Mtheilung, haj Mbrncu. 45*, 8»., S", ift gi (bi$ W»^ infMtr - ,i btt Exyed. Nachm. 1 Uhv, 823 m uns lo )en Lohnes unb 830 rbliebetten kühl $ün9 Nr lebten -urnverein, btn ilald)tnbkrgdd)äi( iurt-t zuvttlälsigen ^urjtbtn ien altz fttüi<öer. ¥. Tkrtor, n Darmstädler Hmiv «ML ter:Str. 103, „ 1ÄÄ *-■ n - H*. ,n. . >v lu, «*. 9*aw r ro (bis DieY - RÄ.:8* * 7,ng»i>fl,cht.g >st, d. h. seinen dauernden Au en rsorc g , iw j w Dbrifltcü oder ihre eoraeiette Dienftdedorve und zu verpflegen; ®roi. schulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu po-. d: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung de» Vater» oder Vormundes, in der Lage zu fein, den während de» einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reisezeugnifle für die Prima der Gymnasien und Realschulen 1. Ord, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-O^nung (L Theil d« Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Rr. öi von 1875) ausgestellt fein müssen. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst bars nicht vor »ollen- Metern 17. Lebensjahr und muß spatesten» bi» zu» 1. Februar de» 3ahre» nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende da» 20 Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zu« elnjährigen Dienst ist bei Verlust deS Anrechts spLiestenS bis zu» 1. Aprrl bei« ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Betreffend: Die Rachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst aus Grund von Schulzeugnisse». 3m klebrigen wird auf die Bestimmungen der SS 88, 80, 90, 93 und 94 der angeführten Lrsitz-Ord. verwiesen. Grobherzogliche Prüsung«'Sommifsion für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: selben Jahres zu erbringen. 3 Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben fein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint e» zweckdienlich, wenn stets die nstzrre Adresse angegeben wirb. *. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: t. Geburt»,eugnitz; . _ . “ . _ d. ein «inwilligung». «Nest bei »ater« -der Vormunde« nut der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fahl,kett, den Fre,will>a« »ährend einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten Lagen und somit die Aufmerksamkeit Europas auch einmal auf die portugiesische Hauptstadt lenken. Die Delegirten der dem Weltpost'Verein angehörenden Staaten sind fast sämmtlich schon in Lissabon eingetroffen, die für diese Woche geplante Eröffnung des Congreffes ist indessen um einige Tage verschoben worden, da der portugiesische Handelsminister, welcher dem Congresse präsidiren sollte, inzwischen seine Entlassung genommen hat. Auf O'Donnovan Rossa, dem bekannten Führer der amerikanischen Fenier, ist am Montag in New-Jork von einer Frau ein Attentat gemacht wurden. Dieselbe feuerte fünf Reoolverschüsse aus den Agitator, ohne denselben indessen erheblich zu verwunden. Die Frau, welche sofort verhaftet wurde, giebt an, Krankenwärterin im englischen Hospitale zu sein. Das Werk eines Mainzer Künstlers. Mainz, 28. Januar. In den Schaufenstern der Kunst- und Buchhandlung von I. Diemer (Ludwtg- Äreße) Ist im Augenblicke eine Folge von Kunstblättern auSgttegi, welche der besonderen Aufmerksamkeit werth ist. Zunächst muß eS überraschen, von einer Hand eine so stattliche Reihe von Erzeugrnssm einer Kunstgattung hcer vereinigt zu sehrn, welche »tchtS weniger als Kinder des Augenbl cks oder flüchtiger Wiedergabe, sondern der sorgfältigsten Beobachtung und Ausführung sind. Reicher aber noch wie an Zahl, ist die Vielfältigkeit der behandelten Gegenstände und der tu denselben vertreteneu Schulen und Meister. Es sind Vorwürfe auS dem Gebiete der religiösen und profanen Kunst, Sttll-Lebeu und Andachtsbilder, Reiterscenen und statuarische Leistungen hier vereinigt; neben Modernen sind Italiener und Niederländer, Spanier und Deutsche wiedergegeben. WaS endlich aber das Jntereffe unserer Bevölkerung sicher in vorzüglicher Weise in Anspruch uehmsn wird, ist der Umstand, daß in diesen Leistungen ein Künstler unS evtgegentritt, welcher unserer Stadt entstammt und mit seiner Heimath fortwährend tm engsten Austausche steht. Die kleine Ausstellung bietet zum erstenmale der Oeffeut- Uchkrit theilweisen Einblick in die fruchtbare und verdienstvolle Thätigkeit unseres V Halm. Bereits als Schüler war sein Sinn auf Kunst und Alterthum gerichtet. Die nähere Vorbereitung auf seine mit Beharrlichkeit festgeholtene Neigung zur künstlerischen Laufbahn erhielt er auf dem Polytechnikum in Darmstadt, von wo er an die Kunstschule nach München überging. Unter I. L- Raab's Führung widmete er sich daselbst dänu seinem ausgesprochenen Künstlerderuf a!8 Kupferstecher und Radirer. Gediegene Lettung und eifervolles Streben reiften das Talent unseres jungen Freundes zu den erfreulichsten Leistungen. Die neue anregende Bewegung auf kunstgewerblichem Gebiet fand zugleich in ihm den freudigsten Widerhall und entwickelte seine vorzüglichen Anlagen als Ornamenttst. Namentlich pflegt er mit überraschendem Erfolg das graphische Ornament. Die Aufmunterung, welche ihm gerade in dieser Richtung auS dem Kreise seiner hiesigen Freunde und besonders durch die Druckerei von C. Wallau zu Theil wurde, führte seine Beanlagung zu praktischen Zielen. Mit Genugthuung darf hier hervorgehoben werden, daß in Folge dessen Halm alS Ornamenttst einen hochgeachteten Namen und die Wallau'schm Druckerz ugnisse sich einen durchschlagenden Beifall in den weitesten Kreisen drr kunstverständigen Wttl errungen haben. Seit Jahresfrist weilt Halm nun in Berlin, theilS mit der Durchführung ebenso ehrenvoller alS bedeutender Aufträge beschäftigt, theils der Vervollkommnung in ferner Kunst rnt Emsigkeit und voller Begeisterung zugewandt. Der R^tchthum an Studienmittel in der Reichshauptstadt kommt ihm dabei ebenso wohl zu Statten, als die vielseitige Anere kennung spornend auf ihn einwirkt. Fügen wir diesen Angaben über die äußeren Momente im L-ben unseres Künstlers ergänzend hinzu, daß mit einem seltenen Ver- ständviß für daS Wescn der Kunst und mit einem vielseitigen Können die gediegensten persönlichen Eigenschaften sich verbinden. Die tiefe, gedanktnvolle, gediegene Art seines Schaffens ist nur da8 Widerspiel einer gleichgestimmten harmonischen Natur. Begleiten wir übrigens in kurzer Betrachtung unseren Künstler in fernem Werke. Dem Leben zug-kehrt, hat er seine Kunst selbstverständlich auch den Lebenden gewidmet, und darum von diesen zuerst. Die Bildniffe des Reichskanzlers und Moltkc's zeigen eine klare, durchdringende Erfasiung der Persönlichkeit; dabei gewinnt aber durch die meisterliche Handhabung der Technik namentlich das Porträt Bismarck's eine geradezu farbige Wirkung. DaS Porträt von Oberschulraih Greim stammt auS der jüygsten Zeit und fand verdientes Lob. Außerdem kennen wir ein meisterlich behandeltes Bild- niß eines Verwandten Halm's. deS t Herrn Pet. Jgn. Becker, dcS Bischofs v. Ketteler, der Schriftsteller Wilhelm Jensen, Paul Meyerheim und andere. D e übrigen Blätter geben durchweg hervorragende Kunstwerke wieder. Die Freiheit und Beweglichkeit der Radel des Radireis tu Verbinduvg mit der Aetzkuvst bieten fast unerschöpfliche Mittel, um den verschiedensten Bedingungen gerecht zu werden. Die herrlichen Broacewerke der alten italienischen Meister, des Donatello in seinem David (Bargello Florenz) und deS Benvevuto-Cellini io seinem Perseus mit dem Medusenhaupte (Loggia bei Lanzi Florenz) zeigen die straffe Behandlung zugleich mit dem spiegelnden Glanze des Metalls. Daneben zieht das Altarbild in der Sakristei der Frari zu Venedig von Giov. Bellini durch die tiefe, warme Stimmung und den andächtigen Ton mächtig an. Die Stiftung der vatikanischen Bibliothek durch Papst Sixtus iv. von Melozzo da Forli und die Krönung Mariä in dem figurenretchen AndachtSbilde von Bellini sind in charakteristischer Wiedergabe und namentlich in der Tönung von hoher Vollendung. Ein herrliches Blatt nach Fra Filippo Lippi, die Madonna den heil. Bernardus inspirtrend, sowie eine durch Costümretchthum ausgezeichnete Anbetung der Könige von Boticelli, daS eben feiner Vollendung entgegengeht, verdienen hier angeretht zu werden. Neben diesen hehren, idealen Werken der italienischen Kunst erschließt sich unS eine ganz andere Welt tn den Radirungen nach niederdeutschen und zumeist niederländischen Meistern. Die derbste Wahrheit des Lebens tritt unS hier entgegen. Den Reigen eröffnet das in der Tiefe und Wärme deS Tones geradezu meisterliche B'ldntß deS WiederiäuferkönigS aus der Galerie zu Oldenburg. Gonzalez Coques mit seinem Lautenspteler fügt sich mit dem schlafenden Thorwächter von Fabrif us als Mittelglied ein zwischen die Bauern- scenen von TevierS (Raucher tn der Schenke) und den köstlichen BrouwerS (zechende Männer und Weibersi Von gewaltiger Wirkung durch den Gegensatz von schroffem ?^e und tiefster Schaltenwkkuns ist das Reitergefecht nach PalamedeS. Und damit da« Stillleben nicht fehle, sei auch noch ein stimmungsvoll durchgesührteS Blatt nach Heda genannt. D.e vollendetste Leistung dagegen bewundern wir in einer heiligen Familie von TenierL. Durchaus naturalistisch in der Auffassung, ist über das Bild e n Za"btt von seelenvoller Stimmung ausgegossen, die durch eine bewunderns- werthe Weichheit der Darstellungswetse zum Ausdruck gebracht wird. Aus der sammt- ar^aen Tiefe des Grundes tritt die Mtttelgruppe in vollendeter Abrundung und Licht- WE hervor. Neben dieser genrehaften Darstellung der heiligen Familie hebt sich durch ^e Herbe dcS Stiles, wie durch dte Selbstbeschränkung in der Behandlungsweise die Pieta von Michel-Angelo seltsam ab. In der gleichen Richtung bewegt sich etne Mater dolorosa, bie nadj einem spanischen Original eher für bas Berliner Jahrbuch der Museen vollmdet würbe. Halm versteht es übrigens gleicher Weise, dem modernen Kunstwerke gerecht zu werden. Die Loreley nach Steinte, sowie die meisterlich behandelte Alpenbrant von ß. Bode legen Zeugniß davon ab. Ein großes Blatt, Umrißstich nach Genelll, behandelt einen mythologischen Vorwurf, und schließlich findet Jagd und Sport auch noch ihre Vertretung in dem vorzüglich wiedergeg-benen Parforce- reitermitdem sich überschlagenden Hasen und den Windspielen von Henneberg. Wir schließen damit für diesmal unsere Aufzählung. Sämmwche Blätter sind aus Aus- welche theilS von der Wiener Gesellschaft für vervielfältigende Künste, theilSfür das bei Spemann erscheinende Prachtwerk von Lützow, für die Verwaltung der König!. Museen in Berlin und die Zeitschrift „Nord und ©üb", sowie von bem Diemer'schen Verlag ertheilt worden sind. Die Wiedergabe der Cauer'schen Grabstaur von dem Denkmale der Ehegatten Schott auf unserem Friedhöfe, welche die edle schmerzerfüllte Stimmung und die herrliche Ausführung vorzüglich zur Darstellung bringt, ist aus einem Auftrage deS Herrn Dr. Strecker vom HaufeB. Schott Söhne hervorgegangen. w ö y M Die ausgelegten Blätter sind alle vor der Schrift und mit besonderer Sorge als Künstler-Abdrücke im besten Sinne des Worte« gewählt; sie vertreten auch in diesem Sinne daS Werk von Halm in würdiger Weise. Gerade im gegenwärtigen Augenblicke, wo die Radirkunst unter der Betheiliauna von Ung», Raab, Jacoby, KrauSkopf, Klinger u. a. in Deutschland eine so hervor- raaende Bedeutung gewonnen hat, ist eS doppelt erfreulich, auch einen Mainzer k Reihen zu wissen. Und wenn da« Mainzer Künstlerverzeichniß unter den Stechern eine ganze Anzahl von Namen, theilweise guten Klange«, aufzuweisen hat. wie Person, Rücke-, Schalk, I LindeUschmit, Cöntgen, Kuntz u. so haben doch ale nunmehr tn P. Halm ihren Meister gefunden. D—r. Universität-- Chronik. — Die »Hall. Ztg." meldet, daß Medicinalrath Dr. Birch -Hirfchfeld itt Dresden einen Rus an die Universität zu Leipzig als Profeflor der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie an die Stelle bt8 vor einigen Monaten verstorbenen Proftssor« Dr. Cohnheim erhalten und angenommen hat. — An Stells des von Karlsruhe nach Tübingen berufenen Professors Braun ist der Privatdocent Dr. Herz in Kiel zum ordentlichen Professor der Physik an der polytechnischen Schule tn Karlsruhe ernannt worden. — Zum Nachfolger deS zu Ostern an die Universität München abgehende» Professors Dr. Lehr in Karlsruhe ist als ordentlicher Professor der Nationalökonomie der Privatdocent Dr. Gotheim tn Straßburg tn erster Reihe vorgeschlagen. — Professor WtSltcenuS zu Würzburg hat einen Ruf an dte Univerfität Leipzig, an Stelle des verstorbenen Professors Kolbe, des berühmten Chemikers, angenommen. — Die juristischen Prüfungen an der Universität Leipzig gingen am Samstag zu Ende. Die schriftlichen Examina hatten 41 Candtdaten mitgemacht, den mündlichen Prüfungen hatten sich 86 unterworfen. Davon erhielten 30 Kandidaten Censuren. — AlS Privatdocent für Agrikultur - Chemie habilitirte sich in Göttingen Dr. Pfeiffer. — Die BreSlauer Studentenschaft richtete einen Aufruf an die Studenten sämmtlicher deutschen Universitäten, worin zu einer gemeinsamen Kundgebung zu« Jubiläum deS Fürsten BiSmarck aufgefordert wird. Vermischte». Friedberg, 29. Januar. In einer hier abgehaltenen, stark besuchten Versammlung ward d. schlossen, den Geburtstag des Fürsten Bismarck durch ein Bankett ZU feiern. Für Beschaffung deS Ehrengeschenkes für den Reichskanzler sind auch hier verschiedene Sammelstellen errichtet worden. Köln, 28. Januar. Gestern Nachmittag trafen, von Antwerpen kommend, 13 marokkanische Soldaten hier ein, um mit dem Expreßzuge um 8 Uhr Abends nach Berlin weiterzufahren. Es waren starke und stämmige Leute der premibre dass«, wie der Führer sie bezeichnete, welche in Folge einer Vereinbarung mit der marokkanischen Regierung nach Berlin gehen, um dort eine gründliche Ausbildung im preußischen Exerciren und in der Instruction zu erhalten, damit fie später in ihrer Heimath alS militärische Lehrer Verwendung finden. Die Garnison dieser Marokkaner war die Festung Tanger. Sie trugen alle ihre Nationaltracht, verschiedenfarbige Costüme, wie wir sie seinerzeit bei den TurkoS gesehen haben, alS Kopfbedeckung den Fez. E'nige Leute, welchen die kalte Witterung keineswegs zuzusagen schien, trugen unter ihren Anzügen den Mllitänock, eine rothe kurze Blouse mit gelbem Kragen und Aermel- aafschlägen. Sie hatten die Reise von Tanger Über London und Antwerpen gemacht; im Hotel Meyer am AnbreaSkloster nahmen sie ihr Mittagsmahl. Der größere Theil dieser Afrikaner zeichnete sich durch scharf markirte GesichtSzüge und einen muskulösen Körper aus. Interessant war es, dem Mittagsmahl zuzuschauen, bei welchem daS Weißbrod die Hauptnahrung bildete. Da geistige Getränke bei den Marokkanern verpönt sind, so war keiner der Fremdlinge dazu zu bewegen, ein GlaS Bier oder Wein zu trinken. Wie der Führer versichert, können sämmtliche Leute lesen und schreiben und sind eben alS die intelligentesten zu der weiteren Ausbildung In unserer Hauptstadt bestimmt. Darmstadt. Unter dem 1. Februar erläßt der Centralausschuß des Lokalcomitö's (unterzeichnet von Herrn Oberbürgermeister Ohly als Vorsitzenden) folgende Einladung zur XXVI. Allgemeinen Deutschen Lehrerversammlung ?u Darmstadt. Der Central-Außschuß des Lokalcomitö's in Darmstadt erlaubt sich hiermit alle deutschen Lehrer und Schulfreunde zu der vom 26. bis 28. Mai d. I. dahier tagenden Allgemeinen Deutschen Lehrerversammlung freundlichst emzu- laden. Das Lokalcomitö wird es sich angelegen sein lassen, den Theilnehmern an der Versammlung den Ausenthalt in Darmstadt so angenehm als möglich zu machen, erwartet aber auch, daß ihm von Seiten der deutschen Lehrerschaft durch möglichst frühzeitige Anmeldungen die schwierigen Vorarbeiten erleichtert und alle nöthigen Vorkehrungen zu treffen ermöglicht werde. Man bittet daher, den 1. Februar als Anfangs- und den 12. Mai als Endtermin für die Anmeldung zum Besuch der Versammlung ansehen zu wollen. Im Hinblick auf die Größe der früheren Versammlungen und in Anbetracht der günstigen Lage Darmstadts, die eine mindestens ebenso starke Becheiligung wie in den vorderen Jahren wahrscheinlich macht, erscheint es unbedingt erforderlich, zugleich mit den Anmeldungen Aufträge zur Besorgung von Wohnungen zu geben. Freiquartiere in möglichst großer Menge zu beschaffen, wird das Lokalcomitö eifrigst bemüht sein, doch wird die schließlich zur Verfügung stehende Zahl schwerlich ausreichen, um allen Nachfragen nach solchen zu genügen. Frühzeitige Anmeldung dürfte sich daher auch aus diesem Grunde empfehlen; jedenfalls wird das unterzeichnete Comite alle die Wohnungsfrage betreffenden Wünsche genau nach der Reihenfolge der Anns eldungen berücksichtigen. Für die Mitgliedkarte ist der übliche Betrag von 3 JL, eventuell weitere u^enJen Nachen durch Posteinzahlungunterfolgender Adresse Comitv für die XXVI. Allg. Deutsche Leserversammlung zu Händen des Herrn Lehrer Fuchs, Karlsstraße 29, Darmstadt. Die nöthigen Mittheilungen auf dem dazu bestimmten Abschnitt der Postanweisung wolle man im eigenen Interesse recht deutlich schreiben und dabei folgendes Schema einhalten: !) Name; 2) Stand; 3) Wohnort; 4) Poststelle, wenn diese nicht am Wohnort des Absenders sein sollte; 5) „Wünscht Freiquartier" ober „Wünscht bezahltes Quartier"; „nimmt am Festessen Theil" oder „Nimmt am Festessen nicht Theil". r. . Angaben um Fahrpreisermäßigung für die Besucher der Versammlung sind M.tte December an alle Eisenbahn-Directionen Deutschlands abgeganaen über den Erfolg dieser Eingaben wird in den nächsten Nummern d. 8L Näheres rmtgetheilt, ^entralaMuß des r Ohly als Vor- stark brsuchlkn „ urch fln Santo uzler ftnb auch Vtx QtutJptc?J0lninfnP' ö Uhr Abends nach preMrv cW, w;, l btt marokkanischen 'Ung im preußische, n ihrer Heimaih eie Marokkaner war dir farbige Costüwe, wie vg den Fez. E n'gc . trugen unter ihm, tragen und «erwel. Antwerpen gemachte Der größere lheij mb einen wuttalöse, en, bet welchem das 'N Marokkanern ütr< >laS Bier oder Tein lesen und fduiba 1 In unserer Haupt- ? ** ’*»• *■% Lsr !«iSU . liegen Qm efl . 14 '° «Jttl.,,, °° d'i SM«« tn Kundgebung zu» 111 *, b_. «M )t erlaubt sich hier' eiitl'ch »•tiS# ss»** . MfalUltlsE Ä ig sreundlichst eiiizu- i, den Theilnehmern Mnehm als möglich deutschen Lehrerschmt lerigen ^8ararbe>ten jalicht werde. Man » Mai als Snd- ammlung ansehen;u luilgeii unb in äiv *is eW l“”( ii - Hochstätter befindet. Hochachtungsvoll 803 Heinrich Hetz, Schuhmacher. 40,000 Wrk$ gesucht. Offerten unter N. N. bei der Exped. d. Bl. abzugcben. 774 Heilung der unter Garantie ohne Hungerkur, ohne Störung der Berufsthätigkeit etc. etc. Näheres gegen 30 H Postmarken. Dr. Hartmann, Berlin 8 7 Prinzenstrasse 47. Aufruf zum Besten der Opfer der Erdbeben in Spanien. Eine erschütternde Reihe von Unglücksfällen hat seit dem Weihnachtssest zwei Provinzen Spaniens betroffen. In Folge von Erdbeben, die bis in die letzten Tage gedauert und immer neuen Schaden dem alten hinzugefügt haben, sind eine größere Anzahl Städte und Dörfer ganz ^oder theilweise in Trümmer gelegt worden. Tausende von Menschen wurden getödtet oder verwundet, die Besorgniß einer weiteren Katastrophe hat die Einwohnerschaft vieler Ortschaften veranlaßt, aus ihren Wohnstätten zu fliehen. Die Stockung jeder geschäftlichen Thätigleit, Krankheit und Roth sind zu den elementaren Ereignissen hinzugetreten und haben das Elend aus einen hohen Grad gesteigert. Ein so großes und über weite Gebiete verbreitetes Unglück fordert überall Theilnahme und werkthätige Hülfe heraus. Unter den Nationen, wel vc sich beeifern, jenen Gegenden beizustehen, wird auch die Deutsche nicht zurückbleiben wollen, die, wenn fit niemals fremdem Unglück sich verschloß, sich in diesem besonderen Falle noch erinnern wird, mit welcher edlen Sympathie und Gastfreundschaft die von der Katastrophe heimgesuchten Gegenden den Erben des Deutschen Kaiserthrones noch jüngst empfangen haben. Wir wenden uns daher vertrauensvoll an die Deutsche Nation mit der Bitte um Spenden für die so schwer heimgesuchten Gegenden. Zur Annahme von Beiträgen ist jeder der Unterzeichneten bereit; außerdem können Zahlungen auch an die Königliche Haupt-Seehandlungskaffe, Berlin W., Jägerstr. 21, an die Präsidial - Kaffe des Königlichen Polizei-Präsidiums, Berlin C., Molkenmarkt 1, an die städtische Haupt-Stistungskaffe, Berlin C., Rathaus Zimmer 25, geleistet werden. (Auch die Expedition des Anzeigers ist gerne bereit Gaben in Empfang zu nehmen und dieselben weiter zu befördern.) Die eingehenden Beiträge, über welche öffentliche Quittung erfolgt, werden durch Vermittelung der hiesigen Königlichen Spanischen Gesandtschaft ungesäumt zur zweckentsprechenden Verwendung nach Madrid gesandt werden. Berlin, den 15. Januar 1885. von Wedell-PieSdorf, Präsident des Reichstages, Pariser Platz 2, Vorsitzender. Fürst von Hatzfeldt-Trachenberg, Dr. von Forckenbeck, Oberst-Schenk Sr. Maj. des Königs, Oberbürgermeister, Voßstr. 15, Unter den Linden 78, Stellvertretende Vorsitzende. Eugen Landau, Kgl. Spanischer General-Konsul, Wilhelmstr. 70b. S chatzmeister. Katholischer Kirchengesang-Verein. Freitag den 6. Februar, Abends 8 Uhr, im Vereinslokal Generalversammlung. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung wird um vollzähliges Erscheinen gebeten. HO __ ____________________Der Borstand. Dem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mich mit dem Heutigen als Musik-Lehrer niedergelassen. Ich ertheile Unterricht in Elavier, Dioline und Gesang nach bester Lehrart mit durchaus practischer, leicht faßlicher Anleitung. Anmeldungen nehme in meiner vorläufigen Wohnung Keck'sches Haus Neuenweg 62, sowie Herr Bäckermeister August Guhr, Bahnhofstraße 12,' entgegen. Hochachtungsvoll 773 _________ A. Frenzei. Wetzlar*. Samstag den 7. Februar, Ablnds 8 Uhr, im Schützengarten Grosser Maskenball der Kappengesellschaft „Na >»! Zur Aufführung gelangt unter Anderem: großes (£f)iiic|i|rf|cs Lalernensest. <56 Der Vorstand. 748 Für das Comptoir eines hiesigen k:n-gro8 - Geschäftes wird ein Lehrling auf sofort oder auf Ostern gesucht. Wo? sagt die Exped- d- Bl- » 5-10,000 sind gegen hypothekarische Sicherheit zu. 41/2°/o auszuleihen. 7lh Wo? sagt die Exped- d. Bl. Mit den neuen Schnelldampfern des a x A S E e' s *1 ■» r v Ä irr' ■ Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika machen. Näheres bei dem General-Agenten M. Abraham, Mainz, und dessen Agenten r 4O& Carl Loos, Kirchenplatz, Gießen. Hermann Vogt, Reichelsheim. Lehrliogs-Gesucb, Für ein größere- Fabrik- gefchäft an hiestgem Platze wird ein mit entsprechenden Vorkenotniffen versehener junger Mann zu al-baldigem Eintritt in die Lehre gesucht. Selbstgeschriebene Offerten wolle man in der Expedition dsS. Blatte- unter Str. 430 niederlegen. 430 753 Ein braves Dienstmädchen, welches alle Hausarbeiten gründlich versteht, wird auf Ostern zu mietben gefudjU Zu erfragen Schillerstraße 16. 505 Ein Lehrling mit guten Schulzeugnissen zum sofortigen Eintritt in ein hiestge- Fabrik Geschäft gesucht — Selbstgeschriebene Offerten sub Ä. IO an die Exped. d. Bl. __ Das flechten von Stroh- und Rohrstühlen sowie das Unfertigen von allen Gattungen neuer Stühle wird prompt und reell ausgesührt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, 486___________Sonnenstraße 14.______ Für die Anfertigung von Kall- u. 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