß in Asien für Rußland und England Raum genug sei. Salisbury hoffte, das gegenwärtige Vorgehen in Birma, welches einen Weg für einen civilisatorischen Handelsverkehr schaffen solle, werde keine Veränderung Hervorrufen, welche nicht mit den Interessen der Bevölkerung und den Bedürfnissen des Reiches verttäglich seien; die Regierung handle im freundschaftlichen Einverständnisse mit China. Bezüglich Egyptens meinte Lord Salisbury, es werde mit Sorgfalt und Geduld gelingen, Egypten in einigen Jahren der Prosperität wiederzugeben, welche Egypten vor fünf Jahren besessen habe. Bei Besprechung der Vorgänge in Bulgarien äußerte sich Lord Salisbury dahin, England habe kein directes Interesse an dieser Frage, daher sei kein Grund vorhanden, die Nothwendigkeit einer materiellen Jnter- ventton Englands zu fürchten. Das Haupthinderniß für die Vereinigung Ostrmneliens mit Bulgarien entspringe nicht der Action fremder Mächte oder der Pforte, sondern dem von Griechenland und Serbien aufgestellten Grundsätze, daß ihre Gebiete vergrößert werden müßten, wenn die Union aufrechterhalten werde. Lord Salisbury ist der bestimmten Ansicht, daß ein politisches Gebäude, welches gegen den Willen der in- teressirten Bevölkerung aufgerichtet werde, nicht lange bestehen könne. Er meint, wenn die Union nicht anerkannt werde, würden die Bulgaren sich mit den Serben und Griechen verbinden; die nächste Bewegung gegen die Türkei würde demnach eine Bewegung dreier kleinen Staaten anstatt eines sein. Die englische Regierung erwarte zunächtt, daß die Kraft des türkischen Reiches unvermindert erhalten werde, sodann daß jedes Arrangement Europas so beschaffen sein werde, daß es die interessirte Bevölkerung befriedige und von jedem Eingriff in die Integrität der Türkei, welche England als wesentlich für Europa erachte, abschrecke. Brüssel, 10. November. Minister Veernaert empfing heute die belgischen Dele- girten zur Münzconferenz Pirmez und Jamar, Gouverneur der Nationalbank. Die „Etoile belge" glaubt, Belgiens Eintritt in die Münzconferenz sei noch möglich. Lokales. G. Gießen, 11. November. ^Sterblichkeit in Gießens Die Zahl der Todesfälle verminderte sich in der Woche vom 1. bis 7. November ganz erheblich im Ver- hältniß zu den vorhergehenden Wochen. Es waren im Ganzen nur 4 Todesfälle zu verzeichnen, davon 2 bei Kindern, 2 bei Erwachsenen. Von diesen letzteren starb eine Person an Rose, eine an Krebs. Von den beiden Kindern starb das eine an Bronchienentzündung, das andere an Darmgeschwüren. Gießen, 11. November. Gestern feierte die hiesige medicinische Gesellschaft unter zahlreicher Betheiligung hiesiger Aerzte und Professoren das 6. Stiftungsfest in Stein's Garten. Eröffnet wurde die Sitzung von dem derzeitigen Vorsitzenden, Prof. Dr. Riegel durch einen längeren Vortrag über eine leider kaum beachtete Magenerkrankung, die sogenannte Hyperecretion des Magensaftes. Sodann folgte der Rechenschaftsbericht und die Neuwahl des Vorstandes; diesem schloß sich ein Festessen an. Gießen, 11. November. Am verflossenen Montag haben die Mitglieder des Finanz-Ausschusses der II. Kammer die hiesigen klinischen Anstalten und das pathologische Institut einer eingehenden Besichtigung unterzogen und sind sodann nach Marburg gefahren, um auch dort die entsprechenden Anstalten, insbesondere die neu erbaute medicinische Klinik zu inspiciren. Es steht indeß zu erwarten, daß diese Jnspection und insbesondere der Vergleich mit den analogen Instituten der Marburger Hochschule die Ausschußmitglieder überzeugt hat, daß hier Abhülfe dringend nöthig ist und daß die Landesregierung sich nur auf das Nöthigste beschränkt hat, wenn sie den Neubau ttner medicinischen und einer gynäkologischen Klinik, wie eines pathologischen Instituts beantragte. Jedenfalls kann es nur als ein Beweis des hohen Interesses des Finanzausschusses für die Hochschule freudigst begrüßt werden, daß derselbe sich durch den Augenschein von den hier herrschenden Mißständen und den an anderen Hochschulen bestehenden Einrichtungen zu überzeugen gesucht hat. — Musikalisch es.) Wie aus der Concert-Anzeige zu ersehen, haben wir morgen im 2. Abonnement-Concert ein Manuscript „Frühlings-Ouvertüre" von Alfred Philips zu erwarten. — Unserem jugendlichen Landsmann, welcher sich in dem Dilettanten-Concert zum Besten der auf der Augusta Verunglückten als so bewährter Künstler einführte, soll auch, nach sachkundigem Urtheil, dieses instrumentale Werk vorzüglich gelungen sein, wozu wir dem genialen Componisten Glück wünschen und nicht versäumen, unser musik- und kunstsinniges Publikum auf dieses Opus aufmerksam zu machen. Vermischte-. Darmstadt, 8. November. sStatistisches.j In dem abgelaufenen Jahre gab es an höheren Unterrichtsanstatten im Großherzogthum Hessen 7 Gymnasien, 4 Realschulen erster und 12 Realschulen zweiter Ordnung und eine höhere Bürgerschule. An diesen Anstalten waren zusammen 306 Lehrer thätiy und zwar 137 an den Gymnasien, 163 an den Realschulen und 6 an der höheren Bürgerschule. Die Gesammtzahl der Schüler beträgt 7692, davon besuchten 2960 das Gymnasium, 4593 die Realschule und 139 die höhere Bürgerschule. Den Confessionen nach sind 5595 Schüler evangelisch, 1363 katholisch, 1068 israelitisch und die übrigen gehören anderen Confessionen an. An Schuldgeld wird von den Schülern entrichtet 429,031 JA 80 $ und zwar an den Gymnasien 182,891 JA 56 H, den Realschulen 238,986 «4L 24 H und an der Bürgerschule 7054 JA. Im Großherzogthum Hessen wurden im abgelaufenen Jahre 31,792 Kinder geboren, während nur 21,916 Todesfälle zu verzeichnen sind, so daß die Zahl der Geburten die der Sterbefälle um 9876 übersteigt. Ehen wurden in demselben Zeiträume 6723 geschlossen, während 65 Ehescheidungen statigefunden haben. In Bezug auf die letzteren ist Rheinhessen und speciell der Kreis Mainz am ungünstigsten gestellt, von sämmtlichen Ehescheidungen haben 20, also beinahe ein Drittel, im Kreise Mainz statt- I gefunden, dann folgt der Kreis Offenbach mit 9 Ehescheidungen, in den Kreisen Bensheim, Dieburg und Büdingen hat keine Ehescheidung stattgefunden, ihnen folgen die Kreise Bingen, Schotten, Heppenheim, Groß-Gerau und Erbach nur mit einer Ehescheidung. (N. H. V.) — In den Nächten vom 11. bis 14. November, besonders aber in der Nacht vom 13. auf den 14., wird sich das Schauspiel einer größeren Anzahl von Sternschnuppen darbieten. Die meisten kommen aus dem Sternbilde des großen Löwen und da dieses erst gegen Mitternacht aufgeht, so wird die Erscheinung hauptsächlich in der zweiten Hälfte der Nacht eintteten. Das Auftreten der November-Meteore läßt sich viele Jahrhunderte hindurch in den Annalen der Völker verfolgen; sie werden in den Chroniken geschildert als feurige Lanzen, die über den Himmel hinwegfahren, oder als Feuerzeichen kämpfender Heere. Genauere Untersuchungen ergaben, daß diese Meteore jedoch nicht in jedem Jahre gleich häufiger erscheinen, sondern daß die Hauptschauer nach Ablauf von 33i/i Jahren auftreten. Die prachtvollsten Erscheinungen dieser Art ereigneten sich am 12. November 1799, an demselben Tage des Jahres 1833 und zuletzt in oer Nacht vom 13. zum 14. November 1866. Bei diesem letzten Auftreten ist die Erscheinung eingehend beobachtet worden und es hat sich ergeben, daß zur Zeit des Maximums in 10 Minuten mehr als 150,000 Meteore am ganzen Himmel über einem Beobachtungsorte in Norddeutschland aufleuchteten. Wenn man hieraus auf die Zahl der Sternschnuppen schließt, die damals über der ganzen Erdoberfläche in die Atmosphäre eintraten, so kommt man auf weit über 100 Millionen Meteore. Man kann also wohl von einem Sternschnuppenregen sprechen, darf aber nicht wähnen, die Sternschnuppen zögen so dicht gedrängt durch den Raum dahin wie etwa unsere Schneeflocken. Denn dieselben Beobachtungen und Untersuchungen, welche jene große Anzahl der Meteore kennen lehrten, zeigen auch, daß der durchschnittliche Abstand der einzelnen Sternschnuppen von einander, zur Zeit, als sie am dichtesten fielen, noch über 14 Meilen betrug, so daß selbst damals in einem Raume von je 3000 Cubikmeilen nur eine einzige Sternschnuppe war. Man begreift nun auch, warum selbst bei dem großartigsten himmlischen Feuerwerk, welches von Zeit zu Zeit die Sternschnuppen darbieten, doch niemals irgend ein Rest derselben auf dem Erdboden gefunden, worden ist. Auch stürzen die Meteore mit solchem Ungestüm in unsere Atmosphäre, daß, wie Schiaparelli hervorhebt, ihre gänzliche Auflösung oder Verbringung in den höchsten Luftschichten überaus wahrscheinlich ist. In den Nächten vom 24. bis 28. November wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch ein anderer, sehr merkwürdiger Meteorschwarm erscheinen, und zwar wird der Strahlungspunkt dieser Meteore nahe bei dem Sterne 7 in der Andromeda liegen. Diese Sternschnuppen stehen in enger Beziehung zu dem verloren gegangenen Biela'- schen Kometen, ja, sie werden von einigen Astronomen geradezu als die Trümmer dieses Kometen betrachtet. Nach der Meinung des ausgezeichneten Beobachters Denning in Bristol sollen sogar im gegenwärtigen Jahre die Sichtbarkeitsverhältnisse dieses Sternschnuppenschwarmes noch günstiger sein als gelegentlich der großartigen Erscheinung von 1872. Mainz, 7. November. Das alte Raimundithor mit den zwei Thoreinfahrten für die Bahnstrecke, welches vor etwa 25 Jahren erbaut worden ist, wird soeben niedergelegt. Die rothen Sandsteine des Thores werden für die Verlängerung der crenelirten Mauer zwischen dem Rheinufer und der Neustadt Verwendung finden. Okarben, 4. November. lVerhütete Gefahr.] Gestern Abend entrann der Landwirth Fauerbach dahier einem schweren Unglück und ist es geradezu ein Wunder, daß nicht er und ebenso die Insassen des herannahenden Omnibuszuges aus das Schwerste heimgesucht worden sind. Herr F. fuhr mit einem mit 2 Pferden bespannten Pflug auf dem sog. Heilighäuserweg über den Bahnübergang Nr. 225 heimwärts. Es herrschte ein so dichter Nebel, daß es kaum möglich war, 10 Schritte weit zu sehen. Als das Gefährte gerade auf dem Bahnkörper angelangt war, fielen die Zugbanieren, welche von der etwa 450 Meter entfernt liegenden Bahnwärterstelle Nr. 224 aus bedient werden und das Fuhrwerk konnte weder rückwärts noch vorwärts. Dem Leiter war es unmöglich, sich die Barriere selbst zu öffnen, da er nur mit Mühe die Pferde, welche in Folge des plötzlichen Niederfallens der Barriere wild und scheu geworden waren, im Zaume halten konnte. In seiner Todesangst schrie F. aus Leibeskräften, um den Bahnwärter an dem Bahnwärterhaus Nr. 224 auf seine schreckliche Lage aus- ; merksam zu machen, es war jedoch vergeblich, sein Rufen wurde nicht gehört. Schoa brauste der Zug heran und F. stand im Begriffe, die Pferde und den Pflug unter Aufbietung seiner ganzen Kraft von dem gefährlichen Geleise abzudrängen, als im letzten Moment eine Frau, welche das Rufen gehört hatte, herbeigeeilt kam mrd durch rasches Oeffnen der Barriere Rettung brachte. Wenn der Zug nicht ein verhättniß- mäßig langsam fahrender Omnibuszug, sondern ein Personen- oder gar ein Schnellzug gewesen wäre, so hätte sich ein schreckliches Unglück ereignen können. Wie wir hören, sind alsbald von dem Ortsvorstande Schritte gethan worden, um einer Wiederholung vorzubeugen. Es soll bei der Eisenbahnverwaltung sofort der Antrag gestellt worden sein, die Barriere wenigstens bei Tag von einem ständigen Wärter und nicht von dem Bahnwärter bei Nr. 224 bedienen zu lassen und steht wohl außer Zweifel, daß die gedachte Verwaltung (Königl. Betriebs-Jnspection der Main-Weser-Bahn in Frankfurt a. M.) diesem Ansuchen entsprechen werde. Es kann hierauf um so sicherer gerechnet werden, als die besondere Bewachung des Ueberganges seither nur um deswillen auf die Monate April bis October, als die verkehrreicheren, beschränkt blieb, da der Ortsvorstand selbst diese Beschränkung seiner Zeit für genügend erachtet hatte. (Darmft. Stgj Homburg v. d. H. Glück und Unglück liegen oft wunderbar nahe zusammen. Das erfuhr ein Viehtreiber dahier, welcher in der Frankfurter Pferdemarkt-Lotterie für sein Loos von 3 JA ein schönes Reitpferd gewann und dessen Werth mit 760 JA aus-, gezahlt erhielt. Der sonst arbeitsame Mann verjubelte mit durstigen Freunden in * einigen vergnügten Tagen die Hälfte des Gewinns, that einen lustigen Sprung und unglücklichen Fall vom Wirthhaustisch und zog sich einen doppelten Beinbruch zu. — Aus Venedig thcilt die „Wiener A. Z." folgende kleine Geschichte mit: „Vor einigen Tagen besuchte ein Deutscher Namens Friedrich Bauer die Marcus- Kirche. An einem Seitenaltar sah er eine in tiefe Trauer gekleidete Dame in heißes Gebet versunken, endlich erhob sie sich, schien etwas zu suchen und wankte, sich mühsam an den Wänden festhaltend, dem Ausgange zu. Herr Bauer trat an die Dame heran und meinte galant: „Madame scheinen Jbre Stütze verloren zu haben, darf ich Ihnen meinen Arm anbieten?" Dankend nahm oie Fremde an, dann sagte sie: „Einer der Bettler hat sicherlich meinen silberbeschlagenen Stock entführt, ohne dessen Hilfe ich schwer vom Flecke komme." Am Platze harrten zwei livrirte Diener der Dame, Herr Bauer überreichte seine Karte mit dem Zusatze: „Aus Berlin." Die Beterin zuckte zusammen, dann flüsterte sie! „Kaiserin Eugenie und heimathlos." — In Kupferdreh (Westfalen) sprang der Rechnunasführer des Werkes „Phönix", nachdem er 45,000 JA Krankengelder unterschlagen und sich entdeckt sah, in den glühenden Hochofen. Olpe, 4. November. Beider diesjährigen Frühjahrs - Controlversammlung haben sich fünf Landwehrleute eines schweren Vergehens gegen die Subordination schuldig gemacht. Es sind über diesen Fall nur spärliche Mittheilungen in die Oeffeut- lichkeit gelangt und dürften daher einige Details um so mehr intereffiren, als die Bestrafung der Landwehrleute als warnendes Beispiel zur öffentlichen Kenntniß gebracht zu werden verdient. Der Bezirksfeldwebel rief den Namen eines wohlhabenden Bauern auf und als sich derselbe nicht beeilte, feinen ihm vorgeschriebenen Platz zu erreichen, sagte der Feldwebel: „Gehen Sie ein wenig schneller!" Der Landwehrmann kam diesem Ersuchen nicht nur nicht nach, sondern wurde auch noch grob, in Folge dessen ihn der anwesende Gensdarm, der bekanntlich ein Militär- und kein Civilbeamter ist, mithin also Vorgesetzter des Landwehrmannes war, festnehmen wollte. Diese Festnahme suchten mehrere Freunde des Mannes zu hindern und kam es hierbei vor versammelter Mannschaft zu einem sehr tumultuösen Vorgang. Gensdarm und Feldwebel mußten der Uebermacht weichen. Nur vorübergehend, denn die Auftüher, wie sie im kriegsgerichtlichen Erkcnntniß genannt werden, wurden ermittelt und vor das Kriegsgericht gestellt. Von fünf Angeklagten erzielten zwei eine Freisprechung, -wei wurden zu je 5 Jahren Gefängniß und Versetzung in die zweite Classe deS Soldatenstandcs verurtheilt und der Haupträdelsfuhrer bekam 5 Jahre Zuchthaus und wurde ans dem Heere entfernt s- t* l<0CÄr S s"- - Die neu t* °»s SM ! Bereitet, » * / ni Sdte*' d ' S«jtn8 unbta tun ben oft fo qualooUen herbei. Üleufeerft rooil Wer; B) b-i Muni unb M einfachen SeberfÄwe« ntilb ibfflrenbti 1 Katarrhen verbunden diesen Fällen werden daher eine Wohlthat sich an den Quellen für solche, welche ih Sicherem V Kurze ein Concer Zutritt haben. Da genannt fehlen wir nicht, F .zu machen. fit Montag läßt der Unterlid 3 kräfi melkende, Tchwe Wage: Futter Heu, i andere S Bä genüge Hermcm ■8114 Ich, Mit; ® Wer Owlit, ej8** hwr-t Ny Altetz x.,, ?enonw^ 6 Balken n 8122 nbin "rkaüi -—------D. in W® ^ta bie £# inbÄ^ «! •£-*;sä fSi*r^ 'SK-H iinbim Ä^*’! Lj 3^5 ,'LrKr ?W» ™Va**4®* Shuegfafc.? S 8« ergabt;"*6^ ?k l°nd-ni i)"«'bt“lb,e|e Mn «h* • ®auw= E5 bat n* ätzten Aui: ”0 y?r,ne,b,n'N Mt*?”£*» 5 über der <2 n n'Qlt veit über lOoRGri:l gen sprech^ ch den ÄN aber bUnlrfn? dahin wie baT£ h-e?' welche i °s si !L'LEch- te?te Ä“ w“ l. llch-m Ungtftjm jt r W-hrlch-inIiW, M4 ver Andromeda liegen l0.ren gegangenen W- Qöqu als die Trümmer gezeichneten Beobachter; vlchtbarkeitsverhaltnisje egenrirch der großartigen den zwei Thoreinfahrten' MV wird soeben nieder längerung dernenelirtn findm. ^rn Abend entrann der s geradezu ein Wunder ^mnibuszuges aus W Mt2Pserdenbespaniit.i 9lr. 225 heimwaüs. g- Schritte weit zu sehen , sielen die Zugbarricni erstelle Nr. 224 airä bfc mtts. Dem Leiter ir mit Mühe die M, ’ilb unb fitu gerr/se \t E MS Ütibtfä*- rie schreckliche Sagt fit t nicht gehört. Sch« und den Wutz unic t adzudrMM, als ir ibtiytilt tarn und durt M nicht ein Verhältnis i-. oder gar ein Schnell^ können. Wie wir hem , um einer Wiederhol er Anttag gestellt werde ßärter und nicht von k l außer Zweifel, daß d in-Weser:Bahn in W i hierauf um so W- eraanges seither, nur f- rreichercn, beschrantt ; ir genügend erachML- (Tarmlt. Zig) änderbar nahe M« nA-rdm-rkl»«-"' n Werth mit iit durstigen Freunds t einen lustigen Sk h einen doppelten i, kleine GeWtc m- blos.* , Ger! . -atilfirrt des 1 — Vor einigen Wochen gelangte an die Pariser Polizeidirection die Meldung, -aß „Jack", der bekannte Papagei des Präsidenten Grevy, entflogen. Das Thier blieb eine Weile verschollen, vor einigen Tagen brachte ein armselig aussehender Bursche zu dem Thierhändler Durand einen beschmutzten, verhungerten Vogel und sagte: „Kaufen Sie mir ihn ab, er kann wohl noch nicht sprechen, allein er scheint bildungsfähig zu sein." Schon wollte der Vogelhändler einige Francs in die Hände des Verkäufers legen, plötzlich begann der Papagei mit vernehmlicher Stimme zu plaudern: „Dumme Politik", „Nun läßt man mich in Ruhe", „Der Gambetta hat's gut, der ist tobt", Der Wilson macht sich sehr verhaßt" rc. In Folge dieses Monologes, den der Papagei sicherlich seinem Herrn abgelauscht hat, .ward der Papagei sofort als Eigenthum des Präsidenten Grevy agnoscirt und diesem zugestellt. — lVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Corps.s Innerhalb des 3. Verwaltungsbezirks des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach, Großh. Bezirks-Director in Eisenach, Chausseewärter, auf Kündigung, 40 monatlicher Löhnung und freie Wohnung. — Großalmerode, Stadtrath, Stadt- und Polizeidiener, auf dreimonatliche Kündigung, 340 JL jährlich und freie Wohnung, 10,59 a Dienstland und die zu etwa 90 zu veranschlagenden Ausrufegebühren. — Melsungen, städtische Verwaltung, Adjunkt für Executor, auf Kündigung ohne Pensionsberechtigung, Gehalt jährlich 360 JL und 3.6 Raummeter Brennholz, Dienstkleidung alle 2, resp. 3 Jahre, das Aufkommen an Mahn- und Executionsgebühren. — Oberrahmede, Postagentur, Landbriefträger, auf vierwöchentliche Kündigung, 600 JL Gehalt und 60 jtL Wohnungsgeldzuschuß. — Oranienstein, Commando des Cadetten- bauses, Lazarethwärter, auf Kündigung, 760 JC Gehalt, freie Dienstwohnung, Feuerung und Licht. — Sonneberg (Sachsen-Meiningen), Postamt, Postschaffner, auf vier- wöchentliche Kündigung, 800 U4 Gehalt und 42 JL Wohnungsgeldzuschuß. — Die neu errichtete Sodener Pastillen-Fabrik in Bad Soden am Taunus, welche aus Salzen der berühmten Bad Sodener Heilquellen unter Controlle des Königl. Badearztes und Sanitätsraths Herrn Dr. Stöltzing Mineral-B rüst-Pa stillen bereitet, ist mit Freuden zu begrüßen. Diese Pastillen enthalten ganz genau dieselben Bestandteile als die Heilquellen, folglich auch deren bewährte Heilkräfte. Mit großem Nutzen werden sie angewendet: A) bei allen chronischen Katarrhen des Kehlkopfes, des Rachens und der Lungen, sie wirken in hohem Grade schleimlösend, erleichtern hierourch den oft so qualvollen Husten und in nicht zu seltenen Fällen führen sie allein Heilung herbei. Aeußerst wohlthätig ist der Einfluß bei den verschiedenen Katarrhen Tuberkulöser; B) bei chronischen Katarrhen des Magens und des Darmes, die von Verstopfung und Dyspepsie begleitet sind, bei habitueller Leibesoerstopfung, Hämorrhoiden, einfachen Leberschwellungen und ähnlichen Unterleibsstörungen, die ein auflösendes und mild abführendes Verfahren erfordern. — Sind solche Affectionen mit Lungen- Katarrhen verbunden, so ist die Wirkung der Pastillen eine besonders vorzügliche. In diesen Fällen werden die Pastillen in lauwarmem Wasser aufgelöst genommen; es ist daher eine Wohlthat für die leidende Menschheit, welcher keine Gelegenheit geboten ist, sich an den Quellen in Bad Soden Heilung oder Linderung zu verschaffen und ebenso für solche, welche ihre begonnene Kur im Winter sortsetzen wollen. Eingesandt. Gießen, 11. November. Sicherem Vernehmen nach wird der Baucr'sche Gesangverein in der Kürze ein Concert in „Stein's Garten" veranstalten, zu welchem auch Nichtmitglieder Zutritt haben. Da genannter Verein noch bei Vielen in guter Erinnerung sein wird, so verfehlen mir nicht, Freunde eines schönen Männergesanges auf dieses Concert aufmerksam zu machen. Literarische-. Han- Höltig betitelt sich der jüngste Sprößling der niederdeutschen Muse Heinrich Burmester's und will als „’ne Geschicht' ut plattdütschen Lann'" aufgenommen sein. , Diese Erzählung behandelt den Liebesroman einer niederdeutschen „groth Buer dochter" und Hans Höltig's ,,'nes enfachen Arbeitsmanns", der, nachdem „he säben. Jahr Anna ehrn Vader tru und ehrlich, rechtschaffen und flietig deint halt, as Jacob um ckiahel , „sik nu an de groth Buerdochder maken will", was natürlich „de oll ®Inna ehrn Vader nicht taugewen" kann. Als der Kunde von dem innigen - zwischen seiner Tochter und seinem „Grothknecht" erhielt, da wurde Hans Holng sofort „aflohnt" und Anna einem reichen Bauernsohne, den sie nicht mag, bestimmt. Kurze Zeit darnach wird Anna's Vater erschlagen. Der Verdacht lenkt sich aus Hans Höltig, dessen Beil bei dem Ermordeten gefunden wurde. Hans wird ver- hastet, vor die Geschworenen gestellt und verurtheilt. Der Vertheidiger legt Revision em; in der zweiten Verhandlung wird Hans Holtig freigesprochen; damit ist er von öer Strafe des Gesetzes, nicht aber von der üblen Nachrede der Dorfbewohner frei. Man meidet ihn. Hans verläßt das Dorf. Nach einiger Zeit stirbt der Heidkäther Wolker, ein verkommenes Subject, bei dem Hans Höltig früher wohnte, nachdem er vorher emgestanden, er habe mit Hans Höltig's Beil den alten Bauern erschlagen, um ihn zu berauben. . Kaum hat Hans dies zufällig erfahren, so kehrt er sofort in die Heimath zurück Ur Jn- ™nna' raßld)e mit einem ihr verhaßten Menschen verheirathet worden war, — „un as't Freuhjahr werre in't Land keurn, dünn ffünn’ de Beiden vor’n 2"tar, um den Bund, den de Harten mit enanner flöten Harden, vör Gott un Minschen tau betugen". — die Fabel, die ohne Zweifel recht hübsch erfunden ist. Leider steht die Ausschmückung derselben, sowie die Characterisirung der Personen, welche zu oft in Karikaturen ausartet, nicht auf b er Höhe künstlerischen Schaffens, auf welcher man lC >rat7 "Harten Leina" suchen durfte. Wir verspüren gegen diese Erzählung einen merklichen Rückgang; insbesondere stehen wir nicht an, streng zu tadeln die Sucht bet> Autors, Wendungen, Gedanken, ja Kunstgriffe Fritz Reuter's zu copiren. Das ist um so weniger zu billigen, als diese Versuche meist gänzlich verunglückten. Trotz dieser Mängel lesen sich manche Kapitel recht schön; wir dürfen deshalb unfern Leser getrost dieses Buch empfehlen, das sicher den Vorzug hat, nicht in die Reihe jener nach neuestem Pariser haut goüt gebrauten Machwerke zu gehören, vielmehr eine recht kräftige, gesunde und deutsche Kost vorsetzt. Zu beziehen ist das Buch von Eduard Rentzel, Berlin. Preis 3 JL. Bei Leiden der Unterleibsorgane, so in dem ganzen großen Gebiet der Frauenkrankheiten, handelt es sich darum, die erregenden Eigenschaften des Kaffee's und Thee's zu vermeiden, dabei aber doch den Magen milde anzuregen, und hier ifb wie^ es die Erfahrung auf allen großen Frauenkliniken lehrt, der Genuß des reinen entölten Cacao nicht genug zu empfehlen, der einmal jene erregenden Eigenschaften des Kaffee's und Thee's nicht besitzt, andererseits durch seinen Gehalt an Protemftoffeir von nicht zu unterschätzendem Nährwerth ist. Der Cacao muß natürlich rein und von feinstem Geschmack sein, und ist Blookers holländischer Cacao besonders zu empfehlen. 8116 Dr. Gensch, prakt. u. Rpecialarzt fOr Haut-, Frauen- u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis)etc. Frankfurt a.M. Stiftstr. 22, fr. Assist. Prof. Ricord’e. Ausw. brieft neu,leicht,solid, elegant, preiswürdig. Abbild, gratis. s6612) J. G. Rumpf, Eis. Hand, Frankfurt a/M. Allgemeiner Anzeiger. ^freiwillige üerfleigermig. Montag den 16. d. Mts., Morgen- 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete wegen Wegzugs versteigern: 3 kräftige Zugpferde, 3 junge Kühe, dabei eine frischmelkende, 2 hochträchtige Rinder, 1 Stier, 12 Schafe, 4 fette Schweine, 12 Hühner, 1 Hahn; ferner 3 einspännige Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Fegmüble, 1 neue Futterschneidmaschine, 1 neue gute Schrotmühle, Heu, Grummet, Stroh, Gemüse, Kartoffeln und viele andere Oekonomiegegenstände. Bei genügender Sicherstellung kann Zahlungsfrist gewährt werden. Hermannstein bei Wetzlar, den 5. November 1885. Job. H. Hedderich. 8114 Jeilgeöolenes. flrßeitsfjemöen in guter Qualität empfehlen billigst Gefchw. Heerz, 8132 Neuenweg 7. Marmor-Wärmsteme, Wärmflaschen von Zinn empfiehlt billigst 8108 J, H. Fuhr, NB. Altes Zinn wird in Umtausch genommen. _________________ 6 Balken von Eichenholz nagel; und astfrei, je 4 m lang, zu 22/36 •tn, sind zu verkaufen bei 8122 W. Ferber, Buchhändler. Wegen Aufgabe dieses Artikels verkaufe Mz-8chuhe unö Üudj-Sttefrüi bedeutend unter Fabrikpreis. Carl Stieber, 8126 Marktstraße 18. Die ächten Normal-Hemden, Jacken u. Hasen von Prof. vr. Jäger, zu Fabrikpreisen bei 8125 Carl Stieber, Marklstr. 18. Lebendfr. Schellfisch, Pfund »S Pf., Backfisch, Pfund 25 Pf., Hechte, Pfund 73 Pf., Austern, Dtzd, Mk. 1.30. Steinbutt, Seezungen, Zander, feinste Kieler Sprotten, Bücklinge, ger. Aale, Lachsforellen, ff. geräuch. Rheinlachs, Pfund Jl. 2.50, Caviar, Sardinen rc. bei A« Hoch, 8121 Hamburger Jischhandiung. Schürzen aller Art empfehlen in großer Auswahl billigst Gefchw. Heerz, 8133__________Neuenweg 7._______ 8004 Eine starke eiserne Gäule, 3 Meter hoch, wird zum halben Preise «^gegeben. F. C. Henzerlivg. Wallthorstraße 21. 7961 7787 CÖ Mnüöerlroffenes Kabrikat zum Stärken der Wäsche EMIL FISCHBACH ™ GIESSEN. jjigs-Rofcs^ N w* ZL > M Ang. Albold, Restauration „Z u m kühlen Grund". 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Abend verhindert sein sollten, erwarte ich bestimmt in der nächsten Stunde, welche Samstag, den 14. d- M. stattfindet. ai23 _______________________Der Turnwart.___ Kaufmännischer Verein Gießen. Unsere Damen- resp. Familienabende finden von jetzt ab in Stein'- Garten, Gesellschaftszimmer am Eingänge rechts, statt. 8130___________________________________Der Vorstand. Christbescherung der Kleinkinder-Bcwahranstalt. Am 4. Adventssonntag, den 20. December d. Js., soll die Ehristbe- scherung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir Haden für 200 arme Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergl., besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgeaeben; vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben reckt bald an eine der nachbenannten Vorstands-Damen gelangen zu lassen: Fräulein Bansa (Wallthor), Frau Bürgermeister Bramm (Ludwigsplatz), Frau Dr. Brüel (Neum-Bäue), Frau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstraße), Frau Pfarrer Köster (Burggraben), Fräulein Lang ermann (Weidengasse), Frau Karl Lotz Wittwe (^Seltersweg), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage), Fräulein Wort mann (Asterweg). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gteßen, den 7. November 1885. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. ___________________Dr. Naumann, Pfarrer. ________ Kaufmännischer Verein Giesten. Samstag, den 21. November, Abends 8 Uhr, im großen Saale des Cafv Leib: Recitation, frei aus dem Gedächtnis von Herrn Friedrich Eulau. a. das Hexenlied von E. von Wildenbruch. b. der Meisterdieb von A. Fitger. Eintrittskarten ä 1 «M. für Nichtmitglieder sind erhältlich bei Herrn I. Ricker, Schulstraße. Kl28 „ G. Balser, Mäusburgr Der Vorstand. Echt chinesischer Thee. Wohlschmeckende Sorten von: (Sonßp, Souchong«, Peceo, Imperial u. Haysan. Theespitzen staubfrei. Thee - Mischungen in geschmackvollster Zusammensetzung. Bester Batavia-Arac. Feinste Bourbon-Banille offenrt die 1234 Drogerie von Otto Schaaf, Gießen, Seltersweg 39. 962 »Ankauf von Humpen, Knochen, Eisen, Messing, Werg, Akten, Geschäftsbüchern rc. 3um Einstampfen. Neuenweg 22. Schellfische sind eingetroffen bei Ferd. Drehes, 8135 vorm. Gg. Wilh. Weidig. Eine Parthie wollener Caputzen und Tücher, sowie wollener UMe und M-Köcke zu enorm billigen Preisen bei Carl Sticher. 8124 Marktstraße 18. Wermietfiungen. 8111 Eine Familienwohnung zu Der; miethen. C. Best, Flügelsgasse 16. 8110] Gut rnöblirtes Zimmer zu ver-> miethen.____________ Asterweg 15. 8113 Grünbergerstraße 29 2 Zimmer ohne Möbel zu oermietben. _________ 8117 Ein Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. _____I. Wagner, Grünbergerstraße. 8109 In meinem neu erbauten Hause sind 2 Zimmer, Stallung und Bodenraum zu vermiethen und gleich beziehbar. Desgl. in meinem alten Wohnhause der seither zur Wirthschaft benutzte Saal, geeignet für Cigarrenfabrikanten. Jacob Kröck VIII., Heuchelheim. Vermischte Anzeigen. 8136 Ein tüchtiges Dienstmädchen auf Weihnachten gesucht. Seltersweg 81 II. Donnerstag den 12. November 2. Abonnements Concert (2. Theil: Mendelssohn. Musik a. d. Sommernachtstraum. Ouvertüre, Scherzo, Nocturna. Ouvert. ;u Athatia) Zum ersten Male: „Frühlings-Ouvertüre" von Alfred Philippi (Manuscript). Entree 50 Pf. Anfang präcis Uhr. Die Liste liegt noch an der Kasse zum Abonniren offen. 8119 Das Rauchen, ist während der 1. und 2. Abtheilung nicht gestattet. _________________CL Eurausse, Großh. Musikdirector. Ortskrankenkasse Gießen. Die statutenmäßige Generalversammlung findet nächsten. Dienstag den 17. November 1883, Abends 8 Uhr im Cafv Schwinn (im oberen Local) statt und werden hierzu die ge-' wählten Vertreter der Arbeitgeber, sowie die der Arbeiter freundl. eingeladen. Tagesordnung: 1) Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Rechnung. 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. 8120_________________________________Der Borstand. Gründung eines Jünglings-Vereins. Wiederholt bin ich gebeten worden, die Gründung eines Jünglings- Vereins, wie solche in zahlreichen deutschen Städten bestehen, hier in Gießen zu veranlassen; da eine Anzahl junger Leute den Wunsch hätten, in den Formen und mit den Grundsätzen, die in den christlichen Jünglings-Vereinen gelten,, auch hier zu einem Bund sich zusammen zu schließen. Indem ich der mir ausgesprochenen Bitte nachkomme, lade ich diejenigen jungen Leute, die hier zu einem Jünglings-Vereine sich vereinigen wollen, auf morgen, Donners- rag, den 12. d. Mts., Abends 874 Uhr, in die „Herberge zur Heimath" zu einer Besprechung ein. Auch Freunde, die zur Unterstützung dieser Vereinssache bereit sind, werden zu der Besprechung eingeladen. Gießen, den 11. November 1885. 8134 Dr. Waumanu, Pfarrer. Restaurant Kirsch, Bahnhofstrasse 58. Von heute ab CuSmbacher Exportbier Im Zapf. 8112 Eisverein. Die Restauration an der Eisbahn ist zu verpachten. Die Berechnung der Pacht geschieht nach Eistagen. Reflectanten wollen sich an Herrn Balser auf der Mäusburg wenden, bei welchem die näheren Bedingungen zu erfahren sind. 8107 , Melzelsoppe 8118 Eine tüchtige perfecte Köchin, welche nur in den besten Herschaftshäusern war, empfiehlt sich zum Kochen bei Hochzeiten, Gesellschaften u. s. w. Bestellungen können bei Frau Hüttenberger, West- anlage 15, gemacht werden. 3W Gesucht Agenten ’S&SS f. Caffte a. Private g. 600 JL Fixum tu 10% Proo. ' 7443 Hamburg. Emil Schmidt & Co. heute, Donnerstag Abend in der 8127 Pulvermühle. Stadt-Theater in Giessen. Freitag den 13. November. Gastspiel der Iran Charlotte Lange vom Stadt-Theater in Frankfurt a. M. Sensations-Novität! Odette. Danksagung. Für die vielen Beweise der Theitnahme, die uns bei dem Verluste unseres lieben Kindes von allen Seilen entgegengebracht worden sind, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir hiermit herzlich Dank. Ebenso danken wir allen Denen, die uns während der schweren Krankheit mit Rath und That beigestanden, und besonders den beiden Schwestern, die unsere Kleinen in so liebevoller Weise gepflegt haben. Auch Herrn Pfarrer Naumann danken wir für die schönen Trostesworte, mit denen er unseren betrübten Herzen wohl- gethan hat. ' 8129 Chr. Albach. Helene Albach, geb. Schaum. 8115 Für ein Colorrialwaaren- Ln gro8-Geschäst ein tüchtiger Reisender gesucht. Schriftliche Offerten mit Zeug- nißabschriften bef. die Exp. d- Bl. Pariser Sittenbild in 4 Akten von Vic- torien Sardou. (In Scene gesetzt von Frau Charlotte- Lange) Die Direktion. Nedactiou: A» Scheyda, — Druck und Verlag der Brühl'tcken Druckerei (Fe. Ehr. Bi elf di) in (Bteften Die heutige Rümmer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Bette a» di« Großb« Ha,dach. Wir haben Anerkennung der w jß, den Bezirksbau' Wirten „ ' Maß1’ Alb, SU* Nachdem d Üven Abschluß gelai Achelksamkeil wie namentlich, mit denk befassen haben v. tann: die $eilä letztere tzrW W BehauMA auitzes mehrung der Frie ist an und für jii Reichßoerfijsung ei 1 pSt der Mit1 1881, in weichem, ca. zwei Millionen der TrupyinMte b satz der allgemeiner wenn wirklich so v vorhanden sind. ( Wichtigen wirklich «ilikärifche Mit Gründe für diese M man überzeugt Örtta, die Außg I« Wrünken, auch in möglichst e vllSen bei der Sera jedenfalls zur Saiten, batz das ll Lehrkraft des [ mit eine, L^lü; an ein wen kommen 7 5 Ausgabe ui Wtam weist । SW im Äa öbaufonb§ 1 ?!••* aus b die !