Dienstag den 3 März R88S ^scheint mit Ausnahme des MorrLagS. •tasvetsa TRBMBKflBSti BXH» ft F in Port Said angekommon. Rr. SA Sler’s ‘N*r- Vvei- yiTrteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. K"." k J, A Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen an die GroßherrogLichen Bürgermeistereien Albach, Avendorf a. d. Lahn, Annerod, Burkhardsfelden, Daubringen, Heuchelheim, Oppenrod, Rödgen, Steinbach und Treis a. d. Lda. Da wegen mangelnder Vrandkataster die Besitzwechsel des verflossenen Jahres bis heute nicht gewahrt werden konnten, ersuchen wir Sie, diese Kataster nunmehr baldigst mit Gelegenheit hierher einzusenden. Dieselben können alsbald wieder mit zurückgenommen werden. Gießen, den 28. Februar 1885. Süffert. « r Schulstr aße 7. aus unbegnindet. .. «„ntbunq der Convention über den Betrieb . rr Sfiwta» zum Sitz der Gesell- des stcilranMen Bahnnetz . Reqierung bekämpst und von der Kammer ±f i9R Een W Stimmen abgelehnt. - Die dritte italienische Expedition ist beantworte au6 Shanghai vom 28. Februar: Gerüchtweise vermutet in Peking seien alle Würdenträger des Reiches ausgefordert worden, ihre Meinung abzugeben, ob er angezeigt sei, den Krieg gegen Frankreich sortzusetzen oder Frieden zu schließen. p , . _ Statt* 28 Februar. Deputirtenkammer. Bei der heute fortgesetzten Beratbuna der'Getreidezölle wurde der Antrag Peytral's, den harten Weizen . vom stollmschlaa sreizulaffen, abgelehnt, ebenso wurde ein Zoll von 2 Frcs. für Roaaen abqÄehnt Für Hafer, Roggen und Gerste aus Europa oder direct IS*3.«~;ä“"Liansaxw-ew'*«* päischen Entrepotr wurde em Z» von 5 grc«. W (M.. 6e|W|en. | s h angekommen. weitere Berathung wurde hierauf auf nächsten Montag vertagt, ö England. London, 28 Februar. Das Unterhaus verwarf mit 302 gegen 288 Stimmen Northcote's Tadelsvotum. Darrn wurde das vou dem Radtcalru Joha Morl'y ein* gebrachte Amendement mit 455 gegen 112 Stimmen verworfen. Lord G. Hamilton schlug hierauf ein Amendement vor, welches erklärt, die Regierung habe in Betreff Egyptens und des Sudans es nicht verstanden, eine Politik zu entwickeln, welche das Vertrauen des Parlamentes und des Landes gerechtfertigt hätte. Auch diesis Amendement wurde mit 299 gegen 277 Stimmen abgelchnt. — Im Oberhause wies Lord Granville die Angriffe der Opposition zurück und sagte, die Saat vieler siegen Schwierigkeiten sei von der vorigen Regierung aus- geftreut. Bismarck sei ein Gegner der egyptischen Poltt k Englands, der Fürst sei einer der größten Männer des Jahrhunderts; jede Nation wünsche ferne Freundschaft und suche seine Feindschaft zu vermeiden. Dotzdem sehe er nicht ein, daß England alle Actionsfreiheit in colonialen auswärtigen Angelegenheiten aufgeben solle. Auch mit der Ansicht der vorigen Regierung bezüglich Egyptens habe Bismarck nicht übereingestimmt. sein Rath sei gewesen, England solle Egypten nehmen. Lord Beaconsfield habe dies aber abg;lehnt. Das Oberhaus nahm schließlich das TadelSootum Lord Salisbury'S mit 198 gegen 68 Stimmen an. — „Daily News" glaubt, d-e geringe Majorität der Regierung werde dieselbe wahrscheinlich zum Rücktritt veranlassen; der heutige CabinetSrath werde sich m»t der Demisstousfrage beschäftigen. Die Tory-Blätter glauben, der Rücktritt des Ministeriums sei unvermeidlich. „Times" sagt, es frage sich, ob da« Ministerium etwas überleben könne, was unter den gegenwärttgeu Verhältnissen als eine ernste Niederlage betrachtet werden müsie. London, 28. Februar. Der „Dolly Telegraph" meldet in einer zweiten Ausgabe: Die parlamentarischen Kreise zweifeln, ob das Cabinet mit wärtig obliegen, noch lange zu erfüllen; es fei zweifelhaft, ob er in her Sage ei, die schwere Last der Geschäfte zu tragen, die ihm durch die neue parlamen tarische Situation auserlegt wird. ßl/ n, — Die heutige Sitzung des Cabinetsraths dauerte von 2 bis 6/-Uhr. Von bestunterrichteter Seite verlautet, die Minister hätten beschlossen, nicht zu demisstomren. . 9lu§ 6ape 6oaft Castle, an der Westwste von Afrika, LKLZMSWZ7MMF Lrtn yeiiflinfen Ktreitiaketten aewesen, und als man dieselben unterdrückt haue, steute Bebtet und in Stück- geschnttten worben waren, um «-kocht UI»b ®‘n",rÄeft8"Un«enet* n Outttab“ melbet”mati demselben Bmeau aus ^an^a? Kolaendes: Cap'tän Campbell hatte sich mit 40Haussa8 in das Woongah-G-blet begeben, um bte ‘ eJnJj® SX »n^b?« betreffenbe ^^&e^^«nn W ^Ä4 g-sinnN al, MWWU-ZMM MÄMMZMW brannten Woongah nieder, waren aber bei Abgang der Post nocy m«r naw v zurückgekehrt. ber Nonnen aus dem katholischen Mtssiousgebäude in Omdunnansollm bei der Einnahme KhartumS 2000 Personen, darunter alle Europäer, viedergemetzett worden sein. Spanien. Madrid, 28. Februar. (Deputtrtenkammer). .Der Minister des Auswärtigen stellte bei der Berathung der Vorlage, bett, einen 1,10 den Handelsbeziehungen zu England die Cabinetsfrage. Italien. n . swom 28 Februar. Die zweite Expedition ist gestern in Afsab einge- troffen. Di- AEfffung findet heule statt. «ÄmS" auf Befehl LW « llt durch- Eichener Anzeiger Amts- imb Auzeigeblatt für den Kreis Gießen. KentfHland. —I. Darmstadt, 28. Februar. [3weite Kammer der Landstände.) Bei Fortsetzung der Bubgelberathung gelangte die Kammer zu Kop. 79, »Beitrag zur Erbauung von KreiSstraßen". Es stad hier, gleichwie in der vorigen Fmanzperiode, 60,000 AL vorgesehen, wovon für Starkenburg 24,440 AL, für Ob er hissen 21,320 AL, für Rheinhessen 14,240 AL verwendet werden sollen. Abg. Zöckel wies in einer Generaldtskussion auf die complicirte Handhabung des Wegbaugesetzes hin, nannte dieses Gesetz bei dem Bau von KreiSstraßen geradezu ein Nebel für einzelne Gemeinden und bat Großh. Regierung, bte Kosten, welche die Gemeinden zu dem Bau zu leisten haben, in der Weise zu vertheilen, daß nicht diejenigen Gemeinden, welche an sich schon arm, noch wehr durch diese Lasten ruinirt würden. Es sei eine baldige Revision deS Wegbaugesetzes angezeigt und eine einstweilige Abhülfe durch eine Mehroerwtlligung etwa von 16,000 AL vöthig. Abg. Muth hält ebenfalls eins Prüfung des Gesetzes für uothwendig, wie auch Abg. Haustein sich an ber Schaffung emes Gesetzes schuldig bekennt, daS eigentlich seiner Bestimmung gar nicht entspreche. Da aber eben überhaupt die Gesetze per Dampf gemacht würden, sei er ber Ansicht, daß hier schon jetzt eine Revision trotz deS Furzen Bestehens des Gesetzes angezstgt erscheine. Gleicher Ansicht ist ber Abg. List. Abg. Baur warnt davor, an einem Gesetze zu rütteln, daS kaum bestehe und LaS vielleicht durch Berwilligung eines Staatszuschusses einfach verbessert werden könne Abg. Kredel werft nach, wie in dem Odenwald das Gesetz überhaupt keinen Nutzen bringe, sondern geradezu ein Unglück für die dortige Gegend sei, indem es den Gemeinden nicht möglich wäre, die Lasten für den Bau der KreiSstratze zu tragen. Die Bewohner deS Odenwalds hätten sich ja auch bereits in diesem Sinne an Großh. Regierung gewandt. Von verschiedenen Seiten wurde noch in ähnM^^M^ RH-b-,,b°bA! iXn Ä-ifiun dieses erst KuZ-^b-stch-nb-n ®ef <»«$ c r auf ^shung ber g-sordert-n Summe 60 000 AL dis auf den doppelten Betrag von 120,000 AL zum Zwecke des Aus- baueS von KreiSstraßen würbe an ben Ausschuß zur Benchterstattung verwiesen und •ffthnn« hpm AuSichustantraa gemäß bte Summe von 60,000 AL bewilligt. f Laufe der Sitzung wurde noch der Beitrag zur Unterstützung von Gemeinden hei ScÄhausdauten von 7^000^ auf 100,000 JL M, tawie nrnifctirten Ersatz- und Erweiterungsbaues im LandeShoSpttal Hofhettu eine UN nWüch- VorMs- ,um Betrage von 168,100 -orbehSUUch bes Ersatzes aus dem StiftungSvermögen nach Abschluß deS Bauwesens genehmigt. BerÜcrltch der Kapitel „OberlandeSgertcht" und „Landgerichte und ^^6erichte vereinigte sich die Kammer zu den Anträgen deS Ausschusses, ^rich als besonders den Dnn 1000 cAL für decretmäßig angestellte HülfsgerichtSschreiber und den detrag ^n ßOOo l ü d«i Canz st-n bei den Landgerichten, obwohl Geh. Staa.Srath H a U- w"achs besetzterem Abstrich auf ev. schlimme Folgen bei dem ganzen G-richtSranzlei- .»efm WwteS. m buf(r Stelle da- rücksichtslose Vorgehen ber Gerichte aegenüber8bin landwirthschastlichen Genossenschaften und bat bie Regierung in btefer Richtung um Abhüste. Abstellung solcher MitzstLnbe zu, betont- jedoch ihre Lnwitz übe? d-?gleichen Vorgänge, während Abg. Osann da- von demAbg. Haas sodann im Sinne bes Ausschußantrags, welch- unter kurzen,^unimf-ntlichen Strichen aus Vermilltgung der Regierungsansorderungen gehen, von b,cj8“”m“5$ßCnmgt$ung wirb sich bie Kammer über Hauptabth-ilung vni., ^Ministerium der Finanzen" schlüssig zu machen haben. Hesterreich. Wien, 28. Februar. Prinz Heinrich von Battenberg ist aus der Rück- reise von Sofia heute hier eingetroffen. Arankreich. Paris, 28. Februar. Der Municipalralh nahm einen Tadels-Antrag aeaen den Polizei-Präfekten an, weil derselbe sich geweigert hatte, eine Interpellation bezüglich der Vorgänge bei der Kundgebung auf, dem Opernplatze zu ,n irlhjenleidfflte "tv 1247 Kaan jr. ^^jdelN s Ae Anzeige«. :in Manus-ctm-DetaU- angehenden Commis Osthofen, 'r ober junge Kaufleute Näheres Frank- , o- Ltock. UMs itanding« & Ei-„ Bahnhofstraße 27. lufmann enrpfiehlt sich zur 1 Mdrung von Geschäfts- her, sowie doppelter Äuch- rengster Verschwiegenheit. fragen bei der Exp, d. W. Lehrersiochter (22 Jahr) nie M^chrnennaherm, so- utzarbnien anf das grLnd- fuchi FaMenverhaltnijse Aui Wunsch kann eigene mitgebracht werben; N familMrkehandlung als n gesehen. der Exped- b.K o e?orgungiLYerwerthung BRANDT CiviWngenieur ÄSä-fe- Ä'Ä- _ — —-4 \ girier-8chtl& \ . ■ .-jwricM frei. _ — Di- Kammer genehmigt- alle Artikel des Vertrag«, betr. dar adriatische Bahnnetz. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz> Bureoir. Berlin, 1. März. Der Kaiser empfing heute Nachmittag um 4 Uhr den Reichskanzler Fürsten Bismarck zu einem längeren Vortrag. Pesth, 1. Mürz. Der Minister-Präsident Trsza empfing heut- anläßlich der Feier seiner zehnjährigen Amtsführung eins Monstre-Deputation aus der Hauptstadt unter Führung des Oberbürgermeisters, welcher dem Minister dm Dank der Bürgerschaft für die der Hauptstadt gewidmete Fürsorge aussprach. Der Dlinister-Präsident erwiderte, er sei stolz und glücklich, für die Hauptstadt gewirkt zu haben; die lebhafteste Anerkennung aber verdiene die Bürgerschaft, Lurch deren Mitwirkung Budapesth einen würdigen Platz unter den Hauptstädten Europas einnehme. r , Petersburg. 1. März. Dem „Grashdamn" zufolge begiebt fich der Minister des Innern, Graf Tolstoi, Mitte des Monats zur Erholung nach Livadia in der Krim, wird aber von dort die Oberleitung des Ministenums deibehalten. In Petersburg werde wahrfcheinlich der Adjunkt des Ministers Durnowo die Geschäfte d-S Ministeriums führen. Nom. 1. März. Ein Telegramm der „Agenzia Stefan," aus Benul vom 25. v. Mts. sagt: Die Häuptlinge der Eingeborenen erklärten dem italie« Nischen Commisiar gegenüber ihre Unterwerfung. . . _ , Algier, i. März. Die Gerüchte von einer Agitation im Süden Algiers werden amtlicherseits für unbegründet erklärt; es herrsche dort vollkommene Ruhe und Sicherheit. m , Kort», 1. März. (Telegramm des „Reuterlchen Bureaus.") Von der Truppen-Abtheilung des Generals Brackenbury, welche am 21. v. Mts. etwa 40 Meilen von Abuhamed eingetroffen war, sind weitere Nachrichten bis letzt nicht eingegangen. Man erklärt dies aus der Schwierigkeit, Boten zu beschaffen, ivelche Depeschen hierher befördern, indem unter den zwischen Kortl und Abu- hained seßhaften Stämmen durch die von den englischen Truppen vorgenommenen Elgenthums-Zerstörungen eine sehr feindselige Stimmung entstanden ist. Außlavd. Petersburg. 28. Februar. Der russischen „Petersb. Zeitung" zufolge ist eine Resolution des Reichsrathes fanctionirt worden, wonach in Zukunft der Erwerb und Betrieb von Goldfeldern und Bergwerken in dem russischen Küstengebiete des Stillen Oceans durch Ausländer untersagt wird. Amerika. Washington, 28. Februar Der Senat lehnte, die jüngst auch in einem Schreiben Cleveland's empfohlene Frage der Einstellung der Silderprägung in Erwägung zu ziehen, ab. _____________ Lokales. Gtebe«, 2. Mär,. [Slufit] MU Leu Frühlingsboten meldet sich, wie ge- wöbvlia auch die Saison morte an, man spürt dieselbe in unseren Mauern bereits In mancher Beziehung; denn der Concerl-Verein hat nunmehr am Sonntag durch einen mit BocaloortrSgen ausgestatteten Kammermusik-Abend den Winterconcert-Cyelus MdHoffsn^ Schumann. Raff, Mendelssohn, Händel, BrahmS und Franz _ k,.* ar?,»*"v-* -'♦•ft''**«-Mvrtgen iroer. öfröfeie otivere dem gleichen Genre angeborende, ohne besonderen musikalischen Werth war. Der anderen Neuigkeit: Variationen über ein „Schumann'sches Thema^ von Jroan Knorr konnten wir durchaus keinen Geschmack abgewinnen, da (man verzeihe uns den Ausdruck) in diesem OpuS nur eine Verbalhorntstrung des reizenden Themas zu erkennen war. Der Componist zerrt dasselbe durch ein Chaos von Noten hindurch, die bald vom Clavier, bald von der Violine, bald vom Cello ausgenommen, zu einem immer größeren Knäuel heranwachsen; dann verliert er auf seinem Irrwege daS Thema gänzlich, um endlich (und das war ein Glück) daS arme unschuldige Ding wieder zu finden und dadurch einen versöhnlichen Abschluß zu bewirken. Hätten die Herren Uzielli, Coßmann und Bassermann nicht mit wahrem Feuereifer gespielt, wir glauben, diese Variationen wären wahrhaftig inS Wasser gefallen. Das herrliche Schubert'fche L-äur-Trio und das geistvolle 6-äur-Trio von Raff von obengenannten Herren in vollendeter Weise zu Gehör gebracht, fanden die vollste und gerechteste Anerkennung, es fehlte daher den Ausführenden auch nicht an stürmischem Applaus von Seiten der Zuhörer. Frau Schubart-Tiedemann hatte ebenfalls Anspruch auf den ungetheilten Beifall des Auditoriums, sie sang auS dem Herzen heraus, mit warmer, gefühlStnniger Declamatton und verständvißvoller Auffassung. Diese kam der Sängerin besonders in Schumavn'S „Nußbaum" und Brahms „Meine Liebe ist grün" vortrefflich zu statten. Die Ovationen waren so stürmisch, daß fich Frau Schub art zu einer Wiederholung des letztgenannten Liede« veranlaßt sah. Unser Concertverein hat so viel deS Interessanten 'und Schönen Im Laufe der Saston 1884/85 geboten, daß wir ihm im Namen unserer Concirtfreunde den wärmsten Dank aussprechm müssen. DaS Streben desselben ist hoch auzuerkennev, umsomehr, da in materieller Hinsicht durch die Beschränktheit des Concertlokals nur wenig getban werden kann, während hervorragende Leistungen stet« mit hohen Kosten verknüpft find. Wir glauben auch ficher, daß der größte Theil des mufikltebeuden Publikums die Mühen zu schätzen weiß und unseren Worten vollständig beipflichtet. -Z.- Gießen, 2. März. Gestern beging Herr Stabsquartiermeister Kalbfleisch vom hiesigen Infanterie-Regiment das seltene Fest seines 50jährigen Dienstjubiläums. Nachdem am frühen Morgen die Regimentsmufik dem Gefeierten ein Ständchen gebracht hatte, begab fich im Laufe des Vormittags eine Deputation, bestehend aus den Herren Oberstlieutenant Bertram, Major Mache, Hauptmann v. PorembSky, Premier- Lieutenant Joachim!, Sec.-Lieutenant Lindpeintner und Zahlmeister Kronbauer, in die Wohnung des Herrn Jubilars, überbrachte Namens oeS Regiments die Glückwünsche zum heutigen Ehrentage und überreichte als äußeres Zeichen der Verehrung 'seinen prachtvollen silbernen Pokal, geschmückt mit dem Bildnisse Sr. Majestät des 'deutschen Kaisers und dem Wappenschild Sr. König!. Hoheit deS Großherzogs. Aber nicht nur der KreiS, in dem der Herr Stabsquartiermeister im Krieg und Frieden wirkte, feierte diesen Tag, sondern auch der Kriegs- und Landesherr gedachten ihres treuen Dieners St. Majestät geruhte daher ihm den Titel als „RecknungS-Rath- zu verleihen, während Se. König!. Hoheit seinen alten Soldaten, dessen Dienstzeit noch unter die Regierung Ludwigs II. fällt, durch Verleihung des Ritterkreuzes des Ludewigs- ordevS auszetchnete, welche Decoration ihm Herr Oberst Baron von CollaS persönlich überreichte. , . Am Nachmittage versammelten fich die Offiziere und Beamten deS Regiments m den schön geschmückten Räumen deS Offizier-Casinos zum Festmahle. Herr Oberst- Iteutenant Bertram gedachte hier der Verdienste und soldatischen Vorzüge deS Herrn adstattete m0Tauf derselbe tn einfachen, kernigen Worten nochmals seinen Dank . . nun der Herr Rechnungsrath, der heute in den wohlverdienten Ruhestand einttttt, sich noch recht lange der ihm eigenen Frische und Gesundheit erfreuen möge, ift der aufrichtige Wunsch Aller, die ihm während seiner Dienstzeit nahe standen, und der vielen Freunde, die er fich in hiesiger Stadt erworben hat. Gletzett, 2. März. Am Samstag wurde im Wiesecker Wald an einem Baume hängend die L-rche eines gut gekleideten Mannes anfgefnndev. Der Verlebte so« aus Mühlhausen in Thüringen stammen. Die Leiche, welche von Raubzeug schon ange- freffen war, wurde gestern nach dem Wilsecker Friedhöfe verbracht. Uuiverfitäts - Chronik. — Aus Göttingen, 18. Februar, wird berichtet: Dem hier lebenden ehemaligen hannoverischen Staatsminister Bac meist er ist von unserer juristischen Fakultät zu seinem 71. Geburtstage die juristische Doctorwürde honoris causa wegen seiner großen Verdienste um die Verwaltung und Rechtspflege Hannovers verliehen worden^ Schw.M" meldet auS Tübingen, 19 Februar: Dr. HanS Flach, außerordentlicher P:oftssor der Philologie an htestger Universität, hat sich in Folge seine» Schrtftchens: „Heber die akademische Saniere der Gegenwart" veranlaßt gesehen, um seine Entlassung eivzukommen. __ .. , — Der Prtvatvoccnt an der Untversttät Leipzig, Dr. phil. Ryssel, ist zum außerordentlichen Profeffor ernannt worden. — Dr Arthur Meyer habiltttrte sich an der Universität Göttingen alS Privatdocent für Botamk, speciell für Pflanzenphysiologie. — Aus Petersburg meldet man den Tod deS namhaften Zoologen Nckolai Sjewerzow. Vermischtes. Darmstadt, 28. Februar. sPostpersonalnachrtchten.j 1- Angestellt ist der Postasststent Jochim in Birkenau als Postverwalter. 2 Gestorben ist der Postsccretair Lange in Oppenheim- Erfurt, 25. Februar. Ein hiesiger LocomottvfÜhrer halte vor ungefähr 3 Jahren daS Unglück, daß seine Maschine auf Station Apolda tn Folge falscher Wtichenftellung mit einem anderen Zuge zusammenstieß und er fich dabei eine Gehirnerschütterung zuzog. Der Unglückliche wurde geistesschwach und mußte einer Irrenanstalt Über- wirsen werden. Seiner Familie, der Frau und 6 Kindern, gewährte die Bahnver- waltuna eine Pension von — 36 JL monatlich. Daß unter diesen Umstanden die Familie in die tiefste Roth gerieth, ist klar. Mittlerweile gelang eS, den Geistesschwachen so weit zu Stilen, daß er den Seinen wieder zurückgegeben werden konnte, wenngleich mit dem traurigen Zeugniß. daß er für die ganze Dauer seines Lebens als vollständia erwerbsunfähig anzufehen fei. Angesichts dieses entsetzlichen Zustandes und der Nothlaae seiner Familie wurde der Mann auf SicherstelUmg ferner Zukunft gegen die Bahnverwaltung klagbar. In diesen Tagen hat daS Gericht feine Entscheidung gefällt und zwar, wie mit Genugthuung zu constatiren ist, zu Gunsten deS Unglücklichen. DaS Urtheil lautet nämlich dahin, daß dem Manne eine einmalige Entschädigung von 14000 JL und eine jährliche Pension von 1500 JL zu zahlen sei. - Endlich war der Hochzeitstag für einen Arbeiter in Graudenz und seine Braut, ein Dienstmädchen, gekommen. AlS eS aber zum Standesamt gehen sollte^ sagte die am häuslichen H-rde erglühende Brant Sv ihrer Schwester: „Ich habe das Esten zu kochen, geh' Du mit zum Standesbeamten!" So geschah e8 und Niemcmd hatte ein Ara. In der Kirche aber ließ sich der Mann mit seiner richtigen Braut ew- segnen. Nun kam die frühere Stellvertretung heraus und trug dem Bräutigam 3 Monate und jeder seiner Frauen 14 Tage Gefängmß ein. 1 Philadelphia, 21.Februar. Ein Negerknabe, der einJi.sasse deS jüngst hier niedergebrannten Armen - Irrenhauses war, hat daS Bekenntniß abgelegt, daß er das ©ebfluhe auf Anfttften eineß Wärters NamenS Schroder, der mit dem Superintendenten einen Streit gehabt hatte, in Brand gestecktchabe. — Mit Ueberrafchung liest man Sieamtliche französische Verlustliste von dem Gefechte bei Dong-Song in China. In diesem Gefechte kämpften die beiden Regimenter der Fremdenlegion und gefallen sind in demselben: Strobl, Mayer, Steider, Schieder, Flock; schwer verwundet: Mayer, Kretz Kern, Rickert, Wald. Moser Roller, Schneller, Kickler, Stinblen, Schwendemann, Rift, Kuffler.Zeier, Bogenschütz, Gut, Fischer, Böschweger, v. Stein, Diehr und Müller, lauter Deutsche. Mancher deutsche Baier erfährt zuerst aus dieser Liste, wobin sein Sohn gekommen ist. - sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche deS 11. Armee-Corps-j Apolda, Realschule, Diener an der Großh. ZimmermannS-Realschule, 360 -^jährlich, davon späterhin (nach Erweiterung des Schulgebäudes) 100 durch Wohnung, welche aus 2 kleinen Räumen besteht, und freie HAung; daneben 20 jahrUch für Verhaltung der ReMzunaSaerälhschaften. Corbach (Wittdeck), Landesrentei, Steuer- zuschuß, VollziehungSgebühren bis zum 'Mc-MMtrage von 500 «AL jährlich. Fritzlar, Bürgermeisteramt, Stadtdiener und Ausrufer, 450 jährlich und freie Dienstwohnung. Jena, Dtrection der pathologisch-anatomischen Anstalt der Universität, Diener, 400 «X Gehalt, für Sectionen MA durchschnittlich 300 Jü, Famulatur und Prüfungen etwa 100 «X, freie Wohnung, Heizung und Beleuchtung, steigend. — Bezirk der Großh. Hest. (25 ) Division: Strafanstalt Martenschloß, Kreis Friedberg, Großh. LandeS- zuchthauS-Dtrection Marienschloß, Aufseher, III. Gehaltsklaffe, 800 X jährlich und freie Dienstkleidung, steigend. Hande! rrnd Vermehr. Grünberg, 28. Februar. (Fruchtpreise.) Weizen Jü 18.00, Korn Jt 17.10, Gerste X 16.40, Hafer 14.80, Erbsen 18.20, Linsen JÄ 00.00, Lein Aü 00.00, Samen 00.00, Kartoffeln JL 4.00, Wicken 00.00. Frankfur t, 28. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu JL 2.70—3.25, Stroh AL 2.20—2.30, Eier das Hundert X 5.40—7.50, Butter 1. Qualität .AL 0.90, 2. Qualität .AL 1.10, Kartoffeln per Centner JL 2.00—2.25, Kohlrabi 3-0 H pr. St., Erbsen 100 Kg. 22.00—30.00 Rothkraut pr. St. 20—30 Huhn JL 1.50—2.00, 1 Ente JL 2.00—3.50, 1 Taube 40—60 Hahn JL 1.90—2.50, Gans JL 6—10.00, Welsche JL 5.00-10.00. Herzogi. Baugewerkschale Holzminden, | 1217 damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- u. Müllerschule. ■ ESESBBg Sommers. 14. April. Winters. 3. Vor. Pensionat. Dir.: fi. Haarmanu. flggggg 9um Selbstfahren, Bock zum Abnehmen, gleicher Spur, elegante, saubere und solide Arbeit, empfiehlt billigst J. Gr. Rumpf, Frankfurt a- M , Eiserne Hand. Abbildungen auf Wunsch gratis. 1444 Kepertoir der vereinigten Ltadttheater;u Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 3. März: Mignon. Mittwoch den 4. März geschloffen. Donnerstag ben 5. März: Vampyr. Freitag den 6. Marz geschloffen. SamStag den 7. Marz: Walküre. Sonntag den 8. März: Neu einstudirt: Norma. SchanfpiethanS. Dienstag den 3. März: Die Grille. Mittwoch den 4. März: Wallenstein'S Lager. Die Piccolomini. Donnerstag den 5. Marz geschloffen. Freitag den 6. März: Zum ersten Male: Frau Aspasia. Lustspiel in- 4 Akten von Otto Franz Gensichrn. Samstag den 7. März: Wallensteins Tod. Sonntag den 8. März: Zum ersten Male wiederholt: Frau ASpasia. Kirchliche Anzeigen der evanget. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Phi- Z/pperbrief Kap- 1, 21—30. Pfarrer Dr. Naumann- * Seit^?“a,C”e 80 S* ” AM?-! 106 « 6iU 4 M 64 " f „n Men- u. IdV II . s, M tzaulbucyei! stamme von .-W •<»*s PMW V Freitag den 6 J von Morgens 9 W loll im Garbenterche, tnolb md Satiwalb uaü * zur Berstnzermg 20 M E'chm-Kuüpp 5 „ „ Stoch 146 .. Nadel-Kuüps 34 „ 11 Stockt 1580 Eichen-Wellen, 215 Rm. Nadel-Reiser, 4900 Nadel-Wellen, 34 Eichen-Stamme vo etm- Durchmesser Meter Länge, 270 NadMisßangen. Der ÄnMg ist jur Bimbe im Sifhtft KM toahueg von (Mer Rüningen- Garbenteich, am 1. Mai GroU. Bürgermeisterei G Schwarz. -ÄS WechnM Dienstag den ly.M von Vormittags prcici^ Men iin Lützellindener Ma mrkimg ©roglinbeit, b« l™ Eichen-Stammholz' »ersteigert m Stamme: 2 Eichen - «tagen: 1385 ©tu ^°"hch: 2 3im. Men, 4 Rm. Rade rersr* bis zg Z-n-Sta.. « ^0 Rete?«i Durch: Stü(f Stoail9e' , li> Rtr 'w i । 1 Augestellt Ist der tevoruEz^ t°e ^hin,erschültnu° t° r Jamnstalt k^° SMShrte die Bahvoer, r yef,n Umstanden die .ttlang e§, den Geistes- gegeben werden konnte feines Lebens ali M 'chm Zustandes und femer Zukunft gegen feine Entscheidung W Gunsten des Unglück, ee'nMgeWchüdigung hlev sei. In Graudenz und ftne Standesamt gehen sollte, chwester: „Ich habe das ;eschah es unb Niemand 'einer richtigen Braut ein- dem Bräutigam 3 Monate 'n I-söffe deS jüngst hier 116 abgdtßt, daß er das ft bim Superintendenten chr Verlustliste von dem tmdtr beiden Regtmevter vyx, Schneider, Schieber, Mosn. Roller, Schneller, ogevschlltz, Gut. Fischer, . Mancher deutsche Wer he des 11.teeW-/ tealschnlr. 3M 1M. u durch stell Mnung, >amben 2MWW «f), Landesrentei, S» i nnbfrdeWi*» InfoerfitSt, ®i«, ® * Mlotu: uttb Prüfungen itm nb. - Sejtrl btt M iriebbtrj, @* W taffe, 800 * jiW «"> Btft g» ,$« Stthbhf®,11«« j *e5S* ssssT&y m tfo, )e ^noris caSß^6n N, u&V14«. 6,0Tatl' ÄÄft * ®5tttn8ln Ä ^aH«n Soologen AM, Holzversteigerung. Im B e t t e n h a u s e n e r Mark- und Gemeindewald soll Mittwoch den 4. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, Versteigert werden: 80 Rm. Buchen-Scheiter, 106 „ „ Knüppel, 64 „ Eichen, 4 Mr. lang, zu Wagnerholz geeignet, 130 „ Buchen- u. Kiefern-Stock- holz, 5000 Buchen- und Nadel-Wellen, 156 Hambuchen-, Kiefern- u. Fichten- Stamme von 10—32 Ctm. Durchm. u. 7—21 Mtr. Länge, Bemerkt wird, daß mehrere Raummeter schöne Hainbuchen-Knüppel, für Müller geeignet, dabei sind. Der Anfang ist am Langenberg. Bettenhausen, am 27. Februar 188o. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. 7 Nückel. 1441 Holz-Versteigerung. Freitag den 6. März, von Morgens 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald und Markwald nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen: 20 Nm. Eichen-Knüppel, 5 „ „ Stockholz, 146 ,, Nadel-Knüppel, 34 " „ Stockholz, 1580 Eichen-Wellen, 215 Rm. Nadel-Reiser, 4900 Nadel-Wellen, . 34 Eichen-Stämme von 15 bis 36 Ctm- Durchmesser und 5 bis 9 Meter Länge, 270 Nadel-Neisstangen. Der Anfang ist zur bestitnmten Stunde im Distrikt Rothläufchen, am Vicinalweg von Garbenteich nach Grüningen- Garbenteich, am 1. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. 1453 Holzversteigerung. Dienstag den 10. März d. I., von Vormittags präcis 9 Uhr, sollen im Lützellindener Markwald, Gemarkung Großlinden, beginnend mit dem Eichen - Stammholz im District „Börnchen" versteigert werden: (Stämme: 2 Eichen = 0,93 Fstm-, Reisstangen: 1385 Stück Nadel. Scheitholz: 2 Rrn- Eichen, 26 Nrn- Buchen, 4 Rm. Nadel. Knüppel; 33 Nm. Eichen, 80 Rm. Buchen. Wellen: 30 Eichet!, 3000 Buchen, w Ehmen, bN 300 Nadel. Stöcke: 14 Rm. Eichen, 56 Rm. Buchen, 4 Rm. Nadel. Gr -Rechtenbach, 28. Februar 1885. 1450 Das Bürgermeister-Amt. Holzverfteigerung. Dienstag den 10. März I. I. werden in dem Stockhäufer-Hof-Wald, 1/4 Stunde von der Bahnstation Mücke entfernt, versteigert: 148 Stück Eichen-Stämme von 15 bis 36 Ctm. Durchm. und 5 bis 10 Meter Länge, 80 Stück Kiefern-Stämme von 15 bis 25 Ctm. Durchm.' und 5 bis a ®lt#l(£(“ zlipa^' niiöf- lir tat 12 Meter Länge, 13 Stück Fichten-Stämme von 20 27 Ctm. Durchm. und 10 bis 15 Mtr. Länge, 1 Lärchen - Stamm von 32 Ctm. Durchm. und 14 Meter Länge. Die Zusannnenkunft ist Morgens 9V2 Uhr an dem Weg vom Stock- Häuser-Hof nach Ilsdorf. Stockhäuser-Hof, 26. Febr. 1885. 1440 Konrad Rohn. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Lieferung bet Stoffe für arme Eouffrmanden auf Ostern 1885, bestehend in: Orleans, Flanelle, schwarzem Tuch und Lüster, soll im Subinisstonswege vergeben werden und sind deßsallsige Offerten bei Herrn Hospitalverwalter Nehmet)er bis spätestens zum 9. d. Mts. verschlossen einzureichen. Gießen, am 28. Februar 1885. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. 33ramm. Bekanntmachung. Der Saatenmarkt in Grünberg soll den *1«, 14. und 21. März abgehalten werden. Indem wir dieses zur allgemeinen Kenntniß bringen, bemerken wir zugleich, daß die Saatmärkte im Herbst v. I. sehr zahlreich besucht waren und allseitig als nützlich und zeitgemäß von den Herren Landwrrthen erkannt wurden. Grünberg, den 1. März 1885. —_________Pracht, Bürgermeister. löüversieiger&ing. Es sollen versteigert werden: I Montag den 9. März l. I. in den Districten Hainheege, Bauernheide, Kälberstall und Winneröderheide: 37 Eichenstämme mit 18,19 Fstm., 282 Fichten-, Kiefern- und Lärchenstämme mit 162,51 Fstm-, 11 Buchenstämme mit 14,38 Fstm., 7 Birkenstämme mit 4,15 Fstm., 78 Fichten-Derbstangen mit 2,65 Fstm. Zusammenkunft um 9 Uhr Morgens im District Hainheege oberhalb Saasen an der sog. Waldspitze. ii Dienstag Herr 10 März in den Districten Göbelnrödertannen und Pfaffenloch: 25 Eichenstämme mit 25,86 Fstm-, 256 Kiesernstämme mit 132,87 Fstm., 5 Buchenstämme mit 4,59 Fstm. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im District Göbelnrödertannen bei Stamm Nr. 1. Grünberg, am 26. Februar 1885. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. 1452____________________Vigelius.__________________________ Von Mittwoch den 4. bis SaurStag den 7. L Mts. findet im Hause des Herrn Martin Hartmann, neben der Apotheke, ein Ausverkauf der zur Correursmaffe des Kürschners Karl Hermann Bach gehörigen Maaren statt. Es kommen zum Verkauf: Hüte, als: Seidenhüte, Modenhüte, Haar- und Wollfilzhute m allen Fa^ons; Mützen in Stoff und Filz, darunter Vergmannsmutzen; Regenschirme für Herren und Damen; Hosenträger in allen Qualitäten; Kragen und Manschetten; Cravatten, Binden und Shlrpse in allen Farben; Cravatteunadeln und Kragenkuöpfe; Pelzwaaren, als: Muffe und Kragen, Fußteppiche. Ferner werden verkauft: Mehrere Reste Tuch und Buckskm, 1 etud Wachstuch u. s- w. Wegen Umbau meine» Geschäftslocales besitzet sich die Verkaufsstelle von heute an 1111 «PtOCt meines Hauses. Alle in mein Fach «inschlaflendeu Arbeiten werben nach wie vor ohne Verzögerung werter besorgt. 1449 Achtungsvoll Chr. Bosenberg. Grünberg, den 2. März 1885. f 1443 __________________Der Coneursvcrwalter. Lungen* und Halskranke (Schwindsüchtige, Asthmaleidende) werden auf die Medieinal-Psianze „Herba Homeriana" aufmerksam gemacht. Dieses von bedeutenden Aerzlen gegen jene Leiden erprobte Mittel ist allein echt zu beziehen durch das SPecialrDepot von . _ r A. Wolffski,, Berlin S., Alte Jacobstraße Daselbst ist auch die Broschüre über die „HeUwirknng und Anwendung der Medicinal-Pftanze „Herba Homeriana ---kostenlos zu beziehen. Ein Packet * M Gramm sur 2 ^gekostet-^1.20. Ich warne namentlich vor Ankauf der von I. Kirchhorer und E. Weidemann gefälschten Homerania. . Paolo Honiero, Entdecker und Zuberetter der „Herba --omeriarta . 1462 Zur Erlernung - des feinen Putz- fachs werden 2 jnnge Mädchen sogleich engagirt. Albert Behrcnd. in der Nähe der WÖMPtOl „Schönen Aussicht" zu verpachten. Näh. Mäusburg 18. 1374 1381 Wir suchen einen mit guten Schulzeugnissen versehenen jungen Mann als Lehrling.___________Koch & Kraah. 1258 Ein braves Mädchen, mit guten Zeugnissen, wird für Hausarbeit auf möglichst bald gesucht. — Zu erfragen bei Frau Schirmer, im Oppenheimer'schen Hause, Wallthorstraste. 1463 Zwei jnnge Mädchen können die feinere Kleidermacherei erlernen bei Slugufte Frieffe. 1465 Ein gebildetes, älteres Fräulein, mit besten Zeugnissen, sucht Stelle als Haushälterin. Ztl erfragen in der Exped. d- Bl. 1469 2—3 Lehrmädchen finden in meinem Pubgeschäft Stellung. Ph. (5-üinger. Mittwoch den 4. Mar^ l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schenHofraithe dahier gegen Baarzahlung versteigert: Sopha's, Kommoden, Kleiderschränke, Glasschränke, Waschtische, Spiegel, Bilder u. a., 2 vollständige Betten, 1 Nähmaschine, 2 Kühe, 2 Rinder, 2 Schweine und 1 Stoßkarren. Geißler, 1461 Gerichtsvollzieher. Milien- Versteigerung in, Beuern. Donnerstag den S März^ Morgens 9 Uhr, läßt Unterzeichneter wegen Aufgabe der Oeconomie folgende Gegenstände gegen Baarzahlung meistbietend ver» steigern: 1 Wagen mit Zubehör, 1 Pflug mit Zubehör, 2 trächtige Kühe, 2 Rinder, 3 Schafe, 2 fette Schweine, der vorhandene Mist, eine große Parthie Heu u. Grummet, Korn-, Weizen-, Gersten- u. Haferstroh, eine Parthie Korn, Gerste und Hafer u. s. w., Kartoffeln und Dickwurz, 1 gut erhaltene Handdrefchmaschine^ 1 Häckselmaschine, 1 Fegmühle, 2 Flachsreffen und sonstige Gegenstände. 1439 M. Becker. Jeilgeöotenes. Extrafeine Wiener Msrrsroni do. do. Gemüfenndetn, Aechte itat. Macrsroni, Prima Gemüfenudetn pr. Pfund 40 H empfiehlt 1460 Hirril ^isehbaeb.. Eine große Parthie Damen- u. Kinderschürzen in schwarz, weiß und bunt, Tücher in Wolle und Chenille, Leinlängen n. Strümpfe (nur prima Qualitäten) verkaufe von heute ab zu und unter Kostenpreis. Kob. Haas, 1474_________Seltersweg 18._______ Mehrere prachtvolle Papageien sowie Kakadus u. Weürnfittiche fteheu bis Mittwoch Mittag zum Verkauf im Gasthaus zum Rheinischen Hof. Käsige tonnen auf Wunsch beigegeben werden.1451 MOOS Corsetten in allen Weiten, prima Stoffe, guten Sitz, v. 1.25 an; Corsett äRessort [Uhrfeder] von 4 JL an, Echt Pariser Corsetl’s von 6—16 «M. § Fh. Ellinger» krnerüanische^anUarkn versendet gratis und franco 1456 Theodor Reiner, Hamburg, Klosterth. 5. 30—60 Ctr. Kornstroh (Handdrusch) und Spreu verkauft 1478 Karl Vuler, Hammftraße 5. Herrn. Aug. Müller sagen Allen innigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen Butzbach, Griedel, Gambach, den 27. Februar 1885. 1445 1438 Groß-Buseck, den 28. Februar 1885. 1477 Heinrich Hollmann. 8t & Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause, Teufelslustgärtchen Nr. 14, aus statt. 1447 unter dem EmEaufspreis. Sammrliche andere Waaren verkaufe während dieser Zeit zum Einkaufspreis und mache besonders auf mein Lager m Gardinen, Bettwaaren und rein wollenen Cachemirs aufmerksam. rjjfc, *men l H5, dmdr-E Minz toO St-118’ D«Mr.RezM°t l Seiber, b« $airet, Aäsgermeister Küchel, bett MimstnialMh °- MistM'PHkM Damstadt, Theobald, Ellens der zweiten Kamersol Großh Regiemg zu er für das Gymajim uu fta«, y eingehende 5 die MD Natur des .M Verwendung der & zugehen zu lassen. Die sitätsfonds, woraus uni Gymnasium, sowie die für die Landes-Umvet ständische Einflußnahme nannten Mainzer Schl es den Ständen dringe rechtliche Natur dieser tenbe Landesanstallen i Mitteln verwaltet zu ‘ etwaiger Stiftung^ und feiner Erträgnisse Berlin, 28. { lheilMg der französisch Irrende behandelt, wer Ale» verschifft wird, Mlich von Kanton Redactümr A. Hcycvütt. — Druck urw Wema der Brützl'fchen Druckbr«»i <^r L vr. Ete r s cd» m Metzen. ,, Die heutig, Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage Todes-Anzeige. Statt besonderer Anzeige hierdurch allen Freuden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, gestern Morgen 6 Uhr unseren innigstgeliebten Gatten, Bruder, Schwager und Onkel Philipp Flett II. nach langem schweren Leiden durch einen sanften Tod in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 2. März 1885. Md trauernden Hinterbliebenen. Schluss des Inventur-Ausverkaufs Samstag den 14. März Abends. Bis dahin verkaufe die Restbestände arrsrangirter Wsaeen in IM Minin Tis* null IIMMMMii, MM« (Kl. MlgmUfeo miil H* jeder tri Danksagung. Für die zahlreichen Beweise innigster Theilnahme bei der Beerdigung unseres unvergeßlichen Sohnes und Bruders Georg Rückert sowie für die reichen Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Deichert von Merlau sagen herzlichsten Dank Die trauernden Hmterbliebenen. „ Pestb, 28. D fc, ist in Folge einen < mattem üerieiffirte, k A«“ unb lebte tooibemerfte mit an I E Theater, al« im W ” M seinen nenti 01 Danksngun Für die vielen Beweise der Theilnahme bei der Beerdigung unseres lieben unvergesslichen Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters und Bruders Herrn Postmeister Daniel Bender Heue Sea türk. W t. Pfund 25 fc je u Hw* "K«L Ä«nb ifflj, Fu Säuen Sü‘f& 3'6e febt to 0 Apfelspalten, Apfelringe, americ., Brnnellen, Mirabellen, Kirschen, Bordeauxpflaumen, Swetschen, von 20 an pr. Pfund empfiehlt 1459 Emil Fischbach. Tapezier-GehMse gesucht, auch kann ein Lehrling bei mir eintreten. Apollo-Pianos mit palentirtem 5. stummen Äug66 und «^Scliallzug66» Der slumme Zug dämpft den Clavierton für „Uebungszwecke“ bis fast zur Unhörbarkeit ab und gewährt dadurch Vortheile für den Spieler, für die Nachbarschaft und das Instrument selbst. — Der „Schallzug“ lässt den Ton des Pianinos freier, ähnlich wie beim Flügel, herausquellen. Soeben gelangte ein Pianino obiger Gattung in meinem Lager zur Aufstellung und erlaube ich mir hierdurch Interessenten zum Besuche höfl. einzuladen. Gleichzeitig empfehle mein grosses Lager mit über 100 Stück aller Arten Waninos, Hügel und Tafelklavieren aus den ersten Fabriken Deutschlands zu den bekannten günstigsten Verkaufs- und Lieferungs-Bedingungen und zu billigsten Fabrikpreisen (450 bis 2000 Mark). Harmoniums für Kirche, Schule und Haus zu 120 bis 700 Mark. Grosses Lager aller anderen Musik-Instrumente, als Violinen* Zithern, Flöten, Trompeten, Trommeln, Harmonikas, Aristons u. s. w., alle Sorten Saiten, Be- standtheile etc. Muaikalien-Sostiment und Leihanstalt. Gratis und franco werden versandt: Musikalien-Hauptkatalog mit über 50,000 Nos , Zithermusik-Katalog mit über 7000 Nos., Katalog über Orchestermusik (hauptsächlich schwachstimmige Besetzung für Streich-, Harmonie- u. Hornmusik), Katalog über komische, theils auch ernste ein> u. mehrstimmige Gesänge u. 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Fleischhauer in Bußfeld bei-^'Homberg a/Ohm. 1472 __________________________ Verloren wurde eine goldene Damen-Remontoir- Uhr beim Verlassen des gestrigen Club- Concertes, oder auf dem Wege Sonnen- strsße—Schulslraße—Kirchenplatz. Der ehrliche Finder wird gebeten, solche gegen Belohnung bei der Exped. d. Bl. abzugeben.__1473 1443 Ein Acker, am Krofdorfer Weg gelegen, unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen eventuell zu verpachten. Näheres bei der Exped. d. Bl. zu erfragen. ________, , 1471 1 bis 2 tüchtige Wagnergesellen können sofort Arbeit erhalten bei Karl Wunder, Wagnermeister. Irische Fahnhechte per Psd. 75 Pf. Zander, Backfische, grüne Heringe, Sardeüen-Heringe per Pfd. 25 Pf., 5 Stück 10 Pfg. Süße Mesfina-Apfelfinen 2 Stück 15 Pf., Dutzend 85 Pfg Caviar, Sardinen, Rollmöpse. Bratbücklinge, Aal in Gelee in der Hamburger Mschhandlung 1458 von A. Koch. 1470s Fein möbl. Zimmer m. Cabinet zu vermiethen. Schulstraße 9. ^Weis «tz tö lvoüenev Italien md &ta* madigen geM f- j)ten Betten, Bruder, unseres lieben Mhm bei der Be- idntz ert ttojire^en Worte bti herzliche DM terbliebem. llebenen. 1445 -tt !L „»»»»"* WB»*»“"' —777^69 W -^AU Btildgc M Nr. 52 öes „Gießener Anzeiger". Ansalle^ügest^n r WWe' ift iN "^muthlich während einer solchen Welgien. 28. Februar. Der „Nord" veröffentlicht einen anscheinend von etCr ®-x stammenden Artikel, worin die verschiedenen Phasen der Verhandlungen zwychen Rußland und England in Betreff der Grenr-BeriLti- " xr8ete8tDer Artikel schließt: Rußland beabsichtige, sRphh!m™^ntlhA6ablAa^Unsenk be$ÜcSl1^ Afghanistans zu respectiren unter är «oeomgung, daß auch der andere Theil dieselbe respectire. Rohseidene Bastkleider (ganze Seide) pt. fpmpl. Robe, sowie schwerere Qualitäten ybna^ie vou mlndestens zwei Roben zollfrei in's Haus das Seiden- Fabrik-D^rot von^. HenneVerg (Konigl. Hoflieferant) in Muster um- S-h-nd. Briefe kosten 20 Pf. Porto nach der Schweiz. 3 ,te lt™6 Vermischte». m,h. „„„ Dai Vaseline macht unter den neuen Errunq-nschaften der Cbemie immer roonntn wirb, ,u Pomade und namentlich anstatt Seife rnttl eS hip ^n, ™ ä.äs;>sf»ä stie-K ÄMMSfi Jää »" ffÄsSi ®6 kehlt nicht viel, so bekommen wir alle unsere Fettspeiser/tn der »ÄS^ Ä».»‘S SZ b;ä«ä K»Jä- «efn Erscheinen im Handel dattrt von 1873, wo es in Amerika unter h/m ^m^ in0^?lQb€?D&^aUiR7ßUlbeh h °^cune ÜßUmrt e8 8um ersten Mal« auf der AuSstEna I^^vlladelphia 1876 und dann auf der Pariser Ausstelluno 1878 in der amerfflnf? {aSÄS-h Da? VastUn präsenttrt sich alS ein w.iß-s ober getbli^S m J fln?« ^ma ohne Geruch, ohne Geschmack. ES tft unlöSliL wenig löslich tu Alkohol, aber sehr löSsich in Aeth-r. fn ©ff nien Ä m?rh n?Äf b« ©mroirfunö von feuchter Luft, von Alkalien, Säuren ES h06 kich nicht verseifen wie die Fette, kostbare Eigenschaften bte Cl ^2Tl!DC?r^nfl^1 kichern. Das amerikanische Vaseltn unterscheidet Nck En wenig von dem deutschen Virginia-Vaselin, welche« wieder vom russisch a vttschteden Est- Das erste tft weich und schwitzt bet 33 Grad, das deutsche bet 41 Grad da« «ThUn &er ^Ette. Vaseline ist ein Kohlenwasserstoff und wohl nichts anders S>°? darafsinm deren Schmelzpunkte verschieden sind. Um eS in ?ea*n m11/ ^w erd en Petroleumrückstände mit Beinschwarz erhitzt und dann cbenfaff« durch Beinschwarz, desttll.rt, wöbet die Theermasse fic^ entfärbt und anuckloS mi?d 2" der Heilkunde dient Vaseltn außer zur Grundlage für Salben nl/fieHmWe?«?? gcixHf|e f)auifr(jnfgelten; auch für die Industrie hat eß doppelten Wertb tnbem !"^N'FSchen nicht 6108 farciert, fonbern SSPfSttt- ■ tnnttlt^e «etwenbung in der Back- und Kochkunst muß mau M üb.t be^enTber, _ a Deutschland. Äiarmftaor, 28. Februar. Se. Königs. Hoheit der Grosiüerroa em- hU 6 Ä ^Enetster und Divisions-Adjutanten Endell, den Oberstabsarzt ®r- Metz-er, Regimentsarzt des 1. Grvßh. Infanterie- (ßetbgarbe/J McXntä Sri «oJn ^“i‘i8r'hiTm Soffm?nn 7? Vro6&' Infanterie Regiment usnnj Kari) Jir. 118, den Premier-Lieutenant der Reserve Auler vom 2 Großb Dragoner-Regiment (Leib - Dragoner - Regiment) Nr. 24, den Oberbofvrediaer Ia6mäBemf,nn*atre , .7" Altenschlirf, den Bürgermeister Gaydoul vm Pahn Wembach, eme Deputation der Stadt Butzbach, bestehend aus den fierten Sargraneifter Küchel, Landtags-Abgeordneten Dr. Bogt und Beigeordneten Seil Ministerralrath v. Werner; zum Bottrag den StaatrmL Mger den Mmistenal-Prästdenten Weber, den Oberstkammerherrn v. Gcolman. 28. Februar. Die Abgg. Schröder Möllinaer Theobald, Ellenberger, Wolfskehl und Jöckel haben beim Bureau @rolfiC«e”n,^riwmeri ^^?bnden Antrag eingereicht: Die Kammer wolle beschließen, sroßh Mglerung zu ersuchen: 1) In den Hauptvoranschlag künstia bie Etats für das Gymnastum uud Real-Gymnafium, bezw. Realschule^ zu Main; einru- sügen, 2) eingehend? Mittheilungen über den Umfang und B-stand wie über d.e rechtliche Natur des sog. Mainzer Universitätsfonds und die Hauptarten ?uqe6m mn[aiTen bet feiten Ständekammer bald ” ®ie Motive besagen: Die Mittel des sog. Mainzer Univer- fitatsfonds, woraus unter Anderem der Bedarf für da« Gymnastum das Real- Gymnasium, sowie die Realschule in Mainz gedeckt und Zuschüsse zu' den Kosten MnhH»e^nff6,6Un Derrtlätr ®“6en gewährt werden, ohne daß^ irgend eine ständische Einflußnahme dabei stattfindet, obgleich r. B die Lebrer an den ne- au6 Mitteln de« Mel plnstonirt werden machen r?*HiAe@^fben vr nfle^b erwünscht, zunächst volle Wahrheit über Umfang und rechtliche Natur dieser Fond« zu erhalten. Ist er doch nicht angezeiat bedm- tende Landesanstalten dauernd ohne jede ständische Einflußnahme aus öff'entlicken Mitteln verwaltet zu sehen und dabei völlig im Unklaren über bie ES beiÜ9ti4 bet ®erroenbnn3 ieneä großen Fonds lSÄWt grün er nach den nördlich von Kanton^^Aegenen chineMen Ä ma?renb R^-Sendungen nach Kanton selbst oder nach den südlich von Kanton gelegenen chinesischen Häfen unbehindert bleiben. $ Sesterreich. , zZ 28'. Der Deputirte und ehemalige General Garibaldi's A^r-ist in Folge eine# Sturze« über das Treppengeländer, welcher eine Gebirn- erschütterung herbeiführte, gestorben. (Eber war seit longer Zeit Cor« der «Dime» und lebte abwechselnd in Wien nnb Pcsth. Seit einem ^abrs man an ihm gelegentlich Spuren von Geistesstörung. Sowohl ’’ -D^ier, als im Abgeordnetenhause, ebenso aus dem jüngsten Hofballe hat ^^ch^einen^nervos^ausgeregten Zustand Aergerniß gegeben. Da« Unglück, ITeue Sendung la. türk Zwetschen, per Pfund 25 bei 5 Pfund je 1 billiger, echt ital. Maeearoni, la. Gier-Bandnudelu, 1»* Eier . Faden - «nd Figur- Nudeln, feinAe Bietoria-Erbfen, ditto gerollte Erbsen, Linsen und Bohnen, gutkochend und billigst. Eduard Fuckert, 1,265 Neuen Bauen 11, Wegzugshatber sind mehrere Gegen- als: Betten, Möbel, «uehenschränke und Geräth- schaften zu verkaufen. Riegelpfad 2 I. 1328 Einige Garnituren Plüschmöbel gebe ich sehr billig ab. P. Hollmann, Neuen Baue 6. Patent-Scheuerlappen fto wieder eingetroffen. H N Nassauer, ±>56 Kreuz 6._________ Zwiebeln , . per Pfund 7 btt 20 Pfund ä Pfund 6 „ . " l00 „• a „ 5 „ w fester haltbarer Waare offerirt 1147 e. Elsoffer. | Allgemeiner Anzeiger Bahnhofflr Bahnhofflr. 24. Sfeu! Zum ersten Male hier! Nur wenige Lage! Neu ’ Friedrich Fe,’s Museum (da» einzige seiner Art) ■a(“ertteuefte: Erdbeben von Alhama, das furchtbare Eisenbahn- unglück bei Hanau am 14. November 1884, das 8. deutsche Bundesschießen rn s^ipzig das Stiergefecht in Madrid zu Ehren des deutschen Kronprinzen Einrichtung von Hugo Schenk und Schlossarek in Wien, die furchtbaren der Ortschaften Friesenheim und Oppau, die Gesetzgebung auf dem Berge Sinai, Kronungsfeier in Moskau, die feierliche Frohnleichnams- prozefston Sr. Helligkeit des Papstes vom Vatikan zur Peterskirche in Rom Untergang der Stoa. W ^"rerdurch Kaiser Nero,' .^btheilung: Ausstellung lebender Repttlieu, Krokodille £$&*• ’***• (»*»*««■« Z. ÖÄ'üfÄ «**" <* 1393 Der Besitzer > i iedricli gey. Reparaturen werden prompt und bittig desorst. 974 Metallwaarenfabrik und Giesserei empfiehlt sich zur Herstellung von FuS«^eAtUfgB ‘ A■ w. is „ ÖD. in Paqueten b 1 Pfb. 50 „ fst Ciergemllsenudeln»Md. 45 „ „ Manschetnuöeln „ io „ » Vmdnudeln „ 30 „ „ Schnitt-Maccarnli „ 38 „ „ Panier-Mehl „ 35 „ „ Sternnudeln „ so „ „ Mdennudeln, gelt» und weist „ 29 „ „ Eierfadennudeln 45 „ „ Eiergraupen ,, 40 „ empfiehlt 513 S. Elsoffer. Einen großen Posten Schweizer Stickereien empfehle bedeutend unter Fabrik- preLS. 1349 Jml. Kann, Lindenplatz. Linoleum (patentirt engl. Korkteppich) empfiehlt billigst noi^ E. Blödner, Bahnhofstraße. A. Nutzholz 9 im H 300 ff Nadel-Wellen, 9020 99 S. Elsoffer. tl auf- 1 n n w Lüdeking, 1327 Druck usb Verlag Ur Brühl'sLm Druckerei (Fr. Ehr. Pi elf») io Sieben. atbodton: «. SHeyd«. — n ff n u 600 Buchen-Wellen, 2020 Eichen-Wellen, 26 50 39 35 5 6 69 1 1 33 69 20 114 Brennholz Buche Birke Eiche Nadelholz tf tf fi ff ff •i n ii n u 50,50 33,50 25,80 fst. ital. offerirt 11 I! fl 5,00 6,50 8,00 10,00 298,50 5 19 36 7,50 IN. Gr. 7 Fichtenstangen I. Masse, 66 Kiefernstangen I —NI Klasse, , 4,50 rm Kiesern-Nutzholz. Die Kauflustigen werden von einem Wald zum andern geführt werden. B. Brennholz' Apfelspalten Türk. Pflaumen 25 ,, 30 „ 40 „ 65 „ 65 ,, 90 „ 514, Neues, überraschend schönes Partum aus den Blüthen des Nägelchen- oder FHeder- baumee destilürt. Vorräthig a FL M. V~-, M. 1.25 und M. 1.50 bei 579 Carl Sehwftab- III. Kl. = 10,84 Nauhwaaren. Die Bälge von 4 Fischottern, 60 Füchsen, 3 Edelmardern, 2 Stein- | inardern, 5 Iltissen, sowie 13 Dachs- jchwarten werden Donnerstag den 3 März, Vormittags 10 Uhr, im Gasthofe zur Traube dahier versteigert werden. Laubach, den 23. Februar 1885. 1287 Gräfliche Jagdverwaltung- Versteigerungen. Donnerstag den 5. Mär; d. Z. sollen versteigert werden: I. Sm Gemtindewald von Lützellinden, Vormittags von 9 Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde am Weiherbrunnen. Lollar, den 26. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Lollar. 1391 Fuchs. 69,7 4200 47,7 4,3 1400 19,2 1,2 880 — Buchen 171,2 Eiche 21,5 Nadel 1,2 Holz- Versteigerung. Im Sicher Stadtwald, Distrikt „Langenbuchen" wird versteigert: a. Donnerstag den S. Mär» Brennholz in den Distrikten Eisen- kaute, Gänsweide und Langenbuchen 7 Rm. Buchen-Scheiter, 8 „ ,, Knüppel, 34,6 „ Kiefern- „ 214 Buchen-Wellen, 2540 Nadel-Wellen (in Haufen Beaujolais vorzüglicher Burgunderwein pr. Masche ind. Glas Mk. 120 bei Abnahme von 12 Flaschen X 1.10 n ff « » 11 ernpflehlt $ ‘ 8 Carl Scliwaali’s Deliratrssnihandlung 51 Nmtr. Eichen-Stöcke, 99 „ Nadel-Stöcke, 37 Eichen-Stämme mit 12,53 Festmeter , worunter einige zu fft- h n n Sultan „ „ gesch Birnen Bamberger Brünellen Schmalheck, 36,00 rm Eichen-Scheit u- Knüppel, 40,50 „ Buchen- „ refp. „ 46,00 „ verschiedenes Stockholz, 400,00 „ „ Resterholz. Sodann sollen Versteigerungen. Ireitag den 6. Mär; ds. Zs. sollen versteigert werden: I. Sm G«m«indewald »oa G«. Rechtenbach, Vormittag« non präci» 9 Uhr ab, beginnend im Distnkt Langerain, 23,00 rm Eichen-Schett- refp. Knüppelholz, Erlen-Gcheit- resp. Knüp- pelholz, Buchen-Knüppel, II. Sm Gemeiüdewald von HSrnSheirn, Nachmittags von prä- cis 1 Uhr ab, beginnend im Distnkt Nadel-Scheit, Buchen-Knüppel, Eichen - Knüppel, worunter 22 Rmtr. 3 Mir. lang, Nadel-Knüppel, worunter 102 Rmtr. 3 Mtr- lang, S« Gemeindewald von Rechtenbach, Nachmittags präci» von 1 Uhr ab, 1 Eichenstamm I. Kl. = 2,75 fm, 4 Eichenstämme U. Kl. — 6,18 „ 63 „ HI. Kl. = 36,68 „ 29 „ IV- Kl. =- 6,52 „ 16 Kiefernstämme Hl. und IV. Klaffe — 2,92 fm, Vermischte Anzeigen. 1361 Ein braves Mädchen für die Hausarbeit zum 25. März für eine kleine Familie gesucht. • ■ Wo? sagt die Exoed- d. Bl- ' 1357 1—2 Penstonüre finden in einer Familie gute Aufnahme. Näheres in der Exp. d- Bl. ---- *""1332 Einen Lehrling sucht ok. Becker, Herrenkleidermacher, Bahnhofstraße 8. Kiefern- „ verschiedenes Stockholz, „ Reiserholz; III. Iw Gemeindewald von Lützellinden Aamstag den 7. Mar; d. 3-, Vormittags von 9 Uhr ab, beginnend im Distrikt Schasbuchen (am Weg von hier nach Münchhoh- hausen) versteigert werden: 24,00 rm Eichen-Schettholz, Buchenscheit refp. Knüppel, Kiefern- und Nadelholz- „ Eichen- „ „ Buchen-Knüppel, „ Eichen- „ p Nadel „ 6100 Wellen Buchen-Reifig, Schnittholz geeignet, 132 Nadel-Stämme mit 30,53 Festmeter, 394 Nadel-Derbstangen mit 16,61 Festmeter, 1232 Nadel - Reisstangen mit 13,44 Festmeter, Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr an Abtheilung Schindanger. Sämmtliches Bau-, Werk- u. Nutz- holz kommt am 1. Tage zum Ausgebot. Leihgestern, am 20. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Hetz. 1394 Holzversteigerung in der Freihcrrlichen Obcrförstcrei Rabenau. Es werden versteigert: Freitag ^0. Marz I., Bor«., Uhr beginnend, aus den DistrfÜen RabenkopfcheN und Sternberg. M. am. Dampfäpfel Md. so a .. Avtelsvalten „ 45" Holz-Versteigerung. Mittwoch den 4. März d. I., von Morgens 91/a türr, . soll im Lollarer Gemeindewald Drstrrtt Kopf nachstehendes Holz versteigert werden: 39 Eichen-Stämme von 26—53 Ctm. Durchm. und bi» 14 Mtr. Länge mit 33,46 Mm., 3 Buchen-Stämme mit 3,23 Fstm., 2 Nadel- « 0,36 ,, 9 Buchen-Stangen „ 0,26 „ Scheith. Knüppel Reich. Stockh. Rm. Rm. Wellen Rm. Holzversteigerung in den Minfisrrr Grmrinde-Wsldnvgen. I. Donnerstag de» 8. März, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikte Schabenberg, Kohl und Heegstück, versteigert werden: 162 Eichen-Stämme von 15 bi« o4 Ctm. Durchm-, 13 Mr. Länge, mit 73,10 Festm., 292 Nadel-Stämme von 13 bi« 36 Ctm. Durchm., bis 16 Meter Länge, mit 97,89 Festm., 3 Buchenstämme mit 2,66 Festm., 7 Eichenderbstangen m. 0,21 Fstm., 785 Fichtenderbstangen „31,18 „ 1970 Fichtenreisstangen „ 16,91 „ II. Freitag den «. März, 216 Rm. Buchen-Scheite, 1900 „ Eichen- „ 2200 „ Radel- „ 63 Rm. Buchen-Stöcke, 36 „ Eichen- „ Der Ansang ist jedesmal Morgen» um 9 Uhr an der Straße nach Drei». Mainzlar, am 26. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. 1365 Knüppel, verschiedenes Stockholz, 424 00 „ „ Reiserholz. Groß-Rechtenbach, 24. Febr. 1885. 1311 ^Das^Bürgermeister-Amt. Verkauf von Salz von der Großherzogi. Saline Bad-Naehel» aus gradirter Soole dargestellt. zeichnet durch seine Schärfe und LeM» löslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, «ad-» salz, Eiösalr, Mutterlauge, letztere m Salinentannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorrktAa und zu den billigsten Preist« »u beziehen bei Herrn Kaufmann »I« »• apf dem Markt in Gießen. Grossh. Salinen- und Bergamt 59 Bad-Haubnlm. „ IV. Kl. ==. 6,83 „ rm Eichennutzholz I. u. II. Kl.; Wermielhungen. 1363 Ein großes möblirtes Zimmer vom 1. April av^zu vr^iethen. Bahnhofstraße 33, "197 JmHause KirchenplÄ IL^sms Wohnungen — oder auch der ganze Ramrr an ruhige Familien zum 3. April oder so gleich zu vermiethen. Näheres in der Apotheke. ____ 939 Im Darmstädter HauS, Angavg Lindengasse, ist pr. 1 März ein geräumiges, Logis,zu vermiethen. _________ 928 MöblirteS Zimmer tu «aHnet pe. 1. AprU zu vermiethen. Oswaldsverg 41, L Treppen. ein möblirtes Zimmer mit ober ohne Kabinet pr. 1- Febr- zu vermiethen Ludw. Orth, Neuen Bauen 11-, 1411 Ein Logis zu vermiethen. A. Hotz, Schützenstraße 11- , ■” 780 Möblirtes Zimmer auf sofort zu ”ermiCt6en- K. T-dt, Neuenweg 17. Dirnstsg den 3. März I. Nachmittags 3 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die den Erben der Ballhafer Guter Eheleute (SÄ1»- * »• *■ raithe am Hamm, XVII Nr. 71,7 — 663 Nttr. Grabgarten daselbst, XVII Nr. 72,3 — 706 Mir. Grabgarten daselbst, XVII Nr. 72,7 — 225 Mtr. Hof- raithe daselbst, XVII Nr. 60 — 1187 Mtr. Acker geschichtet), 6,7 Rm. Buchen-Stöcke, 295,7 „ Nadel- „ b. Freitag den «. März «au- Werk- und Ratzholz 345 Fichtenstämme von 13—41 Ctm. Durchm., 25 Mtr. Länge, = 272,96 Festm., 186 Riefern flämme von 12—25 Ctm. Durchm-, 18 Mtr. Länge ----- 42,30 Festm. Unter den Fichtenstämmen befindet sich sehr schönes Schnittholz; die Kiefernstämme eignen sich zu Bau- und Grubenholz. , , Die Zusammenkunst ist jedesmal Morgens 10 Uhr in den Langenbuchen, auf dem Burkhardsfelderweg. Sich, am 25. Februar 1885. Großh. Bürgermeisterei Lich. Walz. 1342 daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Februar 1884. B ' Großh. Ortsgericht. Aspe 2 — Die Zusammenkunft findet Vormittags 9 Uhr am "anal ,Alteu-Brun««o" statt. Papiermühle, am 23. Februar 188o- , Freiherrliche Obersorsterer Rabenau. 1304 Ebel. Holz-Versteigerung. DounerStag den S. unb Freitag den «. März l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll un Leihgesterner Getneindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 2 Rmtr. Eichen-Scheit, ~ 1272 Ein Logis zu vermiethen. H-iirich Stühlrr, Wottstraße 16. ~1)58 Ein Lade« in bester LagL der Stadt ist zu vermiethen. Näheres in der Exped. d- Bl. 1362 Ein Familienlogis alsbald zu vermiethen bei W. Brück, Flügelsgasse. 359 Vier gut mödlitte Zimmer, inein- andergehend oder getrennt, pr. sofort zu Wallthorstraße 21. '144 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Bahnhofstraße 24. ‘ 1339 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Marktstraße 34. ’ 154 Gcklade« rc. (Seltersweg—Plock- straße) zu vermiethen durch Rechtsanwalt Ladroisse. 32 Der "seither von Herrn Wolf Katz bewohnte Laden mit LogiS ist pr. 1. April 1885 anderweitig zu vermiethen. L. Textor, im Darmstädter Haus. Lützel--------- ------------ Uhr ab, beginnend am Weg von hier nach Münchholzhausen, Eichenstämme I. Kl. = 17,02 km, II. Kl. = 9,66 „ III. u. IV. Kl. — 32,00 Buchenstamm III. Kl. = 1,02 Kastanienstamm IV. Kl. = 0,13 Kiefernstangen I. u. IL Klaffe, 7,50 rm Kiesern-Nutzholz; II. Im Geweindewald von HSrnsheim, Vormittags präcis von 11 Uhr ab, 3 Eichenstämme 1 Kl. — 8,42 km, J II. Kl. = 9,66 iter rm Knüppel rm Reiser rm Stücke rm 38 10 66 9 16 4 16 4 20 10 56 10 134 102 14 151