«veh». Sl)t: Xt Kornett Uteri Brau^. ' l»H8_8Ubt irf w V lenherg 5066 Lr Anzeiger". Mm >ds 8'/r Uhr: Xe Leib. r 5079 i/f. aller Wwe. //»/. k« F. Raus. mer, mit ober offne n. Nordanlage 20. ardenlogis, bestehend senden Piecen,h per toent auch früher- k, Schloßgasse 16- Anzeigen. ttc§ unter ^'507g >SS8 «S#- g’ÄI**' uf sofort ein zuver- welches bereits hindern umzugehen Manwalt Metz« jnceT maen Mann, der am Ken Geschäfte m in einer anständigen äs gesucht- —--- lterrtcht Musburg^- Nr. 159. Erstes Blatt. Sonntag den 12. Juli 1885 ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. - Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Rrtng«rt»|it Berta* t Schulftraße 7. ffr^emt täglich mit »«^Nsthme bei «sntags. Lurch die Post bergen vierte!jLbrlich 2 M.rrk M) Pf. Amtlicher Höeik. Gießen, den 9. Juli 1885. Betreffend: Die von den Gemeinden für die 1884/85er Holzsamensendungen zu leistenden Ersatzzahlungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien nnd Markvorstände des Kreise». Die Verzeichnisse über bezogenen Holzsamen aus dem Grobherzoglichen Holzsamenmagazin werden Ihnen in den nächsten Tagen durch die Post zuqchen. - Sie wollen für alsbaldige Zahlung der Beträge an die betreffenden Großherzoglichen Rentämter sorgen. vr. Boekmanu- Bekanntmachung. In Gemäßheit des § 9 des Gesetze« von: 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat Juni veröffentlicht. Hafer M- 16.20, Heu M. 4.50, Stroh X 3.75 pro 100 Kilogramm. Gießen, am 9. Juli 1885'. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. Boekmann. Bekanntmachung. Betreff: Die Reinhaltung der Straßen und Plätze in der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Mit Rücksicht auf die anhaltend heiße und trockene Witterung fordern wir diejenigen hiesigen Einwohner, welchen die Reinigung der Straßen -e. nach Vorschrift des Lokalreglements vom 10. November 1879 obliegt, auf, die nach Maßgabe dieses Reglements von ihnen zu reinigenden Straßenchelle und Plätze täglich zweimal. Morgen» zwischen 6 und 8 Uhr und Mittag» zwischen 13 und 2 Uhr, mit reinem Waffer zu begießen. Zuwiderhandlungen unterliegen nach § 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzes Geldstrafen bis zu 60 Mark oder Haftstrasen bis zu 14 Tagen. Gießen, am 11. Juli 1885. Großherzoglicher Polizeiamt Gießen. I. V-: Kraemer. _________________________ ‘ Gesunden: 1 Armband, 1 Henkelkorb, 1 silb. Ring, 1 goto. Medaillon, 2 Maßstäbe, 1 Messer, 1 Fechtclub-Abzeichen, 1 halbseidenes Halstuch, 1 Kopfkissenbezug, 1 Brieftasche, 1 Shlips. Gießen, am 11. Juli 1885. GroßherzoglrcheL Polizeiamt Gießen. I. V. Kraemet. Dag Größherzogliche Steuer-Commiffariat Gießen au di« Großherzoglichen Bürgermeistereien Annerod, Daubringen, Heuchelheim, Klein-Linden und Drei» a. d. Lda. Wir erinnern Sie an die nach Nr. 153 des Gießener Anzeigers verlangten Anzeigen. Gießen, den 10. Juli 1885. Süsfert. Das Großherzogliche Steuer-Commiffariat Gießen an die Groß herzoglichen Bürgermeistereien Annerod, Danßringen, Garbenteich, Klein-Linben, Lang-Göns, Steinbach und TreiS a. d. Lda. Wir erinnern Sie an die Rücksendung der Reclamationstabellen. ________Gießen, den 10. Juli 1885. Süffert. Das Großherzogliche Smikr-Commiffariak Gießen an die OrtSgerichtSvvrsteher von Albach, Alleudorf a. d. Lahn, Annerod, Daubringen (mit Hcibertshausen), Garbenteich, Heuchelheim, Klein-Linden, Leihgestern, Ruttershausen, Staufenberg, (mit Friedelhausen), Sternbach, Trers a. d. Lda. Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an alsbaldige Einsendung der Bau- resp. Culturveränderungsverzeichmsse. Gieß en, den 10. Juli 1885._________________________ __Süfsert. __ Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß unser Bureau am 13. Juli nach Grünberg verlegt wird. Gießen, den 10. Juli 1885. Grobherzogliches Forstamt Grünberg. T ha le r. Darmstadt, 8. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 15) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Bingen, die für das Jahr 1885/86 zur Bestreitung der Communal - Bedürfnisse der Gemeinde Bingen zu erhebenden Umlagen betreffend. 2. Uebersicht der von den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau pro 1. April 1885/86 mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz zu erhebenden Umlagen. 3. Desgleichen für den Kreis Heppenheim. 4. Dienstnachrichten. 5. Concurrenzeröffnung: Erledigt ist: Am 1. August L Js. die Stelle eines Kreisveterinärarztes des Kreisvetkrinäramts Nidda; Bewerbungen sind binnen 8 Tagen einzureichen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Korrespondenz-Birrearr. Ems, 10. Juli. An dem gestrigen Diner bei Seiner Majestät dem Kaiser nahmen außer bcm Fürsten von Schwarzburg - Rudolstadt, dem Fürsten und der Fürstin zu Wied und dem General v. Stosch noch Prinz Nikolaus von Nassau, die Gräfin Füi-stenberg und der Fürst Urussow Theil. Um 7 Uhr 20 Min. Abends geleitete Seine Majestät den Fürsten und die Fürstin zu Wied zum Bahnhofe, machte hieraus eine Spazierfahrt und besuchte dann das Theater. An die heutige Trinkkur schloß sich eine Proinenade von 9 bis 10 Uhr und hieran eine Spazierfahrt. Die Abreise Seiner Majestät nach Koblenz ist auf den 14. dss. Mts., Nachmittags, Paris, 10. Juli. Eourcy telegraphirt, er habe die Notablen und Kaufleute aufgefordert, unter französischem Schutze nach Huö zurückzukehren. Den Aufständischen gab er eine zehntägige Frist zur Unterwerfung und verlangte die Entlassung der anamitischen Armee binnen längstens 21 Tagen. Die Waffen sollen unter Verantwortlichkeit der Gouverneure der Provinzen nach Hu« gesandt werden. Brüssel, 10. Juli. Dem „Moniteur Belge" zufolge bezog sich die gestern gemeldete Haussuchung durch die Polizei auf die Ermittelung zweier Franzosen, welche falsche Namen angenommen haben und von denen einer wegen Vagabondirens verur- thcrlt wor en.r ^eputirtenkammer lehnte den Gesetzentwurf betreffs des Einfuhrzolles auf Getreide und Vieh ab. Der Ministerpräsident Bernaert brachte den Gesetzentwurf über die Wahlreform ein; der Gesetzentwurf berührt keine der Grundlagen der gegenwärtigen Wahlordnung und beschränkt sich darauf, die Entscheldungsweise bei Wahlbeanstandungen zu regeln. Paris, 10. Juli. Ein von den republikanischen Gruppen erlassenes Manifest svricht fich für eine Reduction des Militärdienstes in den mit den Erfordernissen der nationalen Vertheidigung verträglichen Grenzen, sowie für ökonomische Reformen, namentlich für eine Abänderung des Abgabewesens und für die ernstliche Herstellung d-s Gleichgeivichts im Budget aus. In Bezug auf die Frage der Trennung der Kircke vom Staate heißt es in dem Manifest! Wenn es bezüglich dieses Punktes Meinungsverschiedenheiten in der republikanischen Partei gebe, so könne man doch in Uebereinstimmung sein über eine Politik, welche die Freiheit des Gewissens respectiren, aber entschieden ein Priesterthum bekämpfen wolle, welches unter der Maste der Religion nur eine Vereinigung aller der Republik feindlichen politischen Parteien sei. Das Manifest verwirft eine jede äußere Politik der Abenteuer , indem es eine würdige, feste Politik verlangt. Das Manifest schließt mit einem Appell der republikanischen Union gegen die Monarchisten. London, 10. Juli. Unterhaus. Ter Kanzler des Schatzamtes, Hicks Beach, erklärte, die Regierung beabsichtige, selbst eine Vorlage einzubringen, betreffend die Aufhebung der Entziehung des Wahlrechts in Folge ärztlicher Armenpflege. Newyort, 10. Juli. Nachrichten aus ist. Thomas melden, daß in Venezuela ein Aufstand stattgefunden habe. Die Aufständischen hätten sich eines Dampfers bemächtigt, die Truppen in Earupano seien für ein Zusammengehen mit den Aufständischen, und Eumana, Barcelona und Maturin hätten sich gegen die bestehende Regierung erklärt. Zanzibar, 10 Juli. Gerbardt Rholts ist nach Europa abgcreist. Lokales. Gießen, 11. Juli. Nachdem die Bildung der Hessen-Nassauischen Baugewerks- Berufsgenossenschaft stattgefunden, tritt am 1. October d. I. das vom Neichsver- sicherungsamt genehmigte Statut in Kraft und in Folge dessen finden am 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, im „Cafä Leib" dahier die für die Section Gießen auf der Tagesordnung stehenden Wahlen rc. statt. Gießen, 10. Juli. Das gestrige Militär-Concert im „Wiener Hof" war trotz des günstigen Wetters nicht so besucht, wie man es hätte erwarten können. Woran diese mangelhafte Theilnahme bei allen derartigen Vergnügungen in unserer Stadt liegt, ist schwer zu erörtern. Wir hörten die Meinung aussprechen, das Local sei zu neu, die Leute fürchteten sich noch ein wenig. Leider ist diese Furcht aber immer vorherrschend, oder sollte es wirklich der Fall sein, daß den besseren Ständen die Militär-Concerte zu — gewöhnlich sind? Warum aber fühlt man sich gerade in Gießen zu dieser Annahme berechtigt, da doch in allen anderen Städten den Sommervergnügungen das größte Interesse entgegengebracht wird und der Garten des „Wiener Hof" wohl auch groß genug ist, um sich gegenseitig aus dem Wege zu gehen. Vielleicht bessert die Zukunft noch Manches, umsomehr, da Herr Eapellmeister Krausse stets bemüht ist, Alles aufzubieten, um mit den Militärcapellcn größerer Städte in die Schranken treten zu können. Das Programm brachte am Donnerstag viel des Interessanten, auch für reiche Abwechslung in demselben war Sorge getragen und die Leistungen der Capelle waren recht anerkennenswerth. Ueberall legte dieselbe von Fleiß und Studium ein umfassendes Zeugniß ab. Die theils recht geschmackvolle Ausführung einzelner Nummern sprach am'beften für die Umsicht, mit der Herr Eapellmeister Krausse bei den Proben zu Werke geht, und brachte ihm auch sicher das Lob unserer Musikfreunde ein. Es würde zu weit führen, wenn wir das Programm aufzählen wollten und deßhalb begnügen wir uns. einer Piece besonders zu gedenken, in der wir Herrn Mose dach als einen Waldhornsolisten kennen lernten, der trotz seiner Jugend es ob»e Scheu wagen darf, ein Lied, wie ,Die Sehnsucht" von Methfessel vorzutragen. Er hat alle Schwierigkeiten gut überwunden und durch die Reinheit des Tones eine schöne Wirkung erzielt. Was schließlich die Akustik des Musikpavillons anbetrifft, so läßt dieselbe zu wünschen übrig. Die Halle ist ni niedrig, auch nicht tief genug, und diese beiden Factorcn beeinträchtigen offenbar die Klangwirkung. Gießen, 11. Juli. Gestern Nachmittag fiel ein Maurerlehrling von Alten- Buseck, welcher am Neubau der städtischen Mädchenschule in der Westanlage im dritten Stockwerke mit dem Aufziehen von Backsteinen beschäftigt war und beim Passiren eines Brettes ausglitt, durch das Gebälk in das zweite Stockwerk, wo er bewußtlos liegen blieb und in die Klinik verbracht werden mußte. — Rechtsanwalt Jockel von Friedberg hat gegen das gestern von Großh. Strafkammer verkündete Urtheil die Revision eingelegt. Vermischte». Mainz, 8. Juli. In der heute Abend abgehaltenen Sitzung oer'Stadt- verordneten-Versammlung wurde mit 18 gegen 9 Stimmen der Beschluß gefaßt, die Frage wegen Wiederbesetzung der erledigten Bürgermeisterstelle, resp. die Feststellung des Gehastes des Bürgermeisters an eine Commission zu verweisen. Als Mitglieder der Commission wurden die Herren D. Wenzel, D. Schlenger, L. Reuleaux, C. St. Michel, M. 9)L Mayer und Director Bömper gewählt. Wiesbaden, 7. Juli. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderaths nahm Bürgermeister Dr. v. Jbell Veranlassung, in Folge einer Polizeioerordnung, betreffend die Desinfiction der Abtritte und Spülsteine, der Calamitüt zu erwähnen, welche die hiesige Stadt betroffen hat. „Als der Gemeinderath vor acht Tagen die letzte Sitzung hielt", bemerkte der Vorsitzende, „waren nur vereinzelte typhöse Erkrankungen zu meiner Kenntniß gelangt und es lag daher zu einer öffentlichen Besprechung der Angelegenheit keine Veranlassung vor. Nachdem indessen im Lause der letzten Woche eine erhebliche Anzahl von Erkrankungsfällen conftatirt worden ist, halte ich es unserer Einwohnerschaft und unserem Fremdenpublikum gegenüber für geboten, die wahre Sachlage klar- zustellen, um unserseits dahin zu wirken, daß Alle zur Bekämpfung des Nebels das Ihrige beitragen, andererseits aber den vielen sehr übertriebenen Gerüchten und der durch dieselben hervorgerufenen theilweise unbegründeten Furcht entgegenzutreten. Die Gesammtzahl der angemeldeten Erkrankungen beträgt 412 und zwar ist der Zugang von Kranken im Lause des Samstag voriger Woche (mit 70 Fällen) der stärkste gewesen, während im Laufe des Sonntag und Montag 62 und 65 Fälle angemcloet worden sind. Es muß jedoch hierbei hervorgehoben werden, daß unter diesen Fällen eine große Anzahl von Erkrankungen am gastrischen Fieber sich befinden, so daß sogar eine Reihe von Personen, welche wegen Typhus in's städtische Hospital eingewiesen waren, wieder entlassen werden konnten. Bis jetzt ist die Krankheit in der überwiegenden Mehrzahl der Fülle nicht bösartig und heftig aufgetreten und es darf daher erwartet werden, daß der Verlauf der Erkrankung trotz der relativ nicht unbedeutenden Zahl der Fälle ein günstiger sein wird. Mannheim. Die 10,000 je Prämie, welche für die Ergreifung und die Einlieferung des Mörders des Polizeiraths Rumpfs ausgesetzt waren, wird, nach Aussage des Präsidenten Leykaufi, bei Heller und Pfennig an den Gensdarmcn Götz und seine Helfer Rinkleff von Hockenheim ausbezahlt werden. Die Vertheilungswcise ist noch nicht bestimmt; jedenfalls aber gebührt dem Gcnsdarmen Götz der Löwenantheil, der auch ohne die Dazwischenkunft und Mithilfe Anderer mit Gefahr seines Lebens den Flüchtling bis in den nahen Wald verfolgt hätte. — In Magdeburg sind von den zur Hebung cingezogenen Wehrmänne.n vier Personen vom Hitzschlage betroffen worden, wovon leider drei Personen ihren Leiden erlegen sind. — Mit dem 1. d. M. hat auf dem Festplatze für das 6. deutsche Turnfest in Dresden auch die Aufstellung der Turngeräthe begonnen. Es wird hierzu nur mustergiltiges Material benutzt und die Zahl der bestellten Geräthe wird sicherlich die Ausstattung der besten Turnplätze bebeutenb übertreffen. 18 Recks, 20 Barren, 18 Pferde, sowie 6 Sprungböcke und 2 Sprungtische werden zur Aufstellung gelangen. Für Kraftturner stehen 20 große Hanteln und 8 Granitwürfel zum Steinstoßen zur Verfügung, während 10 Diskusscheiben für Liebhaber dieser altgriechischen Leibesübung vorhanden sind. 2 Zielscheiben und 20 Lanzen sind zum Zielwerfen bestimmt und 13 große Bälle laden zu Wurf und Spiel ein. An 2 hohen Gerüsten mit je einem 16 Meter hohen Klettermast werden Schaukelringe, Schweberecks, schräge und wagerechte Leitern, sowie laue und Kletterstangen angebracht werden. Alle neuesten und besten Constructionen sollen bei der Aufstellung Anwendung finden, so daß die Turner jede beliebige Auswahl treffen können. Da zur Zeit 232 Musterriegen aus Deutschland, Oesterreich, Holland, England, Italien und Amerika angemeldet sind, dürfte sich ein hübsches Bild turnerischer Thätigkeit auf dem Festplatze entfalten. — sAlkohol - Vergiftung., Ein wohlwollender Engländer hat nach dem „Patentanw." einen Preis ausgeschrieben für ein Getränk, welches, ohne zu schaden, die jetzigen geistigen Getränke ersetzt. An einigen Orten Englands ist die Frage bereits praktisch gelöst. Wie der „Franklin" in Lüttich mittheilt, giebt es in England an mehr als 1000 Orten Feine Wirthshäuser und die Folgen davon sollen höchst merkwürdige sein. Das Journal der Ligue patriotique contre l'alcoholisme berichtet darüber, daß dort die Polizei ganz überflüssig sei, daß es keine Armen und keine Verbrecher gebe. Den Anlaß dazu gaben große Grundbesitzer, die keine Wirthshäuser auf ihren^Besitzungen duldeten. Die Bewohner finden sich aber doch im Clubhaus zusammen, wo Spiele gemacht ober Zeitungen und Bücher gelesen werden. In Johnstone z. B. (Dumfrieshire) giebt es nicht einmal eine Armensteuer, trotzdem die Bevölkerung stets zunimmt und jetzt 1230 Köpfe beträgt. Die Straßen sind gut unterhalten, die Häuser hübsch, die Felder gut bebaut. In Flandern, fügt der „Franklin" bei, lebt V* der Bewohner von der Armenkasse. In Saltair, einer Stadt von 4000 Einwohnern, giebt es nur zwei Wirthshäuser, die aber nicht ausschenken dürfen. Die Folgen sollen höchst günstige sein. Die Bevölkerung ist sehr betriebsam, die Kinder sind gut gehalten, die Häuser hübsch möblirt, die Bäder und Waschhäuser sehr belebt. Man hat dort schon die Frage der Wiedereinführung des Alkohols der öffentlichen Abstimmung unterworfen, aber fast einstimmig wurde sie verworfen. In Schottland sollen in manchen Fischerdörfern die Wirthshäuser verschwunden und der Erfolg ein gleich auffallender gewesen fein. Früher glaubten die Fischer ohne Schnaps ihr Geschäft gar nicht betreiben zu können; jetzt hat sich herausgestellt, daß sie weit gesünder und kräftiger sind als früher. Verbrechen sind ganz unbekannt, der Wohlstand bedeutend gestiegen, nirgends Arme. In Fossil Park mit 6000 Einwohnern ist nicht einmal ein Gefängniß und ein einziger Schutzmann in der ganzen Stadt. In Irland stechen diese Orte ganz besonders von den anderen ab. In Beßbrook, Fabrikstadt von 3000 Einwohnern, hat es nie ein Wirthshaus gegeben und man kennt daher dort die in Irland hergebrachten Gemeinde- Parteiungen nicht; kein Streit, kein Betrunkener, kein Bettler, fein Verbrecher! Handel und Vermehr. Gießen, 10. Juli. Atif dem am 7. und 8. d. Mts. abgehalteiten Viehmarkt waren aufgetrieben: 1697 Stück Rindvieh und 953 Schweine. Der Handel bei Zucht- und Jungvieh war lebhaft unb die Preise hoher als am letzten Markte, dagegen machte sich bei Schlachtvieh aller Art eine Acnderung nicht merklich. Auf dem am zweiten Tage mit abgehaltenen Krämermarkt (Kirschenmarkt) waren 400—450 Centner Kirschen angefahren und wurden dieselben das Pfund von 6—25 Pfg. verkauft. Nächster Warft Dienstag den 21. d. Mts. Gießen, den 11. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Psund JL 0.70—0 80, Hühnereier pr. St. 5—6 Enteneier St. 6—7 Gänseeier 00—00 Käse pr. Stuck 5—9 -i,, Käsematte 2—3 H, Erbsen pr. Liter 22 Linsen 28 Tauben per Paar 0,60—0,80 H, Hühner per Stück 0.80—1.20, Hahnen pr. Stück JL 0.60—1.00, Enten per Stück .M. 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 68—00 Kuh- und Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 50—60 Hammelfleisch 64—70 Kalbfleisch 48—50 4, Kartoffeln per 100 Kilo JC. 5.00—0.00, Milch per Liter 12—16 Zwiebeln per Centner v4L 8.00—9.00, Kirschen per Pfund 7—12 Auszug aus bett Stanbesamtsregisteru bes Standesamts Metzer. Aufgebot«. Juni: 27. Der Seconde-Lieutenant im II. Großherzoglich Hessischen Infanterie- Regiment (Großherzog) Nr. 116 Carl Friedrich Hermann Pampe mit Clara Henriette Adele Heß, Tochter des Professors Dr. Richard Alexander Heß zu Gießen. 27. Schriftsetzer Heinrich Joses Heittnann zu Offenbach a. M. mit Wilhelmine Wagner zu Gießen. Juli: 1. Der Vicefeldwebel im II. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 Friedrich Nassua zu Gießen mit Christine Plitsch, Tochter des Landwirths Johannes Plitsch III. zu Lang-Gons. 2. Schlosser Johann Georg Peter Keller zu Gießen mit Minna Therese Schäfer, Tochter des Eisenbahnbediensteten Philipp Schäfer zu Frankfurt a. M. 3. Schmied Friedrich Müller, Wittwer, mit Sophie Lies, Tochter des verstorbenen Schreinermeisters Hermann Lies zu Gießen. 10. Metzger Gustav August Kreuder mit Emma Georgine Kohlermann, Tochter des verstorbenen Küfermeisters Wilhelm Kohlermann zu Gießen. Eheschließungen. Juli: 1. Laboratoriumsdiener Michel Reitz mit Henriette Katharine Zißler, Tochter des verstorbenen Müllers Johann Jost Zißler zu Gießen. 8. Taglöhner Philipp Keßler mit Margarethe Oppermann, Tochter des Ortsdieners Heinrich Oppertnann, zu Gießen. Geborene. Juni: 21. Dem Oeconomen Philipp Schwan I. Zwillingskinder, ein Sohn und eine Tochter. 22. Dem Buchbinder Johannes Häuser eine Tochter. 23. Dem Kaufmann Ferdinand Drebes eine Tochter, Johanna. 24. Dem Weißbinder Karl Schwall eine Tochter. 26. Dem Handelsmann Johann Herr eine Tochter. 26. Dem Arbeiter Ludwig Engel ein Sohn, Ludwig Johann Philipp. 27. Dem Regierungs-Secretär in Pension Franz Wilhelm Schmalenbach ein Sohn, Carl Wilhelm Julius. 28. Dem Kaufmann Karl ^lieber ein Sohn, Karl Ludwig. 28. Dem Schneider Franz Metz eine Tochter, Margarethe. 29. Dem Dienstmann Gustav Schuchardt ein Sohn. 30. Dem Hilfsarbeiter Adam Heppert ein Sohn. 30. Dem Taglöhner Johannes Winnccker eine Tochter, Elise Anna Margarethe. 30. Dem ^Steinbrecher Friedrich Valentin eine Tochter. Juli: 1. Dem Bahnmeister Christian Sircoulomb ein Sohn. 3. Dem Cigarrenmacher Konrad Schimmel ein Sohn, Friedrich August Ludwig. 4. Dem Corpsdiener Peter Seipel ein Sohn, Friedrich Georg. 4. Dem s-dneiner Josef Langer ein Sohn, Albert Wilhelm. 6. Dem Handschuhmacher Gustav Enke ein Sohn, Paul Gustav. 8. Dem Drechsler Heinrich Schäfer ein Sohn, Siegfried. Gestorbene. Juni: 27. Landwirth Wilhelm Götz, 40 Jahre alt, von Waldmühlen. 27. Bergmann Matthias Hussing, 36 Jahre alt, von Molshain. 27. Dem Kaufmann Karl Schulze II. ein totgeborener Sohn. Juli: 1. Dem Maurer Jacob Heller von Garbenteich ein totgeborener Sohn. 1. Katharine Heller, geb. Wallbott, 28 Jahre alt, Ehefrau des Maurers Jacob Heller von Garbenteich. 2. Der practische Arzt Dr. Karl Schmitthenner, 62 Jahre alt. 2. Bernhard Hermann Heinrich, 4 Monate alt, Sohn des-Schaffners bei der rechtsrheinischen Bahn Heinrich Müller. 2. Messerschmied Karl Strietzel, 28 Jahre alt. 2. Katharine Brück, geb. Sauer, 64 Jahre alt, Wittwe des Arbeiters Anton Brück. 5. Ludwig, 5 Monate alt, Sohn des Stations- assistenten Konrad Schalch. 6. Buchbinder Theodor Rautenstrauch, 59 Jahre alt. 6. Dem Metzgermeister Jacob Braun ein totgeborener Sohn. 7. Der Justizrath in Pension Julius Elwert, 72 Jahre alt. 9. Metzgerlehrling Jacob Fenchel, 16 Jahre alt, von Gambgch. 10. Charlotte Schürz, geb. Döll, 87 Jahre alt, Wittwe des Bleichunternehmers Ludwig Jacob schürz. 10. Kaufmann Konrad Hucke, 18 Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 5. Juli. Michel Reitz, Laboratoriumsdiener zu Gießen und Henriette Katharine Zißler, Tochter des verstorbenen Müllers Johann Jost Zißler zu Gießen. Getaufte. Den 5. Juli. Dem Ober-Telegraphen-Assistenten Johannes Pabst ein Sohn, Karl, geboren den 4. April. Denselben. Dem Arbeiter Karl Wahl ein Sohn, Johann Karl Georg, geboren den 15. Juni. Denselben. Dem Kaufmann Moritz Semmler eine Tochter, Elfriede Toni Wilhelmine, geboren den 16. Mai. Denselben. Ein außerehelick-er Sohn, Wilhelm Emil, geboren den 9. Juni. Beerdigte. Den 4. Juli. Katharine Brück, geb. tsaucr, Wittwe des zu Londorf verstorbenen Ackermanns Anton Brück, alt 64 Fahre, gestorben den 2. Juli. Denselben. Karl Strietzel, Mesfersd)mied, lebiger Sohn des Oeconomen Karl Strietzel zu Wahren, alt 27 Jahre, gestorben den 2. Juli. Den 8. Juli. Theodor Rautenstrauch, Buchbinder, alt 59 Jahre, starb den 6. Juli. Den 9. Juli. Julius Elwert, Justizrath, alt 72 Jahre, starb den 7. Juli. ,t Gietznl. te ftatljarint Jigler, che«. 8. Saqlöbiier 'rtsdieners heitnich itiamtä Giktzkr. hessischen Infanterie- mit Clara Henriette Hießen. 27. Schrist- ^Wagner zu Gießen. Sntautme^leymeiit Wch, Tochter des Johann Geora Peter hnbediensteten Philipp twer, mit Sophie Lies, Gießen. 10. Metzger )ter des verstorbenen '^^enenViehniaE b H^'del bei flicf)5a9ffr-\bü9eden A.l dem am Zentner % verkauft. 00-00 4 - Sittjtti 28 4 ’i Hahnen pr. t Pfund 68-00 H luelfletich 64-70 • Per Liter 12-16^ linder, ein Sohn und ter. 23. Dem ßauf- gbinder Karl Schmll 26. Dem Arbeiter caierungs-Secretär in lm Mus. 28. Dem Schneider FranUvietz jjudiarbt ein Sohn. Daglöhner Johannes Steinbrecher Fneonch rcoulomb ein ^ohn. ich August Ludwig. 4 Dem Schreiner cher Gustav Cnke ein ohn, Siegfried. taldmühleu. 27,SÖS Dem Kautmann Ka „Lob Keller von ' Der practifche Arzt 'S: iS S°hnd"b°tiE ob Fenchel lOA" ' llt Äittwedes^u, icke, •*?&* an «-'Ä xW 3o6nf' Q hnicpv [e < r. B !n" bei.'le SS« ZK KL ?a¥?s !Ätz.Z- . ,.„b Henriette nn-s P-bst ns«tl®*8*en ■** T eborfl- d°"9' 3'“"' ,**«**. ' ’ i'«r6btl1 ff 59 x*1' Univerfltäts - Chronik. Warburg, 9. Juli. Der feit Herbst v. I. als Privatdocent an der hiesigen Universität thätige Dr. Friedrich Oetker, Sohn des Geheimen Justizraths Dr. Earl r-etfer in Kassel, ist sicherem Vernehmen nach zum Herbst d. I. als außerordentlicher Professor an die juristische Fakultät der Universität Bonn berufen morden. — Geh. Rath Professor Dr. G. Waitz, welcher jüngst zum Ritter des Ordens T,oar le m^rite ernannt wurde, ist der fünfte deutsche Historiker, dem diese Ehre seit Stiftung dieses Ordens (1842) zu Lheil geworden ist. Die anderen vier sind Ranke, Raumer, Mommsen und H. v. Sybel. (Professor Waitz wird im nächsten Jahre sein 50jähriges Jubiläum als Doctor der Philosovhie feiern. Im Jahre 1836 wurde er an der Universität Berlin auf Grund einer trefflichen Dlsiertattou über das Chromcon Urspergense zum Doctor vromooirl. Ein Jahr zuvor, am 3. August 183o, erhielt er den 1. historischen Preis durch eine Arbeit über König Heinrich 1.). -- Das weibliche Elen,ent macht gegenwärtig einen Zehntheil der Züricher Studentenschaft aus. 14 Damen zählt man in der philosophischen, 29 tu der medt- cinischen Fakultät und 2 widmen sich in diesem Semester den Staatswtstenschaften. Jetzt überwiegen die Ausländerinnen nicht mehr so sehr wie früher; von 45 Studentinnen sind nunmehr 15 Schweizerinnen. Auch stellt nicht mehr Rußland das Haupt- Eontingent weiblicher Studirender, dermalen sind unter den 45 nur 10 Russinnen. Schwarzbrod 2. Sorte 44 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei K. Haas, L. Schneider, L- Keil 66 Gießen, den 11. Juli 1885. der Brodverkäufer & 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 2 „ (4 „ ) „ ..... 56 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 2 , (4 Pfd-, Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei I. Blitz (Kornbrod) 45 3 >, (6 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V-: Kraemer. Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 11. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 18V»?, Luft im Schatten 23°. L. Ehr. Rübs am en, Turn- und Schwimmlehrer. Allgemeiner Anzeiger. 35etantttmadmng. Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der Zinsen de- VermachtniffeS des Christian Gerhard Gast für das Jahr 1885 haben bis zum 15. d. Mts. einschließlich aus dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, den 4. IM 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 5010 Bekanntmachung. Die Lieferung von 3S Raummeter Buchen-Scheitholz soll im Submissionswege vergeben werden und sind deßfallsige Offerten bis zum 20 d. Mts. bei Armenkasserechner Laub er verschlossen emzurerchen. Gießen, am 10. Juli 1885. Die Armen-Deputatwn der Stadt Gießen. A. Bramm. Süsse u. saure Kirschen i 5097 Peter Theist, Kirschenwäldchen bei Wetzlar. JOH. 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MtS., Nachmittags 3 Uhr, sollen nachverzeichnete Früchte des landwirthschastlichen Versuchsfeldes, nämlich: 3 Morgen Winterroggen, 2 „ Gerste, 2 „ Hafer, in Abteilungen von je einem Morgen, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. Juli 1885. Großherzogl. Universitäts-Rentamt. Schmitt. 5122 Samstag dm 18. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Edmund Schramm Flur 1/166 62 Meter Hofraithe in der Walker gaffe, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. Juli 1885. Großherzogltches Ortsgericht. 5107 Müller. Aeilgeöotenes. 5087 Sehr gutes frisches Pferdefleisch, sowie geräucherte Wurst zu haben bei Wilhelm Brück, Mühlgasse 13. 3mie6e(6ndjen jeden Montag, Mittwoch und Freitag, non 9 Uhr ab. Emil Holl, 5111__Löwengasse. ____ Ausverkauf von Geschäftsbüchern aller Art zu den billigsten Preisen- 5ii2 Eduard Spier Wwe. 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Bezugnehmend auf die Annonce der Herren Luurenxe 4* .Ludwigsbrunuen Gros# Karben. halten wir uns zum Bezüge von Ludwigs wasser bestens empfohlen und können unsere werthen Abnehmer, da die Verwaltung in bewährte Hände übergegangen ist, möglichst untadelhafte Füllung versprechen. Durch die veränderte Füllung des Ludwigsbrunnen ist es uns nicht mehr möglich Krüge von Selterser-, Emser-, Fachinger- etc Wasser zum Preise von 10 Pfg. zurückzunehmen, sondern nur zu 5 Pfg. pro Stück. 5109 Hochachtungsvoll Emil Fischbach, H. Wallach, Ferd. Drebes. C/D o 1. Die berühmte Mord Scene 2. Das Auffinden gedachter Personen. 3. Der Nebenbuhler und sein Opfer. 4. Der Raubanfall. 3. Das Verbergen der Leiche. 6. Das Lesen der Nummer einer Banknote. Ferner: DaS Grüne Haus oder Geisterzelt. Billets zu ermäßigten Preisen sind vorher bis Abends 6 Uhr bei Hcrrn Gustav Gerhardt nm Lindcnplatz zu haben. Verkaufspreise: Reservirter Stuhl Mk 1,50, 2. Platz 75 Pf., Schüler 50 Pf. Kasienpreis: Reservirter Stuhl Mk. 2,—, 2. Platz Mk. 1,—. Kassenöffnung 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. 5127 INur eine Soiree. Im Saale des Cafe Leib. Donnerstag den 16. Juli, Abends 8 XThr wird . Rössner, Hofkünstler aus Berlin, der erste deutsche Gedankenleser und Spiritisten-Entlarver, sich in seinen außerordentlichen Demonstrationen u- Gedankenlesen vorführen, welche 3MT bisher noch nie und von Niemanden "3XE — dem hiesigen Publikum vorgeführt worden sind. JK U. A. kommen sämmtliche Experimente mit zur Aufführung, W welche seiner Zeit vor Sr. K. K- Hoh. dem Kronprinzen Rudolf von Oester- reich, Erzherzog Johann rc- in der Hofburg zu Wien und zuletzt vor Sr. M Majestät dem Deutschen Kaiser Wilhelm das größte Aufsehen erregten. fJKL| Kriegervereins Bezirk JgL niP Gießen Grünberg. Bezirksfest auf dem Staufenberg Sonntag den 18. Juli 1885. Abfahrt nach Lollar 1154 Vormittags. Da bei einer Anzahl von mindestens 30 Personen ermäßigte Fahrpreise eintreten, so wollen die Teilnehmenden sich vor der Billethalle am Bahnhose versammeln. 5096 Abmarsch von Lollar 2 Uhr Nachmittags. 5106 Von beute an wohne ich Asterweg Nr. 55 bei Herrn H. Nuckstnhl. L» Hahn, Brandversicherunqs-Erverte. Bürger-Club! Die auf der Karte vorgesehene Parthie in den Philosoplieuwald wird bei günstiacr Witterung Mlttwocla den 15. Juli abgehalten. 3