dass heute Schwager wurde. ne». W aus statt. ute Miß zu tert* akob Lön, Gr. MW L wa,iv '■r qarontirt- er »>« 8 «ojiflri., We Anzeigen. x lliöbl. Zimmer m. Cab. )s iÄt. Offerten baldigst unter j i Die EM d-^l._____ Hurtiger SchühmachergeskÜ!! e f d) ä f t i g un 0J<^And ern acr -arnung. i warne ich Kd«»; ■ohne Georg etwas ß ’t zu bargen, da ich B ten »erbe. Zoh. Gg. Muller, Betteiqauien. . , ^Hauswadcheil nuterTTBeußTuffp1. ,D!I'j k&iiN USßiÄ v der nohhu^® [en Mlsteroorlagen fe*( Nr. K«. Mittwoch den 11. Marz 188S Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. H! v ■ Bureau r Schulstraße 7. Erscheint tätlich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberficht. Gießen, 10. März. Der Reichstag beschäftigte sich in seiner Freitagssitzung anläßlich der Speeialderathung des Etats des Reichsschatzamtes mit einer hochwichtigen Frage her Finanzpolitik, nämlich mit derjenigen, ob die bisherige Goldwährung für das deutsche Reich beibehalten ober die Doppelwährung eingeführt werden solle. In fast zweistündiger Rede begründete Herr v. Kardorfs, der Führer der Freicor.servativen, den von ihm im Verein mit Herrn v. Schor- lem er-Alst und Genossen eingebrachten Antrag, den Reichskanzler zu ersuchen, die Initiative zur Wiederaufnahme der 1881 abgebrochenen Münz-Conserenzen Zu ergreifen, um die Fortsetzung der Ausprägung vollwerthiger Silbermänzen Seitens der Vereinigten'Staaten, der lateinischen Münz-Convention und Deutschlands herbeizusühren. Abg. v. Kardorsf führte, nachdem er einen Rückblick aus die Geschichte unseres Münzwesens geworfen, aus, daß die Voraussetzungen, welche man an die Einführung der Goldwährnng geknüpft, sich nicht erfüllt hätten, zu denen habe die gehört, daß wir künftig immer Goldüberfluß haben würden, im Gegentheil, cs sei Goldknappheit eingetreten, auch habe Deutschland durch die eingctretene Silberentwerthung ganz bedeutende Verluste erlitten. Weiter polemistrte der Redner gegen Bamberger, den Vater der Goldwährung, der schließlich selbst von den Gefahren der Goldwährung überzeugt worden sei. Herr v. Kardorsf ging dann aus die Einzelheiten des Antrages näher ein und bezeichnete als Hauptzweck derselben, das Silber als Deckung für die Banknoten zu behalten, nicht das Gold zu verdrängen. Wer ein Aufblühen Les wirthschaftlichen Lebens in Deutschland wünsche, müsse dem Anträge zu- Ammen; die von demselben behandelte Frage sei wichtiger, als alle anderen, M» der Steller- und Colonialpolitik nicht ausgenommen. Rach einer kurzen Bemerkung des Geheimraths Sch raut nahm Abg. Dr. Bamberger das Wort, um in einer oratorrfch glänzenden Rede die Goldwährung zu verteidigen, wobei er namentlich darauf hinwies, daß es kein Land gäbe, das sich eines so geordneten Geldverkehrs erfreue wie Deutschland und daß der öffentliche Credit so hoch stehe, wie nur je zuvor. Die Einführung der Doppelwährung sei ein Sprung in's Dunkele, der die jetzige solide, in der ganzen Welt accreditirte Wahrung in eine solche verwandeln würde, die allen Erschütterungen preisgegeben wäre. Bamberger ging dann aus alle Einzelheiten des Geldverkehres und auch auf die Silberfrage näher ein und sprach schließlich die Ansicht aus, daß es auch im Falle der Annahme des Kardorfs'schen Antrages nie zu einer bimetalliftischen Convention kommen würde. Dagegen verlieh Abg. Bamberger am Schluffe seiner ebenfalls sehr langen, dabei aber äußerst anregenden Ausführungen der Befürchtung Ausdruck, daß die Welt und Deutschland selbst durch den Standpunkt allarmirt werden konnten, den die Reichsregierung bisher in der Währungsfrage eingenommen habe, wenngleich derselbe, wie man aus dem Verhalten der Regierung schließen könne, noch feststehe. Nachdem noch Frege (cons.) und Schalscha (Centrum) für, Oechelhäuser (nat.-lib.) gegen den Antrag Kardorss-Schorlemer gesprochen, wurde derselbe mit großer Majorität abgelehnt. Für Mittwoch ober Donnerstag ist die weitere Berathung der Dampser-Subveutions-Vorlage in Aussicht genommen. Die Berufung des großen Comit6s für die Ehrengabe an den Fürsten Bismarck wird in etwa 14 Tagen erfolgen, da sich alsdann die Höhe der emgegangenen Beträge übersehen lassen wird. Wie die „Nat.-Ztg." zu melden weiß,' würde die Verwendung der Gabe an die Familien-Traditionen des Bismarck- Schönhausen'schen Stammes anknüpsen, und zwar gedenkt man hierbei einem Lieblingswunsche des Reichskanzlers entgegenzukommen. Die Sendung des Grasen Herbert Bismarck nach London bildet in der Preffe Deutschlands wie Englands den Gegenstand lebhafter Besprechungen. Das Ereigniß mußte um jo überraschender wirken, als man nach Den scharsen Worten, mit denen Fürst Bismarck das Gebühren des englischen Cabinets gezeichnet, nicht erwarten durste, daß die Initiative zu einer Wiederannäherung zwischen Deutschland und England von deutscher Seite ausgehen würde. Man war daher ansänglich geneigt, der Mission des Grasen Herbert Msmarck andere Beweggründe unterzuschieben, aber die Auslaffungen der Londoner Blätter laffen kaum einen Zweifel daran übrig, daß Gras Herbert wirklich den Auftrag hat, eine Verständigung zwischen den beiderseitigen Regierungen herbeizusühren. Wie der „Standard" erfährt, habe der Besuch desselben und der Ideenaustausch, zu dem er geführt, der britischen Regierung große Befriedigung gewährt, in Regierungskreisen werde die Hoffnung gehegt, daß dieser persönliche Meinungsaustausch dazu beitragen werde, die jüngst entstandenen bedauerlichen Differenzen zu beseitigen und die Beziehungen zwischen England und Deutschland auf einen freundlicheren Fuß zu stellen. Die vom braunschweigischen Regentschaftsrathe verfügte Auflösung des Kreis-Landwehr-Vereins zu Braunschweig macht viel Aufsehen. Dieselbe soll wegen angeblicher Gefährdung der gesellschaftlichen Ordnung durch den Verein erfolgt sein. Zwei Mitglieds desselben hatten öffentlich erklärt, daß ße für den sociattstischen Reichstags-Abgeordneten Blos gestimmt hätten, daraus nm vom Vorstand bei dem Verein die Ausschließung der bete. Mitglieder beantragt worden und da dies in der Generalversammlung nicht genehmigt wurde, letzten die Vorstandsmitglieder ihre Aemter nieder. Wie erinnerlich, sind auch die dem Verein angehörenden Osficiere auf Befehl des in Braunschweig com- rnmdirenden preußischen Generals v, Hilgers ausgetreten, eben weil der Verein dem ihm von den Officieren gestellten Ansinnen, seine socialistisch gesinnten Mitglieder auszuschließen, nicht nachgekommen war. Die bekannten Ausführungen des Finanzministers v. Dunajew Ski im österreichischen Abgeordnetenhause über die Stellung der Regierung des Grafen Taaffe zu den Parteien haben jetzt an derselben Stelle ihre volle Bestätigung durch den Mmisterpräsidenten Graf Taaffe selbst, gefunden. Letzterer erklärte - in der Freitagssitzung des Abgeordnetenhauses, daß er und seine College« mit den jüngsten Aussührungen des Finanzministers vollständig einverstanden seien. Graf Taaffe betonte aber hierbei, daß dies nur für das gelte, was Herr v. Dunajewski wirklich gesagt, nicht aber für das, was man ihm untergeschoben habe. Im Uebrigen versicherte auch der Ministerpräsident, wie neulich sein College im Finanzministerium, daß seine Regierung nicht gegen die Deutschen gerichtet sei, eine Versicherung, bie_ nach ben bisherigen Erfahrungen, welche bis Deutsch-Oesterreicher mit ber Taaffe'schen Versohnungs- politik gemacht haben, minbestens sehr eigenthümlich klingt. Seitbem bte zwischen England und Deutschland bestehende Spannung in Folge der Mission des Grafen Herbert Bismarck anscheinend wieder zu schwinden beginnt, richtet sich die Aufmerksamkeit jenseits des Canals in erhöhtem Maße auf die englisch-russischen Grenzstreitigkeiten in Afghanistan. Man' traut in London Rußland trotz aller feiner friedlichen Versicherungen nicht und auch die Erklärung des russischen Botschafters in London, daß die russischen Truppenführer in Centralasien Befehl erhalten hätten, in ihren Bewegungen gegen Herat inne zu halten, wird bezüglich ihrer Aufrichtigkeit wohl nicht mit Unrecht angezwetselt. Jedenfalls scheint England entschlossen zu sein, sich an der afghanischen Grenze nicht überrumpeln zu lassen, heißt es doch sogar, daß wegen ber Schwierigkeiten mit Rußlanb die Südarn Campagne ganz aufgegeben werden solle und in der That haben die Truppen Wolseley's Befehl erhalten, sich noch weiter nach „rückwärts" zu concentriren, nach Dongola. Berlin, 9. März. (Reichstag.) Der Reichstag setzte heute die am Sonnabend begonnene Berathung derjenigen Anträge fort, die sich an da8 Sperrgesetz und dessen Handhabung avschlteßen. , Nach fünfstündigen Erörterungen, die mit Ausnahme derjenigen des Abg. v. Retnbaben (cons.), der es sür gut befand, den OppostttonSparteteu Unfreundlichkeiten zu sagen, das sachliche Gebiet nicht verließen, wurden die Anträge zur speciellereu Berathung an die Zoll-Commission verwiesen. c m Die bezüglichen Anträge verlangen, daß den Kaufleuten minder strenge Bedingungen zum Nachweise dafür auferlegt werden, daß ihre LieferuugSvertrSge für Getreide aus ber Zeit vor dem 15. Januar battren und verlangen weiter, daß tu Streitigkeiten über Steuererhebungen der Rechtsweg eröffnet werde. Ftnanzmtnister v. Scholz erklärte, daß der Bundesrath von Wohlwollen für die HandelSwelt erfüllt sei und schon Remedur emtreten laffen werde, wenn bte unteren Organe irgendwo zu rigoros verfahren sollten. Die Eröffnung deS Rechtsweges bet Zollstreittgketten würde aber der Durchbrechung einer bewährten Dienstpragmatik gleichkommen. Dem gegenüber fand der Finanzminister den einen Antrag überflüssig und den auf den Rechtsweg bezüglichen unmöglich. Der Zweck deS Antrages kann nur der sein, der Zollgrsttzgebung ein Bein zu stellen. A Abg. o. Wedell-Malchow erklärte sich gegen dm Antrag, Abg. Struckman» und Woermann dafür, Letzterer führte ein interessantes Material zur Beleuchtung der Fälle mit sich, in denen sich da« Unzulängliche der bisherigen Bestimmungen gezeigt. Abg. Richter (bfr.) wleS die Nothwendtgkeit deS Rechtsweges nach, der Antrag könne zwar erst mit der dritten Lesung deS Zolltarifs Gesetz werden, aber alle HanbelS- tntereffenten verlangen Beruhigung unb Sicherheit. Die Drohung beS Ministers mit einem Scheitern ber Vorlage rst nur ein Schreckschuß, ber 1879 schon einmal gelegentlich ber Frankenftein'schen Klausel gemacht sei, welche bte RetchSregierung schließlich gegen ihre voraufgegangene gegenthetlige Erklärung angenommen habe. Wie kann die Regierung denn bas Schicksal ber Lanbwirthschaft von ber Einführung eine» boch mehr ober weniger unwichtigen Paragraphen abhäng'g machen wollen? Warum soll beim bei dieser Materie kein Rechtsweg zulässig sein, wo eben erst bei ber Borsenfteuer in Streitfällen bte Ergreifung desselben beschlossen worben ist. Sollten alle diese Streitigkeiten tm BerwaltusgSverfahren unb nicht «m Rechtswege entschieden werben, so würbe ber Handel durch eine außerordentliche RechtSunstcherheit geschädigt werben- Hier will man beim beutschen Handel bmeaukratisch dazwischen fahren, während für Neu-Guinea bflS Consortilim Havsemann—Bleichröder durch ein Geschwader Reichsschutz erhalten soll. Die Majorität, die die Wtndthorst'sche Klausel geschaffen, ist verpflichtet, daraus bte Consequrnzen zu ziehen. Nächste Sitzung morgen. — Man meldet uns ferner aus Berlin: In der heutigen Sitzung der Holzzoll- Commission im Reichstag wurde der Antrag der Subkommission mrt einem unter- antrag des Abgeordneten Stiller angenommen, wonach für aus> Tranfttlagern aus- geführtes Holz je nach dem Grade der Verarbeitung eine Zollvergütung von 65 /3 20, 15, beziehungsweise 71/2 M. stattfinden soll. Zur Frage, wann der neue^aris in Kraft treten soll, lagen verschiedene Anträge vor und entschied sich die ^Eisswu dahin, daß der Zoll für rohis Holz vom 1. October, sur alle übrigen Sorten am 1. Juli d. I. in Wirkung treten soll. _ ,, ,,, . ,. Die Commission beschloß schriftliche Berichterstattung über die von ihr gefaßten Beschlüsse und beauftragte damit den Abg. v. Gölen- Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. München, 9. März. Im hiesigen H°sthe-t°r brach heute in einem Zimmer des zweiten Stockwerks Feuer aus, welches jedoch, ohne größere Dimensionen zu nehmen, sofort gelöscht werden konnte. Der Schaden ist unbedeutend, die Entftehungsurfache unbekannt. Breme» 9 März. Ein Therl des Reismühlen-Etabliffeinents von. Anton Nielsen Gomp, am NeuMischeu Deich steht seit zwei Stunden ink Es set hier auS X per X X JL Lokale-. euften» 10. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Do««erStag de« 12. M-rz 1885, Nachmittags 4 Uhr. 1. Ablösung der BeuragSpflicht der Civilgemetnde Gießen zu den Bedürfnissen der evangelischen Gemeinde Gießen. 2. Voranschlag der evangelischen Kirche für daS Jahr 1885/8b. 3. Localstatut zur allgemeinen Bauordnung. handel und Derkehr. Gießen, den 10. März. Auf dem heutigen Markt rostete- Butter per Wm X 0 85—0 95, Hühnereier 2 St. 9—11 X Enteneier St. 5—6 X Ganseerer 11—i2 „ Käse pr. Stück 4—10 Käsematte 3—0 X Erbsen pr- Liter 20 Lmsen 284 Tauben per Paar 0,90—1,00 X Hühner per Stück «X 1.2O—1.50, Hahnen pr. SA X 1.20—2.00, Enten per Stück J4 2.00—2.40, Gänse per Wund MM X M ick X 00.00-00.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—00 H, Kuh- und Rrndflersch o6-bi' Schweinefleisch 50-60 Hammelflesich 64-70 Kalbfleisch 48-50 4, 100 Kilo v4L 3.50-5 00, Milch per Liter 12—16 H, Zwrebeln per Centn- R^rlnSrw’ffenftfiQft Dr. Winkler und Dr. Pflug, stimmten jedoch darin AdereiNp daß die bei der kranken Kuh zu Tage getretenen Erscheinungen nicht die dem Milzbrände characterist'schen seien, welcher in der hier abgetretenen Form sehr sUtM "r- komme, und daß daher den Angeklagten kein Vorwurf treffe, wenn> er die Diagnose avf Sarmentiünbuno g.st'llt habe. Zu f-ln-n Ungunften "°?bNch°b--,d°ber beim Scklacht-n der Kuh nicht zugegen war, sondern solche erst Tags darauf besichtigte und daß er die bereits auf einen Composthaufen geworfenen Gedärme nur oberflächlich Siaaisan-avschast b-anttagle -in- Straft vo°12 G-Iängnlß ben Angeklagten, die VeNbetdigung platdirte für Freisprechung. Der ^^chtshof erkannte auf diese unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die Symptome der^Krank- beit bet der Kuh nicht die dem Milzbrände charakteristischen gewesen sind, weßhalb ihn weaeu seines ^rrthumS über die Art der Krankheit kein Verschulden treffe und daß eine eingehendere Untersuchung der Gedärme, wenn solche auch ausgeschnitten morden wären, nach dem Gutachten der Sachverständigen n'cht unbedingt zum Erkennen be8 0atte^zw i Tage unter starkem Andrangs des Publikums gedauert. DaS freisprcchcude Urtheil schien za befriedigen, zumal der Angeklagte dra Eindruck eine? ManneS machte, welcher unter der Wucht der etngetreteoeu ur^lückltchen Ereignifle bereit« schwer gelitten hat. vr c o Gießen, 10. März. Am 5. März ds. Js-, Abends 8 Uhr, sand tm „frankfurter Hof" zu Gießen eine von Herrn Maurermeister Steinbach dahrer veranlaßte Versammlung von Arbeitgebern der dem gesetzlichen Zwang der Unfallversicherung unterliegenden Baugewerbe statt. rvi,^v c>. Aus der Discussion ergab sich, daß bet einer am 1. Februar d. .j- biircb bo^ Reichsversicherungsamt nach Kassel einberufen gewesenen Versammlung nur bas Dach, decker-, Maurer- unb Zimmcrgewerbe bazu emgelaben worden war. Fn Folge ber schwachen Vertretung jener Gewerbetrerbenben ansGießen und ber Provinz Oberhessen überhaupt unb obgleich bie Vertreter Marburg lebhaft bafür eintrateu, baß Gießen (vermöge ferner günstigen Lage) eben, falls zu bem Vorort einer Sectron erhoben werden solle, so scheiterte dieser Antrag vorläufig an der nicht genügenden Sttmmenzayl.. Zum Zwecke der nachträglichen Erhebung der Stadt Gießen zu ernem Sectlons- sitz für die Äeichsunfallversicherung im Gebiete von Hessen-Nassau, Waldeck und dem Großherzogthum Hefien, neben den Sectionssitzen zrr Arolsen, Kassel, Frankfurt, Wiesbaden Mainz und Darmstadt, wurde in Erwägung ^es großen Wcrthes, der m der erleichterten Abwicklung ber vorkommenden GeschäftsunMe liegt , (anstatt daß solche sonst in Cassel zum Austrag zu bringen waren) ber Beschluß gefaßt. sonst in z^visorischen Ausschuß und eiu en Vorsitzenden Ar wühlen, dem die Führung der Angelegenheit anzrrver- Der 2lus?chuß besteht aus Vertretern der hervorragendsten Baugewerbcn, aus den Herren' Maurermeister Steinbach, Zimmermeister Pitz,^Dachbeckermeister L. Sckwalb, Weißbinbermeister L. Petri II., Spenglermeister G Marx, Schremer- meister Ferb. Krailing, Schlosscrmeister Chrrsü NoN. Zum Vorsihenben wurde von ber ganzen Versammlung per Acclamation L. Petr: II. ernannt. Gießen, 10. März. In tiefe, tiefe Finsterniß wurden wir gestern Abend gegen i/3ll Uhr versetzt. Unser Beleuchtungs-Etadliffewent, die Gasfabrik,« °"sagttnte» Biertisch Scatspielenden, sowie in Politik machenden Bürgc^ wie auch dem Passanten der Straß«« das doch so vothwendtge Licht. So recht allmälig ging ^3 Ltchtleincms, bis es schließlich ganz fort war unb bie Herren Wtrthr sich mit T°lgltchtern, Sta^ latenten, Wmdlamp n, ungrputzten Pettollumlampcn u. dergl. den Gästen dienlich erweisen mußten. Diese lachten zum Theil, andere die im besten Spielen vielleicht auch Sen* raksonnstten, bis schließlich nach . Ma, ^84 er- batten und habe bis vor Kurzem keine Kennlniß von derselben gehabt. Gras Münster und Graf Herbert Bismarck hätten ihm später gesagt, die deutsche Regi ung °nn nicht ihre freundliche Haltung in den egyptifchen Angelegen- beiten bewahren, falls England fortführe, in colonialen Fragen unfreundlich zu ftin Er bestritt, daß England unfreundlich gewesen sei, und gab Namens ferner Colieaen und für sich die positive Versicherung einer freundlichen Actron für die fiukunft Fürst Bismarck wie Graf Herbert Bismarck hätten damals ihre Befriedigung über diese Verstcherungeu ausgesprochen; oie Spannung, welqe eit- dem entstanden, habe sich aus ernsten Meinungsverschiedenheiten der beiden Regierungen darüber ergeben, ob jene Versicherungen gehalten worden feien ober nicht. Er wolle jene Discussion nicht erneuern, besonders da er Grund habe, ,u k,Men, daß diese Reibung eine Sache der Vergangenheit jem werde. Gras Münster sei bei seinen Unterredungen mit dem Grasen Bismarck mcht zugegen, es sei nicht üblich, daß der Botfchaster und sein erster Secretär zu gleicher Zest kommen. Was er oben gesagt, zeige, daß es unmöglich kur ihn war, beim Grasen Bismarck über die Richtmittheilung einer Depefche zu klagen, von deren Vorhandenseln er nichts wußte, einer Depefche, die geheim gewesen zu sein Md als Richtschnur für den Grafen Münster allgemein die politische Situation behandelt zu haben scheine. Gorst will reiften, ob das auswärtige Amt fertdmi tine Abschrift der Depefche Bismarcks vom 5. Mar erhalten hat und ob ue dem Parlamente vorgelegt werden wird, schwaurice verlangt, daß diese Frage anaemeldet werde. - Lord Hartington beantragte eme Heeresvermehrung um 3000 Mann Und erklärte: Die bisher bewilligten 1,300,000 Lst. reichen voraussichtlich hin sür die Kosten der Nil-Expedition bis zum Ende des zetzigen Finanzjahres Ein Voranschlag sür weitere @rpebtt^ werden. Die Regierung hat me verfehlt, zu erklären, daß der V°rmaM gegen Khartum und die Zerstörung der Macht des Mahdi nothwmdig sind. Die ftkchen Forderungen binden das Hans nicht in dieser Beziehung, Grahams Expe- Kn wird 12,000 Mann zählen. Dieselbe soll die Stämme Osman Digmchs vertreiben, deren Wiederversammlung verhindern, die Berber-Route auf eine gereifte Entfernung eröffnen und eventuell bei dem Vormarsch auf Berber und Khartum cooperiren. - In dem nächstjährigen KrregSbudget wird eine Heeres- vermebmng um 15,000 Mann veranschlagt. Das Unterhaus nahm Hartington's Antrag, eine HeereSvermehrung von 3000 Mann, an. $lmeg. fagte bie Beziehungen Englands jum Ans- lanb hätten sich' während der letzten Tage merklich gebessert, Graf H^dertBismarck ncrlosie heute London mit dem Bewutztfttn, zur Herstellung eweS euten Einoer. nehmens" zwischen der englifchm und deutschen Regierung wesentlich beigetragen zu haben. bestätigen, daß die englische Regierung in P-teraburg di- sturückziehung der j-nseitS der Grenzen Afghanistans befindlichen rufstfchen Truppen per angt habe, -S werde damit von Rußland nichts weiter »etlangt als ffnnlanb aeaenvber wiederholt feierlich versprochen habe. Von dem zwischen den beiden Cabineten sortdouernden Meinungsaustausch werde die Lösung der Frage Sieften, 7. MSr, Bei der heutigen Verhandlung der hl-sig-n Strafkammer in der Anklagesache gegen denKretSvrterinärarzt Dr. Etse von Lauterbach wegen fahr- läsfiger Tödtung erfolgte ein freisprechend es Erkenntntß. Es set hier auS die er In wetteren Kreisen bereits bekannt gewordenen Angelegenheit kurz wtederhoU, daß Eise im August v. I. auf dem Hofgut- Eickendorf bet Lauterbach eine krank- Kuh behandelte und, als man sich zum Schlachten derfelbeu entschlossen hatte, -in- B-- iLitniauvg auSst-llt-, daß das Fleisch, wenn auch nicht ladenrein, doch genießbar i-t, indem -r annahm. daß di- Kuh an -stiem entzündlichen Darmkatarrh gelilt-n habe. gn rrolge d-S Genusses von diesem Fleische erkrankte ein- größere Zahl von Personen, drei davon starben. Dieser Verlauf der Sache ließ uermuthen, daß di- Kuh milz- brandig gewesen sei, was die Einleitung einer Untersuchung gegen Eise wegen fahr- läsfiger Tödlung^zu^Folg ^.rt)antl(unfl efnt Reihe von Sachv-rstänbigen vernommen. Von denselben wies der biestge Professor vr. Boström mit Bestimmtheit naä> daß dt- fragliche Kuh an Milzbrand krank gewesen ist, indem er nicht nur Im JHelfcbe der Kuh@ sondern auch in den Leichen der Verstorbenen die dem Milzbrand charakieriftischen Bacillen vorfand. Obwohl er hiernach in Verbindung mit den Krank- b-ti»-rsch-iuungen au dem Characier der Krankheit nicht zweifelte, hat er do» noch weitere höchst interefsante Versuch« angeftellt, indem er nämlich au8 den Vorgefundenen Sporen Bacillen künstlich züchtete und solche Tbieren -inimpite, welche dann nach kurzer Zett an Ml,brand krepirten. Aus dem mehr als einstündig», Vortrag-deS Genannten ging weiter hervor, daß der vorliegende Fall für die Wli-nfchafl von eminenter Bedeutung ist, indem noch Fletsch der keank-n Kuh vorhanden war, daS ebenso wie di- Leichen untersucht werden konnte, und daß die Ueberführung der Bacillen vom Thier- auf den Menschen und von diesem wieder auf baS Thier zu be- obachten war. (Alles bieS ist bei früheren Mässenerkrankungen ähnlicher Art nicht möglich gewesen.! Man darf daher In wissenschaftlichen Kreisen auf die weiteren Ver- Zffcntlichuugen über bkfe Untersuchungen gespannt sein. Die hiesigen Professoren der 5.00—0.00, Weißkraut er. Stück 0—0 H. «twf.rniH Frankfurt, 9. Marz. (Getreide-Preise., Weizen e'f.bsG°r n 18,75—19,00, fremder M 18,75-19,50, Roggen -ff. hies. ^^^"16.00, frem« 15,75—16,25, Gerste effectiv hiesige unb Wetterauer l 18,56-20,00, Hafer eff. hies. X 14/75—15,00 freurber X !^^o-16,00^— 3W eff. ohne Faß bies. in Partbien von 50 Ctr. X 30,00/ Branntrvem eff. Ae Mtz Frankfurt, 9. März. Der heutige $iebmarft war stark befahren. trieben waren 334 Ochsen, ca. 12 Bullen, ca. 272 Mhe unb -RirdCik ca.^ ■ — Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Vtnal.X 6b-G8, 2. s UaL x 60 b., . üb Rinber 1. Qual. ^58-60,2. Qual. X 52-54, Mbcr 1. Vncu X 62-bD, - X 53—55 per 100 Pfunb Schlachtgewicht.________________— O. K. Frankfurt a. M., 6. Mär, Uebcr -Inen Mordans-all aus Eisersu-bi schreibt uns unser Frankfurter Correspondent: »Der tn ober in der Nähe QtabaQt wohnende und beschäftigte Arbeiter Georg SÄwalb verlebte geftern mit seiner „zukünfttgen Braut" in einer Wirtschaft der Koselstratze einen vergnügten Abend. Zeitig, nämlich schon vor 10 Uhr, brach man auf. weil man bis rur Wohnung noch etn aroßes Stück Weg zurückzulegen hatte. Die Friedberger Landstraße pasfirmd, gelangte das Pärchen nach dem sogenannten „Prüfling", über Neffen schlecht Beleuchtnv§ die Anwohner schon mehrfach vorstellig geworden sind und zwar um so mehr^.als sich dort des Abends allerlei problematische Naturen herumzuiretben pfl^ökn. 2^0^6810. schritten Braut und B- äMigam dahin, als ihnen ein gewisser Kützner de.sen nähtt. Personalien wir nicht anzugeben vermögen, begegnet. 2lngeblich ohne ein Wort zu sagen, fiel er über den Taglöhver Georg Schwalb her und versetzte ihm mehrere^.höchst gefährliche Stiche. Der eine drang ihm ins rechte Schulterblatt bis gegen den Rücken, wirbel, der andere, 7-8 C-ntim-ter lange und 5 M'llmeer tiefe, v^wundetedas«^ Stirnbein und der dritte, 2-3 Zentimeter lange, zerschnitt die Oberlippe des Ange fallenen auf der linken S-tte. Die »zukünftige Braut' des o übel Su96ti(5teten rW laut um Hülfe, worauf Kühner die Flucht ergriff. H^beieilende Leute sanden b Schwalb im Blute liegend und brachten ihn zu Herrn Barber ersten Verband anlegte. Die von der Sache sofort benac^ri^t^te ^ol^et requtrne nm lOVa Uhr Abends telegraphisch einen Krankenwagen auS dem HESSeistbosM-- der alücklich um IV» Uhr Nachts erschien, um den erheblich verletzten Mann ab-uholm. Noch w bn Nacht würbe Küßner von d-» Schutzmann Otto unb dem NachtwW« Bracht arretirt unb heute Morgen ins Gefängniß eingcliefert. Ob der THSterjoojni hEti«» Metteres anaefanaen möchten wir bezweiseln, selbst wenn er auf die Braut 6 Georg Schwalb Ansprüche zu haben glaubte und ihm d^ Eifersucht alS Entschuldiguogs anmd zur Seite steht, wird er nicht so ohne allen Grund den Streit begonnen vom Messer Gebrauch gemacht haben. Die gerichtliche Untersuchung wird wohl da. Nähere feststellen. Der Verwundete dürfte schwerlich mit dem Leben davonkommev^ Sitz SLertfi* SB I "9 r M fanüMj« to wirb bie 0 e.rt,icr”t liegtnbe \ biWrichtele^ 1 ’ D Luhe ^°nn°tstag tz. J3S* * AnevfW bäieto'J0 ^6 ber, xrl8aeri* Iti DOtt p-L n M "g Sitz "I 517 W 4 S) Duft B. W> 54 MmMM 38 MwstE" Die Sufaenero 4. WM ... , Gießen, den W- - Ütrg* Schriftliche Angel dem Umbau eines D tbeilmtg 120-121 de -Gelnhausen corfor arbeit (526 Jl. 5 < ■ liefern} (112 «H 50 Äfemfi (264 X), ( (40 ,X), Steichamar desgl. str die bei ber Durchlaßes in Mhei derselben ©träte vor! rerarbeit (168 Jt. 8 saMeseruntz (36 Jl. lieserung (78 Jt), (10 JL], deszl. für d der Nidderbrücke in bt von Hirzenhain vorko arbeit (60 JQ, (252 jl) können bis Samstag -ev Vormittags bei uns eingereicht n Dung der Angebote * Voranschläge, ^"Mngen liegen bi Ma, den 1. M, Kreisbau zur Versteigerung kommende das 1682 B. Bau-, 296 48 153 Gerichtsvollzieher. 1670 50 Centner. // ii n ii 20 Hoffmann. 1688 ti n ii Eichen Nadel Griedelbach Kraftsolms Kröffelbach Nauborn Neukirchen 60 200 150 Niederquembach Niederwetz Oberquembach Oberwetz Schmalbach H ii ii Buche Eiche Birke Nadelholz *) Durchforstungswellen. ■ Werk- und Nutzholz. LobrindeversteigeruDg. Am Donnerstag den 19. März Vormittags 10 V2 Uhr werden zu Schwalbach im Bah r' fchen Lokale die diesjährigen Lohrinde-Gr- träge aus den Gemeindewaldungen versteigert und zwar: Bonbaden ca. Rotherbusch, Ettingshäuserkopf und Kleinhäuserberg nachverzeichnetes Holz 54 Fichtenstämme mit 16,63 Festm-, 38 Fichtenstangen mit 3,09 Festm- Die Zusammenkunft ist auf der Staats-S:raße nach Steinbach an der 4. Schneise. Gießen, den 10. März 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1705 A. Bramm. Donnerstag den 12. dss. Ms., Vormittags 9 Uhr anfangend, Bekanntmachung. Samstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, Men auf dem Marktplatze dahier 100 Aepfelstäwwcheu und 80 Birnstämwchen versteigert werden. Gießen, den 10. März 1885. Großh. Biirgermeisterei Gießen. 1704 A. Bramm. Dienstag den 17. d. M in denselben Distrikten nachstehendes Bau-, Werk- u. Nutz- Holz versteigert: 5 Eichen-Schnittstämme 1. und II. Classe mit 9,43 Festm-, 154 Eichen-Stümme H- u- 10. Classe mit 65,78 Festmeter, zu Bau-, Wagner- u. Grubenholz geeignet, 1 Buchen-Stamm mit 1,45 Festm-, Fichten- und Lärchen-Baustämme mit 110,48 Festm-, Stück Eichen-, Eschen- u- Birken- Hoizvcrfteigerung im Gießener Stadtwaid. Msuwg den 16. März 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Districten Heingesboden und Waldshute nachverzeichnetes Holz verstergert Werden: Whien-Verkauf. Auf freiwilliges Anstehen des Besitzers wird die V4 Stunde von hier entfernt liegende, zu 2 Mahlgängen eingerichtete Liuhmühl© Donnerstag d. 9. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle versteigert. Wasterkraft ist beständig genügend 1. Stamm- u. Rutz- holz- verftergeruttge». Freitag den 13. d. M. sollen versteigert werden: a. Vormittags präcis von 8 Uhr ab, im Gemeindewald von Volpertshausen, beginnend im „Vogelheerd". Stämme: a. Eichen: 6 11. Cl. = 8,95 fm, 69 HI- El. = 33,25 fm, 43 IV. El. = 8 94 fm u. b. Fichten: 34 111 u. IV. El. = 7,76 fm. Mangen: 118 Kiefern u- Fichten L—III. Elaste. b. Mittags präcis von 12 Uhr ab, im Gemeindewald von Reiskirchen, beginnend „in den Eichen": Stämme: a. Eichen: 13 1- El- = 39,29 fm, 9 II. El. = 16,87 fm, 32 III. Cl. == 22,22 fm, 39 IV. Cl- == 4,12 fm: b. Kiefern: 14 III. Cl- — 5,12 fm und 177 IV. Cl. = 28,70 fm. I Stangen: a. Eichen: 9 111. Cl.; b. Kiefern: 236 I. Cl. Nutzholz: 4 rm Eichen, 14 rm Kiefern (Grubenholz). Die Versteigerung wird so geleitet werden, daß Kauflustige bequem von I einem in den andern Wald gelangen I können. ’ Die Eichenstämme im Reiskirchener Wald sind ganz besonders schöner Be- I schafsenheit- II. Brennholzversteigerung. I Samstag den 14. d. MtS. I und zwar a. Vorinittags präcis von I 8 Uhr ab im Reiskirchener Wald, be- I ginnend „in den Eichen" : Eichen: 54 rm Scheit, 5 rm I Scheit ii. Knüppel, 22 rm Knüppel- Buchen: 8 rm Knüppel. I Stockholz: 24 rm. Reiser: I HO rm und 15 rm Sprockholz. I b. Nachmittags von 2 Uhr ab im I Gemeindewald von Volpertshausen, I beginnend im „Haag": 3 rm Eichenscheit, 40 rm Schert und Knüppel, 20 rm Knüppel, 0,50 I rm Stockholz und 156 rm Reiser. I Groß-Rechtenbach, 4. März 1885. 1566 Das Bürgermeister-Amt- Stangen, für Wagner, Stück Fichten-Stangen, zu Sparren geeignet. 1690 Die Zusanunenkunft und der An- ang der Versteigerung ist jedesmal Morgens 9 Uhr in dem Distrikt „Eichelsberg" zunächst dem Teiche. Hohensolms, am 7. März 1885. Fürstliche Obersörsterei Hohensolms. Dörmer, Revierförster. angenommen. Schmalbach (Kreis Wetzlar), den 7. März 1885. Der Bürgermeister. 100 50 200 460 200 ca. 200 A. Brennholz. Schcith. Prügrlh. Stockh Reish. Rmtt. Rmtr. Rmtr. Wellen „ 9 — 3000 4 517 25 3700* • al 4 rt ™' Versteigerung. Dienstag den IT d. M., Mittags 1 Uhr, sollen aus dem Rathhaus zu Bellersheim die Lieferung von 14 Stück Rabenauer Gartenpfosten, sowie 45 lfd. Meter Gasröhren öffentlich versteigert werden. Hungen, am 7. März 1885. 1689 In Auftrag: Heineck, Bezirksbauausseher. zu Baumgarten. Gießen, am 9. März 188o. . Großherzogliche Oberfmsterer Schiffenberg. Walt her, Forst-Assessor. Holzversteigerung in der Fürstlichen Bbcrsörflerei Hohensolms. Montag den 19. d. M. soll in den Distrikten „Eichels- berg" und „Scheuernwald" nachstehendes Brennholz versteigert werden: 56 Rm. Buchen-Scheitholz, 160 „ Buchen-, Eichen-u.Tannen- Prügelholz, 173 „ dergleichen Stockholz, 8000 Wellen dergleichen Reisholz u. 2300 „ Buchen-Forstreiser L Cl. Alsdann wird Vergebung von Bauarbkiie». Schriftliche Angebote für die bei dein Umbau eines Durchlasses in Abteilung 120-121 der Straße Gießen —Gelnhausen vorkomrnende Maurer- iirbeit (526 X 5 M Mauersandlieferung (112 X 50 M Schwarz- ialklieferung (264 X), Cementlieserung i 40 X), Steinhauerarbeit (169 X), desgl. für die bei dem Umbau eines | Durchlasses in Abtheilnng 144—145 derselben Straße uorkommende Maurerarbeit (168 X 80 H), Mauersandlieferung (36 X), Schwarzkalk- lieserung (78 X), Cementlieserung (10 X?l, desgl. für die bei Herstellung der Nidderbrücke in der Ortsdurchfahrt von Hirzenhain vorkommende Maurerarbeit (60 X'), Steinhauerarbeit (252 X) können bis zum Samstag den 14. Marz, Vormittags 10 Uhr, bei uns eingereicht werben. Die Eröffnung der Angebote findet öffentlich statt. Voranschläge, Zeichnungen und Bedingungen liegen bei uns offen- Nidda, den 1. März 1885. Großh. Kreisbauamt Nidda. I. V.: 1479 von Rieffel, Bmstr. Jeilgebotenes. 1768 2 Bettstellen mit Sprungfedermatratzen, 1 doppeltes Steh- pnlt, 1 Kinderwagen, Alles gut erhalten, wegzugshalber billig abzugeben ____Bleichstraße 4. Fabrik-Verkauf. Mein Fabrik-Gebällde mit Wasserkraft, neues Gebäude, will ich aus freier Hand verkaufen. 1691 "I. Becker VI., Londorf. Obstbäiime empfiehlt 1437 Carl Berger» Die definitive Genehmigung wird sofort im Termine entweder ertheilt oder versagt. Nachgebote werden nicht ZWz finden ®‘'f4 J nb§ 8 Uhr u v V’ Jckruar d. % J 6llnftiflen Lage) ebr bl ®lt§cn ru einem ©ectiorJ SS © {ft ~albetf un^k L'fn’ Dassel, orachirt, Wik- .fotzen Wcrlhes, her in bi K liegt (anstatt daß |o!6 Muß gefaßt: ife und einen Vorsitzern r Angelegenheit anzvv» nagenbften Baugewerbcn, k eiltet Pitz, DachdeckermeiZ meister G-Marx,SchrM i oll. Zum Vorsitzenden« tii II. ernannt Mden wir gestein Abend >!e Gaßsabrik, versagte bem c ürgn wie auch bem PaW aÜmSl'g ging daS Lichlleinr ihr sich mit TalgltStern, W u. bergt den Gästen bitt fa btfien fielen öletldäiU 615 ‘/jfißnblgm Wattlvi iSSockommniß selbst Mr iry Störung elnrg Thettst e Mgchüll wird. Derart egulniviö. Seitens der M e tzbichaff-n unbbteerfoM \taWmctloniun gfiimtf; tz statt Mtcr uwtK Mot Weichholz Zur Unterscheidung von Loosholz ist Holz mit einem X gekennzeichnet worden. ® i Nähere Ailskuuft über Qualität und Lagerplatz des Holzes erthM .......„_o. ----- . bereitwilliast die unterzeichnete Stelle, sowie der Großh. Forstwart Schlag sM im Licher Stadtwald, Distrikt vorhanden. I Bei der Mühle befindet srch em Backofen, so daß auch eine Brod- bäckerei lange Jahre hindurch mit bestem Erfolge betrieben wurde. Das zugehörige Gelände (5 Morgen) liegt in nächster Unigebung. Nähere Auskunft wird von unterzeichneter Stelle bereitwilligst ertheilt. Groß-Linden, am 2. März 1885. Großh. Ortsgericht Groß-Linden. Leun. 1493 I Holzdersteigerung. Die aus den 4. b. M. in den Nr. 52 und 53 dss. Bl. annoncirte Holzversteigerung im Bettenhausener Mark- und Gemeindewald konnte wegen ungünstiger Witterung nicht abgehalten werden und soll nun Montag den Iv. d. M. abgehalten werden. Bettenhausen, den 5. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. 1612________Rücket.____________ B^ennholz- Berfteigeruug. Brcrmhslz-Vcrsteigcrung in der Großherzoglichen Obersörsterei Schiffenberg. DonnerStaa den 19. d. M. soll in dem Saale zu Schisfeo- bera von Morgens 10 Uhr an aus den Abthelluugen: „Hasenkopf, Krrsch- berg Tempel, Schinderskopf und Günthersgrab" bas nachverzeichnete Brennholz versteigert werden: Flaschenbier. Dortmunder Actiendier aus dem hiesigen „Wiener Hof" pr. Flasche 2o Aschaffenburger- und Textor-Bier billiast in vorzllgl. Qualitäten empfiehlt Carl Schulze II., 1352 Neuen Bäue 17.______ dnen Mordanfall au6 W S'äsm SSÄS • 'SÄ:.... SiÄg lliknstn • - Qfjttitppt beä MS, nbatb, btt ß- lagen allS gbB .hehIiL verletzten ^ M L«° «” Ä=i ligtlieftrt. Oy l b|eN . selbst wenn e . sedr. juttetrf « L GÄ-N«' ,;: i» pr, S.50, E/B L''-r 12— ■ f d. # -"'L-i Ml hrffl *J»‘ versteigert werden: 65,5 Rrn. Buchen-Scheitholz, 2 „ Eichen-Scheitholz, 186 „ Eichen-Prügelholz, 5570 Eichen-Reisig, 9500 Durchforstungswellen, 32 Schichthaufen, zu Bohnenstangen geeignet. Lich, den 5. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Lich. Walz.________1581 Hostoerfleigerung in der Obersörsterei Krofdorf. Montag den 16. März, 9 Uhr, zu Krofdorf bei Wirth Kahlert, Schutzbezirk Salzböden, Distr. Hirschsprung 70, , Buchen r 12 ausgesuchte Nutzstämme mit 28,10 fm k. I., 6 rm Klafter Nutzholz (Felgen), 590 rm Scheit,, 42 rm Knüppel, 2 rm Späne, 494 rm Reiser. Krofdorf, den 8. März 1885. 1686 Müller, König!. Oberförster. "7$littrood) den 11. Mr?, Nachmittags 2 Uhr, I sollen vor der Werkstätte des ver- I storbenen Schreinermeisters Philipp Kreiling, auf der Bach, eine Parthie Werkholz und Abfälle, sowie Schreinerwerkzeug öffentlich meistbietend I versteigert werden. 1701 Mittwoch den 11. d. Mts., I Nachmittags 2 Uhr, werden in der F l e t t' fchen Hofraithe dahier Sopha's, Kommoden, Kleiderschränke, 1 Waschtisch. 1 Küchenschrank mitGlas- anfsatz, 1 Stoßkarren u. 1 Zugpferd gegen Baarzahlung versteigert. Scheiter Knüppel Reisig Stöcke rm rm 100 Wellen rm 99 67 95 205 69 92 67 193 2 6 — — 173 374 129 178 — 18 — so. im großen Saal des Gymnasiums 1697 Dank. betreff« (FeLfeNkMer.) 1681 1687 ’i. MeckMirbkin 1672 empfiehlt 1698 wieder frisch eingetroffen. Carl Petri. Carl Berg zu vermieden. Die Beerdigung findet Donnerstag den 12. l. M., Nach- 1706 mittags 5 Uhr, statt. 1693 versendet gratis und franco Stödaction: A- S'cheyda. — Druck und Verlag der Brühl'fchen Druckerei (Fr. Ehr. Ptetsch) tu Gießen, MM i p Amerikanlsche Landkarten Aechter Emmenthaler Schweizerkäse Heute entschlief nach langem, schweren: Leiden im Alter von 69 Jahren unser unvergeßlicher Gatte, Vater, Schwiegervater und Großvater, der Friedrich Georg, Seltersweg. und in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Dies thellnehmenden Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige zur Nachricht. Gießen, den 9. März 1885. Grossherzogliche Rechnungsrath ugust Reuning. Die trauernden Hinterbliebenen: Magdalene Renning, geb. Ireymann Emilie Burger, geb. Kenning. PH. Burger, Kechnnngsrath. Bekanntm Ar MMdii, Khmlj neunten, ton i faßen. Her Unterricht i Er wirb bimf) eine reic lii dein zu diesem Zweck mnlagen und Aumschul Pnd baldmöglichst, jpiüe mann hier, einzmeichei Friedberg, Eintrsttskarten ä 1 JL in der Ferber'schen Buchhandlung und der Nudolp huschen Musikalienhandlung. Der Vorstand Das nachsteh^ Bon heute tut ift mein Soul wieder zu jeder Tageszeit geöffnet. Lews Lenzj JliltouuitfllV. ß Luden Seltersweg 25 ist wegen Geschäftsverlegung uoni 1. April Js. ab zu vermiethen. Otto Schaaf. 958 Ein Laden in bester Lage der Stadt ist zu vermiethen. Näheres in der Exped- d- Bl. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 9. März 1885. Die Beerdigung findet Mittwoch den 11. d. M-, Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause (Grünberger Straße 6) aus statt- KuMgenmbkschule, Irankfurt a. M. Vorschule mit Abend- und Conntagscursus in drei Abteilungen. Fachschule, umfassend: 11 Fachklasse für Schreiner, Schlosser und verwandte Fächer. Director Lutluner. 2) Facbklc.sse für Maler, Lithographen rc. Maler Widmann. 3) Fachklasfe für Bildhauer, Modelleure rc. Bildbauer Kloucek. 4) Fachklasse für Ciseleure, Gold- und Silberschmiede rc. Bildhauer Wldemann- Zweck der Fachichule: jllngen Kunsthandwerkern nach ganzer oder theilweiser Absolvirung ihrer Lehrzeit Gelegenheit zu einer höheren künstlerischen Ausbildung in ihrem speciellen Beruf zu geben. „ ( Schulgeld der Vorschule: Sonntag 6 ,M. Abends 12 -A pro Jahr- Schulgeld der Fachschule: 75 A pro Jahr, in drei Raten zahlbar. Der Beginn des Somnnrsemesters 22. April. Schulstatut und Lehrpläne beim Unterzeichneten, Neue Mainzcrstraße 35. 1618 Frankfurt a. M , 20. Februar 1885. Der Director: I^utäwmer. Zlice-Verein. Letzter Vortrog: „Richurd Woguer" von dem Herrn Directar des Realgymnasiums Dr. Noduagel Freitag den 13. März 1885, A'oends 7 XJhr, 1702 Die trauernden Hinterbliebenen. 1545 Möblirtes Zinimer mit Cabinet zu^ vermiethen. E. Plank, Marktplatz. 1542 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ed. Noll, Neustadt. Oewtselier* Schulverein. Generalversammlung am Mittwoch den !!♦ März 1885, Abends 7 Ahr, im Cafe Ebel. Berichterstattung. Nechmrngsablage. Vorstandsmahl. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige hierdurch die schmerzliche Mit- theilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe gute Gatttn, Mutter und Schwiegermutter Frau Mari® Wilken gestern Abend 11 Uhr von ihrem langen schweren Leiden zu erlösen Aus AM eventuell m welchem 1 * 3 * * * * * * * * * Bezug aus ben Verte lurmburgisÄen IW äue Quantität bersel seststche, batz borkige dch die beNeitigen Der Reichsk entspricht, und hat de Zustizbepackmenls tlji Wir fmb mit Beschlagnahme von am und eine Quantität dei Lehrling mit den nöthigen Vorkenntnissen für ein Detail- rr. Engrosgeschäft hier gesucht. 1544 Selbstgeschriebene Offerten unter B. durch die Exped. d. BlatteS. 1641 Von heute an wohne Caplan eigasse. Wwe. Sturm, Leichenfrau. Wermischle Anzeigen. 1683] Tüchtige Mädchen für Küche und Hausarbeiten finden gute Stellen durch Frau Hüttenberger, Westanlage 15. Darmstadt, 8. ®W D.« iöfantwi bttuffend die ( Offenbach, durch Weber, lautet- die Intelpt N°g-! 11 ob die flehe, doit dersklben i lUnfien i ’M'» ‘ife*' »ft «SÄ fr Ruberen Leiben 13 SKK SsÄA Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem Verluste unseres theuren Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders und Onkels Herrn Wilh= Hagel sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen unseren innigsten Theodor Reiner, Hamburg, Klosterthor 5. Den Empfang der neuesten Fayons Damrn- nnd Kinderstrohhüte für die Sommersaison beehre ich mich er- gebenst anzuzeigen. Strohbüte zum Waschen, Färben und Modernisiren nach neuesten Mustern werden fernerhin in tadelloser Herstellung für 60—80 Pfg. besorgt. 1703 Albert Behrend, Marktstr.- u. Neustadt-Ecke. Weidig$s Hardt. Von heute ab hell- und dunkelfarbiges Klosterbräu in ausgezeichneter Qualität aus der Brauerei des Herrn Ant. Klostcrmaun hier im Zapf.__1692 Ein röthlicb-gelber kleiner Pinscher- Hund mit röthlich-grauem Kopf (trägt schmales Lederhalsband mit Marke) ist seit Sonntag abhanden gekommen. Demjenigen, der über den Verbleib desselben sichere Nachricht geben kann, wird eine Belohnung zugesichert. 1707_____________L. Petri II., Gießen. 1699 Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht von Verwalter Rehrneyer, Seltersweg 11. 839 Ein Familienlogis mit 5 Zimmern und Zubehör bis 1. Mai zu vermiethen. Philipp Bauer !l, Bahnhofstr. 57. 1302] Lo^is, 3—4 Zimmer, zu t)er= miethen. Näheres in der Exped. d. Bl- 1425 Zwei gut möblirte Zimmer bis 1. Aprll ztt^vermitthelv Wallthorstr. 59 1486 Ein möbl- Zimmer sofort zu ver- miethen. Westanlage 15 I. 1498 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen. Schützenstraße 19. 15u2 Ein Familienlogis zu vermiethen. Kaplansgasse 18- 1552 Ein kleines Familienlogis zu uer: miethen. H. Roth, Lömengasse 24. 1643 Ein Lagerraum pr. 1. April 955 Einen Lehrling sucht _________Georg Böger, Mechaniker. 1696 Ein Schreinergeselle gesucht. Näheres durch die Exped. d. Bl. 1685 Ein Realschüler sucht nach Ostern Kost und Logis bei anständiger Familie. Näheres wird erbeten unter W. D. bei der Exped. d. Bl- Wermiethungen. 1684 Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. Ostanlage 9. 1709 Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer, auf Verlangen mit 2 oder 3 Betten, mit oder ohne Pension, sehr billig sofort zu vermiethen. Bahnhofstraßt_7 1700 Freund!. Mansarden - Logis per 15. Juni au eine ruhige Familie zu vermiethen. gLndW. Kohlermann, Bleichstraße 12. 1562 Ein Zimmer zu vermiethen. Georg Unverzagt, Kaplansgasse.5. 1434 1 Logis: 2 Stuben, Küche, Kammer rc. zu vermiethen. Weitergabe 8, 2 St. 1495 Der 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, ist zu vermiethen. Grünberge rstraße 12. Ludwigsplatz 5 3. Stock, 6 schöne Zimmer, Veranda, Badezimmer, 2 Mansarden rc., alle Bequemlichkeit, schöner Garten, pr. 1. 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Logis erhalten Ludwigsplatz 4, parterre. 1593 Auf Ostern oder auch früher wird ein in Küche und Hausarbeit gi-ündlich erfahrenes Mädchen zu miethen gesucht. Frankfurter Straße 36, Vorderhaus patt "Lehrmädchen iverden in ein hiesiges Putzgeschäst gesucht. 954 Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 1629 Einen Lehrling sucht E. Euler, Schmiedemeister.