r Metßr M.b.io « 6.70 *ance, 18 SÄT# t " " 3,80 , " " 4.30 " ii 4.95 , " " 3.40 * - 6.30 . " « 5.10 " i 5.90 * » 4.% solide ’ 6-30 r Met»r M. 4.75 " " 5.40 " " . n 6.35 ^«^Seltersweg 36, 'lichmLblirtesZLA __Sonnenstraße 6. ■ u- Neuenweg 62. ÄEtei ZimmeH Neuenweg 31. öölirtes, und ein un: i oermiethen. LomMstraße^Z^ MW Zimmer in § vvr 5m Corridol. tdl. M. ZUM M chstrche 5,11. W. ■ mit Mmt, Zimmer zu vermchm- Vwe., Seltersweg L Zimmer und Cabirei, ision, zu vemiethen. sberg 41,2 Treppen, iethen: Ein möblirteS ohne Pension. Lindenplatz Nr. 7. iiries Zimmer zu ver- Marktstraße 34. *$$”*** MU E"ü!s ’ Anzeigen. tnnöWnM* iunaer ilsiunn lann A"°-s A-A * ieSeo^'Ä % genft«.g* fei ge “A MM®5 Ibenb als ligg^tN' SÄ -L-M ihn i .egenGeschästsverleMg Otto^Slhaaf. icr Lade« mit Comploil >cn, Baynhofstr. U. mit Wohnung zu m- homber, Seltersweg-, mt Pferdestall u. Remse *.IV 1885 Freitag den 1. Mai Nr. ioo. uzerger Schulstraße 7. g^WEKinwnssiiHmaraM Erscheint täglich mit Ausnahme des MontrrgS. treiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohrr mrch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Nachdem das räudeverdächtige Schafvieh des Wilhelm Pfarrer VI. zu Mllingen gelobtet und die Stallung unter polizeilicher U-berwachung desinficitt worden ist, ist die unterm 14- l. Mts. verhängte Stallsperre w'°der aufgehoben worden. Gießen, am 29. April 1885. Großherzogkches Krersamt Gießen. vr. Boekmanm________________________ Bekanntmachung. Auszug aus der Loealbarrordnrrng für die Stadt Gießen. ** o ° . ....... cn nwt*» in ihrer § 45. Wenn der Verputz der Farade eines Gebäudes so schadhaft wird, daß derselbe abzufallen und auf diese Weise den Vorübergehenden gefährlich zu werden droht, so kann die Polizeibehörde die frische Tünchung und den Anstrich des Gebäudes beföhlen und nöthigenfalls, wenn diesem Befehle oo.-’ dem Eigentümer keine Folge geleistet wird, auf Kosten des Letzterm ausführen lassen. § 44. Verschiedene Häuser, welche in ihrem Aeußeren ein symetrisches Ganze bllden, müssen mit einerlei Farbe angestrichen werden. Bei nicht erfolgender Vereinbarung der Befitzer solcher Häuser wird die Farbe von der Polizeibehörde bestimmt. ,, , . Die weifte Farbe, sowie alle grelle», schreiende» Farben sind zum Anstrich bei Gebhube untersagt- £ 41. Jedes Gebäube soll, insoweit es von bet Straße aus gesehen werben kann, in den ersten drei Jahre», nachbem es> unter Dach gebracht ist, aetüncht und ««gestrichen werden, widrigenfalls der Eigen- thümer es sich gefallen lassen muß, daß diese Arbeit aus seine Kosten polizeilich angeordnet und ausgesührt wird. Diese Bestimmung gilt auch für die an die Straße stoßenden Einfassungsmauern. 42. Die Türrchuug (der Berputz) und der Anstrich der Käufer darf in der Regel nicht eher geschehen, als ein Jahr, nachbem das Haus unter Dach gebracht ist, damit vorher die Mauern austrocknen können. Vor dem Anfänge April und nach dem 1. October darf wo möglich kein Haus von außen mehr getüncht werden. 8 43. Der Mörtel zum äußeren Verputz darf keinen Zusatz von Leimen enthalten. betreffenb: Das Tünchen unb Anstreichen ber Häuser in bei Provinzialhauptstabl Gießen. _. ZK.» Derosgesl unb bes Anstriche» ber Häuser bestehenben Vorschriften bei Localbauotbnung für bte Stabt K-SäBÄ*- s M s-s fi "ÄÄM ÄÄ-Ä tretenden Falles den Bestimmungen der Bauordnung gemäß verfaßen werden. Gießen, den 30. April 1885. Großhe^zog^ ließen. Politische Ueberficht. Gießen, 30. Aprll. In ben parlamentarischen Kreisen ber Reichshauptstabt scheint bereits bte Ferienstimmung obzuwalten, was bei bem prachtvollen Fruy- jahrs weiter gerabe kein Wunber wäre. Besonbers bie Reichstagsmüglteber Unb nur noch mit großer Anstrengung zusammenzuhalien; so mußte auch bte Sams- taassitzung bes Reichstages wegen Beschlußunsähigkeit bes Hauses wteber emmal abgebrochen werben, ba ein Namensaufruf Die Anwesenheit von nut 164 Abge- orbneten ergab. Dies gab bem Präsibenten v. Webell in ber Montagssitzung bes Reichstages Anlaß zu bet Erklärung, er werbe von nun an nurnoch m ganz bringenben Fällen Urlaubsgesuche bewilligen, nachbem er soeben 94 Urlaubsgesuchen nachgegeben habe. Das HauS setzte hierauf bie Speetalbetathung der siolltarifMovelle fort unb kamen bie Positionen Raps unb Rudsamen, Oele unb Sette zur Verhanblung. Für Raps unb Rübsamen hatte bie Regierung eme Erhöhung bes bisherigen Zollsatzes von 30 auf 1 M- beantragt, währenb bie Commission eine solche aus 2 M. vorgeschlagen unb außerbem eine Zollver. aütuna für die exportirende Oelmüllerei beantragt hatte; ferner lagen aus der Mitte des Hauses noch verschiedene Eventual-Anträge vor. Es entwickelte sich hierüber eine sehr eingehende Debatte, in welcher sich zunächst der Regierungs- Vertreter, Staatssecretär v. Burchard, ebenso gegen die Erhöhung des Raps- zolles über die Regierungs-Vorlage hinaus, wie gegen den Commissions-Rnrrag auf Hollrückoergütung an die Oelmüllereien erklärte. Die Debatte drehte sich dann^hauptsächlich um die Frage, ob die Rüböl-Jndustrie zurückgegangen und ob e^ darum nothwendig sei, ihr durch Zollerhöhungen wieder aufzuhelfen. Die Ansichten hierüber waren sich durchaus entgegengesetzt und konnte man aus dem Gava der Debatte noch nicht entnehmen, welches die Meinung der Majorität des Hauses sei, so daß sich dieselbe erst bei den Abstimmungen Herausstellen mußte. Dieselben ergaben zunächst die Annahme der Erhöhung des Zolles für Raps und Rübsamen nach den Commissions-Anträgen, wobei zugleich der traa des Aba. Sattler, Baumwollensaat freizulaffen, genehmigt wurde. Auch bezüglich des Oeles, soweit dasselbe in § 26 des Tarifs ausgesührt ist, wurden alle Vorschläge der Commission genehmigt, desgleichen acceptirte das Haus den anderweitigen Commissions-Antrag, den Zollsatz für Palm- und Cocosnuß'Oel aus 2 eX pro 100 Kilo festzusetzen. Schmalz bleibt nach dem ebenfalls angenommenen Vorschläge der Commission zollfrei; Bienen-, Pflanzen- und wird, einem Anträge des Abg. Letocha entsprechend, mit einem Zoll von 15 belegt und der ^oll für Talg nach einem Modifications-Antrage des Abg. Witte auf 2 M. festgesetzt. Bezüglich des Petroleumszolles beließ es ber Reichstag bei bem bisherigen Satze - unter Ablehnung bet w tj beantragten Zollherabsetzung auf 3 M. — von 6 unb nahm schließlich noch einen Antrag an, nach welchem bem Bunbesrathe bie Besugmß erlhetlt wttb, Mineral-Oel, welches für anbere gewerbliche Zwecke, als bie Schmieröl- ober Leuchtöl-Fabrikation bestimmt ist, freizulaffen. Im preußischen Abgeorbnetenhause beginnt an biesem Donnerstag bie Plenarsitzung bes vielgenannten Antrages Huerte unb bürste bie» selbe mindestens ben Rest ber Woche ausfüllen. Der Etbgrvßherzog von Baben hat sich in Wren nut ber Prm- zessin Hilda von Nassau verlobt. Die Verlobung wirb von ber babischen Bevölkerung mit sreubigster Theilnahme begrüßt, ba sie ganz bereu Wünschen entspricht. , Der „Reichs- unb Staats-Anzeiger^ publictrt bte Ernennung bes orbentlichen Mitgliebe« bes kaiserlichen Gesunbheitsamtes, Geh. Regierungsraths Dr. Koch in Berlin, zum orbentlichen Proseffot an ber Berliner Um- versität, unter gleichzeitiger Verleihung bes Charakters als Geh. Mebieinalrath. Uebet bie angebliche Niebetlage, welche bie italienischen Truppen am Rothen Meere, bei Maffauah, erlitten haben sollen, liegen noch immer keine näheren Berichte vor. Es scheint daher, als ob die betr. Meldung auf einem Mißverständniß beruhe, zumal da die Italiener mit der Besetzung von Arkiko, an der Karavanenstraße von Maffauah nach dem Innern gelegen, eme entschiedene Vorwärtsbewegung gemacht haben. Es handelt sich für sie hierbei m erster Linie um die Besetzung gesünder gelegener Orte, da die italienischen Truppen in Maffauah und den andern von ihnen in Besitz genommenen Kusten- plätzen am Rothen Meere unter der Hitze ungemein zu leiden haben. Trotzdem soll die italienische Regierung die Absendung weiterer Truppenmaffen nach dem Rothen Meere beschloßen haben, was allerdings für das erst jüngst dementirte Gerücht von der Ersetzung der englischen Garnisonen in Suakim u. s. w. durch die Italiener sprechen würde. Die Neubildung des griechischen Cabinets an Stelle des durch die jüngsten Wahlen zur Deputirtenkammer gestürzten Ministeriums Tncupis will nicht recht vom Flecke kommen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß Delyanms, der Oppositionsführer in der Deputirtenkammer, auf die Durchführung dieser von ihm übernommenen Ausgabe verzichtet und daß vielleicht einer der polm- schen Freunde des gestürzten Ministerpräsidenten die Lösung der MiNisterkrisis in die Hand nimmt. Der Rücktritt des Ministeriums Tricupis soll dle auswärtigen Beziehungen Griechenlands, wie von Athen aus versichert wird, in keiner Weise beeinflussen. , Die Einmischung Nord-Amerikas in die inneren Handel der Republik Panama hat nicht eine Weiterung derseloen - wie zu befurchten stand — sondern im Gegentheile einen vorläufigen Abschluß der dortigen Wirren herbeigeführt. In Folge eines mit dem General Aizpur, dem eigentlichen Leiter der aufständischen Bewegung in Panama, und demfranzösischen ConfuI getroffenen Abkommens haben die Unionstruppen die von ihnen besetzte Stadt Panama am Samstag Abend wieder verlassen. Der Befehlshaber der Aufständischen hat Bürgschaft für die Aufrechterhaltung der Ordnung übernommen; freilich ist eine Wiederholung der Kämpfe nicht ausgeschlossen,, menn eme friedliche Con- vention zwischen den Insurgenten, welche demnach die Stadt Panama noch be- haupten, und den gegen dieselbe heranrückenden Regierungstruppen nicht zu Stande kommt. Der Mestizen-Aufstand in Canada dürste durch eine vollständige Niederlage, welche General Middleton den Aufständischen bei Batoche beigebracht hat, der Todesstoß versetzt worden sein. Die letzteren, die ihr oberster Chef, Riel, selbst besehligte, wurden nach siebenstündigem Gefecht in die Flucht ge» schlagen und erlitten starke Verluste.________________________________ Darmstadt, 29. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 28. April den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Fürth, Philipp Fischer, in gleicher Diensteigenschast in die Districtseinnehmerei Pfeddersheim und den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Rieder-Ingelheim, Karl Weimer, in gleicher Diensteigenschast in die Districtseinnehmerei Groß- Umstadt zu versetzen; an dem). Tage den bei dem vereinsländischen Hauptzollamte zu Hamburg commiffarisch verwendeten Hauptsteueramts-Assistenten 1. Kl., Jakob Stuckert, sowie den Hauptsteueramts-Assistenten 1. Kl. bei dem Hauptsteueramte Gießen, August Schmidt, zu Distriktseinnehmern der Districtseinnehmereien Rieder- Ingelheim, bezm. Octenberg und den bei dem vereinsländischen Hauptzollamte zu Hamburg commiffarisch verwendeten Finanzaspiranten Ludwig Weber aus Darmstadt zum Hauptsteueramts-Assistenten 2. Kl. zu ernennen. — In der 26. Sitzung der zweiten Kammer der Stände beantwortete Se. Excellenz der Herr Staatsminister Finger die Interpellation des Abg. Ohly, die Wahl der Bürgermeister in den Landgemeinden detr., wie folgt: Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat nicht versäumt, die sämmtlichen Großh. Kreisämter bereits durch Verfügung vom 29. April 1884, mithin noch unter dem frischen Eindruck der Vorgänge, zum eingehenden Bericht über den Verlaus der seit 1883 stattgehabten Wahlen von Bürgermeistern und Beigeordneten in den Landgemeinden auszufordern, auch die Staatsanwaltschaften über die zur Cognition der Gerichte gelangten Vorkommnisse bei diesen Wahlen zu hören. Das umfangreiche Material, bezüglich dessen ich mir hier nur zu bemerken erlaube, daß die Großh. Kreisämter sich ohne Ausnahme für eine Aenderung der bestehenden Wahlordnung ausgesprochen haben, liegt seit Kurzem vollständig der Großh. Regierung vor, und wird dieselbe die Frage einer Revision der bezüglichen gesetzlichen Bestimmungen nunmehr in Erwägung ziehen. —1. Darmstadt, 29. April. (Zweite Kammer der ßanbftänbe.J Bei Fortsetzung ber gestern abgebrochenen Debatte über bas neue Lanbtagsmahlgesetz fanben zunächst die vom Ausschuß vorgeschlagenen Abänberungen ber Art. 1—7 ohne wesentliche Diskussion die-Annahme des Hauses. Bei Art. 8, Abs. 4, welcher besagt: „Nichtstimmberechtigt bei der Wahl der Wahlmänner sind diejenigen Staatsbürger, welche mit Entrichtung ihrer directen Staatssteuer ober falls sie nicht zu einer solchen herangezogen sinb, ihrer Communal- steuer für bas laufenbe Rechnungsjahr sich im Rückstände befinden", kam der Antrag Mö llinger und Genossen zur Diskussion und sollen nach deren Antrag in erwähntem Artikel statt der Worte „für das laufende Rechnungsjahr" die Worte „zur Zeit der Wahl länger als zwei Monate" eingeschaltet werden. Nachdem Herr Staatsminister Finger, Exc., erklärt hatte, die Negierung stehe diesem Anträge sympathisch gegenüber und sei mit dieser Abänderung vollständig einverstanden erläuterte der Abg. Wolf stehl noch den Zweck und Sinn obigen Antrags dahin, daß damit die Vexation beseitigt werden solle, welche sich häufig dann ergeben habe, wenn Jemand seine Steuer zwar nicht innerhalb der vorgeschriebenen 25 ersten Tage des Steuermonats, wohl aber nachher und zwar noch vor dem Wahltage bezahlt hatte. In solchen Fällen könnte der Wähler nur bei Vorlegung seines quittirten Steuerzettels rur Wahl zugelassen werden, woraus vielfach Unzufriedenheit und Beschwerden entstanden seien. Abg. Tecklenburg ist der Meinung, die Communalsteuer gehöre nicht in dieses Gesetz. Wenn es sich um Staatswahlen, resp. Landtagswahlen handele, sollten nur Staatssteuern in Frage kommen, bei Gemeindewahlen demgemäß nur die Gemeindesteuern. Nach einem Schlußworte des Referenten Heinzerling wurde der Antrag Möllinger und Genossen angenommen und hierauf das ganze Gesetz ohne weitere Debatte genehmigt. Namens der ultramontanen Partei erklärte hierauf Abg. Wasserburg, seine Gesinnungsgenossen betrachteten das Gesetz nur als ein Nothgesetz, welcher Ansicht sich noch die Abgeordneten Büchner, Metz (Gießen), Vogt und Ellenberger anschlossen. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war ein Antrag des Abg. Schade auf Einstellung eines Betrags von 3000 ML in's Budget für Schulgelder an unbemittelte Ackerbauschüler, sowie für Stipendien an theoretisch ausgebildete Ackerbauschüler zum Zwecke ihrer weiteren praktischen Ausbildung. Der Ausschuß beantragte hier, Großh. Regierung zu ersuchen, die Verbesserung der Verhältnisse der Ackerbauschulen im Lande in Erwägung zu ziehen. Ministerialrath Jaup ergriff darauf das Wort und betonte, daß die Großh. Regierung zu keiner Zeit angestanden habe, die Landwirtschaft des Landes nach jeder Hinsicht zu unterstützen und erst in neuester Zeit durch Anstellung von je einem Lehrer mit Staatsdienerqualität an dm einzelnen Ackerbauschulen ihr Wohlwollen für diese Anstalten auch nach dieser Richtung hin gezeigt habe. Auch bei der Ausarbeitung eines neuen Schulplanes habe sich die Regierung betheiligt, damit sämmtliche Schüler nach einheitlichem System unterrichtet würden. Die Großh. Regiernng werde auch den Antrag Schade gern in Erwägung ziehen, könne aber eben noch keine bestimmte Zusage geben. Für den Antrag Schade, resp. denjenigen des Ausschusses, sprachen noch die Abgeordneten v. Wedekind, Lautz, Stephan, Schaum und v. Rabenau und wurde dem Antrag des Ausschusses einstimmig beigetreten. Ein Antrag der Abgeordneten Ellenberger, Schaum, " Hanstein und Tecklenburg, der landwirthschaftlichen Winterschule au Büdingen pro 1885—88 eine jährliche Subvention von 1000 ML zu gewähren, wird dem Antrag des Ausschusses gemäß mit allen gegen eine Stimme angenommen und Großh. Regierung ersucht, diese Subvention in Erwägung zu ziehen. Nächste Sitzung Mittwoch den 6. Mai. Berlin, 28. April. Die deutschen Innungen haben sämmtlich dem Reichstage eine Petition unterbreitet, betr. die Anträge Ackermann, Biehl und Genossen, auf Abänderung der §§ 14, 15, lOOe und 148 der Reichsgewerbe- Ordnung. Die Petition schließt mit folgender Recapitulation: Ij Ein Befähigungsnachweis ist für handwerksmäßige Betriebe als Vorbedingung für die selbstständige Ausübung eines solchen in die Reichsgewerbe-Ordnung auszunehmen; 2) die namentliche Feststellung dieser Betriebe hat nach Möglichkeit durch Gesetz, demnächst auch unter Mitwirkung von Organen einer zu schaffenden Handwerkerlichen Selbstverwaltung im Verwaltungswege zu geschehen; 3) die Einrichtung von Handwerkerkammern und JnnungSverbänden mit öffentlichen Befugnissen, sowie die Einsetzung eines Reichs-Jnnungs-Amtes sind als Organe dieser Selbstverwaltung in der Reichsgewerbe-Ordnung vorzusehen; 4) die Vorrechte des § lOOe der Reichsgewerbe-Ordnung und des vorgeschlagenen neuen § 100t'sind den einzelnen Innungen unter entsprechender maßgebender Mitwirkung der vorerwähnten Instanzen des JnnungSwesens zu ertheiten, und demgemäße Bestimmungen in die Gewerbe-Ordnung einzufügen. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondenz-Bureau. Paris, 29. April. Nachrichten zufolge, welche aus Tongking eingehen, begannen alsbald nach ber Ankunft ber chinesischen Commissarien die chinesischen Truppen sich rückwärts zu bewegen. London, 29. April. Mr. Chamberlain hielt gestern Abend bei einem Bankett im Empire-Club eine Rede, worin er auf die Besorgnisse wegen eines Conflictes mit Rußland hinwies. .Er erklärte, selbst ein erfolgreicher Krieg wäre für alle Betheiligten ein so großes Unglück, daß jede patriotische Regierung verpflichtet sei, alle Mittel zu erschöpfen, um eine friedliche und ehrenhafte Lösung herbeizuführen. Glücklicherweise seien die Dinge noch nicht so weit gediehen, daß jede Hoffnung auf eine solche Lösung aufzugeben sei. Wenn die Regierung indeß zu dem Entschluß gekommen sein werde, daß sie sich einem Angriffe gegenüber befinde und sie gezwungen sei, die treue Unterstützung durch das Land anzurufen, so würde die englische Demokratie dieselbe Geduld, denselben Muth und dieselbe Ausdauer bekunden, welche den anglosächsischen Stamm zu allen Zeiten ausgezeichnet habe. Petersburg, 29. April. Bei dem deutschen Botschafter General v. Schweinitz fand gestern eine diplomatische Soiree statt, welcher u. A. auch Herr v. Giers und Mr. Thornton beiwohnten. — Die gestrige Soiree bei dem deutschen Botschafter v. Schweinitz verlief in überaus glänzender Weise, die Zahl der Theilnehmer betrug gegen 500, mehrere Mitglieder des kaiserlichen Hauses, unter ihnen der Großfürst Wladimir mit seiner Gemahlin und die Gemahlin des Großfürsten Konstantin Nikolajewitsch, Großfürstin Alexandra Josephowna, sowie sämmtliche Minister, die Mitglieder des diplomatischen Corps und die Hofchargen wohnten der Festlichkeit bei, die erst lange nach Mitternacht ihr Ende erreichte. Rom, 29. April. Mancini brachte in der Kammer die Londoner Convention vom 18. März betreffs der Garantie für die egyptische Anleihe ein. Cairoli zeigte an, er werde Maneini über die Colonialpolitir ber Regierung interpelliren. London, 29. April. Im Unterhause erklärte der Unterstaatsseeretär Lord E. Fitzmaurice, der Regierung sei am 26. April ein Tirpul 23. April datirtes Telegramm Lumsden's zugegangen, welches ein von dem Gouverneur von Herat übermitteltes Gerücht erwähnte, daß die Russen 12 (engl.) Meilen in ber Richtung auf Merutschak vormarschirt seien. Ein heute eingegangenes vom 25. April datirtes Telegramm Lumsden's ,spreche übrigens auch von der jüngst erfolgten Besetzung von Merutschak durch die Russen. Kopenhagen, 29. April. Eine schwimmende Panzerbatterie, ein Torpedo- schiff und zwei Schooner werden ausgerüstet, um in kurzer Frist in See gehen zu können. Kairo, 29. April. sReutermeldung.j In ber Angelegenheit wegen des „Bosphore Egyptien" ist zwischen England, Egypten und Frankreich das folgende Arrangement vereinbart worden: Nubar Pascha stattet dem diplomatischen Agenten Frankreichs einen offieiellen Besuch ab; Frankreich läßt die Reelamation in Betreff der Besttafung der Beamten, welche den Befehl zur Unterdrückung des „Bosphore" ausführten, auf sich beruhen; die Ausübung des Preßgesetzes in Egypten wird Gegenstand sofortiger Verhandlungen; die Buchdruckerei und das Bureau des „Bosphore" werden unverzüglich und bedingungslos geöffnet. Ädiro, 29. April. General Wolsely ist heute früh mit seinem Generalstabe nach.Suakim abgegangen. Seine Rückkehr hierher ipirb am 11. Mai erwartet. Lokales. ** Gießen, 30, April. Von zuständiger Seite wird uns geschrieben: Eine Stelle in ber Confirmationsrebe des Herrn Pfarrers Dr. Naumann vom letzten Sonntag ist mehrfach als eine tadelnbe Kritik ber Leistungen bes hiesigen Realgymnasiums unb der Realschule im Religionsunterricht aufgefaßt worden. Auf eine bezügliche Anfrage des Direetors hat indessen Herr Pfarrer vr. Naumann erklärt,, daß diese Auffassung unzutreffend sei unb daß er jede Insinuation der Art, als hätte er eine tadelnde Kritik der Leistungen genannter Anstalten im Religionsunterricht geübt, als durchaus unberechtigt aufs bestimmteste zurückweife. Bei dieser Gelegenheit mag daran erinnert werden, daß das Recht einer öffentlichen Beurtheilung der Leistungen höherer Schulen überhaupt ausschließlich den dazu berufenen sachverständigen Behörden zusteht. BermischteS. Gießen, 24. April. Die evangelische Pastoral - Conserenz wird am 4. Juni hier abgehalten und beginnt Vormittags 11 Uhr. Aus der Tagesordnung steht: 1) Vortrag des Pros. Paasche über die sociale Frage und die Stellung des Geistlichen dazu unter Berücksichtigung der Zustände in der apostolischen Gemeinde; hieraus folgt die Discussion des Themas; dann nach einer Pause: Vortrag des Prof. Harnack über den Stand der patristischen Forschung unter besonderer Berücksichtigung der „Lehre der Apostel." Die genaueren Details über die Conferenz wird ein demnächst erscheinendes Programm enthalten, das den Dekanen mit der Bitte um Vertheilung zugeschickt werden wird. (Fr. Journ.) Wetzlar, 28. April. Auf einer der umliegenden Gruben ist dieser Tage ein Bergmann aus Nauborn in folgender Weise verunglückt. Der Verunglückte befand sich an 5er unteren Schachtöffnung ber Grube, um einen Balken in Empfang zu nehmen, welchen einer seiner Kameraden in die Grube herniederzulassen im Begriff stand, Während, des Herunterlafsens muß sich nun der Balken irgendwo so festgeklemmt haben, daß er nicht mehr weiter hinabrutschte. Der Obenstehende hielt das Seil zwar noch eine Zeitlang fest, da sich aber kein weiterer Ruck verspüren ließ, glaubte er annehmen zu dürfen, daß der Balken unten angekommen sei und ließ daher los. Gerade in diesem Augenblick muß der Balken aus der Hemmung frei geworden sein, denn er stürzte dem Untenstehenden derart auf den Kopf, daß ein Schädelbruch eintrat, welcher nach 24 Stunden den Tod des Verletzten herbeiführte. (W. A.) Berlin, 24. April. Fünfzehn junge Türken, zum größten Theil aus Smyrna gebürtig, sind, wie hiesige Blätter melden, gestern hier eingetroffen, um sich an ber hiesigen Universität immatricultten zu lassen. Die Jmmatrieulation soll jeboch erst erfolgen, nachdem sie einen sechsmonatlichen Cursus zur Erlernung der deutschen Sprache durchgemacht haben. — Versichert Euch gegen Hagelschaden, Ihr kleinen und großen Grundbesitzer! Ueberall liest unb hört man jetzt diese Mahnung und gewiß ist dieselbe gut gemeint und sehr am Platze. Die Versicherungsprämie kann freilich weggeworfenes Geld fein, aber sie kann auch einen Schutz gegen sehr große Verluste bilden. Jedenfalls steht die geringe Summe, die man vielleicht umsonst ausgiebt, in gar keinem Verhältniß zu den schweren wirthschaftlichen Nachtheilen, welche die gewaltigen Naturereignisse über den Landwirth bringen können. Also versichert Euch; die Mutter der Weisheit ist bekanntlich die Vorsicht! — sVaeaute Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps.) Abterode, Postamt, ständiger Posthilfsbote im Landbriefträgerdienst, 1,50 ML Tagegeld. Allendorf (Werra), Postamt, zwei ständige Posthilfsboten im Landbriefträgerdienst, 1 ML Tagegeld. Burghaun, Postamt, ständiger Posthilfsbote im Landbriefträgerbienst, 1 ML Tagegeld. Borken, Amtsgericht, 3 Canzleigehilfen, Schreibgebührensatz nach Maßgabe des Canzleireglements vom 23. März 1885, Festsetzung des Satzes erfolgt durch den Herrn Landgerichtspräsidenten. Kassel, Postamt, Postschaffner, 800 ML Gehalt und 180 ML Wohnungsgeldzuschuß. Diez, Amtsgericht, 3 Kanzleigehilfen, Schreibarbeit nach Leistung pro Seite 5 bis 8 Pfg. Dillenburg, Königl. Gymnasium, Schuldiener, 755 ML Gehalt unb freie Wohnung. Eschwege, Postamt, Lanbbriefträger, 450 ML Gehalt unb 108 ML Wohnungsgelbzuschuß. Felsberg, Amtsgericht, 3 Canzleigehilfen, in der für das gelieferte Schreibwerk seitenweise zu berechnenden Vergütung. Frankenberg, Postamt, Landbriefträger, 450 ML Gehalt und 72 ML Wohnungsgelbzuschuß. Fritzlar, Postamt, Landbriefträger, 450 ML Gehalt unb 72 ML. Wohmmgs- geldzuschuß. Fritzlar, Bürgermeisteramt, Nachtwächter, 180 ML Gemünden, Post- agentur, ständiger Posthilfsbote, 1 ML Tagegeld. Großenlüder, Postamt, ständiger Posthilfsbote im Landbriefttägerbienst, 1 ML Tagegeld. 0( c* »6«^ 71160, ® 5^1** ii 2829 _________ Gute 1 miaust Heim tetan Von SÄ »’S;. Tap Hroße AM enipM zu N 6. Zu Haber Ott Se Drogerie u schäft ehe, parate für wirthsch; Ai E Laden, N SW an Wi, M SM« Prinig Per Berliner Weißbier, sowie Lichtenhmner empfiehlt 3317 FteMlei 8 Verehrtem Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Aktien-Brauerei Gießen: per Flasche Exportbier 23 Pf. Lagerbier 18 ,, Gütige Bestellungen werden frei in die Wohnung geliefert. Daniel Üeil9 2405 Lindcnplatz. Mtonrels O. Xiuft, zum Löwen. ♦ Syrenenduft a* Neues, überraschend schönes Par- £ fum aus den Blüthen des Nägelchen- k oder Fliederbaumes destillirt. 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Von heute an Würzburger Vier Ms geschrieben: ifarrers Dr. Nauman» Vch'hingm des hiesigen | ufgefaßt worden. Wien Herr Pfarrer । ei unb N er jede Zn ;en genannter ShiitalttK | WtxwMt. MLweist btö Recht einer büent ausschließlich den baju 27,864,635 40 Versicherungen in Kraft am Schluffe des Jahres 1884 „ 5,008,384,398 — Gießen, den 1. Mai 1885. Normal-Hemden, Jacken und Hofen nach System Professor Dr. Jäger, für Damen und Herren, sowie alle Arten Hemden, Jacken und Hofen, in Seide, Wolle und Baumwolle, Socken, Leibbinden, Jagdwesten, gestrickte, gewebte und geknotete Filetjacken in allen Größen und Weiten empfiehlt 2837 H. Hübsamen. Handel und Verkehr. Gießen, 29. April. Der gestern dahier abgehaltene Viehmarkt war^stark befahren. Es waren aufgetrieben: 1248 Stück Rindvieh und 497 Stück Schweine. Der Handel war lebhaft und zeigte sich am Tage vor dem Markte schon große Kauflust. Nächster Markt Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. Mai d. I., am letzteren Tage auch j?rämermarkt (Himmelfahrtmarkt). Limburg, 29. April. Rother Weizen X 16.10, weißer Weizen X 15 85, Korn X 1t 60, Gerste X 10.60, Hafer X 7.60, Kartoffeln ä 100 Pfund X 0.00, Erbsen ä 100 Pfund X 00.00. Unsere Niederlage befindet sich bei Herrn Andreas Euler, Gießen. 3324 Erbsätzer Collegium ?u Merl und Neuwerk. l- Conserenz wirb am tir, Aus der Tages- die sociale Frage und der Zustände in der ! SW dann nach >tand der Ww >er ÄpA" Die ge- .'Leinendes Programm M W** 9 iroar noch ewerbtn R sicher «ft trofft«, »'Li, trfi itt dieiclbe sein, eggkwo^lls steht die '.«SS"' ju«Wllä tri»1«“ des ,yu «ÖD > . hjifen, i)t. ' Ayiiina'!' fiSi I 3329_____________ Werler Mm-Mmle. Mai-Wein per. Flasche 50 H, la. Export-Aepfelwein pr. Fl. 25 83er Deidesheimer „ „ 60 81er Ober-Ingelheimer „ „ 90 H. Für absolut reingehaltene Waare leiste jede Garantie. Bei Abnahme von mindestens sechs Flaschen liefere frei ins Haus; in Gebinden billiger. 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Diejenigen Mitglieder, welche sich am VI. Deutschen Turnfest in Dresden betheiligen wollen, werden gebeten, sich in bei Turnhalle einzeichnen zu wollen. Die Liste liegt bis zum 20. Mai c. offen. 3348 Der Borstand. Turn-Verein Gießen. Sonntag den 3. Mai Tumfahrt nach Lich. Abmarsch Punkt 1 Uhr von der Turnhalle. 3312 Der Turnwart. 3257 Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. "3341 Ein'Laüfmädchen von 15—16 Jahren wird gesucht. Wallthorstr. 44, part. Concordia. Samstag den 2. Mai, Abends 8 Uhr:. Mähr. Stiftungsfest im grotzen Lokale des Herrn Spieß. Einführen von Freunden ist gestattet. Samstag den V. April, Abends 8 V- Uhu Generalversammlung. 3326 Der Vorstand- 3255 Ein bis zwei anständige Arbeiter können Kost und Logis erhalten. Steinstraße 50 II, ZT Circus A. Lorch ££ 3286 Einen Gärtnerlehrling sucht ________________Gärtner Schaum. Geschäfts-Empfehlung. Hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich mich Hierselbst als Messer- u. Scheeren- achleifer niedergelassen habe und Maigaffe 14 wohne. Gleichzeitig empfehle mich in allen vorkommenden Arbeiten und bemerke noch, 3340 O O 3335 nimmt a« sichert.) 1/5. 8 Uhr. Gbl. u.Aufn-L 2830 Anna Hubeier Jakob Horn Georg SchultbeLs, Kürschner, Marktstraße 3. Giessen, April 1885. 3352 daß ich jeden Samstag am alten Rath- hause (Marktplatz) schleifen werde. 3323 Hochachtungsvoll Heiur. Eifert. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag, den 1. Mai, Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehaus Asterweg 50 aus statt. Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- Ehr. Pietsch) in Gießen. Bahnwärter i. P. nach kurzem Leiden sanft verschieden ist. Gießen, den 30. April 1885. Mrmischle Anzeigen. Geschäfts-Verkauf. Ein in Gießen befindliches, flott gehendes Geschäft ist Umstände halber sofort für 2000 A mit Ladeneinrichtung zu verkaufen. c. „ . Off. u. O. S 1000 an bte Exp. d. 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J.Schmucker. 3322 Eine gesunde zweitftillende Amme sucht Stelle. Zu erfragen Neustadt 30. 3332 Ein junger Bursche, welcher mit Pferden umgehen kann, wird gesucht im Darmstädter Haus. 3336 Einen Schuhmacher - Gesellen sucht __Friedrich Magnus. 3321 Ein Kettnerlehrling wird gesucht^___________________ Cafe Leib. 3325 Ein ordentliches Mädchen vom Lande gesucht. Hintere Bleiche, Gießen. DaODDQO ■jQlQQQÖQQGQO q 3353 Dem Herrn Bahnmeister gj O Gerhard, Gießen, ü 8 die herzlichsten Glückwünsche zu 66 seinem heutigen 40 jährigen Dienst- jubiläum. X S Einige Freunde, k cogoooooQioooooooao 3280 Ein Familienlogis zu vermiethen. __Hammftraße 9. 2679 Ein kleines Zimmer im ^ebe^ haus zu vermiethen. Gg. Unverzagt. 3281 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Bahnhofstraße 48, parterre. 2633] Möbl. Zimmer zu vermiethen. __Ludwigstraße 64. 2827] Laden mit Wohnung, gr. o. kl-, zu vermiethen. Wettergasse 5 II. . 2975] Laden mit Logis zu vermiethen. ____________M. Kann, Lindenplatz. 3110] Laden mit Cabinet zu vermiethen^___________Schulstratze 5. 3314 Ein Kneiplokal zu vermiethen. Gambrinus. Die Maurer-, Zimmer-, Spengler-, Schreiner-, Weißbinder- u. Schlosserarbeiten zu dem beabsichtigten Neubau in der Caplaneigaffe sollen an die Mindestfordernden vergeben werden und wollen Refleetanten ihre Offerten bis zum & Mal l* bei mir einreichen. Pläne und KosteNvoranschläge liegen bei Herrn Architekt Stein zur Ginficht offen. Gießen, d. 30. April 1885. | Alexander Mayer. 3265 Ein gebrauchter Pferdesattel, noch gut erhalten, zu kaufen gesucht. Näheres in der Exped. d- Bl.. GGGGDGGGGGOtz 3333 Ein gewandter Hausbursche auf sofort gesucht. ______________Lony's Bierkeller. 3277 Zwei Mädchen können das Weißzeugnähen gründlich erlernen. Leihgesternerweg 3. 3342 Ein Schuhmacher sucht Arbeit auf Logis oder auf Werkstatt. Zu erfragen Katharinengasse 12, 1 Treppe hoch- Tüchtige Cigarrenmacher D. I01 (<)l Die zweite L oder MM "E der ReiWS W AÄeckng in MM Lechndlungm iwei ßit denken mehr un getviffe Abspannung m vom Montag und Dl« den parlamentarischen schon. Am Montag Jette durchgängig die Hen Vereinigung voi M Die Sitzung' Positionen Wachs, Fi zunächst die Posltione' Cmomasse, Chokola Puder und Stärke n mi aus 10 Ä nor «aaren acceptirte da dch auch Barytiveiß mein hatte die Comi men solchen von 2 das Haus mit schm Vertreter gegen die; Mch bei der Pgfitioi Atze nach längerer D Sitzung ab. tote pmfw W ^anMutigen n. M Donnerstag miebei fl« hindurch in Anspr Antrag Huene ein ®e< d°r Mehrerträge aus «der Grund- und iß indessen bei der °Sen meiselhast, daß Der von der angenommene Entwurf Mieten, nicht die B lf latere einen neuen S* unterbreitet Mri hes ausgearb, daß b Oi g,®.16 ttO . lolgenbe bem arcilirenben r Mitnmteit gJ «ttog, J!“® üroi Cimife m ?Mt d burd Sul’ * Su bis