KUH Drittes Blatt den iten *ttW »tert-Mrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringe**» Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark LS Pf. Erscheint t»Ottch mit »«»nechme de» Schuk^raße 7. Betreffend-. Consolidation in Flur VI der Gemarkung Staufenberg. Danustadt, 3. Juli. Se. König!. Hoheit der Grobherzog haben Mergnädigst^g yQUQU|^er Heinrich Schmitt zu Nidda, Jacob Weide zu Ober-Mörlen, Heinrich Stipp zu Affenheim, Heinrich Engel zu Butzbach, Georg Schäfer zu Vilbel, Ludwig Loh fink zu Bleichend^ch, Lud» wia Binael zu Unter - Schmitten, Adam Dinge ldern zu Götzen, Peter Schneider zu Friedberg, Heinrich Glitsch zu Nieder-Florstadt, Gg. Reitz zu Schotten, Karl Ein häuf er zu Altenstadt, Wilhelm Pfasfenroth zu Berstadt, Karl Schädel zu Lißberg, Wilhelm Dörsam zu Dorheun, Georg Mettenheimer zu Lindheim, Konrad Herrubrodt zu Bingenheim, Jacob K i, r b e r zu Gedern, Gg. Spatz zu Nieder-Mockstadt und I. K o n r a d zuJlaen« stadt in Folge des Eingehens ihrer Dienststellen, mit Wirkung vom 1. Juli 1. Js. ab, in den Ruhestand zu versetzen; am 27. Juni den Oberförster der Obersörsterei Ortenberg, Karl Thaler, zum Forstmeister des Forsts Grimberg, mit Wirkung vom 1. Juli d. Js. ab, äU 6 Darmstadt, 2. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Rr 14) enthält *. 1. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, den Steuerausschlag zur Bezahlung des Gehalts des Rabbinen zu Offenbach für das Jahr 1885/86 betreffend. 2. Ueberstcht der für das Jahr 1885/86 von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal- Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Dieburg. 3, Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Scholten. 4. Ordensverleihungen. 5. Dienstnachrichten. 6. Concurrenzeröffnung: . Erledigt ist: Die evangelische Psarrstelle zu Leeherm, un Dekanat GroßGerau. ichteter en rustadt 18 i" ‘5'1-- * Lage, sowie Richtung der neuen Gewanne und Grundstücke beziehen, Z SÄ"S J3ZW P-«-»-***« •***•; S S iääSÄ W« mit W« d-- R»».»-n »■ ™ (»it.«« .u bat Wegeanlagen :c.) und Nr. 11 (Geldwerth der neuen Grundstücke); ».i«», w'” SÄNS" l“toÄ?Ä?;ÄÄSn <>r Earl der Große auf einem Berge tzie P nrg &arlsmund oder Karlsschmitt angelegt hat) war der Aufenthaltsort des falschen Friedrich geworden. Dem Kaiser Rudolph,!, blreb nun eben mcht^ ll'o o I "lTen)bmü starker Seeres.nachi Nach lesen siidwestdeutschen Landen zu ziehen, 1,M die um sich are ende Empörung zu unterdrücken. Was aber der Macht Nicht ge- MZW-MMMM MW-ZUWM-s-Z be8 ^jUter^aud) "mit bbie^OT^£®^^^au'^pie^l? Kör'1 ffieBlar* ntar des Kaisers Macht noch M« »»"W Ä Mfc Adolph in Speier^ns nach em in 'demselben Jahre ihn das Austreten desFurstentag s zu *) Die Stelle, wo der Betrüger perbrannt wurde, heißt.beute nodj) ber SBSSBäs» Höhe vor der Stadt zur linken Hand. Uor 600 Jahren oder Kaiser Rudolph von Habsburg vor Wetzlar. Es war während der Belagerung der Stadt Basel, als den Grafen Rudolph von Habsburg die Nachricht ereilte, daß er am 29. September 1273 von den Kurfürsten xu Frankfurt a. M. einstimmig zum deutschen Kaiser gewählt worden fei, und am 24. October 1273 war er durch den Erzbischof und Kurfürsten Engelbert II. von Köln gekrönt worden. Der Graf war damals 55 Jahre alt (geboren am 1. Mai 1218) und als der Bischof der belagerten Stadt Basel die Wahl desselben vernahm, biß er sich auf die Lippe und sagte: „Sitz' fest, lieber Herre Gott oder Rudolph wird sich auf Deinen Stuhl setzen." So wurde auch die Lage bald anders, als der neue Kaiser fort und fort Geld forderte und sich zu verschaffen wußte, nachdem die Widersacher niedergeworfen waren und des Habsburgers geheimere, gar nicht burgerfreundliche Absichten durchschimmerten. Die Sehnsucht nach dem Walten der Hohenstaufen und der Herrlichkeit ihres Geistes und Reiches (1137 bis 1254), welche wahrend des zwanzigjährigen Zwischenreiches die Gemüther des Volkes beherrscht und m poetischen Sagen ihren Ausdruck gefunden hatte, erwachte nun wieder, und zwar fo stark, wie § Zimmer, für Ju vermiethen. ajje 5, H. St. in der Arn zu vermiethen. » Bernhardt, 1. Carl Reiber n Hause ist durch ttug in fein neu- F. Hoffmann. Vohnhaus mit t ganz ober ge- Zu erfragen bei Universität» - Chronik. - In einer Ankündigung offerirte" vor einigen Tagen ein industrieller Sohn Nreise" Der Rector gearbeitete und durchschlagende" Doetardiffertatlon „zu g Pre f • b Da der gewöhnliche Mann, welcher ja zu allen Zeiten zum Wunderbaren oder Seltsamen sich neigte, noch immer nicht daran glauben wollte, daß der große Kaiser Friedrich II. (26. December 1194 bis 13. December 1250) wirklich gestorben sei, sondern seiner Rückkehr aus dem Morgenlande wartete, so erklärte es sich, daß, als das Gerücht sich verbreitete, der große Hohenstaufe sei wirklich aus dem Morgenlande zurück- gekehrt es Glauben fand, und Tausende sich sammelten um „den alten Kaiser Friedrich" als dieser am Mittelrhein aufttat. Derjenige, welcher diesen Volksglauben benutzt hatte'und sich darin gesiel, die Kaiserrolle zu spielen, war eben ein ehemaliger Diener oroemua des angeblich noch lebenden Kaisers und hatte, sowettauch uber feine bisherige Stellung | B ez o tt zu am Hofe die zeitgenössischen Berichte auseinandergehen, in Gesicht und Gestalt und l versitat Berlin ernannt 1S3 Drittes Blatt Sonntag den 5. Juli L88A Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ung, 6 Zimmer Bahnbofstr. 62. l Frau Staats» wohnte dritte Südanlage 15A Nethen und hr. A. Kwtz. mer, Badezimmer rt zu vermiethen. Ludwigsplah 5. hes Familienlogis geräumigen Zim- hör, pr. 1. October rmietfien. §martuck blmdenGewehr- Patronen Der Verstorbene hinterließ drei Briefe, darunter einen an seinen Vat^. m welchem er als Motiv seiner That unerwiderte Liebe angab. Die Kugel war, nachdem sie den Körper des Unglücklichen durchbohrt, in eine gegenüberliegende Felswand ße= ^8^'In^em Processe der Neichsfechtschule zu Leipzig gegen die Reichsoberfechtschule zu Magdeburg wegen Herauszahlung von 296,499.3^ Iiebst^Zmsen wurde am 30. Juni zu Magdeburg in die mündliche Verhandlung des Rechtsstreites eingetreten. Der Vorsitzende, Landgerichts - Direktor Reich, nahm Veranlassung, die persönlich anwesenden Mitglieder der Vorstände der streitenden Fechtschulcn iw^ Interesse der Sache und zur Ersparung weiterer Kosten ausAnbahnung hinzuweisen. Rach einigen Erörterungen zwischen den Parteieii erklärten bMelbcn sich schließlich mit dem Versuch des Abschlusses eines in feinen Grundzugen schon früher gegenseitig besprochenen Vergleiches einverstanden. — sSchützt die Vögel im Bauer vor den Sonnenstrahlen.j Tagtäglich kann manschen, wie die armen kleinen Singvögel (besonders Kanu«eu^gel) »or Fenster den glühenden Sonnenstrahlen prcisgcgebcn sind, indem nicht einmal eine Schutzdecke über dem Bauer angebracht ist, geschweige denn eine Vorrichtung zum Baden Niemand denkt daran, daß auch die Vögel bester m der ku.)lercn Lrtube t.- * nnr "\fnitcr Sie sitzen dann mit offenem Schnabel müde und traurig in^hrenr^kleinen^Gefängniß und^mögen im Stillen die Menschen verwünschen die sie aus Gedankenlosigkeit der Qual ausseyen. Am liebsten gebe man den gefangenen Vögeln ein Badenäpfchen in den Käfig, groß genug, daß |tc bann tauchen können, ♦ mpirnnf tnnlirh mit irischem Wasser gefüllt, und hange sie nur bei kühlem Wetter vor ^as Fenster. Es bedarf wohl nur dieses Hinweises, um viele Vogelliebhaber zu veranlassen ihre Vögel besser vor der Sonne zu beschützen. Auch das Verhangen des Käfigs mit einem weißen Tuche unterlasse man, da die armen Thierchen davon geblendet werden. . — Das Ungeheuer, über dessen Kommen schon manches Tröpfchen Turte verbraucht worden ist und über das unsere Satvriker "nd Humoristen HeschnAn und gedichtet haben, ist da. Die Krinoline hat in unserer Nachbarschaft Frankfurtsihren vollen Einzug gehalten und wer noch Zweifler ist, der braucht nur ble Reue Kiame ober Große Eschenheimergasse hinunterzugehen, wo m den Schaufenstern vollende Reifröcke in allen Größen aushängen. Vergebens werben sich die Ehegatten strauben, vergebens ältere Frauen das Haupt schütteln, die Krinoline wird auchm unserer ^.tad ihren siegreichen Einzug halten, beim bte ganze fetzige eracht unserer Damen macht die Krinoline zur Bedingung. Auf denn zur Bildung des lange m der Luft schwebenden Anti-Krinolinenvereins'. — lSüdwestdeutschc Holzberufsgenossensckaft.j Bei der am 25. d. Mts. m also für Württcmbcrq, Baden, Hessen und Elsaß-Lothringen eine eigene Scctwn gebildet. Für Hessen ist Mainz als Sitz der Scction vorgesehen. (TS.ä nunmehr 17 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen «nübrr- Düs troficnc Haarwasser von C. Retter, München (staatlich 0ePr“f* u beautachtetl, welch, statt Oel ob. Pomade tagt, gebraucht bestens zu empfehlen ist vkft zu u. X 1,10 C. Merkel, Marktstraße 16, Gießen. 526 Bekanntmachung. Im Grundbuch von Garben- teich steht Flur I Nr. 347 noch auf dem Namen von Heinrich Wagner von da, welcher alle seine Immobilien an Christian Leicht von da verkauft haben soll. Da Wagner ohne bekannte Erben gestorben ist, so werden alle, welche von ihm her Ansprüche an jenen Acker bilden können, aufgefordert, solche so gewiß binnen 2 Monaten hier geltend zu machen, als sonst angenommen werden wird, das Eigenthum sei auf Christian Leicht übergegangen und die zum Eintrag ins Mutationsverzeichniß erforderliche Verfügung erfolgt. Gießen, den 1. Juli 1885. Grobherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs- 4938 Jeilgeöotenes. Neue Matjes-Heringe, feinste Sorte, 4953 Neue Kartoffeln, Schönste Apfelsinen bei C. G. Kleinheit^. AndeVs Ueberseeisches Pulver ist nicht Vas gewöhnliche Inseriert- Pulver- auch nicht mit anderen nach-- geahmten überseeischen Pulvern zu verwechseln, sondern es ist eine erprobte Spccialität zur vollständigen Ausrottung aller schädlichen und lästigen Jnsecten; ein Versuch damit wird Jedermann von dessen unübertroffener Wirksamkeit überzeugen. 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Theil: Grosser Ungarischer Zigeuner-Tanz. Es findet für Gießen und Umgegend nur dieses eine Concert statt. Die Halle ist vor Zugluft geschützt.4ööö verstorbenen Herrn Dr. Chr Rumpf find baldigst bei dem unterzeichneten Bevollmächtigten der Erben anzumelden. 16r. lloriiüieifl*, 4949 _ Rechtsanwalt. ___ 4' 31 Ein starkes Dienstmädchen gesucht. Näheres in der Exped- d. 29 L 4948 Einen braven Jungen in die Lehre sucht Sattlermstr. SpieS, Neuenweg. 4941 Ein Dienstmädchen, welches im Kochen und in den sonstigen häuslichen Arbeiten bewandert ist, wird alsbald ge- sucht Zu erfragen in der Exp. d. Bl-