Drittes Blatt Sonntag den 3. Mai 1885 Str. 102 Meßmer Anzeiger i. 'en. f Meter M. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brivgrrlotk Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. ••reimt Schulstraße 7. Auszug aus der LocalbauordnuAg für die Stadt Gießen. t Zimmer zu oermiethli lenftraße 27 n. Sto5 Mk. 68 Pfg- Pr. Ziel 53 50 Folglich beträgt dessen Gesammtsteuer — 60 Mk. 71 Pfg. pro Ziell IP 3.15 3.80 4;iU 4.95 5,40 6.30 § 41. Jedes Gebäude soll, insoweit es von der Straße aus gesehen werden kann, in den ersten drei Jahren, nachdem es unter Dach gebracht ist, getüncht und angestrichen werden, widrigenfalls der Eigen- thümer es sich gefallen lassen muß, daß diese Arbeit auf seine Kosten polizeilich angeordnet und ausgeführt wird. Diese Bestimmung gilt auch für die an die Straße stoßenden Einfassungsmauern. § 42. Die Tünchung (der Verputz) und der Anstrich der Häuser darf in der Regel nicht eher geschehen, als ein Jahr, nachdem das Haus unter Dach gebracht ist, damit vorher die Mauern austrocknen können. Vor dem Anfänge April und nach dem 1. October darf wo möglich kein Haus von außen mehr getüncht werden. § 43. Der Mörtel zum äußeren Verputz darf keinen Zusatz von Leimen enthalten. _______ § 44. Verschiedene Häuser, welche in ihrem Aeußeren ein spmetrisches Ganze bllden, müssen mit einerlei Farbe angestrichen werden. Bei nicht erfolgender Vereinbarung der Besitzer solcher Häuser wird die Farbe von der Polizeibehörde bestimmt. Die weiße Farbe, sowie alle grellen, schreienden Farben sind zum Anstrich der Gebäude untersagt. § 45. Wenn der Verputz der Farade eines Gebäudes so schadhaft wird, daß derselbe abzufallen und auf diese Weise den Vorübergehenden gefährlich zu werden droht, fo kann die Polizeibehörde die frische Tünchung und den Anstrich des Gebäudes befehlen und nöthigenfalls, wenn diesem Befehle von dem Eigenthümer keine Folge geleistet wird, auf Kosten des Letzteren ausführen lassen. j. fv Steuerkapital — 4 Mark ' . , 5.10 ' ° , 5.80 1 ■ ■ 4.95 ' - . UO Bfthde r Meter M. 4,75 • , , 5.40 . , , 6.35 Bekanntmachung. Betreffend: Das Tünchen und Anstreichen der Häuser in der Provinzialhauptstadt Gießen. Die wegen der Tünchung (beS Verputzes) und des Anstriches der Häuser bestehenden Vorschriften der Localbauordnung für die Stadt Gießen werden in sehr vielen Fällen nicht beachtet, weßhalb man sich veranlaßt sieht, aus den nachstehend abgedruckten Auszug aus der gedachten Localbauordnung unter dem Anfügen ausdrücklich hinzuweisen, daß wir demnächst eine Aufnahme der hier in Betracht kommenden Häuser veranlassen und ein- ttetenden Falles den Bestimmungen der Bauordnung gemäß verfahren werden. Gießen, den 30. April 1885. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Kraemer. Hierzu kommen noch folgende Steuern: 1. auf 1 Mark Grundsteuerkapital — 15 Pfg. pr. Jahr — 2.500 Pfg. pr. Ziel 2. „ 1 „ Gewerbsteuerkapital — 17 „ „ — 2.833 „ „ 3. „ 1 „ Kapitalrentensteuerkapital — 17 „ „ — 2.833 „ „ Nach Art. 11 des Kapitalrentensteuergesetzes vom 8. Juli v. I. bilden 8 Procent des jährlichen Einkommens an Kapitalzinsen das Kapitalrentensteuerkapital. Dasselbe beträgt also von 100 Mark Zinseneinkommen — 8 Mark und hiervon die Steuer — 17 x 8 — 136 Pfg. pro Jahr — 22.7 Pfg. pro Ziel. Diefe Steuer, welche neben der Einkommensteuer erhoben wird, beträgt somit 1.36 Procent des jährlichen ,, daß für jede weitere 1000 Mark Einkommen 160 Mark 53Vs Pfg. Steuer pro Ziel mehr angcsetzt werden. Vermischtes. Berlin, 26. April. Die „Post" berichtet: Der öffentliche Vortrag des Herrn Professors Jäger über die Erfahrungen mit der Wollkleidung und über Nationaltracht hatte gestern Abend den großen Saal der Singakademie recht ansehnlich gefüllt. Professor Jäger erschien in weißer Ritterhose mit weißen Schnallenschuhen und blauem, rothverbrämtem Rock. In der Hand hielt er einen mächtigen Schlapphut mit goldenen Schnüren. Er skizzirte einleitend zunächst in Kürze das Wollregime, welches gesunde Menschen vor Krankheiten schützt, kranke aber vorerst in eine Heilkrisis führt. Jede Krankheit wird durch einen Krankheitsstoff, ein Gift bedingt. Das Gift erkennt man — durch die Nase. Krank ist jeder, der eine übelriechende Ausdünstung hat. Das Gift selbst kann nun entweder ein fremdes Gift oder ein Eigengift jein. Durch das Fieber wird das übelriechende Gift frei und da jeder üble Geruch Kältegefühl erzeugt, so ist das, was man auch unter Erkältung versteht, nichts als eine explosive Loslosung solcher Gifte. Da nun der Wollene in sich keine Gifte aufspeichert, so kann er sich auch weniger erkälten. Die Wollkleidung hat aber auch Heilkraft. Wolle zreht wie Fett und Oel nur die wohlriechenden Stoffe an. Die Wolle verbalt sich nun sreckrch den einzelnen Selbstgiften gegenüber verschieden. Verdauungs- und rheumatrzche Lerden werden durch Wolle am besten geheilt. Rückenmarks- und Gehrrnlerden, noch wehr aber Nieren- und Leberleiden verhalten sich der Wolle gegenüber am zögerndsten. Es giebt nun aber nicht nur einen Krankheitsstoff, sondern auch euren Gesundheltsstoff. „Jede Frau kann ihrem Manne am Schnurrbart ansehen, ob er gesund rst. (Heiterkeit.) Die Heilkraft des Speichels und des Haarfettes ist bekannt. ,,^ch habe mir gestattet, diesen Gesundheitsstoff auf Flaschen zu ziehen und es als Anthropin in den Handel zu bringen." (Heiterkeit.) Prof. Jager verbreitete sich nun über diesen Gegenstand und schloß endlich mit einigen Worten über die Natronaltracht. — Ein tief erschütternder Doppelmord versetzte am Montag Nachmittag die Bewohner von Elberfeld in große Aufregung. Der Tnchinenbeschauer Jul. Buschmann erschoß seine Eheftau Ida geb. Dilmes und d«nn sich selbst. Um 3»/. Uhr hörcken plötzlich die Bewohner des Bachstraße Nr. 80 (an der Ecke der Karlsstraße) belegeneu Hauses rasch nacheinander drei Schüsse lallen. Entsetzt eckten sie zu der nn 2. Stockwerke liegenden Wohnung der Eheleute Buschmann, denn dort waren die Schaffe i abgefeuert worden. Die Thüre war verschlossen und als man sie schließlich nut Hülfe eines Schlossers öffnete, bot sich den Eintretenden ein schrecklicher Anblick dar: am I Boden im Blute lagen röchelnd die Eheleute Buschmann, aus Nase, Mund und Ohren Mngen. les Zimmer im ^ebet en. Gg. Unverzagt, m möbl. Zimmer mii :then. Neuenweg 22. Zimmer zu vermietheil , Ecke der Ahnhosstr. Zinfeneinkommens. _ Wer also z. B. ein Jahreseinkommen von 10,000 Mark hat, sei es nun Einkommen aus Gewerbe, Grundbesitz, Arbeitsverdienst, oder aus Kapitalvermögen, hat nach obigem Tarff eine Einkommensteuer von.......... 37 zu entrichten. Sind unter diesem Einkommen 2000 Mark Zinsen enthalten, so hat er außerdem an Kapitalrentensteuer zu bezahlen = 2OOO8/10O X 2.833 Pfg. =.......4 Betreibt er dabei ein Geschäft, worauf 300 Mark Gewerbsteuerkapital ruhen, so beträgt die Gewerbesteuer — 300 x 2.833 Pfg. —.............8 Besitzt er außerdem Haus und Güter, worauf ein Grundsteuerkapital von 400 Mark lastet, so hat er noch an Grundsteuer zu zahlen = 400 x 2.5 Pfg. = . . . . . 10 ^2e sind vom Ach ; getrennt zu vemck (UurfiMnhll- Zum SteuerLusfchlgg pro 1885—86. Die Steuerzettel über die directen Staatssteuern für das Jahr 1885/86 sind soeben ausgegeben worden. Da mit diesem Jahre zum ersten Male die neuen, Steuergefetze (über Einkommen-, Kapitalrenten- und Gewerbesteuer) zur Anwendung kommen, so dürfte es für unsere Leser von Interesse fein, in,Nachfolgendem eine Zusammenstellung zu erhallen, woraus zu ersehen ist, wie sich die, einzelnen Steuerarten nach diesen neuen gesetzlichen Bestimmungen berechnen. Es können hierdurch manche vergebliche Reclamationen vermieden werden, besonders von Seiten der Steuerpflichtigen in den höheren Klassen, welche bei gleichem Einkommen und gleicher Einschätzung viel größere Steuerkapitalien und folglich auch höhere Steuern erhalten als Die Einkommensteuer berechnet sich nach dem Gesetz vom 8. Juli 1884 pro Ziel (— 2 Monate) des Jahres 1885/86, in welchem nach Beschluß der Kammern 17 Pfg. auf 1 Mark Steuerkapital pro Jahr erhoben werden sollen, wie folgt: Zweite Abtheilung. *5^6 «ft« 'Ä'S'* ■ MK MM WM '.KM w ... lieb möblirte Zimmer |i nkfurterstr. 40, HI.JBL : möblirtes Zimmer ji Haas, Seltersweg 18-_ ilstgc26ein hübscht :u ebener Erde, mit w ige, zu vemiethen. _ in möblirtesZimmers Neuenweg M, i gut mvblitW rermiethen. « Meter 5.10 - . . 6.70 franco. Veras diöne Zimmer, ! Mansarden «•- HSner Garten, p U M °^Nersttaß^ Klasse 1 bei einem jährlich JA 500 Einkommen wöchentlich JA 9.62 Steuerkapital JA 30 Steuerbetrag pro Ziel JA 0.85 2 600 11.54 45 1.28 3 750 14.43 . 60 1.70 4 900 17.31 80 2.27 5 1100 21.16 100 2.83 6 1800 25.- 125 3.54 7 1500 28.85 150 4.25 8 1700 32.70 175 4.96 9 2000 38.47 210 5.95 10 2300 44.24 245 6.94 1 2600 Erste Abtheilung. 280 7.93 2 2900 315 8.93 3 3200 360 10.20 4 3600 410 11.62 5 4000 465 13.18 6 4500 530 15.02 7 5000 595 16.86 8 5500 665 18.84 9 6000 735 20.83 10 6500 805 22.81 11 7000 875 24.79 12 7500 945 26.78 13 8000 1020 28.90 14 8500 1090 30.88 15 9000 1165 33.01 16 9500 1245 35.28 17 10000 1330 37.68 18 11000 1485 42.08 19 12000 1650 46.75 20 13000 1815 51.43 21 14000 1985 56,24 22 15000 2160 61.20 23 16000 2340 66.30 24 17000 2520 71.40 25 18000 2710 76.78 26 19000 2900 81.17 27 20000 3200 90.67 28 21000 3360 95.20 u. f. ’S L rr z^|t^4 z^| '*h _ 23 50 24— 5 50172 83 17 50 2- 2 53 8 — 9 60 Je V2 Kilogramm kostet: 6 . >S sp Q öS N 3! 3 50 64 20 48 28- 56 tc> 1 UCVUIULCM , vv»l V^uv... ....... X . V/, V D. Die Strolche scheinen es vorerst wirklich wohl die türkische Polizei zu außerordentlichen I r*r ... < . f.f. ^.£4- Ai» non 12 16 A S'ä a E ’6'v6' « Z E ja Z a CQ p ■!e AZ •ti l-.« E L q es Q 5-2 Herzogl. Baugewerkschule Holzminden, damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- n. Müllerschule. Sommers. 14. April. Winters. 8. Sor. Pensionat. Dir.: fi. Haarmann. gM S" lieber Retter s Haarwasser. @§ kann nicht genug wiederholt werden, und ist auch darüber schon Vieles von Autoritäten geschrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hautporen nur verstopsen, M Folge Zutritts des Staubes sich eine Schichte bildet welche die Hautausdunstung verhindert die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden und kahle Stellen erzeugt. Und dennoch giß es noch eine Unzahl Leute, die im blenden Vertrauen am schwmde - batte Reclame — unbedacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei Hunderttausende für schädliche Haarmittel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf kablen Stellen zu erzeugen, während sie damit doch nur den Charlatamsmus unters ftiita ?nd hrer Gesundheit schaden. Wäre es denn nich viel vernünftiger, bei Seiten non^ni unnatürlichen Dressmen der Kopfhaare abzulassen und dafür em wirklich gutes conseroirendes Haarmittel statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden ru gebrauchen? Als ein solch' verläßliches und unschädliches Mittel kann das Haarwasser von Carl Retter in München nicht aenua empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender Autoritäten, rouÖ rc- rc-, Alles enthält, um das Haar feucht, welch glanzend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb acht Tagen gänzlich zu entfernen. - Zu beziehen per Flacon 40 H und 1.10 bei Herrn C- Merkel, Marktstraße, Gießen- 2 25 N UI 1413 L) NA 12 50 „ . - V. An der Seite des Ehemanns fand man auf den Dielen I entquoll em starker Blutstrom. er ©e matrone geladen war. Nach etwa drei- SSÄ& tzr-MM ÄÄÄ Seit heftig utt, lh" cme utm« g Verhältnissen und auch m materieller Hmftcht Ä5 Ä'ÄÄÄ weilte bei einer Nachbarin. Busch- UMUMLMOZM Ar w® ■ WWW» stfÄS assfeg ZU«°. Mätz S ither scheint di- Bande ihre Schreckensherrschaft, wieder °usg-d°hnt zu Halr. Son EA-MMMMWW 2000 Lire an einem bezeichneten Orte zu depomren; von emem ^mam y Priester) werden 200 Lire verlangt, u. s. w wiä"vr Erpresser'hä'bhäft'zn'werden. uM* -5) 1875 £ 3 ßQ 56 48 64 _ 5016 68 “ 60 - 50 ” 70 60 23 Berzeichniß der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat April 1885. Je 50 Kilogramm kosten: _________ 1713 1 40 9 -80 65 19| ££ Ss Ottmar Koehler Lindenplatz Lindenplatz Elegante feinere Herren-Anzüge, o * ü o verkauft sehr billig 2133 LZ 0 Q o Q O 0 y CD DO ÜQ § • iH ft o O l Nlederioge der Geschäftsbücher- fabrik von Fr Wilh. Ruhfus Dortmund Verkauf zu Fabrikpreisen B k o <ö ö M ö <8 8 hi gß U -rf 8S 962 Ankauf von Lumpen, Knochen, Eisen, Messing, Werg, Akten, Geschäftsbüchern rc- zum Einftampfen- Neuenweg 22 Lieferung aller Druckarbeiten für den Handela- und Gewerbestand. ög p 0 M O Ul 0 ' o o R 0 ii u M v ei n. Äi V/ Frühjahrs-Ueberzieher, sowie 3333 Ein gewandter Hausbursche auf sofort gesucht- Kony's Bierkeller. 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Anmeldepflicht der Arbeitgeber, und theilen gleichzeitig mit, daß unser Kassenbote von jetzt an bei den Beiträgeerhebungen stets Anmeldeformulare zum Aussüllen bei sich führt, sowie daß solche auch bei Herrn Conrad Steinhäuser, Weidengaffe, unentgeltlich zu haben sind. 3339__________________________________Der Vorstand. Bairisch Bier aus der Frhr. von Th ün geloschen Domainen - Brauerei, per Flasche 24 Pfg., bei Carl Schulze II., Fußboden-Anstrich Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, Leiuölfieeativ, zum Einölen, Weingeistlack, sofort trocknend, Lackfarbe, in wenigen Stunden trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt 2094 Emil Fischbach. Preisgekrönt mit über 200 Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Absatz bis incl. December 1884: 178,920 Maschinen nach allen Ländern der Welt. Solid*' Agenten gesucht. — Cataloge und Preiscourante sende gratis und franco. Job. Rauseitenbach, Obermainanlage Nr. 3, Frankfurt a. 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An demselben Tage, Nachmittags 3 Uhr, auf der Straße von Klein-Linden nach Dudenhofen, Ansang bei dem Kalkofen zu Klein-Linden. 2) Donnerstag den 7. Mai auf der Straße von Lich gegen den Heffenbrücker-Hammer, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Friedhofs zu Lich. 3) Freitag den 8. Mai auf der Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Gießener Friedhofs. 4) Montag den 11. Mai auf der Straße von Gießen nach Lang-Göns bis Abth. 45, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe der Veterinäranstalt. 5) Dienstag den 12. Mai auf der Straße von Lich bis Hof- Gill, Anfang Mittags 1 Uhr in der Nähe des Eisenbahnviaducts. 6) Freitag den 15. Mai auf der Straße von Gießen gegen Marburg, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des „Pfau". 7) Samstag den 16 Mai aus der Straße von Gießen über Reiskirchen, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Schützenhofes. 8) Montag den 18. Mai auf der Straße von Lang-Göns bis Butzbach und von Pohl-Göns gegen Niederkleen, Anfang Mittags 12 Uhr bei Lang-Göns Die resp. Großh. Bürgermeistereien werden ersucht, die Versteigerungen int Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 1. Mai 1885. Großh. Kreisbauamt Gießen- Walter._______3385 In der vormals Köhler'schen Holzschneiderei zu Gießen — Nordanlage — werden Montag den 11 Mai d I., Nachmittags 2 Uhr, verschiedene Kreissägen zum Schneiden v. Fournieren, Brennholz, Latten u. dgl-, verschiedene TranSmissionstheile, als Wellen, Lager, Riemenscheiben, Riemen, Transportwagen, worunter 1 großer Handwagen für Stammholz, mehrere Hobelbänke, Schreinerwerkzeug, Ketten versteigert. 3391 F» Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Küferwaareu. Um damit theilweise zu räumen, verkaufe zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Auch mache besonders auf eine Varthie selbstgefertigter Wasch- u. Badevütten aufmerksam- 2675 Johs. 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