Nr 36 Ersted Blatt. Tonuerstag den 12. Februar 188S Gießener Anzeiger Amts- und Anzeil,eblatt für den Kreis Gießen. Bert** t Schulftraße 7. Erscheint UflliA mit «v-nahme be» «ontag« Preis vieNeljührltch 2 Mark 20 Pf mit Brin-ertotzn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ____'■ . _____। ■ J»™1 Darmstadt, 10. Frdruar. Die eoangrlische LandeSsyttode tret heute zur Fott- j.tzuva ibrir B-ralyungen zusammen. Nach Bertünbigung der neuen Einläufe begann die Berathaag deS Budgets. NamenS der Commission erstattet Synodale Brand Bericht. Dte Lage der Finanzen ist eine frhr erfreuliche. Die Einnahmen find gestiegen, die Audgadeu gesunken, der Betrieb ist schuldenfrei geworden. Dte Lage gestaltet nicht nur, die Anforderungen Großh. OberconsiaortumS zu bewilligen, sondern auch über dtesilden hinaus dte Wtttwenpevfionen zu erhöhen und die Scala der geistlichen Gehauer völlig durchzuführrn. 3n erster Lesung werden hteravs die Pofitionen der Ausgabe nach den Vor- schlögen der Commission bewilligt. E ne lebhaste Debatte entsptunt sich nur bet Pos. 14: wiar Unierfiützung evang. geistlicher-, bet Pos. 15: ,zur Unterstützung der Studtrendrn der Theologie und zu Pos. 22: .Beitrag zur Wtttwevkafie." k t . Zu Pos. 14 wtrd größtmögliche Strenge und genaueste Prüfung der eingelaufenen Gesuche allseitig gewünscht. Zu $of. 15 wünsch« Sy-odnl- SB tiff ent a* «bonlichstt Setmtibung non Cumulattuoen. Synodale Stamm macht darauf aufmerksam, daß e« sich empfehle, bet Bewilligung von Stipendien an Gymnasiasten vorsichtig zu sein, dam t nicht ungeeignete Elemente zum Studium der Theologie herbetgezogen würden. Abgeordneter Dteffen d ach spricht seine Freude darüber auS. daß die bete. Stipendien auch an nicht zu Gießen Studirende gegebrn würden. Freizügigkeit sei um der geistigen Anregung willen nothwendig. Am liebsten würde er etz sehen, wenn Retsesttpendien gegeben würden. Auf Güßen könne man dte Stipendien nicht bischrünken. da ja dort die Möglichkeit n'cht auSgeschlofien sei. daß einst vielleicht einmal lutherische Lehre dort nicht do Händen sei. Abgeordneter Stade bemerkt, der Wuusch, Cumulat'vnen zu verm »den, fände seine Beschränkung an den betreffenden StistungSbeftimmuvaen. zudem sei diese Sache wegen der Unrinheit der Stipendien unerheblich. In der Ver- l.ibuna von Sttprnd'en an Gymnasiasten finde er keine fittliche Gefahr. Neigung zu einem bestimmten Studium sei sehr oft schon recht früh vorhanden. Wünschenswerth s.i besondere Rücksichtnahme aus die Tüchtigkeit; die besten Köpfe seien zum geistlichen Amt eben gerade gut gmug. Bet der jetzigen Lage scheine ihm dte Gefahr, daß einst in Gießcn keine lutherische Lehre vorhandm sei. in weiter Ferne, wo nicht im Monde zu liegen, eher glaube er, datz sich dte der lutherischen Confession nicht zugehörigen Glieder der Landeskirche beschweren könnten, daß dost zu viel lutherische Lehre vor, Händen sei. Rctsest'pendten fden sicher nützlich, doch unter einem andern Titel zu bewilligen. Dte geforderten 20000 A (gegen 6400 JL in voriger Periode) werden bewilligt. Zu Pos. 22 liegt ein Antrag Dorn setff-Bickenbach vor. statt 26 618 JL bloS 19618 JC, dafür aber 7000 X zur Unterstützung von Pfarrerwittwen mit minorennen Kudern zu bewilligen. Doch beschließt dte Synode nahezu einst mmlg nach dem Bnttage der Commission. Nächste Sitzung am 11. Februar. V»10 Uhr. Berlin, 10. Februar. (Reichstag.) Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des RochStagS stand dte erste Berathung der Zolltarif-Novelle. Dte Tribünen waren dicht gefüllt und namentlich viel Mttgl eder der ©etretbcbßrfe bemerkbar, dte schon heute eine Entscheidung erwarteten; noch mehr alS fünfstündiger Debatte, In die auch Fürst BtSmarck etngriff, wurde dteVerhandlung blS morgen vertagt; allem Anscheine nach wtrd auch der Schwerpunkt der Verhandlungen tn den noch bevorstehenden Reden liegen. Der heutige erste Redner war der Abz. Rickert (bfr ). Ders-lbe bezeichnete die Vorlage nicht allein von finanzieller, sondern auch von socialer Bedeutung; der sociale Frieden steht in Frage und deßhalb erheben wir energischen Protest. Mit dieser Vorlage, dte man nicht einmal einer Commi'fion zur Vorberathung überweisen will, ist die Tb»orte der ehrlichen Probe verlassen. Der Kern der Vorlage ist der Grtreidezoll, alles andere ist Beiwerk. Der Zweck derselben ist die Vertheuerung deS nothwendigften Lebensmittels deS Volkes, ernzelne besitzende Cloffen wollen sich auf Kosten des Ganzer, bereichern. Die Begründung der Vorlage der Getreidezölle ist absolut unstichhaltig. W nn das Geschrei über den Nothstand der Lavdwtrtbschaft N'cht aushört, mögen die Großgrundbesitzer doch einmal ihre Bücher vorlegen. Der Schutzzoll für dte Landwirth- schast ist an dem Tage zum Tode verurtheilt, an dem er hter beschloffen wird. Der Holzzoll tst nicht so bedeutungsvoll, wie der Gelreidezoll; aber tr spiegelt am besten bte j.tzige Strömung wieder. Durch den Holzzoll wtrd das Recht der Waldbesitzer aus eine Rente proclamirt. daneben schädigt er aber auf das Empfindlichste dte Tausende in der Holzindustrie beschäfttgten Arbeiter, und für dte Ostseestädte sind dtese Zölle geradezu vernichtend. Wenn Steuern gebraucht werben, warum wtrd denn der Schnaps rrci gelassen. warum geht eS mit der Zuckersteuer nicht vorwärts? Wir werden gegen dte UngerechrigkUl und für die Erhaltung dcS socialen Friedens etntreten. Diese Vorlage, so schließt der Redner, ist doS TodeSmthul der gessmmten neuen Wirth» schaftSpoltlik. Min ster Dr. LuctuS bezeichnete dte Klagen der Landwtrthfchaft nicht alS locale, sondern als allgemetnc; dte Lanowtrihschaft befinde sich in einer schwere« Krise, ja, tn einem Nothstanbe. der zunächst durch mehrere ungünstige E-Nbim hervorgerufen sei. Die wichtigsten Produkte der Landwtrthschast fönnen, zumal bei den erhöhten Pro- ductiontzkosten. nur ungenügend verwendet werden. E'n Un versalmtttel für die Land- wtrthfchaft gibt eS nicht, da müffe Staaishülfe und Selbsthülfe zusammenwtrken. D'e Erfahrung feit 1879 Hot bewiesen, daß diese Zölle eine fühlbare Vertheuerung der Pre'se nicht herdeigeführt haben; bcimHolzzoll wie beim Getreidezoll sei die Erfahrung gemacht, daß wenigstens ein Theil derselben vom AuSlande getrogen wtrd. Zwar wird der Landwirthschaft nut diesen Zöllen nicht vollständig geholfen w-rden, aber mit der Annahme derselben wtrd ihr auch schon eine Kräftigung erwachsen. Adg. Dr. Frege (conf.) sch ldert dte Nothlage der Landwtrthschast, dte Linke vertrete nur dte Ansicht der Großstädte, dagegen nütze der j.tzt verlangte Zoll auch den kleinen Luten; für dte deutsche Müllerei sei ein noch höherer Schutzzoll nöthig. aI5 hier Vorschlägen werde. Der Redner weist den Dorwurf zurück, daß der Zoll nur d.'n Großgrundbesitzern zu Gute komme; gerade den Pächterixlstevzen werde dadurch aufgeholsin werden. Adg. Holtzmann (natl.) spricht für denjenigen Theil seiner Partei, die gegen die Grtreibezölle zu sttmm.'N beabfichtigeo, dte Ansicht aus. daß dec jetzige Niedergang kein bauernder tst, sondern daß eS sich nur, rbte bet anderen Gewerben, am eine Krisis handelt, bei der nicht gleich die Gcsetzgebung etnzugreifen brauche. Fü^st BtSmarck wendet sich gegen dte Ausführungen deS Vorredners und bestreitet dtffen Angabe, daß der Export von Holz nach Holland und Belgien leiden würde; schwedische Hölzer sollen in rohcm Zustande, unbearbeitet, aber nicht tn Brettern emgksühlt werden; daS wesentliche Ziel des HolzzolleS solle sein: den Nutzender Waldungen zu vergrößern und dadurch die Landwirthe zu rationellen AuSforstungen zu ermuntern; die Absicht, mit den Zöllen dte Holzvretse zu steigern, bestände nicht. — Bor sechs Jahren find von allen Rednern, die Gegner der Vorlage waren, dieselben E nwendungen gemacht worden. Die wetteren Redner werden daS auch thun, und da- aüss.n sich doch alle sagen, wie sehr sie sich getäuscht haben. Warum wdt denn der Austurm sv sehr g'gen die Getretdezölle? — Stt.f.l, Kleiber und sonstige vedürfntffe sind doch auch für den Arbeiter notdwendig. was Hilst denn da wohlfeile-Brod allein? Wenn tn unserem constitut-ooellen Reiche eiwaS zu schützen geeignet ist. so ist e- doch baS. woran die Majorität das größere Jntenffe hat; S e (zur Linken gewendet) halten ja sonst so viel von Majoritäten, hier tu diese Mojor'iüt die Lavdwirthschast, — warum imponirt JHN'N denn nicht diese Majorität des Dolkctz? Wir bestreben uns. den Bauer vom Drucke der gegenwärtigen G-sitzgedung zu befreien, so wie efl Hardenberg — von brm der Abgeordnete Rickert sprach — seiner Z<1t vom Drucke der damaligen gethan hat- Wer d'e Absichten, so schloß Fürst BiSmarck mit großer L-bhostizkett, der Reich«- regieruvg anders als in dem von ihm entwickrlten Sinne darstelle, der begehe eine Entstellung der Wahrheit und eine Aufhetzung der besitzlosen Klaffen, wie die« den KewohnheitSrednern zur zweien Natur geworden sei. ES ist eine Erfindung und eine Unwahrheit, wenn die Ziele der Regierung so hingestellt werden. alS wenn damit etw,« Andere- bezweckt werden solle, al« der Schutz deS nationalen Gesammtoermögev«, nicht der Schutz einer einzelnen Klasse oder gar die Benachtheiligung einer anderen, sondern der Schutz der Armen und der Reichen. Danach sprach noch der Abg. v. Sch alscha (Cir.) im Sinne der Vorlage, deren Annahme bezüglich Getreide- und Holzzölle er im Plenum empfahl, und polemifirtc in sehr heftiger Wetse gegen den Abg. Rickert. Nächste Sitzung morgen. ______________________ Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. (Eerttf»onbcni /»„trau. London. 10. Februar. ..Daily Telegraph" berichtet au» Gubat, daß Gordon an» Morgen deS 27. Januar getödtet wurde. London, 10. Februar. General Newdcgale wird den Beseh! über da« für Suakim bestimmte Expeditions-Corps übernehmen und General Greaoes der Chef des Generalstabes des CorpS sein. Das Corps soll in der Richtung nach Berber vormarschiren und dort die Verbindung mit Wolseley herzustellen suchen. Man rechnet darauf, daß die Operationen von Suakim Mitte März beginnen können. f — Es heißt, die Regierung beabsichtige von den Reserven 10,000 Mann Infanterie einzuderusen. Die WaffcndepotS sind zur Lieferung der erforderlichen Ausrüstungs-Gegenstände angewiesen, - Die formellen Anordnungen der Regierung zur Absendung von Trup- penverst8irkungen nach Egypten sind Nunmehr ergangen, die Garde-Bataillone schiffen sich nächsten Samstag ein und gehen direct nach Suakim. Der Abgang der Verstärkungen wird, so weit nur immer möglich, beschleunigt. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Suakim von heute gemeldet, daß ungefähr 10,000 Insurgenten von Agig nach dem Lager Osman Digmas bei Tamai herangezogen wären. Einer Meldung deffelben Bureaus aus Bombay zufolge würden auch drei Regimenter Infanterie und ein Regiment Kavallerie eingeborener Truppen in der nächsten Zeit nach Egypten eingeschifft werden. — Rach einem Telegramm aus Korti von gestern sind Sir Charles Wilson und seine Begleiter durch den Dampfer „Lord Beresford" von der in der Rahe des Kataraktes von Shabluka gelegenen Insel, wo sie Schiffbruch erlitten, gerettet worden. Wilson ist bereits in Korti eingetroffen und wird dem General Wolseley über die Einzelheiten der RecognoLcirung von Khartum Bericht erstatten. Während der Reise wurde der Dampfer bei Gubat durch die Aufständischen angegriffen, die letzteren wurden jedoch zurückgeschlagen. Paris, 10. Febr. Gestern Abend drang ein aus etwa hundert jungen Leuten bestehender Haufen, nach Zertrümmerung des Schaufenster«, in den Laden eine« Waffenhändlers in der Rue Lafayette ein und raubte dort mchrere Gewehre und Revolver. Mehrere der Plünderer, darunter der 18jährige Führer derselben, wurden von der Polizei verhaftet. In dem Laden eines Optikus auf dem Boulevard Poiffonniore wurden von Ruhestörern gleichfalls die Fenster eingeschlagen. — Im Laufe des gestrigen Abends wurde eine große Anzahl von Verhaftungen vorgenommen, etwa 30 der Verhafteten wurden in Hast behalten, die übrigen wurden wieder in Freiheit gesetzt. Um Mitternacht herrschte überall völlige Ruhe. Konstantinopel, 10. Februar. Wie die „Agence Hava«' meldet, übergab die Pforte den Mächten die Erklärung des Khedive, worin er über dre üalienische Occupation am Rothen Meere klagt; auch hätte die Pforte tn Rom Beschwerde erhoben. Ä . London, 11. Februar. (Prioat-Depesche). Aus Kortt wtrd gemeldet, daß Sir Wilson bei General Wolseley eingetroffen tst und letzterem Bericht über den Fall Khartums und den Tod Gordon's erstattet hat. Ein vom Oberst Boscawen in Gubat abgesandter Bote meldet, dav em verrat Herrscher Pascha die Garnison Khartums in der Richtung nach Omdurman marschtren ließ, vorgebend, er werde hier den Angriff des Mahdi erwarten^ Wahrend dessen öffnet ein anderer Pascha die Thore von Khartum. Dte AutNandtschen dränge^ zahlreich ein. General Gordon erhielt, als er das Gouvernement-Haus verließ, einen Dolchstoß.____- Lokales. triebe«, 11. Februar. [3. Sitzung der Großh. Handelskammer am Domierstoz bett 22 -Januar 1885J Gegenwärtia waren der Präsident Herr Ed^ SUbereiseu und ÄL>rrtn S- Heichelheim, C Kltngspor, R- Scheel, Hch. Schirmer, A j ging ein von des Ottsvorstehern und Gemeind er Sthen der Orte Grsß- Linvtu, Leihgestern, Hochelheim und Hörnsheim unterreichneteS und an dm Minister bei öffentlichen Arbeit-», Herrn Maybach tv Berlin, gerichtetes Gesuch in Abschrift ein, worin der Herr Minister gebeten wird, veranlassen zu wollen, daß zwischen den Stationen Gießen und Langgöns der Main-Weser-Bahn etwa bet Bahnwärterhaus Nr. 178 eine Haltestelle unter Heranziehung der interessirtea Gemeinden mit entsprechenden Beiträgen zu den Kosten errichtet werde. Im Interesse für die Erleichterung und Hebung des Verkehrs der angeführten Orte mit der Stadt beschloß man das Gesuch durch eine Eingabe an den Minister der öffentlichen Arbeiten in Berlin zu unterstützen. 2. Für die Sitzungen des Eisenbabnbetraths Hannover, Köln und Frankfurt a. M. wurde als Vertreter der Kammer Herr F. C. B. Koch und als dessen Stellvertreter Herr A. Katz gewählt. , „ t 3. Die Fragebogen, welche zur Unterstützung de« abzufassenden Jahresberichts ausgegeben zu werden pflegen, sollen in der regelmäßigen Welse verschickt werden. 4. In Bezug auf die Ausführung des zu erwartenden Gesetzes, betreffend die Dampfersubvention, soll an den deutschen Reichstag, sowie an die hesfische Staats- regieruug als Mitglied des Bundesraths eine Petition mit dem Anträge gerichtet werden, eS möge für die ostafiattsche Hauptl'.vte Rotterdam oder Antwerpen als Anlaufestation gewählt werden. Gieße«, 11. Februar. fSchöffen gertchtS-Sitzung en im Jahre 1885.] Samstag den 3. Januar, Freitag den 9. und 16. Januar, Morgens 8Va Uhr: Beigeordneter Wilhelm.Otto HI. von Beuern, Lavduttrth Ludwig Schmidt von Allendorf a. d. Lahn. „ Freitag den 23. und 30. Januar, Morgens 8Vr Uhr, den 6. Februar, Morgens 8 Uhr: Rothgerber Wilhelm Plank von Gießen, Landwtrth Johannes Men gel I. von Groß-Linden. Freitag den 13-, 20. und 27. Februar, Morgens 8 Uhr: Bürgermeister Friedrich Bieber von Allendorf a. b. Lumda, Gemetndeelnvehmer Ludwig Selpp IV. von Lollar. Freitag den 6 , 13, und 20. März, Morgens 8 Uhr: Rechner und Beigeordneter Christian Rain von Allendorf a. d. Lda., Ludwig Balser I. von Albach. Freitag den 27. März. D enstag den 31. März, Freitag den 10. April, Vormittags 8 Uhr-. Möbelhändler Karl Reiber in Gießen, Bauunternehmer Anton Petri in Gießen. Freitag den 17. und 24. April und 1. Mai, Morgens 8 Uhr: Gemeinde- einnehmer Wilhelm Schlapp in Mainzlar, Landwirth Heinrich Hofmann V. in Heuchelheim. Freitag den 8-, 15. und 22. Mai, Morgens 8 Uhr: LandwirthJost Sommer lad in Beuern, Schreiner Johannes Weil III in Groß-Linden. Freitag den 29. Mai, 5 und 12. Juni, Morgens 8 Uhr: Landwirth Ludwig Volk mann II. in Heuchelheim, Gastwtrth W:lhelm Rühl in Groß-Buseck. Freitag den 19. und 26. Juni und 3. Juli, Morgens 8 Uhr: Landwirth Wilhelm Vogel von Alt-Buseck, Beigeordneter Ludwig Schlapp II. von Ruttershausen. Freitag den 10., 17. und 24. Juli, Morgens 8 Uhr: Landwirth Jakob Neide! in Heuchelheim, Sparkassenrechner Wilhelm Schwalb II. in Daubitngen. Freitag den 31. Juli, 7. und 14. August, Morgens 8 Uhr: Landwirth Balthasar Wagner ^III von Groß-Buseck, Beigeordneter Hch. Hinterländer II. von Garbeuteich. Freitag den 21. und 28. August und 4. September. Mo-aen8 8 Uhr: Landwirth Philipp Frank in Groß-Buseck, Landwirth Jakob Rinn XV. von Heuchelheim. Freitag den 11., 18. und 25. September, Morgens 8 Uhr: Maschinenmeister Karl Queruer in Gießen, Landwtrtb Ludwig Rtehm von Staufenberg. Freitag den 2-, 9. und 16. October, Morgens 8 Uhr: Gememdeeinnehmer Hch. Keßler III. von Annerod, Agent Philipp Schleenbecker von Heuchelheim. Freitag den 23. und 30. October, Morgens 8 Uhr und 6. November, Morgens 8VÄ Uhr: HÜttenbeamter Johannes Lenz von Lollar, Landwirth Hch. Dietz II. von Mainzlar. Freitag den 13., 20. und 27. November, Morgens 8V2 Uhr: Weißbinder Louis Petri III. von Gießen, Landwirth Kaspar Becker VI. von Alt-Buseck. Freitag den 4 und 11. December, Morgen« 8Vr Uhr: Platzmeister Christian Bantz von Lollar, Rendant Karl Platz von Gießen- Freitag den 18. und Samstag den 19. December, Morgens 8Vr Uhr: Landwirth Friedrich Sch ade ck von Ruttershausen, Fabrikant Gustav Patz m Gstßerr. Gieße«, 11. Februar. Ein heute Morgen gegen 9 Uhr ausgebrochrnes kleines Feuer in einem Nebenhouse am Hamm wurde durch die Bewohner selbst rasch gelöscht. Universität-- Chronik. — In Greifswald starb am 2. d.M. der Dtrecior des botanischen Gartens, ordentlicher Professor Dr. I. Münter, nach langen, schweren Leiden. Der Verstorbene hatte erst vor Kurzem den Character als Geh. Regteruvgsrath erhalten. — An demselben Tage starb in Frankfurt a. M. nach kurzem Leiden der rühmlichst bekannte Anatom Professor Dr. 3. Cbr. G. Lucae, 71 Jahre alt. Seit 1851 war er Lehrer der Anatomie am Dr. Senckenberg'schen medicintschen Institute daselbst. — Ein im vorigen Herbste zu Braunschweig verstorbenes Fräulein Herr- Hausen hat der medietnischevFakultät der Universträt Göttingen 30,000vermacht, deren Zinsen an zwei Studirende der Medicin, welche sich der Homöopathie widmen wollen, zu vergeben sind. Sind keine Homöopathen vorhanden, so können die Stipendien auch an Allopathen verliehen werden. vermischte». — (BiSmarck in Afrika.] Ein Mitglied de« Reichstags fragte neulich den Fürsten Bismarck, ob die Nachricht begründet fei, daß er, um die betreffende Erdgegend kennen zu lernen, Kamerun und Angra Pequena besuchen würde. „Allerdings", er« widerte der Fürst lächelnd, „will ich nach Afrika reisen, aber nur auf dem Kameel, das diese Nachricht aufgebracht hat." — Die Erforschung Afrikas hat wieder ein Opfer gefordert. Dr. Ströbelt aus Düsseldorf ist am 21. November v. I. auf einer Forschungsreise m Afrika um's Leben gekommen. Derselbe hatte sich Ende Juli im Dienste der „Internationalen Association des Congo" nach Afrika begeben. Mit 3 Gefährten (einem Copitän und Commandant der Artillerie, einem belgischen Lieutenant des ©enUcoipS und einem Engländer) gelangte er glücklich nach V-o!, von wo er am 3. October alS einziger Wertzer mit einer Karawane von Schwarzen nach dem 5 Tagereisen entfernten Jsangihla aufdrechen wollte. Hier sollten die eigentlichen Forschungen beginnen, deren Resultat in einem illustrirten anthropologischen Werke veröffentlicht werben sollen. Doch am 21. November starb bereits der hoffnungsvolle junge Mann. — (Vor Gericht.] „Es scheint mir, daß Sre schon früher einmal hier gewesen sind " — «Herr Präsident, lediglich das Vergnügen, S'e nochmals sehen zu können, führt mich abermals hierher." — (Verfängliche Fragestellung] Hauptmann: „Weißt Du denn nicht, Mann, wie Du einem Vorgesetzten zu antworten hast?" — Soldat: „Jawohl, Herr Hauptmann!" — Hauptmann: „Wird er gleich „zu Befehl" sagen, Kerl? Glaubt er etwa, daß ich sein Narr bm?" — „Zu — zu — zu Befehl, Herr Hauptmann!" — (Die sonderbaren Augen.] „Papa, lass' mich schnell Deme Augen sehen." — „Wozu denn, Carl?" — „Mama sagte eben zum Lieutenant B-, Du hättest Argusaugen." — „So werd' ich Dir daS später erklären, — jetzt muß ich zu Mama." — (Das einzige Mittel ] Bei einer Verhandlung wegen Bruchs eines Ehe- versprechenv wurde oem Verklagten gestattet, ein Wort zu seiner Vertheidigung zu sprechen. „Ja," sagte er, „ich küßte sie fast beständig jeden Abend, wenn ich in ihrem House mar.* — Anwalt der Klägerin: „Sie gestehen es also ein?" —- Verklagter: „Ich gestehe eS, aber ich mußte es thun." — Anwalt: „Sie mußten e« thun?" — Beklagter: „ES war das einzige Mittel, sie am Singen zu hindern." Gingefandt. Gieße«, 11. Februar. Das vom Zitheroerein „Alpenröschen" am 7. Februar im Saale des „Cafä Leib" veranstaltete 4 Stiftungsfest, verbunden mit Concert und Ball, erfreute sich eines zahlreichen Besuches. DaS aus 10 Pidcen bestehende Programm fand allseits un- getheilten Beifall, denn sowohl Chor- als die Sol'svortrSge verriethen gute Schulung und fleißiges Heben. Der darauf arrangirte Ball hielt sämmtliche Anwefende in heiterster Stimmung bis zur Morgenstunde zusammen X Schiff-nachrichten. Bremen, 9. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Oder, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. Januar von Bremen und am 27. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 9. Februar. (Per transatlantischen Telegraph ] Der Postdampfer Fulda, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. Januar von Bremen und am 30. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalten m Newyork angekommen. Bremen, 9. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer America, Capt. G. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. Januar von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Literarisches. Der ^Patentverwerther", eine illustrirte Zeitschrift, welche zum Zwecke weit- gkhendster Veröffentlichung patenttrter Gegenstände gratis an die deutschen Gewerbe- oereine und andere Interessenten gesandt und von Patentanwalt Otto Sack in Leipzig redigirt wird, bringt in diesmaliger Ausgabe Abbildungen und Beschreibungen über: Rotirender Trocken- und Zerkleinerungs-Apparat für Thon- und ähnliche Materialien. — Compositionswalze mit Farben für Steindruck. — Neuerungen an Achsen und Transmissionen für Fahrzeuge und Maschinen. — Schleudermühle mit zickzackförmigem Durchgang des Mahlgutes. — GesundheitS-Regultr-Tabakspfelfe. — Röhrenverbindung für Gliederkessel. — Automatischer Schmierapparat. — Schaulochverschluß für Backöfen. — Stellvorrichtung für Oberlichtfenster. — Hufeisen mit auswechselbarem Griffe und Stollen-Patentliste. — Mitthetlung für die Gewerbevereine.— Briefkasten der Redaction. Heber Retter- Haarwasser. 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Die Vieftruna der Schreibmaterialien unb sonstigen Bureaubedürfnisse für das jabr 1»85 86 soll vergeben werden- Tie Bedingungen und das Verzeichnih hnb bei unterer MagazinSoerwaltung einzu- ♦eben, Lieierungtzangebote versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift auf dem Couvert verleben, bis zum 23. Februar d. A. dahier einzureichen. Giehen, den 7. Februar lb&>. 9/1 «rotzherzogtiche Dtrectton. Bekanntmachung. 3it das Handelsregister des unterzeichneten Gerichts ist folgender Eintrag vollzogen worden: Johann HermannSchmidt I- zu Lich betreibt daselbst seit dem Jahie 1866 einen Handel mit Kurzwaaren unter der Finna seines Namens. Lich, den 4- Februar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Lich Langermann. 980 Holzderfteigerung im Albacher Gtmeinbrwsld. Freitag den 13. Februar, Vormittags von 9 Ubr an, soll in den Distrikten Noderde und ttreuzholz, Abtheilung 5, 8 u. 9, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 12 Raummeter Buchen-Scheit, 31 „ „ Knüppel, 9 „ „ Stöcke, 9 „ Nadel-Stöcke, 7300 Buchen - Wellen, zweiter Durchforstung. 1020 Eichen- und Nadel-Wellen, 83 Fichtenstämme von 16 bis 30 Ctm. Durchmesser, 5 bis 20 Meter Länge, enthaltend 58 Festmeter, 409 Derbstangen von 8 bis 13 Ctm. Durchmesser, 5 bis 10 Meter Lange --- 26 Festmetcr, 500 Reistastangen von 5 bis 7 Ctm- Durchmesser, 5 bis 10 Meter Länge, enthaltend 12 Festmeter, zu Wagnerholz sich eignend. Bemerkt wird, daß der Anfang der Versteigerung im Distrikt Roderde an der Kreisstraße von Albach nach Oppenrod beginnt, und das Werk- und Brennholz zu gleicher Zeit zum Ausgebot kommt. Albach, den 8. Februar 1885. Oroßh Bürgermeisterei Albach. Balser 932 Holzversteigerung. Dienstag den 17. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Wiesecker Gemeindewald, Distrikt Badenburgerwaldchen, uachverzeichnetes Holz versteigert werden A. Brennholz. Echetth Prügelh Stockh. ReiSh. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 266 41,2 52 2750 Eicken 56 25,2 17 665 Nadel — — — 300 B. Bau-, Werk- u. Nutzholz. 59 Eichenstämme mit 33,49 Festm., 3 Nadelstämme mit 0,40 Festm., 10 Nadelderbstangen mit 0,61 Festm., Die Zusammenkunft ist im Badenburgerwäldchen beim Schützenhaus. Wieseck, am 10. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 977 Ieilgeöotenes. Schönen Bur* verkauft 986 Sack, Schreinernreister. Ein schöner Reuf und- länder, größerer Sorte, gut dressirt, wachsam, preis- würdig abzugeben. 996 Terror, Hardt. Bilanz: Reservesonds-Eonto (Ge- ' winna.d.GeschäftsjahrenI 7350V 8435,90 i 8435,90 991 Inserate aller Art Sprachen 982 . Weicker, Neustadl 30. An w Groß-Buseck, den 11. Februar 1885. Konsumverein Gros; Buseck (6. G ) Der Vorstand. befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst Die Auftraggeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. — Das Abfassen der Inserate wird bestens besorgt, sowie jede gewünschte Auskunft bereitwilligst ertheilt. des Lonlumvereins Grok-Vuseck (6. G.) vom Jahr 1883 und 1881. 1017.— 174890 12170,— Masken von 5 Pfg. an; auch werden Barte und Perrücken verliehen bei £ B. Passiva Per Guthaben der Mitglieder „ Waarcnschulden . . . „ Darlehns-Eonto . . . Geschäfts-Berlegung. Da ich mein Specerei-Geschäft und UVirthschaft wieder in mein Vorderhaus verlegt habe, so bitte ich ein verehrlicheS Publikum um geneigten Zuspruck. Für jein gutes Glas Aktien-Erport- Bier ist bestens gesorgt. 887 Ph. Strack senior Bahnhofstraße 38. Neue patentirte Produkte der Firma Ed. Eoeflund in Stuttgart. (D R -Patent Nr. 27,978.) 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M 'M •K- __ Ar.36 Den Empfang meiner Neuheiten für die Frühjahrs - Saison 'W in Damen-Regen-Mänteln, Rad-Mänteln, Promenaden-, Brunnen-Mänteln Jaquetts beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, und empfehle solche in reichster Auswahl zu den billigsten Preisen. Hermann Hatz, im früher Heichelheim'fcheli Laden. (3Jr. 1580.) 26. Jam-r 1® ‘ Vom 31- 3«®M 188 str. 1582.) und Gießen, m Schulst" Aus den 8e' Nachtrags-Etat, betr., Geh. Rath Hellwig dener Ans ragen von1 neuen deutschen &ju! Echutzgebiete in durch ein Reichsgesetz i Ausland anzuM L amten des Reiches den gegenüber nnch dem bei soweit die bisherige G< hierzu nicht Mmchen s im Bundesrache gemach! in den Schutzgebieten in W in-Ausstcht gtnom welche das deutsche Jndi Weisung der Küsten ei ZM Me Einrichtuni . ElnsetzMg M M^n oindung M dein der EmrchiiM bk, Bi Selen der !l$e Ermöchiig^ MiUbriitgen." SA"g der Budget« ""d man k^n nicht a SwngMta zn bt, »W Er M im N. «»den, -diW L'-rL ta «wt Jj.®* EK Ä5e’b‘*l“ 'RäE*1* StfÖB: LsAr SjunSi“ ®4 Ä ßünK8 Für die uns bei dem schweren Verluste unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters. Bruders, Schwagers, Onkels Konrad Kraliing, Bremser, gewordene Theilnahme, sowie für die reichen Blumenspenden und die Begleitung zur letzten Ruhestätte, besonders aber Herrn Pfarrer Dr. Naumann für die trostreichen Worte am Grabe, sagen wir unseren innigsten Dank. , Gießen, den 11. Februar 1885. 983 Die trauernden Hinterbliebenen. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber Bruder und Onkel Emil Bärrn nach längerem Leiden am 9. d. M. sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 4 Uhr von der Klinik aus statt. 990 Generalversammlung Rau. 992 fliessen Berlin. 984 Vom 18 —22. Februar bin ich persönlich zu Aufnahmen in Gießen. Hochachtend G-. Backofen«, empfiehlt sich zur Herstellung von Wasserleitung-Anlagen, sowie Pumpenanlagen jeder Art und G-rösse in Holz und Eisen nach neuester Construcrion unter Garantie reeller Bedienung. Das ^einigen von Brunnen wird durch meine neu angeschaffte doppeltwirkende Saug- und Druckpumpe gründlich aus- gefübrt; auch wird dieselbe tagweise verliehen. 897 U. HAMEL, Pumpenmacher 46. Überweg ÄG. (Wortfeld) Die Mitglieder des Consum-Vereins Groß-Vuseck (E. G.) werden zu einer Generalversammlung auf Sonntag, den 15. d M., Nachmittags 2 Uhr im Saal des Wirth Karl Schwalb eingeladen. Tagesordnung ist: 1) Rechenschaftsbericht über die abgelausenen zwei Jahre 1883 und 1884, 2) Wahl des Vorstandes. SBHS* Abends von 6 Uhr an findet BAEJL statt. Groß-Buseck, den 11. Februar 1885. Der Lagerhalter und Casfier: Turnverein. Alle diejenigen Mitglieder, welche gesonnen sind, das Riegenturnen für das laufende Jahr zu besuchen, werden ersucht, Freitag den 13. d. M., Abends 8V2 Uhr, in der Turnhalle zu erscheinen (behufs neuer Eintheilung der Riegen). Die Mitglieder der akadem. Riege wollen sich bei ihrem Vorturner melden. Die dem Turnzwang Unterworfenen verweise strengstens auf die Statuten (§> t4). Die Bildung der Männerriege geschieht nach Abhaltung des Winterfestes. Anmeldungen hierfür bitte baldigst an mich gelangen zu lassen. 988__Mer Vurnwart.___ Photographische Anstalt von EL Backofen K. K. V. Donnerstag, den 12. Februar: Vortrag.__sag Mermiethrmgen. 972 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.____________Caf4 Leib, I. Stock.__ "976 Gut möblirtes Zimmer zu vermieden. Alicenstraße 19, Nebenhaus. 505 Gin Lehrling mit guten Schulzeugniffen zum sofortigen Eintritt in ein hiefigetz Fabrik-Geschäft gesucht — Selbstgeschriebene Offerten sub L. IO au die Exped» d. Bl.______________ RedactionA. Scbrod a. — Druck und Verlag der Brübl'schev Druckerei r. L dr. Nie tsch> in Gießen. Die heutige Nummer enthalt 2 Blätter und 1 Beilage. Grob-Buseck, den 10. Februar 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Allen Denen, welche unsere unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter und Großmutter T Frau Bürgermeister Wagner Wtwe zu ihrer letzten Ruhestätte begleiteten, hiermit unseren innigsten und herzlichsten Dank. Vermischte Anzeigen. Gesucht sofort für Vervielfältigung von schriftlichen Berichten und Zeichnungen (Gopten) ein hierin erfahrener junger Mann- — Gute und vortheilhaste Stellung in Aussicht. Off. . . . M. schriftlich Erp. d. Blattes. 934 |b Allen Freunden, Be- £ W kannten und Gönnern bei M unserer Abreise ein ( herzliches Lebewohl! I Louis l.iidiu i 995 und Frau. JZ IZ s -r 9* Einen Pfennig N VT 'm. Ja^r T^r das Walsens' Üi vs © ~ H w ii -P * M 3 8 F ** Das Flechten von Strob- und Rohrfiühlen sowie das Anfertigen von allen Gattungen neuer Stühle wird prompt und reell ausgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, 486 __ ^onnenstraße^!4.__ Unentgeltlich , a Trunksucht nut n. ohne Wlpen vollst- z. beseitigen. 978 IW.Q. ssaikenberg.öerlin C , Nosenth. Str. 62. 973 Feine Wüsä)e wird sauber gewaschen und gebügelt, Herrenhemden 6 Ä Wetzsteingasse 18, 2 Tr. Auch per Bahn ohne Umladung, sowie Verpackung von Glas, Porzellan rc. besorgt billigst unter Garantie 975 Ludwig Bender, Marktstr. 2. 981 Eine zmeitstillende Amme sucht sofort Stelle. Näheres bei der Exp. d. Bl- Heilung Garantie ohne Hungerkur, ohne Störung der"Bernfb'thätigkeit etc. etc. Näheres gegen 30 H Postmarken. Dr. Hartmann, Berlin 8 7 Prinzenstrasse 47. Gießener freiwillige Feuerwehr. „ Zu der am Donnerstag, ben 12. Februar, Nachmittags 4 Uhr, stattfindenden Beerdigung unseres Corpsdieners Bärrn werden die Mitglieder hiermit eingeladen. Zusammenkunft an der Klinik. (Ohne Uniform)- 994 DaS Comwando. Posten Hafer gesucht. Muster mit Preisangabe an die Expedition d. Bl. 969 835 Ein schönes, geräumiges Zimmer, mit separatem Eingang, für Gesellschaften, Vereine, noch auf einige Abende der Woche abzugeben. Restaurant Schneider, ___________Seltersweg 35.