s Samstag den 10. Januar 18SÖ Güßen« Anzeiger Auüs- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Abnahme bet Montag». eit« t Gchulfiraße 7. •reif vierteljährlich 2 Wart 20 Pf mit Bring« Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark M) Amtlicher Hheil. Betreffend: Legittmationikarten für Handlungsr-isend-. Bekanntmachung. Wir sehen uus^veranlaßt, 'Itachstehendes zur allgemeinen Kenntniß der Interessenten zu bringen Ministerium, vorzulegen. Dr. Boekmann. Großherzoglichee Gießen. Dr. Boekmann. 1) Nach § 44a der Gewerbeordnung bedürfen inländische Kaufleute und Handlungsreisende, welche in Gemäßheit des $ 44, Absatz 1 u. 2 oer Gewerbe-Ordnung Waarenbestellungen aussuchen oder Waaren ausraufen, einer Legitimationskarte, welche aus den Antrag des Inhabers des stehenden Gewerbebetriebs von der für dessen NiederlapungSort zuständigen Verwaltungsbehörde für die Dauer des Kalenderjahres und den Umfang des Reichs ausgestellt wird- rr ,ri . . Neben diesen durch die erwähnte Gesetzesvorschrist emgeftchrten Vegi* Formularien. Wir bemerken schließlich, daß die fraglichen LegMmaiwnskarten «nein Aursertigungsstempel von 90 Pfennig unterliegen und machen daraus aufmerksam, daß die unter 2) ermähnten Gewerbelegltima wnskarten nur aus ausdrückliches Verlangen ausgestellt werden, da sich ft.r 'nlandlfch- Kaufleute und Handlungsreisende regelmäßig die aus Grund des 44a der Gewerbeordnung auszugebenden Legitimationskarten (pos. 1) genügend erweisen dürsten. timationskarten gelangen 2) die bisherigen in den Zollvereins- und Handelsverträgen vorgesehenen Gewerbe-Legitimationskarten auch fernerhin zur Aus- qabe und berechtigen den Inhaber zum Aufsuchen von Waarenbeflellungen ic. nicht nur innerhalb d-s Deutschen Reichs, sondern innerhalb des ganzen er Goldfelder ad- bung bet Dm« rkeht ist brihllb Nsinb-ha-Sw' igm ernannt an» j(n SuieauS b« Irogramm b'!i® stenErwa'MM tuen y** wenn e« 6* a6 »eetb»’“1?. °eunbe 8» tfS?8 »MlLbd» iä5>* heS Derfloffenen Jahre« bescheerte dner Familie hierseldst ein muntere« Zwillingspaar, im RrD'Hir.fl?paar und gerade noch boju am IahreSschluh ist wohl schon an unb für fid» ein selt ner Fall DaS Merkwürdige aber bet der Cache ist, daß baS hiesige CtanbeScmt bereue im Februar beffelben Jahre« tn seine Register btt Geburt von Triflinam in ein unb berfelbm Familie ernzutragen hatte. — Heute Morgen ertönte ba« Xtunflanol be« hirstgen Tbü.mer- In der .Hoffnung^ stanb ba« LiboriuS'sche aob6 tn Stammen; auch noch zwei Nachbargedäube mürben von ber FeuerSbrunst er« griffen. Bei gön-lichtr Windstille gelang e« tnbcß unterer gut geschulten Feuerwehr, be« Elementes Herr gu werben. (LgSpst.) Gingejandt. Gieße«, 7. Januar. Hochgeehrter Herr Rebactem! ES ist zwar nicht Sitte, daß der Schauspieler auf eine Kritik eine Replik folgen läßt. Dennoch würben Sie mich sehr verbinden, wenn Sie diese Zeilen al« »Ein» gefeit f m Ihr geschützte« Blatt ausmhmen würden. B Ich weiß wohl, daß eS für einen jungen Schauspieler, ber eine nur kurze Rübnenprcr « hinter sich hat, eine Riesenaufgabe ist. an eine Verkörperung beS .Fausts m gehen. Ob ich nun - wie Ihr ^schätztet: Recensent bemerkt - im Anfänge ba« Mtitiße getrosten habe oder n'cht, muß ich ber individuellen Auffassung jede« einzelnen RuschauerS üoerlasten- _ _ , .__ Verwahren muß ich mich dagegen gegen den «orwurf ich wäre in einen -nichtssagenden" Conversat or.Ston verfallei. M.in ehrliches Streben, eine Gestalt wahr lebensvoll zu oerkö pern, führt mich dahin, ste möglichst realistisch zu halten, unb aerobe Gestalten, bei benen, wie im vorliegenben Falle, bte Idee, ble ste persont. fldren sollen bte LharakterZeichnung oerbuntclt, müffen möglichst einfach ohne »atbet'sche Dtclamalton - die allerbingS den Zuschauer viel leichter blmbet — gehalten werben Von biesem, von Rötscher ausgestellten Principe b n ich bei ber Anlage ber Rolle auSgegangen. ES ist allerbingS viel leichter, ben Faust zu beclamtren al« tbn nilr, Nachficht be« Publikum« eingerechnet, gelungen ist ober nicht, mögen Ärltf unb Zuschauer beurtheilen, eine« aber kann mir Niemanb absprechen — mdn ehrliches Streben _ , .. Genehmigen Sie ble Versicherung meiner vorzüglichsten Hochachtung Ihr ergebener Alfred Halm. Unser Referent bemerkt zu Vorstehendem: Gieße«, 7. Januar. Herr Halm versichert un3, daß er mH redl'chem Streben an die Ausgabe de« Faust gegangen ist. Ich glaube diesem AuSspruch gerne und bade noch nie an seinem Fleiß gezweifelt; roo« nützen ober Streben unb Fleiß, wenn theil« durch Jugend, theil« durch zu schnelle E nstudirung bte richtige Austastung fehlt Herr H. hat meine Kritik total mißverstanden, benn ein beclamtrenber Faust ist mir noch mehr zuwider, al« de tm ConversalionSton redender Den Mittelweg einhalten he'ßt bei dieser Partie bei Charakter zeichnen, daS Feuer der Liebe nicht zu jugendlich, sondern echt männlich und vor allen Dingen nicht diese« Herabfallen zu einem LustspielconversattonSton, ben ich tn meiner Kritik alS nichtSsagenb bezeichnete. daS hot Rötscher tn seinem aufgestellte« Principe, auf welches sich Herr H. beruft, nicht gewollt. Ich weiß recht gut, wo« e« heißt, einen Faust richtig barzustellen unb kann meine Urtheile vollständig vertrete« unb ich glaube auch, daß Herr Halm noch vieles an seinem Faust verbessern unb meine gutgemeinte Rüge beherzigen wirb. —e— Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Soangelische Gemeinde. Gottesdienst. 1. Sonntag nach Epiphanias, 11- Januar. Landes-Missionsseft. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dingcldey. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Heidenmission Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Montag, den 12. Januar, Abends 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Apostelgesch. Kap. 24. Pfarrer Dr. Naumann. Am Sonntag den 18. Januar, wird Beichte und Abendmahl im Abend» gottesdienst gehalten werden. Die für die Armen unserer Gemeinde erhobene Kirchenkollekte betrug am 2. Wcihnachtsfeiertag 51 JL 15 H, und am Neujahrstage 16 JL 60 Für den Kirchenbaufonds gingen im Oktober, November u. Dezember 1884 aus den Opferbüchsen in ber Kirche weiter ein: 30 46 H. Gesammtbetrag jetzt 6087 JL 43 vY Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 11. bis 17. Januar besorgt Pfarrer Dingeldey. Gottesdienst in der Aynagoge. Freitag Abend 4,s Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 515 Uhr- GbtthkWe Eisenbahnen. Vom 10. d- Mts. ab treten birecte Frachtsätze des Spezial-Tarifs l. bezw. A2 jwischen Stockheim und Altshausen, Böblingen, Heilbronn und Stuttgart in Kraft. Nähere Auskunft ertheilen die genannten Stationen. _ 229 Gießen, den 7. Januar 1885. Grotzherzogliche Direktion. Koxkursvcrfahrcn. lieber das Vennögen des Gast- hosbesitzers Wilhelm Tvenzel im Garten zu Gießen wird heute am achten Januar 1885, Vormittags neun Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Bankvorsteher von Jungenfeld zu Gießen wird zum provisorischen Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 7. Februar 1885 bei den: Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfasiung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerauö- schuffeS und eintretenden Falls über die in §120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände auf Freitag den 6. Februar 1885, Vormittags 9 Uhr und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Montag den 16. Februar 1885, Vormittags 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. willen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur KonkurSmasie etwas schllldig sind, wird ausgegeben, nichts an den Getneinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 7. Februar 1885 Anzeige zu machen. Auf Antrag Gemeinschuldners soll nach dem Prüfungstermine auch über Vergleichspropositionen verhandelt werden. Gießen, den 8. Januar 1885. Das Großherzogliche Amtsgericht, gez.: Müller. Veröffentlicht: Neidhart, 227 Gerichtsschreiber. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. In dem Konkurse über das Vermögen des Gasthofbesitzers Wilhelm Wenzel tm Garten zu Gießen wird zur Beschlußfassung über die in § 120 der K.-O. vorgesehenen Angelegenheiten Termin für die erste Gläubigerversammlung ausgeschrieben auf Montag d. IS. Januar 1885, Vormittags 9 Uhr. Gießen, den 8. Januar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. gez.: Müller. Veröffentlicht: N e i d h a r 1, 228 Gerichtsschreiber. Submission. Die zur Restaurirung der Kirche zuAlten-Buseck erforderlichen Arbeiten sollen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden: veranschl. zu 1. Planirarbeiten 55,— JL 2. Maurerarbeiten 393,— „ 3. Zimmerarbeiten 126,50 „ 4. Schlofferarbeiten 126,50 „ 5. Dachdeckerarbeiten 400,— „ 6. Schreinerarbeiten 1776,40 „ 7. Glaserarbetten 36,80 „ 8. Weißbinderarbeiten 743,30 „ Zeichnungen, Voranschlag und Bedingungen sind aus der dortigen Pfarrei einzusehen, woselbst auch die Offerten verschlossen mit entsprechender Aufschrift bis zum 20. Januar, Rach- nnttags 2 Uhr, einzureichen sind. Die Eröffnung findet sodann auf dem dortigen Gemeindehause statt. Im Auftrage des evangel. Kirchenvorstandes zu Alten-Buseck Gießen, am 8. Januar 1885. Senßfelder, 221 Bez-Bauausseher. Samstag den 10. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in ber Bramm'fchen Hofraithe (Neustadt) dahier werden gegen Baarzahlung versteigert : 1 Garnitur Polstermöbel, einige Kommoden, Spiegel, 1 Regulateur, sodann 4 Mille Cigarren, ein Kleiderschrank, 2 Küchenschränke, 1 Sopho rc. Gießen, den T. Januar 1885. Engel, 202 Gr. Gerichtsvollzieher. 205 Frische süße Butter, das Pfund 80 Pfennige. Neustadt 51. Bekanntmachung. Zum Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts wurden heute folgende Einträge vollzogen: 1. Georg Schuchard dahier ist am 1. d. Mts. in das von seinem Bruder Wilhelm Schuchard daselbst unter der Firma W. Schuchard betrieben werdende Geschäft als Theilhaber eingetreten ; beide Inhaber, aus welche Activen und Passiven des Geschäfts übergegangen, führen dasselbe vom 1. d. Mts. ab in offener Handelsgesellschaft unter der seitherigen Firma fort. Der Ehefrau des Wilhelm Schuchard, Charlotte, geb. Wörner, ist Prokura verliehen. 2. Das von dem verstorbenen Siegmund Bock dahier unter der Firma S. Bock dc Cie. betriebene Fabrikgeschäft ist von der Wittwe des Inhabers mit allen Activen und Passiven übernommen worden ; ihren Söhnen Gustav und Alfred Bock hat sie Prokura ertheilt; 3. Das von der Wittwe des Wilhelm Zurbuch dahier unter der Firma Wllhelm Zurbuch betriebene Handels- und Fabrikge- schäst ist auf die Söhne Wilhelm und Adolf Zurbuch dahier, und zwar mit Rückwirkung vom 1. October 1884 an mit allen Activen und Passiven dergestalt übergegangen, daß das Geschäft von da ab von Wilhelm und Adolf Zurbuch in offener Handelsgesellschaft unter ver- statteter Beibehaltung der bisherigen Firma weiter betrieben wird. 4. Die Firma Georg Kahn dahier wurde gelöscht. Gießen, den 6. Januar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Müller. 213 Montug den 12. Januar, Nachmittags 2 Uhr, 232 werben Restauration Schneider, Seltersweg 35, Eingang Nebengäßchen, 2. Stock, eine Parthie sehr guter feiner Herren- kleider als Winterüberzieher, Röcke, Hosen, Westen, Unterkleider, sowie Hemden, Strümpfe, Stiefel, Reisedecken, Reise- und Handkoffer u. dgl. versteigert. F. Hofmann, Ortsgerichtsmann. In der Privatklagesache des Heinrich Kreiling III. von Wiefeck — vertreten durch Herrn R.-A. Hirschhorn — Privatklägers gegen den Philipp Kolb II. daselbst — vertreten durch Herrn R-A. Dr. Dittmar — Angeklagten wegen Beleidigung, hat das Gr. Schöffengericht zu Gießen am 22. December 1884 für Recht erkannt: I. Angeklagter wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von fünfundzwanzig Mark eventuell fünf Tagen Gefängniß und in die Kosten, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen noth- wendigen Auslagen verurtheilt. II. Dem Privatkläger wird die Be- fugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils innerhalb 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an gerechnet, aus Kosten des Angeklagten im „Gießener Anzeiger" zu veröffentlichen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 2. Januar 1885. Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 230 Holzversteigerung in der Bbersörsterei Brandoderndors. Montag den 19. Januar 1883, Vormittags 10 Uhr, werden in dem fiscalischen Wald- districte Sankhardsheck 48d i Allwiese) des Schutzbezirks Grävenwiesbach unweit Hasselborn versteigert: 432 Fichtenftämme von 200 im (darunter Stämme von 1,5 im und 27 m Länge), 442 Stangen I.—Hl. Cl. Brandoderndors, 6. Januar 1885. Der Königliche Oberförster Bender. 249 Eine Parthie trockene Speichen und Felgen sind preiswürdig ab-«- geben bei Caspar Jung, I 169 Kleinlinden. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Samstag den 10. Januar 1885, Dienstag „ 13. „ „ Ä^tttwoch M 14. tt if Donnerstag „ 15. „ „ Samstag „ 17. „ « Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu le- ßitimiren. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 27. November 1884. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. ________Kehr.__ Holz-Versteigerung in der Königl. Oberförsterei Strupbach. (Förster S e i b e l zu Wilsbach.) Montag den 26. Januar er. sollen am Thalberg öffentlich versteigert werden: 136 Stück meist schwere Erchen- Stämme von 2 bis 10 m Länge und 20 bis 88 cm Durchmesser mit 113,39 fm, 9 Stück Nadelholz - Stämme von 4,8 bis 8,4 m Länge und 21 bis 33 cm Durchmesser mit 2,66 fm, 66 rm Eichen-Nutzbolz-Knüppel — zu Grubenholz geeignet. 18 „ Nadelholz-Nutzholz-Knüppel — zu Grubenholz geeignet. 109 „ Eichen-Scheite, 77 „ „ -Knüppel, 38,50 Hdt. Eichen-Neiserwellen 3. El. 37,5 rm Buchen-Scheite, 4 11 „ „ -Knüppel, 60,50 Hdt. „ -Neiserwellen 3. Cl-, 4 rm Weichholz-Knüppel, 14 „ Nadelholz-Scheite, 85 „ „ -Knüppel und 6,25 Hdt. „ -Neiserwellen 3. El. Zusammenkunst: Vormittags 9V2 Uhr im Hohschlage, District Nr. 45, am RoAacher Pfad. Forsthaus Strupbach, den 6. Januar 1885. Der Königliche Oberförster: 239 Baumann. Versteigerung. Es werden öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: I. Montag den 12. d. Mts., Morgens 8 Uhr auf dem Bahnhof zu Groß-Buseck ca. 20 Meter Buchen-Brennholz — Schwarten — II. An demselben Tage, Morgens 11 Uhr, zu Grube Rabenau in der Gemarkung Geilshausen ca- 125 Meter Rollbahngeleise mit Weichenplatten und Kreuzungen — Gefähre, Kübel, Leitern, 5 Förderwagen, ca. 600 Ctr. Eisensteine, 2 Sätze Grubenholz. in. Mittwoch den 14. Januar 1885, Vormittags 11 Uhr, auf der Eisensteingrube Stangenrod bei Grünberg einige Hundert Centner Eisensteine, 1 Brückenwaage, 1 zweiräderiger Holzkarren, 1 Feldschmiede, Haspelgefähr, Seile und Leitern, 1 Lokomobile mit Treibriemen und Brctterhaus, 1 Waschtrommel, 1 Transmission mit G Riemenscheiben und 2 Wellen, 1 Dampfpumpe, 1 Maschinenförderung mit Drahtseil, 1 größere Parthie Rollbahngeleise, 36 Stück Förderwagen und sonstige zum Bergbaubetrieb gehörige Gegenstände. Gießen, den 8. Januar 1885. Bühner, 246 Großh. Gerichtsvollzieher. 247 Gefunden ein goldenes Armband. Abzuholen Bahnhofsstr. Nr. 9 bei August Werner. Damnos. Ausverkauf. ymnir.os. Meinen Dorrath von Pianinos der rerrommirtesten Firmen verkaufe unterm Fabrikpreis bei fünfjähriger Garantie. , w 29 C. Stückrath, Möbelfabrik. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein Lager in 22a W eisswaaren sowie sämmtlichen Ausstattungsartikeln bedeutend vergrößert habe, und führe hierin nur anerkannt solide Fabrikate, für welche, bei billigst gestellten Preisen, vollständige Garantie übernehme. S. Weimersheim Nachfolger. Central-Kranken-und Begräbnisskasse für Frauen (E.H.). Sonntag den 11. d. M., Abends 8 Uhr: Generalversammlung in der Restanration Schneider, Seltersweg (Eingang links, 1 Tr. hoch >. Tagesordnung: Abrechnung. 241 Auch finden Aufnahmen neuer Mitglieder statt. Dar Vorstsnct. Wer zweckmäßig annoneiren will, d. h. seine Anzeigen in effectvoller Form durch die für den jeweiligen Zweck erfolgreichsten Blätter zu verbreiten beabstchtigt, wende sich an die allgemein bekannte, leistungsfähige Annoncen-Expedition von Rudolf Messe, Rotzmarkt 3. Frankfurt a. M., Rotzmarkt 3. (Vertreter in Gießen: Heinrich Wallach.) 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Zeitungen d.Welt. // f Ä 158 Für ein hiesiges Flaschenbier- Geschäft wird ein solider und zuverlässiger Bursche als Kutscher gesucht Nur solche, welche sehr gute Zeugnisse haben, wollen sich bei der Exped. d. Bl. melden. I Guter Verdienst. 234 Personen aller Stände, gut accreditirt können ohne besonderen Zeitaufwand, ohne Eapital u. Rifico 2000- 3000 Mark auf reelle Art jährlich verdienen. Franco-Qfferte unter Angabe der gegenwärtigen Beschäftigung sub J. D. 6456 an Rudolf Mosse. Berlin SW 222 Ein Mädchen, welches eme Haushaltung selbstständig führen kann, wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 235 Ein gesetztes Frauenzimmer bei Kinder gesucht- Erwünscht, daß dieselbe mit weibl. Handarbeiten vertraut ist. , 237 Ein Mädchen für Küche und Haus gesucht.Celtersweg 245 Ein braves Mädchen für Küche und Hausarbeit auf sofort gesucht vou Frau Darlington, Südanlage 22. AeikgeSotenes. Aeckte Frankl. Würstchen frisch eingetroffen bei 248 L Kalkhof Wollwaaren als: Tücher, Caprrtzen u. 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Katz im Darmstädter Haus. 70 Die Parterre-Wohnung in meinem Hause, bestehend aus 7 Zimmern mit Zubehör, ist, perl.April 1885 beziehbar, zu vermiethen. „ Katzenstein, Wilhelmftr Nr. L 64 Ein Logis von 3—4 Zimmern mit Gartenantheil zu vermiethen bei Just. Unverzagt, Steinstraße. 196 Gut möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Steinstraße 53. 72 Der 2. Stock zu vermiethen. Grünberger Straße 44. 212 Ein unmöblirtes Zimmer für eine einzelne Person zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl._________ 68 Ein gut möbl. Zimmer zu ver- miethen.____Mäusburg 15. 32 Der seither von Herrn Wolf Katz bewohnte Laden mit 8ogiS ist pr. 1. April 1885 anderweitig zu vermiethen. L. Textor, im Darmstädter Haus. Der Möller'sche Laden, Sonncnstr. 23, ist pr. 1. April zu vermiethen- Näheres bei L- Fuhr, Sonnenstraße 25. 244 Vermischte Anzeigen. 199 Einen tüchtigen Direktor auf so' fort sucht Gesangverein Germania Eliten2 Buseck. Näheres ertheilt Herr Gastwirt!) Wilhelm Körber daselost. Heute Samstag Abend Metzelsuppe im 243 Frankfurter Hof. Redaction: A- Schcyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr, Pietsch) in Gießen.