Donnerstag den 9. April 1888 Zweites Blatt srr 81 Erscheint tÄglidl mit Abnahme be8 MsnIagA. B*rt**t Schulstraße 7. «bl Politische Ueberfkcht. Gießen, 7. April. Der jühe Sturz del Ministeriums Ferry und besonders die denselben begleitenden Umstände, das Hervortreten der radikalen und chauvinistischen Elemente mit ihren schreierischen Phrasen geben uns zu ernsteren Bedenken Veranlassung. Was soll und kann irgend einen sesten Bestand, irgend eine dauernde Bürgschaft in der Lerwaltung und Gesetzgebung eines Landes gewähren, wenn ein Ministerium, wie das letzte Ministerium der französischen Republik, durch eine einzige Unglücksbotschaft aus Asien gestürzt werden konnte? Das Cabinet Ferry hatte für seine innere Verwaltung das Vertrauen der Parlaments-Majorität und der Bevölkerung; es hatte in seiner Wirthschasts- Politik die Zustimmung des ganzen Landes; es Halle mit seiner äußeren Politik für Frankreich eine starke, von ganz Europa geachtete Stellung und die trefflichsten Beziehungen zu allen Großmächten geschaffen; den Conflict mit China hatte das Parlament gekannt; es hatte selbst seinen schwerwiegenden Antheil an der Verantwortlichkeit, wenn die militärischen Streitkräste nicht in genügendem Maße aus den Kriegsschauplatz geschickt worden waren, und die Niederlagen des Generals Bri^re änderten nichts an den politischen Bürgschaften, welche die Politik Ferry's für den Frieden von Europa, für die gedeihliche Entwickelung Frankreichs zu bieten hatte. Und doch verläßt ungehört, unoertheidigt, danklos der Mann sein Amt, welcher bisher der Republik dre besten Dienste geleistet hat. Die Schlappe in Tongking ist kaum bedeutender, als eine jener vielen militärischen Mißerfolge, welche 'England während der letzten Jahre in Afrika erlitten hat. Indien erscheint oder erschien wenigstens gefährdet durch die Siege des Mahdi, und das englische Parlament ließ Gladstone, deffen auswärtige Politik lediglich eine Kette von Mißerfolgen darstellt, um seiner inneren volitischen Mission willen im Amte. Es ist trotzdem zu hoffen, daß ein neues französisches Ministerium die internationalen Beziehungen der Republik auf jener Basis belassen wird, aus welche Jules Ferry sie gestellt hat. Die Conffquenzen aber, welche die Hiobs- Botschaften des Generals Briöre in der Pariser Kammer gefunden haben, zeigen aus's Neue, daß der Chauvinismus der Boulevard-Demagogen die Politik dcs Landes beherrscht, und damit ist Europa allen seinen, Interessen des Friedens aus die Dircrelion der PopularitätS Helden der französischen Kammer angewiesen. Wenn ein Ministerium, welches bestimmt schien, auf Jahre hinaus die Politik Frankreichs zu machen, wegen des Unglücks in Langfon fallen mutzte, dann sind die wichtigsten Bürgschaften sür den europäischen Frieden, die moralischen nämlich, soweit Frankreich in Frage kommt, hinsälltg geworden. Alle Zusagen von heute können morgen durch irgend einen Spektakel aus dem Boulevard beseitigt werden und die flüchtige Volksgunst ist entscheidend geworden, sie hat sich an die Stelle eines abgeklärten, wohl erwogenen Uriheils, eines starken verläßlichen Willens gesetzt. Deshalb war es schwerlich eine Handlung politischer Klugheit, in einem kritischen Augenblicke, wie der gegenwärtige, wo rasches Han- dein so nöthig, thatsächlich ein Interregnum zu schaffen, welches die Verlegenheiten Frankreichs verzehnfacht, die Kraft und das Prestige des Landes nur %om Standpunkte des internationalen Friedens betrachtet wäre vielleicht die längere Zeit andauernde Lahmlegung Frankreichs gerade nicht als ein un- günstiges Moment anzusehen. Tritt aber der in Frankreich im Zuge bestndliche politische AuflösungSproceß in ein Stadium, welches die Aufrechterhaltung der jetzigen republikanischen Regierungsform nicht mehr gestatlet, io öffnet fic^an der Seine ein Krater von unberechenbaren Gefahren für das fociale Gleichg^ wicht unseres Continents, durch welchen die vulcanischen Massen der jetzt noch gebändigten socialistischen und revolutionären Fluth hervorbrechen und auch den inneren Frieden der übrigen Länder Europas ernstlich gefährden könnte. Der Sieg jener Schreier, welche die Verlegenheiten Frankreichs vermehren möchten, um zu Hause zur Abwechslung wieder einmal eine kleine Revolution herbeizu- suhren, würde aber aus inneren und äußeren Gründen und Ursachen nur die Chancen irgend einer monarchischen Restauration oorbereiten, zwar nicht unter einem der vorhandenen Prätendenten, die sich definitiv unmöglich gemacht haben, doch eventuell unter einer neuen, jetzt noch gänzlich unbekannten Person, einem siegreichen General beispielsweise, der nach Außen die Ehre Frankreichs, im Innern den Frieden retten würde. Der Radikalismus predigt gegenwärtig den Frieden um jeden Preis. Gerade dieses Preisgeben der heiligsten Gefühle der Franzosen muß jedoch für die Zukunft des Radikalismus verhängnißvoll werden. Frankreich wird sich aus der chinesischen Affaire, wenn auch unter großen Opfern, so doch jedenfalls herauswinden; allein Jenen, welche in diesen schweren Dogen der Politik der Demüthigung das Wort reden, wird es ihre gegenwärtige Haltung nicht verzeihen. Das neue Ministerium ist jedenfalls nur einen Neber- gang zu bilden bestimmt. Die Herrschaft wird schließlich m Frankreich Jenen msallen, die den tief verletzten Ehrgeiz der französischen Nation wieder befriedigen oder ein solches Resultat wenigstens in Aussicht stellen können. — So wird das Bedürsniß augenblicklicher Erfolge, die Sucht nach Volksgunst, die Unsicherheit der Stellung eine Politik der Abenteurer oder der Parvenüs zur Folge haben, und selbst Frankreich dürste nicht reich und stark genug fein, um eine solche Politik aus Dauer zu ertragen. In dieser Erscheinung liegt nicht nur eine Gefahr für Europa, sondern auch eine ernste Gefahr für die Republik. Armband Ü ßrftottum btx । ttttuifttr, L -r. 25,11 tjxlvM M imwbrneijttL- M Mckl hnstratzUl. nger'M-m, Viewer erhält di' RübsaW^ n», 760 (JOB ? 10. As •reif vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerk>> Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pj. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. (Fortsetzung.) Gegenüber der traditionellen Ergebenheit, die unter früheren preußisä»cn Ministerien Rußland gegenüber geherrscht hatte, erkannte der Lenker der deutschen Politik sehr wohl, daß die fteundschaftliche Neutralität des Czarenreiches nur auf der persönlichen Gesinnung Alexanders II. und feiner Partei ruhte und daß die Einigung mit dein österreichischen Kaiserstaate die nothwendigste und sicherste Gewähr für den ungestörten staatlichen Ausbau, für die Erhaltung des europäischen Friedens sein müsse. Schon am 14. April 1867 hatte es Bismarck in einer Depesche an den prerißi- schen Gesandten v. Werther in Wien ausgesprochen, es sei seit Wiederherstellung des Friedens stets der Wunsch der preußischen Negierung gewesen, das freundschaftliche Verhältnis zu Oesterreich zu gewinnen, welches den beiderseitigen Interessen und der beiderseitigen Vergangenheit entspreche. Aist demselben Wege fand Bismarck den Grafen Andrassy, von dem erzählt wird, er habe Napoleon 1867 die Versicherung gegeben, Ungarn werde nie gestalten, daß Oesterreich-Ungarn Deutschland den Krieg erkläre. Bismarck ivar natürlich sehr zufriedeil, als Andrassy an Beust's Stelle trat, und mit gewohnter Klarheit sprach er: „Unsere Beziehungen zu Oesterreich sind die der Gegenseitigkeit, voller Offenheit und die des gegenseitigen Vertrauens. Sticht blos von Monarchie zu Monarchie, nicht blos von Negierung zu Negierung, — nein, ich stehe persönlich mit dem Grafen Andrassy zu meiner Freude und zu meiner Ehre in demjenigen, steundschastlichen Verhältniß, welches schon die Möglichkeit gibt, mir jede Frage, die er für nolhwendig hält, im Interesse Oesterreichs offen zu stellen; er hat die Ueberzkuaung, daß ich ihm die Wahrheit antworte, und ich habe die Ueberzeugung, daß er mir die Wahrheit über Oesterreichs Ansichten sagt." Der sichtbare Ausdruck dieser Politik luaren die Zusammenkünfte der Potentaten, das Drei-ftaiser-Bündniß, die Gewinnung eines modus vivendi zwischen den großen Mächten Europas und man darf das Wort wohl gebrauchen, die Schöpfung einer Friedenslma in Europa. Was im Niiinbe Napoleons III. das gerade Gegentheil bedeutete, dst Satz: „Das Kaiserreich ist der Friede" wurde durch die Stiftung des deutschen diaiserthmns, für Europa wenigstens, eine Wahrheit. Doch mit gewisseil Gewakten ist kein fester Bund zu flechten, weil ihnen die Harmonie zusammenwirkender 'Kräfte unverständlich bleiben muß — denn ihr gesammtes Trachteir geht unter tausenden UythüilunLen und täuschenden Phrasen doch nur auf das Eine, auf die unumschränkte herrsch ( —* •oo sind die Nadicalen, welche man die rothe Internationale genannt hat, mit Zugeständnissen nie zufrieden gewesen; in der großen Revolution, wie in der Zeit der Eommune, errichteten sie unter dem durch sie entweihten Namen der Freiheit die ärgste Tiranney, die Tyranney des Terrorismus. Unter dem Vorwande, dem Volke die gütliche Ordnung zu bringen, beherrschten im gesegnefften Paradiese der Erde die Bahmanen Indiens jede geistige, jede politische Regung, wandelten eine herrlich an- glegte Nation von Kriegern und Dichtern zu halb verrückten Träumern, ftumps- siinigen Asccten und armseligen Bettlern. 4lnd Spanien! Wer' kennt sie nicht, die $lgen der ungehemmten Herrschaft, nicht eines Standes, nein, einer Partei. Denn ncht die gewaltige Institution der katholischen Kirche, deren großartige Formen auch dm Nichtkatholiken Bewunderung erwecken, nicht das Priesterthum als solches, dessen hrrliche Mission mit nichts zu vergleichen ist — nein, nur eine allerdings mächtige Prtei in der Geistlichkeit ist es, in welcher der herrschgierige Geist der alten Roma fctzuleben scheint. Auch dem Werke des großen Staatsmannes trat sie gefährdend entgegen. Was ii Deutschland längst vorüber schien, der Gegensatz beider christlichen Eonfessionen, lote, ^nächtig von dieser Kriegspartei geschürt, sehr zum Unheile der Bevölkerung, sehr zni schaden der Kirche wie der Religion, wieder auf. Bald konnte auch der Staat ctem Treiben nicht gleichgültig zusehen, das in seine Rechte eingriff, das die heiligsten sJ?gungeii des Gewissens zu politischen Zwecken mißbrauchte. Unter' allen Wandlungen iir Bismarck stets national geblieben. Wer gegen sein Volk sich erhob, konnte ihn fher als rüstigen Kämpfer auf dem Plane finden. Früh schon traf er nun jene Partei eltergroeg 1. i sosvlt gesucht ehstringasse iS. ' freunbf. 3ui 'traße 14111. machergeskll! >. Herbert. chbaltcrin iut: irüchen fofor: ■ A. B 100 m in Frankreich dem clerikalen Chauvinismus entgegen — im Innern aber entbrannte der „Culturkarnpf". Man weiß, wie mit der Aera Falk ein frischer Zug in bas preußische Unterrichtswesen kam, andere bedeutende Aufgaben der äußeren und inneren Politik ließen aber den Culturkampf mehr in den Hintergrund treten, zu Cnde ist er freilich nicht. Doch gibt es wohlmeinende Männer, die es dem Reichskanzler als Fehler anrcchncn, daß er diesen Kampf überhaupt begonnen; die Kirche sei seit den Tagen des vierten Heinrich eifersüchtig auf ihre Machtsphäre, sie könne nur von innen heraus resormirl werden; was der Kanzler heißblütig rasch-hindurchzuführen gestrebt, werde vielleicht das Werk von Jahrhunderten fein und sich nur durch andere Erziehung gestalten. Zweifellos wird aber die katholische Kirche erst dann wieder zu einer Unioersalmachr ersten Ranges werden, wenn ihr die Versöhnung mit dem deutschen Geiste gelungm ist, dann, wenn die Durchdringung des inneren Menschen mit sittlichem Lebensinhalt und vor Allein mit Nächstenliebe zu ihrer Hauptthätigkeit wird, wenn die großartigen Formen mit dem nie veraltenden Inhalte des wahren, aus dem Gemuihe quellenden Ehristcnthums erfüllt werden, kurz, wenn jener Zustand eintreten kann, nach dem Erasmus von Rotterdam und die besten Katholiken vor ihm und nach ihm sehnend verlangten. , „ .. , .. , ,,, , Solch tiefer und großartiger Proeeg wird allerdurgS aus der Kirche selbü hervor- gehen müssen. ,__ Für jetzt aber ist es genug, jener weltlichen Richtung iämme vorzujchieben, welche Kampf, Zwietracht und schrankenlose Herrschsucht auf ihre Fahne geschrieben. Für daS deutsche Reich mußte dies geschehen; eS konnte sich nicht bie Grundveften feiner Existenz untergraben lassen. Die Richtung seiner Politik der uliramontancii Partei gegenüber aber ist in dem weltgeschichtlich bedeutenden Worte deS Reichskanzlers für alle Seiten gegeben, in dem Worte: „'Rach Canossa gehen wir nicht!" (Schluß folgt.) Lokales. Oießen, 8. April. Am 1. und 2. Cfterfeienaflt fand dierselbst im Eaiö reib der 5. Gautag des Gauvcreins Frankfun-Heffeu des „Unterstützungs-Vereins deutscher Buchdrucker" statt. Der UnterstuhungsDerein zählt ca. 12,000 Mitglieder und zerfällt in 22 Gauoercine, worunter jedoch Baoern und Elsaß-Volbringen n'.cht mit-ahlen. da die dem Anschluß an den großen Unterstützungsverein entgegenstebenden landesgeseh lichen Beltimmungen die Buchdrucker zwingt, diese Länder für ihre Mitglieder als „Ausland" zu bezeichnen. Der Gauoercin Frankfurt Hessen umfaßt die Städte Frankfurt a.M., Hosheim, Homburg, Aönigfteln, Oberursel, Offcndach, Soden, Alsfeld, Friedberg, Gießen, Lauterbach, Wetzlar, ÄUendorf a. d. Werra, Fritzlar, Fulda. Gersfeld, Hcrsfeld, Hofgeismar, Kassel, Meisungen, Rotenburg a. d Fulda Winfried, Witzenhausen, Wolfbagen, Marburg, Kirtbbain, Bilbel, Schwanheim, Eschwege, Butzbach, Grünberg, Hungen, Ridda, Schlitz, Schotten, Biedenkopf, Frankenderg und Zlcgenbain, welche durch DelegiNe vertreten waren. Die Verhandlungen fanden zum 'Tde,l zum Zwecke der Beratbung der Tagesordnung für die vom 28. dis 31. Mai in Berlin Itattsindendc Generalversamnüung statt, zum Theil zur Behandlung interner Angelegen Heiken des Gauvereins. Wie der Warne besagt, besaßt sich der Verein mit Untenrutzung seiner Mitglieder in Krankbeits-, Invaliditäts- und Sterbefällen, außerdem gewährt derselbe im Falle der Arbeitslosigkeit entsprechende Unterstützung sowohl am One wie auf der Reise. Rohseidene Bastkleider (ganze Seid») Mk 15. 80 Pf. pr kompl Robe, sowie schwerere Qualitäten versendet bei Abnahme von mindestens zwei Roben zollfrei in's Haus das Seiden- Fabrik-Tepot von G. Henneverg (König!. Hoflieferant) in Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf- Porto nach der Schweiz. 1446 Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 2. Januar L I. nehmen wir wiederholt Beranlasiung darauf aufmerksam zu machen, daß Seitens des hiesigen Stadtvorstandes fünfbunbett Mark Demjenigen als Belohnung zugesichert sind, welcher den Urheber einet der in letzterer Zeit in hiesiger Gemeinde vorgekommenen Brandstiftungen so zu bezeichnen vermag, vaß derselbe zur gerichtlichen Strafe gezogen werden kann. Gleichzeitig werden 100 M- Belohnung durch Herrn Carl Heller dahier, „welcher schon 2 Mal durch benannte Frevelthaten in Mitleidenschaft gezogen", dem Ermittler zugesichert. Lich, den 6. April 1885. Großhttjogliche Burgermersterei Lich. __________________ Walz.__ 2533 Verpachtung des Grokhertoalichen Domanialguts Hof Daueroheim in der JÜ eit trau. Das vorbezeichnete, zwischen Danernheim und Geiß-Nidda, eine Stunde von Nidda gelegene, geschlossene Hosgut, welches außer den Gebäuden er. 77 ha Ackerland und 17 ha Wiesen, zusammen also ca. 94 ha oder 376 Er. Hesi. Morgen enthalt, soll auf dem SubmiffionSwege und zwar auf einen 16 jährigen Bestand, von Anfang 1886 an, weiter verpachtet werden. Pachtliebhaber wollen sich wegen näherer AuSkunstertheilung über die Verhältnisse des Gutes, über die Submissions- und Pachtbcdingungen, ftwi» wegen Vorzeigung des Geländes u. s. w- an die unterzeichnete stelle wendm und ihre versiegelten mit der Ausschrift „Submission auf die P^ung d^ Dauernheimer Hofes" versehenen Gebote längsten- bl- zum b. iJCat l. bei uns einreichen. _ . Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen euü» mi;tenten am 7. Mai l. I, Vormittags 11'/., Uhr, auf dem Bureau hiesiger Oberförsterei. — Später einlaufende Offerten können keine Berücksichtigung finden- Bingenheim, 31. März 1885. Großherzogliche Oberförsterei Bingenheim. J Daab. Mobilicn-Versteigerung. Freitag den 10. April, Mittags 2 Uhr, werden in dem E. Schramm'scheu Hause, Wolkengasie 17, Möbel aller An, insbesondere gutes Porzellan, Küchcn- oeräthe, Conditorformen, Steinmörser mit Läufer, Küchenschrank mit Glasaufsatz, Gläser, Büffel, Wirthstischc, Tisch mit Kegelspiel, sehr gute Bütten, Werkzeuge aller Art, eiserne Bettstellen, gutes Bettzeug, Herrcnkleider rc-, versteigert. ft. Hoffmann, 2491 Concursoerwaltcr. Jeilgeöotenes. la. Portland-Cement Fabrikat Schifferdecker L Söhne, Heidelberg empfehlen billigst 1422 Jean Dern 8C Eie. Zur Saison empfehle in großer Auswahl zu billig* sten Preisen: (^ummibälle in allen Größen, Schmetterlings-Netze. Schmetterlings > Sammelkasten, Reifen zum Werfen und Schlagen, Schaukeln fürs Zimmer u. 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Ncueu-Geheegs lagernden Eichen-Stämme, sowie das in dieser Abth fitzende Brennholz bei der Versteigerung nicht vorgezeigt werden können, vielmehr in Abth. 9 b versteigert werden, ^teiglieb- haber wollen fich daher wegen vorheriger Einstcht dieser Hölzer an den Freiherr!. Forstwarr Herber in Allertshausen wenden. Papiermühle, am 2 April 1885. grciberrltcfce Oberförsterei Rabenau. Ebel. Es werden versteigert aus den Districten Buchkops und Eichwald: 9 Uhr beginnend, „ 7- Buche 463 Eiche l 1 Die Zusammenkunft findet Vormittags 9 Uhr rm Armbrüste, Jndianerbogen, deSgl. mit Fallschirm, (tziepkannchen u. Eimerchen, Gartengeräthe, Federballspiele, Sprungseile re., Ehoralmuftk Kreisel mit wechselnden Accorden. J. 11. 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