jUr ...... :* ^ÜTeisht-h *^*1; " ’^üppellioh «Kv mS* h '9 borgens 10 »h, J ’3 °"' dem Lchj-^z E fi. Jtbruar Jrfteigeruiifl: -69 to. ®iltdm(,-(t 8,ll-Nt, 17,63 Äfhn' Stämme, für Magnet Stämme von 15-32 )urchmchn, b\6 17 5hr. Fstm. Wll. 'Derbstangeii, ^en-Stämme, Stämme. 'S Mttngs lllbrbd her m Weg von Steinbach ben 2.9. jüinmr 1885. germeilterei Steinbach. Krämer. iitriÖiW9(,L Bim”1»;" öttmi-'d»1 int STonie l“ ’» . ___ per? ' bfKZA- v ' T . q'f. 1- KÄ»*>' n 6. Februar l. 3„ s 9 Ityr anfangs, gefterntr Gemeivr. ng Fintenhov), Nit: versteigert werben tv. Bnchen-Schei' , Eichen-Scheit, „ Buchen-Aniivpt!.- „ Eichen-KnüMi ,etteit Buchm-Reisig, „ Eichen.^ei,^ „ Nadel-Reisig, mtr. Buchen-Stoäe, Eichen-Stoclc, ichen-Stamme mit//* 'flutetet, m 19 w ' MtiMtitM-tM''!"' Hs 8 Meter Sänge. iultfl im ö°l>Wg l'al ben 29. Zar»»1 ,l?j *' zLftrei Seibge!» M__. SS«Ger, lhöitr B “ -SAr-^ 30 Donnerstag den 5 Februar L88S Gießener Anzeiger Amts- und Anztigkbiatt für den Kreis Girßen. Bitrraii : Schulstratze 7 PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf mit Vringnlcchn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 5() Pf. Svschemt täglich mit Ausnahme des Monlagö. A m 1 t i ch e r H h e i t. 1879 Gietzen, am 31. Januar 1885. Betreffend Da» Rcichrgcjttz vom 14. Mai 1879 über ben Verkehr mit Nahrung,Mitteln unb Gebrauchrgegenstänben Das Großherzoglichc Krcisamt Gießen an die Großberzogliehen Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen). . . . ~. . mninb h.6 Neickraeiebe, betreffenb ben Verkehr mit Nahrungsmitteln unb Gebrauchrgegenstänben, vom 14. 3)i,n .ti.q ,«}:]lb,e'^h[at? )lrb 14) rinc' streng? Ueberwachung bet in bem Gesetze benannten Gegenstände (Jiahrunzs- unb Genußmittel, Spielwaaren, Tapeten, 18,9 (Rechsg^etzblatt Nr^ G) nne strm^e [affen unb tn sich dabei ergebenden besonderen Fällen an uns zu berichten, weisen mir Ito SiStig an übe, bÄfitate bet Anwendung be« Gesetze» nach dem nachstehend folgenden Muster eine Tabelle zu führen und uns am Ende jede, Wahres einen Iahrtsauözug au, derselben oorzulegen. Dr $oetmenlu Schema. Betreffend: Lebensmittel Controle. Sreitamt: Gemeinde: Gießen. Lich. Tabelle über die im Jahre 188 - . vsrgenommenen Untersuchungen._______________________________________ Ord.-Nr. Datum der Probe-Entnahnie. Gegenstand. Des Verkäufers Des Producenten ober Fabrikanten Verfälscht. Verdorben. Strafe. * Name. Wohnort. Name. Wohnort. Monat- Tag. 1. 2. 3. Januar ■ n 31. ti Gestoßene Nelken Gestoßener Pfeffer Petroleum Specerei- Händler M. Lich W. df F. ti it Lich ii w 0 0 1 0 0 20 vft. und Veröffentlichung. A. r 5. ii 17. 17. Milch Milch Jacob H. Margarethe L. Lich ebenda Oeconom L. Oeconom H. Lich ebenda 1 0 Oeconom L. 50 uM. Gießen, 4. Februar. U.ber das sociald.'mokratische Arbeiterschutz-Gesetz, welches im Reichstage cingcbracht worden, wird uns geschrieben: Die socialdemokratischen Abgeordneten unseres Reichstages haben gesprochen; sie haben den Entwurf eines Arbeiterschutz-Gesetzes eingebracht, durch dessen Be- stiinmungen die Verhältnisse zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geregelt und solche Institutionen geschaffen werden sollen, die unter Beihülfe der Jn- tereffenten und der Staatsautorität den bisherigen Beschwerden dauernde Ab- hülfe zu bieten bestimmt sind. Tas Gesetz soll in seinen wesentlichen Bestimmungen vereinen: Einen zehnstündigen (am SamStag achtstündigen) Nor- mal-ArbeitStag; Verbot der Nachtarbeit, wovon Ausnahmen nur durch das „Arbeitsamt" unter Zustimmung der Arbeitskammer zugelaffen werden können; obligatorische Einführung von Arbeitsordnungen in Fabriken; Verbot der ge- werblichen Beschäftigungen von Kindern unter 14 Jahren. Die Handhabung dieser Bestimmungen, die Festsetzung der Minimal-Löhne, die Vermittelung und Entscheidung aller Beziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmern soll in Die Compelen; besonderer Behörden und Körperschaften gelegt werden, und als solche sind beantragt: Ein Reichü-ArbeitSamt, örtliche Arbeitsämter, Arbeitskammern und Schiedsgerichte. Endlich verlangt der Entwurf die Aufhebung aller Strafbestimmungen gegen Verabredung und Vereinigung zur Erlangung günstiger Lohn- und Arbeits-Bedingungen, insbesondere mittelst Einstellung der Arbeit i.nd Entlastung der Hülfspersonen, sowie Aufhebung aller Beschränkungen des Vereins- und Versammlungsrechtes in Ansehung der den Fach-Jnteresten von Unternehmern und Arbeitern gewidmeten Vereinigungen. Ersichtlich ist aus dieser kurzen Uebersicht der socialdemokratischen Forderungen, daß mit diesem Arbeiterschutz-Gesetze eine Radicalkur in Ansehung jener iociaten Schäden beabsichtigt wird, Deren Ursachen Die Arbeiter ihrem bisherigen Verhältnisse zu Unternehmern und Staatsgewalt in Ansehung ihrer Lohn- und LröeitS-Bedingungen ruschreiben. So weit auch jene Vorschläge über das Maaß hinausgehen, welches bisher nach den Ansichten der Arbeitgeber sowohl, wie der Vertreter der staatlichen Ordnung für möglich und zulässig erachtet wurde, so wäre dennoch im allgemeinen Jntcreste zu wünschen, daß der vorgelegte Entwurf dieses Arbeiterschutz-Gesetzes von Den "Parteien des Reichstages einer recht ernsthaften, sachlichen uno wohlwollenden Prüfung unterzogen werde. Es wäre weiter zu wünschen, daß insbesondere jene Fachbehörden und Körperschaften, welche der Entwarf als Arbeitsämter, Arbeitskammern und Schiedsgerichte dringend fordert, wenn irgend möglich eingesetzt und mit solchen Competenzen ausgestattet werden, die ohne Schädigung Der Concurrenzfähigkeit der Industrie eine stets gerechte, sachliche und gründliche Austragung der Differenzen zwischen Unternehmern und Arbeitern, eine möglichst weitgehende Berücksichtigung allgemeiner und besonderer Wünsche der Arbeiter gestatten. Die Gefahren, welche heute von einer allzu weitgehenden Bewilligung des materiellen Ardetterrechtes für die Concurrenzfähigkeit der Industrie, und welche von einer allzu engherzigen Abweisung solcher Ansprüche für die gesellschaftliche Ordnung befürchtet werden, sie können nur durch ein formales Lrbeitsrecht beseitigt werden, besten Organe berufen sind, unter Schonung beiderseitig bestehender Interessen im Großen und im Kleinen die Ausgleichung der Ansprüche des Kapitals und der Arbeit durchzuführen. Gewiß und unbestritten bleibt, daß das wirthfchaftliche Princip des Preises, als des Ergebnisses aus dem Verhält- nisse zwischen Angebot und Nachfrage, daß dieses Fundamental.Princip Der modernen National-Oeconomie, daß die Praxis zu entsetzlichen Paradoxen geführt wurde. — Endlich sollen die Mißbräuche und Uebergriffe nicht geleugnet wer- Den, deren sich vielfach Unternehmer schuldig gemacht haben, und die heute wie früher im Einzelnen und im Ganzen Reformen und eine beständige Beachtung der jeweiligen Verhältnisse im Interesse der Arbeiter nothwendig machen. Heute stehen Staat und Gesellschaft auf dem Standpunkte der Anerkennung der socialen Frage; man anerkennt die Menschenrechte im vierten Stande, und die Frage nach der Heilung her bestehenden Hebet ist nicht mehr Sache der Leidenschaften, sondern des Verstandes. Schaffen wir dem socialen Verstände seine Gehirne, seine Zungen, seine Arme, und er wird uns seine Ideen, seine Thaten sehen lasten. Aber hüten wir uns davor, Die menschliche Befreiung Der Arbeiter durch eine wirthfchaftliche Unfreiheit der Gesellschaft zu versuchen. Der Weg zum Frieden und zur Blüthe kann nur in fortschreitender Richtung liegen und nicht in den längst überwundenen Stationen patriarchalischer Zwangsgesetze. Darmstadt, 2. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 31. Januar L Js. Allergnädigft geruht Den Landgräflich Hessischen Hofcavalier v. Poseck zum Kammerherrn zu ernennen und denselben zur Disposition Sr. Königl. Hoheit des Landgrafen von ^^Davmstadt, 2. Februar. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und Der Justiz, Section für Justizverwaltung, Nr. 2.enthält Ausschreiben d. d. Darmstadt, am 27. Januar, betreffend: Die Niederschlagung der uneinbringlichen Kosten im Strafverfahren. . . Nr. 3 enthält Ausschreiben d. d. Darmstadt, am 29. Januar, betreffend. Die Corresvondenz mit deutschen Consulaten in den Niederlanden ___ »erlitt 3 ittbtuar. sReichStaal Die heule zur Beralhung stehende Ad- ESSSSSSä :ä*!ä •« fi&'ffl» SrtS'*'"""*’*“ beute °°N"S'nd- w>,b ^hL;e*un®f?ar6tCeRb™ ^efolutlon. wie die« bereit, In der ober die Poft ,1 ei». ®?CTe"n b« Sertebr« ba fönnte böchil-n« wenn überbaust, eine »enbetun« »flucht roerben, nicht aber bet der Post- Die Abgeordneten Wtvdthorst und Stöcker behandelten bfe Frage vom religiöse« Standpunkte, nameuilich Letzterer betonte die Heilighaltung befi SonntggS. Abg. Baum bach (dfr.) war der Ansicht, daß die Frage wett mehr einen wtrth- fchafttichm als einen religiösen Hintergrund habe; hier sei etn Punkt, wo sich die Liede des Abg. Stöcker am besten bethättgen könne. Diesen warmen Appell an sein gutes Herz benutzte der Abg. Stöcker zu einem ganz unmotlvirlen Ausfall gegen die ^jüdischen Arbeitgeber", die zwar ihren Sabbath heiligten, am Sonntage aber die Arbeit ihrer christlichen Arbeiter beanspruchen. Wenn diese Aeußerung an dieser Stelle überhaupt einen Sinn haben sollte, so konnte sie sich nur auf den Abg. Singer (Socialderuokrai) beziehen, der in der Lage war, unter dem Hinweis auf seine arbeiterfreundlichen Anträge, die von ihm und seiner Partei bereits etngeretcht find, diese Behauptung energisch zurückzuweisen. Abg. Liebknecht (Soctaldemokrat) führte über eine Verfügung Beschwerde, welche dm Postbeamten geradezu eine Spionage nach politischen, soctaltsttschen Schrift- stücken zur Pflicht macht. Staatssecretär Stephan, der an einer langen Liste das Unzutreffende früherer Beschwerden dieses Abgeordneten hinweist, berief sich auf das Socialistengesetz, das auch die Pflicht auferlege, socialistische verbotene Schriften zu unterdrücken. Die Spectalberathung wurde dann nach unwesentlichen Debatten auf morgen vertagt. Abg. Baumbach (dfr.) schilderte bei einem der berathenm Titel das Unzuläng- ltche der Besoldung der Landbriefträgcr und befürwortete die Erhöhung des Geholtes derselben von 600 auf 800 X. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 3. Februar. Der Kaiser besuchte heute Abend mit dem Kronprinzen , der Kronprinzessin, dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm, dem Prinzen und der Prinzessin Friedrich Karl, der Prinzessin Victoria von Hohen- zollern rc. den Subscriptions-Ball im Opernhause. Der Kaiser eröffnete die Polonaise des Hofes mit der Kronprinzessin, begrüßte später die Botschasterinnen Oesterreichs und Frankreichs und die anwesenden Fürstlichkeiten und verweilte längere Zeit in der Loge derselben. Um 11 Uhr verließ der Kaiser mit den übrigen Herrschaften den Ball. — Das Abgeordnetenhaus genehmigte die Vorlage über den weiteren Erwerb von Privatbahnen in zweiter Lesung unverändert, erledigte mehrere kleine Vorlagen und verwies den Gesetzentwurf über die Veräußerung der hypothekarischen Belastung von Grundstücken im rheinischen Rechtsgebiet an eine Commission von 14 Mitgliedern, nächstdem erklärte dasselbe die Mandate Cuny's und Delbrück's für fortdauernd. Morgen Anträge Zedlitz-Lassen. Etat. — Entgegen dem Gerüchte, daß die Negierungen auf die Durchberathung des Postsparkaffen-Gesetzes keinen Werth legen, bemerkt die „Nordd. Allg. Ztg.", die Regierungen wünschen dringend nicht nur die Durchberathung, sondern auch das Zustandekommen des Gesetzes in dieser Session. Muttchen, 3. Februar. Das hier für eine patriotische Feier des 70. Geburtstags Bismarck's gebildete Comits beschloß die Ueberreichung einer künstlerisch ausgestatteten Adreffe an den Fürsten. Ferner soll am genannten Tage ein Festzug nach dem Maximilianeum sich begeben, wo eine größere allgemeine Festlichkeit stattfindet. Puris, 3. Februar. Eine Depesche des Admirals Courbet aus Keelung meldet: Eine aus 1500 Mann mit 4 Geschützen bestehende Truppen-Abtheilung hat am 25. v. Mts. mehrere befestigte Werke weggenommen, welche unsere im Südosten befindlichen Positionen bedrohten und den Zugang zu den Minen beherrschten. Wir haben vor einer steil abfallenden und stark befestigten Hochfläche Halt gemacht, befinden uns aber auf einer festen Basis und werden die Operationen fortsetzen, sobald die Truppen sich ausgeruht haben werden. Der Widerstand des Feindes war ein heftiger, das Feuer deffelben ganz vorzüglich. Unsere Soldaten zeigten große Kampfbegier; unsere Verluste bestehen in 9 Tobten und 53 Verwundeten. London, 3. Februar. General Wolseley zeigte dem Kriegsminister in einer Depesche aus Korti vom Montag 9 Uhr Abends an, Carle besetzte am Sonntag das vom Feinde geräumte Berti. Die Mschiffsahrt ist sehr schmierig. Die Kolonne Carle überwand aber bisher alle Schwierigkeiten. — Dem „Daily Telegraph" zufolge wäre der Polizei die Anzeige zugegangen, es bestehe ein Complot zur Zerstörung der Westminster-Abtei. London, 3. Februar. Heute wurde vor dem Polizeigerichte in Great- Darmouth die Verhandlung gegen die Fischer Ruß, Chalk und Jarvis, welche wegen Beraubung der deutschen Kutter „Diedrich" und „Anna" angeklagt sind, wieder ausgenommen. Die Angeklagten wurden vor die Geschworenen verwiesen und gegen Kaution freigelassen. Petersburg, 3. Februar. Der „Ruff. Petersb. Ztg." zufolge erhielt der jüngst vom Reichsrath gefaßte Beschluß, betr. die Errichtung von Control- stellen Seitens der Regierung für die Rechnungsführung der Privatbahnen, die Allerhöchste Genehmigung. Rew-Uork, 3. Febr. Auf O'Donovan Rossa wurden heute, als er die Straße passirte, von einer jungen Frau fünf Revolverfchüffe abgefeuert. O'Donovan Rossa fiel zur Erde, soll aber nicht schwer verwundet sein. Die Attentäterin wurde verhaftet, sie giebt an, sie sei Krankenwärterin im englischen Hospitale. — Ueber die näheren Umstände hinsichtlich der Verwundung O'Donnovan Roffa's verlautet: Die Frau, welche die Schüsse auf Roffa abgegeben, heißt Aeslet Dudley. Dieselbe soll unter dem Vorwande, daß sie Geld für die irische Sache beisteuern wolle, Rossa zu einer Unterredung eingeladen haben. Als Rossa mit ihr durch die Chambre-Straße ging, blieb sie einen Augenblick hinter diesem zurück und schoß auf ihn. Die Frau soll die Wittwe eines englischen Osficiers fein und stets in Aufregung gerathen fein, wenn in ihrer Gegenwart von den Dynamit-Verschwörern die Rede war. Mehrere ihrer Freunde hielten sie für geisteskrank, feit ihrer Verhaftung ist sie indeffen vollkommen ruhig geworden. — Gestern Abend fand Hierselbst eine Versammlung von Socialisten und Anarchisten statt, die mit einer allgemeinen Schlägerei endete. Die Polizei schritt ein, liefe sofort den Saal räumen und verhaftete die Veranstalter der Versammlung. Rom, 3. Februar. Der belgische Gesandte im Vatikan wird demnächst hier erwartet. Nachdem derselbe seine Creditive vem Papste überreicht haben wird wird der päpstliche Nuntius für Brüssel Befehl erhalten, dahin abzugehen. ' — Der Beginn der Verhandlungen zwischen Montenegro und dem Vatikan zur Lösung obschwebender Kirchenfragen ist bevorstehend. , —v In Folge Unwohlseins der Minister DepretiS und Grimaldi fand Dor- «tttsgS keine Kammersitzung statt. In der Abenbsitzung wurde der Antrag Delvechw'S (Pevtarchist), die Berathuug der Eisenbahn - Conventionen zu vertagen, sobald man W dem EaPitel »Tarife" angelangt sei, um die Agrarfrage zu verhandeln, mit 186 gegen 133 Stimmen abgelehut, nachdem die Regierung sich gegen den Antrag erklärt batte. Vermischtes. — Nach dem „T. A" hat der kürzlich tu Darmstadt verstorbene Rentner Helfmaun die Stadt Darmstadt zu Elben seines Vermögens eingesetzt und derselben eine R.the von Fideicommiffen zu wohlthütigen Zwecken auferlegt. Unter denselben befinden sich 100,000 X an die Kleinkmderschulr zur Errichtung einer zweiten solchen Schule, 20,000 X an den Alice-Frauenverein, 10,000 X an daS sog. Maurrhospttal, 50,000 X an den Verein gegen Verarmung und Bettelet, wovon die Hälfte zu Ankauf von Häusern in der Altstadt verwendet werden soll, 3000 X dem BerschömrungS- verein, 500 X dem Mufikoerein. Der immer noch betlächtliche Rest des Vermögens bleibt der Stadt Darmstadt und sollen die Zinsen deffelben zur Verschönerung der Stadt und ihrer Anlagen verwendet werden. Sollte jedoch in Darmstadt eine Anstalt für verwahrloste Kinder errichtet werden, dann soll das ganze der Stadt verbleibende Kapital dazu verwendet werden können. — Der GarantiefondS für das sechste deutsche Turnfest in Dresden ist vom Finanzausschuß auf 150,000 X normirt und tn dieser Höhe vom Central- auSschuß auch genehmigt worden. Von bitfer Summe sind 30,000 X von der Stadt Dresden durch drei Körperschaften gezeichnet worden, während ein weiterer Fonds von 20,000 X zur Bestreitung der Ausgaben für die Vorarbeiten von der Stadt bereits baar Überwiesen worden ist. Mainz, 2. Februar. In aller Stille hat sich am gestrigen Tage in unserer Stadt em Eceigniß vollzogen, welches in Zukunft auf die städtischen Finanzen von nicht zu unterschätzendem Einfluß sein dürfte. Die seither von den Gebrüdern Puricellr unter der Firma „Badische Gesellschaft für Gasbeleuchtung" betriebene Gasfabrik ist von gestern ab in städtische Verwaltung übergegangen. Im Lause des gestrigen Tages wurden bei sämmtlichen GaSconsumenten der Stand der Gasuhren festgestellt, um mit den seitherigen Eigenthümern der Fabrik eine genaue Berechnung des zum Confum kommenden Gases vornehmen zu können. Mainz, 2. Februar. In verfloffener Nacht wurde in daS Bureau der Districis- Einnehmerei Bretzenheim zu Mainz eingebrochen. Die Diebe mußten aber, da die Haupt- und Handkaffe sich im zweiten Stock befanden, nachdem sie verschiedene Schlösser erbrochen, mit leeren Taschen wieder abziehen. Thäter wurden keine ermittelt. Untersuchung ist eingeleitet. — ^Rostflecke.) Um die in der Wäsche oft vorkommenden Rostflecke sicher zu beseitigen, nimmt man nach „Ack. Jll. W. Gew.-Ztg." Kleesalz, ebensoviel Kochsalz, Citronensaft und wenig weiches Wasser. Mit dieser Lösung, welche in einem Fläschchen gut verkorkt sein muß, befeuchtet man den Rostfleck, nachdem man jedoch vorher einen alttn Schöpflöffel gut erwärmt, was am besten über dem Cylinder einer Petroleumlampe geschieht. Ueber die äußere runde warme Form des Löffels legt man den Stoff und befeuchtet die Stelle mit der Lösung und sofort verschwindet der Rostfleck. — Um Erhöhung des Häringszolles tft von der Häringsfischerei-Actiengesell- schost zu Emden eine Petition an den Reichstag gelangt. Armer Kater! Theater. Gießen, 3. Februar. Mit dem heutigen Abend hat die Theatersaison ihren Ävschlutz gefunden, nachdem sie uns noch ein Paar Novitäten, die wenigstens hier als solche gelten dürfen, vor- sührte. Die beiden Sonntagsvorstellungen erfreuten sich einer ungemein regen Theil- nahme von Setten deS Publikums und die Kinderkomödte (Nachmittags) fand die denkbar beifälligste Aufnahme, sie bot aber auch an Originellität in den Costümen sowohl, w-e in der ganzen Darstellung recht viel Bemerkenswertes. Man sah den Mitwirkenden die Lust und Liebe an, mit der sie spielten und daß sie btt den kleinen, wie bet den großen Zuschauern viele dankbare Gemüther fanden, darf unS nicht wundern. Am Abend ging Treptow'S Posse: „Schütz en lieSl" in Scene, eine jener Gelegenheitsschwänke, denen man die schnelle Arbeit ihres Verfassers anmerkt. Wie viele ihrer Schwestern, ist diese Posse nichts anderes als ein Erzeugnlß dcS „höheren BlödstnnS". Moral gidtS bet den modernen Poffendichtern nicht mehr, die schönen Zetten eines Nestroy und Räder sind längst dahin und daß das „SchützenlteLl" etn so großes Auditorium ins Theater gelockt hatte, beweist nur, daß die Mehrzahl des letzt'ren doch lieber dem flachen faden Zeuge huldigt, als einem „gediegenen Stoffe". In Fräulein Sommer sand die Titelheldin allerdings eine Interpretin, wie wir sie uns nicht bester wünschen konnten. Leben, Feuer und Humor, diese Erfordernisse einer echten Soubrette, sahen wir tn Fräulein Sommer's „Schützrnliesl" gepaart mit einer angenehmen Stimme, die ihr bet den Gesangsnummern vortrefflich zustatten kam. Den bayrischen Dtalect brachte sie im Dialog wie im Gesang zur vollsten Geltung. Ihre Leistung fand deshalb auch von Anfang bis zu Ende den ungethetlten Beifall der Zuschauer. Herr Voigt bethetltgte sich wirkungsvoll und hielt die Lachlust fortwährend im Gange. Auch die übrigen Rollen und besonders der Commis voyageur des Herrn Director Herrmann waren mit Fleiß studirt. Die Abschiedsvorstellung am Dienstag brachte vor völlig ausverkaustem Hause in erster Linie Wilhelmine von Htllern's dretactiges Lustspiel: „Die Augen der Liebe", ein recht interessantes Stück, wenn dasselbe auch gerade nicht zu den hervorragenden Werken der modernen Literatur gehört. Die Aufführung ließ ein eifriges Studium erkennen und die einzelnen Charactere traten vielfach anerkennenswerth hervor. Besonders gefiel uns Frau Director Herrmann-J hm als Friederike von Steinbach. Wie immer war sie der liebenswürdige kleine Kobold mtt den schalkhaften Einfällen und dem natürlich drastischen Spiel, durch welches sie uns im Laufe der Saison so oft entzückt hat. Nichts Gemachtes, nichts Uebertriebenes, sondern alles einfach und herzlich, so daß sie auch diesmal mtt vielen stürmischen Betfallsovationen bedacht wurde. Herrn Halm'8 Lieutenant Maroly ließ eS ebenfalls an nichts fehlen. Herr Schwarz zeichnete den Character des Grafen Brunneck treffend, wenngleich kleine Unsicherheiten die sonst gute Leistung hier und da beeinträchtigten. Fräulein Belgrad'S Comtesse Priska war zuweilen etwas geziert, oder b-ssrr gesagt zu pathetisch gehalten, auch darf sich die junge Dame eine zu oft wiederkehrende und dadurch unschön werdende Geberde abae- wöhnen, nämlich daS fortwährende Händefalten auf der Brust. — Eckstein's dramatistrte Schulhumoreske: „Der Besuch im Carcer" bildete den Schluß Es ist dies eine lustige Bluette, bei deren Anschauen Manchem wohl die tollen Streiche aus seinen Schülerjahren wieder einfallen, darum ist aber das Stück durchaus ntcht geeignet, den Schülern vorgespielt zu werden, da sie keine besonderen Tugenden daraus lernen können. Gegeben wurde dasselbe recht gut. Herr H en brich geb daS Urbild deS alten Dircctors und Cathederhelden Samuel Heinzerling äußerst wirkungsvoll und Frau Director Hermann den wilden verwegenen Bengel Wilhelm Rumpf mtt vortrefflicher Wahrheit. Auch Herr Voigt gewann der Rolle des Pedellen Quaddler die besten Seiten ab. Möge der Dkrectton ein freundliches Andenken bewahrt bleiben und derselben auf ihrem ferneren dornenvollen Wege das beste Glück lächeln. Dies ist unser auf- richtiger Wunsch; — möge er in Erfüllung gehen! _ Handel und Verkehr. 7 Eine allgemein interessirende Entscheidung hat die Oberpostdirection in Sktroffen. Die Hinftorff iche Rathsdruckerel in Wismar hatte eine Correctur nebst Manuscrspt unter Kreuzband zur Poft gegeben und auf dem Correcturbogen bemerkt: „Rücksendung erbitte möglichst roch heute Abend, damit der Druck Donnerstag erfolgen kann. Die Post verweigerte die Beförderung gegen Drucksachentax-', weil „zweifellos der auf dem Zettel niedergeschriebene Vermerk weder als Aendcrung noch als Zusatz, sondern lediglich als briefliche Mittheilung zu betrachten sei, welche der entsprechenden Taxe unterworfen ist." Auf Beschwerde bet der Kaiserlichen Obervost- direction in Schwerin erfolgte Remedur unter der Motivirung. daß schriftliche Rand- bemerkungen auf dem Correcturbogen, welche Correttur, Ausstattung und Druck betreffen, zulässig feien, ohne das Porto zu erhöhen. Für die bet dem Erdbeben in Spanten Hetmgesuchten gingen ferner bet uns etn Frau Pfarrer Kißner 3 X, in einer hiesigen Arbeitsschule gesammelt 2 X, zusammen do,10 X Weitere Gaben nimmt die Exped. d. Bl. gerne entgegen. 'tatnt »h,. ?"*" Ma! r imeittn U?*1 VZ KZ -ALL ?,ln %nhti J Don btr ltr st6onbi ÖOG tr ®t®öt bfrttte Ä|B u°lenr ?,u*Danitn oon ^übernSButlttih Alißrllt, um m't 6t6 tum 50nftto 'eaudkrDWcti, abcr, da dir chirdene Schlösser -rmtttrlt. Unter. ^flflrcke sicher iu tnfouttl Rotbloli tintm Wchch« bod) vorher einen einer PeNolruw- ftt man den Stuft Rostfleck. cherrl-Mmgesell, ^ater! 3. Februar, gefunden, nadibim eiten dürfen, vor« nefn regen itfb liltaas) fanb die In den CoflÜwm $. Man lab den \t btt den kleinen, l, darf un6 nicht Scene, eint jener S anuieelt. Wie n/ß bi8 Mettn wtjr, btt fetiaen SchÜtzknUeU" ein atz die MrhrM „ßtbitflcncn ! Interpretin, wie iT, diese Ersvldn- »ÜtzenlieSl' gepaart vortrefflich zu statten Sesang zur vollsten de den ungetheilten [nb hielt die Lachlust er Commis foysgeur rSverkauflem Hause er „Die Augen Itrabc »ich! 1“bl” DS^Ärtf*«' d-° ,,r 5)rU» mell )rurfMfÄ "0§ CberP°P einzelnen Charactne n6 Frau Dinctor E sie der siebens- Ä'chdraM' hat. NicklS %»* tnbeetb«11 °b>" bi gatcer* E JÄltf- >«» Ä’ M ZLs S."**e Bekanntmachung. Die am 27. Januar I. IS. in den Distritten Mühlberg und HöringSteich abgehaltenc Holz- versteigerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine von Montag den 9. Februar an bei Freiherr!. Rentei Rabenau zu Londorf in Empfang genommen werden. Papiermühle, am 2. Februar 1885. Freiherrliche Oberförstern Rabenau. _____Ebel.__788 Holzversteigerung. Cberförjtrrci Strupbach. Freitag den 13. Februar sollen in dem Gemeindewald zu Fran- kenbach öffentlich meistbietend versteigert werden. 1) Distrikt Gertheheck. 36 Stämme Eichen-Bau- und Nutzbolz, zusammen 11 Festm. Inhalt, für Wagner geeignet. 1) Distrikt Läusel. 274 Mefern-Stämme, mit 54,80 Fstm. Inhalt, 358 Stück Derbholzstangen, mit 32,18 Fstm. Inhalt, von 5—14 Mtr. Länge, und 10—25 Ctm. Durch- meffer, meist zu (Grubenholz geeignet. Anfang Morgens 10 Uhr in der Gertheheck beim Helfols. Frankenbach, den 1. Februar 1885. 789________Bürgermeister Klein. FichtcustaiiimhoU- Scrfauf. Aus dem Albacher Gemeindewald (Gr. Hess. Obersörsterei Schiffenberg) sollen 300 Fstm. Fichtenstammholz aus einer Abtheilung aus dem SubmisfionSwege am IS. Februar dtz. IS., Nachmittags 1 Uhr, im Amtslokale der unterzeichneten Stelle verkauft werden. Die Stämme baben einen Mittendurchmesser von 30 bis 44 Ctm. und eine Länge von 20 bis 23 Mir. Die Abfahrt ist ohne Schwierigkeit zu bewerkstelligen. Entfernung von der Bahnstation Gießen 10 Klm., von den Bahn- fidlionen Lich und Groß-Buseck 5 Klm., bis dahin führt gute Staatsstraße. Angebote sind unter Aufschrift: „Submission aus Fichtenstammholz" unter richtigem Verschluß an uns einzusenden. Albach, den 3. Februar 1885. Groß!). Bürgermeisterei Albach. _______ Balser. 796 Holzversteigerung im Grmkindkwald Hausen. Freitag den «i. Februar. Vormittag» >/310 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Gemcindewald, Distrikt BeckertSwald und Bruch, versteigert werden: Scheith. Knüppeth. Stock!,. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Radel 4 39,4 36,5 1100 Buchen — (Durchforstung) 1540 241 Nadel-Stamme mit 65,46 Festmeter, bis zu 23 Ctm. Durchmesser und 20 Meter Länge, 247 Nadel-Stangen mit 27,68 Festmeter bis zu 12 Ctm. Durchmesser und 18 Meter Länge. Zusammenkunft im Distrikt Bruch beim Wegweiser an der Staatsstraße. Hausen, am 31. Januar 1885. Großh. Bürgermeisterei Hausen. Dern. 726 Gesucht 709 ftuf 15. Februar eine junae tüchtige Aöchin. Zu erfragen in der Erped. d. Bl- Bekanntmachung. Betr.: Die Enteignung eines dem Christian Vansa zu Gießen gehörigen Nebenhauses nebst Gelände zu Gunsten der Stadt Gießen. Wegen der in obiger Sache gesetzlich zu erlaffenden ortsüblichen Bekanntmachung wird auf die Bekanntmachung Grobherzoglichen Kreisamts Gießen vom 29. v. Ms., Nr. 28 des „Gießener Anzeiger", Bezug genommen. Gießen, den 4. Februar 1885. 804 Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Nonpareil Velveteeu bester Ersatz für Seidensammt in verschiedenen Farben. 790 8. Weimersheim Nachfolger. rear Masken-M. Blumen, Ballstosse^ Baumwoll - Samint in allen Farben, Satinelö, Spitzen, Spitzenstoffe, Handschuhe uud Strümpfe, empfiehlt in großer Auswahl ™ Ph. Ellingen. DkutschrMöbcttrsnsport-Gkskllschast Wir beehren uns hiermit anzuzeigcn, daß Herr Philipp Müller in Gieften ^öwkngalle Nr. 26 al Mitglied in die Deutsche Möbeltransport-Gesellschaft eingetreten ist und die Vertretung derselben in (ließen und Umgebung übernommen hat. Für Umzüge und Uebersiedelungen in der Stadt und über Land, sowie Möbeltransporte per Eisenbahn ohne Umladung empfehlen wir die bewährten Einrichtungen unserer Gesellschaft auf's Angelegentlichste. Der Vorstand der Deutschen Möbeltransport-Gesellschaft. Bezugnehmend auf vorstehende Anzeige füge hinzu, daß mir zu jedem Transport Wagen zur Verfügung stehen, und ich keine Rückfracht für leere Waggons berechne. Einem perehrlichen Publikum halte mich vorkommenden Falles bestens empfohlen. Hochachtungsvoll Ph.. Müller 1 72 l Löwengasse. I In den nächsten Tagen geht ein Wagen nach Frankfurt leer zurück- 3k- ■ flcctirende wollen sich bei mir melden. Bettfedern & Flaumen Gutsverkauf. erstere von Jl. 2.50 an in vorzüglichen Qualitäten. Anfertigung von vollständigen Betten in streng reeller Ausführung. do*. Marli, 530________________Schul straße. Veilchen-Abfall-Seife 8 Rosen-Abfall-Seife in vorzüglicher Qualität empf.: ä Packet .3 Stück) 40 Carl Schwaab. Presshefe 5 kg ZU 5 Mark. Franco gegen Racb- nadme. Feine haltbare Waare. . C. Langcmeyer, Tamm-Korn-Brennerei u. Preßhesefabr. ________Mellingen i. Wests. 7 '7 Prima mel. Steinkohlen, Nußkohlen, Stückkohlen, Braunkohlen und kleingemachtes Hol; offerirt billigst 540 Dani. Wirths Nachfolger Marktstraße. Zn einem freundlichen Dbälchen unweit Marburg's, Hessen, liegt ein arrondirtes Landgut, bestehend aus massivem Wohnhaus nebst den nöthi- gen Deconomiegebäuden, drei Gärten, etwa 160 Acer bestellbarem Land und Wiesen, 160 Acer gut bestandenem Wald, Jagdgerechtfamen und Fischerei. Dasselbe ist verkäuflich für den Mini- malpreiö von 100,000 Mark. Durch eine neuerbante Straße ist der Verkehr mit Marburg sehr erleichtert, ttaustiebhaber wollen sich an Herrn Rentier W. Claus, Marburg a L. wenden. Zwischenhändler verbeten. 795 Bettfedero, Daunen und Rosshaare in vorzügl. Qualitäten. Anfertigung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung. 225 8. Weimersheim Nachfolger. Fortsetzung der Versteigerung der W. Tb. Wft!lich'scheu EoncurS- mässe Donnerstag den 5. Februar l. I., Mittags 2 llbr, im Magazin in dem Löber'schen Garten: Branntwein, Cel. Honig, Schmier seife, Gurken in Fässern rc., sodanil im l'nbcn : Qelbehälter mit Maaß und sonstige Einrichtung, Feuerzeug :c. 777 Hostmann, Concursverwalter. Aeisgcvotcnes. Die besten Uhrfeder-Corselts sowie alle anderen Qualitäten, Weiten und Fayons, Damen-Corsetten schon von 90 Pfg an. Besondere Weiten und Fa<,ons, ertra nach Maß angefertigt, empfiehlt 501 A. Fangiuauu. Nur echt mit dieser Schutzmarke: Huste Nicht Kralr-Ertract u. (faramellen*) v. L. H. Pietsch & Co., Breslau. Halolciden. Ihr „Hufte-Nicht" Imt mir in der That große Dienste geleistet. Mein Halslciden.ist nunmehr durch selbigen wiederum geheilt worden rc. Weißenfels bei Leipzig. 791 C Winkler, Rechtsanwalt. Bei Schwäche. Zu meiner großen Freude kann ich Ihnen die Mittheilung machen, daß ilach (Gebrauch Ihres Huste-Richt meine Kräfte so gestärkt worden, daß ich wieder gut arbeiten kann- Ersuche Sie rc- St- Hubert bei Kempen am Rhein. Maria Hansen. *) Ertract a Flasche 1 //, 1,« u. 2,50 Earamellen ä Beutel 30 11.50 H. — Zu haben in Gießen bei Frcrd. Trebes, norm. G g. Wilh. Weidig. Kieler Fetlbiicklinge in schönster Waare pr. Stück S Pf., Kieler Sprotten ächte Waare pr. Kiste Mk. 2.50, pr. Pfund 50 Pfg. Ebenso alle übrigen Fiach.- sorten billigst bei C. G. Kleinhenu «reu,platz 1. 797 Für Maskenbälle empfiehlt Gold- u. Silbersramen, Spitzen, Guallen, Miller rc. billigst 4129 J. H. Fuhr, Sonnenstraße 25. Weizenstroh (Mafchiuendrusch) wird täglich verkauft bei 664 Rudolf Burg, Arnsburg. Ein Garten am Krosdorserweg, mit massivem Gattenhaus und Brunnen, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres Bahnhofstraße 13. 729- Wermiethungen. 800 Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. H. L. Allendärfer, Fraukfurterstr. 88. 262 Durch Wegzug des Herrn Lux ist der zweite Stock meines Hauses vom 1. April ab anderweit zu vermiethen- Julius Roth, Nord-Anlage, Weserstraße 1- 124 Zu vermiethen auf 1. April eine schöne Wohnung von 6 Zimmern nebst allen Erfordernissen. Alicestraße 25. 672 Ein elegant möblirtes Zimmer mit Cabinet für 2—3 Monat billig zu vermiethen. Neuenweg 22. 776 Zu vermiethen: 6 Zimmer, bei ^tage, Gartenstraße, auf 1. Mai- Gaquoin. 778 In dem Hause Kirchenplatz 12 sind einige billigeWohnungcn an ruhige Leute zu vermiethen. Näheres daselbst. 32 Der seither von Herrn Wolf Katz bewohnte Laden mit LogiS ist pr. 1. April 1885 anderweitig zu vermiethen. L. Textor, im Darmstädter Haus. 129 Der seither von Herrn H a i n b a ch bewohnte L^den mit oder ohne Ladeneinrichtung nebst Logis ist bis zum 1. Juni anderweitig zu vermiethen. Gg. Möhl, Bahnhofstraße 26. 498 Dcheune mit Pferdestall u. Remise vermicthet Carl Wenzel. 801 Eckladen mit Comptoir, in bester Lage, zu vermiethen. Wo? sagt die Exped- d- Bl. Werrnischte Anzeigen. 793 Ein ordentliches Dienstmädchen zur Hausarbeit und zu Kindern sofort gesucht. Frau Conr. Jos. Keller, Wetzsteingasse 48. 792 Einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen sucht Conr. Jos. Keller, Wetzsteingasse 48. 805 Ein Zimmermädchen sofort ge- sucht-___________________Hotel Lenz. Wohnuttgsverändkrung. Meinen geehrten Kunden diene zur Nachricht, daß sich meine Wohnung von heute ab Marktftraße 28 im Hause des Herrn O. Hochstätt er befindet- Hochachtungsvoll 803 Heinrich Hetz, Schuhmacher- 798 Eine zweitschenkende Amme wird per sofort gesucht. Näheres zu erfragen in der Exp. d. Bl- Zöpfe 500 Fr. Weither, Neustadt 30- von ausgekämmtem Haar werden ä 1 schön und dauerhaft angefertigt von Möbeltransport Heinr. Weidenhaus Giessen Wallthorstrasse 13. Verpackung von Glas, Porzellan rc- wird ebenfalls unter Garantie übernommen und halte ich mich bei eintretendem Bedarf bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 695 H. Weidenhaus. Ich warne Jedermann, auf meinen Namen etwas zu borgen, indem ich für nichts hafte. Hans Heinrich Haas II., 690 Steinbach. 676 Es wird ein solider, tüchtiger Wirth als Pächter für eine in nachweislich bestem Betriebe sich befindliche Nestau- raticm gesucht. Näheres bei Wiih. Krämer BuÄvindcrgclrülfe erfahrener Arbeiter, der sich auf Handarbeit versteht, sucht 724 W. Brückcl^Wetzlar. 671 Ein in Küche und Hausarbei gründlich erfahrenes Mädchen zum Eintritt am 25. März gesucht. Frau August Mayer, ___Südanlage 22.______ 659 Für ein hiesiges größeres Geschäft ein junger Mann in die Lehre gesucht Gest- schriftliche Offerten unter Nr. 659 befördert die Exped- d. Bl. Statt besonderer Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigst geliebten Vater, Grossvater und Schwiegervater Wilhelm Pfeiffer heute Morgen um 9 Uhr in seinem 84. Lebensjahre nach langem Krankenlager in ein besseres Jenseits abzurufen. Giessen, den 4. Februar 1885. Die trauernden Hinterbliebenen: Peter Pitz, Zimmermeister. Maria Pitz, geb. Pfeiffer. Dr. Heinr• Pitz. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause (Grünbergerstrasse 14) aus statt. Matkinischrr Grsanz-Vrrkin. Da die Aufführung des „Judas Maccabäus" schon am 12. Februar stattfindet, so können nur diejenigen Mitglieder an der Aufführung theilnehmen, welche die letzten Proben von Donnerstag an regelmäßig besuchen. 770 Der Vorstand geschüsis-Eröffnung. Einem geehrten Publikum von hier und der Umgegend zur gefälligen Nachricht, daß ich die, dem Herrn Grnst WallerrfelS dahier gehörige Bäckerei 762 Ein Mädchen, in Küche und Hausarbeit gründlich erfahren, wird gesucht Alicenstratze 19, parterre. Nur Solche, welche gute Zeugnisse besitzen, wollen sich melden. 765 Auf sofort ein tüchtiger Laufbursche gesucht. Näheres durch die Expedition- Heute, Donnerstag Abend : Metsel- stsppe. Zitherverein Alpenröschen. Samstag -en 7. Februar IV. Stiftungsfest verbunden mit Conc^rt und Ball im Saale des Caf6 Leib. Anfang Abends 8 Uhr. 549 Der Vorstand. NB. Karten sind zu haben ä 1 JL bei Friseur Conrad, Mäusburg und Friseur Stier, Schulstraße, sowie bei den Vereinsmitgliedern. Von Bremen nach Newyork in ■■ 9 Tagen ■■ mittels den neu eingerichteten Dampfern des deutschen ILloyd. Zur Beförderung von AiaswaBaderetm nach allen Häsen und Australiens Aii gleichen Preisen wie an Hafenplätzcn hält sich unter Zusicherung reeller Bedienung bestens empfohlen Carl Loos^tnn Kirchmplast. 323 728 Ein braver Junge in die Lehre gesucht von Franz Stroh, Schreinermftr. 787 Einen Lehrling sucht Photographische Anstalt von G. Backofen. von heute an pachtweise übernommen habe. Indem ich Jedermann hiermit versichere, gute und prompte Waare zu liefern, bitte ich um geneigten Zuspruch. Gießen, den 1. Februar 1885. 74i Jobs. Lein, Wallthorstraße 7. $ Cafe Schwiim. 451 Ein mit schriftlichen Arbeiten vertrauter Manu sucht bei einem Gefchäits- m an ne oder Rechtsanwalt gegen mäßiges Honorar in seinen freien Abendstunden. Beschäftigung. Nähere Auskunft ertheilt Herr Kaufmann Karl Schulze, Neuen. Baue 17. Heirathggcsulh. Ein junger Mann, 29 Jahr alt, selbstständiger Landwirth in einer Stadt Oberhessens, sucht die Bekanntschaft eines jungen Mädchens oder Wittwe entsprechenden Alters mit häuslichem Sinn und etwas Vermögen Zwecks Verheirathung. Offerten beliebe man unter Chiffre R. W. an die Expedition des „Gießener Anzeiger" zu senden. 643 Discretion verlangt und zugesichert. Lehrliiigs-Gesi$ch. Für ein größeres Fabrik- gefchäft an hiesigem Platze wird ein mit entsprechenden Vorkenntniffen versehener junger Mann zu alsbaldigem Gintritt in die Lehre gesucht. Selbstgeschriebene Offerten wolle man in der Expedition dss. Blattes unter Nr. 430 niederlegen. 430 EZ2 6 2. 8 Uhr. Conf. u. Obl- g Redactisn: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Schulst' Betre Die &W E O vnpD Gießen, (9k. 1578 (K. 1572 Gießen Darmstadt, dem auf die Snttiat Avtraa der Grohh. der Zölle in Sitten peuoiren, tn seine t- Ein M b Einstellung vov M vereine, sowie 1600 * AeooffenschaiiKM Stanttzbudgei cnlet ( -odenwelioM^ 9 burdi Uaito nnb t virthschMm Gibt Wv Babtn hörten. WM HuSbrbir p/M/nten neuer Au Mil be.i bisherigen M M in den $o:bngru: W'-nden. sowie bb Ai de? Molkereiwet Nm und dürite Hm etwa 12,0009) itanlraflten Sun Titfilbber durch Aus löndtzche^ i tiwilli) fdn, Bulin, 4. Am- des Etats MoUrr und v. $ Mitzvertzallniss W so Würbe eine 3n bir mziei 01 b/n AMU tln 3)teni Nl. Mach, Ä* Ä® 30,toi) R ©ecretfi, V< i-eSr ^'bliche ^tben - .•Mjffc im Ort' bog a Slim, wL®»er» iltS W $lr fr- 4. 1 *1,