Rr« 156 Zweites Blatt Donnerstag den 9. Juli 1885 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 1885. unterziehen, werden hier- Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1885 statt find end en rubr. Prüfung zu durch aufgeförbert, ihre deßfallsigen Gesuche um Butafjimg bd OTdbung.bes^äWu^^b^f^ Prüfung •rei* vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. Erscheint ttOttch mit «RSnehme M Durch He Poft bezogen vierteljährlich Meldende im Großherzoglhu« stets die nähere Adresse ange- iem c. Großherzogliche Prüfungskommission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: fvi der unterzeichneten Commission einzureichen. ~ , r, c r , , A hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Specrellen das Folgende bemerkt. < , , , $ $ Ij das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüsungs-Cvmmiffion nur dann anzuormgen, wenn der sich Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. , . 2) Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr k^folgen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben fein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn geben wird. , r Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: lieber bie anfXrung'enSe an bie zu Prüfenden gestellt werben, gibt die Prüfungs-Orb. (Anl. 2 zur Ersatzes). - L Theil bet Wchr-Orb. rom 1£%rtÄ'SeSn8^’»le\T8Älta welchem die Prüfung stattfinbet, erfolgt event. weitere Bekanntmachung-, auf speeielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt, den 24. Juni 1885. b. EinwilliaüÄÄttest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung Übet dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen mährenb einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen. . s $ Zn diesem Attest^darf die Erklärung des Vaters oder Vormundes, daß er m der Lage fei, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein, ein Undescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist, 5) Indern 0Ä’¥!u6erbem aXben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch ober Griechisch) der sich « Jst^bereü/srüher tin Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereichl worben, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenheits- Gros. Gießen, 8. Juli. Die Liebe unb Treue eines Volkes für sein Herrscherhaus hat im gewöhnlichen ruhigen Verlause Der Dinge nur feiten Gelegenheit, sich m besonders hervotragenbet Weise zu betätigen. Ihr Vorhandensein läßt sich srersich nichtsdestoweniger aus vielen Anzeichen auch in solchen Zeitläuften heraussuhlen; allein der Stunde der Gefahr und ungewöhnlich tief in das Leben der Nation eingreifenden Ereigniffen blieb es vorbehalten, gleichsam mit einem Zauberschlage vor den Augen aller Welt die volle Stärke und Thatkraft dieser Anhänglichkeit zu offenbaren. Und dazu hat nicht nur das Volk in solchen geschichtlich denkwürdigen Zeiten die günstigste Gelegenheit, sondern auch der Herrscher vermag in ihnen durch die That zu beweisen, daß er sich eins fühlt mit seinem Volke und Freud' und Leid mit ihm theilt, indem derselbe in der Stunde einer schweren Prüfung, eines großen, öffentlichen Unglücks mit seiner Person in die Bresche tritt, um durch sein tapferes Beispiel die Verzagten zu trösten und die Entmuthigten aufzurichten. , , Wer erinnerte sich hierbei nicht unwillkürlich des Königs von Italien. Nicht nur das italienische Volk, sondern der ganze Welttheil jubelte diesem Monarchen zu, als er, von seinen Ministern begleitet, plötzlich in den Cholera- Spitälern Neapels erschien und dadurch die wahnsinnige Angst der Einwohner- Ichast bannte. Der Heldenmuth König Humbert's richtete den durch das -grenzenlose Elend schon gebrochenen Geist der Bevölkerung wieder auf und das „große Sterben" nahm von dem Augenblick des königlichen Besuches sichtlich ab. Und wer wird nicht gern diese grausenhaste, stundenlange Wanderung durch schier endlose Reihen von an der Cholera erkrankten und zumeist sterbenden Patienten dem aus dem Schlachtfelds bewiesenen Heroismus völlig ebenbürtig an die Seite stellen? Dem Könige Italiens trug solche schwere Pflichterfüllung den Namen eines „Vater des Vaterlandes" ein, sie erhob ihn mit einem Male zu gleich großartiger Popularität, wie der erste Herrscher des geeinigten Italiens, der König Victor Emanuel, sie sich im Herzen seines Volkes zu erwerben gewußt hatte. . Von demselben edlen Ehrgeiz war König Alfons von Spanien erfüllt, und es reift daher in ihm der feste Entschluß, das ruhmvolle Beispiel des Herrschers aus dem Hause Savoyen nachzuahmen. Furchtbar wüthet die verheerende Pest seit Kurzem m verschiedenen Provinzen der Pyrenäen-Halbinsel. War es da nicht die Pflicht des Regenten, sich in der Mitte seines leidenden, schwerbedrängten Volkes einzufinden? Jetzt oder nie war die günstigste Gelegenheit da, die vom Lande schon einmal verlaffene Dynastie der Burbonen wieder dem Herzen der spanischen Nation nahezubringen, sie mit neuen Wurzeln der Popularität zu befestigen. Allein nun bot Madrid der Welt das eigenthümliche Schauspiel, daß sich die Minister aus Gründen der Politik und der leidigen Staatsraison den bestgemeinten Absichten ihres Monarchen widersetzten. Sie erklärten es für die oberste Pflicht eines spanischen Herrschers, zuerst an sein kostbares Leben, sowie an die Erhaltung seiner Dynastie und dann erst an die Nation zu denken. Der Diaconijsen-Beruf. q>;ete sind berufen aber Wenige auserwählt!" Es seufzen heutzutage viele König Alfonso scheint seinen Ministern eingerebet zu haben, baß et in ben Augen bes Volkes nicht als Feigling gelten wolle unb trotz bet Gefährdung seiner Person bie von bet Cholera heimgesuchten Gegenden besuchen werbe. Dataushin gab Canovas seine Entlassung, unb bet spanische Herrscher that um des lieben Friedens willen, als ob er auf seinen Reiseplan verzichtete- Inzwischen traten auch in Madrid einige vereinzelte Cholerafalle em unb das Ministerium beeilte sich, ben Ausbruch bet Seuche in bet Hauptstadt officieU bekannt zu machen. Allein bie Gewissenhaftigkeit unb bie Ueberzeugung von bet Unumgänglichkeit unb dem Nutzen biefer Maßregel waren habet keines- wegs bie einzigen unb Hauptbeweggründe. Wenn bie Cholera auch in Madrid auftrat bann war ja nach Ansicht biefer Staatsmänner ber Ehre bes Königs genug gethan unb er hatte nicht nöthig, sich durch eine Reife nach ben großen Seuchenherben in persönliche Gefahr zu bringen. Die Mabtiber behaupteten mieberum von ihrem einteiligen unb beschränkten Standpunkte aus, das Ministerium habe durch feine osficielle Bekanntmachung Die Stadt muthwilliger Weite geschädigt. Die Lage gestaltete sich ernster, weil der Verkehr zu stocken drohte, der wohlhabendere Theil der Bevölkerung sich zur Flucht rüstete und die Volks- menge in lärmender Weise gegen die mißliebigen Lenker des Staates bem°n@elrabe in diesem äußerst kritischen Augenblicke schritt König Alfonso zur Ausführung seines längst gehegten Planes, der seinem Herzen und Vers ande gleich große Ehre machte. Er durchbrach nämlich alle Schranken der steilen spanischen Etikette, entfernte sich in aller Stille aus seinem Palaste unb begab sich in trüber Morgenstunde nach dem Bahnhofe, wo er w,e ein anderer Sterblicher ruhig sein Billet löste unb nach Aranjuez fuhr, wo bie Cholera schreckliche Opfer forderte. Als der Premier Canovas von dem entschlossenen und raschen Vorgehen des Königs erfuhr, gerieth er ganz außer sich, aber die Cortes krachen bei der Nachricht von dem schönen und edelmüthigen Zuge Alfonsos in brau- sende Hochrufe auf den König aus, und die Volksmaffen empfingen ihn bei der Rückkehr mit jubelnder Begeisterung. , Es ist immer ein erfreuliches Schauspiel, wenn /ln König durch rem menschliche Handlungsweise das Band mit seinem Volke fester knupst. In Spanien zumal, welches so tief zerrüttet, zerklüftet unb ”^ repub‘,fan'^en' socialen unb karlistischen Parteien zersressen ist, kann der Trägerber Rtone nicht genug bemüht sein, sich bie Siebe feines unglücklichen, vielgeprüften Landes zu gewinnen. Noch ist ber neu aufgerichtete Thron Alfonsos nicht so gefestet, als daß er der sichersten unb besten aller Stützen, ber Popularität, entbehren könnte, unb Nichts ist mehr geeignet, bas junge Komgthum tiefere Wurzel im Volke finben zu kaffen, als so leuchtenbe Züge tchonster Humanität., oder das erwählte Gewerbe bietet Versuchungen, denen sie sich nicht gewachsen fühlen und die ersehnte Ehe hängt nicht von ihnen allein ab. Wenn doch solche Mädchen, die sehr gut wissen, daß oie rechten Ehen im Himmel geschlossen werden, sich oster als bisher die /frage vorlegen wollten, ob sie nicht zum Diaconissen-Lerus geeignet seien! Viele sind berufen und auch zu der Hoffnung berechtigt, daß der Himmel sie auserwählen und durch den Diaconissen-Beruf zum wahren Frieden suhren werde. Es kann für tief angelegte weibliche Wesen, welchen der schönste Zweck ihres Daseins der Beruf als Gattin und Mutter, noch versagt ist, kaum eine schönere Lebensaufgabe geben, als die Betheiligung an der Krankenpflege, an der Kindererziehung und am Rettungsdienst. Wir hatten cs daher für eine Pflicht.der Prem, diesem Dienste das Wort zu reden und darauf aufmerksam zu machen, daß in diesem Berufe noch viele Arbeiterinnen aus allen Ständen gebraucht werden. Wir sind zu diesen Bemerkungen veranlaßt durch die Leeture des kürzlich erschienenen „einundvierzigsten Berichtes der evangelisch-lutherischen Diaconisien-Anftalt in Dresden vom 1. Januar bis 31. Deeembcr 1884". Der Bericht eröffnet einen Einblick in ein reiches schönes Arbeitsfeld an den Anstalten für Krankenpflege, für Kindererziehung und für Beherbergung, Bewahrung und Rettung, ^n erster Vinte steht das Dresdener Hospital des Diaconissen-Viutterhauses, welches tm letzten Jahre 1372 Kranke, nämlich 594 medieinische, 584 chirurgische und 194 Augenkranke mit 33,283 Pflegetagen verpflegt hat. Daran reiht sich das Siechenhaus Bethesda in Riederlößnitz und die Diaeonissenstation in teigig. Zu den Anstalten für Kinder - erziehung und Pflege gehören das Louisensnft, welches Ende des wahres 1884 im Ganzen mit 77 Schülerinnen abschloß, das Kleinkinderlehrerinnenieminar mit 17 Schülerinnen am Jahresschlüsse, die Kleinkinderschule, welche am Jahresschlüsse von 60 Kindern besucht war, die Krippe, worin 1884 insgesammt 68 Kinder verpflegt worden sind. Endlich sind als Beherbergungs- und Rettungsanstalten zu erwähnen-, das Hospiz, worin im letzten Jahre 69 Damen, 3 Herren und 4 Kinder wohnten, die Dienstbotenschule, deren durchschnittliche Schülerinnenzahl 50 betrug, die Magdeherberge, welche im letzten Jahre 613 Mädchen beherbergte, das Magdalenenafvl in Riederloßnitz mit einem Bestand von 32 Zöglingen am Jahresschlüsse und das Vorasyl, durch welches 25 Zöglinge gingen. ,, ,, r. , = . £ Fragt man nun nach den Gehilfinnen an diesen zahlreichen Liebeswerken, so erfährt man aus dein Berichte, daß noch viel mehr gebraucht werden könnten. Die 4ahl der Diaeonissen hat sich im letzten Jahre von 146 auf 139 redueirt, außerdem zahlte die Anstalt noch 54 Beischwestern, 23 Probeschwestern, im Ganzen alfo 216 Schwestern und 1 Aspirantin. .... Mit Recht bittet daher die Dresdener Diaeonissen-Anstalt nicht nur um Geldmittel, sondern auch um lebendige Gaben, nämlich Schwestern. Eine darauf bezügliche Bitte war nach einem Berichte der neuesten „Bausteine, Nionatsblatt für innere Mission, Juni 1885" auch in dem Flugblatt enthalten, welches der Landes- verein für innere Mission gelegentlich der letzten Bußtagseolleete verbreitete. Wenige Tage, nachdem dies Blatt vertheilt war, erhielt die Dresdener Diaeonissen-Anstalt einen Brief von einem jungen Mädchen, das schrieb, sie habe das Blatt beim Ausgang aus der Kirche erhalten, habe die Stelle gelesen, daraus gesehen, daß man in der Diaeonissen-Anstalt Mangel an Schwestern habe und wolle nun gern als eine solche lebendige Gabe" kommen, wenn man sie aufnehmen wolle. Die Ehronik des Mutter- hauses Dresden bemerkt zu dieser erfreulichen Thatsache, daß man noch nie den Mangel an Schwestern so drückend empfunden habe als gerade jetzt, wo allenthalben für die weibliche Diaconie die Thüren sich aufthun und wo das Wachsthum der Anftalten eine Vermehrung der arbeitenden Schwestern fordert. Wohlan denn, mögen recht viele Mädchen, die sich berufen fühlen, euitreten in das schöne Arbeitsfeld der Diaeonissen! __________________________ Vermischtes. Darmstadt, 4. Juli. Die Gesammt-Forstfläche ipi Großherzogthnrn Hessen betrug im Jahre 1883 — 240,693 Heetar. Hiervon waren bestanden mit Eichenschälwald 23,581 Heelar, mit Weidenheegen 1498, mit sonstigem Stockausschlag ohne Ober- bäume 2118, mit Stockausschlag mit Cberbäumcn 2698, mit Eichen 15,938, Birken, Erlen, Aspen 1760, Buchen und sonstigem Laubholz 98,162, Kiefern 82,468, Lärchen 864, Fichten und Tannen 11,601 Heetar. Rach den Provinzen vertheilt sich die Forstfläche auf Starkenburg mit 127,458, Oberhessen 106,839 und Rheinhessen nut 6395 Veetar.^^ Geschäftsgeheimnisses^ Auf Veranlassung des Reichs- kanzleramteS werden im Augenblicke bei den Handelskammern Ermittelungen darüber nngcftelir, inwieweit eine Ergänzung des Strafgesetzbuchs in der Richtung ein Bedürf- nife sei, daß der Verrath von Geschäfts-, Berufs- und Gewerbegeheimnissen mit Strafe bedroht werde. Rach dem jetzigen Rechte Deutschlands ist wohl das Autorrecht des Schriftstellers und Eomponisteii, des Künstlers und Photographen, die Marte, das Muster und Modell, das Patent des Kaufmanns und Gewerbetreibenden strafrechtlich geschützt, dagegen ist das Geschäfts- und Fabrikationsgeheimnis; des Kaufmanns und Fabrikanten ohne den nothwendigen Schutz des Strafrichters, trotzdem auf der Bewahrung des Geheimnifses die ganze Existenz eines Geschäftes mitunter beruht. Wenn eine der in einem Fabrikationszweige angestellten Personen das Fabrttations- geheiinniß an ein Eoueurrenzunternehmen mittheilt, so ist der^schwer geschädigte Fabrikant lediglich in der Lage, sich im Wege des eivilrechtlichen Schadensersatzprocesses an den Verletzer des Geheimnisses zu halten, was in den meisten Fällen nur von theoretischer Bedeutung sein wird. Eine Strafe trifft denselben nicht. In der letzten Zeit sind Fälle dieser Art nicht ganz selten vorgekommen. Im Gebiete der thüringischen und rheinischen Industrie wurde die Staatsanwaltschaft angegangen, die strafrechtliche Verfolgung von Personen zu übernehmen, welche das Geschäftsgeheimniß ihres Chefs an ein ausländisches Eoueurrenzunternehmen verkauft hatten. Zn ihrem Bedauern mußte die Staatsanwaltschaft es ablehnen, diesem Ansinnen zu entsprechen, weil kein 1 , prakt o. Specialarzt für Haut-, Frauen - n. Ge- I )t* ( Tpn CP n schlechtskrankhelten (Syphili8>et. 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Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 118 unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Kern. Sonntag den 12. Juli: Morgens 6 Ubr: Tagesreveille. 7 Uhr: Choralmufit vom Rathhausthurm. Von 8 Uhr ab: Empsang der fremden Turner. Nachmittags 2 Uhr: Aufstellung des Festzuges an der Turnhalle in folgender Ordnung: 1) Eine Abtherlung Feuerwehr Lich. 2) Trommler-CorpS. 3) Musik-CorpS. 4) Stadt-Vorstand. 5) Festdamen. 6) Fest-Comite. 7) Preisgericht. 8) Die fremden Turnvereine, nach Bezirken geordnet: Erster Bezirk: Biedenkopf, Homberg a. d Ohm, Marburg, Neustadt; Zweiter „ Gießen, Grünberg, Haufen, Laubach, Lollar, Wetzlar, Wiefeck; Dritter „ Nidda, Ortenberg, Schotten; Vierter „ Alsfeld, Lauterbach, Schlitz; Fünfter „ Friedberg, Bad-Nauheim, Vilbel, Wolfersheim; Sechster „ Ansbach, Butzbach, Usingen. 9) Kriegerverein Lich. 10) Gesangverein Lich. 11) Turnverein Lich. 12) Eine Abtheilung Feuerwehr Lich. Nachmittags 2>/2 Uhr: Abmnrsch des Zuges nach dem Festplatz. Daselbst Absingen des Liedes „Herbei, herbei u. s w." Festrede, Ausstecken der Fahnen, Freiübungen, Freisturnen. SMK* Während desselben Concert. "389CL Abends: Bankett und Tanzbelustigung- Nach Beendigung des Preisgerichts: Preiswert heiliing. Montag den 13. Juli: Morgens 6 Uhr: Tagesreveille. Von S*/2 Uhr ab. Turnen der Musterriegen aus dem Festplatz. Während desielben Concert 2 Uhr Nachmittags: Ausstellung des Fcstsuges am Oberthor wie Tags zuvor. Zug durch die Stadt nach dem Festplatz Daselbst Kürturnen, Prcisvcrtheilung an die Musterriegcn, Concert, Tanz und Volksbelustigung. Familienkarten ä 2 M. berechtigen zum Eintritt für 4 Personen. (Nur bis Samstag den 11. Juli, Abends, lösbar. Gültig für die zwei Festtage.) Tageskarten ä Person 1 M., vorher gelöst 70 H. Karten für die zwei Festtage a Person M. 1,50, (dieselben bis zum Samstag den 11. Juli Abends gelöst nur JL 1,20). Karten zum einmaligen Eintritt 50 Schulkinder in Begleitung von älteren Personen haben freien Zutritt. Familien- und Einzelkarten sind zu haben bei den Herren Kaufleuten Heinrich Zimmer VII., Hermann Schmidt, Karl Chambre, Karl Heller. Das Eintrittsgeld zum Concert tn der Turnhalle am Abend des 11. Juli betrügt für 1 Person 20 Das Fest-Comrte. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der MerhMche Melkschast für -Jintim und Heilkunde zu Ziehen. Die Sommer-Generalversammlung findet am 12. Juli d. J. in Weilburg statt, und werden dazu die Mitglieder der Gesellschaft, sowie alle Freunde der Naturwissenschaften und ihre Damen geziemend ewgeladen. TaacSorduuna: Gemeinsame Abfahrt von G i e b en 8 Uhr 20 Min., Besichtigung des Schloßgartens und des Schlotes zu Weilburg, Sitzung 11 Uhr in der großen Aula des Gymnasiums, gemeinsames Mittagessen (2 «X), gemeinsamer Spaziergang. Listen zur Einzeichnung von Teilnehmern liegen bis Freitag, 10. Juni Mittags beim Hausverwalter in der Aula und bei dem Schuldiener des gymnasiums auf. Um zahlreiche Betheiligung wird gebeten. "2827]-~Laden mit Wohnung, gr. o. kl. zu vermiethen. Wetter gaste 5 U- 4712 Ein neueingerichteter Wermieipungen. 3331] Familienlogis: 3 Zimmer und Küche rc., zu vermiethen im Darmstädter £>ou3. 5004 Ein Familienlogi's zu vermiethen. Kaplansgasie 18. 3500] Logis, 3-4 Zimmer, pr. 1. gust zu oerunethen- I. Hetz, Teufelslustg. 4851 Der dritte Stock meines Hauses ist mit oder ohne Laden per 1- October anderweit zu vermiethen. __Oeora SchultheiS, Marktstr. 3. 4945 Ein Familienlogis pr. sofort zu vermiethen. Flügelsgasse 9- 4940 Der zweite Stock meines neu erbauten Hauses auf der Rodheimerstraße, best. aus 5 Zimmern, Küche u- Zubehör, ferner die Mansardenwohnung, 3 Zimmer, nebst Zubehör, pr. 1. August zu ocr- miethen. ^Etr^Haubach II 4848 In meinem Hause in der Neustadt ist der dritte Stock zu vermiethen. I. Bernhardt. 4839 Das seither von Hm. Gori Weiber bewohnte Logis in meinem Hause ist durch dessen demuächstigen Ueberzug in sein nein gebautes zu vermiethen. F. Hoffmann. 4395 Zwei ineinandergehende gut möb- lirte Zimmer zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 4166 Eine Wolmung, 6 Zimmer mit Zubehör u- Gartenantheil, zu oermlethen. ____________________ Bahnhofstraße 66. 3713] LogiS, neu hergerichtet, zll ver- miethen. Gaauoin, Gartenstr. 27, H. St- 3691 Ein möbl Zimmer mit Cabinct, eo. 2—3 möbl. Zimmer zu vermiethen. Ludwiqsftraße 14. 4385 !Der'seither von Frau Staatsanwalt Schober bewohnte dritte Stock meines Hauses, Südanlage 15, ist anderweit zu vermiethen und pr. l^October zu^beziehen. A. Matz. 4592] Logis, 6 Zimmer, Badezimmer, schöner Garten pr. sofort zu vermiethen. Carl Stohr I-, Ludwigsplatz 5. 4502 Ein freundliches Fcnnilicnlogis — Bel-Etage — von 6 geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör, pr. 1. October l. I. oder früher zu vermiethen. Bismarckstraße 14. ”3677 Zu vermiethen eine Wohnung, 3 Zimmer mit Kabinet und Zubehör. Helm, Bismarckstraße. 2719 Ein fr. möblirtes Zimmer, für 1—2 Schüler sehr geeignet, zu vermiethen- __Wettergassc 5, *1. St- 3038 Ein freundliches Logis von 4 Z. (2. St.) mit Zubehör und Gartenantheil, sowie ein Mansardenlogis, zusammen ober getrennt, pr. 1. Juli, event. auch früher, zu vermiethen. Näh. in der Exp. d- Bl. 3252] Logis, G Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Näh, in der Exp. d- Bl- 35> >8 Ein Familienlogis von 5 Zimmern zu vermiethen. Bahnhosstr. 57. 4266 Gut möblirtes Zimmer m- Cabiuet zu vermiethen. Marktstr. 9. 4633 Zwei möblirte Zimmer mit Pension zu vermiethen. Neustadt 31. 4632 Die Parterre - Wohnung meines Hauses ist per 1. August zu vermiethen- __Arnold Mueller. Z 2 L'öwengasse 2 ein möblirtes Zimmer zu vermiethen- 4817 Ein Logis im Vorderhaus zu vermiethen. Neuenweg 40. 4974 Schillerstraße 23 ist eine Wohnung mit allem Eomfort per October zu vermiethen. 4990 Ein anständiger Arbeiter kann -Logis erhalten. Kaplansgasie 23.^ 4979 Ein kl- möbl. 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