Donnerstag den 7. Mai 1865 Nr. 105 geiget reu. BreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinyettvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pt. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS- Vrrr^GWr Schulstraße 7. und vas Haus am Montag die dritte Lesung desselben so wird das Verwendungsgesetz in kürzester Zeit verkün- S ‘er Meier M. 5.10 ■ ° , 6.70 franco. hören; vielleicht wird ersterer durch die Bekämpfung der gegen ihn ausgebrochenen Gegen-Revolution zu sehr in Anspruch genommen, als daß er sich viel um die Engländer kümmern sollte und die letzteren werden sicherlich seelensfroh sein, wenn sie der Mahdi einstweilen in Ruhe läßt. Das unglückliche Peru wird noch immer durch den Bürgerkrieg heimgesucht, aus welchem es seit dem Friedensschlüffe mit Chile eigentlich nie herausgekommen ist. Bei Ayacucho haben die Regierungstruppen eine Niederlage erlitten. General Caceres, der Führer der Insurgenten, befindet sich auf dem Marsche gegen Lima, wo man sich auf eine größere Schlacht in der Nachbarschaft vorbereitet. Die Nationalversammlung hat sich vertagt. Falls es den Truppen der peruanischen Regierung, an deren Spitze als Präsident gegenwärtig bekanntlich General Iglesias steht, nicht gelingen sollte, den Aufständischen eine entscheidende Niederlage beizubringen, werden sich wohl die Chilenen wieder einmischen muffen und ließe sich dann nicht absehen, wann es gelingen wird, den chaotischen Zuständen in Peru ein Ende zu machen. Die friedlichere Strömung in der afghanischen Frage dauert, nach den jüngsten Londoner Zeitungs-Meldungen zu urtheilen, an. Die „Daily News" schreiben: Der Ton und Inhalt der russischen Antwort auf Lord Granville's Depesche, die am Samstag eintras und bereits am Samstag Nachmittag im Cabinetsrath erwogen wurde, sei versöhnlich. Granville's Antwort sei bereits im Princip beschlossen und werde ebenso versöhnlich sein. Die russische Depesche sage, der günstige Eindruck, den der Kaiser, sowie die Minister aus dem telegrapischen Resumö von Granville's Depesche vom 25. April gewonnen haben, sei durch den Inhalt derselben noch verstärkt worden. Etwas abweichend hiervon klingt allerdings der Bericht der. „Times" über die russische Antwort, von welcher das Cityblatt wissen will, dieselbe sehe die britischen Vorschläge als Basis weiterer Verhandlungen an, erachte indeß einen Schiedsspruch über die Vorgänge am 30. März als mit der Ehre der Armee unverträglich (?) Als Alternative solle Vorschlägen werden, während der Dauer der Grenzabsteckung durch eine gemeinsame Commission die russischen Truppen aus der Position zurückzuziehen, welche Komaroff in Folge der provokatorischen Haltung der Afghanen besetzte. — Uebrigens droht in den englisch-russischen Streit auch eine Complikation zwischen England und China hineinzuspielen. Die „Times lassen sich aus Tientsin unterm 3. d. Mts. melden: Die Besetzung Port Hamiltons durch ein britisches Geschwader erkläre China für eine Verletzung der Integrität Koreas. Politische Ueberficht. Gießen, 6. Mai. Der Reichstag arbeitet jetzt, nachdem er endlich mit der zweiten Berathung der Zolltarif-Novelle fertig geworden ist, anscheinend mit Hochdruck, denn zur zweiten Lesung des Gesetzentwurfes, betr. die Ausdehnung der Unfallversicherung aus die Transportgewerbe, hat der Reichstag nur zwei Sitzungen gebraucht, so daß er am Montag mit der Generaldebatte über das Börsensteuergesetz beginnen konnte. Es eröffnet sich hiermit die Aussicht, daß der Schluß der Reichstags-Session doch noch vor Pfingsten sich wird ermöglichen lassen, entsprechend den Beschlüssen des Senioren-Convents; freilich darf die Regierung dem Parlamente nicht etwa noch mit neuen Vorlagen kommen, denn sonst wüßte man wahrhaftig nicht zu sagen, wenn dasselbe mit seinen Arbeiten endlich einmal fertig werden sollte. Ein Einfluß auf die Bestimmung des Schlußtermins steht nun ja auch dem Reichstage nicht zu, aber die offenbare Unmöglichkeit, die Versammlung nach der definitiven Erledigung des Zolltarifs noch in beschluß- fähiger Zahl zusammenzuhalten, wird wohl an maßgebender Seite nicht unberücksichtigt bleiben. Es ist ja jetzt schon nur in Folge stillschweigender Verabredung der Parteien möglich, daß überhaupt die Sitzungen als beschlußfähig anerkannt bleiben, denn irgendwelche Abstimmung oder Anzweifelung aus dem Hause würde täglich dazu führen, die Beschlußunsähigkeit des Reichstages vor dem Lande zu constatiren. Das preußische Abgeordnetenhaus hat die zweite Lesung des Antrages Huene wider Erwarten so rasch gefördert, daß sie noch in voriger Woche beendigt werden und vas Haus am Montag die dritte Lesung desselben beginnen und erledigen konnte. Die dritte Lesung hat an den Beschlüssen der zweiten nichts geändert und da auch die Zustimmung der Regierung und des Herrenhauses sicher ist, so wird das Verwendungsgesetz in kürzester Zeck verkündigt werden können. rY L n . OY. Zweihundert deutsche Pilger, welche dem Papste eine Adresse gebnisse führen möchten. f t . . . r, n . Aus Temesvar kommt die Kunde von dem daselbst am Sonntag Morgen erfolgten Ableben des Fürsten Alexander Karageorgewrtsch, des serbischen Thronprätendenten; die Beisetzung erfolgt in Wren. Fürst Alexander Karaaeorgewitsch, der zweite Sohn des „schwarzen Georg , des Befreiers Serbiens vom türkischen Joche, wurde 1806 geboren und 1842 von der serbl- schm Nation nach Vertreibung der Familie Obrenowcksch zum Fürsten gewählt. Zerwürfnisse zwischen ihm und der serbischen Skupschtrna führten 18o2 ferne Absetzung und die Wiedererhebung des Fürsten Mrlosch herber. Als dessen Sohn Michael am 10. Juni 1868 ermordet wurde, klagte man sofort Mexander Karageorgewitsch an. die Mörder gedungen zu haben und das serbische Tribunal verunheitte ihn zu 20jähriger Zuchthausstrafe weigerte indessen seine Auslieferung, leitete aber selbst eine Untersuchung gegen Fürst Alexander ein; nach langer Untersuchungshaft wurde er aus atl genügenden Beweisen sreigejprochen. Seitdem hat ernre arrfgchort, rm Oheimen für die Wiedereinsetzung seiner Familie aus den serbischen Thron zu wirken, welchen Umtrieben nun der Tod des Fürsten ein Ende gemacht hat. Sem Sohn wird zwar versuchen, diese Agitation fortzusetzen, sie durfte aber schwerlich irgendwelchen Erfolg.haben, da die Dynastie König Milans tm serbischen Volke offenbar immer tiefere Wurzeln saßt. , Der Vesuv b'efinvet sich wieder in unheimlicher Tyattg- feit. Auf dem Berge haben sich oberhalb der Eisenbahn-Station zwei Krater geöffnet, aus welchen sich Lavaströme in der Richtung auf den Raum zwischen Torre del Greco und Pompeji ergießen. Der Betrieb der Vesuvbahn wird unter diesen Umständen wohl eingestellt werden müssen. Die Wiederaufnahme der osficiellen Beziehungen zwilchen Frankreich und Egypten ist nunmehr erfolgt. Der egyptische Ministerpräsident, Nubar Pascha, stattete am Sonntag dem diplomatischen Agenten Frankreichs m Kairo den vereinbarten Entschuldigungs-Besuch ab. Tallandier empfing ihn im Beisein des Consuls und setzte sodann den Khedive persönlich von der Wieder- ausnahme der osficiellen Beziehungen in Kenntniß. General Wölfeley ist am Samstag von Kairo in Suakim emge- troffen. Er will sich an Ort und Stelle von dem Stande der Dinge im Ost- Sudan überzeugen und wird endgiltige Bestimmungen für die englische Garnison im Suakim treffen. Im Uebrigen herrscht in Bezug auf den Sudan absolute Ersignißlosigkeit; weder der Mahdi, noch Osman Digma läßt etwas von sich überreichten, sind am letztvergangenen Sonntag, Mittags, von demselben empfangen worden. In der Adresse heißt es, die Pilger seien im Namen der katholischen Congreffes Deutschlands gekommen; die Adresse erinnert an die Encyklika Des Papstes über die Freimaurerei und sagt, die Katholiken Deutsch- lands arbeiteten an der Verwirklichung der Ideen des Papstes über die sociale Frage ■ sie erwähnt schließlich des Culturkampfes und versichert den Papst der Treue 'der Katholiken. Der Papst beglückwünschte die Pilger wegen ihrer An- hänglichkeit an den heiligen Stuhl, ermahnte sie zu der für sie besonders noch- wendigen Tugend der Ausdauer, zum Gehorsam, zur Emigkeit und ferneren Ergebung gegenüber dem Papste und dem Episkopat, hob die verderblichen Anstrengungen der Freimaurerei hervor und erinnerte daran, daß seine Bemühungen seit Anbeginn seines Pontifikats dahin gingen, den religiösen Frieden wieder herzustellen. Die Zeit habe diesen Eiser nicht erkaltet unD wünsche er, daß diese Bemühungen zu einem für die Kirche und das Reich gedeihlichen Erste Al* t rofltttn, ftnben Dauente , A-entc« f- 'TÄ Men | s'SxL Wk ssSsn Darmstadt, 5. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 18. April den Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Langen, Philipp Lohnes, zum Secretär bei dem Erbschastssteueramt mit dem Amtstitel „Assistent g’“c“"“”eröffauitg: Provisorisch zu besetzen ist die Stelle eines Landeskultur-Ingenieurs mit einem Gehalt von 3000 bis 3300 JL jährlich. Anmeldungen sind binnen 3 Wochen einzureichen. Bewerber, welche ihre Studien an einer technischen Hochschule absolvirt haben, werden vorzugsweise berück- sichtigt werden. Darmstadt, 5. Mai. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Benage Nr. uebersicht der Rechnung der Regierungsralh Manschen Schulunterstützungs-Stiftung für 1883. 2 Ueberficht über die Einnahmen und Ausgaben des Kirchen- und Schulbaufonds für die Provinz Rheinhessen für das Jahr 1881/82. 3. Ueberficht über die Einnahmen und Ausgaben des Kirchen- und Schul- bausond's für die Provinz Rheinhessen für das Jahr 1882/83. Am IO April wurde dem Rittmeister von Eschwege zu Butzbach gestattet, daß dessen Tochter „Anna" neben diesem die weiteren Vornamen „Karotin e Auguste" und dessen Tochter „Fran?oise" anstatt des seitherigen m Zukunst die Vornamen „Regine Richarde Sophie" sühren; am 18. April wurde dem Georg Emil Saatz zu Mainz gestattet, daß derselbe statt seines seitherigen in Zukunft den Familiennamen „Krone" führe. 5. Abwesenheitserklärung. 6. Dienstnachrichten. Erledigt" stnd^Eine"mit einem evang. Lehrer besetzende LehrerstM an der Gemeindeschule zu Uberau mit einem Gehalt von 900, X, mit ber Stette ist ein Theil des Organiflendienstes verbunden. Eine rmt einem katy. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Osthosen unt einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemessenden Gehalt von 1000 bis 1500 mit der Stelle ist Organistendienst verbunden- -1. Darmstadt, 5. Mai. Mste Kammer der Landstände.j Nach Mrlesung von neuen Einlaufen trat die Kammer in Berathmrg über bte: frpr ebenentrouTf über das Brückengeld bei JJcauxj deckeffend. * Nach mündlicher Berichterstattung durch Ministerial-Präsident Schl ei er mach er erfolgte ohne Debatte die Abstimmung, deren Ergebntß bte Annahme deS Gesetzes- der Finanzen, den Gesetzesentwurf, „die Herstellung von Nebenbahnen" dftressend", fand ohne Debatte nach der Vorlage der Negierung die Genehmigung Seitens des Hauses. ir Meter M. 3.15 ' • • 3:80 • " » 4.30 1 " n 4.95 e " h 5.40 ' " ° 6.30 ' - « 5.10 • " n 5.90 * » n 4.951 " „ 5.30 sobde X Meter M. 4.75 ' " , 5.40 • 1 n 6.35 igtnl'oliba*1'1®0 die Dist. ie " stauch H mit s*t r * nandergehende Ziminn, ibd, zu Dermie&n. : Bahnhofstraße 58. «logis per 1. Juli $ Bahnhofstrahe 6. i ilicnlogrä zu vermichs il, Lchühenstraße 19. $ Rimmer zu oermicfc r )7, Anfrage II- etorf. neres Familienlogis üf rmiethen. > Wwe., Neustadt N dergchende schön möckr, unsch mch einzeln, it! >igsn. 63 Megelpfad). >/ Dr n oecrr oie vjroe ich t7r " 9^ •je Zeilen liest, wird er gewiß herzlich über den schlauen Patton die Befriedigung verschaffte, auch einmal em Experiment in« wenn er im Jenseits t>ie' Berlin, 5. Mai. In der heutigen Sitzung des Bundesraths wurden bei der zweiten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes wegen Abänderung und Ergänzung des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Strafproceßordnung, sowie des Antrags des vierten Ausschusses, betreffend den Entwurf eines Gesetzes wegen Abänderung von Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Strafproceßordnung die Anträge der Ausschüsse angenommen. . — Generalconsul Nachtigal ist an Bord des Kanonenboots „Möwe" auf hoher See am 20. April an pernicösem Wechselfieber gestorben und am 21. April auf Cap Palmas begraben worden, . Baden-Baden, 5. Mau Ihre Ma;, die Kaiserin ist gestern gegen Mitternacht wohlbehalten hier eingetroffen. Kopenhagen, 5. Mai. Ein heute erlassenes provisorisches Gesetz verbietet die Einfuhr und Anschaffung von Waffen, sowie die Einübung in denselben, da, wie es in dem Gesetze heißt, die unbeschränkte Erlaubniß zur Anschaffung von Waffen mißbraucht werden könnte. Paris, 5. Mai. Aus Hanoi wird gemeldet:..Der vollständige Abmarsch der chinesischen Truppen in der Richtung von Langson bestätigt sich. Am rothen Flusse ist seit 5 Tagen eine Rückzugsbewegung der Schwarzflaggen stark bemerkbar. London, 5. Mai. Das Unterhaus, welches gestern Abend die Berathung des Berichts des Ausschusses über den Elf-Millioneu-Credit begann, hat nach langer, bis ; nach Mitternacht fortgesetzter Debatte den geforderten Credit mit 120 gegen 20 Stimmen | 9cneI)U* Die „Pall-Mall-Gazette" erklärt, England habe Port Hamilton nicht besetzt ? und werde nicht davon Besitz ergreifen, da der Friede jetzt gesichert sei. London, 5. Mai. Im Unterhause theilte Gladstone mit, m Folge des Beschlusses, daß der Meinungsaustausch über die Hauptpunkte der afghanischen Grenzfrage in London statffinden solle, sei die Regierung mit Lumsden m Verbindung getreten und habe ihn benachrichtigt, daß es erwünscht sei, wenn er und Stewart sofort nach London kämen. Fitzmaurice theilte mit, , bis zur Ankunft Thorton's sei White interimistisch zum außerordentlichen Gesandten in Konstantinopel ernannt. Madrid, 5. Mai. Ungeachtet der Coalition der repilblikamlwen Fractronen mit der Partei Sagasta und der dynastischen Linken wurde bei den Municipalwahlen in Madrid eine größere Anzahl Candidaten der Regierungspartei als irgend einer anderen Partei gewählt; auch in den Provinzen fielen die Wahlen der mmffteriellen Candidaten bedeutend zahlreicher als die übrigen Parteien aus. . Kairo, 5. Mai. fReuter-Meldung.j In Folge ernes Protestes Barrng's gegen das gestern angekündigte Wiedererscheinen des „Bosphore Egyptien" bet Tallandler, versprach dieser, das Journal werde nicht eher erscheinen, als brs er Hustructronen von seiner Regierung in dieser Angelegenheii erhalten habe. Universität-- Chronik. Marburg, 3. Mai. Der bisherige außerordentliche Professor an der Universität Halle a. S., Lic. Dr. theol. et phil. Julius Wellhausen lst zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Universität Marburg ernannt worden. . Lokales. G. Gießen, 6. Mai.. ^Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit war während der Woche vom 26. April bis 2. Mai wieder eine geringere. Es waren im Ganzen nur 6 Todesfälle zu verzeichnen, davon 4 bei Erwachsenen, 2 bet Kindern. Bei den Erwachsenen war Todesursache: Lungenentzündung, Lungenschwrndsucht, Brightische Krankheit, Rückenmarkentzündung je einmal. Die Kinder waren beide nur einige Monate alt und starb das eine derselbe an Krämpfen, bei dem andern, welches nicht ärztlich beobachtet worden war, blieb die Todesursache unbekannt. Verwischtes. Friedberg, 4. Mai. Heute Vormittag 11 Uhr brach in dem Dachraume der Werkstätte des Mechanikus Henkel Feuer aus, das sich schnell über das ganze Dach verbreitete. Die Flamme schlug bereits zum Dache heraus, ehe die unten m der Werkstätte Beschäftigten das Feuer bemerkten. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, so daß nach dreiviertelstündiger Arbeit jede Gefahr für die Nachbarhäuser, namentlich das Morschel'sche Haus, dessen Dachstuhl schon das Feuer ergriffen hatte, beseitigt war. „z r , Maibach, 1. Mai. Gestern Nachmittag zog über unsere Gegend em schweres Gewitter. Der Blitz schlug hierbei in die auf dem Felde befindliche Schafheerde und tödtete neun Schafe, eins wurde gelähmt. Der Schäfer kam mit dem Schrecken davon.Bisses, L Mar. Bei dem am 30. April über unsere Gmarkung gezogenen schweren Gewitter wurden zwei dem Oeconomen Schultheis dahier gehörige Pserde auf dem Felde vom Blitz erschlagen, gerade als der Sohn des Besitzers dieselben zur Heimfahrt anspannen wollte. Der Sohn wurde in den Graben geschleudert, erlitt aber glücklicherweise keine Verletzung. r c Mainz, 4. Mai. Heute Nachmittag wurde dre mit dem 15. d. M. eingehende hiesige Schiffbrücke versteigert. Neben Interessenten hatten sich zu dem Acte mele Neu- gierige eingebunden, Ausgeboten wurde die Brücke zunächst in 13 Loosen, für welcbe zusammen JL 22,090 gelöst wurden. Bei der alsdann stattgehabten Versteigerung der ganzen Brücke wurde ein Gebot gemacht von JL 30,000 und zwar von einem Muhl- Heimer Schiffsbauer. Die Genehmigung zu dem Preise wird schwerlich erfolgen, da der Schätzungswerth der Brücke 91,000 JL ist. . Qfi o . . f , Kassel, 2. Mai. Gestern Nachmittag verstarb dahier rm 86. Lebensiahr nach längerem Leiden der frühere Ober-Bibliothekar der ständischen Landes-Bibliothek, um welche er sich die größten Verdienste erworben, Herr Dr. Johann Schubart. — ®cr 1 Verein für hessische Geschichte und Landeskunde", dessen Ehrenmitglied der Verstorbene war, widmet ihm einen ehrenvollen Nachruf, indem er sagt: „Vlit ihm schied du letzte der vier Stifter des „Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde" aus dm Reihen der Lebenden. Unser Verein wird dem Entschlafenen, besten hohe wiffenfchafl- liche Verdienste schon längst auch außerhalb seiner hessischen Hernrath die ücrbientt Anerkennung in der Gelehrtenwelt gefunden haben, ein treues und dankbares Andenken bewahrrn.^ q b , Ende April. Herr Dr. med. Berghaus hier, einer der tüchtigsten I und beliebtesten Aerzte unserer Stadt, erkrankte kürzlich nach der Behandlung eint» I Typhuskranken an derselben Krankheit und erlag dieser bald trotz aller Pflege. Kur; darauf erkrankte der Sohn des Verstorbenen, ein Studiosus der Medicrn, die beiden I Aerzte, der Kutscher- und die Diakonissin, die den Verstorbenen gepflegt. Der ^ohn starb nach wenigen Tagen, ihm folgte der Kutscher rrnd vor drei Tagen starb eurer der behandelnden Aerzte, Herr Dr. Dieckens. Gestern ist nun auch die Diakonistrn an derselben schrecklichen Krankheit verstorben; die Dame war erst vor kurzer Zeit nach Esten in die sogen. Huyssen-Stiftung gekommen. So schreckliche Folgen einer ^YptM erkrankung dürften selten zu constatiren gewesen sein. Halle a. d. S., 2. Mai. Gestern Abend und m der Nacht sanden zahlrercte Gewitter in Sachsen, Thüringen und den Harzländern statt. In Oppin wurden dm Personen durch Blitzschlag getödtet. Ein Wolkenbruch zerstörte aus der EisenbaM Halle-Aschersleben den Bahndamm bei Könnern; der Verkehr ist unterbrochen. Vel- schiedene Feuersbrünste ereigneten sich in Folge Blitzschlags. _ ,nnlT Haag, 1. Mai. Die Giftmischerin von Leyden, welche eme Anzahl Persona: vergiftete, deren Leben sie zuvor versichert hatte, ist heute zu lebenslänglicher Zwang - I arbeit verurtheilt worden. Während der Verlesung des Urtheils erlitt sie einen I nervösen^Anfall.^ens töbtete eine Frau ans Anlaß eines geringfügigen Streitcft I welchen sie mit ihrem Manne gehabt hatte, Nachts ihre vier Kinder mit einen Die Jmmob Knoop von ? zeit in Paris, Um 1 Nr. 2 Unr VIII Nr Unr XI Nr. Hansen, sind morden; Eige vorgelegt, ebi geliefert roerbi laifr bt$ $ ein Merkchuseng Berichtigung ; Zahlung des Grundstücke Ä tragen worden an alle Persoi Sprüche an Forderungen c erwähnten Her haben, die Ai Mß binnen machen, als sc trag im Mu Nid) jener ble Steigbries Gießen, den E. R. Berlin, 5. Mai. sReichstag.^I An der heutigen Debatte des Reichstags über die'Geschäftssteuer nahm der Herr Reichskanzler wiederum Theil und horte vorerst die Reden einiger Gegner des Entwurfes, unter denen die Abgeordneten Bam- I beraer und Meyer ihre Weigerung motivirten, an dem Zustandekommen eines Gesetzes mitzuarbeiten, das die Erwerbsthätigkeit beschränke. Das Erworbene dürfe man besteuern, aber nicht den Erwerb, ebenso ist es unrichtig, aus der Kleinheit, der Steuerbeträge auf die Unschädlichkeit der Steuer schließen zu wollen., Die Börse ist für die Landwirthschaft der Markt, auf dem sie das ihr nothrge Geld sucht, und die hier statt- findende Speculakion ist nichts anders als die Gewahr, welche das Kapital für die Leistungen der Landwirthschaft übernimmt. r . Gegenüber den Ausführungen des socialdemokr. Abg. Kayser, der geradezu eine Carrieatur, und noch dazu eine recht verständnißlose, des Börsengeschäfts lieferte, erklärte Fürst Bismarck, daß man sich mit der Ansicht irre, daß ihm an dem Zustandekommen des Gesetzes nichts gelegen sei, vielleicht deßhalb, weil er dadurch an Popularität verlieren könne; daran sei ihm sehr wenig gelegen und durchaus ser die Auffassung falsch, als ob er die Entscheidung hinziehen wolle; rn: Gegentherl läge es m der Absicht des Bundesraths, den Gesetzentwurf noch in diesem Monat, wie der Herr Reichskanzler sich ausdrückte „zur Verabschiedung zu bringen". Interessant war hierbei eine Bemerkung des Fürsten, die allseitige Heiterkeit erregte Ich 6m, sagte er, kein Gegner der parlamentarischen Initiative, ich halte sie für heilsam, denn sie verhütet eine beständige Opposition gegen die Regierung, in die ich, wenn ich nicht zur Regierung gehörte, vielleicht auch gerathen würde. , In der Abstimmung wurde der Antrag der nattonalliberalen Partei aogelehnt, dagegen der grundlegende Paragraph des Entwurfs nach den Beschlüssen der Commission mit 177 gegen 74 Stimmen angenommen. Bei der weiteren Specialberathung drehte es sich nur um ausfuhrende und geschäftstechnische Bestimmungen. Die allgemeine Vorschrift, daß die Steuerbehörde in einzelnen Fällen eine Prüfung der Abgabenentrichtung durch höhere Beamte stattfinden lassen kann, wurde dahin amendirt, daß dies dann gestattet sein soll, wenn That- sachen vorliegen, die den Verdacht der Abgabehinterziehung begründen. Der Rest der Vorlage soll morgen erledigt werden und werden damit auch tue Anträge der Abgeordneten Richter und Kayser auf gleichzeitige Aufhebung der Petroleum- und Salzsteuer verbunden. . De, Gl enthält' um OßnEerösteter 8,[*" ntSßtsoei «Hielt roorbcn. 2lud) in B" „«bet sehr »mA Als reiner * * Stirn«, welch» i riestü günstig Lerniß (bk oermöflen, lowie b .eÄließkch der KjttSeimahme^ hip der eterbltdjf Äerjchilssts bet. Msglibe von mr 8011000 A . wartet werden mu1 Der zum gi »höhte sich um 93803 253 X bie 2070257 X zur aber reine lleversc Dividende zur Ve Schaden entstände. orlage weiterhin die Herren Dr. Dornseiff und Kanzttr Gareis ein und wird der RegierungsentwuN im Ganzen nut allen gegen 4 Stmimen genehmigt mithin die Heranziehung von Actiengesellschaften zu den Communal- steuern aui-geschlossen.^ Jsenburg-Birstein Durchlaucht und des Freiherrn Ludwig Riedesel zu Eisenbach auf Vorlage eines Gesetzesentwurss wegen Ueber- weisuna eines Theils der auf das Großherzogthum cntfallendm Remetnnahme am- indirecten Reichssteuern (Zölle) an die Gemeinden zur Bestrcttung ihrer Lasten, insbesondere der Schullasten, fiildet insofern eine sympathische Aufnahme, als man mit der Tendenz des Antrags einverstanden ist, da aber die Kauuner sich über die -^rag- weite der ans diesem Antrag entspringenden Consequenzen noch nicht klar ist, so faßte sie deshalb den Beschluß, Großh. Regierung möge diesen Antrag demnächst erst noch- ^eni^esuch der ledigen Mathilde Höppner aus St. Petersburg, zuletzt in Darmstadt sich aufhaltend, um Gewährung einer Entschädigung au* Veranlassung einer- vermeintlich unschuldigen Verurtheilung in allen Instanzen zu erner Oefangmß- strafe, sowie Beschwerde derselben wegen Justizverweigerung wurde nicht ftattgegeben. t. fe s 2 Loosin 11 B, ön ben % werben, «ää ®«b, daß ?Nen lachen, der ihm damals . „ _ W18n®Äitat, welche ihrer großcn^ Seltenheit wegen^MnM Sensation erregen werden, sollen nach der Versicherung emeS t'elgffchen-. ILM Weltausstellung in Antwerpen in einer besonderen Abtheilnng zur Schar f(Ulr(lt Es sind dies vier Nahrungsmittel, welche sonst kaum uvch Zu sehen . ?> sind, nämlich 1) Brod aus unverfälschtem Weizen, SubstaiI kommt, 3) Butter, ohne eine Beimischung von ^cerfett obe 1 aiibeien o welche die Butter ersetzen sollen, 4) Bier aus Gersten, enthaltend die nothige — Versetze Dich mit mir, lieber Leser, in das physikalische Cabmet dS **Gymnasiums. Dort läßt unser Herr Oberlehrer X. einen wohlgesetzteu Vortr^ über Elektricität vom Stapel und schickt sich an, nach Beendigung desselben uns n Wirkungen über die „gewaltige Naturkraft" praktisch zu zeigen. Zu diesem BeYi läßt er die Schüler eine Kette bilden und fordert den ersten auf, den Knopf Elektrisirmaschine zu berühren. „Spüren Sie etwas?" fragt der Herr Wn*. „Nein, Herr Oberlehrer." — „Rühren Sie nochmals an; spuren Sie nun.etwas. Und wieder tönt ihm ein „Nein" entgegen. Unser Herr Professor ist m der pemlichfV Verlegenheit; das Experiment war, wie so viele andere, nicht gehmgen. uioch fll£D die Hoffnung des Gelingens nicht auf und zum dritten Male laßt er den Kuo^s w dem Ersten berühren. Da sticht diesen sein Nachbar mit eurer Nadel recht empsindl! . in den Körpertheil, der häufig der pädagogischen Thätigkeit zum Zielpunkt 0 - Naturgemäß entringt sich dem Gestochenen ein schmerzliches ,M . "Schm Cue, W haben Sie die Wirkungen der Elektricität gespurt,' ruft der Oberlehrer freudestr ) aus und schallendes Gelächter folgte seiner: Worten. Vergebens forscht er nach - Grunde des Lachens, wir hüllten uns Alle in tiefes Schweigen. Er hat 6te uiemals erfahren. Nun deckt die Erde, seit Jahren den.wohlwollmden Man^ Bezüglich der Eingabe eines Comics zur Erbauung einer Eisthalbahn Katsers- lauterri-Worms wurde nach der Berichterstattung und Befürwortung der raschen Erbauung dieser Bahn durch Herrn Commerzienrath Heyl den Beschlüssen der zweiten Äamme^ ö^eigetreten der Tagesordnung, „den Gesetzesentwurf der Gemeindeumlagen betreffend" nahm eine längere Zeit in^Llnspruch. A 0 Zunächst ergreift Mimsterial-Präsident ^chleiermacher das Wort Er sprach sich für die Regierungsvorlage aus und empfahl der Kammer dem Be chluß der zwe en Kammer hinsichtlich der Doppeltbesteuerung von Actiengesellschaften resp. Heranziehung derselben zu den Communalumlagen nicht stattzugebeu. Herr Mmisterial-Prasident Finger, Exc., vertrat ebenfalls dre Vorlage Großh. Regierung und ist der Ansicht, daß es nicht opportun lei, eme Doppelbesteuerung einzelner Gesellschaften in dieser Weise auszuführen. Es sei etwas ganz anderes Mit der^ Heranziehung dieser Gesellschaften zu den Staatssteuern, denn der Staat ser eme universelle^ Gemeinschaft und habe mithin, auf Grund dieser Universalität, Anspruch auf die gefamrnte Steuerkraft des Landes. Der Staat gewahre uberdle- den Actlen- gcsellschaften Aequivalente; mithin müsse er sie auch m ausgiebiger Weise Herangehen zu semm^Sta^sau^aben. sich noch Fürst Jsenburg-Birstein und Geh. Commerzienrath Lautern aus, wogegen Herr Commerzienrath> Heyl m, icbem SaU Heranziehung der Actiengesellschaften zu ben Gemeindelasten befürwortet, ^dem durch die communalen Bedürfnisse derselben einer Gemeinde kaum stützen, ja eher em Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 5. Mai. Wie die „Kreuz-Zeitung" mittheilt, würde der Schluß des Landtages am nächsten Samstag erfolgen. . . ,. — Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute m erster und zweiter Lesung die Aufhebung der Rentenbank für den Kreis Lauenburg und erledigte sodann noch eme Reihe von Petitionen nach den Anträgen der Commission. Auch die Petition der polnischen Familienväter der Provinz Posen nm Aufhebung der Schulverordnung vom 27. October 1873 wurde nach den Anträgen der Commission durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Der Cultusminister 0. Goßler batte sich gegen die Petition ausgesprochen, während die Polen und das Centrum für dieselbe ehrtraten. Die nächste Sitzung findet morgen 11 Uhr statt und zwar sind für dieselbe Petitionen und die Interpellation Borowski auf die Tagesordnung gestellt. — Das Herrenhaus nahm heute das Gesetz über die Veräußerung und hypothekarische Belastung der Grundstücke im Geltungsbereiche des rheinischen Rechtes m der von dem Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung an. Das Gesetz über die Wegepolizei in Schleswig-Holstein wurde mit einigen redactionellen Aenderungen und das Gesetz über Erweiterung der Ermächtigung des Finanzministers in Bezug auf die Anleihen verstaatlichter Eisenbahnen unverändert angenommen. Für morgen ist die Kreisordnung für Heffen-Nasfan auf die Tagesordnung Ntr6t I Eichenstämme mit 0,67 Festm., 26—30 Ctm., 5—6 Mir. 3516 II. Brennholz. und Sommerberg werden nicht an 3518 Gießen, den 6. Mai 1885. 3532 Casseler Pserdeloose ä 3 Mark empfiehlt 3420 3296 ftr 3 ; Jnderthal* Großmichle. C. 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Die Dividende nach dem „gemischten" Vertheilungssystein hat in diesem ersten Vertheilungs- jahre natürlich noch nicht ihre normale Höhe erreichen können, weil für die Rescrve- dividende, zu welcher der über den rechnungsmäßigen Bedarf von 3 pEt. hinausgehende Zinsertrag von der Präinienreserve, sowie die durch den Wegfall der Dividenden- Nachgewähruug nach dem Aufhören der Versicherung ersparten Dividendenbetrüge verwandt werden, noch nicht aus 5 Jahren — wie dies später immer der Fall sein wird — sondern nur erst aus etwa 'einem halben Jahre ersparte Dividenden auf erloschene Versicherungen zur Verfügung standen; gleichwohl erhebt sich die Dividende nach dem „gemischten" System für einzelne ältere Versicherungen im Ganzen schon bis zu 103pCt. der Jahresprämie, so daß also — was noch bei keiner anderen Anstalt eingetreten ist— thatsächlich schon Versicherte lediglich durch die Dividende volle Beitragsfreiheit und sogar auch schon eine bare Herauszahlung erlangt haben. In wenigen Jahren aber wird die Reservedividende auf ihre normale Höhe von 3pCt. gestiegen sein und die Dividende nach dem „gemischten" System sich dann noch wesentlich höher stellen. — Im Ganzen hat die Bank während ihrer nun 56jährigen Wirksamkeit bereits mehr als 156 Millionen Mark an fällig gewordenen Versicherungssummen ausgezahlt und mehr als 74'/z Millionen Mark an Dividenden an ihre Versicherten zurückgewährt. BeküMümchMg. Die Jmmobllien des Johanne- Knoop von Allertshausen, derzeit in Paris, nämlich Flur I Nr. 63, Flur I Nr. 228, Flur I Nr. 225, Flur VIII Nr. 121, Flur XI Nr. 10, Flur XI Nr. 70, Gemarkung Allertshausen, sind zwangsweise versteigert ivorden; Eigenthumsurkunde kann nicht vorgelegt, ebensowenig der Nachweis geliefert werden, daß die zum Nachlasse desHeinrich G r o ß h a u s von Allertshausen gehörigen Schulden, deren Berichtigung Johannes Knoop statt Zahlung des Kaufpreises für jene Grundstücke übernommen hatte, abgetragen worden seien, es ergeht daher an alle Personen, welche Eigenthums- ansprüche an jene Grundstücke oder Forderungen an den Nachlaß des vorerwähnten Heinrich Großhaus zu bilden haben, die Aufforderung, dieselben so gewiß binnen 4 Wochen geltend zu machen, als sonst der beschränkte Eintrag im Mutations-Verzeichnisse be- Züglich jener Grundstücke gelöscht und die Steigbriefe bestätigt würden. Gießen, den 2. Mai 1885. Großh. Amtsgericht Gießen. Dr. Schäfer. 3509 Zusammenkunft Wald an der Waldmeisterswiese. Die Wellen in Abthl. Häuserseite Ort und Stelle versteigert. Bekanntmachung. t Die Lieferung der zum Neubau des hiesigen Infanterie - Kasernements erforderlichen Verblend- und Formen' ziegeln nebst Terracottensries soll in 2 Loosen Loos A, veranschl. zu 45831 Jl. 20 H ft fr ff 19326 „ — an den Mindestfordernden vergeben werden. Hierzu ist ein öffentlicher Submissionstermin auf Mittwoch den 13. Mai, er., Vormittags 10 Uhr, in dem Baubureau, Restauration Germania in Gießen, anberaumt, was mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß die Lieferungsbedingungen nebst Kostenanschlag in dem Bureau der untengenannten Verwaltung zur Kenntnißnahme ausgelegt sind, auch gegen Erstattung der Copialien von da bezogen werden können. 3514 Gießen, den 1. Mai 1885. Großh. Garnison-Verwaltung. Bekanntmachung. Hotzverfleigerung Krritag den 15. d. Mts. Mitkeldurchmeffer Länge Das Nutzholz kommt zuerst zur Versteigerung. Gießen, am 5. Mai 1885. Großherzogl. Oberförsterei Schiffenberg. I. V-: Walther, Forst-Assessor. Bekanntmachung. Die Versteigerung der Hotel-Möbel in der W. Wenzel'schen Concursmasse wird am Donnerstag, den *?♦ d. M. ausgesetzt; Fortsetzung findet Freitag Nachmittag 2 Uhr statt. I. Nutzholz. 2 5 35 1783 d- ■Sfr *3* i.'-" * M her Ite "J.I* »rie “ mati>«9 enimit MÄ -ZU ernannt. * ■ Srö’» i’u x ' .^enb er "unisterielltz , \ TallanZ er Actionen -if Sterblichkeit M Jfiere. maren d 'enm, 2 bei Äinbem . -ungenschwindsuldil noer waren beide nir - dem andern, wem ckannt. i Keschers biefelta jur - geschlendert, erfitt aber, m 15. d. M eingehend! zu dem Acte viele A n 13 Loosen, sm * abtcn Weigern^» war von einem M ,. verlich erfolgen, da XS« - .... 1 . ui ,li"11 20 IQtniIton nick, t • Aeikgeöotmes. Aechten vollsaftigen Schweixerkäse neu in Anschnitt genommen, empfiehlt 3529 Chr Wallenfels. 2—300 Ctr. Wch?nstroh billig abzugeben. 3525 Gießen. Oeconom Helfrich. Hopfen ober ein halbes Kilogramm auf einen Hectoliter, ein Bier, das weder Strychnin, Aloe, Gentiaenen, Herbstzeitlosen. Tausendgüldenkraut, Quassienbitter, noch Absinth enthält, um bitter zu sein, und auch nicht, um eine schöne dunkle Farbe zu haben, mit gerösteter Cichorie, Gerstenzucker, Süßholzsaft, Hollunderbeeren oder dergleichen präparirt ist. — sLebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha.s Die vorgenannte älteste und größte deutsche Lebensversicherungsanstalt hat im vorigen Jahre 5009 neue Ver- sicheruugeu abgeschlossen und dadurch 4232 neue Theilhaber, sowie 38123 900 JL neue Versicherungssumme gewonnen. Nach Abzug des Abgangs, welcher durch Sterbefälle, sowie durch Ablauf, Aufgabe oder Erlöschen von Versicherungen cintrat, erhielt der Versicherungsbestand der Bank durch obigen Neuzugang einen reinen Zuwachs von 2382 Versicherten und 25 694 400 Versicherungssumme und erhöhte sich infolge dessen auf 64 542 Personen mit 467 393 000 Versicherungssumme. Abgesehen von dein Jahre 1883 ist in keinem früheren Jahre ein gleich großer Zugang und Zuwachs erzielt worden. Auch in finanzieller Hinsicht erwiesen sich die Geschäftsergebnisse im Jahre 1884 wieder sehr günstig. Als reiner Ueberschuß des Jahres 1884 ergab sich die Summe von 6 035 884 «Ä, ein Betrag, welcher in gleicher Höhe noch in keinem früheren Jahre erübrigt worden ist. Dieses günstige Ergebniß ist hauptsächlich dem über das rechnungsmäßige Erforderniß (die Bank hat ihren Berechnungen vorsichtiger Weise nur einen Zinsfuß von 3pCt. zu Grunde gelegt!) immer noch weit hinausgehenden Zinsertrag von dem Bankvermögen, sowie dem außerordentlich niedrigen Aufwand für Verwaltungskosten, welche einschließlich der Agentenprooisionen und Arzthonorare im Ganzen nur 5,03pCt. der Jahreseinnahme ausmachten, zu verdanken. Weiter trug jedoch auch der günstige Verlauf der Sterblichkeit unter den Versicherten wesentlich mit zur Erzielung jenes hohen Ueberschusses bei. Während nach den Rechnungsgrundlagen der Bank eine Sterbefall- Ausgabe von 9 474 276 für 1444 Personen zu erwarten war, wurden im Ganzen nur 8 011000 - Witte. — Heibergs Apotheker Heinrich Von Th- H. Panteinus. — Karl Theopl- Döbbelin. — Gesundheitsrath. — In un= fcrcr ©Dtclccf e- < Mit zwei illustrirten Beilagen General der Infanterie Vogel von Falkenstet^ Mit 3 Illustrationen-__ ___ Maschinenstrickeiei von Carl Pietsch 11. Anfertigunk! aller Arten Str»E Socken, Beinlängen, Jacken, «nie wärmer, Damenwesten, wollener - baumwollener Herren-unterywe», Damen- und Mädchen-rrnterröcke. Anstricken von Strümpfen Socken» -- ^^cinai »er. ioErdn »i tf«- Sl (ÄS b-'° iih^M nehmen det Wirten^’Che echten ' W^'-Tok »h Öetaiier81ehen> lt'MeeZg6eb= SÄT* 1 Ws.,Ur Re. “de" Ä |Su L««°° h- C VTechnicum Mittweida^ । * ü — öfuJi'eii. — J Bettfeder] und ß, IS» Quant Preise« Abfahrt Nachmittag» 4 Uhr 42 Minuten. rum Einzeichnen behufs Fahrpreisermäßigung hegen bei den 1. Einzug des Grossmandarinen. 2. 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