Mr. 261 Erstes Blatt Sonntag den 8 November ISS» nzerger Erscheint tlglich mit Ausnahme des Montags. Gießen, am 7. November 1885. Lokale». Monta er von Mainzlar gegen einen Beschluß des. N 1(1 den ist. । iiacli 1 « J«** 71« brnös 7 itijr. >r: Wellfleisch. Hermann* Pinfihtt biÜig zu peb- d- Bl- Viener U te Lmstag den 1, 1. Recurs des IoH-Snnes........ bVbv» 1-1*1141 OC Gememderaths daselbst wegen Verweigerung des Gemeindenutzens. ' 2. Klage des Ortsarmenverbands Lorbach gegen den Ortsarmenverband Rohrbach wegen Unterstützung der Heinrich Kreuzer Ehefrau zu Herrnhaag. b-^ecurs des Mullers Jean Kipp zu Ockstadt gegen einen Gemeinderathsbeschluß betr. Herstellung des sogen. Mühlhohlwegs in der Gemarkung Ockstadt. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ______ Fresenius________ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P*. Halsband mi'Äechmarke.1 1 2 ®e^en' 1 F^bzeichen, 1 Geldtäschchen, 1 Taschentuch, 1 Schiefertafel, 1 Portemonnaie ohne Inhalt, 1 Hande- S'WS' 6. November. Der General - Gouverneur Dondukow - Korsakow ist gestern über Baku nach Askhabad abgereist. Belgrad, 6. November. Eine Havas-Meldung lautet: Fürst Milan äußerte gegenüber dem französischen Gesandten, Serbien könne sich mit Wiederherstellung des atatrnj quo ants nicht begnügen, wenn es nicht Garantien gegen die Wiederkehr solcher Ereignisse. wie der jungst in Ostrumelien vorgekommenen, erhielte. Athen, 6. November. Der neue türkische Gesandte überreichte hier seine Accre- dltlve und betonte dabei seinen Wunsch in Betreff Herstellung freundschaftliche Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland. Der König antwortete im nämlichen Sinne. r -c G; Novbr. Die Kamnier genehmigte die vorgeschlagene patriotische Anleihe. Trttupis betonte die Nothwendigkeil neuer Abgaben, welche die Verzinsung und Tilgung der.großen Anleihe garantirten. Delyannis erklärte, er werde der Kammer demnächst neue Finanzmaßregeln Vorschlägen. Sofia, 6 November. Meldung der „Agence Havas".f Die Zeitungsnach- rlchten, der Fürst habe versprochen, die Entscheidungen der Conferenz zu acceptirem stnd unbegründet. Eine solche Verpflichtung ist von dem Fürsten keineswegs verlangt worden und derselbe versprach nur gemäß den in der Collective der Botschafter erfolgten Anempfehlungen, die Ordnung und Sicherheit aufrecht zu erhalten. Konstantinopel, 6. November. Der gestrigen, etwa eine Stunde dauernden Eonfcrenz sollte Abends noch eme private Zusammenkunft der Botschafter folgen. Bukarest, 6. November. Der Minister des Aeußern, Campineano, demissionirte. Der Ministerpräsident Bratiano übernahm interimistisch das Auswärtige. Bureau: Schulftraße 7. Dienstag den 17. l. Mts.: 4- Klage der Gemeinde Billertshausen gegen die Gemeinde Angenrod wegen Aufstellung des Kirchenooranschlags zu Billertshausen. 5. Recurs des Mullers Joh. Sünder zu Harheim gegen einen Polizeibefehl Großh. Krelsamtes Friedberg wegen Unterhaltung des Mühlgrabens an der Untermuhle zu Harheim. 6* Aecurs des Müllers Karl Koch in Assenheim gegen einen Polizeibefehl betreffend den Zustand des Wehrs an der Koch scheu Muhle zu Assenheim. _ ta Netzen, 7. November. Oeffentliche Sitzungen des Prooinzialausschusses der Pro^nz Oberhessen finden statt und kommt zur Verhandlung: 1 den 16. l. Mts.: Gießen, 7. November. («Sitzung der Stadtverordneten, Donnerstag _, Olovember, Nachm. 4 Uhr.) Erschienen sind sämmtliche Herren des Stadtvorstandes. Herr Bürgermeister Bramm gedenkt in warmen Worten des dahlngeschiedenen bewahrten Gemeinderaths-Mitgliedes Herrn Georg Ferdinand Garl, sowie des langjährigen Stadtrechners, Herrn Stadtrentmeister Enders. Die Versammlung ehrt ihr Andenken und erhebt sich von den Sitzen. Alsdann wird zur Tagesordnung übergegangen. Behufs Uebertragung der Armenpraxis an das akademische Hospital wird der mit demselben abzuschließende Vertrag bei einer jährlichen Vergütung von 10,000 JL gutgeheißen. Prüfung der Rechnung der Armenkasse pro 1884/5 ergab deren Richtigkeit und betrugen hiernach in dem abgelaufenen Rechnungsjahre die Gesammt- Emnahmen JL 51,235.50 die Gesammt-Ausgaben 47,970.17 am Schlüsse des- elben Jahres beträgt das Kapitalvermögen der Armenkasse JL 273,978.78 H; das Ersebmß der Rechnung der Plock'schen Stiftung ist: Einnahmen JL 4496.85 Ausgaben JL 4218.74 Gesainmtvermögeii JL 80,538.37 Der Vorschlag zum Localbaustatut, die Art des Ausbaues verschiedener Straßen betreffend, wird gutgeheißen. Als vorläufiges Resultat der Platzfrage behufs Erbauung eines Steig- 9 a y ,c find "ls passend gelegen, jetzt zu Casernenzwecken dienend, das ehemalige Hof- gericht auf dem Brand und die frühere Caserne und Lazareth, Seltersweg 55, in's Auge gefaßt, jedoch wird die Angelegenheit bis zur Enthebung von der jetzigen Bestimmung dieser Gebäude verschoben. Der Pachtvertrag mit dem Eisverein wird auf jährlich 300 je festgesetzt, barauf stdoch verzichtet, falls der Verein sich dazu verstehen könnte, sämmtlichen Schulern der Stadt die Eisbahn zur freien Benutzung zu überlassen. Bezüglich des Tonnenwagens wird Beschluß gefaßt, daß derselbe für die Folge zu verdecken sei, daß er ferner im Winterhalbjahr nur bis Vormittags 10 Uhu und im Sommerhalbjahr nur bis Vormittags 8 Uhr fahren darf. (Hiermit ist eine große Unannehmlichkeit in unserem täglichen Straßenverkehr abgeschafft!) Ueber die Verwerthung und Entfernung der Fäcalstoffe wird ein Antrag der Baudeputation der Versammlung zur Einsicht vorgelegt. Der Ausbau der Ostanlage hatte die Eingabe einer Beschwerde des Wirths > Herrn Ruppel zur Folge, dahin gehend, daß die Anlage des Trottoirs vor seinem- Hofe zu hoch und dadurch bei Regenwetter der Abfluß des Wassers aus seinem Hole unmöglich sei; da jedoch festgestellt wurde, daß die Anlage des fraglichen Hofes nicht auf der von dem Stndtbaumeister angegebenen Höhe erfolgt sei, wurde die Beschwerde auf Antrag der Baudcputation abgewiesen. Auf Eingaben von Bewohnern' der Schillerstraße um Ausbau derselben respektive Weiterführung des Trottoirs über die Steinstraße hinaus wurde beschlossen, die. Kosten für Ausfüllung und Pflasterung in das nächste Budget aufzunehmen; desgleichen für Pflasterung des Trottoir in der Bleichstraße bis zur Wieseck. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Eorrespondenz - Bureau. S. an®ellin,>cinet erwiderte, er könne von solchen Wünschen, wie immer auch seine persönlichen le für d.e Christen des Orients sein möchten, doch nur in Form eines Renscigne- ments Kenutniß nehmen. u c. e ~ D/r „Temps" bespricht die jüngsten parlamentarischen Zusaminenkünfte und ? *; b°bcl besprochenen Fragen und sagt über die Beziehungen der Kirche zum Staate, oie Wahlen hatten deutlich gezeigt, daß das Land des Kampfes gegen den Clerus müde fei und den Frieden wolle. Je mehr die Kammer in dieser Frage links gehe, desto mehr werde sich das Land in derselben nach rechts wenden. — Ein Telegramm des „Monde" aus Rom kündigt die bevorstehende Veröffentlichung der Encyclica über den Liberalismus an. " Paris, 6. November. Eine Depesche des Generals Courcy aus Tongking be- >agt: Die französischen Truppen führten eine combinirte Action aus, um das Land von den Aufständischen zu säubern. Letztere sind zwar zahlreich, aber schlecht bewaffnet md büßten viel Mannschaften ein. In Thanmoi ist eine große Anzahl Bandenführer Darunter der Oberbefehlshaber der Banden, gefangen genommen. Leider verlieren die Franzosen täglich 5-6 Mann durch die Cholera. n .. . London, 6. November. Der „Globe" erfährt, das neue Parlament werde in Der Ersten Januarwoche ernberufen und sich sodann einige Zeit vertagen; die Dauer oer Vertagung sei von der Zusammensetzung der Parteien abhängig. Wenn sich eine Iibei-ale Dtaiorttat ergebe, würden die Minister sofort ihre Entlassung nehmen; während far Ver kagung sollten alsdann die neuen Minister ernannt werden. Bei einer con- firvativen Majorität solle die Vertagung so lange dauern, als nothwendig sei, um das Programm für die Session festzustellen. Falls beide Parteien des Parlaments ziemlich stark, wurde die Regierung im Amte bleiben, bis sie bei Stellung der Ve^ trauenstrage eme Niederlage erlitte. 0 ’ , , r Bom, 6. 9t0vembcr. Cholera-Erkrankungen resp. Todesfälle in der Provinz 'fllint d's ?r^pino 17 rc P" 7' 1UDDOn in ber Stadt 6 resp. 2, in der Provinz Trapani Moskau, 6. November. Der „Moskowskija Wjedomosti", zufolge dürften in In ru bildenden obersten Elsenbahnrath außer 14 von der Regierung zu ernennen- " Mitgliedern, 10 Mitglieder eintreten, welche seitens der Eisenbahngesellschaften, . MN/-/ y 5, welche feilens der Gouvernementslandschaften gewählt werden; ferner 3 Mit- > ' xeder des Handels- und Manufacturraths und je ein Repräsentant des Montan- und ^leinkohlenbetriebs. er. *2* -'S!..-»' Zusammenkunft Mchmeide. Mtnborf a. b.. vember 1885. Gr. Burgerineißere (Bie> Alle» Der näW 1 Mit Sff«i 1 ©ieStanbe fi »*(«•1 großer; MkWs-he1 N-MiMb-sr Uit ift diS M Ende d- läntiert worben. Gietzen, ben o. No, Großherzogli^ Wech Dienstag, d. 1 Borw. 10 Ut sollen in hiesigen 2 „Rundeheeg" 19 EichMnm 45 AadchäM alt 42 Jahre, starb den 31. October. » Handel und Verkehr. Gtetzen, 7. November. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Psurw X 1 00-000, Hühnereier 2 Stck. 13—15 X Enteneier St. 0—0 Käse pr. St. 5—7 4, Käsematte 2-3 ^ Erbsen pr. Liter 20 Linsen 32 H, Tauben per Paar 0,45 bis 0 60 Lübner per Stück JL 0.85—1.10, Hahnen pr. Stück «4t 0.60—OM, Wirten per ©tM 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Mund 62-64 H, ^h- und MMleisch 54—56 Schweinefleisch 50—60 Hammelflesich 56-64 Kalbfleisch 48-40 Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.00—0.00, Milch per Liter 12—18 ^?, Zwiebeln per Centner X 4.00—0.00. Weißkraut pr. St. 3—8 _____ Auszug aus den Kirchenbücher« der Stadl Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 31. October. Karl Pfeil, Schreinermeister und Emilie Hellmold, Tochter des verstorbenen Schmieds Ehristian Hellmold. . ~ . Denselben. Otto Ettel, Schriftsetzer und Lma Lober, Tochter des Spengler^ Meisters Wilhelm Löber. Getaufte. c , , , . ,, Den 1 November. Dem Hilssweichensteller Friedrich Kauntz ein Sohn, Hemrrch 5rieblileÄm' ClÄÄi eine Tochter, Elisabeth Friederike, geboreil^den Dem Schuhmacher Rudolf Stürmer eine Tochter, Wilhelmine Luife, geboren den ^^Mlch)r im Gensdarmeriecorps Wilhelm Freiherr v.Follenius eine Tochter, Margarethe Anna Martha Earoline, geboren den 29. September. Beerdigte. Den 3. November. Heinrich Rain, Lademeister an der Main-Weser-Dahn, Eingesandt. Gießen, 7. November. Der Winter naht heran und mit ihm das schöne Weihnachtsfest Der Verein Jugendfreund" hat bereits seine Thätigkeit aufgenommen und sammelt ^SarremAb- ichmtte, Flaschenkapseln rc. ein, um aus denr Erlöse derselben, wre alliahrUch, auch in diesem Jahre eine Anzahl armer hiesiger Kinderam Weihnachtsfeste keldemDurch den allezeit regen Wohlthätigkeitsfinn unserer Mitbürger und die aufopfernde Thattgkert der Vereinsmttglieder ist es möglich geworden, rm vorigen Jahre 15 Kinder vollständig zu bekleiden und wenn auch diesmal wieder em Jeder fern Sch erstem und ser es noch so klein beiträgt, so wird der Verein in der Lage sein, eine noch größere Anzahl Kinder zu bekleiden. Wie wir hören, sind bei den Herren Heinrich Schnell, Brandgaste, Gustav Gerhardt, Lindenplatz, H. Schäfer e 0 r q Petri Wwe., Seltersweg, ^ammelstellen errichtet, woselbst Crgarren-Ab- schnitte, Staniolkapseln und sonstige Beiträge in Empfang genommen werden. Q. betreff? Erweiterung des Friedhofs muß wegen der hierbei nöthigen I HeberbrÄckung eines zur Staatsstraße gehörigen Canals, die Genehmigung des Staates rmgehott werden Gustav Wiesel Wittwe zur Errichtung eines Wohnhauses in der Ludwigsstraße, sowie dasjenige des H^rrn W. Plank zur Her- | s^llung e uer Waschküche in der Kornblumengaste wurden befürworte ^ ^Das eingereichte Gesuch des Bauunternehmers Herrn C. Koch, Erlaubmß zur Ueberbrückung einer Gosse, wurde auf Wrederruf genehmigt und soll dre Arber «... ««“"SS Sä!» “SäS.i.»«- »- »>"■«”■»«££ Marbura um Errichtung zweier Weichenstellerbuden bofe fruher aus feuerpolizeilichen Gründen abschläglich beschieden, wrrd letzt, nachdem es die verschiedenen Instanzen durchlaufen, dem Stadtvorstand zur Aeußerung mrtge- Weges, wird verschoben, wert dre Zusammenlegung der Grundstücke dafettstt uno otc Perlegung de^Wego M Au HM Tagesordnung wird noch /"s H^e'. ffelluitn eines neuen Fußbodens im «chulhanfe IN der Schulstratzc im Le. fT“SC ®U6en,L NooembÄ. Ä in Siegen in Arbeit gestandener Schneider- geselle gebürtig aus Warschau, welcher seinem Nebengesellen beifernemWeggangi Sester Morgen eine Uhr mit Kette, sowie verschied. Kleidungsstücke enüvendet hatte und dieserhalb per Telegramm von Siegen aus verfolgt war, ist gestern Mittag bei Ankunft des ^uaes 11 Uhr 31 Mm., von Siegen kommend, durch die Schutzmannschaft anhresMM Bahnhofe verhaftet worben. — Ferner wurde ein Gerbergeselle aus Oldenburg, welcher -von der Königlichen Staatsanwaltschaft zu Göttingen wegen eures dort v^übten Diebstahls steckbrieflich verfolgt war, gestern dahier durch die hiesige Schutzmann,chaf verhaftet. ___________ - , Vermischtes. Wieseck, 6. November. Die diesjährige Feier des Reformationsfestes, verbunden mit der Antrittsrede des Herrn Wahl, Pfarrer hiesigen Ortes, war für unsere Kirchengemeinde ein Fest in des Wortes vollster Bedeutung. Gehoben durch den Anblick des vollgefüllten Gotteshauses, erbaut durch den trefflichen Gesang der <5d)ub lügend hörten zunächst in markigen Zügen ein Bild entrollen von dem großen Reformator Dr. Martin Luther, der seinesgleichen weder hat, noch sonst irgendwre überboten worden ist. Aufs Neue tief ergriffen von dem Glaubensmuth und der Freudigkeit dieses gewaltigen Mannes konnten wir es uns nicht vertagen, seinem Handel und Thun wiederum die größte Anerkennung und Bewunderung zu zollen. . $ Nachdem Herr Pfarrer Wahl mit einfachen schlichten Worten seines Umzugs m hiesiger Gemeinde gedacht, betonte derselbe, daß er semes Amtes walten werde m dem Sinne und Geiste Christi, der da gekommen war, nicht zu gebieten uni»zu^herrschen sondern nur zu dienen und zu lieben, damit er wiederum geliebt und ihm gedient werde, und weiter: Die Gemeinde erwarte von ihm viel, darum dürfe er auch einiges Wahl in fein Smt erfolgte feiten^ Herrn Dekan Strack von Lang-Göns, dessen kraftvolle Rede m den ^vrten Luther s gipfelte: „Und wenn so viel Teufel als Ziegel auf den Dachenr Een, so wollt ich doch hingehen . ." rc., und in der Ermahnung: „Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen ..." t einem einfachen Gebete bildete den Schlub^^erhebendm Ferer.^ H^rrn Pfarrer Wahl die neue Phase sein hochwichtig für die gesunde Entwickelung unseres kirchlichen Lebens. IIIIIMIi !!■■! IlilllllllMIII llliimi l-------- Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. . October: 31. Der Kupferschmied Friedrich Eduard Büttner mü Mana Schad in Lauterbach. 9tovember: 3. Der Maschinenarbelter Martm Krocker, Wittwer, nnt Thusnelda Söhnle, geb. Erb, Wittwe des Schuhmachers Christian Gotttteb ^ohnle in Gießen. 4. Der Büchsenmacher Justus August Dickorü nut Margarethe Wilhelmine Schraner, Tochter des Schreinermeisters Joseph Schraner m Gießen. November: 6. Der Ziegelbr^nner Heinrich Konrad Schweitzer mit Katharine Henriette Hofmann, Tochter des Taglöhners August Hofmann in Gießen. Geborene. October: 24. Dem Schlosser Ludwig Klotz ein Sohn. 24. ®em Ignatz Isidor Pfeffer ein Sohn, Julius. 25. Dem Scnbenten Christian ^homas em Sohn Karl Louis. 29. Dem Bahnarbeiter Jacob Balser ein Sohn. 30. Dem Schuhmachermeister Friedrich Magnus ein Sohn, Ludwig Christian. 31. ^em Schuhmacher Adolf Stürmer eine Tochter, Wilhelmine. Gestorbene. .. , r Cctober: 31. Minna, 3 Jahre alt, Tochter d-s Kaufmanns F-rdlnand Gobe . 01 Lademeister Heinrich Rain, 42 Jahre alt. November: 1. Emil, 2 Monate alt^ Sohn des Hülfslademeisters Johannes Kuhl. 2. Margarethe Kreilmg, geb. Herchen- röder 29 Jahre alt, Ehefrau des Taglöhners Johs. Kreiling X. 4. Bertha Johanna, 8 Monate alt, Tochter des Glasermeisters Heinrich Grönmger. Verfälschte schwarze Seide. SAin Mütterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterlaßt wenig Asche von ganz hellbraunlicher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht). brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und^hmter-. läßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur achten Seide kräuselt, sondern krümmt. 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Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und Kinder und bitten, uns Gaben an Klet- dunasstücken, Stoffen, Garn und dergl., besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wo^m g, Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben; vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der uachbe- nannten Dorstands-Damen gelangen zu lasten: Fräulein Bansa (Wallthor), Frau Bürgermeister Bramm (Ludwigsp'atz), Frau Dr. Brüel (Neuen-Bäue), Hrau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstraße), Frau Pfarrer Köster (Burg- arabm) Fräulein Langermann (Weidengaste), Frau Karl Lotz Wittwe lSeltersweg), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage), Fräulein Wortmann (Asterweg). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 7. November 188o. Der Norstand der Kleinkinder-Vewahranstalt. Dr. 9taum(in«, Pfarrer Kaufmännischer Verein in Gießen. Wir eröffnen Donnerstag, »en 12. November, Abends »Uhr, im V-- einslokale Safe Tchwinn, einen Kursus in Gabelsberger Dltnographie. Solcher ist für unsere Mitglieder frei. Nichtmiiglieder tU und Lehrlinge, können gegen eine Vergütung von Mk. 3 an demselben Ih n 0g()j3 I7nr?rrlfbtslibende sind Dienstags unb DonaerSiagv. Bis zur Eröffnung nimmt der Unterzeichnete Anmeldungen entßeflen. Wilh. Köser, Porfitzender. Zelchäjt8-Eröffnung. Hierdurch einem verehrlichen hiesigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich vom nächsten Dienstag, den 10. d. Mts. an, am hiesigen Platze, Ämlo-Swiss Condensirte lilcti. Gleich beste gewöhnl. Milch f. alle betr. Zwecke, spez. aucjx od als Kindernahrg. Detail in Apotheken, Droguerien, Spezerei- ai hdlg., etc. Verzeichniss der Grossisten zu beziehen bei der Anglo-Swiss Qondensed Milk Co,, CHAM, Schweiz, Zur Nachricht! 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Neuester Catalog erschien soeben, welchen gratis gegen Erstattung des Portos von 10 resp. 20 H versende. 7221 Bekanntmachung. Das 3. und 4. Ziel Communalsteuer 1885/86 kann in den nächsten Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiestgen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, den 7. November 1885. Der prov; Stadtrechner: H. Enders- __________________”039 Meölay-Markt (Vieh- und Krämermarkt) V 7 zu 8014 Ollendorf a. d- Lumda. Der nächste Vieh und Kräruermarkt wird in hiesiger Gemeinde Mittwoch, den 11. November I. I. abgehalten, wozu wir Käufer und Verkäufer freundlichst einladen Angeregt von verschiedenen Seiten bitten wir recht sehr, diesen Markt insbesondere mit Schweinen beschicken zu wollen, da erfahrungsgemäß mit solchen ein reger Handel hier stattftndet. Die Stände für die Gewerbtreibenden werden Vormittags 9 Uhr verloost. Allendors a. d. Lumda, am 5. November 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda- Bieber ObttlMche Eisenbahnen. Die Gültigkeit des Ausnabmetarifs vom Jahr 1883 für Eisensteine, welche die Strecke Gießen—Gelnhausen durchlaufen, ist bis zum Ende des Jahres 1886 verlängert worden. y049 Gießen, den 5. November Ibbo. Großherzogliche Direktion._______ "HolMsteigerung Dienstag, d. 10. Nov. l. I., Borw. 10 Ubr anfangend, sollen in hiesigen Waldungen, District „Rundeheeg" versteigert werden 19 Eichenstämme, 6-12 m Länge, 8,10 cbm. 45 Nadelstämme, 6—18 m Länge, 26,91 cbm. Zusammenkunft bei der sogenannten Viehweide. Allendors a. d. Lumda am 5. November 1885. Gr. Bürgermeisterei Allendors a/Lda. Bieber. 8015 Montag den 9- d. Mts, Nachmittags 2 Uhr, in der Fl etlichen Hofraithe dahier, sollen gegen Vaarzahlung versteigert werden: 1 Wagen, 1 Hundcwagelchcn, 2 Betten, 1 Pianino, Schränke, Kommoden, Sopha's, Spiegel, 1 Nähmaschine re- Gießen, den 7. November 1885. Engel, 8062 Gerichtsvollzieher. Ieilgeöotenes. 32 Marktstr- Marktstr. 32. Zum billigen Laden! 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Heute und die nächsten Tage Kalriilor - Biei . Es hlbm ; MMS M NEn zur Dispofition zur ©ejleQung bei i „ DiSpeM MtjlnnEngen aus . Es wirb n 8eW der Cmtrol Danksagung. Für die vielen Beweise von Theilnahme, sowohl während dem schmerzlichen Krankenlager, als auch bei dem Leichenbegängniß, besonders für die tiefergreisende schöne Grabrede des Herrn Dekan Pullmann aus Grünberg, meines nun in Gott ruhenden Gatten Herrn Förster A. Sänger, sage ich Allen herzlichen Dank. Winnerod, den 4. November 1885. Vermischte Anzeigen. 8052 Ein stud. th. erth. billig Nachhilfestunden. Näh, in der Exp. d. Bl. 8042 Ein Mädchen -um Laufdienst sofort^gesucht- Alicestraße 22, Hl. St. 8018 Ein Hund (Foxterrier), weiß mit schwarzem Fleck am Auge u. schwarzem Sattel, abhanden gekommen. Wiederbringer Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Hbtel Lenz Reiche PciratSvorichlägc erhalten <92? IVCll* S>e losort im vcrschlossknenSonvcrt * u (discret). Porto 20Pf._ Genernl- Anzciger“, Berlin sw. «1. Für Damen frei. 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