gel f«a«t unjere« innigfet 1702 'Ntttbliebenc». K» 5 dir schmerzliche M- 3m h°i, iinfete Ne Iker vkren Leiden zn erlösen 1687 Hinterbliebenen. ben 11. d. M-, Nach- S/mKe 6) aus statt. ■ ?'"-.WM jning. kannten fiatt befontat I z Hitrbliditnnt: ,, geb. ?rcM«» Staning- gsrath. Läden im Mr m r, Schmegemter unb ed d-Sl ÄssSP MUI r7^trtianer : 'AM. ' ^-urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend- Knnstwemfabrikation int Großherzogthum Luxemburg. Gießen, am 10. März 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« Großherzogliches Poiizciamt Gießen und an die Großherzoglichen BürKermeistereien drs Kreises. Das nachstehende Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, vom 18. Februar f. 3- zu Nr. M.J. 3423 tbeilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Bemessung mit. " 7 Dr. Boekmann. Bekanntmachung, den Obstbaucursus au der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1883 betreffend. oltr Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter soll auch im laufenden Jahre ein Obstbaucursus hier abgehalten werden. Derselbe wird 8 Wochen in Anspruch nehmen, von welchen 5 auf die Zeit vom 26. März bis einschließlich 2. Mai, 3 auf den Spätsämmer, beginnend in der zweiten Hälfte des August, fallen Der Unterricht umfaßt: Geschäftsauffätze und geschäftliche Berechnungen, Grundzüge des Pflanzenlebens, Obstbaulehre, Obstkunde und praktische Uebungen. Er wird durch eine reiche Sammlung der besten Lehrmittel und Werkzeuge unterstützt. Die practischen Uebungen finden nach einem sorgfältig überlegten Plan in dem zu diesem Zweck angelegten pomologischen Garten hiesiger Ackerbauschule statt. Außerdem werden von Zeit zu Zeit Excursionen nach benachbarten Baum- c,„lagen und Baumschulen unternommen. Der Unterricht ist unentgeltlich, für Kost und Wohnung haben die Schüler dagegen selbst zu sorgen. Anmeldungen sind baldmöglichst, spätestens aber bis zum 24. März c. an den Vorsteher des pomologischen Gartens und Obstbaucursus, Herrn Laniwirthschaftslehrer Heu ermann hier,’ einzureichen. Anmeldungen bei den landwirthschaftl. Bezirksvereinen und Großh. Bürgermeistereien bitten wir, uns gefälligst übermitteln zu wollen. Friedberg, den 4. März 1885. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Dr. Freiherr v. Gemmingen. Schmidt. Dr. Tobisch. ic. an die Gerichte und Staatsanwaltschaften. Aus Anlaß von Verhandlungen, welche zwischen dem Reichskanzler und der Großh. Luxeniburgischen Regierung darüber stattgefunden haben, ob und eventuell in welchem Umfange in Luxeniburg Kunstwein hergestellt wird, und von welchen Grundsätzen die luxemburgischen Gerichte bei Anwendung der dortseits iit »e-u« auf den Verkehr mit Nahrungsmitteln re. bestehenden Strafvorschriften, insbesondere in Bezug auf Weinversälschungen ausgehen, hat der Director des luremburqifchen Justizdepartements den Wunsch geäußert, es möchte beim Vorkommen von angeblichen Falsifikaten luxemburgischen Ursprungs in Deutschland eine Quantität derselben in Beschlag genommen und nach Luxemburg übermittelt werden, wo dann leichter die Verurtheilung herbeigeführt werden könne, sofern feststehe daß dortige Firmen derartigen Wein, ohne ihn ausdrücklich als Kunstwein, zu bezeichnen, nach dem Auslande verkauft haben; überhaupt sei zu wünschen, daß die beiderseitigen gerichtlichen Behörden sich in dieser Angelegenheit thunlichst gegenseitig in die Hände arbeiten möchten. Der Reichskanzler hat dieser Anregung Folge gegeben, da ein energisches Vorgehen gegen die Weinfälscher in Luxemburg dem diesseitigen Interesse entspricht, und Hal demgemäß hierher das Ersuchen gerichtet, daß das Geeignete angeordnet werden möge, damit den Wünschen des Directors des luxemburgischen Justizdepartements thunlichst entsprochen wird. Wir sind mit dem Reichskanzler einverstanden und empfehlen Ihnen daher, hiernach vorkommenden Falls geeignet zu verfahren, insbesondere also bei Beschlagnahme von angeblich aus Luxemburg stammenden Fabrikaten von Kunstwein hiervon den zuständigen luxemburgischen Behörden Mittheiluug zu machen unb eine Quantität der Falsifikate denselben zu übersenden, damit eventuell dortseits gegen die Weinfälscher vorgegangen werden kann. Darmstadt, 8. Marz. sZu den Verhandlungen der zweiten Kammer der Stände^ Die Beantwortung der Inter pkllation der Abgeordneten Kugler und Böhm, betreffend die Erbauung einer stehenden Brücke über den Main bet Offenbach, durch ben Präsidenten Großherzoglichen Mtnistertums der Finanzen, Weder, lautet: „Auf die Interpellation der Herren Abgeordneten Kugler unv Böhm, be, treffend die Erbauung einer stehenden Brücke über den Main bei Offenbach und die Anftage. hie stehende Brücke in diesem Jahre gebaut oder mindestens mit dem Bau derselben begonnen werde und, im Verneinungsfalle, welche Hindernisse dem Bau der Brückt noch entgegenftLndev, habe ich die Ehre, das Nachstehende zu erwidern: Die Verhandlungen über die Erbauung einer stehenden Brücke bei Offenbach waren m?t der Vorlage eines Bauvertrags bereits zu Anfang des vorigen JahreS durch Commissare der betheiligten Regierungen soweit gefördert worden, daß der Beginn des Baues auf den 1. April v. I. in Aussicht genommen werden konnte. Von Setten der Königlich Preußischen Regierung wurden die zu den diesseitigen Vorlagen erhobenen Bemerkungen im August v. I. hierher mttgelhetlt. Die hierauf von der Dtesseite im September v. I. abgegebenen Erklärungen haben tm Monat Februar d. I. eine Beantwortung erfahren, inhaltlich deren die erhobenen Beanstandungen fallen gelassen und von der Absicht der Königlich Preußischen Regierung hierher Kenntniß gegeben wurde, wegen Uebertragung des EnteignungSrechteS an die Baunuternehmung daS nach der dortigen Gesetzgebung Erforderliche nunmehr zu veranlassen. Der Abschluß der Verhandlungen und damit der Beginn deS Baues stehen hiernach hl Bälde zu erwarten." Seine Excellenz der Herr Staatsminister Finger beantwortete die Interpellation des Abg. Tecklenburg, das BettretbungSverfahren für die Spar-und Leihkafsen des Landes betr., wie folgt: „Auf die in der Sitzung der zweiten Kammer der Stände vom 28. November v. I. gestellte Interpellation des Herrn Abgeordneten Tecklenburg beehre ich mich er- zebeast zu erwidern, daß die Ausstände der Ludwigs- und Mathtldenstiftung zu Orten- Äerg, rote Überhaupt der Spar- und Leihkaffen des Landes, wenn auch die Gemeinden der betreff.ndsn Spa'kaffenbezirke in gewisser Weise, insbesondere durch die von ihnen Übernommene Garantie bei denselben bethelligt erscheinen, doch nicht schon an sich als Gememdeausstände betrachtet und diesen gleich behandelt werden können, daher denn bezüglich derselben nach dem dermaligen Stande der Gesetzgebung nur daS gerichtliche BettretbungSverfahren als zulässig erscheint. Hat auch die Reichsgesetzgebung, insbesondere daS Gerichtsverfassungsgesetz der Landesgesetzgebung überlassen, zu bestimmen, welche Sachen alS bürgerliche Rechts- streitigkeiten vor die Gerichte gehören und welche von den Verwaltungsbehörden erledigt werden sollen, so würde doch eine Ueberweisung der Beitretbung der Ausstände her Spar- und Leihkassen an die Verwaltungsbehörden, welche nur durch einen besonderen gesetzlichen Act herbeigeführt werden könnte, dem inneren Wesen der Sache widersprechen und es um so bedenklicher sein, die bestehende Gesetzgebung jetzt noch im Sinne des gestellten Antrags zu ändern, als die erwähnte Berechtigung der Landes- gesetzgebung, welche bereit« dermalen verschiedenen Beschränkungen unterliegt, mit dem fWanbrtommen eines bürgerlichen Gesetzbuchs voraussichtlich weitere, auch auf die ÄO'liegende Materie eingreifende Einschränkungen erleiden wird." Die Beantwortung der Interpellation deS Abgeordneten Möllinger, die in letzter Zett vorgenommenen Abftetnungen tu Ortsstraßen und Feldern und Entfernung von Uebergängen von Chausseen auf dte Felder betreffend, durch den Herrn Ministertalpräsidenten Weber lautet: „Die Interpellation des Herrn Abgeordneten Möllinger, dahingehend: Es hätten in letzter Zett Ausstetnungeo von Straßengrenzen stattgefundev. ohne daß man hierbei dte gesetzlichen Formen gewahrt habe, auch seien Uebergänge von den Chaussecn auf die Felder durch die Baubehörde vielfach entfernt, die Anlegung neuer außerordentlich erschwert und hierdurch die Interessen des lanbwirthschaftlichen Betriebs wesentlich beeinträchtigt worden, beehre ich mich, wie folgt zu beantworten: Die Mmistertalabthetlung für Bauwesen ist beauftragt, dte genannten Vorgänge näher zu untersuchen, stattgehabte Jrregularttäien abzustellen und insbesondere wegen der Anlage von Abfahrten Anordnungen zu treffen, daß unnöihige Belästigungen unterbleiben und alle diejenigen Erleichterungen gewährt werden, welche sich mit einer ordnungsmäßigen Unterhaltung der Straße und ihres Zubehörs vereinbaren lasten." Berlins 10. März. ^Reichstag.) Im Retchstage fand heute die zum öfteren verschobene erste Berathung deS von den Abgeordneten Ackermann und Kleist- Retzow eingebrachten Antrags auf Abänderung der Gewerbeordnung statt. Dieser Antrag geht hauptsächlich dahin, dem BundeSrathe Vollmacht zu geben, daß er von Handwerkern und Gewerbetreibenden einen Befähigungsnachweis verlange und eine strengere SonntagShetltgung anordne. Abg. Ackermann erklärte bet Mostvirung seines Antrags, daß Bestrebungen ähnlicher Art schon früher hervorgetreten seien, aber immer vom Parteistandpunkte auS behandelt worden wären. Das sei um so erstaunlicher, als es sich hier um eine rein wlrthschaftliche Frage handle. Im österreichischen Abgeordnetenhause habe man sie anders aufgefaßt und bet der Berathung der Gewerbeordnung ähnlich geregelt, wie feier vorgeschlagen werde. Der Nachweis der Befähigung soll, soweit nicht Don bet Centralbehörbe für das betreffende Gewerbe besondere Prüfungsbebörden eingesetzt sind, durch daS Lehrzeugniß und ein ArbeitSzeugniß über eine mehrjährige Gesellen- oder Arbettertbätigkett geführt werden. Kkäfita in der D skufsion unterstützt wurde der Antrag vur von dem Abg. Biehl (Ctr.), her alles Heil von der Einführung obligatorischer Innungen erwartet und als eine Abschlagszahlung hierauf die Forderung des Befähigungsnachweises acceptiren will. Ein zweiter Redner deS CentrumS, der bekannt- Socialpolitiker Kaplan Hitze hatte dagegen erhebliche Bedenken und traf sich tn vielen ^untten mit ben Anschauungen, die vorher die Abgeordneten Baumbach (bfr.), Dr. Böttcher (natl.^ und Harm (Soc.) entwickelt hatte. Selbst der conlerDa tüe W t). Metnbaben ter» mochte sich nur unter gewissen Vorbedingungen und Abschwächung mancher zu weit- gehenden Punkte für den Antrag zu erwärmen. Abg. v. Kleist-Retz °w wendete fi6 In dem Schlußworte namentlich gegen di- -nergtsch-n Aeußerungen des Abg. Baumbach, der ebenfalls In dem Entwurf nur eine Etappe auf dem W-g- zu den ZwaugStnnungen g-f-h-n und auf die mit den f-inigen conformen Anstchten des Abg. v. H-lldors v-rw!-fen hatte, die derselbe bet früheren Gelegenheiten geäußert. Grckchh- 7 Hjen-Stämme mi Die Engänge wurde» theilS zur Cftculation gegeben, theilS den Acten und der Kasse überwiesen- t 1) Großb. Amtsgericht G!cß?n strllte an die Kammer das Ersuchen, die ve- stimmnngen des M wstertalausschretbens vom 6. December v. I, betreffend Revision der Handelsregister, zu prüfen und bezügliche Vorschläge und Anschauungen mitthesien zu wollen. Die Handelskammer hatte den ausführlichen Bestimmungen des Mtuisterial- ausschretbens wette»gehende Wünsche nicht hinzuzufügm, erachtete jedoch eine periodische und zwar alljährlich etwa innerhalb der beiden letzten Monate e-neS jeden Jahres stattfindende Revision für nothwendig, um die einmal gewonnene Correcthett der Register auf die Dauer stcherstellen zu können. Mit Bezug auf $ 2, Abs 2 des Ausschre bens wurden für die von Großh. Amtsgerichte dahier demnächst vorzunehmende einmalige Revision der Handelsregister als mitwtrkmde Beisitzer die Herren S. Heichelheim^ A- Katz. C. Klingspor, A. Kraatz und A. Ztutzer in Vorschlag gebracht. 2) Das an die Großh. Kreisämter gerichtete und der Kammer zur gleichmäßigen Nachachmog m tgetheilte Amtsblatt Großh. M'n steriumS des Innern und der Justiz Nr. 3, vom 22. Januar 1885. enthält bie Bestimmung, daß in Fällen, in denen auf consularischem Wege in den Niederlanden eine Auskunft eingezogen werden oder um Veranstaltung von Nachforschungen, sowie um Vornahme von Amtshandlungen vachgesucht weiden soll, die desfallsigen Anträge, insofern es sich um Fragen von allgemeinerem Interesse oder solche handeln sollte, welche sich nicht auf den Amtsbezirk eines einzelnen ConsulatS in den Niederlanden beschränken, ausschließlich an das Kaiserlich deutsche Generalconsulat zu Rotterdam zu richten find. 3) Nach einer der Kammer gewordenen Mittheilung besteht in Christiania eine unzuverlässige deutsche Firma, welche neben Agentur- und Co^cessions-Geschästen auch für eigene Rechnung Handel treibt. Es wird dies mit dem Ansügen zur Kenntniß der Jntereffenten gebracht, daß besondere Anfragen darüber, ob sich gegen eine Geschäftsverbindung mit einer bestimmten Firma in jener Stadt Bedenken ergeben, zunächst an die Kammer- gerichtet werden möchten. Gießen, 11. März. Gestern Abend fand in einem Hause der Neustadt, wie auch in der Sonnenstraße ein sogen. Gardinenbrand statt. Rasche Hülfe und schnelles Abreißen der Vorhänge dämpfte beide Male sofort das Feuer. — Schon seit geraumer Zeit werden die Gartenhäuschen des Schiffenberger WegeS und Nahrungsverges von einem Sv tzbuben erbrochen und ihres Inhaltes, bestehend meistens in Gartengeräthschaften. beraubt. Heute Morgen gelang eß, des Einbrechers habhaft zu werden und denselben dingfest zu machen. Hoffentlich werden die Gartenbesitzer nunmehr Ruhe vor derartigen Besuchen haben. Von Seiten des Bundesraihs wurde eine Erklärung nicht abgegeben, waS auf ein großes Interesse an dem Zustandekommen dieses Gesetzentwurfs seitens der verbündeten Regierungen nicht schließen läßt. Nur mtt einer geringen Majortät wurde die Verweisung des Antrags an eine Commission b schlossen. DieustaqdenN. von Vormittags lomnt in hiesigem M NyiR: 6 schwere Eichen-Zl< Fstm. Jchl!, Holz geeignet, 70 kleinere Kchen-Nck Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondonz- Bureau. Berlin, 10. März. Das Abgeordnetenhaus lehnte heute bei der dritten Lesung des Etats mit 162 gegen 152 Stimmen den Antrag, die Zahl der Lotterieloose und damit auch die Einnahmen aus der Lotterie zu verdoppeln, ab und nahm dagegen den Antrag an, dis Regierung aufzufordern, die Befelti- auna aller Staatslotterien in Deutschland herbeizusühren. Bremen, 10. März. Der Brand des Reismühlen-Etablissements von Anton Nielsen u. Comp. ist heute gegen Morgen gelöscht morden. Trotzdem das Feuer auf die Ausbruchsstelle beschränkt blieb, ist der Schaden doch ein bedeutender. März. Sitzung des Landtages. Der Staatsminister Graf Görtz Wnesverg gav folgende Erklärung ab: ES liege die Annahme nahe, daß seit Schluß deS außerordentlichen Landtages am 17. December v. I. Schritte geschehen seien, um die wichtige Frage der Thronfolge zur Klärung zu bringen; daher fei die Landesvrrsammlung berechtigt, Msttheflungen der Regierung zu erwarten, umsomehr als eine Menge Gerüchte in den Zeitungen verbreitet seien, daß die Landesregierung bereits in Verhandlungen bezüglich der Thronfolge eingettitm sei; man habe auch auf die letzte Anwesenheit des Ministers in Berlin verwiesen. Diese habe aber wesentlich rum Grunde gehabt, den Austausch von RatificationSurkunben der EstenbahnvertragL berbeizuführeu. Der RegenffchaftSrath halt- es für sachgemäß, dem Landtage davon Mittheilung zu machen. Was die gegenwärtige Lage der ThrvAfolgefrage betreffe, fei die Sachlage seit dem 17 December wesentlich dieselbe wie damals. ES seien bei der Landesregierung von keiner Seite und namentlich nicht von Seiten deS Herzogs von Cumberland, der ja bisher allein Rechte auf die Thronfolge im Lande beansprucht habe, irgend welche Schritte zur Klärung der schwebenden Thronfolgefrage geschehen. Odin dieser Beziehung und inwieweit an anderer Stelle Schritte geschehen seftn, darüber sei die Landesregierung nicht in der Lage der Versammlung irgend welche Mittheilung machen zu können. Ob in den kommenden Monaten bis zum Ablaufe des Sterbejahres Ereignisse eintreten werden, die eine neue Phase in der Thronfolgefrage Herbriführen werden, darüber stehe der Landesregierung keine Kenntniß zur Seite, er vermöge dm über keine Msttdeilurig zu machen. Sollte bei Ablauf des Sterbejahres der Landesregierung eine Mtttheilung, welche geeignet wäre, Verhandlungen herbeizuführen, nicht zugehen, so werde die Landesregierung und der Regentschaftsrath, gestützt auf den S 16 des Rtgenischaftsgesetzes, der Landesversawmlung nach dem 18. October diejenigen Vorschläge unterbreiten, welche dieser Paragraph an die Hand gibt. Bis dahm bitte der Regentschaflsrath das demselben bet der Führung der provi- forischkn Regierung kvtgegengebrachte Vertrauen bewahren zu wollen, da« werde demselben bet der Lösung der obliegenden schwierigen Aufgabe eine Stütze gewahren. (Lebhaftes Bravo.) , . „ Brüssel, 10. März. Der Ministerpräsident Bernaert übergab der Kammer Actenstücke bezüglich der Berliner Conferenz und brachte einen Gesetzentwurf behufs Genehmigung der Conferenzbeschlüsse. Der Präsident der Repräsentanten- Kammer, Thibeaut, schlug darauf die Ernennung einer Commission vor, welche beauftragt werden soll, eine Glückwunsch-Adresse an Den König auszuarbeiten. Die Kammer nahm den Vorschlag Thibeau's einstimmig an. Paris, 10. März. Eine der hiesigen Vertretung von Guatemala zuge- gangene telegraphische Nachricht bestätigt, daß der Präsident Barrios von Guatemala mittelst Dekret erklärt hat, Die Staaten Central-Amerikas zu einer Union in einer Republik einigen zu wollen. s , London, 10. März. Der „Daily Telegraph" spricht die Erwartung au8, daß das zwischen England und Deutschland hergestellte gute Einvernehmeni sich bald in ein festes Bündnitz verwandeln werde und empfiehlt, Dilke als außerordentlichen Botschafter nach Berlin zu sendm, damit das von Lord Granville und Graf Herbert Bismarck begonnene Werk vervollkommnet werde. r . _ Die „Pall Mall Gazette" will wissen, daß nach Berichten, die gestern Abend eingetroffen, die russische Vorpostenabtheilung bei Zulficar eine Vorwärtsbewegung gemacht habe. Eine Collision mit afghanischen Vortruppen erscheine demnach nicht unmöglich-^ ^^sigen Blatter erwähnten mehrfach, daß die englische Flagge in Victoria von Deutschen herabgenommen sei. Nach einer Mittheilung des Londoner SecretarS der Bapt'sten-Mission in Victoria glaubt die „Pall Mall Gazette* annehmen zu können, daß es sich nicht um Victoria, sondern nm den benachbarten Bergdistrict handle, wo der Pole Rogozinskl die Flagge ausgehißt habe, lieber den ganzen angeblichen Vorgang fehlen biS jetzt irgend welche zuverlässige Mittheilungen. , London, 10. März. Im Unterhause erklärte Fitzmaunee aus die Anfrage Gorst's, die Depesche Bismarck'S vom 5. Mai sei Granville nie miige- theilt, nur ein Theil derselben sei Granville vor etwa 10 Tagen vertraulich Vorgelesen worden. Er glaube nicht, daß irgend einem Staatsinteresse durch weitere Schritte in dieser Sache gedient werden würde. Slagg wurde von Fitz- maurice erwidert, die englischen Handelsinteressen innerhalb des Gebietes des Sultans von Zanzibar seien durch Vertrag geschützt, außerhalb des Gebietes des Sultans fielen dieselben unter die Bestimmungen für Handelsfreiheit, die aus der jüngsten Berliner Conserenz vereinbart worden sind. — Oberhaus. Granville antwortete Salisbury, weder die englische Regierung, noch die hiesige deutsche Botschaft habe eine Bestätigung von einer angeblichen Beschimpsung der englischen Flagge in Victoria erhalten. Wie indessen auch die Sache sich verhalten möge, er sei aus Grund Der freiwilligen Erklärung Bismarck'S Damals, als das Gerücht von der Proklamirung des deutschen ProtectoratS über Samoa eintraf, sowie auch auf Grund der Thatsache, daß die Unterhandlungen Englands mit Deutschland über die colonialen Angelegelegenheiten gegenwärtig in freundschaftlicher Weife geführt werden, davon überzeugt, daß dieser Zwischenfall zu keinen unangenehmen Verwickelungen führen werde. Aehnlich sprach sich Gladstone im Unterhause unter lautem allseitigem Beisall aus. — Das Unterhaus hat den Nachtrags-Credit für die Expedition nach dem Sudan, einschließlich der Creditforderunq für den Bau einer Eisenbahn von Suakim nach Berber, mit 173 gegen 56 Stimmen bewilligt und mit 88 gegen 23 Stimmen die Absendung indischer Truppen nach dem Sudan . genehmigt. ____________________________ H f a h i G. Gießen, 11. März. (Sterblichkeit in Gießcn.j Die Anzahl der Sterbfälle belief sich während der Wocke vom 1. bis 7. März tm Ganzen auf 9, wovon sich 5 bei Ecwachftnen, 4 bei Kindern ereigneten. Diese Letzteren hatten sämmtlich das erste Lebensjahr noch nicht zmückgelegt und war bet denselben Todesursache: Krämpfe 2mal, Gehirnentzündung, Darmentzündung je einmal. Von den erwachsenen Personen starben 2 an Lungenschwindsucht, je eine an Blasenstein, Brtghtrscher Krankheit, Vergrößerung der Vorsteherdrüse. 10 Buchen- „ „ AM MMi- „ , Ml, lAMel-DeMüM,, 96 Rmtr. Eichm-MpP von 4 Mir. Sänge. Der Anfang ist im T bei bei Nr. 5. Mersheims den 9.; Der Wiche Na ^13 Bopp. Gießen, 11. März. [4. Sitzung der Großh. Handelskammer am 10. Februar s Gegenwärtig waren die Herren F. C> B. Koch, S. Heichelheim, A. Katz, C. Klingspor und A. Zinßer. **s, Die all ’’ eilroeW ^8ctKops' EI? iiA ® L soll desW solches AM mt.W» z Nuchw-St°mm' iü Nadel- " 12 Eichen-Slongeil 9 Buchen' ii Wtr- Wen % 797 Ich" %2 J49 'S« GroWzch Mgem Montag -en 1$ . „ Morgens 10 Uhr * in hem Sllbad Minbffl®iflricten tWimg 2 unb &li’Sort™ 16 « Ainlr. 9 5 47Fchrn., Ml 7- Uz. ist jln ben io m). Jllit m . W i 0pha, 7 - A. 5* , eract. Arzt in Frankfurt a.M.,'früh er Assist. IIP 1T|P(| H ItAHRPm Prof. Ricord’s,Paris, heilt rasch, gründl.n. 171 • ,le VüllöVllj Ohne grosse Kosten alle Nerven-, Frauen-, 5 Haut- u. Goschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—5, StiftftlriRHP 22 i. Auswärts brieflich. - Kirchliche Anzeigen öer evanpfl Gemeinde. , f Mittwoch, 11. März, Abends 6 Uhr, in der Kirche, 4. Passionsandacht i Pfarrer Dr. Nauman n." Darmstadt, 10. März. sDte Sterblichkeit im Großherzogthum Hessen ] Im Monat November 1884 betrug die Zahl der im Großherzogtbum überhaupt Verstorbenen, ausschließlicb der Todft^borenen, 1668 aegen'.lö93 in b?m vorausgeganaenen Monate; davon entfallen auf die Provinzen Starkenburg 673 (664), Oberhessen 415 (400) unb Rheinhessen 580 (529). Die Sterbeziffer des Monats November berechnet sich tm Großherzogthirm im Ganzen (auf 10,000 Einwohner) zu 17.1 gegen 16,4 und in den einzelnen Provinzen nach ihrer Rangfolge zu 16,3 gegen 16,1—15,3 gegen 14,7 und 20,0 gegen 18,3; dieselbe erfuhr sonach in der Provinz Rhetnheffen die erheblichste Zunahme. Von den Verstorbenen überhaupt waren Kinder unter 15 Jahren 706 (726) und darunter vor Vollendung des ersten Lebensjahres Verstorbene 384 (451) und tm Alter vom zweiten bis fünfzebr-trn Jahre 322 (275); der Alterkkategorie der Erwachsenen gehörten an 962 (867). T^otz einer nicht unerheblichen Abnahme der Sterbee fälle im ersten Lebensjahre mit einem MmuS von 64 blieb die Kindersterblichkeit tm Ganzen mit 20,4 auf 10,000 gegen 20 9 im Vormonat eine hohe, der Abnahme der Ktndersterblichkeit tn den Provinzen Starkenburg und Obe:Hessen steht eine erhebliche Zunahme derselben in der Provinz Rheinbcssen gegenüber unb zwar in Folge zunehmender Verbreitung der Malern und auch dLs K uckhustenS dasrlbst. Die Zunahme der Erwachsenensterblichkett war in der Provinz Rhcinbeffen dagegen minder bemerklich als in den beiden anderen Provinzen. Todesfälle in Folge von epidemischen Kravk- betten wurden im November 212 gegen 165 im October gezählt, davon kommen auf Starkenburg 72 1(52), auf Oderhessen 27 (36) und auf Rheinhessen 113 (77). Bon den hierher zählenden Krankheiten hatten Mafern 80 (43), wovon 66 auf Rheinhessen unb 14 auf Starkenburg entfallen. Scharlach 15 (16), Keuchhusten 20 (14), Typhus 18 (23), Rachenbräune 42 (25). Halsbräune 23 (30) beide Krankheitcn zusammen 65 (55), Rose 4 (4) und Wocher.oettfieber 10 (10) Sttrb^fälle veranlaßt. Todesfälle im Wochenbett wurden außer den l-tzterm verzeichnet 12 (8). Von nicht epidemischen, hervorragenden Krankheiten betrafen Lungenschwindsucht 180 (163), akute entzündliche Krankheiten der Athmungsorgane 175 (133), Gehirnschlagfluß 47 (40); akuter Gelenkrheumatismus 1 (1) und Darmkatarrh unb Brechdurchfall 59 (84) unter den Verstorbenen. Allen übrigen Krankheiten zusammen waren erlegen 700 (680) Personen; nicht ermittelt wurde die tödliche Krankheit bet 250 (282). Todesfälle gewalsamer Art kamen vor 32 (37) unb zwar durch Verunglückung 13 (22), durch Selbstmord 15 (14), durch Mord und tödtlicke Körperverletzung 4 (1). Im Monat Deeemher war die Zahl der Sterbefalle wie in der Regel eine höbere, gegen 1668 im Vormonate wurden deren nunmehr 1875 verzeichnet. Von diesen entfallen aut die Vrov'nzen Starkenburg 731 (673), Oberhessen 461 (415) uvd Rheinhessen 683 (580). Die Sterberate drS Monats betrug tm Großhrrzogthum überhaupt 19,3 gegen 17,1 im November und tn dsn Provinzen nach ihrer Rangfolge 17,7 gegen 16,3—16,9 gegen 15,3 unb 23,6 gegen 20,0; hiernach weist auch im December die Provinz Rbeinhesstn die erheblichste Zunahme der Sterbl'ckkeit auf. Unter den iw Großherzogthurn überhaupt Verstorbenen befanden sich Kinder unter 15 Jahren 850 (Im Vormonat 706), darunter waren vor Vollendung drS ersten LebenSjabreS Verstorbene 461 (384) und tm Alter vom zweiten biß fünfzehnten Jahre 389 (322); den Erwachsenen gehörten an 1025 (962). Während die Sterbeqaote der Erwachsenen oov 15,4 auf 16,4 (auf 10000) gestiegen war, hatte sich die der unter 15jährigen von 20,4 auf 24.5, also beträchtlicher erhöht; letztere war indessen in der Provinz Starkenburg nur von 18,0 auf 20,0, in Oberhessen von 12,6 auf 16,2 in Rheinhessen aber von dem an sich sehr hohen Betrage von 31,7 im Vormonat auf 39,7 gestiegen unb zwar vor« zugSwetse in Folge einer zunehmenden Verbreitung brr Masern im Kreise Mainz. — An epidemischen Krankheiten waren im Dccember 246 Personen erlegen gegen 212 im Vormonate unb von diesen tn Stark nburg 57 (72), tn Oberhessen 33 (27) und in Rheinhessen 156 (113). Von den hierher rechnenden Krankheiten hatten Masern 109 (80) Sterbefälle veranlaßt, wovon auf Rheinhessen 98 unb auf Starkenburg 11 eofe fallen, Scharl-ichfieber 20(15), Keuchhusten 25(20), Rachenbiäune 46 (42), Halsbräune 20 (23) — beide Krankheiten zusammen 66 (65) — Typhus 12 (18). Rose 5 (4) unb Wochenbttefieber 9 (10). Im Uebrigen waren noch in Folge deS Wochenbetts 10 (12) Frauen verstorben. Von andern vorherrschenden Krankheiten hatten Lungenschwindsucht 223 ('m Vormonat 180), akute entzündliche Krankheiten der Aihmungdorgom 231 (175), Gehirnschlagfluß 46 (47). akuter Gelenkrheumatismus 4 (1) unb Darmkatarrh unb Brechdurchfall 38 (59) Todesfälle veranlaßt. Allen übrigen, vorstehend nicht aufgeführten Krankheiten waren erlegen 785 (700) Personen; unbekannt blieb die den Tod bedingende Krankheit bei 266 (250) Verstorbenen. Todesfälle gewaltsamer Art wurden verzeichnet 26 (im Vormonat 32) unb baruntrr durch Verunglückung 16 (13), durch Selbstmord 7 (15) unb durch Mord und tödiftche Körperverh tzung 3 (4). — Da die in heutiger Nummer unseres Blattes angrkündfgte Mufterausstellung der Firma Specht & Vierer in Ravensburg (Württemberg) nur bis künftigen Samstag geöffnet ist, so machen wir die hiesigen Hausfrauen darauf aufmerksam, denn so viel mi'-- vernommen, soll dieselbe insbesondere in Vorhangstoffen Außerordentliches bieten, nicht nur tm Preise, sondern auch in Bezug auf Auswahl und ecbonaui- Nichtbestellern ist der Zutritt gleichfalls gerne gestattet und empfehlen wir daher den Besuch, denn ^Ueberzeugung macht wahr'. - Schlag 200 2200 VIII/IX Rnttr. Niederkleen 134,9 Oberkleen 100 XVI 220 VIII Wagner- 1758 empfehlen. 1733 Metallwarenfabrik und Gießerei 1730 *,rÄbiWDd,B Kirchenplatz Hörnsheim Lützellinden 1900 4200 2430 Alter Jahre Oberständer Oberständer Dornholzhausen Ebersgöns Gr- Rechtenbach Hochelheim Grauestein 17b Hinterwald 7 Mühlberg 19 a/b Petersberg 21 Streitheck 21b Brand 17 Nonnensorst 4 Todtenkopf 3a Schunkenloch 1 Birkenheck 9 Mühlstrauch 14 Hörnsheimer Eck 10 Markwald „Eichelstück (a. d. Staatsstraße) Stagelhardt 9 Fstm. Inhalt, Grubenholz, Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel- Scheiter, Rm. Buchen-, Eichen- und Nadelknüppel, Nm. Stockholz, Wellen. Der Anfang beginnt Morgens 9 Uhr im District Kopf am Weiherbrunnen. Lollar, den 9. März 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. 1714 Fuchs. _________ en., W c®af*e ^ll- unb Ilh«x beb Silffenbn» Ä“B|1 1 flelang es, di- ■Wien. Soffemlld) »ttio F. Hol berg Kirchenplatz Reiskirchen Vollnkirchen Volpertshausen Gr. Rechtenba 1721 Kleiderstoffe empfiehlt in den modernsten Genres zu billigsten Preisen itNlM Mm] 3m3loit >utn bbttjaujt SetBotb*. 1 vorausgegangenen $onatr ), Obechssm 415 (400) aoi Nov-mber berechnet sich 17.1 geflm 16,4 unb In ds u 16,1-15,3 gegen 14,7 ml Iclnhtsien die erheblichsie r unter 15 .Wen 706 (T ™ am RhüvUev 113 (TI). 8on ), ffonro66oiOW« KeuchhMA(Td beide alle veranlaßt. W« (8). Bon nicht *W\ 180 (163), akute enljüE aaflui 47 (40); oküter ®M M 59 (84) unter bm v Erlegen 700 (680) Ptt^ ). Tcibiskallc gewDwn^ 75*».: Holz-Versteigerung. Samstag den 14 März, Vormittags 10 Uhr, soll im Gemeindewald der Gemeinde Watzenborn-Steinberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 74 Eichenstämme mit 19,54 Fstm, 18 Nadelstämme mit 8,32 Fstm., 14 Birkenstämme mit 3 Fstm., Holz-Versteigerung. Die am 4. d. M. wegen ungünstiger Witterung nur theilweise abgehaltene Holzversteigerung im Lollarer Gemeinde- iualb, District Kopf, ist nicht genehmigt worden und soll deshalb dieses Holz, sowie auch solches im District Boden wie nachstehend verzeichnet, nunmehr Dienstag den 17. März d. I versteigert werden: 69 Eichen-Stämme, bis 56 Ctm. Durchmesser und bis zu 14 M. Länge mit 38,48 Fstm., 3 Vuchen-Stämme mit 3,23 Fstm-, 19 Nadel- „ „ 2,85 „ 12 Eichen-Stangen „ 0,70 „ 9 Buchen- „ „ 0,26 „ Lohverstetgerung. Dienstag den 24» d Mts., Vormittags von 9 Uhr ab, soll Hierselbst die Lohrinde für 1885 wie nachstehend angegeben öffentlich versteigert werden: ____ 426 Nadel-Derbstangen „ 6,23 „ 96 Rmtr. Eichen-Knüppel in Schichten von 4 Mtr. Länge. Der Anfang ist im District Streu- bel bei Nr. 5. Bellersheim, den 9. März 1885. Der fürstliche Markmeister: 1713 Bopp.___________ JSU?0fn M gni ftÄ lä'Ä1"1' 16 In Stan« . drr Mi. Eichen 29,5 Buchen 171,2 Nadel 8,2 7 Buchen-Stämme mit Inhalt, flO Buchen- „ „ Inhalt, 42 Nadel- Inhalt, HölMsteigenmg. Dienstag den 17. März d I., von Vormittags 9 Uhr an, kommt in hiesigem Markwald zur Versteigerung: 6 schwere Eichen-Stämme mit 20,50 Fstm. Inhalt, zu seinem Werkholz geeignet, 70 kleinere Eichen-Stämme mit 11,16 Schwarze Cadiemire per Mtr. doppelbreit von Mk. 1,20 an» Mache besonders ans einen Double Csche- mire per Mtr. Mk. 2,60 prima (Qualität ans merksam. F. Holberg Zusammenkunft ist im Drisch. Steinberg, den 10. März 1885 Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. 1736 Heß. Holz - Versteigerung. Montag den 16. d. MtS., Morgens 10 Uhr anfangend, sollen in "dem Albacher Gemeinde- mald, in den Districten Kreuzholz, Ab- theilung 2 und Eisernhand nachverzeichnete Holz-Sortimente versteigert werden: 56 Rmtr. Buchen-Scheit, 170 „ „ -Stammknüppel, 1570 Buchen-Reisig-Wellen, 39 Rmtr. Buchen-Ltöcke, 2 „ Nadel-Scheit, 16 „ „ -Knüppel, 2180 Nadel-Wellen, 82 Rmtr. Nadel-Stöcke, 9 Eichen-Stämme von 16—41 Cm. Durchmesser, 5—13 M. Länge — 4 Festm-, 47 Eichenstangen von 10—13 Cm. Durchmesser, 5—7 M. Länge == 5 Festm, 40 Fichtenstangen von 7—13 Cm. Durchmesser, 7—12 Meter Länge = 3 Festm. Der Anfang ist im District Kreuzholz. Albach, den 10. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Albach. 1717 Balser. von sich nm 6tn N- **«»*aj !®°-cXni@ÄntG etC! ebenr