nie. Hulvereintz r leiden bezüglich der Ausstellungen offenbar an einer Ueberproduction; ob- aeseheu von der schwiertgen Finanzlage des Reiches liege die Zurückhaltung auch im Inter.pe der heimlichen Industrie, die von dm letzten Ausstellungen keinen großen VoNheil gehabt habe. “ ° Rach ^nakrer Diskussion an der die Abgeordvetm Robbe (Reichspartei), Sedlmayr (nail.), BrSmel (dft.) und o. Vollmar (Soctaldem.) bttheiltgt waren, wurde die Petition abgelehnt. * aKÄ Der ferner ^rBerathung stehende Antrag deS Abg. Porsch (Str.) bezweckt die Abänderung deS S 370 der Sttafproceßordnung, der dahin abgräadert werden soll, daß. wenn bei Begmn der Hauptverhandlunq weder der Angeklagte, noch tn den Fällm, wo dies zulässig, ein V-rtteter desielbm erschienen und daS Ausbleiben nicht genügmd eutschuld'flt ist, über d,e Berufung zu verhandeln oder die Vorführung, resp. die Verhaftung deS Angeklagten auzuordnen. In der Diskussion wurde betont, daß eS eine große Anzahl anderer Bestimmungen gäbe, die ebenso reformbedürftig seien; eS sei fraglich, ob eS jetzt schon an der Zett sei, an der Sttafproceßordnung zu rütteln. Sehnlich sprach sich auch StaatSsecretär v. Schelling auS, der diese Frage tn «erbindurg mit derjenigen der Einführung der Berufung erörtern will und eS nicht «gebracht findet, emen einzelnen Punkt derselbm gegenwärtig herauSzugreifen. Die -werte Berathuug und Abstimmung wird tn einer der nächsten Sitzungen stattfinden. An der Diskussion über dm Anttag deS Abg. Payer wegen Ermäßigung der GmchtSkostmgebührm bethelltgen sich Redner aller Parteien, man war allgemein einig, »aß dteselbm herabgemindert werden könnm zur SrmSglichuug billigerer und auS- Sedehvterer Rechtspflege, dagegen gtngm die Anfichtm über eine Arndttung tn dm uwaltskosten auseinander. Der Antrag wurde fast einstimmig angenommen. Nächste Sihuvg morgen. Die Zolloorlage dürfte wahrscheinlich schon am DtmStag berathen werden Telegraphische Depeschen. Wolsf'ö telegr. vorrespondenz-Bureau. Berlin, 6. Febr. Tie „Freie wirthschaftliche Vereinißuna" des Reichstags beschloß, bei der dritten Lesung des Etats zu beantragen, den Reichskanzler zu ersuchen, die Initiative zu ergreifen zur Wicdereinberufung der 1881 abgebrochenen Pariser Münzcon- ferenz, um eine Vereinbarung zur Wiederaufnahme der Prägung vollwerthiger Silber - münzen seitens der Vereinigten Staaten, des lateinischen Münzbundes, des deutschen Reiches und derjenigen Staaten, welche sich diesen anschließen wollen, herbeizuführen. Rom, 6. Februar. Die italienische Regierung hat die letzte Rote der Pforte bezüglich Egyptens nunmehr beantwortet und in ihrer Antwort die früheren Erklärungen betreffs der Achtung vor der Souveränetät und den territorialen Rechten des Sultans bestätigt. Gleichzeitig bemerkt die Regierung, sie befinde sich durchaus nicht im Widerspruch mit diesen Erklärungen. Die Occupation einiger Punkte am Rothen Meer sei durch die gebieterische Nothwendiakeit verlanlaßt, die nach Zurückziehung der egyptischen Garnisonen verlassenen Ortschaften zu sichern. Zum Beweis hierfür würden die Italiener ebenso wie es die Engländer in Berber und Zulah thatm, in dm italimischcrseits occupirten Orffchaften neben der eigenen auch die egyptffche Flagge wehen laffen. . Paris, 6. Februar. Die „Agence Havas" dementirt das von der „Times" gemelvete Gerücht von einer Meuterei unter den französischen Truppen in Keelung. , London, 6. Februar. Sämmtliche Blätter beschäftigen sich fortgesetzt mit der Nachricht vom Falle Khartums. Es wird einstimmig hervorgehobev, daß ein Rückzug unmöglich sei. Die meisten Journale empfehlen eine Entsendung bedeutender, zum großen Theile aus indischen Truppen bestehender Verstärkungen nach Suakim, um den Weg nach Berber zu öffnen. General Wol- seley sollte inzwischen seine Truppen concentriren und mit dem General Earle gemeinsam operiren, um Berber zu nehmen. Heute findet ein Cabinetsralh statt, in welchem die zu ergreifenden Maßregeln beschlossen werden. — Der „Daily Telegraph" spricht in seiner zweiten Ausgabe die Ver- muthung aus, daß, obwohl die Entscheidung des Cabinetsrathtz, welcher augenblicklich noch versammelt ist, nicht bekannt sei, diese dahin gehen werde, Wolseley eine größere Actionsfreiheit zu geben und alle Ansprüche desselben an die Hülfs- quellen des Landes zu erfüllen, um den Mahdi zu schlagen und Gordon zu befreien oder zu rächen. Wahrscheinlich würden indische Truppen telegraphisch zur Verstärkung der Garnison von Suakim befehligt werden; inzwischen würden Verstärkungen von den Mittelmeer-Garnisonen, welche durch Truppen aus England completirt werden sollen, dorthin gesandt werden. „Daily Telegraph" glaubt, der Cabinetsralh werde sich nunmehr für eine thätige und kraftvolle Politik entscheiden. — Dem „Reuter'schen Bureau" ist aus Loanda eine Nachricht vom 15. Januar d. Js. zugegangen, der zufolge die Portugiesen die. Mündung des Congo besetzt und daselbst vier Kriegsschiffe stationirt haben. Die holländischen und andere Handelshäuser protestirten hiergegen. Die englischen Kriegsschiffe „Forward" und „Rapid" befanden sich zur Stelle. — Die Nachricht. daß die Citadelle von Khartum noch nicht im Besitze des Mahdi sei und von Gordon gehalten werde, ist bis jetzt amtlich nicht bestätigt worden. Außer der gestern mitgetheilten Depesche des Generals Wolseley liegen bis jetzt überhaupt keine weiteren amtlichen Nachrichten in Bezug auf Khartum vor. — Eine neuere Depesche Wolseley'S bestätigt die bekannten Details über die Mission Wilson's und fügt hinzu, aus dem NegierungSgebäude Khartums, welches zerstört schien, wehte keine Fahne mehr; an Bord des Steamers sei nur ein Mann getödtet und fünf verwundet worden, lieber das Schicksal Gordon's cursirten die verschiedensten Gerüchte: Einige sagten, Gordon habe sich mit einigen Griechen in eine Kirche eingeschlossen. Der Fall Khartums veranlaßte die Schukriysch-Stämme, zum Mahdi überzugehen, beide Nilufer sind somit feindlich geworden. Eine Bote des Mahdi holte Wilson am 29. Januar ein. Der Mahdi ließ Wilson und die Engländer auffordern, sich zu ergeben und Muhamedaner zu werden, sonst werde er sie vernichten. Man sagt, Farag Pascha habe den Truppen des Mahdi verrätherischer Weise die Thore Khartums geöffnet. Von Korti traf Zufuhr von Proviant in Gebat ein. Die Aufständischen in Metammeh werden auf 2 bis 3000 geschätzt. Wolseley sendet Boten aus, um Näheres über das Schicksal Gordon's zu erfahren. — Ein amtliches Gommumquö besagt; Die Regierung giebt Wolseley völlige Freiheit des Handelns, sie macht ihm die Zusicherung, daß ihm jede von ihm nothwendig erachtete Unterstützung, sei es durch Absendung von Truppen nach Suakim und Berber, sei es auf andere von ihm anzugebende Art und Weise, gewährt werden soll. Das 6omtnunique sügl hinzu, Wolseley werde selbstverständlich alles Mögliche thun, um Gordon zu befreien, wenn dieser noch lebe. Lokale». Gießen, 7. Februar. Wie man uns mtttheilt, wird sich auch in hiesiger Stadt ein Comilö bilden, um Sr. Durchlaucht dem Fürsten Reichskanzler Bismarck zu dkssen 70. Geburtstag am 1. April eine Ehrengabe anzubteten. Weiteres demnächst. Zudas Maccabäus. Oratorium von Georg Friedrich Händel. II. „Das Oratorium hat das menschlich Hohe. Edle und Große zum Inhalt", sagte Thibaut in seiner Broschüre „lieber Reinheit der Tonkunst" und dieser Ausspruch kommt in Händel's Musik zur volleren Erscheinung. Weltbildung und freie Lebensanschauung waren des Meisters beste Eigenthümlichkeiten; aber bei alledem wirkt auch die Religion bedeutend mit. Das Volk, welches sich in Europa zuerst auf sich selbst gestellt und in sich selbst gegliedert hatte und dem er seit 20 Jahren in Lieb' und Leid angehörte, gab ihm die wesentlichsten Aneiferungen und ohne England wären weder Händel noch seine Oratorien denkbar. Durch die politisch-religiösen Kämpfe im britischen Lande, die wie die Bilder des alten Testaments auf ihn wirkten, sand er die Gedanken zu seinem „Saul", seinem „Israel in Egypten" und dem heroischen Werke: „Der Messias". Mag auch sein „JudaS Maccabäus" dem Messias gegenüber in mancher Hinsicht zurückstehen und sich nicht zu der Höhe aufzuschwingen berufen gewesen sein, so gibt eS eben nur ein Werk, welches so große, erhabene Momente oufweist, als das genannte. Was in demselben mächtig und titanenhaft bervortritt, das finden wir im Judas mit schlichter Einfachheit wieder, volksthümlich, ansprechend und somit dem Allgemeinen Rechnung tragend. Eine kurze Einleitung führt zu dem tiefernsten Klaacchor der Israeliten (C-moli) hinüber; Verwaist ist Zion, denn ihr Freund und Vater ist nicht mehr. Ein Israeli! fordert die Brüder auf, das Feierkleid zu zerreißen, sich in Trauer zu hüllen und Asche auf daS Haupt zu streu'« und eine Israelitin beweint im höchsten Schmerz den Tod deS Matathias. „So liegt auch seines Volkes Hoffnung- schließt sie in dem schönen dramatischen Recitativ Nr. 2, welchem das Duett (G-moll) „Ach! Israel Dein Schmuck versank in trauernden Ruin" folgt. Der Chor erhebt alsdann mit ergreifenden Tönen „Wir weih'n dem Edlen Klag und Schmerz!" Ein etwas freundlicherer Zug liegt dagegen in Simons Aufruf an Judatz Volk. Ein Strahl der Hoffnung schimmert den Traurigen und die lieblicke Arte (G-dar) „Fromme Thränen, heißes Fleh'n" erweckt ein neues Leben in den Trauernden, die mutyig einen Mann verlangten, der alle Bande kühn zerreißt. Kraftvoll sind die Worte Simons, durch den die Gottheit spricht: Hinfort sei Maccabäus euer Fürst und edle« Feuer der Begeisterung flammt in der nun folgenden 0-äur-Arie, die das Volk mit kühnem Muthe beseelt. Mit herzlicher Wärme dankt Judas für diesen Muth und tritt als edler Held, ein Streiter für die goldne Freiheit hin. Der Freiheit gilt der Kampf, in wundersüßen Tönen ruft man der holden Göttin das Willkommen zu und baut auf Judas Maccabäus. Der kühne Held stellt sich an ihre Spitze und führt die Tapferen in die Schlacht. Groß sind seine Worte: „Denn Gott ist unsere Kraft, ist Sonn' und Schild." Der Schlußchor des ersten Thrtls fangt gleichsam wie ein Gebet an und führt dann zur höchsten Begeisterung im Angesicht des nahen Kampfes hinüber. Bezugnehmend auf den Artikel „Zur Berufswahl" in Nr. 21 d.Bl. erhielten wir nachstehendes „Eingesandt" -. Auf Anregen verschiedener Mitglieder des kaufmännischen Vereins war auf ben 30. Januar eine Vereinsversammlung anberaumt worden, in welcher Über obigen Artikel verhandelt wurde. In einem längeren Referate eines Mitglieds über diesen Gegenstand der Tagesordnung wurden die einzelnen Punkte und namentlich diejenigen, die in einer schweren Anklage gegen den jüngeren Kaufmannsstand gipfelten, eingehend erörtert. ES wurde in diesem, sowie in der sich hieran anschließenden Diskussion einstimmig constattrt, daß der Verfasser mit erwähntem Artikel gegen den KaufmannS- stand nicht allein unter fremder Flagge gesegelt habe, sondern auch, daß derselbe verschiedenseitige Erfahrungen entbehre und in seinen Darstellungen über die heutige Lage deS jungen Kaufmannsstandes weit über die Grenzen der nackten Wirklichkeit hinausgegangen sei u. f. w. Die Ansicht war allgemein vertreten, daß die kaufmännische Laufbahn durch verschiedene obwaltende Mißstände Schwierigkeiten in sich schließe, wovon aber keine BervfSart verschont sei, aber trotzdem finde ein junger Mann der eine dem Fortschritte der Zeit entsprechende Vorbildung besäße und sich mit Fleiß und Liebe dem Berufe widmete, wobei allerdings Rücksicht auf das Lehrhaus zu nehmen sei, auch heutzutage als Kaufmann sein Fortkommen. Auf einen gestellten Antrag, dem in Rede stehenden Artikel behufs Widerlegung und Abschwächung der zutreffenden Punkte mit einer eingehenden öffentlichen Erwiderung zu begegnen, wurde beschloffen. denselben weiter zu ignoriten, da sich die berechtigte Ueberzeugung geltend machte, daß jcher Leser dem Artikel die ihm gebührende Beurtheilung zu Thetl werden lasse. Handel und Verkehr. Gießen, den 7. Februar. Auf dem heuttgen Martt kosteten Butter per Pfund X 0.75—0.85, Hühnereier pr. Stück 7—8 H, Käse St. 4—8 Käsematte 2—3 Erbsen pr. Liter 20 Linsen 25 Tauben per Paar 1,00—0,00 H, Hühner per Stück «X 1.10—1.50, Hahnen pr. Stück X 1.50—2.50, .Enten per Stück X 2.00—2.20, Gänse per Pfund 55—60 Welsche X 0.00—00.00, Ochsenfleisch per Pfund 66—68 H, Kuh- und Rindfleisch 54—60 H, Schweinefleisch 50—60 Hammelfleisch 60— 68 Kalbfleisch 50—54 Kartoffeln per 100 Älo X 400—0.00, Milch per Liter 12—16 <4, Zwiebeln per Ctr. X 4.00—0.00, Weißkraut pr. Stück 4—7 Auszug aus deu Standesamtsregistern des Standesamts Gießeu. Aufgebote. Januar: 31. Der practische Arzt Dr. Karl Jacob Gg. Heinrich Schellhaas za Herrnhut mit Anna Pauline Zeiße, Tochter des BanquterS Leonhard Gustav Zeiße zu Marburg. 31. Georg Merkel, Wittwer zu Gießen mit Kath. Hamel, Tochter des Polizeidieners August Hamel zu Romrod. 2 Der Secondelieutenant und Beztrks- adjmant Max Emil Waldemar Stumpff zu Gießen mit Katharine Pauline Auguste Caroline Bodenstein, Tochter des verstorbenen SanitätsrathS Dr. Hermann Emil Alexander Bodenstetn zu Colberg. 2. Kellner Georg Keller mit Elisabethe Margarethe Hölscher, Tochter des Tuchmachers Gg- Eberh. Hölscher zu Mainz. 2. Schuhmacher Karl Duchmann mit Helene Müller, Tochter des Taglöhners Daniel Müller II. zu Biedenkopf- 2. Schlossermeifter Georg Damm mit Marie Friederike Caroline Auguste Wagner, Tochter des Handelsmanns Hermann Wagner zu Elsterback- 3. Steinhauer Karl Guntrum mit Henriette Elise Luch, Tochter des Arbeiters Johannes Luch zu Gießen. 5. Ziegler Karl Georg Schmidt mit Minna ZinSheimer zu Butzbach. 5. Schloffer Emil Steller mit Marie Bachmann, Tochter des Maurers Johannes Bachmann zu Annerod. 6. Bauunternehmer Joh. Heinr. Winn II. zu Lich nut Sophie Haas, Tochter des Kalkbrcnnereibesitzers Karl HaaS zu Gießen. Ghofchließungen. Februar: 3 Pfarrer Heinrich Adolph zu Watzenborn mit Anna Karoline Melior, Tochter de« verstorbenen Rentners August Melior zu Gießen. 3. Kaufmann Meier Baer mit Nannette Rosenthal, Tochter des Fruchthändlers Nathan Rosenthal zu Gießen. 6. Schlosser Johannes Ommert mit Elisabethe Klöß zu Gießen. 6. HÜlfs- tclegraphift Gg. Döll mit Kath. Spahn, Tochter des BlättermacherS Joh. Helnr. Spahn zu Gteßm. Geborene. Januar: 25. Dem Arbeiter Heinr. Becker ein Sohn. 25. Dem Kunstreiter Gg- Karl Parpalioni zu Schönberg eine Tochter, Emilie. 28. Dem Barbier und Heilgehilfen Friedr Weicker ein Sohn. Louis Sftebr. Wild- 29. Dem Schneider Albert Wiskow ein Sohn, Albert Arnold Karl Herm. Wilh. Emil. 31. Dem Stationsassistenten Konrad Schalch ein Sohn. Ludwig. 31. Dem Amtsrichter Wilhelm Müller eine Tochter, Wilhelmine Helene. Februar: 1. Dem Telegraphenleitungsaufseher Leo Mainzer ein Sohn, Otto Hubert Johannes. 2. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Diehl eine Tochter, Katharine. Gestorbene. Januar. 31. Porcellanmaler Ernst Gebhardt, 49 I. alt. Februar. 2. Backer Karl Theodor Rühl, 23 I. alt. 4. Oeconom Wllhelm Pfeiffer, 83 I. alt. 4. Perron- btener Johannes Dietz, 68 I. alt. 5. Elise Wetrich, geb, Henkel, 44 I. alt, Ehefrau des Schneiders Adam Wetrich. 6. Schreinermeister Philipp Theodor Kreiling in., 68 I. alt. 6. Marie Albertine Wilhelmine, 6M- alt, Tochter des Maschinenschlossers Wilhelm Rau. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 3. Februar. Heinrich Adolph, Pfarrer zu Watzenborn und Anna Karoline Melior, Tockter des verstorbenen Rentner« August Melior zu Gießen. Den 6. Februar. Johannes Ommert, Schlosser und Elisabeth Klöß von Nieder-Ohmen. Denselben. Georg Döll, Hilfstelegraphist und Katharine Spahn, Tochter deS BlättermacherS Johann Heinrich Spahn zu Stockhausen. Getaufte. Den 1. Februar. Dem Lackirer Christoph Schmidt ein Sohn, Ernst Konrad Christoph, geboren den 29. December. Denselben- Dem Schuhmacher Georg Todt eine Tochter, Marte Anna, geboren den 28. December. Denselben. Dem Kaufmann Christian Reiber eine Tochter, Wilhelmine Luise, geboren den 20. October. Dcn 4. Februar. Ein unehelicher Sohn, Otto Martin, geboren den 22. Decbr. Beerdigte. Den 31. Januar. Karoline Klmgelhöffer, geb. Ebel, Wittwe deS JustizrathS August Kltngelhöffer, alt 80 Jahre, starb den 28. Januar. Denselben. Georg Leib, Schneidermeister, alt 68 Jahre, starb den 28. Januar. Den 3. Februar. Ernst Gebhardt, Porcellanmaler, alt 49 Jahre, starb den 31. Januar. Den 4. Februar. Karl Theodor Rühl, Bäcker, ledig, alt 23 Jahre, starb den 2. Februar. Den 6. Februar. Johannes Dietz, Perrondiener, alt 68 Jahre, starb den 4. Februar. Denselben. Wilhelm Pfeiffer, Privatmann, alt 84 Jahre, starb den 4. Februar. Brodpreise vom 8. bis 22. Februar 1885. der Bäcker 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 2 „ (4 Pfd.) Sckwarzbrod 1. Sorte 48 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bet L. Keil ........ 63 bei K- Haas.......64 Gießen, den 7. Februar 1885. der Brodverkäufer H 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 2 „ (4 „ ) .......54 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 2 * (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte — Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fres enius. I Herzogi Baugewerkschule Holzmindenl s I damit verbunden Maschinen-,Mühlenbau- u. MüllerschulejS A Winters 4. Nov. Vorunt. 6. Oct. Pensionat. Dir.: G. Haarmann. BEa SMS J Ak», Z,tz, „ tol|t Ts »in ,(5 uib Sqhft " Nlln( a,jUft, r. Hrrmouv fcmil sabrlht Margarrthr . f-bchuhmacher nW Müll» n |B Caroltnr Auguhr \ 3. Ltrinhauer Mannes Luch ,u ner zu Butzdach. Durers Iohamd luLtch mu Sophie t5»s ’ÄBäs tera- KÄS. Ate<* r- SÄ 4-7^ Ä Ama ftarohnt fetn. 3. ftttalmaon 1 Nalhav ÄoMal uGießei'. K.HW, 5 Joh. Hrtnr. tzpahn ). Dem flunftrettn 1 Barbier und Heil, n Schneider gioert 31. Dem Station«: er Wilhelm Müller leltiuiflMMtr Leo etter Heinrich Diehl Februar. 2. Wer I. alt. 4. Penov- 44 I. alt, Ehefrau eobot Kreiling HL. Maschinenschlosser» Tießm. । unb Am» ÄiroVni @l”abe!6 Kl«ß •* gpajn, !-»>« d» Soft», Stuft ätotle Am» Sti0,a ffitQito1*8* ton.*»8* w M »W* x'S?S- 23 Saft'1’ **a'6 W 68 3°ft«’ ** W 5 $ % Allgemeiner Anzeiger. 4öolzvcrsteigerungen Versteigert werden . lech in Accord gegeben stamme — 1,11 cbm, 5 Fichtenstangen von 10 em JL die Kohlreiser abtbeilungsweise. Donnerstag, den 19. Februar d. I : 1) nach Zusammenkunft aus der Lehmenkaute (höchster Punkt der 11. W a l z. 878 885 Wunder der Industrie! 76 217 219 909 Ds»r Norstand 877 HusteNicht n n Erd' tu Maurerarbeiten Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Schreinerarbeiten Glaserarbeiten Schlosserarbeiten ^Seißbinderarbeiten Wagnerarbeiten Pstasterarbeiten werden. veranschl. zu 1t Buchenstamm' cbm, 3 Fichten- Durchmesser und Art, oer- Kostenvoranschlage, Zeichnungen und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht der Interessenten offen. Reiskirchen, den 6. Februar 1885. Holz-Versteigerung. Mtttwock den 11. Februar, von Morgens 10 Uhr an, soll im Gruninger Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigen werden 8^0 Ein solider, fleißiger Bäckerge^ fette auf sofort gesucht. Näheres in der Erved. d. Bl- A. Hoffmann, Eoncursverwalter. 881 Ein braves Dienstmädchen für fofort gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. Näheres Bleichstraße 9, eine Stiege hoch. Lepper, Kreisbauausseher-Aspirant. Arbeitsversteigernng. Mittwoch den 11. dS. MtS., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Saale zur Germania in Beuern die von BaltHafer Schomber daselbst zu erbauenden Wohn- und Oeconomiegebäude öffent- 90 170 10 111 3900 1905 2500 1700 I'andwirthschaM. Focalvcrein Gießen Sitzung am i I. Februar, Nachmittags 5 Uhr im „Cafe Schnell“. Länge. Die Zusammenkunft ist am Fußpfad von Grüningen nach Garbenteich. Gruningen, den 6. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Gniningen. Gilbert. 869 Lrennhosz- Nerste, Mimg. Freitag den 13. Februar er. werden im Licher Gemeindewald, Distrikt „Rotherbusch" folgende Holz- fort inten te versteigert: ZUal^Ertrart u. Caramellen*) v. L. H. Pietsch & Co., Breslau. Die durch zahlreiche Dankschreiben anerkannt, bewährtesten und besten diätetischen Genußmittel bei Husten, Keuchhusten, (Latarrh, Heiserkeit, Ber« schleimung, Hals- n. Brustleideu, vom einfachsten Katarrh bis zur Lungenschwindsucht. 6 *) Ertract & Flasche 1 . auf dem Sand, im Garnen oder auch ge- theilt, zu verkaufen. Näheres bei DH- Lonn Wwe. oder bei Flurschütz Wenzel- 1. Montag, den 16. Februar d. I., nach Zusammenkunft in der Apselsbach um 9 Uhr Vormittags, in der Scheppmaulsdickung und Forstwiese 523 rm Buchen-Scheitholz, 105 rm -Prügel, 29 rm Radel- Prügel, 117 rm Buchen-Stöcke, 160 nn 'Reiferprügel, Abschnitte von 41—64 cm Durchmesser = 14,96 2504,77 464,07 1680,28 578,27 734,28 190,24 11830 267,50 31,88 90,00 Geschäfts-Verlegung. Da ich mein Specerei-Geschäft und Wirthschaft wieder in mein Vorderhaus verlegt habe, so bitte ich ein verehrlicheS Publikum um geneigten Zuspruch. Für ein gutes Glas 'Aktien-Export- Bier ist bestens gesorgt. 887 l*h. Strack senior Bahnhofstraße 38. Eichen-Stämme von 13—47 Ctm. Durchmesser und 5—11 Mr. Lange, meistens zu Schwellenholz sich eignend, Fichten-Stämme bis zu 34 Ctm. Durchmesser und von 10—15 Mr. Länae, Stück Derbstangen bis zu 11 Mr. Mittwoch vcn 11. d. Mts. ebendaselbst: Hausgeräthc aller 1 Küchenschrank, Tische, Stühle :c-, steigert. Gießen, den 1 Februar 1885. Staatsstraße zwischen Laubach und Jägerhaus) um 9 Uhr Vormittags, im Thomaßbügel: 11 Eichenstamm-Abschnitte von 52—94 cm Durchmesser = 24,35 cbm, 64 rm Eichen-Scheitholz (theilweise Glaserholz), 6 rm Lärchenstangen (Holzschichte), 28 rm verschiedenes Brennholz; 2) von Vormittags 11 Uhr an aus dem Jägerhaus unvorgezeigt im Kirchbergs 400 rm Buchen-Stammreiser, im Thomasbügel: Lesholz abtheilungsweise, im Wetterauerstrauch, Ziegeuberg, Linsenwäldchen und Heinzenberg 92 Erlenstämme (25 cbm) verschiedenes abständiges Brennholz, sowie auch Kohlreiser und Leüholz abtheilungsweise. Die Erlen werden auf Verlangen vom Forstwart Keil zu Freienseen vorgezeigt und im Termine zusammen ausgeboten. Laubach, den 3. Februar 1885. 867 Gräfliche Forflverwaltung. Hohversteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. I m S cl) ü tz e n g a r t e n zu Wetzlar. Dienstag, 17. Februar, 10 Uhr, aus Stoppelberg Distr. 88 IV, Weichttolz: 1000 Reiislangen V. El., 1700 dcsgl.Vl. El , I rm Stanunknnppcl (Birken), 1638 rm Durchforstungsrciser; Distr. 90IX. Weich- Volz: 1100 Reisslängen V. El., 3600 dergl. vi. El, 518 rm DurchforstungSreiscr: Distrikt 95 (Buchwaldchcn), Buchen: 4 Wcrkstamme a 3,03 fm k. I., 16 rm .itla'ter Nutzholz (Felgen), 173 rm Scheit, 8 rm Stammknüppel, 13 rm Stockholz, 146 rm Reiser. Donnerstag, 19. Fcbr., 10 llbr, daselbst, Tlftr. 88, VI b, «iefern: 29 Werk und Baustämme 1, II. u. HI. El, vor züglicher Güte, & 37,23 fm k. I., 2 rm Scheit, 2 rm Knüppel, 26 rm Reiser; Distr. 89, 111, Eichen: 259 Stämme I.—IV. El-, zum Mühlen-, Haus- und Grubenbau, 5 (Gerüst-) Stangen I. El.. 34 rm ttlastcr- Nutzholz, zu Grubenbau, 9 rm Scheit, 40 rm Knüppel, 424 rm Reifer; Buchen r 1 Werkftamm von 0,65 fm f. 3. Krofdorf, den 6. Februar 1885. 868 Mütter, Königl. Oberförster. Rur M-trk 7 — kostet bei mir von heute ab eine vorzügliche, regulirte, selbstleuchtende Pendeluhr mit Schlagwerk. ganze und halbe Stunden, mit 2 broncirten Gewichten, in prachtvollem, feinst polirtem Nußholzrabinen, gekehlt, mit herrlichem Ziffer blatt, welches mit der k. f. prio. Leuchtmafse imprägnirt ist und des Nachts von selbst mondhell leuchtet, so daß man, ohne das Licht anzuzünden, sofort ersehen kann, wie viel Uhr es ist. Für die Leuchtkraft leiste ich schriftlich 10 Jahre Garantie, ebenso wie ich für den vorzüglichen Gang garantire. Zch bin der alleinige Erfinder dieser Uhren und verkaufe dieselben nur aus dem Grunde jetzt so enorm billig, weil ich circa 1300 Stück am Lager habe und (Söffe brauche. Tie Uhren haben noch vor zwei Monaten das Dreifache gekostet. Jede Uhr ist mit „Patent" versehen. Die Verpackung wird in Kisten bewerkstelligt. Die Absendung der bestellten Uhren geschieht dreimal täglich, durch Postnachnahme oder vorherige Easse- Zu beziehen durch 896 J. H. Ra'binovics Fabrik leuchtender Pendeluhren Wien, Leopoldstadt, Schiffamtsgasse Nr. 20. Bnchöruckcm und Men-Ialmk in empschlenve Erinnerung ;u bringen und bitte um geneigtes Wohlwollen. »ai_________Eduard Spier Wwe. Gesellschafts-Verein, näheren Anordnungen über den am 16 d. Mrs stattsindenden -Kairvamts-Ball und an den Anschlagstafeln bekannt gemacht. Gießen, den 6. Februar 1885. 870 ____________________Der Borstand. Mittwoch den 11. ö Mg., Rachmittag» 1 Uhr, Sramrn ,u Siegen, versteigere ick auf Ansieben des Herrn tn (Sietien. Die heutige Nummer enthalt 2 Blätter und 1 Beilage. Bürger-Club. Mittwoch, den 11. Februar, Abends 8 Uhr S$v biega‘7«t bei btbiitft»9 111111« i 3m 8(itiff öes Lenz scheu ckelsenkellee. Sonntag, den 8. Februar: Streich - Concert ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Regiments-Musik. 902 Ein Garten am Krofdorferweg, mit massivem Gartenhaus und Brunnen, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. 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