Nr. 1 Erstes Blatt. Donnerstag den 1. Januar 1885 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. . .. Qr _ , v = cm » a Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Buren«: Schulstraße 7. Ertchemt tSglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljäbrlich 2 Mark ÖO — I»HIIIII IIIIIIIJIIIIII |«„II>IIII um in IIIIIIIIIM111ILJI j.irmnrTirrmr t.^t -^njrr./iinnrMmiiirirrr— ", gugggg!gggjggL-!=i!^^'hiuiiiwjiiwimi i-^-^ __ -------------------------- — Amtlicher Hheit. Betr essend: Die Aufnahme einer Armenstatistik. Gießen, am 23. December 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezug aus unseren Erlaß in obigem Betreff vom 22. September 1. I. (Anzeiger Nr. 224) und die von Ihnen daraus erstatteten Berichte übersenden wir Ihnen durch die Post den für Sie erforderlichen Bedarf an Formularen und zwar der Formulare A, C und D mit dem Anfügen, daß bte angeforderten Zählkarten (Formular B) in der Kürze nachfolgen werden- . . f .. M , r r . Indern wir voraussetzen, daß Sie sich mittlerweile mit dem Inhalte der Ihnen zugesandten Anleitung vollständig bekannt gemacht haben, sprechen wir gleichzeitig die Erwartung aus, daß Sie sich angelegen sein lassen werden, die Ihnen hiernach obliegenden Einträge, Aufzeichnungen u. s. w. auf das Pünktlichste zu vollziehen. Der Einsendung des betreffenden Materials sehen wir zu der vorgeschriebenen Zett entgegen. Dr. Boekmann.. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat genehmigt, daß mit dem nächstjährigen Friedberger Frühjahrs- und Herbst-Pferdemarkt je eine Verloosung von Pferden und sonstigen Gegenständen verbunden wird. Bei dem Frühjahr-rnarkte dürfen höchstens 8,000 Loose a l JL 50 H ausgeben und müssen 7320 Jt zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden; bei dem Herbstmarkte darf die Zahl von 12,000 Loosen (a 1 50 nicht überschritten werden und sind 11,000 für den Ankauf von Gewinngegenständen zu verausgaben. , . . Es ist der Verkauf der Loose im Großherzogthum gestattet worden, was mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß insowett die Loose nicht vollständig abgesetzt werden sollten, eine verhältnißmäßige Verminderung der Ausgaben für Gewinngegenstände eintreten kann. Gießen, am 23. December 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ______________-________________________ ZUM neuen Zahre. Nach alter Sitte beendet am Sylvester-Abende das alte Jahr unter Sang und Klang seinen Laus und das junge Jahr mit frohen Stimmen, Trompeten- schall und Glockenklang begrüßt, hält seinen Einzug. Ernste Stunden der Sammlung, der Einkehr und der Selbstprüsung treten in diesem Zeitpunkte des Jahreswechsels an uns heran. Denn wenn im Leben der Menschen und Völker ein Jahr auch oft wenig zu bedeuten hat und im Allgemeinen Niemanden die Hoffnung geraubt werden darf, daß dasjenige,was er in einem Jahre versäumte, er im andern Jahre nachholen kann, so ist ein Jahr mit seinen dreihundertfünfundsechzig Tagen doch immerhin ein größerer Abschnitt sowohl im Dasein der einzelnen Menschen, als auch in demjenigen der Völker und wie nahe muß es dann für alle Strebsamen liegen, zu sagen, was habt ihr im vergangenen Jahre erreicht und was könnt ihr hoffen, im neuen Jahre zu erstreben. Noch einmal durchleben wir am Jahreswechsel auch Die Stunden schwerer Sorgen, Die uns im verflossenen Jahre bedrückten, erinnern uns aber auch dankbar der glücklicheren Tage, die uns Gott beschieden. Doch wenn nun eine solche weihevolle Einkehr in unserem Herzen am Jahreswechsel stattgefunden hat, dann gilt es auch hinsichtlich des neuen Jahres einige segenbringende Entschlüsse zu fassen, denn Jeder, Der da am Neujahrstage einen gewissenhaften Blick aus fein eigenes Leben, auf seinen Beruf, seine Familie und den Staat wirft, dessen Bürger er ist, wird finden, daß ihm vielfach Gelegenheit und Ursache gegeben ist, im neuen Jahre nicht mit einer behäbigen Selbstgenügsamkeit sich zu bescheiden, sondern mit Energie und Ausdauer Hand anzulegen für Den Fortschritt unD das Wohlergehen feiner selbst, wie seiner Angehörigen und Mitmenschen, Denn wir sinD ja alle Glieder an der großen gemeinsamen Kette der menschlichen Gesellschaft und das Zurückbleiben eines Gliedes in seinem Thun und Lassen bewirkt Die Schattenseiten für Das Gemeinwohl. Zweierlei Mahnungen sinD es besonDers, Die wir am Jahreswechsel mit Flammenschrift unserem Geinüthe einprägen sollen. Unsere Religion und unsere weisen Männer lehren uns mit unwiderlegbaren Beweisen, daß jeder Mensch fein Glück, zumal das innere, durch Pflichterfüllung zu erwerbende Glück, in Den eigenen Händen trägt und Daß es kein herrlicheres Memento für Den freien Menschen giebt als Dasjenige: Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott! — Auch stehen wir nicht unter Dem beengenden Zwange einer äußeren Gewalt, Denn kein Krieg, keine Anarchie, keine furchtbare Noch beDroht unser Schaffen, wir befinden uns inmitten eines wohlgeordneten Staatswesens, Das uns Die nöthigen Bedingungen unserer Wohlfahrt verleiht, wenn in diesem Staatswesen den Umständen entsprechend ohne Zweifel auch noch Manches Der Verbesserung bedarf. Aber möge nur, wie unser größter Dichter sagt, Der Mensch eDel, hülsreich und gut sein, und mit diesen ihm erreichbaren Eigenschaften wird ihm das neue Jahr nur Segen bringen. Keulschland. Darmstadt, 29. December. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 21. December Dem vortragenden Rach im Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameral-Verwaltung, Ober-Domänenrath Friedrich Schenck, den Charakter als Geh. Ober-Domänenrath zu verleihen. Berlin, 29. December. Der Kaiser hat an Leopold v. Ranke zu dessen 90. Geburtstage folgendes Schreiben gerichtet: Sie pflegen gegen die sonstige Gewohnheit Ihren Geburtstag zu benutzen' um Andern und insbesondere auch Mir eine Freude zu bereiten, wie Sie Dies gegenwärtig durch Ihr Werk über Die arabische Weltherrschaft und das Reich Karls des Großen gethan haben. Bei jedem neuen Theile Ihrer Weltgeschichte läßt die Rastlosigkeit Ihres Wirkens, die Klarheit Ihres historischen Blickes, die Durchsichtigkeit Ihrer Darstellung vergessen, daß Sie abermals ein Lebens-, jahr zurückgelegt haben. Mit Dem verbindlichsten Dank für Ihre Mir so angenehme Spende und den sie begleitenden Ausdruck treuer Gesinnung verbinde Ich Den herzlichen Wunsch, Daß Sie mit Gottes Beistand in ungetrübter Schaffensfreudigkeit das schöne Ziel, das Sie sich vorgenommen, erreichen. Berlin, 22. December 1884. Wilhelm. — In der „Magdeb. Ztg." lesen wir: „Der Reisende August Ein- wald aus Heidelberg, welcher schon in früheren Jahren zweimal Südafrika durchreist und in verschiedenen deutschen Städten darüber Vorträge gehalten hatte, reiste im Mai b. Js. nach Pietermaritzburg in Natal, von wo er schon im Juni D. Js. Dem Schriftführer Des Erfurter Vereins für Erdkunde Nachricht gab, Daß er in das Zululand reisen und dem Könige Dinizululu vorgestellt werden solle. Jetzt schreibt er unterm 15. November an denselben aus Jhlo- mohlomo an Der N.-O.-Grenze Des Zululandes, 272/3 Grad südl. Br., daß er im Lande Der Boers wenig Entgegenkommen, vielmehr Hindernisse gefunden habe, daß es ihm aber, nachdem er Dem Könige Dinizululu in Emuxati, 28 Grad südl. Br., mancherlei Geschenke gegeben — ein großes Musikwerk, Säbel, Gewehr, Decken, Spiegel, Bestecke, Toiletten-Gegenstände, im Ganzen im Werth von 50 Lstrl. und auch Die Häuptlinge beDacht hatte, gelungen sei, die St. Lucia-Bay nebst 60,000 Acres Land für Lüderitz zu erwerben. Er beabsichtigt, nachdem die deutsche Flagge gehißt ist, seinen Weg weiter durch Ama- tonga zu verfolgen und nicht zu ruhen, bis Die Handelsroute eröffnet ist bis nach Angra Pequena. Seine Gesundheit habe sehr gelitten und er fei sehr abgezehrt. Auch stellt er die Absendung eines Berichts über sein Zusammentreffen mit Dinizululu und seinen Häuptlingen in Aussicht und will Photographien beilegen. Er hat Karten mit kurzer Mittheilung über Die FreuDenbotschaft an Pros. Kirch- hoff. Dr. Suppan in Gotha unD an Den Präsidenten Der Berliner Gesellschaft für ErDkunDe, ADmiral v. Schleinitz, beigelegt. Gleichzeitig meldet die „Times" aus Emuyati (Zululand), die englische Flagge sei in St. Lucia aufgehißt und Der Gouverneur von Natal habe Die Genehmigung Dazu bei Der englischen Regierung nachgesucht. Nach Den bisher vorliegenDen, noch sehr Dürftigen Nachrichten macht es Den Eindruck, als ob Herr Einwald mit seinen Erwerbungen zuerst kam. Der englische Gouverneur in Natal schickte Dann Hals über Kopf ein Kriegsschiff nach St. Lucia, um das Deutsche Vorgehen zu Durchkreuzen und zwischen London und Berlin werden sodann Die Besitzansprüche weiter verhandelt. Der Sturm, welcher jüngst gegen Den Colonialminister Lord Derby in der englischen Presse, auch in der theilweise ofsiciösen, wegen der Lucia- und Delagoa-Bay tobte, läßt vermuthen, daß das englische Cabinet bereits bemerkt wie es auch mit Den britischen Ansprüchen in Südost-Afrika auf schwachen Füßen steht." Arankreich. Paris, 28. December. In dem Saale Levis im Stadtviertel Batign beute Nachmittag wieder eine Versammlung beschäftigungsloser Arbeiter \ Polizei hatte große Vorsichtsmaßregeln ergriffen, da man stürmische Austritte Diese Voraussicht traf im höchsten Grade ein. Schon vor der Eröffnung sammlung entspann sich eine förmliche Schlacht zwischen den Blanquisten, Einberufung erlassen hatten, und den Anarchisten, welche mit Pistolen, Do Knitteln bewaffn«t waren; es setzte bedenkliche Verwundungen ab. Um dem olleS fand »ott. Die erwartete. der Der- welche die >lchen uns Lärm ein Ende zu machen, wurde rasch bk Eröffnung der Versammlung ausgesprochen. Nun stritt man um die Ernennung de« Vorsitzenden. Die Slanquiften rufen den Anarchisten iu: ^Nieder mtt den Spitzeln!" Die Anarchisten singen die Carmagnole. Ein Blanqutst läßt sich al5 Vorsitzender an dem Tische nieder. Entsetzlicher Lärm. Die Anarchisten wollen sich des Tffchcs bemächtigen, mehrere Leute erleiden dabet Verletzungen. Der blünqu.sttsche Vorsitzend.' zieht sich zurück, worauf virhältnißmäßige Ruhe eintritt und ein Vorschlag, zwtt Vorsitzenden, einen von jeder Partei, zu ernennen, angenommen wird; der anarchistische Vorsitzende ist ein Maurer In Blouse und Holzschuhen. Sodann vegtunen die Reden. Einerseits wird die Forderung gestellt, sofort auf die Straße zu steigen, andererseits wird verlangt, daß man abwarte, b s die revo- lutforäre Partei vollständig organisirt sei. Der Blar-quist Michel begehrt, daß mtt der Organisation sofort begonnen werde, damit man gegen daS Bürgerthum vorgehe, und schließt seine Rede mtt den Worten: »Sehet, was tn Deutschland geschieht, drei Anarchisten sind verurtheilt worden, weil sie den Kaiser ermorden wollten. In Deutschland ist die Partei organisitt; was man auch sagen möge, die Deutschen sind keine Verräter. Die brutschen Socialtsten httfen sich untereinander, sie verrathen ihre Partei nicht. Glaubt Ihr, sie würden auf die Straße hinabsteigen? Nein, aber sie handeln, während man in Frankre ch schwatzt, aber nicht handelt." Schließlich werden die Anarchisten Herren der Lage; sie setzen thrr Tagesordnung durch, welche besagt, daß sofort gehandelt werden müsse, well von der Regierung und den Behörden nichts zu hoffen wäre und daher eine Versammlung unter freiem Himmel auf den 15. Januar einbtrufen sei. Daraus trennte sich die Versammlung, welche etwa 6000 Köpfe zählte. Auf der Straße wurden wegen Beleidigung der Polizei einige Verhaftungen vorge- vommen; erhebliche Unordnungen kamen ntcbi mehr vor. Die GenSdarmerie ritt mehrmals an dem Saale Levi« vorüber. Die Läden tn der Nähe waren aus Furcht vor Ruhestörungen geschloffen. Spanien. Madrid, 29. December. Heute früh sanden in Torrax (Provinz Malaga) neue sehr heftige Erderschütterungen statt, viele Häuser erhielten Riffe und Sprünge, das Mairiegebäude wurde besonders stark beschädigt. In dem 2)orfe Trigliana stürzten viele Häuser ein, die Einwohner flohen aus das freie Selb. Lrregraphtfche Depeschen. Wolff s teloge. Lorrrfpo«deAr-Brress«. ASlN, 30. December. Der »Allg. Anzeiger für Rheinland-Westfalen" fLrttbt: „S8 Hal sich ein Ausschuß von üb r 100 P rsoncn gebildet, dem die Spitzen oer- schtrdener Behörden und die ersten Industriellen auS ganz Rheinland uud Westfalen ungehören, welche Mr. Stanlcy etngetaden hat, ein Bankett tn dem großen Gü zenich- Saale tn Köln mit seiner Gegenwart zu beehren. Dieser Aufforderung wird Mr. Stanley dem Vernehmen nach bet Gelegenheit seiner nächsten Reise von England zu den fortgesetzten Brrathungcn der Eonferenz am Mittwoch den 7 Januar Folge leisten." Die genannte Ze iung fügt hinzu: »Es dürfte wohl keinem Zweifel unterliegen, daß dieses Fest Veranlassung zu einem Stelldichein aller Der j n'gen werden wirb, welche gew llt sind, die mtt ebenso vielem E fer als diplomatischem Gesch cke tn's Werk gesetzte Colontalpol t k der RttchSregterung mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mttleln zu unter stütze." Straßburg, 30. December. Heute früh 3Vs Uhr ist der von Lux mburg kommende Schn llzug auf einen innerhalv der Station Schlltigheim haltenden Güterzuz aufgefahren, wobei die Locomotioe des Schnellzugs beschädigt und mehrere Kohlenwagen zertrümmert wurden; Personen sind nicht verletzt. Bremen, 30. Derember. Die „Weser-Zeitung" erfährt, baß die Kauf-Controcte über die Santo-Luc a - Bat und das umliegende Geb et, vom November dattrt, bet Lüderttz eingttr offen sind- Pesth, 30-December. Die Cholera - Vor sichtdmaßregcln gegenüber Frankreich find vom 1. Januar ab aufgehoben. Rom, 30. Dec:mber. Herr v. Schlözer brachte heute dem Papste seine Nu, jahrsglückwünsche bar. — Der Senat tritt am 10. Januar zur Berathuag eines Gesetzentwurfs, betreffend die Sanirung Neapels, zusammen. v 7 Paris, 30. Dec.mber. E ne D-pffche Br b t’g vom 28. dtz. Mts. berichtet, hafc in der Umgegend von Hongyen mehrere Gefechte mtt Seeräubern stattgefunden baben, wöbet der Fetnd etwa 300Todte und 2 Kanonen mrlor. Die Franzosen erlitten kttnen Verlust. Der Gesundheitszustand der Truppen sei vortresfltch. — Der Marinemmrfter macht bekannt, daß der TcanSvottdampfer „Btmhoa", über welchen beunruhigende Gerüchte verbreitet waren, am 23. December tn Saiaun emgetroffen ist und sich noch daselbst befmbet m — Die Nachricht, der französische Consul in Tientsin sei angewiesen, mit Patenotre in Sbanghai zusammenzukommen, tft unbegründet. ^TempS" bestätigt, daß von französischen SchtffsahrtSgesellschaften mehrere Trar.sportdampfer gemtethet sind, welche sich bereit halten sollen, in der ersten Woche deS Monats Januar zwei tn Algier stehende Regimenter nach dem Orient etn- zuschtffen. m B — Em offictelleS Telegramm meldet, b'e französischen Truppen hätten einen Vorstoß gegen Tuyenguan gemacht und den Chinesen beträchtliche Verluste beigebracht, die Verluste thrersettS fei n unbedeutend gewesen. ,30- December. In der heutigen Sitzung deß geheimen Ratbs machte OSborne Mittheilung von brr Zustimmung der Königin zur Verlobung der Prinzessin Beatrice mit demPr'nzen Heinrich von Battenberg unter der Bedingung, daß dieselben tn England bet btr Königin wohnen. , ^0- Deces de Villebois, daß die sran,wsyche iRegtcfuiifl die Angelegenheit in die Hand aenötmnen und verivro-ben habe, an Ort und Stelle Erkundiaunaen cinu-rieben ’M"S" "^'kanischen Gesellschaft, stellt- di- Forderung, ba& bic^enkrane bas Recht Hollands gegennber Frankreich auirechi erhalten solle, aorauf der Äiiüüe? antwortete, daß die Regierung Rechtsansprüche nicht geltet,d machen könne so üna- eme Unlicherhe.t in Bezug am die Rechte des sranzäsischen Protektorats über dieie S ^andestdelle herrsche, IN welchen Ortlchaiten niedergcbrannt worden seien. ® . 3". december. Die egyptische Regierung hat geaen die ffiiffffu-isnm Gcrichtshoses erster Instanz in den, von der Staatsschuldenkasse (inÄnaicn P"zelle die Berumng eingelegt. Die Angelegenheit wird mn 14. künstigen Monats v°r d-n AppellationsgerichtShos kommen. Wenn die Entscheidung der ersten ^nstan- sÄ,Nir-n7ass-n°''bUrftC b'e Stadtsschuldenkasse alle Geholter und PZion«f , r « f a I e i. Gietzen, 1. Januar. Nach aller lieber Gewohnheit leaten mir KS lÄ’ÄS » sich 3 bei Kindern, 5 bei Erwachsenen ereigneten Von den Kindern, welche kaum daS erste Lebensjahr zurückgelegt hatten, starb ems an Lungenentzündung, eins an Krämpfen, bet dem Dritten, oaS bet Lebzeiten nicht ärztlich beobachtet worden war, blut) die Todesursache unbekannt. Btt den erwachsenen Personen war Lungenschwindsucht dreimal, Tuberculose der Gedä.me einmal die Todesursache. Ein fremder Mann machte seinem Leben durch Selbstmord ein Ende. — Zu den geplagtesten Leuten gehören unstreitig die Briefträger und Postboten, welche, mag die Witterung noch so ungünstig fern, das ganze Jahr hindurch mtt größter Pflichttreue ihrem anstrengenden Berufe obliegen müffen. Deshalb wird gewiß Jedermann, namentlich Diejenigen, welche häufiger Briefe erhalten, den Boten Stephans gerne zu Neujahr eine Gratifikation zuwenden, wenn denselben auch von ihrer Behörde verboten ist, zu gratuliren. Es ist diese Extravergütung den oielgepiagten und nicht besonders bonornten Leuten von Herzen zu gönnen und sind dieselben öfters auch dieser außergewöhnlichen Einnahme recht dringend ledü'ftig. _____________________________ Vermischte-. — Btt einer am 2. WtthnachtSfeiertage tn Rüddtngs Hausen stattgehabten Schlägerei wurde vom Messer der ausgiebigste Gebrauch gemacht. 5 P.rsonen wurden verwundet, darunter 3 lebensg fährlich. — Am 22. December wurde tn Nieder - Ohmen ein Mann NamenS Döll im Streite vom eigenen Sohne erschlagen. Oberlahnstetn, 27. December. Der „Rhein. Cur." meldet: Unsere Stadt durchläuft soeben eine höchst traurige Nachricht. Der Eisenbahnscnbent Friedrich Todt hat sich und sein einziges Kind, ein 4jähriges Mädchen, mittelst Blausäure vergiftet. DaS Gift scheint in sehr oeibönnter Dosts zur Anwendung gekommen zu sein, da Vater und Tochter erst etwa eine Viertelstunde, nachdem sie dasselbe genommen, verschieden stnd. Was die Ursache dieser That gewesen, läßt sich noch nicht feststellen. Todt war ein etwas aufgeregter Mann, der infolge seiner zurückgegangenen Verhältnisse (er war früher Kaufmann) schon fett einiger Zett trübsinnigen Gedanken nachhing. Münster, 24. December. Vor einigen Tagen biß, wir der „W. M." berichtet, ein tn Ueberroaffer wohnender junger Handwerker seiner Frau die Rose ab; daS Ungeheuer glaubte b merkt zu hab.n, daß seine Frau And.-ren gefiel und wollte deshalb, tote er selbst sagte, ihr Geficht verunstalten- — Clevclanb, der neue Präsident der r ordamerikantschen- Union, hat bereits eine Legion von H stor-ograpben gefunden, dte sich alle Mühe geben, über den Zukunfts- Präsidenten den Amerikanern die ins Einzelne gehrnde Aufklärung zu verschaffen. Selbst die Art, wie sich der Erwählte der Nation alS Baby geberdet hat, tft ihnen von Jätensse und die „N--N- äßotlb* hat zwei Mitglieder ihrer Redoction, einen Zeichner und einen Berichterstatter, eigens nach Galdwell, dem Geburtsorte ClevelandS gesandt, um zu erfahren, rote der junge Grover, ter übrigens als Baby Stephan genannt wurde, sich tn feinen ersten Lebensjahren aufgeführt hat. Als Resultat dieser Studienreise sieht man denn auch in der „World- das Geburtshaus von innen und außen adgebrldet, namentlich ^bte Treppe, welche Cleoeland als Bübchen hinuntergepurzttt ist" m.t dem Bild der Pfarrersiochter, b:e den Herren diese Merkwürdigkeit Amerikas zttgte, — ferner »das Fenster, durch wttch- s der fünft ge Präsident zuerst das Licht der Wttt erblickte". Auch das alte Kirchlein, in welchem ClevelandS Vater als vreSpytertan-scher Pastor predigte, tst hübsch gezeichnet, weniger schön ist das Bild dec jetzt siebzigjährigen Kinderwärtertn Jung-Clevelar.ds, die natürlich nach allen Regeln der Kunst interviewt wurde. AuS ihren Aeußerungen geht hervor, daß der kleine Bursche rund, gesund und artig war; nur wollte er schon mit zwei Jahren in allen Dingen „setn'N eigenen Weg- gehen. Andere befragte Zeugen waren spröde in ihren Aeußerungm, denn in Galdwell sind die Leute alle für Blaine aesinrt, einschließlich dcS Amtsnachfolgers von Clevelands Vater. Dieser fromme Mann hat das Bild BlaineS an einer der Wände aufgehängt, die feinen siegreichen Rivalen zur Welt kommen sahen und er studttt keine Predigt, ohne zu Blaine andächtig auszublickcn. ES heißt ja schon lange im Sprichwort: „Nemo propheta in patria!“ Theater. , . , „ „ Gießen, 31. December. Die Feiertage mit all ihren Sorgen und Freuden, arbeiten und Vergnügungen sind vorüber und so wird sich wohl das Interesse unseres Publikums jetzt ein wenig mehr als daS bisher geschehen, dem Theater zuwenden. Für den 1. Januar wird unS eine Repitition von „Preciosa" angezeigt. Bei der ersten Aufführung dies s romantischen Stückes war das Theater deS noch bevorstehenden Festes wegen schwach besucht — wir hatten bet dieser Gelegenheit hier erwähnt, tote farbenprächtig daS Stück tn jeder Beziehung auSgeftattet war und können daher den Besuch dieser Repetttion Jedem aufs Wärmste empfehlen. Am 2. Januar soll eine Novität zur Aufführung gelangen, die viel von sich reden macht. In der „Neuen Ztg." lesen öir über die erste Aufführung in Berlin am Brlle- Alltance-Theater: Leon Treptow hat mit dem neuesten Kinde seiner Muse, die bisher von ihm mtt groß m Ei folg verfolgte Bahn verlassen und ist unter die Moralisten gegangen. Die Schicksale der Familte des re:ch gewordenen SetfeusicherS Buchholz, deren Entwicklung uns der Autor vorführt, sind trtereffant und voll gesunder Mo-al. „Der Neichtbum allein maLtS nicht, man kann bei aller Annuth recht glücklich sein" und „auf j:de Nacht folgt auch ein Heller Morgen" — das find ungefähr die Sentenzen, bereu Wahrheit uns Treptow in überzeugender und packmder Weife an den einzelnen Buch- holzenS bemonftrirt. Seine Force liegt tn der Bearbeitung für die Bühne und für seine Meisterschaft auf diesem Gebiete hat der Autor (n dem neuesten Stück wieder den vollgültigsten Beweis geliefert. Die einzelnen Figuren sind recht gut und lebenswahr gezeichnet. Wir unterlassen eß, den Lauf des Stückes zu schildern und empfehlen baS Hinaehen und Selbstseben. Neujahrsgeschknke für die Kleinkinder-Brwahrsnststt. Von Herrn Rentamtmann Lyncker f. P. wurden in diesem Jahre wieder nachstehende Beträge an die Kleinkinder-Bewahranstalt dahier baar abgeliefert: 1. Erlös auS gesammelten Cigarren-Abschnttten und Flaschenkapseln..... 3615 2. an Beiträgen für Ersparung der üblichen NeujahrS- besuche......... 39 50 „ Dr. K. Dr, 28. 13. 16. 19. _ zusammen 75 65 Folgende Herren bzben bitte Btttiöge gegeben: i ^.Bürgermeister Bramm. 2. Rechtsanwalt Batst. 3. Meinhändler Schwan 4. Fabrikant Schaumann- 5. Kaufmann Fr. Koch. 6. Rentner Ben'er. 7. Geb Re- aterungsrath Dr. Haberkorn. 8. Buchhändler Ferber. 9. Fabrikant O Kemvff. A<2?ent Dr. Knorr. 11. Rechtsanwalt Dtery. 12.^Präsident Dr” 8nbri^‘ /f« Kavsmann Kraatz. 15. Rittmeister von Kabmau. Rechtsanwalt Dr Dornseiff. 17. Dr. Mettenheimer. 18. Rentner Fr. Bücking. 20 Dr- Z'mmermann. 21. Hüttenbesitz r von Roder. 23. Rentamtmann Lvncker. 24. Piof.ffor m n^en" 0CI-U§- 26 Steuerrath Engisch. 27. Rentner L. Bücking Rentner I. Bapst- 29. Buchhändler Ricker. 30. Brauereibesitzer Heß. 31. Professor Birnbaum. 32. Kaufmann E. Pfftor. 33. Rentner Emmerich. 34. Apotheker Doctng. 2. 13 30 Jt 10 45 w 20.- , 150 „ 3 62 , 120 „ 146 „ 3. 4. 5. 6. 7. ^r noL besonders, daß sich bas im Jabre 1881 für die Klein- »I 1 hiesige Spar- und Leihkass- eingelegte Kap-tal von 50 JL. m^e? sich im vorigen Jahre durch milde Beiträge, Straf-, Spielgelder und «infen auf die Summe von 253 X erhöht hatte, in bitfem Jahre in gleicher Weise'viö zu dcm Betrage von 396 X qeffieqen ist und bis auf Weiteres auch fernerhin in der -Spar- und Ltthkasse v-rbleiben soll. i a:-4uc ^Äi?£jtun9 bte^eö Kapitals haben neben her Hauptsammelftclle im sogen, gr^echiichen Stübchen noch folgende Sammelstellen milde Beiträge geliefert: 1 Das Gasthaus zum Einhorn . """ 9 ii ii .. Prinz Karl . „ Hotel Kühne (16 X u. 4 X) * Casä Balzer .... w Cafe Leib .... Die Filiale Heuchelheim Hessischer Hof .... - zusammen 5153 x *)lc Hauptsammlung im sogen, griechischen Stübchen hat nach Abzug biefec Beiträge und der hinzugefchlagencn Jc-Hrcszknsen von 11.73 vH. einen reinen Beitrag von 79 74 vH. ergeben. D:r unterzeichnete Vorstand spricht allen vorbenannten Herren den herzlichsten Dank für ihre Gaben ru§, Insbesondere auch den Herren Oberkellnern In den vorbenannten Gasthöfen für ihre freundliche Mithilfe, und ganz besonders dem Herrn Rentamtmann Lyncker für seine unermüdliche, treueste Bemühung zum Besten unserer Kleinktnder-B^wahranstalt. ferner bescheinigen wir mit gleich herzlichem Danke, daß unS von Mitgliedern der hiesigen Freimaurerloge alS besonderes NeujahrSgeschenk für uns re Anstalt 48 Jt übergeben worden sind, und daß noch folgende Herren zur Enthebung von Ntujabrs- aratulationsdesuchen der Klettk«nderbrwab-anstolt Gaben zugewendet baden: Proftssor Dr. Baltzer, Geh. K rchenralh Professor Dr. Zöllner, Dr. W. Dtebl, Pfarrer Schlosser, Realgywnosialdircctor Nodnagel. Pfarrer Dtngeldey, Pfarrer Dr. Naumann, Lehrer Römer, Amtsrichter Gebhardt, Lehrer Jung. . Endlich erwähnen wir hier gleichfalls mit herzlichem Dank, daß der hiesige Handelsverein auS seinem VereinSvermögen unserer Anstalt zur Stiftung von zwei Fre'plätzen 150 Mk. übergeben hat Leider war eS v-rsäumt worden, auch diese dankenSwerthen Gabe schon in dem Ktrchenkalender für 1885 zu erwähnen. Gießen, den 31. December 1884. Der Vorstand der Kleinkinber-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Wir ersuchen wiederholt die geehrten Abonnenten, alle Unregelmäßigkeiten Seitens unserer Austräger uns gefl. mit kurzer Notiz mittheilen zu wollen, damit wir Abhülfe schaffen können. Unsere Träger find angewiesen, den Anzeiger in die Wohnung zu bringen und nicht im fthir re. abzuwersen. Die Expedition des Giessener Anzeigers. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sylvestertag, Mittwoch, den 31. December. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Neujahrstag, Donnerstag, den 1. Januar. Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. , Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Armen hiesiger Gemeinde. $0Ul Januar 1885 an wird Pfarrer Schlosser, mit Genehmigung des Ktrchenvorstandes. einige Misftonsftnnden — für äußere, Heidenmission — veranstalten und halten. Dieselben werden Donnerstags, Abends 6 Uhr, in der Stadtkirche gehalten werden. Die erste dieser Missionsstunden soll am Donnerstag, den 8. Januar, stattfinden und wird von Missionar Thumm aus Frankfurt a. M- gehalten werden. Der Gießener Kirchen-Kalender für 188 5 enthält Mittheilungen über ^c&en unserer Gemeinde, eine Gemeindechronik und Erzählungen; er Katholische Gemeinde. S y l v e st e r a b e n d. ^26 Uhr; Predigt, hierauf Dank- und Bittandacht Nr. 39. N e u j a b r s t a g. Vom 7 Uhr an Beichte. 8 Uhr: Frühmesse nnd Austheilung der hl. Communion. VrlO Uhr: Hochamt und Predigt; nach dem Amte Kollekte zur Ausbesierung des Armenfonds. Nachmittags 2 Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Zynayoge. Freitag Abettd 4 Uhr, Samstag Morgen 80 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 5 Uhr. Oberhesjislhe Ejskubahntil. Tie int diesseitigen Localverkehr seit längerer Zeit bestehende Einrichtung, gemäß welcher auf allen Stationen und Haltestellen, auf welchen überhaupt eine Gepäckabfertigung staitfindct, sowohl Reisegepäck als auch kaufmännisch verpacktes Gut, ohne gleichzeitige Lösung eines Fahr- billets, zur Beförderung als Gepäck angenommen und auf Gepäckschein abgeferttgt wird, soll vom 1. Januar 1885 ab dahin erweitert werden, daß derartig abgefertigte Gepäckstücke aller Art, sowie Güter, ferner kleine Thiere in Käfigen nnd Kistenver- schlägen, welche sich zur Beförderung im Packwagen eignen, in allen Zügen gegen Zahlung der tarifmäßigen Gepäckfracht zur Beförderung gelangen und auf Verlangen des Absenders am Bestimmungsort auch einem anderen Empfänger, als dem Inhaber des Gepäckscheins, ausgehändigt werden, sofern die Adresse des ersteren vollständig und deutlich auf der Sendung angegeben, bezw. sicher befestigt ist. Sendungen unter 20 Kg. werden für 20 Kg., das darüber hinausgehende Gewicht wird mit 10 Kg. steigend so berechnet, daß je angefangene 10 Kg. für voll gelten. Der Minimalsatz beträgt 50 H für jede Begleitschein-Sendung. Eine bahnseitige Zustellung findet nicht statt. Die Gepackcxpeditionen erthcilen nähere Anskunst. Gießen, den 22. December 1884. 60 Großherzogliche Direktion. Freitag den 2. Januar 1885, Nachmittags 2 Uhr, werden auf hiesigem Rathhaus (Marktplatz) Möbel, Bettwerk, Kleidungsstücke, 2 Taschenuhren und verschiedenes Haus- Heräthe meistbietend versteigert. . Gießen, den 30. December 1884. Großherzogliches Ortsgcricht. 42 Lüdeking. Jeikgeöoteues. 85(5 Eine Gart en Hütte billig zu verkaufen. Flügelsgasie part. Nr. 6. Irisches Ochsenfleisch 46 k Pfund 45 Pfg. bei Balth. Malkomesius, Neustadt 35, «fr Garantirt reinen und echten ♦ Medicinal-Tokaycr | ▼ aus derHof-Ungarwein-Grosshandlung 0 RudoU* Fuchs 0 $Pest Hamburg Wien^ anerkannt bestes Stärkungsmittel für 0 Kranke, Keconvalescente, Frauen und a Kinder, empfiehlt in Originalflaschen 7 Z pr. ‘,1 vH 3, Vr AL 1,50, ’/4 75 X ▲ Ferd. Drehe». X ▲ vonn. G g. W i 1 h W.e i d i'g, ? ^44 am Markt 21. Schellfische bei C. Gr. Kleinhean. Allgemeiner Anzeiger. BekemntAMchrmg. Nächsten Sonntag, den 4. Januar 1885 soll der neuerbauts Schulsaal zu Albach eingeweiht werden. — Die Feier beginnt um IV2 Uhr Nachmittags. Albach, den 30. December 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. 63 1297 AL - 80 n von // n I! 3200 If n v 47 Dr. Di essen bach, Gr. Banrath. 3. M. Schulhof. 1 84 336 18. 19. unter den n ff 260 100 410 913 166 219 80 520 96 30 350 234 1104 42 22 ff ff ff ff ff ft ft ff ff ff ff ff ft n tf ff ff ff fr ff tf fi if ff ff ff ff ff ff tt tt tt fi tt >r rr n n tt n it ff tt tt tt tt zu f, 11 ti 1. Maurerarbeit. . , 2. Steinhauerarbeit. . 3. Dachdeckerarbeit . 4. Zimmerarbeit . 5. Schreinerarbeit 6. Schlosserarbeit . . 7. Glaserarbeit . . . 8. Spenglerarbeit 9. Weibbinderarbeit . Festmeter Holz cbm Steinen . „ Sand . . Ctr. Kalk . . Backsteinen . . Lehmsteinen Tonnen Cement Ko. eis Trägern, a 14 AL ForbacherFalzziegeln n tt tf tt tt 32 30 50 180 48000 6000 2 600 13. 14. 15. 16. 17. tt H tt werden. Kaffee, Zucker, Ther, Lhorolade und alle übrigen Colonialwaaren für den Hausbedarf empfiehlt Versteigerung von Bauarbeiteu. Zur Erbauung einer Pachterswohnung zu Hof-Sorge für die Freiherrn Schenk zu Schweinsberg sollen Donnerstag, den 8. Januar 1885, Mittags 1 Uhr bei Herrn Gastwirth Zimmer am Bahnhof Nieder-Gemünden nachstehende Arbeiten und Lieferungen als: veranschlagt >/ „ „ 300 Latten, ä Hdrt. 9 AL „ „ 27 „ alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert Zeichnungen und Voranschlag liegen bei mir zur Einsicht offen. Grünberg, den 30. December 1884. 10. Beifahren 11. U 12. Lieferung ..... • ♦ Neuheiten und große Auswahl in Ballstoffen, Blumen, Spitzen, Spitzen-, Stoff- u Ballhandschuhen. 8573 Fh„ Eilmger. a*- lleaiijDliiis 8456 vorzüglicher Burgunderwein per Flasche Mark 1.20 bei Abnahme von 12 Flaschen Mark 1.10 \ rr, M " ff 24 ,, „ 1. I empfiehlt Carl Schwaabs Delicateflen Handlung. Braunkohlen, sowie Braun kohlen-Briketts, 85 Pfg. pr. Centner. 58 Ei’mil Lotz. sraoraaBSEBsaeoBseeeeeeeHBeeeei Nur echt mit dieser Schutzmarke: Huste-Niehl MalpEriraci u. Ceramelleu*) v. L. H. 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Oberhessische Viehverficherungs-Anstalt. fleneriifoerlammftmg Dienstag, den 6. Januar 1885, Nachmittags iy2 Uhr tm Gastbause zum „Solmser Hof" in Hungen. Tagesordnung: Nechnungsabhör, Vorstandswahl und Berathung über Vereinsangelegenheiten. Viehverßcherungs-Gesellschast. Samstag, den 3. Januar, Abends 7 XJhr Generalversammlung im Lokale der Frau Führer. Tagesordnung: Nechnungsabhör, Präsidentenwahl, Vorstandswahl. Gi-ß-n, den 29. December 1884. @ Simon. *° iS* oder: Die Zigeuner in Madrid. Romantisches Schauspiel mit Gesara in 4 Akten von Wolff b Musik von E. M. von Weber. Freitag den 2. Januar: Jamilie Buchhoh. 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Januar 1885. 2?/ °Qmn° Gg. Wilh. Weidig StaMeuern r 45 und Frau. . 3- --------------------------------------meine &ntomm Im Auftrage des Hrn. WilhelmM^ bleiben Wenzel int Garten hiersslbs!in diesem Behuj ersuche ich dessen sämmtliche MMgc,!oMns, e um gefällige Einsendung spezificirtei Rechnungen an mich bis längsten- nächsten Montag den 5. Januar. leisch-Extract ., wenn jeder Topf (/ NUr 80ChT den Namenszug in BLAUER FARBE iräff. 9 E.iebia’s Flelsch-Extract dient zur sofortigen Herstellung einer vortrefflichen Kraftsuppe, sowie zur Verbesserung und WürZe aller Suppen, Saucen, Gemüse und Fleischspeisen und bietet, richtig angewandt, neben ausserordentlicher Bequemlichkeit. das Mittel zu grosser Ersparnis^ irn Haushalte. Vorzügliches Stärkungsmittel für Schwache und Kranke. Zu haben in den Colonial-, Delicatesswaaren- und Drogen- Geschäften, Apotheken etc. 37 Vermischte Anzeigen. Am Neuiahrstage: Streidjconcert im Chausseebaus. Entree 20 Pfg., sür Militär 10 Psg. 50_______ A. Obermann. Giessener