Drittes Blatt Sonntag den 7. Juni 1885 Vsrearrr bchulfiraße 7. Drei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BringrrKchri Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Mo«t»gS. N TR Zu diesen Glücklichen gehörte auch der Hansjörg ines Tages gar bedenkliche Anzeichen irgend einer tise! M M6 '• |te einen leu, ietgeffe. D. O. nb ie Arbeite« Anzeigen. erfahrenes Madch«, en für Küche unb efsor BirnvaM. ; bEtn*3 je««” * gBA Wohnung, gr. 0. IL Wetlergasse 5II. Str. 12« _ ^hle Arznei.) Im gesegneten Schwabenland gibt es gottlob noch feJn Lebtag nicht krank gewesen oder nur wenig Speisen aus der lateinischen Küche bekommen hat. Zu diesig Glück" ' von Michelhausen, bis sich bei ihm eines Tages gar „ VVMV4U ein^eüionk ™a.r ih'u plötzlich im Leib nicht mehr recht wie^sonst und emJL ,3um ®ffen und Trinken war wie weggeblascn. Der Hansjörg ; „es wird sich schon wieder geben", sagte er. Aber sein ^w,dre Käthe, betrachtete die Sache ganz anders. Mit Schrecken dachte sie an die Möglichkeit, der Hansjörg konnte über stacht sterben. Das wäre ein harter Schlag ur sie gewesen, denn sie war sehr wohl mit ihm zufrieden und fest überzeugt, daß ein Grsatz für ihn gar nicht oder nur sehr schwer zu finden wäre. Sie besann sich daher ^en Augenblick, sondern schickte sogleich den Knecht in die Stadt zum Doctor „Schröpfer und er mochte doch gleich nach Michelhausen kommen und nach dem Hansjörg gucken, der auf den Tod krank sei und kein Brösele mehr essen mög'. a stunde kam der Doctor angefahren. Gr fand den Hansjörg mit zundelrothem Gesicht m der großen Hrmmelbettlade liegen, zugedeckt bis an die Zähne, d P ls bebenfIld)Cl" a)hene' der Hansjörg betrachtete, untersuchte der Doctor ; t zum Besten gab Zu L mnieb er in sein Büchlein, worin er alle sonderbaren und ausfallenden Erscheinungen aus ?em"Gebiete der Heilkunde in seiner Praxis auszeichnetet „Für veÄrbene^Baucrmnagcn sind acht bis zwölf Blutegel, m Schmalz ^abgerostet und ganz merm nprtebt’t ein neues probates, aber noch unbekanntes llcittel. (-ll. H. -ö.) warm verzch , ^Node"-Krankheit.^ Neuerdings tritt in Berlin und zwar namentlich bei dem weiblichen Theil der Bevölkerung, ziemlich häufig eine eigentümliche, bei recht- reitia Dazuthun zwar nicht eigentlich gefährliche, immerhin aber sehr unangenehme uno schmerzhafte Hautkrankheit auf. Dieselbe zeigt sich gewöhnlich zuerst am Halst, in ilircr äußeren Form den sogenannten „Nesseln" sehr ähnlich ..mit welchen sie aber schon deshalb nicht verwechselt werden kann, weil die „Nesstln ^sich sehr schnell ubei hett aanicn Körper zu verbreiten pflegen, was hier nicht der Fall und dehnt sich von hier über das ganze Gesicht aus. Letzteres verschwillt stark, der Patieut wird fortdauernd von dumpfen Kopfschmerzen, verbunden mit Hitze und häufigen Eongestionen 21 «rnnf fidmaefuAt. Bei rechtzeitiger Hilfe ist das Uebel iiideß in wenigen Tagen gehoben.' Nach ärztlicher Eonstatirung ist die Kranksiett höchst wahrscheinlich eilt? Tolae von Blutvergiftung, welch' letztere wiederum durch das prägen gefärbter Halsbekleidung (Shawls, Cachenez u. dgl.) entstanden ist; die betreffenden Farbstoffe waren nicht giftfrei und der schädliche Stoff hat sich nun gelegentlich einer -^rans^ viration am Halse gelöst und ist durch die Poren wl ben Jfow einaebrunflem Es sind neuerdings, wie gesagt, eine ganze Anzahl solcher ErkrantungSfalle hur vor^ gekommen und zwar nicht allein, wie wohl vermuthet werden konnte, m Folge des V _____ ju.Liij.ii.iui ........- e-snarrsa Mainz;, und doffen Slge«tenr Earl Loos, Krrchenplatz, Gretzen- Hermann Vogt, Reichelsherm. Nichtige^atinbrtdl« ped. d. »Lj (Wclt-2lusstellung.). 16 x 28u, 15. u. 16 Tage. X 550.15. Ium c - - - - - - (auch Juli u. August). - - -- Auskunft in allen Reisefragen. Hotel-Coupons sur 3o0 der besten Hotels. . 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