I88S ^stehlt PrriS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. vrrreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Aufnahme des MontagS. en detail Spanien •». . , ns . cm« m » m irr# rr « . . ju iicymc». uhjcic unlelilyrisi oeoingr rncyr, wie Madrid, 1. December. Das Mmistenum ist entschlossen, alle mit der daß wir denselben Standpunkt haben wie die Interpellanten. ite*M MÜri * enkorn, raße 9. öffentlichen Ordnung verträglichen Freiheiten zu gewähren, aber energisch jede Ordnungsstörung zu unterdrücken. Es wird den Cortes einen Gesetzentwurf, betr. die individuellen Freiheiten, vorlegen und herzliche Beziehungen zu allen Mächten, insbesondere zu Frankreich und Portugal, unterhalten. (Fürst Bismarck hat zu Beginn der Rede den Saal verlassen.) Abg. Helldorf-Bedra (kons.) bestreitet die Kompetenz des Reichstags für diese Interpellation; nach den eben gehörten Ausführungen könnte jede interessante Frage vor das Forum des Reichstages gezogen werden. ße^ Haus, in dcr Vetzlar, an der lit Hofgerechtigketl, reicher k- rc-, ju wie auch in jedem jchast geeignet, 'st , Herrmomstein. Kaüer mit Vergnügen von der vernünftigen, selbstverleugnenden Thätigkeit der russiichm Osstciere stch überzeugt, welche den jungen Truppen die entsprechenden militärischen Eigenschasten und den heldenmüthigen Kriegsgeist beizubringen verstanden, spricht er seinen Dank dem früheren bulgarischen Kriegsminister Kan- takuzene und sein Wohlwollen sämmtlichen Generälen und Stabs Oberofficieren welche in der bulgarischen und ostrumelischen Armee gedient, aus, Servien. Pirot, 30. November. Ein abermaliger Angriff der Serben auf Wid- din welchen dieselben am Sonntage in Widerspruch mit dem Abkommen wegen Waffenruhe mochten, rief hier große Gereiztheit hervor. Fürst Alexander brachte den Vorgang noch gestern Abend durch eine Depesche zur Kenntniß der Vertreter der Mächte und zeigte gleichzeitig den, Grafen Khevenhueller an, er halte stch seiner Worte» entbunden, wenn serbischerseits die Feindseligkeiten nicht sofort aufhörten. Madrid, 1. December. Die feierlichen Obsequien sind auf den 10. «. Mts. verschoben; man nimmt an, daß bis dahin die von den auswärtigen Staatsoberhäuptern entsandten Vertreter eingetroffen seien. Außlavd. Petersburg, 1. December. Ein kaiserlicher Tagesbefehl vom 30. No- »imber besagt, Indem der Kaiser den Nachrichten vom Kriegsschauplätze eine sondere Aufmerksamkeit gewidmet, bemerkte er mit Vergnügen die glänzenden Risnltate der ehrlichen und nützlichen Thätigkeit der russischen Osstciere, welchen W Formirung und Ausbildung der bulgarischen und ostrumelischen Truppen ««vertraut war. Tiesbetrübt durch den brudermörderischen Krieg findet der Mser die Entschlossenheit, Selbstverleugnung, Ausdauer und Ordnungsliebe der Mgarischen und ostrumelischen Truppen hohen Lobe» werth. Nachdem der Politische Ueberficht. Gießen, 2. December. Die Erkrankung des Chefs der Admiralität, General-Lieute- nants v. Caprivi, hat neueren Meldungen zufolge ihren beforgnißerregenden Charakter nunmehr verloren. Indessen dürfte die völlige Wiederherstellung des Patienten doch noch geraume Zeit in Anspruch nehmen, so daß Herr v. Caprivi die Vertheidigung der verschiedenen Positionen des Marine-Etats bei der Specialberathung im Reichstage keinenfalls wird führen können. Von der bayerischen Reichsraths-Kammer ist am Samstag die Malzaufschlag-Vorlage mit 34 gegen 7 Stimmen angenommen worden, gemäß den Beschlüssen der Abgeordneten-Kammer. Zu dem Beschlüsse der Abge- ordneten-Kammer über die Herabsetzung der Militärdienstzeit dcr Geistlichen wurde gegen 9 Stimmen eine motivirte Tagesordnung angenommen, dahin lau- tend, daß die Erklärungen der Regierung über eine möglichst milde Ausübung des Gesetzes genügten. Das Ableben Alfonso's XII. hat in Spanien bis jetzt noch keinerlei Anlaß zu Ruhestörungen gegeben. Fast scheint es, als ob eine gewisse Scheu Republikaner wie Carlisten Angesichts der Vorbereitungen der feierlichen Beisetzung des verblichenen Herrschers noch davon abhielte, das Pyrenäenland in neue Unruhen zu stürzen. Daß man stch aber auf jener wie auf dieser Seite mit derartigen Plänen trägt, kann kaum bezweifelt werden. Don Carlos hat sich hierüber zu einem ihn in Venedig interviewenden Correspondenten des Pariser „Temps" bereits mit anerkennenswerther Offenheit ausgesprochen. Der Prätendent äußerte, daß die Regentschaft die Ruhe in Spanien nicht lange werde aufrecht erhalten können und bemerkte, daß er zur gelegenen Zett zu interveniren gedenke und werde er nötigenfalls aus den Bürgerkrieg recurriren, um das „Heil Spaniens" zu sichern. — Run, das ist genug gesagt und der Charakter Don Carlos' bürgt leider hinlänglich dafür, daß er nichts unversucht lassen wird, um diesen Worten bald Thaten folgen zu lassen — armes Spanien I Die Einberufung der Cortes soll dem Vernehmen nach erst am 27. December erfolgen, um dem Ministerium Sagasta genügend Zeit zu lassen, sich bis dahin zu consolidiren. Endlich eröffnet sich eine gegründete Aussicht auf eine baldige Beilegung des serbisch-bulgarischen ConflicteS. Nachdem Fürst Alexander durch die Einnahme von Pirot seinen ersten Waffenerfolg auf serbischem Boden errungen, hat er seine Bereitwilligkeit vorerst zu Verhandlungen über die Waffen- MstandS'Bedingungen erklärt und die Einstellung der Feindseligkeiten angeordnet. Jedenfalls wird aber der Bulgarenfürst für den räuberischen Uebersall seines Landes durch Serbien eine glänzende Genugthuung verlangen, so daß die eigentlichen Friedens-Verhandlungen sich nicht so glatt abwickeln werden, zumal da Serbien an Oesterreich einen starken Rückhalt findet. Auch auf der Konstantinopeler Conserenz mehren sich die der Lösung der ostrumelischen Frage entgegenstehenden Schwierigkeiten, ja die neuesten Meldungen aus der türkischen Hauptstadt lassen einen Abbruch der Conferenz- Verhandlungen fast als sichererkennen, da sich Rußland und England in ihren Anschauungen nicht zu einigen vermögen. Die inFolge des serbisch-bulgarischen Waffenstillstandes gezogene Demarcations-Linie läuft zwischen Pirot und Akpalanka. Der rechte Flügel der serbischen Armee steht oberhalb des Dorfes Blata, der linke Flügel bei Belava. Der Widdiner Kreis ist zum größten Theil von den Serben besetzt; dieselben stehen 1V2 Kilometer vor Wiodin. Die Petersburger „Reue Zeit" fragt an, in welchem Zusammen- hlmge die Sendung des Grasen Khevenhueller (des österreichischen Gesandten in Belgrad) zum Fürsten Alexander mit der Einmächtigkeit der Kaisermächte stehe. Das Blatt spricht die Befürchtung aus, der Waffenstillstand werde nur so lange dauern, bis König Milan, Dank der österreichischen Unterstützung, frische Kräfte zum Weiterkampfe gesammelt habe. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Anwalt J befindet storbeneo 8561 1885. sanwalt. mde jtbttt Be- mter's Bureau i?r. 25. 8066- beehrt sich >» ng ?il bringt«. GerliPP, ,orf in der gestrigen Sitzung der Budget-Kommission über die Verhaftung der Zahl- ^8egeben hat, ist folgender: Aus einem Briefe, welcher an einen wegen Ver- Unterschlagung verhafteten Zahlmeister gerichtet und von dem Untersuchungs- «erlcht beschlagnahmt worden war, ergab sich ein begründeter Verdacht der versuchten Bestechung gegen den Verfasser des Briefes, einen durch seine Lieferungen für Truppen- Menagen bereits vielfach bekannten Kaufmann und Agenten. Requisition der hiervon in Kenntniß gesetzten Staatsanwaltschaft wurde Verdachts die gesammte Corresrondenz dieses Agenten mit Beschlag ^isütund hieraus die Verbindung dieses Agenten mit einer ganzen Anzahl von Zahl- ^elstern bezw. Zah meister-Aspiranten festgestellt, welche der Agent unter ZusichAung ^^vticher Vortheile dazu zu bewegen gesucht hat, die Menagelieferung ihrer Truppen- b le.des von ihm, dem Agenten, vertretenen Firma zuzuwenden. Eine besondere Unterstützung und Forderung in seinen Bemühungen fand hierbei der Agent in dem Umstande, daß er früher selbst der Militär-Verwaltung lange Zeit angehört und dabei perfonliche und sachliche Kenntnisse erworben hat, welche er bei seinen Bestechungsversuchcn vortheilhaft hat verwerthen können. Aus der Militär-Verwaltung unr^hfif?rCn^enb'"ld nach dem Kriege 70/71 wegen dringenden Verdachtes pichen D^rbss, sowie wegen mehrfach nachgewiesenen unwürdigen Benehmens rm Wege des Disziplinär-Verfahrens entlasten worden. Bei dieser Sachlage wurde für gerathen gehalten, die mit Verdacht belasteten Zahlmeister sämmtlich ver- dqlten Zu lassen, um durch eme möglichst eingehende und umfangreiche Untersuchung iin eigenen Interesse der Zahlmeister Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Uebri- gens ist die Hoffnung nicht ausgeschlossen, daß eine Anzahl der verhafteten Zahlmeister nur unerheblich belastet und demgemäß bald ihrer Haft werden zu entlassen sein — Die Regierung wird nächstens in der Lage sein, der Kammer einen Voranschlag und Pläne für die Ausstellung im Jahre 1889 vorzulegen. London, 1. December. Ein Telegramm aus Mandalay vom 19. v. M. meldet, daß die englischen Truppen ohne Kampf in Mandalay eingerückt sind; die europäische Colonie daselbst ist in Sicherheit. — Der Vicekönig von Indien erklärt in einer Depesche, in welcher er dm Empfang der Danksagung der Königin und der Regierung für die von der englischen Expedition gegen Birma errungenen Erfolge bestätigt, daß er den englischen Agenten in Ober-Birma den Befehl ertheilt habe, das Land einstweilen im Namen der Königin zu verwalten. Sofia, 1. December. Der Minister Zanow richtete aus dem Hauptquartier Pirot ein Rundschreiben vom 28. November an die Vertreter der Großmächte, in welchem es heißt: In Erwägung der Namens Ihrer Regierungen erfolgten Aufforderung und heutigen Erklärung des österreichisch-ungarischen Gesandten Kbevenhueller, daß wenn der Fürst noch weiter in den serbischen Gebieten vorrücke, die österreichischungarische Armee in Serbien einrücken würde, daher die bulgarischen Truppen nicht mehr den serbischen Truppen, sondern der österreichisch-ungarischen Armee begegnen würde; in Erwägung, daß die fürstlichen Truppen, indem sie siegreich in Pirot einzogen, die Ehre der bulgarischen Armee gerettet und ihren guten Ruf sichergestellt hätten: stimmt der Fürst zu, daß den Eommandanten der bulgarischen Truppen befohlen werde, die Feindseligkeiten einzustellen, daß sodann die Verhandlungen wegen der Bedingungen des Waffenstillstandes eröffnet werden. Bulgarische Offiziere begeben sich zu den Vorposten, um die Demarkationslinie festzustellen. Sofia, 1. December. Zanow richtete ferner am 28. v. Mts., Nachmittags, ein Telegramm an den Großvezir, worin er die von den Großmächten, namentlich von Khevenhüller an dem nämlichen Tage gethanen Schritte mittheilt. Der bulgarische Minister entwickelt die nämlichen Erwägungen, wie in der unter gleichem Datum an oie Großmächte gerichteten Circulardepesche und hebt schließlich hervor, daß er diese Note dem Großvezir auf Befehl des bei den Vorposten befindlichen Fürsten übermittele. Pirot, 1. Derember. Am 30. November, Nachmittags, traf im Hauptquartier ein serbischer Osficier ein und erklärte, die serbischen Truppen, welche gegen Widdin operirten, hätten nicht rechtzeitig Befehl erhalten, die Feindseligkeiten einzustellen, da die dem Hauptquartier Leschjanin's zunächst gelegene Telegraphenstation 7 Stunden entfernt mar., Gegenwärtig sind die Feindseligkeiten überall eingestellt. — Die aus Konsiantinopel eingetroffene Nachricht, daß die Türkei einer directen Verständigung mit Bulgarien nicht abgeneigt fei, rief große Befriedigung hervor. Nisch, 1. December. sOfficiell.j Entgegen der bulgarischen Mittheilung über emen angeblichen Angriff der serbischen Truppen auf Widdin am 28. November Nachts nach Einstellung der Feindseligkeiten, worüber man Zanow, den Vertreter in Sofia, verständigte, ist nachfolgender Sachverhalt authentisch. Das Bombardement am 28. November seitens der Serben dauerte bis 6 Uhr Abends, während die Einstellung der Feindseligkeiten im Uebrigen um 3 Uhr Nachmittags erfolgte. Leschjanin konnte erst spät verständigt werden. Nach 6 Uhr trat vollständige Ruhe ein, die zum größten Erstaunen der serbischen Truppen um 10 Uhr Nachts durch einstündiges heftiges Geschütz- und Gewehrseuer unterbrochen wurde. Die Bulgaren versuchten einen Ausfall bei der Festungsbrücke, wurden aber zurückgeworfen. Somit kann von einem serbischen Angriff keine Rede sein; vielmehr hat man auf serbischer Seite Ursache, über den unoermutheten, nach der Waffenruhe erfolgten Ausfall der Bulgaren ungehalten zu fein. Belgrad, 1. December. Ans der ganzen Linie herrscht Waffenruhe, trotzdem dauern große Truppen- und Munitionstransporte nach dem Kriegsschauplätze fort. — Ein Mattheserzug brachte 260 Schwerverwundete, ein gewöhnlicher Zug 400 Leichtverwundete. Der Grvßprior des Maltheserordens, Lichnvwsky, ist von Wien abgereist. Belgrad, 1. December. In allen Kreisstädten sind Werbebureaus für Freiwillige errichtet. In Belgrad sind am ersten Tage 300 eingetreten. Tas erste Aufgebot der Ersatzreferve wird einberufen. Es heißt, der Kriegsminister habe demifsionirt. L o H a l e 6. G- Gießen, 2; December. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Sterblichkeit blieb während der Woche vom 22. bis 28. November auf dem gleichen Stande, wie in der vorhergehenden Woche. Es ereigneten sich im Ganzen 7 Todesfälle und zwar sämmtlich bei erwachsenen Personen. Als Todesursache finden wir angegeben: Schlagfluß dreimal, Lungenschwindsucht, Herzkrankheit, Altersschwäche, anhaltende Blutung je einmal. Gießen, 1. December. Die Recitation des Herrn Oscar Zack im Saale des Realgymnasiums zum Besten der Kleinkinderbewahranstatt nahm am Dienstag Abend einen in jeder Hinsicht glänzenden Verlauf. Die Gesammteinnahme beträgt ca. 190 Jü Der Saal war natürlich dicht gefüllt und der Vortrag selbst interessant und lehrreich. Scheffel's „Trompeter von Säkkingen" befand sich bei dem Vortragenden in guten Händen und alle Schönheiten des Werkes kamen zur vollsten Geltung. Das Interesse des Auditoriums blieb bis zum Schluß ein reges, trotzdem die Recitation 2Va Stunden dauerte. Vermischtes. Darmstadt, 30. November. sPostpersonal-Nachrichten.) Angestellt sind die Postpracticanten Gothe in Darmstadt und Baxmann in Mainz als Postfecretäre sowie der Postasfistent Sing Hof in Offenbach a. M. — (Vacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Corps.I Strecke Cassel - Frankfurt (Main), Eisenbahn - Betriebsamt (Main - Weser - Bahn) zu Cassel, 6 Lademeister-Aspiranten, je 75 JL monatlich, nach 6 Monaten 80 JC nach 12 Monaten 871/2 monatlich. — Arnsberg, König!. Regierung, Canzlcidiätar, 75 JL monatlich wahrend der Probezeit, 100 jl monatlich nach erfolgter Uebernahme in den Canzleidienst. — Diez (Lahn), König!. Strafanstatts - Direction, 4 Hilfs- auffehcr, je 2% JL Diäten täglich. — Fulda, Postamt, Landbriefträger, 450 JL Gehalt und 108 Wohnungsgeldzuschuß. - Siegen, Magistrat, Polizeifergeant, 825 Gehalt, 108 Wohnungsgeldzuschuß, 60 Kleidergeld und 150 für Nachtdienst. Handel nnd Vermehr. Bl. Frankfurter Börsenbericht. [1. December.) Wenn auch am Sonntag bekannt wurde, daß der Fürst von Bulgarien in den Waffenstillstand einwilligte, so ist doch die gewiße Scheiterung, welche die Conferenz in Konstantinopel er- fahren hat, nicht geeignet gewesen, die seitherige Festigkeit der Börse weiter zu unterstützen. 0 <.• rn Politik anbelangt, so hängt im Augenblick eben Alles banoit ab, wie bte Großmächte ihre schwer zu vereinigenden Interessen in gleiche Harmonie zu bringen vermögen. Die Speculatton ist sich sehr wohl bewußt, daß mit der Feindseligkeits- Einstellung zwischen Serbien und Bulgarien die divlomatische Action überhaupt erst wieder in den Vordergrund tritt. - Es wird sich daher nur formell darum handeln, welchen Ausgang dw Friedensstörung zwischen den beiden sich in den Haaren liegenden Staaten nimmt. Was Alexander von Bulgarien betrifft, so wartet man nur auf den ^™ient/ roo.er sich reuig Rußland zuwendet, um ihn in Gnaden aufzunehmen. Unzweifelhaft wird er Karawelow fallen laffen müssen, um die Freundschaft Rußlands zu erkaufen. Die Journale find der Ansicht, Kevenhueller habe ohne Einwilligung anderer Machte gehandelt und erblicken in feinen Schriften die offene Erklärung Oesterreichs, thttlzunehmen. Man befürchtet daß mit dem Waffenstillstand die Ereig- fan tn Stadium getreten feien, da eine Revision des A Tractats unvermeidlich fei und dabei Oesterreich die bisherige Rolle Englands übernehmen werde. r .'Pf’- ist vorüber, die Baisfepartei, welche in den letzten Tagen zu uim f«i Sprangt rour^e, ^atte feiefelbe gestern am letzten Tage der alten ™^ledigt und, die Abgaben fanden keine so willige Eontrepartie mehr, die Unternehmungslust ist überhaupt ganz bedeutend rebucirt. , rVerkehr zeigte sich zu Anfang dieser Woche sehr abgeschwächt, die Course bröckelten langsam ab. Creditactien von 233 bis 2307/i nachgeden^ Oesterr. Staats- T Don 8619 8625 » The, Xe? X vorbei Alfenl E hohlem heft. Züge, daß die Kl lverden, und die . Diese neu und p lprchnden @a!)| 8617__ Die erw Alb« $nb ''«»offen 1 MM > 1 8614 I NiW verkaufe wegen ■ Still V-Hlt 1 »550 " S-viah 'Mtjit 'ches %1 UW 1 welche, on bet ■"W Ms &w, otfiSW nicht -ich? mheöneit £,!nJirot ein- chmr?M-v ?> be- re begeben sich ^achinittagg ein «ss: ä&- ^.Hauptquartier 7 Segen Widdin euizustellen da ;tl°» ‘ Stunden bie Türkei einer Srove Befriedig- über November Nachts- e^'eter in Sofia, Mbardemeut am ld die Einstellung ^chianin konnte '.e Mgrößten !tundiges heftiges versuchten einen f kann von einem -r Seite Ursache, Bulgaren unge- ssenruhe, trotzdem «auplatze fort - ' Zug 400 Leichl- , ist von Wien ureaus für Frei- teil. Tas erfte ’8§mmiftet fyibe jtaWi blieb mbe, wie in der ib zwar iammtlid) Magfluh dreimal, g je einmal. ack int Saale des ; Dienstag Abend beträgt ca. 190 c* mt und lehrreich, igenden in guten g. Das Interesse tion 2Vi Stunden Angestellt sind die als Postsccretare 11. Amee-Eorps.s -Weser-Bahn) zu mateSOX.N ung, toN* w«u=b”£ üTtchon, 4 6fr J ritflrägtr,,,4”" [ «v »,!trt ) und 150 ■ in aud) am &>» Wand tmm* Ronftantinopd tr Börse lvetter I ftdavon ab, -u brwp ^ÄseligE StzS „ m B' bahn stellten sich etwa 2 st. matter. Auch bei Galizier machte sich ebenso wie für Lombarden bald mattere Haltung geltend. Elbthal, Böhm. West, Duxerr und Köflacher «erfreuten sich merklicher Preisbesserung. Csakathurn-Agramer k 1903/° anziehend. Schweizerische Bahnen durch Realisirungen etwas gedrückt. Deutsche Eisenbahnpapiere kaum verändert. Von Renten ist die am Montag Abend eingetretene Abgabelust für Ungar. Goldrente, wodurch der Cours auf 78% nachgab, ziemlich auffallender Natur, znmal doch dre sonst so empfindlichen russischen Fonds, sowie Egypter, Türken und Oesterr. Renten sich behaupteten. Es wird vermuthet, daß das ungarische Papier aus erster Hand in größeren Posten an den Markt gebracht wurde, ob aus politischen Motiven ist kaum Hu sagen? Spanier halten sich ca. k 52. Die Politik in diesem Lande hat sich auffallend ruhrg gestaltet. Natürlich werden die Karlisten erst abwarten, bis sich Gelegenheit Netet, einen Coup auszuführen, womit heute noch nicht gerechnet wird. Serbische Goldrente merklich fest, Russische Papiere behauptet. an: $<£” j8™?011 Disconto-Commandit-Anleihe, Basler Bankv., Frankfurter und Wiener Bankverein bevorzugt, nur deutsche Reichsbank etwa V-o/o nachgebend. Deutsche Anlagewerthe in guter Haltung. Vom Amerik. R. R. Buffalo eher matter, Mg Oregon- Cattforma und 3°/o Calif. Pacific bevorzugt. 0 Nebenwerthe umsatzlos. Prioatdisconto 23/<%. ~ -r.RL E^I^I^Sayn-Wittgenstein-Hohenstein'sche Anleihe von 1882.1 Die .. Schmidt in Frankfurt am Main macht bekannt, daß sie, nachdem dm^.^rmogen des Fürsten Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein der Concurs uns ' bcr Interessen der Obligationäre die nöthigen Schritte gethan habe und fordert dieselben auf, behufs einheitlicher Geltendmachung ihrer Rechte die Stucke nebst Coupons an der Casse des genannten Bankhauses zu deponiren. WXXXXXXXXMXXXXXXXXXXXXXXX\XX\X\XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Mis Empfehle als außerordentlich bi6ig einen großen Posten * öatnen-Kleiner Stoffe 2^8 _ nur die n-uesteo, modernsten und feinsten Stoffe in nur den besten Qualitäten in reiner Wolle M U I*oden uni, Boden mit Bordüre, Cheviots, Schleifengarn, Foule etc. etc » | X »5 Ebenso einen großen Posten Neuheiten in Mattstoffen» ” ° ' «-Sjj . 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