iaiso"-8«h *$■ Mai. Schliff. ® mit * >■ b. Si. WZ •Nia. :at* Abends 8 H. lstnngW 'rs Hem Spiez * ist gestalte«. rU,Abends8l/,H sammluug. -Der Vorftm i anständige Arbeik s erhalten. Zteinsttaße 50 ll ümlehrlirrg sitz Ortner Schaum. ZpikKilliiz Bene Anzeige, i» Scheerea eifer und Maigasse II impfeble mich tnclfa en und bemerke n::. itag am alten H filtiien werde. -chachtungsvoll °r. Eiftrt. Mm-, Hmm L.WO ttUn ÜHgtette CaplaiuW «indestftit'» werdev lavtev ihre 13. aaU5' eiche».,,^ raxschl-S-' ,rnt AB«l mficht ft O.ApnlM berM ,, ßgufen geMi -OOd! Hubeler § Horn j obt£-! I ^prill^l * J 3352 f M», '1 itijF' M. chicho Nr. 1O1 4 •vl Samstag den S. Mai 1885 zeiget' Arnts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Nttrea«: Dchulstraße 7. Erscheint tÄgkich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringer!kchn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark i>0 M. amwwiM Politische Ueberficht. Gießen, 1. Mai. Die zweite Lesung der Zolltarif-Novelle im ReichKtflge wird aller Voraussicht nach in diesen Tagen endlich zum Abschluß gebracht werden und der Reichstag somit vorläufig einen Gegenstand erledigt haben, der ihn wochenlang in Anspruch genommen hat. Es ist natürlich, daß, je länger sich die Verhandlungen über diese Vorlage hinausziehen, das Interesse weiterer Kreise an denselben mehr und mehr schwindet, zumal sich im Reichstage selbst eine gewisse Abspannung immer deutlicher geltend macht und auch die Verhandlungen vom Montag und Dienstag waren nicht geeignet, das schwindende Interesse an den parlamentarischen Erörterungen über die Zolltarif-Novelle besonders zu entfachen. Am Montag siegten bei den Positionen Raps und Rübsaat, Oel und Fette durchgängig die von der Commission auf Betreiben der freien wirthschaft- lichen Vereinigung vorgeschlagenen Zollsätze, nur Baumwoüensaat wurde freige- laffm. Die Sitzung führte in ihrem ferneren Verlaufe noch zur Annahme der Positionen Wachs, Fischthran und Petroleum. In der Dienstagsfitzung wurden zunächst die Positionen Lichte, Cacao, Krastmehl, Reis zur Stärke-Fabrikation, Cacaomass:, Chokolade und Chokolade-Surrogate debattelos genehmigt. Für Puder und Stärke wurde der Eingangszoll auf 9 X, für Nudeln und Macca- roni auf 10 X. normirt. Bei der Position Droguen, Apotheker- und Farbe- waaren acceptirte das Haus die Vorschläge der Regierung mit der Modistcation, daß auch Barytweiß mit einem Zoll von 3 «X. belegt wurde. Als neue Nummern hatte die Commission einen Zollsatz von 50 H für Superphosphate und einen solchen von 2 X für Strontian'Präparate beantragt, welchen Anträgen das Haus mit schwacher Majorität zustimmte, obwohl sich selbst der Regierungs- Vertreter gegen die Zollbelastung der Superphosphate erklärte. Endlich wurden auch bei der Position Thonwaaren die von der Commission beantragten Zollsätze nach längerer Debatte angenommen. Am Mittwoch hielt der Reichstag keine Sitzung ab. Das preußische Abgeordnetenhaus hat nach dreüägiger Pause seine Verhandlungen mit der Plenarberathung des bekannten Antrages Huene am Donnerstag wieder ausgenommen, welcher das Haus eine Reihe von Sitzungen hmdurch in Anspruch nehmen wird. Von den Nationalliberalen ist zum Antrag Huene ein Gegenantrag eingebracht worden, welcher dahin geht, anstatt der Mehrerträge aus den Getreide- und Viehzöllen drei und eine halbe Monats- Rate der Grund- und Gebäudesteuer den Communal-Verbänden zu überweisen. Es ist indessen bei der Partei-Constellation im Abgeordnetenhause nicht im Mindesten zweifelhaft, daß der Antrag Huene durchdringen wird. Der von der Commission bes preußischen Staatsrathes angenommene Entwurf eines Börsensteuer-Gesetzes sollte, wie verschiedene Blätter berichteten, nicht die Billigung der Regierung erfahren haben und hätte deshalb die letztere einen neuen Entwurf ausarbeiten lassen, welcher dem Bundesrathe bemimchst unterbreitet werden solle. Die „N. R. C." bezeichnet indessen diese Nachricht als unzutreffend, so daß es also mit dem von der Commission des Staatsrathes ausgearbeiteten Entwürfe sein Bewenden haben wird, was freilich Ächt ausschließt, daß derselbe bereits im Bundesrathe auf Widerstand stößt. Die „Nation al-Zeitung" enthält in ihrer Morgen-Ausgabe vom '28. April folgende bemerkenswerthe Notiz: „Gegenüber dem in diplomatischen Kreisen circulirenden, von uns erwähnten Gerüchte bezüglich einer für unfern Kaiser bestimmten Aeußerung des Kaisers Alexanders über das Sinken der Friedensaussichten vernehmen wir mit voller Bestimmtheit, daß diese Aeußerung keinesfalls im Wege eines Schreibens des Kaisers Alexanders hierher gelangt ijk. Unser Kaiser hat überhaupt weder ein Schreiben, noch eine Depesche Seitens des Kaisers Alexander in der letzten Zeit empfangen. Wir lassen dahingestellt sein, wie weit die bezügliche Aeußerung auf anderweitigem Wege über- mttelt worden ist. Wie wir weiter vernehmen, steht die deutsche Regierung dem Conflict zwischen England und Rußland mit vollständiger Neutralität gegenüber. Eine Anfrage wegen Uebernahme einer Vermittlerrolle ist Deutschland weher von Seiten Rußlands noch Englands zugegangen." Die cisleithanische Hälfte des habsburgischen Kaiser- strctes steckt mitten in den Vorbereitungen zu den ReichsrathSwahlen. Bereits fmb für Galizien, Oberösterreich, die Bukowina, Kram, Steiermark und Böhmen die Wahltermine bekannt und schon sind auch in zahlreichen Bezirken die Can- Haturen festgestellt. Von besonderem Interesse werden jedenfalls die Wahlen in letztgenanntem Kronlande fein, nicht blos wegen der starken nationalen Be- Mgnng, welche dort die Deutschen ergriffen hat, sondern auch, weil nunmehr im böhirischen Großgrundbesitze sich die Wahlen zum ersten Male auf Grund des -non den Czechen durchgesetzten Gesetzes vollziehen werden, wonach der Großgrundbesitz in zwei Curien und fünf Bezirke eingekeilt wird, ein Arrangement, dessen Kosten sicher die Verfassungspartei zu Gunsten der Feudalpartei zu tragen Jaben wird. Die Streit-Affaire in Sachen des „Bosphore Egyptien" zwischen Frankreich und Egypten ist jetzt durch Englands Vermittelung wieder beigelegt. Die Hauptpunkte des Ausgleichs sind folgende: Egypten wird dem französischen diplomatischen Agenten sein Bedauern aussprechen, die Druckerei des „Bosphore" wird geöffnet und das Journal soll sofort wieder erscheinen iünmen. Angesichts dieser Seitens Egyptens geleisteten Genugthuung will Frankreich aus die Amtsentsetzung der Polizei-Agenten, die sich einer Verletzung des "Hmsrechts schuldig gemacht, verzichten. Der neue Congostaat hat jetzt in dem König der Belgier sein Oberhaupt erhalten, da die belgische Repräsentantenkammer am Dienstag einstimmig die Vorlage genehmigte, welche König Leopold II. ermächtigt, Den Titel eines Souverains des Congostaates anzunehmen. Diese Würde ist indessen vorläufig keine erbliche und dürste überhaupt erst abzuwarten sein, ob sich die neue Schöpfung an den Ufern des Congo zu einem lebenskräftigen Staatengebilde entwickeln wird. Der Prinz und die Prinzessin von Wales haben ihre irische Rundreise beendigt und sind am Dienstag früh wieder in London eingetroffen. Ehe sich das hohe Paar wieder nach England einschiffte, hielt der Prinz von Wales in Carrickfergus eine Abschiedsrede, in welcher er seine hohe Befriedigung über den ihm zu Theil gewordenen Empfang und den lebhaften Wunsch aussprach, daß die Wohlfahrt Irlands sich weiter entwickeln möge. Daß der englische Thronfolger letzteres aufrichtig wünscht, ist wohl nicht zu bezweifeln, weniger aufrichtig erscheint aber seine hohe Befriedigung über seinen Empfang in Irland; die geradezu feindseligen Demonstrationen, welche die Anhänger Par- nell's gegen das prinzliche Paar während dessen Fahrt von Dublin nach Cork in Scene setzten und bann auch der förmliche Auflauf in letzterer Stadt stechen zu grell von der warmen Aufnahme ab, die demselben in Dublin, Belfast rc. bereitet worden ist, als daß der Prinz und seine Gemahlin mit ungetrübten Empfindungen auf ihre irische Reise zurückblicken sollten. Ob diese übrigens dazu beitragen wird, einen baldigen Umschlag in der Stimmung des irischen Volkes gegen England herbeizuführen, muß bezweifelt werden, dazu ist der Haß der Iren gegen die englische Herrschaft viel zu alt und fest eingewurzelt. Im englisch-russischen Conflict wechseln fortwährend Licht und Schatten. Während der englische Premier in der Montagssitzung des Unterhauses eine große Rede gehalten hat, welche die Lage im Allgemeinen als sehr ernst hinstellt, ohne indessen bestimmte Erklärungen zu geben, hat sein College, der Handelsminister Chamberlain, auf einem am Dienstag in London stattge- sundenen Banket Aeußerungen gethan, welche wieder eine mehr friedliche Auffassung der Lage gestatten. Chamberlain erklärte, selbst ein erfolgreicher Krieg wäre ein fo großes Unglück für alle Betheiligten, daß jede patriotische Regierung verpflichtet sei, alle Mittel anzuwenden, um eine friedliche Lösung herbeizuführen. Glücklicherweise seien die Dinge noch nicht so weit gediehen, um jede Hoffnung auf eine solche Lösung aufzugeben. Wenn die Regierung aber gezwungen würde — schloß Chamberlain — den Beistand des Landes anzurufen, so werde die englische Demokratie dieselbe Ausdauer zeigen, wie ihre Vorfahren. — Diese Worte aus Dem Munde eines Regierungsvertreters klingen etwas tröstlicher, als die bisherigen pessimistischen Berichte über den Stand der afghanischen Streitfrage, an denen es auch bis in die letzten Tage hinein nicht gefehlt hat. „Reuters Bureau" wußte sogar von der beoorstehenden Abreise des Kaisers Alexander nach Moskau und einem kriegerischen Manifeste desselben zu berichten — eine Allarmnachricht, welcher glücklicherweise das Dementi auf dem Fuße nachgefolgt ist. Auch die Gerüchte von einem neuen Zusammenstöße zwischen russischen und afghanischen Truppen werden als völlig unbegründet bezeichnet und zwar von Petersburg aus. Weiter will der „Standard" von einem beim Londoner auswärtigen Amte eingelaufenen Telegramm wissen, welchem zufolge russische Truppen Merdutschak besetzt hätten; doch fehlt auch dieser Nachricht einstweilen noch die Bestätigung. Der neuernannte Vertreter der nordamerikanischen Regierung am Berliner Hofe, John Pendleton, gedenkt diesen Samstag, den 2. Mai, die Reise nach Europa anzutreten. ___ Darmstadt, 30. April. Ihre Maj. die Königin Victoria, Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Beatrice, Se. König!. Hoheit der Großherzog und Ihre Kaiser!. Hoheit die Großfürstin Elisabeth unternahmen gestern Nachmittag um 3 Uhr im offenen vierspännigen Wagen eine Fahrt in die Bergstraße. Die Fahrt ging über Jugenheim, Balkhausen und Hochstädten nach Schloß Schönberg, woselbst die Herrschaften bei der Gräflichen Familie den Thee nahmen. Die Rückkehr hierher erfolgte über Auerbacher Fürstenlager und an der Bergstraße hin um halb 8 Uhr. Darmstadt, 30. April. Die zweite Kammer der Stände hält am Mittwoch den 6. Mai, Vormittags 9 Uhr, ihre nächste Sitzung ab. Auf der Tagesordnung steht: I. Verkündigung neuer Einläufe. II. Berichtsanzeigen. . III. Mündliche Berichterstattung und Berathung üher Recommumcationen der ersten Kammer bezüglich derjenigen Gegenstände, bei welchen sich gegenüber den Beschlüssen der zweiten Kammer Drssense ergeben Darmstadt, 30. April. Das Großherzogl. Regierungsblatt Nr. 8 enthält: ,. _, «« , # » . Gesetz, die Wittwen- und Waisenkasse der Volksschullehrer, msbesondere die Höhe der Pensionen und der jährlichen Beiträge betreffend. E. R. Berlin, 30. April. sNeichstag.^ Der Schwerpunkt der heutigen parlamentarischen Verhandlungen lag im Abgeordnetenhause, wo der Antrag v. Huene über die Verwendung der Reichssteuern aus den neu bewrlligten Zollen zur Berathung stand; aus diesem Grunde war die Sitzung des Reichstags aus eme spate Stunde bestimmt ilnd nur uerhältnißmäßig unwichtige Gegenstände aus bte Tagesordnung gesetzt. Es kamen ausschließlich Berichte der Wahlprüsungs-O'ommissson zur Verhandlung, rm ist, wird in 2108,20 JL 129,80 JL 1978,40 JL vtL hiervon gehen ab: Verwaltungskosten Drucksachen, Porto rc. . 111,— JL - 18,80 ,, Petersburg, 30. April. Anläßlich der im englischen Parlamente mitgetheilten Depesche Lumsdens vom 17. April über den Zusammenstoß vom 30. März schreibt der „Regierungsanzeiger": Ungünstige Lokalverhältnisse, namentlich der schlechte Zustand der Wege, sowie das Austreten der Flüsse und Kanäle verzögerten die Ankunft des Offiziers, welcher den ausführlichen Bericht Komaroffs über die Affaire vom 30. März überbringt. Gleichwohl enthielten die bereits vorliegenden Auskünfte wie die früher eingelangten Depeschen Komaroffs genügende Daten, auf Grund deren es möglich ist, einen richtigen Schluß über den Grad der Begründung der Zweifel Lumsdens hinsichtlich der Authenticität der Berichte Komaroffs zu ziehen. Indem sie auf das Aufrichtigste wünschte, daß die russisch-afghanische Grenzfrage mittelst freundschaftlicher Unterhandlungen mit England im Sinne der früher zwischen Rußland und England getroffenen Uebereinkunft gelöst werde, willigte die russische Regierung gern ein, die Festsetzung der Grenzlinie den hierzu beiderseits bestimmten Eommissaren zu übertragen, allein der unerwartete Einmarsch in Pendjeh und das Vorgehen der Afghanen stromabwärts am Murghab und Heri Rud nöthigten Rußland, auch vorzugehen zur factischen Wahrung seiner Rechte gegen die willkürlichen Besitzergreifungen durch die Afghanen. Angesichts dessen wurde Komaroff in den ersten Tagen des Januar angewiesen, die Linie Zulfikar längs dem Heri Rud über Karezelias, Kechrizsume, Ehaman-i-Beid, Ehouzichan bis Taschkepri (Pul-i-Khisti) mit Wachposten zu besetzen. Bei Taschkrepi befindet sich eine alterthümliche Brücke über den Kuschkfluß, die Westgrenze der Pendjeh-Oase bildend. Den russischen Führern wurde hierbei zur Pflicht gemacht, einen bewaffneten Zusammenstoß mit den Afghanen auf das Sorgfältigste zu vermeiden, es sei denn, daß die Afghanen selbst dazu herausforderten. Die Besetzung obiger Punkte erfolgte am 8. (20.) Februar. Am 4. März theilte die britische Regierung durch Mr. Thornton mit, die Afghanen seien aufgefordert, die russischen Truppen zum Zwecke der Verdrängung aus ihren Stellungen nicht zu übersallen, sondern nur einem weiteren Vormarsche der Russen sich zu widersetzen. Gleichzeitig sprach die britische Negierung den Wunsch aus, daß bis zur Entscheidung der Grenzfrage den Befehlshabern der russischen Wachtposten vorgeschrieben werde, sich jedes BermischteS. ,r ! Darmstadt, 29. April. sPostpersonalnachrichten.f 1. Ernannt ist der Po«- secretair Blümel in Darmstadt zum Ober-Postdirectionssecretair. 2. Versetzt sind der Poftsecretair Venus von Darmstadt nach Hainsberg-Oeu ' in Sachsen behufs Uebernahme der Postmeisterstelle daselbst, der Postsecrcr Schreiber in Frankfurt (Main) nach Bensheim und die Poftassistenten C o n von Radolfzell nach Heppenheim (Bergstraße) und Do l ding er von .veppcnye (Bergstraße) nach Radolfzell. , , 3. Gestorben ist der Ober-Telegraphenassistent Gebauer ui Darmstadt. Darmstadt, 29. April. Der Abg. Lautz hat in einer an die Regierung richteten Interpellation Anlaß genommen auf die mitunter nicht unbederl n Schädigungen hinzuweisen, welche den angrenzenden Grundbesitzern durch Anpf * von Bäumen, deren Wurzeln sich weithin ausbreiten, entstehen und vorgJ ) 3, diesen Mißständen durch ausgiebige Anpflanzung von Obstbaumen,. bei wett) I Nachtheile nicht zu befürchten stehen, zu begegnen, resp. Auskmrst darüber ' ' man geneigt sei, auf diesen Vorschlag einzugehen. bleiben sonach zu vertheilen und zwar erhalten: , der Alice - Frauenverem für Krankenpflege nut dem Alice- Hospital (früher Heilanstalt in der Mauerstraße) und der Abtheilung für Waisenpflege . . . 989,20 A der Alice-Verein für Frauenbildung und Erwerb mit der Bildungsanstalt für Handarbeitlehrerinnen und der Industrieschule für erwachsene Mädchen .... . 989,20 JL zusammen 1978,40 JL An Beiträgen sind in 1884 eingegangen: Einmaliger Beitrag der Spar- und Leihkasse für die Landgemeinden des Kreises Mainz jährliche Beiträge (nach Abzug der uneinbringlichen) . zusammen Ganzen dreizehn, von denen die meisten die Gültigkeit der in Frage stehenden Wahl beantragten. nd entschied sich das Haus für die Abgeordneten Penzig, Woer- mann, Payer, Lorenzen, Lüben, Ziegler, Dr. Witte und v. Estorfs. Ein bettübender Einblick in die Wahlmache zeigte sich bei Bestechung der Wahl des Abg. Merbach in Sachsen und des Abg. v Wurmb m Wiesbaden; m ersterem Falle hat, wie von einigen socialdemokratischen Rednern angeführt wurde, der Terrorismus der Arbeitgeber gegen ihre Arbeiter erschreckliche Resultate geznttgt, das Haus anerkannte zwar die Wahl als gültig, beschloß aber, die diesbezüglichen Acten durch den Herrn Reichskanzler der sächsischen Regierung zur Kenntnißnahme zu uber- senden - In dem anderen Falle dreht es sich um flagrante Gesetzesverletzungen und Wahlbeeinflussungen. So soll, um ein Beispiel anzufuhren, der Candidat v. Wurmb der Regierungspräsident in Wieshaden ist, in Bezirken, wo Thomndusttie getrieben wird, den Wählern in Aussicht gestellt haben, daß an den fiskalischen Mmeralbrunnen in Nassau wieder ausschließlich Krüge und feine 34aid)en me^r yrc 2Senöent)ung fommen würden; ferner sind von Bürgermeistern Stimmzettel für v Wurmb Mit der Weisung ertheilt, diese Zettel zur Urne zu tragen, und m der Verleumdung des Gegencandidaten wurde da^s GröbUchste 9^^ , ^er diese Vorkommnisse Ermittelungen anstellen zu lassen da dieselben die Wahl des in Frage stehenden Abgeordneten sehr zweifelhaft machen würden, zumal dieser nur mit einer Majorität von 30 stimmen seiner Zett $ h Desgleichen wurde bezüglich der Wahl des Abg. Dr. Ha ar mann beschlossen, bei der das Resualtat auch von dem Ausfall von Ermittelungen abhängt. Die Wahl des Abg. v. Lyskowski wurde entgegen dem Anträge der Corn- Mission vom Plenum für gültig erklärt. Es drehte sich hierbei besonders um die Betheiligung einiger besoldeten Standesbeamten, welche als Staatsbeamte zu betrachten sind %ie Wahlvorsteher und Protokollführer fungirt haben. Nach dem Wahlgesetz vom 31. Mai 1869 dürfen nämlich diese Functionen nur von Personen ausgeubt werden, welche kein unmittelbares Staatsamt bekleiden. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 30. April. Von dem Abgeordnetenhause wurde heute der erste ParaGraph des Huene'schen Antrags in der von der Eommission beschlossenen Fassung angenommen, wonach der auf Preußen entfallende Bettag an Vieh- und Getreidezollen nack Abzug von 15 Millionen den Communen überwiesen werden soll. Im Lause der Debatte bestritt der Finanzminister v. Scholz, daß sich die Ansicht der Regierung ge- I ändert habe. Die Regierung befinde sich nur einem schritt der Initiative des Hauses gegenüber, mit welchem sie sich einverstanden erkläre. Der nationalliberale Antrag enthalte mancherlei Vorzüge und er, der Minister, habe sich gegen die„Ueberweisung schwankender Einnahmen erklärt, nicht aber, wenn es sich um bestimmte, für alle Zeittn zu überweisfnde Einnahmen handelt. — Ferner erklärt der Minister, er glaube Nicht, daß das Haus in nächster Zeit oder in absehbarer Zeit einem Gesetzentwürfe in Betreff des Tabakmonopols gegenüberstehen werde. Die Fortsetzung der Berathung findet morgen Vormittag 11 Uhr statt. Paris, 30. April. General Courcy schiffte sich heute in Toulon nach Tongkmg I tin. Eine Depesche aus Hanoi vom 30. ds. meldet, daß die Chinesen die Positionen raumtem^^ April. „Standard" sagt, England betrachte die Besetzung Merutschak's durch die Russen als eine entschiedene Verletzung des Abkonrmens vom 17. März und verlangt von der russischen Regierung Erklärungen. Die „Times „ behauptet, die Vorschläge Englands seien nicht auf den Zwischenfall Pendfehs beschrankt, obwohl derselbe den Hauptpunkt der Unterhandlungen bilde. Mit dem Vorschläge, wegen der Vorgänge am 30. März eine Untersuchung vorzunehmen, str gleichzeitig bas Anerbieten gemacht, die afghanische Grenze tatsächlich tn der von Rußland vorge- schlagenen Weise zu reguliren unter der Bedingung, daß Rußland vertragsmäßig eine | deutliche und bedingungslose Garantie gebe, daß es unter keinen Umstanden versuchen wolle, sich Herats zu bemächtigen. , w. , — Oberhaus. Lord Granville theilte mit, Herr v. Staal habe gestern erklärt, die russische Regierung habe keine Kenntniß von dem Vormarsch auf Merutschak. Ein gestern Abend eingegangenes Telegramm Lumsden's erklärt, das Geiucht von der Besetzung Jet ganz ^^Mall-Gazette" schreibt, die Aussichten für Erhaltung des Friedens seien gegenwärtig erheblich günstiger als zu Anfang der Woche. Man glaubt, der Zwischenfall von Pul-i-Kisti werde durch die fetzt eingehenden detaillirten Depeschen sich in befriedigender Weise erklären und als erledigt angesehen werden, wenn die russische Regierung die Action Komaroff's rechtfertigen könne. Die Grenzfrage sei bereits geordnet, die neue Grenze laufe nördlich von Zulfikar und Merutschak. Die Gerüchte von der Absendung eines englischen Ultimatums nach Petersburg seien unbegrmidet^ englisch-deutsche Commission für die westlichen Südsee-Jnseln beendete Petersburg, 30. April. Das „Journal de St. Petersburg" bespricht die Rede Gladstone's, welche wohl geeignet sei, Versammlungen hinzureißen. Dieses Resultat sei erreicht und werde schwerlich zu beseitigen sein durch nachttagliche Ueberlegung und Kritik. Das „Journal" will sich darauf beschränken, zu constatiren. daß einige der Äußerungen Gladstone's kaum eine Kritik würden ertragen können, da sie durch voraufgegangene oder folgende Aeußerungen desselben Redners widerlegt wurden. Das Journal" verweist auf die vier sich widersprechenden Berichte Lumsden's und bemerkt, es sei nicht erstaunlich, wenn das Londoner Cabinet in Folge dieser einander widersprechenden Berichte nicht aufgeklärt worden sei und Stephen nach London kommen lasse. Werde nach den Auslassungen Stephen's das englische Cabinet klarer sehen? Das „Journal" wünscht es im Interesse der Wahrheit und Beruhigung. Moskau, 30. April. Die „Moskauer Zeitung" sagt, wenn England den Krieg nicht wolle, müsse Port Hamilton geräumt werben, andernfalls sei Rußland genöthigt, mit der Besetzung Herats zu antworten. Das Katkow'sche Blatt glaubt, die Frage, ob Krieg oder Frieden, müsse sich dieser Tage entscheiden. 100,- 316,15 416,15 Vorrückens zu enthalten. Die russische Regierung ging hierauf mit eungen Beschränkungen ein und da nach den russischen Informationen ein russischer Vorposten bereits in Taschkepri stand und ein afghanischer in Aktepe, so wurde Koinarost aufgefordert, sich der Besetzung der Oase Pendjeh zu enthalten. Hierbei hatte man im Auge, daß die bei der britischen Regierung eingelaufenen Berichte Lumsdens obige Daten vollständig bestätigten, da die russischen Wachposten in Pul-i-Khisti standen und die afghanischen in Pendjeh (rechts vom Kuschkflusse), so schloß die Erklärung der brttsichen Regierung, daß die Afghanen aufgefordert seien, die Vorwärtsbewegung, emzustellen, vollständig die Möglichkeit aus, anzunehmen, daß die afghanischen Vorposten auf das linke Ufer des Kuschk vorrücken könnten. Als Komaroff am 13./25. Marz Taichkepn sich näherte, fand er auf dem linken Ufer des Kufchk, also außerhalb des Rayons von Pendjeh eine afghanische Befestigung und da das seinen Informationen widersprach, so erachtete er sich verpflichtet, zur Sicherstellung seines unbedeutenden Detachements von dem Commandeur der Afghanen die Räumung des linken Kuschkufers zu verlangen. Die Weigerrmg fettens des Letzteren war die unmittelbare Ursache des Zusammenstoßes vom 30. März. Hieraus geht klar hervor, daß Komaroff die ihm zugeschnebene Absicht, einen Zusammenstoß herbeizuführen, gänzlich durch die Ohatsachen widerlegte, und als er auf der Räumung des linken Kuschkufers bestand, die erhaltenen Befehle nicht über-- schritt. Die russische Regierung ist einstweilen der Möglichkeit beraubt, die Frage^zu entscheiden, warum die gedachten Befehle, welche, wie oben ausgeführt, mit den Informationen der englischen Regierung übereinfthnmten, durch die englischen Offiziere, welche dem afghanischen, Pendjeh occupirenben Detachement.zucommandirt waren, anders aufgefaßt wurden. Eine Depesche Komaroffs vom 6./18. April enthalt Aufklärungen über einige Punkte der Depesche Lumsdens vom 17./4. April, über welche ein endgültiges Urtheil Komaroffs selbstverständlich noch nicht eintreffen konnte. Petersburg, 30. April. Der „Regierungsanzeiger" veröffentlicht etne Depesche Komaroff's aus Aschabad vom 12./24. April, worin derselbe meldet, er habe tue Depesche, welche die Besetzung Pendjehs untersagt, am 11./23. März erhalten. Da er nur Vorposten commandirt habe, machte er die Depesche nicht allgemein bekannt. Oberst- üeutenant Zakrszewski unterredete sich und correspondirte nut seiner Erlaubnis; mit den britischen Officieren ganz privatim. Zakrszewski erhielt niemals die Berechtigung, officielle Pourparlers zu führen. Er (Komaroff) habe mit seinen Forderungen unmittelbar an den Commandirenden des Afghanendetachements sich gewandt. Oberst Alichanow fest mit einer Sotnia Turkmenen in der Richtung nach Morkala am dies- ! fettigen Ufer geritten, bis Pendjeh vorzudringen, habe er nicht beabsichtigt. Bei Tage mit nur einer mit Säbeln ausgerüsteten Sotnia im Rücken emes 4000 Mann starken Detachements vorzugehen, sei undenkbar. Auf den Höhen des rechten Murghabufers fei eine Compagnie marschirt; dieselbe habe noch nicht einmal die Hohe der russischen Wachposten am linken Ufer erreicht. Als die Afghanen anzurucken begannen, fei die Compagnie auf Befehl in's Lager zurückgekehrt. Bel den beständigen Orans- locationen auf Hunderte von Wersten sei er (Komaroff) der Möglichkeit beraubt, zu genau bestimmten Terminen Berichte zu erstatten, werde jedoch alles Beachtenswerthe möglichst berichten. Außergewöhnliche Ueberschwemmungen der Flusse und Canäle unterbrachen die Communication. Die Ueberschrettung der Flüsse war nur geschickten Schwimmern möglich. Bei Serahks sei seit dem 6./18. April nichts vorgefallen. Stockholm, 30. April. Das Svenska Telegramm-Bureau erklärt die gestrige Nachricht der „Kopenhagener Nationaltidende", daß gegenwärtig infolge der Jnittatwe I Frankreichs zwischen Schweden-Norwegen und Dänemark wegen Neutralität auf I gemeinsamer Basis bei einem eventuellen englisch-russischen Kriege Unterhandlungen stattfänden, für unbegründet. Die Initiative dazu sei lediglich von Schweden-Norwegen I ausgegangen. welche zur Vermehrung des Kapitalstocks verwendet werden mußten. Der Kapitalbestand bettug: Ende 1883 ..... 52872.11 Ende 1884 53 456,88 er hat sich sonach, theils durch Kapitalisirung. der Beiträge, theils durch .vortheilhaften Verkauf und Ankauf von Werthpapieren, vermehrt um . . . . . . 584,77 JL Darmstadt, den 24. April 1885. Für den Vorstand der Alice-Stiftung. Der Vorsitzende: Dr. G 0 ldmann. Universität- - Chronik. — Die Wiener Akademie der Wissenschaften hat einem Stndirenden dir Berliner Universität, dem Candidaten der Mathematik, Mathias Lerch, eine besondett Auszeichnung zu Theil werden lassen, indem sie beschlossen hat, eine Arbeit des nannten Studenten aus dem Gebiete der algebraischen Gleichungen in den Wallungen ihrer mathematisch-naturwissenschaftlichen Klaffe zu veröffentlichen. — An der B er liner Universität sind mit Beginn dieses Semesters zwei neu Stipendien - Stiftungen in Kraft getreten, die eine, das Stipendium Laurentianum, 1 für Studirende der klassischen Philologie und der das klassische Alterthum betreffeiioi' historischen Wissenschaften bestimmt, die andere soll an bedürftige Studirende Griechenland vergeben werden. Der Curator t)e§ Stipendium Laurentiannm ist Promis — Der Germanist Professor Dr. Voigt ist von Greifswald nach Kiel benM1 worden. Er wird noch in diesem Semester seine neue Stellung antteten. — fAlice-Stiftung.j Nachdem von Sr. Königlichen Hoheit dem Groß- Herzog mittelst Allerhöchster Entschließung vom 22. l. M. der von dem Vorstand Entworfene Plan zur Vertheilung der 1884er Zinsen genehmigt worden Gemäßheit des § 9 der Statuten dtachstehendes veröffentlicht: Die 1884er Jahreszinsen betragen . Kei des s'L ^‘sMrlÄ giS Mel m bte -oiu tt feine 3-it bieijätirigenU* 1Ur ersten 9(uQuft bis JUNI ‘ letzten vier Wch- lfttägige) Uebuiik Vorjahre, dringendsten öeue feit, für diele M Wählen, irgend ^ Infanterie f-nd^ Commando durch vielsten betheiligten - Wie di Witt, so.ist von Schiefertafeln vert mit der Feder schr der Städte, welch« darum ftühzeitige - Ein \t Eegmd Jütlands, daß dein Reiter, an einer einsamei cipedisten in's Ai Vaterunser zu be hole, welchem er rooetete, er habe über den vom C großen Spinne, - sEin aus München in im Staate dtewi Farmer Namen? mitzunrachen. 3 später in Folge der Geburt des als ihr Kind 4 zuriickkeftte, wo; feine Spur j« ft AnW . Mit dem 1.1 trag Ul «ertaris^elch. ^r des Augy Beruhtigumen e Nähere Ausk «Mtione Gießen, den 2 ——Großhey Archn 5* fireiöi ”N«n nad feMtn All s ?* 2 feiten , Sn, s’8tnfeb» |sä- je Der Mam Neutralität oii lon Schweden-NW« 16 5 20 58^ 8- Müller. 3359 94,50 rr 126 - 33854 f/ 112,50 Ml Versteigerung. E bfi'y 3368 3371 3231 3296 45 120 86 ff f/ /f ff ufammtn Men. Wilh. Krämer, Commissionär. JnderUtaL Großmühle. Keittäge. faul von Der Kreisingenieur: Gnauth. Der Kreisingenieur: Gnauth. cX ff ff WO 4 ie Land- 25,20 108- 500,61 288,10 136,— 1) Planirarbeiten 2) Pflasterarbeiten 3) Maurerarbeiten 4) Brechen von Chaussir- steinen 5) Fahren von Chaussir- steinen wegen 3..—.— - triebe Unterhandle Holzversteigerung. Kommenden Freitag, als den 8. Mai d. I. sollen in dem Langs- dorser Gemeindewald folgende Holz - sortimente versteigert werden: Eichen-Stämme von 18—37 Ctm. Durchm., 3—13 Mr. Länge, Hainbuchen-Stämme von 19 bis 22 Ctm. Durchm., Fichten- u. Kiefern-Stämme von 12-29 Ctm. Durchm., 9-24 Mtr. Länge, Raumm. Buchen-Scheitholz, eau erklärt die *1 j infolge der ^mtiara? Bekanntmachung. In unserem Firmen-Register wurde heute eingetragen, daß die Firma „Jakob Rühl zu Gießen" erloschen ist, und daß die Ehefrau des Michael Jakob Rühl daselbst, Maria geb. Ockel, mit Einwilligung ihres Ehemannes, ein kaufmännisches Geschäft aus ihren Namen und unter der Firma „M. I. Rühl Frau" betreibt. Gießen, den 29. April 1885. Großh. Amtsgericht Gießen. Heute, Samstag den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, Mrtskhung der Versteigerung d-8 Nachlasses der Frl. A. Münch. Lud- rot!8§ Januar i>. I. starb Brandt und hinter- decktc bie Vermögen. Nach dem Todte ihres Mannes ent- Johnson^gemcsm ' b 6 blC$od,ter ber ersten Gattin Brandts und des Farmers das Wassera^^^^-Ert für die Haushaltung, Küche und dergleichen.^ Nimmt man bricht als d°ie aekÄ-e^ 2?-Tf£ I? I)nt.t b=r Kttt so fest, daß jede ander- Stelle chcr Vorrellan b rmf h. - r Ve 3c,r.bJ0*en™ Gegenstände aus Steingut, Glas oder Att n aefrfX' b ber °uss°tz°n kann, so kann dies auch nach bent f0 ftpif" „nn®rr '°rlche gekittet werden sollen, erhitzt man nach dem „(Z)ew. f. Hess, ungefähr brs zur Warme des siedenden Wassers, streicht mittelst eines ®brakbrfi^«8hba8 bUt* bie dünnflüssig gemachte Wasserglas auf beide Flachen, druckt sie dann zusammen und umbmdet sie mit einer Schnur. Den gekitteten Ekommen stattgcfunden^hat^0^ 0e“1,ber lie6eu- bis die Austrocknung rintm e-r»L Üi jungenJ, SSSgv . äitlW-' 6) Aufsetzen von Chaussir- steinen i isiM Anzeige. Das Vureau des unterzeichneten, seit diesem Monate in Wirksamkeit getretenen Amtes befindet sich in dem Eckhaufe der Promenade- und Frankfurter Straße (Nr 2). Darmstadt, am 29. April 1885. Großher?ogtiches Erbschaftssteueramt. ___________Dr. Muhl, Finanzrath. 3355 „ Knüppel, „ Reiser, Aeilgeöotenes. Zu verkaufen: 1 Germania von I. Scherr, und 1 Hellas und Rom von I. v. Falke. Beide Werke, noch neu, werden zu erniedrigten Preisen abgegeben. Das Nähere zu er- fragen in der Exped. d. Bl. 3369 Zu verkaufen: 3 Mühlwellen mit 2 Kammrädern, 2 Paar französische Mühlsteine, Va- lancierhaue, 2 runde Eisen, 2 Cylinder- kasten mit Cylinder, ä 3 Meter lang Schnecke und Schöpfwerk, Griessortirer^ Schwungmühle, 2 Trichter mit Zubehör, 1 gußeiserne Presse. Die Gegenstände sind in gutem Zustande und werden, nur wegen Neubau, nicht passend, verkauft. 52 872.11 . . ~ UH 1OÖO jiaugerunoenen Bleyzahlung ergab sich, daß rn den Kreisen Gtetzen und Alsfeld am meisten Rindvieh gehalten wird, da die dortige Aufnahme einen Bestand von 27,204, resp. 24,737 ergab, während auf den Kreis Mainz nur 7326, auf denjenigen von Darmstadt auch nur 7428 entfallen. yriedberg, 29. April. Heute Morgen verletzte sich ein Schüler des Obstbaum- ortete, er habe soeben den Teufel auf einer Windmühle gesehen. — Das geht doch Wer den vom Coburger Staatsanwalt angestellten Vergleich des Velocipedes mit „einer großen Spinne, welche gespensterhaft an den Passanten vorbeisaust." — (Ein Roman ans dem Leben.) Im Jahre 1859 wanderte August Brandt aus München in die Vereinigten Staaten ein und ließ sich in dem Städtchen Shushan im Staate Newyork nieder. Zwei Jahre später traf Brand als Substitut für einen F armer Namens Johnson in die Unions-Armee ein, um den Krieg gegen die Rebellen uritzumachen. Brandt's Fran blieb in der Familie Johnson's und bekam ein Jahr später in Folge eines Verhältnisses mit Johnson ein Kind, eine Tochter. Bald nach ber Geburt des Kindes begab sich die Frau nach Rutland, Vermont, woselbst sie starb, alls ihr Kind 4 Monate alt war. Als Brandt nach beendetem Kriege nach Shushan zmrückkehrte, war Johnsohn gestorben und von dem Kinde seiner, Brandt's, Fran Hine Spur zu finden. Brandt begab sich nach dem Westen und wurde im Laufe der Kirchliche Anzeigen der Stadt Meßen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Cantate, 3. Mai. Vormittags 9V3 Hhr: Pfarrer Dr. Naumann. t ,, Nachmittags 2 Hhr: Pfarrer Dingeldey. Kmderkrrche, Vormittags 11 Hhr: Pfarrer Dingeldey. ... für die Gymnasiasten und Stadtschüler, Nach- mcktags 3 Hhr, in der Stadlkirche, Pfarrer Dingeldey. Montag, den 4. Mai, Abends 8 Hhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Phcklpperbnef, Kap. 4, 1-9. Pfarrer vr. Naumann. i. m Am Sonntag, den 10. Mai, wird das heilige Abendmahl gefeiert werden- die Beichte findet am Samstag zuvor, ausnahmsweise Nachmittags 4 Hhr, statt- Die für die Armen unserer Gemeinde erhobene Kirchenkollekte betrug am Sonntag, Quasimodogeniti 24,48 Jt, unb am Sonntag Jubilate 26,46 JL Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 3. bis 9- Mai besorgt Pfarrer vr. Naumann. Katholische Gemeinde. 4. Sonntag nach Ostern. (Cantate ) , Don 6 Hhr an Beichte. Hm 7 Hhr: Frühmesse und Austheilung der h. Com- munion. V2IO Hhr: Hochamt und Predigt- Um 2 Hhr: Maigebet. Am Dienstag und Freitag um 6 Hhr: Maigebet. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 6^ Hhr, Samstag Morgen 8 Hhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 810 Uhr. NertMche Gleitbahnen. Mit dem 1. k. M. gelangt der Nachtrag III zum Oberhessisch—Bayerischen Gütertarif, welcher Abänderung der Nomenklatur des Ausnahmetarifs für Holz und V erichtigungen enthält, zur Einführung. Nähere Auskunft erteilen die Ver- bamdsexpeditionen. 3363 Gießen, den 27. April 1885. _______Großherzogliche Direktion-_______ Vergebung von Straßenbauarbeiten. Die nachstehenden, zum Neubau einer Kreisstraße von Gru- ningeu nach Lang-Göns er» sonderlichen Arbeiten des II. Looses (Gemarkung Holzheim) sollen durch dm Unterzeichneten SamStag den 9. Mai d. I., Nachmittags 1 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Grü- aiingen im Wege schriftlicher Sub- rmssion vergeben werden, und zwar: 1) Erdarbeiten, veranschl. zu 810,— «M. 2) Maurerarbeiten „ „ 365,20 „ Pläne, Voranschlag und Bedingungen sind auf Großh. Bürgermeisterei G r ü n i n g e n einzusehen, woselbst auch bis längstens zu obigem Termine die Offerten verschlossen einzureichen sind. Gießen, am 29. April 1885. 129,80 F . Mtag dr 3378 •Je Haus« wozu ergebenst einlabet Auskunft und zur Aufnahme von Versicherungs-Anträgen Danksagung Carl Snell u Kesselschmied pt Herborn. 3361 Nn. Redaction: A- Scheyda. n u 11 II 11 11 II II II n ii ii n n n ii n ii Druck und Verlag der 1 Watt »nd 1 B.ilag.- in Hungen. „ Kirtorf. „ Kloppenheim. in Alsfeld. „ Altenstadt. „ Bad-Nauheim. Bleidenrod. Büdingen. Butzbach. Freiensteinau. Friedberg. Gedern. Gießen. Großbuseck. Grünberg. Hirzenhain. Homberg. G. Herget I. Scheuermann E. F. Schleuning Zac. Schneidmüller Th. Wortmann E. Rau F. Schade F. Kröll Gebr. Lamm liegen Baarzahlu Die Gegen Die BefiH Gießen, 3320 F. Ph. Schröder I. Mayerfeld H. Stahl A. Schaum VII. Otto Steller E. Chambre I. Stöpler I. Schneider A. Reuning II. W. K. E. Schäfer H. Guntrum II. W. Wolsschmidt K. H. Freund L- Stein in Vilbel. GHESSE1T Kaplansgasse (nächst dem KteW Langgöns. Laubach. ii Lauterbach. Lich. Nidda. Reichelsheim. Schlitz. Schotten- i, Schorndorf. „ Trais a/L. im Gasthaus zur „Burg Muuz-uberg . Montag Atorgen von 10 bis 2 Uhr statt des früheren Umzugs der Musik Concert im Garten und feines Exportbrer im Freundlichst ladet ein We*te»Miti*cher Hof Sonntag dm 3. Mai: Kirchweihe zu Münzenberg Sonntag, den 3. und Montag, den 4. Mai: Anfertigung von Photographie^ in jeder Art und Grosse. Aufiralsmen hei jeder Witterung----- einer g fchränke Sopha' kommod gestellev teppiche Lampen Wern Vflue £$"bet Au" SÄL! 300 , B. Bau-, W 5 Nadelstäv 2 Eschenste 22ZMHM Sufatnnu mnnsbrunnen. Gießen, den Großherzig!. B 3289 A. flllffo ^d . Arbeiten Snftitute W \ nungsjahr - M soweit bi alSbald bei mtuts-Director Gießen, den Vermischte Anzeigen. 3377 Ein braves Dienstmädchen auf sofort gesucht. Zu ersr. i. d. Exp. d. Bl. Hierdurch empfehle mich zur Anfertigung mn Kühlschiffen, Malzdarren, Maischbottichen, Bra«- keffeln? Kochkesseln, Luftkeffeln, Reservoiren, Gerslevweichen, Blechrohren, Kaminen, kupfernen und eisernen Seokböden, eisernen Karren, sowre allen Blech- arbeiten. Auch besorge alle vorkommenden Reparaturen- namentlich von Dampfkesseln, Locomobilen, kupfernen und eifernen Braukesseln. Job. Traut, Restauration „Zur schönen Aussicht“. ................—.... . ÄÄSÄRSS Harmonie, und Tanz-Musik findet, vor wie nach weiter betreiben werde und halte mich mrt einem guten Glas Aktien-Exportbier, sowie feinem Wein, einer, vorzüglichen Tasse Kaffee und nur gut zubereiteten Speisen bestens empfohlen. 33Q? Hochachtungsvoll Heb. Schraner. »Die zur § Werfe de ‘Nethen . ^»tetat ' Nbeii ft 'Een im Weg i?« I Aufforderung. Alle Diejenigen, welche an meinen verstorbenen Bruder Ph. Kreiling III. noch etwas zu fordern oder zu bezahlen haben, werden hierdurch aufgefordert, baldigst diesbezügl. bei dem Unterzeichneten einzureichen. I. A.: Just. Kreiling, 3380 Auf der Bach 4. werben im N ;ttt goneuöw 0000000013000000000 ö ^364 Unserm treuen Kameraden g o Wilhelm Kling n Ö zu seinem 18 jähr. Wiegenfeste ein O O dreifach donnerndes Hoch, daß die " Q ganze Rabenauerstraße wackelt- O Qie durstigen Kameraden zu Wieseck q COOCOÖOOOIOCOCSÖOSD 2910 Ein braver Junge in die Lehre gesucht. W. Mütter, Schremermestter, Steinstraße 48. NB. Das obere Wirthszimmer, von welchem man dtp,schönste Ansicht Gießens hat, kann stets separat abgegeben werden; auch sicht ein gutes Piano zur Verfügung. _ t±±_---- Kölnische Hagel-versichcrungs-GescUschafl. Grundkapital: Neun Millionen Mark. (Voll begeben) Baar-Einzahlung: Eine MMon 800,v00 Mark. Alrkeroen-Beiiand! 51,297 »iw I Prämien-Summe (1884): Eine Million 43? 417 Mark. 3* Tie Gesellschaft besteht seit 31 Jahren, ihre Wirksamkeit in lnndwirtbschaftlichen Krersen überall vortherlhaft deck annt Sie versichert zu festen Prämien Boden-Erzeugnisse aller Art, sowie Glasscheibm gegen Hagelschaden und leistet zweifellose Gewahr für voUen und prompten Schadenersatz, sowie gegen fedwede Nachzahlung. Zu weiterer empfehlen sich: E. Wollrab H. Eggolt Gebr. Staudt E Friedrich W. Balser A- Weickhard sowie für die reiche Blumenspende und Herrn Pfarrer Dingeldey für die trostvollen Worte am Grabe sagen wir hierdurch unseren innigsten Dank. . . Die trauernde Wittwe nebst Kmdern. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unseres lieben Gatten und Vaters, des Straßenmeisters Circus A. Lorch IS Heute, Samstag de« 2 Mai: 3376 2. Grosse Vorstellung! Anfang Abends 8 Uhr. A- Lorchl im Gießern Montag bei von Vomr soll int Gießene DistrictAnnal Holz versteigert A. B 10 Rin. Erli 5612 Wellen l x 3920 ,, ( Wermiethungen. 3362 Ein schönes Kneiplokal m ner* geben. Näheres in der Exped^ZIl. " 3003] Möblirte"Zimmer zu ver- miethen. P. Herbert, Neuenweg 30.^ 3365 Ein Logis vermißet Herm. Kraft, Neuenweg 40. 3366 Ein freundliches Familienlogis von 4 Zimmern u- allen Beguemltchketten ist per 1. August zu v-rmiethen. 1 _____________Grünbergerstraße 33. " 3367 Ein möblirtes Zimmer zu ver^ miethem Ludwigsstr. 12,^arterre^, 3131 2 Wohnungen von je 6 event- 5 Zimmern zu vermiethen- Gartenstraße 2/. 2569 Ein schön möbl- Zimmer mrt Cabinet zu vermiethen- Neuenweg 22. 3358 Eine Familienwohnung, sowre ein größeres Local zu vermißen bei Nay». 3374 Ein möblirtes Zimmc^zu ver- miethen. Bismarckstr. 14, Hl. St. empfiehlt sein r.ichaffortikteS Lager in Tapeten von den feinst-« bis zu den billigst.« Genres zu äußerst billig.« Fabrikpreisen. Zurückg.fetzte Muster, sowie Reste bis 20 Stück stets vor- Täthia, werden zur Hälfte des Preises abgegeben. . 7ßa I 9 Muster-Sendungen nach auswärts gratis und franco. 1768 Schönhof Lollar- Sonntag, den 3. Mai c-: Zur Einweihung meines neu erbauten GROSSES CONCERT ausgeführt von einem Theile der Kapelle des 116. Infanterie-Regiments mit darauf folgender TanzbeLustigung. Anfang 4 Uhr. ®ntt®e 20 Zu zahlreichem Besuch ladet ein - . Ä 3356 Xj- □Caon. ^fzsMm^KMasse^ Monats-Versammlung der lliOBälliheralennöii ihrer Freunde1 Samstag den 2. Mai^ Adends 8 Uhr^ auf deM Leuz'fchen Felfeukeller. Mittheilungen des Herrn Prof. vr. Oncken. 3372 Der Vorstand des nationalliberalen Vereins. 3370 Durch Ausnutzung freier Zeit m Geschäftsvermittelung mit Privaten ist geeigneten Personen eine unter Umstanden beträchtliche Nebeneinnahme von einer gut eingeführten Fabrik feiner Damenkleidrr- ftoffe geboten- _n. Gesuche refp- Adressen unter L. TV. 29-> befördert die Exped. d. Bl. 3375 Ein Garten oder eine kleine Wiese in der Stadt oder deren nächster Umgebung zu pachten gesucht. Gefl. Offerten durch die Exp ed. d. Bl. _____________ ~ 3357 Ein Bursche auf sofort gesucht. Wetzsteingaste 4Ü, 2594 Ein junges Mädchen "auT ständiger Familie kann in einem Ijiengen Putzgeschäfte in die Lehre treten Schriffl. Offerten unter R. V. 20 ve- sorgt die Exped. d. Bl- _ Coewordia- Samstag den S. Mat, Abends 8 Ubr 20iäljr. Sttftungsstst im großen Lokale des Herrn Spieß. Einfuhren von Freunden ist gestattet. Samstag den 9. Mai, Abends 8V2 Uhr, Generalv^rsammLung. 3326 Der Vorstand- Maschinenstrickerei von Carl Fielst IL Anfertigung aller Arten Dtrümpf-. Tockcn, Beinlingen, IaW- . wärmer, Damenweiten, wW “ baumwollener Herren ' Unterh s Damen- und Mädchen-Unterröcke. Anftricken von Strümpfen Socken^___________—— Photographische Anstalt von Franz Gerbode 'en N$ btt m Glas. 'lof, Hang. 33ii ung. A. Lorch. i dem Verluste t Dingeldest rdurch unteren 3373 Kindern. Nutzung freier M « y mit PriM^lg!- int unter NmWn nähme von einer 5 reiner DamekEd M vmUx W.f harten M E in drr 2* * ngebmg F * Offerten tov von . || | nt^L ., Sorten [5 i|& fann in einem t Lehre treten- n unter «■p' iordin* _ .1 «fonb§8* Beilage ;u Nr. 101 des „Gießener Anzeiger". Allgemeiner Anzeiger. Mobiliar-Versteigerung. Montag den 4. Mai er. und die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, werden im großen Saal des Wenzel'schen Gartens zu Gießen die zur Concursmasse gehörenden Mobilien (Hotelmöbel), bestehend aus: einer größeren Anzahl Herrschafts- und Gesindebetten, 2 Spiegelschränken, diversen Spiegeln (darunter 3 große Spiegel mit Trumeaux), Sopha's (dabei mehrere Garnituren mit je 6 Stühlen), Waschkommoden, Waschservicen, Tischen, Nachttischen, Kofferböcken, Kleidergestellen, Kleiderschränken, Bildern, Vorhängen, Rouleaux, Zimmerteppichen, Bettvorlagen, Bettweißzeug, Handtüchern, Gläsern, Flaschen, Lampen, 1 Tafelclavier rc. rc., gegen Baarzahlung versteigert. Die Gegenstände sind größtentheils neu und sehr gut erhalten. Die Besichtigung kann von Samstag Nachmittag an erfolgen. Gießen, den 28. April 1885. 3320 A. v. Jungenfeld, Concursverwalter. Holzverfteigerung tm Gießener Stadtwald. Montag den 4. Mai 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Annaberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. 10 Rm. Erlen-Knüppelholz, 5612 Wellen Buchen Durchsorstungs» reifer, 3920 „ Eichen Durchsorstungs- reifer, 300 ,, Nadel Reisholz. B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 5 Nadelstämme mit 0,88 Festm., 2 Eschenstangen „ 0,10 „ 223 Nadelstangen „ 5,87 „ Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, den 28. April 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen 3289 A, Bramm.________ flufiTorÖeruriß. Die Rechnungen über Lieferungen und Arbeiten für die Universitäts- Institute aus dem abgelaufenen Rechnungsjahr — 1. April 1884/85 — find, soweit dies noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffenden Jn- fiituts-Directoren einzureichen. Gießen, den 22. April 1885. Großh. Universitäts-Rentamt. Schmitt.3120 Die zur Errichtung eines neuen Dachwerks der Kirche zu Burkhardsfelden vorkommenden Arbeiten, als: veranschl. zu 1. Maurerarbeit «X 350,50 2. Zimmerarbeit „ 667,43 3. Schlofferarbeit „ 99,10 4. Dachdeckerarbeit „ 673,60 5. Schreinerarbeit „ 50,50 6. Weißbinderarbeit „ 701,51 sollen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden. Es ist hierzu Termin auf den 4. Mai d. IS., Vorm. 9 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Burkhardsfelden anberaumt, bis zu welchem Termin die Offerten, mit betreffender Auffchrift und frankirt, daselbst abzugeben sind. Plan, Voranschlag und Bedingungen liegen bei Großh. Bürgermeisterei Burkhardsfelden zur Einsicht offen. I. A.: Maringer, 3221 Bez.-Bauaufseher. Grabplatten M schönster Ausführung liefert billigst die Porzellan-Malerei von Carl Puirge, 2619 Bahnhofstraße 26. roh und stets frisch gebrannt, in besten Qualitäten empfiehlt Ludw. Pfeil, 3000__________Neuenweg.________ tom&enljolm in Cassinet rc. rc. ä jt. 1.50 bei Louis Rothenberger, 2448_______________Neuenweg 22.______ Mne Parthie Hemden, Kragen und Vorhemden habe ich zurückgesetzt und empfehle solche zu sehr billigen Preisen. 2839 ZU. RUbsamen» Die Dampf - Kaffee - Brennerei von A. Zuntz sei. Wwe., bringt ihre Spezialitäten Gehr. Java-Kaffee’s Berlin Bonn flegr. M. Hoflieferant, in empfehlende Erinnerung. Alleinige Niederlage in Glessen bei Herrn J. M. Schulhof, in Lieh bei Herrn H. Zimmer VII., in Fronhaueen bei Herrn M. Loe* weostein I, in Gladenbach bei Herrn J. Schles* Singer, 34 in Londorf bei Herrn G. Braun, FrühgemüsepflaBzen empfiehlt 3139 Karl Berger. Eine noch im guten Zustande erhaltene Ladenfront mit innerem Verschluß ist billigst abzugeben bei 3213___________Wilhelm Klee. Aepfelwein 3298 im Deutschen Hof. ra3QCX2CQOQQaiCXXX5aöC3aDCX3a B Vergissmeinnicht § 9 Neuestes, hochfeines, nachhaltiges 9 q Parfum composä ä Fl. 1.—, q D vMa 1.25 und 1.50 in 3118 Q ö Carl Schwaab’s Delicatessenhandlung. ö aoacxxxzxaaDöMaaiaaDQODro Aechte Franks. Würstchen, Fst. Golhser Cervelatwurst, Fst. gersuch. Lebcrwurst empfiehlt 2615 L. Kalkhof. Herren- und Knaben Hemden Anfertigung nach Maß auch in jeder Weite vorräthig, sowie Kragen, Manschetten, Hemden- Ginsätze, Vorhemden, Taschentücher, stets das Neuestem Shlipsen, Hosenträgern, Glaes- und Sommer-Handschuhen, empfiehlt zu billigen Preisen 2840 H» Kübsamen« Eine Partie Stoffe für Damen- und Kinderkleider sowie Stoffreste habe ich in meinem Laden zum Ausverkauf ausgelegt. Ich empfehle solche zu außergewöhnlich billigen Preisen. 3191 J. Olie Retter. Wo kaust billigsten u. 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Wallenfels Wwe. “3313 Ein ruhig gel., gut möb- lirtes Zimmer zu vermiethen. _______________Bismarckstratze 6. 3331] Familienlogis: ^3 Zimmer und Küche 2C., zu vermiethen im __________________Darmstadter Haus. 3264 Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Löberstraße 5, Stock. 1177 Parterre-Wohnung, 8 Zimmer Zubehör und alle Bequemlichkeiten, per Mai zu vermiethen. H. Becker, Süd-Anlage 7. Die Besitzung Zms* schönen Aussicht in nächster Nähe der Stadt Gießen und der Actienbrauerei gelegen, mit der schönsten Fernsicht über die Stadt Gießen und deren Umgegend, worin schon seit vielen Jahren eine sehr frequente Wirthschast betrieben wird, ist erbver- theilungshalber aus freier Hand zu verkaufen- Die Besitzung besteht aus dem Wohnhaus mit geräumigen, schön eingerichteten Wirthschaftslocalitäten, Scheuer und Stallungen, einem sehr schönen und geräumigen Wirthschasts- und Gemü> egarten. Dadurch, daß sich noch in diesem Jahre durch Erbauung von großen neuen Universitätsgebäuden auf dem in der Nähe liegenden Terrain eine große Bauthätigkeit entwickeln wird, ist dem Käufer Gelegenheit geboten, ein flottes Geschäft zu machen und wird die Besitzung dadurch auch bedeutend an Werth gewinnen. Nähere Auskunft ertheilt 2916 __________r. Textor im „Darmstädter Haus". Adressbuch der Stadt Giessen für 1885 Exemplare desselben sind ä 3 Mark in der Erpe- dition des „Gießener Anzeiger" zu haben. 3245 Ein Sohn aus anständiger Familie, welcher Lust hat, die Metallaraveurkunst gründlich zu erlernen, kann sofort in die Lehre treten bei August Conrad, Graveur, ______________Neuenweg 40._________ 3234 Einen Gesellen und einen Lehr- ling sucht sofort PH. Feuster, Schuhmacher, Grünbergerstraße. Gesucht zur Stütze der Bausfrau. Eine junge Dame aus achtbarer Familie, evangel. Con- feffion, im Alter von 20 bis 23 Jahren, für den Haushalt und zeitweise Beauffich- tigung des Geschäfts (Ma- nufactur) gesucht. Derselben wird vollständige familiäre Behandlung zugefichert und könnte eventuell bei beider- feitigem Einverständnis Auf« nähme in der Familie finden. Damen, welche mit der Manufaeturwaaren-Vranche vertraut, und im Falle über einiges Vermögen verfügen können, erhalten den Vorzug. Gest. Offerten mit Beifügung der Photographie, welche nach Besetzung der Vaeanz sofort zurück gesendet wird, beliebe man unter Chiffre Da «4 zur Weiterbeförderung an die Exped. ds. Blattes zu richten.______3268 3310 Eine durchaus tüchtige Maschinennäherin für sofort gesucht. Bahnhofstraße 13. Eitte Seifenfabrik sucht einen tüchtigen soliden jungen Mann, Jsr., militärfrei für die Keife. Solche, die in Detailgeschästen thätig waren und als Verkäufer mit Landkundschaft verkehrten, erhalten den Vorzug. Zeugnisse und Gehaltsansprüche unter Nr. 3273 an die Exped. d. Bl. 3273 2315 Mädchen, welche die Maschine»- strickerei erlernen wollen, finden dauernde und lohnende Beschäftigung. __________________W. Seuling. Ate Maurer-, Zimmer-, Spengler-, Schreiner-, Weißbinder-u.Schlojfer- arbeiten ZU dem beabsichtigten Neubau in der Caplaneigaffe fallen an die Mindestfordernden vergeben werden und wollen Reflectanten ihre Offerten bis zum 3. Mal l« J. bei mir einreichen. Pläne und Kostenvoranfchläge liegen bei Herrn Architect Stein zur Einficht offen. Gießen, d. 30. April 1883. | Alexander Mayer. 3274 Auf dem Bureau einer Seifenfabrik ist für einen jungen Mann aus achtbarer Familie eine Lehrlingsstelle offen. Kost und Logis im Hause. Selbstgeschriebene Offerten unter Nr. 3274 an die Exped. d. Bl- 3295 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen-_________________Mühlgasse 21. 3233 In meinem neuen Hause, Westanlage, 6 Zimmer nebst Zubehör, sofort zu vermiethen.Chr. Hauvach I._ 2984 Eifl schön möblirtes, und ein un- möblirtes Zimmer zu vermiethen. ______________________Sonnenstraße 25. 938) Möblirte Zimmer, sowie Pferdestall zu ^vermiethen.____Gartenstraße 29. 1302] Logis, 3—4 Zimmer, zu ver- miethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 2805 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __H. Kühn, Seltersweg 36. 2206] Möbl. Zimmer und Cabinet zu vermiethen.______________Mäusburg 1- 2730] Möbl. Zimmer zu vermiethen. ___Neustadt 1, Ecke der Bahnhosstr. k 1567 Zwei möblirte Zimmer mit oder ohne Pension an Schüler zu vermiethen. Näheres Sonnenstraße 30.__ 2719 Ein fr. möblirtes Zimmer, für 1—2 Schüler sehr geeignet, zu vermiethen. _______Wettergasse 5, H. (5t_ 2961 Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen._________Sonnenstraße 6. 154 Eckladen rc. (Seltersweg—Blockstraße) zu vermiethen durch Rechtsanwalt Lavroisse. MermischtL Arlzeigen. 3321 Ein Kellnerlehrling wird gesucht.__Cafs Leib^_ 3322 Eine gesunde zweitstillende Amme sucht Stelle. Zu erfragen Neustadt 30. Etwaige Ioröerungen an die verstorbene Fräulein Anna Münch bitte mir innerhalb acht Tagen zukommen zn laffen. 3328_________LousS Berfch.^ 3332 Ein junger Bursche, welcher mit Perden umgehen kann, wird gesucht mt _________________Darmstädter Haus. 3336 Einen Schuhmacher - Gesellen sucht ____Friedrich Magnus^ WekzWasren werden aufbewahrt resp. übersommert unter jeglicher Garantie (gegen Feuersgefahr versichert) bei A. Schultheis junior, 2852 Kürschnermeifter, Seltersweg^i- 3341 Ein La,ifM»dche« oon 15-16 Jahren wird gesucht- Wallthorstr. 44^part. 3342 Ein Schuhmacher sucht Arbeit auf Logis oder auf Werkstatt. 3u fragen Katharinengaste 12, 1 Treppe^bock^ 3082 Ein kräftiger Junge als Hausbursche gesucht. f Näheres m der Exped. d. Bl- — —3215 Ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mann kann m Ln hiesiges Comptoir als LehrUng etn* treten. Wo? sagt dre Exped- d- 3223 Für einen jungen tüchtigen Küfer- aesetten Stelle offen. 9 Klosterbrauerei Georg Almenröder, Wetzlar.__. Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckers (Fr. Chr. Pi et sch) tu Gießen. Kk.102 Schul Mr.: Damit oti, bei Einsendung 1. der 2. bei 3. bei ein G Ui C & u ii 4. bi 5. b e; u Gie Gefm Gießei Dam-ad toria und Mb- Hoheit der Msstngen nai . Are Kaiser! «erden noch bis nc reise nach Petersbu Berlin, 1, «ths unter be* ^Bötticher statt. über d Älzhändlers hchankaufs'Ge 10, i W für R-ch ÄKg. Siu? Sten Ä niM 2 W am a s rend dez bliebt^' Klich |Jen'0Ji SS Gunter «■ 'N 17 vjjy. । i" Nai