188S Sonntag den 5. Juli WWtteWt Gchul^raßr 7. 1885. unterziehen, werden hier- Meldende im Grotzherzogthum stets die nähere Adresse ange- 5) 6) 2) 3) 4) geben wird. , , Dem Gesuche sind folgende Papiere berzufugen: treffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst Bekanntmachung. Dieienmen jungen Leute welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1885 stattsindenden rubr. Prüfung zu durch aufgefordert, chre deßsallsigen Gesuche um Wochen - Uebersicht. Gießen, 4. Juli. Die abgelausene Woche gestaltete sich in Bezug auf die innere Politik insofern bedeutungsvoller wie ihre Vorgängerinnen, als sie uns endlich die vorläufige Entscheidung über den preußischen Antrag im Bundesrathe gebracht hat. Wir sagen, die vorläufige, denn es handelt sich zunächst nur ym das Votum ves Justizausschusses; dieses ist, wie die „Nordd. Allg. Ztg. meldet, in seiner am Mittwoch abgehaltenen Sitzung abgegeben worden und spricht Die einstimmige Annahme des Antrages Preußens, betr. die Ausschließung des Herzogs von Cumberland von der Thronfolge in Braunschweig, aus. Die Mtt- scheidung des Plenums selbst wird für diesen Samstag erwartet, doch bezweifelt man nicht int Geringsten, daß das Plenum sich dem Votum des Jusüzaus- schuffes anschließen wird. Noch vor dem Bundesrathe hat sich der braunschweigische Landtag über die Affaire des Herzogs von Cumberland , zu deren Erledigung er extra am Dienstag einberufen worden war, schlüssig gemacht. An dem genannten Tage hielt der Landtag eine geheime Sitzung ab, als deren Resultat die einstimmig erfolgte Annahme des Antrages der staatsrechtlichen Commission erscheint, der Landtag erkläre sich mit dem preußischen Anträge an den Bundesrath für vollständig einverstanden. Am Mittwoch ist der Landtag bis aus Weiteres vertagt worden, nachdem Minister v. Görtz noch den Schriftwechsel mit dem Herzog von Cambridge, welcher Ansprüche auf die Regentschaft unter Vormundschaft, eventuell Succession, erhebt, verlesen hatte. — Die braunschweigische Landesvertretung hat demnach ihre Entscheidung über den preußischen Antrag eher getroffen, als der Bundesrath, und zwar mit einer Emmüthigkeit, welche dem Herzog von Cumberland endlich die Augen darüber öffnen muß, wie wenig er auf die Sympathieen der braunschweigischen Bevölkerung selbst zu rechnen hat. Wie sich, nachdem nun auch das Plenum des Bundesrathes ge- sprochen haben wird, die braunschweigische Frage weiter entwickeln wird, läßt sich allerdings noch nicht absehen. Am 18. October d. Js. lausen bekanntlich die dem braunschweigischen Regentschastsrathe ertheilten Vollmachten ab, vielleicht, daß sich bis dahin der Boden für die den Jntereffen des Herzogthums günstigste Neugestaltung der Verhältnisse geebnet hat. Der deutsche Kronprinz begiebt sich diesen SamStag nach Aachen, um dem 25jährigen Jubiläum des daselbst garnisonirenden Jnsanterie'Regiments Nr. 53 beizuwohnen. Zum festlichen Empsange des hohen Herrn find m der alten Kaiserstadt umfassende Vorbereitungen getroffen worden. Auch die ultramontane Wahlgesellschaft „Constantia" gedenkt sich an den Empsangs'Fererlrch- keiten zu betheiligen, will aber diese Gelegenheit benutzen, dem Kronprinzen zugleich die Klagen der katholischen Einwohner Aachens über die schwere Noth- lage der Kirche, über die Sedisvacanz in Köln, die Fortdauer der Maigesetze rc. zu übermitteln. Ob indessen der Kronprinz über eine derartige, sozusagen vom Zaune gebrochene Demonstration sehr erfreut sein wird, möchte doch zu bezweifeln sein. lehener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ---------------- Die interimistische Weiterführung der Geschäfte des Statt- Halters von Elsaß-Lothringeen ist soeben durch einen kaiserlichen Erlaß an den StaatSsecretär von Elsaß-Lothringen, v. Hofmann, geregelt werden. Der Erlaß bestimmt zunächst, daß, so oft eme landesherrliche Verordnung oder Verfügung sich nothwendig mache, die Entschließung des Kaisers emzuholen ser- Weiter wird verfügt, daß bei Abordnung von Commlffaren m den Bundesrath aus Grund des $ 7 des Gesetzes, betr. die Verfaffung und die Verwaltung El aß.Lothringens vom 4. Juli 1879, an den Kaiser zu berichten und gle,q. falls dessen Entschließung einzuholen sei. Endlich bestimmt der Erlaß, bag in allen sonstigen Befugnissen und Obliegenheiten der Statthalter durch den Staats- secretär, und bei Behinderung durch den Unterstaatssecretär zu ”ertrete" [el- Die Lösung der Kölner Bisthumssrage scheint endlich bevor- rustehen. Wenigstens veröffentlicht die „Köln. VolkS-Ztg." eine Mittherlung des Erzbischofs Paulus Melchers „aus dem Orte des Exils", daß er m Folge einer Aufforderung des Papstes sich sofort nach Rom begeben werde. Auf colonialpolitischem Gebiete ,st wieder eme Neuigkeit zu verzeichnen. Die Neu-Guinea-Gesellschast hat m.t dem. Contre-Adm.ral a D Werner, Verhandlungen wegen Uebernahme des Postens als LandeS-Haupt- mann des Kaiser Wilhelms-Landes und pes Bismarck-Archipels gepflogen. Die- selben sind nunmehr abgeschlossen und wird Contre-Admiral Werner im Herbst diese Stellung antreten. Jedenfalls kann man die Neu-Guinea-Gesellschast dazu beglückwünschen, daß sie für diesen, große Umsicht und Thätigkelt erfordernden Posten einen so energischen Mann gesunden hat. * Nack, dreitägigen Verhandlungen hat der Frankfurter Gerichtshof gegen den der Ermordung des Polizeiraths Dr. Rumpfs an- mklaaten Schuhmacher Lieske das Urtheil gefällt. Daffelbe lautet, gemäß dem den Lieske schuldig sprechenden Verbiet der Geschworenen, auf Todesstraft und vierjähriges Zuchthaus nebst zehnjährigem Ehrverlust. Zwar haben sich keine directen^ Schuldbeweise gegen den Angeklagten ergeben, aber die tndirecten Beweise für seine Schuld waren derartig, daß man letztere nicht bezweifeln durste und demgemäß Haden auch die Geschworenen ihr Verdict abgegeben. Die französische Deputirtenkammer durfte m dieser Woche die Rudaet-Verbandlungen zum Abschluß gebracht und somit den wichtigsten Thell orft nm 25 ^uli erfolat, so hat bie Kammer hmlängllch Zett, Den Jteft oer Ö «'SMn. 3« «»->«-- l*i” »” «Ä'E Versumpfung gerathen, denn auch am Mittwoch, an welchem Tage sich Die ftr. 153 Zweites Blatt b LSguK-Ättest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über dessen Ber-itwMigkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen JÄwÄ, m -l*« l..i I.--»-» **•» *” *•*».- - “Ä SÄ um»!*«« ,«.»*« »„--ich. ...b«, i. 61» 6- -MM'.» ®.f* Ute di- «ÄÄ - bl- --dm. d" (M 2 M - '■ d-, »ch-.v-d. —28'S,1?«eS'te -Ich««W».»'■ N ®".Ä9Ä Äi 1835. *** Gros. ____________ ... bei der wird im Speciellen das Folgende bemerkt: 0 das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubrmgen, wenn er sich Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. ct\{a Qn[nffnnfl rur Prüfuna kann nicht vor vollendetem 17. Ledensfahr crfolAen. Das Gesuch muß von dem^Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn --- I TT-TL « Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. Erscheint täglich mit Avsnahme ves Mv»rrtBgO. Durch die Post bezogen vierteljährlich nderung. ohne ich bei >rr ffe« chepp. bamme. fb. Anweisung z. hing von Trunk- It mit und ohne i. M. 0. Falken- -rftr. 62. [6483 »chen aus w lattistrahe 23. i tret t z Sl-tt"' * ■ cv Uebung. : gksuchi. | in her Exp- d- Bl. iesjiN W; U", l1’*2 ' VY», 4!i' 6i”' 0“i T Ian. iegen nach: ,, gee, 8'S*, 11“, 3i8“, 9sie, ii51, *816, 9S1* U51. ft-, 12S, Di-tz), t-"- 9“, 4U- (bis B-tzd-rW o 4*°. r Kräfte. Porzellan rc. tre übernommen intretenbeni Ar- lchtungsvoll fidenhauS. isse. a fetir Entree sisi, 4926 Companys <5 «s kisseiiscliriiiiki' Rudolf Wolff, Gießen Carl Slnckrath, I 4595 ' Dr. A. 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Das kalte Baden ist für diese Jahreszeit dringend zu empfehlen. Dasselbe kann einem gesunden Menschen nie von Nachtheil sein, wenn es in der allein richtigen Weise benützt wird. Einer der hauptsächlichsten Verstoße beruht aber darauf, daß man fast allgemein noch von dem Wahne belangen i|t, man müsse sich, bevor man ins Wasser geht, erst an der Luft abniblen. Daß diese vermeintliche Baderegel so fest sitzt und so schwer auszurotten ist, darf nicht Wunder nehmen; sie ist zu sehr in Fleisch und Blut übergegangen, als daß man an ihrer Richtigkeit zu zweifeln wagte. Da sieht man beim die Badenden, nach dem sie sich völlig entkleidet, ohne Rücksicht auf den vorhandenen Luftzug auf dem Perron der Badeanstalt, welcher meist auch noch naß ist, herumtreten, bis sie anfangen zu frösteln und die Gänsehaut sie überläuft, und ipenn man fragt, warum sie nicht ins Wasser gehen, so antworten sie, sie müßten sich doch erst abkühlen. Es war eine der werthvollsten Errungenschaften der Kaltwasserkur, daß sie das alte Vorurtheu, alv müsse die Haut kalt sein, damit man ohne Schaden ein kaltes Bad nehmen könne, über den Hausen warf und zeigte, daß es gerade für schwache Staturen besser sei, wenn die Haut vorher noch warm ist. Dian sorge dafür, daß Lunge und Herz nicht diirch schnelles Laufen erregt sind und gehe, wenn mau sich darüber vergewissert, schnell ms Wasser und tauche sogleich unter. Zuvor erst die Füße naß zu «lachen, wie man vielfach sieht, ist ganz verkehrt. Was die Dauer des Aufenthaltes im Wasser betrifft, so hängt allerdings wesentlich davon der Nutzen ab, den das Bad für bie Gesundheit des Betreffenden haben kann und soll. Im Allgemeinen muß man sagen, daß schwächliche Individuen jedenfalls gut thun, wenn sie nur ganz kurze Zeit, vis 5, höchstens 10 Minuten im Wasser bleiben, weil sie sich sonst mehr schaden als nutzen, ^atz man bei wärmerer Temperatur des Wassers unbeschadet länger im Bade verweilen kann, als wenn es kälter ist, versteht sich von selbst. Nie sollte man aber so lange im Gaffer bieiben, bis man anfängt zu frösteln. Unbestritten ist, daß, je kürzere Zelt man im Wasser bleibt, es um so besser bekommt. Die Gewohnheit namentlich jüngerer Leute, wie Schüler re., ganze Nachmittage sich in der Badeanstalt herumzutreiben, bald ins Wasser und bald wieder herauszugehen, ist, wie Jedem einleuchten muß, ganz zweckwidrig und in gesundheitlicher Beziehung höchst nachtheilig. Gewissenhafte Eltern sollten daher streng darüber wachen, daß ihre jungen Söhne dies nicht thun. — sAilf dem Scheibenstand.) Ein netter Schütze. Das „Schwiebuser Jntbl." erzählt eine ergötzliche Episode vom letzten Pfingstfeste in Schwiebus, mcldx geeignet ist, auf die Kraft der während der Festtage verabreichten Getränke, bezw. die Strapazen, die solch ein Fest im Gefolge hat, einen Schluß ziehen zu lassen. Es soll nämlich vor- gekommeu sein, daß am 2. Schießtage einer der Herren Schützen mit aufgelegter Buchse nm Schießpfahl eingeschlummert ist. — Eine jener schwindelhaften Annoncen, welche „lohnenden Nebenverdienst" gegen Einsendung einiger Postmarken verheißen, wurde dieser Tage der Köder für einen Frankfurter Neugierigen. Er sandte das Gewünschte ein und erhielt als Antwort den Rath- 1. mit flüssigem Leim hansiren zu gehen, 2. Regenwürmer auszugraben und an Fischangler zu verkaufen und 3. — es ebenso zu machen, rote der Inserent, das heißt, die Leute auf gleiche Weise anzuleimen'. „Die Welt will betrogen sein." lienische Depulirtenkammer auf unbestimmte Zeit vertagt hat, konnte Herr De- pretiS derselben noch keine bestimmte Mitlheilungen über die Losung der Eabinetskrisis machen. Er erklärte aber, daß auch die neuen Minister den liberalen Principien huldigen würden und meinte, die Politik Mancini'r verthei- diqeud daß er in Zukunst nach Umftänben mit äußerster Vorsicht rorgehen werde; sein Alter bürge dasür, daß er sich nicht in gewagte Unternehmungen einlaffen werde, wenn man gegen ihn stimme, würde er wissen, war er zu thun habe. Die clericale Welt ist durch die von Paris ausgegangene Nachricht der Papst beabsichtige, sich mit Italien auszusöhnen, in nidjt geringe Spannung versetzt worden. Diese Nachricht hat scheinbar durch den Rücktritt der gesummten Redaction des päpstlichen „Journal de Rome", welcher durch den Wunsch des Papstes nach einer gemäßigteren Leitung des Blattes veranlaßt worden sein soll, eine Verstärkung erfahren, aber die Ansprache, welche Leo XIII. am Dienstag beim Empfang des Comite's für die Centenntalfeter Gregor'S VII. gehalten hat, kann nicht als ein Symptom der ihm zugeschriebenen versöhnlichen Gesinnungen betrachtet werden. Leo XIII. hält in dieser Rede die Fiction von der Gefangenschaft des Papstes aufrecht und hob hervor, daß eine Gefangenschaft des Papstes stets gefährlich für die Freiheit der Völker gewesen fei und daß in den meisten Fällen die Päpste trmmphirt hätten. Diese Aeußerung läßt also schwerlich aus eine versöhnliche Wendung in der päpstlichen Politik Italien gegenüber schließen. c In England haben in dieser Woche zwei Wahlen stattgefunden, deren Ausgang fast vermuthen läßt, daß sich das neue Torycabinet in der öffentlichen Meinung bereits zu befestigen anfängt. Bei der Ersatzwahl in Launceston ist der neue Generalprocurator Welster mit 417 Stimmen in's Unterhaus gewählt worden, während sein liberaler Gegencandidat Pethik nur 374 Stimmen erhielt. Ebenso wurde in der Grafschaft Ege der conservative Candidat mit 473 Stimmen in's Unterhaus gewählt, sein liberaler Gegner brachte es nur auf 336 Stimmen. Beide Wahlkreise waren bis jetzt liberal vertreten und ihre Eroberung durch die Conservativen darf daher das Cabinet Salisbury als ein beachtenswerthes Symptom dasür betrachten, daß es in der Wählerschaft allmählich Boden unter die Füße bekommt. Lord Salisbury hatte am Mittwoch Nachmittag eine Unterredung mit Baron Staal, dem russischen Botschafter in London, in der es sich dein Vernehmen nach um die Fortsetzung der Verhandlungen über die afghanische Grenzfrage gehandelt hat. z Von der Pyrenäen-Halbinsel fehlen seit ewigen Tagen sowohl alle politischen Nachrichten als auch die osstciellen Cholerabulletins. Namentlich ist das Ausbleiben der Mittheilungen über die Choleraepidemie im süd- lichen Spanien nicht geeignet, die Besorgnisse, welche man im übrigen Europa wegen des Fortschreitens der Epidemie hegt, zu zerstreuen, im Gegenthell, man muß befürchten, daß es sich hier um ein Vertuschungssystem handelt, welches entschieden verdammt zu werden verdient. Hoffentlich wird sich das Cabinet Canovas del Castillo endlich entschließen, dem übrigen Europa Aufklärungen über den Stand der Cholera - Epidemie in Valencia, Murcia u. s. w. zu geben. __ __ Herrn. Äug. Müller, Giessen, Seltersweg. 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Pflästerer- Arbeiten, veranschlagt zu 246,50 Jt., sollen aus dem Wege schriftlicher Submission vergeben werden. Zeichnung, Voranschlag und Bedingungen liegen auf der dortigen Pfarrei zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten verschlossen und mit gehöriger Aufschrift bis zum 9. L M., Mittags 1 Uhr, einzureichen sind. Gießen, am 1. Juli 1885. I. A.: Senßselder, 4846___________Bez.-Bauausseher. Montag den 6. Inti L I., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe dahier Sopha's, Tische, Spiegel, Kommode, Glas-, Küchen- und Kleiderschränke, 1 Waschtisch, 1 Regulator, 1 Schreibtisch mit Aussatz, 1 Bierapparat und 1 Faß Leinöl öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. I. V- des Gerichtsvollziehers Bühner: Bangel, 4920 __________Gerichtsvollz.-Aspirant.__________ Montag den 6. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, in der Flett'schen Hofraitbe dahier, sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Leiter-, 1 Pritschemagen, 3 Kleider-, 2 Kückenschränke, 1 Spiegelschrank, 2 Sopha's, Tische, Stühle, 1 Bett, 1 Nähmaschine, Bilder, Spiegel rc. Gießen, den 3. Juli 1885. Engel, 4917 Gerichtsvollzieher. Aeikgeöotenes. Eine große Badewanne, von Eichenholz, grün lackirt, ist billig zu verkaufen. 4788___________Ludwigsstraße 57. 4909 Ein Haufen Mist zu verkaufen im Darmstädter Haus._______________ Grüne Nüsse u. Kirschen § sind zu haben auf dem Schiffenberg. 3160 Eine vollständige Ladeneinrichtung ist billig zu verkaufen. __________________Grünbergerstraße 6. J. H. 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Die nachstehenden, zur Erbauung einer Kleebachbrücke auf der Kreisstraße von Groß-Linden nach Lützellinden erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, und zwar: 1) Grab-, Maurer-Steinhauer- und Chaussirarbeiten im JL Betrage von .............. 2076,01 2) Lieferung der Eisenconstruction im Betrage von . . . 1880,— sollen Samstag den 11. Juli d. I., Vormittags 9 Uhr, un Wege schriftlicher Submission auf dem Bureau des Unterzeichneten vergeben werden, woselbst bis dahin auch Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, beziehungsweise solche für die Lieferung der Eisenconstruction zu beziehen sind. Gießen, am 30. Juni 1885. Der Kreisingenieur: 4849 Gnauth. wirklich natürliches, directohne Eisenausscheidung p. p. aus der Victoria-Quelle in Oberlahnstein bei E1HS z. Füllung komm. u. nur natürliche KOHLENSÄURE enthaltendes Mineralwasser. 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