188» Sonntag den 5. Juli Mtt t Schulstraße 7. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. v . «reis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit BtingcrU^n. Erscheint ttifllid) mit Ausnahme des MontOg». Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf- Nr. 1»3. Erstes Blatt. Betreffend: Das Gesetz über die Ausdehnung der Unfall- und Krankenversicherung. Gießen, am 3. Juli 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Greßen an die Grohherzo glichen Bürgermeistereien des Kreises. « »«8$t S&MÄÄÄSäÄS L bei Meidung von Geldstrafen bis zu 1Ö0 Mark einzuhalten. ^^kmann. _ -------Gesunde«- 3 Portemonnaie'« mit Inhalt, 1 Halstuch, 1 Kettchen STPeüe^Strümpfe, 1 Schuh, 2 H-mdenkr°gen, 1 Brille- WwÄtt‘4.13uH ‘ 1885. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. .V. <\5» • vv l U v lll v U ____________ . ------ ■. ■ ■ Das Großhrrzogliche Steucr-Commiffariat Gießen an die Großherzoglieben Bürgermeistereien des Landbezirks sercl. Allendorf, Burkhardsfelden, Groß-Linden, Oppenrod, Staufenberg und Steinbach) Gießen, den 4. Juli 1885 Uliner1, -- Berlin, 3. Juli. In der gestern unter dem Vorsitze des Staatsministers, Staatssecretärs des Innern v. Bötticher, abgehaltenen Plenarsitzung des Bundesraths wurde auf den Antrag Preußens wegen der Thronfolge im Her- zogthum Braunschweig beschlossen, die Überzeugung der verbündeten Regierungen dahin auszujprechen, daß die Regierung des Herzogs von Cumberland in Braunschweig, da derselbe sich in einem dem reichsverfaffungSmäßig gewährleisteten Frieden unter Bundesgliedern widerstreitenden Verhältnisse zu dem BundesstalUe Preußen befindet und im Hinblick auf die von ihm geltend gemachten Ansprüche aus Gebietstheile dieses Bundesstaates, mit den Grundprmcipien der Bündmß- vertrage und der Reichsverfassung nicht vereinbar sei. Der Entwurf zu dem Vertrage mit dem „Norddeutschen Lloyd" in Bremen über die Einrichtung und Unterhaltung deutscher Postdampsschisss-Verbindungen mit Ostasien und Australien (Gesetz vom 6. April d. Js.) wurde genehmigt. Genehmigt wurde ferner der Entwurf eines Abkommens mit Rußland wegen gegenseitiger Anerkennung der Rechtsfähigkeit und Gerichtsstandsähigkeit gültig errichteter Actiengesellschasten und juristischer Personen und der Entwurf einer Verordnung über die formen des Verjährens und den Geschäftsgang bei dem Reichs-VerstcherungSamt. Dteh- rere Anträge auf Erlaß von Tabaksteuer aus BilligkeitSrücksichlen und aus Zulassung des niedrigeren Zollsatzes für eingeführtes Getreide wurden als begründet anerkannt. Sodann wurde über Maßnahmen zur Ausführung des Gesetzes wegen Abänderung des Zolltarifgesetzes und der Novelle zum Gesetze wegen Erhebung von Reichs-Stempelabgaben vom 1. Juli 1881 (Herstellung der erforderlichen Stempelmaterialten), über den Erlaß einer Instruction zur Prüfung der Echtheit von Vergoldungen und Versilberungen bei kurzen Waaren zum Zwecke der Verzollung und über eine Ergänzung und theilweise Abänderung der vom Bundesrath auf Grund des Art. 10 der Maaß- und Gewichts-Ordnung erlassenen Bestimmungen über die äußersten Grenzen der im -öffentlichen Verkehr noch zu duldenden Abweichungen der Maaße, Gewichte und Waagen von der absoluten Richtigkeit Beschluß gefaßt. Der Antrag Hessens, betr. die Abänderung des Etats der Zollverwaltungskosten für das Großherzogthum Hessen, erlangte die Zustimmung der Versammlung, welche sich mit der weiteren Aus- prägung von Einmark- und Einpfennigstücken einverstanden erklärte. In Ausführung des § 46 des Unfallversicherungsgesetzes wurde für einzelne Berufs- genossenschaften die Bildung mehrerer Schiedsgerichte für bestimmte Bezirke beschlossen. Nachdem noch Der Bericht des Ausschusses für Rechnungswesen über die Uebersichten der Reichsausgaben und -Einnahmen für 1882/83 und die allgemeinen Rechnungen über den Reichshaushalt für 1879/80 und 1880/81 nebst den vom Reichstage dazu gefaßten Beschlüssen entgegengenommen worden war, erftilgte zum Schluß die Ueberweisung mehrerer Vorlagen und Eingaben an die zuständigen Ausschüsse. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorresporrdenz - Bureau. Ems, 3. Juli. Se. Majestät der Kaiser besuchte gestern das Theater, freute vüh brachte das Musikcorps des 4. Garde-Grenadier-Regiments Komgm Augusta Allerhöchstdcmselben anläßlich des Gedenktages der Schlacht bei Königgrätz ein st^Ständchen. Seine Majestät dankte vom Fenster aus und befahl den Kapellmeister zu in's Zimmer. Um 9 Uhr unternahm Se. Majestät eine Spazierfahrt. Zur Tafel > at der Bischof von Limburg eine Einladung erhalten. Um 10 Uhr 40 Mm ist Se. K. Hoheit Prinz Wilhelm hier eingetroffen und am Bahnhofe vom Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt, dem Grafen Lehndorff, sowie dem Badecommissar, Kammer- Herrn v. Lepel-Gnitz begrüßt worden. Mittags begibt sich Se. K. Hoheit nach Koblenz zum Stiftungsfeste des 4. Garde-Grenadier-Regiments. Kiel, 3. Juli. Die hier liegenden 3 chinesischen Panzerschiffe sind heute Morgen durch den Gesandten Chinas unter religiösen Ceremonien geweiht worden und haben Nachmittags über Plymouth die Reise nach China angetreten. London, 3. Juli. Der „Standard" will wissen, die englische Regierung stehe im Begriff, eine königliche Commission niederzusehen, welche die Ursachen der gegenwärtigen frandelsstockung untersuchen soll. . — Gestern. Abend fand ein von Pairs, Deputirten und mehreren Admiralen zahlreich besuchtes Meeting unter dem Vorsitze des Grafen Cowper statt, wobei Beschlüsse zu Gunsten der Bildung eines Nationalfonds für den-Ankauf von Torpedobooten und für die Befestigung der Handelshafen und Seestädte Englands gesagt wurden. — Dem „Standard" wird aus Shanghai vom 2. d. M. gemeldet, es verlaute, zwischen Rußland und Korea sei Über einen geheimen Vertrag unterhandelt worden, welcher angeblich die Errichtung eines Protectorates Rußlands über Korea, sowie die Eröffnung des Flusses Tumen betrifft. r . Madrid, 3. Juli. Nachdem der König von seiner Reise nach Aranfuez von einer ihn mit enthusiastischen Zurufen empfangenden Volksmenge begleitet m das Palais zurückgekehrt war, sammelten sich vor demselben viele Tausende, welche d e Ovationen fortsetzten, bis der König wiederholt auf dem Balkon erschien und lebhaft dankte. Lokales. Gleken, 4. Juli. sStadtverordnetensitzung vom Donnerstag den 2. Juli, Nachmittags 4 Uhr.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm Herr Bng-°rdu-er Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Barst, F. Gail, L. Georg , 6. Grünebcrg, vr.Guttleisch, M. Hornberger, Kans, Lndekrng, Ad. Nolt, Schopbach, Vogt und Simon. . Zuerst wurde die Ansloosung zur Rückzahlung bestimmter städtischer Obligationen vorgenommen und wurden Ssr°S°n: ») 3>/-vrocenttge Obligationen im Betrage von 10050 ft. Lit. A. ä 1000 ft. Nr. 1, 48, 62 81 84 83, 109; Lat. B. L 500 ft 9tr 2 79 104 181 187, 225; Lit. C. Nr. 127 ä 100 ft.; da nun hiermit die s Sri”' s 45 100 fl., rückzahlbar am 31. December 188o, mit welchem —age ihre Verzinsung aUfl)°Tt$ßeacn Ablösung der Beitragspflicht der Civilgemeinde zu den Bedürfnissen der evangelischen Kirche wird der auf Grund der bisherigen Verhandlungen errichtete Vertrag vorgetragen und nach einer kleinen red actio nellen Abänderung der SS 7 und 8 genehmigt. Nach diesem Vertrag betragt die Ablösung. - summe 119231.32 und bleibt die Stadt und die Kirchengememde m Benutzung de^ Thurmes und der Glocken wie bisher. Der mit Albrecht Stein in Wetzlar wegen Fassung des Schoorgrabeiw in Beton abgeschlossene Vertrag wurde genehmigt. . mnrh- Eingereichte Gesuche um Fortsetzung der Straßen an läge t» bei Roid- anlage hier speciell der Schillerstraße bis zur Kreuzung mit der Stemstraße weiden ebenfalls mst dem Angebote der Fran Wittwe C. Ebel für ihr mdie Straße fallendes Gelände eine Vergütung von 7 A pro Ll.Klafter zu gewahien, genehm 6 - . Kation Betreffend den Ausbau der Ostanlage .wird dervon d«^Baudeputanon gestellte Antrag wegen Auffüllung des Lttagengelandes vor dem Hause des Herrn T^m Ge^such^des^Herrn Eduard Pöschel um Errichtung einer Halle an der Grünbergerstraße wird nach Verlesung des ber Baiwrdnimg und Pnmmg BWÄ1 ast*. „ad, des Bezirks-Com.nandos betreffend Herstellung von Reparaturen im alten Rathhaus, ^lrd willfahren. Betraae zugestimmt. l-?4 Illi IIIHIIIIilll Abends: 5 verbuken mit Hessischen Insa Morgens AUausthn «rachmitt 3ur* j Ä 1) Sine M 2) Trommler 13) Mßk-Corj 4) Stabt* 0) Festdamen. ' ß) WComill **) Pleitzgerich 8) Die irembi Erster $ Zweiter Dritter Vierter Kster LHer 0 GetanW Tnrnnne 12) Eine M M Das. Fe Aßor toi Ter nächste Punkt der Tagesordnung, Differenzen mit Herrn Emil P istor, her- worgcrufen wegen Errichtung eines Brunnens der Duellwasserleitung an leinem Karten in der Neustadt, wird durch Vergleich erledigt. Kostendecreturen. Nach Vortrag des Herrn ^tadtbaumersters und nach einigen gerechtfertigten scharfen Bemerkungen einiger Stadtverordneten über den verwahrlosten Zustand des Straßenpflasters, besonders in einigen Straßen durch Regung der Quellwasserleitung veranlaßt, wird der Antrag, die nötigen Aenderungen durch den Stadtbaumeister prüfen und darnach aussühren zu lassen, genehmigt; dre entstandenen Kosten (80 X) für Untersuchung der Blitzableiter an den städtstchen Gebäuden werden zur Auszahlung und die alsbaldige Reparatur der dabei gefundenen Mängel und Fehler beschlossen. . . . Durch Erscheinen des Herrn Realschuldireetors Nodnagel wird em nicht auf der Tagesordnung stehender Punkt zur Kenntniß der Versammlung gebracht. Das für das Realgymnasium und die Realschule aufgestellte Budget für die Finanz- Periode 1885/86 erfährt gegen das vorhergehende Jahr eine kleine Aenderung durch die nöthige Anstellung eines weiteren akademisch gebildeten Lehrers mit einem vor- läungen Gehalte von 1700 X, wogegen in den Ausgaben eine näher erörterte Re- ducirung von 350 X, aber eine Erhöhung des Reservefonds um 80 X eintritt. Die Versammlung spricht ihre Zustimmung hierzu aus. lieber den letzten Punkt der Tagesordnung, betreffend das Schwemmen der Pferde in der Lahn wird, nachdem vorausgeschickt, daß das Waschen der Schafe oberhalb des untersten Wehres zu verbieten sei, beschlossen, da der Wasserstand unterhalb der untersten Mühle ein zu geringer ist, dasselbe zwischen den beiden Wehren nur Vormittags vor 7 und Abends nach 8 Uhr zu gestatten. Schluß der öffentlichen Sitzung 6 Uhr. Er hat die That allein begangen und er hat gewiß die feste Zuversicht gehabt, sich den Folgen derselben durch die Flucht oder, als sich diele Hoffnung als trugerstch erwiesen, durch sein Leugnen entziehen zu können. Mit trotziger Frechheit, nut einer brutalen Kaltblütigkeit stand er während der drei Verhandlungstage vor fernen Richtern und bis zum letzten Augenblick erhoffte er die Freisprechung. Erst in dem Moment, als ihm das Todcsurtheil verkündet wurde, brach er zusammen und die bis auss Höchste getriebene Angst, die in ihm wühlte, kam in einem Ausbruch bestialischer Wuth lärmend zum Ausdruck. Jetzt er|t ließ der Mörder bte Maske fallen, die er während der Verhandlung nut dem ganzen ^Aufgebot ferner schwachen Geisteskräfte zu halten versucht hatte. Es ivar mit einem schlage aus dem harmlos aussehenden phleginatischen Menschen der entmenschte Verbrecher geworden. Denen Augen wüthend blitzten und der sich zu den schlimmsten Drohungen gegen das Richtercollegium hinreißen ließ, ohne zu bedenken, daß er gerade dadurch den Beweis seiner Thäterschaft erbringe. ™ ~ , Der Mörder wurde gestern Morgen in aller Frühe nach Welhecden bet Eastel abgeführt. Es begleiteten ihn zwei Schutzleute und ein Polizei-Eommissär. Zum Schluffe dieses Rückblicks kann ich nicht umhin, mit höchster Anerkennung der ausgezeichneten, wahrhaft vornehmen Haltung zu gedenken, die der Vertheicuger, Herr Dr. Fester, nicht nur in seinem Plaidoyer, sondern überhaupt während des ganzen Verlaufs der Verhandlung zu bewahren gewußt hat. Ruhig und leidenschaftslos, aber auch mit der peinlichsten Gewissenhaftigkeit und dabei mit bewunderungswürdiger juristischer Schärfe und Feinheit waltete er seines, gerade in diesem Falle äußerst schwierigen und peniblen Amtes. Ebenso muß die Mühe und Uebersicht, mit welcher Herr Landgerichts-Director Ley kauff die Verhandlungen lehrte, rühmend bervor- gehoben werden. Qtto Fr. Kock. □3W* der Schweiz Meuchelmörder darum nicht. mania, anberaumt. 4961 führung 2160 Ä. Bramm. 4968 Werler Mutterlaugen-Badesalz Ärcht 4952 C. Dräbing, Restaurateur. Seltersweg. 3611 empfiehlt 4076 Zur Verdingung der Schmiede- und Eisenguß-Arbeiten zur Herstellung und Aufstellung der eisernen Dachconstruc- tion für das Exercierhaus des neuen Infanterie - Kasernements in Gießen, veranschlagt zu 4500 Mark, ist ein öffentlicher Submissionstermin auf Freitag den 17. Juli er., Vormittags 10V2 Uhr in dem Baubureau, Restauration Ger- Qualificirte Unternehmer werden hierzu mit dem Bemerken eingeladen, daß die Zeichnungen in dem vorbezeichneten Bureau, Bedingungen und Kostenanschlag dagegen in dem Bureau der untengenannten Verwaltung zur Einsichtnahme ausliegen, von wo dieselben auch gegen Einsendung von 50 H in Abschrift bezogen werden können. Gießen, den 4. Juli 1885. Großh. Garnison-Verwaltung. Repariren und Ueberziehen der Schirme schnellstens und billigst. Cmmenthster Schweherlräse, Feinste Sardellen bei C. Gr. Kleinh.ea.n. Sandel und Verkehr. Gießen, den 4. Juli. Auf dem heutigen Markt kostet'- Butter per Pfund X 0.70—0.75, Hühnereier pr. St. 5—6 Enteneier St. 6—7 Gänseeier 00—00 Käse pr. St>ick 5—9 Käsematte 2—3 Erbsen pr. Liter 22 Linsen 28 Tauben per Paar 0,60—0,80 Hühner per Stück X 0.80—1.20, Hahnen vr. Stück vH. 0.60—1.00, Enten per Stück X. 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 68—00 Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 50—60 Hammclfleffch 64—70 Kalbfleisch 48-50 Kartoffeln per 100 Kilo X 5.00-0.00, Milch per Liter 12-16 H,. Zwiebeln per Eentner X 5.00—7.00, Kirschen per Pfund X 0.10—0.18. Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen-am 4. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 15°, Luft im Schatten 14°. L. Ehr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer. 4960 Ein Dienstmädchen, welches die Hausarbeit versteht und kochen lernen will, gesucht Kirchenplatz 11, 111. Stock. in allen Qualitäten mit Firmendruck empfiehlt zu billigen Preisen Briihl’scfie Druckerei. Oeffentliche Impfung. Die diesjährige Impfung wird Donnerstag den 9. Juli und Donnerstag den 16. Juli d. I., jedesmal Nachmittags 3 Uhr, im alten Rathhaus abgehalten werden und die Nachschau, zu welcher die geimpften Kinder nochmals erscheinen muffen, 8 Tage später. Jmpfpflichtig im laufenden Jahre sind die im Jahre 1884 geborenen Kinder, sowie die rückständigen aus früheren Jahren. Es dürfen jedoch auch Kinder, die erst in 1885 geboren sind, zur Impfung gebracht werden und auch Erwachsene werden auf Ihren Wunsch geimpft. GS kommt nur Kälberlymphe auS dem LandeS-Jmpf- institut zur Verwendung. Wir laden die hiesigen Einwohner zur Benutzung dieser Termine mit dem Bemerken ein, daß alle in derselben vorgenommenen Impfungen für den Einzelnen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß auf eigene Kosten die Impfung vornehmen laffen. Kinder, deren Zurückstellung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können in den Terminen gleichfalls dem Jmpfarzt vorgestellt werden. Gießen, den 3. Juli 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Friede. Krogmanu Wallthorftraße 17. öaq.Das neueste, hochfeinste oaa □ Taschentuchparfüm ist Rich. Gründer’s Q Dornröschen | g O von höchst lieblichem, erfrischend, u. Q D dauernd. Wohlgeruch. Depot b. Herrn Ö OOO Fr. Welker, Neustadt 30. QOO gegenüberstand. . Es ist ein und dasselbe Princip, aus welchem heraus Rernsdorff und Lieske ihre Thaten begangen haben, aber mährend Neinsdorff ein wenn auch unklarer, so doch immerhin denkender Kvpf war, ist Lieske nichts als ein fanatisirtes Werkzeug jener verbrecherischen Bestrebungen und Tendenzen, deren ganze Hohlheit und Verlogenheit zu erkennen ihm die nöthige Intelligenz fehlte. So wurde er der Mörder des Polizeiraths Rumpfs und 10 wird er, ebenso wie Reinsdorfs, seine That mit dem Tode auf dem Schaffst zu sühnen haben. Wie ein Hund, den man auf den Mann dressirte, war er voll der Schweiz hierher gewandert, er hat seinem Opfer aufgelauert, tagelang, vielleicht wochenlang, und als sich der für die Ausführung seines verbrecherischen Vorhabens passende Moment bot, da stieß er den Dolch in die Brust seines Opfers, ohne zu bedenken, welche Eon- sequenzen der Mord für ihn nach sich ziehen müsse. Wie bei allen fanatischen Naturen, wird auch bei Lieske das herostratische Gefühl, irgend eine „große That" zu thun, mit ein Beweggrund zu seinem Verbrechen gewesen sein, aber ein Held, ein wirklich energievoller Eharacter ist dieser feige, elende Reflexionen ?um proceß Lieske. Frankfurt a. M., 4. Juli. Ein Proceß, wie er sensationeller wohl noch selten verhandelt wurde, ging am Mittwoch Nachmittag hier zu Ende. Julius Lieske, der Mörder des Polizeiraths Dr. Rumpfs, würbe zum Tode verurtheilt; der Gerechtigkeit ist damit Genüge geschehen. Die Geschworenen haben durch ihr Verdick, welches den Angeklagten mit mehr als 7 Stimmen schuldig sprach, ihrer Ueberzeugung Ausdruck gegeben, daß die Verdachtsmomente, welche den Angeklagten belasteten, so vernichtender Natur waren, daß die Vcrurtheilung erfolgen mußte. t r Der juristische Theil dieses so sensationellen Processes, der dem Leser durch ausführliche Berichte in allen feinen Phasen bekannt ist, ist damit erledigt, und uns erübrigt nur noch, die psychologische Seite des Verbrechens zu erörtern. Staatsanwalt und Vertheidiger. konnten diese Seite nur flüchtig berühren, denn für sie kam es selbstverständlich in erster Linie darauf an, durch den Jndicienbeweis den Thatbestand nach der einen oder der anderen Richtung hin möglichst klarzustellen. ...... . Es könnte in der That fast wie ein Räthsel erscheinen, daß dieser funge, kaum 22jährige Mensch, der noch nie mit den Strafgesetzen in einen schweren Eonflict gc- rathen war, überhaupt den Entschluß zu einem so entsetzlichen Verbrechen fassen konnte, daß er seine Hand mit dem Stahl bewaffnete und einen Menschen ermordete, den er nie zuvor gekannt oder auch nur gesehen, der ihm nie etwas zu Leide gethan hatte und der ihni nur als der Vertreter einer Gesellschaftsordnung erscheinen konnte, die dem von anarchistischen Umsturzideen verwirrten Gehirne Lieske's feindlich und drohend 4962 Ein junge? anständiges Mädchen mehrere Stunden des Tags gesucht. Näheres in der Exped- d- Bl- Vermischte-. — sStudenteu-Humor.j In Breslau ist, wie das „Leipz. Tagbl." schreibt^ ein mit den Damenmoden in engem Zusammenhänge stehendes Llraßen-Amusement eingerissen, das namentlich von der stuoirenden Jugend cultivirt wird. Es handelt sich um die Belastung stark aufgebauter Tournüreu mit Backwerk, vorzugsweise Zwieback. Es erregte großes Vergnügen, als neulich Nachmittags eine ganze Reihe von Damen, mit Zwieback befrachtet, auf der Promenade spazierten und -- was das Amüsement erhöhte -- über ihre Vorgängerinnen lachten, ohne zu ahnen, daß ihre Tournüreu gleichfalls mit Zwieback belastet waren. Auszug aus den Kirchenbüchern der Ltadl Gießen. Evangelische Gemeinde. «vetairfte. Den 28. Juni. Dem Schutzmann Johannes Otterbein eine Tochter, Anna Sophie Luise Katharine, geboren den 1. Juni. Denselben. Dem Schriftsetzer Theodor Loos eine Tochter, Emilie, geboren den 8. Mai. Denselben. Dem Wiesenwärter Wilhelm Bellof eine Tochter, Margarethe, geboren den 29. Mai. Den 29. Juni. Dem Locomotivheizer Johann Heinrich Kurz eine Tochter, Franziska Friederike Ernestine Elise, geboren den 24. Mai. Beerdigte. Den 27. Juni. Henriette Königer, geb. Michel, Ehefrau des gewesenen Lehrers Dr. Leopold Königer, alt 65 Jahre, starb den 24. Juni. Unsere Niederlage befindet sich bei Herrn Andreas Euler, Gießen. Crbsiister Collegium ?u Werl und Ueuwerk. Bahnhof Lollar. Ist. Actien-Erport-Bier, Münchener Hacker-Bräu, warme und kalte Speisen Sonnenschirme für Herren, sowie Regenschirme für Damen und Herren, von den billigsten bis zu den feinsten, empfiehlt 2838 Rübsamen. Feuerfeste Geldfchränke Schmiedeeisen u.Stahl- panzer, Kassen in jeder Möbelform, Gcld- ilfiB schränkchen, Kassetten, Bl Sicherheitsverschlüffe W! aller Art, sowie An- sertigung aller in das Schlosserfach einschla- ... genden Arbeiten liefert streng reeller Aus- Ieikgeöotenes. 4963 Wegzugshalber verschiedene Möbel abzugeben. Ludwigsplgtz 8, 2 Tr. hoch. 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Hieraus um 6 Uhr: Sitzung des Preisgerichts in der Turnhalle. Abends 8 Uhr: Zapfenstreich. Hierauf: Feier des ffißfimdzwaßzigjährig. Stiftungsfestes des Vereins Lieh in der Turnhalle verbunden mit COJVCER T\ ausgeführt von der Kapelle des 4. Großh. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 118 unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Kern. Sonntag iicn 12. Juli: Morgens 6 Uhr: Tagesreveille. 7 Uhr: Choralmusik vom Rathhausthurm. Don 8 Uhr ab: Empsang der fremden Turner. Nachmittags 2 Uhr: Aufstellung des Festzuges an der Turnhalle in folgender Ordnung: 1) Eine Abtheilung Feuerwehr Lich. 2) Trommler-Corps. (3 ) Musik-Corps. 4 ) Stadt-Vorstand. 5) Festdamen. ' 6) Fest-Comitö. 7) Preisgericht. 8) Die fremden Turnvereine, nach Bezirken geordnet: Erster Bezirk: Biedenkopf, Homberg a. d. Ohm, Marburg, Neustadt; Zweiter „ Gießen, Grünberg, Hausen, Laubach, Lollar, Wetzlar, Wieseck; Dritter „ Nidda, Ortenberg, Schotten; Vierter „ Alsfeld, Lauterbach, Schlitz; Fünfter „ Friedberg, Bad-Nauheim, Vilbel, Wölfersheim; Sechster „ Ansbach, Butzbach, Usingen. 9) Kriegerverein Lich. 10) Gesangverein Lich. 11) Turnverein Lich. 12) Eine Abtheilung Feuerwehr Lich. Nachmittags 2>/2 Uhr: Abmarsch des Zuges nach dem Fest- platz. Daselbst Absingen des Liedes „Herbei, herbei u. s. w." Festrede, Ausstecken der Fahnen, Freiübungen, Freisturnen. EME* Während desselben Concert. TKu Abends: Bankett und Tanzbelustigung. Nach Beendigung des Preisgerichts: Preimrtheilung. Montag den 13. Juli: Morgens 6 Uhr: Tagesreveille. Von SV2 Uhr ab: Turnen der Musterriegen auf dem Festplatz. Während desielben Concert- 2 Uhr Nachmittags: Aufstellung des Festzuges am Oberthor wie Tags zuvor. Zug durch die Stadt nach dem Festplatz. Daselbst Kürturnen, Preisvertheilung an die Mnsterriegen, Concert, Tanz und Volksbelustigung. Familienkarten ä 2 Jt. berechtigen zum Eintritt für 4 Personen. (Nur bis Samstag den 11. Juli, Abends, lösbar. Gültig für die zwei Festtage.) Tageskarten ä Person 1 jl, vorher gelöst 70 Karten für die zwei Festtage ä Person JL. 1,20, Karten zum einmaligen Eintritt 50 Schulkinder in Begleitung von älteren Personen haben freien Zutritt. Familien- und Einzelkarten sind zu haben bei den Herren Kaufleuten Heinrich Zimmer VII., Hermann Schmidt, KarlSch0mber, Karl Heller. 4927 Das Fest-Comite. An die Bewohner Giehens. In den Tagen vom 30. September bis zum 3. October d. I. wird unserer Stadt die Ehre zu Theil werden, die 38. Versammlung Deutscher Philologen und Schulmänner in ihren Mauern tagen zu sehen. Nachdem sich die einzelnen Festausschüsse gebildet haben, tritt für den unterzeichneten Wohnungsausschuß jetzt die Aufgabe heran, für 600 bis 800 Gäste die entsprechenden Wohnungen für obige Zeit zu beschaffen. Da die Gastfreundschaft unserer Mitbürger sich schon bei so vielfachen, verschiedenartigen Gelegenheiten in hervorragender Weise gezeigt hat, so glauben wir fest, daß hier, wo es sich darum handelt, Männer der Wissenschaft in würdiger Weise aufzunehmen, unsere Universitätsstadt in keiner Weise hinter anderen Orten Zurückbleiben wird. Wir sind deshalb der festen Ueberzeugung, daß Sie uns gerne für unsere werthen Gäste die nöthigen Wohnungen gegen entsprechende Vergütung oder gratis zur Verfügung stellen werden und bitten Sie, dieses einem der unterzeichneten Ausschußmitglieder direct oder bei dem demnächstigen Umgang mittheilen zu wollen. Albach, Baist, Bansa, F. Bapst, C. Brück, Dr. Buchner, L. Bücking, Dr. Dornseiff, F. Gail, L. Georgi, I. Hanstein, Dr. v. Helmolt, M. Homberger, H. Leib, Dr. Molly, Ad. Noll, August Roll I., L. Petri II., L. Petri III., Dr. Pitz, L. Plank, R Scheel, Scherer, O. Schmidt, Schopbach, Silbereisen, Spamer, Uhl. 4951 * Lindenplatz Lindenplatz W Papier- und Schreibmaterialien Handlung, 128 s Lager von Schulbüchern, Schulschreibheften etc. o ■s ru •H ft o O Q ’S •3 w OQ OO cv B Lieferung aller Druckarbeiten für den Handelsund Gewerbestand. der Geschäftsbücher- fabrik von Fr. Wilh. Ruhfus Dortmund. Verkauf zu Fabrikpreisen. Was ist Balsam? Eine allein dastehende chemische patentirte Erfindung! Reinigt alle dunklen Garderobenstücke, Möbelstoffe, Hüte und Schirme rc. rc. Balcam gibt allen verblichenen Gegenständen die Grundfarbe zurück. Balcam darf in keinem Haushalt fehlen. Preis kl. Stück 60 Pfennig, große 1.20 Mark. 4943 Zu beziehen bei Herrn JEmiß IflSChbach* Engros-Verkauf für Deutschland: Chr. Jacobs, Hamburg, Gertrudenkirchhof 7. Oeffentliche Anerkennung^ Freudig constatiren wir den Empfang unserer prachtvollen doppelseidenen gestickten Bereinsfahne und sehen uns veranlaßt, ber Bonner Fahnenfabrik (Hoffahnenfabrik) zu Bonn für die kunstvolle reiche und gediegene Arbeit unsere ungeteilte Anerkennung auszusprechen. 4939 Sarmsheim (Kreis Bingen>, Juni 1885. Der Vorstand des Männer-Gesangvereins. Gg. Burkhard, Schriftführer. M- Auswanderer befördere ich stets zu den billigsten Preisen, bei anerkannt bester Verpflegung, durch den Hordd. Ltloyd Mr Bremen, sowie über Hamburg, Antwerpen. Rotterdam und Liverpool, nach allen Häfen von Nord- und Süd-Amerika und Australien. Ehr. Wallenfels, Marktplatz. Wechsel auf alle größeren Plätze zum Tagescourse.2270 Adressbuch der Stadl Giessen für 1885 Eremplare desselben sind ä 3 Mark in der Erpe- dition des „Gießener Anzeiger" zu haben. Wiener Hof (X Dormann). Sonntag den 5. Juli, Abends 8 Uhr: Grosses Zither- Concert ausaeführt v. Gießener Zitherclub (Wohtthätigkeitsverein) unter gefl. Mitwirkung auswärtiger Kräfte. Zum Schluß: Großes brillantes Feuerwerk unö bengalische Meudjtumj öes ganzen flartens. Entree 25 Ffg. Programm an der Gasse. Im Feuerwelk kommen vor: 36 Raketen, 10 Umläufer, 12 Sonnen, 6 Räder, 6 Fontaine«, 6 rot a teil' Römische Lichter, Bengalische Beleuchtung. , , _ u „ t f , NB. Passive Mitglieder Entree frei nur gegen Verzeigen der Vereinskarten. Für Kinder in Beglettung der Eltern Entree frei. Bei Regenwetter findet das Concert 8 Tage später statt. __ Ttanco! Iranco! Zranco! Neueste Muster! Neueste Muster! Neueste Muster. 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Nr. 8. 4954 Gesucht wird ein Hausmädchen, weldies im Nähen und Bügeln bewandert ist, zum sofortigen Eintritt. Zu erfragen bei Frau Müller, Vermietherin, Löweng. Gegen Flechten ß besitze id) ein vorzügliches Hausmittel, für dessen sickeren Erfolg ich garantire. R. Seifert, Buchhändler, Cottbus. 4866 Zwei bis drei tüchtige Schuh- machergcfrllen gegen guten Lohn für dauernde Beschäftigung gesucht von Dietz & Reichardt, Lich. 962 Ankauf von Lumpen, Knochen, Eisen, Messing, Werg, Akten, ©efc^äft^^ büchern rc zum Einstamvfen. Neuenweg 22. Dr. Klein probt. Arft und Geburtshelfer wohnt bis zum 13. Juli im „Hotel Einhorn", hält aber feine Sprechstunden schon jetzt in der Wohnung der Frau Wittwe Wallenfels, Kirchenplatz 21 ab. Gießen, den 1. Juli 1888. 4935 Bauer'fcher Gesangverein, g Sonntag den 5 Jnli (bei künftiger Witterung): Ausflug an den Hirtenbrunnen. Thierschutz-Berein. Ausschuss-Sitzung: Montag den 6. Juli 1885, Abends 8 Uhr, im „Cafe Schwinn". _____________________(Besondere Einladung erfolgt nicht.)________________4959 Vogelsberger Höhen Club. Wegen Ableben des Herrn Steuerconnnissär Adalbert Klingel- Höffer in Schotten ist der aus Sonntag den 5. Juli angekündigte Hauptausflug auf den Hoherodskopf auf den 12. Juli verlegt. 4934 D-r Vorstand. Krieger-Verein Giessen. Die Kameraden, welche sich an der Fahnenweihe in Steinbach betheiligen wollen, wollen sich heute SamStag Abend- 9 Uhr bei IustuS Lenz (am Bahnhof) zu einer Besprechung einftnden. 5965 Zur Stadt Marburg (M a r b u r g e r st r a ß e). Mittwoch den 8. Juli 1885 (am Kirschenmarkt): Giilheselzle Tanzmusik. w Möbeltransport Helnr. Weidenhaas Giessen Wallthor*trn*«e 13. Verpackung von Glas, Porzellan rc. wird ebenfalls unter Garantie übernommen und halte ich mich bei eintretendem Bedarf bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 695 H. WeidenhauS. Wohnungsveränderung. Von beute an wohne ich bei Herrn Schlosser Dörr Flügelskasse 6. 8. Schepp, 4918 Hebamme. Unentgeltlich versd- Anweisung z. Rettung von Trunk- fucht mit und ohne Wissen vollst, z beseitigen. M. C. Falkenberg. Berlin 6 , Rosenthalerstr. 62. [3483 4708 Ein braves Mädchen auf sotor gesucht. Marktstraße 23. Ein Abschreiber gesucht. A Von roem ? zu erfahren in der Exp- d. Bl. Technicum MittweidaV — Sachsen. —- *) Masehlnea - Ingenieur -Srhnle b) Werkmeister-Schale. — Vorunterricht freL — Montag 8 Uhr: U e b « n g. CO Ci _r (bis Betzdorf). Gms-Coblenz 530, 8=0*, 9«, 12«, 4« 7”. Deutz 63', 1228, 4", 9$ (bis Betzdorf). Fulda 64o, 11« 7« Alsfeld 640, 11« 5, 7N. Gelnhausen 8>, 12«, 4«. Nidda 85, 12«, 4«, 8«. Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1”, 8, 93»*, 11“, 1”*, 2« 432, 720, 8«*, 10« 125* Marburg 2™, 5’4*, 6^, 8«*, 11», 4", O'«^, 75\ 1125. Caffel 226, 521*, 8«*, 112s, 43t, ßs^ 751, 11« Wetzlar 7U (von Dietz), 751 (von Betzdorf), 9«, 1131, 1259*, 321, 432, 655, 8«*, 11 w 1130 EmS-Coblenz 9«, 12s»*, 3", 6«, 8?o* n 10. Deutz 113i, 43«, H30 Fulda 8, 13o, 429, 10. Alsfeld 8, 130, 429, 10. Gelnhausen 93o, 33.5, 656. Nidda 625, 930, 335 6 6. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden. »icbactisn: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ebr. Vt ersch) in Die heutige Nummer enthält 3 Blätter.