tiautPflege'°S* 1 Pack. '3sS lngen. ".5*85 -'LdL SS^Sfr 16)§ "»»-««z- K lu vermjHiH tznbergerstroß7 fi°r?r’1'^ ^plansgasieZ sätet* l”entt'ili|l"nmi” lurterstraße 82. ’W. Ctubchen, auf ortju uerniietrjen. ^lehgernieister. 2- Stock zlH chuvenstrahe ^rnHSiS ,WHt9L mer zu vermietben. 8e 1ö, II. Stock, irtes Zimmer im • Neuenweg L2, Mansardcniogis Kreuz 10. niethew Tiesenwez 6. Z'.mmer mit Ca- ibcrgerstraße 36,_ ordanlnge gelegene befte&enb au$ 5 ; jn nmnietben. b.Sl. jefjcnbe mbblirte Lage (wenn ae- mit eher ohne Lahnstrche 11- Zimmer zu ver- ^Asterweg 10. irte Zimmer zu )artenstraße 29. aöblirtes Zimmer chillerstratze 16. .e Logis zu ver- . 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Es liegen also wenig mehr al» drei Wochen zwischen heute und dem Tage der Urwahlen, welche die eigentliche Entscheidung geben und dieser knapp bemessene Zwischenraum wird von den Parteien nach besten Kräften ausgenützt werden müssen. Was den Ausgang der Landtagswahl'Campagne anbelangt, so dürsten hiervon keine einschneidenden Veränderungen in dem bisherigen Besitzstände der einzelnen Parteien im preußischen Abgeordnetenhause zu erwarten sein. Wenngleich das Centrum keine große Aussicht hat, seinen Besitzstand zu vermehren, so ist doch anderseits sein bisheriger Besitzstand ein so fester, daß nur äußerst wenige Mandate der Centrumspartei -als zweifelhafte zu betrachten sind. Auch die conservative Partei kann den Wahlen mit ziemlicher Ruhe entgegensehen, denn sie hätte für eine Anzahl von Wahlkreisen nur dann zu fürchten, wenn sich die Deutsch-Freisinnigen und die Nattonalliberalen verbunden hätten. Letzteres ist aber nur in vereinzelten Wahlkreisen geschehen, meist opertren beide liberale Parteien für sich gesondert, ja, in Schleswig stehen sie sich sogar entschieden gegenüber, da hier Nationalliberale und Conservative Zusammengehen. Die Polen werden möglicher Weise einen oder zwei Wahlkreise an die vereinigten Liberalen und Conservativen verlieren. Im Allgemeinen dürste der Ausgang der Wahlen die Behauptung bekräftigen, daß sie im Abgeordnetenhause eine kleine Verstärkung des conservativen Elements ans Kosten des liberalen bringen werden. Eines der bedeutungsvollsten Gesetze, welches aus den Be- rathungen der letzten Reichstags-Session gereist hervorgegangen ist, das Unfall- versichcrungS'Gesetz, ist bekanntlich am 1. October in seinem vollen Umfang in Kraft getreten. Wenn wir dieses Gesetz „gereist" nennen, so wollen wir hiermit nicht gerade die Meinung 'aussprechen, als ob dasselbe keine erkennbaren Mängel an sich hätte. Aber gegenüber den ebenfalls die Unfallversicherung der Arbeiter betreffenden Vvrlggen früherer Reichstags-Sessionen hat das vom Reichstage in seiner letzten Session mit nicht unbedeutender Majorität gutge- heißene Gesetz doch gewaltige Fortschritte gegenüber den früheren Entwürfen auszuweisen und braucht man hierbei blos die Einbeziehung der in der Forst- und Lanowirthschast, in den Transport-Gewerben u. s. w. beschäftigten Arbeiter unter die Wirkungen des Gesetzes zu ermähnen. Es steht sicherlich zu erwarten, kaß die dem Gesetze noch anhaftenden Mängel noch beseitigt werden, wenn man nur erst Gelegenheit gehabt haben wird, die praktische Wirkung desselben eine Zeit lang zu beobachten. Auf alle Fälle hat nunmehr eine große humane, arbeitersreundliche Reform ihre Uebertragung und Anwendung auf das praktische Leben gesunden und darf man nur hoffen und wünschen, daß die Unfallversicherung endlich auf derjenigen Seite, wo man alle Ursache hat, diese so wohl- thätige Institution mit Freuden zu begrüßen, nämlich aus Seiten der Arbeiter selbst, die ihr gebührende Anerkennung finden möge. Den Untergang der Kreuzer-Korvette „Augusta" mit ihrer gesammten Besatzung muß man nunmehr als eine leider feststehende Thatsache betrachten. Eine osficielle Bekanntmachung im „Reichs-Anz.", welche vom Chef Wer Admiralität ausgeht, macht auch den letzten Hoffnungen, daß die „Augusta" -noch existiren könne, ein entschiedenes Ende. Alle Nachfragen nach dem Schiffe, die von der Reichsregierung angestellt worden sind, haben sich als vergeblich erwiesen, auch die Erwartung, die „Augusta" werde aus irgend einer Insel des .Stillen oder des Indischen Oceans etwaige Beschädigungen ausbeflern, hat sich nicht erfüllt. Endlich ist sie auch nicht in Albany in Australien, wohin die Korvette die Ersatzmannschasten für die australische Station bringen sollte, eingetroffen, obwohl vier volle Monate vergangen sind, seit das Schiff Perim am Rothen Meere verlassen hat und in dieser Zeit hätte seine Ankunft in Albany bestimmt erfolgen müssen, selbst wenn das Schiff nur auf seine Segel angewiesen gewesen, märe. Man muß also mit Gewißheit annehmen, daß die „Augusta" dem furchtbaren Cyclon, welcher in der Nacht vom 1. zum 2. Juni im Golf von Aden wüthete, zum Opfer gefallen ist. Mit ihr ruhen die 223 braven Männer, welche die Besatzung des Schiffes bildeten, auf dem Grunde des Meeres unv es bleibt dem Vaterlande nur die Ehrenpflicht übrig, für die Hinterbliebenen der in ihrem Berufe verunglückten Seeleute zu sorgen. Es ist anzunehmen, daß dem Reichstage in seiner nächsten Session eine bezügliche Vorlage zugehen wird, -aber immerhin ist zu wünschen, daß die Regierung in diesem Liebeswerke von der privaten Mildthätigkeit unterstützt wird. Mit Genugthuung kann die Mit- Iheilung verzeichnet werden, daß sich in Berlin unter dem Vorsitze des Ober- Bürgermeisters ein Comito aus Reichstags-Abgeordneten, Fabrikanten, Kaufleuten und Bankiers gebildet hat, um einen Fonds zur Unterstützung der Hinterbliebenen der „Augusta" anzusammeln. Der zum türkischen Botschafter in Berlin an Stelle Said Pascha's designirte türkische Botschafter in Paris, Essad Pascha, verbleibt auf sein Gesuch auf seinem bisherigen Posten. Einstweilen ist oer Botschaftsrath Ohan Effendi zum Geschäftsträger der türkischen Botschaft in Berlin ernannt worden. In voriger Woche hat neben Herrn v. Giers auch der rumänische Ministerpräsident, Herr Bratianu, in Friedrichsruhe beim Fürsten Bismarck vorgesprochen. Hier traf Bratianu am Samstag ein, kehrte aber noch an demselben Tage über Wien nach Bukarest zurück. Der Besuch des rumänischen Staatsmannes in Friedrichsruhe hängt natürlich gleichfalls mit den ostrumelischen Ereignissen zusammen, doch dürfte er lediglich informatorischer Natur gewesen sein, gerade so, wie der Besuch Bratianu's in Wien und wird der rumänische Ministerpräsident dort wie hier namentlich Versicherungen bezüglicherer loyalen Haltung Rumäniens überbracht haben. Dagegen wird die UntdrreVung des Reichskanzlers mit Herrn v. Giers von entschiedener Bedeutung für big Weiterentwickelung der diplomatischen Action auf der Balkan-Halbinsel gewesen sein. Daß die Bulgaren von derselben nicht allzuviel zu hoffen haben, kann man aus dem Umstande schließen, daß die nach Kopenhagen zum Kaiser von Rußland entsandte bulgarische Specialmission die dänische Hauptstadt wieder verlassen hat; immerhin ist es nicht unmöglich, daß die Ereignisse mit bestimmend auf die um den grünen Tisch in Konstantinopel versammelten Diplomaten mit einwirken werden, zumal da die Rüstungen in Griechenland und Serbien ihren ungestörten Fortgang nehmen. Die in Griechenland herrschende Erregung hat sich auch nach der Insel Kr'to, wo viele Griechen wohnen, verpflanzt und laut fordert man daselbst die Vereinigung der Insel mit Griechenland, falls es gestattet werde, daß Bulgarien und Ost-Rumelien zusammen bleiben. Von den Serben befürchtet man jeden Tag den Vormarsch aus türkisches Gebiet, nach Alt-Serbien, da fast die ganze serbische Armee in und um Risch (Niffa) concentrirt ist. Am Freitag Vormittag hat in Nisch die feierliche Eröffnung der Skupschtina mittelst einer Thronrede stattgesunden. Dieselbe besagt ungefähr Folgendes: In dem gegenwärtigen ernsten Momente, wo das Gleichgewicht der Balkan-Halbinsel erschüttert ist, müsse Serbien auf der Hut sein. Serbien wünsche auch heute den Frieden zu weiterer Cvlturarbeit, es müsse aber seine vitalsten Zukunfts-Interessen sichern. Der König fei bemüht, den stalus quo ante zu erhalten, oder das nochwendige Gleichgewicht zur Wahrung der Interessen der verschiedenen Balkan-Nationen ermöglichen. — Die Skupschtina wählte sodann eine Commission von 21 Mitgliedern, um die vom Kriegsminister und dem Finanzminister eingebrachten Gesetzentwürfe vorzuberathen. Däs neue österreichische Abgeordnetenhaus hat sich mit der am Freitag vorgenommenen Wahl des Bureaus constituirt. Die Präsidentenwahl erfolgte verhältnißmäßig glatt, da sich die einzelnen Fraktionen hierüber schon vorher verständigt hatten. Zum Präsidenten wurde der Pole Dr. Smolka mit 292 von 325 Stimmen wiedergewählt, zum ersten Vicepräsidenten wählte man mit 181 von 322 Stimmen Richard Clammartinitz, von der feudalen Gruppe, und zum zweiten Vicepräsidenten Ritter v. Chlumetzky (deutsch-österrei- chischer Club) mit 228 von 283 Stimmen. Zahlreiche Jnitiativ-Anträge und Interpellationen sind eingebracht worden und werden die Session voraussichtlich zu einer sehr bewegten gestalten. Unter den letzteren befindet sich eine vom Polenclub gestellte Interpellation wegen der Ausweisung österreichischer Unter- thanen aus Preußen und darf man auf die Antwort des Grafen Taaffe gespannt sein- — Die Delegationen sind auf den 22. d. Mts. nach Wien einberufen. Der preußische Gesandte beim Vatikan, Herr v. Schlözer, ist nach Ablauf feines Urlaubs wieder auf feinen Posten zurückgekehrt und alsbald vom Papste empfangen worden. Herr v. Schlözer hat hierbei, nach einer Meldung der „Germania", dem Papst einen Brief des Kaisers mit dem Anträge übergeben, in der Karolinenfrage das Vermittleramt zu übernehmen. „Bisher haben nur Verhandlungen" — meldet das genannte Blatt weiter — „zwischen den betheiligten Regierungen und dem Vatikan stattgefunden. Jetzt ist der Antrag auf Uebernahme der Vermittelung an den Papst officiell gestellt worden. Die egyptische Frage ist durch den ostrumelischen Ausstand ganz in’» Hintertreffen gerathen. Vielleicht wird sie aber in nächster Zeit das Interesse Europas wieder mehr erregen. Einentheils rüstet sich Sir Drummond Wolff, nachdem er eingesehen, daß er in Konstantinopel nichts Besonderes erreichen kann, zur Weiterreise nach Egypten, um hier seine eigentliche Mission auszunehmen. Andernlheils muß demnächst das abyssinische Ersatz-Corps vor Kaffala eintreffen und wird es vielleicht alsdann zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen den Abyssiniern und den Sudan-Rebellen kommen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrespondenz - Bureau. Berlin, 5. October. Die Drechsler und Berufsgenossen beschlossen in allen Werkstätten einen Minimallohn von 18 JL bei lOstündiger Maximalarbeitszeit ab 8. October zu fordern, und wo diese Forderungen nicht bewilligt würden, vom 12. October ab die Arbeit einzustellen. t Prag, 5. October. „Narodui Listy" melden: In den Lokalitäten der bohmqchen Beseda zu Dux fand eine Dynamit-Explosion statt. Zahlreiche Fensterscheiben wurden zertrümmert, Personen nicht verletzt. Die Urheber der Explosion sind noch nicht ermittelt. Kopenhagen, 5. October. Der Reichstag ist vom Eonscilprandenten im Saale der Universität eröffnet worden. Die Linke war nicht erschienen: das auf den König ausgebrachte Hoch wurde enthusiastisch aufgenomnlen. Die bulgarische Deputation wohnte der Eröffnung bei. Das Folkething wählte Berg wieder zum Präsidenten. Der Finanzminister wird morgen das Budget für 1886/87 vorlegen. Das Landsthing wählte das frühere Präsidium wieder. Paris, 5. October. Definitive Wahlresultate sind bisher aus 49 Departements bekannt. Darnach gewinnen die Conservativen 36 Sitze und verlieren 4; bisber flieht es 116 Stichwahlen in 25 Departements. In Eure finden 2 Stichwahlen statt; dort, erhielt der Herzog v. Broglie 42,000 Stimmen gegen Dcvelle (41,000 St.). Paris, 5. October. Bis 4Vz Uhr Nachmittags wurden aus 51 hiesigen Sectionen folgende Wahlresultate bekannt: Brisson und Allain-Targv erhielten gegen 10,000, Floquet, Lockroy, Barodet, Delaforge, Cttmenceau und Bert 7000 bis 9000, die Conservativen Calla, Hervö Mangon, Cassagnac durchschnittlich 6000 Stimmen. Perhältnißmäßig die wenigsten Stimmen erhielten die opportunistischen und radikalen Kandidaten. Aus 60 Departements sind folgende Resultate bekannt. Die Conservativen gewannen 44 Sitze, 142 Stichwahlen sind erforderlich. Im Departement Nord erhielt die conseLvative Liste die Majorität, welche an Stimmenzahl die der Candidaten der verschiedenen republikanischen Listen übersteigt. Trotzdem sind Stichwahlen erforderlich, da keine von der eonservativen Liste erzielte Stimmenzahl ein Viertel der eingeschriebenen Wähler ausmacht. . '' — Bis 53/4 Uhr ist folgendes Wahlresultat aus 260 Sectionen von 8a0 sectionen, woraus das Seinedepartement besteht, bekannt: Lockroy 73,000, Brisson 62,000, Allain- Targö 58,000, Cl^menceau 55,000, Rochefort 34,000, Hervä-Mangon 31,000, Calla 30,000, Spuller 29,000, Ranc 28,000 Stimmen. Die republikanischen Journale erkennen an, daß der gestrige Tag für die Republik kein guter war und daß die Mon- archistcn einen unerwarteten Erfolg errungen haben. Diese Blätter erklären, die Uneinigkeit der Republikaner sei Ursache dieser Niederlage. Die Opportunisten und Radikalen schieben sich gegenseitig die Verantwortung für die Niederlage zu. Der „Teinps" macht das Wahlresultat aus 72 Departements bekannt. Danach gewannen die Conservativen 66 Sitze, und 186 Stichwahlen sind erforderlich. — Bis 6V2 Uhr wurden Wahlresultate aus 79 Departements bekannt. Die Conservativen gewannen danach 84 Sitze, wenn man die Departements Nord und Pas de Calais hinzurechnet, wo die Conservativen eine gewisse Majorität haben, wo aber Stichwahlen möglich sind. _ Rom, 5. October. Aus Palermo wurden von vorgestern Mitternacht bis gestern Mittag 16 Cholera-Todesfälle gemeldet. — Der Justizminister ist vom Continent zurückgekehrt. __ . , . — In Palermo starben gestern 70 Personen an der Cholera; in den übrigen inficirten Provinzen kamen 12 Cholera-Todesfälle vor. Petersburg, 5. October. An den in hiesigen Zeitungen enthaltenen sensationellen Meldungen über militärische Maßnahmen Englands in Herat ist zufolge von in Askhabad mt authentischer Stelle eingezogenen Erkuiidigungen nur richtig, daß in Herat durch Engländer geleitete Befestigungsarbeiten vorgenommen werden. — Der „Petcrsburgskija Wedemosti" zufolge gilt der Uebergang der Eisenbahnen der Großen russischen Eisenbahn-Gesellschaft in die Verwaltung der Krone für fest beschlossen. Moskau, 5. October. Die „Mosk. Ztg." sagt bezüglich der bulgarischen Frage: Wenn Rußland nicht beabsichtige, die Orientfrage gegenwärtig anzuregen, wäre dessen beste Politik, die Wiederherstellung des Status qno ante zu fordern, dem Sinne des Berliner Vertrags gemäß, zugleich aber auch die Sicherstellung des bulgarischen Mace- donien zu verlangen, was ebenfalls dem Sinne des Berliner Vertrags entsprechen würde. Rußland werde gerecht und seiner Mission im Orient entsprechend handeln, wenn es, auf der Basis des erwähnten Vertrages bleibend, lediglich andere auffordere, denselben ebenso genau zu erfüllen, wie Rußland es selbst gethan habe durch Aufrechterhaltung der Rechte des Sultans auf Rumelien und es könne um so eindringlicher die Pforte bewegen, auch Macedonien ungefähr in derselben Art sicherzustellen wie Rumelien. Dadurch werde Rußland dem bulgarischen Volke einen größeren Nutzen bringen als durch Erfüllung der Jntrigue, ivelche darauf berechnet sei, den russischen Einfluß aus Bulgarien zu verdrängen und dieses Land in ein ebensolches Verhältniß zu Rußland zu bringen, in welchem Serbien gegenwärtig zu ihm stehe. Serbien verdanke seine Unabhängigkeit ebenfalls Rußland, doch in welchem Verhältnisse befinde sich jetzt das serbische Königreich nach dem siegreichen russischen Kriege? Dürfte sich etwa ein Königreich unter dem Fürsten Battenberg in einem besseren Verhältnisse zu Rußland befinden? Risch, 5. October. Die Session der Skupschtina wurde gestern geschlossen, nachdem dieselbe alle Vorlagen bezüglich der Anleihe und der militärischen.Maßnahmen einstimmig und ohne Diskussion genehmigt hatte. Die Adresse auf die Thronrede lautet kriegerisch. Der Ministerpräsident kehrt nach Belgrad zurück, während der König und der Kriegsminister in Nisch bleiben. — Die Adresse der Skupschtina bedauert den Versuch, die Grundlage der Existenz der Balkanstaaten zu erschüttern. Wollte man heute die Möglichkeit zugestehen, einen internationalen Act wie den Berliner Verttag gewaltsam zu zerstören, so würde unabsehbaren Folgen Thür und Thor geöffnet. Das Serbenvolk könne dem nicht gleichgiltig zusehen, deßhalb folge die Volksvertretung begeistert dem Rufe ihres Königs und votirte mit Acclamation sämmtliche Vorlagen, damit die Regierung den Status quo ante oder das Gleichgewicht Herstellen könne, welches die Existenzfähigkeit Serbiens «thatsächlich garantire. Das Volk vertraue blindlings dem ersten Könige Serbiens. Konstantinopel, 5. October. Die Botschafter hielten gestern die erste Be- rathung ab und einigten sich dem Vernehmen nach über ein Memorandum, welches vor der officiellen Miltheilung an beide Theile zunächst der Genehmigung der Mächte unterbreitet werden soll. Athen, 5. October. Es ist der Regierung gelungen, durch Wiedereinführung des Zwangscurses eine Anleihe von 44 Millionen Drachmen von der Nationalbank zu erhalten. — sHavas-Meldung.f Der Ministerrath beschloß die Mobilisimng der Marine und die Einberufung zweier Classen der Marinereserve. Die militärischen Ausrüstungen dauern ununterbrochen fort. Bukarest, 5. October. Der König hat in Begleitung des Kriegsministers Falcoyano und des Arbeitsministers Radoumhiai schon die Garnisonen von Jassy und Roman inspicirt, woselbst er begeistert empfangen wurde. Der König begibt sich von da nach Galatz. Konstantinopel, 5. October. Der bisherige türkische Gesandte in Athen, Tevfik Bey, ist zum Botschafter in Berlin und der ehemalige Gouverneur von Metelin, Agujah Effendi, 541m Gesandten in Athen ernannt worden. Lokale-. Gießen, 6. October. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 8. October 1885, Nachmittags 4 Uhr. 1. Verwerthung von Bauplätzen an der Grünbergerstraße. 2. Vermiethung von Kellerräumen in der höheren Mädchenschule. 3. Unterhaltung der städtischen Wiesen. 4. Gesuch des Jacob Helfenbein um Bauerlaubniß. 5. Gesuch des Maurermeisters Georg Pfaff von Launsbach um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes. 6. Gesuch des Konrad Atzbach um Ueberlassung städtischen Geländes zur Gewinnung von Sand. 7. Das Gießener Stadtwappen. 8. Aufnahme des Hamm in den Bauplan. 9. Berathung des Entwurfs eines Localpolizeireglements zur allgemeinen Bauordnung. Gieße«, 6. October. [39. Stiftungsfest des Turnvereins Gießen.? Das Programm für die Feier des diesjährigen Stiftungsfestes des hiesigen Turnvereins war sowohl in turnerischer als geselliger Beziehung ein recht reichhaltiges und- sehr befriedigendes. Das unbarmherzig schlechte Wetter, mit welchem der bekannte Jupttcr schon dle ganze letzte Woche uns heimgesucht hatte, war Schuld daran, daß der turnerische *-j)eiL des Festes nicht in Stein's Garten abgehallen werden konnte, vielmehr in der städtischen Turnhalle, welche recht hübsch mit Fahnen, Kränzen und Bildern geschmückt mar, stattfinden mußte. L ' Als wir dieselbe kurz nach 4 Uhr betraten, intonirte gerade die Musik Den Turnermarsch, unter dessen Klängen gegen 80 ältere und jüngere Turner in strammem. Tritt und guter Ordnung zu den Freiübungen aufmarsckirten. Der 1. Turnwart oc> Vereins, Herr Gg. Stosser, zeigte uns hier eine recht schön gewählte Gruppe Frcr- ii bungen, welche schneidig und fehlerlos ausgeführt wurden. Alsdann trat man zu dem Riegenturnen in 7 Riegen an, worunter eine 12 Mann starke Mannerriege. Hier muß die militärische Schnelligkeit und die Lautlosigkeit lobend erwähnt werden, mit denen dies geschah. _ Wir hatten nun Gelegenheit, ein recht geregeltes Schulturnen zu sehen, welches mit einmaligem Riegenwechsel etwa eine Stunde lang dauerte und vielfach den lauten Beifall der Zuschauer veranlaßte. Nunmehr trat eine kleine Pause ein, nach welcher Herr Stoffer uns mit 16 besseren Turnern Stabübungen (mit langen Stäben) vorführte, die einen donnernden Applaus ernteten; wir sind Herrn Stoffer für diese schönen Hebungen um so dankbarer, weil solche bisher in Gießen noch nicht gezeigt wurden und sie eine recht angenehme Abwechselung boten. Leider versagte während derselben das Gas, was viele leicht fi'ttchtige Gemüther in große Unruhe versetzte und eine unliebsame Störung verursachte. Gleichwohl ließen sich weder Herr Stoffer noch seine Turner aus der Fassung bringen. . Die letzte Abtheilung des Schauturnens bildete das Turnen zweier Musterriegen, von welchen die eine sich im Stemmen, Klimmen und Freihochsprung be- thätigtc, die andere am Reck, weiten- und Längenpferd und Barren turnte und schließlich Stabhoch sprang. Die Leistungen waren recht gute, besonders im Stabhochsprüngen, wobei das Sprunggestell (2 Dieter 60 Ctm. hoch) von fast allen Turnern dieser Riege frei übersprungen wurde. Kurz vor 7 Uhr war das Schauturnen beendet. Die Thatsache, daß zahlreiche Zuschauer vom Anfang bis 311111 Ende des Turnens aushielten und mit hohem Interesse den Hebungen folgten, ist wohl der beste Beweis dafür, daß einerseits die gesehenen Leistungen allgemein anerkannt wurden und das Programm turnerisch geschickt gewählt war, andererseits, daß die Gießener für die Turnerei warme Sympathieen hegen. Das Letztere bestätigte auch wieder das sehr gut besuchte Bankett im großen Saale von Stein's Garten, welches nach 8V3 Hhr durch den 2. Sprecher des Turnvereins Herrn Carl Vogt mit einer kurzen Ansprache eröffnet wurde, in welcher. Redner rnittheilte, daß der 1. Sprecher leider durch einen Todesfall zu erscheinen verhindert sei, die Anwesenden herzlich willkommen hieß und für das zahlreiche Erscheinen dankte. Der 1. Schriftwart Herr K. Stieb er gibt hierauf einen Rückblick über das- verflossene Vereinsjahr, in welchem der Verein sich auf vielen Turnfesten ehrenvoll hervorgethan habe, erwähnt Friesen's und seiner, Verdienste, gedenkt des wackeren Turners und Volksmannes Wigard und des dem Gießener Turnvereine besonders nahegestandenen, unlängst in Königsberg verstorbenen Professors Zöppritz, welcher jahrelang dem Vereine als eifriger Turner angehört und als 1. Tnrnwart werthvolle Dienste geleistet habe. Redner schließt mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Vaterland, Kaiser und Großherzog. Sehr schöne Concertstücke (von 25 Mann der Militärcapelle, unter Leitung beä Herrn Musikdirectors Krauße gespielt), Chorgesänge und Toaste wechselten nun mit einander ab. Turner W. Eid mann brachte ein „Gut Heil" aus aufdie Gäste. Herr Stadtverordneter Commerzienrath Adolf Noll dankt im Namen der Stadtverordneten, die leider, weil sie schon in der letzten Woche durch die vielen Festlichkeiten zu sehr in Anspruch genommen worden, nicht so zahlreich hätten erscheinen können, als sie es gewünscht, und bringt ein Hoch aus auf Turner und Turnerinnen. Es danken ferner im Namen ihrer Vereine Herr L. Petri II. für die Gießener Feuerwehr, Herr Adolf Bieler für die Rudergesellschaft, Herr H. Wagner für den Liederkranz, Herr Gg. Marx für die Gäil'sche Feuerwehr, Herr L. Petri HI. für den Veteranenverein. Turner Klotz gedenkt des dieser Tage Heimgegangenen Turners Hofmann, dessen Gedächtniß die Versammlung durch Erheben von den Sitzen ehrt. Herr Bierau- Wieseck spricht den Dank der Wiesecker Turner aus, welche das schlechte Wetter abgehalten habe, zahlreicher zu erscheinen. Nachdem noch Turner Stud. Flett auf den Vorstand des Turnvereins einen Salamander hatte reiben lassen, und Herr Assistenzarzt Ga r t h eine launige Ansprache auf die Damen gehalten, begann gegen 12 Hhr das obligate Tänzchen, welches die Jünger und Jüngerinnen Terpsichorens bis zum frühen Morgen zusammenhielt. Möge es dem Turnverein gelingen, sich die Sympathien der Einwohnerschaft unserer Vaterstadt auch weiterhin zu erhalten und dadurch seiner Sache und so wieder indirect dem Gemeinwohl zu dienen. Feste wie das vorgestrige werden hierzu stets beitragen. — F cd t e Bochum, 2. October. Untere Stadt ist vorgestern der Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens gewesen. Zwei zwölfjährige Jungen haben einen neunjährigen Knaben in einen dortigen Neubau hineingelockt, ihm Hände und Füße mit Stricken verschnürt, Nase, Mund und Ohren mit Erde und Steinen verstopft und dem armenvöllig wehrlosen Kinde mit einem Messer einen Stich beim Ohre beigebracht, so daß die Klinge am Munde wieder herauSkam. Das arme Opfer wurde erst nach mehreren Stunden zufällig aufgefunben und ist bereits gestern Nachmittag an den Folgen der erhaltenen Verletzungen gestorben. — [Ein seltener Treffer.) Im Jahre 1849 berichtete ein süddeutsches Blatt über die Ergebnisse einer Bauernjagd bei Keberburg, daß 4 Ziegen, 1 Ziegenbock, 3 Füchse, 2 Hasen, 11 Heimen, 2 Katzen, 14 Tauben, 3 Dachshunde, 8 zahme (SntcnF 1 Grenzsäule und 2 Ortstafeln erlegt, dagegen 1 Fleischergeselle, 1 Bahnwärter, 2 Dienstjungen und 1 Gemeindediener nur angeschossen seien. Daß es heutzutage noch geschicktere Schützen gibt, bewies ein Jagdpächter in Rothwasser in der Görlitzer Haide dieser Tage, der aus einen Schuß, den er in ein Volk Rebhühner nbfeuerte, seinen Bruder, seinen Mitpächter und seinen Hund traf. Am besten kamen die Reb- hühner bei dem Schüsse weg, denn ihnen geschah nichts. «Handel unö Äerikehr, Gießen, 6. October. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JL 1.05—1.20, Hühnereier pr. Stck. 7—0 Enteneier St. 0—0 H, Käse pr. St. 5—8 A» Käsematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 22 Linsen 32 H, Tauben per Paar 0,50 bis 0,60 H, Hühner per Stück 0 85—1.30, Hahnen pr. Stück JL 0.50—1.00, Enten per Stück v4t 1.40—1.70, Ochsenfleisch per Pfund 68—00 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 50—60 ^>, Hammelfleiich 60—70 Kalbfleisch 48—50 Kartoffeln per 100 Kilo vtt 3.00—4.00, Milch per Liter 12—16 4h, Zwiebeln per Centner vtt 4.00—6.00. in Allgemeiner Anzeiger. Die größten Neuheiten in Filzhüten, Formen, Peluche, Sammete, Bändern, Federn und «Hutfournituren großer Auswahl und billigen Preisen empfiehlt t. Fangmann. Wintermäntel in größter Auswahl zu billigsten Preisen empfiehlt F. Holberg, 7183 8 Kirchenplatz 8. 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Herr 1 Ztadtoerordneten, ^feiten zu sehr in innen, als sie es bauten ferner •bi; Herr 2Ibolf rderkranz, Herr- Kteranenverem. imann, Mm Herr Brerarr- fechte Wetter ab- Lurrrvereins einen rüge Ansprache aus welches die Mgcr stell. er Einwohnerschasi ache und so wieder werden hierzu stets rnuplatz eineo surchl- einen neunjag Mße mit etnaen Pit und bem arm beigebracht, so datz )e erst nach mehrerw ! an den folgen der , süddeutsches Blatt 1 i Qieaenboefi a» 8 zahme Enta, ' 1 BabuwanNt Taft es heutzutG' «7r der Görlitz«! ltebhuhnera^ sten kamen die w W"gS tiSe&B' Bekanntmachung. Der Plan über die sestgestellten Baufluchtlinien für den Neuenweg liegt 14 Tage auf dem Bureau des Stadtbaulneisters zur Einsicht offen, während welcher Zeit Einwendungen bei Vermeidung des Ausschlusses bei der unterzeichneten Behörde anzubringen sind. Gießen, den 6. October 1885. Großherzoqliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 7193 Oberhesfische Eisenbahnen. Bei diesseitiger Verwaltung soll die Stelle eines Bahnmeisteraspiranten, für welche eine Remuneration von ICO <,& pro Monat ausgeworfen ist, unter dem Vorbehalt des Rechtes jeder.zeitiger Kündigung mit einer Monatsfrist, besetzt werden. Bewerber, welche nicht älter al« 35 Iabre, zugleich gesund und von kräftiger Constitution sind, die vorgeschriebene Prüfung bestanden, auch ein Handwerk erlernt haben und sich über Kenntnisse und Thä- tigkeit im Eisenbahnwesen, namentlich bezüglich des Oberbaues, auszuweisen vermögen, werden ausgefordert, sich bis zum 22. d. M. unter Vorlage der Zeugnisse und 'Nachweisung der seitherigen praktischen Thätiakeit bei uns schriftlich zu melden. Gießen, den 1. October 1885. 7048 Großherzogliche Direktion.________ Bekanntmachung. Circa 100 Rmtr. Nadel - Stöcke, per Rmtr. zu 1,50 JL, können aus hiesigem Gemeindewald abgegeben werden, Lusttragende wollen sich alsbald an unterzeichnete Stelle wenden. Lich, den 5. October 1885.\ Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 7174 ft ff ff October 1885. Zimmer- „ Erd-u.Graben „ Steinsahren Steinsetzen Steinschlagen Uebergründung Pflasterarbeiten Gießen, am 6. ft ff ft ft 274.48 456.20 180.- 25.- 350.— 60.— 108.- Freitag, den 9. October sollen auf der Großh. Bürgermeisterei Daub- ringen nachgenannte Arbeiten öffentlich in den Äccord gegeben werden: Maurer-Arbeiten vermischt, zu 296.— Senßselder, 7191 Bez.-Bauausseher. Submisftou. Die Lieferung von 30 eisernen Bettstellen, 60 wollenen Decken, 1,35 x 2,20 m, Gewicht ä 5V2 Psd., 60 leinenen, blaucarrirten Deckenbezügen, 2,00 x 1,30 m, 60 leinenen, blaucarrirten Kissenbezügen, 0,80 x 0,50 m, 60 leinenen Bettüchern, 1,25 x 2,50 m, 30 Kopfpolstern, mit Roßhaar gefüllt, 0,75 x 0,45 m, 30 Strohsäcken, 2,25 x 1,05 m, soll an den Mindestfordernden vergeben werden. Naturmuster können auf hiesigem Bureau besichtigt werden oder sind bei der Offerte frankirt mit einzusenden. Die Vergebung erfolgt am 20. October. Lieferzeit alsbald, nach Vereinbarung. Arbeiter-Colonie Neu-Ulrichstein, den 5. October 1885. Der Jnspector: 7167______Schmidt.___________ Mittwoch den 7. Moder, Nachmittags 2 Uhr, werden in meiner Amtsstube Sopha's, Kommoden, Kleiderschränke, sonstiges Mobiliar und 3 Pferde gegen Baarzahlung versteigert. Geißler, 7139 Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Mittwoch den 7. October er., Nachmittags 3 Uhr, werden im hiesigen Pfandlokal, Seltersweg 11 Glasschrank, Kommode, silberne Löffel, Gabeln, Messer, 1 Standuhr, 1 Kuh, 1 Oeconomiewagen gegen Baarzahlung versteigert. 7186 Horn. Ieifgeöolenes. Marktstrasse 32. Meinen werthen Kunden die Anzeige, daß einige Stücke schwarze reinwollene 120 Ctm. breite Cachemir, deren reeller Werth 4 u. 4,50 JL per Meter ist, mit 2 JL u. 2,50 Jt per Meter abgegeben werden. Keine meiner Kunden versäume diese ausnahmsweise günstige Gelegenheit. Zum billigen Laden A Marktstr. 32. 7178 Marktstr. 32. Gute Speisekartossein verkauft I. 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Aff. 7196 wnMHnHamaaaH Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühlffchen Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießen. dl Vittt-u: Sö Sie n Ad Achch'e Vor d Nachachtnng zu Dieser Vorlage In Gl mchstehende Du Gieß I Dari iil der Erdgroi hierher ynude Der Gi troflen unb ü ate Gras vor ist ihm nach feinem Gefch %\e $01 jfeiMnln Die hohe Krau in Baden'Badei Großh. Familie Zeit hier anwel ofen photograpl Der Hirz MErnburg au1 Wlldng einge ihren Verwandt! < Mi Berlin oanzibar.' Lien deutsch-ostasrikar ; U'eguha ebenfall vorzügliche. ; r Schort dieser Lai ^oiijibar an eine I Echmidt'sche tzrw I oie Erwerbung ö ! <> .. Men, 6 M Kaüoy, d ^Mei und mehre Paris, i; ! ft* 1 wo 9ot N 123,000, Z ernster ■««hilft -1'" 1