w Sonntag den 1. März EestrS Blatt Nr. 51 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. V«rs«rrr Schulstraße 7. OK® 13 und die Förderung der Bodenmelio- i. Nei Preis merteliShrltch 2 Marr 20 Pf. mit Bringerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Meliorationsgefitzes anzeigen zu können; man wolle Seitens der Regierung mit der Vorlage eines diesbezüglichen Gesetzes nur noch so lange warten, bis ein gleiches Gesetz für Rhetnpreußen, das auch für unsere Verhältnisse passe, in Berlin, wo eS soeben zur Prüfung vorltege, für gut befunden worden sei. Zu dem Gesetz über die land- Dirthschastltchen Genossenschaften habe die Regierung auch schon Stellung genommen und rönne vielleicht noch im Lause dieser Session geeignete Vorlage machen. Abg. Haas möchte wissen, warum die von der landwtrthschaftlichen Centrsl- stelle angesorderten 3000 JL für Molkereibetrieb und einen Jnstruclionskursus für Nolkeret nickt tu dem Budget Ausnahme gefunden hätten, da doch auf diesem Ge- bhte anerkannt noch immer Vieles im Argen liege, und mottvirt Mtnistertalrath Soup dieses Ntckteinstellen dahin, daß diese Summe erfahrungsgemäß doch nicht verbraucht werde, ja, daß man den einzelnen Gemeinden die Beträge förmlich auf- Mlngen müffe. Deutschland. Darmstadt, 27. Februar. Se. Königs. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 21. Febr. den ersten Assistenzarzt bei der Landes-Irrenanstalt, Medi- cinalrath Dr. Eduard Werke, zum Director und ersten Arzt bei dem Landeshospital Hosheim zu ernennen. Darmstadt, 26. Februar. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 3) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Ausführung des Unfallversicherungs-Gesetzes betreffend. 2. Bekanntmachung Großh. Brandoersicherungs-Commission, die Ergeb- niffe der Verwaltung der Großh. Brandversicherungs - Kaffe vom Jahre 1882 betreffend. 3. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Gemeinden des Kreises Erbach pro 1885. 4. Ordensverleihungen. 5. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens: Se. Körigl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am -25. Januar dem Reichsbeoollmächtigten für Zölle und Steuern, Großh. Geh. Obersteuerrath Giller in Hannover, die Erlaubniß zur Annahme uno zum Tragen des ihm von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog von Oldenburg verliehenen Ehren-Comthurkreuzes des Großh. Oldenburgischen Haus- und Verdienst- Ordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig zu ertheilen. 6. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft: Am 17. Januar wurde der Gerichtsasseffor Karl Selzer in Offenbach zur Rechtsanwaltschaft bei der Kammer für Handelssachen des Landgerichts der Provinz Starkenburg mit dem Sitze in Offenbach und bei dem Amtsgerichte Offenbach zuzulaffen. 7. Dienstnachrichten: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am Olli M ries Zimmer Gefunden: 1 neues Testament, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Schleier, 1 Metermaß, 1 Photographie-Album, 1 Päckchen (Inhalt: Waschgegenstände), 2 Paar Handschuhe, 1 Päckchen (Inhalt: Wurst 2C), 1 Sporen, 1 Spitzenhalstuch, 2 Taschentücher. Gießen, am 28. Februar 1885. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __Fresenius.__ Abg. Muth ist gegen das Consoltdattonsgesetz und wünscht eß nur für solche Gemeinden angfweudtt, bte es fordern, während Abg. Schröder auf die Erfahrungen beim Wrgbaugesetz hlnwetst, welches Gesitz seinerzeit vielen Inten ssenten durchaus nicht genehm gewesen, jedoch durch seine Zweckmäßigkeit daö nöthige Wohlwollen sich voll erworben habe. Durch den Abgeordneten Haas kam hierauf die Frage der Riedentwäfferung zur Sprache. Namens der Regierung bemerkte Ministerialrath Jaup, ein Project über die Entwässerung sei schon im Herbst v. I. vollendet worden, auch wären die von der Regierung bestimmen technischen Räthe hierüber gehört, es würde daher jedenfalls das Projekt noch tm Laufe dieser Session zur Vorlage gelangen. ES fand sodann der Antrag deS Ausschusses Genehmigung, nach welchem die Anforderung von 84,000 bewilligt wird, darunter 400 nur für den dermaligen Inhaber der Stelle eines Bureaubeamtm und 3300 JL. nur tm Falle des Bedürfnisses behufs Remunerirung nicht behufs definitiver Anstellung eines zweiten Cultur- JngenieurS. Die Kapitel 58-72 gelangen nach den Ausschußanträgen zur Annahme, ebenso Kap. 73, „StaatSunterstützungSkasse", nachdem Abg. Ellenberger Veranlassung genommen hatte, verschiedene Mängel bet Berthettung der staatlichen Unterstützungen zu rügen und die Unkenntniß der Bevölkerung darüber zu betonen, daß überhaupt ein derartiger Fond bestehe. Die übrigen Kapitel boten keinerlei Gelegenheit zu Ausstellungen und wurden den Anträgen des Ausschusses gemäß aceeptirt Gelegentlich der Berathung Über Kav. 78, „Bertheilung der Regierungsblattes und des RetchSgefetzblatteS", regt Abg. Osann die Frage an, ob es nickt möglich, das Regierungsblatt billiger zu fertigen und es an die Interessenten zu niedrigerem Preise abzugeben. Außerdem nahm derselbe Abgeordnete Gelegenheit, die Zustände bet der „Darmstädter Zeitung" zu beleuchten Man vernehme dort nichts als von englischen und russischen, allenfalls von synodalen Zuständen, fände aber keine Spur von hessischen Nachrichten. Er bitte die Regierung, der ja doch daS Protektorat in dieser Angelegenheit zustehe, in dieser Hinsicht Abhülfe zu schaffen. Abg. von Rabenau sprach für Aufhebung deS Zwanges für die Bürgermeistereien u f. w. beim Halten der „Darmstädter Zeitung", wogegen jedoch Abg. Osann als Gegengrund in's Feld führte, daß dann die Zeitung von Niemand mehr gelesen würde. m Staatsmtnister Finger, Exc., stellte eine baldige Abhülfe der gerügten Mängel in Aussicht, indem man bet der Regierung schon feit längerer Zett sich damit beschäftige, die „Darmstädter Zeitung" auf den Standpunkt zu bringen, der ihr als Re- gierungsorgan zuftände, und derselben einen weiteren Leserkreis zu sichern. Zum Schluß wurde auch dieses Kapttel mit 7380 Jü eingestellt. Fortsetzung der Berathung morgen Vormittag. England. London, 25. Februar. Das heute ebenfalls veröffentlichte Blaubuch über Kamerun enthätt eine Depesche des Reichskanzlers Fürsten Bismarck an den Grafen Münster vom 5. Februar 1885 und die Antwort Lord Granvtlle's auf dieselbe. In der erstere» wird auf Grund der Berichte des Contreadmtrals Knorr Klage gegen das Verhalten des englischen Consuls Hewett, deS Vicekonsuls Büchen und des Com- mandeurs des englischen Kriegsschiffs „Rapid" noch der Verkündigung des deutschen Protektorats über Kamerun erhoben. Fürst Bismarck bittet, daß dem Biceconsul Buckan eröffnet werde, es könne ihm die fernere Ausübung von consulartschen Funktionen tm Kamerungebiete nicht gestattet werden; ferner, daß die britischen Beamten und Martneofficiere an die ihnen obliegenden Verpflichtungen in ihrem Verhalten ossiciell erinnert werden und daß insbesondere dem Consul Hewett und dem Com- mandeur des „Rapid" zu verstehen gegeben werde, wie wett ihr Verhalten mit diesen Verpflichtungen unvereinbar gewesen sei. Schließlich wird hervorgehoben, daß die deutsche Regierung bereit sei, auf den Vorschlag Lord Granv lle's eivzugehen und Verhandlungen zur Festsetzung der Grenze der beiderseitigen Gebiete anzuknüpfen; er, der Reichskanzler, erblicke in dem Vorschläge den Beginn einer Politik, welche die Entwicklung brr deutschen Colonialbestrebungen in wohlwollenderem Geiste als bisher auffassen werde. Lord Granville sucht in seiner Antwort vom 21. Februar d. I. die englischen Beamten mit dem Hinweise darauf zu vertheidigen, daß keine Beweise für die Anschuldigungen gegen den Biceconsul Buchan vorgebracht seien. Ein permanenter Biceconsul, Blair, sei jedoch jetzt für das Kamerungebtet ernannt worden. Lord Granville schließt mit der Erklärung, der englischen Regierung sei bisher ntchts^von einer Theilnahme enaltscher Kaufleute und Missionäre an den jüngsten Feindseltgrettm im Kamerungebiete bekannt; wohl aber seien ihr Reclamationen wegen des durch die deutsche Action von englischen Untertanen erlittenen Schadens zugegangen. MöllerMWen tnTi it auch che 23, ist per hcn. Meres bä ihr. LonnenstragrLö^ Men in beste?Lügt MPCd Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Corresporrdenr> Burearr. Hamburg, 27. Februar. Der englische Dampfer „Cumberland" und der schwedische Dampfer „Korben" gerieten heute in der Mhe von Cuxhaven in Collision, der „Norden" ist gesunken, der „Cumberland ist am Bug descha- digt. Vom „Norden" sind 6 Personen gerettet, 21 werden vermißt. Mehrere Hülfsdampfer sind nach der Unglücksstätte abgegangen. Bern 27 Februar Hier sind mehrere Anarchisten verhaftet worden; auch in anderen Städten der Schweiz sollen Verhaftungen von Anarchisten statt- gefunden haben. Wie es heißt, liegt ein bezüglicher Bundesrathsbeschluß vor. — Die Anzahl der heute Vormittag hier verhafteten Anarchisten beträgt zehn; die Verhaftung wurde auf dem Bahnhofe vorgenvmmen, als die Anarchisten im Begriffe waren, abzureisen. Rotti, 27. Febr. Oberst Buller rst nut seiner ganzen Kolonne einen Tagemarsch von Gakdul eingetroffen. 1 Pf. 1. SDlari 8tte sis km ri]. kllrubk . - A-» . War ss&i nobL ZuiL-Ht "'bis 15. März bezieh Ludwigsstratze Zmmer zu vermielben. __^.Flügelsgasse 6^ ' btifleridjiete Familien: i lerunet^n uub am 1. gjtön •. Neuen Vaue 7.' p. >er Nähe der Slufa ein rnhi zu vermietben. kstraße ö, 2 Xveppen hoch. . irfe Zimmer, sowie'Werde : etbeu. Gartenstr. 29, V unilienlo^ mit allem Zr Jacob Dörr/AWga^ it möblirte3hnnier, ineim )er getrennt, pr. sofow WMorstraße 21. ; oftto zu mrmMen. LtMn, WvWatze 16. We MiM- ... ..... _ „ü . J 11. Januar dem evang. Pfarrer Theodor Weber zu Staden die evang. . ^lle zu Lißberg zu übertragen; am 22. Januar dem in der Eigenschaft als Mn "oder zu Astern s Volksschullehrer angestellten Seminarlehrer Franz Schrod zu Bensheim die 1 Rechte eines Civilbeamten zu verleihen; am 24. Januar dem evang. Pfarrer s" Mtwitz, Südanlage m j T^odor Schönewolf zu Wächtersbach die evang. Pfarrstelle zu Roßdorf zu ne Taine, die ihre Sm M übertragen. -,'mieen zu MM Am 16. Januar wurde der Schuloerwalter Joseph Luley in Friedberg -»Ml zum Lehrer an der Realschule daselbst, unter Belastung in der Kategorie der ^'^^s.schmhen zu * Volksschullehrer, ernannt; am 22. Jan. wurde dem Schulamtsaspiranten Jacob Zeichnungen, Bramm aus Arnshain die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter-Widders- '!n in’ der“ W heim, an dems. Tage wurde dem Schullehrer Jacob Faustmann zu Rockenberg ' ,,iir @inw Pfeine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Jngelheim, an dems. ^^uMrichtMW Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Jacob Dörschug aus Pfaffen-Schwaben- 6ßim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sponsheim, am 25. Jan. wurde NN Riffen, »>>'! beni Schulamtsaspiranten Ludwig Gerhard aus Steinbach eine Lehrerstelle an en ^r Gemeindeschule zu Treis a. d. Lda., am 1. Februar wurde dem Schulst ar beit auf amtsasviranten August Keller aus Eberstadt die Lehrerstelle an der Gemeindeamt. M!chUle zu Dreieichenhain, an dems. Tage wurde dem Schullehrer Ed. Adolph zu t M Afliijtl Weickartshain die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eifa übertragen; (ialerW" " am 6. Febr. wurde dem Alexander Ludwig aus Biblis das Patent als Geo- »rstraße. , - ,^e|1 11 ' Bet Kap. 57, „Für die Landwirthfchaft und die Förderung der Bodenmelio- ' irattonen", tnterpelltrte Abg. Schröder bte Regierung dahin, wie weit daS Eon- uiÄitck soltdationsgefetz, sowie das Ges-tz über die landwtrthschaftlichen Genossenschaften 'nneiistlaßeM< gediehen sei, und fordert dringend eine entschiedene Verbesserung der Agrar- zustände in Hessen, da bei der jetzigen Lage der Sache absolut keine Verbesserung zu «MUi erwarten stehe. iksvf Ministerialrath Jaup war in der Lage, die schon geschehene Ausarbeitung eines „ __—L ______a-.-. ... ♦ tnnn enaHa iSaUamA U_ — crx-—X-—.- — — —xx k AM? ^WigWtzF -— M0» Zimmer, ; .^"niordcn rc., alle ^°ner Garten, pr. 1. Stod '* igen aller Art zu bieten beabsichtigt. Der Wohnunas- junge Gattin deS Bankiers Roseiti befand sich am 12,000 Freiquartieren beauftragt worden, doch sind der Via Cerretani, um dort Einkäufe zu besorgen- Dresden. Die Arbeiten deS CentralauSschusseS, sowie der ElnzelüuSschüsse für daS 6. allgemeine deutsche Turnfest werden rüstig gefördert. Behufs Erbauung der Festhalle ist Concurrenz ausgeschrieben worden, während die Übrigen Bauten auf dem Festplatze an besondere Unternehmer vergeben, resp. unter Aufsicht deS BauauSschusseS von den Interessenten errichtet werden. Außer den ossictellen Festbauten und acht größeren Restaurant» wird noch eine luftige Zeltstadt auf dem Festplatze erstehen, da man Gelegenheit zu Volksbelustigungen aller Art zu bieten beabsichtigt. Der Wohnunas auSschuß ist mit Beschaffung von r~**~ T '. *..... - L- ' L o E s t * S. Gießen, 28. Februar. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in der DebuS'schen Wtrthschaft am Schiffmberger Weg etngebrochen. Der Einbrecher wurde in der Person eines 20jährigen Burschen ermittelt und zur Hast gebracht. _____________________ — (Selbstmord.j Ein englischer Gentlemen war deS Lebens müde und beschloß, da er sich auf dieser Welt gar zu sehr langweilte, den Weg in's Jenseits anzutreten. Damit dies aber auf die sicherste, auf eine ganz unfehlbare Weise geschehe, componirte er nach reiflicher Ueberlegung folgende Veranstaltungen. Er begab sich eines schönen Morgen« hinaus in den Hafen, stellte sich auf eine der senkrecht zum Wasser hinabführenden Leitern, welche an den Damfbootsanfahrten angebracht sind, band sich einen «L-trtck um den HalS, den er an einer oberen sprosse befestigte, nahm eine DosiS Gift, zündete sich mit einem Zündholz den Nock an, zog ein Pistol und sprang dann, die Mündung auf seinen Kopf richtend und gleichzeitig feuernd, von der Letter herab. Aber die Kugel, statt daS Haupt zu treffen, zerschnitt den Strick, der Gentlemen stürzte in's Wasser, diese« löschte den Rock, er schluckt eme Dosis de« gar nicht sauberen Hafenwassers, übergab sich und entfernte das Gift- Zwei Hafenarbett^ zogen den im Wasser heftig Kämpfenden heraus, der nun naß zwar, aber kurirt nach Hause ging und sich 4 Wochen später verhetrathete. Er lebt heute noch. — sEtn weiblicher Othello-! „Jl Popolo Romano" meldet auS Florenz: „D'e Gattin des Bankiers Roseitt befand sich am 17. d-M. im großen Setdenmagozm • —— ' ' - In ihrer Begleitung befand sich London, 27. Februar. Im Unterhause stellte Campbell eine Anfrage -über Damaraland. Ashley antwortete, das Damaraland sei nicht durch einen königlichen Commissär annectirt. Palgrave sei nur Beamter der Kap-Regierung, aber da es wichtig sei, daß kein Mißverständniß entstehe, lege er kurz die Vorgänge bezüglich Palgrave's Anwesenheit in der Walfischbay und der Nachbarschaft dar: Wir erfuhren im November, Palgrave sei nach Damaraland gesandt, und telegraphirten sofort dem Ober - Commissär, sich betreffs der Instructionen Palgrave's zu informiren. Eine Depesche des Ober.Commissärs vom 18. December v- IS. enthielt eine Mittheilung des Kap-Ministers, worin sich folgender Passus findet: „Palgrave besitzt keine Ermächtigung, sich mit Gebieten Mseitü der Grenze zu befassen." Lord Derby depeschirte am 14. Januar d. Js. an Robinson: Da seit (Silbe 1880 kein Resident beim Häuptling Kamarherero gewesen ist, so würde die Ernennung eines solchen jetzt den Anschein haben, als sollte versucht werden, die Entwickelung des deutschen jüngst von der Regierung anerkannten Protectorats zu durchkreuzen. Eine solche Maßregel könnte daher von der Regierung weder genehmigt, noch vertheidigt werden. Derby zweifle daher nicht, daß der Kap-Minister erkenne, daß selbst die Gegenwart Palgrave's in Damaraland in dem jetzigen Augenblick unerwünscht sei. Schon früher sei Robinson insormirt worden, daß es der internationalen Höflichkeit nicht entsprechen würde, das unmittelbar an die bestehende deutsche Grenze stoßende Gebiet einzuverleiben. Dieselbe Bemerkung beziehe sich, obwohl in geringerem Grade, auf die Ernennung eines Residenten bei einem Häuptlinge, dessen Land Deutschland legitim zu erwerben wünschen möchte, falls der Häuptling zustimme. Palgraoe reiste nach Dalmaraland am 8. November v. Js. ab. Wenn die Gerüchte über die Annexion wahr sind, können wir nur annnehmen, daß obige Instructionen ihn nicht erreichten. Wir halten fest an dem in obiger Depesche Gesagten und telegraphirten Robinson, in den Minister zu dringen, daß er Palgrave anweise, demgemäß zu handeln, falls er es noch nicht gethan. London, 27. Februar. Währeno der Schießübungen in Shoebu.yneß platzte gestern eine Granate. Ein Offizier und ein Kanonier wurden sofort geiödtet. Oberst Fox-Strangways, Dir Director der Artillerüschteßschule, Oberst Lyon«, sieben andere Offiziere, mehrere Artilleristen und Civiltsten wurden schwer verwundet. Bet Einigen zweifelt man am Aufkommen. — Oberst StrangwayS und Oberst Lyon, welche gestern auf dem Schüßplatze bet Shoeburyneß bet dem Platzen einer Granate verwundet wurden, sind heute Vormittag ihren Wunden erlegen. PariS, 27. Februar. Anläßlich der Erklärung FItzmaurice's, daß die englische Regierung RetS nicht als KriegS-Contrebande ansehen könne, bemerkt der „Temps", derartige Fragen hält n stets zu Erörterungen zwischen den dethe^l gten Regierungen geführt, seien aber bisher ungelöst geblieben. „Temps" erinnert daran, daß England stets beansprucht habe, Kohle als Krtegs>Conlrebande anzusehen. Frankreich habe jederzeit gegen diese Auffassung protestirt, England aber trotzdem^ geglaubt, dieselbe zur practtschen Anwendung bringen zu sollen. Mit der gegenwärtigen Meinungsverschiedenheit verhalle es sich ebenso; dieselbe werde Frankreich nicht abhaltev, auf einer Maßregel, die eS für nothwendtg erachte, zu bestehen — Einem Telegramm deS „Temps" aus Aden zufolge ist in Zeilah ein Aufstand unter den SomaliS auSgebrochen- Gerüchtweise verlautet, Zeflah und Moka seien seitens Italiens besetzt. London, 28. Februar. sPrivat-Depesche-! Das Unterhaus verwarf mit 302 gegen 288 Stimmen Northcote's Tadelsvotum, dagegen nahm daß Oberhaus mit 189 gegen 68 Stimmen Salisbury's Tadelsvotum an. für weitergehendeu Bedarf zweckmäßige Vorkehrungen zu Mosserquartieren in Aussicht genommen. Den Verlag der Festzeitung hat Herr Ed. Pierson in Dresden übernommen. Dieselbe wird in 12 Rummern erscheinen, deren erste am 1. Juli d. I. versendet werden wird. Die Festschrift ist in den Grundzügen ebenfalls bereits genehmigt. Der Besuch des Festes verspricht großartige Dimensionen anzunehmen. Namentlich werden die deutschen Turner Oesterreichs sich zahlreich betheiltgen. Die Wiener Turner haben einen besonderen Extrozug projectirt. — (Von der jüngsten deutschen Colonia Das im Verlage von Greßner u. Schramm in Leipzig erscheinende illustrirte Prachtwerk „Europas Colonien", geschildert von Dr. Hermann Roskoschny, bringt Interessante M ttheilungen Überdas Gebiet, in welchem die Besitzungen des Stuttgarter HauscS Fr. Colin liegen, in welchen am 1. Januar d. I. durch Capttän Thüden von der „Ariadne" die deutsche Flagge gehisst wurde. Da jede Milthetlung Über dieses bisher so wewg gekannte Gebiet augenblicklich von hohem Jntensse ist, lassen wir nachstehend einen Auszug auS dem genannten Werke folgen, in welchem aus dem nicht sehr reichhaltigen Nachrichtenmaterial , das bisher vorltegt, ein hinreichend orienttrender Bericht zusammengestellt ist: E- Nächst den Fellahs sind in dieser Gegend daS wichtigste Volk die Sousous, denn ihre Sprache wird von allen Völkern am Rio Nunez gesprochen, die auch viel von ihren Sllten angenommen haben. Sie wohnten wahrscheinlich einst am linken Ufer deS Rio Nunez, wurden aber von den Landoumans und anderen Völkern nach Süden gedrängt, einen geeinigten Staat bilden sie heute nicht mehr und die Könige der einzelnen Dörfer vereint nur der gemeinsame Haß gegen die Fellahs und den MohamedantömuS. Die Soufons im Innern des Landes, zwischen dem Rio Nunez und Mellarore sind ein wildes, kriegerisches Volk, die in der Nähe der Faktorei Ansässigen verkehren aber freundschaftlich mit den Europäern und In den englischen Niederlassungen tragen sie sogar mit Vorliebe europäische Kleidung - allerdings in einer durch den bekannten Negergeschmock beeinflußten Zusammenstellung. Von dem Kerrygebirge, welches der ganzen, von diesin Völkern bewohnten Küste ihr Geprägt aufdrückt, hat letztere auch den Namen Kerryküste erhalten. Man versteht unter diesem Namen den etwa 200 englische Mcilm langen Küstenstrich im Norden von Sierra Leone, in welchem die Flüsse Nunez, Pongo, Forecarta, Dubrika, Malle- cory und ScanciaS in daS Meer mündet. Alle vorgenannten Flüsie können tief tn das Land hinein, bis auf eine Entfernung von 60 bis 70 englische Meilen auch von großen Seeschiffen befahren werden und bilden vorzügliche Transportwege für auS dem Innern kommende oder dahin zu versendende Maaren. Ein lebhafter HandelSverkebr hat sich hier entw ckclt, umsomehr, da das Klima wegen deS nahen Gebirges ein so gesund.S ist, daß Aerzte völlig entbehrt werden können. Die trockene Jahreszeit, welche von Anfang August bis Anfang Mat währt, ist die gesundeste, aber auch die Regenzeit ist nicht ungesund, und Fieber, von denen der Europäer an der Westküste sonst höchst silien verschont bleibt, kommen hier gar nicht vor. DieS findet seine Erklärung darin, daß hier nicht wir in andercmThetlen der Westküste sumpfiger, mit Mangroven bedeckter Boden einen ewigen Fieberherd bildet. Das Kerrygebirge steigt zu 2000 bis 3000 Fuß empor, fast überall diS zu den höchsten Spitzrn mit Wald bedeckt, in welchem Kopalbäume vorherrschen, und zwischen den waldigen Höhen liegen fruchtbare Thäler, in denen die Kaffeestaude und daS Zuckerrohr in Massen wild wachsen und alle Pflanzungen der Eingeborenen trotz der Trägheit ihrer Bebauer reichen Gewinn ab- werfm. Ein weites Feld eröffnet sich hier europäischer Unternehmungslust und das Stück afrikanischen Bodens -wischen dem Rio Pongo und dem Mallecory dülfte noch einst einer der reichsten und blühendsten Landstriche Afrikas werden, wenn erst einmal fleißige Hände am Werk sein werden, die jungfräuliche Erde auSzunutzen und die Schätze zu heben, welche zu verwerthen der Neger zu faul ist. Die Waldungen am Dubrica, Forecarta und Mallecory liefern hauptsächlich Gummikopal, der einen wichtigen Handelsartikel bildet. Außerdem kommen in den Handel Sesamsamen und Erdnüsse, von welchen letzteren Ladungen von 30,000 bis 40 000 Bushel nach Marsiille (vielleicht auch nach Hamburg?) versandt werden. Ingwer, welcher nach England und Amerika exporttrt wird, ged-tht hier so gut wie tn Westtndien, und auch der bter noch meist wild wachsende Kaffee ist eine gute Sorte. Der Strauch liefert an der Kerryküste 14-15 Pfund Bohnen, aber trotz des großen Gewinnes, der durch den Anbau von Kaffeestauden zu erzielen ist, haben die Neger bisher nur wenige kleine Plantagen angelegt und daS in den Handel kommende Quantum Kaffee ist noch ziemlich unbedeutend. Da wird europäisches Kapital eingreisen müssen, um auS dem Kaffeestrauch ebenso größeren Nutzen zu ziehen, wie bereit« für daS Zuckerrohr, welches die Eingeborenen nur roh verbrauchen, durch englische Unternehmer eine btfiere Verwerthung geschaffen wurde. Nach Versuchen, welche tn Liberia angestellt wurden, kann man annchmen, daß am Dubrica, Mallecory u. s. w. Kaffeeplantagen, wenn ihnen die nöthtge Sorgfalt gewidmet wird, nach drei Jahren bereits so ertragfähig sein könnten, daß 12000 Sträucher etwa 600 Gentner Kaffee jährlich liefern würden. , . Große Schätze, welche gleichfalls noch der Hebung harren, bergen die Wälder, welche Holzarten enthalten, die sich den gesuchtesten südamertkantschen an die Sette stellen können. Dem Holztransvort stehen nirgends Schwierigkeiten im Wege, da der Wald fast überall sich bis zur Meeresküste erstreckt und die vielen wasserreichen Flüsse auch den Transport aus dem Innern erleichtern. Auch für 6te Viehzucht ist daS Land so wohl geeignet wie kein anderes auf der ganzen Strecke vom Gambia bis hinab nach MosiamedeS. Die Kerryküste ist einer der wenigen Punkte West-AfrikaS, wo man an der Küste frisches Rindfleisch erhält, während man sonst meist auf Ziegenfleisch angewiesen ist. Kuh- uud Ochsenhäute stehen unter den Exportartikeln obenan. Käufer ist ausschließlich Amerika, wohin einzelne Firmen jährlich 100,000 bis 150,000 Häute senden. Zu all diesen manntgfalttgen Erzeugnissen, welche daS nächste Hinterland auf den Markt liefert, kommen aber an der KerrykÜfte noch Kautschuk, Elfenbein und Gold in den Handel, welche die Fellahkarawanen auS dem Innern bringen. Der Landschaftsmaler F. Kltngelhöfer, der die Küste bereiste, sah am Dubrica, Nunez und Pongo Fellakarawanen erscheinen, welche an 900 Köpfe zählten. Gegen die Maaren, welche sie bringen, erhalten sie Gewehre mit Feuerschloß (welche speciell für Meftafrika in Belgien und zu Sheffield in England fabricirt werden), Pulver, Schwertklingen, eiserne Töpfe und andere Effenwaren, Messingschalen, welche sie zur Salzbereitung brauchen, irdene Geschirre, weiße Baumwollstoffe, Tabak, Rum und Genevre, Seifen und Pomaden, schlechte Haarölsorten u. s. w. Die Schwertklingen, welche die Fatah Fellahs kaufen, sind Solinger Erzeugnitz, der Rum, den die Eingeborenen so sehr lieben, kommt aus Hamburg (der Genevre aus Holland). Deutsche sind überhaupt sowohl am Import als am Export der KeriykÜste stark betheiligt. Herr Kltngelhöfer erwähnt drei deutsche Firmen, welche neben Franzosen und Engländern dort thättg sind: Merk am Dubrica, Rosenbufch auS Hamburg und Weber am Mallecory. Der Dubrica-Mündung gegenüber hat sich auf den LoS-Jnseln ein französisches Handelshaus niedergelassen, während auf der vor dem Mallecory gelegenen Insel Matacong das englische Haus Rändel u. Fischer eine Niederlassung besitzt, deren Leitung Herr Kltngelhöfer in den Händen eines Deutschen, eines Herrn FrieSnep fand, der für sein HauS jährlich 15-20 Vollschiffe befrachtete. Einer deutschen Firma auS dem Binnenlande, Fr. Coltn tn Stuttgart, welche schon seit Jahren den Boden für eine deutsche Occupation vorbereitet, war es nun, wie wir wissen, beschieden, mitten zwischen den französischen Besitzungen in diesem reich gesegneten Lande festen Fuß zu fassen. Vermischtes. Friedberg. In der Sach-Hinze contra Jöckel und Btndernagel ist nunmehr BerufungStermin von dem Landgerichte Gießen auf den 24. März, Nachmittags 3 Uhr, anberaumt. Als Zeugen sind seitens des Gerichts nur Zahlmeister Colltgnon und Armeelieferant Ritgen geladen. mc icc Darmstadt, 25. Februar. Herr Obermedicinalrath Dr. Pfeiffer hielt am 18. d. Mts. in der Aula der Realschule zum Besten des Allce>Frauenoereins einen Vortrag über die „GesundheitSverhältnisse in Stadt und Land mit besonderer Berücksichtigung de« GroßherzogthumS Hessen". Wir entnehmen dem interessanten Vortrage daS über die Provinz Oberhessen bezügliche: „Bei den unserer Beobachtung ferner liegenden und von den in den südlichen Provinzen erheblich verschiedenen Zuständen in einem größeren Theile der Provinz Oberhessen ging Redner auf eine ausführlichere Darstellung derselben ein, schilderte die Wohn- und Nahrungsverhältniffe der Bewohner deS Vogelsberges genauer und wies auf die tn dem weitaus größten Theile der Provinz bestehenden günstigen Sterbeverhältnisse hin, welche dieser Provinz den Charakter eines sehr gesunden Beziikes verleihen. Die Kindersterbltchkett, in den Kreisen nur von 23 bis zu etwas über 29 (Kreis Lauterbach) sich bewegend, betrage im Mittel nur 25 gegen 33 tn Starkenburg und 36 tn Rheinhessen. Die etwas höhere Sterblichkeit der Erwachsenen mit 21 sei Folge einer relativ größeren Zahl älterer Personen unter den Bewohnern. Als ein bedeutungsvolles Moment für die geringere Kindersterblichkeit tu Oberhessen hebt der Vortragende die geringe Geburtenfrcquenz, die auf eine Familie entfallende geringe Kinderzahl hervor, bezüglich deren nur der KretS Lauterbach eine, wenn auch nicht sehr auffällige Ausnahme mache. Er erläutert die schädlichen Folgen, welche in ungünstig fUutrten Familien ein großer Kindersegen mit sich führe, rote häufige Wochenbetten die LebenSkräftigkeit der Mutter beeinträchtigen, wie dieser Umstand wiederum zur Lebensschwäche und mangelhafter Entwickelung der Kinder Anlaß werde, daß eS an der Muttermilch fehle, zu künstlicher immer kostspieliger Ernährung übergegangen werden müsse, wozu die Mittel und häufig auch die nöthtge Retnlichkeit und Aufmerksamkeit fehle und daß überhaupt eine größere Kinderzahl es nicht den Eltern gestatte, jedem einzelnen die nöihige Sorgfalt in Pflege und Wartung zu Theil werden zu lassen. Oberhessen sei im Ganzen ein Bezirk mit wenig Kindern und einer niederen Geburtenfrequenz, es berechneten sich nur 34 Kinder auf 1000 Einwohner, in den übrigen Provinzen über 40 und in einzelnen Kreisen über 44. Auch Selbststillen der Säuglinge durch die Mutter sei Regel und wo die Muttermilch nicht auSreiche, gebe man, aber immer neben letzterer, Kuh- und Ziegenmilch und andere Srährmittel. Die geringere Lebensbedrohung der Säuglinge tn Oberhessen erweise sich namentlich in der sehr niederen Sterbeziffer der Kinder de« ersten Lebensjahres, indem in der Provinz innerhalb deü letzteren von den ßebenbgebornen nur 15pCt. sterben, tn den südlichen Provinzen dagegen 21-23pCi. Die Verbreitung einzelner Krankheiten erörternd, hebt Redner daS Fehlen endemischer Krankheiten, die auffallende Frrquenz der Lungenschwindsucht bet der landwtrthschafttretbenden Bevölkerung deS Kreises Friedberg hervor und erwähnt des btS jetzt nur in Oberhessen beobachteten Vorkommens der Trichtnenkrankhett und deren muthmaßliche Ursachen. Von den epidemischen Krankheiten seien Scharlach und Rachenbräune in letzterer Zeit fast immer vorgekommen, Masern treten nicht oft auf, seien aber dann, weil eine große Zahl noch nicht durchseuchter Kinder und auch Erwachsener vorhanden sei, in der Regel ganz autzerordeniltch verbreitet. Uhren, Schranke, StB larüneWfiarmtur verschiedene Dncher unt 1 Pserd WMch meistbietend gege, versteigert- „ 1433 ®erid 6 K- pr> E loo-l, ein eikavn" «st- HÄ«11’ rKtzr, äBä»2 SssSih' *Orhftr l»rl öe SÄ LvK für Mi?' •' io wifajN greifen 'öcniOett' »iE «ta Wen fi(j c™ »ml Ätiefegn^lsgärtn, Mgeöoim Birnstämli werden verkauft im jZ88 RihttetW lifrifcbe H-chke, & grüne Heringe, Bc Brathücklin. Prima Kieler Sprotten, zum Rohesten, Bratherinc M Sardinen, Mch Sardellen, Capei Prima sä BichApft 2 Nück 15 Dntzei * in der Hamburger Wi W von A. Ko r°m S'Nltt d'-LLV-- äff«, te *Sttä jit,k6t Pltannf Soii'ons tu* S “® Unten Ufa ML 8S?«*h«K “ «II»»«« trage« fi & fiüRe Ift a\ ®ao »n fielt ff*» imfJioM &»**«*. vlW können tief In ^e. Mellen auch von '»ktoege für aus bem v°"er Handelsvcrktbr Wn Gebirges ein so me Jahreszeit, welche bte Regenzeit WchWe sanft höchst seine EMruvg darin, ■i ®it Mangroven be- irge steigt zu 2000 bis Qlb bedeckt, in welchem egru fruchtbare Thäler, >ild wachsen und alle er reichen Gewinn ab- 'ehmungslust und das MaÜecory dürfte noch >m, wenn erst einmal * unb btt Schätze liefern $aupifä$ltii) :bem kommen tn den myn Don 20,000 bis ,?) vnsE werden, rdriht hin so gut wie sre ist eine gute Sorte. aber trofo M g* * :n ist, hoben bk Mer anbei fommtnbe Quon« sch-s ÄaMM* ziehen, wie dE K i, durch englische W iuchen, welche In Aberlo altecoiy u. f- w. Kasseti nach drei Jahren b«M । Gentner Kaffee iahM Ttn, bergen dte WM, frikanischen an die Sem gleiten im M. dader Iden wasserreichen M wie fe’n andere? auf dir ®le«en9tüfteW‘«“ .uub Dcbfetiööflte fien'n gmerlta, ®* el”|lln finf Elfenbein un° & ®tr8flÄo .J Wnez und 2° »tl(6< c G wi ICH !° WÄ* tffa R'fk" ;.3»y;SS SK- LLKs i dec ÄtfgS j* «ist*'' Ä1O 1435 unb 1. 4. 1400 i & N *5$^ Seit 187»: 22 CentrAlgescb. u. über COO Fil. in BeutschL! Neustadt 15. 1406 CQ| ÖJ3| c c -ß Co Aust Preis-Courant gratis u. freo. Neustadt 15. 1407 Filiale in • es 1392 | Giessen bei Herrn 8. Elsoffer. 2. 3. N .25 "5 0 N [N° 54.] 9 Versteigert- 1433 a ö % emftehlt in allen Größen Wilk. Kohlerman« H Z 1410 Ein Hans in vorzüglicher Wohnlage, bei halber Anzahlung, zu 5Va—6 % rentirend, zu verkaufen. Anfragen abzug. b. d. Exp- d. Bl. 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Theespitzen staubfrei. Thee - Mischungen in geschmackvollster Zusammensetzung. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Den 22. Februar. Dem Gartner Johannes Schneider ein Sohn, Rudolf, ^^bo^Denfflben.D^D^m Bahnwärter Heinrich Schmidt ein Sohn. H-tmtch, geboren den Dem Schreiner August Blek eine Tochter, Auguste Wilhelmine, geboren den 30. November. ~ . Den 26. Februar. Dem Hüttenarbeiter Johann Georg Zinn eine Tochter, Marie Katharine, geboren den 10. Februar. Beerdigte. Den 22 Februar. Sophie Plank, geb. Hopfner, Wittwe des Gerbers Friedrich Plank, alt 77 Jahre, starb den 20. Februar. Den 25. Februar. Theodor Uhl, Photograph, alt 24 Jahre, starb den 23, Dm* 27. Februar. Wilhtlm Köhler, Maschinist, alt 38 Jahre, starb den 24. Februar. ________ ____________ la. Portland-Cement Fabrikat Schifferdecker & Söhne, Heidelberg empfehlen billigst 1422 Jean Dern ÄT Cie. Prima Apfelwein aus gebrochenem Obst empfiehlt [1402 Butzbach, Oberh. Louis Wietzler. V/236. 111. Gemarkung Leihgestern: Vorm Namen Johann Georg Dern II- und Frau geb. Rmn. 11/1000. ~ V. Gemarkung Staufenberg: Vorm Namen Balthasar Spuck von Mainzlar: XI/176. VI. Gemarkung Watzenborn-Steinberg. Vorm Namen Paul Heß II. zu Leihgestern: XLX/44. Gießen, den 23. Februar 1885. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs. Dr. Schäfer. Müller. Gurten „Schönen Aussicht" zuverprichtm. Mh. Mäusburg Itz. Vhk XIV/115. 116. Vorm Namen Peter Held: XV1II/607. Vorm Namen Paul Heß Eck. Ad. S.: 1/8. 9. 11. 11/664. 111/229. XVII/718. XVIII/316. 768. XIX/88. Vorm Namen Paulus Heß H : XXI/309. 555. 556. XXII/18. iv. Gemarkung Lang-GönS. Vorm Namen Kaspar Spies H. und Frau geb. Frep: XVII/167. 168. tehenbeS K-mm-rwSdch-n, und al» Letztere» da» Sa-Nu» h-rauSzog. st-l -In «ri/icd!N iu Boden. @m Commis beeilte sich, da» Btllet aufMeben und ,u über- « ch n nnd dt^ Dame e> kannte im Fluge die Handschrift ihres Gatten. In rasender sTOmh mnrf fie sich aus da« Mädchen, um ihr den Bries ,ll entreißen. Diese» ver- ^eidiate sich wie eine"Löwtn und al» sie sah. daß ihre «täfle abnahmen fleckte sieda» Br eschen in den Mund, um eS zu nerschliugem AI» ihr dies nach gräßlichem Würgen aellluaen hatte °u« her Paroxysmus der BantierSgattin dm Höhepunkt erreicht. Wie wahnsinnig nackte sie die Rivalin am Halse und drückte Ihr die K-hle derart zu, daß da» arme Mädchen in schwer verletztem Zustande ins Spital gebracht werden mußte. Der weibliche Othello hat kaum das siebzehnte Jahr überschritten; sie hatte sich tm-lctztcn Mai vermählt." — lVacante Stellen für Mtlltäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps^ Bockenheim MagPr^, Stadtschrewer, 1200 JL. Anfangsgehalt Ehrlich. Elgersburg, Dottamt Landbrie träger, 450Gehalt und 60 X Wohvungsgeldzuschuß lährllch, G?' ÄtaBä. W«t. fP-wUer,680 M Gehalt und 108 ^Wohnung»- aeldruschuß jährlich, steigend. Niederaula, Postamt, Landbrtcfträger 450 des gX*** M Gismdwndu «lche sich bei ihm in be Mstsbnch nach wch seine Bemiwlnn zormlar B nach bw 5 Umfange des Gejchäftsdi getrennt für männliche i Die vorstehend bez und mit fortlaufender S genommen werden, als gestempelt find und di. Das Herausnehmei heften neuer Blättn ist M Meldungen bi des Tages, an welchem j Zinte einDtragen. Mch dem MMujse Mr lang von dem Gefin Die Gefindeverdinge Achruch nehmenden Dien! au§ den dafeldst gejährten «niste zu erheben und Megen. Die Gefinder NM (Formular A) ß Gießen, den 2 S-ÄÄi"1 Ä ®«ter mag. ®°nferen, d-reichert N« Al auf di- ßuj drcn als Nifation A *«» istAlle £8» inbem“ « desten die 91 N b««